Niemand sollte sich zu wichtig nehmen

von | 29.07.21 | 101 Kommentare

So ist das eben, wenn sich die Leute zu wichtig nehmen und jeglichen Realitätssinn verlieren. Auszubaden haben es letztlich dann die wenigen, die noch mitziehen. Wovon ich spreche? Vom deutschen Fußball an sich. Denn der hat offengelegt, wie verdorben er schon ist. Und Ehre hat in alledem nichts mehr zu suchen. Nicht einmal das größte Sportfest der Welt konnte Und so war das DFB-Team mit gerade einmal 18 statt der erlaubten 22 Spieler nach Japan zu den Olympischen Spielen gereist. Eine Reihe von Clubs gab angefragte Profis nicht frei, andere Spieler verzichteten selbst auf eine Teilnahme. „Es wäre schön, wenn künftig auch im Bereich des Fußballs die besondere Bedeutung der Olympischen Spiele mehr Anerkennung erfährt“, sagte der Präsident des Deutschen Olympischen Sportbunds, Alfons Hörmann. Wissend, dass sich der Fußball auch weiterhin zu wichtig nehmen wird.

Und während es hier im Blogforum immer noch einzelne gibt, die glauben, mir irgendwas vorschreiben zu können, dürfen sich die Klubverantwortlichen nicht darüber wundern, wenn sich Spieler genauso monetär ausrichten. Wer einen Spieler nicht für die Olympischen Spiele abstellt, weil er das Verletzungsrisiko scheut, darf auf der anderen Seite nicht an die Sportler-Ehre appellieren. Zumindest nicht, ohne im Anschluss daran als Heuchler zu gelten.

Der Fußball ist längst nur noch Showbusiness

Als ich vor nunmehr 21 Jahren als HSV-Reporter für das Hamburger Abendblatt meinen Dienst aufgenommen hatte, wusste ich noch nicht, dass ich binnen weniger Wochen einen großen Teil meiner Begeisterung für den HSV einbüßen würde. Als Amateurfußballer war es mir immer besonders wichtig, dass meine Mannschaften intern zusammenhielten. Und ich hatte damals tatsächlich den Gedanken, dass auch die Profifußballer die Gemeinschaft pflegen und fördern würden. Aber: Pustekuchen. Selbst damals bestand der HSV wie nahezu alle anderen Profimannschaften auch aus Ich-AGs.

Unter Trainer Frank Pagelsdorf waren es zwar noch vergleichsweise gute Charaktere wie Nico Hoogma, Martin Groth, Thomas Gravesen, Roy Präger, Tony Yeboah oder auch der heutige Schalke-Trainer Dimitrios Grammozis, um nur einige zu nennen, die nach außen ein geschlossenes Team demonstrierten. Aber der Profifußball hat in seiner Entwicklung schon damals die falsche Richtung eingeschlagen und ist mehr und mehr zur reinen Unterhaltung, zum Business mutiert.  Die wenigen Spieler, die sich wirklich mit einem Verein identifizieren, kann man auf dem obersten Niveau an einer Hand abzählen. Und wie das Olympia-Beispiel zeigt, gilt selbiges auch für die Klub-Oberen.

Also: Mein romantisches Bild von Fußballmannschaften war und ist nicht einmal im kleinsten Ansatz anzuwenden. Weder auf den HSV noch auf andere Profiklubs. Auch deshalb habe ich inzwischen den Reflex von Fans, abwandernde Spieler dafür zu verurteilen, dass sie wegen eines höheren Gehaltes woanders Fußball spielen, nicht mehr. Ich mag diese Mentalität nicht, zugegeben. Aber ich musste sie vor 20 Jahren schon hinnehmen und einfach als „normal“ akzeptieren. Anders hätte ich nämlich diesen Sport nicht weiter mit Leidenschaft verfolgen können.

HSV muss sich neu aufstellen – und neu ausrichten

Ich weiß, dass viele hier den HSV tief im Herzen tragen. Und der HSV an sich kann auch nichts für die Leute, die ihn geführt haben und führen werden. Der HSV an sich bleibt liebenswert. Ligaunabhängig, ergebnisunabhängig. Einfach immer. So ist es auch bei mir verankert. Aber ich kann nicht ernsthaft meinen Verein dafür feiern, dass er Spieler von anderen Vereinen mit Geld weglotst und andererseits Spieler verurteilen, die für ein größeres Gehalt vom HSV weggehen. Nein, ich kann es inzwischen einfach nicht mehr ernst nehmen, wenn Leute das Vereinswappen küssen. Weil ich es ihnen nicht abnehme. Vereine agieren wie Konzerne, Spieler sind Dienstleister, Fans sind zahlende Kunden. Und der Fußball ist eine große Show. Geworden. Auch, weil die Fans es zulassen.

