Die Vorbereitung des HSV aufs Nordderby hat begonnen

von | 13.09.21 | 250 Kommentare

Jetzt ist es doch sehr spät geworden. Zu spät für diesen Blog? Nein. Da geht noch was. Denn am Sonnabend steht das Nordderby  an. Werder Bremen gegen den HSV – und das zum ersten Mal als Zweitliga-Duell. Und wie immer kommen schon fleißig die Experten um die Ecke. Zwei ehemalige Profis der beteiligten Vereine an die Duelle der Vergangenheit. „Für mich war das DFB-Pokal-Halbfinale das geilste Spiel, das war von der ersten bis zur letzten Minute Nervenkitzel pur“, sagte Ex-Werder-Spieler Torsten Frings im Interview des „Kicker“ über die vier Nordderbys binnen 19 Tagen in der Saison 2008/09. Werder war sowohl im DFB-Pokalhalbfinale, in den UEFA-Cup-Halbfinals und im Meisterschaftsduell erfolgreich. Für mich einer der bittersten HSV-Momente.

Der damalige HSV -Torwart Frank Rost meinte: „Bitter war: Wir haben damals eigentlich eine richtig gute Saison gespielt, mit drei Titelchancen bis in die finale Saisonphase. Aber wir haben es nicht geschafft, die Dinge zu vollenden. Das ist leider bis heute das Hamburger Problem.“ Rost beklagte, dass viele mit der Erwartungshaltung in Hamburg „überhaupt nicht umgehen“ könnten. Und einmal dabei, kritisierte Rost den wechselhaften Kurs der sportlichen Führung beim HSV. Diese sollte sich nicht danach auszurichten, „wie im Nachhinein etwas gelaufen ist, sondern ich muss einer Überzeugung folgen“, sagte der 48-Jährige. „Die fehlt mir, deshalb sage ich: So kann es nicht funktionieren.“

Wir müssen lernen, mit Mängeln umzugehen

Und ganz Unrecht hat er nicht damit. Im Gegenteil: Der HSV hat jetzt in drei Jahren drei sehr unterschiedliche Ansätze gewählt. Ein stringent verfolgter Plan sieht anders aus. Wobei ich in einem Punkt relativieren möchte: Denn der aktuelle Ansatz mit jungen, günstigen Talenten ist nicht vollkommen frei gewählt, sondern auch dem Umstand geschuldet, dass man finanziell gar nicht mehr anders kann. „Wir haben ausgegeben, was wir ausgeben konnten“, hatte Sportdirektor vor kurzem in einem Abendblatt-Interview zugegeben und damit die Situation klar umrissen. Und das bringt auch mit sich, dass man in Hamburg drauf vorbereitet sein muss, Mängel in Kauf nehmen zu müssen.

Auch die Beschreibung von Frings, der den HSV als warnendes Beispiel für Werder Bremen nennt, kann man nicht wegdiskutieren. Wobei ich aus der Entfernung eher das Gefühl habe, dass Werder Bremen in den letzten Jahren schon sehr viele Fehler gemacht hat, die man in Hamburg schon gemacht hatte. Aber heute soll es nicht um Werder gehen, denn der HSV hat am Wochenende das gemacht, was er in den verbleibenden Saisonspielen immer machen muss: Er muss bis zur allerletzten Sekunde des Spiels bis ans eigene Leistungslimit (und noch ein Stück weiter) gehen, wenn er auch nur ansatzweise oben mitmischen will.

Und er muss effektiver seine Torchancen nutzen, was mehr als offensichtlich geworden ist. Denn der Knipser der Sorte Simon Terodde spielt jetzt beim FC Schalke 04, wo man den HSV-Weg geht und im Abstiegsjahr finanziell voll ins Risiko geht, um den direkten Wiederaufstieg zu schaffen. Ein Robert Glatzel ist immer fleißig, läuft viel, arbeitet, aber er ist vor dem Tor noch zu harmlos.  Trotz bester Chancen hat Glatzel bislang erst zwei Saisontreffer.

Glatzel ist eben kein Terodde – aber die Richtung stimmt

Zum (unfairen) Vergleich: Terodde hat trotz weniger Ballkontakte, weniger gelaufener Meter und weniger Großchancen schon sieben Treffer. Aber bitte nicht falsch verstehen, ich will hier gar nicht das Fass aufmachen, dass man Terodde hätte halten sollen. Inzwischen weiß ich, dass der Torjäger auf Schalke das doppelte von dem verdient, was der HSV ihm maximal bieten wollte – oder besser: konnte. Und, dass Glatzel nicht an die Terodde-Quote rankommen würde, war schon vorher klar. Auch hier hat der HSV einen alternativen Weg einschlagen müssen. 

