HSV-Trainer Tim Walter und die Crux mit dem Plan B…

von | 15.01.22 | 353 Kommentare

Neues Jahr, alte Leier. Wieder nur unentschieden, wieder zwei Punkte verschenkt. Der Hamburger SV hat beim 1:1 (1:0) gegen Dynamo Dresden am Freitagabend seinen Ruf als Remismeister der 2. Fußball-Bundesliga tüchtig aufpoliert. Die zehnte Punkteteilung im 19. Spiel dieser Saison stoppte die Aufholjagd der Norddeutschen im Rennen um die direkten Aufstiegsplätze. „Wir haben einfach zu wenig auf den Platz gebracht von dem, was wir uns vorgenommen hatten“, sagte Trainer Tim Walter enttäuscht. Denn das war „Vollgasfußball“. Walter enttäuscht: „Grundsätzlich hatten wir zu wenig Ballbesitz. Das war von meiner ganzen Mannschaft zu wenig.“

Das stimmt. Statt eines Fußballfeuerwerks demonstrierten die Dresdner, wie man den HSV aus dem Rhythmus bringt. Mit aggressivem Pressing kauften sie Sonny Kittel und Co. in der ersten Halbzeit den Schneid ab. „Nur so kann man gegen Hamburg bestehen“, befand Dynamo-Torschütze Christoph Daferner. Obgleich diese Gangart Körner kostete. „Mit der Zeit haben wir ein bisschen Verschleiß gespürt“, gestand der Dynamo-Torjäger und gab HSV-Coach Walter damit eine Steilvorlage: Denn warum sollte der HSV jedes Spiel zu 100 Prozent dominieren müssen? Wenn man eine wirklich gute Mannschaft ist, sollte es auch den Plan B geben – und den servierte Dynamo-Coach Schmidt: Konterfußball. Aber in dieser Hinsicht wird Walter sich nicht mehr verändern, befürchte ich.

Der HSV kann auch Konter – wenn er es denn will

Obgleich der Führungstreffer am Freitag aus eben genau so einem schnell vorgetragenen Gegenstoß entstanden war und als Blaupause für das Spiel des HSV gelten könnte, das der HSV gegen Schalke und eben gestern ebenso gebraucht hätte, wie er es aller Voraussicht nach am Dienstag beim favorisierten Pokalgegner 1. FC Köln brauchen wird. Zumal diese Spielweise auch noch den Vorteil hat, dass man Käfte sparen kann, wenn die Kräfte mal nachlassen. Oder eben in Phasen, wo die Belastung ob dreier Spiele in sieben Tagen (Dresden, Dienstag Köln, Freitag FC St. Pauli) hoch wird. 

Und: Wer auch immer der Meinung ist, dass der HSV ohne Jatta oder zwei weitere neue, schnelle Außenstürmer vorn nicht genug Tempo hat, den kann ich beruhigen. Mit Kittel, Alidou und Glatzel hat der HSV auch ohne Jatta gestern absolut ausreichend Tempo auf dem Platz gehabt, um solche Gegenstöße abzuwarten und sie dann eiskalt zu nutzen. So gesehen bei dem schön herausgespielten 1:0 durch Reis, Kittel und Glatzel als Vollstrecker.

Eine so kontrolliert-defensive Spielweise im Repertoire zu haben, würde auch Überraschungsmomente wie gestern vermeiden. Denn dass die Dresdner unmittelbar vor dem HSV-Tor das Aufbauspiel der Walter-Mannen so früh störten, hatte wohl auch Walter überrascht, denn es riss ihn schon in den ersten Minuten von seinem Platz. „Wir sind enttäuscht über das Ergebnis, aber auch über die Art und Weise, wie wir gespielt haben“, gestand Torhüter Daniel Heuer Fernandes. Am Ende standen 18:9 Torschüsse, mehr abgespulte Kilometer und eine höhere Zweikampfquote für die Sachsen in der Statistik. „Es gibt immer wieder Situationen, die wir mal nicht lösen», sagte der Trainer bei Sky. Jedoch verspüre er „gar keinen Druck“ aufgrund des nächsten verpassten Sieges, behauptete Walter und riet: „Ganz entspannt bleiben. Am Ende wird abgerechnet.“

HSV-Trainer Walter muss seine Taktik flexibler gestalten

Tabellenstände zwischendurch will der 46-Jährige ignorieren und so seinen Profis nach drei gescheiterten Aufstiegsversuchen die Angst vorm Versagen nehmen. Vor allem der Vergleich mit den Vorjahren offenbart: Früher stand der HSV nach 19 Spielen besser da. Zweimal hatte er zu dem Zeitpunkt 40 Zähler auf dem Konto, einmal 34. Jetzt sind es 31. Schon 14 Punkte verspielte das Team in dieser Saison nach Führungen, spielte zehnmal remis – so oft wie keine andere Mannschaft. Eine bessere Rückrunde als in den Serien zuvor ist bei den Hanseaten weiterhin möglich. Zumal man die Messlatte in den letzten Jahren hier sehr tief gehängt hatte. „Ich weiß, was in meiner Mannschaft steckt. Ich weiß, was sie kann“, sagte Walter. Auch Positives kann die Statistik belegen: Der HSV hat weiterhin die beste Defensive der 2. Liga. Nur zwei Niederlagen und 19 Gegentore – keiner kann weniger bieten. Aber letztlich ist das alles nichts, wenn man seine eigenen Ziele verpasst. Vor allem, wenn es nur ein wenig mehr Flexibilität bedurft hätte…

Noch hat der HSV dafür alle Möglichkeiten. Auch, weil die Konkurrenz seinerseits patzt. Werder Bremen zog zwar mit einem Sieg vorerst am HSV vorbei, aber der FC St. Pauli schaffte zuhause nur ein 2:2 gegen Aue und Nürnberg verlor gegen Paderborn. Dass der HSV aktuell die schwächste Punkteausbeute der bisherigen Zweitligajahren geholt hat darf daher alarmieren, aber es ist eben noch kein Indiz für das sichere Scheitern. Zumal der SV trotz des enttäuschenden Auftaktes in Dresden noch alles in der eigenen Hand hat. Den Verbleib im Pokal am Dienstag in Köln. Und die Schlagdistanz im Ligabetrieb kann man mit einem Sieg im Heimspiel am kommenden Freitag auf den FC St. Pauli sogar selbst verkürzen. Fakt ist aber, und das hat Heuer Fernandes ganz richtig moniert nach dem gestrigen Spiel: Die Zeit dafür wird immer knapper.

