Der lange Weg des HSV und: Ist Vagnoman in zwei Tagen weg?

by | 06.07.22 | 154 comments

Da die Diskussion im Blogforum anhalten, werde ich auch heute mal wieder direkt auf einen Kommentar reagieren. Im letzten Postbereich hat sich Jürgen Linnenbrügger quantitativ ein Stück weit hervorgetan. Er nennt mich einen „Hüpfer“, was ich mal genauso unkommentiert stehen lasse wie die lächerlichen Verdächtigungen, der HSV habe mir auch nur einen Cent für irgendeine Reise in irgendein Trainingslager bezahlt. Ich weiß, dass es viele freuen würde, wenn ich auf derart plumpe Vorwürfe/Beleidigungen reagieren würde. Aber genau deshalb werde ich das weiterhin nicht machen. Stattdessen habe ich mir einen m.M.n. sehr konstruktiven Post von Jürgen (sein Part ist fett gedruckt) herausgesucht, den ich Satz für Satz bzw. Sätze für Sätze kommentieren möchte:

Ja Scholle, ich schrieb dieses hier schon des Öfteren, solange der HSV seine wirtschaftliche Situation nicht in den Griff bekommt, wird sich kein sportlicher Erfolg einstellen. 

Das ist in den allermeisten Fällen so, da bin ich bei Dir, Jürgen. Deshalb habe ich hier in den letzten Jahren auch immer wieder geschrieben, dass der HSV den alternativen Weg über die Entwicklung von Talenten bis zu deren Verkauf in einer Endlosschleife gehen muss. Solange, bis man finanziell gesund dasteht. Ob das am Ende über sportliche Erfolge, besondere Sponsorenverträge, Kühne-Millionen oder Spielerverkäufe erreicht wird, ist fast zweitrangig, solange man sich nicht in eine ungesunde Abhängigkeit verkauft. Allein ausschließen will ich nicht, dass sich sportlicher Erfolg auch in finanziell schwierigen Zeiten einstellen kann. Oder anders formuliert: Das MUSS funktionieren, denn der HSV ist auf sehr lange Sicht – zumindest ohne irgendwelche unkalkulierbaren Mega-Einnahmen – finanziell nicht gesund. Im Gegenteil.

Sportlicher Erfolg bedingt ein gesundes, solides und nachhaltiges wirtschaftliches Fundament. Der HSV dreht sich hier seit Jahren im Kreis, und lebt deshalb von der Hand in den Mund, so kann man nicht solide planen und wirtschaften. Hier hilft nur ein radikaler Neuanfang.

In welcher Form? Gerade Du hast mich hier immer wieder massiv kritisiert und mir widersprochen, als ich die These aufgestellt habe, dass der HSV nicht mehr am großen Transfer-Rad drehen darf, sondern auf Talente setzen muss, die den HSV besser machen und im besten Fall am Ende auch finanziell gewinnen lassen.

Ich weiß, jetzt kommen wieder die aus ihren Ecken, die glauben, man kann nur in er 1. Liga gesunden. Dieses ist ein großer Trugschluss.

Mit den Geldern, die durch evtl. Verkäufe, realisiert werden könnten, kann man nicht planen und rechnen. Dieses wäre höchst unprofessionell. 

Auf lange Sicht gesehen muss man diesen Plan aber verfolgen. 

Und wenn da jetzt auch schon mit evtl. Erlöse, die ein Weiterverkauf von Onana, einbringen würden gerechnet wird, ist es noch unseriöser. Auch die Ablösesummen werden in der heutigen Zeit nicht mehr in den Himmel wachsen. Die Spieler, die CL-Vereine interessieren, kann der HSV nicht bieten.

Das ist meiner Meinung nach ein Trugschluss. Humbug. Der HSV kann sehr wohl Spieler scouten, die für CL-Klubs interessant werden, wenn sie sich beim HSV entsprechend entwickeln. Siehe Heung Min Son, den der HSV in der Jugend verpflichtete und der am Ende bei Bayer in der CL landete. Als größtes Problem sehe ich eher, dass Spieler schon vom HSV weggekauft werden, wenn sie gerade erst auf dem Weg zu einem derartig hohen Niveau sind. Und dass der HSV als Zweitligist nicht allen Angeboten trotzen kann, ist auch klar.

Übrigens: Gerade deswegen finde ich den eingeschlagenen Weg von Jonas Boldt, die eigenen Spieler auch jetzt nicht unter dem geforderten Preis abzugeben, sehr gut. Riskant – zweifellos! Aber wenn er damit am Ende Erfolg hat, setzt er nach außen auch ein Statement, dass der HSV eben kein Discounter für Toptalente ist und das auch nicht wird. 

Vielleicht sollten sich die Verantwortlichen mal in Bielefeld umschauen, die Arminia stand auch kurz vor der Insolvenz. Das Bündnis OWL hat den Verein entschuldet, und auf ein solides Fundament gestellt, dann stellte sich auch der sportliche Erfolg ein. Das hat 3 Jahre gedauert.

Das Bündnis OWL (Erklärung gibt’s hier https://www.arminia.de/der-dsc/buendnis-owl) ist sicher ein sehr gutes Konstrukt für die Arminia. Und genau das habe ich hier bzw. auch in den Vorgänger-Blogs schon geschrieben, seitdem der HSV finanziell in Schieflage geraten ist: Der HSV muss die Stadt Hamburg samt seiner Wirtschaftsstruktur deutlich intensiver in den Fokus nehmen. Auch jetzt noch, wo e.V.-Präsident Marcell Jansen genau das als eines seiner Ziele proklamiert hat, hat man hier noch massiven Nachholbedarf. Mir erschließt es sich zum Beispiel nicht, warum man einen zweifellos sehr erfolgreichen und cleveren, aber eben nicht vom Wohlergehen des HSV motivierten Geschäftsmann wie Detlev Dinsel als neuen Aufsichtsrat anwirbt, dafür aber Hamburger Größen außen vor lässt. 

