HSV-Alltag wirft Fragen auf – und verlangt Antworten

von | 20.04.22 | 332 Kommentare

Und jetzt? Das Highlight, das viele in den letzten Tagen und Wochen noch positiv gestimmt hatte, ist vorbei. Was jetzt folgt sind die Auswärtsspiele in Regensburg und Ingolstadt, ehe es nach einem Heimspiel gegen Hannover zum letzten Saisonspiel zu Hansa Rostock geht. Alles andere als besonders attraktive Spiele aus HSV-Sicht. Und das sehen sicher nicht nur die Fans so, sondern auch ein Teil der Spieler. Denn der wird heute erst so richtig erkennen, was man gestern gegen den SC Freiburg binnen 17 Minuten abgeschenkt hat. Auch Trainer Tim Walter blieb so nichtssagend wie häufig. Der HSV-Trainer sprach wie so oft von Entwicklung, dem Unabhängig-Machen von Ergebnissen und vom Weitermachen, was begonnen wurde. Ich wollte von ihm wissen, was passieren muss, damit man von einer guten Saison sprechen kann. Als Antwort bekam ich: „Daran arbeiten wir, dass wir einfach besser werden. Wir wollen weiter Spiele gewinnen. Und da fangen wir am Samstag mit an. Die besten Wünsche von Freiburgs Trainer Christian Streich begleiten Walter und Co. nach Regensburg. „Der HSV hat uns alles abverlangt“, lobte er den letztlich klar unterlegenen Gegner. „Ich wünsche dem HSV viel Glück, dass sie es bald schaffen, wieder in der ersten Liga zu spielen.“

Sollte es tatsächlich im vierten Anlauf gegen alle Erwartungen mit der Rückkehr in die Bundesliga doch noch klappen, müsste die HSV-Mannschaft unter Walter aber gewaltige Entwicklungssprünge machen, um in der Beletage bestehen zu können. Das war vorher schon klar und auch ein Stück weit normal. Aber die Partie gegen Freiburg hat noch einmal verdeutlicht, wie riesig die Unterschiede sind. Und im Gegensatz zu vielen Spielern, denen ich den Glauben an sich gar nicht mal vorwerfen will, müssen die Verantwortlichen drumherum klarer werden, wenn sie aus den Fehlern dieser Serie für die so oft zitierte Entwicklung auch die richtigen Lehren ziehen wollen. 

Walters Spielstil reicht fürs obere Zweitligadrittel

Denn dass die Spieler nach Schlusspfiff traurig und verärgert waren, ist klar. Ebenso, dass sie zwar kritisch mit sich selbst sind, sich aber selbstredend einen Sieg zugetraut hätten. Ich persönlich glaube, dass Freiburg jederzeit noch einen Gang höher hätte schalten können und in der zweiten Halbzeit mit dem 3:0 im Rücken nur noch das gemacht hat, was nötig war. „Freiburg war extrem effektiv“, meinte Verteidiger Moritz Heyer und gab zu: „Wir haben von Anfang bis Ende alles versucht.“ Problem hierbei war aus meiner Sicht, dass die gänzlich spielerisch orientierte Walter-Linie nicht funktioniert, wenn ein Gegner wie der SCF so hoch, so aggressiv und so effektiv attackiert. Siehe das Tor zum 2:0 für die Badener. Das Walter-Spiel mit diesem Personal reicht für das obere Zweitligadrittel – aber bei weitem nicht gegen einen so souveränen, abgeklärten und zweifellos deutlich reiferen Gegner.

Aber: Es nützt alles nichts. Die Saison ist noch nicht beendet und der HSV muss schnellstmöglich das Tagesgeschäft wieder aufnehmen. Und auf das Spiel bezogen gab es auch zwei erfreuliche Aspekte: Zum einen deutete der Finne Anssi Suhonen im Mittelfeld mehr als nur an, dass er für die Hamburger in Zukunft ganz wichtig werden könnte. Der dribbelstarke 21-Jährige war ein ständiger Unruhefaktor und eine Belebung. Zum anderen sind die Fans noch immer erstligareif. Erstmals seit dem 22. Februar 2020, als der HSV im Zweitliga-Stadtduell dem FC St. Pauli mit 0:2 unterlag, war das Volksparkstadion mit 57 000 Zuschauern ausverkauft. Und die Anhängerschaft machte gegen den SC Freiburg von Beginn an Stimmung. Inklusive einer mal wieder teuren, dummen Pyroaktion. Selbst nach Schlusspfiff gab es keine Pfiffe für die Spieler, sondern anerkennenden Applaus für eine immerhin bemerkenswerte Pokal-Saison. Für Heyer war das durchaus tröstlich: „Ein Riesenkompliment an die Fans. Was heute abging, war Wahnsinn.“

Nur die Fans sind erstligareif – mit (Pyro-)Abstrichen

Aber man muss leider auch feststellen, dass ansonsten im Team noch zu starke Schwankungen vorhanden sind. Bakery Jatta gefiel mir sehr gut und er bestätigte meine These, dass er sich mit größeren Aufgaben zu steigern weiß. Aber derartige Leistungen muss er auch regelmäßig abrufen können, wenn es gegen Sandhausen, Ingolstadt und jetzt am Sonnabend gegen Regensburg geht.  Bei Sebastian Schonlau sehe ich seit einigen Wochen eine Form von Müdigkeit. Der Kapitän scheint sich ein wenig ins Ziel zu schleppen, was die Freiburger natürlich offenlegten. Mario Vuskovic war gut und Jonas Meffert fing sich auch gegen Freiburg nach einer eher schwachen ersten Halbzeit. Robert Glatzel ist für mich auch gegen Freiburg stark gewesen. Ihm traue ich die erste Liga problemlos zu. 

Anders als einem Josha Vagnoman, der am Wochenende gegen den KSC überragte und Fantasien weckte, die sein Auftritt gegen den SCF wieder zunichtemachte. Man habe die Schwachstelle links beim HSV ausgemacht, gab Freiburgs Coach nach dem Spiel zu – und er hatte recht. Vor allem, weil neben dem gestern schwachen Youngster mit Sonny Kittel ein weiterer Schwachpunkt vermehrt über links kam. Ich mag Kittel, ich halte ihn für einen Erstligakicker – vom rein fußballerischen Talent her. Aber alles Talent ist nichts ohne den Willen und die Motivation, immer besser sein und werden zu wollen. So, wie es Anssi Suhonen in Perfektion vorlebt.

Der junge Finne war der Lichtblick im Halbfinale auf HSV-Seite. Aber bei aller Freude darüber darf daraus nicht sofort eine Erwartung entstehen. Obwohl ich mir zu 100 Prozent sicher bin, dass Suhonen niemals nicht 100 Prozent geben wird, ist er noch immer einer der Spieler, die alles dürfen – aber eben auch noch nichts MÜSSEN. Vor allem nicht die Führungsarbeiten anderer übernehmen. Das wiederum bedeutet nicht, dass sie nicht die Positionen derer übernehmen dürfen, von denen man sich Führung vergeblich erhofft.

