Der HSV ist führungslos – und es fehlen Entscheider

by | 13.05.24 | 577 comments

Ich liebe diese Gänsehautmomente. Bei den Welt- und Europameisterschaften schaue ich mir Last-Minute-Entscheidungen quasi in eine Endlosschleife an, um mich auf besondere Matches mental einzustimmen. Ich mag das! Auch die Aufholjagd der Kölner am Wochenende gegen Union habe ich mir noch mal angesehen, weil das Stadion nach dem Siegtreffer förmlich explodiert ist. So, wie das Volksparkstadion seinerzeit bei Luca Waldschmidts Last-Minute-Siegtreffer zum 2:1 am 34. Spieltag 2016 gegen den VfL Wolfsburg.

Oder eben so, wie das Volksparkstadion gefeiert hätte, hätte der HSV diese Saison sein Zeil erreicht. Aber: Das hat er nicht.

Dass die Fans die Mannschaft trotzdem feiern, als hätten sie Großes geleistet, es ringt mir Respekt ab. In Paderborn wurde die HSV-Mannschaft nach Schlusspfiff gefeiert, was selbst di Spieler verwunderte. Ich persönlich war nach der absolut bodenlosen sportlichen Frechheit in Paderborn so auf Zinne, dass ich das Blitzfazit noch einmal jugendfrei aufzeichnen musste. Ich habe für jede Niederlage Verständnis, wenn ich weiß, dass alle alles gegeben haben. Aber ich habe null Verständnis, wenn sich jemand verweigert bzw. sich nicht voll reinhängt. Und genau das ist – wider die Aussagen von Trainer Steffen Baumgart – in Paderborn passiert. Kein Aufbäumen, jeder schiebt die Verantwortung auf den anderen, keiner geht voran und letztlich ergeben sich alle ihrem Schicksal.

Es war ein jämmerliches Bild, das der HSV bei seiner allerletzten Chance in Paderborn abgab. Dass sie trotzdem von ihren Fans gefeiert wurden, sollte ihnen zwei Dinge sehr bewusst machen: Zum einen, dass die HSV-Fans den Verein auch dann unterstützen, wenn sie nahezu nichts dafür zurückbekommen. Zum anderen, dass sie den Anhängern etwas schulden. Zumindest diejenigen, die eine Portion Ehre in sich tragen. Denn eines ist mal ganz sicher: Diese Fans kommen nicht wegen dieser Mannschaft und dem aktuell gespielten Fußball – sondern trotzdem.

Damit will ich auch die Mär beenden, die ein Tim Walter (soll angeblich beim englischen Club Hull City kurz vor der Unterschrift stehen) gebetsmühlenartig wiederholte. Der ehemalige HSV-Trainer machte tatsächlich seinen Fußball dafür verantwortlich, dass der HSV einen besseren Zuschauerschnitt als die meisten Erstligisten hat. Und das ist Nonsens. Diese HSV-Fans kommen wegen des HSV an sich ins Stadion. In der Hoffnung, erfolgreichen Fußball zu sehen zu bekommen, zweifellos! Aber selbst wenn das nicht der Fall ist, kommen sie, um zu unterstützen. Siehe auch jetzt nach Schlusspfiff in Paderborn. Warum das so ist? Weil sie erstklassig waren, sind – und bleiben! Und ja, das ist gut so! Denn die Fans sind eine Basis für den HSV, die sonst nur wenige Klubs in Deutschland vorweisen können. Und für alle, die in der bedingungslosen Unterstützung eine Gleichgültigkeit gegenüber dem notwendigen Leistungsprinzip sehen: Eine solche Unterstützung selbst kann gar nicht schlecht sein, sondern nur das, was die Verantwortlichen fälschlicherweise daraus ableiten, ist es immer wieder.

Apropos: Meine herzlichen Glückwünsche gehen raus an die beiden Nordrivalen Holstein Kiel und den FC St. Pauli, die es sportlich absolut verdient haben, in der kommenden Saison erstklassig zu spielen. Schade nur, dass sich der FC St. Pauli in der Stunde des historischen Erfolges (erstmals eine Liga höher als der HSV) in Person seines Präsidenten nicht zu schade ist, tatsächlich niveaulose Spitzen abzufeuern in Richtung des Geschlagenen. Und dass sich der FC St. Pauli jetzt wieder als „der etwas andere Verein“, als politisch korrekter als andere und als Bereicherung für die Bundesliga darstellt schwer ernst zu nehmen. Denn glaubt mir, wirklich jeder, der auch nur ein bisschen hinter die Kulissen blicken kann und konnte, weiß, dass der Stadtnachbar keinen Millimeter weniger kommerziell agiert als alle anderen Profiklubs. Im Gegenteil. Der FC gilt in der Wahrnehmung führender FC-Mitarbeiter schon länger als „Modelabel mit angehängtem Fußballclub“. Ausgestattet mit einer zweifellos außergewöhnlich guten Marketing- und PR-Abteilung…

Aber noch mal: Sportlich zolle ich dem Stadtnachbarn hohen Respekt. Dort hat man in schwierigen Zeiten schwierige personelle Entscheidungen getroffen, die gefruchtet haben. Man hat immer wieder wichtige Spieler wie Gideon Burgstaller, Daniel-Kofi Kyereh, Omar Marmouch und andere verloren und gleichwertig zu ersetzen gewusst. Man hat einen bei den Fans extrem beliebten Trainer Timo Schultz wider alle Widerstände ausgetauscht und auf den jungen, unerfahrenen Fabian Hürzeler gesetzt. Und man hatte damit größtmöglichen Erfolg. Chapeau, die Damen und Herren! So agieren starke Führungskräfte.

Und die braucht auch der HSV. Nun ist die Frage, wie es beim HSV weitergeht. Personell soll eine Menge passieren, ist zu hören. Sportvorstand Jonas Boldt steht im Visier der Aufsichtsräte, die allerdings noch keinen Plan entwickeln konnten, wie es ohne Boldt weitergeht. Bis auf Magath, der sich proaktiv und mit Hilfe seiner medialen Freunde beim HSV selbst ins Spiel gebracht hat, haben bislang alle Kandidaten abgesagt. Nicht wenige rechnen inzwischen damit, dass Boldt weitermachen darf/soll/muss. Und das nicht, weil alle von ihm als Bestbesetzung überzeugt sind, sondern weil die Herren Aufsichtsräte nichts gebacken bekommen. Sie schaffen es nicht, einen Nachfolger zu finden bzw. die sportliche Verantwortung so zu besetzen, dass sie von einer Verbesserung sprechen können. Und nein! Das ist KEIN Scherz.

Der HSV hätte „das Bayern-Problem“ titelten die Kollegen der BILD und meinten damit genau dieses Problem. Denn auch der deutsche Rekordmeister hat momentan Probleme, die sportlich wichtige Position des Trainers neu zu besetzen.  Aber derlei Vergleiche sind nicht zulässig, da sich der HSV gerade im Taumel zur dauerhaften Zweitklassigkeit schwerlich mit einem Champions-League-Halbfinalisten vergleichen lässt. Wobei, wenn man die Namen hört und liest, mit denen sich der HSV auf der Ebene des Sportvorstandes beschäftigt, – Rangnick, Bierhoff, Liverpools Schmadtke – scheinen sich viele aktuell Verantwortliche des HSV noch in der Champions League zu wähnen…

Aber zugegeben: Es ist auch nicht einfach, diesen HSV neu zu besetzen. Zu wenig Kompetenz in verantwortlichen Gremien schreckt die neuen Kandidaten ab.  Und das sage ich nicht nur so, das kommunizieren selbige wie beispielsweise Jörg Schmadtke sogar genauso… Die Frage, ob Boldt der bestmögliche Mann für diesen Posten für den HSV ist, könnte demnach im Ausschlussverfahren entschieden werden. Eine wunderbar vertrauensvolle Basis für eine erfolgreiche Zusammenarbeit, oder?

