Die Neubesetzung des Vorstandes sorgt für Ärger beim HSV

von | 17.02.22 | 138 Kommentare

Geschäftsbeziehungen zum HSV hatte Dr. Thomas Wüstefeld schon bevor er Anteile erwarb. Das war allen bekannt. Hier jetzt in den Vorgang mehr hineinzuinterpretieren wäre falsch. Und dennoch hat sich das Abendblatt heute in seinem zweiten Teil, der sich mit der Neubesetzung des Vorstandes befasst, diesem Thema gewidmet. Und bei genauerem Hinsehen machen die Kollegen das auch völlig zurecht, denn der Umgang mit Investoren ist ebenso zu hinterfragen wie der Umgang mit intern hochgelobten Kandidaten für den Finanzvorstand. Denn wenn es stimmt, dass letztlich nicht Wüstefeld überredet wurde, das Amt zu übernehmen, wie es offiziell erklärt wurde, sondern sich selbst anstelle des von wirklich ALLEN Seiten zuvor hochgelobten Finanzdirektors Dr. Eric Huwer eingesetzt hat, dann sind wir wieder genau dort, wo der HSV nicht mehr hinwollte: Bei Machtschieberei und falschen Eitelkeiten.

So soll dem Artikel nach Dr. Thomas Wüstefeld erst den möglichen Vertrag mit Huwer, der von der Mehrheit des Aufsichtsrates als geeigneter Kandidat anerkannt war, ausverhandelt haben. Huwer soll demnach einen kleinen vierstelligen Betrag Gehaltserhöhung angefragt hatte. Intern sollen dagegen deutliche höhere Zahlen als Huwers Gehaltswunsch im entscheidenden Gremium lanciert worden sein – was wiederum Huwer übel aufgestoßen, so meine Kollegen Kai Schiller und Henrik Jacobs. „Der bisherige Direktor soll um eine geringe vierstellige Summe pro Monat als Gehaltserhöhung gebeten haben, wodurch er trotzdem einer der am schlechtesten bezahlten Vorstände beim HSV in den vergangenen 20 Jahren gewesen wäre“ heißt es in dem Artikel, was das gesamte Vorgehen noch unverständlicher macht.

Vor allem, wenn man den Hintergrund beachtet, dass es bei allem Handeln innerhalb des HSV derzeit primär darum geht, die unmittelbar bevorstehende Lizenzierung zu sichern. In diesem Zusammenhang gilt Huwer als DER absolute Fachmann. Vor allem, da niemand die Zahlen des HSV besser kennt als er. Zudem kennt Huwer die Lizenzierungsprozesse aus den Erfahrungen der letzten acht Jahre hautnah. Denn seit 2014 hatte er Wettstein assistiert, seit 2016 ist er Finanzdirektor des HSV. Und da es wirklich weder im Aufsichtsrat noch im Vorstand irgendjemanden gibt, der Huwer nicht für dessen Kompetenzen lobt, drängt sich hier die Frage auf, weshalb Wüstefeld sich selbst als geeigneter erachtet als den Mann, der alle Abläufe rund um die Lizenz aus dem Effeff kennt.

„Es steht ja außer Frage, dass ich verschiedene Perspektiven einnehme: Ich bin Fan des Hamburger SV, genauso wie Gesellschafter der Fußball AG und aktuell auch kommissarischer Vorstand. Bei allen Perspektiven stehen der Erfolg des Clubs und der Wunsch nach der Weiterentwicklung des HSV im Mittelpunkt.“ Das sagt Wüstefeld selbst auf Nachfrage der Kollegen. Und damit sagt er viel – aber er beantwortet natürlich die entscheidende Frage nicht: Warum er und nicht Huwer? Meine Vermutung: Weil Wüstefeld den HSV einmal komplett auf links drehen will. Denn hier wiederum gilt der neue HSV-Anteilseigner und -Vorstand als bestens geeignet: als knallharter Sanierer. Dass sich der HSV weiterhin diesen Festkostenapparat der letzten Jahre leisten wird, gilt unter Wüstefeld als ausgeschlossen. Was das für die Gemütslage der Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen bedeutet, dürfte sich jeder vorstellen können.

