„Deshalb sehe ich das anders, lieber Jörg…!“

von | 15.12.21 | 135 Kommentare

Der HSV macht aktuell abseits der Personalien Faride Alidou und Bakery Jatta endlich sportlich wieder positive Schlagzeilen. Am Sonnabend geht es zum Jahresabschluss gegen den FC Schalke noch einmal in ein echtes Highlight-Spiel, auf das der komplette Fokus gerichtet wird. Ich freue mich darüber, weil ich einfach richtig Bock auf das Spiel gegen den FC Schalke habe. Denn ich glaube, dass dort zwei der aktuell formstärksten Mannschaften aufeinandertreffen. Dennoch werde ich heute im Blog noch einmal auf das Thema Alidou eingehen, da ich im gestrigen Blogforum sehr viele, sehr interessante Ansätze gelesen hatte.

Und das übrigens auch von Jörg Meyer, auf dessen Post ich ja in den Kommentaren eingegangen war. Ich finde eh, dass solche Interaktionen gern auch über die Blog-Ebene gehen können. Seine Theorien lest ihr im fett gedruckten, meine Repliken im kursiv verfassten Text:

Ich sehe aktuell eine etwa 50% Chance das wir am Ende der Saison aufsteigen. Du hast da scheinbar weniger Hoffnung.

Nein, ich sehe die Chancen sogar oberhalb der 50 Prozent, da der HSV mit dem aktuellen Kader in 16 von 17 Spielen mindestens ebenbürtig war, in den allermeisten Fällen sogar das überlegene Team. Es fehlte leider der Sieg in zu vielen Spielen, aber das kann mit der aktuell erfolgten Nachjustierung im Walter-System in der Rückrunde auch deutlich besser laufen. Und da man aktuell Dritter ist, gehe ich davon aus, dass eine bessere Rück- als Hinrunde dem HSV tatsächlich Platz zwei bringen würde. Übrigens: Der HSV war auch in den ersten elf Spielen ohne Alidou bis auf das Pauli-Derby und die Werder-Schlussphase das bessere Team.

Ich sehe Alidous sportliche Entwicklung vor allem bei möglichst vielen Spielen, am besten mit einem Stammplatz. Den hätte er sehr wahrscheinlich bei uns. Sollte er zu einem Erstligisten wie z.B. Frankfurt oder Leverkusen wechseln sehe ich ihn eher als Ersatz und damit viel weniger Wettkampfpraxis. Alidou ist was den Profibereich angeht am absoluten Anfang seiner Karriere und da denke ich ist es das Wichtigste das er so viel wie möglich Spielpraxis sammelt. Bei welchem Erstligisten würdest du ihm das garantieren?

Bei keinem. Das würde ich ihm nicht einmal bei einem Zweitligisten garantieren. Denn wenn der Kopf wieder mal Probleme machen sollte, würde es Alidou nirgendwo schaffen. Aber aktuell funktioniert er und der Spieler selbst merkt, was alles möglich ist. Und da Alidou sowohl überdurchschnittlich schnell und antrittsstark, technisch auf Topniveau und zudem schon außergewöhnlich robust und zweikampfstark ist, hat er alle Zutaten, es bei (fast) jedem Erstligisten sofort zu schaffen. Es ist immer schwer, zu so einer Phase große Vergleiche zu ziehen, weil diese oft vermessen klingen. Aber sieh Dir den Weg von Jadon Sancho an, der als Jugendlicher ohne jede Profiminute für fünf Millionen (!) Euro von ManCity zum BVB kam und – nur!! – eine ganze Saison brauchte, um sich erst in den letzten vier Spielen der Saison zum Stammspieler entwickelte, ehe er vor dieser Saison für 100 Millionen Euro verkauft wurde. Meine Frage: Kann man die beiden vergleichen? Ich behaupte: ja! Denn bei Alidou sehe ich tatsächlich nach oben kaum Grenzen. Der Junge hat extremes Potenzial. Schon heute. Immer dazugesagt: Alidou selbst muss alles gut verarbeiten können. Für ihn ist weniger die Ligahöhe für sein persönliches Schaffen oder Scheitern verantwortlich, als er selbst (samt Umfeld). Und es wäre vermessen, zu glauben, dass nur der HSV ihm dieses gute, gesunde Umfeld bieten kann. Im Gegenteil: Da haben sich in den letzten 20 Jahren ganz andere Klubs deutlich besser angestellt. Leverkusen und Dortmund sind hier nur zwei von mehreren bekannten Beispielen.

