Das Spiel gegen Düsseldorf wird besonders wichtig, weil…

von | 11.10.21 | 122 Kommentare

Das hat gutgetan! Mal eine ganze Woche raus aus der HSV-Mühle, mal nichts gelesen, nicht einmal richtigen Internet-Empfang auf der Hütte gehabt. Natur pur um mich herum – und meine Familie. Ein Traum! Dazu noch ein paar Ausflüge (u.a. Rheinfall von Schaffhausen, Europa Park Rust etc.) – mehr ging nicht. Wobei doch: Noch eine Woche länger wäre ein Traum gewesen. Aber andererseits wird diese Woche auch beim HSV mehr als spannend werden, denn am Sonnabend steht ein extrem wichtiges Spiel auf dem Plan. Behaupte ich.

Warum? Ganz einfach: Eine Niederlage würde den HSV ins tabellarische Niemandsland zurückwerfen – ein Sieg könnte den Anschluss an die Tabellenspitze wiederherstellen. Vor allem würde man mit einem Sieg gegen die Fortuna aus Düsseldorf selbige auf sechs Punkte distanzieren. Von daher: Ein richtungsweisendes Spiel, sage ich. Und damit möchte ich gar nichts hochstilisieren, sondern bin tatsächlich überzeugt davon, dass der HSV jetzt zeigen wird, wo er dieses Jahr hingehört.

Dass Sportvorstand Jonas Boldt öffentlich davon spricht, dass man diese Saison nicht aufsteigen muss, es aber durchaus will – alles okay. Was soll er sonst sagen? Immerhin wissen auch beim HSV inzwischen alle, dass dieser Kader zwar Potenzial für Großes hat, aber eben noch lange nicht groß ist. Dafür muss noch sehr viel gearbeitet werden. Und die heute in der Mopo aufgeworfene Frage, ob der FC St. Pauli gerade den HSV als Nummer eins der Stadt ablöst, kann man – oder muss man? – mit ja beantworten. Und das sogar, ohne deshalb nervös zu werden.

St. Pauli darf den HSV überholen – aber nicht auf Sicht

Denn eine solche Entwicklung musste man bei dem aktuellen Umbruch einkalkulieren. Natürlich wäre es schöner, wenn man seinen sportlichen Reset tabellarisch stets vor dem FC St. Pauli vollziehen könnte. Aber dafür ist der Stadtrivale leider aktuell zu stark. Denn dort hat man diesen Reset bereits vor knapp einem Jahr vollzogen und seitdem konsequent weiter daran gearbeitet. Mit erheblichen personellen Verlusten (Marmoush, Zalazar), aber auch mit einem starken Grundgerüst, das im Laufe der letzten Saison bis zur Hinrunde auf einem Abstiegsplatz stand und sich jetzt aufschwingt, die Zweite Liga von ganz oben zu grüßen.

Der FC St. Pauli ist aktuell also stärker als der HSV, und viele werden mich jetzt verteufeln, dass ich das so hinnehme. Aber all denen sei gesagt: Das darf eine Momentaufnahme sein – aber es darf kein bisschen mehr werden. Soll heißen: Der HSV muss angesichts der weiterhin ungleichen wirtschaftlichen Potenziale im jeweiligen Umfeld diesen Zustand nie auf Dauer hinnehmen. Im Gegenteil: Alle hier anwesenden Entscheider müssen sich daran messen lassen, einen Weg aufzuzeigen, wie man schnellstmöglich nicht nur den Stadtrivalen wieder hinter sich bringt, sondern auch die Erste Liga wieder erreicht. Alles andere ist zu wenig – aber der Weg dahin ist am aktuellen Status gemessen noch weit. 

Mit anderen Worten: Der HSV steckt in einer Entwicklungsphase, die uns nicht beunruhigen muss, die aber auch niemanden zu irgendeinem Moment zufriedenstellen darf. Der HSV darf zudem nicht auf andere schauen und darf sich von Prestige-Nummern wie Stadtmeisterschaft und andere Rivalitäten nicht vom Wesentlichen ablenken lassen. Denn nur so lange, wie zu erkennen ist, dass der HSV eine Entwicklung nach vorn macht, ist es okay. Stagnation ist nicht hinnehmbar.