Dem HSV fehlt es im Bereich des Marketings an einem langfristigen Interesse. Sportfive will sicherlich möglichst viel Geld für den HSV akquirieren – aber eben sofort. Denn niemand weiß, wie lange diese Allianz noch besteht bzw. vom HSV gewollt ist. Sportfive wird nicht mit der Aussicht auf langfristigen Erfolg das Hamburger Unternehmen einem momentan besser zahlenden überregionalen oder gar internationalen Unternehmen vorgezogen. Soll heißen: Der HSV hat hier auch vertragliche Hindernisse, da er sich und seine Vermarktung an Sportfive verkauft hat.

Dennoch bin ich weiterhin fest davon überzeugt, dass der HSV besser fahren würde, wenn er sich seiner Heimat bewusst wird und endlich auch wirtschaftlich dazu bekennt. Wirtschaftlich bietet die Hansestadt allemal die Voraussetzungen dafür, einen Klub wie den HSV tragen zu können. Ich weiß nur zu gut aus der erfolgreichen HSV-Zeit, wie sich Hamburger Unternehmen auf den Schlips getreten fühlten. Damals spielte der HSV internationale und die Wahl der Sponsoren wurde nur noch nach dem Euro, nicht nach Nachhaltigkeit ausgesucht. Siehe Holsten, die als jahrzehntelanger, treuer und mit dem HSV in direktem Einklang stehender Partner für ein paar Tausend Euro mehr plötzlich von König Pilsener abgelöst wurden. Schon damals war das kein gutes Zeichen vom HSV an seine treuen Partner. Unter anderem mit diesem Deal machte der HSV deutlich, dass Identifikation nachrangig bewertet wird. Eine Katastrophe, wie ich finde.

Fazit: Der HSV muss zusehen, verloren gegangenes Vertrauen zurückzugewinnen. Der HSV muss sich unmissverständlich klar zur Hansestadt Hamburg und vor allem zu den dort angesiedelten Unternehmen bekennen. Und das nicht nur heute, morgen und in den nächsten Wochen – sondern dauerhaft. Schnellstmöglich sollte man zudem unbedingt versuchen, sich von allen Sportfive-Zwängen zu befreien. Auch dann, wenn von dortiger Seite mal wieder schnelles Geld für eine vorzeitige Verlängerung geboten werden. 

Das „Bündnis OWL“ ist sicher ein gutes Beispiel für nachhaltiges Bündnis zwischen dem Verein und den ansässigen Unternehmen. Allerdings hatte die Arminia sicher nicht derart große Hindernisse, die sie aus dem Weg räumen musste. Von daher glaube ich, dass dieser Weg beim HSV länger als drei Jahre dauern würde, bzw. hoffentlich wird.

Und während Stuttgarts Sportchef Sven Mislintat heute gegenüber den BILD-Kollegen sagte, dass der Poker um HSV-Talent Josha Vagnoman „in den nächsten zwei, drei Tagen“ entschieden würde, hat der HSV sein Abwehrtalent Valon Zumberi vertraglich bis 2024 gebunden. Sicherlich ein schlauer Schachzug. Immerhin ist Zumberi inzwischen Nationalspieler für den Kosovo. Sportlich indes durfte der 19-Jährige nach den anstrengenden Trainingslagertagen etwas kürzertreten und fehlte heute beim Training. Zudem hatte Trainer Tim Walter den Youngstern Andresen, Oppermann und Megeed eine Pause gegönnt.

Selbige hat sich im Übrigen auch Louis verdient. Nicht, weil er heute seinen ersten Tag hatte und mit mir zusammen einmal den HSV vor Ort kennenlernen durfte. Vielmehr halte ich es für absolut gerechtfertigt, dass man nach dem bestandenen Abitur erst einmal ein wenig feiern will. Dass er letzte Woche zudem den Führerschein bestanden und in der kommenden Woche auch noch Geburtstag hat, macht alles für mich noch eindeutiger. Von daher: Lass es krachen, Louis!!  

In diesem Sinne, morgen trainiert der HSV um 10.30 Uhr wieder öffentlich zugänglich. Und ich melde mich morgen Abend wieder bei Euch! Bis dahin Euch allen einen schönen Mittwochabend,

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Fussballtrainer
7 Monate zuvor

Da sind sie wieder, d5ie Arenalisten und Überschriftenleser, die Ewignörgler und Oberlehrer, die Niedrighüpfer, Diejenigen, die versuchen sich mittels wirklich schlechter Presse und Falschdarstellungen und Verbreitung von Unwahrheiten oder Halbwahrheiten einen Vorteil zu verschaffen in ihrem ewigen Kampf gegen diesen Blog und vor allem gegen den HSV!
Die 23,5 Millionen, das ist ja ein Ding! Verzockt, rausgeworfen, verschleudert, vertragsbrüchig, ergaunert, geschmäckig. Alles zitiert aber genauso unwahr und falsch wie die Schlagzeilen der Presse und der Arenalisten.
Obwohl, in den meisten Artikeln der Presse steht zumindest irgendwo klein gedruckt an einer Stelle, dass alles gar nicht so ist! Das wird aber die oben Genannten nicht stören, immer wieder die falschen Argumente zu verwenden und zu repetieren.

