Peinlicher Rückfall – HSV verliert in Würzburg

von | 21.02.21 | 404 Kommentare

Was für ein sch… Nachmittag. Und ich meine damit auch die Zeit jetzt, also die nach Schlusspfiff. Solche Spiele nerven mich eben auch noch lange danach. Denn da fehlte auf dem Platz alles, was man als Spitzenteam mitbringen muss. Offensiv ohne jeden Zug zum Tor, im Mittelfeld ohne jede Führung. Und in der Defensive standen heute Wackelfüße, die ein souveränes Spiel verhinderten. Es war gefühlt so, als würde man hier gegen sich selbst spielen. Also die eigene, heute allerdings nicht abgerufene Offensivstärke sollte die Defensivschwäche kaschieren. Und das misslang gründlich. Nach diesem peinlichen 2:3 in Würzburg beim Tabellenletzte hat der HSV es Fürth und Kiel morgen im direkten Duell überlassen, entweder am HSV vorbeizuziehen (sofern Fürth mit vier Toren Unterschied oder nicht gewinnt). Oder aber wir haben morgen Abend plötzlich vier Mannschaften mit 42 Punkten vorn. Fakt ist: Der HSV hat eine riesige Chance wieder liegen lassen.

Egal wie, das hat der HSV nicht mehr in der Hand. Zurecht. Denn es war heute früh zu spüren, dass das so nicht harmonierte. Der HSV hatte 99 Prozent Ballbesitz. Und das auch, weil die Würzburger es so wollten. Sie wollten dem HSV das Spiel überlassen und nur auf den einen, kleinen Fehler warten, um zuzuschlagen. Gideon Jung wurde im Aufbauspiel gar nicht erst attackiert, weil ihm die Würzburger – Trainer Bernhard Trares hatte ihn selbst trainiert! –  eh wenig bis nichts zutrauten. Zum Vergleich: Gyamerah wurde dagegen immer wieder sofort unter Druck gesetzt, weil man dessen Offensivaktionen vermeiden wollte. Und Würzburgs Taktik griff. Bis auf einen Freistoß von Kittel aus 25 Metern an den Außenpfosten hatte der HSV in der ersten Halbzeit nicht eine Offensivaktion! NICHTS! Das war so schwach, dass ich nach 20 Minuten schon Jeremy Dudziak gebracht hätte. Wobei: Nicht nur den…

Schon nach 20 Minuten hätte man wechseln können

„Der HSV hat gar nicht genug Spieler dabei, um zu wechseln“ schrieb mir einer meiner Bekannten. Der andere sah sogar Würzburg als bessere Mannschaft. Dabei war dieses Spiel mehr HSV gegen HSV. Denn gegen eine so schwache Defensive kannst Du wahrscheinlich nicht einmal mit Lewandowski und mit Terodde anspielen. Der Versuch, mit einer Dreierkette zu agieren, ging hier heute komplett nach hinten los – vor allem beim ersten Gegentreffer, wo der eine Verteidiger (Gyamerah) den anderen (Heyer) auf Höhe der Mittellinie abschoss und der Abpraller in den Lauf der Würzburger legte. Würzburgs Hasek hatte Platz, wurde bis zum Schluss nicht attackiert.  Und dass sich am Ende auch Keeper Sven Ulreich in diese Fehlerkette mit einreihte – es passte zur ersten Halbzeit.

Die war so schwach wie lange kein HSV-Spiel mehr. Haseks Schuss aus 18 Metern hätte der HSV-Keeper definitiv halten müssen! Und eines vorweg: Ulreich  wird morgen in meinem Blog noch einmal großes Thema sein. Denn der Umgang mit ihm ist aus meiner Sicht falsch. So sehr ich mich über den sonstigen, gesunden Realitätssinn bei Trainer Daniel Thioune auch freue, so falsch ist er hier mit Ulreich. Aber dazu morgen mehr…

Am Ende war es auch nicht Ulreich allein. Ganz im Gegenteil: Plötzlich stand es sogar 2:0 für die Würzburger Kickers, weil sich die HSV-Defensive nicht zu schade war, noch einen Treffer aufzulegen. Gideon Jung, der auch beim ersten Gegentreffer schon zu passiv agierte, verschätzt sich brutal bei einem harmlosen Flankenball. Der Ball rutscht durch und am Ende ist es der aufgerückte Innenverteidiger Douglas, der den Ball per Innenpfosten in der langen Ecke unterbringen kann. Diesmal war Ulreich chancenlos – aber dafür patzte der Rest der Defensive. Oder wie man so sagt: Gegen so eine Defensive kannst Du gar nicht gegenanspielen.

Wechsel bringen kurz Schwung – aber es reichte nicht

Aber der HSV musste. Und der Trainer versuchte es mit personellen Veränderungen. Manuel Wintzheimer und Jeremy Dudziak kamen für Khaled Narey und Aaron Hunt. 25 Minuten zu spät – aber sie kamen zumindest für die zweiten 45 Minuten. Und es waren keine 60 Sekunden gespielt, da kam der HSV zumindest einmal halbwegs gefährlich vors Tor der Würzburger – leider ohne Erfolg. Ebenso in der 49. Minute, wo Wintzheimer den Ball zentral an der Sechzehnerlinie  annehmen kann und zu zentral abschließt. Aber es ging zumindest mal in die richtige Richtung. Dachte ich. Und dann kam es.

Gerade erst hatte der HSV vorn die Möglichkeit zum Anaschlusstreffer und dann legte man – diesmal war es Leibold im Zusammenspiel mit dem sich versteckenden Kinsombi – das 3:0 auf. Leibolds Fehlpass, Onana meinte, sich in der 54. Minute schon mal eine Auszeit nehmen zu können und ließ  Sontheimer 20 Meter vor dem Tor einfach mal machen. Jung war zum dritten Mal nur passiver Begleiter in sicherem Abstand  – und Sontheimer machte es richtig gut. Ein strammer Schuss aus 18 Metern – das 3:0.

Und die Vorentscheidung. Das schöne Tor von Jeremy Dudziak (Terodde hatte eine Leibold-Flanke auf Dudziak abgelegt) und der späte Premierentreffer des eingewechselten Wood brachten wenigstens noch etwas Spannung  in das durch und durch schwache HSV-Spiel. Am Ende blieb es bei einer Niederlage, die sich der HSV größtenteils selbst zufügte. Slapstick-Gegentore, Wackel-Abwehr, Onana-Platzverweis, Offensivschwäche – die Analyse dieses Spiels wird  für alle Anwesenden unangenehm und lang ausfallen. Es war einfach zu vieles, was nicht stimmte.

Eklatante Defensivschwäche, keine Offensive – das war nichts!

Daher hier nur in Kurzform: Jung demonstrierte, weshalb er einfach nicht reicht, Kinsombi versteckte sich bis zu seiner Auswechslung erfolgreich, Onana wirkte körperlich nicht auf der Höhe und bekam zu allem Überfluss noch eine unfassbar harte Gelbrote Karte, Heyer versuchte es mit sinnfreien Dribblings, weil ansonsten keiner mitmachte – und selbst Terodde wirkte hoffnungslos. Nur die eingewechselten Heil, Vagnoman, Wintzheimer, sowie die Torschützen Wood und vor allem Dudziak wirkten hier wenigstens bemüht. Aber mehr Positives darf und wird man aus so einer Gesamtleistung einfach nicht ziehen.

Wir haben nicht gut ins Spiel gefunden, hatten wenig Tempo im Spiel, um Räume zu finden. Freilaufbewegung war nicht da. Wir haben uns selbst vor Probleme gestellt. Wir wollten in der zweiten Halbzeit deutlich aktiver sein, das ist uns nur ein paar Minuten gelungen. Das Aufbäumen kam deutlich zu spät. Eine bittere 2:3-Niederlage. Aber ein nicht unverdienter Sieg für Würzburg“, fasste es Thioune nach Schlusspfiff zusammen. Aber auch hierzu morgen mehr. Heute haben wir genug damit zu tun, diese Minusleistung erst einmal zu verdauen.

Bis morgen.

