Das Gerüst des HSV wackelt und droht zu kippen

von | 21.03.22 | 221 Kommentare

Es ist ebenso normal wie hinderlich, wenn man über Dinge, die einem wichtig sind, emotional urteilt. Und ich behaupte einfach mal, es gibt nahezu niemanden hier bei uns bei MoinVolkspark, der nicht in irgendeiner Form zum Fan des HSV geworden ist. Bei Wikipedia wird der Begriff Fan folgendermaßen definiert:

Ein Fan ([fɛn]; von LateinFanaticus – von der Gottheit ergriffen, in rasende Begeisterung versetzt.

Es beinhaltet also schlichtweg wenig Objektivität – aber umso mehr Emotionen. Nun ist Fansein beim HSV zweifellos eher nicht rasend begeisternd. Stattdessen holen einen beim HSV immer mehr runter, wenn es wieder mal nicht läuft. Nach jahrelanger Misswirtschaft mit folgendem Abstieg hat der HSV zuletzt dreimal den Wiederaufstieg verspielt – obwohl er es jedes Mal hätte schaffen können – um nicht „müssen“ zu schreiben. Auch in diesem Moment steht der HSV wieder kurz davor, den Wiederaufstieg zu verspielen. Kein Wunder also, dass es hier etwas hitziger wird.

Als ich am Sonnabend extra für das Spiel des HSV in Düsseldorf auf meinen letzten (und der war wettermäßig perfekt!!) Urlaubstag verzichtet habe, habe ich mich darauf gefreut, dass der HSV zeigen will, dass er besser ist als zuvor gezeigt. Gegen Sandhausen, Werder und Nürnberg hatte der HSV jeweils nur eine gute Halbzeit gespielt und in Düsseldorf sollten s endlich wieder zwei werden. Sollten – aber letztlich wurde es nicht mal eine gute Minute. Trotz des Punktgewinns in allerletzter Sekunde war das Spiel in Düsseldorf das aus meiner Sicht bislang schwächste Spiel des HSV in dieser Saison. Und das macht mich immer noch sauer. Trotzdem versuche ich es heute mal wieder mit etwas mehr Ruhe. Denn wichtiger als die Enttäuschung auszuleben ist, die Gründe für die Probleme zu suchen. Und das Düsseldorf-Spiel hat gleich eine ganze Menge davon offenbart.

Was man nach vorne macht, bekommt man nicht nach hinten…

Angefangen bei der Defensive, die ohne einen Organisator einfach zu viele Lücken lässt. Und da Sebastian Schonlau derzeit auf mich müde wirkt, fehlt dieser in der Viererkette im Vergleich zur Hinrunde. Der Abwehrchef hatte zwar eine erneut starke Passquote – aber seine Zweikampfquote ist erschütternd. Und darauf kommt es in der Innenverteidigung leider am meisten an. Nur 12 (!) Prozent seiner Zweikämpfe konnte Schonlau in Düsseldorf gewinnen, was wiederum erklärt, weshalb er aktuell so viel mit sich zu tun hat, dass ihm die Organisation seiner Mitspieler ein wenig abgeht. Zum Vergleich: Mario Vuskovic gewann 86 Prozent seiner Zweikämpfe. Schade nur, dass der Kroate nicht als Organisator fungieren kann. Zumindest NOCH NICHT.

Hinzu kamen in Düsseldorf weiter Ausfälle. Miro Muheim wirkte zunächst sportlich gegen Khaled Narey wie ein Totalausfall, ehe er verletzt vom Platz musste und faktisch ausfiel. Der für ihn eingewechselte Kinsombi rotierte ins Mittelfeld, wo Moritz Heyer von der Sechs auf die Rechtsverteidigerposition zurückgezogen wurde, während Josha Vagnoman von rechts nach links in der Viererkette wechselte. Und Kinsombi machte, was er zumeist in den letzten Jahren beim HSV machte: Er enttäuschte auf ganzer Linie.

Kinsombi war nie in der Lage, das Mittelfeld zu sortieren. Ebenso wenig wie der für ihn auf die Sechs zurückgezogene Ludovit Reis, der mir noch am besten im Mittelfeld gefiel. Wobei dieses „Gefallen“ in diesem Fall schon extrem relativ ist… Fakt ist aber, dass der HSV einen Ausfall von Jonas Meffert nicht verkraftet. Der Mittelfeldstratege ist für mich eh die wichtigste Figur im gesamten HSV-Spiel. Allein dass sein Ausfall so überhaupt nicht aufgefangen werden kann ist bitter. Und noch auffälliger, wenn neben dem Ausfall von Meffert auch Schonlau nicht funktioniert.

Kittel taucht wieder ab und Schonlau wirkt müde

Apropos funktionieren: Das hat Sonny Kittel in der Hinrunde. „Er ist gereift, will Verantwortung übernehmen“ hatte Trauiner Tim Walter immer wieder betont. Und Kittel bestätigte Walter mit guten bis sehr guten Leistungen. Kittel wurde zum Denker und Lenker in der Offensive – bis er wieder abtauchte. Ich erinnere mich kaum an Kittels letztes gutes Spiel, ehrlich gesagt. Und das in der Phase, in der der HSV ihn mit am dringendsten benötigt. Denn der HSV ist defensiv aktuell nicht stabil genug, als dass er generischem Druck standhält. In Düsseldorf hatte der HSV mehr Glück als Verstand, nicht frühzeitig aussichtlos in Rückstand zu geraten. Allein Düsseldorfs Iyoha hätte am Sonnabend drei oder vier Tore erzielen müssen. Soll heißen: Wenn der HSV seine Gegner nicht dauerhaft in deren Defensive drängt, wird es schwer.