In Kürze will sich der DFB an seiner Spitze neu aufstellen. Eventuell mit einer Frau. Neben der bekannten Schiedsrichterin Bibiana Steinhaus-Webb. Auch Ex-HSV-Vorstandsfrau Katja Kraus gilt als Kandidatin. Und ich würde mich freuen, wenn aus einer Neuaufstellung im DFB eine Neuausrichtung wird. Denn der DFB samt Nationalmannschaft ist der Vater aller Wichtigtuer, Egomanen und Geldgeiern. Der DFB ignoriert inzwischen schon ganz ungeniert die Wünsche derer, die ihn ausmachen. Und er wird scheitern, wenn er so weitermacht. Ebenso wie der HSV an seiner Ignoranz gescheitert ist und scheitern wird, wenn er nicht endlich alte Fesseln löst und sich neu ausrichtet.

Dass man für die Mitgliederversammlung im August nur einen Präsidentschaftskandidaten zugelassen hat ist dramatisch schlecht. Zumal es geeignete Kandidaten nachweislich gegeben hat. Und ich hoffe, dass die Mitglieder auf der Mitgliederversammlung ein Zeichen dafür setzen, dass sie nicht mehr gewillt sind, jede Show mitzugehen. Ich kann nur hoffen, dass Sven Freese und sein Team das umsetzen, was sie zuletzt angekündigt haben und den HSV-Beirat nicht nur verbal angehen, sondern Lösungswege vorschlagen, um das zu verändern.

Die Basis ist gefragt, Veränderungen zu schaffen

„Mit solch einem Vorgehen vergrault man viele Mitglieder, die ansonsten bereit wären, ihre Fähigkeiten, ihr Engagement und ihre Zeit für unseren Verein zu opfern. Das ist für uns inakzeptabel“, hatten Freese und Co in einem Statement über den Beirat gesagt. Jetzt gilt es, daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen und neue Wege zu gehen. Aber dafür muss die Basis aufstehen und aktiv werden. Ansonsten bleibt alles so, wie es ist: Eine Show, die früher oder später scheitern wird.

Sportlich indes hat Trainer Tim Walter heute gute Nachrichten erhalten. Zumindest konnten bis auf Amadou Onana, dessen Wechsel zum OSC Lille offenbar kurz bevorsteht, heute alle wieder mit der Mannschaft trainieren. Auch Jeremy Dudziak und Josha Vagnoman mischten wieder mit, sollen aber beide für das Spiel am Sonntag gegen Aufsteiger Dresden noch nicht in Frage kommen. Und über das Wiedersehen mit deren Sport-Geschäftsführer Ralf Becker freue ich mich sehr. Denn Ralf Becker war eines von vielen Opfern der HSV-Großkopferten. Er war inhaltlich lange nicht gescheitert, sondern einfach nur zu naiv. Aber dazu demnächst mehr…

Ihr werdet es bemerkt haben, heute musste ich einfach mal was loswerden. Weil mich die Hilfsbereitschaft vieler Bloguser/innen hier tierisch gefreut hat. Denn im Gegensatz zur Meinung einiger weniger hier, hat es durchaus Sinn gemacht, hier um Hilfe zu bitten. Und die wenigen, die meinen, mir hier vorschreiben zu können, was in diesem Blog geschrieben werden darf und was nicht: Nehmt Euch nicht zu wichtig. Denn dieser Blog ist an keine Grenze gebunden. Hier darf passieren, was wir passieren lassen wollen. Wobei die Betonung auf „WIR“ liegt. Dass das zu 99,9 Prozent mit den Geschehnissen beim HSV einhergeht – logisch. Diesen gemeinsamen Nenner haben wir hier eben alle. Und das ist auch gut so! Aber ich werde mir hier immer wieder die Freiheit rausnehmen, abseitige Themen zu beleuchten, um Hilfe zu bitten – und natürlich auch: um selbst zu helfen. 

In diesem Sinne, bis morgen! Dann übrigens auch wieder um 7.30 Uhr mit einem neuen MorningCall sowie der Pressekonferenz am Nachmittag. Bis dahin viel Spaß auch mit dem neuen FIFA-Orakel meiner Freunde und Mitstreiter Flo und Joscha!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Polkateddy
1 Monat zuvor

1. Katja Kraus und Bibiana Steinhaus würde ich als DFB Präsidentinnen jedenfalls als geeigneter sehen, als Jimmy Hartwig. Wenn es denn per Quote geregelt werden soll, dann darf Eignung trotzdem gerne vorhanden sein.
2. Onana wechselt offenbar nach Lille. Dem Vernehmen nach unter anderem, weil seine kranke Mutter in Brüssel lebt und der Weg kürzer ist. Verständlich!
3. Wer eine Bitte um Unterstützung mit dümmlichen Witzen quittiert, hat in den letzten 18 Monaten offenbar auf dem Baum geschlafen. Alleine, natürlich.

Uwe Öztunali
1 Monat zuvor

Ganz ehrlich, Kinsombi ist so schlecht, den würde ich eigenhändig in meinem VW Multivan vom Hof fahren – wenn ich einen hätte.