Scholle

DIE STATISTIK ZUM SPIEL:

FC Würzburger Kickers: Bonmann – Feltscher, Douglas, Strohdiek, Feick – Sontheimer (90.+1 Dietz), Hägele, Hasek – Pieringer (86. van la Parra), Lotric (79. Kopacz), Munsy (79. Baumann)

HSV: Ulreich – Gyamerah (81. Vagnoman), Jung, Heyer, Leibold – Onana, Kinsombi (81. Wood) – Narey (46. Wintzheimer), Hunt (46. Dudziak), Kittel (69. Heil) – Terodde

Tore: 1:0 Hasek (19.), 2:0 Douglas (30.), 3:0 Sontheimer (54.), 3:1 Dudziak (72.), 3:2 Wood (89.)

Zuschauer: leider keine

Schiedsrichter: Sven Waschitzki (Essen)

Gelbe Karten: – / Onana (45.)

Gelb-Rote Karten: – / Onana (90.)

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Alex
7 Monate zuvor

Spieler wie Hunt und Jung zerstören das Mannschaftsgefüge des Teams. Jeder weiß das, nur die Übungsleiter des HSV wollen es einfach nicht kapieren.

Das Training des HSV besteht seit Jahren nur aus Dienst nach Vorschrift. Jeder kann das beim öffentlichen Training nachvollziehen, aber es interessiert niemanden.

Der HSV weigert sich seit Jahren, eine Hochleistungskultur aufzubauen. Stattdessen wird die Wohlfühloase immer weitergelebt und keiner stört sich daran.

Das sind die Fakten. Die Verantwortlichen könnten jederzeit anfangen, dies zu ändern.

Bis dahin wird man allerdings den Blindenhund winseln hören und zwar lauter denn je. ENDE

Jörg Brettschneider
7 Monate zuvor

Falsche Überschrift, Scholle!

Es war kein Rückfall. Es war heute die Verstetigung eines Trends.

Und es wäre gut, wenn man die Leute, die das schon seit längerer Zeit erkannt haben, nicht als Pester und Skeptiker hinstellt, sondern vielleicht einmal – gerne auch kleinlaut – einräumt, dass man selbst daneben gelegen hat und die richtigen Konsequenzen von Clubseite öffentlich einfordert.

Leider ist der HSV derzeit – selbst verschuldet – führungslos.
Wir wissen alle, dass Boldt und Wettstein fußballerisch nur schwerlich Leistung von der Truppe einfordern und gleichzeitig ihre Glaubwürdigkeit behalten können.
Wie Schneider auf Schalke sind sie keine richtigen Profifußballer. Von solchen Leuten lassen sich die Profis nicht so gerne in die Pflicht nehmen.

Da ist eben kein Alt-Internationaler, der die sportlichen Werte und die damit verbundene Einstellung vermitteln kann.
Zu Jansen möchte ich an dieser Stelle besser kein Wort verlieren. Es würde nicht gut ausgehen.

Thioune kann man nur den Rat geben, mit dieser eierlosen Truppe ins Trainingslager zu fahren, um dort den letzten Versuch zu unternehmen, den Spielern Eier anzuhängen.
Ihn selbst möchte ich gar nicht so sehr kritisieren. Ein Trainer kann nicht stärker sein als die Clubführung. Und die ist derzeit nicht wirklich vorhanden.

Boldt und Wettstein mögen in ihren Ressorts gute Arbeit machen. Aber die beiden Ressortleiter benötigen selbst noch Führung wie auch der HSV starke und kompetente Clubrepräsentanten braucht.
Leider gehen dem HSV die Leute, die das Potenzial dazu hätten, immer mehr aus. Nicht zuletzt, weil er in den letzten Jahren kaum mehr große Idole hervorgebracht hat.
Jansen hat sich zudem nicht als Führungskraft beweisen können. Da fehlt einfach die Erfahrung.

Ein Sieg gegen den wiedererstarkten FC St. Pauli käme schon einer Sensation gleich. Ich würde keinen Cent auf den HSV setzen, weil es dem jeweiligen Trend beider Clubs völlig zuwider laufen würde.
So viel Objektivität und Realitätssinn muss leider sein.
Auch wenn wir unter der Woche hier wieder Anderes lesen werden (von Meaty & Co).

Last edited 7 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
Flotti McFlott
7 Monate zuvor

Nehmen wir mal das Zittern aus dem Stimmchen und fassen zusammen was wir wissen:

Wenn jetzt nicht SOFORT gegengesteuert wird, verkacken wir diese Saison genauso peinlich wie die beiden zuvor. Was kann man tun? Trainerwechsel? Gerne, nur wer soll es denn machen?

Die realistischere, aber dennoch unwahrscheinliche Variante: jemand – und genau hier liegt das Problem – müsste den Protagonisten um Coach und Mannschaft umgehend den Tarif ansagen und alle gemeinsam auf den Pott setzen. Unwahrscheinlich deshalb, weil uns leider ein starker VV abgeht. Die Vorstellung, dass Teilzeit-Witzboldt Jonas mal so richtig auf den Tisch haut, sorgt wohl nicht nur bei mir für Erheiterung.

Bleibt also nur die vage Hoffnung, dass DT zur Besinnung kommt und von seinem Inklusionsprojekt, „alle mitnehmen zu wollen“ zügig Abstand nimmt.

Meiner Meinung nach, kann es nur einen Weg geben:

Hunt, Jung und Narey ab sofort in Treiningsgruppe 2. Nicht weil sie heute viel schlechter waren als andere, nein, aber sie haben – im Gegensatz zu den meisten anderen – bereits nachhaltig bewiesen, dass sie es NICHT können. Ahorn Hunt, der bremer Volksheld, hat hier seit 2015 extrem beschissene Leistungsnachweise (Scorerpunkte), der Mann hat in 6 Jahren keine 2 guten Spiele am Stück gemacht, die Gesamtzahl seiner starken Spiele lässt sich locker an einer Hand abzählen. Aber hier wird er zum Teil abgefeiert wie ein Megastar. Absolut unverständlich.

Auch bei Jung sagen etliche Kommentatoren hier seit 3 Jahren, dass er es nicht kann. Aber kaum macht er mal 1-2 Spiele am Stück ohne katastrophale Eigenfehler, kommen die ersten Hüpfer daher und loben diesen Zitterfuß über den grünen Klee. Unfassbar!

Wenn DT die 3 Vorgenannten dauerhaft von der Mannschaft fernhält, kann es mit dem Aufstieg also noch klappen!

Horizons Inc.
7 Monate zuvor

Daniel Thioune: „Meine Mannschaft hat mir in den letzten Wochen viel Freude bereitet. Jetzt war es halt mal ein Punch…“

Man möchte ihm zurufen: „Das ist Punsch…du dusselige Kuh…Punsch“
Doch schauen wir genauer hin, sehen wir: den Trainer kann man hier nicht in erster Linie ins Kreuzfeuer stellen.

Zum zweiten Mal (nach Wolf) hat der HSV einen Entwicklungs-Trainer ins Aufgebot des Zweitliga-Teams bestellt. Und zum zweiten Mal zwingt man ihn mit verfehlter Personalpolitik zum Kampf gegen Windmühlen.
Man bestückt einen Kader mit „gestandenen“ Spielern, erhöht diesmal sogar noch den Druck indem man „Aufstiegsgarantie“ Terodde (19/24) und Multi-Titel-Torwart Ullreich verpflichtet.
Junge Spieler, Konzepte, Varianten, eine Zukunft für den HSV einsetzen: darauf wird nicht gesetzt, es soll um Punkte gehen, um Ergebnisse, um schnöde Spieltagsfakten.
Alles andere als souverän ist man zum Transferwinter zwar oben an, aber denkt man drüber nach nochmal Impulse zu setzten, nochmal das ausgegebene Ziel zu unterstützen? Nein! Es bleibt still, nichts bewegt sich. Schwieriger Transferwinter? Drauf kann man sich nicht berufen, wenn man nur an den jetzigen Sommer denkt, nur gestaltet um kurzfristig Jobgarantien zu erhalten.

Der HSV hat bereits mehr als zweieinhalb Jahre für eine Neuausrichtung verloren, keinen Kredit gewonnen, keine langfristigen Ziele erreicht…
Wie lang soll das noch so weiter gehen? Man kann sich leicht ausrechnen, das auch oder gerade ein Aufstieg außer finanziellen Fragen nichts davon lösen wird.

Schade für Daniel Thioune…
Schade für einige Spieler…
Schade für den HSV

Eine Schande für die Vereinsführung – wie auch immer sie hieß in den letzten Jahren, welcher Fraktion sie angehört hat, welche Namen man nennen möchte. Sie sind es alle nicht wert mit diesem Verein positiv verbunden zu werden.
Ein Trauerspiel.
So wie das heutige…

ENDE.