Und damit sind wir beim nächsten Problem, denn die Offensive funktioniert nicht nur wegen Kittel nicht. Auch die Außenbahnen sind derzeit nicht zu gebrauchen.  Bakery Jatta wird inzwischen von seinem direkten Gegenspieler im Verbund mit einem tiefer stehenden zugestellt und verliert nahezu jeden Ball, wenn er ins Eins-gegen-Eins geht, während Giorgi Chakvetadze noch nicht zielstrebig genug ist aus meiner Sicht. Ich sehe bei dem Georgier tatsächlich sehr viele sehr gute Ansätze – aber die hatte ich auch bei Xavier Amaechi im Training immer wieder ausgemacht. Soll heißen: Solange Chakvetadze nur andeutet, dass er eine Verstärkung sein kann, reicht das eben nicht.

Dass letztlich Robert Glatzel den Ausgleich geköpft hat, ist dem Umstand zu verdanken, dass der Angreifer nicht schnell genug reagieren konnte. Denn eigentlich war sein erster Impuls, sich vor dem herannahenden Kopfball von Faride Alidou in Deckung zu bringen. Dass er letztlich nicht schnell genug den Kopf wegziehen konnte war es zu verdanken, dass der Ball zum 1:1 im Netz landete – und ich gönne das Glatzel. Denn bislang hat mich der Angreifer absolut überzeigt. Nicht in Düsseldorf – aber über die gesamte Saison gesehen ist er offensiv eine Konstante. Nach Kittels Einbruch in den letzten Wochen sogar die einzige, ehrlich gesagt. Abner zu Kittel werde ich mich im Laufe dieser Woche noch einmal explizit an dieser Stelle auslassen.

Fazit: Das Gerüst des HSV wackelt im Moment zu stark. Es gibt einfach zu viele Ausfälle sportlicher Natur – und einige andere (wie Meffert zuletzt), die qualitativ nicht kompensiert werden können. Und während ich in den nächsten Tagen auch einen sehr interessanten und thematisch passenden Beitrag von einem unserer User hier veröffentlichen werde, der sich mit der zweiten Reihe beim HSV beschäftigt, möchte ich heute noch einen Post beantworten, den Darmzotte (sein Teil ist fett gedruckt) an mich gerichtet hat: 

Scholle, wann genau hatte dich der HSV denn zuletzt begeistert? In Nürnberg? Gegen Bremen? Gegen Sandhausen? Gegen den KSC? Als Boldt im Doppelpass saß und vor Arroganz platzte?

Häufiger in dieser Saison. Zuletzt neben dem Pokal am meisten in Darmstadt. 

Und was genau bedeutet dieser Satz: Von daher: Crunchtime, lieber HSV! Aber diesmal nicht mehr nur theoretisch – sondern in echt… Vorher war’s egal, oder was?

Jo, war mir scheißegal. Schreib ich doch auch genau so.

Aber im Ernst und zu Deiner normalen Frage: Die Zeile sollte bedeuten, dass man jetzt nicht mehr vor den Spielen Dinge einfordern kann, ohne es auch umsetzen zu müssen. Das war zuletzt häufiger der Fall und wurde mit dem Schlagwort „Entwicklung“ kaschiert. Das wird jetzt allerdings schon angesichts der Tabellensituation und der Saisonphase nicht mehr drin sein. Denn den Luxus, sich schwache Spiele zu erlauben und trotzdem seine Ziele erreichen zu können, hat der HSV bereits jetzt komplett aufgebraucht.

In diesem Sinne, bis morgen! Dann wieder mit dem MorningCall und der Möglichkeit, mir für den nächsten Communitytalk wieder Fragen zu stellen. Bis dahin!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Flotti McFlott
1 Monat zuvor

Der Hasivau im März 2022 – eine Bestandsaufnahme

Nachdem mittlerweile die allermeisten Hüpfer auf dem harten, kalten Boden der Tatsachen angekommen sind, nehmen wir doch mal alle das Zittern aus dem Stimmchen und fassen zusammen was wir wissen:

Trainer
Waltersen sitzt (angeblich) fest im Sattel. Nun, warum ist das so? M. M. n. liegt dies an 4 Faktoren. Zum einen hatte Tiki-Taka-Timmy das Glück, dass er aufgrund von Ausfällen zu Personalentscheidungen gezwungen wurde, welche sich im Nachhinein als goldrichtig entpuppten. Paradebeispiel hierfür ist die Personalie David/Vuskovic. Ich bin mir relativ sicher, dass Waltersen an seinem Agenda-Projekt festgehalten hätte und Wackelfuß David noch heute Stammspieler wäre, wäre er nicht zu seinem Glück gezwungen worden.

Des weiteren spielte es Timmy in die Karten, dass die Liga ca. eine halbe Saison gebraucht hat, das eindimensionale Gekicke inklusive Sparkassen-Tiki-Taka des beratungsresistenten Übungsleiters zu entschlüsseln. Jeder, wirklich jeder Gegner in Liga Zwo lacht sich doch mittlerweile den Arsch ab, wenn die Elb-Rastellis sich die Kugel im eigenen 16er höchst riskant hin und her flippern.

Die Jungs aus dem Schmerzgebirge wissen schon jetzt ganz genau, wie sie im Nachholspiel hier auftreten müssen: früh anlaufen, pressen bis die Schwarte kracht und dem einzigen Mann im Kader der über so etwas wie Ballgefühl verfügt schon im Spielertunnel auf die Knochen gehen. Fertig ist der Lack, einen Plan B gibt es unter Waltersen nicht. Er lässt weiterhin ein auf Außenstürmern basierenedes System spielen, obwohl er auf diesen Positionen nur Maltafüße und formlose Lappen zur Verfügung stehen hat. Eigentlich unfassbar. Für eine Systemumstellung hätte er allerdings auf bereits von ihm enteierte Spieler wie Suhonen und Doyle zurückgreifen müssen. Pech für diese beiden, die wirklich kicken konnten und wollten, dass Malle-Timmy einfach keinen Bock auf sie hatte…

Der nächste Punkt, der dem Sympathikus auf der Trainerbank in die Karten spielt, ist natürlich der Pokal. Ein Zweitligist im Halbfinale? Aller Ehren wert, aber wie ist es zustande gekommen? Drei mal Glück in der Elfer-Lotterie, mehr war es nicht. Gegen den KSC konnte man trotz 60 Minuten Überzahl keine vorzeitige Entscheidung erzwingen, spätestens hier war zu erkennen, dass der „Walterball“ gescheitert ist.

