Nächster Rückschlag – HSV (und Kölner Keller) vergeigen gegen Darmstadt

von | 09.04.21 | 331 Kommentare

Es nervt wirklich nur noch. Was genau? Irgendwie alles. Ich habe lange mit mir gekämpft, ob ich mit dem Hexenschuss überhaupt ins Stadion fahre. Vernünftig war es nicht – aber ich musste hin. Die Schlussphase der Saison kann nicht vernachlässigt werden. Und ich kann ja nicht einerseits von den Spielern 110 Prozent fordern und dann selbst schwächeln. Von daher hin ins Stadion! Ich konnte ja nicht ahnen, dass ich am Ende noch genervter aus dem Stadion abziehen würde, als es hinging. Denn dieses 1:2 des HSV gegen Darmstadt 98 war genauso unnötig wie das 3:3 nach 3:0-Führung in Hannover.  

Das letzte Mal, dass ich vor einem Spiel schon über eine einzige Personalie so erschüttert war, da machte genau dieser Spieler am Ende eine richtig gute Partie, vielleicht sogar seine beste bis dahin im HSV-Dress. Und da auch heute eigentlich alle, wirklich alle, die mit mir so vor, während und nach HSV-Spielen über den HSV schreiben, sich über diese Nominierung beschwerten, war meine Hoffnung groß, dass Klaus Gjasula wieder so eine gute Partie machen würde. Am Ende war es weder richtig gut, noch richtig schlecht. Aber es war spannend, denn Gjasula schwebte gefährlich nah an Gelbrot… Und: Es hatte zumindest den positiven Effekt, dass die Innenverteidigung in der zuletzt gewohnten Formation Heyer/Ambrosius. Aber auch dazu später mehr.

Beginnen will ich diesen Bericht aber mit Gjasula. Genau genommen in der vierten Minute. Da säbelte Klaus Gjasula kurz hinter der Mittellinie Darmstadts Berko so selten willenlos um, dass ich an Stelle von Schiri Dr. Robert Kampkas Stelle keine zwei Sekunden überlegt hätte und Gelb gezogen hätte. Es sollte nicht die letzte Fehlentscheidung des Schiri-Teams bleiben – so viel vorweg. Das Glück allerdings, hier keine Gelbe zu bekommen, trat Gjasula wiederum keine 120 Sekunden später im wahrsten Sinne des Wortes mit Füßen und kassierte nach einem weiteren Foul die Gelbe Karte. Für einen Spieler seiner Sorte gefühlte 84 Minute zu früh. Dass die Darmstädter bei Gjasula schon losschrien, wenn der nur in der Nähe eines Zweikampfes war, machte deutlich, worum es den Gästen hier neben den drei Punkten ging: Gjasulas Platzverweis provozieren. Nachvollziehbar. Und fast hätte es schon  nach weniger als einer Viertelstunde funktioniert…

Bis dahin gab es allerdings schon einige enge Szenen, die zu Toren hätten führen können. Darmstadts Serdar Dursun nach einer Ecke (5.) hatte die erste, der HSV im Anschluss zwei richtig gute Szenen: Die beste hatte Dudziak. Der wird über halbrechts von Terodde freigespielt, läuft aufs D98-Tor zu und sieht im Zentrum den frei mitlaufenden Kittel – allein der Pass mit Außenrist ist zu schwach gespielt (8.). Das hätte das 1:0 werden müssen. Keine 60 Sekunden später spielt Hunt einen klugen Pass auf den durchstartenden Kittel, der den Ball nicht verarbeitet bekommt (9.). Und wieder nur fünf Minuten später ist Wintzheimer über links frei, geht in den Sechzehner, sein Gegenspieler (Ex-HSVer Patric Pfeifer) rutscht weg – aber Wintzheimer macht aus dem freien Raum nichts. Sein Querpass (er hätte besser auf Dudziak durchstecken können/sollen/müssen) wird abgefangen.

Und  als erst Kittel einen Abpraller aus sechs Metern (zugegeben: etwas spitzem Winkel) mit links vorbeischoss (18.) und Wintzheimer in der 20.  Minute nach schöner Kombination über Kittel und Vagnoman aus 10 Metern direkt in Schuhens Arme abschloss, war eigentlich klar: Es war das alte Problem: Der HSV nutzt seine Möglichkeiten wieder nicht ausreichend. In diesem Fall war es dabei nicht einmal der Abschluss allein, sondern schon der letzte Pass, die letzte Ballannahme, die zu unkonzentriert waren – und das sollte sich leider bis zum Spielende so halten.

Bis zur Halbzeit blieb es torlos. Zum einen, weil Darmstadt zweimal das Gewühl im Fünfmeterraum des HSV nicht nutzen konnte (25., 36.), zum anderen, weil Tim Skarke in 28. Minute völlig frei bei einem Konter nach Abstoß seines Keepers (!!) Schuhen ebenso per Heber verpasste wie Aaron Hunt nach einem Eckball und Faustabwehr Schuhens (45.). Kurz zuvor hatte zudem Terodde nach Querpass vom bis hierhin sehr schwachen Dudziak Schuhen zu einer Glanztat gezwungen. Von daher wunderten in diesem Spiel nach 45 Minuten eigentlich nur zwei Dinge: Dass Gjasula in der zweiten Hälfte auflief – und dass hier noch immer kein Tor gefallen war. 

Der HSV bringt sich selbst in Schwierigkeiten

Wobei: Es ging genauso weiter. Also mit Gjasula auf dem Platz sowie mit zwei ausgelassenen Torchancen des HSV (Wintzheimer 48., Terodde 50.) – und mit einem unverständlichen Konter nach Abstoß von Gästekeeper  Schuhen. Wie schon in der ersten Hälfte reichte ein weiter Abstoß von Svchuhen als Vorlage zu einer Hundertprozentigen. Diesmal allerdings trafen die Gäste. Denn Schuhens weiter Abschlag landete links bei Honsak, der Ambrosius ausspielt und dann in die Mitte gibt. Dort muss Berko, der seinen Gegenspieler Leibold im Laufduell  locker abschüttelt, nur noch einschieben. Das 0:1 keine 15 Sekunden nach der Großchance für Terodde. Bitter.

Wobei, es kam noch schlimmer. In der 60. Minute fälschte Heyer einen Schuss unglücklich vor die Füße des 98-Angreifers Dursun, der frei vor Ulrich nur noch einzuschieben braucht. Das 0:2  in der 60.Minute. Und ein Schock für den HSV, der jetzt zweimal wechselte. Kinsombi und Gyamerah kamen für Gjasula und Vagnoman. Denn es war klar, was jetzt passieren würde: Der HSV musste noch mehr riskieren – Darmstadt konterte. Und das wurde gefährlich. 

Einmal hatte der HSV Glück, dass ein vergleichswese harmloser Zweikampf von Leibold mit Berko abgepfiffen wurde – der Darmstädter war frei durch. In der 70. Minute dann eine unglückliche Szene. Terodde will im Sechzehner abziehen, Dursun berührt offenbar Teroddes Fuß in der Schussbewegung und der hackt in den Boden – Schiri Kampka zögert nicht und entscheidet: Elfmeter! Zumindest bis zum Videobeweis, der zwar tatsächlich nicht beweisen konnte, was Schiri Kempter zu sehen geglaubt hatte. Aber er konnte es auch nicht widerlegen. 

Egal wie – Kampka nahm seinen Pfiff zurück, obgleich Terodde ihm mit vollem Körpereinsatz und flehenden Worten versuchte, davon abzubringen – kein Elfer (74.)! Terodde  nach dem Spiel: „Ich spüre den Kontakt von Dursun, für mich war das ein klarer Strafstoß. Als der Pfiff kam, war ich davon überzeugt, dass der Elfmeter auf keinen Fall zurückgenommen wird.“ Wurde er aber nicht. Und das Schlimmste daran: Das Ganze dauerte auch noch vier Minuten wichtige Spielzeit – die natürlich NICHT nachgespielt wurden. Wozu es diesen ganzen Schiri-Staff mit viertem Mann/Frau am Rand und Videokeller in Köln gibt, wurde schon oft in Frage gestellt. Wie man aber in so einem Spiel mit allein zwei Videoassist-Entscheidungen (bein der allein die Elferszene vier Minuten verschlang), mit zudem vier Wechselpausen und drei Toren am Ende auf nur vier (!!!) Minuten Nachspielzeit kommt – UNFASSBAR!!!!

Wofür gibt es bitte die ganze Schiri-Flotte pro Spiel?

Thioune selbst formulierte das Ganze etwas diplomatischer, wie Ihr im Video von der Pressekonferenz nachhören könnt. Wobei auch klar ist, dass das nicht der Hauptgrund für diese Niederlage war. Aber es nervt mich einfach nur, wenn so leicht nachzuweisende Fehler gemacht werden, wie heute. Auf dem Platz – und noch mehr daneben, wo alle Beteiligten technische Möglichkeiten haben ohne Ende. Aber was soll’s…?! So blieb es am Ende bei einer nicht einmal unverdienten, weil selbst verschuldeten 1:2-Niederlage, da nur noch Dudziak (nach Vorarbeit Jatta) per Kopf traf (77.).

Schlusswort Thioune: „Ich kann meiner Mannschaft nicht vorwerfen, dass sie sich nicht bemüht hat, nach den Rückschlägen zurück zu kommen. Was uns gefehlt hat, war die Entschlossenheit im Torabschluss. In den Augenblicken, in denen wir aktiv waren, haben wir in der Restverteidigung zu viele Fehler gemacht. Zudem fallen die strittigen Szenen aktuell nicht zu unseren Gunsten aus. In Hannover war es das Abseitstor von Simon, heute der zurückgenommene Elfmeter. Unterm Strich bleibt Enttäuschung, auf Sicht kommen wir aber nochmal wieder!“

Kiel hat erneuten Corona-Fall! Langsam wird es eng!

