Der HSV muss den Beweis antreten, Talente ausbilden zu können

von | 28.06.21 | 83 Kommentare

„Ludovit ist ein flexibel einsetzbarer Mittelfeldspieler, der neben seinen technischen und taktischen Fähigkeiten über ein ausgeprägtes Bewusstsein für das Spiel gegen den Ball verfügt. Er hat trotz seines jungen Alters bereits weitreichende Erfahrungen auf nationaler und internationaler Ebene gesammelt. Mit seiner Winner-Mentalität und Stressresistenz fügt er unserem Kader weitere Substanz zu“, sagt HSV-Sportdirektor Michael Mutzel auf HSV.de über den nächsten Neuen beim HSV, auf den ich wirklich sehr gespannt bin.

Allerdings entbehrt es nicht einer gewissen Tragikomik, dass ausgerechnet heute das eine junge Talent mit viel Vorschusslorbeeren kommt, während das andere als teures Missverständnis abgestempelt den Klub verlässt. Denn während Ludovit Reis vom FC Barcelona B-Team zum HSV stößt und hier einen Vertrag bis 2025 unterschrieben hat, wird Xavier Amaechi, der vor zwei Jahren für rund 2,5 Millionen Euro vom FC Arsenal kam, für die nächsten sechs Monate nach England verliehen. Der Linksfuß, der als Toptalent kam und beim HSV ebenso wie zuletzt beim Leihklub Karlsruher SC nie Fuß fassen konnte, soll sich bei den Bolton Wanderers in seinem Heimatland England entwickeln.

Das eine Talent geht, das andere kommt

Denn das hat er in Deutschland bislang nicht geschafft. Amaechi war im Sommer 2019 von der U23 Arsenal Londons zum HSV gewechselt. Für die Rothosen kam der englische Junioren-Nationalspieler in zwei Jahren aber nur fünfmal in  Pflichtspielen für die erste Mannschaft zum Einsatz (2x DFB-Pokal, 3 x Zweite Liga). Im Januar wurde der Außenbahnspieler an den Ligakonkurrenten KSC verliehen und konnte dort sieben weitere Einsätze in der 2. Liga verbuchen. Mehr nicht.

Grund genug, ihn in ein neues, oder besser gesagt: in sein altes  Umfeld zu schicken, um ihn wieder aufzubauen. „Für Xavier ist es weiterhin das Wichtigste, möglichst viel Spielpraxis zu sammeln. Mit den Bolton Wanderers haben wir einen Verein gefunden, der ihm dies mit großer Wahrscheinlichkeit ermöglichen wird“, sagt – auch wieder Sportdirektor Michael Mutzel, der Amaechi einst entdeckt und zum HSV geholt hatte. Für den Sportdirektor gilt es jetzt auch, seinen teuren Fehleinkauf so aufzubauen, dass er eben doch noch einmal eine Rolle für den HSV spielen kann.

Zum Kennenlernen – Teil 1…

Denn Fakt ist, dass Amaechi von seinen Einzelzutaten eigentlich alles mitbringt, um ein spannender Spieler zu sein. Das sage ich auch selbst aus meinen Beobachtungen. Im Training zeigt er davon auch ansatzweise etwas, allein in den Pflichtspielen ging er in aller Regelmäßigkeit unter. Zu hören war, dass Amaechi durchaus guten Anschluss im Team hatte und auch unter vom Trainerteam immer wieder geschult und ins Einzeltraining genommen worden war. Insofern ist die Frage, was man hier noch nicht versucht hat, weiter unbeantwortet. Ich befürchte, dass es eine Mischung aus genereller Mentalität und mangelndem Selbstvertrauen ist.