Und bevor ich den heutigen Blog beende, dann noch ein paar Worte zur Kaderplanung. Hier im Blog gibt es einige, die immer wieder Dinge „wissen“, die man meiner Meinung nach zwar „glauben“, aber eben nicht wissen kann. Diesmal auch im Hinblick auf die Kaderplanung. Ich persönlich bin weiter der Meinung, dass der HSV bei einem Verbleib von Alidou weiterhin genügend Qualität hat, um seine Ziele zu erreichen. Ich bin sogar der Meinung, dass es gestern nicht die Offensive war, an der das HSV-Spiel gescheitert ist. Das 1:0 war ein schneller Gegenstoß, der eben so simpel wie schön herausgespielt war. So einen Treffer kann diese Mannschaft IMMER WIEDER erzielen, wenn sie darauf ausgerichtet ist. Mit Jatta – aber wie gestern bewiesen auch ohne Jattas Tempo.

Winterzugänge sind unter Umständen sinnvoll – aber nicht die Lösung

Um das klarzustellen: Ich habe absolut nichts gegen talentierte, junge Außenstürmer, die kaum was kosten, dafür aber die Fantasie auslösen, dass sie mal große Kicker werden können.  Ich glaube sogar, dass die richtigen Spielertypen als Zugänge im Winter auch in einen offenbar funktionierenden Kader wie diesen HSV-Kader frischen Wind und zusätzliche Aufbruchsstimmung bringen können. Sie können Weiterentwicklung symbolisieren. Aber ich halte absolut nichts davon, immer wieder den Kader als Ursache für Ergebnisse zu nehmen. Denn dieser Kader ist stark genug.

Die Hinrunde hat bewiesen, dass dieser Kader gegen ALLE Mannschaften in dieser Zweiten Liga gewinnen kann. Schon deshalb würde ich meine entscheidenden Stellschrauben nicht im Kader suchen, sondern im System. In der Hinrunde wurde Walter vom Kader durch Verletzungen dazu gezwungen, etwas vorsichtiger spielen zu lassen – und prompt wurde das eigene Spiel besser und es stellten sich Erfolge ein. Walter selbst hatte das so erkannt. Schon deshalb sollte dieses Beispiel dem HSV-Trainer deutlich machen, dass man eben nicht stur an einem einzelnen Weg festhalten sollte, egal wie sehr man von diesem überzeugt ist… 

Mit anderen Worten: Mich stört es null, wenn Walter in jedem Spiel versucht, seine Mannschaft von der ersten bis zur letzten Minute an dominant spielen zu lassen. Der Trainer muss aber so viel Realitätssinn haben, um zu wissen, dass das eben keine 34 Spieltag durchgehend gutgehen kann. Jede Mannschaft, ganz sicher auch dieser HSV, kann solch überraschende Spielverläufe wie gestern in Dresden erleben – und er muss für einen solchen Fall einen Plan B haben. Den sehe ich aber noch immer nicht.

In diesem Sinne, bis morgen. Eich allen jetzt erst einmal einen schönen Sonnabendabend!!

Scholle

P.S.: Ich habe es in den Kommentaren auch schon geschrieben: Eine Trainerdiskussion ist dieser Blog nullkommanull! Dieser Blog beschäftigt sich aber nunmal mit allem, was beim HSV passiert. Dazu zählt eben auch der Trainer, sein System und alles, was sonst Einfluss auf das Spiel des HSV hat.

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Tremsbütteler
4 Monate zuvor

@Marcus Scholz: Warum um Gottes willen kann nicht die bewährte Formatierung beibehalten werden? Ist das Zufall, Böswilligkeit oder einfach Unfähigkeit? Auf jeden Fall ist das so zumindest auf einem Smartphone einfach nur unangenehm.

Polkateddy
4 Monate zuvor

Warum wurde der Torwart überhaupt gewechselt? Warum spielt Heyer so schwach, nachdem er so stark in die Saison gekommen ist? Warum haben Spieler wie Kinsombi und Alidou nur Kraft für 30-40 Minuten? Warum geht keiner im Mittelfeld richtig zum Kopfball hoch? Warum macht Gyamerah seltsame Läufe mit dem Ball quer zum 16er, die man F-Jugenlichen verbietet? Warum sind Ecken von uns für uns gefährlicher, als für den Gegner? Warum kann kaum jemand richtig aufs Tor schießen, das sieht teilweise lächerlich aus? Und dann stelle ich mir jedes Mal die Frage, warum man so einen unsicheren Spielaufbau praktiziert, selbst wenn der Gegner mit 7! Leuten um unseren 16er lauert und man mit dem langen Ball 2 Reihen überspielen kann.
Ob die Spieler dem Trainer noch vertrauen?

US73
4 Monate zuvor

Dresden hat aufgezeigt, was bereits gegen S04 sichtbar wurde.
Wenn ein konsequentes Pressing und Zustellen der Passwege erfolgt, kann der HSV sich nicht spielerisch befreien (wie vom Trainer verlangt).

Die Gründe dafür liegen in mangelnder Technik, Laufbereitschaft und Handlungsgeschwindigkeit.
Tim Walters „System“ kann Bayern spielen, der BVB und Leverkusen, vielleicht gerade eben noch Leipzig.
Aber kein Zweitligist verfügt aber über einen Kader, der so technisch und läuferisch beschlagen ist, dieses System umsetzen zu können.

Hätte Tim Walter mehr Intellekt, würde er das erkennen, und es ändern.

Gegen hoch-pressende Mannschaften müssen beide Pressing-Linien sofort überspielt werden; durch einen weiten Schleuder-Abwurf des Torwarts bis zur Mittellinie, durch einen langen Pass des technisch versiertesten IV (Vuscovic).
Dafür braucht es aber auch schnelle Außen, die diese Bälle verarbeiten und sofort 15-20m Raum in der gegnerischen Hälfte gewinnen.

Alidou könnte das für ca. 40 Minuten (bis seine Kondition spürbar nachlässt), Jatta könnte es, wenn der Ball in den freien Raum vor ihn kommt (keine direkte Annahme, dafür fehlt Jatta leider die Technik), Kittel kann das (fehlt aber dann als einziger Kreativ-Spieler im Zentrum zum Bälle verlagern).

Glatzel ist laufstark und ein Kämpfer-Typ; ich mag ihn. Er würde ebenfalls davon profitieren, wenn das Spiel schnell nach vorne verlagert wird, und der Gegner noch in Unordnung ist.

Das Bonus-Spiel gegen Köln hat nur Test-Charakter – es wird ein Test, wieweit der HSV mittlerweile von Liga 1 entfernt ist.

Sollte aber gegen St.Pauli verloren werden, kann das Thema Aufstieg ins Archiv gepackt werden. Aber das macht ja nix; sind doch viel zu viele „fein mit Liga 2“.