Die nächsten Wochen werden Fragen aufwerfen – und Antworten verlangen

Als ich Walter gefragt habe, wie diese Saison für ihn noch als eine gute Saison enden kann, hatte ich eine Antwort im Kopf. Nein: Zwei. Nämlich seine, also die mit „Entwicklung“ und „bei uns bleiben“ sowie „unseren eingeschlagenen Weg weitergehen“ etc.  Und meine Antwort: Denn die sieht Ziele vor, die am Ende der Saison stehen müssen. So muss der HSV endlich am Saisonende folgende Frage klar beantworten können:

  1. Ist Jatta trotz seiner fußballerischen Mängel eine Verstärkung? Ich sage: Ja. Und ich bin mir da sicher.
  2. Ist diese Abwehr wirklich so gut, wie sie statistisch dasteht? Reicht sie für den Aufstieg? Ich sage wieder: ja. Zumindest so lange Vuskovic noch in Hamburg spielt.
  3. Hat der HSV eine funktionierende Mittelachse, um die herum er junge Talente ausbilden kann? Wieder: ja. Heuer Fernandes, Vuskovic/Schonlau, Meffert und Glatzel sowie Suhonnen auf Sicht im Mittelfeldzentrum sind stark genug.
  4. Kann sich Walter auf seine Führungsspieler verlassen? Antwort: Jein. Die oben genannten Spieler sind zuverlässig gut. Sonny Kittel aber ist und bleibt der Mann für besondere Momente. Allein schon, weil er gar nicht bereit ist, IMMER voranzugehen. Von daher müssen sich die Verantwortlichen die Frage stellen, ob und wie sie sportlich von Kittel am meisten profitieren können und wollen.
  5. Ist der HSV spielerisch weiter als zu Saisonbeginn: Antwort: Ja.
  6. Reicht das für den Aufstieg? Antwort: So ganz sicher noch nicht.
  7. Ist Walter der richtige Trainer? Antwort: Walter hat sehr viel positiv verändert und veraltete Strukturen aufgebrochen. Das wird sich in den nächsten Wochen zeigen. Denn da muss die Mannschaft beweisen, dass ihr System und ihre Entwicklung vorangeschritten ist und unter Walters Regie auch weiter voranschreitet. Soll heißen: Spiele gegen die vermeintlich kleinen Gegner müssen gewonnen werden. Ansonsten wird es auch zur neuen Saison nichts. Und davon hat der HSV jetzt noch drei vor sich – plus Hannover 96, die ich hier noch mal ausklammern würde.

Es gibt noch mehr Fragen, die beantwortet werden müssen. Deutlich detailliertere und auch deutlich generellere, die sich allesamt aus den oben genannten Fragen bzw. den Antworten darauf ergeben. Auch die nach Verstärkungen für die neue Saison (vor allem die Außenbahnen und ein Glatzel-Backup) und Abgängen von denen, die beim HSV keine Zukunft haben.  Und darum werden wir uns kümmern. An dieser Stelle. Aber vorher hat der HSV noch einen Weg zu gehen. Einen schwierigen und den noch bis Saisonende. Angefangen in Regensburg. 

In diesem Sinne, bis morgen!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Gunna
5 Monate zuvor

Hallo Zusammen,

Ich möchte mal eine Frage an dich Scholle und die anderen stellen. Doch vorab ein paar Statistikdaten zu dem Spiel von gestern.
Gespielte Pässe: 559 – 337
Passquote: 80% – 64%
Ballbesitz: 62% – 38%
Zweikampfquote: 55% – 45 %
Torschüsse: 12 – 12
Wohlgemerkt, bis auf die Torschüsse war der HSV überlegen, in allen Bereichen. Obwohl der HSV eine Klasse unter Freiburg spielt.
Nun meine persönliche Meinung zu den Toren von Freiburg: Das erste Tor fällt aus dem Nichts, ist auch nicht herausgespielt, sondern ein Zufallsprodukt, bedingt durch einen Fehler von HF und vorher eventuell Vagnomann. Ob es Abseits war, keine Ahnung, spielt bei meiner Betrachtung auch keine Rolle. Man kann also beim ersten Tor sagen, sehr effizient, wenn auch glücklich.
Beim zweiten Tor zwingt man den HSV zu einem Fehler, aber der Ball ist unhaltbar abgefälscht, und wieder nicht herausgespielt. Das nennt man dann auch Glück in so einem Halbfinale, welches zum Beispiel Kittel in der zweiten HZ nicht hatte.
Das dritte Tor ist auch nicht herausgespielt, der Spieler in der Mitte bekommt den Ball an die Hacke, von da prallt der Ball Richtung Schlotterbeck, der fällt hin und bekommt einen Elfmeter, den auch nicht jeder bekommt.
Ich möchte nicht alles gut reden, habe mich selber geärgert. Aber ich habe keine Freiburger gesehen, die den HSV an die Wand gespielt haben. Sie haben mit Glück früh ihre Tore machen können.
Und nun zu meiner Frage: Was wäre passiert, hätte der HSV gegen einen Drittligisten so gespielt, wie Freiburg gestern. Nach meiner Erfahrung hätte keiner den HSV gelobt mit dieser Statistik und diesem Spiel. Man hätte den Gegner gelobt. Und in den Interviews hätte man TW nicht gefragt, ob er die linke Abwehrseite als Schwachpunkt ausgemacht hat und seine Taktik gelobt, sondern ihn und die Mannschaft in der Luft zerrissen, wie man sich von einem unterklassigen Verein so hinten rein drängen lassen kann und kaum für Entlastung gesorgt hat. Da wäre wohl die falsche Einstellung Schuld gewesen oder besser Arroganz!
Der HSV spielte gegen einen Gegner, der nächstes Jahr vielleicht CL spielt (nach meiner Meinung zeigt es eher, wie schwach die 1. BUNDESLIGA geworden ist) und das als Zeitligist. Und ja, wir sind ein normaler Zweitligist. Ich bin der Meinung, wir alle täten gut daran, dies endlich zu akzeptieren. Ich muss mir auch so lange keine Gedanken machen, ob der oder der Spieler auch Bundesliga spielen könnte. Dass kann ich machen, wenn man wirklich mal aufsteigen sollte.
Im übrigen bin ich kein Hüpfer. 😉
Und ich war am Anfang absolut gegen TW. Aber inzwischen mag ich den Fußball, auch wenn ich mir öfters mal den langen Ball in einigen Situationen wünsche. Ich denke auch, man sollte weiter machen egal ob sie dieses Jahr 4. oder 7. werden. Mannschaften wie Bielefeld, Union, Fürth und Bochum als Beispiel haben über längere Zeit am Trainer und Stil festgehalten und uns jedes Jahr überholt. Jedes Jahr einen euen Trainer, Vorstand, Spieler usw. hat uns über 15 Jahre dorthin geführt , wo wir jetzt zurecht sind. Was ich aber gar nicht mehr so schlecht finde. Den die zweite Liga ist interessant, nächstes Jahr mit Lautern, vielleicht Hertha oder Stuttgart.
Aber man muss gewisse Positionen verstärken, gerade die Flügelspieler.
Ok, ist jetzt doch länger geworden. Bin auf eure Meinung gespannt.
Schönen Abend an Alle. 😊

Kosinus
5 Monate zuvor

Mein größter Kritikpunkt, dem auch jedem Nicht-HSV-er gestern ins Auge schoss.

Warum versuchen die noch weiterhin ständig mit klein-klein im eigenen Sechszehner rauszuspielen, wenn es doch offensichtlich nicht klappt?
Schweinsteiger nannte es zu Recht „dumm“, da man aus den Ballverlusten in den Vorminuten hätte lernen und seinse Spielweise daraufhin adaptieren müssen.

Dies wurde – wie schon die ganze Saison – nicht gemacht.

Und dies wäre meine Frage an Walter: Er soll doch bitte mal empirisch belegen, dass dieses zwanghafte Tiki-Taka-für-Arme mehr Punkte bringt als es letzten Endes kostet.

Ich finde einen spielerischen Ansatz im Aufbau ja grundsätzlich als Basis gut, aber wenn es zwanghaft und unter viel zu großem Risiko gemacht wird, dann ist das einfach nur contraproduktiv und dumm. Meister bzw. Aufsteigen tun niemals die Teams, die große unnötige Risiken eingehen.

Der Ball muss auch mal lang geschlagen werden, um dann per Zufall oder direktem Pressing den Ball im Mittelfeld zu erobern.

Mein Problem mit Walter: Er ist zu eindimensional aufgestellt meiner Meinung nach und er ist zu selbstverliebt in sein „taktisches System“. Große Trainer wie Klopp, Tuchel etc. hinterfragen ihre Spielweise permanent, um sie stets weiterzuentwickeln.

Hier sind wir beim Stichwort „entwickeln“. Kann der HSV sich entwickeln, wenn der Trainer selbst so sturr sich seiner Taktik/Spielweise verschreibt?

Nachtrag: Der HSV hat mit 64% genauso viel Ballbesitz wie die Bayern. Unterschied ist nur, dass deren Ballbesitz vorm gegnerischen Strafraum stattfindet und nicht wie beim HSV im eigenen Sechszehner.