Ich sehe Alidou auch als einen potenziellen zukünftigen Erstligaspieler, aber im Moment fehlt ihm wie Kondition und Abwehrverhalten noch eine Menge. Mal ganz abgesehen wie Erfahrungen im Profifußball. Diese Dinge bekommt er nur durch so viel Spielpraxis wie möglich. Das kann er sich durch Geld nicht kaufen. Und in der ersten Liga zählt noch mehr die Leistung und der Druck der Spieler und Vereine ist um ein Vielfaches höher als in der zweiten Liga. In Frankfurt oder Leverkusen wird man keine Zeit haben, da steht absolut die Leistung und der Erfolg im Vordergrund. Hier in Hamburg hat man “ trotz seiner Diziplinlosigkeiten “ an ihm letztendlich festgehalten. Meinst du das würden auch Erstligisten so tun, ohne das sie ihn von klein auf bei sich hatten?

Zur letzten Frage: Wenn sie das Potenzial sehen – definitiv! Gerade Leverkusen gilt in der Branche als Beispiel für so ein Verhalten und dafür, dass es sich letztlich auch (massiv) auszahlen kann. Und zur Spielpraxis: Warum sollte er die nicht auf Erstligaebene bekommen. Gerade dann, wenn er bei seinem intensiven Spielstil noch keine Luft für 90 Minuten hat, ist er der prädestinierte Einwechselspieler – auch für Erstligisten. Denn noch mal: Ich bin mir sicher, dass ein gesunder, vernünftiger Alidou jede Liga spielen kann, weil er die Grundzutaten dafür hat und sich den Begebenheiten bislang schnell anpasst. Oder hat er in der Zweiten Liga aus Deiner Sicht einen langen Anlauf benötigt? Ich behaupte: Absolut nicht! Für ihn ist nur wichtig, dass er einen Trainer hat, der sein Potenzial sieht und das fördert. Deshalb war/ist Walter auch die letzte Hoffnung des HSV in diesem Fall. Aber das kann sicher nicht nur Walter.

Ich glaube wir haben unterschiedliche Sichtweisen bei Alidou, was völlig ok ist. Aber wäre ich sein Berater würde ich ihm raten Spielpraxis ist unbezahlbar. Vergleich es mit zwei Brüdern, der eine geht von der Schule ab und direkt zb auf dem Bau malochen und verdient gleich gutes Geld. Der andere macht zuerst eine Ausbildung. Wer glaubst du ist auf lange Sicht der Erfolgreichere?

Ich nehme Deinen Vergleich gern auf: Was wäre, wenn man dem zweiten Bruder eine duale Ausbildung anbietet, in der er schon sehr viel mehr Geld verdient, dafür aber auch Arbeiten (außerhalb des Profisports ist das ja meist eher inhaltlich als körperlich) schaffen muss, die andere in der Praxis erst leisten müssen. Sollte der zweite Bruder ablehnen und „nur“ eine normale Ausbildung machen? Das wäre sicher gesund, aber geht es nicht auch einen Schritt schneller und effektiver? Diese Frage muss beantwortet werden. Und bei Alidou sehe ich sportlich das Potenzial, es sofort auch auf Erstligaebene schaffen zu können. Zudem ist ein Wechsel vom HSV zu Frankfurt, Bayer, BVB und Co. sicher nicht mit der eher unterdurchschnittlich bezahlten Arbeit auf dem Bau vergleichbar.

Meine Frage an Dich: Wie würdest Du bei Deinen Kindern verfahren, wenn Dein erster Sohn (in deinem Vergleich der erste Bruder) noch ungelernt nur diesen einen Arbeitsvertrag unterschreiben müsste, um für immer ausgesorgt zu haben, während man Deinem zweiten Sohn in Aussicht stellt, irgendwann vielleicht dort zu arbeiten, wo der erste Bruder dann schon ist, sofern dieser seine bis dahin ungleich schlechter bezahlte, alles andere als leichte Ausbildung schafft? Der eine Weg birgt das berufliche Scheitern – aber genügend Geld, um in Ruhe das Leben leben zu können. Der zweite Weg bietet die Chance, irgendwann mehr zu haben, als man braucht, weil man mehr erreicht hat, als der andere.

Aber für mich haben beide Wege ihre klaren Vorteile, ohne dass ich einem der beiden Wege seine Berechtigung absprechen will/kann. Zumal man eben auch nicht vergessen darf, dass im Fußball immer noch das ungleich größere Risiko der schnellen Arbeitsunfähigkeit durch eine schwere Verletzung dazukommt. Das ist in einer normalen Ausbildung eher selten der Fall. Von daher: So gern ich Alidou noch einige Jahre beim HSV sehen würde, aktuell ist der HSV als Vertragspartner für seine grundsätzliche Zukunft (für die Zeit nach dem Fußball) nicht die bessere Option. Da müssen wir auch nicht einer Meinung sein. Aber dabei bleibe ich.

Fazit: Alidou hätte nichts zu durchleiden, wenn er längerfristig an den HSV gebunden wäre, das sehe ich genau so. Aber allein der HSV wäre in dem Fall besser situiert, weil man bei Interesse anderer Klubs eine Ablösesumme kassieren würde. Die Vereinsliebe darf aber nicht dazu führen, dass Talenten der völlig nachvollziehbare Sprung nach oben – sportlich wie finanziell – zum Nachteil ausgelegt wird. Wer in diesem Fall Arp als Beispiel nennt, der vergisst, dass der Junge mit 21 Jahren rund 20 Millionen Euro verdient hat und über Kiel immer noch die Karriere starten kann, die man ihm damals über Hamburg eher zugetraut hätte.

