Es gibt nur zwei Wege: Gestärkt weitermachen – oder trennen

von | 01.05.21 | 434 Kommentare

Ärmel hochgekrempelt, Arbeiter-Style und -Tonart, dazu immer mit dem Herz auf der Zunge unterwegs. Einer, der sich vor die Mannschaft stellt und nie aufgibt.  Steffen Baumgart wirkt wie einer, mit dem man sich als Fan sehr schnell und sehr gut identifizieren kann. Oder anders formuliert: Steffen Baumgart wirkt wie einer, mit dem man gern arbeitet. Zumal er auch noch bekennender HSV-Fan ist. Zumindest auf mich erweckt er genau diesen Eindruck, und ich würde mich freuen, wenn er mal als HSV-Trainer arbeitet und ich ihn hier kennenlernen und wirken sehen darf.

Viele von Euch, so scheint der Tenor unter dem gestrigen Blog zu sein, sehen das ähnlich. Viele wollen Baumgart lieber jetzt als gleich als Trainer am Rand des HSV sehen, anstelle des in der Rückrunde erfolglosen HSV-Trainers Daniel Thioune. Der wiederum hat nur noch rund ein Drittel der hier kommentierenden Leserinnen und Leser hinter such. Und mich. Wobei ich den Kritikern in den allermeisten Punkten absolut zustimme. Auch denen, die Elvis in seinem wie immer sensationell zutreffenden Spieltagssong auflistet.

Denn Fakt ist, dass der HSV nach einer starken Hinrunde in der Rückrunde abgestürzt ist. 16 Punkte aus 14 Rückrundenspielen ist schlecht. Sehr schlecht. Wie in den letzten zwei Jahren wiederholt sich der Absturz in der Rückrunde und auch diesmal scheint der Nichtaufstieg nahezu sicher zu sein. Und auch diesmal soll der Trainer als Schuldiger dafür gehen.

Noch mal: Ich schreibe hier, was ich sehe. Ich schreibe meine Meinung zu den Themen beim HSV. Und das alles, ohne den Anspruch zu erheben, immer alles allein und richtig zu wissen. Ich schreibe hier auch nicht, um den HSV zu maßregeln, sondern weil ich fest davon überzeugt bin, dass diese Community in ihrer Liebe zum HSV und Ihrer Unabhängigkeit vom HSV und allen anderen ein sehr spannender Ort ist, um sachlich und inhaltlich zu diskutieren. So, wie es unter meinem gestrigen Blog passiert. Und dafür danke ich Euch!

Auch denen, die eben nicht meiner Meinung sind. Sehr feinteilig und manchmal auch nicht minder grobschlächtig wurden die Kritikpunkte zusammen mit der Forderung, Thioune zu entlassen, aufgeführt. Stellvertretend für viele, die es so oder so ähnlich formuliert haben, nehme ich den Post von Thomas, um mich einmal konkret darauf zu beziehen, weshalb ich Euch in vielen Punkten zustimmen und trotzdem für den Verbleib Thiounes sein kann. Thomas ist gegen den Verbleib von Thioune und listet die Punkte auf: 

PostPunkt 1 Entwicklung:

Thioune hat es nicht gefasst talente näher an die mannschaft zu bringen man wollte opoku, david und auch ameachi näher an die mannschaft bringen und dass sie dadurch auch öfters spielen und auch eine rolle im kader sind. Opoku und ameachi sind ausgeliehen und von david hört man nichts mehr. Es sind zwar noch heil und meissner dazu gekommen aber dies ist auch mehr aus der not heraus geboren aufgrund mangelnder alternativen. Aber auch onana und wintzheimer hat er verunsichert weil sie zu beginn stark aufgespielt haben und plötzlich nahm er sie heraus ohne jeglichen grund dabei wintzi ist ein kämpfer und hätte öfters spielen müssen. Vagnoman hat den durchbruch schon unter hecking geschafft darum zähle ich ihn hier nicht extra auf und ambrosius gebe ich mal thioune. Zur entwicklung wollte er auch gestandene spieler weiterentwickeln aber hier nehme ich auch mal die besten beispiele heraus kinso, dudziak und kittel diese spieler haben bewiesen das sie kicken können aber hier wurde es auch nicht geschafft dass sich diese spieler stabilisieren und konstant gute leistung bringen. Nein es muss im schlussspurt wieder auf hunt gesetzt werden weil sonst nichts mehr da ist.

Post unter dem gestrigen Blog von „Thomas“

Vagnoman zum Stammspieler zu machen, Ambrosius zur echten Säule in der Innenverteidigung zu machen und einen Manuel Wintzheimer ebenso wie einen Amadou Onana nahe an einem Stammplatz zu bringen ist nicht die schlechteste Quote. Im Gegenteil.  Bei Amaechi stimmt dessen Leistung nicht mit dem überein, was viele (auch ich!) an grundsätzlichen Fähigkeiten in ihm gesehen haben. Bei Jonas David stimme ich zu, auch ich hätte dem Jungen mehr Spielzeiten gewährt, um ihn näher ans Team ranzubringen. Das ist ein Versäumnis der Hinrunde. Dudziak und insbesondere Kittel haben unter Thioune Schritte nach vorn gemacht. David Kinsombi leider nicht, der hat seine abfallende Leistungskurve fortgesetzt und sie meiner Meinung nach zuletzt sogar auf ein rekordtief geführt. Sollte sich das nicht signifikant verbessern, wäre der für mich vielleicht kompletteste aller HSV-Mittelfeldspieler einer der Kandidaten für mich, die man abgeben muss, um diesem Kader mehr Leistungskultur und mehr Stabilität zu verleihen. Aber im Fazit sehe ich es nicht wie Thomas und andere. Ich behaupte, dass Thioune viele Spieler besser gemacht hat. Aber einzelne bringen gar nichts, solange diese das Spieler es in der Schlussphase nicht im Kollektiv auf den Platz bringen. Dafür wiederum sehe ich tatsächlich Thioune in der Verantwortung.  

Punkt 2 liga annehmen

Wenn man die Rückrunde anschaut hat man vorallem gegen die schwächeren teams bemerkt, dass diese durch ihre giftigkeit gegen den hsv ein vorteil haben und durch ihres hohe anlaufen die mannschaft überfordert. Darum haben wir auch oft gegen underdogs die punkte liegen gelassen und zum teil verdient verloren.

Post unter dem gestrigen Blog von „Thomas“

Stimmt. Wobei es in der Hinrunde noch funktioniert hat. Da hat der HSV alle Spiele gegen die vermeintlich schwächeren Gegner sogar gewonnen. Teilweise sehr deutlich. Mit anderen Worten: Der HSV kann es mit diesem Spielerstamm und diesem Trainer. Die Frage also muss vielmehr darauf ausgerichtet werden, warum dieselben Mannschaft gegen dieselben Gegner plötzlich nicht mehr klarkommt. In den letzten Spieler in Sandhausen und Regensburg kam man mit mannorientierter Deckung des Gegners nicht klar.  Und ich behaupte, dass das wiederum am fehlenden Mut lag. Der fehlende Mut, das Eins-gegen-Eins zu suchen, um Räume zu schaffen. Dadurch lahmte das HSV-Spiel und es bleiben zumeist torchancenarme HSV-Partien. Das könnte man dem Trainer anlasten, der hier die Taktik hätte anpassen müssen – aber ich sehe hierbei eher die „Säulenspieler“ in der Pflicht, auf dem Platz Verantwortung zu übernehmen und voranzugehen. Die aber haben nicht funktioniert. Siehe das 1:1 gegen den KSC

Punkt 3 unberechenbar sein

Hat am anfang vielleicht gut funktioniert ich meine nachdem aue spielt hat man gelesen der gegner war komplett verwirrt wie der hsv nun spielt aber wenn man die Rückrunde anschaut und vor allem die letzten 4 spiele dann war der hsv so einfach zu lesen und zu berechenbar. Ich mein wie einfach die letzten gegner zu den punkten kam ich glaube der gegner war selbst überrascht.

Post unter dem gestrigen Blog von „Thomas“

Thioune ist der Trainer der Zweiten Liga, der die meisten Veränderungen im personellen wie taktischen Bereich vorgenommen hat. Zumindest war er das in Osnabrück und zu Beginn beim HSV so. Bei Osnabrück brauchte er dieses Stilmittel, weil der Kader nicht die Qualität hatte, um mit einem festen System und einem festen Stamm den Gegner zu bezwingen. Das aber änderte sich für den Trainer mit seinem Wechsel zum HSV. Auch hier ist der Trainer deutlich flexibler in seiner taktischen Herangehensweise als seine Vorgänger. Daher mal eine Frage an alle, die Thioune hier Fehler anlasten: Wie kann es sein, dass der HSV taktisch nachweislich flexibler ist, also mehr Systeme auf Knopfdruck abrufen kann und dafür immer noch über einen der vermeintlich spielerisch stärksten Kader der Liga verfügt – und es trotzdem nicht auf den Platz bekommt? Sicher trägt der Trainer hier einen Anteil – aber ich behaupte, dass die Mannschaft mit ihren „Säulenspielern“ eben nicht über die Mentalität verfügt, sich selbst aus Negativphasen herauszuholen. Auch, weil die Wahrnehmung hier bei uns bei den Profis eben nicht großartig anders ist. Oder anders formuliert: Alles, was positiv ist, ist für die Profis normal – das hat also kaum Effekt, weil es minimal über dem Aggregatzustand des so zitierten großen Topfavoriten ist. Aber jeder kleine Rückschlag, jedes Negativerlebnis wiegt doppelt und dreifach schwer. Oder wie erklärt ihr mir, dass man auch hier im Blog schon in der Hinrunde nach einem unglücklichen 2:3 in Heidenheim und dem erstmaligen Verlust der Tabellenführung formulierte: „Es geht schon wieder los…“ 


Punkt 4 thioune selbst

Thioune wirkte vorallem nachdem letzten spiel komplett hilflos er wusste nicht was sagen soll oder wie reagieren. Er hat das bild abgegeben was er auch oft in den spielen gezeigt hat er wusste nicht auf die situationen zu reagieren und wechselte immer extrem spät. Zudem muss man auch die causa wood ihm ankreiden. Wo er hauptschuldig ist anstatt auf hinterseer zu setzen( bin uberzeugt dass der luke für 5-6 tore in der saison gut gewesen wäre) war thioune der überzeugung er kriegt wood wieder hin und ist kläglich gescheitert nein es kam noch besser und wood wurde freigestellt.

Post unter dem gestrigen Blog von „Thomas“

Hinterseer wollte weg, weil er hinter Terodde zu kaum Einsatzzeiten gekommen wäre. Und dass der HSV Wood auch in dieser Saison abgeben wollte (um Geld zu sparen) und das ob dessen Gehaltsvorstellungen nicht hinbekommen hat, ist auch kein Geheimnis. Hier musste Thioune ausbaden, was andere zu verantworten haben. Dass Wood überhaupt noch einmal sportlich nutzbar wurde war für mich ehrlich gesagt eine riesengroße Überraschung.