Vor allem aber gilt es, das nächste große Talent von Begin n an so aufzubauen, dass er dem HSV hilft. Der Niederländer mit slowakischen Wurzeln stand seit Juli 2019 bei den Katalanen von FC Barcelona unter Vertrag, verbrachte die vergangene Saison aber auf Leihbasis beim VfL Osnabrück, der mittlerweile in die 3. Liga abgestiegen ist. Dort avancierte er zum Spielmacher und erfuhr schnell größte Wertschätzung. Reis kickte zuvor schon als 17-Jähriger in der Eredivisie (45 Partien zwischen 2017 und 2019), fiel dort als Jugendnationalspieler (U19 und U21) der Niederlande schnell den internationalen Scouts ins Auge.

Reis wird zeigen, ob der HSV Talente entwickeln kann

Kurioserweise auch dem damaligen HSV-Scout Benjamin Schmedes, der aktuell für den VfL Osnabrück arbeitet. „Ludo ist variabel auf eigentlich allen Mittelfeldpositionen einsetzbar, mit unglaublicher Ruhe am Ball, aber auch mit guter Balleroberungs-Mentalität.“ Sein ehemaliger Trainer Marco Grote wurde gegenüber der BILD sogar noch deutlicher: „Ludo hat eine brutale Qualität am Ball. Den will er immer haben. Und er kann auch etwas damit anfangen. Er ist eben Holland-typisch hervorragend geschult. Er findet immer Lösungen. Er ist ein geiler Zocker. Sein Passspiel ist super, er ist aggressiv und bissig im Zweikampf. Der HSV hat einen Super-Fang gemacht. Er war unser Bester.“ Allein, es fehlt ihm noch an Torgefahr. Sowohl als Vorbereiter wie Vollstrecker kommt er nicht mal in den müden Trainingsmodus seiner einstigen Teamkollegen Lionel Messi und Co. 

Aber genau darin wird die Arbeit liegen. Genau deshalb kann ihn der HSV holen. Weil er eben noch lange nicht fertig ist. Der HSV kann ich seiner neuen Konstellation rund um den Trainerstab sowie die Nachwuchsabteilung beweisen, ob sie in der Lage sind, aus großen Talenten auch große Spieler zu machen. Denn Zeit würde es allemal, wie ja selbst der Nachwuchschef Horst Hrubesch unlängst selbstkritisch angemerkt hatte. Allein darüber zu sprechen, ein Ausbildungsklub zu sein reicht nicht.

Zum Kennenlernen – Teil 2…

Apropos Ausbildung: Ab morgen geht es für den HSV in Südbayern ins Trainingslager. Ich persönlich werde nicht da sein, dafür mein Co-Autor hier, Joscha Daniel, der zusammen mit seinem Kumpel Nico Nissen von Mittwoch bis zum Wochenende vor Ort sein und von dort berichten wird. Ich werde mich aber vorher noch einmal morgen bei Euch melden! Auch wieder mit sehr spannenden Personalien – das kann ich vorab schon versprechen…!!

In diesem Sinne, bis morgen!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Alex
3 Monate zuvor

„Zu hören war, dass Amaechi […] auch vom Trainerteam immer wieder geschult und ins Einzeltraining genommen worden war.“

Wer auch immer das behauptet hat, es stimmt nicht.

Stattdessen wurde Amaechi im Pokalspiel gegen Dresden von Thioune gedemütigt und verbrannt. ENDE

US73
3 Monate zuvor

In eigener Sache, da Jonas die Diskussion vom Vortag unter meinem Beitrag gesperrt hat, weil 2 user dort aneinander gerieten…

Scholle, ich drohe niemandem. Schon gar nicht Dir.
Ich fand nur das Löschen ohne Benachrichtigung meines letzten „kritischen“ Posts vor gut 8 Tagen grenzwertig.
Eine gesunde Diskussionskultur lebt auch vom Widerspruch, wenn der begründet ist.
Und auch das Veröffentlichen von kritischen Beiträgen, wenn diese gegen den Blog-Autor bzw. den Blog gerichtet sind, muss im Sinne der Diskussionskultur statthaft sein.
Ich habe ja niemanden beleidigt oder „Kritik unterhalb der Gürtellinie“ geäußert.

