Der HSV hat noch einen langen Weg vor sich

von | 14.07.21 | 64 Kommentare

5 Gründe für eine erfolgreiche Saison 2021/2022 – so hieß es gestern von meinen Gastautoren Philipp und Konstantin. Die beiden HSV-Anhänger und Initiatoren des „Nordleuchter-Podcasts“, hatten sich die Mühe gemacht, uns hier aufzuschreiben, warum sie an eine gute Saison glauben. Und das haben sie sehr schlüssig hinbekommen. Dass diese Analyse natürlich auch Diskussionen auslöst – logisch. So ist es eigentlich immer. Und so war es ja auch gewollt! Deshalb habe auch ich mir mal die Mühe gemacht, und bin die Punkte einzeln nacheinander durchgegangen. Los geht’s:

1. Trennung von Altlasten

Zuallererst darf man den HSV beglückwünschen. Sie haben es nach fünf Jahren endlich geschafft, sich von Bobby Wood zu trennen. Zudem zieht der HSV endlich Konsequenzen aus dem Nicht-Aufstiegs-Triple und dem wiederholten Erreichen des vierten Platzes. Der Verein trennt sich mit sofortiger Wirkung von Gideon Jung und Khaled Narey. Beide kassieren noch eine ordentliche Abfindung, da sie noch laufende Verträge hatten und nicht von sich aus gehen wollten. Anders sieht es bei Sven Ulreich aus, der von sich aus auf den HSV zukam, um seinen Vertrag aufzulösen. Deshalb wurde für ihn keine Abfindung fällig. Ulreich kehrt ablösefrei zum FC Bayern München als Vertretung von Manuel Neuer zurück. Der kurze Ausflug in ein Dasein als aktiver Profi offenbarte gravierende Qualitätsmängel, zumindest im Spiel mit dem Fuß. Neutrainer Tim Walter benötigt für sein Spielkonzept einen Torhüter, der fußballerisch versiert ist. Der HSV verabschiedet sich im gegenseitigen Einvernehmen von Aaron Hunt. Der Vertrag des altgedienten Mittelfeldmanns und Ex-HSV-Kapitäns lief aus und wurde auch aufgrund vieler Verletzungen und bleibender Zweifel am körperlichen Zustand Hunts nicht verlängert. Schließlich wurde auch der Vertrag von David Bates aufgelöst, der allerdings schon seit Langem keine Rolle mehr in den Überlegungen der HSV-Verantwortlichen spielte.

Meine Reaktion: Ich bin im Großen und Ganzen bei Euch zweien, Philipp und Konstantin! Aber die hier in Punkt 1 beschriebenen Trennungen sind zwar gut für die Kaderkonstellation – aber zugleich auch ein Armutszeugnis für die Transferphasen der letzten Jahre. Denn bis auf Sven Ullreich und Aaron Hunt sind es alles Spieler, bei denen man schon seit längerem nicht mehr wirklich wusste, wo man sie einsetzen könnte. Im Gegenteil: Man hat schon länger versucht, sie abzugeben. Sie am Ende nur noch per goldenen Handschlag abgeben zu können, obgleich sie zu Erstliga-Vereinen wie Fürth und Zweitliga-Topklubs wie Düsseldorf wechseln, zeigt auf, dass dieser HSV in seiner Gehaltsstruktur völlig unverhältnismäßig war. Mit anderen Worten, der HSV hat gerade mal einen teuren Fehler in Teilen korrigiert –  aber es bleibt abzuwarten, ob wir mit den Glatzels, Muheims und anderen Zugängen in Zukunft nicht mehr diese Probleme haben. Denn erst, wenn wir Spieler mit Vertrag gegen Ablösesummen abgeben und es für Spieler nicht mehr interessanter ist, den Vertrag auszusitzen als zu spielen – erst dann stimmt die Struktur beim HSV wirklich. 