Und ja, Thioune wirkte nach dem KSC-Spiel ratlos. Genau deshalb habe ich gestern auch geschrieben, dass der Trainer die nächsten Tage nutzen muss, um zu erkennen, ob er sich selbst die Aufgabe noch zutraut. Ich behaupte jedenfalls, dass Thioune selbst so ehrlich ist, das zuzugeben. Bislang hat er zumindest vorgelebt, was er von anderen erwartet. Selbstreflexion und vor allem Ehrlichkeit gehört hier zwingend dazu.

Punkt 5 die zukunft

Man tut thioune und dem hsv keinen gefallen in die neue saison zu gehen. Der druck ist zu gross auf ihn vom ersten spieltag an und wenn der start misslingt wird der druck noch grösser und die fragen werden dann auch laut warum man nicht nach dieser rückrunde nicht schon reagiert hat bei einem punktschnitt von einem sind auch trainer entlassen worden, welche nicht um den aufstieg spielen. Darum ist eine trennung im sommer das sinnvollste, weil mit einem angeschlagenen trainer in die saisonvorbereitungen zu gehen und noch den kader zusammenzustellen bitte nicht der schuss kann nur nach hinten losgehen zu dem hat der hsv jetzt auch mal die chznce das solch streit charakteren wie hunt und wood weg sind damit die mannschaft ruhe hat. Und klar viele sagen jetzt wir haben noch drei spiele aber ich finde die drei spiele kann man nicht grossartig berücksichtigen, in der bewertung am schluss, wenn der aufstieg nicht geklappt weil die druck situation auch nicht mehr da ist der druck war gross in den letzten wochen und da kam die leistung nicht.

Post unter dem gestrigen Blog von „Thomas“

Wie bei Punkt vier schon geschrieben, müssen jetzt klare Analysen gemacht und klare Konsequenzen gezogen werden. Ein „ich glaube schon“ darf es nicht geben. Entweder überzeugt sein und weitermachen  – oder zweifeln und alles beenden. Nur diese beiden Wege darf es geben. Das Gute hieran: Genau so soll es auch intern kommuniziert worden sein.

Und genau hier liegt für mich übrigens der absolut alles entscheidende Punkt: Ist diese Phase etwas, aus der Thioune die richtigen Schlüsse zieht und die ihn in seiner noch jungen Profitrainer-Karriere für die nächste Saison sogar besser macht? Sollte man zu diesem Schluss kommen und sowohl der Verein von Thioune als auch Thioune von sich selbst weiter voll überzeugt sein – sollte man weiter zusammenarbeiten und das Angefangene ausbauen. Weil man einen Weg angefangen hat, der zwar nicht funktioniert hat, dessen Fehler man aber analysiert und ausmerzen kann. Man muss das Aktuelle komplett sezieren und die Schwachstellen herausfiltern, um noch einmal nachzujustieren.

Ein gutes Beispiel, wie das geht, zeigt übrigens ausgerechnet unser Stadtrivale FC St. Pauli: Dort spielte ein neuer, noch junger Profitrainer eine erschütternd erfolglose Hinrunde und man setzte sich vor der Winterpause zusammen, um die Gründe dafür zu finden. Dass diese in Teilen am Trainer Schulz selbst festzumachen waren – logisch. Aber auch personell hatte man nicht alles bedacht und das veränderte man mit den Nachverpflichtungen im Winter so gut, dass man jetzt aus meiner Sicht zu den vier spielerisch besten Mannschaften (Pauli, Fürth, Bochum, HSV) zählt und die Rückrunde dominiert. Hier hat sich das Vertrauen der Verantwortlichen in die eigene Überzeugung ausgezahlt. Und ich sage wenig überraschend voraus, dass der FC St. Pauli in der kommenden Saison ein absoluter Aufstiegskandidat sein wird. Mit einem extrem jungen Trainerteam, dass in der Hinrunde 2020/21 eine brutale Lehre machen musste – daraus aber gestärkt hervorgeht. Und genau DAS traue ich Thioune und Co. auch zu.

Ich hoffe, diejenigen unter Euch, die meine Haltung bislang nicht nachvollziehen konnten, wissen jetzt zumindest, warum ich diese Haltung vertrete. In diesem Sinne, am morgigen Sonntag werde ich meine Zeit meinen Kindern widmen und mich selbst einmal vom HSV ablenken. Soll auch mal ganz guttun, habe ich gehört… 😉 Euch allen ein schönes Wochenende mit einem spannenden Pokalspiel der Kieler beim BVB! Bis Montag dann…!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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pietkunz
4 Monate zuvor

Trainer- und Mentalitätsdebatten haben ja schon Tradition beim HSV.
Diese interessieren mich derzeit aber nur sekundär.
 
Fakt aber ist, dass die HSV-Mannschaft über Dreiviertel der Saison ganz erschreckende Defizite in der körperlichen Verfassung, insbesondere Athletik hat, die in der Rückrunde sogar ganz brutal durchschlagen. 
 
Wer über zig Jahre die Bundesligen verfolgt, der dürfte mitbekommen haben, dass eben solche Mannschaften, die eine lasche Saisonvorbereitung absolvierten – oder deren Trainer (wie es immer so schön heißt) lieber auf „ballorientiertes Grundlagentraining“ setzten – dann durchaus frisch, spritzig und mit erstaunlicher Leichtigkeit in die Saison starteten, eine unheimliche Serie von Siegen hinlegten und sich per Traumstart als „Überraschungsteam“ feiern lassen konnten…
… ehe dann aber der Einbruch nicht lange auf sich warten ließ – und das Saisonfinale sogar im Desaster endete. 
Der einstige „Vorbereitungsweltmeister“ Onkel Kurt Jara lässt auch herzlich grüßen…
Magaths Truppen hingegen sind (mit schweren Beinen) nie gut in die Saison gekommen – waren aber zum Ende der Hinrunde und vor allem in den Rückrunden allen Gegnern so dermaßen körperlich überlegen, dass kein noch so spielerisch überlegenes Team noch den Hauch einer Chance hatte. 
 
Und der HSV? Der startet scheinbar souverän mit fünf Siegen in Folge in die Saison – kein Klub würde dem HSV diesmal das Wasser reichen können…
Und dann!? Hat der HSV seitdem trotz aller Mühen jemals mal eine Kondition für mehr als 50 – 60 Minuten offenbart?
Viel schlimmer noch – in der Rückrunde sind sie mittlerweile so saft- und kraftlos, dass sie kein einziges Sprintduell mehr für sich entscheiden, sich kaum noch in Zweikämpfen behaupten. Immer wieder ist der Gegenspieler einen Tick schneller, wuchtiger und robuster. Alle zweiten Bälle gehen wieder verloren. Und im Abschluss sind sie vor lauter Taumeligkeit so überhastet und schier besinnungslos, dass jedes Zuspiel fahrig misslingt und jeder Schuss verkümmert oder im Kosmos verschwindet. Ebenso bei den unzähligen Unkonzentriertheiten in der Rückwärts-Hatz auszumachen.
Man hört, der HSV sei in der Teamlaufleistung an dritter Stelle – WOW! Man gut, dass davon nicht Traben wegen fehlender Anspielmöglichkeit, Hinterherhecheln bei ständig verlorenen Bällen oder Auskontern sowie Torwart-Langlauf wegen tausendfacher Rückpässe abgezogen wird…
 
Dieser HSV hat NULL Dynamik, kein Sprintvermögen, nicht den Hauch von Spritzigkeit, keine körperliche Robustheit, keine Zweikampfstärke und überhaupt niemanden, der sich mal im Eins-gegen-eins durchsetzen kann.
 
Über die zahlreich verschenkten Zwei-/Drei-Tore-Vorsprung-Führungen brauchen wir gar nicht mehr reden – ich fand es aber auch schon schlimm, wie der HSV nach dem 5:0 gegen Osnabrück für die letzte satte halbe Stunde NICHTS mehr zustande gekriegt hat. 
In der Sky-Rangliste der schnellsten Spieler einer Partie tauchen kaum mal HSVer auf – immer nur die Kicker der Gegner. Die größte Peinlichkeit für unsere angeblichen „Top-Athleten“ war auch noch, dass ausgerechnet Professor Hastig Aaron Hunt schnellster Mann auf dem Platz gegen Hannover war…
10 Bochumer haben über eine Stunde lang 11 HSVer in Grund und Boden gerannt, dass man sich des Ergebnisses schämen musste… 
Und dann hat der HSV jetzt das unverschämte Glück gehabt, Nachholspiele gegen Mannschaften wie Sandhausen und KSC anzutreten, die unmittelbar zuvor jeweils zwei Wochen lang tatenlos in der guten Stube in Quarantäne eingebuchtet werden mussten – was beim HSFlau dabei herauskam, ist an körperlicher Erbärmlichkeit und Peinlichkeit nicht zu unterbieten. Ebenso gegen Regensburg, die genau wie der HSV in der Rückrunde einfach nur abstiegsreif sind. 
Wie der Sandhausener Behrens da nach zweiwöchiger Quarantäne unsere Luschen über 90 Minuten pausenlos niedermäht – oder beim KSC ein fast 33-jähriger Gondorf, der sein Leben lang ein Holzfuß mit Tempodefiziten war, unsere ausgepumpten Sparring-Nügger schwindelig spielt und lächerlich macht, dann weiß man nicht erst seit Alex, was beim HSV in Sachen Fitness gemacht oder überhaupt trainiert wird – nämlich NICHTS.
 
Und während Scholle hier zwischen Privatsport, eigenen Wehleidigkeiten oder Sofapausen ausschließlich bisschen über mögliche Aufstellungen fabuliert oder „nächstes Mal wird alles besser“ hofft oder „Talente“ vor Stagnation hypt oder in seiner angeblichen „Unabhängigkeit“ doch stets den Schulterschluss zu Thioune und Labertasche Mutzel sucht, ist der User Alex das einzige Medium, welches beim HSV die fatale Trainingsfaulheit und durchgehend maue Intensität aufdeckt. 
 
Wenn Mutzel allen Ernstes meint, es könne in den verbleibenden drei Partien noch mit dem Aufstieg klappen, dann könnte man angesichts jetzt zehntägiger Pause sehr wohl ab gestern schon noch was für die Kraft und Ausdauer mit schnittigen Steigerungsläufen im Wald z.B. tun – anstatt mal wieder diese unsäglichen mehrtägigen „Durchschnaufpausen“ zu gewähren. 
 
Aber es wird nicht so kommen. 
Und der HSV wird auch in den ausstehenden drei Partien wieder ablosen – es ist in dieser schaurig-schlimmen körperlichen Verfassung nichts anderes denkbar – wie auch die all die vorausgegangenen Pleiten „mit Ansage“ gewesen sind. Inzwischen ist jeder andere Zweitligist dem HSV körperlich hoffnungslos überlegen. 
 
Bei Kinsombi und Dudziak ist die körperliche Verfassung sogar so katastrophal, dass sie in dieser Saison nicht mehr eingesetzt werden dürften. Ich frage mich, ob es solche haarsträubenden Fälle durch intern verschuldete Schlusigkeiten und Nachlässigkeiten jemals mal im Profifußball gegeben hat. 
 
Es ist ein im Grunde unverzeihliches Versäumnis des verantwortlichen Chef-Trainers Thioune, welches seiner Trainerlaufbahn unnötig schwer schaden könnte. 
 