Nein, im Fall Alidou hätte der HSV sehr günstig klare Verhältnisse schaffen müssen, bevor man den Spieler ins große Schaufenster stellt. Das wurde versäumt und man ist nicht mehr der Herr des Handelns in diesem Fall. Und dafür darf man die Schuld nicht beim Spieler suchen, denn die liegt allein beim HSV bzw. dessen Verantwortlichen, die wider alle branchenüblichen Vorgänge versäumt haben, sich Alidou als Wert per Vertragsverlängerung zu sichern. Sportlich kann man zwar noch eine Rückrunde auf Alidous Dienste bestehen. Aber danach wird man mitansehen müssen, wie sich andere Klubs die jahrelang teure Ausbildung des HSV zu eigenmachen und im besten Fall irgendwann richtig teuer bezahlen lassen.

Hört hierzu gern mal bei Schalkes Nachwuchschef Matthias Schober im Abendblatt-Podcast rein. Da merkt man, wie erstaunt er über das HSV-Vorgehen ist und dennoch versucht, möglichst loyal dieses Versäumnis zu umschreiben, damit er seine HSV-Kollegen nicht anschießt (wer will, kann hier auch das „e“ und das „i“ tauschen). 

Das zu dem Beitrag von Jörg, für den ich mich noch einmal herzlich bedanken möchte. Denn mir macht es riesig Spaß, so sachlich und dabei trotzdem kontrovers zu diskutieren.

Tagesaktuell kann ich berichten, dass Daniel Heuer Fernandes heute wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, während Bakery Jatta mit einer Erkältung fehlte. Und Anssi Suhonen mit Muskelproblemen auszufallen droht. Ansonsten sprechen alle über das, was wir hier im Blog schon am vergangenen Freitag geschrieben hatten: Dass davon auszugehen ist, dass Alidou den HSV bereits im Winter verlässt. Unterschriftsreife Verträge liegen ihm von zwei Erstligisten vor, dazu eine Option aus dem Ausland. Und weitere Bundesligisten haben bereits angeklopft.

In diesem Sinne, bis morgen! Dann mit der Pressekonferenz von Trainer Tim Walter. 

Scholle  

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Night King
5 Monate zuvor

..der Nachwuchs Chef von S04 ist also erstaunt über das Vorgehen des HSV…also wenn sich ein Verein im Umgang mit ablösefreien Spielern auskennt, dann ist es sein Arbeitgeber..hier mal einige Beispiele: Leon Goretzka, Joel Matip, Sead Kolasinac, Max Meyer, Choupo-Moting, Alexander Nübel..

Flotti McFlott
5 Monate zuvor

Wenn der geschmeidige Düsseldorfer Heimschläfer Alidou nun noch in der Winterpause vertickt um sein Versagen zu übertünchen, wäre das Maß voll.

Die paar Kröten, die man da jetzt noch generieren könnte, stehen in keinem Verhältnis, zum Nutzen den ein Alidou in der Rückrunde haben könnte.

Er ist neben Kittel (und Doyle, der allerdings nie spielt) der Einzige im Kader der offensiv überraschende Aktionen im Repertoire hat, um auch mal gegen tief stehende Gegner Torgefahr zu erzeugen.

Für Alidous Scorerpunkte in 500 Minuten, braucht Flankengott Jatta/Daffeh im Schnitt eine ganze Saison…

Fazit: FA muss unbedingt bis Saisonende bleiben. ENDE

Jörg Meyer
5 Monate zuvor

Moin Scholle, erstmal möchte ich mich bei mir bedanken das du dich so ausführlich mit meinem Beitrag von gestern befasst hast.
Zu deiner Frage was ich meinen Söhnen raten würde will ich gerne antworten.
Du würdest bei der einen Firma 350000€ im Jahr verdienen und bei der anderen 800000€. Beide Summen sind zu deinem jetzigen Gehalt von 50000€ im Jahr phänomenal und du wirst definitiv nicht verhungern. Bei einem Zweijahresvertrag also 900000€ Differenz.
Sollte bei einem Wechsel alles optimal laufen und du setzt dich trotz deiner minimalen Erfahrung sofort durch hast du alles richtig gemacht.
Solltest du dich nicht durchsetzen und du hast in der ersten Liga meist jede Position zwei und dreifach besetzt sitzt du meist auf der Bank oder der Tribüne. Du trainierst dann zwar auf Erstliganiveau, aber du hast sehr wenig Spielpraxis um dich zu entwickeln oder öffentlich zu zeigen.
Bei deinem alten Arbeitgeber spielst du regelmäßig, bist einer der das Publikum fasziniert und sammelst Woche für Woche Erfahrung. Ausserdem können dich so potenzielle neue Vereine sehen und dein Marktwert steigt.
Ist dir das Risiko es Wert dann nimm die 900000€ und hoffe das du dich durchsetzt.
Bist du bereit für den ganz großen Erfolg hart zu arbeiten und glaubst du an deinen Trainer und deine Stadt die dich bis hierher begleitet hat dann bleib und werde ein großer in zwei Jahren.
Dann wirst du stolz sein und Hamburg wird stolz auf seinen Alidou sein und sagen , der Junge kommt aus Hamburg.
Scholle das würde ich meinen Söhnen oder meinem Sohn raten.