Und das muss der HSV auch. Und obwohl Thioune davon sprach, dass er diese Niederlage gern schnell wieder wettgemacht hätte – ich bin aktuell nicht traurig, dass das Spiel am kommenden Wochenende gegen Sandhausen coronabedingt abgesagt wurde. Wobei die neuerliche Absage des Holstein Kieler Spiels gegen Regensburg wegen eines erneute Corona-Falles im Störcheteam mir Sorgen bereitet, was die Beendigung der Saison betrifft. Denn freie Termine zu finden wird immer schwieriger…

In diesem Sinne, bis morgen!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Jörg Brettschneider
5 Monate zuvor

Thioune macht nicht alles richtig, tut mir aber eher leid.

Er hat überhaupt keine Unterstützung von oben. Auch keine kritische Begleitung. Mutzel hat kein Standing und auch nicht das Format dazu. Er ist ein Zuarbeiter, mehr nicht.
Es ist Wahnsinn, was da passiert.

Von Boldt ist überhaupt nichts mehr zu sehen. Ist der überhaupt noch beim HSV?

Schlimm, dass man das in der wichtigsten Saisonphase thematisieren muss.

Und wichtig:
Es geht überhaupt nicht nur um das heutige Spiel. Man konnte ohnehin die Uhr nach dem nächsten Punktverlust stellen. Kölner Keller hin, Pech her.
Es geht um das Ganze!

Was Jansen & Co mit diesem Club anstellen, ist mit Worten schon gar nicht mehr zu beschreiben. Sie haben große Schuld auf sich geladen, indem sie den Club führungslos durch Land und Liga irrlichtern lassen. Es macht einfach nur noch fassungslos. Dem Club scheint nicht mehr zu helfen zu sein.

Genauso fassungslos macht die mediale Begleitung dieser Umstände. Ich mag das Wort Hofberichterstattung nicht. Aber es ist nicht mehr weit davon entfernt.

Dieser Blog ist eher ein Fan-Blog. Wahrscheinlich darf man da einfach keine zu kritische Sichtweise erwarten. Zumal Ultras/Supporters/Traditionalisten hier wohl mit drinhängen. Und Scholle es sich nicht mit bestimmten Leuten vershicen will.

Trotzdem ist das alles nicht mehr glaubwürdig. Sorry Scholle, aber den Schuh musst du dir schon längere Zeit anziehen. Da scheint auch bei dir – wie beim HSV – eine Beratungsresistenz zu bestehen, die ihresgleichen sucht. Euch fehlt entweder der Blick oder der Wille zum Blick über den Tellerrand. Ihr schmort in eurem eigenen Saft und findet immer nur einzelne kranke Bäume, ohne zu erkennen, dass der ganze HSV-Wald im Volkspark krank ist.

Kritische Begleitung kann man wohl nur von bundesweiten Medien erwarten. Die interessieren sich aber immer weniger für den HSV. Erst recht, wenn es in das vierte Zweitligajahr mit Perspektive Dritte Liga geht.

Selbst die Bochumisierung ist kein Thema mehr. Im Gange ist bereits die Lauterisierung…

Danke Cello & Co!

P.S.:
Ich kann diese einzelnen Spielanalysen nicht mehr hören.
Drei Jahre in Folge auf die gleiche Art und Weise zu scheitern, ist kein Zufall!
Auch kein Pech, kein Kölner Keller, kein Taktik-Problem, kein Sonstwas.

Es ist der viel zitierte Gesamtdefekt Schilda e.V.!

ToniHH
5 Monate zuvor

Danke Herr Thioune für diese brutale Rückserie !!!

Danke an den Vorstand für die Aktivitäten bei den Wintertransfers.

Danke auch an den Aufsichtsrat für die hervorragende Kontrolle der Arbeit des Vorstandes und Trainerteams.

So wird ein Unternehmen geführt.

Danke an die hamburger Presse für
die harmlosen „wischi-waschi“ Fragen
bei den PK‘s.

Respekt.

Flotti McFlott
5 Monate zuvor

Da waren sie wieder, die 3 Probleme des HSV. Kein Vorstandsvorsitzender, kein Geld und keine Ahnung wie es weiter gehen soll…

Tja, Honeymoon ist offensichtlich over, aber wer sagt es DT? Harry Mutzelpotter, der anticharsimatische Taschenbillard-Weltmeister? Oder sein Boss, Jonas Witzbold, der Selbstoptimierer mit der Lizenz zum Faulenzen?

Der HSV macht sich zum dritten mal in Folge zur Lachnummer im Unterhaus, nachdem er sich zuvor mindestens eine halbe Dekade zur Lachnummer im Oberhaus gemacht hatte. Und niemand weit und breit der sich dagegenstemmt, dass wir IMMER und IMMER wieder als die Trottel der (Fußball)Nation dastehen…

Und es ist mir ehrlich gesagt scheißegal ob die Szene mit Terodde ein Elfer war oder nicht, denn DAS ist garantiert nicht unser Problem! Unser Problem ist eine Kultur des Versagens, eine Kultur des herumlawierens, eine Kultur der Schönrederei und eine Kultur des wegduckens! Wann hat sich eigentlich der Sportvorstand das letzte mal zur sportlichen Situation geäußert? Wenigstens per Zoom-Call von der heimischen Couch? Ich kann mich nicht erinnern!

Was für eine Funktion hat eigentlich der Aufsichtsrat unter der Führung des Vorsitzenden Käptn Klötenmuß? Müsste der AR den Vorstand nicht „kontrollieren“? Vielleicht mal ganz höflich nachfragen, wie Atom-Manager Bold und sein Wasserträger Mutzelchen gedenken, dass Erreichen des Saisonzieles noch zu ermöglichen?

Es wäre nämlich allerhöchste Eisenbahn, dass mal jemand DT mitteilt, dass seine bizarren Personalentscheidungen, die obskuren Startelfen und die grotesk späten Wechsel eben diese Saisonziele gefährden. Bei der Gelegenheit würde sich auch ein Gespräch darüber anbieten, wie DT auf die Idee kommt, dass diese mit Holzfüßen durchsetzte Trümmertruppe mit 35 Minuten Abschlusstraining vor einem wichtigen Spiel ausreichend vorbereitet ist?

