Hat Walter „psychologisch versagt“? HSV-Aufsichtsrat entscheidet

von | 25.05.22 | 574 Kommentare

Wenn der Doktor ruft – oder in diesem Fall: schreibt – dann mache ich immer gern Platz. Denn die Eingebungen und Erklärungen von Dr. Olaf Ringelband sind in aller Regel großartig und erklären mir nicht selten psychologische Hintergründe sehr anschaulich. Manchmal bin ich dabei auch nicht seiner Meinung und diskutiere mit ihm so lange, bis ich meistens sachlich und inhaltlich doch überzeugt bin. Das wird ihm in diesem Fall allerdings nicht gänzlich gelingen. Zumindest nicht im Fazit. Dennoch halte ich seine Analyse für sehr schlüssig und will sie auch deshalb abdrucken, weil ich weit davon entfernt bin, meine Meinung als die einzig richtige werten zu wollen. Aber lest selbst: 

Schade – der HSV ist nicht aufgestiegen. Verdienterweise, denn Hertha wollte es einfach mehr, zeigte mehr Einsatz und Kampfeswille. Zufrieden kann man beim HSV aber nicht sein – man hat nach Werder den zweitwertvollsten Kader der zweiten Liga – da kann das Ziel nur sein, aufzusteigen. Alles Gerede davon, dass man „auf einem guten Weg” sei oder „eine tolle Aufholjagd am Ende der Saison” gespielt habe, ist Augenwischerei. Das Scheitern des HSV nicht als solches zu benennen, bereitet den Boden für die nächste Saison in Mittelmäßigkeit, denn es festigt den Glauben, dass man es reicht, wenn man es mal versucht hat. 

In meinem Kommentar vor dem zweiten Relegationsspiel habe ich schon vermutet, dass Hertha ein Tor schießt – aber fälschlicherweise vermutet, dass der HSV psychisch stabil genug ist, um das wegzustecken. Falsch lag ich auch in meiner Einschätzung von Magath – denn er hat offensichtlich erkannt, dass er die Mannschaft mit seiner Art nicht erreicht und quasi seine gesamte Trainerkompetenz an Prince Boateng übertragen. Respekt, Herr Magath – das ist genau die Fähigkeit zur Selbstreflexion, die ich ihm gestern noch abgesprochen habe. 

Aus meiner Sicht hat Walter als Trainer im Rückspiel versagt – psychologisch wie taktisch. Psychologisch: dass Hertha ein Tor schießen kann, wusste man. Denn es gab zwei Szenarien – das Best-Case-Szenario, dass die Hertha komplett demoralisiert ist und sich vorführen lässt. Und das Worst-Case-Szenario, dass Magath es irgendwie schafft, die Mannschaft heiß zu machen, sie gegenhält, hoch presst und sogar ein Tor schießt. Diese Möglichkeit muss man als Trainer antizipieren und im Vorfeld positiv „re-framen” (so nennt man es, wenn man negative Ereignisse in positive umdeutet), z.B. indem er mit der Mannschaft intensiv das Worst-Case-Szenario bespricht und darauf hinweist, dass ein (unter Umständen sogar früher) Gegentreffer ein deutlicher Hinweis darauf ist, dass man nicht eng genug bei den Gegenspielern ist, dass man nicht alles gegeben hat und noch eine Schippe drauflegen muss, dass es also eine Chance ist, sich als Mannschaft neu zu motivieren. Aber offenbar waren die Spieler mental nicht darauf vorbereitet, denn einige hatten nach dem Gegentreffer sichtbar Angst, die Körpersprache von Kittel z.B. sprach Bände. Ich würde deshalb aber nicht in das Kittel-Bashing einstimmen, dass Kittel ein hochtalentierter Spieler ist, wissen wir, aber wir wissen auch, dass er psychisch wenig stabil ist. Hier ist der Trainer gefragt, einen Spieler wie Kittel so zu stabilisieren, dass er Rückschläge psychisch bewältigen kann.

Taktisch (und jetzt lehne ich mich weit aus dem Fenster, denn ich bin kein Taktikexperte, sondern Fan wie wir alle) kann ich nur das, was Walter mit dem HSV macht, mit anderen Vereinen vergleichen, und da fallen mir zwei Dinge auf: die kurzen Abstöße und das Aus-der-Abwehr-Herauskombinieren kann mitunter gut sein. Aber wenn der Gegner aggressiv hoch presst, steht das Risiko (Ballverluste bringen fast immer die Gefahr eines Gegentors) in keinem Verhältnis zum Ertrag. Das zweite, was mir auffiel: wie variantenarm das Angriffsspiels des HSV ist: es werden strikt die Positionen gehalten – mit dem Effekt, dass auf Höhe des 16ers 3 oder 4 Spieler stehen, die Abwehr hat im Mittelfeld kaum Anspielstationen, sodass die einzige Lösung häufig ein 1-gegen-1 Zweikampf auf der Außenbahn ist – der dann zwar manchmal Gefahr bringt wenn man es bis zur Grundlinie schafft, aber auch die Gefahr eines Gegenstoßes, wenn der Zweikampf verloren wird. Wie es anders gehen kann, konnte man am Sontag am letzten Spieltag der Premier League sehen: sowohl Liverpool wie City lagen hinten (ja, ich weiß, dass man den HSV nicht mit den Englischen Top-Clubs vergleichen kann – aber man kann sich doch zumindest etwas abgucken von den Großen), aber beim Angriffsspiel waren meistens alle oder alle bis auf einen Angreifer beim Spielaufbau im Mittelfeld. Damit hatte man Anspielstationen und mitunter sogar Überzahl im Mittelfeld, in den 16er laufen dann Spieler (und zwar nicht nur die Stürmer) wenn es nötig ist. 

Dass alles kann man natürlich nicht erst im letzten Relegationsspiel einüben, sondern das ist die Aufgabe des Trainers, taktische Varianten im Training vorzubereiten. Ich bin kein Trainings-Kibitz, aber was ich so höre, passiert das Einstudieren von taktischen Varianten im Training nur selten. 

Unter dem Strich hat Walter also psychologisch wie taktisch versagt. Dennoch würde ich an ihm festhalten, denn ein Trainerwechsel würde m.E. wenig bringen. Wichtig wäre, jetzt die Fehler gnadenlos offenzulegen – und damit meine ich nicht nur die des Trainers und der Mannschaft. Denn rein statistisch wird das Risiko, nicht aufzusteigen von Saison zu Saison größer, wenn jetzt nicht alle Signale in Richtung „Höchstleistungskultur” umgelegt werden, kann es übernächste Saison zu spät sein.

Danke, Olaf!!

Ich bin im Bezug auf das Rückspiel und auch auf viele Saisonspiele bei der taktischen Analyse voll dabei. Auch mir fehlte der Plan B bzw. die Veränderung der eigenen Spielweise bei veränderten Spielständen oft. Dass man trotzdem oft zurückgekommen und spät noch getroffen hat, war zwar immer wieder ein gutes Argument dafür, „bei uns zu bleiben“, wie HSV-Trainer Walter seine zweifellos ebenso komplexe wie grundsätzlich eindimensionale Spielweise nennt. Aber aus der praktischen Erfahrung weiß ich, dass positive Erlebnisse oft positive Erlebnisse beeinflussen. Soll heißen: Den Glauben daran, etwas Außergewöhnliches schaffen zu können, stärkt nichts mehr, als der praktische Beweis dafür. Allein die Taktik an sich macht das nicht besser.

Dieses Momentum, so behaupte ich es, hat der Trainer in dieser Saison beim HSV gehabt, erkannt und sehr gut genutzt. Die Mannschaft und er haben ein sehr komplexes, dominantes Spielsystem verinnerlicht und es gegen alle Kritik von außen megakonsequent angewendet. Erfolgreich. Allein das schweißt zusammen und macht Trainer Mannschaft zu einer Einheit, die sich gegenseitig vertraut. Und genau so, wie das sportlich gut gegangen ist, ist das mit einzelnen Spielern gescheitert. Faride Alidou ist nicht mal im Ansatz eine Hilfe gewesen, obwohl der Trainer immer wieder auf ihn setzte und an ihm festhielt. Sonny Kittel hat dem HSV ebenso Scorerpunkte beschert wie in entscheidenden Momenten versagt – siehe beide Relegationsspiele. Hier herrscht aus meiner Sicht ein Delta ins Negative. Insbesondere im Rückspiel hätte Kittel ausgewechselt gehört. Oder gar nicht spielen dürfen.

Walters Art beruht auf bedingungsloser Konstanz

Als Gegenbeispiel hierzu wird mir Walter allerdings auch viele Beispiele nennen können, wo seine Art gegriffen hat. Mikkel Kaufmann ist m Ende noch mal gekommen. Und auch wenn ich ihn lange nicht so stark sehe wie viele hier (ich würde weder ein leih- noch weniger ein Kaufgeschäft in Betracht ziehen), wurde er besser und half gegen Rostock maßgeblich, den dritten Platz zu sichern. Bei anderen wie Daniel Heuer Fernandes, in der Hinrunde Jonas David, Bakery Jatta und vor allen Robert Glatzel war Walters bedingungsloses Vertrauen sogar absolut berechtigt und machte den HSV stärker.