2. Abschied vom Säulenspieler-Konzept

Der HSV verabschiedet das vor der letzten Saison ausgerufene „Säulenspieler“-Konzept, das mit den Abgängen von Ulreich und Toptorjäger Simon Terodde sowie der Leistung von Klaus Gjasula als „gescheitert“ bezeichnet werden kann. Stattdessen soll nun wieder vermehrt auf junge, hungrige Spieler und Talente aus dem eigenen Nachwuchs gesetzt werden. Wir glauben, das ist der richtige Ansatz. Dennoch brauchen junge Spieler zumindest ein bis zwei erfahrene Leute, an denen sie sich orientieren können und die sie wiederum zu führen vermögen. Auch wenn man sich in dem Bereich leider von Rick van Drongelen (500.000€ + Bonuszahlungen zu Union Berlin) getrennt hat, konnte der HSV auf den Verteidigerpositionen bereits vielversprechend nachverpflichten. Mit Sebastian Schonlau kommt ein erfahrener Mann aus Paderborn, der in der Innenverteidung auch den langzeitverletzten Stephan Ambrosius ersetzen soll. Und mit Miro Muheim kommt ein junger, dynamischer Außenverteidiger von St.Gallen, der auf der linken Außenverteidigerposition für Feuer im Konkurrenzkampf mit dem etatmäßigen Kapitän Tim Leibold sorgen soll. Beim Thema Tim Leibold sind wir übrigens der Ansicht, dass es eventuell sinnvoll wäre, wenn er die Kapitänsbinde an einen Mitspieler abgäbe, um sich wieder voll und ganz auf sich und seine Leistung zu fokussieren, da seine Formkurve in der vergangenen Saison einen negativen Trend hingelegt hat. Mit Meffert (Kiel) und Ludovit Reis (FC Barcelona) hat der HSV für das zentrale Mittelfeld sehr interessante Spieler verpflichtet, die großes Potential haben. Wir sind an dieser Stelle der Meinung, dass der HSV eventuell noch nach einem echten 10er Ausschau halten sollte, da sowohl Reis als auch Meffert eher auf der sechs spielen. Durch die Abgänge von Narey und Xavier Amaechi sind die Flügel recht dünn besetzt. Auch hier ist der HSV noch auf der Suche. Im Sturm musste der Verein den wohl größten Verlust verkraften. Mit 24 Saisontoren verliert der HSV eine echte neun und zudem einen extrem wertvollen Charakter im Mannschaftsgefüge. Aber es konnte bereits Ersatz verpflichtet werden. Robert Glatzel kommt aus Cardiff und Mikkel Kaufmann wurde für ein Jahr mit Kaufoption vom FC Kopenhagen an die Elbe gelotst. Beide treten das schwere Erbe von Terodde an. Der Abgang von Terodde und Hunt ist allerdings eine Chance. Jetzt kann und darf sich keiner mehr hinter den Leistungen und Namen anderer verstecken und Verantwortung ist auf dem Platz gleichmäßig verteilt.

3. Die richtige Transferpolitik

Bei den Transfers des HSV fällt zudem im Vergleich zur vergangenen Saison eine Sache sofort auf: Die Namen der Neuzugänge sind wohl nur echten Fußballfans ein Begriff und von einem Miro Muheim hat wahrscheinlich vorher maximal ein Fan der Schweizer Super League gehört. Das bedeutet aber auch, dass der HSV nicht mehr nach Namen einkauft, sondern endlich ausschließlich nach Statistiken und Leistungsdaten sowie Potential. Auf diese Weise vermeidet der Verein, dass er sich allein durch namenhafte Neuzugänge Aufstiegsambitionen auferlegt. Zudem hat der HSV bereits einige junge und fußballerisch extrem versierte Spieler auf fast allen Positionen (Onana, Ambrosius, Vagnoman, David, Meißner, Wintzheimer, Suhonen, Reis etc.). Das sind alles hungrige Spieler, die nicht die Altlasten mit sich herumtragen, schon dreimal hintereinander den Aufstieg knapp verpasst zu haben. Außerdem holt der HSV Ricardo Moniz als Techniktrainer zurück, der über die optimalen Fähigkeiten verfügt, gerade die jungen Spieler technisch zu schulen und besser zu machen. 

In den Punkten 2 und 3 liegt Ihr meiner Meinung nach auch richtig! Der Weg hin zu jungen, talentierten Spielern ist der einzig gangbare. Das wiederum beinhaltet aber auch eine Alternativlosigkeit. Von daher würde ich den Willen der Verantwortlichen, eben statt auf Terodde auf einen Robert Glatzel und einen Mikkel Kaufmann beispielsweise zu setzen, nicht überbewerten. Ich glaube ehrlich gesagt, dass der HSV diesen Weg mit volleren Kassen nicht gegangen wäre. Ich glaube, dass man hier von den Umständen gezwungen wurde und aus der Not eine Tugend macht. Sollte das klappen – umso besser. Denn wie schon seit Jahren behaupte ich auch heute unverändert, dass der HSV seine Selbständigkeit nur über den Weg der Ausbildung und dementsprechend über den Verkauf von eigens ausgebildeten Spielern überhaupt wieder erreichen kann. Dazu zählt es auch, aus den vorhandenen Spielern das Maximale herauszuholen. Und gerade in diesem Punkt hat sich der HSV das über Jahr(zehnt)e zu leicht gemacht. Denn zuletzt gab es den Begriff „Geduld“ nur verbal – nicht in der Umsetzung. Denn wenn ein junger Spieler nicht funktionierte, wurde er links liegen gelassen und per Neueinkauf schnell aufs Abstellgleis geschoben – oder verliehen. Wobei Letzteres richtig gemacht ein sehr probates Mittel sein könnte.