https://youtu.be/4sTGQKRe3KQ

Gegangen wurde bereits der Marketing-Direktor Philipp Mokrohs, der seit seinem Amtsantritt fast durchgängig in der Kritik stand. Sein Nachfolger sollte dem Abendblatt nach Markus Frömming werden, der dies aber bei den Kollegen ebenso dementierte. Schon bei seinem Einzug in den Aufsichtsrat gab es dahingehende Gerüchte um Frömming. Damals hieß es, Jansen plane sich als Vorstandsboss und Frömming als Marketingvorstand ein. Beide dementierten das mir gegenüber vehement und betonten, dafür nicht zur Verfügung zu stehen.  So, wie Frömming es heuer offenbar dem HA gegenüber wiederholt hat. Was solche Dementi beim HSV wert sind, beantwortet das Abendblatt selbst im nächsten Satz: „Das Abendblatt bleibt aber auch bei seiner Darstellung, dass parallel zu den Auflösungsgesprächen mit Wettstein bereits konkrete Gespräche über Gehalt und eine mögliche Präsentation für Frömming und Huwer geführt worden sind.“

Am Ende ist es beim HSV leider nie geräuschlos. In jedem Neuanfang tauchen immer wieder auch ungewöhnliche Verquickungen von Ehrenamt und Geschäftsverbindung sowie Interessenskonflikte auf, die die Verantwortlichen angreifbar machen. In diesem Fall wird es sicher nicht bei dem bleiben, was das Abendblatt berichtet hat. Dafür gibt es einfach schon wieder viel zu viele Unzufriedene und mögliche Quellen für Interna. Und die werden sich ebenso weiterhin äußern, wie sich Jansen, Wüstefeld und Co. erklären werden müssen. Wozu das wiederum führt, wissen wir alle. Mein Vorschlag: Der HSV sollte sich einen oder zwei übergeordnete und in allen Belangen unabhängige Compliance-Beauftragte leisten. Anders wird es in diesem Klub nie einen echten Neuanfang mit unanfechtbaren Verantwortlichen geben können. Oder anders formuliert: So wie jetzt wird der HSV für alle immer wieder zu leicht zu missbrauchen sein.

Alles andere als leicht wird es am Sonnabend in Sandhausen. „Wir treten immer mit breiter Brust auf“, sagte Trainer Tim Walter heute zwar. Allerdings warnte der Coach des Tabellendritten davor, den gastgebenden 15. zu unterschätzen. Schließlich hätten die Sandhäuser von ihren vergangenen fünf Spielen drei gewonnen und lediglich eines verloren, so Walter. Lediglich beim 0:3 gegen Jahn Regensburg hatten die Kurpfälzer Gegentore kassiert. „Wir müssen uns davon freimachen, nur die Tabelle zu betrachten.“

Ein Fragezeichen steht noch hinter dem Einsatz von Moritz Heyer. Der 26 Jahre alte Abwehr- und Mittelfeldspieler hatte sich im Training leicht am Knie verletzt. Sollte Heyer ausfallen, liefe er zumindest keine Gefahr, sich vor dem Nordderby gegen Werder Bremen noch die fünfte Gelbe einzuhandeln. Gleiches Schicksal droht übrigens meinem MVP der bisherigen HSV-Saison, Jonas Meffert. Letztgenannter ist allerdings fit und wird spielen.

Und auch ansonsten sind alle Spieler einsatzbereit. Selbst Josha Vagnoman (21) sei nach seiner Muskelverletzung wieder eine Option, betonte Walter, der über Winter-Zugang Giorgi Chakwetadze sagte, dass dieser noch Zeit bräuchte. Unmittelbar danach fügte Walter aber auch an: „Jeder, der trainiert, hat die Chance, von Beginn an zu spielen.“ Ob Walter in Sandhausen schon mit Blick auf das schwere Nordderby gegen Werder Bremen aufstellt? Defintiv nicht, sagt der Coach selbst. „Unsere Marschroute war, ist und bleibt Vollgas. Wir tun gut daran, dass immer zu beherzigen.“

Na dann. Vollgas vor aus. Und bis morgen!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Alex
3 Monate zuvor

Geschäftsbeziehungen zum HSV hatte Dr. Thomas Wüstefeld schon bevor er Anteile erwarb. Das war allen bekannt.