Beim psychologischen Versagen bin ich bei Dir, Olaf. Egal wer mich gefragt hatte vor dem Rückspiel, allen habe ich immer dasselbe geantwortet: Der HSV muss Hertha 20 bis 30 Minuten ruhigstellen, dann wären diese gebrochen. Allein ein frühes Gegentor könnte den mental angeschlagenen Berlinern noch einmal Schwung geben, an sich zu glauben. Dass der HSV sich genau dieses Tor fing, war bitter. Auch, wie man es fing. Es nahm den größten Teil des Schwungs aus dem trügerisch knappen Vorsprung aus dem Hinspiel. Aber es hätte den HSV lange nicht so schocken müssen. Stattdessen hätte Walter seiner Mannschaft für genau diesen Fall ein Mindset mit auf den Platz geben müssen, das die Mannschaft erkennen lässt, was fehlt. GENAU SO, wie Du es sagst, lieber Olaf!

Trotz dieses Mankos hielt man defensiv zumindest stand. Das Gegentor war ein individueller Torwartfehler. Sowas passiert leider immer wieder mal (siehe Hertha-Keeper im Hinspiel) Ansonsten hatte Hertha wenig klare Torchancen. Aber: Den HSV hat im Relegationsspiel das gebissen, was ihm im Laufe der Saison schon gefehlt hat: Es fehlte ein Plan B. Es fehlte der Notfallplan, wiem man sich aus der passiven Rolle wieder erfolgreich in die dominante Rolle zurückspielt. Oder wie formulierte es Jonas Meffert so vielsagend: „Als wir dann merkten, dass die Berliner müder wurden und sich Räume für uns ergaben, hatten sie leider schon einen und etwas später sogar zwei Treffer erzielt.“ Stimmt.

Der HSV ist in der Relegation an sich selbst gescheitert

Ich behaupte, der HSV ist in dem Rückspiel daran gescheitert, dass er weiter seinen Stiefel runterspielte (sogar mit zehn Mann, da Kittel sich komplett verweigerte) und darauf hoffte, dass es noch mal so kommen würde, wie es in der Saison oft gekommen war: Auf einen glücklichen Ausgleichs- bzw. nach dem 0:2 auf einen Anschlusstreffer, der zumindest die Verlängerung bedeutet hätte. Der HSV hoffte mehr, als er aktiv dafür tat bzw. tun konnte. Denn eines ist auch klar: Rein individuell-qualitativ ist selbst eine charakterlich schwache Erstligatruppe wie Hertha BSC stärker einzustufen als jeder Zweitligist.

Dass der HSV auf den Luckypunch hoffen musste, war mir vor diesen Relegationsspielen klar. In Berlin hatte man ihn im wahrsten Sinne des Wortes „lucky“ mit dem glücklichen Tor zum 1:0. Im Rückspiel aber war die HSV-Offensive zu schwach, nachdem Bakery Jatta außen und Robert Glatzel im Zentrum komplett aus dem Spiel genommen worden waren. Rechnet man Kittel noch dazu, waren die vorderen drei komplett raus.

Deshalb blieb tatsächlich nur noch Ludovit Reis, der offensiv etwas bewegen könnte – und ehrlich gesagt, war der Niederländer defensiv wie offensiv auch der Einzige, der wirklich auffällig war und den Berlinern trotzte. Hier hätte Walter taktisch und damit einhergehend auch personell etwas verändern müssen. Dass man in der Nachspielzeit die Bälle weiter von links nach rechts schob, ohne ihn in den Sechzehner zu schlagen – fatal!

Bei der Gesamtbewertung Walters würde ich aber nicht von einem Versagen sprechen – sehr wohl aber von einem Manko, das abgelegt werden muss. Für das Ziel Wiederaufstieg mag es reichen, wenn man den bis hierhin entwickelten Leistungsstand mit verbessertem Personal und gefestigten Automatismen stärkt. Aber auf Sicht muss Walter bei sich und seinen taktischen Möglichkeiten eben genau das erkennbar machen, was er selbst immer wieder proklamiert: ENTWICKLUNG.

Denn die so oft geforderte Leistungskultur hört nicht bei dem Trainer auf. Selbstverständlich muss die vom Verein bedingungslos vorgelebt und ebenso bedingungslos eingefordert werden. Aber als Trainer ist Walter immer auch derjenige, der hier das Licht nicht nur an-, sondern auch wieder ausmacht. Er ist der oberste Wächter dieser Leistungskultur. Er muss die stete Entwicklung der Mannschaft definitiv einfordern, er muss diese aber auch gestalten.

Droht Ärger in Vorstand und Aufsichtsrat?

Noch mal: Vielen lieben Dank für Deinen Text, lieber Olaf. Ich hoffe, Du kannst mit meiner Argumentation etwas anfangen. Oder besser gesagt: Ich hoffe, Ihr alle findet Euch irgendwo in diesem heutigen Blog argumentativ wieder. Und dann noch ein Wort zu dem heute im Abendblatt erschienenen Text, der impliziert, dass es auf Führungsebene wieder knatscht. Es stimmt, dass es vor einigen Wochen vereinsintern kein klares Bekenntnis zum Walter-Weg gab, obgleich Sportvorstand Jonas Boldt dieses einforderte. Es stimmt auch, dass der neue Vorstand Dr. Thomas Wüstefeld viele Veränderungen vereinsintern anstrebt, um die Kosten zu senken. Das wiederum geht auch zu Lasten des Angestelltenapparates, der beim HSV mit mehr als 300 Festangestellten für Zweitligaverhältnisse zweifellos noch immer viel zu groß ist. Wüstefeld hat hier Einsparungen angekündigt, diese aber noch nicht umgesetzt. Daher sind viele Angestellte verunsichert und sprechen von einer „Stimmung der Angst“. Weshalb Wüstefeld es hier bislang bei Ankündigungen belassen hat, weiß nur er selbst.

Auch das Verhältnis vom Aufsichtsrats-nahen Wüstefeld zu dem vom AR aktuell sehr kritische gesehenen Boldt ist bekanntermaßen eher professionell als besonders vertraut. Wobei mich das überhaupt nicht stören würde. Solange beide im Sinne der Sachen funktionieren, sind unterschiedliche Meinungen sogar oft sehr viel produktiver als Einheitsbrei. Aber es muss in der Sache harmonieren. Hier muss der Aufsichtsrat seiner Kontrollfunktion jetzt besonders genau nachkommen.

Boldt und Walter müssen die Analyse zulassen, aber…

Weshalb aber Boldt und Walter trotz laufender Verträge auf Verlängerung selbiger pochen, kann ich nur bedingt nachvollziehen.  Es ist für mich ein bisschen so wie damals mit dem Interesse des AS Rom an Boldt: Mich als Aufsichtsrat würde das Befinden meines Sportvorstandes nur bedingt in meinen Handlungen beeinflussen. Er ist ein Angestellter, dessen Handeln ich beurteilen muss. Entscheiden würde ich mich dabei immer nur aus einer klaren Überzeugung heraus. Nicht vorher. Und wenn diese aktuell nicht zu hundert Prozent gegeben ist, dann muss man eine genaue Analyse abwarten. Dass diese Phase natürlich mit einer gewissen Anspannung versehen ist, das liegt in der Natur der Sache! Aufsichtsrat und Vorstand sollen keine Freunde sein, sie sollen den HSV besser machen. Und daher müssen auch Boldt und Co. diese Phase nicht nur akzeptieren, sondern auch zulassen.

Aber ich behaupte auch: Wenn die Kontrolleure ihren Job richtig machen würden, würde diese Analyse im Groben schon stehen. Dafür war die Saison lang genug. Und allein den Saisonausgang davon abhängig zu machen wäre der Fehler, den man hier in Hamburg seit Jahren macht. Denn Entwicklung ist nie ein ausschließlich gerader Weg, sondern immer auch mit Misserfolgen verbunden. Und solang man daraus lernt, wird es besser. Dann sollte man an seinem Personal festhalten. Und genau das würde ich in diesem Fall tun.

Für mich ist klar: Es muss mit Boldt und Walter weitergehen

Bis morgen, liebe alle. Zumindest, wenn es von der Aufsichtsratssitzung Neuigkeiten zu vermelden gibt. Sollte dem nicht so sein, werde ich den Vatertag nutzen, um Vater zu sein und mit meinen Kindern ganz entspannt Spaß zu haben. Also alles das, was ich Euch für morgen auch wünsche. Bleibt gesund!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Polkateddy
1 Monat zuvor

Ich kann alle Argumente pro und contra Walter nachvollziehen. Der Schlüssel, ob er weitermachen soll, liegt aber nicht in der Wahrnehmung von außen. Erstens ist es nämlich extrem wichtig was die Mannschaft denkt und zweitens und genau hier liegt der Schlüssel, ist es wirklich von Bedeutung was Tim Walter denkt. Und was Tim Walter denkt, das bereitet mir etwas Kopfzerbrechen. Nach dem Relegationsrückspiel ließ er in der PK nebst einem verdutzt dreinschauenden Magath nämlich den bedenklichen Satz fallen “ heute hat nicht die bessere Mannschaft gewonnen „. Wäre ich AR Mitglied wäre der Trainer noch vor Antritt seines Urlaubs vor dem Gremium vorstellig, um diesen Satz(Worte haben Bedeutung) exakt zu erklären. Ich halte es nämlich für wichtig nach einer Niederlage einen klügeren Trainer zu haben als vor dem Spiel. Ansonsten macht eine weitere Zusammenarbeit keinen Sinn.

YNWA
1 Monat zuvor

Hier muss der Aufsichtsrat seiner Kontrollfunktion jetzt besonders genau nachkommen.

Genauso ist es lieber Scholle. Nur durften wir bereits in den letzten Jahren beobachten, dass der AR seiner Kontrollfunktion offenbar überhaupt nicht nachkommt.

Ein hier durch die Hintertür eingeschleuster Investor, der zu keinem Zeitpunkt auch nur irgendeine sportliche Kompetenz nachweisen kann, wird hier aus dem nichts, zum Entscheider ernannt und läuft fortan gottgleich durch die Gegend. Was der hier für einen Schaden anrichtet kann heute doch noch niemand ansatzweise bewerten.