M. R. X.
4 Monate zuvor

„Ganz entspannt bleiben. Am Ende wird abgerechnet.“

Wer in 19 Spielen bereits 14 Punkte nach eigener Führung verspielt hat, dem fehlt entweder der Punch, der Glaube an die eigene Stärke oder beides. Ich halte es nach dem bisherigen Saisonverlauf für nahezu ausgeschlossen, dass es gerade im Saisonendspurt gelingen wird, der Truppe noch die notwendige Resilienz „einzuimpfen“.

Der HSV wird nichts mit dem Aufstieg zu tun haben. Je eher wir das akzeptieren, je früher können wir uns entspannen.

Last edited 4 Monate zuvor by M. R. X.
Alex
4 Monate zuvor

Es ist ja wirklich aller Ehren wert, mit wieviel Enthusiasmus hier die verrotteten Strukturen des gesamtdefektiösen HSV analysiert werden, obwohl das alles bereits seit 8 Jahren an anderer Stelle nachzulesen war und ist. Aber glaubet mir, liebe Leute, die aktuellen sportlichen Bankrotterklärungen haben ausschließlich mit dem Rumgestümper des aktuellen Trainerteams zu tun und liegen somit im direkten Verantwortungsbereich des durchgeknallten Übungsleiters Tim Walter.

Zur Zeit findet im Volkspark eine Alibi-Veranstaltung statt, die dem verblödeten Fan-Vieh als Trainingseinheit verkauft werden soll. Bei solchen Gelegenheiten werden dann so lästige Übungsformen wie Flanken und Torabschlüsse abgewickelt. Natürlich wie immer aufs Kleinfeld, auf Mini-Tore, selbstverständlich ohne Gegenspieler, nicht mal Dummies und das Ganze mit einer Intensität, die dem Altherrenfußball einer Uwe-Seeler-Traditionsmannschaft entspricht.

https://twitter.com/hsv/status/1482653049072066564?s=21

Dieses zutiefst verstörende Schauspiel hat mit Profifußball im Allgemeinen und mit Training unter Wettkampfbedingungen im Besonderen rein gar nichts gemein und ist ein weiteres absurdes, aber dennoch alltägliches Beispiel für die fehlende Leistungskultur beim HSV. Der zugehörige Kommentar „Die Abteilung Attacke ist mit Flankentraining beschäftigt.“ schlägt dem Fass den Boden aus.😱 Die Wohlfühloase lebt und der Blindenhund winselt lauter denn je.🤦🏻‍♂️ ENDE

Last edited 4 Monate zuvor by Alex
Jürgen Linnenbrügger
4 Monate zuvor

Hallo Scholle,
….aber ich halte absolut nichts davon, immer wieder den Kader als Ursache für Ergebnisse zu nehmen. Denn dieser Kader ist stark genug. Wofür stark genug ? Aufstieg ?, Platz 4 – 7 ? nenne doch einmal die Ziele die dieser Kader erreichen soll/kann.
Die Hinrunde hat auch bewiesen das dieser Kader gegen jede Mannschaft verlieren bzw. nur unentschieden spielen kann. Es liegt also, deiner Meinung nach, am System Walter wenn der Aufstieg wieder nicht gelingt ?, weil der Trainer beratungsresistent ist und keinen Plan B hat, oder seiner Meinung nach garnicht braucht ?. Dieses war doch Boldt/Mutzel vor der Verpflichtung auch bekannt. „Mein Ruf eilt mir voraus“ O-Ton TW.
Gelinde gesagt finde ich dies von dir nicht ok, jetzt schon das Messer zu wetzen, und den Trainer als Schuldigen zu identifizieren. Egal ob Kader oder Trainer, der Hauptverantwortliche heißt BOLDT

PS: ob Alidou die Saison beim HSV zu Ende spielt oder nicht, dieses hat auf die Qualität des Kader keinen Einfluß.

Flotti McFlott
4 Monate zuvor

Nur noch Platz 5. Macht euch da am besten einen „Screenshoot“ von, besser wird es diese Saison nicht mehr… 😏

Alex
4 Monate zuvor

Ich finde auch, dass die beste Fehlerbehebung wäre, den Trainer zu entlassen…🤠

Darmzotte
4 Monate zuvor

Dass Walter keinen Plan B hat, konnte man hier schon direkt nach seiner Verpflichtung nachlesen. Allerdings im Kommentarbereich. Ich meine, es wäre Alex gewesen, der entsprechende Artikel aus Walters vergangenen Stationen als Quelle aufführte. So oder so kam der Kommentar aus der Feder des Kompetenzteams, welches hier gerne als Antichrist und Pesterzentrale angesehen wird. Woher auch sonst?!
Und was lernen Lernwillige und -fähige daraus, die pösen Pester haben immer recht. Isso.

Rotkaeppchen1966
4 Monate zuvor

Nochmal hier oben rein gestellt, über die Antworten zu Kommentaren sehe ich zumindest immer mal hinweg:
Danke für deine schnelle Replik auf meine und die Kritik anderer user,Scholle.
Strukturelle Analyse und Ursachenforschung zu betreiben ist sicherlich in Bezug auf die Ausrichtung des Clubs ein eher eine mittel- bis langfristiges Thema insbesondere auch im Hinblick auf die sich verschärfende finanzielle Situation des HSV.
Betr. eines Rückrundenausblicks bin ich der Meinung, dass der Kader für ein Aufstiegsziel, aber hier schwurbeln ja alle Beteiligten auch herum, quantitativ und qualitativ nicht ausreichend besetzt ist.
Hier könnte mal die Transferpolitik der Herren Boldt und Mutzel hinterfragt werden. Vielleicht mag es auch als gutes Zeichen gewertet werden, dass nichts an die Oberfläche dringt. Ich befürchte aber, dass es den Herren wie im Vorjahr an Kreativität mangelt und sie es sich in ihrer Entwicklungsphilosphie bequem gemacht haben ähnlich wie sie zuvor das Scheitern ihres Säulenspielerkonzeptes nicht wahrnahmen.
Tim Walter wird obendrein die komplette Bürde aufgelastet, dem Team die nötige Mentalität und Resistenz im Abnutzungs- und Aufststiegskampf der zweiten Liga „einzuimpfen“.
Unterstützung scheint er von Boldt und Mutzel, der obendrein noch ein larmoyantes „Kicker“ Interview gab nicht zu erhalten.
Sicherlich, auch deren Posten sind kurzfristig nicht diskutabel, aber ihre Außendarstellung, unklaren Zielvorstellungen („Ambitionismus“), ihr Verstecken hinter ihren Entwicklungsfloskeln und die scheinbar erneute Untätigkeit auf dem Transfermarkt geben zumindest mir zu denken, dass sie dem Team im Tagesgeschäft keine Hilfe darstellen und diese Last allein Tim Walter aufgebürdet wird.
Der wo mögliche „Rückrundenfluch“ des HSV ist nun einmal nicht wegzudiskutieren. Dass man hier, wie du auch schon mal beschrieben hast, auch keine psychologische Hilfe für die Spieler in Anspruch nimmt, ist mir schleierhaft.
Letztendlich, wenn du den Kader für stark genug erachtest, ist der Ansatz zunächst einmal die Arbeit des Trainers zu hinterfragen, ja auch legitim.
Die Gründe für ein mögliches Scheitern liegen meiner Ansicht nach ohnehin tiefer und sind in der Tat eher langfristiger Natur, die auch und gerade im Wirken von Boldt, Mutzel und Jansen zu suchen sind.
Die Spieler selbst natürlich nicht komplett von der Kritik auszunehmen. Nur liegt es z.B. nicht im Naturell von Kittel, die ihm immer wieder zugeordnete Führungsrolle zu übernehmen. Schonlau und Meffert erfüllen ihre Aufgaben solide, aber ich befürchte, wenn Gegner mit Wucht auf den HSV zukommen, müssen sie eher auf ihre Cleverniss als auf Tempo- und Zweikampfhärte vertrauen. Ich denke, für die Bundesliga reicht es bei ihnen nicht.
Spieler wie Wintzheimer, Kaufmann und Meisner werden den Durchbruch auch zu einer zumindest schlagkräftigen Jokerrolle nicht schaffen und so wird es im Offensivbereich echt dünn. Nicht auszudenken, wenn Kittel und Glatzel sich mal verletzen sollten. Kinsombi ist auch im dritten Jahr eine einzige Enttäuschung.
Es fehlen meiner Ansicht noch ein, zwei „Mentalitätsmonster“ im Team. Schalke hat hier zwei Norweger verpflichtet, die eiern auch nicht rum und betonen klar, wo sie eigentlich hingehören.
Hier gehe ich also überhaupt nicht mit deiner Meinung konform und daher sollte man auch mal Boldt und Mutzel fragen, wo und welcher ihr Plan B ist.