Kuddel
5 Monate zuvor

Da es ja keine Romantik mehr gibt im Profifußball, könnte man auch davon ausgehen, dass die Sommeranfrage von Alidou nur einen Grund hatte – Kohle !!
Am HSV selbst scheint ihm nicht viel zu liegen. ENDE

Micky
5 Monate zuvor

Verstehe hier das „Gedröhne“ um Alidou nicht.

Der soll seinen Vertrag erfüllen, zum Aufstieg des HSV beitragen und sich danach verabschieden, wenn er will.

Bei einem Aufstieg in Liga I hat er dem HSV schon genug Geld eingebracht und kann sich bis dahin noch als Topspieler präsentieren. Alles gut.

alles hat seine zeit
5 Monate zuvor

Seit Tagen nur Alidou und Jatta.
Als gäbe es keine wichtigeren Probleme beim HSV

Last edited 5 Monate zuvor by alles hat seine zeit
Vamodrive
5 Monate zuvor

Selbst „uns Uwe“ ist nur durch eine Art „Lebensversicherung“ von Adidas abgesichert worden.
C.a 2 Millionen oder Drehbank wenn es schlecht läuft, was würdet ihr dann machen. Söldnertum vorwerfen ist heuchlerisch. Spieler haben den Beruf gewählt um gut bezahlt zu werden, genau wie alle anderen. Und wenn Firma A mir das 3fache meiner bisherigen Firma bietet werde auch ich wechseln, so ist es heute. Preußentreue lohnt nämlich nicht, dankt dir keiner auch kein HSV Fan

RummsBumms
5 Monate zuvor

Eigentlich wollte ich Scholle schon wieder für diesen Blog und seinen Antworten loben.
Bis ich las, mit wie wenig Wissen über das deutsche Handwerk referiert wurde.
….nur kurz: 250.000 Jobs sind schätzungsweise im deutschen Handwerk nicht besetzt. Azubi im Handwerk – heißt Spitzenverdienst. Geselle oder Meister im Handwerk
….in vielen Regionen bereits über Ingenieursgehalt. Mindestlohndebatten kennt das Handwerk schon lange nicht mehr. (Einschränkungen gibt es noch bei den Friseuren).
…….wollte jetzt auch keine Handwerksdiskussion einleiten…..aber soooooo geht’s nicht.
Was zählt ist aufn Platz…..und
Boldt und Hrubesch haben Alidou verpennt.

Last edited 5 Monate zuvor by RummsBumms
Horstbertl
5 Monate zuvor

Der HSV macht zur Zeit viel Spaß. Allerdings immer wieder diese Böcke, die unbegreiflich sind. Wie viele Millionen kostet sie das Versäumnis FA? Dies ohne weitere Konsequenz für die Schläfer. In einem „echten“ Unternehmen nicht denkbar. FA ist kein Vorwurf zu machen. Wer dies tun möchte, der ist vereinsblind oder weltfremd. FA auf keinen Fall für Kleingeld in der WP abgeben und auf ihn in der Rückrunde verzichten. Er kann bereits den Unterschied ausmachen, ob 1-3 oder doch nur wieder Vierter.

C.W.Griswold
5 Monate zuvor

Alidou = Fiete Arp 2.0.
Profifußball ist ein Wirtschaftsbetrieb.
Die Spieler haben es begriffen; der HSV noch nicht.

Kosinus
5 Monate zuvor

Das Versagen bei Alidou kostet den HSV zwischen 8-15 Mio. € an entgangener Ablöse. Schaut in 2 Jahren einfach mal auf seinem Marktwert.

adalgisa
5 Monate zuvor

Da die sportliche Gesamtleistung der Profis eher bescheiden ausfällt – Platz 3 ist eher Zufall – zieht sich die halbe Community an Alidou hoch. Es ist schon abenteuerlich welche Vorstellungen hier vertreten werden. Der HSV hat definitiv keine Chance einen Spieler zu halten, der gehen will, auch wenn er das Zehn- oder Zwanzigfache bieten würde. Da sollten diese Romantiker vielleicht einmal Richtung Stuttgart schauen, was dort in den letzten 10 Jahren an jungen Hochkarätern den Verein aus Karrieregründen verlassen hat. Der HSV hat nun einmal nichts zu bieten als Hausmannskost. Aber darüber muß man nicht sonderlich traurig sein, bieten doch 1. und 2. Liga überwiegend nur durchschnittliches. Meint man es gut mit Alidou, dann wünscht man ihm nicht ein ähnliches Schicksal wie Arp oder anderen.

bahrenfelder
5 Monate zuvor

Es war ein guter Beitrag von Jörg Meyer. Muss man aber den Beitrag so Spezial eingehen (nichts gegen den Beitrag). Andere schreiben auch gute Beiträge sind aber wahrscheinlich schon vorher durch Kritik aufgefallen.
Hier ist einmal vom Blogvatter zu überlegen ob man nicht mit zwei Maßstäben misst.