FAHRLÄSSIG allerdings ist die anhaltende Passivität eines Janssen (welche Funktion hat der eigentlich) und des AR. Es gibt vermutlich keine AG in der Welt, die dermaßen lachhaft verwaltet wird und wo derartiges einfach so passiert.

Gibt es denn schon irgendeine Konsequenz oder irgendeine Ansage eines Verantwortlichen gegenüber den handelnden Personen, für den Nichtterfolg der letzen Jahre? Im Sinne der AG kann das ja nicht gewesen sein, oder?

Das kann ja wohl selbst der letzte BMW Befürworter nicht behaupten, dass es Erfolge gab. Der Kader wird sukzessive verschlechtert und Geld wird weiter verbrannt und zweckendfremdet, als gäbe es kein Morgen. Ein „jüngster Kader der zweiten Liga“ wird als Deckmantel für „wir haben es in den letzten Jahren verkackt“ verwendet – und der einfache Fan freut sich auch noch.

Welche Konsequenzen gibt es denn für den Finanzjongleur Wettstone? Es kommt ja immer mehr ans Licht.

Gibt es überhaupt Konsequenzen für irgendwenn?

Es muss doch mal irgendwann klare Ansagen geben, die nach innen und außen auch eindeutig kommuniziert werden. Das und das sind die Ziele, da wollen wir hin und das muss dafür getan werden.

Stattdessen läuft der einzig sportliche Verantwortliche Boldt, offenbar frei drehend durch die Gegend und formuliert seine Ziele offenbar selber. Immerhin „Platz 4 ist nicht unser Ziel“ – war seine Ansage vom letzten Jahr. Für den einen hies das, der Aufstieg ist Pflicht für den anderen, ach der Aufbau darf auch länger dauern.

Das ist doch alles amateurhaft und wenn Boldt jetzt erst wieder prüft, was finanziell machbar ist und wie der Kader für die Zukunft „punktuell“ erweitert wird, dann ist das doch jetzt schon wieder viel zu spät! Es muss doch in seiner Schublade mit den 1000 Ideen zumindest 2 Blätter geben mit: „dass passiert bei Liga 1“ und „das bei Liga 2“.

Jetzt wird es wieder ein Gewese um seine Vertragsverlängerung geben und nichts wird passieren, wie immer! Echte Verstärkungen wird es nicht geben und die Erklärung wird, wie immer sein, dass die Mittel dafür fehlen. Ja, warum denn wohl – weil hier so gewurschtelt wird wie immer.

Wir sind keine AG sondern ein Verein, der sich verdammt laienhaft präsentiert und zwar in allen Belangen!

Herr Eberhofer
Herr Eberhofer
1 Monat zuvor

@Marcus Scholz: ich nehme Bezug auf den Post von User Alex im Zusammenhang mit einem Polizeieinsatz in Bramfeld. Wenn es weiterhin geduldet wird, dass dieser User oder seine Trottelarmee andere hier im Blog in unflätiger Weise angreift und beleidigt bin ich hier endgültig raus. Was hier, entstanden aus einem ernsthaften Fußball-Blog Matz ab, entstanden ist, dass ist wirklich nur noch als vollkommen niveaulos zu bezeichnen. Reagieren Sie, wenn Sie noch als Journalist ernst genommen werden möchten. Ansonsten kann dieser Blog weg 🤷🏻‍♂️

Sebastian
1 Monat zuvor

Mit Boldt und Walter weitermachen ? 3 mal hat es Boldt mit dem Aufstieg versucht und 3 mal ist gescheitert.

„Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten

Walker
1 Monat zuvor

Walter raus!
Boldt raus!
Magath als VV installieren.
Hoogma holen.
Der bringt einen Benelux Trainer mit.
Und ab geht’s.

Ze Barbar
1 Monat zuvor

Zur Erinnerung: Schalke und Werder waren abgestiegen, der HSV hat sich unter Walter tatsächlich mal verjüngt und einige erstligaerprobte Routiniers ausgesiebt. Ich denke, dass wirklich jeder vor der Saison mit Platz 3 mehr als zufrieden gewesen wäre. Mehr noch: 60 Punkte haben weder Hecking noch Thioune geholt.
Im Klartext: Walter hat aus weniger mehr geholt als seine Vorgänger und er hat diese elenden Wackelfuß-Spiele der Vorjahre, bei denen ich selbst bei einer 2:0-Führung keinen Glauben an die Truppe hatte, weitestgehend abgestellt. Im Gegenteil: Der HSV hat sogar oft Moral bewiesen, den Pokal dabei eingeschlossen.

Und dann muss man auch einfach mal sagen: Man kann ein solches Finale, wie es die Relegation ist, nicht so durchplanen, dass man auf jeden Fall gewinnt. Ja, der HSV wirkte gehemmt, aber die Hertha ist nicht nur ein charakterloser Haufen, sondern eben auch eine Millionentruppe voller Nationalspieler. Deshalb nervt mich der Text von Ringelband.

Didi
1 Monat zuvor

Immer auch eine Frage der Alternativen.

Wenn Boldt geht, kommt dann Hoogma oder eher Jansen?

Welcher Coach hätte denn mit der Truppe mehr erreicht? Hrubesch sicher nicht!

Und wenn man Magath als VV will, verpflichtet man dann Boateng mit, damit der die Richtung vorgibt?

Und zu den Aussagen des Doc würde mich interessieren, ob er jemals selbst Fussball gespielt hat und woher er seine Informationen über den Ablauf des Trainings erhält.

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Dass es unterschiedliche Auffassungen zur zukünftigen Ausrichtung des HSV gibt, ist keine Überraschung.
Es zeigt sich auch hier im Blog. Nach dieser vierten unbefriedigenden Saison im Unterhaus war das auch zu erwarten. Und ich bin ja bekanntlich froh darüber, dass ein „Weiter so“ massiv in Frage gestellt wird.

Der Umgang mit diesen unterschiedlichen Auffassungen bestägt mich aber einmal mehr in meinem Urteil:

Der HSV ist einfach ein ganz mies geführter Proficlub. Wer es bisher nicht wahrhaben wollte, kann es jetzt nicht mehr leugnen. Und dieser Umstand ist der Hauptgrund für fünf Jahre Unterklassigkeit.

Dosenfisch
1 Monat zuvor

Ich find das alles total lustig hier. Echt jetzt. Es ist alles ein großer Spaß. Es geht nämlich nur um eine völlig bedeutungslose Sache. Hintergrundbelustigung in schweren Zeiten. Ein bisschen Schokolade fürs Leben. Und dann diese bedrohliche Bedeutungsschwere des HSV-Fußballs. Ich könnt mich wegwerfen. Ich les hier mit und könnt mich nur beömmeln. Habt ihr eigentlich keine anderen Sorgen? Tut, als ginge es um den Fortbestand der menschlichen Zivilisation. Und dabei ist das alles so dämlich banal. Was ändert sich in eurem Leben, wenn der HSV in der ersten BL spielt? Nichts. Gar nichts. Die Mieten bleiben hoch. Der Sprit bleibt teuer. Das Mehlregal bleibt leer. Der Krieg bleibt. Das Klima kackt ab. Aber es ist ja so unfassbar wichtig, ob Walter grinst oder nicht. Macht nur weiter. Wie gesagt: ich schmeiss mich wech!

Alex
1 Monat zuvor

Bei diesem Verein wird sich nie etwas ändern. Die Wohlfühloase lebt. 🤯 ENDE

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Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Dr. Ringelbands Analyse besteht für mich aus drei Teilen:

1) Vorbereitung/Einstellung der Mannschaft auf das Rückspiel
2) kritische taktische Analyse des Rückspiels
3) Fazit und Empfehlung

Bei 1) gehe ich durchweg mit.
Walter hat seine Truppe – im Gegensatz zu Magath und Boateng – nicht gut auf das Spiel vorbereitet und eingestellt. Dass Hertha über Pressing, Körperlichkeit und Standards kommen würde, war keine Überraschung. Das war vielmehr sehr wahrscheinlich. Der HSV schien darauf nicht eingestellt zu sein und „blieb bei sich“. Einem guten Trainer wäre das nicht passiert. Für mich ein unverzeihlicher Fehler Walters.
Er hat auch eingeräumt, die Herthaner nicht mal live beobachtet zu haben. Auch aus seinem Trainerstab war niemand in Dortmund beim letzten Auswärtsspiel von Hertha BSC. Das sagt viel aus.
Magath war im Gegensatz dazu in Darmstadt, sein Assistent Fotheringham in Rostock.

Bei 2) gehe ich teilweise mit.
Die fehlenden taktischen Lösungsansätze ergeben sich schon fast aus 1).
Im Übrigen hat Walter seine Wilde-Sau-Taktik aus 2021 etwas angepasst. Deshalb gibt es weniger Positionswechsel. Viele hatten das gefordert. Allerdings kann die beste Taktik nicht funktionieren, wenn im Mittelfeld keine Zweikämpfe gewonnen werden. Das Klein-klein, was zur Ecke vor dem 0:1 führte, hat mit Taktik wenig zu tun. Mehr mit Sturheit und Beratungsresistenz. Man hätte der Truppe schon nach zwei Minuten sagen sollen, als sich das Berliner Pressing bereits zeigte, dass sie nicht im Dreieck über Heuer F. spielen soll.