Didi
4 Monate zuvor

„Wir wollen unseren Fußball durchsetzen. Egal, gegen welchen Gegner es geht. Wir wissen, dass das gegen die Bayern schwerer ist. Wir bleiben bei unserer Art, wie wir Fußballspielen wollen.“

Steffen Baumgart vorm Spiel gegen die Bayern. Der Mann scheint auch keinen Plan B zu haben. 😇

Stiflersmom
4 Monate zuvor

Wie ich den HSV kenne, wird man jetzt auf den Panik-Knopf drücken was Neuzugänge angeht. Bis gestern war man aber noch davon überzeugt, dass man top zusammengestellt ist. 😂

Jeder echte Fan dieses Vereins sollte für die sofortige Ablösung von Jansen, Boldt und Mutzel sein. In dieser Zusammensetzung wird man niemals erfolgreich sein. Ich bin raus, schaue mir die Spiele nicht mehr an, es tut nur noch weh.

Wenn man Personen installiert, die eine Strategie haben, das glaubhaft vermitteln und mit guten Beispiel voran gehen, bin ich wieder mit vollem Herzen dabei. Und wenn das bedeutet, erstmal kleine Brötchen zu backen und was aufzubauen, ok, und nicht wie jetzt als Alibi und Mittel,
um an den Posten kleben zu bleiben, sondern aus voller Überzeugung. Dieses Trio wird scheitern, kurzfristig, mittelfristig und langfristig, jeder weitere Tag ist einer zu viel. Abfindungen hin oder her, die nicht vorhandene Entwicklung ist auf Dauer teurer.

Ciao HSV! Gute Besserung! Du hast es bitter nötig. Hoffentlich auf Wiedersehen.

Nachtrag @Marcus Scholz: Du machst es dir zu einfach und Walter wird schon mal als Schuldiger zurechtgelegt. Ja, der Kader ist auf dem Papier nicht zu schlecht, wenn auch auf einigen Positionen
zu dünn besetzt, für die Höhe der Ausgaben ist er aber definitiv zu schwach.

Macht nicht wieder den Fehler und lenkt alles auf den Trainer. Er macht sicherlich Fehler, die Hauptprobleme liegen im AR + Vorstand und der Firmenkultur im Verein.

Last edited 4 Monate zuvor by Stiflersmom
Tobi Petersen
4 Monate zuvor

Mir kann doch keiner sagen, dass Darmstadt einen besseren Kader hat als der HSV. Und am Ende des Tages haben diese vllt 7 Punkte Vorsprung auf Hamburg. Da stinkt doch etwas ganz gewaltig am Volkspark. Der Fisch stinkt von oben: BOLDT, MUTZEL UND WALTER RAUS!!!!

Polkateddy
4 Monate zuvor

Bei Erreichen des Viertelfinales winken knapp über eine Million Euro für den HSV. Da kann man eine Menge Geld als Prämie heraushandeln, als Mannschaftsrat. Am neuen Wall kann man prima Handtaschen und anderes Weiber-Gedöns kaufen. Außerdem gucken mehr zu als üblich, vielleicht wird man ja entdeckt. Ich möchte die Fangemeinde nur darauf vorbereiten, dass einige Spieler möglicherweise Zweikämpfe annehmen werden, im Mittelfeld zum Kopfball hochgehen und nach Ballverlust hinterherrennen. Bitte nicht erschrecken, das sind die gleichen Spieler, die Selbiges in Dresden nicht getan haben.

Meaty
4 Monate zuvor

Es ist ja nicht nur, dass das Trainerteam keinen Plan B in der Tasche hat.
Nein, auch ein wirklichen Plan A mit richtigem Erkennen der Spielsituation wäre schon etwas wert!

Wie kann man nur den einzigen Kreativspieler Kittel auf der Außenbahn versauern lassen? Auch wenn Kittel oft im Spiel die Position wechselte, aber in der letzten Sturmreihe auf Bälle warten, ist vergebene Mühe – wer soll dann aus dem Mittelfeld die Bälle in die Spitze spielen …?

Merkt keiner auf der Trainerbank, dass ein Meffert meist quer oder lieber zurück spielt und ein Ludovit Reis viel zu oft den Ball verdaddelt!?
Vertikalpässe in die Spitze kann zzt. eben nur ein Kittel spielen!
Hinzu kommt, dass Reis in der zweiten HZ meist nicht zu gebrauchen ist, (wie auch ein Alidou oder Kinsombi), weil er nur Puste für 45. Minuten hat!

Dann bringt man noch einen Ergänzungsspieler, der die gesamte Vorbereitung nicht mitgemacht hat. Ausgerechnet diesen Spieler, der nur von seiner robusten Fitness und Schnelligkeit lebt – eine Verbesserung fürs Spiel = NULL!

