Der HSV dreht sich im Kreis – also lernt draus!

von | 13.04.22 | 182 Kommentare

Im Volkspark kann die Führungsspitze die Planungen für die fünfte Zweitliga-Saison aufnehmen. Die bittere 0:1-Niederlage bei Holstein Kiel lässt zwar noch rechnerische Möglichkeiten, glauben mag aber auch Trainer Tim Walter nicht mehr an die Rückkehr in die Fußball-Bundesliga. „Wenn wir die Spiele nicht gewinnen, brauchen wir nicht vom Aufstieg zu reden“, sagte der Coach. Bei nur noch fünf anstehenden Spielen und sieben Punkten Rückstand auf den Relegationsplatz ist der vierte gescheiterte HSV-Anlauf auf das Oberhaus seit dem Abstieg im Jahr 2018 kaum noch zu vermeiden. Auch Torjäger Robert Glatzel schiebt den Gedanken weit von sich, „so wie wir die Punkte leichtfertig verschenken“, wie er betonte. Der Fokus ist jetzt neu justiert. Glatzel: „Mit dem Pokalspiel haben wir noch ein Highlight. Das wollen wir natürlich nutzen, um das Bestmögliche rauszuholen aus der Saison.“

So bitter das klingt: Der HSV ist in dieser Saison erneut an sich selbst gescheitert. Der HSV ist das Zweitliga-Team mit dem meisten Ballbesitz. Das sieht meist gut aus, ist aber keine Garantie für Effektivität. In Kiel hatten die Hamburger zu 70 Prozent den Ball. Ein einziger Konter langte, um die beim Gegentor von Kwasi Wriedt (13. Minute) wie eine Schülermannschaft verteidigende  HSV-Defensive zu überrumpeln. Der HSV hat die wenigsten Gegentore (30) in der 2. Liga kassiert und musste gemeinsam mit Werder Bremen die wenigsten Niederlagen (6) hinnehmen. Gemessen an Siegen (11) ist der HSV allerdings nur siebtbester Zweitligist, gemessen an den Unentschieden ist er mit dem KSC (je 12) zweifelhafte Ligaspitze. Die Bilanz nach 29 Spieltagen ist spärlicher als in den vorangegangenen drei Zweitliga-Jahren, als nacheinander die Trainer Christian Titz und Hannes Wolf (2018/19), Dieter Hecking (2019/20) und Daniel Thioune (2020/21) gehen mussten. 45 Zähler stehen bislang in dieser Saison zu Buche. Die Zahlen in den drei Spieljahren zuvor zum gleichen Zeitpunkt: 50, 49, 52.

Zahlen lassen sich in alle Richtungen deuten

Zahlen, die man deuten kann. Allerdings in beide Richtungen. „Das gehört zur Entwicklung dazu, daran arbeiten wir weiter“, sagt naturgmäß Walter, an dem der HSV festhalten will. Und an dem der HSV auch festhalten sollte, wenn er in den letzten Wochen dieser Saison unter Beweis stellt, dass alle sich entwickeln. Auch er. Denn bei allem Wunsch nach Kontinuität muss der Faktor „positive Entwicklung“ immer erkennbar sein. Und das ist er seit einigen Wochen nicht mehr.

Ich will und werde die Diskussion hier nicht einfach auf „Siegen = Feiern“ und „Verlieren = Entlassung“ kaprizieren, da das dem HSV nicht helfen würde. Dass mir einige hier unterstellen wollten, ich hätte meine Meinung vom Spieltag zum Montag hin verändert – das ist falsch. Der HSV hat in Kiel nicht funktioniert und viele altbekannte Fehler haben dem HSV eine deutlich bessere Tabellenposition gekostet. Auch das System Walter. Und das nervt mich schon seit Saisonbeginn. Das hohe Angreifen ohne Absicherung allein hat den HSV die Spiele Paderborn und Kiel gekostet. Und wo der HSV mit sechs Punkten mehr stehen würde, kann jeder ablesen. Aber was genau bringt es, alles wieder über den Haufen zu werfen? Genau: Nichts.

Dass die aktuelle HSV-Führung auch nach der vierten Niederlage bei nur einem Sieg in den jüngsten sieben Spielen an Walter festhalten will, zeigt, dass man diese Fehler und den Nichtaufstieg als Kollateralschaden für etwas in Kauf nimmt, das aus ihrer Sicht größer ist.  „Kontinuität spielt natürlich eine wichtige Rolle. Tim Walter macht die Sache sehr, sehr gut. Das sieht man in vielen Spielen. Da werden wir auch Geduld haben“, sagte Sportvorstand Jonas Boldt in Kiel. Anders als in den Vorjahren gilt für die HSV-Chefs: Kontinuität statt unproduktive Trainerrotation, langfristige Entwicklung statt kurzfristige, aber nicht dauerhafte Erfolge. Ein weiterer Wechsel auf der Trainerposition wäre tatsächlich kaum hilfreich, weil so ziemlich alle Typen und Strategien bereits ausprobiert worden sind.

Und genau darin liegt dann auch mein größtes Problem mit dem neuen Weg. Auf mich wirkt das alles wie Feldversuche. Als würde man nacheinander bekannte Strategien abklappern und jedes Mal hoffen, diesmal richtig zu liegen. Letztlich hat dieser HSV in seiner gesamten Zweitligazeit genau eines geschafft: Da wieder anzukommen, wo man direkt nach dem Abstieg schon war. Man hat sich vier Jahre lang im Kreis gedreht, um zu merken, dass man sich neu erfinden muss, um mit diesem HSV doch noch mal Erfolge zu feiern.

Nachdem man den vergleichsweise neuartig spielenden und von seinem System überzeguten Christian Titz und dessen Wunsch, auf junge, hungrige Spieler zu setzen, ablehnte und ihn entließ, versuchte man es im ersten Zweitligajahr mit Hauruck. Man versuchte, mit Erstligaspielern, einem aufstiegserprobten Trainer (Hannes Wolf) und viel Geld den Wiederaufstieg zu erzwingen. Klappte aber nicht, weil der junge Trainer in der Rückrunde die „Stars“ in seinem Team nicht mehr erreichte. Reaktion: Mit Dieter Hecking kam der erfahrene Trainertyp, der viel Autorität ausstrahlt. Aber auch er verlor die Mannschaft in der Rückrunde zunehmend. Also: Neuaufbau, Umdenken – und beim HSV bedeutete dies, dass man auf einen jungen Trainer setzte, der ein neues Team aufbauen sollte aus erfahrenen Spielern (so genannte „Säulenspieler“) und jungen, lernwilligen Akteuren. Klappte auch nicht.

Also: Wieder alles auf Null, zumal die Kohle für teure Säulenspieler eh fehlte – und hin zu einem Trainer, der sein Ding macht und der den Job beim HSV auch als Chance versteht. Oder anders formuliert: Man hat jetzt „Titz Nummer zwei“ geholt, also einen Trainer, der stur an seinem Weg festhält. Und das war bislang tabellarisch nicht erfolgreich, aber Walter hat zumindest viele alt eingefahrene Strukturen aufgebrochen und damit den Boden endlich wieder fruchtbar für neue Entwicklung gemacht. Und jetzt geht’s für ihn und Boldt darum, zu beweisen, dass er dieser Entwickler ist. 

Fünf Ligaspiele und ein Pokalspiel hat er dafür mindestens Zeit. Vielleicht auch noch mehr wenn hier oder da ein kleines Wunder geschafft wird. Aber Fakt ist: Beim HSV steht alles auf dem Prüfstand. Und alle. Wo ich bei den Spielern ansetzen würde, beschreibe ich morgen noch etwas genauer. Bei den Führungspersonen muss aber deutlich werden, dass der für die neue Saison eingeschlagene Weg die Summe aller Lehren ist, die der HSV in seinen erfolglosen vier Jahren Zweite Liga gesammelt hat. Alles andere wäre zu wenig – und dementsprechend dann auch nicht fortsetzungswürdig.