Ich sehe in diesem Zusammenhang auch überhaupt nicht mehr ein, diese so offenkundigen körperlichen Unterlegenheiten ständig mit „Mentalitätsproblemen“ oder „zu viel Druck auf dem Kessel“ abzutun, wie Schlauberger Mutzel sich immer rauszureden versucht. 
 
Mentalitätsprobleme wären ansonsten hausgemacht und deuten auf ein Führungsversagen beim HSV hin.
Es ist Aufgabe der Klubführung oder sportlichen Leitung um Boldt und Mutzel, ihren Profis aufzuzeigen, wie verlockend gut sportlicher Erfolg schmecken kann.
Oder einen Gyamerah so auszurichten, dass er sich niemals dazu hinreißen lässt, 10 Minuten vor Schluss in dem so bedeutsamen Spiel gegen den KSC an der Außenlinie lachend und albernd mit seinem Gegenspieler „rumzuschäkern“, als nehme er am nachgeholten Abschiedsspiel für Lotto King Karl teil.
Oder einen Kinsombi daran zu erinnern, dass er erfahren genug ist, seine körperlichen Defizite selbst zu erkennen und mit Sondertraining dagegen anzugehen. 
Oder einem Dudiziak aufzuzeigen, dass er sämtliche Trainingseinheiten nachzuholen habe, wenn er meint, in einer im Profifußball noch nie vorgekommene Weise wegen eines Gerstenkorns eine Woche lang das Training zu schwänzen oder in der drauffolgenden Woche dann wegen einer in Corona-Zeiten eigentlich ausgestorbenen „Grippe“ abermals lieber blaumacht. 
Oder einem Vagnoman mal grundsätzliches Leistungsdenken zu vermitteln und ihn an die Hand zu nehmen, dass selbst sein dreieinhalbjähriger Bocklos-Erfolglos-Versuch, den Führerschein zu absolvieren, eine tief blicken lassende Offenbarung und unangenehm bloßstellende Außendarstellung vermittelt.
 
In erster Linie aber ist von der sportlichen Leitung auch zu erwarten, dass sie alle sportlichen Defizite erkennt und das Trainerteam anweist, in den Übungseinheiten mehr zu tun, fleißiger zu sein und auch das Fitnessniveau und -training zu analysieren, anstatt allen und sich selbst mit „zu viel Druck im Kessel“ immer nur oberflächlich Alibis mit Schleife zu verteilen. 
Ein Onana hat alles andere als ein Mentalitätsproblem – er ist nur ständig nach 50 – 60 Minuten stehend k.o.!
Nur wenn ich das Gefühl habe, meinem Gegner körperlich überlegen zu sein, werde ich vor Selbstbewusstsein platzen, und es wird mir automatisch Spaß machen, dies auszuspielen. 
 
So sehr Thioune sowas auch selbst erkennen und anpacken müsste, hat eine in allen Belangen untätige sportliche Leitung ihren Chef-Trainer durch Unterlassen ins Verderben laufen lassen. Denn konditionelle und athletische Defizite waren auch bereits vergangene Saison deutlich und schadensträchtig auszumachen.
 
Überhaupt hat die HSV-Mannschaft nicht mal eine handvoll Spieler mit überdurchschnittlich guten athletischen Vorrausetzungen – eindeutig zu wenig. Ich zähle Gyamerah, Jatta, Vagnoman, Narey, vielleicht noch Leibold dazu. Viel zu wenig von dieser Sorte – vor allem, wenn die Gepaartheit mit fußballerischer Qualität größtenteils kaum vorhanden ist. 
Noch schlimmer aber, wenn diese genannten Kicker körperlich überhaupt nicht austrainiert sind, um ihre athletischen Vorteile zur Geltung zu bringen. 
Nebenbei hat man über lange Zeit nachlässig verkannt, dass vermeintliche „Flitzer“ wie Amaechi und Opoku eindeutig zweitligauntauglich sind. 
 
Der HSV hätte bereits VOR der Saison seinen Kader in allen Mannschaftsteilen mit schnelleren und dynamischeren Spielern ausstatten müssen – geholt wurden aber nur staksige „Säulenspieler“, die hier die Probleme in keinster Weise beheben konnten. Im Gegenteil – man rührt jetzt immer noch oder schon wieder hilflos in der „Mentalitäts“-Suppe herum. 
 
Nicht nur ich habe hier bereits vor einem Jahr geschrieben, dass der HSV unter Boldt und Mutzel perspektivlos aufgestellt ist. 
 
Und das ist für mich das primäre Problem. 
 
Vor dem Sandhausen-Spiel war Boldt im Sky-Interview. 
Nicht nur, dass er in seinem arroganten und harschen Tonfall die (zum damaligen Zeitpunkt) nur 2 Siege aus 9 Spielen verharmloste und nach seinem Gedöns „relativierte“.
Er sagte auch etwas, was mich in Sachen Perspektivlosigkeit nur bestärkte und abwinken ließ.
Boldt ließ auf die Frage nach möglichen Vertragsverlängerungen mit Terodde und Hunt durchblicken, dass man „jetzt mit beiden in Verhandlungen“ stehe. Dazu führte Boldt aus, dass man ohnehin vor der komfortablen Situation stehe, dass kaum Verträge auslaufen – UND der Kern der Mannschaft sowieso für zweigleisige Richtungen sowohl für die 1. als auch 2. Liga bereits komplett sei. Laut Boldt werde man deshalb „höchstens nur noch nach der einen oder anderen Ergänzung“ schauen, „wenn sich was ergeben sollte“.
Ich schließe ohne jeglichen Zweifel daraus, dass es in der kommenden Saison dieselbe Gurkentruppe richten soll, wie zuletzt – auch mit Hunt und Jung, den sowieso keiner nehmen wird. Terodde würde man auch gern halten wollen – nur lässt es seine Gehaltsforderungen nicht zu, außerdem hat er hier die Faxen dicke, weil der HSV unter Thioune, der uns auch in jedem Fall erhalten bleiben wird, ohne jegliches Flügelspiel aufwartet. 
Vielleicht kommt noch der langsame und perspektivlose Innenverteidiger aus Paderborn dazu, wie man hört – es würde zu Boldt/Mutzel passen. 
 
In jeder Hinsicht perspektivlos. 
 
Wenn Boldt hier überleben will – und nur darauf kommt es ihm eigennützig mit allen Mitteln offenbar immer nur an – müsste er Mutzel und Costa rausschmeißen und gegen findigere Leute austauschen. 
 
Mutzel wurde hier nicht nur als „Perlenfischer“ gehypt, sondern auch als „Frankreich- und England-Experte“ angepriesen…
NICHTS davon hat sich bewahrheitet – Marktkenntnisse auf allen Ebenen NULL!
Sie gucken im „kicker“ oder auf „Transfermarkt“, wessen Verträge in heimischer 1. u. 2. Liga auslaufen – das war´s dann aber auch. 
Mutzel ist eine Laberbacke ohne Substanz, ohne Pragmatismus und ohne gebotenes Einschätzungsvermögen – labert die Dinge schön – und das Schlimme ist, die Hamburger Medien fressen Mutzel, Boldt, Wettstein und ihrem als „Aufsichtsrat“ getarnten Verbündeten Jansen aus der Hand.
 
Sie ruhen sich auf ihren gut bezahlten Posten aus, die Jansen als einer der größten Mehltauträger der letzten Jahrzehnte auch längst anvisiert. Sie lassen ihre Einfallslosigkeit und Trägheit in ihrem „Weiter so“ an Gutgläubige als „Kontinuität“ verkaufen. Sie laben sich fett an den 23,5 Millionen des Hamburger Senats – und hoffen, bei den Mitgliedern auf die Tränendrüsen zur Satzungsänderung drücken zu können, damit Kühne 2024 frische Kohle rausrückt zum Zwecke der Bezahlung neuer Pissrinnen fürs EM-Stadion.
 
Und kaum geschieht in einer schwachen Liga ohne sonstige „Schwergewichte“ einer der unnötigsten Nichtaufstiege der Fußballgeschichte, schmieren diese Verantwortlichen wieder „ihre“ Medien. 
Bei den Hofberichterstattern wie HA oder Mopo wundert dies schon gar nicht mehr. 
Aber wenn in der BILD, wo sonst ausschließlich andere über den HSV schreiben, ganz plötzlich ein Journalist namens „Matthias Müller-Bothmann“ wieder aus seiner Ecke hervorgekrochen kommt, und (wie schon letzten Sommer) vor einer „großen Gefahr für den HSV“ aggressiv „die Bosse um Boldt und Co.“ gegen eine „Horde zusammengerotteter Umstürzler“ um sein Leben schützt, seinen HSV-Lieblingen (und Auftraggebern!) „Ruhe, Seriosität, Stabilität“ und „neu erarbeitetes Standing bei Wirtschaft und Stadt“ und „Strukturen und Prozesse angeschoben“ zujubelt, kommt mir die Galle hoch.
Ebenso, wenn die Sportbild anschließend Spinnereien zitiert, wonach Boldt „großes Vertrauen“ genieße, „aus Sicht des AR ein klares Konzept“ erkennen lasse, „2019 Douglas Santos für 13 Mio verkauft“ hätte, die „Nachwuchsarbeit umstrukturiert“ und „Ikone Hrubesch gewonnen“ habe, „auf Talente setze“, „keine verrückten Summen“ ausgebe und „Ansehen bei Stadt und Sponsoren gesteigert“ habe.
 
Dabei war es gerade die Sportbild, die 2019 in einer Ausgabe mit Dutzend Seiten die Protokolle des Santos-Beraters Haase veröffentlichte und einhergehend bloßstellte, wie Boldt den überlebenswichtigen Santos-Transfer vollends an die Wand gefahren hatte – und Hoffmann letztlich selbst eingreifen, den Deal noch retten und selbst abwickeln musste. 
In einer weiteren Ausgabe hatte die Sportbild in dem Zusammenhang angeprangert, dass Boldt intern vorgeworfen werde, die Erwartungen nicht zu erfüllen und vor allem „nicht anpackt“.
Dies scheint inzwischen bei der Sportbild alles kommentarlos „vergessen“ zu sein.
 
Und das will ich mal sehen, dass Boldt angeblich den derzeit ohnehin vor sich hinschlafenden Nachwuchs „umstrukturiert“ habe… Und „Ikone Hrubesch gewonnen“ – Hrubesch war in Wirklichkeit nur ein Vorzeigeobjekt Boldts, um sich Beliebtheit zu erhaschen. Es dringen allmählich Hinweise durch, dass Hrubesch inzwischen durchaus gefrustet darüber sein soll, dass entgegen aller Versprechungen überhaupt keine Nachwuchskicker verpflichtet werden – sondern abermals höchstens wieder nur nach irgendwelchen bewährten „Säulen“ Ausschau gehalten wird…
 
Insofern brauchen sich Boldt und Mutzel erst recht nicht damit brüsten, angeblich „auf Talente zu setzen“.
Im Gegenteil – Ambrosius wurde verkannt und vertorft, Onana von der Schwester an den HSV II vermittelt, Wintzheimer nicht eingeplant. 
Boldt und Mutzel stehen in 2 Jahren nur für Millionenmissverständnis Amaechi, Harnik sowie die letzten „Säulenspieler“, die den HSV jedoch kein Stück vorangebracht haben. Ein brauchbarer Neuzugang wie Heyer wurde von Thioune geholt. Für die im Konfetti-Regen fabrizierten Vertragsverlängerungen für David, Opoku, Heil können sich Boldt/Mutzel ihr Blenden sparen. 
 