Vamodrive
1 Monat zuvor

Egal ob Olympia oder Fußball es geht nur noch ums Geld, beim Fußball kriegen wenigstens die Sportler das meiste Geld, bei Olympia sind Sportler nur notwendiges Übel und von den Funktionären eben mal grad so geduldet.
Seid Havelange hat Olympia sich für mich erledigt und die Fifa mit Blatter und Infantino schafft es auch das Länderspiele inkl. WM am Ar… vorbeigehen. Nur an den Norddeutschen Fußball Vereinen häng ich noch 🙂

Last edited 1 Monat zuvor by Vamodrive
Rotkaeppchen1966
1 Monat zuvor

Meiner Ansicht nach einer der schlechteren Artikel von dir, Scholle.
Ich gebe gerne zu, dass wir in unseren Ansichten über den Profi-Fußball ohnehin weit auseinander liegen, möchte aber trotzdem zu Bedenken geben, dass du in diesem Blogartikel zu sehr pauschalisierst, polemisch drauf haust und vieles miteinander vermischst. Eine nüchterne, ideologiefreiere Betrachtung ist für eine sachliche Auseinandersetzung und einen konstruktiven Diskurs gerade in den richtungsweisenden Fragen um die Entwicklung des Sports im Allgemeinen und des HSV im Besonderen nicht zwingend schädlich.
Insbesondere betr. der Ausrichtung des HSV könntest du konkreter werden und ehrlich: Eine gewisse Doppelmoral liegt schon darin, wenn du hier die Forderungen nach Neuaufstellung und -ausrichtung stellst, aber in der Analyse des Scheiterns der letzten Jahre trotz angekündigter Betrachtungen (Nachwuchsarbeit!) dann hier wenig bis nichts kommt.

Scorpion
1 Monat zuvor

Grundsätzlich erwähnenswerter Blog heute.

Das mit Olympia sehe ich aber ganz anders.
Das IOC selber ist zu einer gigantischen Geldmaschine geworden, die, wenn man es drastisch sieht, Amateursportler, die teilweise ihre Trainingsinhalte noch selbst bezahlen müssen, dazu benutz, um in ungeahnter Weise Geld zu scheffeln.

Ich kann Profisportler und auch Vereine durchaus verstehen, dass sie in der sehr wichtigen Saisonvorbereitung nicht dem heuchlerischen ruf der „Ehre“ nachkommen, sondern sich auf das konzentrieren, wofür sie bezahlt werden.

Deine anderen Ausführungen, insbesondere hinsichtlich der peinlichen und dummbatzigen Entscheidungen des Beirats, kann ich nur unterstützen. Dieses Gremium inklusive seiner Mitglieder gehört schnellstmöglich entsorgt.

Horstbertl
1 Monat zuvor

Wer Nostalgie möchte, der/die soll sich die eigenen Kinder garten Bilder anschauen. Fußball ist Business, nichts anderes. Nur wird das Rad vermutlich gerade überdreht. Ich bin gespannt wie lange sich die Fans noch melken lassen. Olympia oder die EM hat mich schon nicht mehr interessiert. Trotzdem leide und freue ich mich aber noch immer mit meinem Verein, unseren HSV. Vermutlich wird die Zuneigung in Zukunft wieder regionaler werden, es wird interessant. Onana wird gehen, genau wie es sich alle hier im Blog seit Jahren vorstellen. Ablösefrei geholt und nun für 7 Millionen plus Zuschläge. Grandios. Dennoch wird hier gemäckelt und siziert. So ist auch das Leben in unser Zeit. Da sollten sich alle mal hinterfragen, ob eigene Handlungen mit eigens geforderten gelebt wird und kompatibel ist. Bevor irgend wer Verantwortung übernehmen will, nimmt die Meute bereits die Person auseinander. Wer möchte sich denn so etwas antun?
Deshalb bleiben am Ende selten die Besten übrig, die sich dies nicht antun wollen. Bin gespannt ob die Basis tatsächlich Lösungen präsentiert. So, ich freue mich auf Dresden, weil der Trainer lieber 4:3 gewinnen möchte, statt 1:0. Ich war letzten Freitag so begeistert, dass ich gegen Dresden live dabei bin. Es wird auf jeden Fall ein geiles Spiel, eben Unterhaltung pur.

Janni Kaltz
1 Monat zuvor

Der zweite Teil des Blogbeitrags gefällt mir gut. Diese Jansen-Farce und der unmotivierte Becker-Rausschmiss sind schlimm. Der Olympiaaufhänger allerdings scheint mir falsch zu sein. Was hat der Profifußball bei Olympia verloren?! Das Boxen schickt auch nur die Amateure. Überhaupt möchte ich dort endlich mal KEINEN Profi-Fußball sehen, sondern die ansonsten von König Fußball an den Rand gedrängten anderen Sportarten genießen. Der Fußball soll mal schön seine Rolle als Unterhaltung spielen. Denn das finde ich gut! Überfrachtet den Fußball nicht! Genießt ihn einfach. Und er ist eben auch ein Manager-Spiel. Und wenn ein Spieler wechselt, so ist das ein spannender Wirtschftskrimi. Ist doch herrlich!

