Hat der HSV aus seinen Fehlern gelernt?

von | 02.05.22 | 186 Kommentare

Jonas Boldt vom HSV rührt die Werbetrommel. Für sich, für seinen Trainer, eigentlich für alle und alles, was den HSV im Moment ausmacht. Nachdem der Sportvorstand in Ingolstadt schon für den eingeschlagenen Weg geworben hatte, legte er auf der Vereinshomepage noch mal nach und hat zwei Spieltage vor Saisonende erneut die Spielweise des HSV verteidigt. „Wir haben unsere Grundprinzipien, die uns ausmachen: Wir wollen viel den Ball haben, den Gegner laufen lassen und damit müde machen. Unsere Spielweise ist dabei ein stetiger Prozess“, sagte der Manager und würdigte die Entwicklung der Mannschaft seit vergangenem Sommer. Boldt stellte sich damit gegen mögliche Neuorientierungen beim HSV, bei dem die leitenden Gremien nach Saisonende den zurückgelegten Weg analysieren und den weiteren Weg des HSV diskutieren werden.

Der Sportvorstand, der seit drei Jahren beim HSV arbeitet, lobte „eine richtige Einheit und Geschlossenheit“ im Verein, die es in den vergangenen 20 Jahren nicht gegeben habe. Klar, werden jetzt viele sagen: Der Veranstalter lobt schließlich immer die eigene Veranstaltung. „Wir haben hier etwas kreiert. Wir haben großes Vertrauen in das Trainerteam und die Mannschaft“, betonte der der 40-Jährige. „Das Feedback ist immens groß und positiv, weil die Leute sagen, dass sie sich mit dem Weg identifizieren können, dass sie eine Truppe sehen, die alles für den Verein gibt und hinter der sie gerne stehen.“ Boldt will unabhängig vom Saisonausgang an Trainerteam und Spielidee festhalten, damit „hier richtig etwas wachsen“ kann. „Nur so wirst du auf Strecke bestehen. Ansonsten wirst du jedes Jahr alles umschmeißen und von Neuem beginnen“, meinte er.

Und zumindest damit hat er Recht. Sage ich.

Ich habe es in den letzten Wochen hier ja schon mehrfach versucht zu erklären, weshalb ich sicher bin, dass Konstanz auf den entscheidenden Positionen für den HSV jetzt wichtig und richtig ist. Schon allein die Alternative, also eine Umbesetzung dieser Positionen (Vorstand, Trainer, Sportdirektor etc.) zieht es nach sich, dass die jeweils Neuen auch Neues machen wollen. Bislang noch jeder Vorstand, noch jeder neue Trainer und selbst jeder neue Sportdirektor hat versucht, dem HSV seinen Stempel aufzudrücken.  Logischerweise! Denn alle haben ihre Ideen und ihre Überzeugungen, nach denen sie handeln. Aber: Genau dieses „immer wieder neu“ hat dem HSV sein unruhiges Bild von heute gegeben. Der HSV stand viele Jahre lang für nichts, was ihn von anderen unterschieden, geschweige denn abgehoben hätte. Bis zuletzt. Bis Walter kam.

Und Boldt muss sich hierbei zweifelsfrei viele Vorwürfe gefallen lassen. Drei Jahre lang wurden beim HSV drei völlig unterschiedliche Wege (1. „Konzepttrainer“ Hannes Wolf mit Erstligakader, 2. „erfahrener, autoritärer“ Trainer Dieter Hecking mit Erstligakader, und 3. „Jugend forscht“ mit dem jungen Profitrainer Daniel Thioune) gegangen, bis man endlich zu dem kam, was hier und anderswo schon seit vielen Jahren gefordert wurde: die Entwicklung aus sich selbst heraus. Und diesen Weg kann sich Boldt auch nicht gänzlich auf die eigene Fahne schreiben. Denn dieser Weg wurde auch aus wirtschaftlichen Gründen unumgänglich. Aber: Er wurde eingeschlagen und es ist endlich der richtige Weg – behaupte ich. Mit einem Trainer, den ich vor der Saison schon früh scheitern gesehen hatte und der mich seither in vielen Punkten von sich überzeugt hat. Nicht gänzlich, das hatten wir hier in den letzten Tagen ja auch immer wieder. Aber Trainer Tim Walter ist mutig und geht mit der Mannschaft Schritte, die ich weder ihm noch der Mannschaft so zusammen zugetraut hatte. Er bricht alte Verhaltens- und Denkmuster auf und kreiert Neues. Und ich behaupte, in einigen Punkten auch bei Walter eine Entwicklung erkannt zu haben.

Noch ist nicht der Zeitpunkt für die abschließende Analyse

Zum Verständnis: Ich werde mich hier nicht hinstellen und aus der Emotion heraus Forderungen aufstellen. Dafür werde ich aber in den nächsten Tagen mit Zahlen und Fakten arbeiten können, anhand derer die Entwicklung des HSV nachzuzeichnen ist. Und dieses Ergebnis ist noch offen. Aber ich habe die letzten Jahre gesehen, wohin es führt, wenn man immer wieder neue Wege einschlägt, sobald man nicht den maximalen Erfolg (damit ist der Aufstieg gemeint) erreicht. Diese Ungeduld bzw. dieser Veränderungswunsch führte dazu, dass sich ein Verein wie der HSV mehr und mehr verirrt. Verirrt in dem Glauben daran, dass neu automatisch besser bedeutet. Dabei hat man in den letzten Jahren nichts häufiger und offensichtlicher widerlegt als genau DAS.

Ich vergleiche das immer wieder mit der Mannschaft auf dem Platz. Stellt euch vor, da stehen elf Ronaldos auf dem Platz und versuchen jeweils, ihr Ding durchzuziehen. Selbst wenn sie elf perfekte Strategien hätten, würden sie nichts davon umsetzen können, solange sie sich nicht auf eine einzige geeinigt hätten. Nominell wären sie zwar der ganzen Fußballwelt überlegen – aber sicher gewinnen würden sie gar nichts. Sie würden sogar gegen zweitklassige Teams mit einem nicht annähernd so ausgeklügelten, nicht annähernd so perfekten Plan verlieren, nur weil diese die homogen auf dem Platz agieren und alle einen einzigen, gemeinsamen Weg verfolgen. Auch deshalb heißt es ja immer wieder: Zu viele Häuptlinge –zu wenig Indianer…