Ich kann mit inhaltlicher Kritik an meinen „Beiträgen“ gut umgehen, und bemühe mich auch, mit Argumenten zu antworten.
Aber das „Unterdrücken/Löschen“ von Kritik, da bin ich etwas sensibel; denn da wird „Macht ausgeübt“, anstelle sich dieser Kritik zu stellen.

Nichts für ungut!

Spinoza
3 Monate zuvor

Ich teile hier mal die Übersetzung zu einer Barcelona-bezogenen Analyse von Reis. Das zeigt so ein wenig wo seine Stärken und Schwächen liegen. Sie stammt aber vom Dezember letzten Jahres und bezieht sich auf relativ wenig Spiele. Die Aussagen scheinen jedoch insgesamt zu stimmen.

„Ludovit Reis war von der ersten Minute an eine seltsame Verpflichtung für Barcelona. Der 2000 geborene zentrale Mittelfeldspieler gab sein Debüt für Groningen im Alter von nur 17 Jahren und wurde sehr schnell zu einem wichtigen Spieler für die Eredivisie-Mannschaft. Allerdings passt sein Spielstil nicht zum üblichen Barcelona-Mittelfeldspieler, denn er ist ein intensiver, hart arbeitender und aggressiver Mittelfeldspieler mit anständigen ballführenden Fähigkeiten, aber ohne wirkliche Qualität im kreativen Bereich. Wie auch immer, Barcelona hat im letzten Sommer 3,25 Millionen Euro für ihn bezahlt und er war ein wichtiger Teil der Barcelona B-Mannschaft in der letzten Saison, konnte sich aber nicht in der ersten Mannschaft etablieren und wechselte auf Leihbasis zum 2.Bundesligisten Osnabrück, um seine Entwicklung fortzusetzen.

Wie wir in seiner Heatmap sehen können, ist Reis ein Mittelfeldspieler, der auch in einer körperbetonten Liga wie der 2.Bundesliga viel Boden abdecken kann. Der holländische Mittelfeldspieler kann als defensiver oder zentraler Mittelfeldspieler eingesetzt werden und hat einen guten und ausgeglichenen Spielstil, der zu jeder Taktik passen kann, vor allem wegen seiner Reife und Einstellung auf dem Platz.

Wie wir bereits erwähnt haben, sticht Reis nicht als kreative Kraft hervor und er rangiert in den meisten offensiven und kreativen Metriken unter den unteren 50% der zentralen Mittelfeldspieler der 2.Bundesliga. Seine Unfähigkeit, Steilpässe zu spielen (nur 0,28 pro 90) oder Torchancen zu kreieren (0,03 erwartete Assists pro 90), würde nicht in ein Team wie Barcelona passen. Er beginnt gerade erst seine Laufbahn in Deutschland und wenn er mehr Spielzeit bekommt, könnten sich diese Daten verbessern, aber nach sieben Spielen sind sie eher beunruhigend.

Er ist viel besser, wenn er den Ball in tieferen Positionen bekommt, denn er ist ordentlich in der Ballverteilung und hat bei Barcelona viel gelernt. Er ist sehr am Spielaufbau beteiligt (52,89 Pässe pro 90, Top 39,2%) und obwohl er viele Pässe nach vorne spielt, hat er immer noch eine sehr hohe Passgenauigkeit (87,11%, Top 12%), besonders wenn er sehr direkt und ins letzte Drittel spielt (93,33%, Top 1,5%). Das sind vielversprechende Signale und wenn er dieses gute Passspiel in Torchancen umsetzen kann, würde sein Wert dramatisch steigen.