Ich hoffe, dass die Verantwortlichen ihre Fehler erkannt haben und jetzt diesen Plan haben. Denn dieser wäre tausendmal besser und schneller zu adaptieren, als wenn man jetzt alles wieder neu besetzt und neue Leute neue Dinge machen lässt. Womit nicht neue Jungs aus dem Nachwuchs gemeint sind. Heute beispielsweise fehlten Maxi Rohr und Elijah Krahn wegen Faserrissen (beide fallen gegen den KSC und Fre9burg aus), während Sonny Kittel aus belastungssteuerlichen Gründen nur individuell trainierte. Dafür war Valon Zumberi aus der eigenen U21 mit an Bord. Der Innenverteidiger darf sich in den nächsten Tagen bei den Profis versuchen. Auch morgen und Freitag, wo jemals einmal trainiert wird, soll Zumberi dabei sein.

In diesem Sinne, bis morgen.

Scholle  

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Rotkaeppchen1966
1 Monat zuvor

Es waren doch Boldt und Mutzel, die alles auf den Kopf gestellt haben und den HSV im Kreis drehen lassen, Scholle.

Ihre Auffassung von Kontinuität ist doch der stetige Wechsel.
Sie wechseln jedes Jahr den Trainer, den Torhüter, den 6er, den Mittelstürmer und ihr Konzept.
Kontinuität hat nur die Liste ihrer Fehler:
– holen teure Ersatz-Spieler aus aller Herren Länder, die sie nicht integrieren können
.- scheinen nur ein internationales Scouting zu haben, dass lediglich die Ersatzbänke von Cl-Teilnehmern im Blick hat
– geben Mio für die Ersatzbank aus, mit denen die Konkurrenz Stammspieler verpflichten würde
– geben keine konkreten Ziele aus und verstecken sich hinter ihren Entwicklungsfloskeln
– verweigern sich psychologischen Hilfestellungen und Mentaltrainern
– sind nicht in der Lage einen homogenen Kader zusammenstellen

Ach, was soll´s – ist hier auch alles schon lang und breit getreten worden – und du Scholle, traust dich an die Verantwortlichen nicht ran! Skizzierst hier immer nur den sportlichen Bereich, scherst bei Niederlagen Team und Trainer emotional über einen Kamm und verschließt die Augen vor wirklich schlimmen Managementfehlern!

Können ja mal was ganz anderes machen: Am Trainer festhalten und die beiden entlassen, die seit drei Jahren im HSV-Kosmos irrlichtern.
Auf geht`s, Herr Wüstefeld, sie brauchen gar nicht jeden Stein umdrehen, räumen sie erst einmal die beiden größten Brocken weg!

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Ich kann dem ganzen nicht mehr wirklich folgen @Marcus Scholz .
Das mag durchaus an mir und meinen Fähigkeiten liegen, aber für mich war, ist und bleibt Fussball ein einfaches Spiel.
Mir bereitet es mittlerweile schon Unbehagen „Entwicklung “ zu schreiben.
Wo bitte erkennst du eine positive Entwicklung zu den Spielen in der Hinrunde bis jetzt?
Für mich einfachen Fan waren die Spiele in der Hinrunde deutlich besser was Bereitschaft, gefährliche Standards und schnelles Spiel nach vorne angeht.
Wenn was bitte jeder erwarten darf, dass jeder gegnerische Verein erkennt wie man gegen unser System erfolgreich spielt. Zumal wir ja nur dieses eine haben.
Entwicklung wäre wenn wir mit einer weiteren Art zu spielen darauf reagieren würden. Entweder selbst tief stehen und kontern mit Jatta’s Schnelligkeit zb. Oder vorne eins gegen eins gehen, Fouls provozieren und/oder aus der zweiten Reihe schießen.
Stattdessen kann sich bei gegnerischen Ballverlust jeder Gegenspieler in aller Ruhe zurückziehen und sich stellen, da wir ja erstmal in und um unseren Strafraum uns in Kurz und Querpässen ausleben.
Siehst du eine Entwicklung in der Ausführung von zb Eckbällen und Freistößen? Ich weiß nichtmal wie ich unsere Standards beschreiben soll? Am besten so wie eine Hobbymannschaft die sich zu kicken trifft und man eben mal in Richtung Tor schießt. Ich kann dabei beim allerbesten guten Willen nichts einstudierten erkennen…du etwa?
Das gleiche gilt beim kombinieren von hinten raus nach vorne. Man könnte Stangen durch unsere Spieler ziehen so unbeweglich verharren sie auf ihren Positionen. Bewegung ohne Ball in Freie Räume und sich anzubieten sehe ich nicht. Liegt das an mir das ich es nicht erkenne?
Die Körpersprache der Spieler lässt jeden Fan nach einer Viertelstunde erkennen ob man den Rest noch ansehen muss oder ob man nun das Endergebnis voraussagen kann.
Kurzum ich sehe keine positive Entwicklung, im Gegenteil. Ich sehe ausser einer arroganten Aussendarstelung von TW und JB nichts das mich hoffen lässt. Alles nur leere Phrasen die auf Zeit spielen um weiterhin den Job zu behalten.
Vielleicht erkenne ich aber auch bei diesem einfachen Spiel nicht das wir kurz davor sind uns so positiv zu entwickeln das die oben genannten Recht behalten.
Meine Lösung wäre es müssen neue Leute diesen Verein führen und dann glaube ich an eine positive Möglichkeit einer Entscheidung.

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Aus „belastungssteuerlichen“ Gründen…
Wenn Kittel Belastungssteuer zahlen müsste, würde der Fiskus nichts verdienen. So viel steht fest.

Der HSV als Gesamtkonstrukt inkl. Medien ist mittlerweile so krank, dass man als Fan schon mit einer ebenso kranken Einstellung/Hoffnung entgegenwirken muss.

Warum?

Wenn man den Verbleib von Boldt, Walter, Mutzel und Co krankhafterweise vom Verlauf bedeutungsloser(!!!) Spiele abhängig machen will, kann man als normal denkender Fan nur hoffen, dass die Mannschaft weiter underperformt und deutlich verliert. Wahrscheinlich würde schon ein attraktives 3:3 gegen den KSC als Weiterentwicklung gepriesen.

Mir erschließt sich einfach nicht, wie man das Offensichtliche Jahr für Jahr wegleugnen kann.
Scholle redet wieder um den heißen Brei und will Boldt ebenfalls noch fünf Sack-Reis-Spiele geben.

Wie kann man auf so eine Idee kommen? Saisonanalyse ist doch genau jetzt!
Will man schon zum 458. Mal in Folge Zeit verschwenden?

Vier Mal nacheinander hat man in der Rückrunde nicht auf Fehlentwicklungen reagiert, während man bei halbwegs gut geführten Clubs gelesen hätte, dass man sich um die Saisonziele sorge und deshalb einen neuen Impuls hätte setzen wollen. Beim HSV hat es Boldt nicht ein einziges Mal rechtzeitig probiert!
Wie soll man da noch Vertrauen schöpfen?

Das Pokalspiel ist den Fans sowieso schon versaut worden. Außerdem darf auch das keine Messlatte mehr für Boldt und Walter sein. Es ist in jeder Hinsicht ein anderes Spiel, das keine Rückschlüsse auf die neue Saison zulässt. Egal wie es ausgeht.