Zu 1000000 (und mehr!!) Prozent Zustimmung erhaltet Ihr von mir für den Part mit Ricardo Moniz. Seine Fähigkeiten sind die, die dem HSV in den letzten Jahren bei der Ausbildung seiner Talente gefehlt haben. Zwar hat man mit Alt-Internationalen wie Vahid Hashemian, Christian Rahn, Rodolfo Cardoso und Co. berühmte Individualtrainer eingebaut – aber alle zusammen – und sie mögen es mir auch alle zusammen bitte verzeihen – kommen nicht im Ansatz an die Qualitäten eines einzelnen Moniz heran. Aber: Nur, wenn der HSV Moniz auch die Freiheiten gibt, seine Aufträge nach seinem Plan zu erfüllen, wird der Comebacker beim HSV auch seine Wirkung entfalten können. Soll heißen: Gebt. Moniz klare Aufträge! Gebt ihm die Youngster Onana, Ambrosius, Vagnoman, Reis, David, Wintzheimer, Meißner, Suhonen und Co. mit klaren Aufträgen an die Hand – und wir werden extrem viel Spaß dabei haben, die Entwicklung dieser Talente in den nächsten Monaten und Jahren zu beobachten.  Denn den Jungs fehlen teilweise nur Kleinigkeiten. Ein Beispiel: Man stelle sich mal vor, Vagnoman würde mit seiner überragenden Physis plötzlich handlungsschneller Lösungen im Eins-gegen-Eins haben – dann reden wir in einem Jahr nicht mehr über 5 bis 8 Millionen Euro Ablösesumme, sondern über locker zweistellige Millionenbeträge. Oder wenn ein Onana allein schon den ersten Kontakt sicher verarbeiten und daraus sein Aufbauspiel aufzieht – er könnte den HSV  in ein paar Jahren allein finanziell sanieren… Okay, das ist zweifellos übertrieben formuliert – aber ihr wisst, was ich meine. Der HSV muss einfach anerkennen, dass er in der Ausbildung härter und zielgerichteter daraufhin arbeiten muss. Denn die Zeit der einfachen Kühne-Millionen sind erst einmal vorbei – und das ist auch gut so!

4. Ein Trainer mit klarem Konzept

Mit Tim Walter hat der HSV zudem einen Trainer, der eine klare Spielidee hat und gnadenlosen Offensivfußball mit viel Ballbesitz spielen lässt. Exzessive Variation tat dem HSV unter Thioune augenscheinlich nicht gut. Walter spielt zudem gerne mit Doppelspitze. Dies ist ein Spielsystem, das auch Interimstrainer Horst Hrubesch anwandte und die Ergebnisse in dieser Formation konnten sich sehen lassen. Zudem konnte der neue Trainer von Beginn an die Kaderplanung aktiv mitgestalten, sodass kein Spieler ohne sein Einverständnis geholt wurde. Er ist außerdem ein Fußballlehrer, der für Spieler, die aus der Reihe tanzen, auch unangenehm werden kann. Speziell im Fall Jeremy Dudziak, aber auch bezüglich Sonny Kittel kann diese Tatsache enorm wichtig werden. In Bezug auf das Trainerteam ist zudem zu beobachten, dass der HSV in der kommenden Saison auf sieben statt auf sechs Trainer im Stab um Walter setzen wird und dass Merlin Polzin eine Konstante bleibt, die dem HSV in den vergangenen Spielzeiten abgegangen ist.

Vor allem ist Walter keiner, der zu viel Pädagogik einfließen lässt, sondern einer, der klare Vorstellungen auch eindeutig äußert. Was vor einem Jahr die Hoffnung bei Thioune war – nämlich der vergleichsweise intensive Austausch mit den (vor allem bei den jungen!) Spielern, ist jetzt umgekehrt. Er ist eher der Typ „alte Schule“ – also hart, aber berechenbar für die Spieler. Walter zieht sein Ding durch und hält den Leistungsanspruch immer ganz oben. Sätze wie „Ich will nie verlieren, nicht mal im kleinsten Trainingsspiel“) gibt er weiter. Platt formuliert: Walter ist kein Mann für Ausreden. Er will nicht hören, warum etwas mal nicht funktioniert hat. Er will es beim nächsten Mal einfach besser sehen. Walter hält die Hierarchie nicht flach, sondern klar: Er ist oben. Deshalb – da stimme ich Euch auch wieder zu 100 Prozent zu – wird er Spielern, die aus der Reihe tanzen, auch keine Chance geben. Ich behaupte sogar, dass dies bei ihm auch sehr viel weniger vorkommen wird…