Frank aus Köln
1 Monat zuvor

„Nein, ich kann es inzwischen einfach nicht mehr ernst nehmen, wenn Leute das Vereinswappen küssen. Weil ich es ihnen nicht abnehme.“ Aber, was bleibt dann noch? Warum soll ich dann Fan sein? Wegen der Fans ?? Sollen wir uns selbst feiern?? Was sagt eigentlich der Psychologe, der hier ab und zu schreibt, zu solch einer Erkenntnis? Wäre es so, wie Scholle meint, bleibt eigentlich nix übrig.

Tatsächlich ist es aber anders. Es sind genau die Momente, wo die Mannschaft Herz zeigt, wo Spieler eben wegen der der Mannschaft über sich hinaus wachsen, wie bspw. gegen Schalke. Das ist dann eben keine Ich AG. Von daher kommen Scholles Worte natürlich männlich hart und realistisch rüber und vermutlich kann man auich noch tausend Argumente hierfür finden. Den Kern finden sie aber nicht und das, lieber Scholle, lasse ich mir nicht vorschreiben!

Darmzotte
1 Monat zuvor

Auto schon da?

IvanAusKass
1 Monat zuvor

Klar, der Blogvater hat hier Hausrecht, und kann schreiben was er will.

Dürfte ich als User denn auch schreiben, dass ich meinen Audi verkaufen und ich als Reitlehrer arbeiten möchte ?

Werde ich gesperrt, ins Forum ermahnt, oder darf hier nur der Chef Off-Topic und HSV-fern weil gerade in Not ?

Ernst gemeinte Frage.

Matten Heuer
1 Monat zuvor

Hallo Scholle… obwohl, wir kennen uns nicht direkt und daher sage ich Markus. Dein Blog heute macht einige Haken, was ich gut finde! Olympia, ja ich finde es auch beschämend das ein 22. Kader nicht befüllt werden konnte. Das Stefan Kuntz, sich quasi ausgebremst fühlt, da hat er wahnsinnige Erfolge und das gegen den Trend, wie es heißt, wir hätten in Deutschland nicht genügend Talente und dann gibt es ein weltweites Grossereigniss und er wird in Stich gelassen! Das Kuntz nun sagt er braucht Ruhe, ich verstehe ihn nur zu gut! Sorry, es gab und gibt zuviele Schwachköpfe, die meinen, die Bundesliga profitiert von der Aussendarstellung. Soviele schwaffeln von der Außendarstellung des DFB.und gehen kontraproduktiv ins Vereinsleben 2018 ging schief, 2021, ging schief. Dann die Marke, die MANNSCHAFT, ging auch schief! Keller, Niersbach, Beckenbauer, Keller, Gerath… falsch geschrieben, egal! Es gibt doch Parallelen zu unserem HSV. Ich begrüsse es das sich Frauen aufstellen für den DFB Präses, absolut! Auch das sich Jimmy ins Gespräch gebracht hat! Werde ich jetzt verdammt, wenn ich schreibe, Jimmy würde Farbe ins Spiel bringen!? Das hört sich in unseren jetzigen Zeiten schon als daneben an, oder!? Ob noch jemand weiterliesst, ich bin gespannt!! Ich möchte sagen, Krusten müssen aufgeweicht werden! Ob nun weiblich oder farblich oder sonst was, das ist so egal!! Es muss gut gemacht werden! Im DFB und in unseren HSV! EGAL Von wem!

US73
1 Monat zuvor

Gerade beim Tennis und auch beim Golf sind sehr viele Top-Athleten dabei; denen geht es nicht ums Geld (würden anderweitig zur gleichen Zeit ein Mehrfaches verdienen), da geht es ums Prestige.

Und genau dieses Prestige scheint der olympische Fußball eben nicht zu besitzen. Das liegt auch an den Regeln.
Wieso dürfen beim Fußball nur 3 Spieler über 23 Jahre im Kader sein, während es diese Altersbeschränkung beim Hockey, Handball, Rudern oder Dressurreiten (Isabel Werth ist 52…) gar nicht gibt?

Es ist eine Pseudo-Regel, um der „Jugend“ eine Teilnahme-Chance zu geben, und stammt aus der Zeit, wo Profi-Sportler noch verpönt waren.

Dabei ist die Unterscheidung von Profis und Amateuren die grösste Farce an sich. Gerade in den kommunistischen Staaten waren die Sportler zu 100% nur mit der Erringung von Medallien „beschäftigt“, normal arbeiten mussten die Schwimmer, Läufer, Turner, Boxer, etc. nicht. Nicht in der DDR, nicht auf Kuba, nicht in der SU.