Nehmen wir die Süddeutsche, Schlagzeile Zitat:
„Der Hamburger SV hat von der Stadt viel Geld erhalten, um vor der Fußball-EM 2024 das Volksparkstadion zu sanieren. Nun ist die Summe fast vollständig aufgebraucht – obwohl die Arbeiten nicht einmal begonnen haben.“

Diese Aussage ist falsch, schlichtweg falsch. Der HSV hat das Geld dafür bekommen, weil der HSV 75.000qm bestes Grundstück an die Stadt verkauft hat. das war ein Grundstücksverkauf! Nicht das Stadion, das hat sicher einen Wert im 9-stelligen Bereich! Kann sich die FHH überhaupt nicht leisten.
Und im Gegenzug hat der HSV sich verpflichtet, das Stadion nach den Anforderungen der UEFA für die Europameisterschaft umzubauen/sanieren.
Und zu dem Zeitpunkt des Verkaufs des Grundstückes waren noch gar keine eventuellen Auflagen durch die UEFA vorgegeben, bzw. verhandelt.
Die UEFA verhandelt mit jedem Stadionbesitzer oder Betreiber über die aus ihrer Sicht notwendigen Umbauten/Sanierungen. Das ist doch von Stadion zu Stadion unterschiedlich. Vielleicht muss ja gar nichts gemacht werden, außer vielleicht Beschriftungen etc. das ist zu verhandeln!

Das wissen auch die Journalisten, trotzdem bringen sie Schlagzeilen, weil nur die Schlagzeilen den Artikel verkauft.
Weiter unten im Artikel der Süddeutschen Zitat:
Die 23,5 Millionen Euro waren nicht „zweckgebunden“. Sollte der HSV die Modernisierung „schuldhaft nicht durchführen“, würde deshalb lediglich eine Strafzahlung in Höhe von zehn Prozent des Verkaufspreises des Grundstücks fällig.“

Dabei ist nicht nur das Wort „nicht zweckgebunden“ sondern auch wenn die Modernisierung „schuldhaft nicht durchführen“ wichtig.

Wobei nun bei diesem Wortlaut jedem klar sein muss, dass nicht nur die 23,5 Mio. dem HSV alleine gehören sondern auch nicht klar definiert ist, welche Modernisierung denn gemeint ist. Zumindest von HSV-Seite wurde ein einstelliger Millionenbetrag für die Modernisierung kolportiert. Wie hoch man das einschätzt, nun da müssen Fachleute schauen was denn wirklich gefordert und erforderlich ist. So einfach ist das nicht zu benennen, da gibt es wohl zunächst die Abstimmung mit der UEFA, danach ein Gutachten eines Bauverständigen und dann Möglichkeitenbetrachtung sowas umzusetzen.
Zumindest wird man keine WC-Container hinstellen denke ich, aber auch eine Lösung, Platz dafür gäbe es im Stadion genug.

Letztlich ist es so, dass durch den Verkauf des Grundstückes der HSV eine Geldeinnahme zu verzeichnen hatte, die ihm in den Coronazeiten wirklich geholfen hat letztlich auch eine schwarze Null zu schreiben.
Die FHH hat mit der Zusage an die UEFA für die EM 24 etwas frühzeitig reagiert und ist nun froh, dass der HSV ihr geholfen hat, aus dieser Misere wirder raus zu kommen und eventuell notwendige Modernisierungen/Umbauten selbst übernimmt. Die Stadtväter können aufatmen, das Schwert ist beseitigt!
Vom HSV und deren Verantwortlichen war dies eine Heldentat und man kann heute noch den Nachhall der Seufzer aus dem Rathaus hören.

Zu den Kosten.
Sicher hat man sich vorher schon Gedanken gemacht, was der Umbau kosten könnte.
Die Schätzungen sind letztlich nicht bekannt. Nun, wenn denn die Schätzung unter 5 Mio. liegt, dann hätte man diesen Betrag sicher bereits gehört. bei 4,5-4,8 Mio. wäre das viel, aber nicht so viel dass man das nicht problemlos stemmen könnte. Wenn die Schätzung über 10 Mio. liegt, dann hätte man ebenfalls nichts gehört, den zweistelliger Millionenbetrag, da wären ebenfalls die Schlagzeilen garantiert. Also liegen die geschätzten Kosten für den Umbau/Modernisierung zwischen 5-9 Mio. Euro! Denn es wurde über einen einstelligen Millionenbetrag geredet.
So wie ich das Stadion kenne und ich bin Fachmann, dürften die Sanierungskosten, dass es ordentlich dasteht und richtig gut vorzeigbar und funktioniert und man auch nicht in eine Pissrinne aus dem vorigen Jahrhundert pinkeln muss, bei einem Betrag zwischen 7,5 und 9 Mio. Euro liegen. deswegen lieber oben als unten, Also kostet die Sanierung 9 Mio. Euro!

Fassen wir nochmals zusammen:
Verkauft wurde ein 75000 qm großes Grundstück in guter Lage in Hamburg mit einem Stadion obenauf, welches jährlich noch Zinsen abwirft in Form von Pacht, für schlappe 23,5 Mio. Euro. rund 300,-/qm. Sehr fairer Preis!

Der HSV kann mit dem Geld machen was er will. Er muss nur bis 2024 die Auflagen der UEFA erfüllen, die aber bis dato noch nicht feststehen oder irgendwo fixiert sind. Und dabei muss er „mit Hilfe des Erlöses“ die UEFA Auflagen umsetzen. Es ist aber nicht festgehalten, wie hoch diese Mithilfe ausfallen soll, kann oder müsste. Das bleibt dem HSV überlassen und kann auch nur 1 Cent betragen! es gibt somit keine Bindung.
Bei schuldhaftem Versagen hierbei muss er eine Vertragsstrafe zahlen, die aber jetzt noch nirgendwo zu erkennen ist.