Die Wohlfühloase lebt und der Blindenhund winselt! ENDE

Rotkaeppchen1966
5 Monate zuvor

Einige user haben es hier im Gegensatz zum Blogbetreiber und der Hamburger Presse bereits auf den Punkt gebracht: Die Führungs- und Ideenlosigkeit aber auch die fehlende Empathie und Emotion in der Clubspitze ist zu weiten Teilen auf dem Platz angekommen, weil man mit wenigen Ausnahmen die nötige Konsequenz und damit auch mal das Erzwingen des „lucky punch“ wie nun gegen Darmstadt vermissen lässt. Auch wenn die fußballerischen Darbietungen sich ganz gefällig darstellen: Sie sind wertlos, wenn gegen die Würzburgs, Aues, Darmstadts dieser Liga und gegen Pauli sowieso fahrlässig die Punkte liegen gelassen werden und weite Teile des Teams sein Pensum so monoton runterspult wie unser Sportdirektor die Interviews.
Der Blick auf die immer noch vorhandenen Höhen der Zweitligatabelle verklärt meiner Ansicht nach die Sicht auf strukturellen und personellen Vakanzen beim HSV, die einen Lerneffekt aus den sich ständig wiederholenden Fehlern der Vorjahre unmöglich machen und uns Fans regelmäßig auf der Zielgeraden der Saison ein weiteres erschreckendes „deja vu“ bescheren.
Die im Sommer nie umrissenen Ziele der „Entwicklung“ gepaart mit „Ambitionismus“ der Clubleitung erweisen sich nun als leere Worthülsen und Floskeln, die ihnen und ihrem kickenden Personal nun buchstäblich auf die Füße fallen.
Einer, der sich ähnlich wöchentlich von Partie zu Partie floskelt und mit einem Phrasen-Potpurrie aufwartet, mit dem innerhalb kürzester Zeit das „Doppelpass“-Schweinchen gemästet werden könnte, ist unser Sportdirektor Michael Mutzel. Jener so unscheinbar wirkende Kaderplaner, der durch die homeoffice-Tätigkeit des HSV Sportvorstands Jonas Boldt in Düsseldorf (!) ins Licht der Öffentlichkeit geriet und auf diese ungewohnte Außendarstellung so gar nicht vorbereitet scheint, agierte er doch vorher lt. „Abendblatt“ als „Perlentaucher“. Als solcher zog er aus dem großen Meer der europäischen Fußballtalente für den HSV den englischen Fußball-Wunderknaben Xavier Amaechi an Land.
Nun bläst ihm auf diesem der raue Hamburger Wind ins Gesicht, da gilt es die Hände in die Taschen zu verschränken und sich, die Pressemeute und den besorgten HSV-Fan mit Durchhalteparolen zu erwärmen, während sich sein Vorgesetzter an wohligen Temperaturen im heimatlichen Büro erfreut.
Auch vom Ex-Präsidenten und aktuellem Aufsichtsratsvorsitzenden Marcell Jansen, dessen Analysen schon zu Zeiten seiner Spielerkarriere kurz nach Spielschluss öfter ins grammatikalische Ziel fanden als seine Schüsse ins gegnerische Tor, ist entgegen sonstiger Gepflogenheiten und Präsentationen nichts zu vornehmen.
Einmal mehr befindet sich das Team in den sportlichen Iden zwar nicht des März, aber nun des Aprils und hier schweigt sich das sonst so eloquente Führungsduo des Clubs aus bzw. gibt befremdliche Interviews, die einen nur hoffen lassen, dass der Mensch Jonas Boldt nicht so emotions- und empathielos erscheint wie der Fußballfunktionär. Mit der gleichen Instinktlosigkeit wie Jens Spahn mitten in der größten Krise der Republik die Chancen einer Kanzlerschaft ausloten ließ, kokettierte er im Neuaufbau des HSV mit einem Angebot aus Rom, verließ angeblich dafür sogar sein Düsseldorfer Domizil für Gespräche in der Tiberstadt – um dann Druck gegenüber dem Aufsichtsrat Druck aufzubauen angesichts der bevorstehenden Vertragsverhandlungen. Und während er, Mutzel und Costa ihr Weihnachtsgeschenk in trockenen Tüchern hatten, wurde viel zu spät und zu überhöhten Konditionen mit Ambrosius, der ohnehin zu lange unter dem Radar der sportlich Verantwortlichen lief, verlängert. 
Man überlässt oben beschriebenem Sportdirektor das öffentliche Feld statt selbst Trainer, Team und im Grunde genommen den ganzen Verein noch mal auf die Aufstiegs-Agenda einzuschwören (oder hat man vielleicht gar keine?). Und dieser scheint aber mit der Bestellung des eigenen -einer nachhaltigen, transferwertbildenden Kaderplanung- schon überfordert zu sein: Auch ihm verdanken wir neben angeführtem Amaechi weitere „Perlen“ wie Ewerthon, Harnik, Gjasula und Ullreich. 
Nun sollte es bis vor kurzem der bald 29jährige Kieler Lee sein – wenn denn der Aufstieg geschafft wird. Seit 10 (!) Jahren weiß man beim HSV bis kurz vor Saisonende nicht, in welcher Liga man in der neuen Saison unterwegs sein wird – und trotzdem wird immer nur spekulativ auf Neuverpflichtungen hingearbeitet -statt mal kreativ und vor allem ligaunabhängig einen entwicklungsfähigen Kader frühzeitig zusammenzustellen. So wurde mal wieder unnötig Energie für einen Transfer verpulvert, der sich dann eh nicht realisieren lässt.
Selbst eine Verlängerung mit Hunt ist angedacht – und einmal mehr lassen die Verantwortlichen ähnlich wie der Ex-Kapitän jegliche Kreativität in ihrem Tun vermissen.
Von ihrer bisherigen Transfer-Bilanz schienen Mutzel und Boldt dann in der Wintertransferperiode wohl selbst auch derart abgeschreckt, dass trotz angesichts des eng getackteten Saisonterminkalenders zu erwartender Verletzungen jegliche Tätigkeit unterblieb, während z.B. das uns bekannte und sich nun wieder bedrohlich nähernde Heidenheim einen zweiten Torjäger verpflichtete. 
Eine Auseinandersetzung mit dieser auch eigenen ruhmlosen kurzfristigen Vergangenheit scheint angesichts des oben beschriebenen neuen herausfordernden Anforderungsprofils nicht möglich, und so brechen „Gegentore aus dem Nichts“ über das Team und Herrn Mutzel herein und eine „Krise ist nicht zu sehen“.
Inmitten eines Vorstands, der nicht vorsteht, eines Aufsichtsratsvorsitzenden, der nicht beaufsichtigt und eines in seiner Sehfähigkeit eingeschränkten Sportdirektors ein Trainer, der, wenn man den Beschreibungen eines besonders eifrigen Trainigskiebitz Glauben schenken darf, nicht trainiert.
Folgt man allerdings den Leitartikeln des Blogvaters, könnte man meinen, hier ist eine Symbiose aus Pep Guardiola und Jürgen Klopp aufgeschlagen (immerhin hat er mit Klopp schon mal die Ergebniskrise gemein).
Selbst der „Kicker“ betitelte Daniel Thione vor Saisonbeginn als „Kulturbeauftragten“, der ein Team, dessen Auflösungserscheinungen sich nicht erst im Saisonfinale gegen Sandhausen (!) offenbarten, widerstandsfähiger gegen die Gegebenheiten der 2. Liga machen könne, es emotionaler packen könne als seine Vorgänger und letztendlich stehen sollte für eine neue Bescheidenheit im Club, die allerdings durch Verpflichtungen wie Terodde und Ulreich, die sich mit Sicherheit nicht ein anderer Zweitligist hätte erlauben können, konterkariert wurde.
Über sein Wirken habe ich mir noch keine abschließende Meinung gebildet, aber ergebnistechnische Parallelen zu seinem Wirken in Osnabrück sind unverkennbar wie der damit verbundene Absturz in der Rückrundentabelle.
Nur unterstützt von seinem nimmermüden Taktik-Tüftler Pelzin wird es für Herrn Thioune meiner Ansicht nach allerdings sehr sehr schwer einen erneuten Tourn-Around wie im Dezember hinzubekommen, zumal die Mannschaft in gleiche Verhaltensmuster verfällt wie in der Vorsaison. 
Sie ist eben bei weitem nicht so stabil, wie Scholle uns weiß machen will, sondern wirkt mit ihrem Kapitän an der Spitze in dieser Phase der Saison einmal mehr  mental überfordert – gepaart mit dem ureigenen Phlegma einiger Akteure kommt man über das Bemühen nicht hinaus, bevor es nun in die „Crunchtime“ geht. In dieser Hinsicht scheint nichts unternommen worden zu sein, dem Team und den Trainern z.B. Mentaltrainer oder Sportpsychologen zur Seite zu stellen, was mich angesichts der erwähnten scheinbar eher rudimentär ausgebildeten sozialen Kompetenzen der Verantwortlichen nicht verwundert.
Finanziell laviert der Club mit einem Sanierer, der nicht saniert, ohnehin irgendwo zwischen Kaiserslautern und Konkurs, weil Frank Wettstein als Finanzvorstand lediglich als Erfüllungsgehilfe der jeweiligen Clubvorsitzenden agierte und jeden Hinweis auf die fehlende Relation zwischen finanziellem Aufwand und sportlichem Ertrag unterließ. Auch im Unterhaus wird der wirtschaftliche Kamikaze-Kurs unbeirrt weiter gefahren, zwar ohne Ablösen aber trotzdem schön aus dem höchsten Regal verpflichtet wie die Jahre zuvor und mit einem Gehaltsetat, mit dem die Konkurrenz glatt zwei Teams ins Rennen schicken würde.
Die von Hoffmann eingeleitete Emanzipation von Herrn Kühne wurde nach dessen Demission aufgegeben und so wandelt der Verein von 1887 weiterhin auf den Spuren von 1860. 
Das zurückgetretene Präsidiumsmitglied Moritz Schäfer hat die Vakanzen auf vielen Ebenen erkannt und öffentlich gemacht. Aber auch er wird von den Mühlen der „Räterepublik HSV“ mit seinen immer noch einflussreichen grauen Eminenzen in Senioren-, Ehren, Bei- und Aufsichtsrat und was weiß ich noch, zermahlen.
Ein Aufräumen wie beim S04 im Falle eines -sich abzeichnenden- abermaligen Scheiterns wird es wohl kaum geben, Boldt hat seine Machtposition auch mit dem Gewinn von Hrubesch als Identifkationsfigur ausgeweitet. Leider scheint auch der frühere Torjäger schon von der Hybris der angeführten vielen „alten, weißen Männer“ im Verein angesteckt worden zu sein, peilt er mit der zweiten Mannschaft des HSV alsbald die 3. Liga an, während selbst Bundesliga-Teams wie Frankfurt und Leverkusen auf die Bildung einer U21/U23 verzichten. Jene Regionalligatruppe, die zwar halbwegs technisch beschlagen, aber physisch dem Herrenfussball nicht gewachsen, sich gerne mal, auch unterstützt von Profis, die einmal mehr die Erwartungen in der Bundesligamannschaft nicht erfüllten, von den Underdogs aus Jeddeloh II, Drochtersen und in Vorjahren dem BSV Rehden vorführen ließ. Eine Meldung des HSV I für Liga 3 scheint da schon eher realistischer, sollte nach erneut verpasstem Aufstieg der finanziell unausweichliche Ausverkauf beginnen.
Leider sind die Verantwortlichen einfach nicht in der Lage, mal ihre in ihren Berufsbezeichnungen beschriebenen und vom Club hoch entlohnten Tätigkeiten mit Leben füllen, um zu zeigen, „dass die Rädchen ineinander greifen“ und so wird das Aufstiegsziel des teuersten Kaders der Liga einmal mehr zur „mission impossible“. 
Möglich ist nur, dass der HSV auch 2021/2022 neben bezeichnenderweise Nürnberg als einziger Club in Liga zwei mit Sportvorstand und Sportdirektor bald im 4. Jahr sein trauriges Dasein fristet.

Darmzotte
5 Monate zuvor

Die Überschrift des heutigen Blogs legt nahe, die Niederlage sei auf eine Fehlentscheidung zurückzuführen. Nach Lesen des Blogs erscheint es mir, als sei der HSV insgesamt glimpflich davon gekommen.

Man täte, trotz aller Bemühungen den HSV in einem guten Licht darzustellen, gut daran die wahren Ursachen zu benennen. Das reine Abtippen der PKs kann ja nicht die Kernkompetenz des größten HSV Kenners der Welt sein.