Die Huldigungen, Boldt würde keine „verrückten Summen“ ausgeben, werden spätestens neue Saison eingeholt, wenn Ulreich und Terodde das Gehaltniveau Bobby Woods erreichen – oder der für ne halbe Million eingekaufte Trainer scheitert – von der überflüssigen Verlängerung des Millionenvertrags Hunts im letzten Jahr ganz zu schweigen. Wäre der HSV letztes Jahr aufgestiegen, hätte Harnik beim HSV 2,5 Mio kassiert.
 
Das „Ansehen in Wirtschaft und Stadt gesteigert“ ist schlichtweg eine Lüge.
Außer Kühne ist weiterhin niemand bereit, sich auf den HSV einzulassen – in Hamburg schon gar nicht. 
Einen Arena-Sponsor kriegen sie nicht.
Ein Trikotsponsor muss auswärts gesucht werden – und ist ebenso zweitklassig. 
Die Telekom interssiert sich für Leuchtreklame bei einer EM – nicht aber für den HSV.
Der Deal mit der Stadt kam einer Hilfsaktion aus Sorge und Mitleid gleich – und hat im Senat und Bürgerschaft für Unmut gesorgt. 
 
Es ist alles schmierig und perspektivlos. 
 
Wenn Boldt öffentlich auf einmal mangelndes Leistungsdenken beim HSV ausgemacht haben will, dann nur, weil ihm die gegen ihn gerichteten Heimschläfer-Vorwürfe nicht mehr verborgen geblieben sind. 
Wie er auch einem Mutzel plötzlich das Mikro wegnimmt, wenn sich die ganze Nation bereits schlapplacht. 
 
Offenbar geben nur die „neuen“ Supporters im Verbund mit Ultras Anlass zur klitzekleinen wagen Aussicht, diesen ganzen Filz mal loszuwerden. Aber was dann nur nachrücken würde/könnte, hatten wir 2010 bereits erlebt. 
Der Kreis schließt sich. 
Der Kreislauf der Perspektivlosigkeit. 
 

Ivan69
4 Monate zuvor

Scholle es scheint mir so, dass Du so einiges den Spielern anlastest, was man genauso gut dem Trainer in die Schuhe schieben könnte.

So richtig verstehen kann ich diese Argumentation allerdings nicht.
Entweder ist der Trainer vorrangig mit der Taktik befasst, während Psychologie und Gruppendynamik der Mannschaft eher von den individuellen Charakteren der Spieler abhängen. Dann hätte Thioune in dem einzigen Bereich, den er wirklich beeinflussen kan versagt und müsste weg.

Oder aber der Trainer wirkt auch auf die Entwicklung der Spieler, ihre Einstellung und Gruppendynamik ein. Dann hätte er jedoch erst recht versagt und müsste weg.

Vielleicht ist er auch einfach ein netter Kerl. Das reicht aber nicht!

Insbesondere scheinst Du mir aber den Zusammenhang zwischen einer funktionierenden Taktik und der individuellen Leistung der Spieler nicht zu sehen.
So einfach ist es heutzutage nun mal nicht mehr, dass ein „Säulenspieler“ nur öfter mal das eins zu eins suchen müsste, um die Manndeckung auszuhebeln.
Es muss klar sein, in welchen Räumen ins 1:1 gegangen wird, welche Spieler in welche Räume sprinten und welche Spieler wie und wo absichern.
Das klappt in der Rückrunde offensichtlich nicht mehr.
Die Offensivzweikämpfe werden zwar sichtlich weniger, finden gleichwohl aber noch statt. Das Problem ist nun, dass gewonnene 1:1-Situationen immer öfter keinen Gewinn bringen, da die nötigen Anspielstationen (in der Hinrunde oftmals die doppelt besetzten Flügelund der Rückraum in der Mitte) fehlen, während gleichzeitig verlorene Offensivzweikämpfe, mangels wirksamer Absicherung, zu gefährlichen Kontern führen.

In der Leichtigkeit der Hinrunde, mit einer Serie im Rücken, klappte das trotz moderater Taktikänderungen noch ganz gut, wenngleich in der legendenumrankten „Delle“ zeitweise auch schon mal die Ordnung verloren ging.
In der RR sind die Dinge schwieriger. Die Spieler werden wohl in allen Mannschaften, die um den Aufstieg spielen, leicht nervös.
Die vermeintlich „leichten Gegner“ spielen noch gegen den Abstieg und geben alles.

Die taktische „Unberechenbarkeit“ fällt uns nun vermehrt auf die eigenen Füße.
Die Spieler, insbesondere die „Säulen“ gehen immer seltener ins eins gegen eins, weil sie wissen, dass immer seltener ein Mitspieler zum richtigen Zeitpunkt in die richtige Richtung startet.
Gleichzeitig wissen sie, dass bei verlorenem Zweikampf, die Gefahr eines Konters immer höher wird.

Das liegt nun in zweierlei Weise durchaus in der Verantwortlichkeit des Trainers:

Zum einen ist es nicht wirklich zweckdienlich, in der heißen Phase der Saison, nach einer Reihe erfolgloser Spiele, noch groß umzustellen. Ein vernünftiger Trainer hätte auf eine gut eingespielte Formation und Taktik gesetzt.

Zum anderen waren die Umstellungen die Thioune vornahm konkret kontraproduktiv.
Wenn man sich die erfolgreichen Spiele ansieht, waren hier einige Stilmittel besonders erfolgreich: Die doppelt besetzten Flügel mit Vagnoman/Jatta und Leibold/Kittel sorgten wohl für die meisten aussichtsreichen Offensivaktionen. Auch Winzheimer als freischaffende zweite Spitze war für diverse Vorlagen gut. Grundsätzlich haben wir nach vorn Druck gemacht, wenn wir hinten mit 4er-Kette spielten.
Warum ist Thioune (sofern es nicht durch Verletzungen verhindert wurde) nicht einfach zu diesen Stilmitteln zurückgekehrt?

Statt dessen fröhliches Rumprobieren in der wichtigsten Phase.

Warum machte Thioune so etwas?

Unerfahrenheit? Das wäre noch die akzeptabelste Erklärung.
Dennoch: Wenn Thioune aus Unerfahrenheit den Aufstieg verpasst hat, frage ich mich, wann er in der Lage sein wird, in dieser Situation die richtigen Entscheidungen zu treffen. Nächstes Jahr? Übernächstes? In fünf Jahren? Nie? Man weiß es nicht.

Eitelkeit? Nicht auszuschließen. Man kann durchaus den Eindruck erhalten, dass es ihm nicht reicht, ein Spiel zu gewinnen, weil er die bessere Mannschaft hat. Er will die Spiele aufgrund der besseren Taktik gewinnen. Das ist natürlich nur ein Verdacht, schließlich kenne ich den Mann nicht. Mir persönlich würden Siege aufgrund des höheren Etats und der besseren Spieler ja auch schon völlig reichen 🙂

Dummheit? Das wäre fatal, weil sich in der nächsten Saison daran kaum etwas geändert haben könnte.
Wie gesagt, ich kenne den Mann nicht, möchte dies also ausdrücklich als unqualifizierten Verdacht eines Außenstehenden kennzeichnen.
Wenn ich aber Thiounes Interviews (und zwar von Anfang an!) höre, kommt mir das alles sehr bekannt vor: Das sind alles Phrasen aus dem Businesss-Coaching-Seminar, der Fortbildung, die aus eingeschüchterten Trotteln selbstbewusst-arrogante Trottel macht.

Alex
4 Monate zuvor

Thioune raus. ENDE

Meaty
4 Monate zuvor

Alex raus! ENDE

Uwe Öztunali
4 Monate zuvor

Der Trainer, der sich dazu verpflichtet ( und zwar dazu verpflichtet weil er daran glaubt, dass das im fussball der einzige Weg zum Erfolg ist) die Spieler ab 7.30 Uhr morgens mit Medizinbällen und 40kg Rucksäcken 8 Stunden an 6 Tagen die Woche zu schleifen der sollte einen Vertrag als Trainer beim HSV bekommen egal ob er Müller Meier Schulze oder Thioune heißt. Thioune, wenn du als HSV Trainer überleben willst dann hör in dieser Sekunde auf mit dem sozialpädagogischen Pseudogeschwätz auf. Morgen beim Training erste Amtshandlung, sag zu den versammelten Spielern:“ Ulrich, jung, giasula vortreten. Ihr drei seit fristlos gefeuert auf Wiedersehen.“ Aber nicht wieder zur schwuchtel mutieren und dann minutenlang klug begründen, im Profifußball hast du keine Zeit für alberne Begründungen. Die Begründung ist immer die Tabelle. Danach 20km waldsprint mit den anderen. Dann hast du vielleicht eine Chance deinen Kopf zu retten. Punkt

Elvis
4 Monate zuvor

Moin Leute!
Auch nach dieser erneuten Enttäuschung gibt es wieder einen „Spielbericht“ von mir und ich würde mich wie immer wahnsinnig über eure Meinung dazu freuen:

Elvis – Spielbericht #20
https://youtu.be/tAZYYY3dXDI

Ich bin dankbar für jede Rückmeldung und freue mich auf einen Austausch mit euch.
Alles Liebe, vielen Dank und bleibt gesund!

Darmzotte
4 Monate zuvor

Ich sehe nicht, dass Thioune Wintzheimer groß gefördert hat. Er hat ihn anfangs aufgestellt und Wintzheimer hat es ihm mit guten Leistungen gedankt. Später hat er ihn einfach links liegen lassen. Das ist für mich so ziemlich das Gegenteil von „fördern“.

Das größte Thema von Thioune war immer, so nannte er es, Resistenz. Und hier ist er, wie die letzten Spiele zeigen, grandios gescheitert. Es gibt wahrscheinlich kein Team, das weniger Resistenz zeigt. Und das obwohl mit Terodde, Gjasula, Leibold, Hunt, Kittel usw. viele gestandene Profis im Kader stehen.

Jetzt gehen wir mal davon aus, man spricht sich für Thioune aus, unter anderem auch deshalb um seinen eigenen Job zu sichern, wie geht man dann mit einem Fehlstart um? Wie groß wäre der Kredit? Und dann passiert etwas, das noch schlechter wäre: nämlich ein Wechsel mitten in der Saison.

Hans-Werner Rieken
4 Monate zuvor

Scholle, wäre der Saisonverlauf umgekehrt gewesen hätte man von Entwicklung reden können. Leider war es eine Rückentwicklung wie wir schmerzhaft erfahren mussten.
Die Meinung Wood sei wieder wettbewerbsfähig gewesen hast du wie so oft exklusiv.
Deshalb, mit Thioune werden wir wieder wie seit 10 Jahren keinen Erfolg haben.
Für Tatortreiniger sage ich voraus, behalten wir Thioune ist er Weihnachten nicht mehr unser Trainer!

Sennsation
4 Monate zuvor

Hunt ist das Problem. Schon immer.
Und natürlich ein Trainer, der ihn in eine Startelf stellt.
Das können wir noch zehn Jahre lang probieren, es wird immer wieder gleich enden.
Oder ihn halt mal rauswerfen.