In der Verteidigung ist Reis noch dabei, sich an ein höheres Fußball-Niveau anzupassen. Er versucht, überall dabei zu sein, fängt viele Pässe ab (8,46 Ballbesitz-angepasstes Abfangen von Pässen pro 90, Top 10,5 %) und ist in viele defensive Zweikämpfe verwickelt (6,67 pro 90, Top 38,9 %), kämpft aber damit, diese zu gewinnen (nur 50 % Erfolgsquote, nur besser als 17,9 % der Mittelfeldspieler in der 2.Bundesliga) und macht es dem Gegner einfach schwer, voranzukommen, ohne den Ball zurückzugewinnen.

Wir haben diesen Abschnitt der Analyse mit der Aussage begonnen, dass Reis bei Barcelona nicht gepasst hat und seine bisherigen Leistungen für Osnabrück sagen nicht das Gegenteil. Er ist ein guter Spieler mit großem Potenzial, aber wenn er seinen Spielstil nicht ändert und viel kreativer wird, wird er dieses Potenzial nur in einem anderen Spielstil entfalten können. Da er erst 20 Jahre alt ist, könnte Barcelona ihn behalten und ihn noch einmal ausleihen, um seine Entwicklung zu überprüfen, aber wenn ein gutes Angebot kommt, werden die Culés ihn wahrscheinlich kaufen.“
Quelle

Last edited 3 Monate zuvor by Spinoza
Jürgen Linnenbrügger
3 Monate zuvor

wieder wird ein junger Spieler als der große Heilsbringer überhöht, brutale Qualität, hat schon internationale Erfahrung, Winner-Mentalität, Stressresistenz, fügt dem Kader weitere Substanz zu. Leute bleibt doch einfach mal auf dem Teppich und laßt den Jungen doch erstmal auf dem Platz stehen. An diesen Erwartungen kann ein junger Spieler nur scheitern. Nun zur Realität: Ludovit Reis kommt vom Barcelona 2, ausgeliehen zum VFL Osnabrück, 27 Spiele 1 Tor, ein Assist, abgestiegen in Liga 3. Von Herrn Mutzel wurde schon mal ein riesiges Talent mit ernormen Potenzial gepriesen>Ergebnis, wieder verliehen in die 3. engl. Liga. Also lieber die ersten Spiele abwarten und dann eine Einschätzung abgeben.

Last edited 3 Monate zuvor by Jürgen Linnenbrügger
Kai Simon
3 Monate zuvor

gucken wohl alle EM. 🤔
Dann schaue ich später noch mal rein. 😊

Darmzotte
3 Monate zuvor

Lese ich das richtig? Amaechi wechselt zu den Bolton Wanderers, die gerade von der 4. englischen Liga in die dritte aufgestiegen sind?

Der Amaechi über den Mutzel folgendes sagte:

Auch Xavier Amaechi „wäre schon eher in Richtung Bundesliga geplant gewesen“, verriet Sportdirektor Michael Mutzel im Podcast des Hamburger Abendblatts und erzählte: „Dann war es eher überraschend, dass er gesagt hat, dass vielleicht auch die Zweite Liga interessant sein kann. Die Idee ist ja ganz richtig, weil er dort eher die Chance hat, als junger Spieler bei so einem großen Verein auch zu spielen. Das zeigt, dass der Junge, seine Eltern und seine Berater mitdenken.“

Ah ja. Und was sagte Boldt über ihn:

„Er ist ein junger talentierter Spieler, der viel Tempo mitbringt, gute kurze schnelle Bewegungen hat und die Eins-gegen-eins-Situationen sucht“, sagte HSV-Sportvorstand Jonas Boldt. „Ich habe es zuerst nicht für möglich gehalten, dass wir mit diesem Spieler in Verhandlungen treten können, aber insbesondere Michael Mutzel hat schon sehr früh Kontakt mit ihm aufgenommen und mit dem Spieler hart um einen Wechsel gekämpft.“

Ach so. Und jetzt nochmal Mutzel:

„Er hat im letzten Jahr trotz der wenigen Einsätze schon einen Schritt nach vorne gemacht“, lobte Sportdirektor Michael Mutzel den Flügelstürmer in der MoPo. „Er hinterlässt in den ersten Trainings einen guten Eindruck.“