Har har. Deshalb wurde auch gefühlt in jedem zweiten Blog der letzten Jahre über ihn berichtet… 🤭

Denn hier wiederum gilt der neue HSV-Anteilseigner und -Vorstand als bestens geeignet: als knallharter Sanierer.

Ich nehme an, dass das auch allen bekannt war. Ich kenne allerdings keine seriöse Quelle, aus der das hervorgehen könnte. Natürlich mit Ausnahme der üblichen Mutmaßungen der „Kollegen“, die ja bereits vom ersten Tag an des urplötzlichen Erscheinens von Sportsfreund WüsteSAN das Märchen vom Sanierer Version 2.0 verbreiteten.

Mein Vorschlag: Der HSV sollte sich einen oder zwei übergeordnete und in allen Belangen unabhängige Compliance-Beauftragte leisten. Anders wird es in diesem Klub nie einen echten Neuanfang mit unanfechtbaren Verantwortlichen geben können.

Hallelujah! Zum ersten Mal in der langen Bloghistorie muss ich dem Blogautor ausdrücklich zustimmen! 😳 Dieser gesamtdefektiöse Verein braucht schon seit ewigen Zeiten ein Qualitätsmanagementsystem in Verbindung mit einem Qualitätssicherungssystem, das dann von einem Compliance Officer mindestens auf Vorstandsebene geleitet wird. In normalen Fußballklubs wird die Kontrollfunktion ja vom Aufsichtsrat wahrgenommen, aber beim HSV dient die unheilvolle Allianz aus Beirat, Ehrenrat und Aufsichtsrat ausschließlich dazu, den immer weiter voranschreitenden Niedergangs des Vereins sicherzustellen.

„Wir müssen uns davon freimachen, nur die Tabelle zu betrachten.“

Erneut bemüht Cheftrainer Tim Walter diese dümmliche Aussage vom Sprücheklopfer und Totalversager HecKing. Wozu hat der HSV eigentlich einen Pressesprecher, eine riesige Medienabteilung und externe Berateragenturen? Warum schützen die den entrückten Übungsleiter nicht vor sich selbst? Unfassbar! 🙈

Darmzotte
3 Monate zuvor

Hatte nicht unter anderem der gute Flotti hier Wüstefeld als unseriös beschrieben und wurde dafür von den Hüpfern und dem debilen Hirnlosen angegriffen?

Flotti McFlott
3 Monate zuvor

„Denn hier wiederum gilt der neue HSV-Anteilseigner und -Vorstand als bestens geeignet: als knallharter Sanierer.“

Also Wohnungen saniert er ja nicht so gerne, der Wüstenfuchs, fragt mal bei der Omi nach, der er die Küche ausgebaut hat… 🤭

Auch sonst hat er sich bisher eher den Ruf eines Scharlatans erarbeitet, der überteuerten Mumpitz im Internet vertickt, unter anderem:

„Nahrungsergänzungsmittel mit biophysikalischer Quantenpunkttechnologie mit Hopfen, Traubenkernen, Paprika, Knoblauch und Ingwer.“ (332,92€/100g)

Knallharter Sanierer? Wohl eher knallharter Bescheisser… Unfassbar, was für Typen sich dank Bass Jansen mittlerweile beim HSV tummeln!

Last edited 3 Monate zuvor by Flotti McFlott
Polkateddy
3 Monate zuvor

Ich habe mir heute mal die Pressekonferenz angesehen und mich gefragt warum ich Tim Walter nicht sonderlich sympathisch finde. Die Antwort gibt’s regelmäßig auf Pressekonferenzen., oder inInterviews. Heute beispielsweise korrigierte er oberlehrerhaft einen Journalisten, der ihn in die Kurpfalz verorten wurde und prompt die Auflösung erhielt.
Jetzt kommt Teil 2 der ganzen Wahrheit. Sympathie ist im Fußball gänzlich uninteressant. Schließlich wird hier keine Soap gedreht. Wir haben einen Trainer, der seinen Stil womöglich bis zum bitteren Ende durchzieht und ggf mit ihr stirbt. Das verdient Respekt. Ich mochte Ernst Happel auch nicht besonders. Aber für seine Erfolge habe ich ihn geliebt und ihn erst verstanden, als ich seine Biographie gelesen habe. Warum dieses Beispiel? Ernst Happel spielte bedingungsloses Forechecking, bereits bei Rotterdam. Das galt damals als mindestens riskant. Der Erfolg gab ihm indes Recht.