Was die immer noch vornehme Zurückhaltung bzw. Kritikverweigerung der Hamburger Medien gegenüber der HSV-Führung (inkl. Aufsichtsrat) angeht, komme ich mir vor wie beim Hoyzer-Skandal:

Jeder weiß oder ahnt, dass etwas nicht stimmen kann. Aber die Wahrheit erscheint so abwegig, dass man nicht daran glauben mag. Letztlich wurde das Paderborn-Spiel im Jahre 2004 tatsächlich verschoben.

Bei der Hamburger Journalie muss die Frage erlaubt sein, ob dort wirklich HSV-Gruppierungen oder Traditionalisten Einfluss nehmen und eine kritische Berichterstattung verhindern. Möglicherweise, weil die Influencer selbst erheblich an Einfluss verlieren würden, wenn die komplette HSV-Führung gestürzt würde. Irgendwas stimmt da nicht.
Gesetze des Profifußballs und eindeutige Fakten/Minderleistungsnachweise werden einfach ignoriert, als befände sich das HSV-Konstrukt auf einer Insel der Kritiklosigkeit. Völlig unerklärlich.

Die Medien scheinen bestimmte Leute zu fürchten. Das Abendblatt beispielsweise gab bestimmten Gruppierungen immer schon ein Forum. Dort wird offensichtlich gemeinsame Sache gemacht.

Wenn man sieht, wie sich der Supporter Horn gibt und weiß, dass seine Seilschaft massiv Einfluss auf die Clubpolitik nimmt, darf sich niemand wundern, dass es mit dem HSV nichts mehr wird. Da fließen Einstellungen ein, die mit professionellem Fußball nichts gemein haben.

„Fein mit der 2. Liga…“ ist schon ein repräsentativer Gassenhauer.

Offensichtlich scheint sich aber auch niemand aus dem Aufsichtsrat zu trauen, öffentlich zu bekunden, dass Boldt und Co beim HSV keine Zukunft mehr haben können.
So blind können nicht alle Räte sein. Wahrscheinlich wird auch auf einige kritische Räte massiv Druck ausgeübt, so dass sie sich öffentlich das Aussprechen des Offensichtlichen verkneifen müssen.

Maik Lange
1 Monat zuvor

Scholle, ich schätze deine Arbeit, ich respektiere deine und jede Meinung. Aber der heutige Blog lässt mich ratlos zurück, passt er doch zu 100% zum HSV im April 2022.
Kurz: ich verstehe ihn nicht, weil er in sich überhaupt nicht kongruent ist Einerseits kritisierst du diverse Dinge, gleichzeitig sollen die fortgesetzt werden weil du hoffst, dass sie sich bessern. Das passt alles hinten und vorne nicht.
Auf welchen bisher erbrachten Leistungen von Boldt, Mutzel und Walter basiert denn diese Hoffnung? Sei doch mal ausnahmsweise ganz konkret. Meinst du ernsthaft es ist alles gut wenn wir die letzten 5 Spiele erfolgreich bestreiten oder Walter plötzlich sein System anpasst/ändert?
Wäre es dann nicht erst recht angebracht zu hinterfragen, warum das nicht schon vorher geschehen ist, als es noch wirklich um etwas ging?!
Aber vor allem bleibst du die Frage schuldig: welche Argumente (nicht Hoffnungen, Wünsche und sonstige Traumtänzereien) sprechen nach drei verkorksten Zweitligajahren für ein „weiter so“ mit Boldt und Mutzel.
Es wäre schön und aus meiner Sicht deutlich zielführender wenn du dich an denen mal ganz konkret abarbeitest statt an den Spielern.

Darmzotte
1 Monat zuvor

Scholle benennt Walters Systemfehler, aber möchte weiter an ihm festhalten. Woher kommt die Zuversicht, dass sich da was ändert? Es hat sich ja schon während der Saison nicht geändert.

Und inwiefern lassen sich die Zahlen in alle Richtungen interpretieren? Profifußball ist brutal, aber einfach. Es zählen Punkte und die fehlen. Die schlechteste Punkteausbeute in der zweiten Liga. Was hat das mit Entwicklung zu tun? Es ist eine Rückentwicklung. Hier noch was Gutes reinzuinterpretieren, ist schon abenteuerlich.

Ich erinnere mich noch, wie man hier von manchen angefeindet wurde, als man nach dem zweiten Jahr zweite Liga Boldt kritisierte. „Dein Hoffmann hat es doch auch nicht geschafft.“

Aber was sagen wir denn jetzt zu dreimal (!) nicht geschafft?

Nächstes Jahr wird der Etat wieder kleiner ausfallen und sich die Wahrscheinlichkeit weiter verringern.

Last edited 1 Monat zuvor by Darmzotte
Tobi Petersen
1 Monat zuvor

Mir wird Angst und Bange, wenn ich den heutigen Blog von Scholle lese…🥴

Na dann kann man nur hoffen, dass die HSV-Spieler in den letzten fünf Spielen weiter eindrucksvoll zeigen, dass es mit Walter und Boldt eben nicht weiter gehen darf im nächsten Jahr. Ich hoffe, die Truppe packt sich daher noch einmal an ihre „Ehre“: los Jungs, zeigt, dass neue Besen in der neuen Saison gut und besser kehren und ihr erkannt habt, dass eure aktuelle Führung komplett versagt hat und keine Ideen für eine positive Entwicklung vorlegen kann! Ihr habt doch auch Bock auf sportlichen Erfolg in der nächsten Saison oder?

Parallel dazu (weil den Spielern nicht zu trauen ist) plädiere ich dringend dafür, als Zuschauer dem Volkspark in den letzten Heimspielen fernzubleiben (bis auf das groteskerweise ausverkaufte Pokalspiel: hier kann der HSV zumindest auf großer Bühne zeigen, welcher Trümmerhaufen er gerade darstellt). Von einer Minuskulisse zur nächsten. So dass ALLE in und um Hamburg herum endlich aufwachen und dem Alptraum ein Ende setzen (Medien, Sponsoren usw ).

Sorry, das klingt jetzt sicher hart. Aber wenn Scholle Recht hat und Boldt und Walter beabsichtigen tatsächlich, in die nächste Saison zu gehen, dann ist das das sichere Ende vom glorreichen HSV.
Also sollte man im Vorwege alles dafür tun, dass dieser Fall nicht eintritt!

Last edited 1 Monat zuvor by Tobi Petersen
Darmzotte
1 Monat zuvor

Ich glaube, die meisten hier würden die Sache mit der Entwicklung tatsächlich begrüßen, aber Tatsache ist leider auch, dass die Mehrheit diese Entwicklung einfach nicht sieht.

Eine Entwicklung zeichnet sich doch dadurch aus, dass etwas an Qualität oder Reife gewinnt. Beim besten Willen, ich kann das nicht erkennen.

Auch aktiven Fussball finde ich toll, aber dafür muss man schon richtig gute Kicker haben, sonst geht es nach hinten los.

Also, ich sehe das alles nicht.

Walker
1 Monat zuvor

Meine Hoffnung ist, dass der Wüstenrotmann hinter den Kulissen mit dem Nussknacker DEN Mega-Deal klarmacht.
Allerspätestens jetzt sollte dem ollen Gurkenheinz doch klar sein, dass sein HSV nur noch mit absoluten Topleuten wieder nach oben kommt.
Streich endlich Rauskaufen aus Freiburg.
Hoogma holen und irgendeinen fähigen Präsi installieren.
Skandinavischen Markt leerkaufen und ab dafür.
ENDE

Scorpion
1 Monat zuvor

Boldt, Mutzel und Walter sind wie ein Dreibeiniger Hocker. Bricht ein Bein weg, fällt der ganze Hocker um. So etwas nennt man auch Schicksalsgemeinschaft.

Diese wird so lange halten, bis sich entweder der (unwahrscheinliche) sportliche Erfolg einstellt, oder sich hochkarätige Bewerber zur Verfügung stellen. Was bei diesem e.V. Konstrukt noch unwahrscheinlicher ist.