Und zum Abschluss noch das hier:

„Sport-Vorstand Jonas Boldt bremste damals noch die Erwartungen und mahnte zur Geduld – und sollte Recht behalten.“

Sollte Recht behalten…😂😂

Diese Schmierenkomödie zeigt zwei Dinge wunderbar auf. Einmal die komplette Inkompetenz der handelnden Personen, die sich in der geradezu grandiosen Fehleinschätzung des Spielers Amaechi zeigt und die totale Kritiklosigkeit der Medien, die auch jetzt noch lobende Worte finden.

Scorpion
3 Monate zuvor

WAS FÜR GEILE EM SPIELE HEUTE !! Fußball kann also doch noch begeistern …

Rotkaeppchen1966
3 Monate zuvor

Vielleicht spielt Reis auch wie schon hier erwähnt eher so zwischen „6er und 8er Position“.
2018 hat hier Mangala agiert, 2019 Fein, 2020 Onana.
So viel im Übrigen zu der These, dass eine Mannschaft sukzessive aufgebaut werden müsse, die hier von Scholle und einigen Kommentatoren immer wieder ausgelobt wurde, nur um den angeblichen Aufstiegsdruck zu nehmen.
Da wird eine derartig neuralgische Position jedes Jahr neu besetzt – so ist da eben im Fußball, wenn vieles über Leihgeschäfte abgewickelt wird bzw. die aufstrebenden Jungtalente wie Onana sich dann nach einem halben Jahr zu höherem berufen fühlen.
Von daher ist dieses ganze Gequatsche vom Ausbildungsverein und dem Entwickeln einer Mannschaft meiner Ansicht nach überzogen.
Der HSV gehört bei den immer noch vorhandenen Rahmenbedingungen in die erste Fußballbundesliga und wäre dort auch schon lange wieder, wenn inkompetente Sportdirektoren, überforderte Trainer und Vorstände dem nicht auf unfassbar dämliche Art und Weise im Weg gestanden hätten.

NeilAnblomee
3 Monate zuvor

Wenn der HSV in der kommenden Saison nur halb soviel Herz und Kampfgeist zeigt wie gerade Spanien und Kroatien, dann könnte der Wiederaufstieg endlich gelingen.

Ralf Lübbe
3 Monate zuvor

Er hat trotz seines jungen Alters bereits weitreichende Erfahrungen auf nationaler und internationaler Ebene gesammelt.
Barcelona 2 ??? Bißchen übertrieben.
Aber trotzdem Herzlich Willkommen!!
NUR DER HSV!!!

RaiDet
3 Monate zuvor

Man Scholle du machst es ja spannend! Bin mal gespannt auf morgen

schlunzi
schlunzi
3 Monate zuvor

Soso ein Barca Super Star, der immerhin ein halbes Jahr in Barca 2 spielen durfte, danach ab nach Osnabrück. Ein Star – Juwel oder was sonst immer kommt. Sowie Fussballfachmann Scholz z.b. Behrami oder ähnlich hier vorstellte… naja 2,5 Millionen klatschen dazu

horst schlau
3 Monate zuvor

Morgen, schön das Reis jetzt in der großen Stadt Hamburg ist. Da gibt es doch bestimmt einen guten Tätowierer, der sich um den rechten Arm kümmern kann !!! 🤣🤣🤣

Gruß

Toki
3 Monate zuvor

4 Jahres Vertrag?? Die Boldts und anderen Nichtskönner werden es nie lernen…

bahrenfelder
3 Monate zuvor

Da fiel mir spontan etwas ein.
Im Vorstellungsvideo hatte LR Werbung von einem in Hamburg bekannten Baumarkt. Zusammen mit Popp am Ärmel und diesem Baumarkt kann es doch nur nach oben gehen.
Alles unter dem Motto:
Wenn es gut werden soll wird Feinkost geboten 😉

Sorry – fiel mir nur so ein
muss ja nicht so sein

Last edited 3 Monate zuvor by bahrenfelder
RaiDet
3 Monate zuvor

Ein Wahnsinnsspiel !

fan17
3 Monate zuvor

Spieler – und damit die Mannschaft entwickeln – ist dringend geboten – und endlich wird die Aufgabe wohl auch wieder ernst genommen – dann aber nicht die zwei Besten gleich abgeben!