Alles was sonst hier geschrieben oder fantasiert wird, dürfte zwar Zeitungen füllen, und Blogs, aber für das HSV-Geschäft nicht wichtig sein.

Juristisch ist der Vertrag einwandfrei zu Gunsten des HSV ausgelegt und entbindet die FHH von wirklichen Verpflichtungen.
Da das Stadion HSV-Eigentum bleibt und sicher um 120 Mio. Wert besitzt, muss dem HSV nicht bange sein.

Man muss immer auch im Blick haben, dass es nur wenige Vereine in Deutschland gibt, die wirklich schwarze zahlen geschrieben haben 2021. Schalke hat ca. 18 Mio. Verlust eingefahren 2021 und eine nicht gesicherte Unterdeckung von Verbindlichkeiten in Höhe von 88 Mio.! Faktisch Bankrott!

Wenn es dem HSV diese Saison gelingt aufzusteigen und auch das Folgejahr in der 1. BL zu bestehen, dann werden die Zeiten rosiger.

Alles vorausgesetzt, dass die tschetschenischen Söldner nicht bis nach Berlin kommen!

Deswegen:
Frieden auf Erden!
Gesundheit und Wohlgefallen.
Und dem HSV alle nur erdenklichen Punkt für die nächste Saison.

Und wegen der Gelder und dem HSV an alle Niedrighüpfer und Arenalisten:
Bleibt geschmeidig!

Nur der HSV

Last edited 7 Monate zuvor by Fussballtrainer
MeinVerein2021
7 Monate zuvor

Gute Reaktion und guter Blog!

Ich bin es leid, ewig und immer wieder die Fehler – die es unbestritten gab – zu beklagen. Die Vergangenheit ist tatsächlich nicht mehr zu ändern.

Wir leben jetzt und das Jetzt ist noch gestaltbar. Es muss jetzt gut gearbeitet werden. Mit dem, was jetzt da ist. Gleichzeitig muss das Morgen, die Zukunft geplant werden.

Jetzt sind u.a. Jansen und Boldt verantwortlich. Andere sind gerade nicht da.

Jetzt Boldt rauszuwerfen, wäre aus meiner Sicht irre. Genausowenig würde ich jetzt seinen Vertrag verlängern. Diese Entscheidung steht Richtung zweite Saisonhälfte an. Ergebnis- und gestaltungsoffen.

Ebenso sehe ich jetzt keinen Handlungsdruck bei Wüstefeld. Den hat er in seiner Aufgabe. Ich wünsche ihm gutes Gelingen. Es bleibt Zeit genug zur Entscheidung, ob und wie es mit ihm weitergehen soll.

Jetzt steht die neue Saison und der sportliche Erfolg im Mittelpunkt. DAS ist das wirklich Wichtige.

Außerhalb des sportlichen Bereichs muss gespart werden. Im Zweifel würde ich auf die EM verzichten und nur die unbedingt notwendigen Sanierungen im Stadion durchführen.

Die EM ist für den HSV nicht wichtig. Im 23,5 Mio-Vertrag mit der Stadt ist meiner Erinnerung nach keine Vertragsstrafe vereinbart, falls die EM-Spiele nicht in Hamburg stattfinden sollten (Korrektur: in dem Artikel der Süddeutschen, Link, steht, dass eine kleine Vertragsstrafe vereinbart ist)
Seit dem Vertragsschluss hat sich die Lage am Markt für Baumaßnahmen sehr verschärft. Der Umfang der Maßnahmen für die EM muss auf den Prüfstand. Das ist ein Thema mit der UEFA, die allein an der EM wirklich klotzig verdient.

Auch wenn die finanzielle Situation viele, auch alte Ursachen hat, können die jetzt Verantwortlichen den HSV wegen der EM-Kosten nicht über die Klinge springen lassen. Lieber peinlich, als k.o.

Last edited 7 Monate zuvor by MeinVerein2021
Julian Klevesath
7 Monate zuvor

@Marcus Scholz, du bezeichnest immer wieder Holsten als idealen Sponsor-Partner für den HSV, ich finde aber, dass dies nicht unbedingt ein Paradebeispiel für ein Hamburger Unternehmen im klassischen, romantischen Sinne darstellt, zwar ist die Brauerei tief in der Hansestadt verwurzelt – Fakt ist aber auch, dass sie heute zusammen mit Astra zum viertgrößten Brauereikonzern der Welt gehört und damit seit Jahren mehr noch als Köpi ebenso Teil eines internationalen Konglomerats ist wie andere HSV-Sponsoren der jüngsten Zeit.

Noch übler stößt mir jedoch auf, dass hier im Kommentarbereich immer wieder der Ausdruck ‚Journaille‘ fällt, zuletzt u.a. von Jürgen Linnenbrügger. Da ich selbst zur schreibenden Zunft gehöre, möchte ich einmal darauf hinweisen, dass es sich hier um eine klar abwertende Pauschalbezeichnung für Journalisten handelt, da sie sich vom französischen Wort Kanaille ableitet und so viel bedeutet wie ‚Presse-Gesindel‘ oder ‚Presse-Pack‘. Da das Wort einst vorzugsweise von führenden Repräsentanten des NS-Regimes verwendet wurde, ist es nicht viel schmeichelhafter als der Ausdruck ‚Lügenpresse‘, den die AfD heutzutage gern nutzt. Ich würde mir hier gerade in diesen Zeiten etwas mehr sprachliche Sensibilität und Respekt auch vor diesem Berufsstand wünschen.