Jetzt bitte nicht wieder ein „wie meinen“. Der Kommentar ist verbraucht.

Tatortreiniger
5 Monate zuvor

Auch wenn Scholle Schalke in Top-Form sieht, die Zahlen sprechen eine andere Sprache: 2 Siege, 1 Remis und 3 Niederlagen in den letzten 6 Spielen. Immerhin 11 Gegentore wurden in diesen 6 Spielen kassiert. Die BILD hat dabei Keeper Fraisl als Schwachstelle ausgemacht:

https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/bloss-kein-neues-torwart-theater-auf-schalke-flatter-verbot-fuer-fraisl-78555854.bild.html

Ich habe das Spiel gegen Nürnberg gesehen. Dort spielte Schalke beim 4:1-Sieg allerdings offensiv sehr stark, obwohl neben Terodde auch Marius Bülter fehlte, der aber gegen den HSV wohl wieder dabei ist.

Es wird ein enges Ding werden. Sollte unsere Defensive – bekanntlich der Super-Beton der Liga – maximal 1 Gegentor zulassen, dann glaube ich an einen Sieg, da Schalke hinten gerne wackelt, sich aber trotzdem nicht wie Hannover & Co. nur hinten reinstellen wird.

PS: Tut mir leid, dass ich nichts zu Alidou geschrieben habe!

Meaty
5 Monate zuvor

Natürlich nervt es ungemein, dass mit einem möglichen Weggang von Faride Alidou ein sehr hoffnungsvoller Perspektivspieler in den nächsten Jahren nicht mehr mit der Raute auf der Brust in den Volkspark auflaufen wird!
Der Aufbau einer schlagkräftigen Erstligamannschaft, die man sich als HSV mehr wünscht als alles andere, rückt mit diesen marktüblichen Mechanismen in weite Ferne!

Zusätzlich zu den deutlichen Fehlern die beim HSV gemacht wurden, wird einem als normaler Fan wiedermal mehr als klar, dass das Streben nach einer guten Erstligamannschaft mit schnellen und technisch starken Spielern sich immer mehr zu einem Wunschtraum entwickelt!

Auch wenn uns diese Geschichte erneut aufzeigt, wie mickrig klein und unbedeutsam unser Verein in Fußballdeutschland geworden ist, muss man dabei aber auch anmerken, dass man eine längere Zeit schon nicht mehr das Heft des Handels in den eigenen Händen hatte.
Auch wenn man noch einiges an Geld mit den ganzen Geschichten um Raffa van der Vaart, Daniel van Buyten, Calhanoglu und Fiete Arpp generiert hat, aber hat sich der Verein mit diesen Einnahmen langfristig weiterentwickelt …?

Das Geld in diesem Geschäft nicht das Allheilmittel ist, wissen wir als HSV Fans doch nur zu gut! Daher zeigen auch die aktuellen Wege des „Big-City-Clubs“ oder Newcastle United, dass Erfolg im Fußball nicht so einfach zu erkaufen und eben von so vielen Dingen mehr abhängig ist!

Sprockhöveler HSV
5 Monate zuvor

Sollte Alidou gehen, dann bitte ERST IM SOMMER.
Man ist tabellarisch an einem Punkt, an dem man den Aufstieg in der eigenen Hand hat.
Und dafür kann Alidou den Unterschied machen.
Wenn man dann noch davon ausgeht, dass er sich selbst in der relativ kurzen Zeit bis Saisonende weiterentwickelt und noch stärker wird (angenommen), dann kann er noch sehr helfen.
Und die „paar Kröten“, die er im Winter bringen würde waren eh nicht eingeplant.

Viele Grüße aus dem südlichsten Südwestfalen.

Aradia
5 Monate zuvor

Moin…..

Ich finde Kittel cool.
Noch Vertrag bis 2023 hat jetzt seine bisher beste Phase.
Bei Frankfurt gespielt und bei Ingolstadt.
Dann zum HSV von Boldt verpflichtet.

Hat viel gelitten.
Kreuzbandriss sowie was mit Knorpel am Knie das für
viele Spieler das Aus bedeutet.
Er hat das überwunden und zeigt seinen kämpferischen
Willen.
Für mich der Spieler der Halbsaison

Robert-Nesta Glatzel, ein gebürtiger Münchner.
Wird bei uns immer besser.
Hat schon ordentliche Bälle versenkt.
War bei vielen Vereinen tätig und hat
Vertrag bis 2024.
Da geht noch was.
Zwei gute Spieler für Vorne.