Moniz fordert mehr Charakter und Arbeit – zurecht!

Auch deswegen wird das Spiel am Sonnabend wichtig sein, um zu erkennen, woran man beim HSV aktuell ist. Die letzten zwei Partien gegen Nürnberg und Aue jedenfalls können eher nicht als positive Entwicklung gewertet werden. Und: nein, damit deute ich keine Trainerdiskussion an, sondern betrachte den Status Quo einfach nur ganz nüchtern! Denn wenn man sich wie der HSV neu erfinden will, muss jeder Tag ganz genau beleuchtet werden. Jeder Tag muss so intensiv genutzt werden, wie es Ricardo Moniz im Abendblatt zuletzt wiederholt hat. Wie schon im Gespräch bei ihm in der Kabine (im Jahr 2009, als Moniz beim HSV seinen ersten Auftritt hatte) verlangt der Niederländer auch diesmal noch mehr Engagement – weil er eben NIE zufrieden ist. Er sagt Sätze wie „Die Spieler könnten bis 21 Uhr die Trainingsmöglichkeiten im Volkspark nutzen und jeden Tag 120 Prozent geben. Doch das passiert zu selten.“ Oder auch: „Wir sind alle keine Naturtalente, und deshalb braucht man 400 Wiederholungen im Training, zum Beispiel im Abschluss, um die Qualität anzuheben.“ Und wer jetzt zuerst die Trainingsplanung von Tim Walter und seinen Vorgängern anprangert, dem entgegnet Moniz, dass solche Extraschichten auch von den Spielern ausgehen müssten. Moniz: „Du musst jeden Tag trainieren, was du nicht kannst. Auch wenn niemand zuschaut – das ist Charakter. In der ersten Mannschaft existiert heute weniger Arbeitstalent als früher.“

Recht hat er. Aber diese David Jarolims, Ivica Olics und Co. gibt es leider nur noch sehr selten. Und das hat der HSV sicher nicht exklusiv. Umso wichtiger ist es aber, dass der Blick von außen auf die Entwicklung des HSV penibel genau ist und bleibt. Und daher, noch einmal meine Warnung für das Spiel am Sonnabend gegen zweifelsfrei gute Düsseldorfer: Noch so ein Spiel wie gegen Aue oder in großen Teilen auch gegen Nürnberg muss als Alarmzeichen verstanden werden. Daraus müssen konkrete Analysen entstehen, die im Training Beachtung finden. Inhaltlich – und ggf. eben auch  in Form von mehr und/oder längeren Trainingseinheiten. Aber dazu werde ich Euch morgen schon mehr hier aufzeigen können. Denn da werde ich Euch die erste Zwischenbilanz auf Daten basierend von unseren Freunden von Createfootball.com hier reinstellen.

Heute wurde auch wieder trainiert. Noch ohne die Länderspielfahrer und leider doch noch ohne Josha Vagnoman, der weiterhin individuell trainiert. Wann der U21-Nationalspieler wieder einsetzbar ist, ist somit weiter offen. Von daher: Ich freue mich, wieder zurück zu sein und melde mich morgen früh wieder wie gewohnt mit dem MorningCall. Und weil ich es zuletzt gefragt wurde: Wer seine Fragen für den Communitytalk stellen möchte, der kann das immer am Dienstag ab zehn Uhr über unsere Instagram-Seite machen oder mir einfach eine Email mit der Frage an moinvolkspark@gmail.com senden. Bis dahin! Genießt den Montagabend und bleibt gesund!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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US73
1 Monat zuvor

Lieber Marcus Scholz,
als quasi Neu-Niendorfer habe ich Dich unlängst an der Shell-Tanke getroffen.
Ich mag Deinen Idealismus. Sehr sogar.

Einen HSV-Blog als Lebensinhalt und Einnahmequelle zu begründen – chapeau, dazu hätte mir der Mut gefehlt. Und ich habe einiges begründet…
Habe u.a. immer noch fast 300 Mützen mit RVV23 – Rafael van der Vaart. Habe es nicht hinbekommen, diese bei Heimspielen zu „verticken“.

