HSV-Trainer Walter hält die Messlatte bewusst hoch

von | 26.07.21 | 120 Kommentare

Man muss nichts schlechter reden – und man darf nichts beschönigen. Solange man diese beiden Dinge in seinen Analysen beherzigt, kommt man voran. Vor dem Spiel am Freitag hatte ich nicht ausreichend von der Vorbereitung mitbekommen, als dass ich mir ein ernsthaftes Urteil über den Stand der Mannschaft hätte erlauben können. Ich war auf die Schilderungen der anderen Experten angewiesen – und dabei habe ich versucht, meine Einstellung so faktenorientiert wie möglich zu halten. So, wie ich es seit der Verpflichtung von Tim Walter schon die ganze Zeit handhabe. Und genau deshalb werde ich auch heute dieses eine Spiel auf „gut“ und „nicht gut“ sezieren, ohne daraus zu große Rückschlüsse auf diese Saison zu ziehen. Denn darum kann und darf es nach einem Spiel noch nicht gehen.

Anfangen möchte ich aber mit einer Schlussfolgerung, zu der die sportlich Verantwortlichen des HSV nach dem Gala-Abend (so kann man die vielen rettenden Reflexe durchaus nennen) von Keeper Daniel Heuer Fernandes gelangt sind. Denn wie der Trainer gestern am Rande des Auslauftrainings bestätigte, will man sich nicht mehr nach einer neuen Nummer eins umsehen, sondern nach einem Torhüter mit dem Entwicklungspotenzial zur Nummer eins. „Er hat heute bewiesen, warum er bei uns im Tor steht“, hatte Tim Walter direkt nach Schlusspfiff das allgemeine Loblied angestimmt.

Heuer Fernandes erspielt sich die Nr.1 – Christensen kommt nicht

Oder anders formuliert: Man vertraut Daniel Heuer Fernandes die Nummer eins beim HSV an und verzichtet auf eine Verpflichtung des hoch gehandelten Oliver Christensen von Odense BK. So berichten das meine Kollegen vom Hamburger Abendblatt, die auch darüber berichten, dass man sich bei der Ablösesumme für Christensen nicht einig geworden sei. Ergo: Heuer Fernandes‘ Leistung war eine Win-Win-Situation. Man spart Geld, weil ein Nachw8chskeeper sicher keine zwei oder gar drei Millionen Euro kosten muss. Zudem schenkt man vorhandenem Personal Vertrauen und stärkt es so. Ich jedenfalls würde mich für Heuer Fernandes nach den wiederkehrenden Rückschlägen massiv freuen, wenn er diese Saison komplett durchstartet.

Aber auch wenn Heuer Fernandes für mich überragend und dementsprechend der „Man oft he Match“ war: Er wird wie alle anderen das bestätigen müssen, was man auf Schalke angedeutet hat. Vor allem aber werden alle drumherum die Ruhe aufbringen müssen, auch schwächere Spiele zu akzeptieren, ohne dem Keeper alles abzusprechen, was man ihm nach diesem Auftakt anheftet. Denn erst dann „glaubt“ man wirklich an seine Nummer eins. Erst dann ist HSV/HF eine echte Liebesbeziehung mit Potenzial zu Großem in dieser Saison. Aber: Der Schritt, auf Christensen zu verzichten, ist ein erster großer Schritt in diese Richtung.

Ein Schritt in die richtige Richtung – das passt auf vieles, auch auf das erste Spiel des HSV unter Tim Walter in dieser neuen, wirklich deutlich stärker gewordenen Zweiten Liga. Ich habe gestern Werder gegen Hannover und heute den FC St. Pauli gegen Kiel gesehen – und beide Partien waren qualitativ gut. Paulin war heute einfach sehr abgeklärt, schon deshalb sehe ich sie weit oben in dieser Saison. Und im gestrigen Nordderby hat mir Hannover 96 fast noch besser gefallen als Werder – wobei auch Werder für Zweitligaverhältnisse gut war.

Aber da es auch hier abzuwarten bleibt, wie sich die Mannschaften präsentieren, schließe ich mich einfach mal Martin Harnik an, der sagte: „Ich sehe Schalke mit dem stärksten Kader. Der HSV ist auf Augenhöhe. Bei Werder bin ich gespannt. Mit der Mannschaft spielen sie ganz oben mit. Und dann gibt es immer ein, zwei Mannschaften, die überraschen. Ob es die beste Zweite Liga aller Zeiten ist, sei mal dahingestellt. Aber es ist die attraktivste Zweite Liga aller Zeiten. Ich finde sie attraktiver als die Bundesliga.“