Also, auf zu einem weiteren Versuch.

Mit dem Claim „Ausbildungsverein“ hat man sich ja schon einmal eine Fanbase geschaffen, die über die nächsten Niederlagen, wenn denn auch alle den Walter Style entschlüsselt haben, hinweghilft.

Wie schon oft geschrieben, ich mache Boldt, Mutzel und Walter insoweit gar keinen Vorwurf, als dass sie nicht alles aus ihren Möglichkeiten machen.
Aber die sind eben beschränkt.
Und was erschwerend hinzu kommt, sie scheinen berartungsresistent und kritikunfähig zu sein. Nicht anders sind die teilweise patzigen Antworten von Walter und Boldt auf nicht genehme aber anstehende Fragen, zu deuten.

Warum ich zu Jansen und seine Rolle bzw. Verantwortung hier nicht weiter eingehe, ist eigentich mit wenigen Worten gesagt.
Den Ball in der Luft halten, scheint seine einzige, wenn auch für den gemeinen Fan wichtigste Eigenschaft zu sein.

Und letztendlich sind sie es, die auf den MV`s mit ihren 2.000 bis 3.000 Stimmen, gegenüber 80.000 Mitgliedern, über Jahre hinweg versuchen, das zunehmend marode und verrottete HSV Fundament künstlich abzustützen – mit all den nun sichtbaren Folgen.

Sie alle genügen sich selbst.
Besser kann Walter es mit seiner Langspielplatte „wir bleiben bei uns“ nicht ausdrücken.

Last edited 1 Monat zuvor by Scorpion
Boxer
1 Monat zuvor

Wer ist denn für die „Feldversuche“ verantwortlich? Da muß angesetzt werden. Sonst wird auch kein vernünftiger Trainer geholt, denn Walter ist gescheitert. Alles andere ist doch Augenwischerei.

Die Saison vernünftig zu Ende zu spielen, ist ja nichts anderes als ein feuchter Traum. Das wird nichts werden, da können Mutzel und Boldt noch so viel hoffen. Warum sollen unsere Ballerinas denn auf einem Gas geben?

Zu den Blogs von Sonntag und Montag. Da braucht es keine Unterstellung, man muss sie einfach lesen. Das passt doch vorne und hinten nicht zusammen. Sonntag sicherlich mit einem dicken Hals geschrieben, Montag dann aber wie direkt aus der PR Abteilung.
Schreib doch so wie Sonntag weiter, das wäre authentisch, kritisch und auch der Leistung des Vereins angemessen.

Günter Lauterbach
1 Monat zuvor

Ok, der HSV hat in der Vergangenheit oft den Trainer gewechselt. Das hat nicht funktioniert!
Also will man es mit Kontinuität versuchen und den Trainer behalten. Tim Walter!? Den Mann ohne Plan B. Das heißt, die Liga weiß bereits vor der Saison, wie der HSV spielen wird. Keine gute Idee.
“ Tim Walter macht die Sache sehr, sehr gut. Das sieht man in vielen Spielen. Da werden wir auch Geduld haben“.
Was macht er denn so gut? Wenn man auf den Punktestand schaut ist das nicht erkennbar.
Wenn man auf die „Entwicklung“ schaut ebenfalls nicht. Wenn sich etwas entwickeln würde, müsste der HSV zum Saisonende besser sein als am Anfang. Ist er aber nicht.
Trotz leichtestem Restprogramm läßt man abreißen.
Es bringt nichts, stur am Trainer festzuhalten, nur weil es in der Vergangenheit nichts gebracht hat, den Trainer zu wechseln. Das ist kein stichhaltiger Grund.
Vielleicht hat man Glück, denn es kommen vermeintlich schwache Absteiger in die 2. Liga. Aber die Nichtaufsteiger aus dieser Saison sind noch da und schaffen es vielleicht nächste Saison. Das wird wieder spannend.

ballfernerZehner
1 Monat zuvor

Moin,
Belastungssteuerung bei Fingerkittel?

Wat? Tut ihm der Zeigefinger weh vom an den Mund heben oder wie?

Unfassbar

Dietrich Schneider
1 Monat zuvor

Ich kann’s einfach nicht mehr hören die Lobgesänge auf Boldt und Walter.Ist es nicht ausreichend zu sehen wie die Mannschaft spielt und welchen Tabellenplatz sieh hat und welche Leistungen abgerufen wird. Aber wenn HSV eine mittelmäßige 2.Ligamanschaft mit Trend zur 3.Liga bleiben soll, hält man an den Schwachmaten fest.
In einem anderen Verein wären sie lange Geschichte……,,einfach eine Schande für den einstigen großen HSV

Alex
1 Monat zuvor

„Auch das System Walter. Und das nervt mich schon seit Saisonbeginn.“ LOL 🤭

Polkateddy
1 Monat zuvor

Zusammengefasst kann man also aus einem Kreis ausbrechen, indem man nichts tut. 🤔

Bubu
1 Monat zuvor

Goood mooorniing @ all.

Ich finde das mit dem 4. Nichtaufstieg schon befremdend genug. Dies aber nun als Pfad der Entwicklung zu verkaufen – seitens der HSV- Verantwortlichen – eine Frechheit!

Was bitte hat sich in dieser Saison denn nun „entwickelt“? Unentschieden – Könige der Liga? Wir bleiben bei uns? Man muss sich auch mal von der Tabelle lösen, die interessiert uns eh nicht? Weniger Druck ist mehr? Der Aufstieg KANN, MUSS aber nicht?! Ein Rad greift nun ins andere?

Sprüchekloppen, ja, das kann man beim HSV, nach wie vor! Man verkorkst die vierte Saison in Folge und verkauft das jetzt als DEN „Pfad der Entwicklung“? Woher kommen diese fixen Ideen? Ich glaube die rauchen heimlich irgendwelche Saison – schönenden Substanzen! Anders kann man sich diesen Mumpitz nicht erklären!

Kritik unerwünscht? Immer hübsch linientreu hinterherlaufen? Klar möchte Boldt an Walter festhalten, denn immerhin hängt auch SEIN Hintern dann am seidenen Faden, sollte Walter wieder mehr hoch bezahlte Freizeit genießen dürfen und bei sich bleiben? Vom Mutzel mal ganz zu schweigen!

Wie lange soll diese Muppet – Show in der Sylvesterallee noch ungestraft weitergehen? Zum Gespött im Fußball hat man sich schon gekrönt, und DAS wird nach dieser Saison nicht besser, sollten Bremen und St. Pippi aufsteigen! Spott und Hohn für den HSV werden folgen, Nasen drehen leicht gemacht! Am Ende auch verdient….

Beim HSV wird weitergewurschtelt und hübsch verpackt als „neuer Plan“ dem Hamburger Umfeld präsentiert und verkauft!

Aber sicher kann man 27 – 29 Jährige noch prima weiterentwickeln, kommt drauf auf wie man es verpackt!

Augenwischerei mit Seife und Lauge, aber unterm Strich ist man ja fein mit der Liga, man hat sich allmählich eingerichtet. Hauptsache die Fans zahlen weiterhin überhöhte Preise für diese Persiflage! Von der Wurst mal ganz zu schweigen..

Zur Belohnung gibt es natürlich schon bald „neue“ entwicklungsfähige Spieler und undeutbare Wischi – Waschi – Ansagen über eigene Wege – schließlich KANN man die Meute auch bei Laune halten?! 😉

ALLES NEU MACHT EH DER MAI! 😯

Bleibt alle gesund….!! 

Last edited 1 Monat zuvor by Bubu
Calimero
1 Monat zuvor

Ich finde es absolut erschreckend, dass man beim HSV nicht wirklich alles dem möglichen Erfolg unterordnet. Wieder mal, wurde der Aufstieg, mehr als leichtfertig verschenkt!

