Die Zeit für Experimente ist vorbei

von | 05.04.21 | 297 Kommentare

Den Ostersonntag 2021 in Hannover wird Aaron Hunt sicher nicht so schnell vergessen. Nach drei Toren im Nordduell mit 96 wurde der 34-Jährige von seinen HSV-Mitspielern schon euphorisch gefeiert, doch am Ende überwog die Enttäuschung. „Wir hätten Aaron heute zum Matchwinner machen können“, sagte Trainer Daniel Thioune und ärgerte sich: „Wenn man 3:0 führt und 3:3 spielt, dann hat man eine Menge falsch gemacht. Das war völlig überflüssig.“

Nicht zum ersten Mal in dieser Saison gaben Thioune, Hunt und Co. einen klaren Vorsprung aus der Hand. Fehlt für die ersehnte Erstliga-Rückkehr schon wieder die Cleverness? „Wir müssen es viel souveräner runterspielen“, sagte Hunt und sprach damit ein Problem an, von dem der HSV hoffte, es überwunden zu haben. Anfang Februar in Aue führten die Hanseaten mit 2:0 und 3:1 – am Ende stand ein 3:3 auf der Anzeigetafel. Zwar hat Hunt angesichts einiger Chancen nicht Unrecht, wenn er sagt: „Wir hätten das 4:0 oder auch das 5:0 machen müssen.“ Doch eigentlich sollten für einen Aufstiegsanwärter drei Auswärtstore für einen Sieg reichen.

HSV schwächelt auswärts – Analyse läuft

Und wenn wir schon bei der Statistik sind: Vor allem auswärts schwächeln die Männer von Trainer Daniel Thioune zuletzt. In den vergangenen sechs Partien auf fremden Plätzen gab es nur einen Sieg, in der Auswärtstabelle ist der HSV der schwächste aus dem Kreis der vier Aufstiegskandidaten mit dem VfL Bochum, SpVgg Greuther Fürth und Holstein Kiel. Noch reicht es in der Tabelle knapp zu Rang zwei vor der punktgleichen Fürthern. Aber: Holstein Kiel liegt vier Punkte dahinter, hat jedoch noch zwei Nachholspiele und könnte so am HSV vorbeiziehen.

Eine wirkliche Erklärung für den Einbruch in Hannover haben die Hamburger nicht. Logischerweise nicht. Es gibt eben auch nicht die eine – sondern mehrere. „Wir werden es analysieren und es definitiv in fünf Tagen besser machen“, verspricht Thioune mit Blick auf das Heimspiel gegen Darmstadt 98. Das Restprogramm ist für den HSV in den ausstehenden sieben Spielen machbar, birgt aber auch Tücken. Denn dass der HSV sich gegen destruktive Teams schwerer tut, ist bekannt. Zwar sind die Partien gegen die Topteams der Liga schon absolviert, von den kommenden Gegnern kämpfen jedoch einige noch gegen den Abstieg und haben daher viel zu verlieren. Hoffe ich! Denn dann werden auch die letzten Gegner etwas für das eigenen Spiel machen müssen.

Aber bevor es hier schon um das nächste Spiel geht, erlauben wir uns noch einen kleinen Rückblick auf das, was gestern neben Hunt gut war – und vor allem auf das, was am Ende nicht gut genug war. Und dazu zählt neben der Defensivarbeit auch die Chancenverwertung. Denn anstatt dem überraschenden Anschlusstreffer der Hannoveraner quasi im Gegenzug alle Wirkung zu nehmen und auf 4:1 zu erhöhen, scheiterte Bobby Wood. Mehrfach. Und so sehr es die Verantwortliche ehrt, den glücklosen US-Amerikaner in Schutz zu nehmen, in diesem Maße ist das sogar falsch!

Ergebnisse zählen mehr als die Güte der Vorhaben

Denn bei allem Respekt vor dem Menschen Bobby Wood – das Vertrauen und die Unterstützung seitens des Trainers kann er  nicht mit Leistung zurückzahlen. Seine Mannschaft trägt ihn, was für die Gemeinschaft beim HSV spricht. Das zu fordern und zu fördern ist richtig und dieser neue Teamgeist kann am Ende immer auch Spieler vertragen, die Fehler machen. Aber eben nicht dauerhaft. Soll heißen: Wood nah dran zu behalten ist in meinen Augen völlig okay und kann sogar förderlich für den Teamgeist sein. Immerhin hatten sich zuletzt Leistungsträger sogar für Wood ausgesprochen. Aber Hannover hat gezeigt, dass der HSV im Kampf um die Spitze in den zwei, drei entscheidenden Szenen mit Wood den falschen Mann am richtigen Fleck hatte.

„Den ersten kann er tatsächlich machen“, versuchte heute auch Sportdirektor Michael Mutzel das Dilemma kleinzureden, das durch die ausgelassenen Chancen gegen Hannover am Ende sogar noch den sicheren Sieg kostete. Beim zweiten sei das dann schon etwas schwieriger gewesen. Und wie oben schon erwähnt, es ehrt die Verantwortlichen, dass sie ihre Spieler in Schutz nehmen. Aber diese Loyalität darf nicht zum Selbstzweck werden. Denn DAS kann sich auch ein funktionierendes Mannschaftsgefüge nicht auf Dauer kompensieren.

Wood war ein Beispiel für Teamgeist – jetzt geht’s um Punkte

Fakt ist, dass Wood alles reinhaut, was er hat. Fakt ist auch, dass die Mannschaft das honoriert und wie gestern in den ersten 50 Minuten gut mittragen konnte. Hätte Wood direkt nach dem Anschlusstreffer das 4:1 gemacht – und den musste er einfach reinmachen!! – dann hätte der Text heute hier zweifellos einen anderen Turn. Dann würde ich darüber berichten, wie richtig Thioune lag und wie erfolgreich das Unternehmen „Bobby Wood 2.0“ doch ausgeht. So aber sollten alle realistisch sein und anerkennen, dass dieser Versuch nicht so ausgeht, wie es sich alle erhofft hatten.