Wer die letzten Spiele des HSV gesehen hat, der kann sich Sorgen machen ob der miserablen Torquote. Oder aber er schöpft Mut daraus, wie ich es mache. Denn allein die Tatsache, dass der HSV es konsequent hinbekommt, sich pro Spiel mehrere Großchancen zu erspielen, ist gut. Auch der Umstand, dass neben den Stürmern alle Mittelfeldspieler und sogar die Abwehrspieler regelmäßig zu Torchancen kommen, ist gut. „Wir wollen unberechenbarer werden“, hatte Trainer Tim Walter vor der Saison gesagt. Und das hat man geschafft. Von daher habe ich hier das, was man beim HSV an allen Ecken einfordert: Geduld. Denn hier erkenne ich eine Entwicklung – und die geht zumindest in die richtige Richtung.

In diesem Sinne, bis morgen. Dann auch wieder um 7.30 Uhr mit einem MorningCall, für dessen Ausfall ich mich noch einmal entschuldigen möchte. Bis morgen!

Scholle 

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Simple Man
2 Monate zuvor

Moin zusammen.

Das Thema Terodde geht mir auf den Senkel. Es war doch deutlich abzusehen, dass eine Verlängerung des Vertrages unter der vom HSV angepeilten Gehaltsobergrenze unmöglich ist.

Ich würde all diejenigen, die nicht müde werden, ob des Abgangs Teroddes zu pesten, gern hören, wenn die Gehaltsobergrenze bereits bei der ersten Gelegenheit ad absurdum geführt worden wäre.

Ich wünsche einen schönen Abend.

Didi
2 Monate zuvor

Diese maßlose Überhöhung von Terrode ist ja langsam peinlich. Warum hat uns dieser unfassbar gute Spieler uns denn nicht in die 1. Liga geschossen?

Muss natürlich wieder die Schuld von Boldt sein. Der untadelige Sportsmann kann doch unmöglich ein Söldner sein, der für den Verein spielt, der am besten zahlt?!

Last edited 2 Monate zuvor by Didi
Sen Rossi
2 Monate zuvor

Terodde hinterherzutrauern ist sinnlos. Es wird uns in Zukunft noch häufiger so gehen, dass uns wichtige Spieler verlassen, weil sie anderswo mehr verdienen und evtl. sogar höherklassiger spielen können. Kann sich ja auch keiner ausdenken, dass Gideon Jung jetzt wieder Erstligist ist.

Was mir aber nicht erst seit dieser Saison Sorgen macht, ist, dass wir oft viel zu großen Aufwand betreiben (müssen), um ein Spiel mit Ach und Krach zu gewinnen. Mal liegt es an generell mangelndem Zug zum Tor, mal am fehlenden „letzten Pass“, mal am Torabschluss selbst. Und wenn dann noch eine unerklärliche Schockstarre wie Samstag nach dem Führungstreffen dazukommt, dann steht man einfach viel zu häufig mit leeren Händen da, obwohl man doch eigeneltich das bessere Team war.

Fehlende Siegermentalität nennen es die einen, fehlende Spielintelligenz die anderen. Es werden auf dem Platz (daneben sowieso) einfach zu viele falsche Entscheidungen getroffen. Insofern dürfte man die Frage nach der (Spiel)intelligenz schon stellen. Und es fehlt in meinen Augen immer noch der Leader auf dem Platz, der, der dieses kollektive „Hosenscheißertum“ (so ähnlich habe ich unseren Kapitän nach dem Spiel verstanden) im Kein erstickt hätte – jemand, an dem sich die anderen Spieler orientieren – gerade auch in so wichtigen Phasen des Spiels.

Unsere Gegner spielen eben trotz begrenzter spielerischer Mittel oft deutlich intelligenter gegen uns. Die spüren den Moment, wann gegen den HSV was geht und geben eben genau dann Gas. Hohe Bälle, Ecke auf Ecke, extremes Pressing. Die meisten halten das nur 10 Minuten durch, aber das reicht oft, dem HSV die Punkte zu entreißen. Auch hierauf könnte man mit etwas Abgeklärtheit entsprechend reagieren. In solchen Phasen darf auch mal der lange Ball her, so dass das Gegenpressing gleich ins Leere läuft.