Jürgen Linnenbrügger
5 Monate zuvor

Hallo Marcus, seit langem warte ich ich auf den Tag, wo du endlich deine rosarote HSV Brille abnimmst, und du dich, hier im Blog, den wahren Problemen des HSV zuwendest. Hierzu später mehr. Die Probleme des HSV liegen weder beim Schiedsrichter, noch im Kölner Keller oder bei den Video-Assistenten. Verwirrt war ich ebenfalls, wie du den Trainer in der PK, allen ernstes die Frage stellst, wie er die Nachspielzeit einschätzt. Ich glaube hier wären wichtigere Fragen angebracht gewesen.
Jetzt über die, in meinen Augen, wahren Probleme des HSV.
Der HSV dümpelt führungs-,orientierungslos auf allen Ebenen durch die 2. Liga, keinen Plan, keine Philosophie. Niemand der hier das Heft des Handelns in die Hand nimmt. Ein Trainer, der meint den gesamten Kader mitnehmen zu müssen, ohne auch nur am 28. Spieltag, eine eingespielte Truppe auf den Platz zu bringen.Komme mir bitte nicht mit Ausfällen, Verletzungen, die haben andere Mannschaften auch.
Solange es dem HSV nicht gelingt sein Führungsvakuum zu beseitigen, und vor allen Dingen seine Finanzen nachhaltig in den Griff zubekommen, braucht man über die 1. Liga keine Gedanken zu verschwenden. Ich glaube weder Jansen,Wettstein,Boldt,Mutzel sind hier die richtige Besetzung. Ich kann nicht beurteilen, wie und was Sie arbeiten, jedoch die bisherigen Ergebnisse Ihrer Arbeit kann jeder sehen und einschätzen. Da sehe ich nicht viel.
Und nun noch etwas zur Qualität des Kaders. Der HSV lässt sich auch gerne von ausserhalb(Neururer,Breitenreiter;Pagelsdorf etc.) einreden, welche brutale Qualität der HSV auf dem Platz bringt, auch die individuelle Klasse der Spieler wird immer hervorgehoben, was denn darin münzt: Der HSV hat den besten Kader und die besten Einzelspieler. In meinen Augen hat nur die Bezahlung der Spieler eine brutale Qualität. Auch die hier so gehypten Spieler Ambrosius, Vagnoman, Onana, Heyer, Kittel, Dudziak,Wintzheimer haben lange nicht die Klasse, die Ihnen,auch von dir, immer assistiert werden.
Natürlich ist der Aufstieg, wie einige hier meinen, noch möglich. Aber was soll dann kommen…..hier wäre eine schonungslose Aufarbeitung des Gesamtkomplex HSV mal angebracht.
So, Marcus weiterhin gute Besserung und trotz allem ein entspanntes Wochenend.
PS: und kommt mir bitte nicht mit Horst Hrubesch.

Alex
5 Monate zuvor

„Wir sind alle enttäuscht und werden alle schlecht schlafen.
Es ist unglücklich, dass wir jetzt 14 Tage Pause haben.“

PAUSE? Soll das ein Witz sein, Herr Thioune? Sie haben nicht 14 Tage Pause, sondern zwei Wochen Zeit, ihr erbärmliches Wohlfühltraining abzustellen und endlich Vollgas zu geben. Beenden Sie ihre gescheiterte Agenda und setzen Sie ausschließlich auf den sportlichen Erfolg des Vereins. Sie sind hier nur angestellt, mehr nicht!

Wenn Sie das nicht können oder wollen, gehen Sie weg und lassen andere ran! Der Lange übernimmt gern für die paar Wochen und wird der Rumpeltruppe schon kräftig einheizen.

Der liebe Gott hat Ihnen eine Schaufel Sand unter den Kiel geschmissen! Machen Sie was draus. ENDE

Didi
5 Monate zuvor

Warum?

Warum haut einem dieser Verein immer wieder voll in die Fresse?.

Warum guckt man sich diese Scheibe immer wieder an?

Warum hofft man immer und immer wieder?

Warum lässt man sich wieder und wieder enttäuschen?

Ihr Versager, ich könnte kotzen!

Shlomo
5 Monate zuvor

Liebe Hüpfer,

seid nicht traurig! Die nächste Saison in der 2. Liga wird die geilste Zweitligasaison ever!
Ist fast eine zweite 1. Liga. Sehr wahrscheinlich mit Schalke, Köln, Hannover, Nürnberg, Braunschweig – und dem HSV. Für die Stimmung (wenn wir endlich wieder ins Stadion dürfen) kommen die Partymannschaften Hansa Rostock und Dynamo Dresden mit ihrer berühmten Fanszene dazu. Mehr geht doch fast nicht. Und für das direkte Kräftemessen mit den Eliten gibt es ja noch den DFB-Pokal! Europa ist ganz nah!

In einer so hochkarätigen 2.Liga wird das doch richtig spannend, gegen welche aufstrebenden Top-Mannschaften wir wieder 4. werden. Hauptsache Boldt und Thioune halten uns die Stange! Vielleicht sollten wir noch ne Schippe Gehalt draufschmeißen, damit sie nicht von Bayern oder RB abgeworben werden. Wir müssen das Niveau unbedingt halten!

Wo gibts den geilsten Zweitligafußball?
Nur beim HSV!

Thomas Ruf
5 Monate zuvor

Horst Hrubesch übernehmen sie. DT ist sicherlich ein netter guter Trainer,aber nicht für den HSV. Er macht einfach in Summe zu viel falsch und die Mannschaft versteckt sich hinter ihm.
Außerdem sollte man wirklich versuchen Ralf Rangnick zum HSV zu holen.

M. R. X.
5 Monate zuvor

Einsteigen … zusteigen … nie wieder aussteigen … die nächste Fahrt geht rückwärts!

Alles dreht sich … alles bewegt sich … Jeder übergibt sich … doch das gibt sich!

Nächster Halt: Regensburg! 🥳

Ab gehts – los gehts – Yippie Yah Yei!

NUR DER HSV!
🔵⚪⚫

ballfernerZehner
5 Monate zuvor

Moin,

Is alles schon gesagt worden zum Spiel, den Kommentar dazu spare ich mir.

Aber wat mich stört:

Wenn jetzt schon einige den Aufstieg völlig abschreiben.
Hallo, es sind noch 6 Spieltage, 18 Punkte sind noch zu vergeben.

Es ist noch alles drin, Aufgeben is nich.

Wer jetzt schon die Flinte ins Korn wirft, hat den Fußball nie geliebt.

AlterSchwede
5 Monate zuvor

Alter Schwede, da krieg ich doch Pickel und Blitzherpes. Mal Tacheles jetzt:
Wie kann man so dumm sein und sich so einfach alles aus der Hand nehmen lassen? Ja natürlich, ist alles auch schon letzte Saison passiert. Und Vorletzte.

Anscheinend ist es auch egal ob man einen anderen Trainer, ob man nun Säulen dabei hat oder ob ein Bernd Hoffmann im Hintergrund da ist oder nicht. Am Ende ist ohnehin jedes mal alle Scheisse bei diesem unserem HSV.

Nun könnte man auf Fehlersuche gehen: zu viel Druck, zu wenig Druck, dem Team fehlt der Anführer, die Spieler haben nicht den unbedingten Willen, die Clubführung lebt nichts vor, wo ist der Vorstandsvorsitzende den es nicht gibt, der Trainer hat fertig, der Sportdirektor vermittelt keine Authorität, der Vorstand Sport ist arrogant und verstecken tut er sich auch, es fehlt generell der Leistungsgedanke im Verein, taktisch unzulänglich, keine Winnermentalität, Training zu wenig, Trainer zu unerfahren, Aufstellung falsch, Wechsel falsch….

Ach, im Grunde ist ja alles für die Tonne. Was einem als Fan jedoch tierisch auf den Zeiger geht ist, dass jede Saison ja dann doch wieder Hoffnung geschürt wird durch eine gute Hinrunde. Dabei sollte man es besser wissen als HSV Fan.
Und dass viele inkl. mir sich dann doch wieder von der Hoffnung haben leiten lassen, zeigen ja die ganzen frustigen und resignierten Kommentare hier.

Es ist ja schon ein Selbstschutz sich jetzt selbst jeglicher Hoffnung – trotz 6 verbleibender Partien – zu berauben. Die Narben sind dick und zahlreich auf der geplagten HSV Fan-Seele.

Also dann, schönes Wochenende.

Meaty
5 Monate zuvor

Das Spiel hätte man auch mit wenigen Worten kommentieren können:
Wenn du deine wenigen guten Tormöglichkeiten gegen eine Betonabwehr nicht machst, dann kannst du eben nicht gewinnen, ENDE!

Aber so einfach ist es auch nicht! Oder doch?

Als HSV Fan wird man schon wieder auf eine harte Probe gestellt, denn die Kollegen in den roten Hosen sind schon wieder dabei, und reißen sich selber das in der Saison aufgebaute mit ihrem eigenen Hintern wieder ein!

Erspielen sich recht ordentliche Torchancen, aber immer wieder fehlt es den Spielern an Wille, Mut und Cleverness den letzten PUNCH zu setzen!!!

Da spielen sie so oft in den Strafraum und was dann folgt, nenne ich Ballerinafußball!
Noch ein Dreher, noch ein Pässchen, noch mal Ablegen und dann ein Schüsschen aufs Tor!!! Wo ist da der Wille und Mut mit vollspeed aufs Tor zu rennen und mal einen Schuss Marke Ali Albertz abzufeuern!!!???

Anders der Gegner, der schnörkellos und mit VIEL WILLE UND MUT den DIREKTEN Weg zum Tor wählt und das beschissene Tor auch noch trifft!
Das ist Orkanfußball!

Okay, fairerweise muss man natürlich anmerken, dass es Darmstadt mit der Mauer- und Spielzerstörertaktik natürlich auch viel einfacher hat, als der HSV, dem man auch nach einem Sieg noch vorwirft, er hätte nicht schön gewonnen und müsste IMMER Spiel und Gegner dominieren! Aber egal!

Einige Personen um und in der HSV Mannschaft haben es leider immer noch nicht kapiert, warum man solche Spiele trotz guter Tormöglichkeiten und Feldüberlegenheit nicht gewinnen kann!

Denn wenn man einer wildkämpfenden Mannschaft gegenübersteht, denen es in erster Linie gar nicht mal um die drei Punkte geht, sondern nur darum, dem hohen Favoriten aus Hamburg ein Bein im Aufstiegsrennen zu stellen, dann muss man sich mehr als deutlicher WEHREN!

Das alleinige Dagegenhalten reicht da leider nicht aus, wenn man einem kämpfenden Kollegtiv entgegen tritt, die sich eingeschworen haben und mit jeder guten Abwehrszene oder Ballgewinn so puschen, dass sie glauben, sie wären Rocky Balboa und kämpfen gerade um ihr Leben gegen Apollo Creed!

Daher ist die Aussage von Thioune gestern im sky Interview zu seiner Mannschaft nur ein Bestätigung dafür, das auch er noch nicht wirklich verstanden hat, dass wahrer Einsatz, Mut und Wille auf den Punkt gebracht werden müssen und dann doch etwas anders aussehen!