Und das ist auch nicht schlimm. Denn den Versuch war es wert. Betrachtet man das Thema einmal komplett unaufgeregt, dann hat Thioune mit Wood sogar einen komplett abgeschriebenen Spieler reaktiviert, den man inzwischen sogar bringen kann – allerdings nur als Backup. So ehrlich muss man auch bleiben. Und auch da erst nach Wintzheimer wohlgemerkt. Zu 100 Prozent aber steht Wood Lichtjahre hinter Simon Terodde, der gestern gerade einmal eine Minute nach seiner Einwechslung sogar traf. Ein regulärer Treffer, wie gestern zu vermuten war – und wie es die kalibrierte Linie inzwischen wohl auch bewiesen hat.

Aber okay, Fehler passieren. Nicht nur dem Schiedsrichter oder dem VAR, sondern auch dem HSV-Trainer, der ansonsten in dieser Saison extrem viel richtig macht. Gestern war es ein Fehler, so lange an Wood festzuhalten. Das haben hier viele vorweg gesagt. Und im Nachhinein muss man leider sagen, dass sie recht hatten. Wie knapp es war, war bei den zwei Szenen in der 57. (Wood grätscht nach Leibold-Hunt-Doppelpass den Ball Richtung 96-Keeper Esser anstatt ins Tor) und in der 62. Minute (Flanke knapp verpasst) zu sehen. Trifft er ist alles gut. So aber war es nicht gut. Und deshalb heißt es heute auch, der Trainer hätte sich vercoacht.

Thioune muss Entscheidungen treffen – auch unbequeme

Und wisst Ihr was, auch das ist völlig okay. Denn solange wir daraus nicht wieder pauschale Forderungen übertrieben, ist das Schwarz-Weiß-Denken okay. Ergebnisse zählen mehr als die Güte der Vorhaben. Immer. Bei allen. Auch gestern bei Wood.  Oder bei Hunt, dessen Auftritte zum Saisonende hin so gut sind, wie man es sich am Anfang erhofft hatte. Das zu loben ist gut, Hunt zu stärken absolut alternativlos richtig. Jetzt daraus aber die Diskussion abzuleiten, Hunt müsse noch ein Jahr in Hamburg gehalten werden, ist aktionistisch und impulsiv.

Zum Glück scheint der HSV das auch so zu sehen. Zumindest werden alle Fragen in Richtung Vertragsverlängerung abgeblockt. Auch heute von Mutzel: „Wir sind im Austausch mit Aaron. In der aktuellen Verfassung hilft er uns auf jeden Fall.“ Und das sollte der HSV nutzen. Ganz egoistisch und zu 100 Prozent fokussiert auf das Gesamtziel Wiederaufstieg. Scheiß auf das, was nach der Saison passiert, jetzt zählt nur der Aufstieg – bedingungslos. Die Phase des Kennenlernens ist lange vorbei, Thioune muss sich den Spielern gegenüber nicht mehr rechtfertigen. Er hat ihnen gezeigt, dass sie alle eine faire Chance haben bzw. hatten. Das reicht. Und jetzt geht es darum, dass er die Verantwortung in die Hand nimmt – für den HSV. Das und nicht weniger muss man jetzt von Thioune verlangen können – zumal er mehrfach bewiesen hat, dass er das auch kann. Und dazu gehören eben auch vermeintlich unpopuläre Entscheidungen.

Wie zum Beispiel Wood in Hannover draußen zu lassen. Oder auch zu erkennen, dass Amadou Onana kaputt war und Hilfe brauchte. Aber dazu morgen mehr. Denn dieses 3:3 auf die beiden Fehlpässe von Onana runterzubrechen, so viel schicke ich vorweg, wäre fatal. Bei dem jungen Belgier ist und bleibt es so, dass er die Zukunft ist und auf den Platz gehört. Auch wenn er selbst darauf wegen seiner fünften Gelben aus dem Hannover-Spiel am Freitag gegen Darmstadt verzichten muss.

In diesem Sinne, bis morgen. Und dann noch viel Spaß mit einem neuen Spieltagssong von Elvis, der wie alle anderen Champions-League-Format hat. Aber hört selbst! 

Bis morgen dann! Euch allen noch einen schönen Montag!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Sennsation
2 Monate zuvor

DER (THIOUNE-)FISCH STINKT VOM KOPF!

WANN wird sich denn mal EINER unserer Verantwortlichen hinstellen und diesem Trainer die Frisur anzünden für all seine eitlen Wiedereingliederungsversuche?

Dieses Spiel haben Thioune und Wood vergeigt, wobei Wood nicht mal was dafür kann, weil er ja jedem jeden Tag zeigt, dass er ausschließlich auf der Sparkasse und niemals auf dem Platz einzahlt.

Hätte man diesen sehr unterklassigen Hula-Hula-Tänzer gar nicht erst aufgestellt (wie es jeder normale Mensch gemacht hätte) oder ihn nach 5 Minuten ausgewechselt (wie es jeder normale Mensch gemacht hätte), dann hätten wir das Ding auch gewonnen. Das ist einzig der Sturheit und der an Narzissmus grenzenden Randgruppenverliebtheit unseres Trainers zuzuschreiben. Von Narey für den Käptn will ich gar nicht erst reden. Oder der Bank mit der halben ersten Mannschaft.

Und da sind wir wieder beim Punkt: Mutzel, Boldt, Jansen: alles Wimmerschwämmchen! KEINER macht mal eine Ansage, nichts. Jeder darf machen was er will, wie Justus-Maria im Waldorfkindergarten.

Da muss keiner Angst haben vor einer sportlichen Führung. Es gibt schlicht keine. VV: hihi. Boldt: kein Wort. Jansen: kein Wort. Mutzel:“ Wenn man mit 3:0 führt, dann darf man das Spiel eigentlich nicht mehr abgeben. Aber das ist nun einmal passiert. Das Gute ist aber, dass wir schon am Freitag nachlegen können, so dass wir gar keine Zeit haben, darüber nachzudenken!“

„Eigentlich“, „das Gute daran“, „keine Zeit darüber nachzudenken“.