5. Veränderte Rahmenbedingungen

Die Saison 2021/2022 wird eine andere, weil der HSV nicht mehr zu den absoluten Favoriten auf den Aufstieg gezählt wird. Die Liga ist durch die neuen Absteiger (Bremen, Schalke) und die neuen Aufsteiger (Dresden, Rostock, Ingolstadt) sowie die Traditionsklubs, welche bereits vergangene Saison in der zweiten Liga um den Aufstieg mitgespielt haben (Kiel, Paderborn, Düsseldorf, Hannover etc.) auf einem ganz neuen Niveau. Das kann dem HSV allerdings in Karten spielen, da man nun nicht mehr die absolute Favoritenrolle in jedem Spiel einnehmen muss. Abschließend hat der HSV auch endlich wieder seine Fans live im Rücken, was gerade in der entscheidenden Saisonphase zu einem großen Faktor werden kann. Dies sind mehr als genug Argumente für eine erfolgreiche Saison 2021/2022. Wir sagen „Gut Kick“ und bis zum nächsten Mal, Philipp und Konstantin.

100 Prozent Zustimmung! Der Umstand, dass man stärkere Konkurrenz hat und eben nicht mehr den alleinigen Anspruch haben darf, auf dem ersten Platz zu stehen, wird dem HSV guttun – wenn er es richtig annimmt. Denn alles das bedeutet lange nicht, dass man nicht mehr den Anspruch an sich selbst haben darf, jedes Spiel und somit auch die Liga gewinnen zu wollen. Es ist allein der Unterschied: Dieses Jahr muss man nichts, aber man kann und will den Aufstieg schaffen – in den letzten drei Jahren musste man es schaffen. Wobei, wenn wir das Thema schon anreißen, dann noch schnell ein Zitat eines neuen vom HSV. Denn heute stand Miro Muheim Rede und Antwort und hat sich zum Thema Aufstieg wie folgt geäußert: „Ich denke, ich kann hier den nächsten Schritt machen. Und natürlich möchte ich helfen, den nächsten Schritt mit dem HSV zu erreichen, der Aufstieg ist natürlich das Ziel. Dabei denke ich, kann ich der Mannschaft helfen.“

In diesem Sinne, noch mal vielen lieben Dank an meine beiden Gastautoren Philipp und Konstantin! Das war großer Sport von Euch beiden! Morgen gibt es dann voraussichtlich einen frühen Blog mit dem ausführlichen Gespräch mit Neuzugang Miro Muheim. Für heute soll es das gewesen sein. Ansonsten gibt’s Ärger von der heimischen Regierung…

Bis morgen!

Scholle

P.S.: Im Nachgang noch eine wichtige, wenig erfreuliche Nachricht, wie sie der HSV gerade herausgegeben hat:

Tom Mickel wird dem HSV in den kommenden Wochen nicht zur Verfügung stehen. Der Rothosen-Keeper verletzte sich im Testspiel gegen den FC Augsburg (7. Juli, 2:2) bei einem Zusammenprall an der Schulter. In der Szene selbst bestätigte Mickel seine zuvor guten Trainingsleistungen mit einem starken Stellungsspiel. Nach einer längeren Behandlung biss der Keeper zudem auf die Zähne und spielte noch bis zur Halbzeit durch. Eingehende Untersuchungen ergaben nun, dass sich der 32-Jährige eine Schultereckgelenks-Verletzung zugezogen hat. Eine Operation ist nicht notwendig, stattdessen wird eine konservative Behandlung erfolgen.

Nicht nur der HSV sondern auch wir alle von MoinVolkspark sagen:

Gute Besserung, Tom!

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Kuchi
4 Monate zuvor

Haben in den letzten 3 Jahren nicht andere Vereine eindrucksvoll vorgemacht, wie man mit geringem finanziellen Aufwand in Ablöse und Personalkosten den Aufstieg in die 1.Bundesliga schaffen kann?

Ich bin immer wieder überrascht darüber, dass das Invest in junge und natürlich auch talentierte Spieler der einzig richtige Weg ist. Frage: Welcher Weg soll das denn sein?

Für den Aufstieg? Welcher Verein hat es denn auf diesem Wege in die 1. Liga geschafft? Man kann ja sagen, Stuttgart wäre das gelungen. Zur Wahrheit gehört aber, dass Stuttgart 2019 nach einem Megainvest von fast 50 Mio Euro in junge und talentierte Spieler erstmal abgestiegen ist.