Last edited 5 Monate zuvor by Kosinus
Flotti McFlott
5 Monate zuvor
  1. Ist Jatta trotz seiner fußballerischen Mängel eine Verstärkung? Ich sage: Ja. Und ich bin mir da sicher.
  2. Ist diese Abwehr wirklich so gut, wie sie statistisch dasteht? Reicht sie für den Aufstieg? Ich sage wieder: ja. Zumindest so lange Vuskovic noch in Hamburg spielt.
  3. Hat der HSV eine funktionierende Mittelachse, um die herum er junge Talente ausbilden kann? Wieder: ja. Heuer Fernandes, Vuskovic/Schonlau, Meffert und Glatzel sowie Suhonnen auf Sicht im Mittelfeldzentrum sind stark genug.
  4. Kann sich Walter auf seine Führungsspieler verlassen? Antwort: Jein. Die oben genannten Spieler sind zuverlässig gut. Sonny Kittel aber ist und bleibt der Mann für besondere Momente. Allein schon, weil er gar nicht bereit ist, IMMER voranzugehen. Von daher müssen sich die Verantwortlichen die Frage stellen, ob und wie sie sportlich von Kittel am meisten profitieren können und wollen.
  5. Ist der HSV spielerisch weiter als zu Saisonbeginn: Antwort: Ja.
  6. Reicht das für den Aufstieg? Antwort: So ganz sicher noch nicht.
  7. Ist Walter der richtige Trainer?

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Einige dieser Fragen sind schwer zu beantworten, da vieles davon abhängig ist, ob mit dem bornierten Grinsebart weitergewurstelt wird, aber ich versuche es mal:

  1. Glasklares NEIN. Jatta hat außer seiner Schnelligkeit und seinem Einsatzwillen nichts anzubieten. Die Flanken mögen leicht verbessert sein, es reicht aber trotzdem nicht für gehobene Ansprüche. Ich behaupte mal, Jatta wäre in keinem der Teams ab Platz 10 aufwärts Stammspieler.
  2. Eine IV Vuskovic/Ambrosius als Stamm würde mir gefallen, hier sind wir gut aufgestellt. Schonlau ist überschätzt.
  3. NEIN. DHF ist nur im System Walter unersätzlich, da er tatsächlich mit dem Ball am Fuß stärker ist als die Konkurrenz. Bricht man es aber auf die eigentliche Aufgabe eines Torhüters herunter, ist er Mittelmaß. Ab und an eine Weltklasseparade, im Gegenzug aber wieder mangelnde Strafraumbeherrschung. Ausserdem scheint ihm das nutzlose Walter-System zu Kopf gestiegen zu sein, anders sind die großkotzigen Hochrisikopässe im eigenen 16er auf zugestellte Abnehmer nicht zu erklären. Meffert hat nach starkem Beginn mittlerweile massiv abgebaut, fällt hauptsächlich durch Alibipässe oder noch schlimmer, Fehlpässe auf. Glatzel performed besser als gedacht, braucht aber zuviele Chancen. Ich sehe hier keine starke Achse.
  4. Nein. Meiner Meinung nach sind die oben genannten auch allesamt keine Führungsspieler. Es fehlen Charaktere, an denen sich die jungen Spieler aufrichten können, denen sie bedingungslos folgen.
  5. Soll das ein Witz sein? Inwiefern sind wir denn spielerisch weiter? Das exakte Gegenteil ist der Fall! Wir spielen den gleichen Stiefel wie zu Saisonbeginn, nutzloser Ballbesitz, witzloses Ballgeschiebe ohne Kreativität. Alle Gegner haben sich mittlerweile darauf eingestellt, sehr gut erkennbar beim Vergleich der Hinrunden- und Rückrundentabelle. Hier würde mich ja eine genauere Erklärung des Blogvaters interessieren, wo er hier eine spielerishce Weiterentwicklung sieht…
  6. nein
  7. Um Gotte Willen, NEIN! Waltersen ist ein beratungsresistenter Agenda-Trainer, ein klassisches one Trick Pony. Er beharrt stur auf seinem albernen Scheißsystem, ohne Rücksicht auf Verluste. Eindimensional bis zum Erbrechen, verweigert er beharrlich jedewede Justierung an seiner Ausrichtung! Wechsel vor der 80. Minute? Gegneranalyse und eine Anpassung der Spielweise an den Gegner? Gibt es nicht! Grinse-Walter hält sich für Pep 2.0, der Gegner hat sich gefälligst an uns zu orientieren, nicht umgekehrt! Die Krönung dieser unerklärlichen Arroganz war der Auftritt gegen Freiburg: sehenden Auges schickte er seine Mannschaft ins Verderben, nur weil er seine verdammte Agenda durchziehen wollte. Streich lacht jetzt noch, wie einfach es ihm der übungsleitende „Einfallspinsel“ auf der Gegenseite machte. Warum wohl wurde Walter beim VFB auf Platz 3 stehend gefeuert? Weil die Stuttgarter Verantwortlichen all das erkannt haben und dementsprechend handelten!

#Walter raus
#Boldt raus
#Mutzel raus

Last edited 5 Monate zuvor by Flotti McFlott
Goalero
5 Monate zuvor

Der Blogg bringt alles auf den Punkt, dafür Danke. Eine Abweichung von mir: ich kann seit Wochen überhaupt keine positive Entwicklung erkennen. Positiv wäre, wenn diese Truppe mal einen anderen, vielleicht auch schnelleren Weg finden würde, um den Ball ohne dieses Rumgeeiere nach vorne zu bringen. Solange das nicht passiert wird nichts besser. Und das wird mit Walter nicht passieren. Die Konsequenz :…..

Jörg Brettschneider
5 Monate zuvor

„Die nächsten Wochen werden Fragen aufwerfen – und Antworten verlangen“

FALSCH!
Die Fragen wurden schon lange aufgeworfen – und verlangen schon viel zu lange Antworten!

Um im Walter-Boldt-Sprech zu bleiben:
Der HSV sollte „ganz bei sich bleiben“, indem er sich von Walter und Boldt nichts aufschwatzen lässt. Da kommt nur noch verbale Selbstverteidigung, um die eigenen Jobs zu retten, die längst nicht mehr zu retten sind.

Der HSV sollte sich „entwickeln“, indem er endlich im vierten Jahr der Unterklassigkeit einen Impuls auf der Trainerbank in der Rückrunde zu einem Zeitpunkt setzt, zu dem noch was möglich ist.
Wenn die Informationen stimmen, dass sich einige Spieler überfordert fühlen, wäre ein Trainerwechsel eine echte Chance, doch noch alle Spiele zu gewinnen. Der HSV hat diese Chance in keiner der vier Zweitliga-Rückserien rechtzeitig ergriffen. Warum?

Der HSV sollte „sich belohnen“, indem er auch Boldt und Mutzel sofort den Laufpass gibt.
Es ist doch absehbar, dass die beiden Sportverantwortlichen keine Zukunft beim HSV haben werden und mega-vorbelastet in die nächste Unterhaus-Saison gehen würden. Warum scheut man im Aufsichtsrat diese Entscheidungen?
Man muss reagieren, wenn noch eine Chance besteht. Irgendwann schafft die Zeit wieder Fakten. Warum begreift das niemand in diesem seltsamen Aufsichtsrat? Weil von denen niemand kompetent ist und Eier hat?
Jetzt müssen Entscheidungen her, nicht erst nach der Saison, wenn alles wieder zu spät ist.
Und wenn das kurzfristig nicht möglich ist, weil die Räte sich nach Ostern erst erholen müssen, ist das ein ganz mies geführter Grurken-Club.

Der HSV „sollte sich unabhängig von Ergebnissen machen“, indem er nicht die kommenden Ergebnisse zum Maßstab für Walter und Boldt macht. Die Messlatte wurde längst verfehlt. Die kommenden Ergebnisse sind – entgegen der Annahme von Scholle – völlig unabhängig von der Beurteilung der Leistung der Protagonisten. Wir wissen heute schon, dass die unzureichend war!

Im Übrigen:
Scholle spricht im letzten Absatz von Spielern, die man nicht mehr will. Was ist mit Spielern, die man noch will, aber möglicherweise nicht mehr halten kann (Suhonen, Glatzel, Vuskovic)?
Muss man dann wieder von vorne anfangen? Wahrscheinlich schon.