Für diese Fehleranalyse wirst du in der Schreinerei Kasuppke in Deinen Spind gesperrt und die Laderampe runtergeworfen. Beim HSV ist das hingegen „echt dufte, Mutzi, weiter so!“

Da selbst Thioune nach dieser Hochleistungsblamage nun nicht mehr als Bewährungshelfer von Wood auftreten kann, wird er am Freitag aus Trotz den nächsten Gescheiterten aus dem Hut zaubern und Jung für Onana aufstellen. JUNG! Der sich natürlich ausnahmsweise nicht die Fohlen-Stelzen brechen wird und dann für den Rest des Endkampfes ohne Gegenwehr der Obrigkeit von Super-Thioune gesetzt ist.

Und wie eine Saison mit Jung und Hunt auf dem Platz am Ende ausgeht, weiß sogar EURE MUDDER!

(PS: Fast genauso sauer bin ich über Hunt: ich hätte nicht gedacht, dass er so brauchbar Fußball spielen kann. Weil er es in all den gefühlten Jahrzehnten, die er hier wie Wood und Jung seinen Vertrag aussitzt, NIEMALS zuvor gezeigt hat). 

All das kann:

NUR DER HSV!

E N D E 

ToniHH
2 Monate zuvor

Ich glaub es nicht….ja Wood hat einige Chancen liegen lassen – hat Terodde aber auch gegen Kiel und es wurde kein Fass aufgemacht.

Entscheidend war

– die Umstellung von H96 auf Doppelspitze
– keine Reaktion seitens DT
– Onana Zukunftsträger hin oder her..
gestern hätte der schon zur HZ ausgewechselt werden müssen , aber spätestens nach dem 2:3 …

Diese nicht Reaktion seitens DT hat uns den Sieg gekostet und nicht Wood

Wir vergessen wohl, dass wir 3:0 geführt haben…!!!!!!

DerVorstandsvorsitzende
2 Monate zuvor

HSV-BOSS 1977:
„Hier, ich habe Euch Kevin Keegan gebracht!“

HSV-BOSS 2021:
„Servus, i bims, i han 1 Sackseife gemachen, wollt ihr mariechen?“

R.I.P.

Didi
2 Monate zuvor

Ach du Schande. Jetzt kommen all die Möchtegerns und PC-Manager wieder aus ihren Löchern gekrochen und fordern den Kopfs des Trainers.

All die Schlaumeier, die nie über die Kreisliga hinaus gekommen sind, und sich so gerne selbst beklatschen.

Alex
2 Monate zuvor

Persönliche Agenda des Trainers vs. Sportlicher Erfolg des Vereins. Wohlfühloase vs. Leistungsprinzip. Daniel Thioune wird sich entscheiden müssen. Nicht reden, sondern machen! ENDE

Bubu
2 Monate zuvor

Gooood mooooorniiing @ all,

ich hoffe ihr hattet alle schöne, leicht gefrorene Ostertage… -;)

„Die Zeit für Experimente ist vorbei….“

Die sollten eigentlich zum Ende einer Saison überhaupt keine Debatte mehr sein! Doch dieser HSV sorgt immer wieder für Slap –Stick Einlagen, erweckt tote Gegner wieder zum Leben, stolpert über seine eigene, merkwürdige Mentalität, in Bezug auf komfortable Führungen und lädt jeden Gegner immer wieder zur Rückkehr aufs Grün ein.

Richtig, dieses 3:3 war vollkommen überflüssig Trainer! Genauso wie das sagenhafte 3:3 in Aue, das fulminante 1:1 gegen Fürth und die Abwesenheitsnotiz gegen die überlegenen Würzburger Kickers… WIESO bekommt es dieser HSV nicht auf die Kette? Wieso stellt man nach 60 Minuten die Arbeit ein? Nach 27 Spieltagen experimentiert man noch locker auf dem Rasen herum? Lässt immer wieder die viel besungenen „Big – Points“ liegen?

Das die Mannschaft es kann, hat sie unlängst immer wieder bewiesen, darüber braucht man nicht zu sprechen. Es nun an einem Spieler „festzumachen“…hm. Dieses Rumhacken kennt man in Hamburg zur Genüge, die Suche nach einem Sündenbock?!

Die Mannschaft gewinnt und verliert gemeinsam, ein Wood hin oder her! Dann hätte eben ein Anderer DAS Tor machen können / sollen / müssen?!

Wie Aaron Hunt eben richtig sagt „Wir hätten das 4 oder 5:0 machen müssen!“ Definitiv, absolute Zustimmung. Aber diese finale Abgezocktheit eben fehlt dem HSV, die Sturheit auch ein 3:0 nach Hause zu bringen, auch mal den finalen Punch zu setzen, einfach einmal mehr für glasklare Verhältnisse zu sorgen..

Dann würde sich dieses nervende Rumlamentieren nach einem solchen verdaddelten Spiel erübrigen! Wenn man sich als Aufstiegsanwärter „outet“, sollte man auch dementsprechend auftreten, aber von wegen Selbstsicherheit oder Überzeugung, bringt sich Das Team immer wieder um den Lohn der Arbeit durch diese verdammte Schluderei… hinten wie vorne!!

Noch sind es sieben Spiele zu gehen, aber Experimente oder Findungsphasen dürften zu diesem Zeitpunkt eigentlich kein Thema mehr sein, ebenso die Erkenntnis das Wood eben kein Terodde ist, Onana noch recht jung und vor Fehlern nicht gefeit ist, und es nach wie vor ein Mannschaftssport ist!!

Oder ist es das große Bibbern und Zittern vor dem „großen Ziel“??

Nach wie vor hat man es in eigener Hand, aber dann sollte man auch entsprechend die Spiele gestalten! Anstatt am Ende wieder auf Platz Vier oder Fünf zu landen und zur Lachnummer der Liga zu mutieren…. Beides ist noch erreichbar…. 😉

Bleibt alle gesund…!!