Didi
4 Monate zuvor

Jedes Jahr vor der Saison erklären die „Experten“ hier, dass der HSV eine miese Mannschaft zusammengestellt hat und maximal ein Platz im Mittelfeld der Tabelle realistisch sei.

Und am Ende der Saison soll dann der Trainer entlassen werden, weil er 4ter oder von mir aus 6ter geworden ist.

Raus aus der Spirale und weiter mit Thioune!

Nordisch
4 Monate zuvor

@Marcus Scholz

Ein gutes Beispiel, wie das geht, zeigt übrigens ausgerechnet unser Stadtrivale FC St. Pauli: Dort spielte ein neuer, noch junger Profitrainer eine erschütternd erfolglose Hinrunde und man setzte sich vor der Winterpause zusammen, um die Gründe dafür zu finden. […] Hier hat sich das Vertrauen der Verantwortlichen in die eigene Überzeugung ausgezahlt.

Stopp.

Das ist — für uns, und angesichts der aktuellen Diskussion — die völlig falsche Betrachtungsweise. Das Vertrauen erfolgte nämlich nicht blind, wie es bei uns (bis jetzt) der Fall ist. Der entscheidende Punkt ist: „man setzte sich vor der Winterpause zusammen“. Und genau das hätte es bei uns auch gebraucht.

Oder mit anderen Worten, Dein Argument ist nicht verkehrt, aber genau diese Diskussion hätte schon längst stattgefunden haben müssen. Dass sie jetzt kommt/kommen soll, ist einfach eine unverschämte Arbeitsverweigerung von Mutzel, Boldt & co., die nicht drei Spieltage vor Schluss panisch den Aufstieg schaffen, sondern vorrausschauend Trends analysieren, und bevor alles zu spät ist, strategische Entscheidungen treffen sollen.

Was stattdessen getan wurde war der „alles ist supi“-Modus, in dem man sich ja um nichts kümmern muss, weil es wird schon noch. Wird es aber nicht — und das war absehbar.

Wäre bei uns das Gleiche erfolgt, hätte man sich evtl. entschieden noch einen Spieler zu verpflichten (man denke z.B. an jedes Spiel, wo Narey Flanken auf den Oberrang statt auf Teroddes Kopf schießen durfte), oder auch nur mit Thioune zusammen analysiert, wo die Probleme lagen, und ihn dann aufgefordert, diese anzugehen und seine Herangehensweise zu justieren, wäre man heute nicht da, wo wir jetzt sind.

Siehe eben St. Pauli. Das ist das Fazit aus dem Vergleich.

Last edited 4 Monate zuvor by Nordisch
Ralf Lübbe
4 Monate zuvor

Dursun , Baumgart und am besten Dorsch !!! Das wäre mal eine Maßnahme.
NUR DER HSV!!!!!!

Thomas Franz
4 Monate zuvor

Entweder bin ich blind oder altersschwach. Da heißt es, Thioune habe Spieler wie Onana nicht besser gemacht. Als ob man aus Eseln Rennpferde machen könnte. Beide sind vom technischen Talent her einfach limitiert, das sieht doch jeder. Wenn ich mir die Kieler ansehe, die gerade gegen den entfesselten BVB eine Klatsche bekommen, so erkenne ich wieder einmal, dass die Kieler individuell stärker sind als wir. Sie sind zwar genauso wenig bundesligareif wie wir, werden aber aufsteigen. Man sollte sich nicht der Illusion hingeben, dass sie noch so viele Punkte versieben, um uns noch eine Chance zu lassen.
Ein Trainer ist nur so gut wie sein Kader. Alles andere ist Traumtänzerei. In 9 von 10 Fällen bringt ein Trainerwechsel langfristig nichts, es sei denn, er kann auf neue Spieler zugreifen, die bisher Reserve waren.

YNWA
4 Monate zuvor

Habe wirklich keine Vorstellung, wie man aus dieser Situation „gestärkt“ hervorgehen kann. Diese Rückrunde ist das Ergebnis, der angeblichen „Vorteilhaftigkeit“, solche Phasen gemeinsam durchzustehen um dann gemeinsam besser zu werden.

Schöner Gedanke – allerdings sehe ich außer einer anhaltenden Stagnation gar nichts, was auf irgendeine Verbesserung deuten könnte. Im Gegenteil – vieles ist anhaltend schlechter geworden!

Daniel Thioune wirkt absolut überfordert und das allein ist doch ein schreiendes Alarmsignal, das hier sofort gehandelt werden muss!

Wenn ein Steffen Baumgart verfügbar ist muss man hier unmittelbar zugreifen – denn das Experiment DT ist zu Ende – und das sage ich als sein ehemaliger Befürworter.

Priorität nach dieser Saison muss aber die Suche nach einem Vorstandsvorsitzendem sein denn dieses aktuelle Gemauschel ist in einem Verein, der den Anspruch auf eine baldige Rückkehr in Liga 1 hat, absolut nicht dienlich. Hier muss es künftig straffe Vorgaben und Regeln geben, die für jeden gelten und unter denen alles und jeder unmittelbar hinterfragt werden muss!

Wo kommen wir denn da hin wenn es nach dieser katastrophalen Rückrunde, in der wieder einmal sämtliche Ziele verfehlt wurden, lautlos zum „Business as usual“ zurückgeht?

Schockiert bin ich weiterhin vom AR – von dem man rein gar nichts mehr hört! Was machen diese Personen?

Aktuell geht die Tendenz eher in Richtung Wald und Wiesen Verein – denn nichts rechtfertigt momentan den Anspruch hier in irgendeiner Weise Erstliga tauglich zu sein – GAR NICHTS!

Hrubinho
4 Monate zuvor

Also den St. Pauli-Vergleich finde ich auch arg unpassend. Die wirklich guten Spieler sind nämlich nur geliehen:
Zalazar und Marmoush gehören F’furt und Wob – die darf sich der HSV gerne selbst nächste Saison ausleihen. Die sind super und haben haben alles, was dem HSV abgeht: Dynamik, Einstellung, Technik, Torgefahr.
Reiginussen ist 35 – wurde im Winter gekauft. Was wäre hier im Forum los, wenn der HSV im Winter norwegische Verteidiger holt, die älter sind als der Hunter?
Stammkeeper Stojanovic auch nur geliehen. Smith war geliehen, wurde jetzt nur nächsten Saison gekauft. Immerhin, guter Mann.
Insgesamt hat Pauli mehr als doppelt so viel Geld für Leihen und Transfers an Ablöse ausgegeben diese Saison wie der HSV – nur mal so…
Dieser Weg ist für den HSV nicht nachhaltig – Stichwort: Mangala, Hwang, Fein, Schaub, Beyer, Harnik, Pohjanpalo. Teilweise richtig gute Leute, aber für den HSV im positiven Fall nicht bezahlbar. Im negativen Fall sind sie mit den Gedanken dann oft wieder weg, wenn es nicht gut läuft.
Es gibt nur den Weg, gute, hungrige Spieler früh zu entdecken und evtl. aus niedrigen Ligen zu holen. Und solche, die zum System passen: der HSV hat Außenstürmer, die nicht flanken können und zentrale Mittelfeldleute, die nicht schnell rennen können. Immerhin gibt es seit diesem Jahr defensive Leute, die Kopfbälle gewinnen können – ein Anfang….

Fussballtrainer
4 Monate zuvor

Die körperliche Fitness! Ein wichtiges Thema hier im Blog, da offensichtlich von bestimmten Usern als Grundgedanke für Hüpfen oder Nichthüpfen ausgelegt und durch zahlreiche professionelle Trainings-Besichtigungs-Protokolle von Helm-Peter-Alex belegt.

Wie kann es denn sein, dass in der allgemeinen Statistik der HSV gleichauf liegt mit Fürth Bochum , Düsseldorf, ebenso bei den Sprints und den Intensivläufen und auch den gewonnenen Zweikämpfen?
Kiel liegt da jeweils auf einem der letzten Plätze, weit abgeschlagen. Deren fehlende Physis kann es also nicht sein.
Magath! Den hab ich 2001 im Urlaub mit der SGE im Trainingslager gesehen, da hat er seine Leute in der Vorbereitung jeden Tag mit Fahrrädern durch Mecklenburg gejagt um die Fitness zu erhöhen. Quälix, die Jungs wahren immer fix und fertig. Dann sind sie abgestiegen. Zu viele Medizinbälle unter den Armen stören beim Laufen!

Leider ist der Blog lediglich einen Zusammenfassung der erkennbaren Versuche bekannter Gruppenmitglieder im Kommentarbereich, Scholles Beitrag ins Abseits zu stellen.

Und wenn auch diese Kommentare gebetsmühlenartig Anderes hinausposaunen in die fachunwissenden Hirne der Gottesanbeter, so bliebt die Entscheidung trotzdem den Herren Mutzel und Boldt vorbehalten, ob sie nun die Hände in den Hosentaschen haben oder aber in Düsseldorf Rom Berlin oder Hamburg schlafen.

Noch drei Spiele, möglich 9 Punkte. Enttäuschend wenn nicht erreicht. Die Jungs müssen es aber selbst richten, sonst sehe ich keine Möglichkeit und das mit dem Trainer Thioune. Die Mannschaft ist jung und ausbaufähig. Man sollte wirklich daran festhalten und nicht der vertanen Chance nachtrauern. Das ist das was Magath immer als Grundlage seiner aktiven Zeit als Motto hatte. Kopf hoch und weiter machen. Nicht aufgeben! Kämpfen bis zum Ende.

Blogfan
4 Monate zuvor

irgend wie habe ich ein so komisches Gefühl in Sachen VV Findung !!

Man stelle sich nur mal vor, der faule und träge AR geht den einfachen Weg der Findung:

Boldt wird zur neuen Saison VV , keiner weiß doch welche Zusagen in seinem
neuen letzten (Roma) Vertrag stehen.

Mutzel wird / bleibt Sportdirektor mit mehr Kompetenz.

Es wird dann am Ende nur ein „Kaderplaner“ gesucht.

Ich muss aufhören, mir wird aber grad richtig übel….

Baresi
4 Monate zuvor

Weitermachen mit Thioune? Ich meine, das wäre falsch, auch wenn uns die vielen Trainerwechsel bisher auch nicht geholfen haben. Warum die Beurlaubung Thiones jetzt richtig wäre, will ich gern begründen (ich habe diesen Kommentar auch schon als Antwort an Bahrenfelder geschrieben, sorry für die Doppelung):

Ich würde es auch begrüßen, endlich länger mit einem und demselben Trainer an der Linie zu spielen. Dafür muss aber erkennbar sein, dass der Trainer grds. gut und darüberhinaus entwicklungsfähig ist. Das scheint mir bei DT aus mehreren Gründen nicht der Fall zu sein. Ich sehe keine Entwicklung der Mannschaft und – noch schlimmer ich sehe echte „Basisschwächen“ in Sachen Kondition, Einstellung und Automatismen. Insbesondere Kondition und Automatismen sind trainierbar. Scheinbar ist dies nicht ausreichend geschehen. Angesichts der zuletzt gezeigten Leistungen muss man befürchten, dass die Trainingseindrücke von User Alex – wenn auch immer sehr tendenziös formuliert – weitgehend zutreffend sind. Wenn dies der Fall ist (und, wie gesagt, die gezeigten Leistungen scheinen das zu bestätigen), hat das Trainerteam hier schlicht keine gute Arbeit gemacht.

