Der HSV kann beweisen, dass das nur ein Ausrutscher war

von | 06.02.21 | 199 Kommentare

Als mein Freund Elvis heute mit einem in zwei Hälften aufgeteilten Song um die Ecke kam, war ich sofort begeistert. Okay, zugegeben: Das bin ich bei seinen Spieltagssongs immer. Aber in diesem Fall trifft er damit auch meine Nachbetrachtung auf das gestrige Spiel sehr gut.  Denn beide Halbzeiten warn grundverschieden. So gut wie die erste Hälfte war – so schwach war die zweite. Die Schwierigkeit in der Analyse dieses Spiels  ist am Ende tatsächlich, einen Zusammenhang zu finden. Wo gibt es die Gemeinsamkeiten, und welche davon waren am Ende verantwortlich für die zwei verschenkten Punkte? Es geht für Trainer Daniel Thioune und sein Team genau darum, diese bis zum nächsten Spiel am kommenden Sonnabend gegen Greuther Fürth nicht nur herauszuarbeiten, sondern sie auch ausmerzen zu können. Denn so ein Einbruch hat Gründe.

Elvis‘ HSV-Spieltagssong für Aue – 1. Halbzeit

Auch wenn diese manchmal schwer erklärbar sind. Nicht einmal für die Experten, die auf Analysetools und Videos in Dauerschleife zurückgreifen können. „Wir hätten noch höher führen müssen“, war auch Sportdirektor Michael Mutzel heute noch ratlos. „Manchmal ist das rational nicht zu erklären.“ Stimmt. Aber es gibt dennoch immer Gründe. Und einer davon ist aus meiner Sicht die Erwartung. Nicht die überhöhte an die Mannschaft an sich. Die sehe ich kaum noch, ehrlich gesagt. Inzwischen haben sich die allermeisten mit dem Status Quo angefreundet. Dieser HSV ist ein Zweitligist – wenn auch ein richtig guter. Oder sogar der beste. Aber der Aufstieg ist eben kein Selbstgänger mehr.  Nein, ich meine die Erwartungen an einzelne Spieler wie beispielsweise Gideon Jung. Der ist beim HSV inzwischen so oft raus und wieder drin gewesen, dass er in der Wahrnehmung der allermeisten wenig bis kein Vertrauen mehr genießt. Und das weiß er. 

Elvis‘ HSV-Spieltagssong für Aue – 2. Halbzeit

Während der ersten 45 Minuten und in der Halbzeit habe ich so viele Nachrichten bekommen, in denen sich alle über die starke Leistung des HSV freuten – und über Gideon Jung wunderten. Weil man ihm eine so gute Halbzeit nicht zugetraut hatte. Das allein ist noch kein Problem, schwierig wird es erst, wenn innerhalb der Mannschaft der Glaube verlorengeht. Denn zum einen wusste Jung selbst, unter welcher Beobachtung er steht. Er wusste und weiß, dass die meisten nur darauf warten, dass er Fehler macht. Souveränität auszustrahlen ist in einem solchen Wissen wirklich schwierig. Das schafft man zumeist nur, wenn man über allem stehen kann, weil man wirklich überragend gut ist. Oder wenn einfach alles klappt. Und das tat es in der zweiten Halbzeit nicht. 

Genau umgekehrt war es beim FC Erzgebirge Aue. Die hatten dem HSV in den ersten 45 Minuten so rein gar nichts entgegenzusetzen. Nicht einmal den Anschlusstreffer – denn den hatte der HSV dem Gastgeber geschenkt – und mit dem 3:1 nur anderthalb Minuten danach eigentlich wiedergutgemacht. Aber die komplett konsternierten Auer glaubten plötzlich wieder an sich – und nutzten das. „Die Auer haben dann aus ganz wenig zwei Tore gemacht. Es waren nicht mal so richtige Chancen“, ärgerte sich Mutzel über den Spielverlauf, „und dann glaubt eine Mannschaft, die eigentlich schon weg war, plötzlich wieder an sich. Sie haben Hoffnung geschöpft, und wir sind nicht mehr in unsere Abläufe gekommen.“ So einfach kann es manchmal sein.

Also: Mund abwischen und weitermachen?

Wäre ich einer der arrivierten HSV-Profis, würde ich es offiziell wohl genau so formulieren. Ich würde Jung sagen, dass er ein gutes Spiel gemacht hat, was ganz individuell betrachtet sogar nicht einmal falsch ist. Und ich würde wie Simon Terodde gestern schon den Blick nach vorn richten. Auch als Trainer würde ich dieses Unentschieden nicht höher bewerten als andere Spiele. Allerdings würde ich mir als Trainer sehr wohl Gedanken darüber machen, ob ich meiner Mannschaft gestern die Stabilität mit auf den Platz gegeben habe, die sie in den letzten Wochen ausgezeichnet hat. Warum beispielsweise bricht der HSV weg, nachdem Dudziak verletzt raus musste? Und warum war selbst der zuletzt stabilste Innenverteidiger Stephan Ambrosius neben Jung ein Unsicherheitsfaktor?