Die letzten 3 Jahre wurden doch nicht auf der Zielgeraden vergeigt, weil uns junge, talentierte Spieler fehlten. Sondern weil den ‚erwachsenen‘ Profis immer irgendwie die Puste ausging oder die Nerven versagten. Das ist aber Aufgabe eines Trainers dies zu korrigieren. Oder etwa nicht? Man hatte den Eindruck, die Parole in der Rückrunde heißt: „Wie können wir den blöden Aufstieg noch verhindern?“

Wir brauchen auch keine 50 Mio zum ausgeben. Wir brauchen fähige Scouts und Manager, die in der Lage sind, unter den Zehntausenden Spielern in Deutschland und Europa eine schlagkräftige Mannschaft zusammen zu stellen, die auch zusammen passt. Und das möglichst kostenlos.

Aber den Verantwortlichen fällt nichts besseres ein, als ein ewiges Talent Glatzel aus der 2. englischen Liga für fast eine Million Euro zu holen. Da fällt mir nichts mehr zu ein.

Beispiel Greuther Fürth
Bester Torschütze: Hrgota – der kam ein Jahr zuvor aus Frankfurt – ablösefrei!
Oder der zweitbeste Stürmer Nielsen, kam von Düsseldorf für 100.000 Euro.
Das kann man bei allen Aufsteigern überprüfen.

Und: Insbesondere Bielefeld, Union und Stuttgart hatten im Aufstiegsjahr einen Trainer, der zum Verein und zur Mannschaft passte!

MeinVerein2021
4 Monate zuvor

Ja, die sogenannten Altlasten sind weg. Ja, in der Nachschau waren diese Verpflichtungen nicht gut. Als sie getätigt wurden, waren sie aber auch junge Hoffnungsträger. Ja, die Verträge wurden -zu teuer – verlängert. Aber das war die Realität, die von den aktuell Verantwortlichen nicht einfach geändert werden konnte. Der „Preis“ wurde jetzt endgültig bezahlt. Nun muss mit dem Kapitel auch abgeschlossen werden können.

Geduld und Aufbau/Entwicklung über junge Spieler: ich würde die Kurzlebigkeit des Profifußballs nicht unterschätzen. Die Saison ist das relevante Zeitfenster, auf das die Verantwortlichen, der Trainer und die Spieler planbar und sicher Einfluss nehmen können. Darüber hinaus wird es deutlich unsicherer. Spieler wollen weg, Berater wechseln, das Ziel wird nicht erreicht usw. Und schon muss der Plan den veränderten Bedingungen angepasst werden.
Die hier geforderte Geduld für eine Entwicklung setzt durchaus sportlichen Erfolg voraus. Er allein eröffnet Möglichkeiten.

Säulenspieler: das ist ein äußerst unglücklicher Begriff, der hier zu Beißreflexen führt. Inhaltlich geht es aus meiner Sicht um eine möglichst glückliche Mischung zwischen jungen und erfahrenen Spielern. Das finde ich gut. Und mit Leistner hat es auch ganz ordentlich funktioniert.

Ich hoffe auch auf den Trainer. Klare Ansagen, konsequentes Handeln und Erfolgsorientierung. Dann kann es was werden.

Moniz: verpflichtet wurde er doch für die Jugendarbeit. Wenn er dann noch Zeit für die erste Mannschaft hat, vernachlässigt er dann nicht seinen Arbeitsauftrag?

Last edited 4 Monate zuvor by MeinVerein2021
Polkateddy
4 Monate zuvor

Mit welcher Art von Trainern sich die Spieler ideal identifizieren können, kann man sicherlich nicht endberechnen. Man kann lediglich das Risiko des schnellen Versagens versuchen zu minimieren. Ich persönlich finde die einfache Sprache beim Fussball besser, als das unsinnige verbale Verkomplizieren von eigentlich simplen Vorgängen. Deswegen bin ich über einige Aussagen Walters hocherfreut. Zum Beispiel stellt er relativ kühl fest, dass Silkeborg ein Rückschritt war und wir nicht so weit sind, wie man vielleicht schon gedacht hat. Das ist klare Sprache und verleitet gar nicht erst durch sinnloses Pädagogensprech dazu zufrieden zu sein. „Wir nehmen nur Anlauf“ hätte es vielleicht noch vor einem Jahr geheißen. Und heute ist es für die Spieler leichter zu verstehen, wenn man hört dass der Coach den Vortrag zu diesem Zeitpunkt unzureichend findet. Das sollte doch selbst der Dümmste verstehen, oder? 🤔