Zu guter Letzt, der vermutlich wichtigste Faktor für Waltersens Jobgarantie: scheitert Walter, scheitert Boldt. Simple as that …

Sportliche Leitung (Butzel & Moldt)
Hier haben sich sehr viele von einigen wenigen guten Transfers blenden lassen. Für mich laufen diese allerdings eher unter dem bekannten Sinnspruch mit dem Huhn und dem Korn. Wenn du eine gewisse Anzahl Spieler holst, muss ja irgendwann mal was Brauchbares dabei sein. Demgegenüber stehen allerdings zahlreiche teure Vollflops (England-Granate Amaechi), beschissene Trainerentscheidungen und gescheiterte Säulenkonzepte (Himbeer-Toni, Helm-Klaus). Es wurde also jahrelang Geld verbrannt, das man nicht hat, mit dem Ergebnis, dass man nun die schlechteste Zweitligasaison der Geschichte spielt. Dafür ballert man jetzt 5 Mio + X raus, für zwei Positionen, die in einem Kader mit zahlreichen Baustellen (RA, LA, MS, ZOM, ZM), bereits ausreichend besetzt sind. Schapoh!

Vorstandsvorsitzender
Wo soll man da anfangen? Da taucht aus dem Nichts der dubiose Dr. MabuSAN auf, der zuvor nur dadurch aufgefallen ist, bei PR-Events mit Präsident Pinselreiniger abzuhängen. Einige undurchsichtige Moves später, sitzt der passionierte Pillendreher und teilzeit Miethai plötzlich auf dem Chefsessel der AG und keiner weiß so genau warum. Das er inzwischen die Spuren seiner bisherigen Geschäftstätigkeiten zu verwischen versucht, indem er z. B. seinen Web-Shop dichtmacht, in welchem er irgendwelchen Joga-Trullas überteuerten Scheißdreck mit intergalaktischer Kwantenpunkttechnologie (332,92€/100g) andrehte, mag jeder für sich selbst bewerten. Für mich ist diese Personalie ein Tritt in die Fresse für jeden, der sich auf dem Stuhl des VV einen seriös wirtschaftenden Kaufmann gewünscht hat.

Präsident
Jetzt wird es fast lustig: nachdem sich Käptn Klötenlack, geschmeidig wie ein gesalbter Sack, mit Hoffis Hilfe ins Präsidentenamt spülen lies, hat er nichts besseres zu tun, als seinem Mentor schnellstmöglich das sprichwörtliche Messer in den Rücken zu rammen…
Wie sich mittlerweile zeigt, von Anfang an mit dem Ziel, dem gepflegten Buddyismus zu frönen und ein Netzwerk von Speichelleckern und Arschkriechern zu installieren… Kannste dir nich ausdenken…

FAZIT
Wenn nicht noch ein Wunder geschieht, hat der HSV fertig! Wenn nicht im Anschluss an diese Saison eine 180° Wende eingeleitet wird, geht der HSV kurz- bis mittelfristig den Weg anderer Traditionsvereine, wie Kaiserslautern oder 1860. Ob ein Turnaround überhaupt noch zu schaffen ist weiß ich nicht. Was ich weiß ist aber Folgendes: mit Personal aus der Muppetshow ist er nicht zu bewerkstelligen! ENDE

Last edited 1 Monat zuvor by Flotti McFlott
Atoubastyle
1 Monat zuvor

Einige hier können einfach nicht verkraften, dass der HSV etwas für den Aufstieg aufbauen muss. Man hat es in den ersten drei Jahren in der zweiten Liga nicht hinbekommen ein Gerüst aufzubauen, da man einerseits auf viele Absteiger setzte, die es aus verschiedenen Gründen nicht gebacken bekamen und andererseits ungünstige Zusammensetzungen mit Kandidaten wie Gjasula oder Ulreich erprobte.

Nun hat man in meinen Augen endlich einen sinnvollen Umbruch vor dieser Saison eingeleitet und man erkennt bei vielen Akteuren beim HSV Entwicklungsschritte. Möglicherweise wird das dann am Ende nicht reichen, aber dann kann die Forderung nicht lauten wieder alles über den Haufen zu schmeißen sondern sich zu fragen was gut war und was noch fehlte.

Dass hier einige Fans sich so sehr an Boldt reiben finde ich nachvollziehbar. Aus der Distanz wirkt Boldt wie ein narzisstisches Arschloch und da hier auch viele narzisstische Arschlöcher erwiesenermaßen im Blog unterwegs sind, eingeschlossen meiner Wenigkeit, sorgt das schnell für Reibung.
Das Team Boldt-Mutzel-Walter hat aber für mein Empfinden gute Entscheidungen in dieser Saison getroffen. Es ist ein junges und offensiv spielendes Team das überwiegend attraktiven Fußball versucht zu spielen und das ja auch überwiegend in dieser Saison hinbekommen hat. Wie das Team nun mit dem Druck im Saisonendspurt umgehen wird ist dann eine eigene Geschichte, aber diese muss eben noch geschrieben werden und steht noch nicht fest nach den Enttäuschungen zuletzt.