HSV-Trainer Walter sortiert Auftaktsieg richtig ein

Und auch HSV-Coach Walter sortiert den ersten Sieg des HSV in der neuen Saison in allen Facetten korrekt und wohltuend unaufgeregt ein: „Klar ist es schön, aber es war der erste Spieltag. Da sind wir gut beraten, entspannt und hart weiterzuarbeiten. «Ich habe keine Befürchtung, dass jemand abhebt, weil der Charakter der Mannschaft gut ist. Wir arbeiten weiter und dann schauen wir mal, was am Sonntag dabei herauskommt Wir wissen, dass wir noch eine Menge Arbeit vor uns haben. Das nehmen die Jungs auch brutal an», sagte Walter gestern. „Wir machen weiter mit dem, was wir einfordern. Wir müssen noch mutiger werden, noch mehr die Positionen auffüllen, noch härter in der Zweikampfführung werden.“

Vor allem defensiv stimmte noch längst nicht alles, der starke Torhüter musste mehrere gute Chancen zunichte machen. Schalkes Trainer Dimitrios Grammozis sprach nicht umsonst davon, „dass wir bei unseren vielen Chancen zumindest einen Punkt verdient gehabt hätten“. Und auch wenn ich den HSV als verdienten Sieger sehe, so muss man zugestehen, dass Schalke locker auch zwei Tore mehr hätte schießen können – womit wir wieder bei Heuer Fernandes wären. Aber, auch hier hat Walter in seiner Analyse alles im Blick: „Es war auch ein bisschen Glück dabei. Schalke hatte einige Chancen, aber sie haben so eine Qualität in der Luft, da kannst du sie kaum verteidigen.“

Vor allem aber hat der HSV mit Walter einen Trainer, der sich zwar ebenso ausgelassen freut wie er seinem Unmut freien Lauf lässt. Aber vor allem hat Walter eine klare Ansage an seine Jungs: „Wir sind erst am Anfang und da gibt es immer auch Nachholbedarf“, so der neue HSV-Trainer fordernd. „Wir haben noch 33 Spieltage und Zeit, besser zu werden.“

Das klingt für mich nach einer guten Analyse. So muss es sein…

In diesem Sinne, Euch allen einen schönen Sonntag. Und bis morgen früh – dann wieder mit einem MorningCall, in dem sicher noch einmal viel über das zu lesen war, was besonders gut war. Unter anderem über Maximilian Rohr, der sicher nicht nur mich überrascht hat. Aber auch über den jungen Einwechselspieler wird es hier in den nächsten Tagen mehr zu lesen geben! 
Bis morgen!

Scholle

P.S.: Bitte entschuldigt, dass der Blog erst heute morgen online geht. Ich hatte ihn gestern Abend offenbar versehentlich unter „Entwurf“ gespeichert….

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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abraeumer
1 Monat zuvor

Es wird Zeit, dass hier einmal Klartext gesprochen wird. Der Fußball von Walter ist nicht nur Harakiri-Fußball, sondern F-Jugend „jeder läuft dahin, wo er lustig ist“. Noch nie habe ich beim HSV etwas Unstrukturierteres gesehen. Der Innenverteidiger läuft auf Linksaußen herum und hinten brennt die Hecke. Einen größeren Blödsinn habe ich im gesamten Fußball noch nicht gesehen. Thioune hat Leibold auf Rechtsaußen gestellt und wurde dafür entlassen. Jetzt wird fast genau der gleiche Blödsinn bejubelt. Tim Walter grinst dazu und nennt es mutig. Ich nenne es einfältig. Glaubt wirklich irgendjemand, dass der grinsende Herr aus Bruchsal den Fußball revolutioniert? Haben alle großen Trainer wie Happel, Beckenbauer, Klopp, Mancini usw. Unrecht und keine Ahnung? 

Wie viele hier, finde ich vieles von Walter gut. Mir gefällt die bessere Kondition, endlich die Erhöhung des Trainingspensums, das bessere Pressing, der vertikale, offensive Ballbesitzfussball. Aber einen Innenverteidiger ständig nach vorn zu schieben, ist dummes Zeug. Die Außenverteidiger, die eigentlich nach vorn schieben müssten, rennen mit dem verbliebenen Innenverteidger zwischen den konternden Gegner hin und her und die 1 gegen 1 Situationen können ständig in die Hose gehen. Sollte ein Gegner im Gegensatz zu Schalke nicht mit drei, sondern mit 4 Spielern kontern, hat der Gegner Überzahl und Gegentore sind unvermeidbar. In Kiel war das Torverhältnis von Walter 60:51. In Stuttgart war Walter komplett beratungsresistent und angesprochen auf sein System war er der Meinung, dass er keine Fehler machen würde. Mislintat hat sich danach den Unsinn nicht mehr länger mit angesehen. 