Last edited 5 Monate zuvor by Meaty
Christian Mönsters
5 Monate zuvor

Also wenn man sich hier der Weltuntergangsstimmung nicht unterordnet wird eine andere Meinung unsachlich im Keim erstickt.

Auf der anderen Seite wird immer der gleiche Schwachsinn erzählt und gelikt, der den Inhalt Wohlfühloase, Hüpfer, Sackcreme, Koan etc enthält

Ich gehe einen anderen Weg. Ich melde mich nicht vom HSV ab sondern raus aus dieser Selbsthilfegruppe.

Macht es gut und bleibt gesund
Und P S.

Immer beim neuen Kommentar das ausloggen und einloggen nicht vergessen.

Schade Scholle. Aber wenn es beim HSV vom Kopf Abwärts stinkt dann hier im Kommentarbereich auch.

HSV-Titanic
5 Monate zuvor

Der Trainer bringt es nicht!
Es sind nich 18 Punkte zu vergeben,
der HSV wir davon max. 5 holen.
Das reicht nicht zum Aufstieg. Am
Ende wird der HSV Platz 5-7 belegen.
Die Berichterstattung kann sich Scholle
sparen, wir haben das Spiel alle gesehen.
Er sollte lieber kritisch über die wahren Probleme
schreiben, denn davon gibt es mehr als genug.

Scorpion
5 Monate zuvor

Ja, so ist es, wenn ein Unternehmen/Verein führungslos ist. Wenn alle Beteiligten die Harmonie innerhalb und außerhalb der Institution als Ziel anstreben, aber nie den unbeugsamen, und manchmal auch schmerzhaften Willen erfolgreich zu sein, als oberste Prämisse ihres Tun und Handelns setzen.

Aufsichtsrat und Vorstand unsichtbar, Sportdirektor als Gute Laune Onkel und ein Trainer dessen wohlgesetzten Worte man eher auf einer Kanzel, denn in einem Haifischbecken der 2. Liga erwarten würde.

Und genau so spielt die Mannschaft auch. Nett, aber eben nicht erfolgreich. Wohlgesetzte Ballpassagen in der neutralen Zone, aber eben nicht zielführend. Stets den vermeintlich positiven Blick nach vorne, nie aber aus den negativen Ereignissen der Vergangenheit lernen.

Und plötzlich, für alle unerwartet, ist das letzte Spiel gespielt – und man ist wieder Vierter.

Ich höre schon die Stimmen „Immerhin nicht schlechter als in der Vorsaison, und das mit einer völlig neuen Mannschaft, geschrumpften Etat, ungünstigen äußeren Bedingungen. Daruf kann man aufbauen. Der Blick geht nach vorne …“

Ich kann diesen, sorry, Schei.. nicht mehr hören.

Wenn Aufsichtsrat und Vorstand auch nur einen kleinen Teil der Energie, die sie in den Rausschmiss von Hoffmann (ja, über ihn kann man duchaus geteilter Meinung sein) investiert haben, in die bedingungslose und konsequente Arbeit für einen Aufstieg eingebracht hätten – ja, wahrscheinlich wäre es deutlich besser gelaufen.
Und ja, man hätte dem teilweisen nicht nachvollziehbaren Gewürge auf und neben dem Platz Einhalt geboten. Wenn man gewollt hätte. Oder wenn man gekonnt hätte.
Beides war anscheinend aufgrund fehlender Kompetenz und diverser fachlicher Mängel jedoch nicht möglich.

Nun ist es so, wie es ist.
Der Weg vom Unabsteigbaren zum Unaufsteigbaren ist beim HSV ein direkter.

Last edited 5 Monate zuvor by Scorpion
Bramfelder
5 Monate zuvor

Ich bin immer noch sauer und genervt – wie alle hier. Jeder HSV-Fan ist angekotzt und hat Angst vor dem Déjà-vu. Wenn ich nächste Saison wieder in das Stadion kann. dann will ich endlich wieder erste Liga sehen. Ok, Stichwort „kämpfen“. Rückblick 2019/2020 – 31. Spieltag. Der HSV gewinnt in Dresden mit 1:0 – gleichzeitig verliert Stuttgart mit 1:2 in Karlsruhe. In Karlsruhe zu verlieren ist für Stuttgarter genauso schlimm wie für uns eine Niederlage gegen Pauli. Also: wir waren am 31. Spieltag Zweiter und Stuttgart Dritter. Danach gewann der Stuttgart mit 5:1 gegen Sandhausen, 6:0 in Nürnberg und verlor sein letzte Spiel gegen Darmstadt (!) mit 1:3. Viele in Stuttgart (ich war im Transfermarkt-Forum) waren damals – wie wir heute – der Meinung das Stuttgart nicht mehr aufsteigen kann. Vor allem wenn man in Karlsruhe verliert. Was lehrt uns das für die nächsten sechs (!) Spiele (nicht drei wie bei Stuttgart): es ist nie zu spät -aber man muss auch die besten und gierigsten Spieler aufstellen. Leute die gewinnen wollen – um jeden Preis. Heute verliert Bochum wohl in Kiel – Rückstand 4 Punkte. Fürth spielt nächste Woche in Darmstadt. Und wir am 24.04. in Regensburg – einen Tag später spielt Fürth bei St. Pauli. Leicht wird es also für Fürth nicht. Kiel ist aktuell das Dresden der letzten Saison. 9 Spiele in vier Wochen zum Saisonende? Ein klarer Nachteil. Zudem hat Kiel drei der letzten fünf Spiele verloren. Also, wir können hier weiter rumheulen und gegenseitig Panik schieben. Oder wir erkennen schlicht: es ist immer noch alles möglich. Aber: die Spieler die auf dem Platz stehen müssen dann wieder cooler sein bei der Chancenverwertung. Und wir brauchen endlich wieder Spieler die alles, aber auch wirklich alles für den Sieg tun. Unseren nächsten Gegner sind: Regensburg (A), Nürnberg (H), Osnabrück (A), Branschweig (H). Dazu kommen die Nachholspiele gegen Sandhausen (A) und Karlsruhe (H). Alles Zweite Liga pur. Wir müssen uns in halt jeden Spiel den Arsch aufreißen, ein bisschen mehr Spielglück haben als gestern und wieder cool im Abschluss werden. Keine Ahnung ob es klappt. Ich weigere mich aber jetzt schon aufzugeben. Ein Spiel dauert 90 Minuten und das nächste Spiel ist immer das Schwerste. Gruß, Michael

Last edited 5 Monate zuvor by Bramfelder
Lucky Luke
5 Monate zuvor

Es muss mal Tacheles geredet werden das es so einfach nicht langt.
Dieses ewige Schöngerede auch von Scholle nervt einfach…..super gespielt…mehr Ballbesitz ..mehr Chancen..unglückliches Gegentor… der VAR usw usw…
FAKT ist : der HSV hat die letzten 11 Spiele 3x gewonnen 5x remis und 3x verloren das ist gerade mal Liga Durchschnitt !! und langt keinesfalls zum den Aufstieg !!
Man darf sich auch nicht von der gute Hinrunde täuschen lassen da haben wir von der unglaublichen Trefferquote von Terodde gelebt.

Last edited 5 Monate zuvor by Lucky Luke
Rotkaeppchen1966
5 Monate zuvor

Die sollen diese wieder mal „Sch…ß-Saison“ abbrechen – mit unserem HSV ist das doch nicht mehr zu ertragen. Die kriegen es nie gebacken.

CK
CK
5 Monate zuvor

Liebe Jünger des derzeitigen AR und Vorstand, WO bitte sind sie, die Seelenverkäufer? Kommen nur aus ihren Löchern gekrochen wenn es darum geht, am Posten unerwünschter Mitstreiter zu sägen. Dann wird die Presse genutzt um Stimmung zu machen. Jüngste Vergangenheit Hoffmann und Schulz! Aber in dieser Situation wo es dringend starker Führungspersönlichkeiten bedarf, auch in der Außendarstellung, da wird sich lieber zurückgehalten. Aus Angst sich selber zu schaden!!!
Jansen? Raus!
Wettstein? Raus!
Boldt? Raus!
Wettstein taucht immer unter. Es sei denn, er fühlt sich auf den Schlips getreten und manipuliert Mitstreiter andere zu sabotieren… Aber was macht Wettstein überhaupt den ganzen Tag, außer sich darüber erfreuen, das es keinen blöderen Klub gibt, den er „melken“ kann?
Wieviel Geld muss in Zukunft aus leeren Kassen zurück gezahlt werden?
Und Boldt? Müßte sich doch mal stellen und Tacheles reden. Innen sowieso, aber auch im Außen, um die restlichen Fans irgendwie noch mitzunehmen. Fehlanzeige!!! Dann müsste er eigene Fehler eingestehen…
Mutzel freut sich, sich in den Pausen vor die Kamera stellen zu dürfen…
Jansen? Puh, ist der noch da? Oder auf Promotiontour mit seiner „alle Mann zum Gruppeneincreme eincremen“!
Der Aufsichtsrat schweigt…

Der HSV ist ein Geisterschiff. Führungslos treibt der alte Kutter durch die 2. Ligasee. Immer wenn Land in Sicht zu sein scheint, rudert die Mannschaft seelenlos umher…
Der Fisch und die Sache mit dem stinken. Warum soll es beim HSV anders als in anderen Unternehmen sein?
Die Führung des HSV führt den Verein in die Bedeutungslosigkeit…
Und wenn der Kutter gesunken und am Grund angekommen ist, kommt ein kühner Unternehmer, um den Rest zu bergen. Sich seinen letzten großen Traum erfüllen. Für eine Handvoll Euro, „seinen“ HSV unter den Nagel zu reißen, evtl. so flott zu machen, das er mit seinem Kutter zumindest noch ein paar Jährchen in flachen, trüben Gewässern schippern kann. Wenn es ihm nicht mehr gefällt, spielt er einfach HSV, ähm…Schiffe versenken…

AR und Vorstand geht täglich einer ab, man „feiert“ Corona. So braucht man sich vor den Mitgliedern nicht zu erklären…
Ohne Mitgliederversammlung…
Die nächste findet aufgrund mangelnder Mitglieder dann in der Besenkammer statt…!
Nein, dieser Verein schafft sich jedes Jahr mehr ab und oben traut sich niemand Verantwortung dafür zu übernehmen…
RIP H S V!