Jürgen Linnenbrügger
4 Monate zuvor

der HSV muss dieses Jahr nicht, aber kann und will den Aufstieg schaffen. Man, man Scholle, was für eine Aussage. Natürlich muss der HSV diese Saison aufsteigen um nicht in die totale Bedeutungslosigkeit zu verschwinden. Ein fünftes Jahr in der 2. LIga ist keinem mehr vermittelbar. Bei den Möglichkeiten, die die Metropolregion Hamburg vorhält,
ist es doch ein Armutszeugnis für die Verantwortlichen, dass Sie von Vereinen wie Paderborn, Union Berlin, Bielefeld, Fürth, Bochum vorgeführt werden. Es wird einfach schlecht gearbeitet in Hamburg, das ist das wahre Problem, was du überhaupt nicht aufgreifst. Die Leistungsnachweise fehlen auf allen Ebenen. KarKries hat dieses treffend beschrieben, also kümmere dich doch mal hierum. Herr Moniz wie auch Herr Hrubesch sind keine Wunderheiler, die durch Hand auflegen, aus biederen Fußballern plötzlich Weltstars zaubern, die für 2-stellige Mio.-Beträge veräußerst werden können. Auch hier bitte mehr Realitätssinn. Und eins ist doch ganz klar, sollte der Aufstieg diese Saison nicht realisiert werden, sind auch die Herren Boldt, Mutzel, Walter Geschichte.

uwe twiehaus
4 Monate zuvor

Nachdem sich alle Saniert haben, ist auf den langen Hamburger Weg die letzte Ausfahrt die Bedeutungslosigkeit!

Grantler3006
4 Monate zuvor

Ich bleibe bei meiner Meinung von gestern, auch nach den interessanten Stellungnahmen des Blog Autors.

Der Aufstieg in Liga 1 muss immer das Ziel sein. Und dafür muss man alles tun und wenn das ganze Umfeld sieht, es wird gearbeitet, gekämpft, gespielt und das Team und das spiel entwickeln sich weiter und es klappt dann nicht, weil andere besser waren, dann wird das Umfeld auch damit leben können.

Aber das Herunterspielen von Versäumnissen, das Schönreden von mangelnder Finesse, Arbeitseinsatz, Mut und Kreativität, das geht mir in Hamburg und ganz besonders auf den HSV bezogen mega auf die Nerven.

Auf allen Ebenen wurden so viele Fehler gemacht und „Pseudoänderungen“ hoch gepusht, so wie diese Vorbereitung wieder, dass der HSV gar nicht erfolgreich werden kann, weil die Sicht auf das große Ganze nicht objektiv betrachtet und dadurch auch die vielen Fehler nicht nachhaltig korrigiert werden. Es blitzt immer mal ein Hoffnungsschimmer auf, wie Horst Hrubesch im Verein, ein Terodde als „Bomber“, meinetwegen einen Fachmann als Individualtrainer, aber es fehlt im aktuellen Handeln wieder die 100%ige Konsequenz, den Weg zu gehen. Das erscheint mir zumindest so, denn warum werden die jungen Spieler wie Opoku, Aemachi weg geschickt, warum hat Meißner noch keinen neuen Vertrag, warum wird ein Gymerah wie Sauerbier angeboten, obwohl er sich nichts hat zu Schulden kommen lassen?
Das Gleiche gilt für Onana und Vagnoman. Wenn einer kommt, der die Spieler haben will, und der Preis stimmt, dann muss man das machen. Aber nur weil man in Geldnot ist, haue ich doch nicht einfach mal raus „Keiner ist unverkäuflich“. Besonders nicht in der aktuellen Situation.

Strategisch aus meiner beruflichen bescheidenen Erfahrung absolut der falsche Weg.

Der HSV ist nicht mehr der große Name, das stimmt, aber unter Wert sollten die handelnden Personen den Verein auch nicht verscherbeln.

Deshalb ist ein starker VV und ein noch stärkerer und kompetenter Aufsichtsrat, mit Personen, denen das eigene Ego weniger wichtig erscheint, als das Wohl des Vereins, samt AG HSV!!!