Vorweg: Ich habe keine eindeutige Antwort dafür. Zumindest nicht im Fall Jung. Auch die These, dass Jung diese Unsicherheit auf andere überträgt, ist mir zu einfach. Denn gute Mannschaften ziehen eher einen Spieler hoch, als dass sie sich von einem Unsicheren runterziehen lässt. Und ich bleibe dabei, dass dieser HSV eine gute Mannschaft hat, die das können müsste. Von daher ist ein Jung hinten niemals ausschlaggebend für so eine zweite Halbzeit. Wichtiger als dass erscheint mir allerdings der „Faktor Dudziak“. Seine Spielstil hat der HSV nur einmal im Team. Ähnlich bei Kinsombi und möglich bei Kittel – aber diese beiden haben andere Rollen, während Aaron Hunt es gänzlich anders spielt.

Hunts Vereinnahme war richtig – zumindest vorher. Im Nachhinein aber…

Für mich war die Hereinnahme von Hunt erklärbar.  Und wenn der Routinier kurz nach der Halbzeit das 4:1 macht, hätte ich sie heute wohl gelobt und gesagt, dass Hunt als Backup super funktioniert. Ich hätte ziemlich sicher geglaubt, dass die strategischen Züge von Thioune ineinandergreifen.  So aber stelle ich mir selbst die Frage, ob eine mutigere Entscheidung hier nicht mehr geholfen hätte. Warum nicht Kinsombi neben bzw. etwas vor Heyer postieren und Manuel Wintzheimer bringen? Warum nicht der Mannschaft signalisieren, dass man weiter nach vorn spielt und alles daran setzt, Tore zu erzielen? Denn das war gestern in Aue gar nicht so schwer.  Nun weiß ich nicht, was Thioune der Mannschaft in der Halbzeit (hier war Hunt ja schon im Spiel) für die zweiten 45 Minuten mit auf den Weg gegeben hat. Vielleicht hat er ja genau das gesagt und seine Mannschaft darauf eingeschworen, weiter mutig nach vorn zu spielen. Aber diese Spielweise ging in den zweiten 45 Minuten verloren.

Mit anderen Worten: Ich will und werde dieses eine Spiel – oder besser gesagt: diese eine Halbzeit – nicht überbewerten. Aber ich glaube, dass dieser HSV durchaus gut beraten ist, weiter mutig zu sein. Junge Spieler wie Onana gilt es, maximal zu fördern – zumal sie es können. Der Junge ist absolut in der Lage, sportlich Spiele mitgestalten zu können. Aber dazu gehört es auch, ihn in wichtigen Phasen zu bringen, um ihm zu signalisieren, dass man ihm vertraut und dass man ihm so eine wichtige Rolle zutraut. Alles, ohne etwas zu erwarten. Nur daran kann Onana noch sehr viel wachsen. Ob das bei Jung noch mal hinzubekommen ist, weiß ich eher nicht. Es gibt leider immer wieder Spieler, an denen wird sogar gezweifelt, wenn sie wie Jung bislang 100 Prozent ihrer Spiele, in denen sie eingesetzt werden, gewonnen hatten. Und das war bei Jung tatsächlich so. Bis gestern. Schaut mal nach.

Nein, es gibt diese Spieler, die vielleicht einfach weggehen müssen, um noch einmal ihr Potenzial abzurufen (Jung). Und diese, die es in der Form nicht mehr können und als stolze Leistungsträger plötzlich nur noch partiell wichtig werden (Hunt). Normalerweise – das behaupte ich zumindest – kann dieser HSV beide Spieler ohne große Schwächung verkraften. Und für Trainer Thioune und sein Team wird es darum gehen, der Mannschaft genau das klarzumachen. Denn Fakt ist: Die Mannschaft muss es glauben. Was Glaube in einer Mannschaft freisetzen kann, hat nicht zuletzt Aue gestern in der zweiten Halbzeit eindrucksvoll bewiesen. Allerdings muss auch ein Trainer herausfinden, ob er die Mannschaft davon überzeugen kann, oder eben nicht mehr. Zumindest wird es in dieser Woche bis zum Spiel gegen Aufstiegs-Mitfavorit Greuther Fürth genau darum gehen. 

Denn es scheint nahezu sicher, dass nach Josha Vagnoman und Toni Leistner auch Jeremy Dudziak länger ausfällt. Mutzel heute Vormittag: „Es ist noch nicht klar, aber es ist eine Muskelverletzung. Er war in einer sehr guten Verfassung. Es ist schade, dass er nun ausfällt. Aber vielleicht ist es auch der Grund. Von daher sind wir froh, nun ein paar Tage durchpusten zu können.“  Sieben Tag genau genommen. Angefangen morgen mit einem trainingsfreien Tag. 

In diesem Sinne, es ist nicht alles schlecht, weil der letzte Eindruck schlecht war. Und auch aus dieser zweiten Halbzeit muss man keine Professur machen. Und solange der Trainer die richtigen Schlüsse daraus zieht, darf man diese zweiten 45 Minuten in Aue gern auch mit dem Begriff „Ausrutscher“ abtun. Der Rückblick entscheidet auch nicht darüber, ob das so ist, oder nicht. Entscheidend ist, dass der HSV in den nächsten Spielen zeigt, dass diese zweite Halbzeit in Aue nur ein Ausrutscher war. Und dafür muss der Trainer ein paar wichtige, grundlegende Entscheidungen treffen.