Viele Fans hier haben einfach keine Lust mehr auf Spannung und Enttäuschung, das kann ich nachvollziehen. Die Frage ist dann aber, ob diese Fans nicht den noch interessierten Fans einfach mal das Feld überlassen können? Ihr könnt ja euren Frust gerne irgendwie produktiv werden lassen und euch ins Stadion stellen und die Köpfe der Akteure fordern. Mir ist das gleich. Ihr seid für mich eh nicht die hellsten Torten auf der Kerze und ich hab wenig Probleme damit wenn sich erwachsene Männer öffentlich lächerlich machen. Aber hier könnt ihr euch doch vorerst einfach mal verpissen oder? Weil mehr als Jammern kommt bei euren Beiträgen nicht rum.

Wie Scholle es schrieb: Fansein hat etwas mit Leidenschaft zu tun, ihr dagegen scheint dringend Fußball-Viagra zu brauchen, denn irgendwie regt sich da ja bei euch nichts mehr.

Gude.

Darmzotte
1 Monat zuvor

Zunächst danke für deine Antworten.

Ja, der HSV hat diese Saison auch begeisternde Auftritte gezeigt, aber es waren lediglich Strohfeuer.

Zu oft war es einfach zu wenig. Das Ganze wurde geschickt als Entwicklung verpackt, was natürlich lediglich ein Taschenspielertrick war, um die Erwartungen an die Arbeit der handelnden Personen kleinstmöglich zu halten. Man will ja weiter an den Fleischtöpfen bleiben und möglichst wenig dafür leisten müssen.

Blogger und Presse spielen natürlich mit.

Wir reden hier von einem Zweitligisten, der jüngst zwei Spieler für über 5 Mio Euro verpflichtet hat. Man zeige mir einen Zweitligisten, der ohne Ambition auf den Aufstieg spielt und solche Transfers tätigt.

Stadion. Mitarbeiter auf der Geschäftsstelle. Historie.

Und dann wird davon geredet, dass man lediglich entwickeln will. Ein Quatsch ist das.

Chakvetadze wäre fast bei Bayern gelandet. Lol, noch so ein Brüller.

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Lieber Scholle,

man kann ja gerne in die Einzelproblemanalyse gehen. Dabei wird man derzeit wieder mal an jeder Ecke fündig. Wie in den letzten Rückserien auch.

Aber die Summe aller Probleme führte damals und führt heute nur zu einem plausiblen Ergebnis:

Das Gesamtkonstrukt HSV ist krank!

Der HSV durchlebt seit Jahren seine eigene Pandemie. Das liegt daran, dass sich im e.V. und in den Gremien zu wenige Leute mit Fachkompetenz und Uneigennützigkeit impfen lassen. Manche mögen vielleicht einfach oder gar zweifach geimpft sein. Aber den meisten Protagonisten fehlt die Booster-Impfung.

Oder anders ausgedrückt:
Der HSV hat zu viele wurzelkanalbehandelte Zähne im Mund, die sich entzündet haben und eigentlich gezogen werden müssten.

Jansen, Boldt, Mutzel usw.
Alles Zähne, die die Fans seit langer Zeit quälen. Der Sieg in Darmstadt oder die Pokalspiele gegen Köln und Karlsruhe waren nur Ibuprofen für die Fanseele. Das Übel bleibt aber.

Es ist im Nachhinein geradezu eine besondere Frechheit, dass man die Fans zwischenzeitlich glauben ließ, das Rückrundensyndrom sei überwunden. Dass man nach dem Heidenheim-Spiel so einbricht, ist nur mit einem schlecht geführten Club zu erklären. Der Trainer scheint es in beratungsresistenter Manier nicht hinzukriegen, dass die Mannschaft konstant performt. Ab und zu reicht in Hamburg genauso wenig wie in Stuttgart. In Kiel war dasxetwas anders.
Walter war unter dem Strich wohl die falsche Wahl der Vorstände.

Auch wenn der HSV zwischenzeitlich attraktiv gespielt hat.
Auch wenn gegen Bremen der Schiri versagt hat.
Auch wenn man in Köln teilweise auf Augenhöhe war.

Das alles ist nichts wert, wenn die Mannschaft in fahrlässiger und teils auch arroganter Art und Weise sämtliche Möglichkeiten wegwirft, die sie auch in dieser Saison wieder hatte.

Der Vergleich mit Darmstadt und St. Pauli reicht alleine, um die HSV-Führung zu entlarven.
In Bezug auf Bremen sollten alle die Klappe halten. Alles andere wäre lächerlich. Die machen es seit Jahren auch schon schlecht. Aber für den HSV reicht es immer!
Da könnt ihr Schmähgesänge anstimmen, was das Zeug hält. Die fallen nie so tief wie der HSV.

Der HSV hat einfach nur Underperformer an den Schaltstellen. Bei welchem Proficlub durften jemals so lange Verantwortliche erfolglos wirken?

Antwort: Nur beim HSV

Und das sage ich völlig ohne Emotionen. Nur mit objektiver und sachlicher Draufsicht. Auch wenn die Worte hart gewählt sind. Aber wenn es schon die Medien in Hamburg nie tun, müssen es eben andere machen. Den Finger in die Wunde legen.

Nochmal Scholle:
Die Einzelprobleme, die du heute zutreffend analysiert hast, sind nur Symptome eines kranken HSV.
Die Krankheit benennst du leider immer noch nicht.

Last edited 1 Monat zuvor by Jörg Brettschneider
Rotkaeppchen1966
1 Monat zuvor

Moin Scholle, du meinst das anscheindend tatsächlich ernst, für das HSV Spiel einen Tag Urlaub „geopfert“ zu haben.
Na dann brauchst du dich wenigstens nicht als HSV-Fan bezeichnen zu lassen, wenn es dir so schwer fällt, ein Auswärtsspiel, was für viele Zuschauer jetzt nach 2 Jahren Pandemie erst wieder möglich geworden ist, zu besuchen.
Und – ich würde mal die Vorstellung unter dem Blog so mit „24/7“ und ein „verlorener Tag“ ändern lassen – der verlorene Tag war ja anscheindend der Urlaubstag – an einem Samstag.