Ich schweife ab.

Dein Blog schwächelt seit einiger Zeit – der Kommentarbereich ist interessanter als Deine Blogs. Es gibt hier immer noch einige, die detailliert und profund über den HSV, seinen Niedergang, seine Schwächen, interessant zu erzählen wissen. Und Du?

Was ist das „Kern-Feature“ dieses Blogs?
Exklusive Informationen? Eher nicht.
Detaillierte Trainingsbeobachtungen? Auch nicht. Wann warst Du zuletzt vor Ort?
Aufarbeitung der Geschehnisse intern? Gar nicht.
Und Dein „statement“, wie Du die Kritiker hier einortest, ist immer noch in meinen Ohren.

Was also willst Du mit diesem Blog erreichen?

Den Wiederaufstieg? Oder eine kritiklose Begleitung des Abstiegs in Liga 3?

In meinem Kernfach „Marketing“ gibt es einen Begriff, der über den wirtschaftlichen Erfolg entscheidet – Positionierung.

Eine Marke, die sich nicht positionieren kann oder will, wird niemals eine Marke/Markierung werden.

Noch hast Du ein paar „follower“, und gute dabei, die sehr ausführliche Analysen schreiben, wie unlängst „Rotkäppchen“, und immer gern PietKunz, Abräumer, Bahren- und Bramfelder, et al.

Aber die Luft wird dünner. Die Anzahl der Kommentare nimmt ständig ab.
Und – nimm es mir nicht übel. Marcus – das weisst Du.

Boldt, Mutzel und Co. sind irgendwann Geschichte. Der HSV bleibt, auch nach einer möglichen Insolvenz. Dafür ist dieser Verein und diese Stadt zu groß.

Auf welcher Seite der Geschichtsschreibung willst Du stehen, Marcus Scholz?

pietkunz
1 Monat zuvor

Der beeindruckende und messerscharf analytische Sektionsbericht von Rotkaeppchen wird mit dem heutigen Blog und diesem nicht mehr ernst zu nehmenden „Entwicklungsphase-“ und „Umbruch“-Geschwafel von Scholle ungelesen mit Füßen getreten.
Da muss ein Jonas David mit ständig geschönten Noten dafür herhalten, um überhaupt mal einen einzigen U-25-Kicker in der Startformation aufbieten und die Mär von „Jugend forscht“ in die Augen streuen und aufrecht erhalten zu können.
Jener Jonas David, der sich bereits jahrelang und nicht erst seit dem Test-Kick-Offenbarungseid gegen Wolfsburg aufmacht, einen Gideon Jung als schlechtesten und schusseligsten Profi-Fußballer aller Zeiten den Rang streitig zu machen.

Der HSV ist auf allen ebenen perspektivlos aufgestellt.
Es macht keinen Spaß mehr und ist aussichtslos.

Tim Walter hätte auch in Kiel nach desaströser Rückrunde fliegen müssen. In Stuttgart haben`s ihn rausschmissn, weil eben keine Entwicklung eintrat – und vor allem, weil er dort die Talente nicht einsetzen wollte – wovon Stuttgart eben zur Genüge welche hatte/hat – und zwar ECHTE Talente, liebe Herren Boldt und Mutzel.
Ein ehemaliger U17-Meistertrainer muss eines guten Tages im Herrenbereich offenbar nicht gleich ein Entwickler und Talenteförderer sein – ein Trugschluss, den es zu umgehen gehen könnte, würde man sich nur mal intensiver mit dem Markt beschäftigen.

Aber Walter ist auch gar nicht das Hauptproblem.
Das Problem sind einfältige Typen wie Boldt und Mutzel, die nur im Blenden spitze sind.
Oder Wettstein, der arglos nur Giga-Verluste verwaltet. Oder ganz besonders Jansen, der nur aus Profitgeilheit hier ist und lauert.