Der HSV hat aktuell einen Kader mit fast nur Indianern. Die paar älteren Indianer (Heuer Fernandes, Schonlau, Meffert, Glatzel) übernehmen dabei die Führung unter Anleitung des einen Häuptlings: Und das ist Tim Walter. Ich bin mir sicher, dass Walter vor vier Jahren mit den schwächelnden „Stars“ (Häuptlingen) Holtby, Hunts, Hwang, Ekdal, Lasogga, Wood und Co. eine Unruhe im Kader erzeigt hätte, die kaum zu händeln wäre. Spätestens daran wäre auch er gescheitert – so, wie auch Wolf daran gescheitert ist. Übrigens halte ich Wolf zwar nach außen für zu ruhig, aber inhaltlich für einen guten Trainer. Ebenso habe ich das bei Thioune immer wieder gesagt – und behaupte das noch immer. Meine These: Diese beiden haben sich ebenso wie Hecking zwischendurch zu sehr von außen leiten lassen. Sie habe selbst bei ihren Aufstellungen versucht, vorhersehbaren Vorwürfen aus dem Weg zu gehen. Und solange man als Trainer nicht authentisch bleibt bzw. einen klaren Weg geht, verliert man als Trainer früher oder später seine Mannschaft. Dazu gehört es aber, auch gegen Widerstände mutig zu handeln und seiner Überzeugung zu folgen.

Walter wurde ausgewählt, um Dinge zu verändern

Auch deshalb haben Boldt und sein Team vor dieser Saison Tim Walter gewählt. Denn der galt und gilt als brutal beratungsresistent. Aber vor allem auch als mutig. Walter geht wie immer seinen Weg. Auch gegen Widerstände (wie z.B. die anhaltende Kritik an seinem riskanten Aufbauspiel). Er scheut dabei nie das Risiko, sich angreifbar zu machen und lebt seinen Leitfaden („Wir bleiben immer bei uns“) zu 100 Prozent. In Kiel hatte man mir gesagt, Walter sei es scheißegal, ob er gemocht würde, oder nicht. Er sei fachlich gut und würde seinen Weg durchziehen. In Stuttgart soll Walter seine Souffleure ignoriert und auf niemanden gehört haben – was zu seiner Entlassung führte. In Hamburg aber brauchte man zu diesem Zeitpunkt genau so einen mutigen Trainer – und deshalb passt Walter aktuell.

Das schreibe ich, obwohl ich selbst bei Walter immer wieder dasselbe kritisiere. Selbst mich nervt Walters Beharrlichkeit an der einen und anderen Stelle. Aber ich sehe eben auch einen neuen Weg, der gegangen wird und der Fortschritte macht. Zudem weiß ich, dass der aktuelle Zeitpunkt absolut nicht dazu geeignet ist, eine Trainerdiskussion anzuzetteln.  Es ist generell nicht der Zeitpunkt, eine Personaldebatte zu führen, da aktuell jedes verlorene Prozent Fokus auf den gemeinsamen Erfolg eben jenen kosten würde. Siehe den FC St. Pauli, der sich mit seiner Personal- und Prämiendiskussion aus der sicheren Aufstiegsposition ins Hintertreffen geschossen hat. Wobei – so weit muss man eigentlich gar nicht nach Beispielen suchen. Der HSV täte sogar gut daran, sich selbst zu beobachten. Denn genau diese Fehler hat man hier in den letzten Jahren immer wieder gemacht. 

In diesem Sinne, bis morgen. Dann wieder früh mit dem MorningCall!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Kosinus
16 Tage zuvor

Nur Konstanz und das Verfolgen einer klaren Strategie können Vereine bzw. generell Unternehmen erfolgreich machen, auch wenn man nicht immer sofort ernten kann. Bin mir aber sicher, dass wir nächstes Jahr mit 2-3 klugen Neuzugängen ernten werden.

Der HSV ist auf dem richtigen Weg im Gegensatz zu Clubs wie z.B. Everton, die wohl das erste Mal seit 1954 absteigen werden. Die Gründe lesen sich wie ein Abziehbild vom alten HSV (ständige Trainerwechsel, vermeintliche Stareinkäufe etc..).

Von Freiburg zu lernen, heißt wie Freiburg auch mal zu handeln. Ich hoffe der Aufsichtsrat versteht das bei der finalen Saisonanalyse und stellt nicht sein Ego über das des Vereins.

Ein weiterer Umbruch wäre der Sargnagel für den HSV und aus der klammen Vereinskasse ohnehin nicht in dem Maße zu stemmen, dass es den HSV weiterbringen würde.

Alle die einen neuen Vorstand, Trainer und neue Mannschaft einfordern: Woher soll das Geld denn kommen, um sich mit qualitativ weitaus besserem Personal einzudecken? Ein Umbruch/Strategiewechsel ist unfassbar teuer und erzeugt Altlasten meist über Jahre!

Abgesehen davon, dass qualitativ hochwertiges Personal sich einen solchen Club, der jedes Jahr mit einem Umbruch daherkommt, gar nicht antun wird.

An die Alexs, Flottis etc hier, die das grundsätzlich anders sehen. Ich bzw. viele hier Blog sind denke ich für eine schlüssige Gegenargumentation durchaus offen.

Last edited 16 Tage zuvor by Kosinus
Liverpool
16 Tage zuvor

Hallo Scholle guter Blog. Aber habe ich Dich missverstanden oder ist Dir ein kleiner Fehler unterlaufen.
Hannes Wolf hat er nun nicht verpflichtet. Das war noch zu Becker Zeiten. Und Hecking hat er glaube ich auch nur zu 50% am Band. Der stand doch letztlich auch unter Becker schon kurz vor der Unterschrift. Einzig der Übergang Becker – Boldt war wie so häufig mehr als unglücklich im Zeitrahmen. Becker hatte angefangen die Saison zu planen und Boldt übernahm dann mit einem mal mittendrin.
Nichts desto trotz hat er selbstverständlich nicht alles richtig aber auch nicht alles verkehrt gemacht.

Maik Lange
16 Tage zuvor

Die Sache ist relativ einfach: Wenn ein Verein vier Jahre hintereinander trotz höchstem bzw einem der höchsten Etat(s) der Liga, trotz regelmäßigen Trainerwechseln, trotz jährlich wechselnden „Ideen“ und Spielern nicht aufsteigt, wenn es regelmäßig verpasst wird, Fehler in der Kaderplanung zu Saisonbeginn im Winter zu beheben, gleichzeitig aber Gelder für Fehleinkäufe aus dem Fenster geschmissen werden, dann haben die dafür Verantwortlichen keine Argumente. Wenn diese dann noch pauschal fabulieren, eine Entwicklung vorangetrieben zu haben, die auch Rückschläge beinhaltet, dann wird es langsam frech und kann eigentlich nur eine Konsequenz haben!