Kosinus
7 Monate zuvor

Wie oft willst du dich noch vor den verdeckten Arenisten rechtfertigen, die der Hetze/Propaganda ihres Lügenbarons längst erlegen sind.

Wie heißt es so schön: Die Strafe des Lügners ist nicht, dass ihm keiner mehr glaubt, sondern dass er selbst keinem mehr glauben kann.

Insofern, sie werden weiterhin behaupten und lügen, but who cares???🤷‍♂️

alwaysHSV
7 Monate zuvor

Es gibt ja hier so einige Kandidaten, die fühlen sich offensichtlich nur dann wohl, wenn sie jemand kritisieren können. Egal ob es um Offizielle des HSV geht, den Trainer, Spieler oder zur Not eben auch mal Scholle. Ich weiß nicht, ob hier jemand sich erinnern kann von einer dieser Personen schon mal einen wirklich positiven Beitrag gelesen zu haben.
Es gab ja z.B. in der letzten Saison einige Spiele wo man eigentlich wirklich loben musste, z.B. wenn ich an das 5 : 0 in Darmstadt denke. Aber auch in solchen Momenten, wo sich doch der normale Fan einfach mal freut über seinen Verein, kann man sicher sein, dass für einige irgendwo ein Haar in der Suppe zu finden ist.
Eigentlich ziemlich traurig.

Nur der HSV
7 Monate zuvor

Ex-HSV-Boss Bandow: „So eine Situation darf ein starker Aufsichtsratschef einfach nicht zulassen. Sie schadet auf Dauer dem ganzen HSV.“

Da hat er natürlich recht.

Aleksandar
6 Monate zuvor

Die gute Nachricht des Tages, unser Jatta, beginnt mit dem Lauftraining.

Bald auch wieder mit Ball.

RummsBumms
7 Monate zuvor

Es sollte ein ganz neuer „Kühne-Tempel“ mit 90.000 Zuschauerplätzen in der Nähe der Elphi gebaut werden. Eine Multifunktionsarena in Anlehnung an die Mercedes-Benz-Arena in Atlanta.
Baubeginn Januar 2023…..Fertigstellung April 2024.
Es sollte dann folgerichtig nicht mit Hochtief zusammen gearbeitet werden; damit es termingerecht fertig gestellt wird. Arbeitsbedingungen nach katarischem Vorbild bringen zumindest Termineinhaltungen.
Das Volksparkstadion ist eine Bruchbude. Alles nur Flickschusterei…..die Arena passt auch nicht mehr in die heutige Zeit.
Es muss Groß u nicht KleinKlein in dieser Stadt gedacht werden.
Dann muss die FHH zusammen mit Investoren halt 2 Milliarden in die Hand nehmen.
Hört sich alles recht „träumerisch u spaßig“ an, aber ich glaube, dass der HSV u die Stadt Hamburg ganz andere Wege gehen müssen, damit zu einer Spitzenstadt auch Spitzen-Events in Spitzen-Locations kommen.
Der HSV muss 50 plus 1 zu Fall bringen und muss da massiv tätig werden. Dann darf der neue Fußball Tempel auch gerne „Aramco-Volkspark“ heißen, sofern „Uns Kühne“ nicht will.

RummsBumms
6 Monate zuvor

Von mir ein ganz dickes Lob an unsere Boldtsche Sportlegende.
Es geht fulminant aufwärts……denn der limitierte Rumpelfußträumer Vagnoman ist weg.
Alleine dieser Umstand macht uns stärker. Das ist besser als jeder Neuzugang.
Und die Kirsche obendrauf……der Superstar geht sogar ohne Abfindung. Also wenn das kein Lob für unseren Witzboldt wert ist, dann weiß ich es auch nicht. Also wirklich….

Last edited 6 Monate zuvor by RummsBumms
Blumi64
7 Monate zuvor

Übrigens werde ich nicht rassistisch beleidigt aber ich fühle mich diskriminiert weil:
Ich bin ein Mann
Nicht Vegetarier oder Veganer
Nicht schwul
Kein Tierhalter
Fußball Fan
Alkoholtrinker
Auto und Motorradfahrer
Kein Handycap

Paulinho
7 Monate zuvor

Lieber Jürgen, darüber könnte man wirklich trefflich diskutieren, aber bitte wie Du, eben sachlich. Ich bin allerdings im Glauben, dass man diese Saison aufsteigen muss, sonst versinkt der HSV im Chaos und geht unter. Es lassen sich m.E. keine echten Spitzenmanager mehr auf den HSV ein. Das Umfeld, sprich Medien, Fans und Blog, hier in Hamburg ist ein Minenfeld, die Luft zu bleihaltig und seit mehr als 10 Jahren erfolglos. Daher bin ich gezwungen den aktuellen VV, Spodi bis zum Trainer das Vertrauen zu dieser schweren, aber lösbaren Aufgabe, der Aufstieg, den nötigen Fan Rückhalt zu geben. Es ist wohl wirklich an der Zeit einmal als Fan in sich zu gehen und mit der alltäglichen stets wiederkehrenden Vernichtungskritik am HSV eine Pause einzulegen. Ich bevorzuge lieber eine Vorwärts schauende kritische Begleitung. Ich denke, der ganze HSV braucht jetzt die geballte Unterstützung eines jeden Fans und eigentlich ganz Hamburg. Wir müssen endlich wieder ein Erstligist sein. Dazu brauchen wir hauptsächlich eine erfolgversprechende Arbeit der Verantwortlichen, aber auch uns, die Fans.