Wie könnte man dem begegnen, ohne den Trainer auszutauschen? Zunächst müsste man trotz nicht gut gemachter Basisarbeit der Überzeugung sein, dass der Trainer gleichwohl gut passen könnte, etwa weil er ein sehr gutes Führungsverhalten in der Gruppe zeigt und ggf weitere „Sekundärtugenden“ aufweist. Ob das bei Thioune der Fall ist, weiß ich nicht (ich dachte mal, es sei so, aber habe mittlerweile Zweifel). Nehmen wir aber mal an, es sei so, und man wollte mit ihm weitermachen. Dann bedürfte es einer sehr detaillierten Auseinandersetzung mit dem bisher Gezeigten und ein kreatives und strukturiertes gemeinsames Arbeiten an den erkannten Schwächen. Hierfür wäre unsere sportliche Leitung, Boldt und Mitzel, verantwortlich.
Leider sehe ich auch hier nicht den nötigen „Drive“ bei diesen Protagonisten für ein ambitioniertes und strukturiertes Handeln in der geschilderten Art. Stattdessen sehe und höre ich viele Phrasen und habe den Eindruck, man sei mit den bisher gezeigten Leistungen des Trainers sowie der eigenen Leistung grds. zufrieden. Daraus ergibt sich aber keine fruchtbare Gemengelage für die Zukunft.

Daher mein Plädoyer: Der Trainer muss jetzt beurlaubt werden. Boldt und Mutzel werden wir vermutlich nicht so schnell los. Also muss ein Trainer her, der aus sich selbst heraus den „Biss“ hat, gierig ist und dies vorlebt. Baumgart wäre so einer und – und das ist weiteres sehr gutes Argument für eine sofortige Beurlaubung Thiounes – er ist JETZT zu haben. Also zugreifen!!!

Paulinho
4 Monate zuvor

Ich hätte es gern gesehen, dass man mit den Konsequenzen erst beginnt, wenn wirklich alles gelaufen ist. Aber jetzt sehe ich ein, der HSV in sich löst sich bereits auf. Wenn nun diese Überlegungen und Entscheidungen an die Öffentlichkeit kommen, dann tritt das sportliche Ziel in den Hintergrund, zumal die Chance sowieso schon minimal ist den Aufstieg zu vollenden. Wen interessiert noch das armselige Gebolze unserer Mannschaft. Also dann ist es gelaufen, auch im Verein beginnt man mit der Planung zur 2. Liga. Kurzes Fazit, dieser HSV schafft sich ab. Das wird überhaupt nichts mehr. Und wenn man als ein Zeuge einer längst vergangenen HSV Hochkultur mit ansehen muss, was hier im und um den Volkspark alles für Möchtegerns, Versager, Traumtänzer sich tummeln, seit Jahren, und schaut, wie die damalige Konkurrenz der Bayern und BVB enteilt ist, macht man eigentlich den Deckel zu und bleibt ratlos zurück. Eine Frage bleibt : wie war dieser Abstieg in einer Stadt wie Hamburg möglich. Eine internationale Handelsstadt und einem Top Hafen, hier leben doch aufgeklärte Manager, keine Provinzler und doch, keiner interessierte sich anscheinend für diesen damaligen europäischen Spitzenklub. Nur die Luschen, die Dilettanten, und die Medien dieser Pressstadt schauten tatenlos zu. Dieser Blog albert größtenteils nur rum, sich gegenseitig anzupflaumen, anstatt ernsthaft zu diskutieren. Klar, es gab einige veritable Mahner, die immer wieder den Finger hoben, aber zu wenige. Man war mit der Zugehörigkeit zur Liga eigentlich zufrieden. Ich ja auch, schwankte immer wieder mit „lasst sie in Ruhe arbeiten“ und “ verdammt, es muss sich um 180° was ändern“. Die Hoffnung auf Besserung war nie richtig verschwunden. Aber eines weiss ich, die vierte Saison 2. Liga wird nur dann eine echte Chance, wenn man endlich echte Profis und die Spielphilosophie installiert. Ansonsten, siehe K`lautern und andere.

Drechsler Günter
4 Monate zuvor

Ich denke in der freien Wirtschaft muss ein erfolgloser Manager gehen, wenn der Erfolg sich nicht einstellt.
Auch der HSV ist ein Wirtschaftsunternehmen und muß erfolgsorientiert Denken und Handeln.
Denn Geld und Erfolg fallen nicht vom Himmel.
Ein Trainer/Manager muß entlassen werden wenn der Erfolg ausbleibt.
Erfolgsorientiertes Handeln ist der HSV sich und seinen Fans schuldig.
Sentimentalität ist fehl am Platz.

bahrenfelder
4 Monate zuvor

Ich kann Scholle nur zu dem vorletzten Absatz beipflichten. Den Trainer jetzt wieder auswechseln kann nach den letzten Jahren nicht mit Erfolg gekrönt sein. Alles ruft nach Kontinuität? Und was ist wenn es mal nicht so läuft?
Der Trainer ist gerade mal ein Jahr da, man sollte ihm die Chance geben die nächste Saison besser anzugehen. Sich von Spielern zu trennen und neue Spieler nach seinen Gedanken zu verpflichten Sollte es nach 10 Spielen um dem Abstieg gehen, muss natürlich etwas in Sachen Trainer geschehen. Dann ist das Experiment gescheitert.
Kann man mir sagen, dass es unter einem anderen Trainer, wie z.B. Baumgart, alles von Anfang an besser wird – ok – dann soll er kommen.

Thomas Kirste
4 Monate zuvor

@ Scholle,
ich sehe es ähnlich wie du.
Ich würde den Trainer behalten und mit ihm in die neue Saison gehen, Jetzt kennt er seine Spieler.

ToniHH
4 Monate zuvor

Mit DT gibt es keine Illusionen..

Wir benötigen alle einen neuen Input..
Baumgart wäre hier der richtige.

Der würde eine Gewisse Euphorie entfachen. DT hat seine Chance gehabt und verdaddelt.

Wenn man mit DT weitermacht werden wir immer wieder immer weiter über diese Personalie streiten.

Ich habe dazu keine Lust mehr..seit 8 Monaten dreht sich alles un DT… diese Pressekonferenzen sind ein Albtraum…

Neuer Anfang Neuer Mut Neue Hoffnung….
🔵⚪️⚫️

Hans-Werner Rieken
4 Monate zuvor

Kiel bekommt schon mal einen Vorgeschmack wie es in der 1. Liga geht. Ich will aber nicht lästern, wir würden 0:8 zurückliegen.

Kosinus
4 Monate zuvor

Meiner Meinung nach hat man sich den Druck mit der Verpflichtung von sog. „Stars“ wieder selbst ins Haus geholt.

Wir müssen endlich den Weg mit Talenten und No-name-Spielern gehen, die sich in Hamburg entwickeln.

Mit einem Starensemble hat der Aufstieg 3x nicht funktioniert. Wir haben also nix zu verlieren.

RainAir Bostedt
4 Monate zuvor

Das ZIEL ist im WEG …
schönen ☀️Tag
NURDERHSV – 💙⚪️⚫️ – 😎🎩😷

Kuddel
4 Monate zuvor

Bin hin- und hergerissen.
Bin weder mit den Trainer noch mit einem Trainerwechsel einverstanden. Klingt komisch, ist aber so. Die letzten 12 -15 Trainerwechsel haben uns dahin geführt wo wir jetzt sind.
Auf der anderen Seite weiß aus dem HSV-Umfeld doch keiner mehr, wie es sich auswirkt wenn ein Trainer/Sportvorstand mal länger bleibt und man gemeinsam durch Täler geht.
Muss mich zwingen positiv zu denken und hoffen dass der Trainer Thioune dazulernt !

Flotti McFlott
4 Monate zuvor

Ohne Terodde würden wir grade gegen den Abstieg kämpfen, an ihm hat es nicht gelegen. Ich wünsche ihm viel Erfolg weiterhin.👍

PS: ich wette, Terodde wird nächstes Jahr Torschützenkönig und Schalke geht ungefährdet als erster wieder rauf.☝🏼

Fussballtrainer
4 Monate zuvor

Endlich ist Terrodde weg!
Die Problematik von Terrodde ist, dass jede Mannschaft ihre taktischen Zwänge für Terrodde ausrichten muss. Ein ganz enges Korsett und der Gegner kann sich irgendwann darauf einstellen. Gut viele Tore geschossen, aber letztlich doch versagt, weil das HSV-Spiel durchschaubar geworden ist. Terrodde wird auch Schalke nicht helfen können. Terrodde ist durch einen guten Innenverteidiger leicht aus dem Spiel zu nehmen, das haben die verlorenen Partien in der Rückrunde gezeigt.
Weg mit ihm! Und Tschüss!

Onurdar der Schreckliche
4 Monate zuvor

Saison 2018/2019: Hinrunde top – Rückrunde Schrott – Trainer raus

Saison 2019/2020: Hinrunde top – Rückrunde Schrott – Trainer raus

Saison 2020/2021: Hinrunde top – Rückrunde Schrott – Trainer raus ???

Man sieht: WIR HABEN EIN MUSTER

und: ES KANN NICHT NUR AM jeweiligen TRAINER LIEGEN

wenn dieses grundlegende Problem nicht gelöst wird,

dann wird auch Stefan Baumgart, wenn er sich den HSV überhaupt antut, SCHEITERN

Meines Erachtens sollte der HSV noch länger in der zweiten Liga bleiben und die Mannschaft weiter aufbauen, auch aber nicht nur mit eigenen Talenten.

Man darf nicht vergessen, als die Mannschaft abstieg, war sie sportlich völlig am Ende.
Es war und es ist noch nicht genügend Geld da das ein Team (wäre es denn ein solches, wenn man alle gegenwärtigen Spieler durchandere ersetzen würde ?) in kürzester Zeit maßgeblich zu verstärken.

Und noch etwas:
ich sehe den HSV lieber in der zweiten Liga um die Spitze mitspielen,
als in der ersten permanent gegen den Abstieg.

Die nächste Zweitligasaison wird superaffengeil 😵😢😁 😀

Schwalbenkönig
4 Monate zuvor

Terrode zu Schalke, fussballerisch dermassen begrenzt dass man ihn ausserhalb des Strafraums nicht anspielen kann.
Mit Hofmann oder Dursun wären wir viel flexibler und unberechenbarer

Jogi1157
4 Monate zuvor

Es gibt nur zwei Wege: Gestärkt weitermachen – oder trennen
 
Wenn wir die letzten drei Spiele gewinnen und trotzdem nicht aufsteigen, dann gibt es m.M. nach nur einen Weg:
 
                                     Gestärkt Weitermachen!!!
 
Ich denke, dass die MANNSCHAFT dann ein Zeichen gesetzt hat.
Wenn ich J. Boldt richtig verstanden habe, bleibt die Mannschaft auch in der 2. Liga weitestgehend zusammen.
 
Wenn dieser Weg trotzdem abgebrochen wird (Trainerwechsel)
 
dann
                   The same procedure as every …. Time

Das ist mindestens seit einem Jahrzehnt so und es hat sich nichts aber auch gar nichts geändert!!!