Auch wenn wir Überzahl durch den aufrückenden Innenverteidiger herstellen, bleibt bei tiefstehenden Gegnern eine Abwehrwand mit engen Räumen. Im Gegensatz dazu haben unsere Gegner im Walterschen System bei Kontern Freiräume ohne Ende. Für mich ist es nur eine Frage der Zeit, wann hier die ersten Niederlagen folgen. Wir werden mit Walter auf Dauer nicht Erfolg haben, geschweige denn aufsteigen. Die anderen Trainer sind nicht blöd und werden sich taktisch schnell auf die Schwachstellen des Systems von Walter einstellen. 

So gut wie ich manche Dinge von Walter finde, aber sein System ist Blödsinn. Warum findet der HSV keinen „normalen“ Trainer? Titz war mit seinem hoch aufrückenden Torwart schon beratungsresistent. Danach kam Wolf, der gegen den Willen der Mannschaft ähnlich wie Gisdol Anlauffussball hat spielen lassen. Danach folgte Hecking, der nur ein System kannte. Darauf folgte der überforderte Thioune mit vielen Phrasen und möglichst 5 verschiedenen Systemen und jetzt Walter mit seinem gefährlichen Wahnsinn. Der Trainermarkt gibt leider nicht mehr viel her. Verblieben sind fast nur noch die Laptoptrainer, die von abkippenden Linksverteidigern und ballfernen Zehnern schwätzen und komplett abgedrehte Typen wie Walter, die glauben, den Fußball neu zu erfinden. Es wird Zeit, dass der Fußball nicht weiter verwissenschaftlicht wird. 

Alex
1 Monat zuvor

Auszug aus den HSV-Splittern vom 24.07.2021

“Strahlender Sonnenschein, verschiedene Trainingsformen und jede Menge gute Laune: Am Tag nach dem 3:1-Auswärtssieg beim FC Schalke 04 kehrten die Rothosen mit viel in den Volkspark zurück, um die regenerativen Maßnahmen einzuleiten. Ein Großteil der Mannschaft startete am Vormittag zum Auslaufen, Maxi Rohr und Daniel Heuer Fernandes arbeiteten im Kraftraum. Die weniger eingesetzten Akteure hingegen absolvierten ein Spielersatztraining. Am morgigen Sonntag (25. Juli) dürfen die HSV-Profis einen freien Tag genießen, ab Montag (26. Juli) startet dann die intensive Vorbereitung auf das erste Heimspiel der Saison, das am 1. August gegen die SG Dynamo Dresden ausgetragen wird (Anstoß: 13.30 Uhr).”

GENAU DAS ist meine Interpretation von zwei trainingsfreien Tagen, die im Kicker großmundig angekündigt wurden: Der Sonntag reicht vollkommen aus, Samstag nachmittag ist ja auch schon frei. Die vorherigen Trainer-Versager hätten den Montag noch zusätzlich zum “Durchschnaufen” spendiert.

Es ist eine Schande, wie sich die Söldner und Jungmillionäre unter dem bocklosen Sprücheklopfer HecKing und dem agenda-getriebenen Inklusionsfanatiker Thioune in der Wohlfühloase suhlen durften. Willkommen zurück im Profifußball, liebe HSV-“Stars”. Wenn ihr den neuen Übungsleiter nicht vorzeitig absägt, wird es mit dieser Intensität die ganze Saison so weitergehen. Entzückend!

David, Kinsombi und Jatta (!) raus, dafür Heyer, Kittel und Suhonen rein, Herr Walter! Ansonsten gern so intensiv weitermachen, aber nun muss das Augenmerk auf dem Spielsystem und den Standards liegen. Ist noch viel Arbeit, wie Sie richtig sagen. Nur zu! Wenn Sie dabei allerdings ihr persönliches Ego über den sportlichen Erfolg der Mannschaft stellen, wird es ganz schnell vorbei sein. ENDE

Schluder82
1 Monat zuvor

Rückblickend auf das Wochenende finde ich vorallem gut, dass die Neuen im Kader ein ansprechende Leistung dargeboten haben.

Fero: gute Reflexe, einmal stark im Rauslaufen, Spiel mit den Fuß ein himmelweiter Unterschied zu Ulrich.
Er wird seine Patzer in der Saison sicher noch bekommen, solange Punkte rettet, kann ich damit gut leben.

Gyamrah: Fehler vor dem Gegentor, insgesamt unauffällig. Ich fand er ist ein bißchen abgefallen.

Schonlau: guter, dominanter Auftritt, seine viel gescholtene fehlende Schnelligkeit ist nicht aufgefallen. Das war wirklich gut.

David: manchmal ein bißchen unorthodox, so ist Ambrosius auch im letzten Jahr gestartet. Hat sich nicht zu schulden kommen lassen. Das war ok.

Leibe: Endlich wieder Antreiber, starker Auftritt. Giftig und mit guten Ideen, fast immer Ballsicher.