Horizons Inc.
2 Monate zuvor

Was bleibt festzuhalten:
Nicht Bobby Wood hat gestern das Spiel für den HSV “verloren”, sondern eine mangelhafte Defensivleistung – angefangen beim eventuell haltbaren 1:3 durch Ullreich bis zu einem am Boden sitzenden Spieler, den drei oder vier HSV Spieler (Hühnerhaufen) nicht am Abschluss auf das Tor hindern konnten.

Auch zeigen die (verpassten) weiteren Abschlüsse, gekrönt von einer vermeintlichen Fehlentscheidung bei Terodde, das es dem HSV nicht an Möglichkeiten mangelt und sie Teams beherrschen und überwinden können.

Der Schwachpunkt bleibt nach wie vor eine konstant gute Verteidigung in allen Mannschaftsteilen, die es den Gegnern gar nicht erst ermöglichen ihre Chancen zu bekommen. Dies wird in dieser Phase der Saison nur noch durch kompakte Aufstellung, konzentrierte Leistung unter größter Sorgfalt zur Vermeidung persönlicher Fehler (Fußball ist ein Fehler-Sport), höchsten Einsatzwillen und dem Vermögen dem Gegner auch physisch weh zu tun (Signale setzen, frustrieren, ständige Ballzurückgewinnung, durch gutes Stellungsspiel unnötige Wege laufen lassen) gelingen.

Die Zeit der Aufbauarbeit ist tatsächlich vorbei, wie Scholle in der Überschrift andeuten möchte. Das vorgegebene Ziel durch die Einkaufspolitik gestattet keine weiteren Entwicklungsschritte – sie diktiert dem Trainer auf eine rustikale und möglichst effiziente Weise zum reinen Punktsammeln. Ob Thioune hier die richtigen Entscheidungen treffen kann, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Und noch viel mehr, ob man sich dabei auf diese Spieler verlassen kann. Ich kann mir durchaus vorstellen, das der Trainer hier intern weitaus weniger diplomatisch Dinge anspricht als nach Außen. Bin gespannt, welche Konsequenzen wir da von Spiel zu Spiel erwarten können. Eine Stammformation darf es nicht mehr geben… und auch nicht den einen Weg, den jeder Gegner sich in der Vorbereitung zurecht legen kann.

Der HSV hat die Möglichkeit es in die eigene Hand zu bekommen – wenn er sich nicht darauf verlässt in vieler Hinsicht “der HSV” zu bleiben.

Darmzotte
2 Monate zuvor

Wie kann denn dieser Mannschaft Cleverness fehlen?

Hunt, Terodde, Leibold, Ulreich, Leistner, Gjasula, Kittel sind doch erfahrene Profis. (Ich beziehe mich hier auf alle bisherigen verspielten Vorsprünge.)

Der HSV vereint mehr Erstliga- und internationale Erfahrung als alle anderen Zweitligisten.

Demnach kann es also keine fehlende Cleverness sein, so wohlwollend du mal wieder bist, Scholle.

Es ist Arroganz gepaart mit fehlender Konsequenz und Faulheit.

Ach und Thioune hat Wood reaktiviert. Super, da wird sich Salt Lake City freuen und gleich mal mit einem Glas Milch anstoßen.

Sen Rossi
2 Monate zuvor

Wenn die kalibrierte Linie mittllerweile bewiesen hat, dass Simon nicht im Abseits stand, wie kann es dann sein, dass das 4:2 nicht zählte? Warum wird schon bei der Fernsehübertragung nicht mal die normale Linie angelegt?

Wie können die Kellergeister in Köln auf Abseits eintscheiden, wenn es doch gar keins war? Und wie kann es sein, dass sowas einfach so hingenommen wird? Bei Hand- oder Foulspiel ist es immer noch Auslegungssache, aber doch nicht bei Abseits. Da gibt es nur Abseits oder kein Abseits!

Was wollen wir wetten, dass das gleiche Tor für Kiel gezählt hätte?
Bei allem Unvermögen der Hamburger, eine 3-Tore-Führung über die Zeit zu bringen, aber das ist in meinen Augen ein handfester Skandal. Dann können die im Keller demnächst auch die Entscheidungen auswürfeln.

Eustachi
2 Monate zuvor

Also erstmal muss man auswärts mit 3 Toren in Führung gehen. Das ist eine Top Leistung…

Danach eine Verkettung von dämlichen Dingen:
Wood verhaut seine Chancen, mit denen das Spiel entschieden gewesen wäre. Anschlußtreffer kann passieren. Terodde schießt meiner Meinung nach ein reguläres Tor. Auch dann gewinnen wir. Der Rest ist ärgerlich und sehr dumm gelaufen. Der Trainer hatte die Mannschaft an sich hervorragend eingestellt und für die oben genannten Gründe kann er recht wenig

Christian Mönsters
2 Monate zuvor

Oh Mann, ihr seid ja süß. Jetzt war es also der arme Woodi, weil er ja mal einen zweiseitigen Vertrag geschlossen hat. Vergibt zwei Chancen und ist für die Gesamtleistung und die gefühlte Niederlage mit drei Gegentoren schuldig. Knuffig Ihr Wohlfühloasen-Fetischisten..

Der arme Simon verdient ja nur die Hälfte, von daher kann man das Spiel gegen Kiel mit seinen vergebenen Chancen ja entschuldigen. „everybodys Darling“ hat sich ja nachher am Mikro den Affen auf die Schulter gesetzt und alles ist gut.

Also das Wort Objektivität ist hier wohl nicht angekommen.

Oder hat der Hula Hula Bobby vielleicht absichtlich nicht rein geschossen ?

wird echt Zeit dass mal einer in die Mikros schreit, dann wird auch alles gut. 🤦‍♂️

Baresi
2 Monate zuvor

Mir wird hier insgesamt zu viel gejammert und lamentiert.