Last edited 7 Monate zuvor by Paulinho
Jürgen Linnenbrügger
7 Monate zuvor

Hallo Marcus,
ich glaube nicht das ich dich als „Hüpfer bezeichnet habe. Ich weiß nicht ob du evtl. für Mopo. HA. Bild etc. noch arbeitest. Mit Hüpfer habe ich gerade diese Spezie der Hamburger Sportjournaille gemeint, und dazu stehe ich. Ich glaube das ich hier einen guten Einblick habe. Zu allen anderen werde ich mich noch äußern. Wie ich auch schon Kai Simon schrieb: Auch für mich gilt lesen, verstehen, nachdenken > antworten.

Last edited 6 Monate zuvor by Jürgen Linnenbrügger
Jürgen Linnenbrügger
7 Monate zuvor

Hallo Marcus,
trotz deinen Ausführungen bleibe ich bei meiner Aussage. Sportlicher Erfolg bedingt eine gesunde wirtschaftliche Basis, auf der man aufbauen, und mit der man planen kann.
Das Volksparkstadion ist ein Groschengrab, was in der 2. Liga kaum zu wuppen ist. Lt. HSV Angaben wird von einen Investitionsstau von bis zu 40 Mio. gesprochen. Bei noch ca. 50 Mio. Verbindlichkeiten, hat der HSV auch keine wirtschaftliche Beinfreiheit.
Dieses alles wird kaum mit der Entwicklung von Talenten beglichen werden können.
Das Beispiel Son hinkt schon deshalb, da es fast 10 Jahre her ist, und der HSV damals noch 1. Liga spielte. Der HSV verfügt nicht über Top-Talente, diese spielen wo anders. Das Dilemma ist doch, das der HSV immer wieder seine besten Spieler veräußern muss, so schwächt man doch immer wieder seine sportliche Basis. Das ist, was ich damit meinte, daß sich der HSV seit Jahren im Kreise dreht, und von der Hand in den Mund lebt.

Und zu den evtl. zu erzielenden Transfererlösen kann ich nur sagen „Man sollte das Fell des Bären erst dann verteilen, wenn er erlegt ist“. Das sich die verlangten Summen nicht so einfach realisieren lassen, sieht man ja am Fall Vagnoman.

Eine wirtschaftliche Konsolidierung des HSV ist, in meinen Augen, der einzige Weg der den HSV wieder in die Erfolgsspur bringt.

Ich habe aber große Zweifel, das die verantwortlichen Personen dieser Aufgabe gewachsen sind.

Last edited 6 Monate zuvor by Jürgen Linnenbrügger
Günter Lauterbach
7 Monate zuvor

Scholle, du schreibst, dass der HSV sich in Hamburg nach neuen Sponsoren/Investoren umsehen soll, um die regionale Komponente zu stärken.
Das ist natürlich völlig richtig. Hamburg als Weltstadt bietet diese Möglichkeiten.
Warum klappt das nicht?
Ich sehe da drei Gründe.

  1. Eine große Rolle spielt sicherlich Kühne. Er ist der größte Anteilseigner an der HSV AG und hat sich in der Vergangenheit öffentlich über dies und das beklagt. Heute hält er sich meist zurück, ist aber sicher im Hintergrund aktiv. Diese Dominanz schreckt andere höchstwahrscheinlich ab.
  2. Die Außendarstellung des Klubs ist mehr als mangelhaft. Dazu kommen interne Querelen und öffentliche Verweise auf Fehlverhalten bzw. krumme Geschäfte von handelnden Personen, unabhängig davon, ob sie wahr sind oder nicht. Positives, das aufzeigt, dass der Verein aus der Vergangenheit gelernt hat, gibt es nicht zu vermelden, weder sportlich, noch wirtschaftlich, ganz im Gegenteil.
  3. Die Führungsriege des Vereins, allen voran der Präsident, geben keine gute Figur ab. Jansen ist ein farbloser Schwätzer, der nicht in der Lage ist, seine Theorien umzusetzen. Wenn es brenzlich wird, taucht er ab. Wie er zu seinem Posten gekommen ist, darüber legen wir lieber den Mantel des Schweigens. Welche Rolle der Aufsichtsrat spielt, ist mir schleierhaft. Dieses Gremium segnet schließlich alle maßgeblichen Dinge ab, besonders die wirtschaftlichen. Hier auf einzelne Personen zu zeigen ( Beispiel Wettstein/Boldt ) ist völlig falsch. Alle sitzen im gleichen Boot.

Wenn im Verein keine Ruhe einkehrt und immer wieder negative Schlagzeilen aufploppen, schreckt das mögliche Investoren/Sponsoren ab. Das Thema EM wird ja noch eine Weile im Fokus stehen. Es bleibt also spannend.
Auch ein möglicher Aufstieg in die Bundesliga, wird die Situation nicht groß ändern.

Flotti McFlott
6 Monate zuvor

3,7 Mio für den fleischgewordenen Ganzkörperkrampf Wagnermann? Boldt ist 1 Teufelskerl! 😂

Kai Simon
6 Monate zuvor

also, ich muss sagen, wenn die Zahlen denn so stimmen, ist die Ablöse für Vagnoman zu gering.

Wenn die fixen 3,7 Mio. € + 800 T€ mögliche Bonuszahlungen + Verzicht der Berater auf die 10% der Ablöse als Provision (dieser Verzicht war wohl entscheidend für die Einigung) tatsächlich das Ergebnis dieser langen, zähen Verhandlungen sind, wirft das bei mir schon ein paar Fragen auf:

  1. mit was für einem lächerlichen Angebot muss Stuttgart eigentlich ursprünglich an den HSV herangetreten sein?
  2. Was muss passieren, damit der HSV die Bonuszahlung auch erhält? Da geht es hoffentlich nicht um irgendwelche Titelgewinne! Vielleicht N11-Berufung? Was noch?
  3. Wenn man schon eine so geringe Ablöse erhält (obwohl man viel mehr gefordert hat, was Boldt für mich nicht zum Sieger der Verhandlungen macht!), warum liegt dann die Beteiligung an der Ablösesumme bei Weiterverkauf bei nur 10% der Summe über 4,5 Mio. €? Bei einem Onana sollen es ja angeblich auch 20% sein. Auf diese 20% hätte man hier ebenfalls bestehen sollen.