Apropos „Entwicklung“ – die U21 des HSV II ist für mich nach Altona (vom faulen und HSV-Virus-verseuchten Ritschi Golz zugrunde gerichtet) und Heider SV der schwächste Regionalligist der Gruppe Nord. Die „Juwelen“ bei HSV II sind behäbig, abgehoben und kaum leistungsbereit. Aber das kennt man beim HSV ja nicht anders. Da wird Hrubesch allein dran verzweifeln.

Didi
1 Monat zuvor

Da ist Scholle im Urlaub und es wird gemeckert. Jetzt ist er wieder da und wird seit gestern heftig für seine Arbeit kritisiert.

Es ist kein Muss, diesen Blog zu lesen. Wenn jemand Scholles Art und seine Inhalte nicht mag, gibt es doch andere Möglichkeiten, sich über den HSV zu informieren.

Und wenn Scholle mit seiner Art keinen Erfolg hat, ist es doch sein Risiko und seine Entscheidung.

Blogfan
1 Monat zuvor

beim HSV steht Mehrarbeit nicht im Duden.
Natürlich muss das aus dem Trainerstab kommen / vorleben.
Aber, Arbeitszeiten gibt der Arbeitgeber vor….und das ist das große Problem beim HSV.
Jeder Trainer kann beim HSV tun und lassen was er will in Sachen Arbeitszeit.
Trainingszeiten sind Arbeitszeiten (die sehr gut bezahlt werden) und die beinhalten
bei dem Gehalt auch Überstunden/ Mehrarbeit.

Der HSV hat ein Missverhältnis in Sachen Leistung und Vergütung im sportlichen Bereich.

Kuchi
1 Monat zuvor

Im Morgen Call hieß es, man werde im Blog noch ausführlicher über die Fifa Leute schreiben. Gibt es noch einen zweiten Blog oder hab ich irgendwas überlesen?

Micky
1 Monat zuvor

Wenn man hier einige Kommentare liest, ist es wieder einmal nur zum Fremdschämen, wenn es gegen Herrn Scholle Scholz und seine Darstellungen geht.

Leute, macht doch einfach euren eigenen Blog. Oder habt ihr Angst, euch mit eurer kleinen Fanboygruppe im Nirvana der Nichtbeachtung wiederzufinden?
Da ist es dann einfacher, sich hier im Blog auszukotzen, damit die immer gleichen Klugscheisser und Dumpfbacken sich gegenseitig beklatschen dürfen.

Es ist einfach eine Frechheit, wie hier gegen Scholle nachgetreten wird. Gegen einen Verein mit vielen Fans aus Allerwelt mal ganz abgesehen. Respekt? Was ist das?
„…beeindruckende und messerscharf analytische Sektionsbericht von Rotkaeppchen…“
So ein Schwachsinn…komplette Selbstüberschätzung 🤪 Es sind immer die gleichen.

Als Hamburger ist es für mich absolut ok, wenn St.Pauli mal einen ersten Platz einnimmt. Sie hatten schon letzte Saison gute Ansätze. Der HSV konnte seine Ansprüche zum wiederholten Male nicht erfüllen. Jede Saison einen neuen Trainer kann nunmal nicht zielführend sein.
Die relativ neue sportliche Führung hat sich so gut es geht von Altlasten befreien können. Das war wichtig, um einen neuen Trend zu setzen. Finanziell und Personell. Covid war dabei sicher nicht hilfreich.
So ist es richtig, muss aber nicht immer gleich gut sein und braucht Zeit. Wissen doch eigentlich alle. Alle die vernünftig sind.

Nochmal: Ihr ewigen Nörgelfritzen und Miesmacher, verpisst euch endlich zu einem anderen Blog und lasst die freundlichen und positiv gesinnten Menschen hier mit „Uns Scholle“ in Ruhe das HSV Spektakel weiter verfolgen. Wir gehen als Fan’s auch mal durch ein tiefes Tal und wir sind dabei mit anderen Abgestiegenen jeweils nicht allein.
Davon mal abgesehen hat der HSV derzeit sowieso nicht das Potenzial – selbst bei einem Aufstieg in Liga 1, dort mehr als eine Saison zu überleben. Der sofortige Abstieg wäre die Folge. Will doch keiner.