Bis morgen!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Polkateddy
7 Monate zuvor

Gideon Jung und seine (vermuteten) Gedanken. Natürlich steht er unter Druck, so wie jeder andere auch. Natürlich macht er sich Gedanken, so wie jeder andere auch. Das ist dann aber nicht das Problem. Das Problem ist die mangelnde Kompetenz in Drucksituationen. Das war in der letzten Saison exakt das Hauptproblem. Jung, Letschert und van Drongelen, allesamt überfordert. Dazu Beyer mit seinen lustigen Auftritten und Adrian Fein mit fehlender Form. Fertig war der Nichtaufstieg. Bei Jung kann man die Angst tatsächlich fühlen und ich nehme an, dies überträgt sich. Nein, Jung hat nicht Schuld daran, dass Ambrosius sein schwächstes Spiel seit Monaten gemacht hat. Jung hat Gyamerah nicht gesagt dass er im Zweikampf den Fuß nicht rausstellen darf. Jung hat Jatta nicht gesagt dass er 35m vor dem eigenen Tor schwachsinnige Zweikämpfe führen soll. Jung hatte bei druckvoller auftretenden Auern seine eigenen Probleme. Er konnte dem Abwehrverband keine Stabilität verleihen in der Druckphase. Das ist nicht seine Schuld, er kann es einfach nicht. Die Frage ist ganz einfach: Wer führt den Laden hinten, wenn der Gegner drückt? Ich bin davon überzeugt besser möglichst wenig Parallelen zum vergangenen Saisonausgang zu schaffen und zwingend ohne Gideon Jung (zumindest in der IV) aufzulaufen. Ich habe null Vertrauen in diese Personalie auf dieser Position.
Bitte gegen Fürth mit Ulreich Gyamerah Heyer Ambrosius Leibold Kinsombi Onana Kittel Wintzheimer Jatta Terodde

pietkunz
7 Monate zuvor

Das Problem Gideon Jung scheint mir seit Jahren nicht griffig erkannt zu werden.

Klar wird er gewusst haben, dass die (Argus-)Augen auf ihn gerichtet sind – aber dafür wirkte er von Beginn an eigentlich sehr selbstsicher – auch mit einem überraschend guten, nach vorne gerichteten Aufbauspiel (früher konnte er nur Rück- und Querpässe).
Die Gegentore werden allseits anderen (Leibold, Jatta, Gyamerah, Ambrosius) angekreidet – und Gideon darf sich wieder über ein „an ihm lag`s nicht“ und Note 3 (BILD) erfreuen. Damit gibt er sich seit Jahren zufrieden.

Solange der HSV defensiv nicht ernsthaft gefordert wird – und das war gestern in den ersten 25 Minuten der Fall – ist Gideon sowieso fein raus. Damit gibt er sich auch seit Jahren zufrieden.

Aber um das Problem Gideon Jung zu verstehen, muss man doch nur mal die Entstehung der ersten beiden Tore und sein Agieren (von „Gier“ wird aber nicht die Rede sein) dabei beobachten.

Vor dem Anschlusstor zum 1:2 wird doch allerbest deutlich, was ihn von einem Kampfhahn wie Stephan Ambrosius unterscheidet.
Ambrosius hätte niemals zugelassen, dass Aues Testroet dort außerhalb des Strafraums zum Abschluss kommt bzw. die Hereingabe zu Hochscheidts Treffer leistet. Ambrosius hätte Testroet attackiert, als ginge es um sein Leben. Auch Leistner hätte dort dazwischengefegt – notfalls ne Rote Karte billigend in Kauf genommen.
Aber Gideon Jung gibt Testroet nur „Begleitschutz“ und geht nicht konsequent rauf.
Mit Leistner oder Heyer in der IV hätten wir uns heute über einen Eckball oder Freistoß für Aue in der 26. Spielminute unterhalten.

Beim 2:3-Anschluss dann auch wieder typisch Gideon Jung.
Klar war der Ballverlust von Jatta zuvor blöd – aber Balleroberer Testroet, Vorbereiter Hochscheidt und Torschütze Fandrich kommen auf drei HSV-Abwehrspieler zu – Gideon Jung in der Mitte… Aber was macht Gideon Jung – er „deckt“ seine eigenen Mitspieler und bleibt bei ihnen auf einer Höhe… Er geht nicht rauf, er blockt nichts ab – er verpisst sich einfach nur wieder und versteckt sich bei seinen Nebenleuten.

Und das ging dann immer so weiter, wenn´s brenzlig wird – oder auch beim Ausgleichstreffer… Da hampelt Gideon Jung immer nur irgendwo und nirgendwo rum – und ständig dabei die Hände hinterm Rücken gefaltet…
Klar, was diese Symbolik aufzeigen soll – er wolle sich dadurch kein Handspiel im eigenen Strafraum nachsagen lassen…
Aber so aufreizend, wie Gideon Jung sich da in diesen Prima-Ballerina-Bewegungen ständig die Hände hinten zusammenknotet, dürfte das mindestens 20% an Konzentration und Leistungskraft kosten!!
Sowas Erschreckendes habe ich im Profilfußball nie gesehen.