Na und Jatta für immer……… :-))))) 🙂

Frank Müller
5 Monate zuvor

MAL WIEDER ALLES VERBOCKT
die führungsriege ist ´ne gurkentruppe.
laut MoPo ist Alidou bereits weg und….der HSV spekuliert bereits auf eine winter-ablöse.
wahrscheinlich hat ihnen keiner gesagt, dass DER dann gar nicht mehr da ist.
und so viel überdurchschnitt ist gar nicht vorhanden.
bitte nicht diesen kuhhandel: 500T ablöse und dafür diesen 6-tore-onkel aus südkorea.
(so viel kostet der nämlich).
großartig ausgetüftelt…lol.
ich halte es mit Wasserziehr: der HSV:muß das leistungsprinzip annehmen und offen aussprechen:…..es zählt nur der aufstieg.
dann kann ich aber nicht mit einem südkoreaner kommen, der erst ENTWICKELT werden
muß.
Boldt als alleinherrscher neuerdings sehr schick in Kamelhaar, aber, er hat die zeichen der zeit nicht erkannt.
ich muß/will jetzt aufsteigen.und nicht evt. oder evt. doch nicht.
minimum brauche ich dazu einen relativ verläßlichen goalgetter aus der 2.liga.
dafür muß ich 2 mio aus dem grundstück abzweigen.

uwe twiehaus
5 Monate zuvor

Der HSV will ein Ausbildungsverein sein oder werden? Die wenigen Perlen, die es wirklich schaffen werden, immer weniger und kosten den Vereinen sehr viel Geld und das hat der HSV bekantlicherweise nicht, also müssen wir uns mehr auf Querspringer wie Reis spezialisieren. Bayern und mit Abstrichen ein paar andere Vereine greifen das Wenige an Entwicklung fähigen Top-Spielern, weil sie es sich leisten können sowieso ab, der Rest leidet an überschätzten Hype der Presse und stürzen viele Clubs in eine Schuldenfalle! Die Spieler, die nach der Schule mit Ranzen auf dem Sportplatz anzufinden waren, gibt es genauso wie die zweite Topgarnitur nicht mehr, nur durch gute Arbeit des Managements lässt sich heute zutage noch etwas reißen!

Rautenhopper
5 Monate zuvor

Die formstärksten Teams?
Schalke hat lediglich 2 der letzten 6 Spiele gewonnen 😉

Aber scholle wir reden hier immer nur über alidou. Aber so hart es auch klingt dieser zug ist schon abgefahren wenn sein berater und er finden 1-2 jahre hamburg wären gut dann bleibt er wenn er findet geil bundesliga plus noch mehr coole perfekt dann ist es auch ok, weil wie du in all den alidou blogs erwähnt hast wollte alidou im sommer verlängern aber der hsv ging nicht drauf ein sondern selbstverschuldent ging man in ein letztes vertragsjahr.

Wichtig wird es sein diese fehler in zukunft zu verhindern. Und da muss auch das zusammenspiel zwischen management, profitrainer und nachwuchsbereich verbessert werden. Wie du auch schon erwähnt hast, hat mutzel vergeblich versucht alidou bei hecking und thioune unterzubringen. Aber genau hier ist der makel. Ich hatte mal das vergnügen mich mit dem ehemaligen nachwuchschef von Basel auszutauschen und dort ist klar die devise das im nachwuchsbereich darauf geschaut wird, welche talente haben das potential in die profimannschaft zu kommen und dies wird dann mit dem management besprochen und diese werden dann gezielt gefördert und der trainer von der ersten mannschaft weiss dies und versucht diese miteinzubauen, weil es ist klar der trainer versucht den erfolg zu haben, aber das management muss vorallem bei kleinen clubs auch schauen, dass die jungs aus dem nachwuchs auch viel geld in die kassen spülen können. Aktuell haben wir mit walter einen trainer, der den schritt mit geht aber wir wissen alle auch walters zeit im hamburg ist beschränkt und darum darf es nicht sein, dass wir in zukunft viel versprechende talente weg geben nur weil ein trainer nicht den spieler will. Thioune und hecking sind weg und bald auch alidou und dadurch verlieren wir auch einen grossen betrag. Wenn ich sehe, welches preisschild boldt an vagnoman und onana angehängt hat, ist der verlust sehr gross.