Bei 3) gehe ich überhaupt nicht mit. Will der HSV wirklich nochmal ernsthaft die Zweitliga-Meisterschaft in Angriff nehmen, muss sich auf der sportlichen Führungsebene personell etwas ändern.
Ein „Weiter so“ ist nicht akzeptabel. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die Aufsichtsräte noch vollends überzeugt von Boldt und Walter sind. Ich wüsste nicht, wo diese Überzeugung nach jahrelangem Scheitern und vielen Fehlern herkommen soll. Und wenn das zutreffen würde, können Walter und Boldt nicht bleiben.
Deshalb kann die Schlussfolgerung – nicht ganz zuletzt wegen 1) – nur lauten:
Die Wahrscheinlichkeit des direkten Aufstiegs kann nur erhöht werden, wenn man die aktuelle Führung um Boldt, Mutzel und Walter gegen bessere Leute austauscht. Und das kann lange nicht so schwer sein, wie von einigen hier immer wieder behauptet wird.

Marco Rose ist hinter Bayern Zweiter geworden. Wirklich keine Sünde. Und trotzdem haben die Verantwortlichen beim BVB einhellg erkannt, das eine Veränderung her muss. Nur leider erkennt das beim HSV niemand. Immer erst dann, wenn der Patient nicht mehr zu retten ist.

Hamburgo
1 Monat zuvor

Wenn man hier den Dialogen eine gewisse Zeit folgt, dann scheint es ja nur 2 Gruppen von HSV-Fan’s zu geben. Die „Hüfer“ und die „Pester“.

Ich fühle mich weder der einen noch der anderen Gruppe zugehörig und mache mal eine 3. Gruppe auf, die der „Realisten“.

Realistisch hatte der HSV meiner Einschätzung nach in dieser Saison kaum eine Chance auf den Aufstieg, wenn nicht einer der beiden 1. Liga-Absteiger total versagt.

Sowohl Schalke und auch Werder haben im letzten Moment noch die Kurve gekriegt und somit hat der HSV das erreicht, was realistisch am Wahrscheinlichsten war, die Relegation.

Der Fan in mir hat natürlich auch gehofft, dass die Mannschaft aufsteigt, aber dem Realisten in mir war klar, dass es dazu mehr braucht, als nur Glück.

Wie die Historie der Relegation zeigt, hat der Zweitligist gegen den Erstligisten eigentlich keine Chance. Das gibt der Modus mit Hin- und Rückspiel einfach nicht her, im Gegensatz zum Pokal, mit seinem K.O.-Modus.

Wer spielt den da gegeneinander ?

Der Bundesliga 16. gegen den 21 von 36 Mannschaften. Geht man nach den Kaderwerten liegen noch mehr als nur 5 Plätze zwischen ihnen.

Hinzu kommt der Erfahrungsschatz beider Teams aus dem Liga-Alltag der Saison. Der Erstligist hat die Saison über gegen den 1. bis 18. gespielt und der Zweitligist gegen den 19. bis 36.

Jeder, der mal selbst auf einem gewissen Niveau gekickt hat, weiss, dass man als Underdog EINEN Sahne-Tag erwischen muss, um gegen einen wesentlich besser Platzierten überhaupt bestehen zu können.

ZWEI Sahne-Tage haben eine Wahrscheinlichkeit von 6 zu 24 oder 25% ! (Relegations-Historie)

Als ich dann hörte, dass Tim Walters Strategie für das Rückspiel war „Wir bleiben bei uns“ und das Spiel so angehen wollte, wie alle zuvor, da war mir klar, dass er nicht verstanden hatte, dass seine Mannschaft mit dem Hinspiel schon den EINEN Sahne-Tag ge- / er-lebt hat.

Die Menge an möglichem Glück war schon final verbraucht. Noch mehr davon zu erwarten bzw. für möglich zu halten, ist mega-arrogant und mehr als wirklichkeits-fremd.

Frei nach Huub Stevens: „Die Null muss stehen“, was Angesichts des Ergebnisses aus dem Hinspiel ja gereicht hätte.

Meine Überzeugung ist, dass Walter genau das Gegenteil hätte machen müssen, um die Wahrscheinlichkeit des Aufstiegs von 25% auf über 50% zu erhöhen, sprich konsequent hinten dicht zu machen und vorne hilft uns der liebe Gott,

Zumindest für die 1. Hälfte hätte ich mir 2 Fünfer-Ketten gewünscht und wenn das nicht funktioniert, hätte man angesichts von 5 Wechsel-Optionen später ja immer noch offensiv reagieren können.

Wie man das erfolgreich macht, hätte sich Tim Walter auf höherem Niveau bei Atletico Madrid oder beim FC Villarreal abschauen können.
Insofern teile ich die Analyse von Dr. Olaf Ringelband nur bedingt.

Korrekt ist, dass Tim Walter das Spiel ver-coacht hat. Die Mannschaft, die auf dem Platz stand, hat nicht versagt, sondern konnte es einfach nicht besser.

Mindestens ein Kittel und ein Jatta waren für die Start-Elf in diesem Spiel der Spiele kaum eine gute Idee.

Alex
1 Monat zuvor

Noch ein paar Auszüge aus dem Affenstall:

Belastend für die Gesamt-Lage: In großen Teilen des Klubs ist man davon überzeugt, dass Jansen und Wüstefeld nach der Kiel-Pleite (0:1) am 29. Spieltag den Plan fassten, Boldt und Walter zum Saison-Ende loszuwerden. Jansen dementiert das. Aber: Selbst auf Oberliga-Plätzen, wo der Ex-Nationalspieler mit seiner Truppe HSV III kickte, wunderte man sich über seine offene Kritik an der sportlichen Führung.

An Wüstefeld scheiden sich die Geister. Mehrfach wurde der Unternehmer dabei ertappt, wie er schummelte. Zuletzt Dienstag, als er in einer Medienrunde erzählte, er habe die Mannschaft gerade in die Sommerferien verabschiedet. Dabei war er bei dem Treffen gar nicht dabei.

Lug und Betrug, alles wie gehabt beim Gesamtdefekt HSV. 🤑🤑🤑 Das ENDE naht…

Kai Lorenzen
1 Monat zuvor

Vertragsverlängerungen wären das völlig falsche Signal. Da bin ich jetzt tatsächlich erstaunt.

Sen Rossi
1 Monat zuvor

Boldt wäre nach seinen jüngsten Äußerungen für mich als AR nicht haltbar, wobei ich ihn schon immer kritisch gesehen habe. Und das Nico Jan Hoogma endlich hier aufschlägt, darauf warte ich schon seit Jahren. Seine Nummer müsste doch irgendjemand haben …

Fantomas
1 Monat zuvor

Ach Lieber Herr Doktor. Ich bin sicher kein Hüpfer, aber das Tim Walter seine Mannschaft psychologisch nicht vorbereitet hat, wissen Sie woher? Waren Sie in der Kabine? Auch wenn Sie das offensichtlich an der Spielweise ausmachen möchten, gibt es noch das Szenario. Spieler / Angestellte kann es nicht umsetzen.

Denn, wenn einer Ihrer Vorstandskollegen einen Rabona von Ihnen einfordert, würden Sie, bei allem Respekt, sich eher die Beine brechen als das geforderte umsetzen zu können.
Wer hat nun versagt. Ihr Kollege, weil er es Ihnen nicht beibringen konnte, oder Sie, weil sie Talentfrei sind?

Zudem sprechen Sie die Wertigkeit des Kaders an. Wenn also die Wertigkeit des Kaders den Aufstieg garantieren hätte müssen, dann haben wir doch zurecht die Relegation nicht gewonnen. Denn Hertha hat einen deutlich höheren Kaderwert. Also wäre doch vom Wertigkeitsgesichtspunkt alles nach Plan. Oder etwa doch nicht!?
Hätte ein individueller Fehler nicht zum 2:0 geführt , würde Ihre Analyse wahrscheinlich anders ausfallen.
Vielleicht sollte sich einmal die Leistungskultur einiger Fans ändern.

Immer ist alles schlecht. Das ist psychologisch auf Dauer auch nicht gesund Her Doktor

Und das Magath seine Mannschaft nicht erreicht, deshalb Prince Boateng die Aufstellung hat machen lassen, feiern Sie als klugen Schachzug. Leider muss ich Sie enttäuschen. Wenn Sie gut informiert wären,
hätten Sie gewusst, dass es Herr Magath schon seit Jahren macht. Er bespricht immer mit den Schlüsselspieler die Manschaftsaufstellung!
Woher ich das weiß? Hat er live im Fernsehen wiedergegeben. Quelle BILD TV . Er selbst findet daran nichts ungewöhnlich!

Last edited 1 Monat zuvor by Fantomas
spector
1 Monat zuvor

Das Gemeckere hier über Boldt und Walter ist auf einem gefährlich hohen Niveau: Wir konnten im letzten Sommer Spieler im Kaliber von Reis, Muheim & Schonlau holen, dazu die „Königstransfers“ Glatzel und Vuscovic (über Kaufoption). Mehr war finanziell nicht drin nach dem Geldverbrennen in den Abstiegsjahren.

Glaubt ihr ernsthaft, es war damit erheblich mehr rauszuholen als in dieser Saison? Dass man mit diesen Voraussetzungen besser abschneiden muss als ein Schalke oder Werder bzw eine Hertha bezwingen muss?

Nein, alle Drei spielen aktuell mit ihren Mitteln in einer höheren Liga. Das nötige bisschen Mehr wäre nur mit dem Extraquentchen Glück drin gewesen.

Erfolg können wir nur noch erreichen, wenn wir nachhaltig aufbauen und entwickeln, wie es das aktuelle Team vorbildlich begonnen hat. Nur so sind auch die Freiburg, Frankfurt und Mainz nach oben gekommen. Wie kann man das nicht sehen und immer wieder alles umwerfen wollen?!

