Interpretationsspielraum im Fußball: Warum der VAR seine Aufgabe verfehlt

by | 23.02.26 | 74 comments

Wir schreiben den 13.04.1995: Dortmund ist im Meisterschaftskampf und liegt gegen Karlsruhe mit 0:1 hinten. Die Borussen brauchen dringend ein Tor. Also setzt Andreas Möller zu einer Schwalbe an. Schiedsrichter Habermann fällt drauf rein: Elfmeter! Dortmund gleicht aus, gewinnt am Ende das Spiel und die Meisterschaft mit einem Punkt Vorsprung.

14.12.2013: Hannover spielt gegen Nürnberg. In der 87. Minute steht Mame Diouf ca. 2 Meter im Abseits, erhält den Ball und erzielt ein Tor, welches als regulär gewertet wird. Das Spiel endet 3:3. Nürnberg steigt am Ende mit 1 Punkt Rückstand auf den 16. Tabellenplatz ab.

Saison 22/23: Dortmund spielt in Bochum. Es steht 1:1. Adeyemi wird von Suarez im Strafraum klar gefoult, normalerweise Elfmeter und gelb-rot. Doch Schiedsrichter Stegemann pfeift nicht. Dortmund holt nur einen Punkt und wird am Ende nur zweiter, da sie punktgleich mit den Bayern sind.

Wochenende, Topspiel: Leipzig führt mit 2:1 gegen Dortmund. Der BVB muss gewinnen, um irgendwie an den Bayern dranzubleiben. Adeyemi wird im Strafraum zu Fall gebracht, klarer Elfmeter, kein Pfiff. Am Ende spielt Dortmund 2:2, der Meisterschaftskampf ist damit so gut wie beendet.

All diese Situationen haben eines gemeinsam: Es sind Fehlentscheidungen des Schiedsrichters, die am Ende maßgeblich über Meisterschaft oder Abstieg entscheiden.

Es gibt aber 2 wesentliche Unterschiede. Alle 4 Situationen sind klare Fehlentscheidungen. Alles sind faktische Entscheidungen. Bei den ersten beiden Situationen gab es nur den Schiedsrichter, die letzten beiden Situationen werden vom Video Assistant Referee unterstützt. Und: Die ersten beiden Entscheidungen werden von allen als klar falsch eingestuft, bei den letzten beiden redet man vom „Interpretationsspielraum“.

Und hier kommen wir zum wesentlichen Problem der gesamten Sache. Dass ein Schiedsrichter Fehlentscheidungen trifft, ist menschlich. Kein Schiedsrichter ist eine Maschine, jeder übersieht mal etwas. Vor allem in der Dynamik des Spiels kann man einem Schiedsrichter häufig gar keinen Vorwurf machen, da es aus einigen Perspektiven einfach schwer zu sehen ist. Nico Kovac, Trainer von Borussia Dortmund, kommentierte Fall 4 am Wochenende bei Sky folgendermaßen: „Das kann man auch gar nicht sehen aus der Perspektive, vor der Benni Brandt steht, aber der im Studio hat die Bilder, die wir auch haben.“ Und damit trifft er den Nagel auf den Kopf.

Der VAR wurde eingeführt, um falsch getroffene Entscheidungen zu identifizieren und die Gerechtigkeit des Sports zu verbessern. Aber ist es wirklich gerechter, wenn dem BVB selbst mit Videoschiri jeweils Punkte nicht gegeben werden, die tendenziell zwei Meisterschaften kosten?

Der Videoschiri ist nicht von Grund auf schlecht, doch sein Einsatz ist weder einheitlich noch konsequent. Der Grundtenor ist, dass der VAR nur bei klaren Fehlentscheidungen eingreift. Nehmen wir beide Situationen von Adeyemi, greift der VAR bei beiden Situationen trotz klarer Fehlentscheidung nicht ein. Doch hier kommt dann eben das zum Greifen, was das ganze Regelwerk des Fußballs zerschießt: der Interpretationsspielraum. Im Fußball wird nicht jede Situation gleich bewertet. Der eine Schiedsrichter bewertet eine Situation anders als ein anderer Schiedsrichter.