Aber auch bei den transfer muss sich der hsv etwas kreativer anstellen. Vor langer zeit habe ich mal gelesen, dass der sc freiburg oft die spieler gewinnt trotz weniger lohn mit kreativen verträgen. Die spieler aktzeptieren den geringeren lohn. Wissen aber im gegenzug, dass sie spielpraxis bekommen und für eine geringere festgeschriebene ablösesumme wieder gehen können. Sie müssen auch den weg gehen weil nur noch hamburg zieht nicht mehr

Freerider
5 Monate zuvor

Duale Ausbildung vs. „normale Ausbildung“ versteh ich nicht…

Die duale Ausbildung ist zumindest in Deutschland etabliert und kann daher als normale Ausbildung bezeichnet werden. Gutes Geld verdient man dabei allerdings eher weniger, auf dem Bau noch mit am Meisten, weil halt vergleichsweise viel körperlich gearbeitet wird. Im Schnitt durch alle Ausbildungsberufe sind es vielleicht 1000 Euro Ausbildungsvergütung.

Oder meinst du mit normaler Ausbildung ein Studium? Oder mit dualer Ausbildung ein duales Studium?

Generell kann man Profisportler eh kaum mit der normalen Arbeitswelt vergleichen, die meisten Jungs sind so in ihrer Blase gefangen, dass sie für eine normale Vergütung keinen Finger krumm machen würden…

Hab keine Ahnung von Fiete Arps Vertrag, aber das er mit 21 Jahren schon 20 Mio verdient hat, kann ich mir nicht vorstellen. Er ist seit 2019 bei den Bayern, 10 Mio pro Jahr zahlen auch die nicht…

Zu Alidou, er wird wechseln und der HSV hat es verpennt, keine Frage. Im Augenblick wechseln sich bei ihm so oft Licht und Schatten ab, dass ich darüber auch nicht alle Hoffungs verliere. Gibt auch noch andere gute Talente bei uns…

Michael Kühnke
5 Monate zuvor

Der Gedanke, dass Alidou schon in der WP zB zu Eintracht Frankfurt
geht, von dort aber gleich wieder verliehen wird für eine halbe Saison oder mehr – etwa an den HSV oder Pauli oder sonstwen- und somit weiter Spielpraxis, Kraft etc . sammeln und gewinnen, kommt mir hier zu kurz.
Wie in so einem Fall das Gehalt zwischen den Vereinen aufgeteilt und gestaltet wird, ist Sache Ebendieser und der Berater.
Dafür gibt es aber schon einige exemplarische Lösungen bzw. Vorschläge aus der Vergangenheit.

Jörg Brettschneider
5 Monate zuvor

Von einem Jörg zum anderen:

Ich bin in der Sache Alidou bei Scholle.

Das Risiko, dass Alidou im Hinblick auf die Spielpraxis eingehen würde, wird durch die anderen Vorteile mehr als aufgewogen. Es ist im Gegenteil sogar so, dass ein Verbleib bei einem aktuellen und wahrscheinlich auch zukünftigen Zweitligisten ein größeres Risiko mit sich bringen würde.

Alidou weiß heute nicht, ob er sich im Profi-Bereich dauerhaft durchsetzen wird. Auch wenn das sehr wahrscheinlich ist.
Unterschreibt er jetzt bei einem Erstligisten, hat er das nächste Level erstmal in der Tasche. Klappt es dort nicht, kann er gar nicht mehr so tief fallen. Wahrscheinlich könnte er es bei seinem Talent direkt beim nächsten Bundesligisten oder auf Leihbasis bei einem ambitionierten Zweitligisten erneut versuchen.

Das Mehr-Geld ist außerdem enorm und sichert ihm für die Zeit nach der Karriere ein angenehmes Leben. Wir reden über die Vertragslaufzeit sicher von einem siebenstelligen Betrag. Das muss er mitnehmen. Zumal auch sportlich nicht viel passieren kann (s.o.).

Würde er beim HSV unterschreiben, hätte er den genannten siebenstelligen Betrag weniger in der Tasche. Was das inflationsbereinigt in zwanzig Jahren bedeutet, weiß zwar keiner genau. Es dürfte aber enorme Auswirkungen auf spätere finanzielle Möglichkeiten im Leben haben. Da muss man einfach ehrlich sein. Und es geht hier nicht um Mega-Reichtümer.

Sportlich würde er im Falle des Scheiterns oder einer Verletzung beim HSV Gefahr laufen, weiter unten in der 2. Liga oder gar in der 3. Liga zu landen. Der Fall wäre also viel tiefer als von einem Bundesligisten.
Und der Kelch der 3. Liga ist ja wohl im Sommer gerade so an Alidou vorbei gegangen.

Anders als Arp wechselt er auch nicht nach Bayern und hat insgesamt wohl deutlich bessere Voraussetzungen. Ich behaupte, er würde in der Bundesliga viele Einsätze bekommen. Natürlich kann ich daneben liegen. Aber ich sehe bei einem Wechsel ins Oberhaus wirklich kaum Risiken. Sie sind jedenfalls aus meiner Sicht sehr zu vernachlässigen.

Leider gibt es für Alidou keinen wirklich stichhaltigen Grund, beim HSV zu bleiben.