Hessenhrubesch
16 Tage zuvor

Auch wenn ich finde, dass Walter oftmals zu starr ist: er hat die Mannschaft charakterlich (Glaube an sich selbst, späte Tore statt wie früher Gegentore kurz vorm Abpfiff) und spielerisch entwickelt und setzt auf die Jugend wie lange kein Trainer vorher. Und die Verbindung/Beziehung zur Mannschaft scheint intakt zu sein.

Norbert Schröder
16 Tage zuvor

Der Trainer führt diese HSV Mannschaft und die Spieler folgen. Es ist der klare
Führungsstil an dem sich die Mannschaft orientiert. Klare Vorstellungen bzw Vorgaben erleichtert die Umsetzung. Der Weg ist das Ziel, die Entwicklung und diese Entwicklung kann nur jemand vorgeben der eine fachliche als auch menschliche Autorität verkörpert. Seit dieser Saison spielt der HSV wieder Fußball. Nach meiner Einschätzung den besten in der 2ten Liga.
Die Entwicklung zur Leistungskultur ist erst am Anfang. ….und ein weiteres Jahr in Liga 2 ist mir lieber als Platz 16 in der Bundesliga…. Wir brauchen Zeit, bis die gelegte Basis dauerhaft trägt.

Flotti McFlott
16 Tage zuvor

Es muss nach der Saison eine knallharte Analyse angestellt werden und diese kann – unabhängig von den letzten beiden Ergebnissen – nur zu einem Schluss kommen:

B-M-W sind gescheitert. Punkt.

Judas Boldt hat mittlerweile oft genug bewiesen, dass er es nicht kann, keines seiner jährlich wechselnden Konzepte hat gegriffen. Das Einzige, was er hier wachsen sieht, ist sein Kontostand. Hinfort mit ihm!

Michi Mutzelbacher, der leidenschaftliche Eierkneter, kennt die englische Liga aus dem ff. Leider wurden die von ihm angeschleppten Atomtalente, hinter denen auch die Bayern, Real und der TSV Hinterknittelbach her waren, hier nicht ausreichend gewürdigt. Auf die Idee, mal in der eigenen Liga, oder bei unterklassigen Vereinen nach Spielern zu fahnden, kam er leider nicht. Von daher: Briefmarke auf den Arsch und ab auf die Insel!

Wim Waltersen, der begeisterte Hobby-Choleriker, meint zwar den Fußball neu erfunden zu haben und sieht sich in der Eigenwahrnehmung auf einem Level mit Pep und Kloppo, hat aber keine taktischen Mittel um Kirmestruppen wie Schmerzgebirge Aua oder den Weltverein SC Paderborn auszucoachen. Legendär bescheuert hingegen war seine Idee, mit einem schweren Pokalspiel in den Knochen, in einem Spiel das offensichtlich nicht läuft, bis zur 81. Minute nur einen einzigen Wechsel vorzunehmen. Davon ab, der Walterball ist entschlüsselt, lediglich gegen designierte Absteiger, die mit der Bissigkeit eines eingeschläferten Dackels in die Partie gehen, funktioniert das Maltafuß-Tiki-Taka noch. Er ist gescheitert, weiß es nur noch nicht.

Das finale Scheitern der sportlichen Führung konnte man übrigens allerspätestens im vergangenen Winter-Transferfenster bewundern: trotz offensichtlicher Baustellen im Kader, wurde das georgische Käseknie Chevadnadse angeschleppt, anstatt endlich einen zweitligatauglichen RA zu holen. Das ist Kaderplanung aus der Hölle und nichts anderes…

Fazit: es braucht einen kompletten Neustart auf allen Ebenen. ENDE

Kuddel
16 Tage zuvor

Ist schon geil, wie Tim Walter die Journalisten mit dem immer gleichen Nasenring durch die Manege zieht. Und so gaaaanz langsam verstehen es einige 🙂

Last edited 16 Tage zuvor by Kuddel
Polkateddy
16 Tage zuvor

Boldt versucht seine Haut zu retten, nichts anderes. Fremdsuggestion als Mittel zum Zweck. Legitim und extrem durchschaubar.

Jörg Brettschneider
16 Tage zuvor

Klingt alles ganz gut, Scholle. Und einges erscheint plausibel.

Allerdings habe ich den Eindruck, dass auch du dich zu sehr von Ergebnissen blenden lässt, die zuletzt gegen Mannschaften erzielt wurden, für die es um nichts mehr ging oder die kein Maßstab sein dürfen (Aue). Dazu kommt ein glücklicher Sieg in Regensburg.

Problematisch ist in jedem Fall, dass eine Trennung von Boldt wieder mal viel zu spät käme. Er plant nämlich schon länger die neue Saison. Die Trennung von Becker kam schon zu spät.
Folglich kann der Aufsichtsrat nur seine Haut retten, wenn er nach außen hin mit Überzeugung an Boldt festhält. Sonst müsste er sich wieder nachsagen lassen, eben gerade nichts gelernt zu haben.

Ein Festhalten an Boldt wäre aus meiner Sicht aber der noch größere Fehler, wenn der HSV – erwartungsgemäß – nicht aufsteigt.
Die Hypothek wiegt mittlerweile viel zu schwer. Boldt hatte nun wirklich drei Jahre Zeit, mit relativ viel Geld einen Mannschaft hinzustellen, die Aufstiegsformat hat. Es ist ihm aller Wahrscheinlichkeit drei Mal nicht gelungen. Alleine schon aus diesem Grund kann er nicht bleiben.

Es wäre schon lange die Aufgabe des Aufsichtsrats gewesen, sich nach einem besseren Sportvorstand umzusehen, der den Weg mit jungen Potenzialspielern und guten Säulenspielern erfolgreicher gehen kann.

Ist der Aufsichtsrat etwa zu faul oder bequem, sich diese Arbeit zu machen?
Es hat zumindest den Anschein. Die Wahrheit kennen nur die Aufsichtsräte selbst.

Jedenfalls ist ein Jonas Boldt nicht mehr vermittelbar, wenn der Aufstieg wieder nicht gelingt.

Und nochmal:
Bitte nicht von den letzten Ergebnissen blenden lassen!

Als es um die Wurst ging, waren Terodde und Gjasula da. Nicht aber der HSV.
Der verlor gegen Paderborn, Sandhausen, Bremen, Nürnberg, Dresden, Kiel oder Düsseldorf alleine in der Rückrunde jeweil zwei oder drei wertvolle Punkte. Nur weil das jetzt einige Tage her ist, wird das nicht vergessen. Zumindest dann nicht, wenn das Clubmanagement, zu dem der Aufsichtsrat gehört, seriös sein möchte.