Sennsation
1 Monat zuvor

Kann man Jansen (die TikTok-Freunde unter Euch haben vielleicht mal von ihr gehört) wegen Verletzung der Aufsichtspflicht eigentlich anzeigen?

@Aufräumer: Kann man da aufräumen und diesen Vogel radieren? Er ist ja als tatenloser AR-Vorsitzender schuld daran, dass Boldt hier den Sportwagen im ausgedrehten sechsten Gang vor den Brückenpfeiler knallen durfte.

Die Entlassungshierarchie ist nun mal:

Jansen -> Boldt
Boldt -> Mutzel
Mutzel -> Walter

Kann die Anzeige raus?

Rautenhopper
1 Monat zuvor

Um ganz ehrlich zu sein. Ich verstehe dieses ganze gerede von den letzten 5 Spielen nicht. die Saison ist gelaufen. Wir haben wenn es gut kommt noch paar Testspiele für Berlin ansonsten sind es auch nur noch Testspiele. Bei den Gegner geht es auch um nichts mehr. Das man jetzt diese Spiele als Faktor dazu rechnet, finde ich zum einten nicht richtig und zum anderen verpennt der HSV auch die nächste Vorbereitung.

Diese ganze Analyse muss doch jetzt passieren und die Gremien müssen entscheiden vertraut man der sportlichen Führung oder nicht. Wenn die Antwort nein ist und sie wird erst nachdem 34. Spieltag gefällt, dann verlieren wir das einzig Positive an der jetztigen Situation und das ist die Zeit gegenüber der Konkurrenz. Schafft man jetzt klarheit kann man zum einten Spieler schon holen oder bei den Berater das Interesse hinterlegen oder halt auch einen neuen Trainer oder auch Sportdirektor installieren. Diese Gewissheit haben andere Vereine noch nicht, welche nächstes Jahr mit uns um den Aufstieg kämpfen. Was bringt uns denn wir gegen Regensburg oder Ingolstadt schön spielen und gewinnen, entschuldigt dies den Auftritt gegen Paderborn oder in Dûsseldorf? Nein.

Das Thema Tim Walter nervt mich langsam, seit seinem Beginn ist er Thema Nummer 1 gefühlt der Nachfolger von Hunt und Jung von den Reizpersonen. Für mich persönlich hat er einen Fehler gemacht und macht ihn immer noch und das ist seine Spielidee vorallem auch seine Sturheit an diesem System festzuhalten. Walter pocht immer auf Entwicklung, aber er hat sich gefühlt 0 Weitererntwickelt. Das Spiel vom HSV ist seit Saisonbeginn zu Chaotisch. Er hat die Mannschaft nicht weiterentwickelt. Es wird auch immer gesagt wir spielen attraktiven Fussball mag vielleicht für den neutralen Zuschauer so sein, aber bei den 10 Siegen waren auch nur die Hälfte souverän. Es kommen jetzt einige mit der besten Defensive. Ja haben wir stimmt. Aber wir spielen zu selten zu null und da unsere Offensive komplett falsch zusammengestellt wurde im Sommer und vergessen hat nachzubessern, haben wir eine zu schlechte Offensive. Streicht man Glatzel und Kittel weg, würde es Abstiegskampf bedeuten.

Ich muss auch ehrlich sagen so attraktiv ist dieses Ballgeschiebe nicht vorallem im vergleich zu seinen Vorgänger auch wenn es so wäre im Fussball gewinnst du nichts mit attraktivität.

Auch dieses ganze gelabber vom jüngsten Kader. Wer den Kader anschaut und mal auf die Spieler schaut, die tatsächlich spielen und man nimmt die Anzahl Spiele noch dazu, dann ist einige Erfahrung vorhanden.

Vorallem scheint mal wieder die schöne Welt, welche die ganze Zeit verkauft wurde, zu bröckeln in der Sportbild war heute zu lesen, dass die ersten Spieler zweifel am Walter-System haben. Sie seien nicht Barcelona sondern der HSV war zu lesen. Sollten Spieler am System zweifeln, wird es immer wie schwerer solch ein System den Spieler zu vermitteln.

Bastrup
1 Monat zuvor

Ich habe keine Ahnung davon, wie man einen Fußballverein führt.
Ich weiß aber, dass man an der Spitze eines Wirtschaftsunternehmens im Grunde nur eine Aufgabe hat: den Wert des Unternehmens steigern.

Für mich einfach strukturierten, liegt der Wert eines Profifußballclubs zu großen Teilen im Anlagevermögen des Kaders selbst.

Man sollte also meinen, die Führungsriege stellt sich jeden Morgen als erstes die Frage: Was tun wir heute, damit unsere Spieler morgen besser sind als gestern.

Glaubt jemand, dass das beim HSV stattfindet? Ich kann das nicht erkennen.

Last edited 1 Monat zuvor by Bastrup
Aradia
1 Monat zuvor

👩Moin…..

Ganz klare Aussage:

Der Trainer kann nix und muss wegen Unfähigkeit
leider das schöne Volkspark-Stadion verlassen.

Dienstwagen und Tankkarte abgeben und das Spind
leeren.

Neuen Trainer mit Bezug Hamburg suchen.
Keinen aus Südwesten oder Einer ohne Erfahrung.

Übrigens…für die Superschlauen:
Es ist nicht unsere Aufgabe einen zu suchen!

Kuchi
1 Monat zuvor

Es weiß doch jeder, dass der Aufstieg nicht erst in Kiel verbaselt wurde, sondern durch die vielen unnötigen Unentschieden in den Spielen, in denen man die meiste Zeit geführt hatte und die Punkte nicht über die Zeit bringen konnte. Zwei Remis weniger und dafür 4 Punkte mehr auf dem Konto und wir wären noch in der Verlosung, trotz Kiel, trotz Paderborn und trotz Nürnberg.
Bloß nicht daran denken, wir hätten sogar 3 oder 4 Spiele mehr gewonnen, wenn der Trainer die Taktik im Spiel rechtzeitig geändert hätte. Aber jetzt auch egal.

muckomat_34
1 Monat zuvor

Ganz ehrlich, mir geht das Zahlen drehen „so wie es mir gefällt“ auf den Sack.
Wenigste Gegentore. Ok wir verlieren nur 0:1 oder spielen 1:1.
Hoher Ballbesitz und super Passquote. Natürlich nur in der eigenen Hälfte, gerne mit Fernandez. Da lassen Sie uns schalten und waltern. Nach vorne Fehlanzeige.
Eine Statistik ist erst gut wenn du Sie interpretiert hast.
Am Ende zählt nur das Ergebnis.

Thomas Kirste
1 Monat zuvor

Moin Scholle
Wenn ich das immer wieder lese das daß System von Walter nicht gut ist.
Wer hat denn den Elfmeter gegen Paderborn verschossen?
System Walter?
Wer stand gegen Paderborn zweimal im Abseitz?
System Walter?
Trainer Walter auch nächste Saison behalten und weiter machen lassen, dazu noch ein paar neue Spieler und fertig.

Meaty
1 Monat zuvor

Bis zum 22. Spieltag war die Saison für den HSV noch einigermaßen in Ordnung! Man stand auf Platz 3. mit einem Zähler hinter dem zweitplatzierten Bremen und auch einen Zähler hinter dem Tabellenfüherer st.pauliii …

Dabei darf man auch gerne mal erwähnen, dass der HSV vom 16. bis zum 22. Spieltag ganze ACHT Punkte Rückstand auf den Tabellenführer Stpipi gut machte!

Nach dem Derbysieg und dem Kantersieg in Darmstadt folgte der Sieg gegen starke Heidenheimer mit 2:0!