Gideon Jungs Abwehrverhalten besteht ständig nur aus Alibi-Aktionen.
Im Grunde ist er offenkundig mehr darauf bedacht, sich Positionen oder „Aufgaben“ zu suchen, die ihn möglichst vom Ballgeschehen fernhalten, anstatt Verantwortung zu übernehmen. „Fehlervermeidungsstrategie“ wäre wohl die passende Bezeichnung – die Spielanalysten und Notengeber fallen seit Jahren darauf rein.
Und kommt er doch mal ins 1 gegen 1, fehlt da der absolute Biss, die Gier und der „Überlebenskampf“, um jeden Preis den Ball zu erobern oder abzublocken oder sich körperlich durchzusetzen. Oft auch lässt er sich lieber fallen und will „Foul“ mokieren.

Mit einem Gideon Jung erreicht man gar nichts – man steigt nur ab – aber nicht mehr auf.

Ohne Gideon Jung hätte Aue keine drei Tore geschossen.

Es ist ein Phlegma, das nicht mehr zu ertragen ist.

Wie kann ein Spieler über fast 7 Jahre sich bei einem Klub damit nur immer so durchwurschteln – es ist mir schleierhaft und ich zweifle am Fußballverstand der HSV-Verantwortlichen.
Vagnoman und David sind übrigens auch so ne Vögel mit demselben Phlegma.

Sowas kann eine Mannschaft nicht verkraften.
Sowas ist schlimmer, als ein Mann weniger.
Ein Team muss sich darauf verlassen können, dass jeder einzelne sich für die anderen zerreißt.

Apropos „nicht verkraften“:
Ob beim 5:0 gegen Osnabrück oder beim gestrigen 3:3 in Aue – Thiones Mannschaft hat leider keine Kraft für 90 Minunten. Das ist bisher bei JEDEM Pflichtspiel der laufenden Saison offenkundig geworden.
Mag sein, dass es „leicht gesagt“ oder in der Fußballbranche ein Tabuthema ist, weil man dadurch Verantwortliche leicht in Misskredit bringen könnte – aber das ist mir wurscht und Thioune müsste mit dem Vorwurf „leben“, zumal ich ihn ansonsten als Trainer bisher sehr schätze. Aber eigentlich ist unzureichende Kondition ein „NoGo“.

Alex
7 Monate zuvor

„Allerdings würde ich mir als Trainer sehr wohl Gedanken darüber machen…“

Trainer sollen sich Gedanken machen und Spielern muss man eine Pause gönnen. Mund abwischen und weiter geht’s. Schön und gut. Aber wie heißt es so schön: Entscheidend is‘ auf’m Platz. Und zwar nicht nur in den Stadien unter Wettkampfbedingungen, sondern auch auf dem Trainingsgelände im Volkspark, Woche für Woche.

Denn dort wird weiterhin Dienst nach Vorschrift geschoben, dort befindet sich die Wurzel allen Übels für den immer wieder zurückkehrenden Schlendrian und die unerträglichen Arroganzanfälle der sogenannten HSV-„Stars“. Dort wird die Wohlfühloase gehegt, dort werden Komfortzonen gepflegt, dort werden Trainingseinheiten abgeschenkt, dort wird Minderleistungskultur gelebt. Selbst von Kritik ausgenommene Rumpelkicker wie Jatta werden davon erfasst und können sich der Wirkung von Tabellenführung und Hofberichterstattung nicht entziehen.

Thioune möchte gern vermitteln, dass Spieler verbessert werden und die Mannschaft entwickelt wird. Tatsächlich dient sein Training ausschließlich dazu, die limitierten Fähigheiten des Kaders aufrechtzuerhalten, aber es gibt kein Interesse, technische Defizite bei Standards, Flanken, Passspiel und Torabschlüssen durch Training abzustellen. Die einzige Verbesserung erfolgt dadurch, dass die Spieler sich in 34 Spielen schon irgendwann aufeinander einstellen und besser zurechtkommen werden. Torpediert wird diese „Strategie“ durch die absurden Aufstellungs- und Wechselspiele des Übungsleiters, der pathologisch darauf setzt, dass jeder Spieler mitgenommen werden muss.

Auch heute gibt es hier wieder lesenswerte Beiträge zu Technik, Taktik, Spielsystemen, Aufstellungen und Startelfen. Aber der Schlüssel liegt darin, was unter der Woche beim Training passiert. Einfach nur Tabellenführer zu sein und hoffen, durchzukommen, hat bereits zweimal nicht funktioniert. Aber scheiß drauf, dieses mal haben wir ja Terodde…

Last edited 7 Monate zuvor by Alex
Claus Schmedes
7 Monate zuvor

Zum nächsten Spiel bitte ich unseren Chefcoach ohne Jung zu starten

Der weiße Hai
7 Monate zuvor

Ich würde gern mal über die wahrscheinlich ausbleibende Zukunft des HSV sprechen.

Schaut Euch mal den Wikipedia-Eintrag über die Struktur von Vorstand und Aufsichtsrat des FC Bayern an und den damit verbundenen wirtschaftlichen und sportlichen Erfolg. Und dann guckt mal, was hier so rumläuft und wieviele Positionen alleine und welche wirtschaftliche und sportliche Kompetenz hier fehlen/fehlt.