Boxer
1 Monat zuvor

Danke Olaf Ringelband. Ich sehe fast alles genauso. Besonders das Fehlen der Hochleistungskultur, lässt sich immer wieder am Verein und den Fans feststellen.

Zu Walter. Wenn er weitermachen soll, muß er zwingend einen Plan B finden. Ansonsten läuft seine Zeit ganz schnell ab. Ich habe jedoch sehr starke Bedenken, daß er das tun wird. Das müssen die Verantwortlichen klären, denn das wäre mmn überhaupt die Voraussetzung für eine Weiterbeschäftigung.

Zu Boldt fehlen mir eigentlich die Worte. Erste Verlängerung durch das Rom Interesse erpresst. Jetzt wieder so eine unmögliche Forderung. Wenn das noch durch Leistung gerechtfertigt wäre, dann ist es schon fragwürdig. Aber so? Den sollte man umgehend vor die Tür setzen.

Grundsätzlich ist es einfach nur widerlich, was da insgesamt vor sich geht. Das ganze kranke Konstrukt über BMW, Jansen, Wüstefeld stinkt zum Himmel. Totale Inkompetenz gepaart mit der Zweckentfremdung der Steuergelder. Einfach nur ein widerlicher Haufen.

Dann das Rückspiel, welches mir persönlich noch mal einen Knacks gegeben hat. Diese Chance auf den Aufstieg so dermaßen zu verkacken, schafft wirklich nur der HSV.

Das in Verbindung mit den Verantwortlichen, ergibt nur noch Frust und eine fatale Perspektive für die Zukunft.

Tobi Petersen
1 Monat zuvor

BOLDT RAUS
MUTZEL RAUS
WALTER RAUS

ES REICHT:
TRAININGSAUFTAKT 20.06.
VERTRAGSVERLÄNGERUNG FORDERN.
ICH GLAUB, ICH HÖRE NICHT RICHTIG.🤬

SCHLUSS MIT DER CASH-COW HSV.

Blogfan
1 Monat zuvor

sofort Boldt freistellen.. sofort !!
Einmal „Rom“ reicht…dieser Nichtskönner!!

Alles Weitere wird sich dann schon zeigen.

Maik Lange
1 Monat zuvor

Wer in der jetzigen Situation eine Vertragsverlängerung fordert, gehört umgehend entlassen!
Wer nach den Erfahrungen der Saison nicht bereit ist, das Spielsystem zu variieren und auch in Zukunft keine echten taktischen Alternativen bereit hat, gehört sofort entlassen.
Wer nicht zur Selbstkritik in der Lage ist und einsieht, in der Winterpause diverse Dinge, insbesondere die Kaderzusammenstellung, falsch eingeschätzt zu haben, gehört sofort entlassen.
Wer nicht schon jetzt qualitative und finanzierbare Transfers vorbereitet hat, gehört sofort entlassen.
Alle anderen dürfen gerne bleiben.

Norbert Schröder
1 Monat zuvor

Hallo, ich höre immer Chaos… Chaos und Bild Zeitung das passt. Hört endlich auf der Boulevard Presse irgendwelche Beachtung zu schenken. Die Boulevard Presse will Unruhe, Schlagzeilen und ihr rennt hinterher STOP. Denkt an Jatta. Die Fans haben im Stadion ihr Urteil abgegeben

Micha Barbarez
1 Monat zuvor

Schaut Euch mal aus Spaß die Reaktionen unter dem Post von Marcel Jansen auf Instagram an.

Dort votiert eine absolute Mehrheit für einen Verbleib von Walter und Boldt.

Nur weil Alex, Flotti und Legendenbetreuer dazu der Lachs aus dem Nachbarblog so oft das Gleiche schreiben, wird es keine Mehrheit. Die Mehrheit muss ja nicht richtig liegen, aber man sollte schon wahrnehmen, dass die große Mehrheit pro Walter ist. Das hat man auch im Stadion gemerkt.

Die Fans sind nicht „fein mit der zweiten Liga“. Aber sie sind insgesamt fein mit der letzten Saison. Das war insgesamt eine drei Plus. Mit einer Zwei steigen wir nächstes Jahr ( hoffentlich) endlich auf.
Ich bin ganz klar für einen zweiten Versuch mit allen Beteiligten .

Und wenn es wirklich den kolportierten Lagerkampf geben sollte, dann sollten lieber Walter, Boldt und Hrubesch bleiben als Jansen und Mutzel.

Darmzotte
1 Monat zuvor

Wie sieht die Hüpferfront eigentlich die Chancen in der nächsten, also der 5. (!) Zeitligasaison?

Von oben kommen „nur“ Fürth und Bielefeld und von unten kommt auch nichts Weltbewegendes?

Da muss doch jetzt der Aufstieg Pflicht sein, oder? Oder bleiben wir wieder, immer noch, bei uns und entwickeln uns nur?

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Wenn Boldt und Walter die vorzeitige Verlängerung ihrer Verträge verlangen sollten bei allen die Alarmglocken hell läuten.
Für mich bedeutet es das beide selbst nicht an eine erfolgreiche nächste Saison glauben. Hier wäre ja nun nur ein Aufstieg als Erfolg zu werten.
Würden die beiden Herren selbst daran glauben wäre es ja ein leichtes und wohl selbstverständliches die Verträge nächste Saison nach dem Aufstieg zu verlängern. Nur ohne selbst an die „Entwicklung “ zu glauben wird ein Schuh draus. Die vorzeitige Verlängerung sichert ihnen höhere Abfindungen und längere Bezüge sollte ihre “ Entwicklung “ scheitern und der HSV sich von ihnen trennen. Deshalb fordert Boldt es ja auch für ihn und seinen Trainer gleichzeitig.
Wer so offen zeigt das er selbst nicht an den Erfolg glaubt und dann noch versucht möglichst viel Geld rauszuholen sollte schleunigst entlassen werden!

Rotkaeppchen1966
1 Monat zuvor

Da bin ich ehrlich genug, um zu sagen, mit der Analyse von Herrn Dr. Ringelband kann ich nur teilweise etwas anfangen. Trotzdem danke für Ihre Expertise und Dank an Scholle.
Ich denke nicht, dass Hertha es mehr wollte – dann müsste man alle HSV Spieler umgehend entlassen -oder es gibt eine neue Definition von „Wille“ / „wollen“.
Der Spielverlauf hatte nach dem frühen Gegentor eher etwas mit „Können/können“ zu tun.
Das frühe Egalisieren des Hinspiels legte das Potenzial der ohnehin besseren Einzelspieler der Berliner frei, die Rückkehr der Führungsspieler Ascacibar und Boateng tat ihr übriges.
Die Herangehensweise des HSV war im Gegensatz zu dem von Walter ansonsten so gern und oft propagierten „Mut“ einfach nur ängstlich. War im übrigen gegen Bremen im Volkspark und gegen Freiburg in den ersten Halbzeiten genauso und selbst in Rostock war der Druck den Jungs anzumerken.
Ich denke, wenn so gerne über Leistungskultur gesprochen wird, muss dieser Begriff schon ausgeweitet werden auf den ganzen Verein, und vor allem dessen Protagonisten.
Ein Problem, was sich doch seit der letzten Relegation 2015 doch durch den Club zieht, dass man im Grunde genommen vor lauter Abstiegs- und Aufstiegsk(r)ampf kein Selbstverständnis mehr entwickelt hat und seitdem auch ein eklatanter Mangel an Führungspersönlichkeiten auf und neben dem Feld herrschte.
Boldt, der bei jeder Gelegenheit betont, was für einen Kulturwandel man bereits im Club und in der Stadt erreicht habe und dieser Weg (auch, wenn es ja jedes Jahr ein anderer war) in Fußballdeutschland weiß Gott für eine Aktzeptanz findet, müsste nach ihren Aussagen, Herr Dr. Ringelband dann ja eigentlich sofort entlassen werden, weil er den Inbegriff der Selbstzufriedenheit nach einem dreimaligen Scheitern verkörpert.
Auch wenn das aktuelle Team jünger, erneuerter und um einige Absteiger vor der Saison erleichtert wurde, es hielt mental der Drucksituation nicht stand, dass man in einem Spiel vieles wegwischen konnte, was in den letzten Jahren schief lief.
Die jüngsten -Reis und Vuskovic- entwickelten dabei noch die größte Resistenz, während die „stillen Anführer“ Schonlau und Meffert ihren „Pandons“ auf der Berliner Seite (KPB und Ascacibar) eben nicht dieses Durchsetzungsvermögen entgegen zu setzen hatten.
Warum patzt der beste Mann der Saison in so einem Spiel, wo Magath sogar noch die Standards von Plattenhard angekündigt hatte?
Ich denke, hier liegt nicht nur die Psychologie Walters im Argen.
Gerne gebe ich zu, ein eher etwas „küchenpsychologischer“ Ansatz, aber, dass der HSV nicht präsent ist, „wenn es drauf ankommt“ ist nicht nur eine Mär sondern das Narrativ, mit dem unser Verein seit Jahren untrennbar verbunden ist.
Als Nichtfußballer und -trainer kann ich zu taktischen Fragen nicht viel sagen, auch hier eher ein recht phrasenhafter Ansatz:
Wenn es mit der üblichen Herangehensweise nicht klappt, holt man zumindest in den Schlussminuten „die Brechstange“ raus!
Was da noch immer hin und her gespielt und gepasst wurde, spottete jeder Beschreibung, es wurden Ball und -natürlich weil die Unsicherheit und Angst sich mit jeder Minute breiter machte – Verantwortung weiter geschoben, statt Flanken rein zu schlagen und auch mal drauf zu schießen. Irgendwann erreicht so eine Hereingabe Glatzel/Kaufmann oder ein Schuss prallt ab und es gibt zumindest Eckball. Der immer noch spielerische Ansatz zum Schluss war nicht mehr mit anzuschauen!
Ich denke, die Drucksituation wird jetzt nicht geringer, wo das Aufstiegsziel auch offen kommuniziert wird.
Da bedarf es für den Kader noch signifikante Verstärkungen, die sowohl fußballerisch den ambitionierten Walter-Stil mitgehen können und auch von der 1.(!) Minute an die Tugenden auf den Platz bringen, die er einfordert.
Das Mutzel und Boldt hier meiner Ansicht nach keine Stützen sind, schreibe ich gern jetzt zum 1000sten Mal.
Ach ja: Was war eigentlich heute vor 39 Jahren? Trotz Montag: Danke Felix! Aber nicht durch dieses Tor, sondern durch deins 1977 gegen Anderlecht bin ich HSV Fan geworden.