Aber auch in West-Deutschland gab und gibt es Sportkompanien der Bundeswehr, der Bundespolizei, etc. Da bekommen die Langläufer, Biathleten, Sportschützen etc. ein monatliches Beamtensalär ohne Gegenleistung durch Arbeit.

Wo also fängt Profitum an und hört Amateursport auf? Bei der direkten Bezahlung? Oder schon bei der Vorteilsgewährung für erfolgreiche Olympioniken? Wenn ein Südkoreaner eine Medaille holt, wird sein Militärdienst von 24 auf 1 Monat verkürzt; die Fidji-Rugby-Teams erhalten wohl jeder ein Haus geschenkt.

Also, IOC/NOK: Lasst den Scheiß mit der unglaubwürdigen Profi-Amateur-Regelung. Lasst alle, die die sportlichen Normen erfüllen, zu.

Legt Euch lieber mit der UEFA an. Denn mit denen kollidiert ihr alle 4 Jahre terminlich. Eine EM mit 16 Mannschaften Ende Mai ist Mitte Juni zu Ende.

Ein Olympisches Fussball-Turnier mit 24 Mannschaften kann in 3 Wochen im August gespielt werden.
Und wenn Messi, Ronaldo und Co. dort antreten, dann wird die Veranstaltung auch wieder relevant, und der arme Stefan Kuntz muss nicht betteln, um 18 Spieler zusammen zu bekommen.

Hans Lammers
1 Monat zuvor

Hallo,
dieser Blog ist sehr gut geschrieben.
Ich empfehle, diesen Blog an den HSV-Beirat zu schicken.
NUR DER HSV

Rauten-Gio
1 Monat zuvor

Ein Kauf von Nürnberger oder am besten sogar einem Robin Hack vom Club würde mir gefallen.

Haben aber sicher andere Angebote und kommen eher nicht zu uns.

Trotzdem ein top Verkauf von Onana. Mal sehen, was noch so passiert auf dem Transfermarkt.

Danke Scholle, der moderne Fußball ist Kommerz.

Ich kann damit leben, aber gut finde ich es nicht.

Wir müssen ausbilden um zu überleben und hoffentlich irgendwann mal wieder den Weg aus der zweiten Liga finden.

Und nicht wie Lautern, 1860 oder ähnliche Clubs nach unten…

Kuchi
1 Monat zuvor

Sicher, das hier ist nicht meine Bühne. Also steht es mir nicht zu, zu kritisieren, über welche Themen hier gesprochen wird. Und wenn’s mir keinen Spaß mehr macht, kann ich ja wegbleiben. Wäre aber schon irgendwie schade, wenn ich nicht mehr dabei wäre, oder?

Andererseits kann man verstehen, wenn andere nicht daran interessiert sind, dass diese Bühne irgendwann zum Flohmarkt verkommt, weil jeder vielleicht mal irgendwas braucht. Dann wird’s schnell nervig und langweilig.

Das Statement zum Spieler Onana fand ich gestern richtig gut. Man hat sich immer darüber aufgeregt, wenn ein Spieler weg will. Vermutlich, weil immer die falschen weg wollen und nicht die, die weg sollen.

Aber im Grunde ist es tatsächlich so: Wer nicht mehr dazu gehören will, soll gehen. Alles Gute und Tschüss. Kümmern wir uns um die, die hier sind.

Alexander
1 Monat zuvor

Geld regiert die Welt ! Und die Schere zu arm und reich wird täglich größer , und das in allen Bereichen.
Fußball und Politik ergänzen sich perfekt.
Beide versagen immer wieder aufs Neue.

Als Profi hätte ich aber ganz ehrlich auch für Olympia abgesagt weil die Terminkalender einfach zu voll sind und man wenigstens mal 2-3 Wochen nichts machen soll.

Dennoch ist der Block 100% korrekt
Aber soviel kann man nicht schreiben um diese Themen aufzuarbeiten

Fussballtrainer
1 Monat zuvor

Scholle, volle Zustimmung. Machet wie du willst!
Und immer die Raute im Herzen. ENDE!

RaiDet
1 Monat zuvor

Onana Verkauf für 7 Millionen finde ich gut! Hab ihn nie so gut gesehen wie Scholle, Talent ja aber nicht mehr.
Scholle, wann greift der Bonus von immerhin 1,5 Millionen?
und gibt es Weiterverkaufsbeteiligung ? Das interessiert mich !

Schilli Wulz
1 Monat zuvor

Hallo Scholle, super Blog – ich bin ganz bei Dir.

Die Sätze zur DFB-Spitze waren zudem noch untertrieben bzw. geschmeichelt. Was auch auf FIFA und UEFA zutrifft, denn auch dort – wie beim DFB – haben nur Selbstdarsteller das Sagen, die sich selbst die Taschen vollstopfen und an ihren Stühlen kleben!