Zusätzlich scheint es, dass man unter den Ergänzungsspielern auch mit solchen unfairen Aktionen eine Situation geschaffen hat, die viele DauerBanksitzer verzweifeln lässt!? Wie sich ein Mikkel Kaufmann oder Wintzheimer gegen Dresden prästentierten, war schon sehr bedenklich! Kampfeswille oder besonderen Einssatz war da nicht mehr groß zu erkennen. Von spielerischen Akzenten wollen wir gar nicht erst sprechen!

Ein fußballerisch- und schußstarker Doyle, der in wenigen Einsatzzeiten an mehr torgefährlichen Siituation beteiligt war, als so mancher Zehnkämpfer in der busherigen Stammelf, den schickt man wieder nach Hause!

Tim Walter braucht vermutlich Spieler und Menschen um sich, die sich seiner Sache völlig unterordnen und alles akzeptieren – bügelglatte Jasager!?
Das ein wertvoller und spielstarker Ballschlepper wie Dudziak nun so sehr im Mittelfeld fehlt, ist Tim Walter vermutlich auch egal, hauptsache er kann hier seine Linie durchziehen!

Es fehlen richtige Typen Marke Voglsammer im Team, die unseren Ballerinas in solchen Kampfspielen mal ordentlich vor das Knie kloppen oder ihnen zwischen die Beine packt, ob da die Dinger hängen, die Olli Kahn schon von seinen Mannschaftskollegen einforderte …!

Mit diesem weichgespülten Alibi-Ballbesitzfußball, der bei mir nur noch Verwaltungsmodus heißt, weil er schön aussieht aber null effektiv ist, gewinnt man eben keinen Blumenstrauß und vom Aufstieg braucht man nach den nächsten drei Spielen sowieso nicht mehr zu sprechen!

Simple Man
4 Monate zuvor

Moin zusammen!

Plan A, Plan B….alles völlig Banane.

Das Freitag war einfach einfach zu wenig, ein grottenschlechter Kick, ohne Inspiration, ohne Tempo, ohne aggressive Zweikampfführung und ohne erkennbaren Willen, nach dem Ausgleich temporeich nach vorn zu spielen. Das war gar nix.

Wie kamen aus dem gefühlten Nichts zum, zugegeben sehr sehenswerten, Führungstreffer. Bis dahin hat Dynamo das gut und konsequent gemacht.

Unverständlich, dass wir danach nicht wirklich besser geworden sind. Lediglich Dresden wurde schwächer. Und kam dann ebenso überraschend, wenn insgesamt aber verdient, zum Ausgleich.

Mein Nervenkostüm drohte in den ersten zwanzig Minuten zu reißen. Dieses ewige Kurzpassgeschiebe im Bedrängnis um und durch den eigenen 16er…Leute…man kann es auch übertreiben. Und wenn dann ein Gyamerah auch noch quer zum eigenen Strafraum Fahrt aufnimmt und in drei Gegenspieler läuft…ich ertrage es nur schwer.

Wenn wir im Offensivspiel mal so häufig das 1:1 suchen würden und mit Kurzpass brillieren würden…

Nein, das war einfach, wie vom Trainer bereits ausgesprochen, viiiel zu wenig.

Allerdings empfinde ich es nicht als Drama. St Pauli, Darmstadt taten sich ebenfalls schwer. Ich empfinde es zwar als ärgerlich, dass so eine Leistung gezeigt wurde. Aber eben auch als normal. Die Erwartungshaltung wurde nicht erfüllt. So what…

Habt einen schönen Sonntag.

Christian Mönsters
4 Monate zuvor

Ich habe mit ein wenig Abstand noch einmal versucht, unsere aktuelle Situation für mich zu analysieren. Und es kamen immer wieder die gleichen „Gedanken“. „Schlechte Leute holen schlechte Leute“ und wie funktioniert ein erfolgreiches Unternehmen.

in einem mittelständischen Unternehmen gibt der Chef oder die Unternehmensführung die Ziele vor, und wie diese erreicht werden. Dabei spielen Regeln und Vorgehensweise eine Rolle, die alle verstehen und jeder in dem Getriebe seinen Job macht.

Dieser rote Faden ist nicht zu erkennen.

Und es liegt wie immer an den handelnden Personen, gerade die, die die großen Räder bewegen / bewegen sollen.

Marcell Jansen:
Ist aus meiner Sicht nicht die richtige Wahl, Oke Göttlich z.B. hat vom Werdegang her die besseren Voraussetzungen einen Verein zu repräsentieren, Authentisch und weiß wie Werte und Ziele vermittelt werden, mit einem klaren Plan. Er ist der, der das Unternehmen zusammen „schweißt“.

Jonas Boldt:
ist mit Sicherheit mit Leib und Seele dabei. Der Fehler dabei ist aber seine Vita, er kommt aus einem Verein, der lief, bei dem man mal ausscheren konnte, seine Komfortzonen hatte und das Fundament da war, um „problemlos“ erfolgreich zu sein.

Für mich war ein Ralf Becker der Richtige, Problem dabei, beim HSV hast Du kaum Zeit und Fehler werden in den Positionen, die 1:1 auszuwechseln sind, nicht verziehen. Und das zeigt, dass man nicht in eine Richtung geht. Denn wenn, dann müssten alle gehen und Verantwortung übernehmen.

Das Geschiebe und die Politik in den entscheidenden Positionen zeigt, dass Erfolg für den Verein aktuell nicht nachhaltig möglich ist. Leider. Ein Bernd Hoffmann war ja auch zu unbequem.

Ein Verein zerstört sich selbst.

Am Ende geht es um den Sportlichen Erfolg. Daran hängt alles. Finanzen, Arbeitsplätze, Ansehen, Spaß, Stimmung, Entwicklung.

In Hamburg versteht man aber nicht, dass dieser Prozess nicht bei Trainer oder Mannschaft beginnt, sondern an der Selle, an der der Verein das lebt, wofür er steht und stehen soll.

Blogfan
4 Monate zuvor

man sollte schon mal mit HH ein Vorgespräch führen….Hotte würde jetzt noch die
Kurve kriegen…..denn er würde sofort Meißner vorne neben Glatzel stellen.
Er würde ebenfalls das “ murmeln“ vor dem eigenen Tor auch sofort unterbinden.
HH würde auch die Order ausgeben schnell und vertikal nach vorne zu spielen.

TW will das Rad neu erfinden auf dem dann im Rahmen „Walter“ steht.

Dann umgehend einen Trainer mit Köpfchen und mit Arbeits-Gen suchen !!!!
Aber nicht durch Boldt mit seinem Mutzel !!