Es bleibt zu hoffen, dass es ein paar dieser intelligenten Spieler in unserer Mannschaft gibt. Ansonsten wird auch in dieser Saison der Ertrag wieder nicht im Verhältnis zu Aufwand (während der Spiele wohlgemerkt) stehen.

abraeumer
2 Monate zuvor

Glatzel wird in Cardiff mit Sicherheit kein geringes Gehalt erhalten haben und ich kann mir nicht vorstellen, dass er freiwillig auf Einnahmen verzichtet hat. Zudem soll seine Ablöse 1,0 Mio betragen. Insgesamt ist es daher schwer vorstellbar, dass der HSV mit Glatzel günstiger fährt als mit dem ablösefreien Terodde. Es stimmt daher aus meiner Sicht nicht, dass der HSV einen alternativen Weg hätte einschlagen müssen. Zudem ist Glatzel keine Alternative und schon gar nicht ein Weg der Entwicklung.

Mutzel hat nicht nur den Satz gesagt, „wir haben ausgegeben, was wir ausgeben konnten“ (das Geld muss ja jedes Jahr raus). Er hat auch gesagt, dass sie die Möglichkeit gehabt hätten, noch mehr Transfererlöse zu erzielen. Es wäre daher interessant zu erfahren, wen unsere beiden Koryphäen, Mutzel und Boldt, nach den jeweils 10 Mio Angeboten in den Vorjahren für Jung und van Drongelen in dieser Saison wieder für unverkäuflich hielten.

Lars K
2 Monate zuvor

Wurde Moritz Heyer hier schon ausreichend gefeiert? Seine ständigen Positionswechsel sind das eine. Aber dann musst Du so ein Ding in der 96. auch erstmal so machen! Der knallt das nicht hypernervös einfach volley drauf, sondern nimmt Reis Flanke locker runter, legt es sich auf den rechten, schaut und haut ihn dann erst rein. Sehr sensationell. Ober das nun absichtlich auf das linke, verletzte Bein vom Torwart zieht, sei malso dahingestellt.

Und auch Reis war super. Der steckte beim Eckball noch bis ganz oben voller Adrenalin, reißt nochmal das Publikum hoch, spielt Doppelpaß mit Kinsombi, schaut, und flankt genau rüber zu Heyer.

Die kurzen Ecken verstehe ich allerdings nach wie vor überhaupt nicht. Was ist da jetzt der besondere Trick und Vorteil dran? Was soll das?

Rotkaeppchen1966
2 Monate zuvor

Das sind auch wieder so zwei Punkte, die noch zu ergänzen sind vom Artikel „Wollen wir nicht alle Spaß haben?“ vom letzten Freitag:
1) Das scheint hier, falls es überhaupt noch eins gibt, dem Moderatorenteam egal zu sein, dass sich nun sogar „Doppelgänger“ hier im Forum verirren, wie im Falle des „Tatortreinigers“
2) Ist das mit dem Tipspiel, wo hier immer wieder nach gefragt wird, wirklich wahr, dass dies nicht zu Laufen gebracht wird?
Also wirklich – so etwas geht gar nicht, Scholle!!!
Was ist denn daran so schwer, so ein Spiel im Netz so einzustellen, dass die Punktewertung/Rangliste permanent mit eingearbeitet wird?
Wie schon öfter geschrieben – entweder man macht etwas richtig bzw. konsequent oder gar nicht.
So etwas muss laufen, nicht kann.
Umsonst hin oder her. Das ist einfach nur peinlich und macht keinen Spaß.

Aleksandar
2 Monate zuvor

Terodde hat uns nicht zum Aufstieg durch Tore geschossen und wird es auch nicht mehr – klare Kante.
Er ist HSV Geschichte und nur wenige werden sich an diesen Herren erinnern.

Samstag 20.30 Uhr Flutlicht und ich möchte auswärts was zu Feiern haben und in jammernde Brämer Gesichter schauen.
Sie haben lange genug lachend und schadenfroh um ihre blöde Papierkugel Ringelreihen getanzt. Nun ist es an der Zeit ihnen diese Kugel hinten irgendwo rein zu schieben. Ich möchte auch nach dem Spiel nichts vom Alex Imitator und Wärder und Pauli Sympathisanten „FlottiMcWortdurchfall“ lesen, es soll ein schöner Sonntag werden.