Ja, es ist ein Riesenmist, sich eine 3:0 Führung aus der Hand nehmen zu lassen.
Ja, das darf nicht passieren.
Ja, da sind in der zweiten Hälfte zu viele zu vermeidbare Fehler gemacht worden. Von Wood, von Onana, vom Trainer. Dazu Leibold, Kittel, Gyamerah und Ulreich mit einer höchstens annährend durchschnittlichen Leistung.
Ja, von Boldt hört man derzeit wenig und wir haben kein VV.
Ja, wir sind gebrannte Kinder aus den zahlreichen Misserfolgserlebnissen der letzten Jahre
Und ja, ich habe mich maßlos geärgert am Sonntag und auch noch den Montag über im Strahl gekotzt.

ABER: Jetzt ist auch mal gut. Es sind noch sieben Spiele zu gehen und ich weigere mich, jetzt schon den Abgesang zu spielen.
Es ist doch – mit einigem Abstand und nachdem der gröbste Ärger verraucht ist – erkennbar, dass wir mit einer anderen Performance unterwegs sind als in den letzten Saisondritteln der vergangenen beiden Saisons. Die Mannschaft funktioniert als Ganzes erheblich besser als in den beiden Jahren zuvor. Wir haben auch nach dem Ausgleich noch auf das vierte Tor gespielt und waren dem näher als Hannover (Kinsombi). Das zeigt mir, hier ist mehr an mentaler Stärke vorhanden als in den beiden Spielzeiten zuvor.

Klar hätte ich mir gewünscht, dass Thioune auch mal zur Halbzeit wechselt (warum macht er das eigentlich nie oder fast nie?) und Wood rausnimmt und auch Onana spätestens in Minute 60. Aber wir haben gegen – wie ich finde – gute Hannoveraner eigentlich zum ganz überwiegenden Teil des Spiels dominiert. Das konnte man so in den letzten beiden Jahren zum gleichen Zeitpunkt nicht erkennen.
Und ich weiß nicht, ob es in dieser Situaution richtig wäre, wenn Boldt Ansagen an das Trainerteam machen würde. Möglicherweise tauschen sich Boldt und Mutzel ja regelmäßig intern(!) mit Thioune und seinem Trainerteam aus. Ich weiß, das halten viele hier für abwegig, aber ich jedenfalls weiß nicht positiv, dass dies nicht der Fall ist. Jedenfalls kann ich in einem fehlenden Vorstandsdonnerwetter oder gar in dem gänzlichen Fehlen eines VV nicht das derzeit vorherrschende Hauptproblem erkennen.
Ich finde, insgesamt ist das Auftreten der Mannschaft so, dass man auch nach den völlig unnötig hergeschenkten Punkten von Sonntag noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg haben kann. Ich jedenfalls habe sie und glaube dieses Jahr an einen guten Ausgang!

Kopite
2 Monate zuvor

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Die zwei gestern in Hannover verlorenen Punkte tragen zwei Namen:
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  • Bobby Wood. Der Super-Chancentod, wie schon gegen Heidenheim. Es war gleichwohl richtig, dass Thioune ihm die Chance in beiden Spielen gegeben hat, weil Terodde nicht spielen konnte (Heidenheim) bzw gestern wohl noch nicht über 90 Minuten gehen konnte. Immerhin hat Wood in der Hinrunde wohl im Training besser performt als Hinterseer, zumindest bekam er mehr Einsatzzeit. Mit Woods gestern kläglichst verstolperten Superchancen geht nun eines der teuersten Missverständnisse der HSV-Geschichte zu Ende, wurde auch Zeit… Danke für nichts, Bobby und Glückwünsche an Deinen Berater, der den damals noch berühmten Didi dermaßen über den Tisch gezogen hat, dass selbiger wohl heute noch glüht aufgrund der Reibungshitze…

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  • Amadou Onana: Ein junger Spieler mit sehr viel Potenzial, der gestern zwei schlimme Fehler gemacht hat und aus diesen lernen wird, wie man annehmen darf. Somit sind hier schwere Vorwürfe nicht angebracht.

Kritik an Daniel Thioune ist erst recht nicht angebracht! Für Wood fehlte die bessere Alternative, Onana wird er wieder aufbauen wie seinerzeit Sonny Kittel, da kommt die Gelbsperre vielleicht gerade gelegen.
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Riesum
2 Monate zuvor

Hinterher sind wir alle schlauer. Wen hätte DT für Onana bringen sollen? Jung ? Oh je, das hätte hier einen Aufschrei gegeben insbesondere, wenn der Spielverlauf der gleiche gewesen wäre. Total vercoacht, wie kann man Jung für Onana bringen etc… Das selbe, wenn er RvD gebracht hätte und Heyer auf die VI. Wie kann man RvD nach so langer Verletzung bringen…bla bla… Ehrlich gesagt konnte DT hier nichts richtig machen…Scheiße ist am Ende das Ergebnis, aber niemand weiß, ob es anders besser gelaufen wäre. Hinterher schlaumeiern ist immer leicht.

Grantler3006
2 Monate zuvor

Ich kann Deinem Blog heute inhaltlich viel abgewinnen, doch finde ich es zu einfach die zwei verlorenen Punkte auf Wood und Onana zurückzuführen.
Vercoacht halte ich für den falschen Ausdruck, denn rein sachlich, ohne Frust, hat der HSV ein sehr variables und nicht ausrechenbares Angriffsspiel aufgezogen. Onana und Vagnoman waren müde, da muss der Trainer ggf. früher reagieren. Aber Totalversagen und falsche Einstellung etc., was ich so las, finde ich nach diesem 3:3 nicht so angemessen, wie nach dem Aue Kick.

Aber und das gilt es abzustellen, die doch häufigen Tore ab Minute 75. Auswärts drei Tore und es reicht nicht. Da fehlte dann die Stabilität.

Grundsätzlich finde ich gerade die Jungen in der Truppe, besonders Wintzheimer in der Offensive einfach klasse. Bis auf die Fehler hat Onana nämlich auch gut gespielt, ebenso wie Vagnoman. Dieser hätte aber früher runter gemußt. Der war platt nach 50 Minuten.