Last edited 1 Monat zuvor by Rotkaeppchen1966
History
1 Monat zuvor

“ Von den 23,5 Millionen Euro, die die Stadt Hamburg dem Verein 2020 für den den Verkauf des Stadionsgrundstücks überwiesen hatte, sollen laut Zeitung nur noch rund acht Millionen Euro vorhanden sein. «Die Mittel standen bei meiner Übernahme so explizit nicht mehr zur Verfügung», sagte Finanzvorstand Thomas Wüstefeld, der im Januar dieses Jahres Frank Wettstein auf dem Vorstandsposten folgte „.

=>Bin ja mal gespannt wer da alles vor dem Untersuchungsausschuss, der ja kommen soll, wird aussagen müssen. Alles auf Wettstein abzuwälzen ist vor der Hintergrund, dass mit Vuskovic und Muheim für zweitliga Verhältnisse Monsterverträge abgeschlossen worden sind, mehr als sittenwidrig !

Während Wüstefeld darauf drängt, dass sein kurzfristiges Interimsmandat noch in dieser Woche in einen langfristigen Vorstandsjob umgewandelt wird, hat Boldt intern durchblicken lassen, dass er in der jetzigen Konstellation (mit einem zum Saisonende auslaufenden Vertrag) nicht in die kommende Spielzeit gehen würde. Mehr noch: Boldt will auch auf eine vorzeitige Verlängerung Walters drängen, dessen Aus zum Saisonende nach dem Kiel-Spiel noch als sehr wahrscheinlich galt.“

1) Andere Sportvorstände / Sportdirektoren ( mit geringerer Bezahlung ) haben zum jetzigen Zeitpunkt was die Kaderpläne für 2022/2023 betrifft schon fast ihre Hausaufgaben erledigt. Herr Boldt macht sich Gedanken ob er überhaupt in die kommende Spielzeit gehen möchte … @Hüpfer: wird ne geile Saison !

2) Man stelle sich mal vor der Untersuchungsausschuss käme zum Ergebnis, dass Boldt hier zweckbestimmte Gelder veruntreut hat und der AR lässt sich erpressen und verlängert mit Boldt – und somit auch mit Walter – ohne Not bereits jetzt den erst 2023 auslaufenden Vertrag. Es wäre ein weiteres historisches Debakel.

3) Kleiner Ratschlag an den AR des HSV: Uwe Neuhaus, absoluter Kenner der 2. Liga und ein mit weniger finanziellen Möglichkeiten bisher bedachter Trainer hat bewiesen, dass er ein echter Entwickler ist und nicht nur davon spricht. Und obendrein noch sympatisch !
Und ich glaube Horst Heldt (hat seinerzeit H96 in die 1. Liga mit Breitenreiter geführt) wäre auch glücklich mal wieder einen Posten bekleiden zu dürfen.

4) Ich bleibe dabei: Boldt und Walter raus ! Mutzel ,so hat es den Anschein, ist ja wohl eh nur noch Geschichte.

5) An all meine Kritiker: Feuer frei.

6) Wünsche allen Vätern unter uns heute einen schönen Tag ! Treibt es nicht zu dolle.

Meaty
1 Monat zuvor

Alles Gerede davon, dass man „auf einem guten Weg” sei oder „eine tolle Aufholjagd am Ende der Saison” gespielt habe, ist Augenwischerei. 

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Komischerweise redete nicht nur der HSV, sondern auch die Fußballfachpresse und andere Experten von diesem guten Weg und einer tollen Aufholjagd . . . !
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Das Scheitern des HSV nicht als solches zu benennen, bereitet den Boden für die nächste Saison in Mittelmäßigkeit, denn es festigt den Glauben, dass man es reicht, wenn man es mal versucht hat.

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Welches Scheitern genau???
Das man gegen eine 300 mio Truppe, die sich für ein Spiel mal am Riemen reißt auch verlieren kann, ist doch völlig logisch!
Dritter Platz ist also Mittelmäßigkeit … ach so!
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Magath es irgendwie schafft, die Mannschaft heiß zu machen, sie gegenhält, hoch presst und sogar ein Tor schießt.

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Magath brauchte sich nur eines der unzähligen Spiele des HSV angucken, wo unser Team gegen hochpressende Mannschaften ähnliche Probleme bekam! Da muss man kein Trainerfuchs für sein. Das frühe Gegentor (wie das zweite auch!) hätte so niemals fallen dürfen und war ein deutlicher Wirkungstreffer!
Nur mal so nebenbei bemerkt, dass auch die Topteams aus der Champ. League immer wieder Probleme gegen hochpressende Mannschaften bekommen (z.B. erste HZ Liverpool in Villareal!)!
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die Körpersprache von Kittel z.B. sprach Bände.

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Die Körpersprache eines Kittel zeigt sehr häufig und schnell in umkämpften Spielen eher resignierende Zeichen! MMn hat Sonny die Übermacht der Berliner sehr früh erkannt und mal wieder viel zu früh aufgesteckt – das ist bei unserem Schönwetterfußballer aber nichts Neues!
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Hier ist der Trainer gefragt, einen Spieler wie Kittel so zu stabilisieren, dass er Rückschläge psychisch bewältigen kann.

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Diese Art Trainer muss erst noch geboren werden, dass Kittel ein psychisch starker und für die Mannschaft kämpfender Spieler wird!
Bei Kittel haben doch schon andere Trainer es mit Zuckerbrot und Peitsche versucht, am Ende hat er sie alle enttäuscht!
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Aber wenn der Gegner aggressiv hoch presst, steht das Risiko (Ballverluste bringen fast immer die Gefahr eines Gegentors) in keinem Verhältnis zum Ertrag.

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Der Ertrag wäre dann genau was?
Es gibt immer Schwachstellen in einer Mannschaft und Walter hat das spielerische Aufbauspiel schon teilweise verbessert u. angepasst. In der Vergangenheit hatten wir unter Hecking und Wolff längere Phasen, wo sich unsere Teams nicht durchs Mittelfeld kombinieren konnten und kaum Torchancen herausspielten!
Da hatte man noch deutlich schwerwiegendere Probleme, schoß bei Weitem nicht so viele Tore und stand in der Abwehr auch nicht annährend so sicher, wie unsere Mannschaft in dieser Saison!
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Ich bin kein Trainings-Kibitz, aber was ich so höre, passiert das Einstudieren von taktischen Varianten im Training nur selten.


Da sollte man sich evtl. etwas zurückhalten, gerade wenn man versucht eine fundierte Psychoanalyse zu schreiben und sich dann auf Hörensagen verlässt . . . !
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Unter dem Strich hat Walter also psychologisch wie taktisch versagt. 

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Das kann man so sehen, muss man aber nicht!
Der frühe Gegentreffer darf so niemals fallen, aber solche Dinge passieren eben im Sport immer wieder! Bestes Beispiel der späte Gegentreffer der Bayern gg. Villareal in der Ch.League!
Beim Boxen gibt es dafür einen guten Spruch: man hat so lange eine gute Taktik, bis man den ersten Treffer kassiert . . .

Last edited 1 Monat zuvor by Meaty
Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Glaubt tatsächlich jemand das Tim Walter nächste Saison einen Plan B hat?
Glaubt irgendjemand das wir die finanziellen Mittel haben dafür einen passenden Kader zusammenzustellen?
Wer der Herren im Verein sollte Tim Walter sagen das es Voraussetzung ist für eine weitere Saison?
Wenn uns dann noch droht das eventuell Suhonen oder Vuskovic verkauft werden, wo entwickeln wir uns dann weiter?
Was wenn Glatzel sich verletzt oder den Verein wechselt?
Die Chance aufzusteigen sehe ich genauso hoch wie wenn Kittel sich zukünftig nicht mehr versteckt!

RummsBumms
1 Monat zuvor

Boldt hat ausreichend herumgeeiert u herumgestümpert.
Geld verbrannt u nichts erreicht.
Die Zeit ist längst abgelaufen.
Gelbe Karte – Rote Karte – raus die ……..ähm…..Heimschläferin

Fussballtrainer
1 Monat zuvor

Alle Spielunterbrechungen durch Behandlungen und Spielerwechsel betrugen in der 2. HZ mehr als 12 Minuten.
Fast 4 Minuten dauerte der letzte Wechsel.
6 Minuten Nachspielzeit waren lachhaft.
Pro TW.
Wenn die Mannschaft den Aufwärtstrend mitnimmt, dann muss man diese Saison klar das Ziel Aufstieg vorgeben! Nicht mehr und nicht weniger.

Meaty
1 Monat zuvor

Für mich ist klar: Es muss mit Boldt und Walter weitergehen

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Dem ist nichts hinzuzufügen!

Ende!