Kosinus
2 Monate zuvor

Danke für diese Info: „Inzwischen weiß ich, dass der Torjäger auf das doppelte von dem verdient, was der HSV ihm maximal bieten wollte – oder besser: konnte“

Warum faseln Boldt/Mutzel dann was, dass sie nicht mehr so abhängig von Terodde sein wollten? Die Aussage „finanziell nicht darstellbar “ hätte ziemlich jeder akzeptiert….

Last edited 2 Monate zuvor by Kosinus
Houston
2 Monate zuvor

Da das mit dem Tippspiel nicht so richtig hinhaut, hier mein TIPP:

Als Unterhund gewinnen wir 3 : 1, so wie zum Anfang gegen unschlagbare Schalker.

Frank Müller
2 Monate zuvor

„hier erkenne ich eine Entwicklung“ -> wir wollen UNBERECHENBARER werden.
das stimmt zwar insofern als die hintermannschaft mehr tore schießt als der sturm,
aber….gerade das ist ja der negative knackpunkt.
bei Werder holt man mit Ducksch die positive wende mit toren, während Boldt wegen
des David/Leistner-debakels einen verteidiger kauft.

Nr.10
2 Monate zuvor

Ich denke es wurde einiges richtig gemacht. Die Abwehr wie auch das Mittelfeld wurden verstärkt. Endlich wurden die faulen Eier raus sortiert die wir zum Teil so lange im Kader hatten.

Aber leider lag man beim Angriff daneben. Glatzel wird nie und nimmer ein Torjäger.

Alex
2 Monate zuvor

Wenn hier schon aus dem aktuellen kicker-Heft abgeschrieben wird, sollte man wenigstens die Passagen zitieren, auf die es ankommt…

Beim HSV gab es zu viele Entscheidungsträger, die mit Profisport leider nichts zu tun hatten. Und das Problem war nicht – wie ja viele Leute glauben – allein der damalige Boss Bernd Hoffmann. Die Probleme saßen auch im Aufsichtsrat. Und das hat sich über Jahre so durchgezogen. Es ist ein Grund, weshalb der HSV jetzt in der 2. Liga gelandet ist. Und es wird verdammt schwer, da wieder rauszukommen. Vielleicht geht es irgendwann auch noch eine Etage tiefer, ich würde es nicht ausschließen.

Quelle: Frank Rost im kicker vom 13.09.2021

Last edited 2 Monate zuvor by Alex
Christian Mönsters
2 Monate zuvor

Da ja viele nun Panik schieben weil wir mal nicht vorne weg marschieren und dabei alles eh und grundsätzlich schwarz/weiß manierlich negativ beurteilen ist die Saison wohl durch.

daher die Frage:
hat Regensburg eigentlich einen Rathausbalkon ?

Walter Wienrank
2 Monate zuvor

Moin moin,
Ich sehe die Terodde Diskussion ähnlich wie viele hier, man hätte Ihn halten sollen oder zumindest einen Stürmer verpflichten müssen der ähnlich agiert(Ich weiß, die wachsen nicht auf Bäumen und sind teuer) aber was man sich bei Glatzel dachte ist mir ein Rätsel?! Er verliert so gut wie jeden 2 Kampf, im Abschluss ist er ein (Fast) Vollversager. Solche Stürmer laufen zuhauf in der 2ten und 3ten Liga rum da hätte man nicht ins Ausland auf Suche gehen müssen und schon gar nicht 1 Mio an Ablöse zahlen müssen!! Kaufmann wäre zu haben gewesen wollte man aber nicht aus was für Gründen ever. Man hat Meißner der gezeigt hat das er es kann, stattdessen versauern er auf der Bank aber macht mit ihm ein Profivertrag?! Dann hätte man genauso gut verleihen können um ihm Spielpraxis zu geben. Das gleiche mit Heil, quirlig wie einst Mahdavikia, man braucht auf Aussen aber verleiht ihn. Man hat keinen Leader, man hat keine 10er in der Mannschaft. Auch wenn man wenig Geld zur Verfügung hat wäre genug auf dem Markt gewesen um Qualität zu holen.