Deshalb:
Versucht sofort alles und wartet nicht wieder im hanseatischen Schlafzimmer bis überhaupt keine Chance mehr besteht!!!

Schalke hat es vorgemacht. Beim HSV wäre Grammozis ob der Schlafmützen in den Gremien immer noch Trainer. Da bin ich sicher.

Last edited 5 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
Fussball-Magier
5 Monate zuvor

Ich würde die Fragen anders beantworten:

1. Ist Jatta trotz seiner fußballerischen Mängel eine Verstärkung? Ich sage: Nein, aber er kann gebraucht werden, wenn es um Tempo nach vorne geht. Aber das Walter-System ist so langsam, dass das nicht notwendig ist.

2. Ist diese Abwehr wirklich so gut, wie sie statistisch dasteht? Ich sage: ja. Zumindest so lange Vuskovic noch in Hamburg spielt
.
3. Hat der HSV eine funktionierende Mittelachse, um die herum er junge Talente ausbilden kann? Nein – im Mittelfeld gibst keiner der zum Beispiel Suhonen zur Hand nimmt und seine Fähigkeiten geschickt einsetzt.

4. Kann sich Walter auf seine Führungsspieler verlassen? Antwort: Nein, ein Frühungsspieler muss erkennen, dass das Walter-System durchschaut ist und muss es dann ändern – zum Preis auf der Ersatzbank zu versauern.

5. Ist der HSV spielerisch weiter als zu Saisonbeginn: Antwort: Nein. Immer noch die selben Probleme beim Aufbau und die selben Fehler führen zu Niederlagen.

6. Reicht das für den Aufstieg? Antwort: Nein – der Kader ist zu schwach – einfach falsch zusammengestellt von Boldt und Mutzel.

7. Ist Walter der richtige Trainer? Antwort: Nein – sein System stellt er über alles – über die Spieler und jeden Erfolg. Und nur sein System ist das Beste und das Einzigste für ihn.

Alex
5 Monate zuvor

Eine spannende Frage wäre doch auch, ob es einem kompetenten und motivierten Übungsleiter nicht gelingen könnte, eine Offensivabteilung mit Kittel UND Suhonen hinzubekommen.

Kleiner Tipp: Extremes Kittel-Bashing und übertriebenes Suhonen-Hypen ist wenig hilfreich, denn beide Spieler werden dem HSV wohl in der nächsten Saison erhalten bleiben.

Fluegelzange
5 Monate zuvor

Ist Jatta trotz seiner fußballerischen Mängel eine Verstärkung?

Nein. Ja, er liefert einige Scorer aber die Streuung der Flanken ist weiterhin unterirdisch. Zumal er diese Saison eher durch abenteuerliche Fehlpässe auffällt, die zu Gegentoren führten. Sein einziges Faustpfand ist sein Tempo. Der Abschluss ist weiterhin für einen Flügelspieler zu überhastet und mangelhaft.

Ist diese Abwehr wirklich so gut, wie sie statistisch dasteht? Reicht sie für den Aufstieg?

Heuer Fernandes ist ein solider aber kein guter Zweitligatorwart mit Schwächen in der Strafraumbeherrschung und dem Parieren von Fernschüssen. Stark ist er auf der Linie. Johansson hat seine Sache (zumindest in den Pflichtspielen 😂) meiner Meinung nach gut gemacht.
Die IV Vuskovic/Schonlau ist solide und reicht meiner Meinung nach aus, wobei Schonlau nicht mehr so souverän wirkt, wie in der Hinrunde. Die Kombi Ambrosius mit Vuskovic wäre auch mal interessant. Die AVs sind maximal durchschnittlich.

Hat der HSV eine funktionierende Mittelachse, um die herum er junge Talente ausbilden kann?

Wenn man von einer durchschnittlichen Mittelachse spricht dann ja. Für eine gute Mittelachse braucht man auch (zumindest einen) Führungsspieler.

Kann sich Walter auf seine Führungsspieler verlassen?

Die gibt es (immer noch) nicht wirklich. Schonlau ist zwar Kapitän aber von der Mentalität kein Führungsspieler. Über Kittel braucht man gar nicht zu Reden. Das Zeug zu einem zukünftigen Führüngsspieler hat für mich nur Vuskovic.

Ist der HSV spielerisch weiter als zu Saisonbeginn?

Eher nein, da mittlerweile jeder Gegner unsere Spielweise kennt und Mittel dagegen gefunden hat (hohes Pressing und Druck nach Fehlern). Man hat immer noch keine Lösung für sehr tiefstehende Mannschaften und beim Spielaufbau schläft der Gegner fast ein. Die Standards sind weiterhin ungefährlich und einfallslos v.a. die Ecken. Desweiteren macht sich eine erhebliche Schwäche in den Luftzweikämpfen über die Saison hinweg bemerkbar. Über den Chancenwucher wurde auch schon genug gesprochen.

Reicht das für den Aufstieg? Antwort: Nur wenn man zum Endspurt alles gewinnt und die Konkurrenz „mitspielt“. Für mich utopisch. Selbst wenn es reichen sollte, geht es direkt wieder runter.

Ist Walter der richtige Trainer?
Nein. Kein Plan B, keine Adaption an Gegner und anscheinend auch mangelhaftes Training. Das reicht für das obere Zweitliga Drittel aber nicht (dauerhaft) für die Top 3

Last edited 5 Monate zuvor by Fluegelzange
Riesum
5 Monate zuvor

Ich habe Freiburg nicht so deutlich überlegen gesehen. Tor 1 und 3 waren eher glückliche Zufälle als das Ergebnis eines Plans. Tor 2 wurde durch gutes Pressing erzwungen. Was uns von Freiburg unterschied, war die Effizienz. Suhonnen in der ersten und Kittel in der zweiten Halbzeit müssen das Tor machen. Und dann sind wir voll im Spiel.

Polkateddy
5 Monate zuvor

Am Beispiel Schonlau kann man hervorragend ein gewaltiges Problem zwischen sportlicher Leitung und Übungsleiter aufdecken.
Schonlau wurde als zweikämpfender Leader verpflichtet. In beeindruckender Erinnerung behalte ich aus dieser Saison seine Rettungen kurz vor dem finalen Abschluss mit endgenialem Timing. Gefühlt hat er alleine so 6 Gegentreffer verhindert. Negativ fällt Schonlau indes im teilweise verschleppenden Aufbauspiel auf, gepaart mit einem sich entwickelndem Bruder Leichtfuss-Verhalten bei Abspielen und Absicherung nach hinten.
Daneben war ursprünglich Jonas David eingeplant. Ein Spieler, der nervlich eher dünn besaitet ist und zu groben Fehlern neigt, wenn es nicht läuft.
Diese Erkenntnisse treffen auf einen Trainer, der bei seiner Vorstellung seine Idee vom Spielaufbau erklärt. Müssen da nicht alle Alarmglocken läuten und Walter sofort ein Taxi bestellt werden? Stattdessen bekommt er in dieser Phase eine Jobgarantie, die man sich aber nach der Saison nochmal ganz genau ansehen mag.
In der Summe wirkt das Handeln in diesem Klub auf mich irre.

Darmzotte
5 Monate zuvor

Wie kann man die ersten 5 Fragen mit Ja beantworten, aber dann in 6 zu dem Schluss kommen, dass das für den Aufstieg nicht reicht?

Natürlich ist Jatta keine Verstärkung. Er ist ein Spieler, der alles reinwirft, aber dieses Alles ist zu wenig. Er war stets bemüht, würde man ihm ins Zeugnis schreiben. Bezeichnend, dass es nie Interessenten für ihn gab.

Vuskovic ist eine gute, aber auch teure, Verpflichtung und mit Ambrosius sehe ich eine akzeptable IV.

DHF ist für Zweitligaverhältnisse okay bis gut, mehr nicht. In der Bundesliga wäre man mit ihm unzureichend besetzt.

Alles andere, Mittelfeld, Außen und Sturm, ist nicht stark genug. Meffert, Reis, Jatta, Kinsombi, Muheim, Vagnoman, Kittel etc. – alles Durchschnitt. Bestenfalls.