Meffert: Ballsicher, Zweikampfstark, toller Auftritt für einen Sechser. Und ich fand dass er mit Schonlau der Einzige war, der seine Leistung auch die volle Partie gebracht hat.

Kinsombi: hatte gute kreative Szenen, hier mal ein Steckpass, da mal ein anständigen Laufweg. Elfer rausgeholt. Allerdings auch viel zu viele passive Phasen. Gerade in der ersten Hälfte. Wäre mein erster Wechselkandidat gewesen.

Reis: hat Einiges aufblitzen lassen. Einiges auch nicht. Insgesamt mehr mitgespielt als Kinsombi.

Wintzheimer: muss unbedingt zusehen, dass er den Ball schneller wieder loswird. Braucht einfach zu lange in der Ballverarbeitung. Das ist bei dem Tempofussball den Walter sehen will zu wenig. Trotzdem wie immer alles gehauen. Sollte auch mehr aus der Distanz mal schießen.

Jatta: wurde erst gut als die Räume kamen, hing 60-70 Minuten in der Luft. Dann war es wirklich gut. Ein paar lange Bälle erlaufen. 1-2 gute Flanken. Bude gemacht. Stark auch in der Ballannahme bei langen Bällen, wer hätte das gedacht.

Glatzel: Erste Hälfte aufgerieben, viel zu wenig Präsenz für den Körperbau. Dann Elfer verschossen und ne Bude gemacht die auch sehr wichtig war. Schwerer Stand, war allerdings eher für Schalke spricht, als gegen ihn.

Kittel: hatte Bock, spielte frech und mutig, war damit erfolgreich. Hat Spaß gemacht.

Heyer: Den Wechsel hatte ich zunächst nicht verstanden. Nach dem Interview „ Schalke hat brutale Qualität bei Standards“ schon, Heyer ist sicherlich eher dafür gekommen um die Standards in der Schlussphase zu sichern. Dann läuft er super ein, wird gesehen und behält die Nerven!

Rohr: geiler erster Auftritt. Als IV ins Mittelfeld gebracht. erste Aktion: geht gegen 2 Schalker mit Tempo erfolgreich ins Dribbling. Legt den Ball danach super auf. Der Junge wollte was aus seiner Chance machen. Das war klasse.

Kaufmann: hatte eigentlich keine Szene mit der er sich hätte beweisen können.

Tim: Wechsel habe ich erst im Nachhinein verstanden. Heyer und Rohr für Kinsombi und Reis war sicherlich die Idee an Körperhöhe für Standards zu gewinnen. Das beide Offensiv greifen, hatte TW sicherlich nicht als ersten Gedankengang.

Kittel hätte auch früher kommen können. .

Kaufmann war positionsgetreu.

Taktik: sah teilweise Vogelwild aus, das Gegentor war eine Konsequenz daraus. 3 verschiedene Torschützen, sicherlich auch. Vor allem war der Strafraum endlich mal besetzen. Bei dem Tor von Heyer hatte Rohr mehrere Anspielstationen. Bei Jatta’s Tor, wäre Kaufmann einlaufend fast dran gewesen..

Insgesamt hat das Spiel mega Laune gebracht. Schalke war gut, in der ersten Hälfte haben Sie hinten nen fetten Block gebildet und vorne das Duo Bülter und Terodde wird sicher über die Saison was reißen. Bülter hatte ich noch nie so sehr auf den Zettel. Beeindruckend wie der ackert, gepaart mit Terodde‘s Cleverness hat Schalke da schon ne gute Idee. Im Laufe der Partie wurden wir einfach besser ohne das Schalke einen erkennbaren Einbruch hat. Beharrlich niedergerungen. Das macht den Sieg aus meiner Sicht so wertvoll.

Kuddel
1 Monat zuvor

Auch Torwartleistung ist Mannschaftsleistung.

Simple Man
1 Monat zuvor

Moin!

Nachdem ich mir das Spiel nun zwei weitere Male, und das ohne Zugabe von Kaltgetränken, angesehen habe, ein paar kurze Gedanken zum Eröffnungsspiel:

Zu HF ist schon viel gesagt. Richtig gut auf der Linie und excellent mit dem Ball am Fuß. Seine Bälle kamen an. Ich bin im übrigen nicht der Meinung, dass er angeschossen wurde, in den allermeisten Situationen kam er mit Arm / Hand an den Ball und zeigte überragenden Reflexe. Das war bärenstark.

Ein Heyer gehört für mich in die Startelf. Mit seiner Einwechslung bekam das Spiel mehr Struktur und wurde deutlich gefährlicher. Starker Auftritt.

Auch ein Kittel wird gesetzt sein. Sein Auge beim 3:1 sowie seine Vorbereitung zum 2:1 waren klasse.