Horst-Uwe71
1 Monat zuvor

Was mich so maßlos geärgert hat und ich auch bis heute nicht verstehe, ist die Einstellung, mit der die Mannschaft auf den Platz gekommen ist. Die Hertha-Spieler wollten, hatten Messer zwischen den Zähnen. Das hätte ich von unserer Truppe erwartet. Kampf bis zum Umfallen. Mit allem was man hat, dieses 1:0 verteidigen. Da muss man einen Einpeitscher in der Kabine haben, der die Truppe heiß wie Frittenfett macht und wenn man rote Karten riskiert. Statt dessen blutleer, lust- und leidenschaftslos. Warum in einem solch wichtigen Spiel? Warum blieb Kittel auf dem Platz und wurde nicht von einem Wintzheimer oder Kinsombi ersetzt? Man hat immer wieder den Eindruck, dass einige Spieler gar nicht aufsteigen wollen.

Rheini
1 Monat zuvor

Boldts Vertrag jetzt nach dreimaligem Scheitern zu verlängern, wäre völlig absurd. Für die neue Saison muss der direkte Aufstieg als klares Ziel vorgegeben werden. Allenfalls dann, wenn diese Ziel erreicht wird, könnte eine Vertragsverlängerung in Betracht gezogen werden werden (Anreizkompatibilität). Wenn Boldt sich darauf nicht einlassen will, hätte er sich hinreichend geouted. Dann soll er eben eine Entschädigung zahlen und gehen. Im Grunde denke ich aber, die Tatsache, dass er jetzt eine Vertragsverlängerung ins Spiel bringt, zeigt, er ist der falsche Mann.

IvanAusKass
1 Monat zuvor

Die Pille, mit Walter und mit Boldt weiter zu machen ist schon schwer zu schlucken, aber das dafür beide Verträge, bei noch einem Jahr Laufzeit, vorzeitig verlängert werden müssen …. never! Raus, alle beide und zwar sofort. Diese Forderung ist einfach infam und frech.

Guter Blogbeitrag vom Doc !

Last edited 1 Monat zuvor by IvanAusKass
vdv23
1 Monat zuvor

Ich weiß gar nicht was die noch vom Trainer erwarten, der hsv nur einen ordentlichen Flügelstürmer gehabt und ist auf Platz 3 gelandet

Bramfelder
1 Monat zuvor

Moin zusammen,

Manu Thiele hat auf seinem YT-Kanal fünf Neuvorschläge für den HSV vorgestellt. Für bestimmte Poster ist Manu Thiele natürlich ein *Nogo*, weil dieser – wie jeder vernünftige Sportjournalist und Fan außerhalb dieser Blogwelt – den HSV zur Konstanz rät. Kurz mal zusammengefasst:

RV: Alfons Sampsted; FC Bodo/Glimt (Norwegen). Der Vetrag läuft Ende des Jahres aus.
Marktwert bei Transfermarkt: 1,2 Mio. EUR. Der Spieler ist 24 Jahre alt und Isländer und dort auch Nationalspieler.
Alfons Sampsted – Spielerprofil 2022 | Transfermarkt

LA: Sarpreet Singh: Jahn Regensburg – Leihe von Bayern München II. Dort noch Vertrag bis 30.06.23. Marktwert bei Transfermarkt: 1,2 Mio. EUR. Der Spieler ist 23 Jahre alt und Neuseeländer und dort auch Nationalspieler.
Sarpreet Singh – Spielerprofil 21/22 | Transfermarkt

RA: Ransford-Yeboah Königsdörferr: Dynamo Dresden (Deutschland). Der Vertrag läuft noch bis 30.06.23. Marktwert bei Transfermarkt: 1 Mio. EUR. Der Spieler ist 20 Jahre alt und Deutscher U21-Nationalspieler.
Ransford-Yeboah Königsdörffer – Spielerprofil 21/22 | Transfermarkt

ZM: Alexander Prass: SK Sturm Graz (Österreich). Der Vertrag läuft noch bis 30.06.2024. Marktwert bei Transfermarkt: 1 Mio. EUR. Der Spieler ist 21 Jahre alt und Nationalspieler in Österreichs U-21.
Alexander Prass – Spielerprofil 21/22 | Transfermarkt

MS: Denis Dragus: Standard Lüttich (Belgien). Der Vertrag läuft noch bis 30.06.24. Der Spieler ist 22 Jahre alt und Rumänischer U21-Nationalspieler.
Denis Dragus – Spielerprofil 21/22 | Transfermarkt

Hier geht es zum Video: (1441) Hamburger SV: 5 Transfers für Hamburgs Aufstieg im fünften Anlauf! – YouTube

Speziell Königsdörferr wäre natürlich ein Wunschtraum – der hat mir schon gegen uns wirklich gut gefallen. Eine Flügelkombi aus Jatta/Königsdörferr mit Reis/Suhonen im ZM hätte wirklich was. Auch die anderen Spieler, wie Singh oder Prass sind für mich klarer Upgrades. Finanziell ist das alles machbar. Alle Spieler bringen viel Speed mit (wie z.B. Königsdörferr und Prass) und passen dadurch perfekt zum „System Walter“. Also, lasst uns mal nach vorne blicken. Wer passt noch? Oder seht Ihr ganz andere Positionen. Nein, ich meine nicht BMW.

Viele Grüße aus Bramfeld
Michael

Fussball-Magier
1 Monat zuvor

Der Scheinfrieden ist doch ein Witz. Eine Endscheidung muss her. Jeder weiß jetzt doch bescheid – Ich bin für Jansen und Wüstefeld – denn Boldt hat schon drei Jahre versagt und das wird er auch in Zukunft machen.

Nico
1 Monat zuvor

Bin sehr gespannt, wer uns verlassen und wer kommen wird. Welcher Jugendspieler wird eine Chance bekommen?
@Marcus Scholz Habe die ganze Saison über gehofft, mal einen Beitrag zur U19 zu lesen. Wäre da mal was drin?

Vuskovic, Reis und Suhonen müssten in meinen Augen gehalten werden. Bei jedem anderen wäre ich offen für einen Abgang, wenn man akzeptable Angebote erhält.

Jatta und Glatzel würde ich gerne weiterhin beim HSV sehen, wobei Jatta wohl sowieso bleibt.

Bei Muheim sehe ich trotz einiger Patzer Potential, wenn er konstanter in seinen Aktionen wird. Könnte meiner Meinung nach auch offensiv spielen und zusammen mit Leibe die linke Seite beackern.

Heyer hat Scorertechnisch eine super Saison gespielt, ging gegen Ende allerdings die Luft aus und ist auch nicht wirklich der RV, den ich mir vorstelle. Da sollte man unbedingt nachrüsten.

Kittel hatte sehr starke Phasen, tauchte allerdings in den Spielen gegen Gegner von oben meistens ab. Wenn man Geld für ihn bekäme, macht das durchaus Sinn ihn abzugeben.

Opoku, Amaechi, Heil und Meißner kommen zurück. Vielleicht macht von denen einer mal den nächsten Schritt.

alwaysHSV
1 Monat zuvor

Wenn ich hier von Dr. R. lese, was Walter den Spielern alles hätte sagen müssen fällt mir spontan Ernst Happel ein. Der hat nie viele Worte gemacht und war trotzdem der mit Abstand erfolgreichste Trainer der je beim HSV gearbeitet hat. Manchmal reicht es die Spieler einfach aufzufordern : Geht raus und tretet denen in den Ar….“.
Und einen Kittel psychologisch so umzurüsten, dass er plötzlich zum Kämpfer wird, ist wohl auch von den besten Trainern zu viel verlangt. Kittel ist halt Kittel und wird auch so bleiben wie er ist. Es sei denn jemand hypnotisiert ihn und zwingt ihn auf diese Weise sein Verhalten auf dem Platz zu verändern. 😄

Last edited 1 Monat zuvor by alwaysHSV
Norbert Schröder
1 Monat zuvor

Qualitativ hochwertiger und differenzierter Beitrag. Die Analyse von Herrn Ringelband ist sehr interessant, aber nach meiner Ansicht zu früh
in Bezug auf den HSV. Hertha und Magath wurden falsch eingeschätzt
( Respekt zu der Selbstkritik) aber auch der HSV. Die nachhaltige Entwicklung des HSV ist erst am Anfang.
Der Bremer Spirit, das Bayern Gen oder die Mainzer& Freiburger Fussball Schule sind nicht in 11 Monaten entstanden. Ein Rangnick oder Klopp sind nicht umsonst in UK. Diese Top Trainer könnten diesen Prozess sicher beschleunigen.
Die Niederlage lag im Wesentlichen an folgenden Punkten
a) Ausfall der kompletten Offensive. Nur Reis war ein Aktivposten
b) Torwartfehler, beim TW leider besonders prägnant.
c) Mentalität & Sieger Gen Entwicklung noch am Anfang
Wenn die These stimmen würde, Walter hätte seine Mannschaft nicht auf alle Szenarien vorbereitet wäre dies fatal.
Die Entwicklung zur Leistungskultur ist nicht abgeschlossen, eher am Anfang. Daher ist die Bedeutung des Gegner immer mit zu berücksichtigen. Erst wenn ein gewisser Level erreicht ist, gewinne ich Spiele als HSV dank mentaler Stärke. Da stört dann auch ein Tor in der 4 min nicht.

RAIBI
1 Monat zuvor

So Freunde, alle die erzählen, der HSV hat sich zu passiv verhalten und war nicht vorbereitet, hat die ersten 4 Minuten des Spiels nicht mehr vor Augen. Eben gerade nochmal auf Sky die ersten 4 Minuten geschaut und kann das nicht bestätigen. ABER, ganz klar kann man sehen, das Heyer mehrfach zu weit von seinem Gegenspieler entfernt ist und es dadurch zur Ecke kam! Hätte er seinen Gegner „enger“ genommen….