MeinVerein2021
3 Monate zuvor

Ich mag an den HA-Artikeln schon diesen Netflix-Ansatz mit Game of Thrones-Verweisen nicht.
Was wird eigentlich an Tatsachen berichtet? Man weiß es nicht.

Wäre es gekommen, wie es zunächst in der ersten Dezember-AR-Runde gedacht war, hätte die HSV-AG jetzt 3 Vorstände. Darunter 1 Marketing-Vorstand, obwohl man dafür eine Agentur teuer bezahlt. Ob der Marketingvorstand dieser Agentur gekündigt und selbst aktiv praktisch gearbeitet hätte, weiß man nicht.

Und genau dieser Marketing-Vorstand hatte die Interessenkollision mit der Provision, vgl. HA von gestern. Super Idee.

Ich vermute, dass dieser Plan aus finanziellen Gründen nicht umgesetzt wurde. Fünf nach zwölf und so.

Nun steht wohl eine Grundsanierung an. Erste Maßnahme: die Trennung vom Marketingdirektor, mit dem man wohl schon lange nicht zufrieden war. Warum war er dann noch da?

Wie viele Direktoren, die ja auch immer Bereiche und Abteilungen haben, hat und bezahlt die HSV-AG denn so?

Ich vermute, dass die Grundsanierung überfällig und unvermeidlich ist.

Ob die Verbindungen der Personen, z. B. Jansen und Wüstefeld, irgendwie anrüchig sind, kann ich nicht einschätzen. Lernen sich Leute nicht auch ganz normal über geschäftliche oder private Kontakte kennen?

Ob der Finanzdirektor, der fast Finanzvorstand geworden wäre, nun das unschuldige Opfer ist, ist schwer einzuschätzen. Immerhin war er ja der wichtigste Mann von/für Wettstein. Ob der lange für nur 4stellig (im Jahr/im Monat?) als Vorstand hätte arbeiten wollen? Weiß man auch nicht. Aber dann wäre ja wohl ein neuer Finanzdirektor gekommen. Jedenfalls ist das in vielen Organisationen auch in der Not so. Der Wasserkopf wird immer größer.

Dem HSV kann nur der Aufstieg helfen.

Jörg Meyer
3 Monate zuvor

Chakwetadze braucht noch Zeit?
ERNSTHAFT, wann wäre er denn soweit, am letzten Spieltag?
Trainieren andere Vereine nicht, oder leihen wir nur solche die nicht am Training teilgenommen haben?
Bin sicher am Ende der Saison können wir ihn topfit und fast unbespielt zurückgeben.
Ach macht ja Sinn…wir sind ja ein Ausbildungsverein!
😅

Last edited 3 Monate zuvor by Jörg Meyer
Sprockhöveler HSV
3 Monate zuvor

Ich kann mit diesem ganzen den Gegner stark reden nichts anfangen.

So was wie:
– Die haben sich im Winter gut verstärkt
– Die haben zuletzt oft zu Null gespielt
– Gegen haben wir meistens schlecht ausgesehen

Demut und alles das ist ok, man muss jetzt aber auch nicht auf Understatement machen.

Der HSV ist die bessere Mannschaft, muss das auf den Rasen bringen,
die 3 Punkte mitnehmen und Rückfahrt.
Sonst braucht man nicht an Aufstieg denken.

Viele Grüße aus dem südlichsten Südwestfalen

Jörg Brettschneider
3 Monate zuvor

Man kann sich über die Jahre leider immer nur wiederholen:

Der HSV ist ein ganz schlecht geführter Profifußballclub!

Wer das in Abrede stellen will, hat keine Ahnung.

Und in diesem Umstand (schlecht geführter Club) finden wir auch den Grund für die dauerhafte Unterklassigkeit des HSV.

Dass der HSV im Vorstand eher einen Macher benötigt und keinen guten Verwalter wie Huwer, ist auch klar. Huwer kann seine Sacharbeit auch von einer untergeordneten Ebene aus erledigen und dafür gut bezahlt werden.
Im Übrigen hätte man auch Huwer UND Wüstefeld in den Vorstand berufen können. Der Vorstand ist auch mit zwei Leuten unterbesetzt.