Last edited 7 Monate zuvor by Horizons Inc.
Darmzotte
7 Monate zuvor

Der Druck auf den HSV nimmt zu…na und?!

HSV-Trainer und Mannschaft zeigen wie es geht.

Aha. Da wurden mal wieder die feuchten Hüpferträume bedient. Man muss seinem Publikum ja bieten nach was ihnen dürstet. Das Einzige, das da stört, ist halt diese doofe Realität. Und diese Endlosschleife, die sich immer und immer wiederholt und von allen geleugnet wird bis es so offensichtlich ist, dass es selbst der Letzte merkt.
Aber dann beginnt es mit der neuen Saison wieder von vorne.
Der neue Trainer genau das, was die Mannschaft und die Stadt (natürlich) gebraucht haben. Der alte Trainer kriegt dann auch mal sein Fett weg, denn er ist ja jetzt auch weg. Die neuen Spieler alles Granaten und Juwelen, die genau die richtige Mischung ausmachen. Dann sucht man sich einen jungen Spieler aus, den man hypt – diese Saison war es Suhonen, der in Messihöhen gelobt wurde. Aber hey, wo ist das Problem. Die Leute glauben den Kram ja.

Last edited 7 Monate zuvor by Darmzotte
pietkunz
7 Monate zuvor

Sven Ulreich hat hier einen Vertrag bis 2023. 
Bei seiner Verpflichtung wurde alles auf die Karte „Aufstieg“ gesetzt – denn während in dieser Saison noch 80% seines 3,5-Millionen-Gehalts als Dankeschön vom FC Bayern bezahlt werden, wird der HSV ab dem 2. Vertragsjahr 2,5 Mio an Gehalt für Ulreich selbst bezahlen müssen. 
 
Auf die Kappe von Boldt und Mutzel geht in ihrer Amtszeit ansonsten bisher nur Folgendes:

  • Millionenflop Amaechi (floppt beim KSC ebenso)
  • Gewährung der Vertragsverlängerung Hunt zu 1,5 Mio Jahresgehalt
  • Vertragsverlängerung bei Opoku (floppt in Regensburg total)
  • Vertragsverlängerung bei Jonas David (hat nicht mal Viertliganiveau)
  • Verpflichtung von Trainer Thioune (war vormals Wunschkandidat von Ralf Becker – wurde aber ausgebremst)
  • Verpflichtung der „Säulenspieler“ Gjasula (Totalflop), Leistner und Terodde (beide nur in der 2. Liga zu gebrauchen)
  • Verpflichtung des 25-jährigen IV Maximilian Rohr für 200.000 Euro von Viertligist Jena (der jetzt untrainiert in der Versenkung verschwunden ist, wenn man ihn mal bauchen könnte)
  • Pollersbeck und Hinterseer enteiert und „verschenkt“

Sie haben es nicht geschafft bzw. nicht mal selbst versucht, sich von sportlicher und finanzieller Last wie Hunt, Jung, Wood oder David zu trennen. 
Wenn Nürnberg so blöd ist, sich für Gideon Jung zu interessieren, muss man die Ärmel hochkrempeln und sich was Kreatives einfallen lassen – das Gehalt von Top-Verdiener Jung halt noch teilweise mittragen – dann hätte man immer noch ein gehöriges Pfund an Einsparungen gehabt, um was Frisches z.B. aus der 3. Liga zu verpflichten – etwas Brauchbareres als Jung zu finden, dürfte nicht allzu schwer gewesen sein.
Aber da verfällt man in der Wintertransferphase lieber in Alibi-Floskeln, um das Nichtstun bei Taschenbilliard irgendwie salonfähig zu verkaufen. 
Oder hat irgendjemand in Zeiten, wo jeder Berater, jeder angefragte Klub, eine Leckstelle hat, mal irgendwas davon gehört, Mutzel und Boldt würden in Sachen Transferplanungen schon mal irgendwas in die Wege leiten? Pustekuchen…

Die katastrophale konditionelle Verfassung der HSV-Truppe, die Umstände, dass sich hier jeder verpflichtete Torwart (ob Pollersbeck, Heuer Fernandes oder jetzt Ulreich) gravierend verschlechtert, oder allein die Tatsache, dass ein Gideon Jung hier ungehindert in jeder Partie bei jedem Zweikampf mit verheerenden Folgen albern und unkonzentriert die Hände hinten zusammenfalten darf, ohne selbst mal dafür professionell zusammengefaltet zu werden, lässt überdies auf eine völlig blinde und tatenlose sportliche Leitung schließen. 

Und jetzt wollte wieder keiner das Schlamassel kommen sehen…
In dieser Verfassung, die in diesem Saisonabschnitt auch kaum noch abzustellen sein wird, wird der HSV auch gegen kampfstarke Paulianer, gegen gefestigte Kieler und gegen konditionell bärenstarke Bochumer (schießen in der Schlussviertelstunde die meisten Tore) keine Chance haben.
Kinsombi ist in einer körperlich erbärmlichen Verfassung – zum Fremdschämen!
Und er ist noch nicht mal der einzige…

Thomas Schulz und Moritz Schäfer sind außerhalb des HSV sehr erfolgreiche und solide Unternehmer – sie wären beide niemals angewiesen auf irgendwelche bezahlten Posten beim HSV.
Sie haben den HSV e.V. in einer ganz schwierigen und angespannten Phase übernommen – und ehrenamtlich mit Klugheit und Sachverstand ihr Herzblut investiert und den e.V. sowohl finanziell als auch strukturell wieder auf ganz gesunde Füße gestellt. Das wurde sogar auf allen Ebenen des Breitensports uneingeschränkt anerkannt. Ich glaube nicht, dass es jemals ein so erfolgreiches und gutes Präsidium gegeben hat – und das ganz ohne Pseudo-Präsi und Hobby-Influenzer Jansen, der sich neben seinen Privatgeschäften eh nur für die Profifußballabteilung und einen dort möglichst bezahlten Posten interessiert und sich für die Belange des e.V. nicht wirklich eingebracht hat. 

Schulz und Schäfer verfügen über genügend Sach- und Menschenverstand, dass ihnen nicht entgehen würde, wie in der größten HSV-Abteilung rumgewurschelt und sehnsüchtig nur alles auf die vermeintlich goldene Karte Kühne gesetezt wird. 
Ihnen aber in dem Zusammenhang „persönliche Eitelkeiten“ zu unterstellen, ohne ihr bisheriges Wirken auch nur einmal zu thematisieren und zu würden, war einfach nur schäbig. 

Auf diesen in der HSV-Geschichte im Grunde einmalig ekeligen Vorgang, dass alle Gremien aus reiner Panik, dass sonst mal gehörig ausgemistet werden könnte, einen Antrag auf Abwahl eines sonst so erfolgreichen Vize-Präsidenten stellen, hätte man es meinetwegen gern mal drauf ankommen lassen können!
Ich glaube nicht, dass man dafür die erhoffte Dreiviertelmehrheit errungen hätte!
Wahrscheinlich ist das auch den eigentlich Antrag stellenden Gremien längst bewusst geworden, dass sie so eine außerordentliche MV plötzlich doch partout nicht mehr zulassen wollten – da kamen Bedenken wegen der technischen und juristischen Umsetzung wohl nur gelegen. 

All die, die auf ihre surrealen Träumereien unter Aggressivität und persönlichen Anfeindungen gegenüber kritischen wie besorgten Andersdenkenden nichts kommen lassen wollen, die hier einen Gideon Jung sieben oder Hunt sechs Jahre lang auf vergoldeter Sänfte umhertragen, die alles immer gleich glorifizieren und jeden Funktionärsfuzzi adeln, solange er nicht mit dem zum Teufel stigmatisierten Bernd Hoffmann bekannt oder anverwandt ist, oder auch die abhängig gemachten Medienvertreter, die stets mit den Falschen in die Kiste steigen und den Zuschauern Sand in die Augen streuen und dadurch dem HSV Jahr für Jahr schweren Schaden anrichten, werden auch diese Saison wieder ihr böses Erwachen erleben. 