Bitte erspart Euch „dann werd doch Bayern-Fan“-Kommentare. Das bin ich schon, wenn ich das folgende lese.

Und das schlimmste: wir könnten diese entscheidenden Positionen wie Vorsitzender, Marketingvorstand und Strategievorstand ebenfalls im Vorstand haben und auch die Kompetenzen im EHRENAMTLICHEN Aufsichtsrat. Keine Zauberei. Einfach machen. Das könnten wir in der großen Stadt Hamburg übrigens sogar noch eher als das Dorf München.

Lasst es Euch auf der Zunge zergehen.
Und dann denkt drüber nach, WER hier gerade wieder welches jämmerliche Amateur-Bild abgibt.

So wird man nix. SO wird man was:

FührungsstrukturVorstand

  • Vorstandsvorsitzender: Karl-Heinz Rummenigge (verantwortlich für Unternehmenssteuerung, Unternehmenskommunikation, Vertretung in nationalen und internationalen Gremien, Koordination mit dem Aufsichtsrat, sowie Fan- und Fanclubbetreuung)
  • Stellvertretender Vorstandsvorsitzender und Finanzvorstand: Jan-Christian Dreesen (verantwortlich für Finanzen, Controlling, Ticketservice, Interne Dienste, Recht, Personal und die gesellschaftliche Vertretung in den Beteiligungen der FC Bayern München AG)
  • Marketingvorstand: Andreas Jung (verantwortlich für Sponsoring, Events, Markenführung, Neue Medien, IT, Merchandising, Lizenzen, Internationale Beziehungen sowie für: Vermarktung und PR der Allianz Arena München)
  • Strategievorstand: Jörg Wacker (verantwortlich für Internationalisierung, Strategie und Merchandising)
  • Vorstandsmitglied: Oliver Kahn
  • Sportvorstand: Hasan Salihamidžić (verantwortlich für die Profimannschaft, den FC Bayern Campus, alle Trainer sowie die damit verbundenen Funktionsteams und Abteilungen)

AufsichtsratDie Aufsichtsräte seit Dezember 2019 sind:[12]

Ehemalige Aufsichtsräte waren unter anderem:

Didi
7 Monate zuvor

Es wird hier viel zu viel über Jung diskutiert.

Die gesamte Mannschaft hat in der 2. Halbzeit versagt.

In der ersten Halbzeit klasse Fussball trotz Jung und in der Zweiten gar nichts mehr wegen ihm?

Sollte schon auffallen, dass das Unsinn ist.

Fussballtrainer
7 Monate zuvor

Unglaublich, wie sich hier die einfältigen Gemüter an den mittelalterlichen Vorstellungen bedienen. Die Hexenjagt geht weiter. Über Jahre hinaus versorgen hier milde und einfache Gedankengänge die sozialen Medien mit schleimigem Müll.
Ob Jung, Diekmeier, Westermann, Aogo oder Hunt, oder,oder. Immer findet man man die eine Hexe, die an allem Schuld hat und auf den Scheiterhaufen gehört.
Damit das ein Ende hat, werft bitte alle Hexenmeister wie Jung, Hunt Narey und wer sonst noch in den Augen der hiesigen Exorzisten es verdient hat, mit gebundenen Gliedmaßen vor dem Training in die Alster. Derjenige der schwimmt darf mit trainieren.
Wie bedauerlich das doch ist.
Zur Leistung der Mannschaft insgesamt, die in der 2. Hälfte besonders im Mittelfeld abgebaut hat, werde ich mir erst nach dem nächsten Spiel Gedanken machen. Aue ist zuhause eben eine Macht, die es erst einmal zu überwinden gilt, und das 90 Minuten lang.
Nur der HSV

Rautenweber
7 Monate zuvor

Mit etwas Abstand zum Spiel vom Freitag, bleibt bei mir hängen, dass die Mannschaft eben noch nicht so stabil ist, wie sie in den Medien dargestellt wird.
Ich hätte nicht gedacht, dass das Fehlen von Leistner und der Ausfall von Jung dann im Spielverlauf derartige Spuren hinterlässt.
Ambrosius wirkte verunsichert, Leistner hat ihm mehr Stabilität gegeben, das kann Jung, ob des oben beschriebenen fehlenden Vertrauens, nicht ausstrahlen.
Und leider fehlte dann der Leader, wir wissen das Hunt dies nicht ist…
Tja kann man sagen wenn wir statt dem Pfosten das Tor gemacht hätten (Heyer, Hunt) dann wär der Drops gelutscht gewesen.
Auf der anderen Seite hätten wir in der letzten Saison so ein Spiel in der 90. Minute noch verloren.
Insofern muss man den Punkt mitnehmen, analysieren was falsch lief und die entsprechenden Konsequenzen draus ziehen. Jetzt wieder alles in Frage zu stellen, ist die Folge der Einbrüche der letzten Jahre. Bin gespannt was DT draus macht.

Ich hätte statt Hunt eher Winzheimer für Dudziak gebracht… Aber wir sitzen im Sessel vorm Fernseher und nicht auf der Trainerbank…

Schönen Sonntag.

Vamodrive
7 Monate zuvor

Was wollen eigentlich Watzke und Zorn mit Rose? Hier ist doch die geballte Trainerkompetenz vertreten 🙂 Haben die euch noch immer nicht angerufen?
Zum Fremdschämen wie sich einige hier gegenseitig beweihräuchern.