Ich für meinen Teil habe in den letzten 25 Jahren viele Aufsichtsräte und andere Verantwortliche beim HSV erlebt. Und ich war oft erstaunt darüber, wie wenig einige fachlich mitbrachten und wie wenig sie am Ende auch umgesetzt bekamen. Ich war dagegen nicht erstaunt darüber, dass die wenigen Fähigen wie beispielsweise Alexander Otto irgendwann freiwillig ausschieden, um ihr Image nicht noch weiter zu beschädigen. Denn dieser Kontrollrat ist keiner. Dieser Aufsichtsrat ist wie der Bundestag, wo bei egal welcher Sch…. applaudiert wird – sofern sie denn aus dem eigenen Interessenlager kommt.

Was ich sagen will: Selbst ein Michael Papenfuß, dem ich absolut nicht aberkennen kann und noch weniger aberkennen will, dass er nur das Beste für den HSV will, wird den Rat als dessen Vorsitzender nicht so funktionieren lassen können, wie er funktionieren müsste, um die Begriffe „Aufsicht“ und/oder „Kontrolle“ zu rechtfertigen. Er wird sich mit den politischen Lagern auf einen Kompromiss einigen müssen. So, wie alle anderen auch in den letzten Jahren. Das Problem hierbei: Das hat noch nie – und das wird auf dieser Ebene einfach auch nie funktionieren. Es bleibt so, wie man sagt: Nur starke Entscheider treffen starke Entscheidungen. Aber die hat der HSV nicht.

Bleibt nur zu hoffen, dass die Berufsentscheider vom internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne morgen und am Mittwoch die richtige Entscheidung fällen, wenn der Dopingfall von Mario Vuskovic neu aufgerollt wird. Bestenfalls mit einem Freispruch, sollte sich die Beweislage so darstellen.

In diesem Sinne, ich drücke Mario die Daumen.

Euch allen einen schönen Abend!

Scholle

P.S.: Ich schätze Steffen Baumgart wirklich mit seiner oft sehr realistischen, ungeschönten Art. Aber das, was er über das Spiel in Paderborn in Sachen Einsatz und Willen über die eigene Mannschaft sagt, ist so bodenlos schöngeredet, dass es schmerzt.

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
577 Kommentare
Beliebteste
Neueste Älteste
Inline Feedbacks
View all comments
Meaty
1 Monat zuvor

Es muss doch einen Grund oder mehrere Gründe geben, warum beim HSV sich über Jahre der Verein, die Mannschaft und sich nicht ein einziger Spieler weiterentwickelt!?
In anderen Vereinen entwickeln sich Spieler über Jahre weiter und werden stabiler in Leistung und Können!

Beim HSV bleiben die Suhonens, Heyers, Königsdörffers, Muheims, Jattas und Nemeths etc. bei sich und entwickeln sich null weiter – im Gegenteil, teilweise haben sie nun seit einem Jahr ein deutlichen Leistungseinbruch, wie bei Moritz Heyer z.B zu beobachten ist, den ich früher unter Thioune für einen guten 6er hielt ….

Hinzu kommt, dass es kaum HSV Spieler gibt, die über eine längere Phase in der Saison eine konstant gute Leistung abrufen können!
Sicherlich hat mal ein Pherai, Benes, Königsdörffer oder auch ein Ludo Reis gelegentliche gute Spiele und Ausschläge nach oben und zeigen, was sie drauf haben. Aber diese Leistungskurve ist nach kurzer Zeit auch wieder beendet und man bekommt als Fan häufig den Eindruck, dass gewisse MöchtegernStars beim HSV glauben, sie brauchen in den nächsten Partien nur noch 80% Leistungsbereitschaft zeigen? Was dabei häufig rauskommt, sind solche blutleeren Auftritte wie gegen Paderborn!

Wer kann mir z.B. spontan einen HSV Spieler aus den letzten drei Spielzeiten benennen, der konstant Gute- bzw. gehobenere Durschnittsleistungen gezeigt hat ..!?
MMn konnte man in den letzten Jahren zumindest immer noch mit kleinen Einschränkungen D. Heuer Fernandez nennen!
Seit dem ersten Stadtderby dieser Saison ist auch diese HSV Karriere auf Talfahrt!

„Beim HSV bleiben immer nur die Luschen ..“ wird zum Dauerslogan des HSV! Von Luschen geführt und von Luschen über Jahre sportlich abgewirtschaftet! Es wurden unter Boldt und Walter nur leere Kickerhüllen ohne Mentalität geholt und null weiterentwickelt!
Welcher Verein guckt über Jahre tatenlos zu, wie sein eingesetztes Kapital so abgwirtschaftet wird?!?

Ein Skandal, den beim HSV niemanden wirklich interessiert, weil sie ja alle mitverantwortlich für diesen unprofessionellen Sauhaufen sind!

Maik Lange
1 Monat zuvor

Politisch betrachtet, entwickelt sich der HSV analog zum Land.
„Regiert“ bzw. unterwandert von fachfremden Ideologen, die ihre eigenen skurrilen Interessen gegen jeden gesunden Menschenverstand und mit extrem negativen Auswirkungen auf den Verein durchsetzen, sich dabei aber untereinander selten einig sind und sich schon gar nicht nach dem Mehrheitswillen im Verein richten sondern stets auf eine verbündete jubelnde Gruppe verweisen, die als angebliche Mehrheit deklariert wird.
Bleiben wir beim sportlichen, erkennt man spätestens beim Blick auf die angeblichen SpoDi-Kandidaten die absolute Inkompetenz.
Neben der Dauerschleife Magath, handelt es sich ausnahmslos um Leute aus dem, im Vergleich zum HSV, oberen Regal, die vermutlich jeder kennt, aber überhaupt nicht realistisch sind. Vor allem denkt man auf Ebenen, die mit dem aktuellen Stand des HSV auf der Bühne des Fußballs überhaupt nichts mehr zu tun haben sind.
Welche charakterstarken, bezahlbaren und qualitativ hochwertigen Spieler aus der 2. oder 3. Liga und aus diesem Pool sollte sich doch wohl mehrheitlich das neue Personal rekrutieren, sollen denn wohl die Herren Rangnick, Bierhoff oder Schmadtke kennen?
Ähnlich wie Boldt und Costa bei den Spielern, hat der AR überhaupt keine Ahnung, welche aufstrebenden Sportdirektoren aus der 2. oder vielleicht auch 3. Liga so herumlaufen.
In dieser Gesamtkonstruktion erscheint mir der HSV „am Arsch“, zumindest wenn man Maßstäbe an den Tag legt, die bis vor einiger Zeit noch gegolten haben.
Aber im Vergleich zu anderen Vereinen wie 1860, dem MSV Duisburg oder Dynamo Dresden steht der beste HSV aller Zeiten ja noch gut dar. Vielleicht muss man sich einfach an neue Maßstäbe gewöhnen.

IvanAusKass
1 Monat zuvor

Boldt ist sehr beliebt und wird wohl weiter machen dürfen…. sogar Walter hat ein immer noch sehr hohes Standing bei den Jubelhüpfern.

Man hat mir am WE ein paar TicToc Umfragen gezeigt und was da für Kommentare abgelassen worden, zeigt mir, dass das eine neue, völlig andere Art von „Fans“ sind.
Denen geht es um Party, das miteinander, das Event, nicht um Leistung, Erfolg oder Fortschritt.
Wir sind selbst hier nur eine Minderheit wenn auch mit dem Neuzugang M.Scholz, aber einige wenige verändern gar nichts.