Nehmen wir das Beispiel von Musiala und Cucurella bei der EM 2024. Musiala schießt aufs Tor, Cucurella spielt klar Hand und es gibt keinen Elfmeter. DFB-Schiedsrichter Patrick Ittrich argumentiert im Telekom-Studio, dass der Schiedsrichter hier Interpretationsspielraum hat, da Cucurella die Hand wegzieht. Diese Diskussion hätte es vor 10 Jahren nicht gegeben, weil es eben ein klares Handspiel ist. Aber das Schiedsrichterwesen entwickelt sich immer mehr dahin, die Schiedsrichter zu schützen, und daraus entwickelt sich ein Interpretationsspielraum, der nicht vorhanden sein sollte. Und dieser Interpretationsspielraum macht den VAR dann auch einfach überflüssig, denn im Grunde kann man alles so interpretieren, wie man will. Selbst Abseits ist nicht mehr klar. Nehmen wir mal das Beispiel Heidenheim gegen den HSV. Schimmer erzielt ein irreguläres Tor, weil er mit dem Arm im Abseits steht. Wer garantiert, dass er wirklich im Abseits stand, bzw ab wann zählt denn hier der Arm? Bei Demirovic ist die Auslegung dann wieder anders. Das macht es einfach undurchsichtig.

Hinzu kommt, dass der VAR auch nur bei bestimmten Situationen eingreifen darf. Und zwar nur, wenn es um eine rote Karte oder Regelverstöße in Bezug auf Elfmeter oder Tor geht. Bei einer möglichen gelb-roten Karte darf nicht eingegriffen werden.

Und da kommen wir auch zum Thema des HSV, denn am Ende treten all diese Dinge in vielen Spielen des HSV auf. Undurchsichtiges Abseits in Heidenheim, Interpretationsspielraum in Freiburg und in Berlin bei Union. Zudem zwei klare gelb-rote Karten, die nicht gegeben werden und auch vom Videoschiedsrichter nicht überprüft werden.

Das sind einfach Dinge, die den Wettbewerb verzerren. Irgendwo gleicht sich das am Ende eventuell wieder aus, da man in dem einen Spiel etwas für sich und in dem anderen Spiel etwas gegen sich entschieden bekommt. Aber was, wenn diese Entscheidungen gegen dich, gegen Konkurrenten getroffen werden und die Entscheidungen für dich gegen Bayern oder Dortmund, wo du dann nicht 4:0, sondern nur 4:1 verlierst?

Fehler eines Schiedsrichters sind menschlich und ich sage nach wie vor, vor allem bei der Entscheidung rund um Mame Diouf 2013, dass so eben der Fußball ist. Es gibt manchmal einfach Fehlentscheidungen. Aber wenn man in Zeiten des VAR sogar per Video draufschauen kann, dürfen diese Fehler so nicht mehr passieren bzw. sie müssen verbessert werden. Das Foul von Vieira gegen Querfeld am 5. Spieltag beschreibt es perfekt. Schiedsrichter Aytekin kann das Foul aufgrund der Position und der Dynamik nicht ahnden, hat dafür aber einen VAR, der das ahnden kann und ahnden muss. Er sagt selbst im Nachgang, dass er das Foul aufgrund der Dynamik gibt, aber im Nachhinein eventuell anders entschieden hätte. Doch der VAR verbessert diese Situation nicht, weil es ja diesen Spielraum gibt.

Es braucht eine klarere Linie, nach der gepfiffen wird. Und es braucht dann auch einen VAR, der bei jeder wichtigen Situation eingreift. Ein Beispiel: Abseits ist, wenn der Angreifer mit dem Trikot am Arm im Abseits steht. Das Trikot darf dann (ohne Unterziehshirt) maximal bis zum Ellenbogen gehen. Dann kann jeder seine Armlänge am Trikot selber bestimmen und wir haben eine einheitliche Regel.  

Auch bei der Linie der Leitung braucht es eine klare Vorgabe. Jeder Schiedsrichter sollte bei jedem Foul gleich pfeifen. Wenn der Spieler den Gegner oberhalb des Knöchels mit offener Sohle trifft, ist das rot und nichts anderes. Da kann es nicht sein, dass der eine Schiedsrichter eine lockerere Linie hat und nur Gelb gibt. Beim selben Foul sollte immer dieselbe Konsequenz folgen.

Und: Es braucht eine klare Regelung beim Eingriff des VAR. Wenn es wie beim HSV in Mainz um 2 klare gelb-rote Karten geht, muss der VAR eingreifen und den Schiedsrichter verbessern. Es kann nicht sein, dass Mainz in diesem Spiel mit 11 Mann weiterspielt.