Ein zweiter treffsicherer Stürmer muss her und Torgefahr aus dem Mittelfeld. Stangenware wie der Georgier, an dem der FC Bayern interessiert war 🤭, bringt niemanden weiter.

Warum Opoku nicht gut genug sein soll und nach Osnabrück abgeschoben wurde, dort nun 18 (!) Scorerpunkte gesammelt hat bei einem Notenschnitt von 2,87, erschließt sich mir nicht. Ich hoffe, man kommt hier zur Besinnung. Dieser Spieler ist eine Klasse besser als Alidou und natürlich Jatta.

Didi
5 Monate zuvor

Klar, gestern wurde wegen Walter verloren. Unter einem anderen Coach hätte der „Erstligaspieler“ Kittel Freiburg alleine erledigt. Und es wurde auch viel zu spät gewechselt. Die ganzen Granaten auf der Bank und keine Wechsel. Is klar….

Last edited 5 Monate zuvor by Didi
Holz1887
5 Monate zuvor

Wenn ich in einer Firma arbeiten würde, wo sich jedes Jahr die Führung ändert, würde ich gehen.
Es geht nur mit Beständigkeit. Außerdem gehts mir auf den Sack, wie hier über die Spieler gesprochen wird. Klar, ich war und bin mega enttäuscht über die letzten vier Spielzeiten. Mancher Profi auf dem Platz kommt auf dem TV rüber, als sei der komplett abwesend, aber ich weigere mich, dass zu glauben.
es ist doch deren Job. Ich unterstelle, dass jeder rausgehen muss um an sich zu glauben und unbedingt immer gewinnen zu wollen.
Der, der das nicht kann, ist für diesen Job einfach nicht geschaffen, was ja auch ok ist. Aber hier so brutal über die Kicker zu urteilen, nervt mich. Sie können es eben nicht besser.

in der Hoffnung auf bessere Zeiten

Norbert Schröder
5 Monate zuvor

Ich lese die ersten Zeilen im Blogg u.a. mit den Aussagen, nun wieder Alltag beim HSV, es kommen nun alles andere als attraktive Gegner ( Rostock, Ingolstadt, oder Regensburg) oder den Hinweis, dass die ersten 17 min hergescheckt wurden.

Da kann ich nur den Kopf schütteln.

Auch Scholle träumt noch von den 80zigern. In der Zwischenzeit wurde der Club durch Ego Phantasien, MißMgmt. und fussballerischer Inkompetenz geleitet. Die 19 min wurden gegen einen Champions League Aspiranten hergeschenkt. Noch Fragen !! Rostock, Ingolstadt etc. so abzutun als nicht HSV „like“ ist ziemlich arrogant und zeugt davon das die Realität noch immer nicht angekommen ist
Ich fand das Spiel gar nicht schlecht, wenn auch das Ergebnis nicht passt und man immer hofft. Wie sagte Trainer Walter..“ zur Halbzeit steht es 0 zu 3 und du weißt gar nicht warum“ Ein Witz Elfer ein Geschenk sowie ein Heuer Fehler. Viel mehr kam von Freiburg auch.nicht.
Wie der HSV hier immer analysiert wird, mit aller negativen Akribie ist schon faszinierend. Fragen wir mal Freiburg wie die denn arbeiten, wie geerdet, fachlich ohne Ego und vorallem vertrauensvoll. Alle Höhen und Tiefen gemeinsam und mit dem gleichen Personal.
Wäre doch mal ein Versuch wert, oder ?
Geben wir dem Verein Zeit, sicher keine 30 Jahre, aber mehr als 12 Monate für einen Trainer Walter. Ich weiß. vielen Besserwissern werden das nicht schaffen. Mein Tipp, einfach nur über das eigen Ego springen und 3 x laut sagen NUR DER HSV

Jörg Brettschneider
5 Monate zuvor

Lieber Scholle,

bitte erkläre uns:

Warum nutzt dieser schläfrige Aufsichtsrat nicht die letzte Minichance und setzt einen Impuls auf der Trainerbank und im Vorstand?

Jeder weiß, dass in dieser Konstellation keine große Punktausbeute mehr zu erwarten ist?

Warum schaut man sich dieses Treiben einfach an?
Das ist clubschädigend!

Niemand mit halbwegs vorhandenem Sachverstand glaubt noch daran, dass der HSV mit diesem Trainer und diesem Sportvorstand jemals erfolgreich sein wird. Ich kenne wirklich niemanden.

Warum also macht keiner was aus dem Aufsichtsrat?

Es ergibt doch überhaupt keinen Sinn, diese Dilettanten noch vier Spiele wurschteln zu lassen!
Wir haben doch längst alle gesehen, dass die es nicht können.

Welche Tabletten hat Dr. Wüstenfuchs den Räten verabreicht?

Von dem 30jährigen Mädel im AR erwarte ich nichts. Woher soll sie das Backgroundwissen haben. Ihr fehlt auch die Lobby. Also in diese Richtung kein Vorwurf.

Aber was ist mit den anderen Leuten im AR? Hat da keiner Eier, auch wenn es den Ultras nicht passt?
Oder haben auch die anderen Räte keine Lobby gegenüber den Ultras und müssen zuschauen, wie Max und Moritz „diesen gemeinsamen Weg“ ins Verderben „gehen wollen“?

Last edited 5 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
Johnny Calypso
5 Monate zuvor

Es gibt nichts – aber auch absolut gar nichts – was mich für nächste Saison in irgendeiner Weise optimistisch stimmen würde. Ich fühle mich einfach nur noch bocklos ☹

Tatortreiniger
5 Monate zuvor

Falls es jemanden interessiert:

Der HSV hat laut HA die Lizenz für die nächste Saison erhalten. Im Bundesligafall ist sie mit infrastrukturellen und medientechnischen Auflagen gewährt.

Jörg Meyer
5 Monate zuvor

Wie erfolgreich wäre ein Zauberkünstler der nur einen einzigen Trick kann?
Wie erfolgreich ein Fußballspieler der immer nur rechts am Gegner vorbeigeht?
Warum glaubt man Tim Walter wäre nächste Saison erfolgreicher mit demselben System wie bisher????
😅😅😅😅😅

Ps: ganz einfach, Janßen, Boldt und Mutzel behalten dadurch ihren Job!

Last edited 5 Monate zuvor by Jörg Meyer
Ederraute
5 Monate zuvor

https://www.fussballtransfers.com/a3001485218556687261-medien-hannover-gewinnt-rennen-um-neumann

Der nächste interessante
ablösefreie Spieler der vom Markt ist. Wir warten vermutlich so lange bis der Markt leergefegt ist. Auch eine Taktik. Wenn man keinen Plan hat. Vermutlich wird dann die alte Schallplatte von Carl Edgar wieder aufgelegt: Sie wissen ja was wir vorgefunden haben.

JEANLUCHH
5 Monate zuvor

Sehr guter Blog, Scholle!
Du hast alles zusammengefasst, was hier nach dem gestrigen Spiel auch schon von vielen angedacht wurde.
Dankeschön!

Rautenhopper
5 Monate zuvor

Ich finde den Blog gut, aber das Thema alleine zeigt doch wieder ein Stück, dass es beim HSV nicht vorwärts geht und die hoch gelobte Entwicklung stagniert oder anders gesagt. Walter wurde glaube ich Ende Mai vorgestellt und arbeitet auch seit Juli oder August mit der Mannschaft und wir reden Woche für Woche immer und immer wieder über die gleichen Themen. Es war mal drei Wochen ruh zwischen Pauli und Heidenheim, aber danach ging es wieder los.

Wenn man immer wieder über die gleichen Punkte redet, dann ist doch keine Entwicklung da. Vorallem finde ich langsam diese 1-dimensionale Arbeitsweise und vorallem auch die pseudo Erkenntnisse alarmierend und beängstigend.