Was soll es also. Das sinnlose Gehacke auf Personen und Spieler. Es bringt überhaupt nix. Ausser, ihr klingt euch selbst beim HSV ein und versucht dort vor Ort etwas zu bewegen. Aber dazu hat keiner von euch den Arsch in der Hose. So sieht es doch aus.

Und deshalb sage ich:
NUR DER HSV 👍

…und hüpf noch ’ne Runde.
Und noch einen Tip an Scholle: Schalte einfach die Bewertungsfunktion aus und den neusten Kommentar immer an die erste Stelle. Schon sieht’s hier auf Dauer freundlicher aus.

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Der HSV hat schon zu oft den Reset-Knopf gedrückt, als dass man glauben könnte, die aktuelle Phase wäre Bestandteil einer positiven Entwicklung.

Rotkaeppchen1966 hat gestern detailliert analysiert und geschlussfolgert, warum die Wahrscheinlichkeit viel größer ist, derzeit weiterhin Zeitzeuge der Fortsetzung der bereits länger anhaltenden Abwärtsentwicklung zu sein.

St. Paulis Überholung war angesichts dieser schwachen HSV-Führung absehbar. Den Überholvorgang der Paulianer als nicht tragisch zu bezeichnen, zeigt, wie tief die Erwartungshaltung mittlerweile gesunken ist.

Die Alarmglocken scheinen beim HSV seit Jahren vom Strom getrennt. Ich glaube, Boldt ist es gelungen, sie verschrotten zu lassen. Dass er noch werkeln darf, unglaublich…

Das HSV-Konstrukt mit seiner – sich durch die Hintertür immer noch Zutritt verschaffenden – Basisdemokratie hat abgewirtschaftet. Die Ausgliederung hat ihre Wirkung nicht nur wegen versenkter Kühne-Millionen nie entfalten können.

Der HSV wird mit seinem derzeitigen Vereinsmeier-Konstrukt kein vernünftiges Führungspersonal mehr finden. Wer ist schon so blöd, seinen guten Namen auf’s Spiel zu setzen, indem er/sie ihn in die Nähe eines solchen Clubs rückt?

Die Abtrennung des Vereins vom Profifussball ist wohl unabdingbar, will man jemals wieder international spielen.
Gelingt die Abtrennung mittelfristig nicht, kämpft der Club auch weiterhin mit Stilblüten wie Boldt, Jarchow oder Jansen. Nur nicht mehr im Profibereich.

Die Überrundung durch St. Pauli ist ein weiterer wichtiger Meilenstein auf dem Weg nach unten.

Wer klar denken kann und objektiv bleibt, weiß, dass das nicht die Einschätzung eines Pesters ist. Man muss die Realität auch als Fan sehen wollen. Was mir – als Fan von einst – mittlerweile nicht mehr schwerfällt. Mittlerweile ist die Emotion ziemlich raus, so dass ich klar sehen kann.

MeinVerein2021
1 Monat zuvor

Schön, dass es wieder einen aktuellen Blog gibt!
Schade, dass das Layout wieder so komisch aussieht 😕

Frank Furt
1 Monat zuvor

„…Aber diese David Jarolims, Ivica Olics und Co. gibt es leider nur noch sehr selten. Und das hat der HSV sicher nicht exklusiv…“

Sorry Scholle, dass ist mir zu einfach. Früher war alles besser – blabla. Es gibt diese ehrgeizigen Spieler auch weiterhin. Aber diese muss ich auch erkennen und verpflichten. Daran scheitert es anscheinend beim HSV zu oft.

Zudem sind hier ohne weiteres auch die Trainer in der Pflicht, die Spieler dahin zu bringen, dass sie weiter an sich arbeiten. Eine solche Mentalität kann den Spielern durchaus noch vermittelt werden. Dazu muss man auch klar die Schwächen benennen und den Spielern gleichzeitig Wege zeigen, an diesen zu arbeiten. Idealerweise unter Aufsicht, aber eben abseits des Normaltrainings in lockerer Form. Nur dann müssen zusätzlich auch Trainer bereit sein, Überstunden einzulegen und den Spielern Sonderschichten anzubieten. Das lässt sich doch alles mit einem großen Trainerstab organisieren.