Und auch bei Situationen wie die von Adeyemi muss der Schiedsrichter raus bzw. die Nachricht aufs Ohr bekommen, dass er da falsch lag. Wenn man diese technischen Hilfsmittel hat, muss man sie auch nutzen und darf sie nicht nur teilweise einsetzen.

Ich weiß, das war heute weniger HSV bezogen, aber das ist ein grundlegendes Problem, das den Fußball und in letzter Zeit vor allem den HSV betrifft. Deswegen wollte ich das hier mal loswerden. Schreibt doch gerne mal eure Meinung dazu in die Kommentare.

Tom

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

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Sen Rossi
13 Tage zuvor

Noch mehr als die unfähigen VARs ärgert mich die grundsätzliche „Gangart“ der Schris auf dem Platz. Miro Muheim hat das am Freitag eigentlich ganz treffend beschrieben: Mainz ist zwar hier und da ne Tretertruppe, aber der eigentliche Skandal ist, dass die Schiedsrichter das immer wieder zulassen.

Es geht hier ja nicht nur um die zwei gelb-roten Kasten. Es gibt einfach Mannschaften (in Liga 2 noch deutlich mehr), die dir bei jeder Ballannahme in die Hacken treten, klammern, ziehen und zerren, aber nie Gelb dafür sehen. Auf der anderen Seite sind es genau diese Mannschaften, deren Spieler bei der kleinsten Berührung theatralisch zu Boden gehen und die kein anderes Konzept haben, als Standards und gelbe Karten für den Gegener zu ziehen. Wir haben jetzt 3 Spiele hintereinander gegen genau solche Teams gehabt, die – mit Verlaub – schon aufgrund ihrer Spielweise eher in Liga 2 gehören als der HSV.

Was ich aktuell nicht wahrnehme ist eine grundsätzliche Benachteiligung des HSV, was auch schon mal anders war. Wir haben auch schon das ein oder andere Mal Glück gehabt, dass der VAR nicht eingegriffen hat. Trotzdem spielt der HSV insgesamt weniger nicklich, als viele anderere Mannschaften, die unten drinstehen. Die Schwalbe von Gocholeishvili hätte aufgrund grober Unsportlichkeit allerdings durchaus das Potential zum Platzverweis. Auf der anderen Seite hätte ich den Elfmeter für Union letzte Woche im Leben nicht gepfiffen – weder mit noch ohne Zeitlupe.

Zu schwachen Schiedrichtern und VARs gehören auch immer die Spieler und Mannschaften, die diese Schwäche ausnutzen. Ich hoffe inständig, der HSV gehört auch weiterhin nicht dazu.

Peter Barfuß
12 Tage zuvor

Happy Birthday Luka ! Bleibe gesund und helfe weiter so klasse mit dass wir nach den nächsten 12, wahrscheinlich deinen letzten 12 HSV Spielen den Klassenerhalt feiern können.

Schön, dass du bei uns bist ✔️💪

FRANZ HOELSCHER
13 Tage zuvor

Ich dachte VAR gibt es um den Interpretationsspielraum zu ersetzen……

Folker Mannfrahs
13 Tage zuvor

Die Trainer müssen pro Halbzeit eine VAR Entscheidung einfordern können.

Kai Lorenzen
13 Tage zuvor

Es ist haarsträubend, was sich Woche um Woche um den VAR abspielt. Nach jedem Spieltag gibt es so viele Diskussionen und Fehlentscheidungen. Aber anstatt es besser wird, wird es gefühlt eher immer schlimmer. Dazu dann auch oft die endlose lange Warterei auf eine Entscheidung.

Die Uhr lässt sich nicht zurückdrehen und der VAR wurde damals vehement gefordert. Mir hätte er nicht gefehlt.

Es wurde vorgeschlagen, ehemalige Profis in den Keller zu lassen, das wäre zumindest mal einen Versuch wert.

Flotti McFlott
13 Tage zuvor

„Abseits ist, wenn der Angreifer mit dem Trikot am Arm im Abseits steht. Das Trikot darf dann (ohne Unterziehshirt) maximal bis zum Ellenbogen gehen. Dann kann jeder seine Armlänge am Trikot selber bestimmen und wir haben eine einheitliche Regel.“

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Jörg Brettschneider
13 Tage zuvor

Deine ausgewählten Situationen, Tom, zeigen schon sinnbildlich die nicht vollständig zu bewältigende Herausforderung, wenn es um Entscheidungen im Fußball geht:

Es gibt oft nicht die eine richtige Entscheidung! Interpretation hin, klare Linie her!