Und Scholle hat Recht:
Wenn ein solches Talent es in der 2. Liga auf Anhieb schafft, steht einem Durchbruch in der Bundesliga ebenfalls nichts im Wege. Diese Qualitäten setzen sich überall durch, wenn der Spieler im Kopf klar und sonst fleißig und entwicklungswillig bleibt. Wenn nicht, s.o.

Der HSV muss seinerseits zusehen, dass er seine finanzielle Basis deutlich verbessert. Sonst wird er dauerhaft von der Hand in den Mund leben müssen. Es sei denn, er hat unverschämt viel Glück.

Bei dem Vorhaben, die finanzielle Basis zu verbessern, steht der Club sich aber selbst im Weg.
Man könnte auch sagen, der e.V. steht der Fußball AG im Weg.

ToniHH
5 Monate zuvor

Alidou- Jatta alles ist geschrieben worden. Themen ziehen sich wie Kaugummi über Wochen hin.

Fehleinschätzung und Fehlentscheidungen treffen wir alle im Leben.

Entscheidend ist, dass man aus solchen Situationen lernt und versucht in Zukunft es anders zu machen. Ich hätte ein Spieler ohne Vertragsbindung nicht in Schaufenster gestellt aber hätte der Spieler so performt mit Vertrag???

Bitte, Frage ist nicht zu beantworten.

Wichtiger sehe ich die Wintertransfers kommt da evtl noch was oder sind da noch weitere Juwelen, eher nicht wenn ich sehe, dass Doyle und Suhonen nicht spielen.

Freue mich auf Schalke….

MeinVerein2021
5 Monate zuvor

Schade, schade. Aber jetzt reicht es auch mal mit Alidou.

Christian Mönsters
5 Monate zuvor

Jetzt reicht es auch mit Alidou 😉 wir können ja mal objektiv über Gladbach reden und ob die 7,5 Mio. Ablöse für Hütter gerechtfertigt waren.

1. Kommt es anders und
2. als man denkt

Matspats
5 Monate zuvor

Hoffentlich ist das Thema Alidou bald durch, in die eine oder andere Richtung.

Kosinus
5 Monate zuvor

„Nein, im Fall Alidou hätte der HSV sehr günstig klare Verhältnisse schaffen müssen, bevor man den Spieler ins große Schaufenster stellt. Das wurde versäumt und man ist nicht mehr der Herr des Handelns in diesem Fall. Und dafür darf man die Schuld nicht beim Spieler suchen, denn die liegt allein beim HSV bzw. dessen Verantwortlichen, die wider alle branchenüblichen Vorgänge versäumt haben, sich Alidou als Wert per Vertragsverlängerung zu sichern. “

Vollkommen richtig Scholle, aber bitte mal bei einer PK kritisch ansprechen! Warum ist da immer nur Schmuse- und Kuschelkurs angesagt???

OhnezuRuppen
5 Monate zuvor

Moin Scholle
morgen geht’s weiter.
Wo kann der Tipp abgegeben werden, bzw
ab wann? 😏

Last edited 5 Monate zuvor by OhnezuRuppen
Spinoza
5 Monate zuvor

Ich freue mich darüber, weil ich einfach richtig Bock auf das Spiel gegen den FC Schalke habe. Denn ich glaube, dass dort zwei der aktuell formstärksten Mannschaften aufeinandertreffen.

Ich freue mich auch. In den letzten 5 Spielen stehen nur 3-5 Mannschaften vor Schalke: Darmstadt, Bremen, Hamburg und ggf. noch Kiel und Heidenheim. Aber nur Hamburg, Bremen und Darmstadt waren dabei zuletzt konstant. Allerdings war Schalke nur schlechter wenn es gegen Bremen und St. Pauli ging. Sie scheinen also Probleme zu haben mit Mannschaften die selbst das Spiel machen. Aber als man gegen St. Pauli schon in der 1. Halbzeit einen 2:0 Rückstand hatte, konnte Schalke sich in der 2. Halbzeit auch ein paar gute Chancen erspielen und den Ball mehr kontrollieren. Sie sollten vielleicht nicht so negativ an ihre Spiele ran gehen, sonst könnte es gegen den HSV auch schwierig werden. Dennoch bin ich als HSV Fan natürlich wie immer besorgt, denn das nächste Spiel ist immer das bei dem man einbricht. Zumindest im Kopf ist das so.

Gerhard Müller
4 Monate zuvor

Ich kann dieses Gerede von undiszipliniert gewesen nicht mehr hören. Wollen wir denn nur gleichgeschaltete nette anständige und unterwürfige Jungs auf dem Platz. Schaut mal in die Vergangenheit, war Breitner einfach? War Effenberg einfach ? War Netzer einfach ? Wir brauchen Spieler mit Ecken und Kannten, die sich auf dem Platz durchsetzen. Ich kann e schon nicht mehr hören, er war undiszipliniert. Wazu haben wir Trainer, die müssen Ihn wieder einfangen und auf den richtigen Weg bringen. Waren wir mit 18 dszipliniert und unterwürfig, haben wir alles gemacht was uns gesagt wurde ??