Aber findet den Fehler.

Hallenser
16 Tage zuvor

Mal abgesehen davon das Du schon die Fahne mächtig in den Wind hängst Scholle, zumindest das kommt in der heutigen Gesellschaft zumindest richtig gut an! Aber schauen wir doch mal auf die letzten 3 Spiele die jetzt plötzlich für die positive Entwicklung herangezogen werden:
Karlsruhe war ein ordentliches Spiel, war allerdings bis zum Platzverweis durchaus auch für einen anderenVerlauf gut. Man hat das dann vernünftig gespielt, aber die Umstände waren schon hilfreich.
Regensburg wäre eigentlich nach 20 Minuten gegen uns gelaufen gewesen und war erschreckend schwach, wohlgemerkt gegen einen durchaus nicht übermächtigen Gegner. Hier darf man der Mannschaft durchaus zugute halten das sie nach dem Ausgleich in der Nachspielzeit noch einmal zurückgekommen ist – für eine positive Entwicklung sollte aber gerade dieses Spiel nicht herangezogen werden!
Ingolstadt war als Gegner derart limitiert und schwach das alles andere als ein Sieg peinlich gewesen wäre! Es wurde klar gewonnen, hier kann man durchaus davon sprechen das diese Aufgabe ordentlich erledigt wurde.
Ich bin sehr gern bereit nach Siegen gegen Hannover und Rostock davon zu sprechen das diese Mannschaft inklusive Trainer die richtigen Schlüsse gezogen hat, sich in der entscheidenden Phase der Saison echt anders präsentiert hat und endlich mal die wichtigen und schwierigen Spiele gewonnen hat – aber eben auch nur dann! Denn diesen Nachweis hat auch das jetzige Team noch nicht erbracht, eine Entwicklung sollte auch wirklich meßbar sein – alles andere ist Selbstbetrug!!!

Frank Müller
16 Tage zuvor

KONITINUITÄTS-GEQUASSEL
-Keine Veränderung- ist NICHT der Schlüssel zum Erfolg.
Wenn etwas nicht hinhaut, sollte man etwas anderes versuchen.
Das Klein-Klein-Gepicker vorm eigenen Tor ist ja nicht verbessert worden,
weil man es die Saison über beibehalten hat.
Hier wird behauptet, die Trainer- und Systemwechsel hätten den Verein
„in die Irre geführt“.
Nicht die jeweilige Veränderung war falsch sonders es waren die falschen
leitenden Personen.
DIE paßten NICHT:.
Boldt ist stolz, hier etwas „kreiert zu haben.Nachwuchs, Entwicklung und
den Walter-Ball.Er sagt: „Die Leute identifizieren sich damit.“
Falsch.
DIE LEUTE schreien sich auf´m Platzdie Seele aus dem Leib, weil sie die
Bedeutungslosigkeit des HSV nicht mehr länger ertragen.
Auch die von Boldt gerühmte grandiose Einheit sehe ich nicht.
Die ist bei den meisten Vereinen größer, schon weil sie jedenfalls Leader
auf´n Platz schicken können.
Zur „neuen Linie“.gehört eben auch die Eindimensionalität Walters und
dessen absolute Sturheit.
Die führt den Verein eher in die Irre als eine Veränderung.

Jenson-button
15 Tage zuvor

Aus meiner Sicht: Ja, der HSV hat gelernt. Sie stärken TW den Rücken. Es ist bei weitem nicht so viel Unruhe wie die letzten Jahre. Stand jetzt soll TW nicht ausgetauscht werden. Für mich wäre es auch der super GAU. Wieder ein neuer Trainer, neue Taktik mit einer Mannschaft die gerade auf TW eingestellt ist und ihm folgt. Wieder ein Jahr verschenkt, während TW auf dem aufbauen kann, was er bisher erreicht hat, in der 2. oder vielleicht auch in der 1. Liga. M. E. sind wir gerade da wo wir sind, weil der kurzfristige Erfolg im Vordergrund stand und wurde der nicht erreicht wurde an allen Ecken, insbesondere der Trainer ausgetauscht. Dieser Verein braucht Kontinuität. Auch wenn beileibe einiges noch im Argen liegt, in der Mannschaft; diese braucht Alternativen und mehr Breite im Sturm vor allen Dingen; beim Trainer: mehr Variabilität und vermutlich auch in der Führung. Mit ein bisschen Nachjustieren dürfte die Mannschaft spätestens nächste Saison erfolgreich sein. Dann muss der Aufstieg klares Ziel sein und TW und die Führung muss sich daran auch messen lassen. Bitte an der jetzigen Grundstruktur festhalten und partiell nachbessern.
Nur der HSV

Alex
16 Tage zuvor

… mit dem jungen Profitrainer Daniel Thioune… 🤣

Jörg Meyer
16 Tage zuvor

Wenn ich wetten müsste dann das wir sowohl mit Tim Walter, als auch Boldt und Mutzel,sowie Jansen in die neue Saison gehen!
Die Analyse wird ergeben, dass wir auf einem guten Weg sind und weiterhin bei uns bleiben. Wir werden uns weiterhin entwickeln und nächste Saison uns belohnen.
So in etwa wird es verlauten was man uns am Ende mitteilen wird.
Rim Walter , ebenso Boldt und Mutzel haben erfolgreich gearbeitet und alle gehen zuversichtlich in die nächste Runde.

PS: sollte es dann in den ersten fünf bis sechs Saisonspielen keine guten Ergebnisse geben, weil jeder Gegner unsere Spielweise kennt geben und wir uns nicht wirklich verstärken konnten brennt der Baum so richtig. Dann möchte ich mal hören das Ergebnis und Tabellen egal sind und man ja lieber bei sich bleibt.
Alle Verantwortlichen werden mächtig unter Erfolgsdruck stehen und zeigen müssen ob ihre nichtssagenden Aussagen aus dieser Saison dann den Erfolg bringen.

Fussball-Magier
16 Tage zuvor

Scholle möchte sicher eine bessere Zukunft für den HSV.
Das Dreigestirn weiter arbeiten lassen, wird es aber nicht bringen.

Häuptlinge werden entlassen und abgefunden. Neue werden nicht gesucht.
Viele erkennen seit der letzten Sommertransferperiode das Problem im offensiven Mittelfeld und Sturm. Im Winter wurde hier wie im Sommer nichts gemacht.