Alex
1 Monat zuvor

Nach dem desaströsen Auftritt am Samstag in Düsseldorf stellte hier jemand 🤭 die Frage, ob der HSV in den kommenden zwei Wochen wirklich alles dafür tun würde, um den erneuten Verbleib in der zweiten Liga noch abzuwenden. Bisher wurde folgendes unternommen:

So. 20.03. trainingsfrei
Mo. 21.03. trainingsfrei
Di. 22.03. trainingsfrei

Am Do. dem 24.03. findet im Volkspark mal wieder ein Testspiel gegen irgendwelche Dänen statt. Diesmal schon am Donnerstag, damit sich die überlastete Rumpeltruppe danach ein dreitägiges Wochenende gönnen kann, um sich zu sammeln, durchzuatmen und Kraft zu tanken, wie uns Blockhygieneoberwart Rotkäppchen vermitteln möchte. Von was genau nochmal müssen sich die Teilzeitprofikicker, die sogenannten HSV-„Stars“ eigentlich erholen?

Wenn dieser Verein ernsthaft daran interessiert wäre, die zweite Liga zu verlassen, wären sie am Sonntag Abend ins Trainingslager gefahren und würden jetzt ihre vierte Einheit absolvieren. Ganz ehrlich, Freunde der Sonne: Niemand beim HSV hat die Absicht, aufzusteigen, das Thema ist durch. ENDE

EDIT: Eine neuerliche Corona-Infektion eignet sich natürlich auch bestens, um dieses lästige Training wieder komplett ausfallen zu lassen. Entsprechende Meldungen in drei… zwei… eins…

Last edited 1 Monat zuvor by Alex
Air Bäron
1 Monat zuvor

Das Team hat gezeigt, dass es ALLE Manschaften der Zweiten Liga schlagen kann.
Schlagen könnte.

Das Können ist da, die Mentalität fehlt und die Führungsspieler.

Bitte wieder, JETZT, etwas aus unseren Top 5 Fußballmatches diese Saison auf fen Platz bringen.

Da reichen jetzt auch 4 oder 5 Spiele hintereinander ein „dreckiges“ 1:0, es muss nicht schön aussehen.

Die Hoffnung stirbt zuletzt, und das wird auf meinem HSV-Fan – Grabstein irgendwann stehen als häufigste benutzte Floskel in meinem Leben.

Also ja, ich hoffe, immer noch, solange es noch geht, rechnerisch.

Den Glauben jedoch, an Platz 3 oder überhaupt den Direktauftsieg, habe ich momentan nicht mehr wirklich.

Und dennoch tut man sich auch das nächste Match wieder an und hofft auf einen Sieg des Teams.

Wir HSVer sind alles, leidgeprüft, aber sicher keine „Erfolgsfans“, denn das gab es 1,5 Jahrzehnte nicht mehr…
Unsere Nerven und das Durchhaltevermögen zu haben als Fans, ist auch ein „Skill“ irgendwo.
Oder eine Passion 😉

NUR DER HSV, dennoch und immer wieder ⬛⬜🟦

Last edited 1 Monat zuvor by Air Bäron
Walker
1 Monat zuvor

PRO NEUANFANG IN LIGA 4 !

ENDE

Meaty
1 Monat zuvor

Beispiel: Sandhausen!
Wer am Samstag noch längere Ausschnitte des Spiels SV Sandhausen gg. Hansa Rostock sehen konnte, musste sich vielleicht wie ich gelegentlich auch die Augen reiben.
Wo waren bitte diese wild um jeden Zentimeter Rasenfläche kämpfenden Sandäuser Spieler hin, die sich noch vor kurzem gegen den HSV für jede gute Aktion gegenseitig pushten und mit Handklatsch abfeierten?

Es ist nichts Neues, dass die sog. „kleinen Vereine“ gegen den ehemals „großen HSV“ immer hochmotiviert ins Spiel gehen!
Dieses hat denke ich mehrere Gründe!

Zum einen ist man als „kleiner Verein“ immer krasser Außenseiter gegen den HSV und braucht sich nach einer Niederlage nicht irgendwelche Vorwürfe machen oder anhören – schließlich hat man ja gegen den „großen HSV“ verloren!
Andererseits kann man sich aber in diesen Spielen sehr viel Selbstvertrauen (zurück)holen, indem man im Spiel voll dagegenhält und dem HSV vielleicht sogar Punkte abnimmt!
Mit dieser Art kann sich eine etwas instabile Mannschaft als Einheit einschwören und mit einer guten Leistung für den Abstieg pushen!
So ist es ja auch schon häufig passiert!

Fakt ist: Der HSV hat in der vierten Zweitliga-Saison keine ausreichenden Mittel zur Verfügung, sich gegen solche hochmotivierten „Kampfmannschaften“ durchzusetzen!

Beispiel: Sonny Kittel!
Ist es nur ein Zufall, dass der „Unterschiedsspieler“ seit dem Sandhausen Spiel nun nicht mehr in Erscheinung tritt oder musste man auch in dieser Saison wieder mit dem Leistungseinbruch bei Sonny Kittel rechnen? Deutliche Parallelen zu den Leistungseinbrüchen und den Saisonverläufen der letzten Spielzeiten beim HSV sind nicht mehr von der Hand zu weisen!

Jedoch bin ich weit davon entfernt Kittel hier an den Pranger zu stellen und ihm die alleinige Schuld der letzten Negativleistungen in die Schuhe zu schieben!
Ein Kittel alleine kann das HSV Spiel nicht gestalten oder antreiben!

Ähnlich eines Aaron Hunt seiner Zeit, hat Kittel jetzt die große HSV Laterne als „Spielmacher“ in jedem Spiel in der Hand und steht überall unter besonderer Beobachtung. Dazu wird Sonny von jedem Gegner auf dem Feld gejagt, teilweise hat er sogar zwei Gegenspieler gegen sich! Das Kittel eine harte, engmaschige „Manndeckung“ nicht mag, wissen alle Fußballinteressierte!
Kittel kann in einer gut funktionierenden Mannschaft immer den Unterschied ausmachen, läuft es nicht im Spiel, dann geht er mit der Mannschaft unter!