Dann lieber weniger Erfolg mit wenigstens ehrlicher Arbeit – letzteres sehe ich vor allem im Zusammenhang mit Tim Walter. dem drücke ich alle Daumen und fiebere mit. Im Gegensatz zur National-Elf „Die Mannschaft“ – die gehen mir mittlerweile sonstwo vorbei…

Ballholer
1 Monat zuvor

Ein wirklich toller und ehrlicher blog heute von Dir, lieber Scholle !

Meaty
1 Monat zuvor

Natürlich geht es nur noch um die Kohle! In der Fußballbundesliga, beim DFB sowie in den meisten anderen Sportarten!
Wenn auch schon die Jungprofis im unteren Profifußballbereich schon häufig mit Kohle zugeschüttet werden, welche gesunde Einstellung zum Sport soll man noch haben oder vermitteln?

Ein wenig Off Topic:
Robby Naish ist das Thema!
Kürzlich sah ich diesen für Windsurfer oder anderen Wassersportarten-Fans zum Gott geworden Superstar auf dem Roten-Sofa im NDR!
Bin jetzt zwar nicht der riesen Surf-Fan, aber ein Robby Naish kannte ich auch schon vor diesem Auftritt!
In der Sendung berichtete dieser Superstar von seinem Leben, seinen Titeln, seiner sensationellen Karriere und einem neuen, über ihn gedrehten Spielfilm! Das brachte der Mann so locker, symphatisch und völlig unaufgeregt rüber, dass ich vom Menschen Robby Naish schon beeindruckt war!
U.a. gab es nun in der Sendung auch ein Bericht über den Klimawandel und die Überschwemmungen in Westdeutschland.
Darauf angesprochen, hielt Naish eine sehr eindringliche Rede über das Meer und wie schön die Erde sei und das er ja auch immer und überall auf der Welt als Umweltaktivist das Klima zum Thema macht …!

Heute auf servusTV lief das Freundschaftspiel Liverpool gegen Hertha, dass Hertha übrigens 4:3 gewann!
Nach dem Fußball läuft aktuell der oben gennante Spielfim über Robby Naisch „The Longest Wave“.
Dachte mir so, hey, wird bestimmt interessant!
Die ersten Einstellungen liefen und zeigen Naish im Überblick mit den coolsten Bildern beim Surfen, Kiten und anderen Wassersportarten!
Dann kommt ein Cut und die Story über Naish beginnt mit einer Einstellung, wie Naish mit seinem „Auto“ auf sein riesiges Anwesen auf Hawaii fährt.
Tja, und was soll euch sagen, was ich da sehe, dass der gute Mann, der kürzlich noch so eindringlich vor dem Klimawandel und der Merresverschmutzung gesprochen und gewarnt hat doch einen riesigen Monstertruck fährt …!
Klimawandel …?

Es geht heutzutage überall nur noch um Kohle, Kohle und nochmals Kohle und wer sich wo am besten verkaufen kann!
Ob in Wirtschaft, Politik, Sport oder sonstwo!

Warum ich das hier jetzt zum Thema mache …?
Es passt irgendwie zum Sport, zum Fußball und zu denen, die häufig nur aus Businessgründen Wasser predigen und selber nur Wein saufen …!

Last edited 1 Monat zuvor by Meaty
MeinVerein2021
1 Monat zuvor

Ich möchte mich der These des“ früher war alles besser = Uwe Seeler“ und heute fehlt der Charakter, weil es nur ums Celd geht, nicht anschließen.

Profifußballer ist ein Beruf, mit dem der Spieler 10 -12 Jahre Geld verdienen kann. Diese Zeit versucht er – gerade auch wegen seines berufsgefährdenden Verletzungsrisikos – zu nutzen. Er kann ja durchaus der Blöde sein, wenn er seinen Vertrag erfüllt und dann ohne neuen Verein da stehen kann. Letztlich ist der Spieler eine Position in der Bilanz ->Kaderwert! Ein intelligenter Spieler weiß doch, dass seine Karriere von seinem Einsatz für den aktuellen Verein abhängt.

Allerdings ist das Business überhitzt. Echter sportlicher Wettbewerb müsste durch die Anwendung bestehender und die Entwicklung neuer Regeln ermöglicht werden. Sonst sägt man den Ast ab, auf dem man sitzt. Ziel muss es sein, dass nicht nur Bayern Deutscher Meister werden kann. Das schadet letztlich dem Business. Bayern – für mich nur ein Beispiel – will aber vielleicht ein ganz anderes Business. Die Frage ist nur, ob es genug „Kunden“ dafür gäbe.

Der DFB bietet ein trauriges Bild. Und nun sollen es Frauen richten in diesem ollen Herrenclub. Der DFB kann nur gewinnen, wenn er sich gemischter aufstellt. Die fußballspielende Gesellschaft sollte repräsentiert sein. Frauen gehören dazu, aber nicht nur. Katja Kraus hat schon bewiesen, dass sie in so einem männlichen Biotop gut klarkommt. Bibiana Steinhaus traue ich es zu. Beide werden die Macht und den Widerstand des männerbündischen Systems jedenfalls nicht unterschätzen.