Und hat man endlich etwas Geld für Verpflichtungen, wird das Kapital in Abwehrspieler angelegt/gebunden, damit man wieder behaupten kann – kein Geld für die Offensive – kein Geld für Hauptlinge – zu haben.

Ich befürchte, Boldt wird es nicht mehr lernen – Geld intelligent und kreativ einzusetzen.
Somit ist eine bessere Zukunft des Vereins unter Boldt und Mutzel nicht gegeben.

Riesum
16 Tage zuvor

TW hat aus der Truppe eine eingeschwore Gemeinschaft gemacht, wie es sie beim HSV lange nicht mehr gab. Zudem ist man mit völlig neuem Kader, neuem Trainer und neuem System weiter, als die Meisten hier inklusive mir vor der Saison erwartet hatten. Allein hierin erkennt jeder die positive Entwicklung. Die jetzt mit erneutem Trainerwechsel zu torpedieren wäre nur dumm und fahrlässig.
P.S.: Nächste Saison steigen wir auf, wenn der Trainer bleibt. PUNKT.

Spinoza
16 Tage zuvor

Will der Aufsichtsrat denn wirklich erst mit Abschluss der Saison entscheiden ob die Konstellation mit Boldt, Mutzel und Walter richtig ist? Denn eine reine Ergebnisanalyse war noch nie ein gutes Mittel ein Spielsystem zu bewerten. Eine gute Analyse sagt sich nicht 3 mal 3 Punkte und somit hat man wohl gut gespielt. Vielmehr muss es dabei um Prozesse über einen längeren Zeitraum gehen. Und diese hätte man schon vor Wochen durch Videoanalysen und statistische Auswertungen bewertet können. Wenn das bereits geschehen ist, dann sollte die Entscheidung eh gefallen sein. Aber wenn es noch nicht passiert ist, dann hoffe ich es geht dem Aufsichtsrat mehr um die Kaderplanung, die als ein Grund für verschiedene Schwächen in dieser Saison ausgemacht wurde. Besorgniserregend wäre es wenn man seine Bewertung des Spielsystems von den letzten paar Spielen abhängig machen will. Denn das hätte wenig mit fußballerischer Fachkompetenz zu tun und mehr mit Politik und öffentlicher Wahrnehmung.

Jörg Melzer
16 Tage zuvor

Vielleicht sollten wir alle mal warten, bis die Saison vorbei ist. Stellt euch mal vor, wir steigen doch noch auf…ist ja nicht gänzlich unmöglich. Ich wette, dann werden wir von den ganzen Miesepetern hier nix mehr lesen. Selbst dann wird sich nicht gefreut, weil man ja falsch gelegen hat und das geht ja nun mal gar nicht. Wir können gar nicht aufsteigen mit, Boldt, Mutzel, Walter und Co.. Das ganze Weltbild kippt zur Seite. Warten wir es doch einfach mal ab…Schon am Freitagabend kann es anders aussehen, wenn die Fortuna Darmstadt schlägt.

HSV-WOLLE
16 Tage zuvor

Moin Scholle – das ist einer der besten Blogs, den ich hier je gelesen habe. Vielleicht sogar der, der inhaltlich (fast) alles, was wirklich auf Seite 1 stehen sollte, auf den Punkt bringt. Sehr wahrscheinlich werden viele TW (und andere) mehr als nur in Frage stellen oder gar zum „Abschuss“freigeben. Vor allem dann, wenn am Ende max. Platz 4 steht. Was aber, wenn’s doch noch zur Reli (oder mehr? ) kommt – was dann? Ich bin sicher kein TW-Fanatiker/Anbieter, allerdings fehlt mir die Fantasie einer Alternative! Verschleiß auf dieser Position hatten wir doch mehr als genug. Wünsche mir ein gesundes (nicht blindes) Stück mehr an Kontinuität, als dies in der Vergangenheit an den Tag gelegt wurde – auch dann, wenn wir noch ein Jahr im Unterhaus verbleiben müssen. Nur der HSV – forever and ever! Hummel Hummel und Grüße aus dem Süden.

Calimero
16 Tage zuvor

Abwarten und Tee trinken, würde ich sagen. Man hat es nicht mehr selber in der Hand und die Spiele gegen Hannover und Rostock sind keineswegs Selbstgänger. Durch taktische Fehler, wurden viele Punkte verschenkt und man hat es im Winter verpasst, vernünftig nachzujustieren. Egal wie die Saison endet, gehört alles auf den Prüfstand.

bahrenfelder
16 Tage zuvor

Wer soll eigentlich kommen wenn Boldt, Mutzel und auch der Trainer hinschmeißen? Die Frage wurde hier heute schon mal gestellt und es gab keine Antwort. Es wird auch keine Antwort geben, denn wenn hier einer darauf antwortet und es kommt so und es geht nach hinten los ….. das möchte sich hier in diesem Blog keiner antun.

Hieß es aber auf der anderen Seite nicht immer, man sollte Zeit haben mit dem Umbruch? Sollte man also den jetzigen Personen nicht auch mal die Zeit geben? Die Zeit ist natürlich irgendwo begrenzt, also spätestens in 1 bis 2 Jahren sollte der Aufstieg geschafft werden. Bei dem Trainer bleibe ich allerdings bei meinen bisherigen Beiträgen. Wir müssen Geduld haben, denn in der Ruhe liegt die Kraft.

Paulinho
16 Tage zuvor

Flotti und andere Extremkritiker haben nicht so unrecht in ihren knallharten Analysen, jedoch frage ich mich, da der HSV finanziell sicher sehr beschränkt ist, wie soll man denn diesen Verein vom Kopf auf die Füsse stellen. Und doch, der HSV wird m.E. auch ein bisschen zu mies beurteilt. Was fehlte denn diese Saison? Hauptsächlich ein stabiles Nervenkostüm, was da vor oft leerem Tor versemmelt wurde oder in der Abwehr haarsträubende Aktionen passierten, machte mich manchmal fassungslos. Und da steht eben nicht der Trainer auf dem Platz, sondern öfter hilflose Spieler. Aber es fehlte offensichtlich das Training, das diese Dinge dann minimiert. Klar, TW hat seine eigene Philosophie wie man ein Spiel gestaltet und oft spät oder gar nicht reagiert. Allerdings sah ich gerade in den letzten Spielen, dass auch zunehmend aus der Abwehr mit langen Bällen operiert wurde. Also scheint das doch mit dem Trainer angesprochen und praktiziert. Lernt er doch dazu? Unterm Strich bleibe ich dabei den Aufstieg erst nächste Saison ernsthaft anzupeilen, zuvor müssen die Schwachstellen, vor allem die Außen und den Sechser, vllt. auch noch die eine oder andere Position erstklassig besetzt werden. Steigen wir mit dieser aktuellen Mannschaft tatsächlich auf, gehen wir auch gleich wieder runter. Im Pokal kann man immer mal überraschen, aber eine lange Saison deckt gnadenlos die Schwächen auf. Mir fehlen bei unserem HSV die bockgeilen stabilen Typen, auch in der Vorstandschaft. Sind mir alle zu angepasst, zaghaft und zu schnell zufrieden. Aber wie oben erwähnt, zu echten professionellen Veränderungen braucht man auch Geld, aber woher nehmen?