ParryHotter
7 Monate zuvor

Nicht peinlich…
Einfach nur Respektlos gegen eigene Fans und Mannschaften wie BTSV, Sandhausen, Osnabrück etc.
Ich hoffe der letzte „Robin Hood“ merkt endlich, dass die Pester Recht haben mit dem warnen Narey, Jung, Hunt einen Aufstieg in Liga 1 unmöglich machen.

Sennsation
7 Monate zuvor

Damit es vielleicht unser nächster Trainer verstehen kann, sei es zum tausendsten Mal wiederholt:

Jung, Hunt und Narey sind nicht tragbar für eine Profifussballmannschaft.

Und jetzt hinfort mit Thioune. Und nicht erst nach dem Derby!

Shlomo
7 Monate zuvor

Wie sich die Rückrunden gleichen…
Wir sind schon wieder bei (habe ich vorhin hier gelesen): „Noch haben wir alles selber in der Hand“.
Die nächste Stufe ist: „Rechnerisch ist noch alles möglich“
Es geht über: „Wir können noch Zweiter werden“.
Und mündet in: „Wir können die Relegation noch aus eigener Kraft erreichen.“
Bis man auf andere hoffen muss…
Am Ende wird man 4.

Und wieder und wieder stehen Hunt und Jung auf dem Feld. Ich hatte schon unter Hecking keine Erklärung mehr für für diese Personalien. An wieviel Gegentoren muss Jung eigentlich noch durch eigenes Versagen beteiligt sein, dass man ihn ENDLICH nicht mehr aufstellt?

Man vergeigt jetzt sehenden Auges den Aufstieg ein drittes Mal – und ein drittes Mal völlig unnötig. Es macht keinen Spaß mehr.

Holt von mir aus Bruno. Der entwickelt zwar nichts, aber der kann die Spieler emotional erreichen und zumindest ein Strohfeuer entfachen. Und dem traue ich zu, dass er nach Leistung aufstellt. Sollte es dann geklappt haben mit dem Aufstieg, brauchen wir zwar einen neuen Trainer. Aber den brauchen wir ohnehin. Und mit Thioune steigen wir nicht auf.

Horst-Uwe71
7 Monate zuvor

Leider war das mal wieder absehbar. Nach den zwei Untentschieden, bei denen man jeweils die Punkte fahrlässig verschenkt hat, ist die Verunsicherung zurück. Von daher musste es so kommen und ich rätsele immer noch, woher du Scholle, gestern deinen Optimismus hergenommen hast. Wie soll in diesem Verein jemals der Leistungsgedanke wieder Einzug halten, wenn das von oben nicht vorgelebt wird. Jansen war die Harmonie lieber als dass den sportlich Verantwortlichen der erforderliche Druck gemacht wurde. Honeymoon ist leider bis heute nicht over. Und niemand lernt aus der Historie. 2009 die gleiche Scheiße. Ertl, Erhardt, Hunke, Jarchow wollten mehr Vereinsmeierei, was letztendlich im Abstieg mündete. Vom Know-Show her hebt sich das Jansen-Lager hier null ab. Dazu die fehlende sportliche Führung, z.B. die Tatenlosigkeit auf dem Transfermarkt im Winter, weil man zum xten Mal zu dem Schluss gekommen ist, man würde mit Jung, Hunt und Wood irgendeinen Blumentopf gewinnen. Statt diesen Spielern einfach mal den Laufpass zu geben und sie durch Mentalitätsspieler zu ersetzen, lieber gar nichts machen. Das ist aus Managementsicht so unterirdisch schlecht, dass sowohl Mutzel als auch Boldt bei einer Derbyniederlage bzw. spätestens zum Ende der Saison ihren Hut nehmen müssten, wenn der Aufstieg wieder vergeigt wird. Ralf Rangnick ist frei. Er würde den Verein binnen 5 Jahren wieder in die Championsleague führen. Das will aber scheinbar keiner, Hauptsache Honeymoon und dann wieder mit lauter Hinlegern die Verträge verlängern.

HSV-WOLLE
7 Monate zuvor

Moin aus dem Süden. Das Spiel heute, wer mag dem widersprechen, von uns unterirdisch. Aus, für mich, nicht nachvollziehbaren Gründen. Ich bin eigentlich nicht jemand, der sich einzelne Jungs herauspickt, um die dann (wie es viel zu oft geschieht) mehr (oder weniger) unqualifiziert an die Wand nagelt, das ist nicht mein Stil. Aber mir liegt etwas auf der Seele, was ich schon die ganze Saison beobachte, heute muss es raus. Und ich gestehe ohne Umschweife, der Punkt treibt mir Sorgenfallten auf die Stirn. Konkret: es geht um Ulle! Ich war bei seiner Verpflichtung total euphorisch! Ein VfB-Fan in der Familie versuchte mich „runter zu holen“ und warnte! Wie mir heute scheint zu Recht! Die fußballerischen Fähigkeiten unseres Keepers sind offensichtlich mehr als limitiert. Dieser Lapsus, den er heute so gerade noch auf der Torlinie ausbügelte, war für mich im bequemen Sessel der Auftakt zu eigener Skepsis, bei den Jungs im Feld machte sich (Zufall? ) Nervosität, Unsicherheit und mangelndes Selbstvertrauen breit. Ich hatte von diesem Moment an ein ungutes Gefühl. Mir liegt keinesfalls daran, Ulle als den Verlierer des Spiels zu brandmarken, aber ein Gefühl von Sicherheit – für einen Torwart unerlässlich – strahlt er m. E. nie aus! Für mich liegen zwischen den Spielen als Neuer-Ersatz und dem, was er bei uns bringt, Fußball-Welten! Ich bedauere das zutiefst, aber ich befürchte, es bestand und besteht akute Ansteckungsgefahr in Richtung Feldspieler. Ich kann, nach Verlauf der Saison, wirklich nicht (mehr) erkennen, dass er gegenüber Ferro (oder Poller, allerdings müßig) Vorteile mitbringt, die ihn zur unangefochtenen „1“ machen. Zu heute konkret: einzelne Jungs rauspicken und die für die inakzeptable Mannschaftsleistung verantwortlich machen, ist mir zu billig. Für mich war lediglich Jerry annähernd in Normalform! Alle anderen – unfassbar (schlecht). So – morgen geht’s weiter, sagt der Trainer, ich stimme dem zu! Nur der HSV – forever and ever!

Polkateddy
7 Monate zuvor

Einen Rückpasswalzer zwischen Jung und Ulreich machen meine Nerven nicht mehr mit. Die beiden sind einfach überfordert mit der Führung des Abwehrverbundes. Aber wie oft soll man das noch schreiben? Jeder HSVer kennt seine Pappenheimer und weiß genau wem zu trauen ist und wem nicht. Jung ist jedenfalls spätestens jetzt, hoffentlich auch für den letzten Blinden ersichtlich, nicht mehr einzusetzen, egal wie groß die personelle Not angeblich ist. Ein eigentlich im Winter aussortierter soll plötzlich die Abwehr führen. So einen Quatsch gibt es nur bei uns. Dann zum Torwart. Keine Bälle halten kann DHF auch. Aber er hat wenigstens Gefühl im Fuss. Ulreich geht doch komplett mit seinen Nerven spazieren, wie man mehrfach sehen musste. Wenn man als Trainer ernst genommen werden will, dann darf man auch hier keine Denkverbote haben. Vielleicht sollte insgesamt mal wieder etwas Esprit ins Training kommen. Offenbar wird zuviel gekuschelt. Vielleicht muss man aber auch auf einer ganz anderen Position einen Wechsel vornehmen. Wie die beiden letzten Jahre zeigten, kann das der Schlüssel sein.

ToniHH
7 Monate zuvor

Zurück in die Vergangenheit Teil III

•“Jung demonstrierte, weshalb er einfach nicht reicht“

Super Feststellung- 57.000 Zuschauer
im Stadion und Millionen vor der TV Kiste haben es bereits vor 3 Jahren gesehen.

• für die Hüpfer hier…ich freue mich
nicht über diese Niederlage- ganz im Gegenteil – bin entsetzt und bedient.

• es ist die mangelhafte Qualität in vielen Bereichen. Spielermaterial – haarsträubende Aufstellungen und
mangelnder finanzieller Spielraum für
Verstärkungen

Weniger hüpfen, beleidigen und mehr
Realitätssinn für diesen HSV wünsche ich mir in diesem Blog.