Wenn ich nur gestern an das Pokalspiel denke. Du vergeigst das ganze Spiel in 17 Minuten und zur Halbzeit steht es sogar 3-0. Anstatt versuchen das Ruder mit voller Kapelle herumzureisen und vielleicht zur Pause zu wechseln bleibt alles beim alten. Ich mein mittlerweile kennt jeder die Wechsel von Walter, eine wirkliche Überraschung ist da nicht dabei. Freiburg ist aber auch ein sozialer Verein und hat in der Zweiten mächtig zurückgeschaltet, aber alle reden nun von der zweiten Halbzeit. Auch die Pressekonferenz könnte man im Replay laufen lassen. Gewinnt der HSV gegen Regensburg wird die Entwicklung hoch gelobt wenn nicht wird das schwere Pokalspiel als Grund genannt.

Ich finde auch das Gerede von dem jungen Kader ist nicht ganz richtig. Wenn die „Führungsspieler“ sich so anbieten und vollgas geben, wie die Jungen würde es anders aussehen. Auch hier wenn ich sehe wie Vuskovic brennt und nach Gegentoren tobt, ist das Leidenschaft und sein Partner, welcher Zeitgleich noch Kapitän, läuft herum wie ein verprügelter Hund. Auch ein Reis und Suhonen bieten sich non stop an und ein Kittel, was will man über einen Kittel sagen, irgendwie habe ich echt das Gefühl, dass er sich auf dem Spielfeld versteckt und den Ball nicht will.

Scholle hat gesagt die nächsten Spiele sind entscheidend weil es gegen kleine geht, aber Regensburg, Ingolstadt, Hannover und Rostock werden nicht den Fussball spielen, den sie eigentlich gegen den HSV spielen würden, weil es in den Spielen für sie um nichts mehr geht und darum auch etwas ausprobieren können.

letorge
5 Monate zuvor

Warum wird um die Personalie Jatta so ein Wind gemacht?
Für die Aussen muß schon rein quantitativ nachgebessert werden, wenn der/die dann besser sein sollten umso besser. Jatta wird mit seinen Fähigkeiten Schnellicgkeit und Einsatz zumindest situativ immer gebraucht werden. Er steht auch nicht einer Schaar von Youngstern im Weg. Da er sicher nicht riesige Teile am Budget verschlinkt und sein Vertrag nicht ausläuft, verstehe ich die Dringlichkeit überhaupt nicht. Da gibt es doch viel wichtigere Personalien um die man sich grundsätzlich Gedanken machen muß.
Lasst ihn doch einfach mal eine ganz normale Rolle in diesem Team einnehmen, selbst seine Kritiker sollten ihn unvoreingenommen nicht als den großen Bremsklotz in diesem Team ansehen, der unbedingt entfernt werden muss wenn er noch Vertrag hat

Calimero
5 Monate zuvor

Wer einen Tim Walter verpflichtet, der wusste vorher genau was man bekommt. Und dafür ist die sportliche Leitung verantwortlich. Man zieht stur seinen Stiefel durch, ohne taktische Anpassung auf die jeweilige Situation und Gegner. Wir haben mit Vuskovic und Suhonen durchaus Spieler mit viel Potenzial. Aber ich befürchte, dass man diese nicht lange in Hamburg halten wird. Egal wie die Saison endet, gehört alles auf den Prüfstand. Gerade im Winter hat man es verpasst, gezielt nachzujustieren.

Last edited 5 Monate zuvor by Calimero
Jörg Meyer
5 Monate zuvor

Ich sehe absolut keine Entwicklung der Mannschaft seit Saisonbeginn. Worin siehst du es @Marcus Scholz?
Ich sehe eine negative Entwicklung und dafür auch Gründe:
– es gibt keine Konkurrenz auf vielen Positionen
– viele Spieler spielen regelmäßig trotz wenig bis keiner Leistung
(Kittel , sorry Alex)
– Spieler aus der zweiten Reihe wie Suhonen oder Vuskovic sind nach guten Leistungen entweder zurück auf der Bank, oder Standards machen die üblichen die bewiesen haben das sie es nicht können.
Wie soll sich so etwas entwickeln wenn jede Woche die gleichen elf spielen und die selben eingewechselt werden? Suhonen war in jedem Spiel in dem er auf dem Platz stand auffällig mit sehr guten Ansätzen.
Das selbe bei zb Doyle. Aber wird es berücksichtigt, nein. Meißner ist hier das Topbeispiel dafür wie Tim Walter SEIN SYSTEM umsetzt. Auch kann er es machen, da ihm ja auch niemand mal Grenzen setzt oder messbare Ergebnisse oder Ziele gibt.
Das selbe gilt für Boldt und Janßen.
Wie soll in diesem Sumpf sich Leistung entwickeln und durchsetzen?
So wundert es mich auch nicht mehr das wir fast nur noch Spieler aus England bekommen, die unser LEISTUNGSSYSTEM noch nicht kennen. Deutsche Nachwuchsspieler werden es sich dreimal überlegen ob sie in unserem Umfeld sich tatsächlich entwickeln können.

Lars K
5 Monate zuvor

Können wir bitte Union zum „kleinen Finale“ einladen? Irgendwann im Sommer, ganz entspannt, mit kühlen Getränken danach. Würde mich sehr freuen.

Boxer
5 Monate zuvor

Hier meine Antworten zu den 7 Punkten.
Scholle, deine Antworten passen meiner Meinung nach nicht zur schlechtesten Saison, die der HSV jemals gespielt hat.

1. Nein. Und zwar ganz klar. Jatta ist kein Fussballer, sondern ein Leichtatlet.

2.Nein. Innenverteidigung ist gut. Außenverteidiger verbesserungswürdig. Leibold zu unkonstant und zu offensiv. Heyer gehört ins Zentrum, Vagnoman muss aufwachen sonst ist er nicht zu gebrauchen. Muheim ist zu schlecht. Gyamarah kein Kommentar.

3.Ja, sehe ich ähnlich. Jedoch Verbesserungspotential bei HF und Schonlau.

4. Nein. Kittel muß verkauft werden, HF spielt zwar eine gute Saison ist aber nicht mehr auf dem Niveau vom Anfang der Saison. Schonlau ähnlich. Hier geht Vuskovic voran, der könnte die Abwehr auch ohne Schonlau führen. Meffert ist für den HSV sehr wichtig. Für die Zukunft wäre evtl eine Doppelsechs mit Reis eine gute Idee.

5. Nein. Scheiß doch auf den Ballbesitz. Das System ist durchschaut und es gibt keinen Plan B. Der Trainer ist durch und das System ist ein Witz, wenn es so stur durchgezogen wird.

6. Nein

7. Nein, siehe 5.

Tobi Petersen
5 Monate zuvor

Ich weiß gar nicht, warum sich die Leute hier noch so echauffieren und aufregen. Es ist vergebene Liebesmüh. Ich bin mir mittlerweile sicher, dass der HSV mit Walter, Boldt und Mutzel in die nächste Saison gehen wird. Da kann man noch so penetrant darauf hinweisen, dass das dann der endgültige Sargnagel für den HSV ist. Aber wer so beratungsresistent ist, dem ist einfach nicht mehr zu helfen. Das Ding ist durch und das Kind in den Brunnen gefallen. Also, regt euch nicht mehr auf. Ich tue es nicht mehr. Ich habe resigniert, was den HSV angeht…

Jürgen Fiedler
5 Monate zuvor

Moin, Kittel ein “ Erstligaspieler „???? Zu einem Erstligaspieler gehört mehr als Kittel zeigt und wohl auch kann. Nach einem “ Erstligatrainer “ nun ein Erstligaspieler, wS SOLL DIESER Unsinn. Opoku war bei Hansa richtig gut aber Regensburg war überhaupt nicht zufrieden. jetzt wieder gut in Osnabrück, vielleicht reicht es nicht für Liga 2 . Oder ihm fehlt der nötige Ernst und Ehrgeiz um ein Guter zu sein. Hätte ,wenn und aber die Lieblingsworte hier im Blog. Das Halbfinale im eigenen Stadion mit 57 000 Zuschauern vergeigt. Ärmel hochkrempeln ,in die Hände spucken und das nächste Pflichtspiel in Regensburg angehen. Noch glimmt ein Hoffnungsfünkchen am Horizont. In diesem Sinne nur der HSV, 2:1 Auswärtssieg in Regensburg.