Findet euch damit ab, das wars mit dem HSV wie wir ihn entdeckt und lieben gelernt haben.
Vieles hat sich seit Corona verändert, besonders die Menschen und ihre Ansichten.

In den 70, 80er Jahren hätte es bei solchen Zuständen bei jeder Trainingseinheit oder Spiel lichterloh gebrannt. Solche Leute wie J.B. hätten über Nacht freiwillig das Weite gesucht.

Unser heutiger Zeitgeist formt und toleriert solche Typen aber gerade zu.

Arena-Gravesen, Alex 👋🏼 und einige wenige hier haben das übrigens schon vor Jahren erkannt und darüber geschrieben.

RIP HSV !

Last edited 1 Monat zuvor by IvanAusKass
Flotti McFlott
1 Monat zuvor

Michael Papenfuß
Markus Frömming
Henrik Köncke
Dr. Hans-Walter Peters
Lena Schrum
Stephan von Bülow

Die endgültigen Totengräber des HSV.☝🏼

Kosinus
1 Monat zuvor

Die Totengräber des HSV heißen zuvorderst:

Henrik Köncke
Lena Schrum
Markus Frömming
Stephan von Bülow
Michael Papenfuß
Hans-Walter Peters

Dieses Gruselkabinett ist das Grundübel des HSV. Hier muss angesetzt werden, alles andere bleibt wertlose Flickschusterei.

Achim Funk
1 Monat zuvor

erstmal liebe Grüsse aus Stuttgart ( ja, momentan sehr verwöhnt ) ……. ich möchte nicht den Teufel an die Wand malen….. ich würde so gerne den HSV wieder in Liga 1 sehen…weil er da einfach hin gehört….. aber jetzt das 7. Jahr zweite Liga…ist schon heftig… jetzt und das befürchte ich, werden 2-3 Spieler die vielleicht annähernd Bundesligatauglichkeit haben, den HSV wohl verlassen. Jetzt dann beginnt der Teufelskreis…. Spieler gehen….Geld für gute Spieler ist nicht vorhanden…na zumindest wenn Kühne nicht wieder aushilft…..sollte es so kommen, sorry dann seh ich schwarz…dann heisst es nächste Saison graue Maus in der 2. Liga…. den Walter hätte ich schon nach der Relegation entlassen…der war auch bei uns in Stuttgart nichts…ohne ihn kam dann der Aufstieg……er war und ist ein Selbstdarsteller gewesen….und jetzt?? Mit Baumgart wieder so ein Selbstdarsteller an der Seitenlinie…dem das persönliche Image am aller wichtigsten ist….sorry, ich seh das einfach so…. wenn der bleibt…gute Spieler gehn…dann seh ich echt schwarz…. sorry wenn ich jetzt auf den VfB komme…wo sie den Hoeneß verpflichtet haben, dachte ich…oh nein, warum denn diese Pfeiffe…. nun denn…es war wohl doch der richtige….er erreicht die Mannschaft….er macht ALLE Spieler stark…. 3 unscheinbare jetzt in der Nationalelf…..so einen Trainer braucht jetzt der HSV auch…der die Spieler stark macht….und nicht nur an der Seitenlinie den Affen macht…. auch mal auf den Nachwuchs setzt die vor Ehrgeiz brennen….die wo die Raute im Herzen haben….auch wenn es dann ein 8. Jahr Liga 2 gibt…..aber einfach was aufbauen für die Zukunft….aber der Baumi ist auch ein Sturkopf sonders gleichen…. ich drück von ganzem Herzen dem HSV und seinen mega geilen Fans, das alles anders kommt….und ihr bald doch in Liga 1 ankommt……
@ Scholle : Deine Blogs sind klasse……sowas fehlt bei uns in Stuttgart….

abraeumer
1 Monat zuvor

Die Hofberichterstatter des Abendblatts setzen sich auch in dem neuesten Artikel für den Verbleib von Boldt ein. Wer den Artikel aber aufmerksam liest, bemerkt, dass der Aufsichtsrat noch eine Saisonanalyse und einen Ausblick auf die Zukunft von Boldt gefordert hat. Im Gegensatz zu den Ausführungen des Abendblatts steht daher ein Verbleib von Boldt überhaupt nicht fest. Der Rest der Presse schreibt kräftig beim Abendblatt ab und schon scheint es in Stein gemeißelt zu sein, dass der Versager Boldt in Hamburg bleibt.

Seit Jahren betreiben Boldt und Pletz die Strategie, Gegner über die Presse schlecht aussehen zu lassen. Alle Gegner, zuletzt Jansen, wurden so vernichtet und mundtot gemacht. Nunmehr steht der Aufsichtsrat im Fokus. Seit Wochen werden die Aufsichtsratsmitglieder als Deppen ohne Netzwerk dargestellt.

Aber die Aufsichtsratsmitglieder haben die zahlreichen Nichtaufstiege überhaupt nicht zu verantworten. Ganz im Gegenteil sie haben Boldt immer einen großen Etat zur Verfügung gestellt. Boldt hat komplett versagt.

Last edited 1 Monat zuvor by abraeumer
Rotkaeppchen1966
1 Monat zuvor

Waldschmidts Tor – letzter Spieltag 2017. Damals feierte man auch als sei man gerade Meister geworden und die Social Media Abteilung vom HSV postete irgendwas von Ätschi Bätschi- immer noch da. Strafe folgte auf dem Fuß Abstieg 17/18. Mir nötigt das Verhalten der Fans in Paderborn keinen Respekt ab. Die Verantwortlichen glauben wirklich daher es ist alles gut neben Walter ja auch Boldt.

Last edited 1 Monat zuvor by Rotkaeppchen1966
Rotkaeppchen1966
1 Monat zuvor

Ja – man kann es nur hoffen, dass sich viele Anhänger abwenden.
Die Eindrücke, die IvanAusKass hier rein gestellt hat, sind erschreckend.
Da stellt man sich wirklich Grundsatzfragen, was die Ausrichtung des Clubs betrifft.
Es ist für mich völlig unverständlich, bei so viel Geld im Spiel, wovon der größte Teil an die jedes Jahr im Frühjahr versagenden Spieler und einen konzeptlosen Sportvorstand geht, dass der Leistungsgedanke völlig verloren geht.
Wie ticken Ultras und SCer, die die Kommerzialisierung des Fußballs verteufeln, denen zujubeln, die es im Grunde genommen bei jährlichem Verpassen der Zielvorgaben quasi ohne Gegenleistung „abzocken“?
Aber – bestehen die Zielvorgaben noch in sportlicher Entwicklung und damit verbundenem Aufstieg?
Ich habe im Stadion auch die Erfahrung gemacht, dass die Zahl derer, die nicht in der Lage sind, ein Spiel über die gesamte Zeit zu verfolgen immer größer wird: Da wird umher gelaufen, Handy-Videos gemacht. Wenn man selber mal flucht, was für einen Mist die da zusammen spielen, wird man auch noch blöde angeguckt oder gar angemacht.
Kritik ist in der heutigen Zeit ja ohnehin verpönt. Es hat alles supi-dupi endgeil zu sein. Der Sohn eines Bekannten steht der Ultra-Szene nahe. Wenn du den fragst, was er von der Partie gesehen hat, ist das so gut wie nichts.
Da tummelt sich eine sog. „Fan-Szene“ im Stadion – ich sag es ganz offen: Denen geht es nicht um den HSV und die gehört da meiner Ansicht nach nicht hin.
Fragt mal rum, wer überhaupt Jonas Boldt oder einzelne AR-Mitglieder kennt.
Hier schrieb mal jemand (Paul Ericsoon war es meine ich), der HSV biete doch einen guten content (da musste ich erst mal nachgucken, was das ist):
Mir würde schon reichen, wenn sie mal wieder gut Fußballspielen würden.