Hoffe trotzdem, dass wir aufsteigen…

Jörg Brettschneider
7 Monate zuvor

Sebastian Wolff vom Kicker ist offenbar der einzige Journalist mit Weitblick und kritischer Distanz:

https://www.kicker.de/alarm-beim-hsv-weil-die-warnsignale-ignoriert-wurden-797958/artikel

Leider lernen der HSV und sein mediales Umfeld nicht dazu!

„Druck, na und?“

Sorry Scholle, aber diese Überschrift bringt das Dilemma in Hamburg gnadenlos auf den Punkt.
Man weigert sich einfach, das Offensichtliche zu sehen und fabuliert lieber von „Entwicklung“.

Das ist das Gegenteil von Leistungskultur.

Aber natürlich wäre es die Aufgabe eines VV oder AR-Boss, jetzt auch den Sportvorstand in die Pflicht zu nehmen. Wäre…

Was sich der Jansen wohl dabei denkt, zum dritten Mal zuzuschauen, wie die Kuh versucht, Berliner zu backen?

Stattdessen wird in Schilda weiter relativiert. Und Thioune faselt was von zig Spielen ohne Niederlage, ignoriert aber den Trend.

Man kann das einfach nicht mehr lange unterstützen. So verprellt der HSV auch noch den Rest seiner Fans.
Den Ultras wird es egal sein.

Buffy
7 Monate zuvor

Aber Wetter war schön heute.

Sennsation
7 Monate zuvor

Weil es ein bisschen untergegangen ist:
Heil hat mir gefallen.

Scheint erst in der Halbzeit verpflichtet worden zu sein, sonst hätte wohl kaum Narey gespielt …

Hallenser
7 Monate zuvor

Auch wenn die Verantwortlichen fast schon verzweifelt dagegen anreden – der Rückrundenabsturz hat begonnen und keiner ist in der Lage gegenzusteuern! Nach fünf Spielen fehlen gegenüber der Hinrunde bereits 9(!) Punkte, aber noch viel gravierender ist die Art und Weise wie man auftritt! Schon in Aue ist man fast an der eigenen Arroganz und Überheblichkeit gescheitert, heute in Würzburg ging es dann richtig schief! Und sorry, ich mag Leute wie Jung, Narey oder Hunt einfach nicht mehr sehen – das ist für mich ein Grundübel und mit diesen Leuten wird es keine positive Entwicklung mehr geben! Dann wirklich konsequent auf junge Leute setzen – die machen auch Fehler, aber bei denen besteht noch die Chance das sie daraus lernen! Und auch für Ullreich dürfte so langsam mal das Leistungsprinzip gelten, ein sicherer Rückhalt sind dann doch etwas anders aus!
Warum bei dieser Leistung fast aller Spieler bis zur Halbzeit gewartet wird, weiß nur der Trainer – hier würde ich mir auch mal eine frühere Reaktion von der Bank wünschen! Und noch etwas zu unserem Kapitän: Seine Eingaben und Flanken sind eine Frechheit, auch sein defensives Zweikampfverhalten ist fragwürdig – die Binde bedeutet auch das man seine Mitspieler mal aufrüttelt!

Ballholer
7 Monate zuvor

Mit Jung und Hunt ist der HSV abgestiegen und zwei Mal nicht aufgestiegen.Sollten diese beiden „Null-Performer“ weiterhin aufgestellt werden, wird es mit dem Aufstieg auch in dieser Saison nicht klappen.Seitdem sie wieder regelmäßig spielen geht das ganze Theater wieder von vorne los.Einfach grauenhaft, deren Spiel zuzusehen !Tausend Mal hier und anderswo erkannt, beschrieben und kommentiert. Aber selbst ein Daniel Thioune begreift es nicht. Von Mutzel und Boldt ganz zu schweigen. Ich frage mich ernsthaft, wie ein so offensichtlich schlechter Fußballspieler wie Gideon Jung es überhaupt in den Profi-Fußball geschafft hat…

IvanAusKass
7 Monate zuvor

Peinlich in jedem Fall, aber vorhersehbar ! … was wurde ich letzte Woche Sonntag angegangen, Grüße gehen hiermit an Always Ultra, Didi, der unbedingt dagegen halten wollte und dem gesamten HSK Fanclub raus, als ich schrieb, dass dieser HSV in Würzburg verlieren werde.

Es ist alles so absehbar, auch das was jetzt als nächstes passiert…. Saison abschenken…. dieser HSV hat nur selten noch positiv überrascht !

Nicht dass ich mich darüber freue, aber inzwischen bekomme ich wenigstens keine schlechte Laune mehr, wenn Eintritt was vorhersehbar ist bzw. war.

Alles andere ist Hamburger Arroganz!

Jürgen Linnenbrügger
7 Monate zuvor

….nur mal so am Rande
Nov. 2019 Spiel HSV II – VFL Wolfsburg II. Beim HSV spielten Pollersbeck, David, Ewerton und Jatta, aufgefallen ist mir keiner von diesen Spielern. Ich habe aber beim VFL Wolfsburg 2 Spieler gesehen, die in diesem Spiel herausragten. Die Spieler waren Julian Justvan und Omar Marmoush. Justvan spielt beim SC Paderborn 07 eine gute Rolle, Marmoush zeigt seine Klasse beim FC St. Pauli. Warum diese Spieler dem HSV nicht aufgefallen sind verstehe ich nicht, die Perlentaucher waren doch auch vor Ort. Hier sehe ich das große Manko des HSV, es gibt hier niemanden der einen Kader formen und eine Mannschaft entwickeln kann, man hat einfach keinen Plan. Dieses Jahr versucht Boldt/Mutzel es mit Ü30 Säulenspieler, die bereits im nächsten Jahr für Mannschaft ohne Bedeutung sind. Eine perspektivische Entwicklung einer Mannschaft sehe ich anders.
3 Jahre hat man bereits verloren.

Ivan69
7 Monate zuvor

Wieviel Punkte haben uns die taktischen „Überraschungen“ Thiounes in dieser Saison bereits gekostet? Wie sähe die Tabelle ohne diese aus?
Wie kann man auf die Idee kommen, neben der erzwungenen personellen Umstellung der Abwehr, gleich mal die taktische Aufstellung grundlegend zu ändern (Dreierkette)?
Dies hätte sich (ohne Wechsel) natürlich jederzeit durch eine simple Umstellung auf 4er-Kette korrigieren lassen. Leider passierte das nicht. Thione sah sich 90 Minuten eine nicht funktionsfähige Abwehr an, ohne einzugreifen.
Trotz deutlichen Rückstands und offensichtlicher Hermlosigkeit der Offensive erfolgten alle Wechsel positionsgetreu. Woods Hereinnahme in der 80. (!) Minute war die erste Umstellung, die die Offensive stärkte.
Sehr, sehr seltsam!
Auch auffällig: Das gegen Fürth noch sehr eindrucksvolle Offensivpressing hat gegen Würzburg nicht etwa nicht funktioniert. Es wurde vielmehr garnicht erst versucht.
Wie hat sich der Trainer dieses Spiel vorgestellt? Aus einer gesicherten Defensive auf die Fehler des Gegners warten?
Wie kann man auf die Idee kommen, mit einem offensivstarken Kader mit einer personell und taktisch neuformierten Abwehr defensiv spielen zu wollen?
Warum hat Thioune diese offensichtlich nicht funktionierende Taktik nicht geändert?
Es reicht Thioune offenbar nicht, Spiele zu gewinnen, da man über die bessere Mannschaft verfügt. Thioune möchte Spiele durch taktische Kunstgriffe entscheiden.
Seine eigene Karriere ist ihm offensichtlich wichtiger, als der Erfolg des Vereins.

Mit (oder besser trotz) diesem Trainer aufzusteigen wird schwer!
Es bleiben nur zwei Optionen:
Entweder wechselt man jetzt den Trainer oder Boldt gibt Thioune unmissverständliche Anweisungen, seinen schädlichen Firlefanz zu unterlassen!
Solange dieser Dilletant die Realität mit der Playstation verwechseln darf, wird es mit dem Aufstieg nichts werden!

Grantler3006
7 Monate zuvor

Jedes Jahr, der gleiche Saisonverlauf. So ist Fussball etc.! Ne ist er nicht! Fussball kann man beeinflussen, durch hartes Arbeiten, zielorientiertes und intensives Training, Taktikschulungen auf den Gegner abgestimmt und mit den 11 Startern, die wirklich gewinnen wollen!!! Damit meine ich nicht das Wollen an sich, sondern das Zeigen, dass sie es wirklich wollen.
Ich bin kein Spielerbasher, aber mit einigen der Spieler kann man nicht die gewünschten Erfolge erzielen. Das ist nun mal so.