Pralja
4 Monate zuvor

Und Er ist auch schon ganz schön lange auf diesem Weg unterwegs 🤷‍♂️

Frank Furt
4 Monate zuvor

Ich hatte es gestern schon angefragt. Auch Scholle sagt heute nichts zum letzten Satz unter Punkt 1… Der Vertrag von Bates wurde aufgelöst?

bahrenfelder
4 Monate zuvor

Zu 1000000 (und mehr!!) Prozent Zustimmung erhaltet Ihr von mir für den Part mit Ricardo Moniz. Seine Fähigkeiten sind die, die dem HSV in den letzten Jahren bei der Ausbildung seiner Talente gefehlt haben. Zwar hat man mit Alt-Internationalen wie Vahid Hashemian, Christian Rahn, Rodolfo Cardoso und Co. berühmte Individualtrainer eingebaut – aber alle zusammen – und sie mögen es mir auch alle zusammen bitte verzeihen – kommen nicht im Ansatz an die Qualitäten eines einzelnen Moniz heran. Aber: Nur, wenn der HSV Moniz auch die Freiheiten gibt, seine Aufträge nach seinem Plan zu erfüllen, wird der Comebacker beim HSV auch seine Wirkung entfalten können. Soll heißen: Gebt. Moniz klare Aufträge! Gebt ihm die Youngster Onana, Ambrosius, Vagnoman, Reis, David, Wintzheimer, Meißner, Suhonen und Co. mit klaren Aufträgen an die Hand – und wir werden extrem viel Spaß dabei haben, die Entwicklung dieser Talente in den nächsten Monaten und Jahren zu beobachten.“

Nach meine letzten Kenntnisstand ist Moniz für die U12 und U19 verpflichtet worden. Warum wird immer wieder geschrieben er soll die Profis der 1. Mannschaft auf Vordermann bringen? Gibt es hier neue Anweisungen seitens der Teppichetage oder ist Moniz sein Vertrag um die 1. Mannschaft erweitert worden? Wenn ja, hat es was gekostet?
Ach ja, dieses Hochgelobe von Moniz kann er sehr schnell im tiefen Fall enden. Erst einmal muss er sich beweisen und dann kann man Zahlen schreiben wie hier geschehen. Übrigens 1887% würden mir schon genügen.

Das mit den Säulenspielern war doch von Anfang an dummes Zeug. Der letzte im Spiel ist jetzt Helm Klaus. Mal sehen wie lange er bei TW in der ersten Mannschaft bleibt. Wenn er dann in die U21 wechselt hat Moniz gleich jemanden den er das Fußballspielen beibringen kann.😉

Ich lass mich überraschen und wünsche allen Spielern der letzten Saison eine bessere Konstante Leistung in die 2. Hälfte der Saison und den neuen eh alles gute.

Kuchi
4 Monate zuvor

Und noch etwas, was mich stört: Der Ricardo Moniz wird hier schon als großer Entwickler usw. gefeiert. Welches Talent, das nicht schon mit einem Namen nach Hamburg kam, hat der Herr 2008 – 2010 denn so entwickelt, dass es ein Megaspieler wurde?

Ben-Hatira? Chrisantus? Torun? Tesche? Odjidja-Ofoe? Beister? Bertram? Choupu-Moting? Und wie sie alle heißen.

Die einzigen, die im Nachwuchsbereich in den letzten Jahren tatsächlich etwas bewirkt haben, waren Bernhard Peters und Christian Titz.

Rautenweber
4 Monate zuvor

Hallo Scholle, kannst Du uns noch informieren, ob der Vertrag mit David Bates wirklich aufgelöst wurde wie im Blog geschrieben.? Oder gibt es Interessenten nach einer soliden Saison in Brügge?
Danke

Hago
4 Monate zuvor

Denn alles das bedeutet lange nicht, dass man nicht mehr den Anspruch an sich selbst haben darf, jedes Spiel und somit auch die Liga gewinnen zu wollen.

Auf der einen Seite wird Walters Einstellung ( jedes Trainingsspiel gewinnen zu wollen) gelobt.

Auf der anderen Seite soll gut sein jetzt nicht mehr der Favorit zu sein ?

Diese Einstellung nicht jedes Spiel gewinnen zu wollen hat uns dahin geführt wo wir jetzt sind.

Dosenfisch
4 Monate zuvor

Ich bin zu 1000000000% fussballmüde.

sportjournalist schlunzi
sportjournalist schlunzi
4 Monate zuvor

Moniz? Immer wieder wird er von Herrn Scholz angepriesen.
Arbeitsnachweis der letzten Jahre mit Erfolg? Bitte Herr Scholz überzeugen sie mich.
Zumal seine Arbeit an einem Spieler Monate dauern könnte, bis sich ein Erfolg einstellt.
Ziemlich viel Blauäugigkeit dabei.
Die Probleme die die Mannschaft hat sind im Augenblick wohl etwas anders gelegt.