Darmzotte
1 Monat zuvor

Da ist er, der eine kritische Blog pro Jahr, wenn alles gelaufen ist. Danke, Scholle.

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Was sind denn eigentlich die Verdienste, die Boldt zuzurechnen sind?

Das fünfmalige Scheitern am Aufstieg?

Das desaströse Bild, das der Club nach außen abgibt und ihn bundesweit lächerlich macht?

Dass er Hoffmann rausgekickt und dessen Rolle, die niemand versteht, übernommen hat?

Dass er als „Felix Krull von Hamburg“ Blendgranaten geworfen und sich als perfekter Hochstabler erwiesen hat?

Bitte helft! Ich verstehe einfach seine Rolle nicht.

Lässt man ihn nach allem, was im Zusammenhang mit Schmadke, Magath und Co öffentlich geworden ist, wirklich im Amt, sollten gleich mehrere grüne Minnas in den Volkspark beordert werden. Wie soll Boldt jetzt noch jemand für voll nehmen?

Vermutlich hielten die Räte die Ankunft der Fahrzeuge aber für einer Werder-Invasion.

Ballholer
1 Monat zuvor

Allein die Tatsache, dass beim HSV tatsächlich noch darüber nachgedacht wird, an diesem vollkommen unfähigen, erfolglosen und arroganten Unsympathen Boldt evtl. sogar festzuhalten, zeigt wie kaputt und toxisch krank unser Verein geworden ist ! Über Jansen und Costa wollen wir lieber garnicht reden. Die Saison ist noch nicht mal vorbei und das sinnbefreite Gelabere geht schon wieder weiter… St. Pauli und Holstein sind in der Bundesliga angekommen – großer Respekt ! In beiden Clubs wurde mit Leidenschaft gearbeitet und gespielt und als HSV- Fan kann mich sich eigentlich nur noch schämen, solange Boldt, Jansen, Costa und wie sie alle heißen noch etwas zu sagen haben. Shame on you !

abraeumer
1 Monat zuvor

Wie befürchtet wünscht sich Baumgart Spieler von der Kölner Resterampe. Nach Schmitz möchte Baumgart den 32-jährigen Uth haben. Uth hat in dieser Saison ca. 320 Minuten und in der letzten Saison 40 Minuten in der Bundesliga gespielt, die restliche Zeit war er verletzt. Er ist mit 30,86 km/h sehr langsam.

Es bleibt unterirdisch.

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Wenn es stimmt, was die Hofberichterstatter vom Abendblatt verkünden, sollten die Aufsichtsräte, die für die dringend notwendige Boldt-Ablösung stimmten, sofort zurücktreten und den Club seinem sportlichen und wirtschaftlichen Schicksal übergeben. Einem solchen Panoptikum darf niemand mehr angehören wollen, der noch alle Sinne beisammen hat.

Der Club muss erst völlig abstürzen, bevor die dunklen Mächte von ihm ablassen.

Wenn jetzt nicht irgendjemand aufsteht, um gegen die Unfähigen und Egoisten aufzubegehren, ist der Club verloren.

Es ist schier unfassbar, wie dieser Club zerstört wird. Man wird sich an die Verantwortlichen irgendwann erinnern. Das ist gewiss. Auch wenn der HSV dann kaputt ist.

P.S.
Was das Abendblatt und dessen Hofberichterstatter Jacobs und Schiller angeht;
können die morgens noch in den Spiegel gucken?
Ich kenne beide ja nicht persönlich und möchte ihnen nicht zu nahe treten. Ich weiß auch nicht, ob sie frei in ihrer Meinungsäußerung sind. Dazu könnte Scholle vielleicht was sagen. Aber so kann man doch nicht sinnvoll sein Tagewerk verrichten. Ich mag ja nicht gleich von böser Propaganda ausgehen, ‚tendenziös‘ wäre aber auch mehr als nur untertrieben.

Last edited 1 Monat zuvor by Jörg Brettschneider
MeinVerein2021
1 Monat zuvor

Es ist geradezu verrückt, Boldt weitermachen zu lassen, weil man sich nicht auf eine Alternative einigen kann, obwohl ihm die Aufsichtsräte nicht mehr vertrauen, mindestens Zweifel haben.

Noch irrer wäre es, Boldt zum VV zu befördern.

Dieser AR hat Boldt das Ziel Aufstieg vorgegeben. Fünf Mal! Fünf Mal nicht geschafft! Es gibt für jedes Mal Gründe, aber auch fünf Mal einen praktisch und rechtlich Verantwortlichen.

Dann möge man sich von einem Profifußball-Headhunter oder so Kandidaten vorschlagen lassen. Die Vorschläge kämen dann nicht aus der Mitte des Gremiums, was die Einigung vielleicht leichter machen würde.

Allerdings müsste man sich dazu auf ein Anforderungsprofil einigen. Das hat sich wahrscheinlich seit dem Abstieg nicht verändert und sollte in der Ablage noch zu finden sein.

Man könnte auch einen Mediator hinzuziehen. Jedenfalls ist das Bild nach außen so unmöglich und peinlich, dass dies der einen Dame und den Herren auch auffallen und sie motivieren müsste, die Kurve zu kriegen. Subito!

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Gestern hatten wir Angst vor der Bochumisierung.

Heute würden wir uns darüber freuen.

Das hätte vor wenigen Jahren kein Mensch geglaubt.

Der Prozess setzte aber schon in den Nullerjahren ein, als Journalisten von einem betrunkenen und grölenden Mob von einer Mitgliederversammlung ausgeschlossen wurden. Es war nur der Beginn der Übernahme des HSV durch die „Mitbestimmer“.

Schon damals war klar, dass der Club langfristig keinen Erfolg mehr haben würde. Und das kann er angesichts des desolaten aktuellen Zustands auch zukünftig nicht mehr.

Schneider
1 Monat zuvor

Wenn ich das Bild vom unfähigen Aufsichtsrat sehe schwillt mir der Kamm,muss doch Möglichkeit geben diesen Haufen aufzulösen und durch Kompetente zu ersetzten
Eine Aufarbeitung der Saison mit Boldt ist nur Fake,sollte die letzten Jahre auch stattfinden und das Ergebnis sieht man ja……..immer weiter so
Ein Neuanfang ohne Boldt, Costa und auch Baumgart ist unausweichlich

Kosinus
1 Monat zuvor

Man sollte die singenden Teenie- Fans auch nicht repräsentativ für alle Mitglieder sehen.
In Paderborn waren auch einige HSV-Fans dabei, die ob der Leistung in ungläubiger „Schockstarre“ waren.

Ich finde es nicht gut, wenn die Fans solche Nichtleistungen noch mit Applaus und Gesang belohnen.

Da wünsche ich mir mal wie früher ein zünftiges: „Wir ham die Schnauze voll…. “ oder „Wir sind Hamburger und ihr nicht“

Ich frag mich, warum und wann diese ehemalige Leistungskuktur auch von den Fans durch eine Eventkultur abgelöst wurde.
Und genau diese bestimmen dann indirekt u.a., wer Mitglied im Aufsichtsrat wird.

Wenn ich im Stadion bin, will ich Kampf und 3 Punkte am Ende sehen. Alles andere ist sekundär.

Last edited 1 Monat zuvor by Kosinus
flow298
1 Monat zuvor

Wenn man sich die letzten gut 6-8 Wochen nochmal ins Gedächtnis ruft, wie vorhersehbar der Ausgang der Saison doch wieder einmal war, wie auch schon die letzten 5-6 Jahre, wird einem nur noch schlecht.
Das fühlt sich gerade tatsächlich so an, als gäbe es nix was den Club noch retten könnte.
Dazu noch die Meldungen, das diverse Talente den Verein verlassen werden oder zumindest darüber nachdenken.