Es ist noch nicht vorbei, aber leider haben wir den direkten Aufstieg nicht in eigener Hand. Dafür hätte ein Sieg gegen Hannover her gemusst.
Viele Punkte darf der HSV nicht mehr abgeben und jetzt kommen diese unangenehmen Gegner, wo es nur um zu Null gehen kann. Denn vorne murmeln wir immer einen rein, sofern Terodde spielt.

Legendenbetreuer
2 Monate zuvor

Dann braucht man es ja nur noch Daniel Thioune mitteilen ☝️

Elvis
2 Monate zuvor

Auch nach dieser zweiten Halbzeit freue ich mich trotzdem auf eure Rückmeldungen zum neuen “Spielbericht”:

https://youtu.be/bB7rKBJnjzQ

Danke und bleibt alle gesund!
Michi/Elvis

Hans-Werner Rieken
2 Monate zuvor

Wo bleibt heute der Bruhigungskommentar von Reiner?
Ist doch noch nix passiert, alle haben sich lieb!

Thomas
2 Monate zuvor

Ich finde der Fehler liegt auch in der Vergangenheit. Einige Trainer haben Bobby Wood eine Chance gegeben und es wurde nichts daraus. Man hätte auch ehrlich sein müssen und feststellen, dass die Beziehung Bobby Wood und HSV ein Missverständnis war bzw. ist darum fand ich es im Winter nicht ok das man nachdem Hinterseer abgang keinen Ersatz geholt hat. Bei Terodde hätte es auch anders sein können und er wäre vielleicht länger verletzt gewesen. Bobby mag zwar im Training einsatz zeigen aber gegen Hannover hat man einfach gesehen sein Niveau reicht einfach nicht aus.
Beim Trainer ist es mir wieder sauer aufgestossen, dass er wieder überhaupt nicht reagiert hat im Verlauf der zweiten Halbzeit hat man bemerkt das einige Platt waren wie Onana aber rechtzeitig zu handeln und frische Leute zu bringen hat er mal wieder gewartet und gewartet und hat dann anstatt die Defensive zu stärken hat man Terodde und Narey gebracht. Anstatt von Hunt zu reden sollte man auch festhalten das Wintzheimer ebenfalls ein sehr gutes Spiel gemacht hat und der Junge unbedingt in die erste Elf muss.

Lars K
2 Monate zuvor

Eine TRAINER-Diskussion jetzt anzufangen, haltet ihr das ernsthaft für konstruktiv? Ich meine: ernsthaft? Thioune soll bleiben, Wood soll gehen, alles prima, wir brauchen noch 21 Punkte.

Kosinus
2 Monate zuvor

Wer eine Trainerdiskussion anzettelt, hat aus den letzten Jahren nichts gelernt.
Thioune kann nix dafür, dass die Mannschaft Chancen nicht nutzt, der Schriri Tore nicht gibt, 96 aus dem Nichts Treffer erzielt und die Mannschaft plötzlich wieder ihre “wir-verkacken-es-noch-Mentalität” bekommt…

Scorpion
2 Monate zuvor

Wird der HSV vom “Unabsteigbaren” zum “Unaufsteigbaren”? Aber letztendlich hat es ja doch geklappt…

Und wie sich die Einstellung zu Begrifflichkeiten in Laufe der Zeit ändern können. Wer hätte heute etwas gegen die “Bochumisierung” des HSV?

Fussballtrainer
2 Monate zuvor

Hallo Leute! Schön dass ihr mich vermisst!
Natürlich gebe ich gerne noch was zum Besten.
Klar ist, dass alle bissigen Kommentare und auch Scholles Blog letztlich nicht die Wahrheit wiedergeben.
Nüchtern und fachlich einwandfrei betrachtet ist nicht Wood schuld an seiner Ladehemmung, Thioune nicht schuld an der Coronaerkrankung von Terrodde und auch die Verwendung von Sackseife nicht ursächlich für die Blindheit im VAR-Raum.
Die Ursache kann ich euch natürlich nennen und die ist ganz einfach und wahrhaftig.
Nur der HSV und kein Hass i. I.
Ach ja und schön dass einige sogar meinen Namen gelernt haben. Danke.

Last edited 2 Monate zuvor by Fussballtrainer
Madin at home
2 Monate zuvor

Heute mal Heidenheim die Daumen drücken. Mindestens ein Unentschieden und wir haben den Aufstieg wieder selber in der Hand 🙂

Riesum
2 Monate zuvor

Das Problem ist der überhöhte Anspruch Aufstieg, den man sich im Verein immer wieder selbst auferlegt. Und wenns nicht klappt: neuer Trainer. Das hat ja in den letzten 10 Jahren schon super funktioniert. Seit Labbadia entlässt man Trainer, weil sie die größenwahnsinnigen Ziele der Verantwortlichen nicht erreichen. Das Ergebnis ist bekannt. Vom Mittelmaß in Liga 1,was zu der Zeit absolut in Ordnung war bis in Liga 2. Richtig wäre, dem Trainer realistische Ziele zu geben, um am Ende der Saison nicht unter Druck zu stehen, ihn entlassen zu müssen. Realistisch wäre: Finanzen in den Griff bekommen, einen Kader aus jungen Talenten zusammen stellen, diesen vom aktuellen Trainer entwickeln lassen und in 3 Jahren den Aufstieg anpeilen.

Ralf Lübbe
2 Monate zuvor

Nicht nur die Zeit der Experimente sondern auch die Chance es selbst in der Hand zu haben Aufzusteigen!!!!Bobby Wood hat das Vertrauen des Trainers nicht mit Leistung zurück gezahlt. Außerdem fehlt der Mannschaft der unbedingte Wille Aufzusteigen. Bochum ist 1 Aufsteiger . Kiel und Fürth werden die Plätze 2 und 3 unter sich ausmachen. Nächste Saison wird es noch schwerer Aufzusteigen. Ich befürchte wir werden über Jahre nicht aufsteigen. Der einzige mir bekannte Trainer der das schaffen könnte ist in meinen Augen Friedhelm Funkel. Er hat es oft bewiesen.
NUR DER HSV!!!!