Jung hat natürlich die Schuld, auch für Corona ist er verantwortlich oder war das doch Hunt? Manche sind mit ihrem bashing schlimmer als die „Herren ein gewissen Zeitung“
Bei dem Haß gegen Jung vielleicht doch so ein ganz bisschen Razissmus dabei?

Horstbertl
7 Monate zuvor

Was war gestern noch? Geschichte. Jetzt zählt nur noch Fürth. Kittel ins Zentrum, Wintzheimer auf den Flügel und Onana auf die sechs. Fertig.

Ivan69
7 Monate zuvor

Es lag also an zwei Spielern, die selbst zwar nicht schlecht gespielt haben aber auf rätselhafte psychologische Weise den Murks der anderen verursachten?
Und natürlich am Ausscheiden Dudziaks, der gestern an den erfolgreichen Offensivaktionen bestenfalls peripher beteiligt war?
Und eine Fehlentscheidung des Trainers können wir ausschließen, da wir ja nicht wissen, was dieser in der Pause sprach?
Scholle, bei aller Wertschätzung, das ist ausgesprochen billig!
Du hättest wenigstens den Versuch einer ernsthaften Analsye machen können.

Jürgen Linnenbrügger
7 Monate zuvor

@Marcus Scholz, auch du weißt sicherlich das Fussball in der 2. Liga Leistungssport ist.
Ich zittiere dich mal:“ Der Junge(Onana) ist absolut in der Lage, sportlich Spiele mit gestalten zu können.(Was er erstmal beweisen müßte).Aber dazu gehört es auch ihn in wichtigen Phasen zu bringen, um ihm zu signalisieren, dass man Ihm vertraut und das man ihm so eine wichtige Rolle zutraut.Alles, ohne etwas zu erwarten.“
Scholle, ich glaube es gibt in der 2. wie 1. Liga keinen Trainer der einen Spieler , in einer wichtigen Phase einwechselt, keine Erwartungshaltung an den Spieler hat, dann wäre ja ein Wechsel total unnötig. Diesen Trainer würde ich ,als Verantwortlicher, sofort entlassen. Der Junge spielt seine 1. Saison im Profibereich, auch wenn du Ihn hier schon mit Patrick Vieira verglichen hast.(etwas mehr Realitätssinn) DT sieht Ihn, wie auch ich, noch nicht in dieser Rolle. Wenn er wirklich bereits jetzt schon so ein „Kracher“ wäre , hätte die TSG Hoffenheim sein Talent ja total falsch eingeschätzt, was ich nicht glaube. Also lasst doch den Jungen sich entwickeln, auch mit Spielzeiten, aber erhöht Ihn nicht so masslos.
Übrigens würde ich Gideon Jung dringend raten den Verein zu wechseln, so schlecht wie ihn viele hier im Blog machen, ist er nun wirklich nicht. Ein Neuanfang in einen anderen Verein würde Ihm sicherlich gut tun.

Thomas Franz
7 Monate zuvor

Wer hat sich nicht geärgert nach so einer tollen ersten Halbzeit. Der Sky- Reporter hat sich fast überschlagen vor Begeisterung.
Absolut daneben finde ich, Gideon Jung irgendwie zum Sündenbock der 2. Halbzeit zu machen. Er ist sicher kein Leistnerersatz, hat aber solide gespielt. In der 2.HZ sind alle irgendwie und warum auch immer auf dem Zahnfleisch gegangen. Das dunkle Gesicht in der 2.HZ haben wir schon öfter erlebt.
Aber: Das wird so nicht bleiben. Obwohl Dudziak unersetzlich ist, können wir auf der Leistung der 1. HZ aufbauen. Und die Gegner wissen, dass wir immer Tore schießen können. Das war nicht immer so.

Sennsation
7 Monate zuvor

Wir haben Glück, dass wir nur leichte Spiele haben (2. Liga, verstehen Sie?)

Fürth (mit Green hahaha)
Bochum (mit Tesche hahahaha)
Kiel mit Lee (will mit uns BL spielen, der tut nix)
und jeder andere Club, gegen den wir spielen.

Wer aufsteigen will, muss die alle wegknolzen. Und zwar nicht mit 9 Hosenvoll-Verteidigern, sondern einfach überrollen! Verteidigen können wir eh nicht so besonders.

Hinspiel gegen Fürth haben wir sogar mit Jung, Hunt und Narey gewonnen. Einfacher geht’s ja nicht.

Riesum
7 Monate zuvor

Warum wird nach Aue so viel über Jung diskutiert ? Er war nicht das Problem. Es sei denn ,man glaubt dieser verrückten Idee,er würde andere runter ziehen,auch wenn er selber vernünftig spielt…

Paulinho
7 Monate zuvor

Der HSV hat in der ersten Halbzeit ansehnlichen „Erste Liga“ Fussball gespielt. Hab ich so von den Mitbewerbern noch nicht gesehen. Nun kann man doch nicht erwarten, dass unsere Mannschaft das 90 Minuten durchhält. Das schaffen nicht mal die Bundesligisten der zweiten Tabellenhälfte, aber die wissen den Vorsprung dann bis zum Schluss zu halten (öfter). Das muss unser Team eben noch lernen. Aber dass dieser HSV ein immerhin respektables Team wie Aue dermaßen durcheinander gerüttelt hat, wie am Freitag, wurde m. E. in der zweiten Liga noch nie gesehen. Das sollte man fair anerkennen und nicht schon wieder alles in die Tonne treten, wie hier von einigen Miesmachern immer wieder praktiziert wird.