Paulinho
2 Monate zuvor

Terodde, Terodde. Manno, ist weg und gut ist. Glatzel braucht noch, läuft einfach nicht so recht, nun, dann kann man doch einmal einen Meissner bringen. Seine Tore zum Ende der Saison sind mir noch im Gedächtnis. Der hat m.E. etwas teroddiges, zieht sofort und überraschend ab. Und steht dazu noch am Anfang seiner Karriere. Verdammt nochmal, der HSV und seine Ausbilder haben die Pflicht, aus ihm einen Hochkaräter zu machen. Punkt! Also Leute, die Chancen sind da, zuhauf! jetzt macht mir auch einen von beiden zum Knipser und Terodde ist vergessen. Aber wichtiger fast noch ist, dass das Team Chancen herausspielt. Sie brauchen noch Zeit, aber da steckt mehr drin, als mancher hier stereotyp immer verkündet.

Spinoza
2 Monate zuvor

Viele haben hier schon gesagt, dass es zwecklos ist Terodde hinterherzutrauern. Dem würde ich noch hinzufügen dass er auch kein Heilsbringer ist. Ja, er ist extrem stark vor dem Tor und arbeitet auch gut mit nach hinten. Dafür nimmt er am Spielaufbau nur sehr wenig teil und es fehlt ihm an Geschwindigkeit. Letzte Saison hatten wir dann dass Problem, dass man zwar einen sehr guten Torschützen hatte, aber es fehlte an Kreativität. In der Hinrunde hat das noch geklappt, aber in der Rückrunde nicht mehr. In dieser Hinsicht hat Terodde den HSV auch abhängig gemacht. Nun hat man sich einen Glatzel geholt, der zwar schlechter vor dem Tor agiert, dafür aber besser mit dem Ball und schneller ist. Im 1-zu-1 Vergleich ist wohl trotzdem ein Verlust, aber es geht halt auch nicht nur um Individuen, sondern darum wie die Einzelteile zusammenpassen. Und Glatzel passt meiner Meinung nach besser in das aktuelle Spielsystem als Terodde es tun würde. Natürlich werden sich manche nun wieder denken, „aber der Trainer ist eh bald wieder weg“, aber mit dieser Annahme kann man auch keinen Verein führen. Mal abgesehen davon, ist es ja nicht so dass sich die Mannschaft dieses Jahr keine Chancen herausspielt. Das Problem ist vielmehr dass sie nicht verwandelt werden, egal ob es Jatta, Glatzel, oder Wintzheimer ist die zu schnell die Nerven verlieren und/oder sich einfach falsch entscheiden. Sowas kann man aber im Training angehen. Ich würde mir viel mehr sorgen machen, wenn man sich kaum Torchancen herausspielt.

Micha Barbarez
2 Monate zuvor

Jetzt kann man mit einem Spiel zumindest mal den Saisonstart retten.
Wenn man das gewinnt, wäre man unterm Strich trotz Niederlage gegen St. Pipi ganz solide dabei und gut bedient und würde zudem Werder in der Tabelle schon mal überholen. So schnell KÖNNTE es gehen ! Muss „nur“ Samstags gewonnen werden

Uwe Öztunali
2 Monate zuvor

Für den Heimschläfer ist das Nordderby am Samstag ein Heimspiel. Warum? Nun, den Rasen des Volkspark sieht er alle 14 Tage zu den Heimspielen. Den Rasen des Weserstadion hingegen sieht er zwei mal pro Woche. Nämlich Montags aus dem Flieger heraus auf dem Wege von Fuhlsbüttel nach D-dorf (also auf dem Weg nach Hause) kurz nach dem Start und Freitags auf selbiger Strecke nur in umgekehrter Richtung kurz vor der Landung .

Last edited 2 Monate zuvor by Uwe Öztunali
Christian Mönsters
2 Monate zuvor

Mal sehen was hier passiert wenn Terodde mal ausfällt und Schalke nicht punktet…. Und wir parallel 4 von 5 gewinnen mit 6 verschiedenen Torschützen …. 😉 das war ja die Ausrichtung.

Alles steht und fällt mit der Mannschaftsleistung oder warum hat Terodde uns in der Rücksaison nicht gnadenlos zum Aufstieg geschossen ?