Last edited 5 Monate zuvor by CK
Kuddel
5 Monate zuvor

Ja klar, wenn der Vorstand sich öffentlich meldet dann kommen die Eckstöße auch gleich viel besser und die Zweikämpfe werden gewonnen …. so ein Käse 🙄.
Auf solchen Aktionismus warten Spieler und Presse doch nur. „Unruhe im Verein..“ – „Zum unmöglichen Zeitpunkt…..“. – „macht vor Kabinentür nicht Halt…“ – … das ganze PresseBlaBlaBla kommt dann und schon haben Trainer und Spieler ein Alibi und sind wieder fein raus!!
.
Mich erinnert das an unterklassige Mannschaften wo Trainer und Spieler jede Saison eine gute Rolle, aber bloß nicht aufsteigen wollen. Mit wenig Training und Wohlfühloase!
Was für ne Kasper-Truppe!!!!

Fussballtrainer
5 Monate zuvor

Man muss klar stellen, dass die Herren Boldt und Mutzel als auch die anderen aus der mehr oder weniger Führungsetage die Spiele nicht gewinnen und auch nicht verlieren.
Die Spieler/Mannschaft letztlich gewinnt oder verliert ein Spiel. Manche sagen, dass der Trainer am wenigsten Einfluss während es Spiels hat das Ruder herum zu reißen. Aber das wäre zu kurz gegriffen, wenn man sich die letzten vorangegangenen Spiele ansieht. Die Frage ist doch, ob man einen Gjasula bringen muss um das Mittelfeld zu stärken, ihn aber nicht auf Dursun ansetzt. Unsere Stärke bei den gewonnenen Spielen war die Balleroberung im Mittelfeld, schnelles Umschalten und Abschluss. Die gelbe Karte war natürlich vollkommen überflüssig und kontraproduktiv zu Beginn. Letztlich muss man sagen, dass Gjasula mit 4 gelben Karten auf Rang 160 der Zweitligaspieler steht, Onana, Leibold und einige andere im Team stehen noch sehr viel weiter vorne. In diesem Spiel aber, war sie hinderlich.
Mir fehlt bei Thioune das Feingefühl zu erkennen, dass der Rückgriff auf bewährte Spieler aus den vorherigen Spielen keine Schwäche ist, sondern die Mannschaft stärken kann. Am Ende der Saison zeigt sich, dass der Unterschied zwischen Trainer und Erfolgstrainer doch erheblich ist und für eine Mannschaft auch mal 12 Punkte ausmachen kann. Aber machen wir uns nix vor, Baumgart und Schmidt stehen mit ihren Mannschaften auch nur im Mittelmaß.
Was ich vermisse ist die Gier! Bei der Mannschaft und beim Trainer. Der unbändige Wille zum Erfolg, das Streben nach dem Besseren. Das erkennt man nicht, weder auf dem Platz, noch beim Training (so wie ich hier lese, obwohl ich dem nicht glauben kann) noch vor der Kamera.
Nur der HSV

Fussballtrainer
5 Monate zuvor

Jetzt kommt mal alle wieder runter!
Und macht das, was hier im Blog gefordert wird. DEMUT, die guten alten Zeiten sind vorbei!
Drängt endlich den „Großer Traditionsverein“- Gedanken nach hinten.
Der HSV ist ein guter Zweitligaverein mit Geschichte!

Man kann ihn trotzdem oder gerade deshalb? lieben!
Nur der HSV!

Christian Mönsters
5 Monate zuvor

Entspannt Euch mal oder nehmt eine Schluckimpfung 😉

Auch wenn es viel zu kritisieren, motzen etc gibt – zu Recht – sieht für mich die Faktenlage immer noch machbar aus.

Ich gehe nich weiter. Der 3. Platz ist Safe. Oderglaubt wirklich jemand, dass durch die erneuerte Kiel Quarantäne die noch was holen ?

Die haben inkl. Pokaö Halbfinale am Ende in 4 Wochen 9 Spieöe zu bestreiten …. na dann …. .

Wenn wir keinen eigenen Corona Fall haben der zur Quarantäne zwingt ist noch alles drin. Gegen Tabellenplätze 13 – 17 und Karlsruhe.

Osnabrück und Braunachweig müssen voll mitgehen die letzten zwei Spiele. Also nix einmauern…..

Wir können jetzt alles über Trainingslänge, Wohlfühloase, Koan, Güpfer etc durchorgeln. Hilft aber nichts.

Augen zu und durch.
NDHSV

Jörg Brettschneider
5 Monate zuvor

Vielleicht nochmal die Frage an moinvolkspark:

Gibt es da was, was wir nicht wissen?

Geht es Boldt und/oder Jansen vielleicht nicht gut?

Tun wir Ihnen Unrecht?

In diesem Fall würde ich meine Kritik selbstverständlich zurücknehmen.

Fussball-Magier
5 Monate zuvor

Genauso wie in den letzten beiden Saisons – genauso. Aber die Verantwortlichen sagen, diese Saison hat nichts mit den anderen zu tun – Falsch!

In der 1. Saison habe ich gefordert – Trainerwechsel oder wir steigen nicht auf – ich habe recht behalten.

In der 2. Saison der gleiche „Wunsch“ – wieder kein Trainerwechsel und klar kein Aufstieg.

Und jetzt fordere ich wieder ein Trainerwechsel – um neue Impulse für den Aufsteig zu bekommen – sonst ist der Aufstieg weg. Wir werden es ja sehen.

hans vom Rhein
5 Monate zuvor

Warum ist man nicht Fan eines anderen Vereins geworden. Und es wird wieder nichts mit dem Aufstieg. wie schon in Hannover wechselt der Trainer zu spät oder stellt falsch auf. Helm Klaus halte ich für einen solchen Antifussballer. Es tut weh beim Zuschauen. In der vierten Minute sich schon eine gelbe Karte abzuholen. Da hätte ich lieber Kinsombi gesehen. Vagnoman wirkt überspielt. Wintzheimer wird für den HSV keinTor schiessen,
Hätte hier eher Narey oder Jatta gesehen. Den Kommentar von Sky kann man wirklich nicht anhören. Es war doch klar, dass schnell gespielt werden muss. Da sind Helm Klaus und Wintzheimer aber die falschen Leute. Technisch beide sehr schwach.
Ich habe die Hoffnung aufgegeben.

Rautenhopper
5 Monate zuvor

Die ganze Situation kotzt einen nur an schon wieder sitzt man hier nervt sich unendlich das man wieder so unnötig Punkte liegen gelassen hat. Ist nicht das erste Mal schon gegen Fürth, Kiel, Aue, Hannover und auch heute gegen Darmstadt. Wir hätten diese Spiele gewinnen müssen aber wenn man in der letzten Phase so mit den Chancen umgeht ist es schwer der letzte Pass kommt zu unpräzise, die Schüsse sind zu zentral. Auch die Chance von Kittel am Anfang wieso spielt Dudziak nicht einfach sicher mit dem Innenrisst. Mir fehlt bei der Mannschaft die unbedingte Gier die Spiele zu gewinnen. Aber auch wie die Mannschaft eingestellt wird kritisiere ich stark. Es war klar das Darmstadt auf Konter lauern wird aber sind komplett in die Konter gelaufen. Auch muss man sagen Thioune muss endlich auch fruher reagieren man hat bemerkt das Tempo fehlt aber man hat wieder gewartet mit den Wechsel bis es fast zu spät war. Ich fand es gut das ein Meissner gekommen ist aber da frage ich mich auch 27 Spieltage wurde Wood gross geredet gestärkt sogar einem Hinterseer vorgezogen und auch nach seinem Abgang auf einen Neuzugang verzichtet und jetzt stellt sich die Frage hat Wood schlecht trainiert oder wurde endlich eingesehen das es ein Fehler war auf ihn zu setzen. Ich finde es einfach krass die fehlende Konstanz die Mannschaft kann es wenn man das Spiel in Bochum oder Heidenheim gesehen hat aber auch lang gegen Hannover aber entweder ist es fehlende Qualität oder Arroganz. Es wurde ja viel im Vorfeld über eine Führungsachse oder auch über taktische änderungen gesprochen damit man unberechenbar bleibt, das man die Liga mit Kampf annehmen muss aber die Führungsachse sehe ich nicht junge Talente spielen konstant und die älteren Führungsspieler komplett unkonstant von Dudziak heute lange zu wenig gesehen bei Kittel weiss man jetzt auch nicht so recht ob er wieder zu viel mit sich beschäftigt ist aber auch Leibold gegen Heidenheim bärenstark und heute die Flanken wieder zu ungenaue. Bei Terodde das gleiche er Pusht und ist auch ein guter Balljunge aber wenn er den Ball im Strafraum nicht bekommt sieht man auch von ihm in der Rückrunde zu wenig. Aber auch thioune mit der Taktik und dem Wechseln vor der Saison klang es gut was er erzählt hat aber mittlerweile wirkt er für mich planlos an der Seitenlinie. Es ist klar das er endr introvertiert ist aber ein wenig dampf muss doch sein wie bei drews.

Und noch zum Var das ist doch der komplette bullshit welcher dem fussball gar nichts bringt. Ist nicht nur beim hsv so jedes wochenende gibt es entscheidungen wo ich am liebsten gegen die wand renne. Letzte Woche bekommt hannover einen Elfmeter nicht bei Terodde wird ein tor nicht gegeben weil es abseits war wo keiner sah und auch heute du kannst doch nicht solch eine technologie einführen und hast nicht alle bilder.