Fakt ist: Ein Führungsspieler war, ist und wird ein Sonny Kittel nicht mehr! Seine destruktive Körpersprache in umkämpften Spielen oder Spielsituationen, ist für das Team demotivierend und eines „Unterschiedsspielers“ nicht würdig! Ein Sonny Kittel darf und muss sich auch in einem schwierigen Spiel mal den Arsch für die Mannschaft aufreißen und damit ein Zeichen setzen!

Beispiel: Tim Walter!
Nach dem Stadtderbysieg stellte sich ein emotionsloser Tim Walter noch vor die Interview-Mikros und erzählte ganz sachlich etwas von „nur drei Punkte geholt“ und das diese nichts wert sein würden, wenn man diesen gezeigten Einsatzwille nicht gegen alle Mannschaften in der Liga hervorbringen kann! Hört-hört!

Wochen später steht ein lächelnder Tim Walter nach dem Spiel in Düsseldorf vor den Mikros und erklärt eine erneute Negativleistung seiner Mannschaft! Die Intensität hat gefehlt, meint Tim Walter, obwohl er Einsatz und Wille von seinem Team angeblich gesehen haben will! Was denn nun?

Fakt ist: Tim Walter und sein Trainerteam haben nach den Siegen gegen STP, Darmstadt und Heidenheim die Problematik nicht erkannt, dass HSV Siege (und Erfolge im DFB Pokal) von der Ligagemeinschaft als Alarmsignal gewertet werden!
Man hätte erahnen können, dass die nachkommenden Partien vom Gegner mit mehr „Einsatzwille und Kampf“ geführt werden und das eine Steigerung der eigenen Intensität im Spiel und eine, dem umkämpften Spielverlauf angepasste Spielausrichtung nötig gewesen wäre!

Wenn man beim HSV in dieser Saison aus Negativerfahrungen und Fehlern lernen würde, dann hätte man vielleicht noch eine Minimalchance im Saisonendspurt auf den 3. Platz!?

Polkateddy
1 Monat zuvor

To make a long story short, der Kader ist zu unausgewogen und partiell viel zu schwach zusammengestellt. Im Winter weder für Alidou, noch für Jatta Ersatz zu verpflichten ist ein mehr als fahrlässiges Versäumnis, kostet
mindestens den Aufstieg. Chakvetadze ist kein Außenspieler, niemals! Wie kommt man darauf?
Die Leistungsträger dieser Saison waren Neuzugänge wie Vuscovic, Meffert, Schonlau, Glatzel plus DHF. Was das für die kommende Saison bedeutet, kann sich jeder ausrechnen.

Rotkaeppchen1966
1 Monat zuvor

Jetzt muss ich, der sich in der Tat gerne an Stilfragen abarbeitet, einem user wieder mit Eröffnung eines eigenen Kommentarstranges antworten:
Atoubastyle, mit dir gehe ich sicherlich in der Auffassung, dass diejenigen, die unter ihre Kommentare so etwas wie „RIP HSV“ platzieren und nicht müde werden, in epischen Längen und Breiten zu beschreiben, wie krank der Club doch sei, doch einfach weg bleiben sollen.
Wenn diese user meinen „fertig mit dem HSV zu sein“ oder der HSV hat ihrer Meinung nach fertig, gibt es auch keinen Grund für sie, sich weiter an Diskussionen zu beteiligen. Dann ist das Thema halt für sie doch.
Genauso schlimm wie diejenigen, die sich hier dann verabschieden, weil sie das ganze nicht mehr ertragen können (entweder den Blog, den HSV oder beides) – um dann wieder zu kommen.
Trotzdem kann ich mich mit deiner vor Arroganz strotzenden Schreibe nicht anfreunden. Es war ja klar, dass dein freundliches „narzisstische Arschlöcher“ nicht sanktioniert wird und dein auch von anderen immer gern angeführtes Stilmittel der fehlenden Intelligenz ist einfach nur so armselig wie dein Schlussatz.
Ich kann es nicht verstehen, warum dieser natürlich emotionale Gedankenaustausch über diesen sicherlich polarisierenden Club immer wieder in Anfeindungen ausarten muss und Kommentatoren wie du im die Ecke kommen, die dann selbstherrlich erklären wollen, was unter „Fansein“ zu verstehen ist.

Grantler3006
1 Monat zuvor

Das einzige was diese Saison anders ist, als die vorigen ist, dass der HSV befreit aufspielen könnte, denn er hat nichts mehr zu verlieren. Er kann nicht mehr absteigen und für einen rechnerisch noch möglichen Aufstieg muss es schon so laufen, wie nem Sechser im Lotto. Und da komme ich zu Schön Wetter Kicker S. Kittel: fußballerisch wirklich gut, aber offensichtlich nicht der Leader. Nicht schlimm eigentlich, aber da kein Druck da ist, solltet er doch nur raus gehen und Spaß haben…
Auffällig ist, dass im Prinzip der selbe Stiefel gespielt wird und sich die Mannschaft nicht auf Gegebenheiten anpassen kann.
Wie immer ist auch der fehlende Impuls der Führungsebene. Neu allerdings, das man bereits ersichtlich am neuen Kader arbeitet, bzw. hochpreisige Fakten schafft. Neuer Hauptsponsor, das ist gut, zwei leihspieler fest verpflichtet, wenn auch recht teuer, für die aktuelle Situation. Ob zu teuer oder weitsichtig wird sich dann zeigen, ob die offensichtlichen Baustellen im Kader noch fertig gestellt werden können.
Leider fehlt mir der Glaube daran.