M. R. X.
1 Monat zuvor

Der HSV steckt in einer Entwicklungsphase, die uns nicht beunruhigen muss.

Eine Entwicklungsphase müsste uns in der Tat nicht beunruhigen. In einer solchen liegen schließlich eine Menge Chancen.

Entscheidend ist in solchen Phasen allerdings immer wer diese gestaltet und an der Stelle wird es, zumindest für mich, gruselig…..

Last edited 1 Monat zuvor by M. R. X.
Boxer
1 Monat zuvor

Natürlich können die Extraschichten auch von den Spielern ausgehen. Das wäre natürlich der Optimalfall.

Leider verpflichtet der HSV diese Art Spieler zu wenig, und Extraschichten sollten auch in erster Linie von den Führungskräften ausgehen. Es wird allerdings schwierig, wenn diese nicht mit gutem Beispiel vorangehen bzw. diese nicht ausreichend anwesend sind.

Dann wird es natürlich schwierig so etwas wie eine Leistungskultur hineinzubringen.

Blogfan
1 Monat zuvor

@ Scholle,

fang bitte nicht wieder an “ die HSV Weichspülung “ einzuschalten.
Es gibt wirklich keinen Grund für Schonsalbe, denn es stimmt nichts in der
sportlichen Führung.
Bestes Beispiel sind die Transfers, die werden dem HSV Volk als „Plan“ verkauft.

alwaysHSV
1 Monat zuvor

In meinen Augen ist es falsch St. Pauli zur derzeitigen Nummer 1 in Hamburg zu erklären. Es stimmt natürlich, dass sie derzeit auf Platz 1 stehen und 5 Punkte Vorsprung vor dem HSV haben. Andererseits muss man doch sehen, dass gerade mal 9 Spieltage vorbei sind
in denen die beiden Teams unterschiedliche Gegner hatten und in denen speziell der HSV
viele vermeintliche Spitzenteams auswärts hatte (z.B. Bremen, Schalke und Pauli). Dabei hat der HSV genau 1 Spiel verloren wenn auch ärgerlicherweise gerade das gegen Pauli.
Von einer Wachablösung an der Spitze in Hamburg kann man für mich frühestens zum
Saisonende sprechen falls Pauli dann immer noch vor uns steht und davon gehe ich nicht aus.

horst schlau
1 Monat zuvor

Zum Thema der Pressekonferenz:

Eine Fan – Frage zu kommenden Spieltag !!!

Und schon wäre Scholle aus der Schusslinie – aber die kritische Frage trotzdem gestellt !!!

Wie findet Ihr die Idee ???

Sollte man die Idee nicht aufnehmen ???

Gruß

Last edited 1 Monat zuvor by horst schlau
Ralf Gleitsmann
1 Monat zuvor

Moin HSV -er. Ich denke mal das bei der aktuellen Situation in Deutschland die Rolle des Fußball völlig überschätzt wird. Der größte Teil der Bevölkerung macht sich Gedanken wie es im täglichen Leben unter Inflation, massiver Preissteigerungen auf dem Energiemarkt mit all seinen Folgen und Corona weiter gehen wird. Lustig finde ich es auch ,dass man in Hamburg von einem vollen Stadion träumt. Die derzeitigen Leistungen im gesamten HSV können nicht dazu beitragen sein Geld zum HSV zu tragen. Bin mal gespannt wieviel gegen Düsseldorf dabei sein werden. Sollte da kein Sieg gelingen, wird das Desinteresse weiter zu nehmen. Zumal die kommende kalte Jahreszeit nicht unbedingt ins Stadion einlädt. Wie es dazu kommen konnte, haben wir hier oft genug diskutiert. Ich bin es zunehmend leid immer wieder vom HSV enttäuscht zu werden. Etliche Jahre geht es nun schon die Leiter nach unten, mit immer neuen Versprechungen das jetzt alles besser wird. Wünsche Euch einen angenehmen Tag.