Mit Beginn des 23. Spieltages und dem Auswärtsspiel und Unentschieden in Sandhausen, begann dann die Talfahrt des HSV! Da aber Stpipi gegen Hannover und Darmstadt gegen Rostock Punkte ließen, rückte der HSV mit dem Punktgewinn am 23. Spieltag sogar auf Platz 2. der Tabelle vor!

Dann folgte das Nordderby am 24. Spieltag, dieses zwar mit 2:3 verloren ging, aber vom Spielverlauf auch völlig anders hätte laufen können, wenn der Kölner Keller den Grünen nicht die beiden Handelfmeter geschenkt hätte! Ein Punkt für den HSV wäre durchaus realistisch und vom Spielverlauf auch verdient gewesen!
Das schlechtere Team im Derby war man über 95. Minuten mMn nicht! Trotzdem verlor man in der Tabelle zwei Plätze, weil die Konkurrenten D98 u. STP ihre Spiele gewannen!

Dann kam unter der Woche das DFB Pokal Spiel gegen aufopferungsvoll kämpfende Karlsruhe für den HSV. Das Spiel ging in die Verlängerung und endete im nervenaufreibenden Elfmeterschießen – das der HSV gewann und damit ins Halbfinale des DFB Pokals einzog! (Nur für die Dauerpester: Das ist positiv!)

Das darauffolgende Auswärtsspiel in Nürnberg am 25. Spieltag begann der HSV sehr engagiert! Unsere Mannschaft konnte aber die 1. HZ trotz deutlicher Feldüberlegenheit und guter Torchancen nur mit 1:1 beenden. In der zweiten HZ kamen die Nürnberger besser ins Spiel. Durch den kräftezerrenden Pokal konnten die Hamburger nicht mehr viel Druck nach vorne erzeugen. Die Partie wurde durch einen doch haltbaren Fernschuß des FCN in der 88. eher glücklich entschieden! In der Tabelle verlor man weiter an Boden!

Das Spiel gegen Aue vom 26. Spieltag musste aufgrund der Coronafälle beim HSV drei Wochen verschoben werden! Zwar konnte die ersten Drei der Tabelle keine großen Punktesprünge machen, dafür rückten die Mannschaften des FCN, S04 und Heidenheim am HSV vorbei!

Das Spiel des HSV in Düsseldorf vom 27. Spieltag war mMn die erste richtig schlechte Partie unserer Mannschaft! Das Team hatte über 90. Minuten keine richtigen Mittel gegen hochmotivierte Düsseldorfer! (Thioune der Fuchs!). Trotz des schlechten Spieles holte man – wenn auch glücklich – noch in der letzten Minute einen wichtigen Punkt!
Leider brachte der Punktgewinn nicht viel in der Tabelle und man rutschte weiter ab. Mittlerweile hatte der HSV wieder 9. Zähler (ohne das Aue Spiel!) Rückstand auf Platz 1.!

Im Heimspiel gegen Paderborn am 28. Spieltag wollte man beim HSV einiges wieder gut machen, geriet aber nach 47. Sekunden (!) durch einen 40m Fernschuß der Paderborner in Rückstand! Glatzel verschoß einen Handelfmeter und zwei Tore wurden dem HSV aufgrund von Abseitspositionen aberkannt! Tiefstehende Paderborner mit schnellem Umschaltspiel machten dem HSV erneut große Schwierigkeiten. Auch dieses Spiel hätte mit etwas mehr Genauigkeit beim Elfmeter und besserer Chanvenverwertung in der 2. HZ noch kippen können! Ein richtig schlechtes Spiel ohne Torchancen hat der HSV aber auch hier nicht gezeigt! Trotzdem gingen die Punkte an den Gegner!

Das Nachholspiel gegen Erzgebirge Aue vom 26. Spieltag wurde unter der Woche glanzlos mit 4:0 gewonnen!

Der 29. Spieltag mit dem Spiel in Kiel ist uns allen noch sehr deutlich im Gedächnis! Der HSV fand keine Mittel gegen sehr tiefstehende Kieler. Zusätzlich schenkte man den Fördekickern nach katastrophalem Fehler im Mittelfeld (von unserem Goldfüßchen) noch das goldene Tor. Und wie so oft beim HSV, setzte eine Fehlerkette ein, die auch Schonlau und Heuer-Fernandez nicht gut aussahen ließen! Durch die tiefstehenden Abwehrreihen der Kieler war es eine sehr schwierige Aufgabe für unsere Mannschaft! Zeigte das Spiel aber eines sehr deutlich, dass die Grenzen des spielerischen Walter-Einbahnstraßen-Systems nun erreicht waren! Das Team wirkte in Kiel mit der Situation überwiegend überfordert.
Der Rückstand auf einen direkten Aufstiegsplatz liegt zzt. bei ACHT Punkten. Sieben Punkte Rückstand sind es aktuell auf den Relegationsplatz!

Keine Frage, die Tabelle lügt nicht!

Jedoch bin ich der Meinung, dass der HSV in einigen aufgeführten Spielen besser aussah und durchaus mehr spielerische Möglichkeiten hatte, als hier einige jetzt meinen!
Beispielsweise hätten die Spiele gg. Sandhausen, Paderborn, Nürnberg, Bremen oder Kiel durchaus auch anders laufen können, wenn die Mannschaft in Punkto Chancenverwertung, Spieleinstellung-System variabler aufgestellt gewesen wäre!
Hinzu kam, dass ein Großteil der Spieler in ein deutliches Leistungstief fielen!

MMn war man in diesen Spielen dichter an Siegen oder Unentschieden dran, wie noch in manchen Grottenkicks der vergangenen Spielzeiten unter anderen Trainern! Gegen gewisse „Angstgegner“ (z.B. Sandhausen) konnte man sich noch nicht mal durchs Mittelfeld kombinieren, geschweige denn, Torchanchen herausspielen. . . !
Ich habe diese „Angshasenspiele“ des HSV in der letzten Saison in Würzburg und Sandhausen noch gut vor Augen!

MMn ist der aktuelle HSV spielerisch schon ein Stück weiter als noch in den letzten Spielzeiten! Jedoch ist unsere Mannschaft noch nicht so gefestigt und taktisch variabel, dass man auf alle Gegenbenheiten und Spielsysteme der Gegner reagieren kann!
Daher machte die Mannschaft im Laufe der Saison häufig kleine Schritt nach vorne, aber leider dann auch gleich wieder zwei zurück . . . !

Das Grundgerüst ist mMn vorhanden! Nun müssen mehr Stützpfeiler angebracht werden, damit das Gebilde gegen schwere Gegenwinde stabiler wird!

Last edited 1 Monat zuvor by Meaty
Sebastian
1 Monat zuvor

Mislintat hat Walter auf Platz 3 entlassen und ist dann mit einem Noname Trainer aufgestiegen. Man kann das nur mantrahaft wiederholen allerdings scheint dies zu keinem Erkenntnisgewinn in Hamburg zu führen.

Hallenser
1 Monat zuvor

Boldt und Mutzel halten aus einem einzigen Grund an Walter fest – um nicht endgültig selbst ins Feuer zu geraten! Sie haben einem Trainer, von dem man wußte was und wie er spielen läßt, einen Kader hingestellt der nicht im Ansatz zu diesem System passt! Haben es versäumt im Winter nachzulegen und wissen genau das Walter der letzte Prellbock für sie selbst ist – wenn juckt da schon das der Verein so langsam vor die Hunde geht! Und jetzt wird also das Pokalspiel zur Rettung der Saison auserkoren? Ernsthaft? Streich wird sich schon auf die Ballschieberei vor unserem Strafraum freuen, wer Freiburg ab und zu gesehen hat und dann wirklich daran glaubt das mit unserem Ballbesitzfußball ohne Ertrag da etwas zu holen ist – der freut sich echt auf den Osterhasen! Beruhigt bin ich ja schon das Unterschiedspieler Kittel seine Belastung steuert – die war auch echt übel in den letzten Wochen!