Bubu
16 Tage zuvor

Goood mooorniing @ all.

Danke für den Blog Scholle. Geht man von einer nahenden „Bewertung“ der Saison aus, kann diese doch nur von „innen heraus“ kommen, und damit meine ich den Verein! Was soll dieses Gefasel, man warte noch die letzten beiden Spielchen ab, dann kann man bilanzieren?! Welcher Hahn kräht am Ende danach?

Entscheidungen ob und wie man mit den bisherigen Verantwortlichen weitermacht, kommen dann eh von den fachlich – kompetenten Vorgesetzten? AR? Jansen?? ….. 🙂

Fängt man an, die Saison bereits jetzt wiederzukäuen, kann man den ungemussten Nichtaufstieg dann auch an zu vielen Unentschieden, verpennten Halbzeiten, oder „stur von hinten heraus spielen“, nicht vorhandenen „Häuptlingen“, unflexibles Spielsystem etc festmachen? Könnte man, muss man aber nicht!

Aufgrund der letzten drei Siege, die einfach dann zu spät kamen erschließt sich bitte was?
Welche Erkenntnisse gewinnt man, durch das erste Tor des Dänen im wievielten Einsatz?
Feiert man das als Entwicklung? Ein KANN aus dem untolerierbaren MUSS.

Gewiss, es hat sich doch Einiges verändert beim HSV, und ob! Die Mannschaft hat einen Willen, gibt sich nicht auf, selbst in der letzten Minute oder Nachspielzeit ist Einiges möglich! Sie tritt nun geschlossener auf, und kämpft! Dennoch stimmte die Leistung in vielen Partien nicht über 90 Minuten!

Auf- und Einstellung sind nach wie vor Sache des Trainer – Teams!

Kaderzusammenstellung Sache des Sportvorstandes + Direktor und n´büschen Trainer?

Hat man seitens der Verantwortlichen einen homogenen Kader zusammengestellt, mit Weitblick auf Ziele, die nicht genannt werden sollten? Etablieren in der 2. Liga? Im vierten Jahr der Entwicklung… KANN man machen.

Hin und Her, Für und mal Wieder, am Ende kackt eben die berüchtigte Ente.

Die Tabelle lügt nicht, ebenso wie die Ergebnisse, und DARAN KÖNNEN  sich eben Trainer und Verantwortliche messen lassen, müssen aber nicht, da es kein MUSS in dieser Saison so gab!

Man kann sich entspannen, seitens des HSV wurde nichts vom „Aufstieg“ gefusselt, das war eher Fandenken oder frommer Herzenswunsch. Nein, im Vordergrund stand doch der neue Hamburger Weg, Zeit und Geduld bei Neuerungen, mehr bei sich bleiben, uninteressant was die Anderen so machen!

Ja, man kann sich auch mal lösen, von anstrengenden Voraussetzungen, der Tabelle oder Ergebnissen! Man kann das immerhin gut einordnen, und weiß am Ende genau wo man steht!

Noch hat man zwei Spiele vor der Brust, ZWEIMAL ALLES!

Und dann KANN man ja mal schauen was die Anderen so gemacht haben…losgelöst!  😉

Bleibt alle gesund…!

Klaus Henning
16 Tage zuvor

Eure Noten FC Ingolstadt 04 – Hamburger SV

1 DANIEL HEUER FERNANDES 1,9
3 MORITZ HEYER 3,3
4 SEBASTIAN SCHONLAU 2,8
27 JOSHA VAGNOMAN 2,8
28 MIRO MUHEIM 3,0
34 JONAS DAVID 3,0
44 MARIO VUSKOVIC 2,5
10 SONNY KITTEL 1,9
14 LUDOVIT REIS 3,3
18 BAKERY JATTA 3,5
23 JONAS MEFFERT 2,9
36 ANSSI SUHONEN 2,6
48 FARIDE ALIDOU 4,7
9 ROBERT GLATZEL 2,7
11 MIKKEL KAUFMANN 2,9
19 MANUEL WINTZHEIMER 3,6
Trainer 2,6
Schiedsrichter 2,5
Zuschauer 1,7

MeinVerein2021
16 Tage zuvor

Auch heute werden hier viele gute Argumente zur Frage, welche Konsequenzen diese Saison haben soll, ausgetauscht.

Ich brauche zur Bewertung noch die beiden letzten Spiele. Werden die erfolgreich und souverän gemeistert, kann ich mit TW auch in der nächsten Saison anfreunden. Dann würde ich eine Entwicklung erkennen können/ wollen.

Deutlich kritischer sind Mutzel und Boldt zu bewerten. TW kann nur mit dem Kader arbeiten, den er hat. Und der hätte spätestens im Winter verstärkt bzw. ergänzt werden müssen. Wieder mal ist der Kader trotz guter Grundidee (Säulenspieler) nicht gut oder glücklich besetzt worden. Dabei darf fairerweise das Problem von Altlasten nicht vergessen werden. Allerdings auch nicht die viel zu späte Trennung von Thioune. Im Nachhinein finde ich das Trainerintermezzo mit Hrubesch sehr hilflos.

Sehr unglücklich ist das Timing. Sollte der AR Boldt und Mutzel nicht mehr wollen, müssten die Nachfolger im Grunde schon gefunden sein. Wie soll die Saison sonst verantwortlich vorbereitet werden?

Es ist echt schwierig.

Jörg Meyer
16 Tage zuvor

Das Wort das beim HSV über allem steht ist ENTWICKLUNG!
Das ist ja grundsätzlich etwas positives, aber so inflationär wie es beim HSV verwendet wird leider auch sehr nichtssagend.
Wir waren die letzten drei Jahre am Ende vierter. Dieses Jahr warscheinlich ebenso. Wo ist da eine Entwicklung?
Neue Spieler sind gekommen, andere gegangen, dass wird auch weiterhin so sein.
Es kann nicht das Ziel sein einzelne Spieler zu entwickeln, sondern die gesamte Mannschaft und vor allem der Aufstieg.
Jeder professionelle Verein hat das Ziel seine Spieler zu entwickeln, das ist etwas normales , das Tagesgeschäft.
Entwicklung nach warscheinlich jetzt viermal vierter zu werden kann also nur bedeuten mindestens Platz drei als definitive Ziel für die kommende Saison.
Dahingehend dürfen dann Aussagen wie, man müsse sich von Ergebnissen und der Tabelle lösen absolut nicht mehr gelten.
Also macht weiter, aber jetzt müssen den Aussagen messbare Ergebnisse folgen.

