Moin zusammen,
heute hat der HSV offiziell Kofi Amoako vorgestellt. An dieser Stelle direkt mal herzlich willkommen in Hamburg. Amoako ist der erste offizielle Transfer des HSV. Für ca. 2 Millionen Euro bekommt der HSV einen Spieler, der mit 21 Jahren sowohl sehr jung ist, dazu aber auch schon einiges an Erfahrung mitgebracht hat. Zudem wird er mit 21 Jahren nicht direkt einen Anspruch auf einen Stammplatz haben, aber sicherlich alles geben, um so schnell wie möglich in die Startelf zu kommen. Somit schließt der HSV die erste offene Position, die es in dieser Transferphase gebraucht hat.
Der HSV brauchte einen Ersatz auf der 6
Der HSV hat mit Lokonga und Remberg eine richtig gute und vor allem wichtige Achse. Allerdings ist vor allem Lokonga kein Spieler, von dem man 34 Spiele über 90 Minuten erwarten kann. Deshalb ist es wichtig, dort jemanden zu haben, der einspringen kann, wenn Lokonga verletzt ist oder wenn Remberg gesperrt fehlt. Denn Amoako kann sowohl die Position von Lokonga als Übergangsspieler als auch die Position von Remberg als reiner Abräumer spielen. Damit hat der HSV für verhältnismäßig wenig Geld einen Spieler geholt, der beide Positionen ersetzen kann, und hat nun einen Ersatz bzw. auch Konkurrenz für die 6. In der vergangenen Saison musste der HSV vor allem in der Rückrunde immer wieder umstellen und z. B. Viera von der 10 auf die 6 zurückziehen. So etwas muss man nun nicht mehr machen. Zudem kann Amoako, wenn es ganz blöd läuft, auch in der Innenverteidigung spielen. Ob Amoako auch spielerisch einen Lokonga ersetzen kann, werden wir sehen, aber vor allem defensiv wird er bei Ausfällen eine Hilfe sein. Amoako bekam ja bereits zwei Kurzeinsätze unter Niko Kovač bei Wolfsburg. Da dieser vorwiegend auf eine stabile Defensive setzt, spricht das erstmal dafür, dass auch er das Potenzial in Amoako gesehen hat, in einer stabilen Defensive zu agieren. Und das, obwohl Kovac nicht unbedingt dafür bekannt ist, auf Talente zu setzen. Mal sehen, inwiefern Amoako den HSV unterstützen kann, wir wünschen viel Erfolg.
Daran sollte der HSV ansetzen
Die Strategie, junge Spieler, die mehrere Positionen spielen können, zu holen, ist m. M. n. ein Grundstein, auf dem der HSV auch die weitere Transferphase bauen sollte. Vor allem wenn man nochmal Spieler finden sollte, die sogar schon etwas Erfahrung gesammelt haben. Das trifft bei Amoako definitiv zu. Auch wenn es nur die 2. Liga war, waren es am Ende 32 Spiele, die er gespielt hat. Ich denke, dass der HSV vor allem offensiv auch auf diese Strategie setzen kann. Ich werfe hier mal den Namen Younes Taha in den Raum. Der Mann ist 22 Jahre, hat bereits 62 Spiele in der Eredivisie gemacht und kann alle offensiven Positionen bespielen. Ob es jetzt Taha selbst am Ende wird, ist fraglich (MW: 3 Mio.), aber es geht um das Prinzip, dass man junge Spieler holt, die bereits im Profibereich tätig waren und mehrere Positionen besetzen können.
Ich war in den letzten Jahren nicht immer einverstanden mit der Transferstrategie, aber dieser Transfer gehört für mich erstmal zu den besseren. Denn man holt einen Spieler, der beide 6er-Positionen bespielen kann, jung ist, schon erste Erfahrungen hat und zudem nur ca. 2 Millionen Euro kostet. Ob Amoako wirklich ein guter Transfer war, können wir erst in ein paar Monaten sagen, aber die Formalien aktuell sehen m. Mn. erstmal gut aus.
Schreibt doch mal gerne rein, was ihr von dem Transfer haltet.
Tom


Preis/Leistung passt. Ob der Transfer Sinn ergibt entscheidet sich genau dann, wenn wir durch Einkäufe wissen, dass weiterhin 20 Millionen+ im Transferbudget waren, und nicht etwa nur 10, von denen wir jetzt 2 ausgegeben haben.
Die paar Dresdner Kommentare, die ich zu Amoako gefunden habe, sind ziemlich deckungsgleich, sie sehen seinen Abgang ausnahmslos als echten Verlust.
Scheint ein dynamischer Spieler zu sein, und er hat Entwicklungspotenzial. Dazu sind 2. Millionen Euro hier endlich mal nicht ein Preis zzgl. „HSV Aufschlag“, sondern in der Marktsituation plausibel für so ein Talent, das Risiko scheint hier mal untypisch überschaubar.
Dann drücken wir mal die Daumen, dass er sich bei uns entwickeln und etablieren kann.
Willkomen beim HSV, Kofi! ⬛️⬜️🟦🍻
Keine Fans, die sich selbst feiern, sondern nur ihren Verein.
Gute Laune und viel Freude an diesem Sport für alle Zuschauer auf den Rängen.
Ich wünsche der besseren Mannschaft viel Glück.
Ich liebe diese Veranstaltung. Gleichzeitig wünsche ich mir, meinen HSV auf dem Rasen in Berlin im DFB Pokalfinale zu sehen.
Doch es schaudert mich bei dem Gedanken, bei einer solchen Veranstaltung auf unsere „schwarzen Totengräber“, DFB-Feinde und Polizistenhasser zu treffen, die danach ein paar Rentner verprügeln, während ein e.V.-Präsident das Ganze erst stolz auf Instagram postet – wie peinlich wäre das denn?
Nein, das lasse mal stecken
Ich kenne ihn nicht, aber es hört sich alles ganz gut an, vielleicht hat Costa ja mal was positives zustande gebracht!
Wäre schön!
Schweinsteiger klingt wie der Typ, der hackedicht ist, aber Zuhause angekommen so tut, als hätte er nur 1 Bierchen getrunken.