Kai Lorenzen
1 Monat zuvor

Was mich an der Diskussion stört, das Wort Entwicklung wird oft nur an dem schlechtesten Punktestand in der 2. Liga festgemacht. Den könnte man ja in so einer, ich nenne es mal Übergangsphase, durchaus akzeptieren.

Was mich allerdings verärgert, sind die Leistungen der letzten 6 Spiele mit Ausnahme der zweiten Halbzeit gegen Werder Bremen. Auch das Spiel gegen Aue sollte man nicht zu hoch bewerten, da dieser Gegner einfach zu schwach ist.

Meiner Meinung nach sollten Boldt, Mutzel und Walter in der nächsten Saison nur noch auf Bewährung arbeiten und wenn es wieder nicht läuft, spätestens zum Ende der Hinrunde abgelöst werden.

Jetzt gibt es keine Ausreden mehr, Ziel muss nächste Saison der Aufstieg sein. Alles andere ist in Hamburg dann nicht vermittelbar. Und das muss mit einer Mischung aus jungen Leuten und sinnvollen Verstärkungen auf den Außen passieren. Ein möglicher Verkauf Vagnomans könnte neue Möglichkeiten ergeben. Kittel und Kinsombi würde ich im Kader belassen, Transfererlöse werden sich mit den Beiden nicht erzielen lassen und man ist es einfach leid, Spieler mit Abfindungen laufen zu lassen.

Syed Hassan Raza
1 Monat zuvor

Moin,
Man sollte mit König Jansen anfangen, wenn die Entlassungen stattfinden sollten.
Der Nix Macher klebt nur fest an seinem Stuhl. Ihm interessiert HSV am wenigstens im Vergleich zu anderen Verantwortlichen ( meine Meinung)

Nur der HSV

Sprockhöveler HSV
1 Monat zuvor

Ich hab jetzt noch nen dicken Hals wenn ich an den Saisonverlauf denke, außer im Pokal ist jetzt goldene Ananas angesagt.

Spiele kann man verlieren, klar. Bloss auf das „wie“ kommt es an.
Ich erwarte von jedem Spieler zu jeder Minute in jedem Spiel vollsten Einsatz, rackern bis der Arzt kommt und buchstäblich Gras fressen.
Das ist nichts besonderes, sondern Grundvorraussetzungen im Fussball.
Wenn das abgeliefert wird verzeiht der Fan auch eine Niederlage.
Mit diesen Tugenden wird ein spielerisch eher limitierter VfL Bochum diese Saison den Klassenerhalt schaffen.
Weil diese Grundvorraussetzungen in dieser Saison oftmals vom HSV nicht erfüllt wurden, reagiert der Fan so wie er reagiert, z.B. durch Ferbleiben (siehe aktuelle Zuschauerzahlen).

Bei Neuverpflichtung muss der HSV zwingend darauf achten, das der Spieler nicht nur eine Chance auf Wertsteigerung hat, sondern bereit ist das oben aufgeführte mitzugehen.
Bei den aktuellen Spielern scheint man das nicht in den Kopf zu kriegen,
daher würde ich mich von so vielen Spielern wie möglich trennen.
Wenn dann noch zielführend trainiert wird und Profitum von oben vorgelebt würde, erst dann wird der HSV wieder erfolgreich sein.

Viele Grüße aus dem südlichsten Südwestfalen

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Tim Walter betont bei der heutigen PK als positive Entwicklung die beste Passquote und die wenigsten Gegentore. Man muss nur vorne noch konsequenter werden.
Ob die DFL nächste Saison Punkte auf Ballbesitz in der eigenen Hälfte und bei Rückpässen vergibt?
Falls nicht ausser das wir ansonsten mit den meisten Pässen so wenig erreichen finde ich jetzt nicht wirklich positiv!

Horst Wegner
1 Monat zuvor

Als ich die Überschrift gelesen habe, tauchte sofort die Frage auf, ob das Wort „lernt“ dritte.Person Singular oder der Imperativ sein soll. Ich glaube, es soll der Imperativ sein.

Shlomo
1 Monat zuvor

Ist Herr Mutzel Linkshänder…? 😁

alwaysHSV
1 Monat zuvor

Ich lese hier seit Wochen oder Monaten von diversen Schreibern, von einigen täglich, Walter muss rausgeworfen werden. Das ist wirklich schon gebetsmühlenartig.
Hat hier auch schon mal irgend jemand eine Alternative genannt? Damit meine ich natürlich eine Alternative die wirklich realistisch ist, nicht Namen wie Streich, Klopp, Tuchel oder meinetwegen Guardiola. Nach den Erfahrungen der letzten Jahre mit den Trainern beim HSV, wo ja nun aus vielen verschiedenen Arten Trainer was dabei war, hat den Verein bekanntlich kein Stück nach vorn gebracht. Das Einzige was hier noch nicht probiert wurde, ist, an einem Trainer mal über die Saison hinaus festzuhalten auch wenn der Aufstieg nicht geklappt hat. Dies scheint mit jetzt der Plan von Boldt zu sein.
Wer hier ständig nur fordert aber keine Alternative nennt, oder zumindest welche Art Trainer er hier sehen will, hilft auch niemand weiter.

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

🤔wenn 👽HSV Spiele beobachten würden, wäre ihnen dann bewusst worum es in diesem Spiel geht?
Sonny Kittel ist ja berühmt, er hat sein eigenes 👉🤫
😅😅

Fussball-Magier
1 Monat zuvor

Boldt, Mutzel und Walter sollten noch vor dem Karlruhe-Spiel entlassen werden – späterstens danach. Nur so haben wir eine Chance gegen den SC Freiburg.

profikommentator
1 Monat zuvor

Tim Walter steht dafür, jeden Spieler jeden Tag etwas besser zu machen.
Bundesligamanager Boldt der sogar Rom abgesagt hat!, Macht-irgendwas-Mutzel (ist bestimmt was Gutes, muss ja nicht alles immer nach Außen dringen) und der durch Abwesenheit glänzende Präsident (was er sich nur erlauben kann, weil jedes Rädchen der Entwicklung ineinander greift) stehen für Konstanz und Verlässlichkeit. Dr. Wüste saniert vor sich hin. Manch ein Neider mag von Kreis reden, in Wahrheit ist es aber eine sich nach oben drehende Spirale! Dieses Genörgel, unfassbar.

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Ist der Posten des Präsidenten von MJ eigentlich ein bezahlter, oder ehrenamtlicher?
Gefühlt seit Monaten null Komma null für den HSV tätig gewesen. Absolut keine Stellungnahme zu Situation des Vereins, Hilfe für Trainer oder Mannschaft seitens des Vorstands.
Kann es sein das er hauptberuflich seine Schlangensalbe vertreibt und nun noch nebenbei sich Geld als Redner dazuverdienen möchte. Das ganze dürfte ihn ja eine Menge an Zeit kosten, die natürlich der Tätigkeit als Vereinsführung fehlt.
Dient der Posten eventuell nur dazu seine anderen Tätigkeiten zu finanzieren und sich durch seinen HSV Posten interessant zu machen?
Wie ist das normalerweise bei anderen Vereinsbossen, müssen die auch nebenbei arbeiten gehen um nicht zu verhungern?
Wie viele Stunden arbeitet er tatsächlich für den Verein und was hat er seit seiner Wahl als Tätigkeitsnachweis vorzuweisen?
Wäre alleine ein interessantes Thema für einen Blog @Marcus Scholz

Tobi Petersen
1 Monat zuvor

Ist das geil…30.000 Frankfurter marschieren durch Barcelona. Respekt 👍. Das ist Leidenschaft. Seitens der Fans und des gesamten Vereins.