Was mir aufgefallen ist: Rohr (dessen Einwechslung sicher nicht nur bei mir Kopfschütteln verursacht hat) hat nicht einen Fehler gemacht. Kein Fehlpass, kein verlorener Zweikampf, dazu der geile Ball auf Heyer nach dem Doppelpass mit Kittel. Großartig. Nun mag das natürlich auch an der Passivität der Schalker gelegen haben. Das ändert aber nichts daran, dass er richtig gut aufgespielt hat.

Enttäuschend für mich waren Jatta in HZ 1, Kinsombi in Bezug auf seine Pässe (ganz schlimme Bälle dabei) und Gymerah, der auf mich schlafmützig wirkte (und so auch das 0:1 verursachte).

Das System, so es denn eins ist, wirft auch bei mir Fragen auf. Wenn ich sehe, dass ein Schonlau urplötzlich auf Linksaußen auftaucht oder ein David, der sich als Zehner verdingt…puh…da konnte ich trotz Betablocker mit meinem Blutdruck Turbinen antreiben. ABER: zumindest in diesem Spiel gibt der Erfolg dem Trainer recht. Allerdings erwarte auch ich, dass da noch andere Spiele folgen. Gespannt bin ich auf Sonntag. Dresden hat Dampf. Wenn sie auch gg richtig schwache Ingolstädter gespielt haben.

Noch eine kurze Anmerkung zu St. Pauli: auch dieses Spiel darf nicht überbewertet werden. Kiel, in dieser Verfassung, wird keinen einstelligen Tabellenplatz erreichen.

Einen guten Wochenstart!

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Mir ist klar, dass nach so einem Auftaktsieg niemand Kritik hören möchte. Es war sicher kein normales Zweitliga-Spiel. Der Alltag (z.B. Auswärtsfahrten nach Regensburg, Sandhausen oder Aue) kommt erst noch.

Was aber jedem/jeder bewusst sein sollte:

Heuer F. hatte auf der Linie und im „eins gegen eins“ immer schon Qualitäten. Gegen Schalke wurde er mehrfach angeschossen, was man ihm wohlwollend als gutes Stellungsspiel auslegen darf.
Seine Leistung war unbestritten sehr gut.

Was er aber nach wie vor nicht so gut kann, sind hohe Bälle im Strafraum. Mal sehen, ob man das aushalten will beim HSV.

Die Torwart-Position ist mit die wichtigste überhaupt. Will man sich jetzt wirklich von einem Spiel blenden lassen?
Die größten Fehler macht man im Erfolg. Erfolg…na ja…
Eier hätte, wer jetzt trotzdem eine neue Nummer 1 holen würde. Eine mit Strafraumbeherrschung und Ausstrahlung. Beides fehlt Heuer F.
Will aber seit Schalke keiner mehr sehen.

In der Offensive ist der HSV nicht so stark besetzt wie Werder und Schalke. Auch hier sollte man sich nicht von den letzten beiden Toren auf Schalke blenden lassen. Der Mannschaft fehlen nach wie vor Spieler, die regelmäßig vorne den Unterschied machen und treffen. Regelmäßig!
Nicht nur, wenn das Wetter schön, der Gegner nicht in Form ist und die Umstände wie am Freitag besonders sind.

Westermann hatte am Freitag als unterirdischer Co-Kommentator zwei lichte Momente:
Als HW4 nämlich feststellte, das „der HSV so nicht verteidigen“ könne.
Das war teilweise „Wilde Sau“, was der HSV hinten gespielt hat und wird nicht dauerhaft gutgehen.

Schonlau redete auch gar nicht um den heißen Brei herum:
Das sei eben „kalkuliertes Risiko“. So kann man das natürlich auch sehen.
Leider hat beim HSV schon lange niemand mehr einen Mathe-LK belegt. Sonst hätten die ihre Risiken schon in den letzten Jahren anders „kalkuliert“. Schon(sch)lau, der „Bascho“…

Meine Einschätzung bleibt bestehen:

Dem HSV droht immer noch das Durchreichen ins Mittelfeld. Auch wegen der oben angesprochenen Aspekte. Der Sieg auf Schalke könnte bestenfalls vorerst mehr Selbstvertrauen geben. Die grundsätzlichen Probleme dieses Clubs wie Boldt und Jansen bleiben sowieso bestehen.

Aber vielleicht tut sich ja personell noch was bis Ende August. Auf allen Ebenen…

P.S.