Unter dem Strich ist das aber shice-egal.

Alleine die erneut unterirdische (indirekte) Außendarstellung ist nicht mehr auszuhalten!

Was dieser Club sich einmal mehr erlaubt, ist mit Worten schon gar nicht mehr zu beschreiben!

Und dann noch dieses tendenziöse Abendblatt mittendrin…
Immer auf der billigen Suche nach Pulver. Was ist das nur für ein niveauloser Job.

Es ist zum Kot…

Jedenfalls hilft beim HSV auch kein Compliance-Beauftragter mehr.
Es wäre der Job des Aufsichtsrates, sich der Situation anzunehmen.

Es hilft nur noch die Abschaffung der 50+1-Regel! Sonst nichts!

Die Clowns hätten dann nämlich kein Forum und der HSV keine Schulden mehr.
Dafür wieder attraktiven Erstligafußball.

Selbst Kühne, würde ihm der Laden zu 100% gehören, könnte den HSV nicht so schlecht aussehen lassen, wie es die Führungsgremien derzeit tun.
Schlechter könnte es niemand machen.

Eine solche Clubführung ist noch eines:

UNZUMUTBAR und UNVERMITTELBAR!!!

Last edited 3 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
Meaty
3 Monate zuvor

Verstehe die Aussage von Tim Walter bezüglich Chakwetadze auch nicht? Im Spiel gegen Heidenheim fügte er sich schnell und ohne große Probleme ins HSV Spiel ein. Man kann gut erkennen, dass der Georgier mehr Ballgefühl im kleinen Zeh hat, als so mancher Stammspieler!

Konditionell mag es ja vermutlich für 90. Minuten nicht reichen, aber die volle Distance haben auch Spieler wie Ludovit Reis oder Alidou nicht drauf, und die haben sogar das Wintertrainingslager mitgemacht und sind schon lange als Stammspieler gesetzt!

Muss Walter wie bei Vuskovic erneut zu seinem Glück gezwungen werden?

Aradia
3 Monate zuvor

👦Guten Morgen….

Nun, Vorstände im Sport interessieren mich nicht, weil
ich keinen Einfluss darauf habe.

Das wir gegen Sandhausen gewinnen, schon!
An alle Schisser:
Hört auf uns Gutgläubigen verrückt zu machen.
Manno, wir müssen gewinnen um auf zu steigen.
Wir sind nahe dran.
Also auf 3 Punkte für uns!😉

Blogfan
3 Monate zuvor

Jörg Meyer : vor 14 Stunden
Chakwetadze braucht noch Zeit?
ERNSTHAFT, wann wäre er denn soweit, am letzten Spieltag?
Trainieren andere Vereine nicht, oder leihen wir nur solche die nicht am Training teilgenommen haben?
Bin sicher am Ende der Saison können wir ihn topfit und fast unbespielt zurückgeben.
Ach macht ja Sinn…wir sind ja ein Ausbildungsverein!
😅

eine unglaubliche HSV/Trainer Aussage.
ein Leihspieler mit dieser Verletzungshistorie „braucht noch Zeit „, für wieviel
Leihgebühr ???? Ein Leihspieler der noch aufgebaut werden muss ?????
Die beiden Lehrlinge Boldt und Mutzel sollten geteert und gefedert durch Hamburg getrieben werden….aber umgehend.
Was die treiben ist nur noch unglaublich !!!

Nordisch
3 Monate zuvor

Gegangen wurde bereits der Marketing-Direktor Philipp Mokrohs. Sein Nachfolger sollte dem Abendblatt nach Markus Frömming werden, der dies aber bei den Kollegen ebenso dementierte.

Meines Wissens haben wir die Vermarktung zu Lagardère/S5 abgegeben. Was um Himmels Willen macht ein „Marketing-Direktor“? Kriegt der Geld fürs zugucken?

Ganz ehrlich, natürlich ist die Wüstenfeld-Nummer link, aber wenn er es schafft, unsere Personalkosten auf einen sinnvollen und ligaüblichen Wert zu schrumpfen, hat er etwas geschafft, was seit 10 Jahren keiner konnte.

ToniHH
3 Monate zuvor

Na bitte….der Blog geht endlich in die richtige Richtung…dieser Sumpf in der Teppichetage ist ja nix Neues….