Nun gut. Aber zu sagen das keiner bereit war ist Quatsch. Schaut euch doch nochmal die ersten 4 Minuten an!!!

Richtig ist, das es nach dem 0:1 einen Schock gab. Da hat sicherlich das Kopfkino eingesetzt… 0:4, 0:5 ….

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Der richtige man für den HSV wäre Ralf Rangnick

Riesum
1 Monat zuvor

Dritter hinter S04 und Bräm. Mehr war nicht drin. Zu Saisonbeginn neuer Trainer mit komplett neuem Kader. So was muss sich entwickeln. Rückrunde mehr Punkte und mehr Tore als in der Hinrunde sind der Beweis für eine positive Entwicklung. In den Vorjahren war es anders herum. Jetzt so weiter machen, dann feiern wir nächstes Jahr den Aufstieg. PUNKT.

Rautenhopper
1 Monat zuvor

In dieser ganzen Thematik muss man auch die Weitsicht betrachten. Wir sprechen gefühlt seit einem Jahr über den Plan B im Walter-System und bekanntlich gibt es den nicht oder Walter lässt ihn nicht zu. Darum muss man stark davon ausgehen, dass er es in der nächsten Saison gleich versuchen wird. Was natürlich den Gegnern in die Karten spielt und dafür muss man kein Spitzentrainer sein, um zu wissen wie man gegen den HSV spielen muss. Bedeutet wir werden in der nächsten Saison oft erleben, dass der Gegner oft früh pressen wird und sich dann zurückziehen wird. Es wäre dumm wenn es die Gegner nicht machen würden und hier ist dann auch die Frage, ob der Gegner dieses Spiel über 90 Minuten halten kann.

Ich finde hier liegt auch der Hund begraben im System entweder Boldt gelingt es die passenden Spieler für das System zu finden und das wird richtig teuer oder eben Walter versucht je nach Gegner auch bestimmte Anpassungen vorzunehmen was ich sehr stark bezweifle und so weiss ich nicht, ob die Mannschaft die nötigen Punkte holen kann für den Aufstieg.

Auch die Diskussion, dass die Spieler unter Walter einen Schritt gemacht haben, kann man unterschiedlich sehen. Ein Ferro war unter Hecking auch nicht schlecht und kznn bis heute nicht seine Degradierung unter Thioune verstehen. Gemäss meinen kroatischen Freunden war Vusko auch beim alten Verein zimlich solide. Auch hier fehlt mir ein wenig das knaller Argument um zu sagen doch dieser Spieler ist unter Walter explodiert. Kittel und Alidou konnte er auch nicht stabilisieren oder aufs nächste Level bringen.

Bezüglich der Vertragsverlängerung, wenn es wirklich stimmt ist es ein trauriges Signal von Boldt. Sein Vertrag wurde bereits verlängert und jetzt nach 3 verpassten Aufstiegen plus solch einem Etat wirklich hinzustehen und zu sagen. Entweder ihr verlängert oder ich gehe. Ist für mich ein No-Go. Weil aus meiner Sicht muss Boldt immer noch den Nachweis erbringen, dass seine Politik erfolgreich ist und wenn sein und Walters-Plan aufgehen, sollte eine Verlängerung im Verlauf von der nächsten Saison kein Problem sein oder man hat selbst Zweifel und will sich nun finanziell absichern.

Jürgen Fiedler
1 Monat zuvor

Moin,warum ist Fußball so beliebt ? weil es ein einfaches Spiel ist eas JEDER naja fast jeder versteht. Die Chancen vor den relegationsspielen standen 50:50 ,nach dem Hinspiel vielleicht 60:40 für und den HSV. Es wird NUR dem Trainer die Schuld gegeben,warum ? weil er unsympatisch rüber kommt ? Fakt ist die Mannschaft hat es verkackt ,Punkt. Wenn ein Kittel als Führungsspieler so ein Spiel abliefert, 2 individuelle Fehler zu 2 Toren führen,Glatzel keinen Schuß aufs Tor hat , was soll der Trainer da machen ????? Die 9mal Schlauen wissen es nachher immer besser. Magath wird im gleichen Atemzuge gelobt das er Boateng die Aufstellung überlassen hat !!! OH MANN was für ein genialer Schachzug,ein HOCH auf Magath. Wie verrückt kann man sein so etwas noch zu loben.Obwohl ich bezweifle diese Geschichte.

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Eines zeichnet sich mittlerweile – auch hier im Blog – immer mehr ab. Für mich war das allerdings immer klar:

Die Hypothek, mit der Walter, Mutzel und Boldt in eine neue Saison gehen würden, wäre zu groß. Die geforderten Vertragsverlängerungen haben die Situation nicht besser gemacht, aber auch nicht entschieden. Die Entscheidung war vorher schon klar.

Bundesweit kann kaum ein neutraler Zuschauer verstehen, wie der HSV so naiv und unvorbereitet in das Rückspiel gegen Hertha gehen konnte. Das leichte Aufbäumen der Hertha-Truppe hätte nicht gleich zur Versenkung des HSV führen dürfen und müssen.
Beim HSV sucht man allerdings wieder nach Ausreden, warum man gegen „starke“ Herthaner nicht gewinnen muss.

LIEBE AUFSICHTSRÄT*INNEN, LASST EUCH NICHT BLENDEN! SCHALTET NACH EINIGEN TAGEN DER ANALYSE UND DES NACHDENKENS EUREN VERSTAND EIN UND TREFFT NUR ENTSCHEIDUNGEN, VON DENEN IHR ZU 100% ÜBERZEUGT SEID!

Es kann doch wirklich nicht so schwer sein, erfahrenere und bessere Leute zu installieren. Oder wer macht da seinen Job nicht?

Last edited 1 Monat zuvor by Jörg Brettschneider
Gerhard Müller
1 Monat zuvor

Ich sehe das Problem das Walter genau so weiterspielen wird wie gehabt.
Er ist nicht in der Lage sein System auf die Mannschaft anzupassen und zu modifizieren.
Er ist nicht in der Lage auf das Geschehen auf dem Spielfeld zu reagieren.
Er hat nur einen Plan und den zieht er, wie oft gesehen, gnadenlos durch.
Seine Pressekonferenzen sind Inhaltslos, weil er sich immer wieder in die gleichen Floskeln rettet, egal was gefragt wird
Fußball ist ein Ergebnissport und es war keine erfolgreiche Saison. Aufholjagt ja, aber sehr begünstigt durch die Schwäche der Mitkonkurrenten Darmstadt und St. Pauli.
Das lagsame Spiel nach vorne, das unsägliche und gefährliche rungedaddel vor dem eigenen Strafraum, das Alles wird sich nicht ändern.
Das letzte Spiel hat die Probleme der gesamten Saison, wie in einem Brennglas, noch einmal deutlich aufgezeigt.
Keine Führungspersönlichkeit auf dem Platz, der, wenn es mal nicht läuft, nach vorne geht und die Anderen mitreisst.
Kein Trainer an der Seite der reagiert wenn es nicht läuft.
Und für das System, den Trainer und den Zustand in der Mannschaft typisch, die letzten 10 Minuten.
Man muß dringend ein Tor schiessen, man merkt die Verunsicherung der gegnerischen Mannschaft, und was geschieht ?
Keiner kommt auf die Idee, weder auf dem Platz noch an der Außenlinie, die Bälle mal hoch in den Strafraum zu schlagen, den Gegner dadruch zu stressen, Torchancen zu erarbeiten. Was macht man, man spielt weiter das Walter System. langsames Quergeschiebe, möglichst unter Einbindung des Torwarts.
Ich habe mir am nächsten Tag Dresden gegen Kaiserslaurtern angeshen. So geht Relegation, so spielt man wenn man unbedingt gewinnen will, so möchte ich meinen HSV in der nächsten Saison sehen.Aber das wird nicht möglich sein, denn der Trainer wird sein System durchziehen.
Wenn wir schon nicht aufsteigen möchte ich weigsten Spaß am Spiel meiner Mannschaft haben.und den hat mir dieser Trainer und diese Mannschaft, von sehr wenigen Außnahmen mal abgesehen,in dieser Saison genommen.

Alex
1 Monat zuvor

Und unser Michi aus Bramfeld, selbsternannter Brüll-Ork und Möchtegern-„Da Capo“ aus 4C hat die Nerven verloren…🤭

https://www.bild.de/hamburg/polizeimeldungen/polizei-hamburg-mann-mit-messer-in-wohnung-sek-sichert-haus-in-bramfeld-78694706.bild.html

Last edited 1 Monat zuvor by Alex
Frank Müller
1 Monat zuvor

RAUSWURF WAR BESCHLOSSEN
Walter ist der Hauptverantwortliche für das Scheitern in der Relegation.wegen
Fehlens von Alternativen.
Inzwischen ist (wider Erwarten) unklar, wie/ob es mit den Entscheidern oben
weitergeht.
Jansen/Mütze waren entschlossen Boldt/Walter abzusetzen….aber das war vor
den 5 Aufholspielen.
Mutzel soll sich ihnen angeschlossen haben und gilt als erster Rauswurf falls
Boldt bleibt.
Die Jansen-Entscheidung besagt natürlich, dass er sich Gedanken gemacht haben
muß über eine Neubesetzung.
nmM wird/ist es der Haken an der ganzen Sache….das mit dem neuen Personal
kriegt er NICHT hin.
Gegen Boldt spricht noch die unverfrorene Art, die Relegation als nie dagewesenen
Erfolg zu feiern und eine sofortige Vertragsverlängerung für sich und Walter zu fordern