Zweitklassig waren in jedem Fall die Experten:

Westermann durfte mal und hat gezeigt, dass er es überhaupt nicht kann.
„Tusche“ sollte in Cottbus in der Kreisliga „analysieren“. Was für eine Lallbacke…

RaiDet
1 Monat zuvor

Einige Kommentare zu Heuer sind wirklich lächerlich. Von wegen …. Er wurde doch nur angeschossen !
Könnt ihr nicht mal akzeptieren dass Heuer ein Super Spiel gemacht hat !
ich bin normalerweise auch kein Fan von ihm und hätten mir einen Top TW gewünscht.
Er war schon immer gut in 1:1 Situationen und reaktionsschnell auf der Linie, seine Fußballfähigkeiten für einen Torwart sehr gut.
Mit Ulreich hätten wir das Spiel locker verloren !
Strafraumbeherrschung und hohe Bälle sind nicht das Ding von Heuer. Deshalb sehe ich ihn weiter kritisch, aber im Spiel gegen Schalke hat er uns den Sieg festgehalten.
Das hab ich mir letzte Saison die ganze Zeit von Ulreich mal gewünscht, passierte aber nicht, im Gegenteil!
Also über Heuer im Spiel gegen Schalke gibt es nix zu meckern. Punkt !

Meaty
1 Monat zuvor

Beim erneuten Anschauen des Spieles musste ich, wie viele andere hier auch sagen, dass der Sieg auf Schalke sicherlich vom Spielverlauf her verdient, aber auch sehr glücklich zustande kam!

Die erste HZ fand der HSV nur dann richtig statt, wenn die Schalker ihren aggressiven Anlaufstil änderten und nicht direkt auf den ballführenden HSVer gingen! Gute Torchancen aus dem Spiel heraus erspielte sich unsere Mannschaft nicht, trotz spielerischer Feldüberlegenheit! Der Elfmeter entstand auch eher glücklich und wurde dann leider von Glatzel vergeben!
Glatzel, den ich im Übrigen nicht ganz so schlecht im Spiel gesehen habe, wie viele hier im Blog!

Zweite HZ startete man etwas aggressiver und kam durch das Abstaubertor von Glatzel zum Ausgleich, aber nicht gleich zurück ins Spiel.
Im Gegenteil, nach dem Treffer (und der guten Jatta-Chance), kamen die Schalker gleich wieder ins Spiel und unser Team stand fast bis zur 70 Minute unter Druck. Dass der erzielte Ausgleich keine zusätzliche Sicherheit und Wille bei den Hamburgern erbrachte, verwundert doch?!
Das man aus eigenen Treffern keine Sicherheit und Vorteile ins Spiel bringen konnte, kennen wir aus den letzten Spielzeiten auch schon!

Erst ab ca. der 70. Minute mit den Einwechslungen von Heyer und Rohr wurde das Spiel des HSV wieder besser. Hierbei sei noch zu erwähnen, dass ein mehr als unterdurschnittlicher Kinsombi bis zur 71. Spielminute übern Platz stolpern durfte – warum?
Heyer und Rohr waren beide sofort im Spiel und waren auch gleich wichtige Anspielpunkte im Mittelfeld! Ab da lief der Ball zwischen den Reihen des HSV sehr gut und die immer müder wirkende Schalker konnten dem teilweise schnellen Spielfluss des HSV nicht mehr folgen!

Die beiden Treffer für den HSV waren in dieser Phase mehr als verdient!
Trotz Feldüberlegenheit schaffte es unsere Mannschaft erneut nicht, die Schalker vom eigenen Tor wegzuhalten! Und so kamen die Schalker noch zu drei fast hundertprozentigen Tormöglichkeiten, die ein Heuer Fernandez mit Glück und Geschick vereitelte!

Tim Walter hat diese Phase im Spiel auch erkannt und selber vom Glück im Spiel gesprochen!

Wollen wir es für diesen Spieltag mal als das Glück des Tüchtigen bezeichnen!
Jedoch wird man nicht immer soviel Fortune im Spiel haben und auch ein Ferro wird wieder zur normalen Leistung (mit allen Stärken und Schwächen) zurück finden, da bin ich mir sicher!
Beim erneuten anschauen des Spieles musste ich, wie viele andere hier auch sagen, dass der Sieg auf Schalke sicherlich vom Spielverlauf her verdient, aber auch sehr glücklich zustande kam!

Die erste HZ fand der HSV nur dann richtig statt, wenn die Schalker ihren aggressiven Anlaufstil änderten und nicht direkt auf den ballführenden HSVer gingen! Gute Torchancen aus dem Spiel heraus erspielte sich unsere Mannschaft nicht, trotz spielerischer Feldüberlegenheit! Der Elfmeter entstand auch eher glücklich und wurde dann leider von Glatzel vergeben!
Glatzel, den ich im Übrigen nicht ganz so schlecht im Spiel gesehen habe, wie viele hier im Blog!