Auch wenn der HSV Geld einnehmen muss: Zum Entwickeln von Talenten, um auf Dauer oben mithalten zu können, fußballerisch und finanziell, weil man den oder anderen dann auch verkaufen kann, gehört für mich, dass man Onana und Vagnoman möglichst nicht verkauft.

Außer man sieht sich in der Lage für das Geld bessere Alternativen zu holen. Hier hat das Scouting leider doch noch Nachholbedarf.
Reis habe ich zu wenig gesehen, scheint aber ja wirklich Potential zu haben.

Last edited 3 Monate zuvor by fan17
Aleksandar
3 Monate zuvor

Welkom Ludovit Reis.

Au revoir équipe de France. 😊😊😊😊

RolloWikinger
3 Monate zuvor

Vorweg erstmal…. Herzlich willkommen Herr Reis.
Unser Neuzugang entwickelte sich also zum Spielmacher bei Osnabrück.
Hoffentlich klappt das bei uns dann besser mit dem „Spiel machen“, denn die Osnabrücker sind
ja bekanntlich abgestiegen.

horst schlau
3 Monate zuvor

Ebenfalls würde mich interessieren, wo derjenige Spieler im Urlaub war, bzw aus welchem Land er sich Corona mitgebracht hat !

Sophies Papa
3 Monate zuvor

EM: Soviel zum Thema Todesgruppe…Frankreich & Portugal raus. Sind wir die Nächsten?

Micky
3 Monate zuvor

Ich weiss ja nicht, ob es von der EM kommt, habe aber diesmal (wieder?) ein gutes Gefühl für den HSV. Ludo scheint gefühlsmässig der genau richtige Spieler zu sein.

Warten auf Amaechi?
Wozu, wenn jemand mit dem Druck nicht umgehen kann. Was für eine Pussy. Was nutzt der schönste Trainingseindruck. Gut, dass er „nach Hause“ geschickt wurde.

Hey, böse Zungen behaupten ja, das Deutschland heute verliert. Grund: Die Leidenschaft der Engländer.

Leidenschaft. Steckt da nicht auch das Wort „Leiden“ drin? Leidensfähig sein. Und wie war das jetzt mit Amaechi?

Für mich heute: Daumen hoch für Deutschland 👍

Vamodrive
3 Monate zuvor

Realität ist:zum HSV kommen keine Weltstars, nur biederer bis unterster Durchschnitt, und genau da spielt der HSV dann auch in der Liga. Das zu ändern wird mehr als eine Dekade brauchen, sprich Kühne und ich werden es nicht mehr erleben 🙂

Spinoza
3 Monate zuvor

Scholle spekuliert über Amaechi: „Ich befürchte, dass es eine Mischung aus genereller Mentalität und mangelndem Selbstvertrauen ist.“

Das erinnert mich sofort an eine Aussage die Moniz zuletzt getroffen hat: „Die Spieler müssen den unbedingten Willen verkörpern, wir Trainer geben den Jungs dann den Glauben und das Selbstvertrauen mit.“

Vielleicht muss man als Trainer-Team auch etwas die Verantwortung dafür übernehmen, dass (besonders junge) Spieler im Training diese Mentalität und das Selbstvertrauen entwickeln können. Das Gegenteil scheint beim HSV seit Jahren der Fall zu sein.

Don Toben
3 Monate zuvor

Herzlich Willkommen Ludovit Reis !!
Viel Erfolg und hoffentlich werden wir Freude an Dir haben.