Günter Lauterbach
1 Monat zuvor

„Und der HSV an sich kann auch nichts für die Leute, die ihn geführt haben und führen werden. Der HSV an sich bleibt liebenswert…“

Kann er wohl!!!
Wer wählt denn die Leute, die den HSV führen? Die Mitglieder! Alle Mitglieder? Nein, ein paar wenige.
Die Satzung des HSV lässt es zu, dass nur anwesende Mitglieder wählen können und das im digitalen Zeitalter. Wenn bei über 80.000 Mitgliedern noch nicht einmal 1.000 Mitglieder bei der Wahl anwesend sind, ist der Manipulation Tür und Tor geöffnet.
Apropos Manipulation. Was im Vorfeld der Präsidentenwahl abgezogen wurde, spottet jeder Beschreibung.
Warum schreiten die Mitglieder nicht massiv dagegen ein?
Da wird nach dem Motto vorgegangen, „Hiermit bestimme ich einen Freiwilligen“.
Was ist daran liebenswert?

Aradia
1 Monat zuvor

Guten Morgen.

@ Lieber Scholle, ich mag Deine Blog’s und es ist
schwer über einige Dinge hinweg zu sehen aber
Du solltest cool bleiben und Dich nicht provozieren
lassen. Ich schreibe auch gern, nicht nur über
den HSV, weil ich Sport allgemein gut finde.

Zu Olympia nur soviel.
Die Freude und der Besitz einer Medaille ist für Sportler
ein Leben lang ,etwas ausser gewöhnliches,
eignes und Erinnerung wie stark ich einmal war/bin.
Durch kein Geld ersetzbar.
Allerdings dabei sein würde mir nicht reichen.
Ich will immer gewinnen.

So auch beim HSV.
Natürlich ist es ärgerlich wenn ein guter Spieler
geht. Aber der Verein braucht Geld und kann pokern.
Sollte der Verein sich verzocken bleibt eben ein guter.

Auf Dresden freue ich mich.
Walters Mutprobe.
Funktioniert sein rotierendes Kreiseln .grins..
Wird Jatta das Konterwild erlegen?
Also schwierige Aufgaben.
Oder ist es Walter egal und er lässt
alle Geschütze laden.
Tschau……

Ralf Lübbe
1 Monat zuvor

Onana geht, es geht nur noch um Kleinigkeiten. Bin gespannt ob noch jemand kommt. Und wenn für welche Position.
NUR DER HSV!!!

NDHSV!
1 Monat zuvor

Das ist der bisher bester Blog den ich je von dir gelesen habe.
Vielen Dank dafür Scholle.
Hüpf

Christian Mönsters
1 Monat zuvor

Bitte für 2 Mio 1-2 schlaue Transfers tätigen und den Rest ins Eigenkapital.

alwaysHSV
1 Monat zuvor

Ich verstehe zwar Scholle sentimentale Anwandlung was seine Vorstellungen / Wünsche in Bezug auf Vereinstreue und ein Verhalten von Spielern welches sich nicht in erster Linie am Geld verdienen orientiert. Andererseits muss man schon so realistisch sein, dass sich seit den Zeiten eines Uwe Seeler nicht nur die Zeiten selbst geändert haben sondern auch die Einstellung der Bevölkerung zu vielen Themen. Die Vorstellung älterer Menschen mag zwar noch mit dem Verhalten eines Uwe Seeler liebäugeln aber speziell die Jüngeren können damit nichts mehr anfangen. Man kann dies nur akzeptieren denn die Zeiten lassen sich nun mal nicht zurückdrehen.
Was Olympia angeht muss ich zugeben, dass ich für diesen Gigantismus und ein Verhalten welches heute auch in erster Linie auf Kohle machen ausgerichtet ist, nicht mehr die großen Sympathien empfinde. Die Moral ist da schon lange auf der Strecke geblieben und auf unseren deutschen IOC-Präsidenten brauchen wir uns auch nichts einzubilden. Wenn ein Fußballer da auch nicht mehr die großen Absichten zur Teilnahme hat ist es für mich verständlich. Mit „Ehre das Vaterland zu vertreten“ hat dies in meinen Augen schon lange nichts mehr zu tun.

bahrenfelder
1 Monat zuvor

Der Blog heute ist gut geschrieben. Zielt er etwa auf den Interviewausschnitt mit Herrn Watzke hin? Olympia-Aus: Watzke weist Kritik an Bundesliga zurück | SID – YouTube