Drechsler Günter
2 Monate zuvor

Hallo ich meine die restlichen Spiele alle gewinnen, dann können wir feiern.
Wenn nicht haben wir nächste Saison auch lecker vor der Brust.
Die erste Liga kann man auch bald vergessen, denn da spielen demnächst wohl überwiegend Dorfvereine.
Dann lieber Liga 2.

Abseits
2 Monate zuvor

Thioune kommt in den Pressekonferenzen immer freundlich rüber und will niemanden weh tun. Ich hoffe, dass er intern deutlichere Worte findet. Die Zeit für Experimente sollte allerdings schon lange vorbei sein!
Wenn wir noch die Restchance auf den Aufstieg wahren wollen, müssen die nächsten Spiele gewonnen werden, egal wie! Auf Befindlichkeiten Einzelner kann keine Rücksicht mehr genommen werden. 

Mag sein, dass die anderen Mannschaften auch noch Punkte liegen lassen, aber wenn wir schon wieder anfangen zu rechnen, wird es wieder so enden, wie in den letzten Jahren. 

M. R. X.
2 Monate zuvor
Neville-Ex-Bild
2 Monate zuvor

Wood „…und den musste er einfach reinmachen!!“ – wie oft habe ich diesen Satz in den letzten Jahren schon gelesen 🤦‍♂️😆

Hans-Werner Rieken
2 Monate zuvor

Habe gelesen Thioune hats begriffen.
Statt Wood spielt Freitag Narey.

tobyseal
2 Monate zuvor

Das Ergebnis an den Fehlern einzelner Spieler festzumachen ist Unfug…natürlich hat Wood zwei 💯-%-tige liegen lassen, genauso wie Kittel eine in der 1. HZ…auch muß ein Terodde, welcher völlig ungedeckt im 16er steht, erkennen, dass er einen Schritt zurück machen muss, um ganz sicher nicht im Abseits zu stehen…natürlich macht Onana die entscheidenden Fehler vor den zwei Gegentreffern nach dem 1:3…das darf alles nicht passieren…ganz klar…der größte Fehler wurde aber vom Trainerteam gemacht, welches unfähig ist, eine Partie richtig zu lesen und die richtigen Wechsel zur richtigen Zeit vorzunehmen (schon die gesamte Saison) …allerspätestens nach den vergebenen zwei Wood-Chancen muß der Trainer umschalten und erkennen, dass das Spiel nur 3:1 ausgehen kann, um dann defensiv zu wechseln (Onana raus) und auf Doppelsechs umzustellen…DT fehlt noch ne Menge an Erfahrung bzw scheint er seine Spieler immer noch nicht richtig einschätzen zu können…daher sind solche Fehler zu erklären…zu entschuldigen sind sie in dieser Phase der Saison aber nicht…man kann es nicht mehr ändern…volle Kraft voraus auf 98…in 2 Spieltagen sind wir wieder auf Platz 1…

Last edited 2 Monate zuvor by tobyseal
Blogfan
2 Monate zuvor

MOPO : „Ich glaube nicht, dass das ein Dauerproblem ist. Das ist eigentlich nicht unsere Mannschaft“, sagt Mutzel,

Was für ein “Sportdirektor”…das ist ja nur noch lachhaft u. oberpeinlich !!

Gute 9 Pkte durch dieses (kein Dauerproblem ) taktische Verhalten in den Sand gesetzt.

Kosinus
2 Monate zuvor

Es gibt die “wahre Tabelle”, wo Bochum bereingt um Schiri-Fehlentscheidungen 5 Punkte weniger auf dem Konto hätte. Wir hätten mit gestern 3 Punkte mehr haben müssen.

Es ist ein Wunder, dass wir mit dem Pech überhaupt noch oben mitspielen!

Ich war nie abergläubisch, aber beim HSV denke ich einfach: Wir sind verflucht.

Selbst mit Lewandowski, Haaland, Neuer, Kimmich im Team würden wir es auf irgendeine kuriose Weise vergeigen…

DieK
2 Monate zuvor

Die Mannschaft verfügt über die notwendige Spielstärke um das Ziel zu erreichen, wird aber immer wieder durch krasse Fehlentscheidungen des Hauptverantwortlichen aus dem Tritt gebracht.
Das bereits unzählige Punkte völlig überflüssig verschenkt wurden, hängt stark mit unverständlichen Auswechslungen zusammen und hat eindeutig DT zu verantworten, wer denn sonst !?
In Phasen wo es klar ersichtlich notwendig wäre dem Spiel einen neuen Impuls zu verleihen, wird nicht oder viel zu spät gewechselt und läuft das Spiel gut, wird durch Mehrfachwechsel der Spielfluss unterbrochen.
Die Spitze des Eisberges ist Bobby Wood. Einem Spieler immer wieder diese Einsatzzeiten zu schenken, die er niemals auch nur ansatzweise gerechtfertigt hat, ist schon nahezu als vereinsschädigend zu bezeichnen.

Am Ende der Runde, wenn das Saisonziel erneut verpasst wurde, muss DT zwingend für diese krassen Fehleinschätzungen zur Verantwortung gezogen werden.
Bleibt zu hoffen das der Aufstieg trotzdem noch gelingen möge, die zahlreichen treuen Fans hätten es nach diesen schmerzhaften Jahren verdient.

Kosinus
2 Monate zuvor

Thioune wollte sich mit Wood unsterblich machen.
Ein Triple zu holen ist für einen Trainer mit weitaus weniger Anerkennung verbunden, verglichen mit dem Projekt einem Wood das Fussball spielen beizubringen.