Und wo spielt der HSV? Gefühlt vor 12.000 Zuschauern Sa im Volkspark gegen Karlsruhe um die goldene Ananas und keine Sau interessiert der Ausgang des Spiels.

Grantler3006
1 Monat zuvor

Ich finde, dass die Verantwortlichen für das Einsetzten der Verantwortlichen konsequent handeln müssen oder anders formuliert: Wenn der Sportvorstand mit seinen Strategien und Personalentscheidungen dreimal scheitert, weil die Sturheit oder fehlende Lernbereitschaft über reden Erfolg gestellt wird, müssen diese Personen wegen grober Fahrlässigkeit gefeuert werden.
Wenn z.B. Hoogma käme, dann sollte er Walter halten , ihm aber unmissverständlich klar machen, dass der Erfolg vor der Entwicklung steht und zuerst harte Arbeit und besonders in der Entwicklung das abstellen der Fehler oberste Priorität hat. Leider ist der Aufsichtsrat noch sturer und auf eigenen Vorteil bedacht, als die egozentrischen Boldt und Walter. Deshalb sind es die selben Personen, die den HSV an den Abgrund schieben

Ralf Gleitsmann
1 Monat zuvor

Es kommt darauf an, wie die restlichen 5 Spiele und vor allem das Pokalhighlight ausgespielt werden. Jetzt passiert bis zum Saisonende nichts mehr. Danach wird man sehen, ob es noch etwas zählbares zu holen gab und dann entscheiden wie es weiter geht. Wünsche Euch einen schönen Abend.

Ralf Lübbe
1 Monat zuvor

Den Weg neu gehen ist falsch. Ich finde den eingeschlagenen Weg richtig. Aber der Trainer muss weg. Warum? Weil Tim Walter kein Plan B zu spielen hat und den auch nicht will. Genauso wie in Stuttgart. Deshalb muss ein Trainer her der den Weg weiter geht allerdings mit verschiedenen Spielsystemen. Aber weiter mit jungen Talenten. Wir haben jetzt Plansicherheit für die 2te Liga. Die Zeit sollte genutzt werden einen Trainer zufinden und 3 Flügelspieler zu verpflichten.

Kopite
1 Monat zuvor

.
Wenn man à la Boldt drei erfolglose Jahre lang alles mit Schmackes in die Grütze haut, dann, so offenbar das Kalkül, ist der leidensfähige HSV-Fan auch mit dem gesicherten Mittelfeld in Liga zwo zufrieden…
.
Mit einem Wort: Entwicklung 🤪
.
Deutlicher: JB hat drei Jahre lang Chance über Chance gehabt – Karussell?

Last edited 1 Monat zuvor by Kopite
Frank Müller
1 Monat zuvor

DAS IST DOCH FALSCH….
…alles andere wurde versucht und die konsequenz ist….nur nachwuchs/entwicklung geht.
das fazit der jetzigen saison: bubis/entwicklung brachte DAS SCHLECHTESTE ERGEBNIS.
was entwickelt Walter da weiter. wen hat er weiterentwicklet.:
Kicker:“….entwicklung ins NICHTS“
die oberen sagen selbst: man darf nicht vergessen, wir haben die jüngste mannschaft.
soll heißen?….was erwartet ihr….mehr ist nicht drin?
prompt bescheinigt der Kicker der truppe UNREIFE:
DARAN sind wir diese saison gescheitert.
es fehlen spieler mit erfahrung und führung.
die SÄULEN waren als idee richtig – nur 3 von 4ren waren (außer Terrodde) nicht die
richtigen.
man braucht eine achse, neben der sich die jungen entwickeln.
Borowka:…der HSV steht zu recht weiter unten. man hat immer die falschen spieler geholt.
das ist ein weiterer entscheidender punkt woran wir gescheitert sind.
die transfers hauen nicht hin. das scouting taugt nichts..

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Die Tim Walter Olympiade!
Vereine aller Bundesländer macht euch von Ergebnissen frei.
Dabeisein ist alles,
entwickelt euch!
Bratwurst und Bier auf den
Rängen, Ballspiele für
Sportler auf dem
Rasen
🛌 schlaf gut lieber HSV

bahrenfelder
1 Monat zuvor

Und nochmal, sollte Boldt und Mutzel mit Walter in die nächste Saison gehen und der Erfolg (Platz 1 oder 2) bleibt nach der Hälfte der Saison aus, darf gegangen werden. Entweder eine Person oder 2 Personen oder gar 3 Personen.
Die obere Teppichetage, also die die ganz oben sitzen, müssen Entscheidungen treffen. Und hier sehe eines der Probleme. Die sind alle froh das sie da oben sitzen dürfen, macht sich ja gut auf der Visitenkarte und im Geschäftsumfeld von Hamburg aber Entscheidungen treffen, ne das lass mal andere machen. Man kann dann immer schnell die Schuld auf andere schieben.
Es müssen halt Leute her die ihr Handwerk verstehen und damit meine ich Fußballfachleute die auch gleichzeitig was vom kaufmännischen verstehen. Nur wer das für den HSV ist = ? — Vielleicht hat ja jemand eine reale Idee?
Ich sehe es auch nur von außen und beschäftige mit solchen internen Sachen zu wenig, dass gebe ich auch zu. Für mich ist das Spiel wichtig, was ich aber sehe ist, dass es nicht funktioniert und unter dem Trainer jetzt eine Weiterentwicklung sehr schwierig ist und die oberen handeln müssen.
Das Geschwafel bei der Entwicklung mit Berg und Tal ist auch langsam überholt. Jeder Berg hat aus geographischer Sicht mindestens 4 Täler um sich (eins im Norden, eins im Westen, eins im Süden und eins im Osten). Somit ist die Talfahrt gegenüber der Bergfahrt ja erklärt. Danke TW.

Eine schnelle Lösung fällt mir auch nicht ein, es wird noch einige Jahre dauern bis das ganze wieder im normalen läuft.
Und die Idee gestern mit Nagelsmann war nur Spaß, man kann genauso gut den Pep oder den Klopp fragen.

Habt noch Spaß und ärgert euch nicht so an den HSV. Es ist und bleibt schließlich nur die schönste Nebensache der Welt. Kommt gleich hinter Moped fahren 😉

Alex
1 Monat zuvor

Moin HSVer,

nur noch wenige Tage bis zum DFB-Pokal Halbfinale gegen den SC Freiburg. Das Volksparkstadion wird am kommenden Dienstag mit 57.000 (darunter 5.700 Gästefans) verkauften Tickets erstmals nach über zwei Jahren wieder ausverkauft sein.

Auch organisatorisch wirft die Begegnung am kommenden Dienstag bereits seine Schatten voraus. Bitte berücksichtige unbedingt unsere folgenden Hinweise bei der Planung deiner An- und Abreise…


Auch? 😳 Seine Schatten? Zuversicht hört sich irgendwie anders an. Oder hat Tüt Tüt Pletz seine Medienabteilung nicht mehr im Griff? 🤭

Last edited 1 Monat zuvor by Alex
Aleksandar
1 Monat zuvor

Tim Walter kann langfristig das Gesicht des Hamburger Sportvereins werden.

FRANZ HOELSCHER
1 Monat zuvor

Andere Vereine sind bereits auf dem Arbeitsmarkt tätig…… wir brauchen keine Neuen, oder ist die Scouting Abteilung mit Volldampf dabei… und wir werden zum Anfang der nächsten Saison , nach der Vorbereitungs Periode, dem Trainings Lager, die Neuen „Stars“ vorgestellt bekommen..!!!!?
Können die Spezialisten in diesem Blog nicht mal vernünftige , finanzierbare Vorschläge machen und Scholle diese dem Management vorlegen (ohne Kommission)…?