Nach Auffassung vieler – auch nach meiner – ist Adeyemi in Leipzig nicht strafstoßwürdig gefoult worden!
Es war keine klare Fehlentscheidung. Adeyemi kam von hinten und hat den Kontakt zu sehr gewollt, ohne dass der Leipziger Abwehrspieler das hätte verhindern können. Kein klarer Elfer! Eher überhaupt kein Elfer.

Grundsätzlich braucht es fähige Leute auf dem Platz (Schiedsrichter, Linienrichter) und im Kölner Keller (VAR). Dann gäbe es auch weniger Fehlentscheidungen. Bei manchen wirklich klaren Situationen (ausdrücklich nicht die mit Adeyemi in Leipzig), die falsch entschieden wurden, lag es nicht am Interpretationsspielraum oder einer fehlenden klaren Linie. Es lag daran, dass die Schiris, insbesondere die VARs, Tomaten auf den Augen hatten. Es war die pure Unfähigkeit. Der DFB muss schlicht bessere Leute bereitstellen!

Es ist mehr ein Vollzugsdefizit als ein Regelungsdefizit. Hätte man fähige Schiedsrichter und VARs, würden weniger Diskussionen aufkommen.

Im Übrigen muss man sich darüber klar sein, dass es viele Situationen gibt, die selbst unter Experten zu unterschiedlichen Beurteilungen führen. Und jede Beurteilung kann richtig oder vertretbar sein. Auch wenn das die vermeintlich benachteiligte Mannschaft (am Samstag Dortmund) nicht wahrhaben will.

Und eines steht auch fest:
Der VAR hat – trotzdem – viele falsche Entscheidungen korrigiert und den Fußball gerechter gemacht. Das kann man objektiv nicht in Frage stellen. Auch wenn es nicht gerade wenige Tomatenanfälle gibt und es zu vielen Situationen mehrere Meinungen geben kann.

Ob man den VAR nicht mag und zur Not auch wieder mehr Fehlentscheidungen in Kauf nehmen würde, damit diese Verzögerungen und die immer wieder aufkommenden VAR-Diskussionen ein Ende haben, ist eine ganz andere Frage. Dann hätten wir jedoch noch mehr Diskussionen.

Man mag sich nicht vorstellen, wieviele Abseitsentscheidungen ohne VAR in die Hose gehen würden und welche Beschwerden das dann wieder nach sich ziehen könnte.

Aber nochmal Tom:
Du bist der Meinung, Adeyemi ist gefoult worden. Viele aber sind anderer Meinung. Was wäre also die richtige VAR-Entscheidung? Welche Linie und welcher Interpretationsspielraum wäre in diesem Fall der richtige?
Genau: Es gibt ihn nicht.

Auch bei Handspielen ist nicht der Interpretationsspielraum das Problem. Sondern die Tatsache, dass einige zurecht der Meinung sind, dass ein Handspiel vorliegt, während andere zurecht sagen, dass keins vorliegt.

alwaysHSV
13 Tage zuvor

Sicherlich sollte die VAR Regelung reformiert werden. was dazu führen sollte, dass die Fehlerquote mini9miert wird. Die Fehler auf Null zurückschrauben wird sowieso nicht gelingen da eben Menschen im Spiel sind und die begehen nun mal Fehler.
Die komplette Abschaffung des VAR sollte nicht zu Diskussion stehen denn wie bereits richtig festgestellt ist insgesamt der Fußball durch den VAR gerechter geworden. Heute hängt nicht mehr die ganze Verantwortung allein auf dem Platzschiedsrichter und dafür sollte dieser eigentlich dankbar sein. Es muss nur verhindert werden, dass ein VAR den Schiedsrichter so hängen lässt wie jetzt z.B. in Mainz. Darum sind Reformen eben dringend erforderlich. Da dies aber sicher nicht ein Land allein durchführen kann sondern vermutlich die UEFA / FIFA mitwirken müssen wird das sehr schwierig werden.

InLikeFlynn
12 Tage zuvor

„Luka heute leider nicht im Kader…“

„Oh. Was hat er denn?“

„Er zahnt gerade.“

Erst 19 und schon so ein Leader – Happiest Birthday, Luka V.!

FRANZ HOELSCHER
12 Tage zuvor

bye bye Kiel!!!!!!!!