Rotkaeppchen1966
16 Tage zuvor

Wir sind ja ein „normaler Zweitligist“ wie Mutzel es im „Kicker“-Interview ausdrückte und wie viele Fans und Teilnehmer hier es wohl auch sehen.
Ich kann die Gedanken nachvollziehen:
Der immer wieder mit anderen Mitteln und trotzdem natürlich immer wieder mit hohem finanziellem Aufwand jedes Jahr von neuem gestartete und dann wieder gescheiterte Aufstiegsversuch hinterlässt Spuren und zermürbt.
Das Ziel erste Bundesliga ist aus der DNA des HSV allerdings nicht zu streichen und wird, egal, wie man es nun angeht, allein schon beim Blick auf die jeweiligen Tabellenstände der Saisons einen gewissen Druck erzeugen, dem man sich unabhängig vom Entwicklungs- oder anderen Konzepten nicht entziehen kann.
Der Wunsch nach Konstanz/Kontinuität ist ein berechtigter und in der Trainerfrage zeigt insbesondere die HSV-Historie, dass häufige Wechsel nicht den gewünschten Erfolg bringen.
So bringe ich erneut meinen Vorschlag ein, es mal „andersrum“ zu versuchen: Warum soll Tim Walter dran glauben und nicht diejenigen, die nur eine bemerkenswerte Konstanz in ihrer verfehlten Transferpolitik, inhomogenen Kaderzusammenstellung und immer wieder neu aufgelegten Konzepten zeigten?
Wir sind mitnichten ein „normaler“, aber 2022/2023 dann ein etablierter Zweitligist, der aber nicht den Anspruch aus den Augen verlieren sollte, aufzusteigen.
Nur hat er inzwischen in der Tat nicht mehr die Mittel eines Bundesligisten zur Verfügung, wie hier manche Teilnehmer dann auch bedauernswert beklagen, sich aber nur um der Konstanz willen an der aktuellen Führungskonstellation klammern, ohne einzusehen, dass diese doch für die ständigen Wechsel verantwortlich ist und selbst mit ihrer Entourage unter Chefscout Costa nicht wenig Kapital binden. Wohlgemerkt: Boldt und Mutzel, nicht Wüstefeld.
Die Darstellung im Topkommentar, diese beiden von ihren Aufgaben zu entbinden, würde den Sargnagel für den HSV bedeuten, ist völlig übertrieben, Kosinus.
Wir haben einen Vorstand, der zumindest die Dinge anpackt, das Ziel erste Liga klar formuliert, wir haben einen Trainer, der mutig und konsequent ist. Der AR mag umstritten sein, ist aber handlungsfähig und ich denke bei allen Vorbehalten gegenüber Jansen bringt dieser zumindest sportliche Expertise ein.
Es benötigt einen Sportdirektor und eines Scoutings, das kreativ und findig ist und für den Zweitligisten HSV nicht eines Sportvorstandes, eines Sportdirektors und eines international groß ausgerichteten Scoutings, das uns „Perlen“ wie Doyle, Amaechi, Johannson, Kaufmann, Chakvetadtze und evtl. bald Summerville beschert und den Blick für die dritte und vierte Liga nicht hat, geschweige denn die Talente in den eigenen Reihen nicht mal erkennt.
Warum nicht mal in Rostock nachfragen? Martin Piekenhagen mit HSV-Vergangenheit leistet hier gute Arbeit, hat einen prognostizierten Absteiger sicher in der Klasse gehalten.
Natürlich gibt es noch die üblichen Verdächtigen wie Hoogma, Mathjisen etc., zumindest einige, die eher in Frage kommen als Boldt und Mutzel, ohne dass mit deren Demission gleich der ganze Club in Aufruhr geraten muss, wie es hier von den Kontinuitätsapologeten immer wieder ins Feld geführt wird.

Last edited 16 Tage zuvor by Rotkaeppchen1966
Aradia
16 Tage zuvor

👩 Moin…

Die Sportdirektoren haben im Winter gemeint,
dass reicht was wir da haben.
Walter hat das brav abgenickt.
Der Eine zufrieden…..und endlich wieder einen Job.
Die Anderen kriegen jetzt das flattern.
Aber sie wollen zusammen weiter machen.

Aber es soll ja analysiert werden.
Ich kann diesen Blödsinn nicht mehr hören,
noch lesen.
Die Tabelle ist die Zensur für ihre Arbeit.
Klassenziel nicht erreicht. Punkt.

Von daher weiter so
oder
der xte Neuanfang.
Andere Vereine schaffen es ja auch.
Sind das Übermenschen?🤷‍♀️

Boxer
16 Tage zuvor

– „vergangenen 20 Jahren nicht gegeben habe“
– „weil die Leute sagen“

Immer alles schön allgemein halten, Hauptsache schwammig formulieren. Leider etwas zu durchsichtig. Das einzige was Herr Boldt möchte, ist seinen Arsch retten.
Aber er hat doch etwas gesagt, nämlich das mit Walter weiter machen möchte. Weil dieser ja seinen tollen Weg bzw. Entwicklung so gut vorantreibt. Damit ist dann auch geklärt was passiert wenn Boldt nicht entlassen wird, nämlich das man den Beginn der neuen Saison abschreiben kann.

Achso, und weil sich die Leute ja so mit dem Weg identifizieren können, kommen keine Leute mehr ins Stadion? Der Logik, kann ich nicht so ganz folgen.

Ansonsten hätte ich auch nicht gedacht, das Walter es bis hierher geschafft hätte. Mit der These, das es hier zuviele Indianer gibt und er es deshalb länger als gedacht hier geschafft hat, könnte tatsächlich etwas dran sein. Das erklärt warum es in Kiel oder in der Jugend noch geklappt hat, aber es in Stuttgart schnell vorbei war.