Leistner mag ein durchschnittlicher Kicker sein, aber er hat offensichtlich soviel Mentalität, wie es braucht, um das Manschaftsgefüge so zu gestalten, dass das Team häufiger gewinnt.
HSV wie immer im Frühjahr. LEIDER

Jürgen Linnenbrügger
7 Monate zuvor

@marcus scholz,
….was für ein sch…..Nachmittag, wie oft hast du dieses in den letzten JAHREN SCHON SCHREIBEN müssen. Leider vermisse ich bei dir auch etwas mehr Realitätssinn im Verhältnis zu den Spielern und Verantwortlichen, immer schön euphorisch, und dann konterkariert die Mannschaft und Trainer deinen Vortags-Blog. Langsam muss doch jeder einmal feststellen, daß hier weder hervorragende Nachwuchsspieler noch überdurchnittliche 2. Liga-Spieler dem Ball nachlaufen. Deine gehypten Spieler wie Ambrosius(mach et, Stefan) noch Onana(bei mir würde Onana immer spielen) werden nie 1. Liga-Spieler. Ambrosius ist nur ein Zerstörer, Ihm fehlt eine intelligente Spieleröffnung sowie ein kontruktiver Spielaufbau. Onana ist viel zu „hippelig“, lange noch kein 2. Liga Spieler. Auch viele andere Spieler genügen nicht höhere Ansprüche. Die einzige Ausnahme ist Dudziak. Auch solltest du mal die Philosophie in Hinsicht einer perspektivischen Entwicklung einer Mannschaft, bei den Verantwortlichen (Boldt/Mutzel,) hinterfragen. Ich sehe hier keine, nur dass nach jeder Saison die Pferde im Galopp gewechselt werden. Erst-wir müssen auf junge Spieler setzen, dann mit jungen Spielern allein geht es nicht, also müssen Säulenspieler her. Natürlich alle über 30 Jahre, als wenn es keine Spieler im Bereich 25-28 Jahre gibt, die auch noch eine Zukunft bieten. Aber da müßte man ja den Markt kennen, dass bedeutet Arbeit ,scheinbar ein Fremdwort beim HSV. Sollte die Mannschaft wirklich erst Mittwoch wieder trainieren würde es dieses noch unterstreichen. Nun noch ein Wort zum Trainer. DT ist ein sympatischer Mensch, ich mag Ihn. Als Trainer hat er aber noch keine große Erfahrung, ist auch mit 46 Jahren an sich kein junger Trainer mehr. Es ist in meinen Augen ein großer Unterschied ob ich in Osnabrück(Trainerstation) trainiere, einziges Saisonziel den Abstieg zu vermeiden, vielleicht eine positive Entwicklung der Mannschaft, oder in Hamburg, das klare Saisonziel habe, aufzusteigen. Das ist ein erheblich größere Druck. Hier wäre für Ihn ein gestandenes Umfeld von großer Wichtigkeit, leider sind Boldt/Mutzel auch nur Lehrlinge.
Aber immer weiter mit dem HSV-Motto: Es gibt viel zu tun, lassen wir es sein.

Uwe Öztunali
7 Monate zuvor

Zitat aus den‘ Blog: … „Am Ende war es auch nicht Ulreich allein. Ganz im Gegenteil: Plötzlich stand es sogar 2:0 für die Würzburger Wixers“ … Sorry aber da komme ich nicht ganz mit. Wieso ist das Würzburger 2:0 „das Gegenteil“ von Ulreichs Unfähigkeit?
„Hey, also ich finde euer Torwart war heute richtig schlecht“.
„Was redest du da, im Gegenteil, unser Gegner hat doch sogar das 2-0 gemacht“.
hmmm …

Polkateddy
7 Monate zuvor

Mein Sohn, auch glühender HSV Fan, ist heute 18 geworden. Neben dem Lockdown und dem damit verbundenen Verbot angemessen zu feiern, bekam er auch von seinem Klub noch einen Punch in die Klötze. Mein Dank an Trainer und Mannschaft dafür!

Drechsler Günter
7 Monate zuvor

Hallo liebe Leidensgenossen.
Es ist offensichtlich mal wieder so weit, kurz vor Toresschluss werden die Weichen auf Platz 4/5 gestellt.
Gibt es eigentlich in der zweiten Mannschaft keinen der Jung ersetzen kann? Blinder gehts nimmermehr.
Ullrich ist gut, wenn er eine vernünftige Abwehr vor der Nase hat.
Jung und Narey würde ich als Trainer nicht mehr aufstellen!!!
Danke HSV für den versauten Nachmittag.

Lutz Biermanski
7 Monate zuvor

Ich habe es nach dem letzten Spiel schonmal geschrieben und viele haben mir recht gegeben, heute sage ich es zum letzten Mal. Mit Jung das geht gar nicht.

Zugegeben, heute hatten alle einen schlechten Tag – ausser Jung – der spielt immer so, und alle erkennen es nur unser Trainerteam nicht. Alibifußball, er läuft nebenher greift aber nicht eine, Pässe…. kein Kommentar. Ich werde mir kein Spiel mehr ansehen in dem Jung in der Startformation steht. Und das färbt dann auch auf die anderen ab. So wird es nichts mit dem Aufstieg. Leider wieder nicht!!!! Unfassbar, warum macht sich unser HSV immer alles selber kaputt…..

Kosinus
7 Monate zuvor

Scholle Du bist ein unbelehrbarer Optimist. Das ist im Leben ja gar nicht so schlecht. Im Bezug auf den HSV jedoch fatal. Leider haben die Pessimisten hier seit Jahren Recht.

Ich mache es kurz: Vor einem Jahr habe ich nach der Stuttgart-Niederlage den Aufstieg abgeschrieben. Das konnte schon damals kaum einer verstehen.

Dieses Jahr hab ich den Aufstieg seit Aue abgeschrieben. Warum? Weil Hunt mal wieder die tragische Figur spielt. Geht sein Schuss rein und nicht an den innenpfosten, steht es 4:1. Aue wäre geschlagen. So werden die Punkte am Ende fehlen. Zudem verschenkte der HSV schon genug Punkte…

Jetzt kommt die Saisonphase, wo der HSV statistisch die
wenigsten Punkte einsammelt. Der Trend ist bereits seit Wochen negativ.

Heute hat sich gezeigt, dass das System alles andere als stabil ist. Der HSV ist nicht stabil!

Und ja Hunt hat ordentlich zuletzt gespielt, dennoch ist wenig aus den Aktionen rausgesprungen. Hunt, Jung, Narey stehen einfach nur für Misserfolg bei mir.

Ich hab 10% Hoffnung, dass ich diesmal falsch liege. Was ich hoffe.
Die 10% begründe ich mit Ambrosius und LEISTNER.

Thomas Franz
7 Monate zuvor

In der Tendenz hat Scholle natürlich recht. Das Spiel war schon sehr enttäuschend. Allerdings sollte man nicht zu viel Emotion und gar Häme in diese Enttäuschung einfließen lassen. Das bringt uns auch keine Punkte mehr.
Dieses Spiel ist absolut kein Gradmesser. Die hervorragende Leistung gegen Mitkonkurrent Fürth liegt gerade eine Woche zurück. Warum sollte man da unnötig in Heulen und Zähneklappern verfallen.
Zudem muss festgehalten werden, dass Würzburg dreimal von wirklich eklatanten Fehlern profitierte. Das 0:1 war ein Torwartfehler, beim 0:2 säbelt Jung über den Ball, und vor dem vorentscheidenden 0:3 vertändelt Leibold die Pille und Onana trabt in Zeitlupe neben dem Torschützen her. Demgegenüber waren unsere beiden Tore gut herausgespielt.
Solche Fehler in der Häufung werden uns nicht mehr unterlaufen. Und wir sind immer in der Lage Tore zu machen. Mit Dudziak, Ambrosius und später Leistner werden wir wieder besseren Fußball sehen.
Fakt ist, dass keine Mannschaft in der aktuellen 2.Liga wirklich bundesligareif ist, nicht einmal Bochum, geschweige denn Kiel und Fürth. Aber zwei werden/müssen aufsteigen, evtl. sogar drei.
Und wenn wir nicht dabei sind, ist das auch kein Weltuntergang, wie vielfach signalisiert wird. Es steht nirgends geschrieben, dass der HSV ein Vorrecht auf die 1.Liga hat. Die Spiele in der 2.Liga sind ja auch nicht uninteressant, besonders wenn man oben mitspielen kann statt in Liga 1 sich gegen den Abstieg herumzuquälen.