Seit Jahren desolate Zustände… überall – Marketing -Sponsoring-interne Betriebskosten – Vorstand – Aufsichtsrat etc etc etc

Compliance – Sanierer was für herrliche Worte in meinen Ohren..

Hoffe, dass Wüstenfeld genug Besen
zum fegen hat…sonst fegt der Insolvenzverwalter….

Jörg Brettschneider
3 Monate zuvor

Will man sich jetzt schon wieder vor Sandhausen in die Hose machen?

Nach dieser Serie gegen Topclubs?

Man kann doch jetzt nicht ernsthaft über einen Punktverlust in Sandhausen nachdenken.

Was sind da wieder für Hosenshicer und Relativierer unterwegs?

Wo sind die hanseatischen Eier und das gesunde Selbstverständnis, das jetzt an den Tag gelegt werden muss?

Wo ist die Wir-sind-wir-Mentaliät?

Paulinho
3 Monate zuvor

Darf man überhaupt hier über den HSV „aufm Platz“ reden? Der Aufstieg wird aber nun mal nur „aufm Platz“ entschieden. Was gehen mich der Wüstenfuchs und Konsorten an? Nichts! Hab keine Kenntnis der Interna und kann auch nichts ändern! Also schreib ich nicht drüber. Viele finden das wohl eher lustig, wenn man sich die schlimmsten Sachen an den Kopf wirft, und immer wieder, jeden Tag. Naja, dann soll es wohl so sein.

Flotti McFlott
3 Monate zuvor

„Denn wenn es stimmt, dass letztlich nicht Wüstefeld überredet wurde, das Amt zu übernehmen, wie es offiziell erklärt wurde, sondern sich selbst anstelle des von wirklich ALLEN Seiten zuvor hochgelobten Finanzdirektors Dr. Eric Huwer eingesetzt hat, dann sind wir wieder genau dort, wo der HSV nicht mehr hinwollte: Bei Machtschieberei und falschen Eitelkeiten.“

Unfassbar! Dazu hat der fuchsige Wüstenfels also mutmaßlich noch falsche Zahlen zu Huwers Gehaltsvorstellungen im entscheidenden Gremium lanciert? Was muss der Mann eigentlich noch machen, um schnellstmöglich – und dauerhaft – wieder entfernt zu werden? Die Portokasse mit vorgehaltener Waffe klauen? 🤦🏾‍♂️

Last edited 3 Monate zuvor by Flotti McFlott
Christian Mönsters
3 Monate zuvor

Meine Herren, was sorgt der Herr Wüstefeld hier für Aufruhr. Mal wieder sehr amüsant 😉 …..“… der werfe den ersten Stein …“.

Für mich ist entscheidend was er in dem Jahr erreicht. Nicht egal. aber nicht relevant für den Job, was er vorher angeblich für böse Dinger gemacht hat und welche Produkte er auch immer wie und wann verkauft.

Man schaue mal zum FC Bayern ….. oder zum FC Schalke 04 mit Herrn Tönnies ….

Und wer hier den Moral-Apostel spielen will kann ja auch mal was für die Allgemeinheit machen:

  • weniger Müll
  • ein Ehrenamt übernehmen
  • mal 10 Pakete weniger online bestellen (Umwelt und so …)
  • den Müll richtig trennen
  • die korrekten Kilometer in der Steuererklärung angeben

Also wie heißt es so schön. Im Großen wie im Kleinen. Erst einmal vor der eigenen Haustür kehren.

Und ich akzeptiere auch nur Kritik, wenn man sich neben dem Internet auch SELBER mit seiner Person für die Allgemeinheit oder für das Bruttosozialprodukt dieses Landes einsetzt. Also nicht nur kritisieren und nehmen sondern auch mal geben und vergeben.

Schönes Wochenende.

P.S.
Tut mir den Gefallenen und „spamt“ hier nicht alles voll, wenn es morgen nicht klappt, „Wohlfühloase“, „Gesamtdefekt“ und so ….

Es ist wie im wahren Leben, es kommt meistens anders als man denkt,
ABER:

Am Ende der Schlacht werden die Toten gezählt.

Schwalbenkönig
3 Monate zuvor

Jetzt gehts los mit dem Störfeuer, ich hatte das eher erwartet.