Paulinho
1 Monat zuvor

Ist doch einfach schön, dass wir hier diskutieren können, und eigentlich sollte der HSV das Thema sein. Immer wieder geht es über Scholle. Nu lasst ihn doch mal in Ruh, mal schreibt er was wirklich aktuelles und interessantes und manchmal macht er auch seinen wohlverdienten Urlaub oder eine schöpferische Pause. So what? Hier gibt es doch User, die wirklich was sinnvolles beitragen….mir reicht das. Und immer wieder schön, wenn man über die HSV Mannschaft nach einem Spiel die Meinungen anderer liest….auch das reicht mir. Vllt. bin ich eben etwas schlicht gebaut, aber was soll ich immer nur jammern, ob über Boldt und Mutzel, über Walter, über, über über. Es ist so wie es ist, was kannst Du oder ich daran ändern? Du kannst Tatsachen schildern, Vorschläge machen und? und keiner erhört Dich, jedenfalls keiner, der ein Entscheidungsträger ist, will ich mal sagen, oder?

Last edited 1 Monat zuvor by Paulinho
YNWA
1 Monat zuvor

Da sag ich doch mal, Willkommen zurück! 🙂

Wolle
1 Monat zuvor

War nicht das Spiel gegen Aue auch schon besonders wichtig?

alwaysHSV
1 Monat zuvor

Mich würde mal interessieren, was die Leute hier die Markus Gisdol während seiner HSV Zeit so runtergemacht haben aber andererseits, wie nach meiner Einschätzung nahezu die gesamte Community hier, Rangnick für einen exzellenten Fußball-Fachmann halten, dazu sagen, dass Rangnick Markus Gisdol zu Lok Moskau geholt hat. Offenbar hält Rangnick durchaus etwas von ihm als Trainer.

Darmzotte
1 Monat zuvor

Was ist denn diese Entwicklung? Woran macht man die fest? Wie sieht der Fahrplan aus? KPIs würde man das in der Wirtschaft nennen? Welche Werte werden gerade geschaffen?

Rautenhopper
1 Monat zuvor

Ich persönlich fand moniz hat es gut erwähnt in dem podcast. Die spieler müssen an ihre grenzen gehen und auch bereit sein mehr zu leisten. Unter der woche extra schichten schieben und an den schwächen arbeiten.

Aber auch walter sollte die jungs zu moniz schicken. Er ist ja individualcoach und wir haben genug junge spieler, welche noch potenzial haben aber das erreichst du nicht wenn du nur das mindeste machst.

Riesum
1 Monat zuvor

Das Pauli aktuell besser performed als wir, ist Scheiße. Wie Nachhaltig diese Entwicklung ist,bleibt abzuwarten. Pauli jetzt als Vorbildverein im Hinblick auf Managementqualitäten hinzustellen erscheint mir zu früh. Das kann man tun, wenn sie sich mittelfristig als Topmannschaft in Liga 2 etablieren oder gar aufsteigen und sich in Liga 1 festsetzen. Ändert allerdings nichts daran, daß das Konzept des HSV jetzt aufgehen muss, wenn man nicht über Jahre in Liga 2 versauern will.

Horst Wegner
1 Monat zuvor

Scholle, du befürchtest, dass sich der HSV nach einer Niederlage gegen Düsseldorf im tabellarischen Niemandsland befindet. Wenn’s denn dabei bliebe! Ich habe noch viel schlimmere Befürchtungen. Nach einer Niederlage gegen Düsseldorf würde sehr wahrscheinlich eine weitere gegen Paderborn folgen. Danach wird sich im Spiel gegen Holstein Kiel entscheiden, wer danach von den sechs norddeutschen Klubs der 2. Liga den schlechtesten Tabellenplatz einnimmt.
Horst

Darmzotte
1 Monat zuvor

Scholle, du lebst!!!🥳

Ralf Lübbe
1 Monat zuvor

Für mich gibt es nichts schlimmeres als das Pauli die Nr.1 in Hamburg ist.