Und alles im selben Ausmaß schon zig Male erlebt. Und nix gelernt. Also auch nicht überlebensfähig. Isso! Die Hülle aufbewahren und bei Zeiten und einer günstigen Sternen Konstellation von innen entkernen.
Vorschläge wer es denn richten könnte, kann ich nicht abgeben weil ich nicht mal weiß wer da überhaupt noch Bock drauf hat.

Scorpion
1 Monat zuvor

In Hamburg gibt es die Reeperbahn (mit einem Stadteilverein in Liga 1), deshalb passt dieser Vergleich.

Der HSV war mal eine edle Escort Dame, die in den besten Fuballkreisen der Welt zuhause war.

Aus ihr ist leider eine agbehalfterte Nutte auf dem Hartgeldstrich geworden, die zwar noch ein paar (hüpfende) Freier hat, aber ansonsten nur noch Mitleid und Abscheu verursacht.

Kosinus
1 Monat zuvor

Willkommen Herr Boldt beim HSV.

Ich hoffe Sie sind endlich der Mann, der den HSV wieder zurück in Liga 1 führt. Sie haben in Leverkusen bewiesen, wie grandios Sie einen Kader aufbauen können. Die aktuellen Erfolge sind eng mit Ihnen verbunden, sie haben das Fundament gelegt.
Die Jonas-Boldt-Allee ist Ihnen beim Triple-Sieg sicher.

Stefan Marquardt
1 Monat zuvor

Zweite Meinung 

Sehr geehrter Herr Dr. Reichel,

ich habe die eingereichten Dateien mit den elektrophoretischen Daten der Urinprobe XXXX

Screening
Ich habe mich mit Ihnen in Verbindung gesetzt, um die Daten des ITP-Bulletins anzufordern. Gemäß Ihrer E-Mail vom 22. Juni 2023 hat die WADA um eine zweite Stellungnahme ohne Berücksichtigung der ITP-Ergebnisse gebeten.

Bestätigung
Die Qualität des Gels (Analysedaten vom 14. Juni 2023) ist ausgezeichnet, weist keinen störenden Hintergrund auf und entspricht den Kriterien der WADA.
Die Analyse der Probe in Lane 14 (DE XXX A) zeigt eine Bande mit einer Intensität, die mit der negativen QC in Lane 2 sehr gut vergleichbar ist.
Schlussfolgerung

Aufgrund der begrenzten verfügbaren Informationen würde ich die Probe als negativ interpretieren.

(Quelle
Übersetzt aus dem englischem vom Brief von Voss an Reichel)

Dies ist vermutlich ein Brief aus der Bol Doping Affäre von Voss an Reichel. Auch hier gab es Unstimmigkeiten beim Lesen und interpretieren der Teststreifen.
Man hat die Aufhebung der Sperre beschlossen und Besserung gelobt. Das Testverfahren wurde hier von einem Gutachter, der auch Vusko unterstützt, filetiert.
Es besteht berechtigte Hoffnung, dass der CAS das berücksichtigt.

Zumal noch folgender Satz gefallen ist, von einem der drei Richter: “ Der Engländer stellte klar, dass ihm das von der Anklage nahezu in Dauerschleife wiederholte Argument, nur die Experten der Wada können eine Epo-Analyse fachgerecht bewerten, nicht ausreiche.“ (Quelle Hamburger Abendblatt, bzw. Video der Verhandlung von der CAS zur Verfügung gestellt)

„Die Wada will Schlüsse aus dem Fall von Bol ziehen. Der Richter begrüßte dies und hofft, dass künftig falsche positive Proben vermieden werden.“

Quelle dpa-infocom

Last edited 1 Monat zuvor by Stefan Marquardt
Marcel Jacobs
1 Monat zuvor

Mich wundert ja schon ein wenig das die Bayern bei ihrer Trainersuche einen Kandidaten so gar nicht auf dem Schirm haben der schon mal den Nachwuchs trainierte und dabei eine Philosophie spielen lässt die Ihresgleichen sucht. Immerhin wäre er damit zweimal fast aufgestiegen.

Kopite
1 Monat zuvor

https://www.kicker.de/hsv-in-der-zukunftsfalle-laehmende-uneinigkeit/1024374/artikel

Auch wenn es eine Binsenweisheit ist: Der Fisch stinkt IMMER vom Kopfe her! Spätestens seit 2009 ist der Aufsichtsrat des HSV die Quelle allen Übels!
Immer und immer wieder!
„Club der Ahnungslosen“ ist keineswegs überzogene Kritik sondern fast noch ein Ehrentitel!

Schämt Euch Ihr Flitzpiepen!!!

Last edited 1 Monat zuvor by Kopite
profikommentator
1 Monat zuvor

Der Costa KannAlles der laut Berichten in diversen Bereichen des operativen Geschäfts rumwurstet hätte, statt damals befördert zu werden, raus gemusst – kann man jetzt nachholen.Jonas muss obwohl er den Verein auf gesunde Füße gestellt hatte raus. Der halbe AR muss raus und mit sportlicher Expertise aufgefüllt werden. Im Jugendleistungszentrum muss es endlich Ergebnisse geben, da muss viel aufgearbeitet werden. Teilzeit-Horst ist dafür vielleicht zu alt oder zu lieb, so dass man da ggf. noch zusätzliches, kompetentes Personal braucht und an die Strukturen optimierend rangehen muss. Ob Kult-Baumi raus muss, muss dann der neue Sportdirektor zusammen mit AR und Vorstand entscheiden – nachdem sie eine langfristige Philosophie entwickelt haben, die man verfolgen will und nach der sich die Kaderveränderungen und Trainer auch richten. Besagter Kader muss selbstverständlich auch ausgemistet werden – Baka hat man langfristig gebunden, beim Rest muss detailliert analysiert werden.Da der Fisch aber vom Kopf stinkt, muss auch HSV-Boss Jansen raus und jemand rein, der Autorität hat und bei dem es auch irgendwen interessiert, wenn er was sagt – und der auch was sagt.
Wir sehen: es gibt viel zu tun, worauf wartet man? Stehen noch entspannte Malle-Tripps an, bevor irgendeiner irgendwas macht?!

Last edited 1 Monat zuvor by profikommentator
Negan
1 Monat zuvor

Wie hier Stimmung gemacht und Polemik betrieben wird, ist kaum zu ertragen.

Hier äußern sich „Experten“ und werfen Jan Ullrich, Lance Armstrong, Mario Vuskovic und Bakery Jatta in einen Topf, und bewerten neunmalklug deren Vergehen. Unsäglich.

Thema Jatta:

Bakery Jatta hat als Mensch einen klaren Verlauf, Bakary Daffeh hat drei Mitspieler, einen Trainer, die Ihn identifizieren sowie eine email-Adresse. Somit ist für mich der Sachverhalt so möglich, dass Bakery Jatta einen Grund hatte, sich kurzfristig als Daffeh auszugeben, persönliche oder vielleicht sportliche Gründe. Der Kerl hat damit aber Niemandem geschadet.

Mario Vuskovic ist ja nun Niemand, der sich tot schweigt, wie es andere Dopingsünder gemacht haben. Er ging ab den ersten Tag in die Offensive um seine Unschuld zu beweisen. Sorry, wenn ich ein privates Umfeld habe, und ich hätte gedopt, dann wäre das in meinem privaten und engsten Umfeld besprochen und diskutiert worden.

Und dann, liebe Darmzotte, wäre ein „Deal“ auch logisch gewesen. Aber vielleicht, liebe Darmzotte, gibt es in Deiner destruktiven Denkweise ja doch noch einen Lichtstreif am Horizont, der auch mal zulässt, die Dinge nicht zu 100% in die „schuldig“-Ecke zu denken.