Und dann kommt noch der nächste Tritt in die Eier: pauli steigt auf und Werder schafft das, was der HSV in vier Anläufen nicht schafft. Direkter Wiederaufstieg. Und das ist scheisse

hsv-bundy
1 Monat zuvor

Mich würde mal interessieren was der Coach wirklich über dieses Versagen denkt.Ich hätte es mir nicht schlimmer vorstellen können.Auf die Phrasen vor der Kamera kann ich gerne verzichten.🖤🤍💙

Stiflersmom
1 Monat zuvor

Scholle bringt sich schon mal in Position und ich dachte nach gefühlt 10 Jahren ist der HSV JETZT ABER WIRKLICH stabiler als in der Vorsaison.

Honeymoon is over!

Last edited 1 Monat zuvor by Stiflersmom
Rotkaeppchen1966
1 Monat zuvor

So, die Karten für das Aue-Spiel sind bestellt und vielleicht hat der HSV nach der Partie so einiges wieder auf der Reihe, was wohl spätestens mit der Düsseldorf-Partie aus dem Ruder zu laufen droht.
„Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist“ schrieb ich heute morgen und ich mag noch nicht in den Abgesang auf den Aufstieg mit einstimmen, auch wenn der HSV sich einmal mehr in den sportlichen Iden des März befindet und der April, in dem wir noch nie ein Zweitliga Spiel gewonnen haben, folgt erst noch.
Es hat sich leider mit der Sandhausen Partie ein negativer Ergebnistrend verstetigt und dem Team scheinen bereits vor der Zielgeraden Form, Fitness und Frische zu fehlen.
Ich hatte dieses Spiel seinerzeit aufgrund der guten zweiten Halbzeit als einen Kick interpretiert, den jedes Team in der Liga halt mal so drin hat und aufgrund der Formstärke des Gastgebers bis jetzt zum Rostock Spiel, den Punkt, den man dann so mitnimmt, interpretiert.
Und natürlich scheint es so ausszusehen, dass ich einige meiner Wahrnehmungen aus diesem Spiel wo möglich wieder kassieren muss:
Die von mir gelobten Chakvetadze und Kinsombi bringen aktuell auch nicht mehr die Impulse, die sie auch im folgenden Spiel gegen Bremen noch setzten konnten, Muheim ist noch lange kein Leibold Ersatz und Kittel nicht der Spieler, der in schwierigen Phasen zeigt, dass er eine Führungspersönlichkeit darstellt und mit seinen Aktionen das Spiel wieder an sich und den HSV reißt. Schade.
Und trotzdem möchte ich entgegen der allgemeinen Blogmeinung eine isolierte Betrachtungsweise der letzten 3 nicht gewonnenen Partien wagen, die schon ihre eigene Geschichte hatten:
Das Bremen Spiel war geprägt von unglücklichen Schiedsrichterentscheidungen und ebenso war der Kick in Nürnberg eine Partie, die auch auf ein Remis hinaus lief, und die der HSV ohne intensives Pokalspiel im Rücken sicherlich noch dominanter hätte gestaltet.
Düsseldorf, eine Woche nach dem Corona-Ausbruch vermag ich daher auch nicht so recht einzuordnen. Die Fortuna ist unter Thioune wieder erstarkt, hatte reichlich Selbstvertrauen durch das Remis mit Rumpfelf in Paderborn getankt und vorher hätte ich auch den Punkt auch so mitgenommen.
Natürlich sind diese Eindrücke mit „relativierend“ nach den gezeigten Leistungen noch mild umschrieben, aber ich setzte meine Resthoffnungen noch auf die Länderspielpause, wo ja nicht alle Akteure auf Reisen sind und der Großteil des Kaders sich sammeln kann, durchatmen und Kraft tanken.
Die Spielweise unter Walter fordert ihren Tribut, der HSV ist wohl mit Heidenheim das Team, dass von der Laufleistung und auch von den intensiven Sprints in der Liga am meisten abreißt.
Ich finde es richtig, dass der HSV an ihm festhält, und hoffe, dass dies auch nur kommuniziert wurde, um den Medien von vornherein „den Wind aus den Segeln zu nehmen“. Und selbst, wenn der HSV -einmal mehr – krachend scheitern sollte, sind meiner Ansicht nach Boldt und Mutzel diejenigen, die von ihren Aufgaben zu entbinden sind.
Die Fehler, die sie in der Kaderzusammenstellung gemacht haben und jetzt mit dem Muheim Kauf weiter begehen, müssten selbst im Aufstiegsfall Konsequenzen haben.
Wenn Paderborn uns auskontert und selbst gegen Aue kein Sieg gelingen sollte, hat die von den üblichen Verdächtigen hier und aber auch von denen, die dann wieder um die Ecke kommen, wenn es nicht läuft, angebrachte Kritik, sicherlich ihre Berechtigung, nur jetzt würde ich den Schlussstrich unter diese Saison noch nicht ziehen.

Nicolai Alexander
1 Monat zuvor

Das Problem ist doch folgendes.

Auf dem Papier war der HSV die letzten Jahre der FC Bayern der 2. Liga.. Der Unterschied? Beim FCB ist man unzufrieden wenn man nur die Meisterschaft holt. Beim HSV ist man schon zufrieden, wenn man durch viel Glück ins Halbfinale des Pokals kommt. Sicher, für nen Zweitligisten eine respektable Leistung. Das Hauptaugenmerk sollte jedoch auf dem Aufstieg liegen. Warum wird da nicht um jeden Meter gekämpft?

Beim HSV beschränkt man sich jetzt also auf die Entwicklung. Was??? Wir haben seit 4 Jahren mit die höchsten Etats in dieser Liga und wollen ein Verein sein, der sich auf die Entwicklung fokussiert?

Die Führung lebt diese Entwicklungs-Thema so dermaßen vor, dass selbst die Journalie (hier speziell Scholle) diese Nicht-Erwartungshaltung mitgeht.