Frank Müller
5 Monate zuvor

KONTINUITÄT MIT VERSAGERN ?
Boldt:“….wir brauchen Kontinuität“ –> Kontinuität mit mehrfachen Versagern kann
es nicht geben.
Boldt sieht sich selbst nur noch als Überbau-Guru….ist aber verantwortlich für den
mißlungenen Kader. –> muß ersetzt werden durch einen Macher mit positiven Veränderungen.vor allem in der Struktur (Scouting).
der Trainer träumt von einer „Ära Walter“.
–> kann es nicht geben wegen sturen Festhaltens an EINEM System.
dass er für vorne (MF) keine Spieler hat, die kreativ eine Abwehr überwinden,
kann er nichts.
dass das Tiki-taka im eigenen 16ner auch nach dem x-ten Fehler beibehalten wird,
dafür ist ER verantwortlich.
die restlichen Spiele als Test (Scholle) – ob nun Entwicklung oder nicht –> Unsinn.
steht seit Längerem fest, dass KEINE Entwicklung stattfindet.
das Blöde i.M.–> es ist trainermäßig keine Alternative am Markt.
Baumgart wurde durch Boldt vermasselt, Magath zu alt…..also WER?
ich wäre für Jarolim/Olic wegen Identität mit dem HSV (kennen sich allerdings mit
den Gegebenheiten der derzeitigen 2.Liga nicht so aus)….+ Legien (M 05) als Scout.

Neville-Ex-Bild
5 Monate zuvor

Warum immer ein rauspielen mit einem „klein-klein“ im eigenen Sechszehner? Immer und immer wieder, die ganze Saison. Warum auch noch in so einem wichtigen Spiel? Was dann ja auch zu dem 0:2 geführt hatte und bei diesem Gegner das vorzeitige Ende bedeutete. Der Trainer hat einfach fertig, weil zu limitiert und keine weiteren Idee, selbst in einem DFB-Halbfinale. Das ist doch kein Ponyhof-Wunschkonzert, wo man mit aller Macht auf seine sture Einstellung beharren kann.

Fuxi
5 Monate zuvor

Ich hab‘ da auch eine Frage: Ist die 3. Frauenmannschaft nach dem nachgeholten Spitzenspiel beim Eimsbütteler TV II. in der Bezirksliga West jetzt selbst Tabellenführer?

Ich habe darauf auch eine Antwort: Ja!
Die Dritte schockte den ETV auf dem Walter-Wächter-Platz an der Gustav-Falke-Straße sehr früh und ging durch Stefanie Pätzmann in der 1. Spielminute in Führung. Als Henrike Diekhoff in der 56. Minute das 2:0 erzielte, bedeutete das die frühe Entscheidung. Aaliyah Thomas, Ersatzkeeperin der Regionalliga-Mannschaft, hielt ihren Kasten sauber. Neben ihr verstärkten Kathrin Thomsen, Celine Dabelstein und Maiana Windzus Pessanha aus der Oberligamannschaft die Dritte gegen einen ETV, der mit Ex-HSVerin Kristin Witte, Fee van Deelen und Franciska Meyer Spielerinnen mit Erfahrung aus höheren Spielklassen aufzubieten vermochte (dieses Trio gehört allerdings dauerhaft zur Zweiten, das muss man fairerweise erwähnen).
Das Restprogramm des HSV ist allerdings nicht ohne: Nach der Partie gegen den Siebten SC Nienstedten geht es am 30. April zum Tabellendritten Komet Blankenese II., ehe am letzten Spieltag das Derby beim Tabellenletzten FC St. Pauli II. ansteht. Einen groben Patzer darf sich die Truppe von Anna-Mareike Will nicht erlauben, denn mit dem Tabellenelften Grün-Weiß Eimsbüttel II., dem Neunten Union Tornesch II. und dem Vierten SV Eidelstedt hat der ETV im Endspurt die leichteren Gegner und außerdem das bessere Torverhältnis.

Und die U21 der Männer? Die können die Saison jetzt in Ruhe auslaufen lassen, denn – anders als die drei Frauenmannschaften, die jede in ihrer Klasse Tabellenführer sind – haben sie mit dem Aufstieg definitiv nichts mehr zu schaffen.
Gegen den Vorletzten Hannover 96 II. kassierten sie in der 18. Minute den 0:1-Pausenstand durch Moussa Doumbouya. Das 0:2 folgte in der 52. Minute durch Mick Gudra. Zwar verkürzte Arlind Rexhepi drei Minuten später auf 1:2, doch nach 71 Minuten schwächte sich der HSV selbst, als Juho Kilo die Gelb-Rote Karte sah – nur vier Minuten nach der Verwarnung. Dann traf auch noch Lawrence Ennali per Elfmeter zum 1:3, und der Tag war gelaufen. Der eingewechselte Robin Velasco verkürzte immerhin in der Nachspielzeit auf 2:3, mehr als Ergebniskosmetik war das allerdings nicht. Noch fünf Spiele und 12 Punkte Rückstand auf Ligaprimus VfB Oldenburg – der Drops ist gelutscht. Und statt Platz 3 belegen sie nach dem Sieg von Werder II. bei Holstein Kiel II. nun Platz 5.

Am kommenden Wochenende – falls jemand mal Bock auf Fußball mit Herz hat – stehen folgende Spiele an:
Frauen-Regionalliga | HSV – Jahn Delmenhorst | So. 14:00 Uhr | Ochsenzoll
Frauen-Oberliga | TuS Berne – HSV II. | So. 15:00 Uhr | Berner Allee 64
Frauen-Bezirksliga | HSV III. – SC Nienstedten | So. 12:00 Uhr | Ochsenzoll
B-Juniorinnen-Bundesliga | Harburger TB – HSV U17 | Sa. 14:00 Uhr | Vahrenwinkelweg 28
Herren-Regionalliga | VfV Hildesheim – HSV U21 | So. 15:00 Uhr | An der Pottkuhle 1
Herren-Oberliga | Meiendorfer SV – HSV III. | Sa. 14:00 Uhr | Meiendorfer Straße 196
A-Junioren-Bundesliga | HSV – VfL Osnabrück | Sa. 13:00 Uhr | Hagenbeckstraße 124
B-Junioren-Bundesliga | FC St. Pauli – HSV | So. 11:30 Uhr | Königskinderweg 67a

Drei Spiele am Samstag – kommentiere mir am Sonntag hier ja keiner, dass er die Profis in Regensburg gucken musste

Jörg Meyer
5 Monate zuvor

ZE ROBERTO,
meiner persönlichen Meinung nach einer der besten Spieler die jemals beim HSV waren.
So jemanden braucht der HSV ( eigentlich jede Mannschaft) um die jungen Spieler zu führen und in schwierigen Phasen mit Erfahrung zu lenken. Er muss die Strategie des Trainers auf dem Platz umsetzen und je nach Verlauf anpassen.
Er wäre ein Vorbild in jedem Training und auch außerhalb durch seine Einstellung zum Job.
Jemanden zu haben der schon unbestritten bewiesen hat das er es kann dem vertrauen die Spieler und er würde erkennen wer tatsächlich mitzieht und wer nicht.
Aber selbst bei Ze Roberto hat es damals der HSV geschafft ihm keinen neuen Vertrag zu geben.
Ich bin mir natürlich klar das es wahrscheinlicher wäre den Heiligen Gral zu finden, als einen Ze Roberto 2.0, aber dann wären wir ganz weit vorne in unserer Entwicklung.

Micky
5 Monate zuvor

Selbstreflexion scheint auch nicht zu deinen grossen Stärken zu gehören.

MeinVerein2021
5 Monate zuvor

TW ist wie er ist. Ich finde ihn in der PK nicht auffällig unsympathisch.

Er lässt sich nicht hinreißen, was negatives über einzelne zu sagen. Das finde ich gut.