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Es wird immer skurriler!

Boldt soll selbst eingeräumt haben, dass ihn die Arbeitsfülle im sportlichen Bereich überfordert habe!

Das ist doch alles nicht mehr zu glauben!

Er hat Hoffmann weggekickt und behauptet, man bräuchte keinen Vorstandsvorsitzenden. Später – im Jahre 2022 – habe er eine Art Technischer Direktor installieren wollen, obwohl schon Costa da war. Mutzel hat er ebenfalls weggekickt bzw dilettantisch „fristlos entlassen“ (ha ha ha).

Er wollte die Macht, aber nicht die Arbeit. Diese wollte er an die Untertanen delegieren und in der Öffentlichkeit geil dastehen. Jetzt kommt er auf einmal so. Nicht zu fassen.

Was darf sich dieser Schnösel eigentlich noch alles erlauben?

Und wie bescheuert kann ein Aufsichtsrat eigentlich sein, sich so von „Felix Krull“ verars…en zu lassen?

Es wird immer besser…

Alles – wirklich alles – ist besser als dieser Sportvorstand. Das ist keine Kunst. Ob Brazzo oder Magath, wirklich egal wer.

Wer jetzt immer noch nicht sehen will, dass es mit diesem Mann nicht weitergehen darf, sollte sich schnell ins UKE begeben.

Der Elferrat kann sich doch nicht so vorführen lassen!

Norbert Schröder
1 Monat zuvor

Das Thema Boldt und AR ist hier im Blog wohl ausdiskutiert. Leider erklären die Befürworter nicht, was mit der “ Ruhe im Verein“ konkret gemeint ist
Schauen wir in die Zukunft,
wie könnte diese aussehen. Bekommen wir Münchner Verhältnisse
Es ist noch zu früh dies mit Gewissheit zu sagen. Einige Anzeichen sprechen dafür
Der HSV ist in seiner “ Denke“, in seinen Strukturen und Prozessen in die Jahre gekommen. Agile und flexibel Clubs rennen uns davon. Kaderumbrüche bedeuten dort langfristige Weiterentwicklung, beim HSV „last minute“ Einkäufe und Absagen.
Internationale Spieler mit Bundesliga Format werden gehandelt, Sazonov sollte kommen, Hadzikadunic kam, weil er nachvollziehbar aus Russland weg wollte und durfte. Gute Namen kommen nicht mehr zum HSV. Punkt.
Hier wird ein weiteres Versagen deutlich, was in die Zukunft wirkt. Was ist aus der Strategie “ Ausbildungsverein “ geworden. Hrubesch ist bei den Frauen,  erfolgreiche Jugendtrainer gehen, die Zweite darf spielen aber nicht aufsteigen, der Campus arbeitet in aller Stille und welche Jugendtalente sehen wir aktuell im Kader. ?
Eine fehlende sportliche Philosophie & Strategie fehlt auf allen Ebenen
Pauli und Kiel sind das genaue Gegenteil vom HSV.
Investoren, Geldgeber und Marketing Strategien werden den Marktgesetzen folgen.
DIe Gestrigen werden die verbleibenden Felle aufteilen und sich weiter zerfleischen ohne Mehrwert.
Erkennt der HSV jetzt nicht die Realität und ergreifen die Nordclubs einigermaßen ihre Chance,  wird der HSV ein 1860 Verein, ohne sportliche Zukunft

Last edited 1 Monat zuvor by Norbert Schröder
Aleksandar
1 Monat zuvor

Mir geht das Gelaber von den tollen Fans so auf den Sack.
Die lautesten sind die in der Kurve und das zu Hause wie auch auswärts im Gästeblock.
Um die allein geht es mir, sie machen die Stimmung.

Ich empfinde es manchmal schon als sehr gruselig, das selbst bei Gegentoren die Dauergesänge in der Kurve selten bis gar nicht verstummen!

Leichte Pfiffe in der Halbzeit werden sofort niedergejubelt.

Wenn wir doch so tolle Fans haben, warum spielt der HSV immer noch in der zweiten Liga und das mit einer stetig abnehmenden Qualität bei zunehmender Beklatschung durch die Ultras.

Liegt es vielleicht daran, dass die tollen Fans jeden Scheiß beklatschen, nur um sich selbst zu feiern.

Jeden Spieler, der sich an die Raute fasst, in den Himmel heben und fanatisch feiern und das selbst nach einem lieblos verschossenen Elfmeter oder nach der hundertsten Flanke in die Stadiondecke.

Ich glaube euch die Waldorfmentalität nicht mehr.

Es geht doch gar nicht mehr um Sport oder um Fußball, es geht nur noch um das Ultra-Fan-Event.

HSV-Unkritische Fans sind der Grund für die ganze Scheiße im Verein und das vom Aufsichtsrat bis in die Kurve.

hessenadler
1 Monat zuvor

McDonald‘s benennt Hamburger in St. Paulianer um 
Der Fast-Food-Konzern McDonald’s denkt nach Jahren des vergeblichen Wartens um! Der Hamburger bekommt jetzt endlich einen Namen, der nicht ganz so zweitklassig klingt.
Die Kundschaft von McDonald’s muss sich künftig umstellen: Ab sofort führt die Fast-Food-Kette keinen Hamburger mehr auf der Menükarte. „Nach sechs langen Jahren des vergeblichen Wartens ist es jetzt leider an der Zeit, der unangenehmen Wahrheit ins Gesicht zu schauen“, heißt es dazu seitens der Konzernleitung, „es wird zwar selbstredend weiterhin Hamburger bei McDonald’s geben, allerdings unter einem zeitgemäßeren Namen, der nicht so zweitklassig klingt.“

Demnach werde das beliebte Fleischbrötchen ab sofort als sogenannter St. Paulianer über die Theke gereicht, teilt das Unternehmen mit. „Mit Hamburger verbindet man landesweit mittlerweile in erster Linie sportlichen Misserfolg und Gammelfleisch, das können wir als Unternehmen so nicht mehr länger hinnehmen“, stellt man bei McDonald’s hinsichtlich des erneut misslungenen Aufstiegsversuchs des Hamburger SV unmissverständlich klar.

St. Pauli hat mehr Klasse als HSV
Im wahrsten Sinne des Wortes erschwerend käme das Maskottchen Dino hinzu, mit dem der Verein stolz auf seine ewige Zweitligazugehörigkeit anspiele, die der HSV inzwischen so lange innehat wie noch kein anderer Club vor ihm. „Dino Hermann ist zwar zweifellos der fitteste Mitarbeiter des Clubs, lässt einen aber unweigerlich an Fettleibigkeit denken, womit wir natürlich nichts zu tun haben“, so der Konzern.

Im Vergleich dazu löse der neue Fleischbrötchen-Name deutlich weniger Fremdscham aus: Mit St. Paulianer verbinde jeder Fußballfan seit dem vergangenen Wochenende Erfolg und Erstklassigkeit, ist man in den Reihen von McDonald’s überzeugt. Aus dem gleichen Grunde werde man auch bei den Kaltgetränken eine Änderung vornehmen und keine Cola mehr anbieten.

„Die heißt jetzt Coca-Kieler“, erklärt der Fast-Food-Riese, der außerdem in den kommenden Tagen seinen deutschen Konzernsitz von der tristen Erstliga-Provinz München nach Leverkusen verlegen will.
 
http://www.welt.de/satire/article251487134/Wegen-HSV-McDonald-s-benennt-Hamburger-in-St-Paulianer-um.html

Und was ist daran Satire ?