Das einzige positive heute ist es ist wochenende und wir sind noch auf platz zwei und mal schauen wie die Saison endet Kiel hat schon wieder eine spielabsage

Rautenliebe
5 Monate zuvor

Hat jemand die TelNr. von Baumgard? Ich denke, wir müßen selber anrufen, nachdem Mutzel alles eigentlich immer noch voll toll findet und Boldt als vermißt gemeldet wurde…

Polkateddy
5 Monate zuvor

Und dann waren da noch die HSV-Fans, die ernsthaft gedacht haben es würde sich in dieser Saison alles ändern. Dann Prüfschablone drübergelegt und:
Es ist exakt so, wie in den letzten X Jahren. Wenn was kommen muss, kommt nichts!
Und dann wollte ich mich gerne noch mal bedanken für diese perfekt getimeten Tritte in meine Weichteile. Mittlerweile tut es schon gar nicht mehr weh. Und zu allerletzt noch eine kleine Anmerkung: In der Generation ab 2010 gibt es keine HSV-Fans mehr. Ihr könnt also im ersten Schritt euren Fanpuff verkleinern und dann diesen Langnese-Bullshit schließen, wenn unsere Regierungsknallköppe in 5 Jahren die Bevölkerung durchgeimpft hat.

Wir sind im 4rsch!!!!

Jörg Brettschneider
5 Monate zuvor

Will man es wirklich wieder einfach so laufen lassen?

Will man zulassen, dass der HSV wieder zum Trottel der Nation wird?

Ist da niemand, der – vielleicht noch rechtzeitig – Verantwortung für den Club und die vielen Fans übernehmen will?

Will man die Fans alle zum Teufel jagen, so dass nach der Pandemie nur noch 5000 bis 10000 Ultras ins Stadion kommen?

Es muss doch irgendjemanden(in) geben, der/die die Notbremse zieht.

Leider muss jetzt – in der erneuten „Länderspielpause“ – auch über den Trainer nachgedacht werden.
Wenn überhaupt nochmal, dann jetzt. Das ist die bittere Wahrheit!

So sehr ich Thioune den Erfolg gönnen würde. Aber Jansen, Boldt und Co haben ihn fast schon zum Bauernopfer gemacht.

Bei Bayern würde man sich das nicht mehr anschauen. Die reagieren zügig, wenn die Ziele gefährdet sind.
Koste es, was es wolle.

Der HSV hat aus neun Spielen nur zwei Siege geholt! Heidenheim und Bochum, das wissen wir jetzt, waren kurze Strohfeuer. Und in Bochum war die Leistung noch richtig mies.

REAGIERT ENDLICH!!!

Zuki
5 Monate zuvor

Viele der Kommentare hier sind doch ziemlich hysterisch und vielleicht dem Adrenalin nach dem Spiel geschuldet.

Bis vor dem Spiel gegen die Lilien war noch alles in unserer Hand. Fußball ist leider auch ein Glücksspiel und das ist uns momentan nicht hold.

Wir haben viele junge Spieler und dazu gehören auch Aussetzer, wie die von Onana. Die haben uns wichtige Zähler gekostet.

Ein Aufstieg ist für mich diese Saison kein Muss. Die Kommentare hier zeigen das eigentliche Problem des HSV auf. Übertriebene Erwartungen.

Dietrich Schneider
5 Monate zuvor

Nun mal was in eigener Sache, der Fisch stinkt beim HSV vom Kopf her.Erst hat man aus Machtgründen den Vorstandsvorsitzenden entmachtet um selbst sich darzustellen und dann tritt Präsident zurück.Beim HSV tritt leider immer die Selbstdarstellung in Vordergrund.Solange sich das nicht ändert wird keine Besserung eintreten.
Außerdem stelle ich mir die Frage zuwas der Aufsichtsrat da ist

Marcel Gräwert
5 Monate zuvor

In der Tat bin auch ich froh, daß es nunmehr eine unfreiwillige Spielpause gibt. Kittel u. Vagnoman bspw. sind völlig überspielt.

Es wäre sehr wünschenswert, für die restlichen Spiele eine Stammformation zu bilden, die ggf. auch mal mit dem Kopf durch die Wand geht.

Leistner muß in die IV, Heyer u. Onana sehr gerne im defensiven Mittelfeld. Und ja: Hunt muß raus. Nicht wegen seiner Leistung. Aber er funktioniert für andere Spieler als Alibi für Versagen. Sie verstecken sich hinter ihm. Wenn es verkackt wird, dann fokussiert sich die Kritik auf Hunt als üblichem Unheilsbringer. Das ist ein ungesunder Mechanismus. Dudziak u. Kittel MÜSSEN aber Verantwortung übernehmen für unser Spiel. Das sie Fußball spielen können, müssen sie nicht mehr beweisen. Aber umsetzen!

Nach meiner Einschätzung haben Heyer u. Onana überhaupt gar kein Problem damit, Verantwortung zu übernehmen. Dazu gehört auch mal der ein o. andere Bolzen. Das muß dann halt kollektiv wegverteidigt werden. Gyamerah schätze ich so ein, daß er auch mit Druck umgehen kann. Und Leibold ist in dieser Phase ohnehin nicht verhandelbar. Vorne brauchen wir mehr Torgefahr mit Läufen in die Tiefe. Das ist für mich klassisch Jatta.

Kiel sehe ich nach der erneuten Spielabsage aufgrund Coronafällen tatsächlich hintendran. Mag man wettbewerbsverzerrend nennen. Ist aber ne Steilvorlage, die man nutzen muß. Ich denke, Platz 2 entscheidet sich zwischen uns u. Fürth.

Also: Ärmel hochkrempeln u. die geschenkte Chance nutzen!

Stadionbesucher
5 Monate zuvor

Ich war gestern und bin auch heute noch stinksauer, aber was Bochum abliefert ist auch nicht gerade besser. Und Fürth hatte in der 90ten auch einfach nur mal wieder Glück…es bleibt spannend bis zum 34.Spieltag. Umso trauriger das wir 3 Punkte gegen H96 und Darmstadt liegengelassen haben…dann wären wir jetzt mit 56 Punkten Spitzenreiter….einfach unfassbar was wir verschenken!!!

Last edited 5 Monate zuvor by Stadionbesucher
fan17
5 Monate zuvor

Schwache Menschen brauchen in schweren Zeiten immer starke Autoritäten …

Wie in der Gesellschaft allgemein, so auch hier: Jetzt wird nach einem Vorstandsvorsitzenden gebettelt oder nach der Rolle von Marcell Jansen gefragt – der Präsident des Amateur- und Breitensportvereins HSV e.V. ist, was viele schon bei der Wahl nicht verstanden haben.

Ja, die Niederlage ist bitter, ja, warum passieren diese Einbrüche regelmäßig beim HSV – übrigens spätestens seit 2009, als man viermal ausgerechnet gegen Werder DFB-Pokal und Euroleague verspielte, wo übrigens noch Bernd Hoffmann im Amt war, den hier ja einige nochmals haben wollen, obwohl er, außer markigen Sätzen und schlechter Stimmung in seiner zweiten Amtszeit nichts Positives vollbracht hat.

Keine Frage, eine ganz blöde Niederlage! So einfach darf man sich nicht auskontern lassen. Und dass vor dem 0:1 beinahe das 1:0 gefallen wäre nützt auch nichts mehr.
Aber: Die Mannschaft bricht nicht ein, wie in den vorigen Jahren, auch die anderen verlieren! Jetzt gilt es umso mehr: Fokussieren, kämpfen, nicht aufgeben. Und im Stadion würde es heißen: Noch mehr Unterstützung, statt dem, was hier im Forum zum Teil passiert! Wir haben einen besseren Trainer und ein besseres Team als in den Vorjahren! Auf geht´s!

(Paderborn führt jetzt 3:0 gegen Bochum, obwohl Bochum jetzt das bessere Spiel macht. Kiel hat zweimal verloren, hoffen wir entsprechend bei Fürth! Also: Nicht aufgeben!)

Last edited 5 Monate zuvor by fan17
Horizons Inc.
5 Monate zuvor

Nächstes Spiel am 24. April…genug Zeit für Maßnahmen.
Jemand muss was Grundlegendes ändern. Egal wer und an welcher Stelle. So wird es nicht weiter gehen. Handeln und Konsequenzen sind gefragt. Nicht Reden…MACHEN!

uwe twiehaus
5 Monate zuvor

Der Name HSV macht jeden Spieler automatisch teurer, schlechter und Fauler, aber auch Reicher! Trainer übrigens auch. Aufopferungsvoll stemmten sie sich gegen das Unheil, und unser Dreigestirn grübelt auch weiterhin im Keller darüber nach, wie sie Ihr Geld zu vermehren können. Trinkt nicht so viel SCHÖNES WOCHENENDE?

Rotkaeppchen1966
5 Monate zuvor

Nächste Saison bitte Baumgart holen! Ach ja: Und Boldt, Mutzel und Jansen ersetzen.
Vielleicht reicht es ja wieder nicht, zumal wohl Leistungsträger verkauft werden müssen, um das zu erwartende (Nicht nur) Corona-Minus abzufedern.
Aber Herr Baumgart steht für bedingungslosen mutigen Offensivfußball und Teams, bitte den martialischen Ausdruck zu entschuldigen, die 90 und mehr Minuten marschieren und sich nicht an ihrer Ballbesitzobsession ergötzen und sich dann überraschen lassen, wenn der gegnerische Torwart mit einem weiten Schlag die ganze Defensive entblößt.
Die meisten HSV-Spieler haben keinen Punch, keinen Mut, keine Konsequenz, keinen Willen, schon gar nicht die Gier, so ein Spiel wie heute zu gewinnen – von der fehlenden Widerstandsfähigkeit und den mentalen Unzulänglichkeiten mal ganz zu schweigen.
Man spielt die meiste Zeit der Saion so dahin, so gefällig wie erfolglos – ich hatte wirklich gehofft, das Thioune dem Team einen anderen Spirit vermittelt – nichts da – same procedure as every year.
Aber das ist ja das PROBLEM des ganzen Clubs: Hier hat sich eine strukturell und personell Kultur eingenistet, die das Versagen geradezu befeuert und es unmöglich macht, irgendwelche Ambitionen zu hegen.