Klaus Henning
5 Monate zuvor

Und hier nochmal, auch wenn einige es langweilig finden:
Spielernoten Hamburger SV – SC Freiburg
Di19.04.2022, 20:45

https://forms.gle/xctTPXPsNupEvVvM6

Moin,
dies ist der Link zur Benotung der Spieler. Jetzt auch mit Trainer, Fans und Schiri..
Bitte seid fair und benotet nur ein Mal. Um mehrere Antworten des gleichen Users zu verhindern, müsste ich sonst ein Google Konto verlangen, und das möchte ich natürlich nicht.
Ich habe alle Spieler des aktuellen Kaders eingetragen, um nicht nach jedem Spiel ändern zu müssen.
Bitte bitte bitte bewertet nur die eingesetzten Spieler.
Nach dem nächsten Spiel bitte abwarten, bis ich ein neues Formular freigegeben habe, nicht in das vorherige eintragen.
Wenn Ihr später die bisherigen Eingaben sehen möchtet, ein leeres Formular abschicken. Die Auswertung kommt in einigen Tagen.
Alles Gute und bleibt oder werdet gesund
P.S.: Falls es Euch gefällt: „Hoch-Voten“ wäre nett, damit es immer sofort oben sichtbar ist.

Ralf Lübbe
5 Monate zuvor

Bei Jatta und Tim Walter bin ich nicht bei dir. Tim Walter ist gegen Plan B resistent. Ohne wenn und aber nur sein System. Auch wenn viel verändert worden ist, so geht das nicht . In Stuttgart ist Walter deshalb auch gescheitert. Bei Jatta weiß ich nicht ob Einzeltraining u. Taktikschulung und Laufwege was bringen. 10 Spiele und 1 gut ist zuwenig.

Blumi64
5 Monate zuvor

Ich bin für diese Saison raus.
Nachdem so gut wie der Aufstieg verkackt wurde war meine Hoffnung, mal nach 35 Jahren mal einen Titel zu gewinnen.
Das würde meiner Meinung nach gestern leichtfertig Hergeschenk.
Kein Aufstieg
Kein Pokal
Kein Bock mehr

MeinVerein2021
5 Monate zuvor

https://www.kicker.de/898979/artikel/hamburger-realitaet-weit-weg-von-der-bundesliga

Wenn der HSV nichts ändert, wird es dabei bleiben.

Zu naiv, vor allem zu wenig Entwicklung.

RAIBI
5 Monate zuvor

Frage in die Runde. Welcher Zeitligist und ambitionierter Verein mit Aufstiegssucht leistet sich in der 2. Liga eigentlich einen vergleichbaren Kittel? Es gibt nicht ansatzweise solch einen Spieler mit seinen Eigenschaften (launische Diva) bei unseren Gegnern.

Warum wohl?

hier ein paar Beispiele: Kyereh, Bittencourt, Salazar,… wer erkennt den Unterschied nicht?

Last edited 5 Monate zuvor by RAIBI
Rotkaeppchen1966
5 Monate zuvor

Nach der Enttäuschung auch von mir mal eine positive Erkenntis: Glatzel und Vuskovic sind Top-Einkäufe und Suhonen bringt erfrischende und belebende Elemente in das insbesondere in letzter Zeit ballverliebte statische HSV Spiel.
Ich denke, der viel geschmähte Kittel ist trotz allem ein wichtiger Bestandteil des Teams:
Auch gegen die Aues, Ingolstadts, Regensburgs etc. müssen Tore vorbereitet und erzielt werden: Und ja: Der HSV, auch wenn er inzwischen mit ja scheinbar wachsender Begeisterung als „normaler“ Zweitligist angesehen wird, ist immer noch einer der Favoriten in dieser Liga, gerade, wenn Bremen und Schalke hochgehen und Fürth und Bielefeld wieder runterkommen.
So arrogant es klingt, um seine Ziele zu erreichen (zumindest will Walter ja Spiele gewinnen, auch wenn ihn die Tabelle nicht interessiert), sollten immer noch einige „Pflichtsiege“ und Mitnahmepunkte eingepreist werden – und hier hat Kittel konstant geliefert.
Warum, wie „Alex“ berechtigt fragt, nicht zusammen mit beiden und wenn dann einer seine Formkrise hat, gilt es, den Kader ohnehin nicht nur ein wenig besser auszutarieren als es Boldt und Mutzel/Costa bisher getan haben.
Wie schon geschrieben: Ich weiß auch nicht mehr, was ich von Walter halten soll:
Wenn die Jungs nicht lernen (muss man so etwas wirklich lernen?), den Ball in bedrängter Situation einfach mal rauszukloppen und er weiterhin stur an seiner Linie festhält, scheinen die Vorwürfe von beratungsresistent und unflexibel ja nicht so unberechtigt.
Die Außendarstellung von B-M-W ist ohnehin erschreckend.

RAIBI
5 Monate zuvor

Mini-Trainingslager werden auch überbewertet.

Töftinger
5 Monate zuvor

„Wirft“ Fragen auf

Schwalbenkönig
5 Monate zuvor

Ich glaube Jatta ist mit seinen fussballerischen Mängel keine Verstärkung es müsste ihm doch möglich sein eine einzige Flanke pro Halbzeit an einen Mitspieler zu bringen. Nur schnell laufen kann doch kein zweitliga Kriterium sein.

Ralf Gleitsmann
5 Monate zuvor

Moin wieder in der Heimat angekommen. Von der Atmosphäre und Stimmung ein toller Abend im Volkspark wie zu besten Zeiten unter den Trainer Doll, Job und Stevens. Einzig das Ergebniss, obwohl von mir im stillen befürchtet, passte nicht. Jetzt gilt es, die Saison anständig mit möglichst 4 Siegen zu beenden unddannschauen wie man weiter verfährt. Wenn man sich den Volkspark, Campus und Trainingsplatz anschaut muss doch mehr möglich sein. Hatte gestern mit einigen Freiburgern gesprochen und merkte , dass die gestaunt haben was der gesamte Volkspark in Größe und seinen Möglichkeiten ringsum darstellt. Dabei haben die ja auch , wenn viel kleiner, eine neue Sportstätte. Schönen Abend noch Euch allen.

muckomat_34
5 Monate zuvor

Was Union Berlin bis jetzt im Halbfinale spielt ist wirklich stark gegen Leipzig.

bahrenfelder
5 Monate zuvor

Fragen stell ich mir bei dem HSV schon seit Jahren.
Wie kann ein großer Verein, was der HSV ja mal war, so kontinuierlich nach unten steuern?
Wann kommt endlich jemand in die Teppichetage der für den HSV lebt und dort mal kräftig durchwischt und die Selbstdarsteller zum Teufel jagt?
Wann werden Spieler verpflichtet die beißen und kämpfen im Aufstiegskampf und das 34 Spiele/90 Minuten+?
Wann kommt ein Trainer bei dem eine Entwicklung auf Sicht zu sehen ist? Sorry Herr Walter, dass sehe ich bei Ihnen auf Dauer nicht (der berühmte Plan B).

Und zum Schluss, kommt jetzt eine Serie und das unwahrscheinliche wird noch wahr?

alles hat seine zeit
5 Monate zuvor

Der HSV will einfach nicht erkennen, dass Erfolg das Ergebnis harter Arbeit ist.
Der HSV will eine Mannschaft entwickeln und erkennt nicht, dass zuvor die AG entwickelt werden muss.
Wofür steht der HSV?
Er kopiert mit Hingabe, was andere mit Erfolg erledigen.
Der HSV glaubt noch immer, er gehöre in die 1. Liga. Er kann sich glücklich schätzen, wenn er nach dem 5. Jahr in der 2. nicht in die 3. durchgereicht wird.

Olli1887
5 Monate zuvor

Freiburg vs. Leipzig, da weiß man gar nicht, wem man es weniger gönnen soll🤔 Beide🤮
Ich hätte es den Unionern gegönnt, damit sie dann gegen Freiburg im Endspiel gewonnen hätten 🤷🏼‍♂️Leider nein
Und Danke, an den KSC, für die Blumen 👍

Last edited 5 Monate zuvor by Olli1887
AD1979
5 Monate zuvor

Die Antworten auf die sieben selbst gestellten Fragen und die dieser vorangestellte Bewertung des gestrigen Spiels – die ich teile – weichen deutlich voneinander ab.

Ralf Gleitsmann
5 Monate zuvor

Leipzig im Finale. So bleibt dem HSV diese Schmach erspart. So schön es gewesen wären Berlin dabei zu sein. Freiburg wird gegen RB große Probleme haben.