Zweite HZ startete man etwas aggressiver und kam durch das Abstaubertor von Glatzel zum Ausgleich, aber nicht gleich zurück ins Spiel.
Im Gegenteil, nach dem Treffer (und der guten Jatta-Chance), kamen die Schalker gleich wieder ins Spiel und unser Team stand fast bis zur 70 Minute unter Druck. Dass der erzielte Ausgleich keine zusätzliche Sicherheit und Wille bei den Hamburgern erbrachte, verwundert doch?!
Das man aus eigenen Treffern keine Sicherheit und Vorteile ins Spiel bringen konnte, kennen wir aus den letzten Spielzeiten auch schon!

Erst ab ca. der 70. Minute mit den Einwechslungen von Heyer und Rohr wurde das Spiel des HSV wieder besser. Hierbei sei noch zu erwähnen, dass ein mehr als unterdurschnittlicher Kinsombi bis zur 71. Spielminute übern Platz stolpern durfte – warum?
Heyer und Rohr waren beide sofort im Spiel und waren auch gleich wichtige Anspielpunkte im Mittelfeld! Ab da lief der Ball zwischen den Reihen des HSV sehr gut und die immer müder wirkende Schalker konnten dem teilweise schnellen Spielfluss des HSV nicht mehr folgen!

Die beiden Treffer für den HSV waren in dieser Phase mehr als verdient!
Trotz Feldüberlegenheit schaffte es unsere Mannschaft erneut nicht, die Schalker vom eigenen Tor wegzuhalten! Und so kamen die Schalker noch zu drei fast hundertprozentigen Tormöglichkeiten, die ein Heuer Fernandez mit Glück und Geschick vereitelte!

Tim Walter hat diese Phase im Spiel auch erkannt und selber vom Glück im Spiel gesprochen!

Wollen wir es für diesen Spieltag mal als das Glück des Tüchtigen bezeichnen!
Jedoch wird man nicht immer soviel Fortune im Spiel haben und auch ein Ferro wird wieder zur normalen Leistung (mit allen Stärken und Schwächen) zurück finden, da bin ich mir sicher!

Last edited 1 Monat zuvor by Meaty
Walter Knell
1 Monat zuvor

Warum ist Abräumer nicht HSV-Trainer?

Kuchi
1 Monat zuvor

2 Tage frei? Nach dem ersten Spieltag???

Eigentlich wäre es besser, wenn der Torwart gar nicht erst in die Situation kommt, sich auszeichnen zu müssen. Besser wäre es, wenn die Abwehr davor schon alles abräumt. Das ist aber schwierig, wenn alles durcheinander läuft. Und, Glück gehabt? Na klar, Glück gehört zum Spiel. Der berühmte „Bayerndusel“ beschreibt nichts anderes.

Schonlau sollte bei David bleiben, damit der sich erstmal stabilisiert. Soweit ich weiß, hat er noch so gut wie keine Spielerfahrung. Und die Dresdner sind vermutlich schneller auf den Beinen als die Schalker mit ihrer 5-er Abwehrreihe.

Und wenn der aktuelle Trainer nach Leistung aufstellt, dann werden Kinsombi und Glatzel gegen Dresden nicht auflaufen.

Erstaunlich, dass der aktuelle Trainer auf die verbliebenen Säulenspieler verzichtet und besseren Fussball spielen läßt als sein Vorgänger. Erstaunlich auch, weil David und Rohr eigentlich gar keine Spielpraxis haben. Wo war Rohr eigentlich die gesamte letzte Saison? Ich hoffe nicht, dass er fit war, aber der damalige Trainer bewußt auf ihn verzichtet hat.

Lars K
1 Monat zuvor

Die übliche Hysterie. Ich sage: Den Sieg genießen, aber jetzt warten wir mal 10 Spieltage ab und schauen, wie es dann aussieht. (dasselbe habe ich nach der 1.HZ und hätte ich auch nach einer Niederlage gesagt). Der Reporter bei SAT1 wollte ja schon in HZ1 den totalen Niedergang des gesamten Systems Walter gesehen haben. Hauptsache, man hat eine Meinung.

Für jetzt notieren wir im Heftchen:
DHF war überragend, aber sein problem waren noch nie die Reflexe auf der Linie (deswegen haben wir ihn geholt), sondern die Strafraumbeherrschung zB nach Ecken und flanken. Da habe ich keine Verbesserung gesehen.
Heyer darf gerne Ansprüche an die Startelf anmelden, Kittel eh, Kinsombi und Jatta erstmal nicht. Rohr eine sehr positive Überraschung. Gut fand ich Meffert, Schonlau, Leibold, auch im Spielaufbau. Gymerah will vielleicht ein bisschen zu viel im MOment und muss ein wenig wieder eingefangen werden. Reis hat noch nicht viel gezeigt. Kittel überragend. Wenn er und Dudziak endlich mal Konstanz bieten würden, dann bräuchten wir keinen weiteren OM.
Ansonsten würde es mich freuen, wenn wir Onana für viel Geld verkaufen können und Vagnoman dafür bleibt.