Dropkick
3 Monate zuvor

Ich denke, daß Wüstefeld für die überfällige Durchsetzung der Einsparungen im HSV-Apparat eher geeignet ist als Huwer, der ja schon lange mit den Mitarbeitern der Geschäftsstelle verbunden ist. Und diese Kostensenkungen sind in einer Zeit der großen Einnahmeausfälle dringlich. Aber wann fängt Wüstefeld denn mit seiner Reorganisation an??

Buffy
3 Monate zuvor

Hallo, ich wollte nur mal kurz bezüglich einer Gehaltserhöhung im vierstelligen Bereich anfragen.

RummsBumms
3 Monate zuvor

Wenn der Wüstenfuchs sanieren kann, dann soll er loslegen. Ohne Rücksicht auf Verluste.
Ich glaube, dass die Zeiten fürs Haupthaar streicheln vorbei sind.
Mir ist es egal, wer da jetzt über die Klinge springt. Es haben sich genügend Personen am HSV satt gemacht u es sind genügend Personen in der ersten u zweiten Management-Linie ihrer Verantwortung nicht nachgekommen. In diesen Bereichen muss endlich rigoros aufgeräumt werden.
Und wenn es der Wüstenfuchs nicht schafft, dann war auch er eine weitere Luftnummer u Fehlbesetzung.

Grantler3006
3 Monate zuvor

Statistisch und trendtechnisch würde der HSV aktuell eben alles, aber eben nicht aufsteigen.
Bremen wird ein sehr spannendes Spiel mit offenem Ausgang und das ist ok.

Die restlichen Spiele gegen die „echten“ Zweitligisten, wie KSC, Sandhausen, Ingolstadt, Aue, das werden die schweren Spiele. Hannover und Fortuna und Kiel sind da eher tagesformabhängig.

Grundsätzlich sind alle schlagbar, aber eben können besonders die „Kleinen“ der Liga die Großen immer mal ärgern, wenn denn dann Überheblichkeit in die Truppe kommt.

Und pünktlich zum Endspurt macht die Teppichetage im Verbund mit dem Abendblatt wieder „Wind“. Entweder um abzulenken und den Druck von der Mannschaft zu nehmen. Das wäre die „positive“ Variante oder aber dem sportlichen Part des HSV ein Alibi für sportliches Versagen zu geben.

Und diese Geschichten à la „Gossip Girl“ für die Jungen oder Dallas für die ältere Fraktion macht den gesamten HSV eben zu einer Inkonstante im sportlichen Aufwindchen.

Es ist jährlich das Selbe und es nervt. Und da bin ich sicher alle Fans, ob nun sportlich positiv verrückt oder gesamtvereinstechnisch pessimistisch, ob der Historie.

Posse um Posse bis zum Aufstieg? Oder doch wieder 2. Liga wir bleiben dabei?
Ja ich weiß ich wiederhole mich, aber mein Post im Blog von gestern ist zwei Stunden alt und ich wollte es mir auch mal so einfach machen, wie die hauptberuflichen Journalisten mit dem abschreiben.

Was haben die HSV Fans eigentlich erwartet als die Spitzbuben Jansen und Wüstefeld mit ihren personalrochaden begannen. Überrascht bin ich nur über den Zeitpunkt und neugierig auf das Motiv des Durchsteckens und Veröffentlichen der Infos. Einfach nur geschäftsschädigend

Micky
3 Monate zuvor

Und schon wird Wüstefeld durch die Presse untergraben. Sanieren, das wollen doch alle. Überflüssige Kosten durch überflüssige Gehälter einsparen. Der HSV ist doch keine Sozialstation. Das Stadion heisst doch nicht „Sozialamtsarena“. Und natürlich passt es einigen Sozen nicht.

Der Verein ist gewinnorientiert zu Verorten. Mehr denn je in dieser Zeit. Im Moment geht es wieder nach oben. Da scheint es wichtig, dass die Presse schnell ein paar Knüppel zwischen die Beine schmeisst?. Die Auflagen scheinen ja nicht so üppig. Da muss man Aufmerksamkeit erregen. Widerlich so etwas.