Last edited 7 Monate zuvor by Paulinho
Georg Hüdepohl
7 Monate zuvor

Möchte mal meine Meinung zum gestrigen Spiel loswerden. Entscheidendend waren drei Situationen.

  1. Bei dem Eckball vor dem 1:2 standen Dudziak u. Kittel an der Eckfahne zur Ausführung bereit, zudem war Jung zuweit aufgerückt. Ecke wurde abgewährt, schneller Konter, Abwehr in Unterzahl, 1:2. Warum wollen 2 Spieler den Eckball ausführen und geht Jung als IV in die Spitze? Es ist doch ein Auswärtspiel und man führt 2:0.
  2. Dudziak’s Verletzung.( hat sich super entwickelt, gute Technik, leichtfüßig, einfach klasse Fußballer.
  3. Jatta’s Tändelei im Mittelfeld.

Sicherlich muß einem so jungen Team mit ihrem nach meiner sehr gutem Trainer auch Zeit geben und Vertrauen schenken.

NUR DER HSV

Jürgen Linnenbrügger
7 Monate zuvor

@DerVorstandsvorsitzende,
bzgl. Einbindung der einheimischen Wirtschaft hilft der Blick in die „Provinz.“
Vielleicht kann sich der HSV ja aus Bielefeld ein paar Tipps geben lassen, wie sowas gelingen kann. Das Bündnis Ostwestfalen ist ein Verbund der Unternehmen Ostwestfalens,die erkannt haben, dass eine lebendige und gesunde ARMINIA und das moderne ostwestfälische Unternehmertum sich gegenseitig stärker machen. Das Bündnis
Ostwestfalen tritt an für den Erhalt der traditionellen Fußballkultur und Vereinsstruktur in Deuschland.Es ist die ostwestfälische Antwort auf 50+1. Das bedeutet klar und unmissverständlich: Wir mischen uns nicht in das Tagesgeschäft der gewählten und bestellten Vereinsverantwortlichen ein und vertreten im Verein keine eigenen Interessen,
möchten den DSC Arminia für eine erfolgreiche Zukunft unerstützen. Im Bündnis vertreten ist die Creme de la Creme der OWL-Wirtschaft(u.a. Dr. Oetker,Melitta,Gauselmann, DMG-Mori etc.)
Vielleicht läßt sich auch in Hamburg so ein Bündnis schmieden, um den HSV im monetären Bereich, breiter aufzustellen, und die ohne Eigennutz agieren.
Aber es kann auch sein das die „Proleten-Sportart“ Fußball bei den ehrbaren Hamburger Kaufleuten nicht so gut ankommt. Aber ein Versuch sollte sicherlich nicht schaden.

Jörg Brettschneider
7 Monate zuvor

Ausgerechnet jetzt, wo es um die Wurst geht, fallen so viele Leute aus. Wenn es Sinn macht, einen Leistner, oder Gjasula im Kader zu haben, fallen die aus. Gerade jetzt ist Robustheit gefragt. Aue hat vorgemacht, wie man gegen einen HSV spielt, der kämpferisch geschwächt ist. Dazu punkten die Konkurrenten gnadenlos. Dudziak tut natürlich auch sehr weh. Und alle gleich mehrere Wochen. Trainieren die falsch?

Die Gefahr, dass es so laufen kann, wie in den letzten beiden Jahren, ist groß. Ich selbst wünsche mir das auch nicht. Aber mein Bauchgefühl ist, insbesondere nach dem Aue-Spiel, schlecht.

Irgendwie kann ich mir noch nicht vorstellen, dass die Truppe in diesem Jahr Eier hat.

Die Spiel in Aue, die Verletzungen, die punktenden Wettbewerber, ein unerfahrener Trainer und nicht zuletzt Schilda machen mir große Sorgen. Die Leute aus Schilda werden keine Rücksicht nehmen und das Licht in Eimern in den Volkspark tragen wollen, um selbst angestrahlt zu werden.

Egal, ob es jetzt Schulz, Schäfer, Jansen, Elektriker Oetjens oder Zivi Freese sind.

Wehe, wenn die Truppe gegen Fürth und den dummfrechen Leitl keine Eier zeigt.

Uwe Öztunali
7 Monate zuvor

Gerne möchten wir Ex-Mitarbeiter der Rautenperle euch auf die morgige Auslosung zum Pokal Viertelfinale einstimmen: 10 Fakten: Drei der acht Vereine –

  • kommen aus Norddeutschland
  • sind keine Erstligisten
  • haben als letzten Buchstaben im Städtenamen ein g
  • haben den Pokal in den letzten 12 Jahren mindestens einmal gewonnen
  • kommen aus NRW
  • haben im Achtelfinale kein Gegentor kassiert
  • haben im Achtelfinale einen Erstligisten aus NRW rausgeworfen
  • sind aktuell noch im Europapokal vertreten
  • haben den DFB Pokal noch nie gewonnen
  • haben im Städtenamen als 3. Buchstaben einen Vokalbuchstaben

Nur schade, dass wir in diesem illustren Kreise nicht mehr zugegen sind.