Rotkaeppchen1966
2 Monate zuvor

Vom Einsatz, vom fußballerischen insgesamt von auch von der Attraktivität des Spiels lässt es sich beim HSV teilweise auch ganz gut an nur steht der Ertrag natürlich in keinem Verhältnis zum betriebenen Aufwand.
Und hier lässt sich, weil die beiden Topfavoriten nun auch an uns vorbei gezogen sind aktuell leider konstatieren: Bremen hat Marvin Ducksch, Schalke Simon Terodde und wir halt Robert Glatzel. Angesichts dessen vergebener Chancen gegen Darmstadt, in Heidenheim und jetzt gegen Sandhausen, lässt sich die Punktedifferenz schon auf diese einfache Formel herunterbrechen, so diskredierend diese Einschätzung auch für den stets engagierten Neuzugang erscheinen mag.
Wie so einiges von den Verantwortlichen des HSV ist in der causa Terodde nicht klar dargelegt worden, warum eine Weiterverpflichtung nicht möglich war.
Die Vertragsunterzeichnung auf Schalke und die Ablichtung Teroddes mit Knäbel in der finalen Phase des Aufstiegskampfes erschien wahrscheinlich nicht nur mir suspekt, war man doch vor noch ganz entspannt, was eine mögliche Vertragsverlängerung betrifft.
Letztendlich werden wir nie die kompletten Hintergründe des Transfers erfahren, aber in der Kommunikation von Boldt Mutzel um diesen Wechsel herum, bietet der HSV einmal mehr gerade jetzt ,wo ein immenser Chancenwucher betrieben wird, kritische Angriffsfläche.

Bastrup
2 Monate zuvor

Danke für den Blog Scholle.

bahrenfelder
2 Monate zuvor

Lieber Scholle, dies soll jetzt keine Kritik sein, aber man kann die Überschriften auch anders interpretieren.

„Die Vorbereitung des HSV aufs Nordderby hat begonnen“Seltsam, und dann heute Trainingsfrei?

Glatzel ist eben kein Terodde – aber die Richtung stimmt“
Naja, zumindest weiß er wo das gegnerische Tor steht. Ist ja schon mal was 😉

Tatortreiniger
2 Monate zuvor

Inzwischen weiß ich, dass der Torjäger auf Schalke das doppelte von dem verdient, was der HSV ihm maximal bieten wollte – oder besser: konnte.

Wer Scholle wohl diese Info gesteckt hat? Etwa der Atommanager und Ehrenmann, der auf Millionen Euro vom AS Rom verzichtete, die Football-Leaks-Legende und Glaubwürdigkeit in Person, Judas, pardon… Jonas Boldt?

Meaty
2 Monate zuvor

Gegen die Grünen wird es ähnlich wie im Stadtderby um jeden verdammten Zweikampf und um jede kleine Torchance gehen!
Wenn unser Trainer wieder meint, er müsse mit dieser Truppe auch Auswärts jeden Gegner dominieren, dann klatschen sie in Brähmen jetzt schon vor Freude in die Hände!
Die aktuelle Ladehemmungen unserer Stürmer macht das Ganze nicht einfacher!
Am besten wir stellen einen Nobody Namens Meißner vorne in den Sturm, dann werden wir vielleicht auch ein, zwei Tore ins Netz der Grünen bekommen?

Tatortreiniger
2 Monate zuvor

Teer-Otte? Geht mir doch mit dem weg! Ich kotze noch immer, dass 83 der langhaarige Manager-Azubi und der kettenrauchende Muppet-Opa unseren Helden Horst Hrubesch durch den Malta-Fuß Schatzschneider ersetzt haben! Der „Lange“ war immer für 50, 60 Saisontore gut und die faulen Totalversager holen einen hüftsteifen Bewegungslegastheniker aus der zweiten Liga, nur um sich die Taschen vollzumachen!

Ich habe es 83 geschrieben und 93 und überhaupt schreibe ich das jedes Jahr: Der Verein schafft sich ab! Der Kopf stinkt vom Fisch her! ENDE!

Fussball-Magier
2 Monate zuvor

Wie war es noch mal?

2018/2019: 10 Spiele = 18 Punkte Titz best man – HSV Aufstieg – na klar

2019/2020: 10 Spiele = 21 Punkte Hecking best man ever – HSV Aufstieg – na klar – kann nicht schief gehen

2020/2021: 10 Spiele = 17 Punkte Thioune best man – HSV Austieg – klar sicher kann nicht schiel gehen

2021/2022: Walter kann immer noch 21 Punkte erreichen – falls es 18 sind – müssen wir ihn ehren: best man – Aufstieg ist sicher

Schluder82
2 Monate zuvor

Wenn Glatzel nicht ausreichend trifft haben wir doch genug Alternativen. Wintzheimer kann vorne rein, Kaufmann oder Meißner.