Gerd Ackermann
7 Monate zuvor

Meines Erachtens war der große Unterschied zur bisherigen Saison, die Abwesenheit von Stephan Ambrosius. Statt kompromisslosem Tackling, das Sicherheit schafft, spielte ein Gideon Jung, der ängstlich nach Mitspielern suchte, Pirouetten im Trochowski-Stil drehte um dann im Zweifel zurück zum Torhüter zu spielen. Daß dies seine Mitspieler nervös macht, kann man sich nur zu gut ausmalen. Ein Gideon Jung, der diesen Spielstil grundsätzlich zeigt, hat bei einem 2.Ligisten mit Aufstriegsambitionen nichts zu suchen. Ich begreife nicht, daß Tioune ihn in der Innenverteidigung immer wieder aufbietet. Das hat auch nichts mit „jeden mitnehmen“ zu tun. Irgendwann muß man erkennen, daß der Spielstil nicht passt.

Last edited 7 Monate zuvor by Gerd Ackermann
Bernd Arens
7 Monate zuvor

Thiounes Lieblingssatz, dass man unberechenbar sein will, entpuppt sich mehr und mehr zum Flopp.Man ist inzwischen so dermaßen unberechenbar, dass selbst die Spieler nicht mehr wissen, wo vorne und hinten ist.
Wenn man jetzt nicht endlich damit aufhört, ständig etwas Neues ausprobieren zu wollen, fährt der Zug ab, und zwar abermals ohne den HSV in die erste Liga.

Ist es jetzt nicht endlich an der Zeit, dass der Sportdirektor auf den Tisch haut und dem Firlefanz, den Thioune frickelt, ein Ende setzt?
Klare Ansage zu einer festen Startelf. Viererkette, Doppelsechs, Dreieroffensive, und vorne Terodde.
Die linke Seite mit Leibold und Kittel, rechts Vagnoman und Jatta. Dudziak in der Mitte.
Solange Toni Leistner noch ausfällt in die IV Ambrosius und Heyer.Doppelsechs mit Kinsombi und Onana.
Hunt, Jung und Narey komplett herausnehmen.
Sven Ulreich so wenig wie möglich anspielen!

Ich kann mich gut daran erinnern, dass auch der VFB Stuttgart im Aufstiegsjahr sehr lange gebraucht hatte, um seine Mentalität und Einstellung zu finden. Als sie den HSV im Rückspiel glücklich geschlagen hatten, zogen sie durch. Das war der Wendepunkt gewesen. Und der HSV fiel zurück.

Hinzu kommt, dass man Jahr für Jahr zwei ekelige Derbys vor der Brust hat und der Stadtrivale es schafft, sich durchzusetzen und Punkte zu klauen.

Sollte der HSV gegen St. Pauli, Bochum und Kiel verkacken, war es das. Dann ziehen Bochum und Kiel bis zum Ende durch, Fürth wird dritter und der HSV kämpft mit Karlsruhe und Düsseldorf um Platz vier.
Da bleibt nur eines: Die nächsten drei Spiele müssen gewonnen werden. 9 Punkte muss die Devise lauten.

MeinVerein2021
7 Monate zuvor

Danke für diesen Blog. Das Spiel muss erst mal verdaut werden. Von allen.

Leider ist der Trend nicht gut. Aber es muss nicht so weitergehen. Ich habe jedenfalls keinen Bock auf „ewig grüßt das Murmeltier“.

Ich kann es nicht fassen, wie schlecht der HSV war.

YNWA
7 Monate zuvor

Klar war Ulreich beim 1:0 unglücklich aber Er war es nicht, der Heyer in der Vorwärtsbewegung in die Eier geschossen hat!

Ulreich war nicht schlechter und auch nicht besser als der Rest des Team – Er spielte viel mehr stimmig!

Das war heute gar nix – viel mehr braucht man da eigentlich nicht schreiben.

Vielleicht sollte die Mannschaft heute statt mit dem Bus, mit dem Fahrrad aus Würzburg zurück radeln, zwischendurch ein paar Übernachtungen in Jugendherbergen. Das erdet und macht einen klaren Kopf bis zum Spiel gegen den hanseatischen Nachbarn – und der Kondition schadet es auch nicht! Vielleicht staut sich dann ja auch ein bisschen Wut auf, die man dann braucht denn eines weiß ich schon – die Millerntor Gang wird genau wie Würzburg treten und beißen!

Last edited 7 Monate zuvor by YNWA
Jakob Kuhlmann
Jakob Kuhlmann
7 Monate zuvor

In der Defensive hat der Kader einfach nicht die Breite und heute fehlte der Offensive die Stabilität so ein Spiel allein zu wuppen. Was Gyamerah, Jung, Heyer und Onana da ablieferten war gruselig. Dann hast du hinten einen einen Ulreich der schwimmt und bei Fernschüssen blass bleibt, du hast zwei Flügelspieler, die ihre Position nicht verstehen… Naja und dann ist das halt auch schon die halbe Mannschaft.

Natürlich bin ich auch extrem enttäuscht von Hunt, aber heute hat ganz klar die Defensive das Ding verbockt.

Thioune muss in meinen Augen wirklich sich fragen, ob das Team so viel anfangen kann mit dieser Dreierkette. Ich finde keiner unserer Innenverteidiger hat das Format um so eine anspruchsvolle Position zu spielen. Dann lieber mit einer klassischen Viererkette generell kompakter stehen, also so einen Blödsinn zu verzapfen.

Mit Vagnoman kommt jemand zurück, der klar die bessere rechts bisher spielt. Ich kann nur hoffen, dass mit ihm auch wieder auf die Viererkette und vorallem klassische Außenverteidiger umgebaut wird.

Statt Onana hätte eigentlich Jung die Sperre verdient gehabt, schade für den Jungen. Aber vielleicht auch ganz gut erstmal aus der Schusslinie zu geraten. Onana war schwach heute, aber an ihm darf es nicht gelegen haben.

Ralf Lübbe
7 Monate zuvor

Nicht peinlich, eine Frechheit war das. Gegen 3 klassige Würzburger. Aber es zeigt auch das wir in der Rückrundentabelle vor dem Spiel auf Platz 6 waren. Gegen Pauli kriegen wir 5 Stück wenn wir so spielen. Dabei war das Wetter und die Temperaturen so gut das man eigentlich richtig geil hätte sein müssen. Die Anfangself bestand aus 11 Totalausfällen!!!! Über alle die Heuer Fernandes schlecht geredet haben. Dazu habe ich mich auch gezählt. Sven Ulreich ist kein deut besser. Fussballerisch eine Katastrophe, bei Manuel Neuer nichts gelernt. Könnte noch ein paar Namen nennen aber ich lass es lieber. Wenn der Trainer nicht spätestens die Zügel anzieht sehe ich auch dieses Jahr schwarz mit dem Aufstieg und wir werden 5ter.
NUR…….

adalgisa
7 Monate zuvor

Peinlich oder nicht, so ist er halt der HSV, ganz gleich wer auf dem Rasen steht. Also, warum sich groß aufregen? Stop, über die Defensive habe ich mich schon aufgeregt, vor allem über die Slapstickeinlage. Wenn dieses Spiel der Auftakt zu einer Wiederholung der letzten beide Jahre sein sollte, dann, na dann wird der HSV in den nächsten Jahren den Weg von Nürnberg oder Hannover nehmen. Hoffen wir, bzw. ich hoffe, daß Rückschläge in dieser Saison weiter besser verarbeitet werden als in den letzten beiden Jahren. Die Leistung von heute hat mich schon erschüttert, aber insgesamt habe ich das Gefühl, das die Mannschaft stabiler als in der letzten Saison ist. Das nächste Spiel wird eine Antwort geben. Hoffe nur, daß sich das Derby-Gequatsche in der nächsten Woche in Grenzen hält und Fußball gedacht wird.