Und wenn ich im Kicker lese, dass selbst Düsseldorf im Hinblick auf das KSC – Spiel auf den dritten Platz hofft, dann frage ich mich:

Warum diskutieren wir jetzt nach dem 31. Spieltag über neue oder andere Wege?

Jeder neue Weg beansprucht Zeit und Investition und das nicht nur in finanzieller Hinsicht.
Der einzige Vorteil für einen anderen Weg ist die neue Hoffnung, die dann aber nach dem ersten Rückschlag (wie die Erfahrung zeigt) zu Hoffnungslosigkeit wird.

Das Karussell dreht sich und dreht sich und dreht sich!!!

Es ist keine Perspektive in Sicht.

Mein Vorschlag:              Augen zu und MUT, MUT zu Kontinuität!!!

Ralf Gleitsmann
4 Monate zuvor

Moin. Habe gerade gelesen,dass Simon Terodde offiziell ein Schalker wird. Für mich eine Bankrott Erklärung des HSV 3 Spieltage vor Saisonende. Egal ob nun vielleicht Serdar Dursun kommt, dieser Vorgang zeigt die viel gepriesene Harmonie im Verein. Zusätzlich bekennt man sich indirekt zum Nichtaufstieg. Dieser HSV schafft es immer wieder mich negativ zu überraschen.

Flotti McFlott
4 Monate zuvor

Ich gehe übrigens davon aus, dass Terodde bei Schlakke unterzeichnet hat, weil er keinen Bock mehr hatte, sich vom großkotzigen Langschläfer aus dem Dü‘dorfer Homeoffice hinhalten zu lassen…

Last edited 4 Monate zuvor by Flotti McFlott
Polkateddy
4 Monate zuvor

„Säulenspieler“

Vielleicht, wahrscheinlich sogar, das Unwort der Saison. Hat eben nicht gefluppt. Ulreich ist einfach unter Bedrängnis eine Gefahr für die eigene Abwehr. Leistner hat nach katastrophalem Beginn gefunzt, sich dann schwer verletzt, Pech. Gjasula hat überhaupt nicht funktioniert. Terodde hat geliefert wie bestellt. Als er dann nicht mehr traf, fehlten die Punkte. Gemeinsam haben die 4 alles Mögliche ergeben, aber keine Säule.

HSV-Titanic
4 Monate zuvor

Keine Panik auf der HSV-Titanic es ist noch alles möglich

Micky
4 Monate zuvor

Was erzählen Scholle ???

Pauli ging am Anfang der Saison ab wie ein Pfeil.
Dann hatten sie schnell böse Verletzungsausfälle, was erst zur Rückrunde durch kluge Ausleihe, Einkauf usw. kompensiert wurde. Seit dem spielen sie wieder den Fussball, den Trainer Schultz schon am Anfang spielen lies.

Man sah also von Anfang an eine klare Linie. Ganz im Gegensatz zu dem, was Thioune beim HSV „ausprobierte“ um dann hilflos zusammen zu brechen. Mit ihm die ganze verunsicherte Mannschaft.

Thomas Franz
4 Monate zuvor

Auch wenn Kiel jetzt schon 0:3 zurückliegt: Es ist doch nach 25 Minuten mehr als deutlich, dass Kiel klar besser spielt als wir es mit unseren vielen Holzfüßen könnten.

Dietrich Schneider
4 Monate zuvor

Gestärkt weitermachen, solche Floskeln, woher willste gestärkt sein,sicherlich durch letzten Spielergebnisse und Punktausbeute .
Es gibt nur eine Alternative Versager wie Thioune,Boldt ,Mutzel entlassen und ja nicht Jansen zur Präsidentenwahl mehr zulassen

Rautenhopper
4 Monate zuvor

Moin Scholle,
Danke zu deinem Feedback auf meinen Kommentar. Ich möchte zu deinen Antworten gerne auch nochmals Feedback geben.
Zu Punkt 1:
Vagnoman hat schon unter Hecking den Durchbruch geschafft und sich den Stammplatz ergattert, welcher leider durch den Fussbruch gestoppt wurde aber danach kam er auch wieder zurück und spielte regelmässig. Bei Amadou Onanna und Wintzheimer muss ich dir leider wiedersprechen. Wintzheimer war für mich der Gewinner der Saisonvorbereitung und hat sich zu recht auch den Stammplatz zu Saisonbeginn verdient. Was ich aber an Thioune kritisch sehe ist, dass er Wintzheimer nachdem Derby plötzlich rausgenommen hat und danach nur noch zeitweise eingesetzt hat. Ich meine in den ersten Spiele holte er 6 Scorerpunkte. Ich persönlich finde die jungen Spieler muss man einfach spielen lassen auch wenn es mal ein schlechtes Spiel war sie brauchen das Vertrauen. Klar wenn man merkt es ist für einen jungen zu belastend dann sollte man ihn auch schützen und rausnehmen. Aber das war bei Wintzheimer nicht der Fall,weil er einen echten Kämpfertyp ist. Bei Kinso gehe ich deiner Meinung nach noch weiter und wenn es eine Möglichkeit gibt, sollte er Verkauft werden. Als wir ihn verpflichten konnten war ich sehr zufrieden aber leider ist der Kinso von Kiel nie bei uns angekommen und bestimmte Kritiker können ihre These wieder bestätigen beim HSV wird jeder schlechter. Aber ich möchte nicht auf Kinso rumhacken aber aufgrund des Leistungsprinzip wäre es doch auch mal ein cleverer Schachzug gewesen auf Onanna konsequent zu setzen oder vielleicht auch mal David auf dieser Position reinzuwerfen. Das hätte die Jungen gepusht und vielleicht bei Kinso den nötigen Reiz entfacht. Das Gleiche war bei mir auch als Terodde aufgrund des Coronavirus ausgefallen ist. Ich habe Meissner gefordert, weil er ein junges Talent ist, welches nahe am erfüllen seines Traum war. Ich bin überzeugt hätte Meissner anstatt Wood gespielt. Er hätte sicher getroffen.
Zu Punkt 2:
Ich gebe dir hier grössten Teil recht. Es hat der Mut gefehlt. Ein Paradebeispiel sind für mich einige Szenen im Karlsruhe spiel. Als die Ricky oft den Ball hat und deutlich das Zeichen gab „Hey wo seit ihr ich habe keine Anspielstation“ und danach den Ball wieder zurück zum Torhüter spielte. Aber gegen Regensburg und Sandhausen war es nicht nur der Mut ich fand Sandhausen und Regensburg sind genau so aufgetreten wie man sie erwarten konnte, aber dort fehlte mir auch ein Wenig der Spielplan wie man den Gegner bespielen wollte, vielleicht nicht ins 1 gegen 1 zu gehen sondern der Ball viel öfters laufen zu lassen und so den Gegner zum laufen zu bringen und dadurch freiräume zu schaffen und in diese Freiräume die schnellen Spieler zur Grundlinie zu schicken und dann im Strafraum den Terodde zu suchen.
Zu Punkt 3:
Darum habe ich auch den Punkt aufgenommen Thioune hat es in der Hinrunde geschafft die Gegner zu verwirren und auch mit einigen Entscheidungen die richtigen Ansätze zu finden. Aber jetzt vorallem in der Rückrunde hat er ein wenig die ich nennsmal die Magie verloren und dadurch auch es den Gegner zu einfach gemacht, weil in den letzten Partien war es so einfach den HSV zu knacken. Wenn der HSV den Ball hat stellen wir mal die Räume zu der Ballführende wird gepresst dadurch wird er zu einem langen Ball gezwungen und wenn der HSV immer noch den Ball hat werden die Spielstarken spieler gedoppelt und dadurch zum ballverlust gezwungen. Was man hier auch noch anführen muss, habe ich gestern extra nicht reingeschrieben, weil Thioune es endlich eingesehen hat. Waren doch auch die späten Wechsel vorallem das Paradebeispiel in Sandhausen da hat er viel zu spät gewechselt, aber auch in Hannover als ich das Spiel geschaut habe und es stand 3-1 da habe ich wirklich sehr gehofft, das thioune endlich onana und vagnoman ersetzt, weil die Spieler wirkten einfach zu müde und auch mit dem Druck ein wenig überfordert, da hätte thioune früher reagieren müssen und so den Vorsprung abzusichern und so hätte vielleicht der Knick in der Saison verhindert werden können. Das Gleiche auch gegen Sandhausen hätte er zur Halbzeit den eint oder anderen neuen gebracht wäre das Spiel ggf. auch anders ausgegangen, um neue impulse zu setzen. Wie schon gesagt in den letzten Spielen hat er es schon besser getan aber vielleicht war es auch zu spät.
Zu Punkt 4:
Es war klar das wir Wood von der Payroll nicht bekommen und auch das er seinen Vertrag auslaufen wird. Das Hinterseer mit der Ersatzrolle nicht einverstanden ist auch klar und auch das eine Trennung im Raum stand. Was ich hier einfach kritisiere ist das Hinterseer in dieser Saison für 6-8 Tore gut gewesen wäre. Er ist besser als Wood und technisch ist er auch nicht von schlechten Eltern. Ich kritisiere hier einfach an Thioune anstatt auf einen Stürmer zu setzen, welcher auch bewiesen hat, dass er in der zweiten Liga knipsen kann, hat er non stop Wood gebracht. Ich sehe aber auch hier die sportliche Führung in der Kritik Hinterseer gehen zu lassen ohne Ersatz zu holen, weil in dieser Saison hatten wir Glück und Terodde war bis auf seine Corona Erkrankung fit. Es hätte aber auch gut sein können, siehe Leistner, dass er sich dumm verletzt und länger ausgefallen wäre und dann in die Rückrunde zu gehen mit einem Backup, welcher in den letzen drei Jahren 5 Tore schoss? Ich gebe dir recht Thioune ist ein ehrlicher Mann und auch verdammt Sympatisch, darum tut es auch ein Stück weh seinen Rauswurf zu fordern, weil ich mag ihn wirklich. Aber so wie ich Thioune auch in seiner HSV Zeit erlebt habe und auch schon zu Osnabrück zeiten. Er ist auch extrem Ehrgeizig und ich glaube nicht das er im Sommer hinsteht und ehrlich zum Verein oder auch zu sich selbst ist, weil er will diese Rückrunde vergessen machen. Er will es nicht auf sich sitzen lassen. Darum weiss ich nicht, ob er es wirklich ehrlich bewertet da kommt es wirklich auf Boldt und Mutzel drauf an.
Zu Punkt 5:
Jetzt kann man auch anders fragen, wenn Thioune aus der jetztigen Rückrunde die richtigen Schlüsse zieht und es anders machen will, warum hat er es nicht jetzt schon getan? Hier geht es mir auch um die Zukunftsausrichtung und ich möchte einfach festhalten es wäre einfach gut wenn wir einfach mit einem HSV in die neue Saison gehen und nicht mit einem HSV, wo von anfang an der Trainer im gespräch ist ob er was aus der rückrunde gelernt hat oder auch bei spielern sollte es wirklich auch analysiert werden wäre es für den hsv auch gut wenn bestimmte spieler gehen, welche non stop in fokus zu meist auch kritisch stehen wie z. b hunt. Das mit St. Pauli muss ich aber leider zugeben und wenn man die letzte Jahren anschaut erinnert es stark an Bochum und Bielefeld. Eine Schwache hinrunde danach eine starke Rückrunde und im darauffolgende Jahr kam der Aufstieg. Aber diesmal mit dem HSV zusammen, weil ein St. Pauli aufstieg und wir in der zweiten das verkraftet mein HSV-Herz nicht.
Zum Abschluss möchte ich noch auf drei Punkte eingehen, welche du bzw. einige User geschrieben haben oder auch gefordert haben.
Thema Baumgart:
Ausser, dass er uns vor zwei Jahren den Aufstieg versaut hatte, mag ich ihn und finde ihn auch einen genialen Trainer. Aber ich frage mich nur bei Baumgart wäre er die richtige Entscheidung oder wäre es wieder eine Verpflichtung, welche zu unnötigen Erwartungen führen, weil allein mit einem Baumgart und seinem Spielstyle gelingt der Aufstieg nicht und wenn man nur die letzten zwei Jahre anschaut als wir Hecking holten schwärmten alle jetzt steigen wir auf super Trainer oder auch in diesem Sommer mit Terodde haben alle gedacht, dass mit seinen Toren wir aufsteigen werden. Ich fände es echt mal gut wenn der HSV im Vordergrund stehen würden und nicht einzelne Personen, welche falsche Hoffnungen erwecken, weil wie du geschrieben hast in den letzten Jahren hatten wir schon soviele unterschiedliche Trainer aber zu unserem Topf haben wir trotzdem nicht den passenden Deckel.
Thema „säulen“ Spieler:
Diesen Phänomen beschäftigt mich schon lange und man kann den Verantwortlichen auch irgendwie keinen Vorwurf machen, weil schon seit Jahren wurde versucht erfahrene Spieler zu holen, um eine Achse zu formen. Aber es misslingt jedes Jahr und die Spieler gehen mit unter allein wenn man diese Saison anschaut wurden Ulreich, Leistner, Gjasula und Terodde als Führungsspieler geholt. Die einzigen, welche dem über weite Strecken der Saison gerecht wurden war Leistner und Terodde, aber auch bei Terodde bemerkte man in letzter Zeit auch die Verunsicherung aber ein Ulreich und Gjasula haben keine Stabilistation reingebracht, weil sie auch recht unsicher gespielt haben. Hier muss man auch Leibold auch erwähnen in dieser Saison wirkt er nicht so befreit wie in der letzten Saison, wenn man die Zahlen anschaut in der letzten Saison noc 16 Vorbereitungen und in dieser Saison lediglich nur drei.