Hans-Werner Rieken
7 Monate zuvor

Was wollen wir in der ersten Liga wenn sich hier schon etliche Schreiber vor Fürth, Bochum, Kiel usw in die Hose machen?
Wenn unser Welttrainer mal Einfluss aufs Spiel nehmen würde, z B in der 2. Halbzeit in Aue, dazu noch Mitläufer wie Narey,Jung und Hund auf der Tribüne lassen würde bräuchten wir vor den o g Amareurmannschaften keine Angst zu haben.
Übrigens ich bin sicher gegen Fürth wird er wegen Dudziaks Ausfall irgendwie Holzfuss Narey in die Mannschaft basteln.

alwaysHSV
7 Monate zuvor

Die Mopo meldet, dass es sich bei Dudziak um eine Zerrung und keinen Muskelfaserriss oder ähnliches handelt. Also wohl keine allzu lange Ausfallzeit.😊

FootballSam
7 Monate zuvor

Die nächsten Wochen werden verdammt hart. Wir haben bis Darmstadt alle schwierigen Spiele vor uns (Fürth, Pauli, Kiel, Bochum, Heidenheim, Hannover). Dazu Verletzungspech, Dudziak ist sicher der bitterste Ausfall, weil wir keinen direkten Ersatz haben. Wenn wir aus den 7 Spielen vllt 4 Siege holen und zumindest in den Top 3 bleiben, kann man zufrieden sein. Positiv stimmt mich, dass in den letzten 7 Spielen keine ,,schweren“ Spiele mehr kommen. Nett vom DFB auf Paderborn oder Heidenheim kurz vor Schluss zu verzichten;)

Ralf Lübbe
7 Monate zuvor

Nach Leistner Ausfall nun wahrscheinlich auch noch ohne Dudziak. Und jetzt kommt Greuther Fürth. Da sehe ich schon schwarz. Gegen Greuther muss eine kontrollierte Offensive gespielt werden. Am besten 4,4,2. Lieber Unentschieden spielen als in Konter laufen und verlieren. Das wird sehr sehr schwer und Quasi Richtungsweisend!!!!!!
NUR DER HSV!!!!

Raibi
7 Monate zuvor

Nur mal so zur Einordnung. Es sind noch 14 Spiele und somit 42 Punkte zu holen. Angst machen gilt nicht. 😉

jaypee
7 Monate zuvor

Das war kein Ausrutscher. Das Team ist höchstens ausnahmsweise in der Lage, 90 Minuten durchgehend auf hohem Niveau zu spielen. Das Hinspiel gg Aue war so ein Spiel. Andererseits reicht das, durchgehend auf einem Aufstiegsplatz zu stehen. Aber sich darauf verlassen sollte man sich nicht. Also weiter anstrengen, genug Talent hat der Kader.

uwe twiehaus
7 Monate zuvor

Einfach nur Tabellenführer zu sein und hoffen durchzukommen, hat bereits zweimal nicht funktioniert und wird nach Vollrichtung einen neuen Schrecken verursachen! Ob mit oder ohne Arbeiterschaft wird sich der Fußball wohl nach Corona neu Erfinden müssen und wir haben die Chance mit den Spielern und den verantwortlichen Zukunft-Visionären einen neuen Weg zu bestreiten der Außerhalb von unmoralischen 210000 Euro Tagesgehalt einiger Geisteskranker liegt und den Sport wieder dahin rückt, wo er hingehört und uns Freude bereitet! Noch nie waren die Chancen großer alles Richtig zu machen.

joejoe
7 Monate zuvor

Die Siegquote von Jung ist doch einfach nur damit zu erklären, dass der Trainer ihn immer nur bei Führungen in der Schlussphase bringt.

Grantler3006
7 Monate zuvor

Eine sehr interessante und ausgewogene Sichtweise, Scholle. Ich bin Jung Jünger, weder m Guten und im Schlechten. Ich als Trainer würde ihn bei den Alternativen nicht bringen, aber das ist Geschmackssache. Eine gute Mannschaft wird einen Spieler wie Jung in seiner Situation und dem Lauf der Mannschaft tragen. Das mag stimmen, hat aber nur bedingt funktioniert, so denke ich. Ambrosius ist stark und muss weiter spielen, aber Jung hat kaum Einsatzzeiten und ist nicht mit Ambrosius abgestimmt. Okay, kommt vielleicht durch Trainingsspiele…
Es ist schade, dass der HSV immer wieder solche Spiele aus der Hand gibt. Das die Fans, also wir, zumindest einige oder viele, in negative Gedanken und déjà vu’s verfallen, darf bei der jüngsten Historie unserer Mannschaft nicht verwundern. Diesen Druck von außen muss die Mannschaft auffangen. Tut sie das mit dem Trainerteam, dann geht was. Aber gegen Fürth, da muss deutlich mehr dauerhafte Konzentration rein, denn die sind nach vorne absolut überdurchschnittlich gut.