Ob das „System Walter“ in irgendeiner Weise funktioniert weiß noch niemand. Vielleicht nicht mal Walter selbst. Gegen Schalke hat uns vieles in die Karten gespielt, u.a. auch deren schlechte Chancenverwertung. Nein, deswegen war der Sieg nicht glücklich, aber man darf nicht HZ1 aus den Augen verlieren. Als die Schalker uns noch so giftig auf den Füßen standen wie letzte Saison fast ALLE AMnnschaften, da haben wir nicht viel auf die Reihe bekommen. Insofern sehe ich uns gegen Mannschaften, die nicht nach 30-60 Minuten aufhören, uns im Spielaufbau zu stressen, noch viel Ärger auf uns zukommen. Freut mich für DHF: Dann bekommt er noch viele Gelegenheiten, sich auszuzeichnen.

Norbert Schröder
1 Monat zuvor

Mir ist ihr heutige Kommentar zum Sieg auf Schalke zu negativ. Insbesondere ihre zurückhaltene Meinung zu Trainer Walter. Da Lob ich mir die fachlich fundierte Bewertung von unserem ehemaligen Trainer H.Wolf. Seine Analyse war fast schon euphorisch… 2 Beispiele. Ein Innenverteidiger gibt von Linksaußen die Flanke zum 2 zu 1. . Bei der Flanke von Kittel zum 3 zu 1 gingen 2 HSVler zum Ball. alle 3 Schalker Abwehrspieler blieben stehen. So etwas wäre früher nicht passiert…

alwaysHSV
1 Monat zuvor

Glaubst du nicht, dass Boldt sich Gedanken macht bevor er einen neuen Trainer verpflichtet? Nun komm mir bloß nicht mit solch blöden
Sprüchen wie „faul“ oder „Heimschläfer“ über einen Mann dessen Tagesablauf doch mit großer Sicherheit keiner hier einschätzen kann.
Ich glaube auch nicht, dass der AR, wenn dort die Überzeugung herrschen würde Boldt wäre unfähig, faul oder sonst was, ihn nicht sehr schnell feuern würde. Diese Voreingenommenheit die hier bei einigen gegenüber Offiziellen herrscht, egal ob AR, Vorstand, eV-Präsidium, Sportchef oder gegenüber wem auch immer habe ich mehr als satt. Insbesondere weil die meisten Anschuldigungen überhaupt nicht zu belegen sind.
Ein Trainer wie Tim Walter, der jetzt meines Wissens das dritte Engagement als Cheftrainer in der zweiten Liga hat muss doch definitiv
vorher auch schon erfolgreich gearbeitet haben und er muss bei verschiedenen Vereinen die Leitung von sich überzeugt haben.
Es ist also falsch es hier so hinzustellen als ob beim HSV die einzigen Leute arbeiten die in ihm irgend etwas sehen.

RainAir Bostedt
1 Monat zuvor

⚓️Moin&Ahoi⚓️schöner EntWurf 👍 guten WochenStart ☀️🔷⚓️NURDERHSV ⚓️😎🎩😷⚓️

Schwalbenkönig
1 Monat zuvor

Ich habe die Leistung von HeuerFernandes als gut emfunden mehr aber auch nicht, den Kopfball der über seinen Kopf ins Tor gegangen wäre ist der einzige Schuss den er durch Parade gehalten hat, bei den Anderen wurde er eher angeschossen.

Dass Terrodde gut weg ist hat man ja auch gesehen

Vamodrive
1 Monat zuvor

Schöne Tabelle : Die Macht an der Elbe hat die Macht am Rhein abgelöst, Saison sofort beenden lol

Polkateddy
1 Monat zuvor

Unser Fussball ist irrsinnig spannend. Spannend, weil unkonventionell und vielleicht ein kleines bisschen zu wenig abgesichert. Aber es ist attraktiv und somit wirklich gut anzusehen. Nein, es passt nicht ganz zu dem sterilen Laptopfussball, den die etablierte Trainergilde anbietet. Ganz sicher ist Tim Walter anders und geht vollstes Risiko. Ich bin neugierig wann ihm das um die Ohren fliegt. Trotzdem habe ich Respekt vor dem Mut. Ich bin auch davon überzeugt dass ein guter Aufsteiger in der Lage sein muss Fussball zu spielen.
Realistisch betrachtet, wird dieser Fussball sehr schnell entschlüsselt sein und die Gegner werden uns ihrerseits mit handwerklich gut vorgetragenen Angriffen ganz üble Verletzungen zufügen. Mal sehen, wie es dann aussieht und was Walter dann noch taktisch drauf hat, um darauf zu reagieren. Noch mehr Wahnsinn geht schließlich nicht. Oder? 🤔