Thema es geht jetzt schon wieder los
In deinem Blog hast du geschrieben das einige Fans schon nach dem Heidenheim geschrieben haben es geht jetzt schon wieder los und einige haben schon den Rauswurf von Thioune gefordert. Ist natürlich unsinn aber das wiederspiegelt auch ein wenig die Stimmungslage von den Fans, welche heute auch der ehemalige Supporterschef Horn zum ausdruck gebracht hat. Als echter HSV spricht man nicht mehr von Europa oder von Titel aber die letzten Jahren waren einfach hart und auch für mich als HSV-Fan aus der Schweiz muss man einiges Ertragen. Aber es geht einem wie Horn schrieb, man möchte auf die Mannschaft und den Verein wieder stolz sein. Wenn ich die Mannschaften sehe, welche nächste Saison in der Zweiten spiele, muss ich echt sagen es wird eine geile Liga fast geiler als die erste ich fahre lieber nach dresden oder Rostock anstatt nach Leverkusen oder Leipzig. Aber man hat langsam einfach den Spott auch satt. In den letzten Jahren von der ersten wurden wir als Relegationsmeister betitelt oder man muss sich sachen anhören wie der Hsv kann nichts nicht mal absteigen. Das gleiche ist auch jetzt in der zweiten Liga mit dem Hohn und Spott und wenn ich jetzt daran denke der HSV bleibt unten und jetzt die ganze Zeit hören zu müssen das man die Uhr wieder aufstellen soll oder die ganzen Kaiserlautern vergleich. Es kotzt einen nur an und darum kann ich es auch verstehen das einige einfach den Bammel haben das es immer wieder von neuem anfängt und sind wir ehrlich steigen wir nicht auf und so sieht es auch aus und wir spielen wieder eine gute hinrunde da ist der fade beigeschmackt und die dummen kommentare, dass wir es wieder vermasseln in der rückrunde. Für mich ist und bleibt der hsv der geilste verein und ich kann es kaum erwarten wieder ins stadion zu dürfen und in die tolle stadt zu reisen aber der club strapaziert unsere nerven auch sehr. 

HSVseit1976
4 Monate zuvor

Pro DT – trotzdem
Gerade in der Sportschau- typisch HH

schlunzi
schlunzi
4 Monate zuvor

Thioune Zukunft sehe ich als Co Kommentator hier im Blog von Herrn Scholz. Beide haben ca gleichviel Ahnung, daher passt es.

Jörg Brettschneider
4 Monate zuvor

Es gibt nur einen Weg!

„Gestärkt weitermachen“ ist es definitiv nicht.

Es muss doch wirklich jedem klar sein, dass ein Trainer mit einer solchen Hypothek (nur 3 Siege in der Rückrunde mit dem teuersten Kader der 2. Liga!!!) auf keinen grünen Zweig mehr kommen wird.
Das zeigt doch die Erfahrung aus 60 Jahren Bundesliga.

Gerade eben hat man doch in Köln wieder gesehen, wie sich Heldt mit der Personalie Gisdol gequält hat.
Viel zu spät hat er gewechselt.

Der HSV hat den Zeitpunkt längst verpasst. Und trotzdem sollte Thioune sofort ausgetauscht werden.

Dass Boldt, Mutzel und Jansen den Zeitpunkt für einen Trainerwechsel wieder verpasst haben, ist unverzeihlich und macht sie untragbar. So werden gehen müssen, nur leider für die Fans wieder einmal zu spät.

Wenn Verantwortliche zu lange an einem Trainer kleben, um das eigene Eingeständnis der falschen Personalentscheidung zu kaschieren, müsste von oben eingegriffen werden. Auch wenn es beim HSV derzeit kein „oben“ gibt.

Normalerweise müsste sich der Aufsichtsrat genau jetzt um neue Vorstände (VV, Sport) kümmern. Kann es aus bekannten Gründen nicht tun.

Aber schon wieder nicht zu erkennen, dass es mit Thioune zu 99% nichts mehr wird, macht fassungslos.

Bei der starken Konkurrenz in der nächsten Zweitliga-Saison kommt das Trainer-Thema spätestens Ende September/Anfang Oktober 2021 wieder auf. Falls Thioune nicht doch – wie Hecking und Wolf – nach Saisonende gehen muss (zusammen mit Boldt).

Wer das nicht – vorausschauend – sehen will, sollte in Immobilien machen. Aber nicht in Fußball.
Derjenige hat wahrscheinlich 60 Jahre Bundesliga verpasst oder die Erfarungen daraus ignoriert.

Last edited 4 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
Meaty
4 Monate zuvor

Auch wenn ich von @pietkunz Thesen nur sehr wenige unterstütze, finde ich den Kommentar sehr interessant!

Komischerweise ist der aktuelle HSV in den verschiedensten Statistikdaten immer unter den Topteams!

Zweikämpfe: HSV Platz 1. (Bochum: 4.Pl./ Gr.F.: 7.Pl. / *Kiel: 2. Platz!)
Ballkontakte: HSV Platz 1. (Bochum: 2.Pl./ Gr.F.: 3.Pl. / *Kiel: 7. Platz!)
Laufleistung: HSV Platz 3. (Bochum: 11.Pl./ Gr.F.: 2.Pl. / *Kiel: 18. Platz!)
Eckbälle: HSV Platz 1. (Bochum: 2.Pl./ Gr.F.: 4.Pl. / *Kiel: 16. Platz!)

Ohne vorhandener Kondition könnte man sicherlich solche Spieldaten nicht erreichen!!!
Was man aus den guten Statistik-Werten spielerisch gemacht hat, steht auf einem anderen Blatt!
(*Kiel hat aktuell 3 Spiele weniger gespielt)

Last edited 4 Monate zuvor by Meaty
Horstbertl
4 Monate zuvor

16 Punkte aus 14 Rückrundenspielen ist eines Aufstiegskandidaten nicht würdig. Totalversagen ALLER Beteiligten. Trotzdem sollten jetzt noch drei Siege eingefahren werden und dann mal schauen was die Analyse ergibt. Werden hier Fehler aufgedeckt und Wege aufgezeigt, diese in der kommenden Saison zu vermeiden, so würde ich der Sache eine weitere Chance geben. Finanziell ist auch alles andere der Absturzbeschleuniger. Noch immer ein Teufelskreis. Allerdings muss ein starker VV her, der Leistung bringt und einfordert. Nicht nur in einer Vorrunde. Schalke wird uns viel Druck abnehmen und durch Hertha oder Köln erwartet niemand von uns den Aufstieg. Die Chance für den HSV. Deshalb Fehler abstellen, hart trainieren und keine Wohlfühloase mehr zulassen. Wenn DT das alles leisten kann und will, so macht weiter, aber unterstützt ihn auch, wenn es zu brennen beginnt und schaut nicht wieder weg. Verstärkt das Team punktuell auf vier Positionen und traniert den Rest so dass es in Masse nie wieder zu solchen Einbrüchen kommt wie in den letzten drei Rückrunden. Lasst das Geschwafel von Druck und Blabla. Überall im Beruf gibt es den, auch hier bei uns. Gibt den Spielern nicht jedes Jahr wieder Alibis in Serie.

M. R. X.
4 Monate zuvor
Last edited 4 Monate zuvor by M. R. X.
Fussballtrainer
4 Monate zuvor

Ich nenne mal die wichtigsten und markantesten Entscheidungen die dem HSV für die kommende Saison weiterhelfen könnten:

Mutzel, Boldt, Thioune bleiben. (Thioune nur wenn man Baumgart nicht bekommen kann)
Hunt verlängert für eine Saison mit Fitnessgarantie!
Vagnoman wird abgegeben für 8-10 Mio!
Dursun wird verpflichtet.
Leibold wird abgegeben für 4-5 Mio
Kinsombi kann weg.
Für Vagnoman Leibold Kinsombi Ersatz. Keine Ahnung wer das sein soll! Aber vielleicht Führich oder Sessa oder Föhrenbach.

Ansonsten muss aus der Jugend aufgefüllt werden.
Das wäre finanziell die beste Lösung und sicher auch sportlich.

Uwe Öztunali
4 Monate zuvor

Ich will nicht pessimistisch klingen aber wenn mir jetzt jemand anbietet, dass wir in Liga zwei naechste Saison am Ende zwischen 8-12 landen dann würde ich signieren. Scheint so, als habe der Wechsel von Terodde auf Schlacke etwas gemacht mit mir..

Aradia
4 Monate zuvor

 👩‍🦰 Ich bin ratlos.

Was hat man mit unseren HSV vor?
Fallen wir in den Keller?🏴

AlterSchwede
4 Monate zuvor

Ich hätte Lust auf den Steffen Baumgart. Geiler Typ.