ToniHH
1 Monat zuvor

W wie Werner
W wie Wood
W wie WC

profikommentator
1 Monat zuvor

Das aktuelle Layout gefällt mir fast besser als die Gastbeiträge der letzten Tage!

Travis Bickle
1 Monat zuvor

News vom ehemaligen Weltklasse Spieler B. Wood:
Entsprechend zogen die Verantwortlichen die Reißleine und verfrachteten Wood in die zwei Liga USL zum Farmteam Real Monarchs. Dort erlebte Wood nun den absoluten Tiefpunkt.

Beim Spiel gegen Switchbacks FC (0:0) wurde er nach 61 Minuten für den 13-jährigen (!) Axel Kei ausgewechselt. Viel schlimmer geht es für den ehemaligen US-Nationalstürmer (45 Länderspiele/13 Tore) und 72-fachen Bundesliga-Spieler kaum.

Jürgen Fiedler
1 Monat zuvor

Moin, JEDES Spiel ist besonders wichtig .In jedem Spiel gibt es 3 Punkte bei einem Sieg.Wer anders herangeht hat schon mal verloren oder Punkte verschenkt. Es gibt keine Jarolims Olics mehr??? Naja Jarolim war Stammspieler da begann der der Untergang des HSV. Und Olic ? der erste Vertrag beim HSV gut,dann schwach und stark nachgelassen !! Wer einen M.Jansen als Vorsitzenden hat und dahinter einen Herrn Boldt,der in Leverkusen gar nichts geleistet hat, braucht sich über die Entwicklung nicht zu wundern. Ich war am Freitag im Stadion ber Deutschland – Rumänien . Es war kein berauschendes Spiel ABER die Gier unserer Nationalspieler hat mir gefallen.Da wurde KEIN Ball verloren gegeben. Ein Sane ,viel gescholten, rettet den Ball auf der Außenlienie . Ich will damit feststellen ,alle haben sich den Arsch aufgerissen und das vermisse ich beim HSV. Nicht erst seit T.W. Trainer ist. Das zieht sich seit Jahren durch diese Mannschaft. Da muß ich Muniz 100% recht geben. Wie heißt es doch,über den Kampf ins Spiel gefunden. St.Pauli hat den Vorteil ,unter anderem, sie wissen genau welche Spieler ins Profil passen. Bei den Neuverpflichtungen heißt es immer ,HH ist eine schöne Stadt.Habe ich so noch von keinem St.Pauli Spieler gehört. Sie finden den Verein St.Pauli geil,das ist der feine Unterschied. In diesem Sinne 2:1 Heimsieg ,hoffe ich mal 🙂

Frank Müller
1 Monat zuvor

„Phase der Entwicklung“
das ist gesülze – .längst entschieden
die entscheider Boldt und Mutzel sabbeln viel, führen den HSVaber jetzt und bleibend…
…. INS NIEMANDSLAND.
die werden schon noch mal ein spiel gewinnen (elfer 94.min) oder mit glück wie gg Werder
als entwickler.haben wir nur Moniz und Hrubesch.
Walter hat noch nie was entwickelt.
und Boldt, Mutzel, Jansen sind das gegenteil……HEMMSCHUH.
die krazt ja die miese misere gar nicht.-> weiter so!gesichertes mittelfeld.
wir brauchen an den entscheidenden stellen ehemaliger HSVer, die das betroffen macht:
Jarolim, Olic….
sogar chaos unter Magath wäre mir lieber.:.

FRANZ HOELSCHER
1 Monat zuvor

Da kommen einem die Tränen.. Bravo Freiburg, bravo !!!
Kicker : https://www.kicker.de/trotz-corona-und-stadionneubau-freiburg-mit-deutlichem-gewinn-874478/artikel

uwe twiehaus
1 Monat zuvor

Tabellarisches Niemandsland…da haben wir den Bock einfach umgestoßen, sollte es kommende Woche heißen, ansonsten Aufarbeitung bis Dato mit allen Konsequenzen der Verantwortlichen. Nun trainiert einmal schön, und geht eurer Berufung nach.es ist ja noch ein wenig Zeit! Vielleicht einmal HH fragen, wie so etwas gemacht wird.