Last edited 16 Tage zuvor by Boxer
Volker Gramkau
16 Tage zuvor

Warum ist hier der größte Teil immer nur negativ in den Kommentaren?
Sicherlich kann man den Spielaufbau kritisch sehen, auch ich habe bei vielen Spielen immer laut geschimpft vor dem Fernseher, aber in dieser Saison macht es auch endlich wieder Spaß, unserem HSV zuzusehen. Gebt der Mannschaft und den handelnden Personen eine Chance. Wenn der HSV diesen Weg weiter verfolgt, dann kommen automatisch wieder bessere Zeiten auf den Verein zu.
Veränderungen brauchen nun mal Zeit.

Grantler3006
15 Tage zuvor

Ich habe es in den letzten Wochen hier ja schon mehrfach versucht zu erklären, weshalb ich sicher bin, dass Konstanz auf den entscheidenden Positionen für den HSV jetzt wichtig und richtig ist. Schon allein die Alternative, also eine Umbesetzung dieser Positionen (Vorstand, Trainer, Sportdirektor etc.) zieht es nach sich, dass die jeweils Neuen auch Neues machen wollen. Bislang noch jeder Vorstand, noch jeder neue Trainer und selbst jeder neue Sportdirektor hat versucht, dem HSV seinen Stempel aufzudrücken.  Logischerweise! Denn alle haben ihre Ideen und ihre Überzeugungen, nach denen sie handeln. Aber: Genau dieses „immer wieder neu“ hat dem HSV sein unruhiges Bild von heute gegeben. Der HSV stand viele Jahre lang für nichts, was ihn von anderen unterschieden, geschweige denn abgehoben hätte. Bis zuletzt. Bis Walter kam.


Genau hier liegt die Wurzel allen Übels. Die ständigen Personalrochaden, Informationslecks, Machterhalt, Macht gewinnen, auf allen Ebenen des Vereins. Eine Strategie, sowohl in sportlicher und philosophischer Sicht gab es in den vergangenen Jahrzehnten nicht. Ich könnte mich, wie mehrmals erwähnt, mit dem Ziel der Konsolidierung in finanzieller und sportlicher Entwicklung mit jungen, talentierten Spielern sehr gut anfreunden.
Aber das ist auch eine Frage des Personals auf allen Ebenen und des Zusammenhaltes auf allen Ebenen. Dann kann von außen keiner treiben. „Bis Walter“ kam… jetzt steht der HSV für etwas! Nun, ich habe in der Aussage meine Bedenken, denn gelingt erwartungsgemäß die sportliche mögliche Zielsetzung AUFSTIEG nicht, dann steht der HSV für was? Viermal Vierter?

Egal wie die Saison ausgeht, muss in der Tat analysiert werden und zwar das gesamte Konstrukt – im Sportlichen, im Finanziellen, in personeller Hinsicht!

Ich glaube der eingeschlagene Weg ist richtig, wird aber dauerhaft nicht von Erfolg gekrönt sein, wenn nicht die idealen Positionen in dieser Strategie der Entwicklung besetzt sind:

Aus meiner Sicht sind da Costa und Mutzel als die sportlichen Verantwortlichen für die Zusammenstellung eines Kaders, bzw. eigentlich derer 4 Kader ( B Jugend, A-Jugend, die Zweite und die Profitruppe) nicht die Personen, die nachhaltig den HSV wieder auf dauerhaften Erstliga- Niveau etablieren können.
Hier kann ich nur das Handeln der vergangenen zwei Jahre in die Beurteilung nehmen. Wir alle hier Forum, so mein Gefühl sieht es ähnlich, dass der Kader nicht ausgewogen genug ist, für den Fußball der gespielt werden soll. Weder was die Positionen, noch ggf. die einzelnen Spieler betrifft. Es geht nicht um die Chance noch aufzusteigen, sondern eben darum, dass es mit einem konsequenten Scouting, passend zu gewählten Spielphilosophie deutlich mehr drinnen gewesen wäre. Es geht nicht um eine Person, sondern das Gesamtkonstrukt. Klar ist Muheim nicht so schlecht, wie er manchmal gemacht wird, aber 1,5 Mio.? Ich bin großer Fan von Vuscovic, aber auch hier 1,5 Mio. Leihgebühr plus nun eine Ablöse (2,5 Mio?) oder 600.000 für einen Ersatzkeeper?
Die sportlichen Verantwortlichen haben so gehandelt und irgendjemand hat das abgenickt. Ein wirklich verantwortungsbewusster und Preis-Leistungs-Nutzen- Denkender Chef hätte das Ganze hinterfragt und ggf. verlangt nach Alternativen zu fahnden. Wir kennen die genauen Zahlen nicht und die Kritik richtet sich nicht gegen die Spieler. Aber wie ein Erstligist das Geld für Spieler zu bezahlen, obwohl man Zweitligist ist, das halte ich für gefährlich.
Es gibt im Kader viele Verbesserungsmöglichkeiten und auch altersstrukturell darf der beschworene Entwicklungsweg noch viel stärker umgesetzt werden. Dafür bedarf es nicht nur Mut, sondern eben auch harte Arbeit und Kreativität, aber besonders die Leute an den richtigen Positionen, die genau das haben. Und in meinen Augen haben Boldt, Mutzel und auch da Cost das in Hamburg leider nur punktuell gezeigt, und das ist sehr wohlwollend formuliert.
Wenn der Vorstand Wüstenfeld und der Aufsichtsrat Alternativen für die Positionen hat, die es besser machen können und die Garantie der Verbesserung recht hoch ist, müssen die Drei, unabhängig vom Ausgang der Saison entweder richtig eingenordet oder eben gefeuert werden.

Und dann würde ich versuchen Hoogma zu bekommen und im Scouting jemanden, der seine Kernkompetenz auch im Norden der Republik hat, um die Talente um die Ecke zum HSV zu holen und nicht einen ggf. teuren Briten, teuer weil eben bei Man City ausgebildet.
Sofern es finanziell passt, von mir aus auch ein Talent aus England oder Frankreich, aber nicht wegen des Marketing Gags, sondern aus rein sportlichen Gesichtspunkten.

Schwalbenkönig
16 Tage zuvor

Hallo Scholle, woran willst du denn eine Entwicklung bei Walter erkannt haben?

Vamodrive
16 Tage zuvor

Leute rauswerfen um des rauswerfen Willens ist doch Blödsinn, wo sind denn die Alternativen? Wer gut in seinem Job ist macht einen Bogen um den HSV, als Sportdirektor, Trainer oder Spieler. Die Realität ist nun mal so grausam und von Rangnick oder Klopp faseln bringt den HSV so richtig weiter.

Ein bekennender HSV geht lieber nach Köln als zum HSV das sagt doch alles

Last edited 16 Tage zuvor by Vamodrive