Last edited 4 Monate zuvor by Blogfan
Bubu
4 Monate zuvor

Goood mooorniing @ all,

jajajaja, das ist schon so´ne KRUX mit dem Plan B! Lieber hält man weiter an seinem feinen „System“ fest, stur, kompromisslos, eitel, unbelehrbar! Ich finde ein äußerst spannendes Experiment des „neuen“ HSV! Weiter so! 😉

Richtig Scholle, die alte Leier! Das alte Lied, wir singen es nun im vierten Jahr! Aber… man ist ja fein mit der 2. Liga, und als ein neu erfundener „Ausbildungsverein“ ist Platz 5 auch nicht soooo schlecht, eher fein!

Hey, und zehn Mal Unentschieden hatten wir auch noch nicht, der HSV und die Rekorde!

Wie oft hätte man sich gegen die Bayern mal ein Unentschieden gewünscht? Statt 0:7 oder 0:8 oder oder oder… 🙂

Die feine „Aufholjagd“ klappte in Dresden – leider – nicht, aber noch ist ja Zeit, noch hat man alles selbst in der Hand, noch ist nicht aller Tage Abend, die Ente kackt fein am Ende!

„Wir haben einfach zu wenig auf den Platz gebracht!“ Ach komm, passte doch schon, der Gegner hatte eben keinen Bock auf System – Walter, machte dem HSV einen Strich durch den feinen, schnörkellosen „Vollgasfußball“! Freuen wir uns über einen feinen Auswärtspunkt, die Jungs waren bestimmt noch n´büschen müde von dem super – intensiven Trainingslager mit eingebautem Schaulaufen! 😉

Hauptsache der Unterhaltungswert ist okay, was interessiert da Aufwand und Ertrag!

Der Gegner hatte auch mal den Ball plus Chancen, sonst wäre das ganze doch extrem langweilig, oder? Die Dresdner zeigten einmal mehr die feinen Schwächen im walter´schen System auf, aber ansonsten – alles jut! Ein Punkt ist besser als keiner…

Eine 1:0 Führung reicht eben nicht, auch nicht mit Vollgasfußball! Irgendwann ist „Flasche leer“, und dann? Dresden hat es einmal mehr aufgezeigt, wie man den HSV Sturmlauf ausbremst!

Ja, als Ausbildungsverein zahlt man auch Lehrgeld, das gehört dazu, und so dümpelt man weiter herum, in der Liga, mit der man so fein ist!

Wie sagte es Olli Kahn noch? „Eier …. Wir brauchen jetzt Eier“…. Tja…. :mrgreen:

Bleibt alle gesund..! 

Last edited 4 Monate zuvor by Bubu
Rotkaeppchen1966
4 Monate zuvor

Das war ja klar, Scholle. Einmal mehr ist der Trainer der Depp. Nur diesmal schon nach der Vorrunde.
Komm nur nicht auf die Idee mal nach anderen personellen oder auch strukturellen Ursachen/Gründen für das sich anbahnende erneute Scheitern zu suchen.

Didi
4 Monate zuvor

Fehlender Plan B?

Wunderknabe Alidou ballert freistehend in den Nachthimmel und beim Gegentor joggen 2 Spieler locker zurück statt einzugreifen.

Aber klar, in Hamburg liegt es immer am Trainer.

Kosinus
4 Monate zuvor

HSV-Fun-Fact Nr. 871: Thionues Verpflichtung zu Werder scheitert an der Freigabe vom HSV, da dieser einen direkten Konkurrenten im Aufstiegsrennen nicht stärken wollte.
Alternativ kam Ole Werner als idealer Trainer, der Werder mit Platz 1 zum Aufstieg führte. Während dessen war Thioune weiterhin auf der Payroll.

Irgendwie läuft alles nur sehr, sehr unglücklich bei unserem Club.

Last edited 4 Monate zuvor by Kosinus
Jörg Meyer
4 Monate zuvor

Gestern fand ich persönlich die nach außen sichtbare Einstellung unserer Mannschaft am schlimmsten. Es wird locker hinterhergejoggt anstand zu sprinten. Die Körpersprache war maximal auf Niveau eines Trainingsspiels, wenn überhaupt. Man klammerte sich sklavisch an das unbedingte von hinten heraus spielerische, obwohl es zum einen meist höchst riskant war und zum anderen meist ohne Wirkung nach vorne.
Auch jeder Wechsel von TW war sowohl zeitlich als auch personell absolut vorhersehbar, weil zum x-ten Mal.
Das zusammen mit dem Wissen das wir keinen Plan B haben sind wir auch für eigentlich schwächere Mannschaften sehr leicht ausrechenbar und sie können sie was Intensität und Spielverlauf drauf verlassen das wir ihnen da einen unvorhersehbaren Plan B präsentieren.
TW war so und wird so bleiben, aber es wird niemals mit unseren Mitteln erfolgreich sein können.
Die Vereinsführung akzeptiert dies offenbar und ist damit natürlich als Vorgesetzter verantwortlich. Nur wird alles dafür getan es mit allen Mitteln wie dem „Ausbilbungsverein“ zu rechtfertigen.
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bahrenfelder
4 Monate zuvor

Scholle: „Die Hinrunde hat bewiesen, dass dieser Kader gegen ALLE Mannschaften in dieser Zweiten Liga gewinnen kann. “

Auswärtssiege 3 Heimsiege 4 Siege Siege gesamt Hinrunde 7

Auswärtsniederlagen 2 Heimniederlagen 0 Niederlagen gesamt Hinrunde 2

Auswärtsunentschieden 3 Heimunentschieden 5 Unentschieden gesamt Hinrunde 8

Für mich sagt die Statistik der Hinrunde was anderes aus. Vor allem stören mich die 8 Unentschieden. Wenn man bedenkt wie sie zusammengekommen sind, spricht es nicht dafür das der HSV jeden Gegner schlagen kann. Dann muss man nämlich auch ein 1:0 über die Runden bringen können. Und dies kann der jetzige HSV nicht. 5x 1:1, 1x 0:0 und 2x 2:2.
In der Rückrunde sind es nach zwei Spielen auch schon wieder 2 Unentschieden.
Liegt der HSV nicht mit 3 Toren in der ca. 70. Minute in Führung, ist es immer und das schon seit längerer Zeit, eine Angstpartie.
Bei einer 1:0 Führung ab der 75. Minute muss ein Plan B her.
Da stimme ich Scholle zu, habe aber auch schon vor längerer Zeit geschrieben, dass die Abwehr dann verstärkt werden muss. Es nützt keine weitere Offensivkraft, wenn nach vorne eh nichts mehr läuft.