Nicht probiert haben wir es schon.

Gegen Bremen sollten wir mehr Räume vorne bekommen.. Alle drei bringen ein gutes Tempo mit..

Einfach mal wechseln…

MeinVerein2021
2 Monate zuvor

Irgendwie bleibt für mich in vielen Beiträgen unklar, was eigentlich mit einem längerfristigen Plan KONKRET gemeint sein soll.

1 Mit jungen Spielern eine Mannschaft aufbauen, die dann nach ihrer Entwicklung Erfolg hat

2 Vorrangig eigenen Nachwuchs für die eigene Mannschaft entwickeln

3 Eine Spielweise mit viel Ballbesitz für ein offensiv ausgerichtetes attraktives Spiel

4 Eine Spielweise aus einer gesicherten Abwehr

5 Oder eine andere Spielweise

6 Finanzielle Konsolidierung um jeden Preis

7 Mix aus einzelnen Punkten

8 …..

Das Ziel heißt ja wohl Aufstieg. Oder doch nicht?
Es mischt sich hier bunt durcheinander.
Was für viele offenbar feststeht: die Verantwortlichen haben und verfolgen jedenfalls keinen Plan konsequent. Ich finde das ziemlich wohlfeil.

Ich gehe davon aus und finde es auch richtig, den Aufstieg so schnell wie möglich, also in jeder Saison erreichen zu wollen. Allein aus finanziellen Gründen finde ich das logisch.
Und ich denke, dass der Planungshorizont nicht viel länger als 1 Saison ist, vielleicht 2 Saisons.

Ich finde es berechtigt, Entscheidungen oder auch fehlende Entscheidungen zu kritisieren, aber Planlosigkeit zu unterstellen…?

uwe twiehaus
2 Monate zuvor

Nachdem wir die dritte Liga erreicht haben, werden wir mit geballter Kraft versuchen den Aufstieg mit günstigeren Spielern anvisieren und richtig durchzustarten! Da wir nicht wissen, wie es in fünf Jahren wirtschaftlich aussieht, und wie es bei einer Null Zins Politik bei verbratenden Tafelsilber vonstatten gehen soll, bedarf es wohl einige Finanzjongleure mehr wie nur einen Wettstein! Sollte der HSV jemals wieder erste Liga spielen, heißt es unter Ausschöpfung aller Möglichkeiten und Beobachtung unserer Mitbewerber, nur jetzt können wir uns den Wettbewerb stellen und das schaffen!

Rautenhopper
2 Monate zuvor

Ist doch klar bei uns fehlt die effizienz und terodde trifft und trifft aber ich finde es gut, dass der hsv nicht wie in alten zeiten mitgegangen wäre und über den mittel gelebt hat.

Zum thema glatzel ich will ihn überhaupt nicht schlecht reden und er hat seine qualitäten schon gezeigt aber wir haben zwei sehr gute talente auf der bank mit meissner und kaufmann. Ich fände es mal gut und fair wenn einer von diesen eine chance bekäme.

Tatortreiniger
2 Monate zuvor

Glaubt hier eigentlich irgendjemand (Hüpfer ausgenommen), dass wir nur den Hauch einer Chance gegen Werder haben werden? The trend ist your friend, und ein 2:1 in der 6. Minute der Nachspielzeit gegen die größte Gurkentruppe der Liga nach zuvor einer Derbyklatsche und drei peinlichen Unentschieden sieht nicht unbedingt nach Aufwärtstrend aus. Ganz anders hingegen bei den Bremern…

Alex
2 Monate zuvor

Wer sich fragt, warum die Standards so scheiße sind…

https://twitter.com/HSV/status/1437775735649935373?s=20

Tremsbütteler
2 Monate zuvor

Wenn ich den Blog so lese, scheint die Vorbereitung aufs Nordderby darin zu bestehen, ehemalige zu Wort kommen zu lassen. Wie wär es alternativ mal mit Training?

Tremsbütteler
2 Monate zuvor

Frage: Von wann bis wann kann man im Tippspiel die Tipps für den nächsten Spieltag platzieren?

Noch ne Frage: Nach welchen Regeln erfolgt die Wertung?