Horstbertl
4 Monate zuvor

Der Aufguss des gestrigen Blogs bedient sich den gleichen Inhalten. WÜNSCHE UND HOFFNUNGEN. Altlasten können vom Papier verschwinden, allerdings noch immer in den Köpfen hängen und deshalb Handlungsweisen nach sich ziehen, die keine Veränderungen herbeiführen. Noch sehe ich keinerlei Veränderungen, mit Ausnahme der Liquidität, die stets schrumpft. Also auch keine Veränderungen. Nur weil sich Umstände verändern, verändern sich nicht auch die Ergebnisse. Also träumen wir alle weiter von einer geilen Saison, nur mit anderen Protagonisten.

Pelle
4 Monate zuvor

Moin Moin,
Hier wird bisher ja nur über den sportlichen Bereich gesprochen.
Mich würde in dem Zusammenhang interessieren, ob die Anzahl der Angestellten, die im Stadion, z.B. Ticketverkauf, oder allg. Bürokräfte, arbeiten, angemessen sind.
Unabhängig von Corona muss doch jedes wirtschaftliche Unternehmen die Kostenseite sehen und prüfen, ob auch in diesen Bereichen eingespart werden kann.
Man ist ja sportlich betrachtet nicht mehr der DER große HSV von früher und muss in der 2. Liga deutlich kleinere Brötchen backen. Sportlich tut man das ja schon seit langem.
Gibt es zu diesen Bereichen auch Informationen?

ToniHH
4 Monate zuvor

Moniz die Hoffnung…?

Also wenn ein Profi mit 22 Jahren von 10 Flanken 8 davon in der Nordtribüne landen kann auch kein Moniz ändern. Aus einem Esel macht man kein Rennpferd da kannste so viel trainieren. Wird nix

Bastrup
4 Monate zuvor

Gute Besserung, HSV!

Matten Heuer
4 Monate zuvor

Sein wir mal ehrlich, die neue Saison wird eine Wundertüte… wieder mal. 2018/2019 gab es Spieler die sagten, hey der Abstieg war so ein Mist und ich möchte zu der Mannschaft gehören die den Wiederaufstieg packt. Dazu einen mutigen Trainer Tietz der Pollersbeck als Libero spielen ließ, was aus meiner Sicht aussah wie Handball nur im Rückraum. Dann kam Hannes… für mich ein Besessener aka Tuchel und Konzepttrainer nur, Tuchel wurde ein Internationaler. Dann Hecking, wow, sofort habe ich meine Dauerkarte verlängert und Dieter wurde in der Rückrunde von der Mannschaft im Stich gelassen.. wieder meine Sicht, unbewusst aber ich erinnere mich an Ricks langes hinterherschauen des Balles gegen Heidenheim.. das passte damals irgendwie zum Gesamtbild der Mannschaft was im Desaster gegen Sandhausen endete und ausgerechnet die Blinse ein Tor macht der vom HSV einen Rentnervertrag wollte, wegen seiner ach so tollen Leistungen der letzten Jahre. Egal, Thioune war alleine schon wegen seiner Präzens ein Geiler… und dann solche Spiele wie gegen Paderborn, die jeder Fussbal Fan liebt… das muss doch zusammenschweißen… und dann der Bruch nachdem Hannover Spiel.. und irgendwann übernahm Horst… so eine Art Resthoffnung, alle Ehren wert das er das gemacht hat aber seine Worte nach seinem 2. Spiel als HSV Trainer sagten soviel aus! Und dann immer dieses Geplänkel im Vorstand. Hoffmann rein, Hoffmann raus. Marcel als alleiniger drinnen dann der Rücktritt.. was ich schon nachvollziehen kann um eine gewisse Ruhe zu geben. Dann die Neuaufstellung zur nächsten Wahl und ein Marinus wird nicht zugelassen mit seinem Team!? Was ist das für ein Beirat? Ich dachte sofort leider an 2, 3 osteuropäische Staaten.. lieber 100% für einen als vielleicht 55 zu 45 für 2 Kanditaten.. diese Entscheidung tut mir weh und ich bin mir sicher auch ein Marinus ist ein 100% er HSV er. Egal, die Beiratsentscheidung hat Geschmäckle und passt einfach zu den letzten Jahren um den HSV, mal wieder dumm aussehen zu lassen. Zum Sportlichen, der Tim ist ersteinmal nicht mein Typ, obwohl ich Aktionen wie, alle müssen den Ball in den Wicken suchen, Zuspätkommer ab in die Eistonne und den Ententanz nach einer Niederlage zu machen, weil Niederlagen sollen wehtun, grundsätzlich gut finde.. Felix M. lässt grüßen! Hoffentlich kennt er aber das Prinzip Zuckerbrot und Peitsche wirklich und überzieht es nicht! Ich freue mich auf Freitag und was uns danach einiges offenbaren wird und ich hoffe auf eine Lupenfreie demokratische Wahl im August ohne Gedöns! NUR DER HSV