Beim Umgang mit Investoren haben imho die Fans die Füsse still zu halten. Dafür gibt es die Vorstände, deren Kompetenz von Laiendarstellern nicht in Frage gestellt werden sollte. Es ist eher wichtig, was am Ende dabei heraus kommt. 
Ich lese übrigens nicht das Abendblatt, das hier die einzige Wahrheit zu vertreten scheint.

Boxer
3 Monate zuvor

Diese ganze Geschichte stinkt natürlich extrem. Dieses Postengeschachere ist einfach nur zum Kotzen. So lange das geschieht, wird sich auch langfristig nichts bessern. Genauso wie dieses unsägliche „Wahl“ von Marcell Jansen. Aber das war ja auch nach einer Woche vergessen bzw. keine öffentliche Erwähnung mehr wert.

Wenn Herr Wüstefeld der „knallharte Sanierer“ ist, dann ist ja gut. Aber den gab es ja vorher angeblich auch schon. Mal sehen ob er es denn wirklich ist. Obwohl die Chancen stehen wohl ganz gut, das jetzt endlich mal was passiert. Wenn nicht, dann klopft wohl bald der Insolvenzverwalter vor der Tür.

Bubu
3 Monate zuvor

Goood mooorning @ all,

Ach nöööö…. „Alles andere als leicht wird es am Sonnabend in Sandhausen“.. bedeutet bitte was? Fängt man jetzt – wieder einmal – damit an Gegner „stark“ zu reden? Gerade aus dem unteren Drittel?

Ja, man sollte gerade jetzt mit breiter Brust auftreten, die Hosen zusammenbinden und Eier zeigen! Den Gegner, EGAL welche Mannschaft, sollte man niemals unterschätzen!

Respekt zeigen, ja okay, aber nicht gleich wieder in Ehrfurcht erstarren!

Von den letzten fünf Spielen hat der HSV ebenfalls drei gewonnen und zwei Mal Unentschieden gespielt! UND???! Richtig Herr Walter, der Fuß sollte weiter auf dem GAS bleiben und nicht jetzt schon die Bremse und Erklärungen suchen! Wer bremst – verliert! 😉

Es geht lediglich um drei weitere Punkte, nicht mehr aber auch nicht weniger.

Schwadroniert man nun über die Marschroute „Vollgas“ oder versucht sich jetzt schon vor eventuellen Punktverlusten zu rechtfertigen? Also entweder man ist jetzt schon „gefestigter“ und „reifer“, oder man flüchtet sich wieder in Ausreden „Wir sind noch nicht so weit“ und redet den Gegner stark?!? Nix da, Leistung abrufen und da anknüpfen wo man Darmstadt zurückgelassen hat!

Lassen wir die Tabelle einmal außen vor, kann man doch völlig befreit bei den Sandmännern in den Dünen auftreten! 🙂

Alles andere ist eh nur ….Gefasel und Störfeuer…! :mrgreen:

Bleibt alle gesund…! 

uwe twiehaus
3 Monate zuvor

Ist noch Suppe da? Eine Hand wäscht die andere, und hilft noch etwas zu Sanieren!

uwe twiehaus
3 Monate zuvor

Das Alibi bitte nicht gegen Schotterhausen einlösen!

Jovanic Hugental
3 Monate zuvor

Angesichts dessen, dass Wüstefeld Anteilseigner ist, könnte diesmal tatsächlich der verzweifelte Versuch einer Sanierung erfolgen. Jedoch hat Wüstefeld wahrscheinlich nicht die geringste Erfahrung mit Sanierungen der jetzt erforderlichen Größenordnung in einem Fußballclub, so dass darauf geachtet werden sollte, dass demnächst überhaupt noch etwas vorhanden ist das saniert werden könnte.

Optimist
3 Monate zuvor

Eine Gehaltserhöhung von einem kleinen vierstelligen Betrag pro Monat? Da hätte ich auch im Aufsichtsrat der pro Bono arbeitet installiert

alles hat seine zeit
3 Monate zuvor

Beim HSV wurde wieder einmal ein bekennender Teufel zur neuen Göttlichkeit erklärt. Er möchte Wunder vollbringen – das Unmögliche möglich machen.
Dessen erklärtes Ziel: die wirtschaftliche Sanierung der HSV-AG.
Auch er wird es allein bei der Verkündung belassen und schließlich erklären müssen, dass er doch total bemüht war.
Sich bemühen tut meine Waschmaschine auch.