Madin at home
7 Monate zuvor

Schaut euch DT in der Pressekonferenz nach dem Spiel an. Den hab ich noch nie so angefressen gesehen. Hoffentlich zieht er seine Lehren aus dem Spiel und stellt die richtigen Leute, auf die richtigen Positionen. Ich will keine Spieler mehr sehen, die eigentlich immer Sommer/Winter schon weg sollten. Dann lieber einen aus der U21 hochziehen. Der darf dann auch Fehler machen.

Hej, Bobby mit seinem 1. Tor in dieser Saison! Das gibt hoffentlich Auftrieb.

Krass, wie wichtig schon ein Stephan Ambrosius für diese Mannschaft ist.

Nur der HSV!

Marcel Gräwert
7 Monate zuvor

Scheiße! Scheiße! Scheiße!

Ich werde diese Woche nicht mehr in diesen Blog hineinschauen, weil mich das Abgehasse noch mehr runterziehen wird.

Es war eine Scheißleistung. Ich bin restlos bedient.

Bernd Arens
7 Monate zuvor

So langsam aber sicher geht mir Sven Ulreich richtig auf die Nüsse. Es ist zum ausrasten, wie katastrophal schlecht der Mann Fußball spielt! Das macht mich Wahnsinnig. Das 0:1 hätte er dringend und auf jeden Fall verhindern müssen! Und das dritte Tor war auch nicht unhaltbar. Mann … Mann … Mann! Und dann seine ständigen Aussetzer bei der Ballbehandlung mit dem Fuss. Zum Verrücktwerden. Und dennoch wird er ständig von Gideon Jung angespielt. Einzig deshalb, weil der so gut wie nie weiß wohin mit dem Ball. Mit jedem Anspiel auf Ulreich erhöht sich die Gefahr auf einen Lapsus. Und steigert die Nervosität und die Unsicherheit im gesamten Team.

Seit Toni Leistner ausgefallen ist, ist der Wurm drin. Nun kann man mal sehen, wie wichtig der Mann die ganze Zeit gewesen ist. Mit seiner Erfahrung und Authorität war er der Eine, der Anführer. An ihm wuchs Ambrosius über sich hinaus, er marschierte auch mal nach vorne und gab einen klugen Pass ab. In die Tiefe oder in die Gasse.

Nun aber? Irrt auch ein Ambrosius herum, Jung macht sie alle nervös mit seiner Art.

Ich habe auch lange Fußball gespielt. Und ich kann es bestätigen, dass wenn du Leute in der Mannschaft hast, mit denen du partout nicht klar kommst, dir die Lust am Fußballspielen genommen ist. Das sollte bei Proifspielern eigentlich nicht passieren, aber ich ahne, dass die mangelnde Einstellung etwas damit zu tun haben muss, wer auf dem Platz steht. Dass andere Leute dann keine Lust haben, die Verantwortung und Führung zu übernehmen.Beste Beispiel sind hier Kinsombi und Kittel.

Diese „Minus-Männer“ muss Thioune finden und aussortieren! Und zwar: Jung, Hunt und Narey.
Und hoffen, dass Leistner so bald wie möglich zurück kommt.

Es wird wirklich höchste Zeit, dass Thioune jetzt endlich auf die eine Elf setzt. Ohne Kompromisse. Sonst landet der HSV nämlich wirklich wieder auf Platz 4 und spielt nächstes Jahr gegen Schalke.

Jonny 1
Jonny 1
7 Monate zuvor

viele der Fußballlaien, die hier im Blog von Scholle ihre tumben KOMMENTARE absondern, all die Flottis, Alex, Piets und Kuntzes, also kurz und bündig die Unterschicht, die hier ein Forum für verlorene gefunden hat, sollten versuchen ihrem traurigen Dasein durch geregelte Arbeit wieder einen Sinn zu geben. Der HSV
braucht diese Typen ebensowenig, wie die Pest am Hals.

Uwe Öztunali
7 Monate zuvor

auf ewig Liga zwo, die ganze scheisse wird kein ende nehmen

Rottweiler
7 Monate zuvor

Einfach nur traurig. Würzburg war genau stark wie ein Tabellen 18. In Liga 2. Eine lustlose und völlig emotionslose Vorstellung. Würzburg hätte ohne HSV Unterstützung nie ein Tor erzielt. Beim ersten Tor unglaublich und Ullreich muss den Ball halten, beim 2. Gegentor Jung unglaublich daneben und beim dritten Gegentreffer Leibold und wieder Ullreich schlecht. Aber auch der Trainer ist nicht schuldlos. Beginnen mit Narey und Hunt geht gar nicht. Beide eine glatte 6. Nicht zu gebrauchen! Narey spielt noch mit der Hacke, obwohl nichts geht, der begreift absolut überhaupt nichts. Unbrauchbar. St. Pauli hat schon echt Bock auf uns . Und leider glaube ich so werden wir dort auch nichts holen. NUR DER HSV.

Walker
7 Monate zuvor

AAAAAAHHHHHHHRRRRRRRGGGGGGGGGHHHHHHHH

Bastrup
7 Monate zuvor

Moin zusammen,

am Freitag lief auf NDR Info ein Interview mit einem Spieler des VFL Wolfsburg.
Auf die Frage, woher die aktuelle Stärke des VFL komme:

„..wir trainieren momentan sehr viel, daher greifen jetzt die Mechanismen.“ (!)

hmmm…
B.

C.W.Griswold
7 Monate zuvor

Mit Doppelbelastung durch Pokal, hätten wir uns heute nicht mehr rankämpfen können. ☝️ Unsere Sportlichen Leiter sind Hellseher. Und gespart haben wir im Wintertransferfenster auch. Alles paletti.

horst schlau
7 Monate zuvor

Nur mal so nebenbei, für alle die jetzt nach einer Trainerentlassung jaulen: DIE KOMPLETTE MANSCHAFT HAT VERSAGT UNF DASS AB DER ERSTEN MINUTE AN !!

Hier sollte mal die Frage nach der Mentalität an die Mannschaft gestellt werden und nicht immer gleich den Kopf des Trainers fordern !!! Klar waren die hier oft genannten Spieler besonders trotzig, aber halt nicht nur die.

Hat jemand von euch Zeit alle Namen zu nennen ???

Gruß

Knuspererbse
7 Monate zuvor

Puh, das muss man erstmal verdauen. Katastrophaler Kick, gegen nicht mal besonders starke Würzburger.
Da hat heute gar nichts gepasst, bei gar keinem. Nur die Einwechselspieler konnten noch etwas Tempo reinbringen, ansonsten war das lustlos, arrogant und vor allem ohne jede Idee.
Jung ist bei aller Liebe einfach nicht Zweitligatauglich und Hunt funktioniert nur, wenn auch das Kollektiv funktioniert. Alibi-Fußballer. Bei Narey bin ich mir bis dato nicht mal sicher, ob er überhaupt ein Fußballer ist, solch schlechte Flanken in der Quantität habe ich wahrlich selten gesehen.
Entgegen einiger Mitschreiber bin ich allerdings gegen einen Trainerwechsel. Ich bin es einfach Leid, Trainer folgt auf Trainer und am Ende ändert sich nichts. Steigt einfach auf, zeigt gefälligst ein paar Eier und zerpimmelt Pauli mit 4:0. Und dann einfach mal weitermachen und nicht so einen völlig bocklosen Haufen Schweinepisse abliefern. Das sind die Spieler uns Fans, Die Zeit und Geld in diesen Verein stecken einfach schuldig. NICHT REDEN, MACHEN!!!!

Last edited 7 Monate zuvor by Knuspererbse
Blogfan
7 Monate zuvor

der Kader ist nicht austrainiert und die Spieler haben ausserdem
große Probleme damit DT „Ideen“ auf dem Rasen umzusetzen.
Mit ein paar Abstrichen sind sie in der Lage ein System mit 4er Kette zu spielen.

Was man nicht / schlecht trainiert kann man nicht gut spielen.
Ein gutes Passspiel inkl. Laufwege sind nun mal das 1×1

Und der HSV ist kein Fortbildungsverein für Trainer.

Ein weiterer Nichtaufstieg wird sehr teuer !! und wird am Ende VIELES in der
HSV AG reduzieren.

Last edited 7 Monate zuvor by Blogfan
Alex
7 Monate zuvor

Hier haut der Sportdirektor mal so richtig auf den Tisch…

https://www.youtube.com/watch?v=3U6SgpcLRC8