Last edited 4 Monate zuvor by bahrenfelder
Dennis1984
4 Monate zuvor

Warum schafft es zum Beispiel Paderborn 2 absolute Top Spieler für Zweitliga Verhältnisse im Winter zu verpflichten, und der HSV nicht. Der eine ist Klement, hätte dem HSV definitiv geholfen. Und der Paderborner Trainer gibt klar die Richtung vor, sagte im Interview dass man die Spieler bräuchte um ganz oben mitzumachen, dass wäre dass Ziel, immer versuchen dass maximum raus zuholen und gewinnen wollen

Abseits
4 Monate zuvor

Vielleicht tue ich ihm unrecht, aber inzwischen glaube ich tatsächlich, dass Tim Walter ein eitler Selbstdarsteller ist. 
Ihm geht es nicht um die Mannschaft oder um den HSV. Ihm geht es ganz alleine darum, sein System auf Biegen und Brechen auf den Platz zu bringen. Ob es zu den eigenen Spielern oder zum aktuellen Gegner passt;- ganz egal! 
Der Mann ist ein Überzeugungstäter und wird das bis zum bitteren Ende durchziehen.

Das ist allerdings nur mein ganz persönlicher Eindruck, und vielleicht irre ich mich auch.

Aleksandar
4 Monate zuvor

Leider ist schon lange nicht mehr drin, was drauf steht, ich wünschte, einer wie Kühne würde diese Bande von Lackaffen, B-Waren, Spieler, Trainer und Manager in die Wüste schicken.

Stiflersmom
4 Monate zuvor

Mutzelbacher fühlt sich gut in der Verfolgerrolle und natürlich ist das Umfeld hier zu kritisch.

Ich freue mich jetzt schon drauf, was passiert, wenn die Nummer scheitert. Mutzel hat das geringste Standing und wird dann schneller über Bord geworfen, wie er seine Phrasen dreschen kann.

Nachjustieren was die strategische Ausrichtung und Kaderplanung angeht, würde Super-Boldt sagen. Eine Ablösung von Mutzel wirbelt praktisch keinen Staub auf, beim Trainer müsste man sich eingestehen, schon wieder daneben gegriffen zu haben.

Riesum
4 Monate zuvor

Schalke, Pauli und Darmstadt zu Hause haben dieses Wochenende wieder bewiesen, dass es inLiga 2 keine Pflichtsiege gibt. Dresden ist auf Platz 8 der Heimtabelle, hat zu Hause nur drei Mal verloren und unter Anderem Werder 3:0 geschlagen. Unter diesem Blickwinkel ist der Punkt in Dresden zu bewerten.

RummsBumms
4 Monate zuvor

Plan B suggeriert man hätte Plan A……🤓🤔

tobyseal
4 Monate zuvor

Das ist alles Schönrederei…nach den nächsten drei Niederlagen (Effzeh, Pippi, Darmausgang) werden dem Club die Sicherung durchbrennen…denn dann wird realisiert, dass man mit dem Aufstieg nichts zu tun haben wird und das beim Verbleib in der 2.Liga am Ende der Saison der Insolvenzverwalter vor der Tür steht…

Rautenhopper
4 Monate zuvor

Man hat vor der Saison ganz klar das Ziel formuliert: Die Verantwortlichen möchten mit dem Trainer etwas nachhaltiges entwickeln. Jetzt hatten wir das zweite Spiel in der Rückrunde und wir diskutieren non stop über das Gleiche. Es gibt keinen Plan B und wir fangen uns immer unnötige Gegentore.

Dieses Bild zeigt sich schon die ganze Saison und es mag zwar schön klingen nur 2 Niederlagen, aber mit 10 Unentschieden kommst du nicht vom Fleck. Der HSV besitzt die beste Offensive, aber mit dieser Taktik haben wir unnötige Punkte liegen gelassen anstatt hinten kompakt zu stehen und auf Konter zu spielen versucht man non stop noch einen drauf zu legen.

Ich gebe in einem Punkt den Verantwortlichen recht. Man muss auf sich schauen, weil mit diesen Resultaten und auch Leistungen gegen Schwächere. Brauchen wir nicht vom Aufstieg zu reden. Scholle du hast zwar erwähnt in der Hinrunde waren wir deutlich überlegen in den meisten Spielen, aber gegen Aue, Düsseldorf, kiel, ksc und nun gegen Dresden hatte der Gegner die deutlich besseren Chancen und obwohk wir gegen Bremen und Sandhausen gewannen hatten wir gewaltig gewackelt. Solange der HSV es nicht schafft eine Serie zu starten wird das alles nichts.

Sollte sich auf dem Transfermarkt was ergeben dann sind die Verantwortlichen verpflichtet zu handeln. Jedoch auch nur wenn der Spieler was bringt. In gewissen Medien war zu lesen, dass die Verantwortlichen bis zum Derby einen Neuen präsentieren.

Noch ein Wort zur Konkurrenz. Wir hätten recht abstürzen könnten, aber andere konnten auch nicht so überzeugen zum Jahresauftakt. Scholle du fandest doch den Impfskandal um Anfang so witzig. Jedoch wie man jetzt sieht hat Bremen mit Werner eine sehr gute Verpflichtung getätigt. Sie spielen einen deutlich verbesserten Fussball. Die Stimmung im Verein wird dann wahnsinnig toll sein wenn die grössten Rivale aufsteigen und wir versauern in der Zweiten. Aber wir môchten ja nicht aufsteigen.

Am Dienstag kommt mit Köln ein Erstligist und dort kann man mal sehen, ob das System auch gehen einen Erstligisten passt. Warum Köln so stark ist. Der Grund steht an der Seitenlinie. Baumgart ist HSV-Fan und wäre auch einer für uns gewesen. Jedoch waren die Verantwortlichen mal wieder zu langsam und lebten in der Hoffnung mit Thioune noch aufsteigen zu können. Aber die Hoffnung hatten lediglich nur 2.

Micky
4 Monate zuvor

Also irgendwie hat mir die Abwehr mit Johansson besser gefallen.Nicht ganz so spektakulär wie mit HF, aber kompakter und sicherer. Das funzte auch mit Muskovic besser. Die zwei verstehen sich halt.
Nun, vielleicht muss sich das ja wieder erst einspielen. Viel Zeit bleibt aber nicht mehr, um Varianten zu testen…

Horst Wegner
4 Monate zuvor

„Werder zog zwar mit einem Sieg vorerst am HSV vorbei,… .“ Man beachte das Wörtchen „vorerst“. Scholle ist ein wahrer Optimist. Oder war es Satire?