Jan Wagner
13 Tage zuvor

Der Umgang mit Interpretationsspielraum erfordert ein Maß an Fingerspitzengefühl, das jedoch kontinuierlich abnimmt.

hsv-bundy
13 Tage zuvor

Adeyemi passt nicht in deine Aufzählung.Dieses „clevere“ schinden ist nicht meins.Für mich ist das ein Beinstellen von Adeyemi.

Blumi64
12 Tage zuvor

13.04.1995 war mein 31er Geburtstag 😇

Wettbewerbsverzerrung müssen wir gar nicht so weit zurück schauen.
Ich sage nur 02.11.2025 in Köln.

Die Schiedsrichter heutzutage sind durch den VAR schlechter geworden.
Das wird auch in anderen Berufen passieren, wegen KI.
Ich erlebe schon Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die z..B.ihre erlernten Sprachkenntnisse wieder verlieren da sie nur noch über KI ihre Emails und sonstige Kommunikation schreiben lassen

Aleksandar
12 Tage zuvor

Oh Gott, Tom, was hast du hier nur angerichtet! 🫩😉

Schwede
12 Tage zuvor

Bin mir nicht sicher, ob der VAR jetzt DAS Thema für ein HSV-Forum ist … In unserem Verein werden gerade im Hintergrund Weichen für die Zukunft gestellt. Oder zumindest scheint (schreibt…) eine Fraktion sehr emsig dabei zu sein. Man lese nochmal die Berichte des HA zu Kuntz, MV, Costa und Co im Zeitraffer. Ich ahne nichts Gutes: VV Huwer mit Sport-Vorstand Costa, Beirat und Gremien auf Linie mit dem SC.

Dann das böse Erwachen in der Sommerpause, wenn nach euphorischem Nichtabstieg und Wochen der WM Ablenkung auf einmal ein neuer Kader steht, in dem die drei, vier Stützen der laufenden Saison nicht mehr aktiv sind.

Ich bin das Gegenteil eines Schwarzsehers, aber was die Vereinspolitik angeht (war bei der ersten – misslungenen- proHSV Initiative aktiv) leider sehr sensibel geworden.

Last edited 12 Tage zuvor by Schwede
Jan Wagner
12 Tage zuvor

Gute Nacht, Holstein.Walter soll bei den Störchen übernehmen.🤦🏻‍♂️

Holz1887
12 Tage zuvor

TW in Kiel. Viel Erfolg. Schade für Rapp, er hat doch eigentlich einen super Job gemacht über die Jahre. Hat sich vielleicht etwas abgegriffen, aber so what.das ist doch völlig egal, Hauptsache für holen uns rechtzeitig die nächsten Punkte, egal wer in Kiel Trainer ist.

Aleksandar
13 Tage zuvor

Ich finde es richtig, nach vorne zu schauen und sich mit den kommenden Aufgaben zu beschäftigen.

Wenn man nun die VAR-Entscheidungen als Grundlage nimmt, um die Ergebnisse zu diskutieren, hat man zumindest schon einmal die Ausreden parat, falls es nicht läuft und wir die Liga nicht halten können.

Wie ein weiser Mann einst sagte: „Die Regeln sind die Regeln.“

Folker Mannfrahs
12 Tage zuvor

Beim Tennis sind fast alle „ menschlichen „ Entscheidungen raus.
Sport pur; kein pöbelnder McEnroe mehr.
Ich schätze so wird Fußball auch enden.
Ab und zu macht Zverev noch ein Foto von einer angeblichen Fehlentscheidung. Das war’s.
Zum Thema falsche Challenge: im Finale hat der kanadische Coach keine Challenge genommen, da er negativen Ergebnis eine 2 Minuten Strafe kassiert hätte. Es scheinbar doch so ein Konstrukt!

Hans-Werner Rieken
12 Tage zuvor

Mit Adlerauge Diescherl wurde heute verlängert, das ist der der uns ua die Weltklassespieler Hefti, Sahiti, Ötztunali und weitere 7-8 Graupen angeschleppt hat.
Damit ist auch klar das Costa Vorstand wird.
Was für ein armseliges Management in der schönsten Stadt Deutschlands.

Flotti McFlott
12 Tage zuvor

Der tumbe Prolet übernimmt in Kiel? Wie geil ist das denn!?😃

Kassenwart
12 Tage zuvor

Ein Konkurrent aus dem Norden weniger – Kiel verpflichet mit Walter seinen Untergang – fehlt nur noch Boldt – dann geht es in die 4. Liga!