Ich bin gespannt, wann Stuttgart Vagnoman weiterverkauft und was die für eine Ablöse kassieren werden.
Ich weiß, einige hier halten von Vagnoman nicht viel – aber ich glaube die Verantwortlichen beim HSV werden sich noch ärgern, ihn so billig abgegeben zu haben.
Schade – um nicht zu sagen: irgendwie alles nur traurig.

Paulinho
6 Monate zuvor

Endlich weg, oder? Die meisten Kommentare der Schreiber hier haben Vagnoman stets recht schlecht beurteilt, wollten ihn weghaben. Nun, dafür, dass er ein „Maltafuss“ in vielen Useraugen ist, ist doch das im Raum stehende Angebot des VFB eine gute Sache. Nun ist das auch wieder eine endlose Diskussion wert. Herr! Lass endlich die Saison starten, damit wir über die Entwicklung unserer Mannschaft diskutieren können. Na klar, da muss auf der RV was passieren. Sollte die sportliche Führung das etwa nicht wissen? Das allerdings wäre fahrlässig. Aber bitte mit Sorgfalt aussuchen, wir können uns keine Luftnummer mehr leisten. Also wenn ihr noch Zeit braucht, dann bekommt ihr sie—-von mir jedenfalls. Ich will unseren HSV endlich wieder in der Ersten sehen.

Norbert Schröder
7 Monate zuvor

@ Scholle….Provokation sollte man ignorieren.
Die Redewendung “ ..wenn in China ein Sack umfällt …“ stimmt in diesem Zusammenhang. In der wirtschaftlichen Realität allerdings nicht mehr.

NUR DER HSV

MeinVerein2021
7 Monate zuvor

Die Idee, sich mit der regionalen, insbesondere Hamburger Wirtschaft zu verbünden, finde ich gut.

Der Trikotsponsor ist schon mal ein Hamburger Unternehmen.

Es müssen mehr werden.

bahrenfelder
7 Monate zuvor

Naja Scholle, du willst auf einzelne Kritiken nicht reagieren aber Jürgen Linnenbrügger hat ja nun scheinbar doch das erreicht was er angedacht hatte.

Zu den Finanzen möchte ich nur sagen, dass es in den nächsten Jahren wahrscheinlich nicht besser wird. Jetzt jemanden einzelnen die Schuld in die Schuhe zu schieben ist beim HSV leider zu einfach. Ob Wettstein oder Wüstefeld oder irgendein anderer die Schuld hat, ist nach den ganzen Jahren der Misere wirklich nicht mehr aufzubröseln. DER VEREIN und damit meine ich den VEREIN, muss jetzt an einer Leine ziehen um den Dreck aus dem Schlamm zu ziehen. Nur gemeinsam ist der Verein stark aber leider sehe ich hier bei den Führungspersönlichkeiten das Problem.
Der HSV braucht Persönlichkeiten an der Spitze die sich mit dem HSV identifizieren. Das sehe ich hier leider nicht. Ein Beispiel wäre Bayern (ich weiß ist abgedroschen) aber auch Freiburg ist solch ein Beispiel. Es gibt sicherlich noch mehr Vereine die nicht so bekannt sind, nicht soviel Geld haben aber wo die Arbeit im Vorstand ganz anders läuft.

NovemberBravo
7 Monate zuvor

Moin Scholle,

mir scheint, dass Du mit Louis einen „guten Fang“ machtest. Freue mich auf die Ergebnisse Eurer Zusammenarbeit.

Moin Louis,

Glückwunsch zum Abitur, zum Führerschein und auch zu Deinem Job bei Scholle. Von ihm kannst Du sicher eine Menge lernen und das dann für Deine weitere berufliche Zukunft ausbauen. Aber wie Scholle schon schrieb: Lass´ es jetzt erst einmal krachen!

Alles Gute für Euch und …. schwarz-weiß-blau in jeder Lebenslage, aber immer den Gegner achten. nb

rodrigo7
7 Monate zuvor

Mal was ganz anderes:
Wann werden die neuen Trikots präsentiert?

Nordisch
6 Monate zuvor

Wenn Vagnoman jetzt tatsächlich für die 3,x Mio bei Sky gegangen ist, habe ich keine Ahnung, warum Boldt nicht schon letzte Woche zugestimmt hat und den Ersatz mit ins Trainingslager genommen hat.

Weil wir natürlich Ersatz brauchen — Heyer ist aktuell der einzige, der halbwegs auf die Position passt, im Nachwuchs ist auch niemand aufgefallen, Andresen ist ja LV.

Wobei ich nicht davon ausgehe, dass Boldt, auch mit der extra-Woche, sofort Ersatz parat hat, und es darauf hinausläuft das Heyer startet, und wenn er sich verletzt, einer der LV einspringt.

Ist ja schon üblich, dass wir es irgendwie immer hinkriegen, einen unausgewogenen Kader zu haben. Diese Saison haben wir dann eben alle RV verkauft. Dafür haben wir 5 Torwarte. Vielleicht sollte Fernades RV spielen?

Testies
7 Monate zuvor

Ob wir am Ende der Saison Erster sind ??

Was meint ihr dazu ?