AD1979
1 Monat zuvor

Was ist an dem unkritischen Verhalten der Fans so bewundernswert? Ich halte diese Leute für ein Teil des Problems. Das Problem beim HSV besteht darin, dass der Beitrag zum sportlichen Erfolg keine Rolle spielt. Der HSV ist kein Fussballprofiklub mehr, sondern eine Art Loveparade. Die Besucher feiern sich selbst, nicht den HSV. Solange die Party weitergeht und gut besucht wird, sehen Boldt und seine Freunde keinen Grund etwas zu ändern. Magath würde den Fokus auf den sportlichen Erfolg legen und dann wäre für die Funktionäre aus dem Supporterslager ganz schnell Party over and out.

Schneider
1 Monat zuvor

Wenn kommt Aufsichtsrat mal aus der HÜFTE und entlässt die Versager und wenn man liest das Uth im Gespräch ist,dann zweifle ich auch immer mehr am Trainer

Stefan Marquardt
1 Monat zuvor

Wenn ich hier die Kommentare lese, dann interessiert euch das Schicksal von Vusko überhaupt nicht. Wie euch eigentlich auch nicht der HSV interessiert. Eure Mission ist es hier Leute zu dissen und sich dabei auf die Schenkel zu klopfen. Bevor ihr aber Gerüchte über die Verhandlung in Lausanne und über die Aussage von Vusko verbreitet, nehmt euch Zeit und schaut euch das Video an. Englisch weret ihr ja wohl verstehen, oder?

Hearing (Day 1) CAS 2023/A/9550 / CAS 2023/A/9586 / CAS 2023/A/9607…

Last edited 1 Monat zuvor by Stefan Marquardt
Bastrup
1 Monat zuvor

Bitte nicht Brazzo!

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Hartnäckig hält sich das Gerücht, Boldt habe noch eine Chance auf Weiterbeschäftigung. Vor allem das hofnahe Abendblatt möchte „Boldt nicht abschreiben“.

Ich weiß nicht, was der zahme Jacobs an Boldt findet. Irgendwas muss es sein. Schiller finde ich als Musicact auch besser.

Aber ich kann wirklich nicht glauben, dass der Aufsichtsrat von Schilda tatsächlich ernsthaft darüber nachdenkt, den fünffach (!!!!!) Gescheiterten zu behalten.

Es wäre mehr als die Aushöhlung des Leistungsprinzips und viel mehr als der nächste Schildbürgerstreich.

Boldt hat kein Gefühl für die Kaderzusammenstellung und den passenden Trainer zum richtigen Zeitpunkt. Und wird es auch nicht mehr bekommen. Das ist einfache Stochastik.

Er kann es einfach nicht. Wieviele Beweise soll er noch liefern? Er hat doch schon „alles gegeben“…

Kosinus
1 Monat zuvor

https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article242354144/hsv-news-jonas-boldt-soll-bleiben-aufsichtsrat-veto-salihamidzic.html

Ich hatte wohl Recht, Boldt bleibt weil der inkompetenteste Aufsichtsrat aller Zeiten ohnehin keinen geeigneten Ersatz finden wird. Boldt lacht sich erneut in den Schlaf!

Peter Ariel
1 Monat zuvor

So eine schöne Heimniederlage im letzten Saisonspiel wäre für diesen Trümmerhaufen ganz nett. Der HSV mutiert immer mehr zum ekelhaftesten und peinlichsten Profiverein Deutschlands. Ich gönne Boldt, Costa, Baumgart und dem Inklusionsrat aus tiefsten Herzen den Abstiegskampf in der nächsten (achten!) Zweitliga-Saison.

Syed Hassan Raza
1 Monat zuvor

Realitätverweigerung der Amtsträgern ist nicht zu überbieten.

Wahnsinn ist das, wie diese Weltverein sich selber zu Nichten bringt.

Hier werden Sackseifen Verkäufer zu Präsident gemacht und selbstdarsteller zum Sportvorstand.

St. Pipi und Kiel steigen mit wenig Etat und Teamgeist auf.
Das hat uns gezeigt dass man ohne kauf von Sackspray auch aufsteigen kann.

Nur der HSV

Thomas Ruf
1 Monat zuvor

Hallo Aufsichtsrat bitte Mut zur Veränderung
Ein weiter so darf es nicht geben

Syed Hassan Raza
1 Monat zuvor

Hi,

die Führungskräfte fangen mit Janix, Bsinn und AufsichtRatlos an.

Ich möchte gerne den ersten raus aus Hamburg sehen. Der Fisch stinkt vom Kopf herab und zwar extrem. Er verteckt sich immer hinter anderen und betreibt seine Marketing für Sackseife. Er hat null Ahnung vom Führung.

Janix kann gerne zu Gladbach und Boldt zu Leverkusen damit HSV aufsteigen kann.

Nur der HSV

Thomas Blum
1 Monat zuvor

Scholle, Du legst den Finger in die Wunde, aber Lösungsansätze, Ideen bleibst auch Du schuldig. Also, ich bin gespannt, ob es a) substantielle Erklärungen dafür gibt, warum sich der HSV in dieser Situation befindet, dass er es seit Jahren nicht schafft, die starken Entscheider auf die entsprechenden Posten zu bekommen. Und b) was man mit diesen Erklärungen dann machen kann, wie das Problem zu lösen ist.

Ich lese „Costa raus, Boldt raus, Aufsichtsrat raus“. Was ich nicht lese: was dann? Selbst wenn man alle raus wirft, wie stellt man sicher, dass nicht wieder Flachpfeifen auf die Posten gelangen.

Und ja, hier gibt es eine Parallele zur Politik: sagen, was nicht geht, ist immer einfach. Sich positionieren für eine Lösung / Vorgehensweise macht angreifbar und wird deswegen gerne vermieden. Ich finde allerdings, wer keine konstruktiven Gedanken hat, sollte sich mit den destruktiven auch zurückhalten.

FrankWestwood
1 Monat zuvor

Scholle, Deine Analyse teile ich voll! Aber es kann nicht sein, dass der Verantwortliche für dieses Dilemma aus einer Personalnot heraus hochbefördert wird. Ich bin und war immer gegen ein Engagement von Felix Magath, mittlerweile muss der geneigte Fan ja froh sein, wenn er käme! Boldt ist verbrannt, das weiss er auch selbst. Dieses „Ich gebe nicht auf“ und “ Ich bin der beste für den Job“ – Gerede muss er ja machen, da Vertrag. Auch er weiss im Grunde das sein Stern gesunken ist, also geht er jetzt mutmaßlich in Sachen Abfindung auf Kurs. Es gibt Zeiten, da wünscht man sich sogar Bernd Hoffmann wieder zurück……

Last edited 1 Monat zuvor by FrankWestwood
horst schlau
1 Monat zuvor

Der Aufsichtsrat passt sich problemlos der Mannschaft an !!! 💪💪💪

Calimero
1 Monat zuvor

Die Werder Wochen werden eingeläutet. Mit David Igboanugo, wechselt das nächste Talent an die Weser.

Last edited 1 Monat zuvor by Calimero
Darmzotte
1 Monat zuvor

Hätte Vuskovic übrigens gestanden, würde er im November 24, also in 6 Monaten, wieder auf dem Platz stehen.

Sollte er aber jetzt nicht durchkommen mit seinem Einspruch, würden es weitere 2 Jahre werden.