Hätte es geklappt, wäre Thioune kein Trainer, sondern ein Zauberer…

So bin ich nun ein Zauderer…

Wird Zeit, dass Diddis letzte Erben endlich gehen…

HSV-Titanic
2 Monate zuvor

Nach dem 3:1 hätte ein kluger Trainer kluge Entscheidungen gefällt und das Spiel sicher nach Hause gebracht.

tobyseal
2 Monate zuvor

Nicht arrogant und und überheblich, sondern einfach nur unfähig…
Um zu verstehen, weshalb dem Hamburger SV ein viertes Jahr im Unterhaus droht, bedarf es keines weiten Blickes zurück. https://www.kicker.de/801480/artikel/hamburger-sv-wenn-die-vergangenheit-zur-gegenwart-wird
das gilt übrigens auch für das Trainerteam…

Last edited 2 Monate zuvor by tobyseal
uwe twiehaus
2 Monate zuvor

Der Kicker sollte einmal fragen: Wer der HSV ist, und was er wann mit wem wieder sein kann und auch sollte?

alles hat seine zeit
2 Monate zuvor

Wer den Fußballgott zum Lachen bringen möchte, erzählt ihm vom HSV und seinen Saisonzielen.

Jörg Brettschneider
2 Monate zuvor

Warum zeigt dieser Club in so einer Situation keine Führung?

Wenn nicht jetzt, wann dann?

Warum stellt man immer Zeugwart Mutzel hin, der in Phrasen ertrinkt?

Ist Jansen nicht in der Lage, wenigstens ein bisschen Führungsverantwortung zu übernehmen, wenn schon kein VV da ist?

Was der macht, grenzt an vereinsschädigendes Verhalten und ist bereits unterlassene Führungsleistung.
Der kann das doch nicht einfach aussitzen. Wie kann der noch in den Spiegel schauen?
Irgendwas stimmt mit Jansen nicht. Da bin ich mittlerweile sicher.

Scholle macht es genauso; er klammert die Führungsproblematik einfach aus.

Will denn niemand die sich immer wiederholende Selbstzufriedenheit anprangern?

Will man zuschauen, wie das Grauen sich auch dieses Jahr wiederholt?

Das kann doch nicht euer Ernst sein.

Was ist das nur für Weichei-Club? Keine Feuer, nichts!

Crossed Bats
2 Monate zuvor

“Ein regulärer Treffer, wie gestern zu vermuten war – und wie es die kalibrierte Linie inzwischen wohl auch bewiesen hat.”

Dafür bräuchte man die kalibrierte Linie aus dem Keller. Das TV baut sich seine Linien ja meist auch, wie es passt.
Ich denke schon, dass wir es hier mit einer Abseitsstellung zu tun hatten.
Aber spielt am Ende auch keine Rolle, es war auch ein klarer Elfer für H96 in HZ1.

Eine 3:0 Führung darf man unter keinen Umständen verspielen.
Wood, eventuelle Fehlentscheidungen und das Momentum bei Hannover, die bei ihren Toren wirklich alles richtig machten, sind da wirklich nur zweitrangig.

Wir haben die Bälle einfach zu leicht hergegeben und standen dann auch zu weit weg.

Freitag sind 3 Punkte Pflicht! Ansonsten wird es wieder einen knacks geben, der jetzt schwere folgen hätte.

Last edited 2 Monate zuvor by Crossed Bats
Blogfan
2 Monate zuvor

“” Trainer Daniel Thioune : „Wenn man 3:0 führt und 3:3 spielt, dann hat man eine Menge falsch gemacht. Das war völlig überflüssig.””

INCL. Trainerteam !!

Vamodrive
2 Monate zuvor

Wood ist kein Torjäger und wird wohl auch nie einer, aber die 3 Gegentore kann man ihm nun nicht anlasten.
Wenn ich mir so einige Torleute bei anderen Mannschaften ansehe, denke ich das der HSV hier aber richtig Nachholbedarf hat. Mit Heuer und Ulreich in der 1ten? Ohwei!!! Haben wir eigentlich immer noch den gleichen Torwarttrainer wie letzte Saison?

Nebenbei war Haraguchies Ding sehr sehr glücklich, so gehen wir eben in die ReLe gegen egal wen und richten uns in der 2ten häuslich ein.

Lieber Fußballgott laß mich bitte sowas von daneben liegen 🙂

Marcel Gräwert
2 Monate zuvor

Kinsombi hat auch ne 100%ige verdaddelt…

Nichtsdestotrotz: bis einschließlich 3:0 hat Thioune alles richtig gemacht. Danach hätte er wechseln MÜSSEN. Defensives Mittelfeld verstärken u. NATÜRLICH Terodde für Wood. Er hat nicht auf die Umstellungen von H96 reagiert. Sein Fehler. Bitter.

Btw: Haraguchi ist ein fantastischer Fußballer. Unglaublich, daß der (noch) 2. Liga kickt

Sen Rossi
2 Monate zuvor

Muss ich auch noch mal einen späten Luke für dalassen, Sennsation

BernadoRomeoMS
2 Monate zuvor

Trainer muss das Spiel besser lesen. Wood darf nie mehr spielen für uns. Und eher wechseln. Das muss der Trainer auf seine Kappe nehmen. Nix Fehler woanders suchen 🙁

lior gutmann
2 Monate zuvor

Ganz Deutschland schaut gespannt auf die letzten 10 Minuten der nächsten Spiele
des HSV . SLAPSTICK – Aktionen garantiert !!
BEGREIFT ihr das nicht ?
Noch 5 Siege und ihr seid 1. Liga .

Riesum
2 Monate zuvor

Läuft in Heidenheim… Und mauern können die ja besser als wir 😊

kbe1
2 Monate zuvor

Meines Erachtens gehen von dem 3:3 gegen HSV96 zwei verheerende Signale aus. 1) Für die Mannschaft des HSV bedeutet es. Wir können selbst bei einer 3:0 Führung nicht sicher sein am Ende 3 Punkte zu gewinnen. 2) Für die kommenden Gegner heißt es. Egal wie wir zurückliegen, es gibt immer noch eine Chance am Ende etwas mitzunehmen.

Und diese Gemengelage finde ich für das Restprogramm gefährlich, wo doch vermehrt die Gegner ums Überleben in der Liga kämpfen.