Last edited 7 Monate zuvor by Testies
Blumi64
7 Monate zuvor

Jetzt jammert auch Son wegen angeblichen rassistischen Äußerungen und eigentlich war ich immer positiv von Son überzeugt und habe wegen ihm, neben meinem Lieblingsverein der Premier league Wolfverhampton, für die Spurs gehalten.
Das ist vorbei.
Ohne das Vertrauen vom HSV wäre er wahrscheinlich nicht da wo er heute ist.
Aber das Debakel unserer Nationalmannschaft als Schadenfreude zu betrachten weil er in Deutschland so schlecht behandelt wurde…oh eine Runde Mitleid 😚

Blumi64
7 Monate zuvor

Wolverhampton deshalb, weil mein Bruder 5 Jahre als Arzt in Wolverhamptom gearbeitet hat und ich ihn da ab und an besucht habe.
Hässliche Stadt aber cooler Verein

Leif Münch
7 Monate zuvor

Ich finde was hier in der Diskussion am meisten fehlt ist der Punkt was wir Fans/Komsumenten des HSVs ausmachen. Während das Managergame eigentlich eine Mischung aus Statistik, Menschenkenntnis, Potenziale ausschöpfen und gute Deals machen und bekommen ist, so sind wir stadionbesucher, merchkäufer und andere Unterstützer auch ein sehr großer Teil an der Möglichkeit finanziell für den HSV zu gesunden.

Es wurden beispielsweise über 22.000 verschiedene Dauerkarten verkauft. Das sind planbare Einkünfte, die hat kein anderer Zweitligist. Auch der Standort Hamburg spielt mit rein. Natürlich muss auf ein gesundes Maß gemanagt werden. Das ist elementar wichtig für die Zukunft.

Aber: es ist immer wichtig das große Ganze zu sehen. Deshalb finde ich, ihr beide zerkaut das Thema ein wenig. At the end everything have to be in moderation. Und der finanz und Kostenpunkt der Transfers und der sportlichen Verträgen ist es definitiv nicht in den letzten 10 Jahren gewesen. Aber es sind immer noch mehrere Ebenen auf denen der hsv Gelder generieren kann. Das weiß ja nicht nur der Wetzstein 😉

Kuddel
7 Monate zuvor

Es ist doch verwunderlich, dass rund um die Stadionsanierung bei all den Vertragsbrüchen, Täuschungen, Veruntreuungen, usw. die Staatsanwaltschaft noch nicht aktiv wurde.
…..

Rotkaeppchen1966
6 Monate zuvor

3,7 Mio für Vagnoman, mit Bonuszahlungen 4,5 Mio?
Jetzt knickt Boldt bei dieser Summe doch ein. Es stand doch wirklich überall geschrieben, der HSV stellte sich mindestens 6 Mio vor.
Warum das ganze Gezeter in den letzten Wochen?
Da hoffe ich mal, dass Boldt zumindest noch einen RV auftreibt. Wenn Heyer diesen weiter spielt, gibt es einen weiteren Grund mehr, warum es am Ende mal wieder nicht reichen sollte.

Kosinus
6 Monate zuvor

Einem Bericht der „Hamburger Morgenpost“ zufolge verzichten Vagnomans Berater Dieter Gudel und Baris Soofizadeh auf ihren Berateranteil (zehn Prozent). „So bleibt den Hamburgern deutlich mehr von der Ablöse und sie akzeptierten das Stuttgarter Angebot“, hieß es.

Beide je 10%? Dann macht der Deal doch fast Sinn…

Kosinus
6 Monate zuvor

3,7 Mio. € eingenommen, da kann die Kohle ja jetzt für Verlängerung Boldt/Walter reinvestiert werden😁

Jovanic Hugental
6 Monate zuvor

Klaus-Michael Kühne investiert nur in Topfirmen. Lufthansa 15%, HSV 15%. Die Lufthansa ist Deutschlands Topairline und fliegt permanent dem Silberstreif am Horizont entgegen und der HSV steht permanent unmittelbar vor dem direkten Wiederaufstieg in die deutsche Eliteliga. Nur ein Visionär wie Klaus-Michael Kühne kann derart weitsichtige Investitionen tätigen. Bereits die Vorfahren des einstigen LKW-Königs haben im letzten Jahrhundert weitsichtig investiert und so eigenhändig einen Konzern geformt der Milliarden schwer ist. Wenn die Kühne AG es jetzt noch schafft, sowohl bei der Lufthansa, als auch beim HSV, für Spitzenpersonal zu sorgen, steht dem wirtschaftlichen und sportlichen Senkrechtstart nichts mehr entgegen. Die Geisterflüge der Lufthansa AG und der Nichtaufstieg des HSV sollten irgendwann endgültig der Vergangenheit angehören.

Calimero
6 Monate zuvor

Nach über einem Monat Blog-Zwangspause, bin ich auch wieder am Start. Ich hatte ja eine Transferliste erstellt, mit ablösefreien Spielern, und wollte diese zur Diskussion ins Forum stellen. Mittlerweile haben sich die meisten anderen Vereinen angeschlossen. Daher macht diese Liste nicht mehr so viel Sinn. Vielen Dank an Alex, der extra einen Thread eröffnet hatte. Leider konnte ich darauf nicht mehr antworten. Besonders schade finde ich, dass der HSV Jonathan Okita scheinbar nicht auf dem Zettel hatte. Bei Interesse, würde ich noch mal ein Update bereitstellen, wohin die Spieler gewechselt sind.

MEFFORT
6 Monate zuvor

Reyher, HKL, Campus Suite u.v.a. sind Partner aus Hamburg und div. aus dem Großraum HH – der Weg ist gemacht….