Es ist heute leider so, dass Geld die Welt regiert. Das menschliche gerät immer mehr in den Hintergrund.
Die jungen Spieler mit 19, 20 oder auch etwas älter wissen doch genau das sie 10 Jahre später zu alten Eisen gehören. Also müssen und wollen sie sehen, dass sie schnell wie möglich genügend Kapital aus ihren Fähigkeiten schlagen. Dann kommen noch die Berater dazu die ebenfalls so schnell wie möglich viel Geld an dem Spieler verdienen wollen. Zusätzlich die Vereine, einen jungen talentierten Spieler schnell für ein paar Millionen zu verkaufen bringt Geld in die Kasse. Was man hat hat man. Wer weiß ob der Spieler gesund bleibt und sich auch noch zum besseren entwickelt. Natürlich gibt es auch Vereine die das Risiko eingehen können, die sind finanziell aber gegenüber den meisten anderen Vereinen besser aufgestellt.
Es wird so bleiben wie es ist und wird eher noch schlimmer. Wie sagte Richard Burton schon „Verträge sind dazu da gebrochen zu werden“. Bezog sich damals allerdings aber auf einen seinen Eheverträge mit Liz Taylor. Trotzdem steckt viel in dieser Aussage.

sportjournalist schlunzi
sportjournalist schlunzi
1 Monat zuvor

Bitte, bitte weiterschreiben wie Sie wollen Herr Scholz.
Ich mag Ihre vrije Geschichten, auch gern über ganz viele andere Dinge

Carsten Brockmann
1 Monat zuvor

Moin Scholle,
sprichst mir aus der Seele.
Danke!!!!!

Ekstase
1 Monat zuvor

Der HSV unterwandert den DFB ? Über die Brücke geh ich nicht 😉

IvanAusKass
1 Monat zuvor

„Niemand sollte sich zu wichtig nehmen“

Das passt wohl recht gut zu Horst Schlösser, der bestimmt einiges aus dem Nähkästchen HSV zu erzählen hätte …

Wäre ein Interview mit seinem HSV- Bezug nicht eine gute Idee für diesen Blog ?

Broerken,Walter
1 Monat zuvor

Scholle mach so weiter lass dich nicht beirren

Schluder82
1 Monat zuvor

Ich mag Fußball. Das Spiel

Deshalb bin ich Fan.

Sofern es um Eitelkeiten, oder Machtspielchen, Gerechtigkeitssinn oder scheinheilige Toleranz geht schalte ich emotional ab. Ein Ohr rein auf der anderen Seite wieder raus.

Herrlich, diese Ruhe…

Broer Broers
1 Monat zuvor

Lieber Scholle!
Die Kritik kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Du bist ein aufrichtiger und gradliniger Mensch – lass Dich nicht unterkriegen oder entmutigen. Mach weiter Dein Ding – vielen herzlichen Dank für Dein Engagement!
Broer Broers – Ostfriese, der seit 16 Jahren in Hamburg lebt und mit euch am HSV immer wieder verzweifelt 😉

alles hat seine zeit
1 Monat zuvor

Ob wohl hinter dem 2. Türchen des HSV-Aufstiegskalender auch etwas Süßes versteckt ist ?

Sophies Papa
1 Monat zuvor

Anderes Thema. 17.100 Zuschauer dürfen ja rein, ich habe mich gefragt, wie die auf die Zahl kommen. Also nach meiner Rechnung müsste es dann so sein. 57.000 – 5700 (Auswärtskontingent) = 51.300 und davon dann 1/3 = 17.100 Ist das so richtig? Oder muss man das anders rechnen…?

Last edited 1 Monat zuvor by Sophies Papa
MeinVerein2021
1 Monat zuvor

Der Blog hat was von einem Rundumschlag. Ist mir zu viel Draufhauen.

Was Olympia ist oder sein sollte, kann man ernsthaft diskutieren. Für alle Sportarten außer Fußball das größte Ereignis für die Sportler. Nur hier werden sie wirklich gesehen und treten aus dem Schatten des Fußballs heraus. Interessant finde ich, dass für Tennisspieler Olympia auch irgendwie interessant ist.
Viele Länder wollen Olympia nicht ausrichten. Das IOC muss sich fragen, wie es die Zukunft wirtschaftlich, ökologisch und für die Sportler gestalten will.

Was Profifußballer bei Olympia sollen, muss auch gefragt werden. Die haben so viele Spiele und Wettbewerbe. Die gewinnen für sich nichts, sondern tragen nur ein Verletzungsrisiko. Für ihr Land spielen sie schon bei EM und WM. Und der Profifußball an sich braucht Olympia nicht. Das ist für andere Sportarten anders.

Ich bin nicht der Meinung, dass Fußballspieler nur ans Geld denken und dafür alles andere verraten würden. Natürlich spielen sie auch für ihren Verein. Natürlich auf Zeit. Und in dieser Zeit ist dieser Verein das bestimmende Umfeld, in dem sich der Spieler bewähren muss, auch im eigenen Interesse. Warum sollte er dann nicht ehrliche Gefühle für diesen Verein haben? Oder für die Mitspieler? Jedenfalls so im Durchschnitt, einzelne A… gibt es immer.

MeinVerein2021
1 Monat zuvor

Hab mir eben mal die PK vor dem Spiel gegen Dresden angesehen. Die natürliche, gar nicht abgehobene Art von TW hat mir gut gefallen. Er labert nicht und hat auch Witz.