Kosinus
5 Monate zuvor

Alle Jahre wiederholt sich das Skript von vorne bis hinten.
Im Sommer wird von einem neuen Geist fabuliert, im Winter kommt Scholles alljährlicher Blog „Warum der HSV diesmal stabiler ist und mit den Vorjahren nicht mehr vergleichbar ist..“
Spätestens dann weiß man, die „Wir-verkacken-es-noch-Zeit“ im Frühjahr ist nicht mehr fern.

Aber nächsten Sommer ist wieder alles gut..das hält kein Mensch im Kopf aus.

Horst Wegner
5 Monate zuvor

Irgendwann, ist schon etwas her, habe ich in der Rautenperle gemeint: Uwe Seeler und ich werden, aufgrund unseres Alters, wohl nicht mehr erleben, den HSV in der ersten Liga spielen sehen.

Horst-Uwe71
5 Monate zuvor

Kurzzeitig habe ich nach den guten Spielen gegen Kiel, Bochum und Heidenheim gedacht, dass es in diesem Jahr anders werden kann und zum Ende einfach alles gewonnen wird. Vor dem Spiel gegen Kiel habe ich daran nicht mehr geglaubt. Eine kurze Phase der Hoffnung und nun alles wieder wie immer. Witwe Boldt plant im Homeoffice scheinbar schon den Eintracht-Kader (hoffentlich mit Amechi und Helm-Klaus) und Eiercreme-Jansen grübelt über einer neuen Start-Up-Idee. Der HSV ist führungslos und steuert erneut auf den Supergau zu und niemanden interessiert es. Am Ende werden wir noch vom Modelabelclub überholt. Es ist alles unfassbar. Wenn irgendwer aus diesem kompetenz- und eierlosen Aufsichtsrat wieder gewählt wird, verstehe ich die Welt nicht mehr. Herr Rangnick übernehmen Sie!

Kosinus
5 Monate zuvor

Ich will eine Analyse!

Angebliche Fakten:

– Wir haben den mit Abstand besten Kader der Liga. Das betont jeder Gegner und Sky gebetsmühlenartig.

– Das Team ist diesmal ein richtiges Team, wo selbst ein Wood von der Mannschaft getragen wird. Der Spirit ist genial.

Bestes Team + Mega Teamgeist = Erfolg

Wo ist das Minus?

Ich hab einfach außer unglaublich viel Pech keine Erklärung mehr.
Mein Eindruck ist, dass wir eigentlich bis Spieltag 26-27 schon 20 Punkte Vorsprung bräuchten, um aufzusteigen.

Die Spieltage, die jetzt kommen sind nur noch von Angst geprägt, sodass selbst jeder 3. Ball den Edeltechnikern verspringt.

Auch wenn Hunt meist ein gutes Spiel macht. Aber seit er wieder von Beginn an mitkickt , geht es irgendwie bergab, oder?

Ich hab nichts gegen ihn, aber seit der Papierkugel und nach den Hun(t)dejahren wird man irgendwann abergläubisch.

Wir sind verflucht!

Ein Trainerwechsel würde die Mannschaft komplett verunsichern….

BernadoRomeoMS
5 Monate zuvor

SOS!!!
Das war ne bärenstarke Reaktion nach dem Hammer 3:3. Danke HSV bzw. in erster Linie danke Daniel Thioune. Du bist ja verantwortlich für einen erreichten Punkt aus sechs möglichen. Stehst zwar nicht mit auf dem Platz, aber verantwortlich. Super Aufstellung wieder. Mit Helmklaus könnts echt was werden. Weiß zwar noch nicht wofür…aber es könnt was werden. Von Wood letzte Woche ganz abgesehen. Macht ruhig lustig so weiter. Quittung kommt von alleine. Es sollte spätestens jetzt jeder gemerkt haben, dass unser Trainer fertig hat. Null Reaktionen. Ständig viel zu späte Auswechslungen. Und was sollte das mit 10min inne Pause oben am Platz bleiben anstatt ne Ansage inne Kabine zu machen? Mit Lösungen und Doppelwechsel. Davon abgesehen hätte ich Helmklaus schon nach 20min runtergenommen. Kittel hinzu. Thioune kann einfach kein Spiel lesen. Was haben die Spieler eigentlich inne Kabine gemacht? Spotify? Unfassbar so ein beschämendes amateurhaftes Verhalten. Daniel muss ganz schnell weg, wenn überhaupt noch was zu retten ist. Ein bla bla weiter so darf es nicht geben. Hrubesch bis Saisonende…da hätte man Vetrauen. Regt man sich da 24/7 drüber auf. Wir Fans sind die BESTEN. Und ihr verbockt wieder alles!!! Wofür ein guter Start mit 5 Siegen, wenn sowieso wieder alles verspielt wird? Kann sich mal jeder selbst hinterfragen, ob er alles gegeben hat, anstatt wieder rumzuheulen und alles aufn Schiri,Videobeweis und Köln zu schieben. Lachhaft!!! TRAINER RAUS!!!

Paulinho
5 Monate zuvor

Nun lasst sie doch eine Saison in der 2.ten reifen. Einige Talente dazu holen, einige „Säulen“ in der Mannschaft belassen. Es fehlt diesem Team der gierige Charakter, dazu zu viele Sensibelchen. Die Ambrosius, Vagnomans und Onanas sollten so klug sein und noch eine Saison in der 2. Liga dranhängen. Sie haben noch nicht die Kraft für eine ganze Saison in der Ersten. Diese Rückschläge gibt es zu viele. Das ist doch der Beweis, dass es für die erste Liga noch nicht reicht. Man sollte auch als glühender Fan zu sich selbst das eingestehen. es ist viel potential in diesem Team, allerdings gehören doch einige auch wieder ausgemustert, wie z.B. Narey, Gjasula, etc. Noch ist zwar nichts verloren, aber so mit dieser Einstellung in die Relegation? oder gar in die erste Liga. Nächste Saison sind doch illustre Namen in der 2. Liga, so übel wäre es nicht. Nur mal so ein schneller Kommentar nach diesem Desaster.

Last edited 5 Monate zuvor by Paulinho
Aradia
5 Monate zuvor

 👩Guten Morgen.

Man sollte einen Trainer nicht loben.
Leider hatte ich es vor ein paar Wochen getan.
Entweder haben die Spieler 0 Form oder
wie aktuell…. der Trainer.
Er sollte das Aufstellen und beurteilen einzelner
Spieler………trainieren.
Mein Gott, was macht er mit dem HSV ?

Ich kann die Freude der Paulianer hier verstehen.
6 sichere Punkte.
Es tut mir Leid aber unsere Spieler haben weder
Ehrgeiz noch Feuer.
Ein leidenschaftlicher Trainer würde ausrasten!
Unser steht still und guckt erstaunt.

Wir brauchen einen starken Mann der unseren
Verein führt und keine Angst vor der 1. Liga hat.
Huch…-….den gibt es ja nicht mehr.😳

History
5 Monate zuvor

Eines hat der HSV :

einen arroganten und stets abwesenden Vorstand, einen Prediger als Trainer, einen Taschen Kaspar als Sportdirektor, und einen Shampoo Spezialisten der damals schon mehr gelbe Scheine gesammelt hat als andere Briefmarken.

Und eine farbenbetonte und von sich selbst hochnäsig überschätze zusammen gewürfelte Spieleransammlung, deren einzige zu bescheinigende Qualität darin besteht Liga weit spitzenmäßig abzukassieren.

Aber einen Vorteil hat diese Saison gegenüber den letzten beiden katastrophalen Spielzeiten. Ich habe Corona bedingt nicht einen Cent für Reisekosten, Eintrittskarte und sonstigen Verzehr investiert.

Ich kann mir nur schwerlich vorstellen, dass ich das jemals zukünftig wieder tuen werde.
Dieser HSV verdient nur noch meine Abneigung, aber nicht mehr mein Geld.

,

Micky
5 Monate zuvor

Wenn man diesen Wintzheimer gegen Darmstadt aufstellt und dafür Gyamerah aus einer zuletzt gut eingespielten Verteidigung entfernt , muss man sich nicht wundern. 

Statt Wintzheimer hätte man auch wieder Wood aufstellen können. Und diesmal hätte Wood sicher das /sein Tor gemacht denn mehr, als direkt den Torwart anspielen, hätte Bobby diesmal aus der Erfahrung heraus sicher bringen können. Und dumm zugucken wie Wintze wäre seine Sache erstrecht nicht gewesen. 

Ich würde es gut finden, wenn man Leute wie Wintzheimer endlich dahin verfrachtet, wo sie hingehören. Nämlich zu den Amateuren. Der Typ stört nachweisbar beim Aufstieg einer Profimannschaft in die BL

Liest Thioune etwa diesen Blog und lässt sich davon inspirieren? Kennt er nicht den Weg in Liga !? Natürlich nicht. Und das merkt man hier wenn es ernst wird ganz krass. Von daher kann man jetzt nur noch Glück – viel Glück wünschen. Denn das ist nicht DER HSV, den man zuletzt gesehen hat.
Aber vielleicht haben wir ja mit Schalke, Köln und Werder die wirklich attraktiven Gegner in der nächsten Saison.

Und über den Vorstand zu schimpfen ist primitives Ablenken, Der Vorstand schiesst die Tore nicht, die gebraucht werden.

Eigentlich braucht ein Trainer beim HSV wenigstens zwei Spielzeiten eine Mannschaft aufzubauen, um die Charaktere zu analysieren und aufzusteigen. Wenn man diese Leute jedesmal gleich herauswirft oder gehen lässt, kann es nichts werden.

Sennsation
5 Monate zuvor

To Do List:

Kurzfristig: Thioune raus!

Mittelfristig: Jansen raus!

Alternative: Sterben gehen.