Hrubinho
4 Monate zuvor

Tja, der HSV hat da weitergemacht, wo er gg. S04 in der 2. HZ aufgehört hatte. Alles saft- und kraftlos.
Dabei stört mich das riskante Kurzpass-Aufbauspiel noch am wenigsten. ABER: ich will einmal „unsere“ Jungs so anrennen sehen, wie die Dresdener es fast 90 Minuten lang gemacht haben. Das hätte mal was…

Schwalbenkönig
4 Monate zuvor

Mir ging es wie vielen anderen hier im Blog als ich hörte dass Walter kommt dachte ich das wird eine Katastrophe.
Ich fand es dann aber gut dass die Mannschaft konditionell auf der Höhe war und er Spieler wie David oder Faridou gut einbaute.
Der Kader ist mMn auch der schlechteste seit Liga2.
Aber jetzt zeigt sich dass er der befürchtete unbelehrbarer Sturkopf ist,
auch er kennt die Statistiken dass wir mit Johannson viel besser hintern stehen aber Walter hat eben HF zur Nummer eins erkoren und das bleibt dann so.
Er weiss doch auch dass Gyamerah diese Tiefschlafphasen in jedem Spiel drin hat aber er lässt Muheim nicht mehr spielen (ist auch nicht perfekt aber immer „wach“)
Pokal gewinnen wir sowieso nicht darum finde ich es nicht schlimm da rauszufliegen aber wenn wir gegen Pipi verlieren solte er weg!
Horst übernehmen Sie bitte

rautenfuetty
4 Monate zuvor

Warum spielt Salazar nicht bei uns und warum heißt unser Trainer nicht Steffen Baumgart ( obwohl ich TW irgendwie originell finde — nur nicht für uns)… immer warum und das gefühlt seit vier Jahren, mindestens.

Tobi Petersen
4 Monate zuvor

Der Absturz des HSV in der Tabelle ist erst der Anfang. Nach den Niederlagen gegen Pauli und in Darmstadt ist die Truppe da, wo sie hingehört. Im zweistelligen Tabellenbereich. Am Ende der Saison wird es der schlechteste Platz jemals in der Bundesliga-Geschichte des HSV werden. Aber alles super dank BMW.

HT
HT
4 Monate zuvor

Ich verstehe nicht warum die Meisten hier im Blog von Aufstieg reden. Der HSV nimmt das Unwort „Aufstieg“ nicht mehr in den Mund. Sie reden von „Entwicklung“, das ist gleich zusetzen damit: wir haben weder die Eier noch die Qualität um aufzusteigen. Das Ende der Entwicklung führt direkt in die 3te Liga.

Christian Mönsters
4 Monate zuvor

Man man man. Diese Selbstoptimierer auf Schalke. Seit Jahren wird es schlechter, die Finanzen vor die Wand gefahren. ein Übungsleiter jagt den nächsten und jetzt Dimi das „Kampfschweinchen“ auf dem Trainerstuhl, unterstützt durch einen Teammanager der als DJ betitelt wird. Dann noch der Vollversager Knäbel mit seinem Rucksack.

Und die Journalie in Gelsenkirchen wird weiter die rosarote Brille aufsetzen und keine kritischen Fragen stellen. Herzlich Willkommen in der Wohlfühloase S04. Morgen ist sicher trainingsfrei für die Vollversager. Der Geamtdefekt S04 taumelt der Insolvenz entgegen. Das Wort Leistungskultur ist in der Ruhrgebiets-Sprache nicht mehr vorhanden.

ENDE

(Ironie aus)

Alex, ich schätze Deine qualitativen Beiträge sehr 🙂
auch die Trainingseindrücke

Rotkaeppchen1966
4 Monate zuvor

„In diesem Sinne, bis morgen“.
Gibt es heute noch einen Blog?

alles hat seine zeit
4 Monate zuvor

Plan B ist doch bereits in der Saison 17/18 gescheitert.

Jürgen Fiedler
4 Monate zuvor

Moin, hier wurde geschrieben das Spiel gegen Köln hätte “ Testcharakter „! Warum ?? Wenn so gedacht wird sollte der HSV die Mannschaft abmelden. ! Million für das erreichen des 1/4 Finals ist Grund genug das Spiel zu gewinnen. Der Pokal hat seine eigenen Gesetze . Und baumgart hat seinen Glücksbringer verschenkt !!!!!!!!! Das P.Pfeiffer bei Darmstadt spielt haben wir dem 1.Liga Trainer Hecking zu verdanken,er hatte keine Verwendung für ihn. Die Beiden Torgaranten sind keine 2.Liga Spieler . Tietz wurde von Wehen Wiesbaden einem Drittligisten geholt .Ebenso wie Kyerah ? bei St.Pauli. das nennt man gutes Scouting,oder auf deutsch die Spieler beobachten und nicht nach namen verpflichten. Beim HSV ist KEIN Führungsspieler der die Ärmel hochkrempelt wenn es mal nicht läuft. Und das ist ein Versäumnis was ich seit Jahren beobachte. Wer auf die Idee gekommen ist TW zu verpflichten wäre interessant,es gibt Bessere.mal gelinde und vorsichtig ausgedrückt. Mein Tipp gegen Köln, 2:2 ,HSV im 11er schießen knapp unterlegen.

RummsBumms
4 Monate zuvor

……dann ist ja alles ganz einfach.

ToniHH
4 Monate zuvor

Zitat

Die Hinrunde hat bewiesen, dass dieser Kader gegen ALLE Mannschaften in dieser Zweiten Liga gewinnen kann.

Ach ….tun sie aber nicht…und waren weit davon entfernt …Plan B ?? Wolf – Hecking- DT und TW nie ein gehabt…

Plan B – Finanzen …noch weniger

Plan C – Insolvenz und Zwangsabstieg

Und….kann mir jemand Plan A erklären? Danke im Voraus…

Last edited 4 Monate zuvor by ToniHH
uwe twiehaus
4 Monate zuvor

Fakt ist, aber eben auch, dass der HSV sich das sichere Scheitern mangels Fleiß und Einsatz nicht mehr leisten,und ganz entspannt bleiben am Ende teuer zu stehen kommen kann. Aber da in der kommenden Saison die zweite Liga wohl zur Topliga wird, sind wir wohl mit unserem Führung-Trio hier gut aufgehoben!

Rotkaeppchen1966
4 Monate zuvor

Wenn vielleicht Gjasula im Trikot von Darmstadt in der Rückrunde an seine Leistungen beim HSV anknüpft, können wir die noch einholen…

muckomat_34
4 Monate zuvor

Ich habe mir das Spiel noch einmal angeschaut. Und wenn man sich lauter kleine Felder mit kleinen Toren vorstellt, und an der Eckfahne nen Abschnitt für Fussballtennis, dann machen es die Jungs echt gut.
Ironie beendet.

bahrenfelder
4 Monate zuvor

Was mich an diesem Wochenende stört ist der z.Z. dritte und vierte Tabellenplatz. Sollte Schalke morgen gewinnen ist der HSV auf Platz 5 abgerutscht. Das bedeutet 1 Punkt nach Bremen und 2 Punkte nach Schalke. Bei der Unentschieden Statistik des HSV verheißt das nichts gutes.

Was denkt ihr, ist Platz 4 sicher? 🤔

Last edited 4 Monate zuvor by bahrenfelder