Clever, oder?

alwaysHSV
1 Monat zuvor

Scholle dein Beitrag liest sich so, als wäre das Stadion schon seit ca. 1887 ständig ausverkauft oder zumindest so gut wie. Dies trifft aber absolut nicht zu. Es gab hier auch Zeiten in denen das Stadion bei weitem nicht gut gefüllt war und zwar nach dem Umbau genauso wie schon vorher. Es muss also schon etwas eingetreten sein was in Hinsicht auf den Zuschauerzuspruch eine starke Änderung herbeigeführt hat.
Ob dafür nun wirklich Walter bzw. seine Art des Fußballs verantwortlich war will ich jetzt nicht behaupten aber Fakt ist eben, dass die Zahlen stark gestiegen sind und zusätzlich auch bei den Mitgliederzahlen. Fakt ist auch, dass dies kein bundeseinheitlicher Trend ist.

Darmzotte
1 Monat zuvor

Trotz der ganzen Kritik finde ich es positiv, dass so gar nichts bzgl. Personalplanungen nach außen dringt.

Man darf und muss ja davon ausgehen, dass schon längst mit anderen Spielern und Vereinen gesprochen wird, um die nächste Saison erfolgreicher anzugehen.
Alles andere wäre ja grob fahrlässig.

Costa kann ja jetzt dank der Planungssicherheit die detailversessen gescouteten Spieler ansprechen.

Schneider
1 Monat zuvor

Was das soll Saisonauswertung durch Boldt beim Aufsichtsrat, jedes Jahr durchgeführt und Schlussfolgerungen bla,bla,bla und nichts verbessert.
Nur eine Alternative Boldt und Costa freistellen

Goczol
1 Monat zuvor

Wer von der Unschuld von Mario Vuskovic

(22) überzeugt ist, hält diesen Anblick schlecht aus …
Bei seiner Aussage im Doping-Prozess vor dem Internationalen Sportgerichtshof CAS in Lausanne/Schweiz ist der HSV-Verteidiger mehrmals in Tränen ausgebrochen.
Wie erst jetzt veröffentlichte Video-Aufnahmen vom ersten Verhandlungstag am Dienstag zeigen, sagte der Kroate mehr als zehn Minuten aus.
BILD zitiert die wichtigsten Passagen in voller Länge.
Über den 16. September 2022, den Tag der Doping-Probe, die positiv auf Epo ist, sagt er:
„Es war ein normales Training vor dem Spiel. Wir hatten ein Team-Meeting und eine Stunde intensives Training. Das Training vor dem Spiel war unter unserem Trainer (Tim Walter, d. Red.) immer so intensiv wie das Spiel selbst. Normalerweise gehe ich danach immer noch ins Gym, aber dann kamen sofort die Doping-Kontrolleure zu mir und einem Mitspieler (Xavier Amaechi, d. Red.) und sagten, wir sollen mitkommen in den Doping-Kontrollraum.
Fünf Minuten nach dem Training habe ich meine erste halbe Flasche Urin abgegeben. Dann haben wir gequatscht, Wasser getrunken und etwa 15 Minuten später habe ich den weiteren geforderten Urin abgeben.“
Auf die Frage seines Anwalts Tomislav Kasalo (der die Aussage mit Zwischenfragen strukturiert), was danach passiert sei, antwortet Vuskovic mit brüchiger Stimme:
„Danach habe ich trainiert, die Spiele gespielt. Und das ist alles. Ich wurde zweimal getestet in der Zeit, beide waren negativ.“
Dann bricht es aus Vuskovic heraus, knapp eine Minute ringt er um Fassung, schluchzt, vergräbt den Kopf in den Händen, atmet schwer, trinkt Wasser und richtet sich schließlich auf, sagt: „Es ist okay.“
Anwalt Kasalalo sagt kurz darauf: „Jetzt kommt der schwerste Teil, der 11. November …“
Vuskovic, der wieder stockt: „Ich kam mit meinen Beratern zum HSV-Gelände, wir wollten mit dem Sportdirektor über die Situation reden. Eigentlich war das etwas Gutes. Ich glaube, ich zeigte gute Leistungen auf dem Platz. Wir wollten mit dem Sportdirektor vielleicht über einen neuen Vertrag sprechen.
Ich habe mich danach zum Training bereit gemacht und fünf Minuten später rief Sportvorstand Jonas Boldt an, ich solle sofort zu ihm hochkommen. Ich dachte, sie hätten sich auf etwas Gutes geeinigt. Ich bin dann hoch und dann hat mein Berater mir gesagt, dass ich positiv bin.“
Weiter: „Ich hatte noch gescherzt: Ich hoffe, es ist nicht wieder Corona, denn das hatte ich vorher schon. Aber er sagte: Du bist positiv auf Doping. Ich sagte: Das kann nicht sein. Ich hatte nie etwas in meinem Leben genommen, habe so etwas nie gemacht.
Er sagte: Du bist positiv auf Epo! Ich sagte: Ich weiß nicht mal, was Epo ist. Ich höre das zum ersten Mal.“
Vuskovic muss wieder absetzen, weint und schluchzt etwa eine halbe Minute.
„Keiner im Raum wusste, was Epo ist. Wir haben den Arzt angerufen, der hat uns alles bestätigt. Ich bin dann runter, habe mein Training gemacht. Aber mein Kopf war ganz woanders. Dann kamen wir zurück und direkt danach wartete die Polizei in der Kabine auf mich. Sie sagten: Du musst alleine kommen, die anderen müssen warten draußen.“
Wieder Stocken …
„Es war unglaublich. Alle schauten auf mich, als ob ich etwas Schlimmes getan hätte. Aber ich habe nie etwas getan und wusste gar nicht, was passiert. Sie haben mein Telefon genommen und andere Sachen aus der Kabine.
Sie waren auch bei mir zu Hause, wo meine Freundin alleine war. Der Teammanager gab mir das Telefon und sagte mir, meine Freundin braucht dich. Sie war aufgelöst, da sind drei Fremde in unserem Apartment und sie hätten einen Durchsuchungsbefehl.
Sie fanden nichts, genauso wie im Klub. Ich wusste nicht, was sie gesucht haben. Sie fotografierten alle Räume und auch meine Freundin. Sie haben mein iPad und mein zweites Telefon genommen und andere Privatsachen wie Zahnpasta und Cremes.
Am Verein waren wir durch, ich wollte zu Hause mit meiner Familie sprechen. Dann warteten zwei Polizisten vor der Geschäftsstelle und sagten: Fass nichts an! Wir müssen das Auto untersuchen. Sie sagten: Du musst mitkommen zur Polizeiwache. Ich musste mehrere Stunden warten, bis der Arzt kam, um eine Blut- und Urinprobe zu nehmen. Die waren auch negativ.
Dann bin ich nach Hause und wollte mit meiner Familie sprechen. Ich wusste immer noch nicht, was eigentlich passiert war.“
Sein Anwalt fragt ihn, wie sich sein Leben dadurch verändert habe.
Vuskovic: „Es war ein absoluter Albtraum. Wie in erster Instanz (beim DFB-Sportgericht, d. Red.) gesagt: Ich würde das meinem schlimmsten Feind nicht wünschen, das zu erleben, was meine Familie und ich seit eineinhalb Jahren durchmachen. Das, was ich kann, ist Fußball spielen und das haben sie mir genommen.“
Letzte Frage Kasalo: „Bist du ein Betrüger?“
„Nein. Ich würde nie das tun, was sie mir vorwerfen.“
Weit über zehn Minuten dauert die Aussage, Vuskovic muss auch noch zwei Fragen von Richter Luigi Fumagalli zu Trainingsinhalten beantworten.
Hinterher geht Vuskovic mehrere Minuten aus dem Raum, will sich das Gesicht waschen – auch um seine Tränen abzuwischen.
So steht es in Bild Plus. „Ohne die Tränen Überschrift „

Stefan Marquardt
1 Monat zuvor

Für die ehemaligen Walter Hater, heute sind sie ja Baumgart Hater und zukünftig haten sie unter Umständen Eichner. Bei euch ist es egal, wer Trainer ist oder wird, dito Sportvorstand.