Uns Fans wird eingeredet, dass man demütig sein soll, man sich damit abfinden muss, dass die 2. Liga die stärkste 2. Liga überhaupt ist…. etc! Gegen den HSV geben die Gegner 120%, ist das bei Bremen oder Schaöke nicht so? Brainwash?!

Wenn man von der Mannschaft, vom Trainer-Staff nicht klar fordert dass der Aufstieg das absolute Ziel ist und wenn man es nicht schafft, den Kader auch dementsprechend auszustatten, dann wurde einfach alles falsch gemacht. Das Alibi gab es ja schon im Voraus. Vom Vorstand, dem AR, der Presse und teilweise auch von den Fans, die das ganze mitgehen. Mit so einer Konstellation konnte es nichts werden.

Wenn ich lese, dass ein Onana von Liverpool umworben wird (für 7 Mio. Verkauft, Entwicklung?) und sehe, dass ein Narey (den wir verschenkt haben) bei Düsseldorf der beste Scorer ist, wir aber keinen Ersatz auf der Aussenbahn haben und uns mit einem Jatta, der aufgrund seiner selbst-gemachten privaten Probleme keine Leistung bringt, wird mir schlecht.

Ich muss leider den Pestern Recht geben. Der Fisch stinkt vom Kopf her. Und solange sich das nicht ändert, wird sich auch Richtung Erfolg nichts ändern. Ende! Oder meinetwegen Schluss aus Mickey Maus!

Sebastian
1 Monat zuvor

Was ich absolut nicht verstehen kann ist wie man weiterhin an diesem Trainer festhalten kann. Was gerade in Hamburg geschieht ist genauso schon in Kiel und in Stuttgart passiert. Das Drehbuch ist 1:1 dasselbe wie in Stuttgart. Nur mit dem Unterschied das dort anders als beim HSV ein Sportdirektor rechtzeitig die Reißleine gezogen hat. Die Spielweise und sein unsympathisches Auftreten zeigen deutlich, dass er sich überhaupt nicht geändert und nichts dazu gelernt hat.

Maik Lange
1 Monat zuvor

Es tut mir leid, aber das was in dem Blog von heute steht, wurde hier von einigen schon seit Monaten kommuniziert: es hapert in dem Kader an allen Ecken und Enden und dafür gibt es Verantwortliche, die jetzt auch mal zur Verantwortung gezogen werden sollten und zwar auch und gerade von den Medien! Jeder mit ein bisschen Sachverstand weiß seit Jahren, dass Spieler wie Jatta, Vagnomann, Kinsombi, Kittel,, um nur die größten Granaten von Samstag zu nennen, niemals die Qualität mitbringen werden, einen Aufstieg zu erreichen. Es sei denn sie sitzen auf der Bank. Da gibt es nicht viel zu entwickeln.
Was ist das für ein Kader, in dem Jatta nicht die Alternative ist sondern es faktisch nicht einmal eine echte Alternative für ihn gibt? Was ist das für ein Kader, in dem es nur einen zweitligatauglichen Stürmer gibt, nur einen kreativen Mittelfeldspieler, der seit 3 1/2 Jahren keine halbe Saison performt?! Was ist das für ein Kader, in dem ein Ausfall eines Meffert offenbar nicht einmal für ein Spiel aufgefangen werden kann? Und nochmal: das sind alles keine exklusiven Erkenntnisse von heute oder Samstag. Das ist teilweise seit Jahren, mindestens aber seit der Hinrunde bekannt.
Und weil Scholle den Begriff erschütternd genutzt hat greife ich den gerne auf: erschütternd für einen HSV ist, dass er in der 2. Liga von 26 Spielen 16!!!! nicht gewonnen hat. 16!!!
Zur Klarstellung: ich bin nicht gegen den Trainer, Der ist wie er ist. Auch das wussten die Verantwortlichen. ich habe mit der Truppe auch nicht den Aufstieg erwartet. Aber ich erwarte von den Verantwortlichen, den Herren Jansen, Boldt, Mutzel und Costa , dass sie für dieses Fehlerfeuerwerk Verantwortung übernehmen oder direkt laut sagen, dass wir in der 2. Liga bleiben wollen. Und von den Medien erwarte ich kein Gesabbel und plötzliches Erwachen wie hier mach so nem Spiel wie Samstag, sondern kritische Fragen, rechtzeitig, konsequent und nachhaltig.

Didi
1 Monat zuvor

Völlig neue Töne von dir, Scholle.

„Denn den Luxus, sich schwache Spiele zu erlauben und trotzdem seine Ziele erreichen zu können, hat der HSV bereits jetzt komplett aufgebraucht.“

Was sind denn das für Ziele, von denen du da sprichst? Hast du nicht im bisherigen Verlauf der Saison immer betont, der Aufstieg sein kein Muss?

Kuchi
1 Monat zuvor

„Ein Fan ([fɛn]; von Latein: Fanaticus – von der Gottheit ergriffen, in rasende Begeisterung versetzt“

Nach dieser Beschreibung bin ich eigentlich nur Fan von meiner Frau!

MeinVerein2021
1 Monat zuvor

Ich habe jetzt verstanden, dass auch für Scholle das Ziel dieser Saison der Aufstieg ist. Die Entwicklung der Mannschaft ist also nicht mittelfristig zu sehen, sondern notwendig, um in diesem Jahr aufzusteigen.
Das habe ich bisher so nicht in Scholles Beiträgen gelesen oder vielleicht nur nicht verstanden?

Klaus Henning
1 Monat zuvor

Moin,
hier Eure Spielerbenotungen
Fortuna Düsseldorf – Hamburger SV
Sa. 19.03.2022 13:30

1 DANIEL HEUER FERNANDES 4,2
2 JAN GYAMERAH 4,7
3 MORITZ HEYER 4,5
4 SEBASTIAN SCHONLAU 4,7
27 JOSHA VAGNOMAN 4,8
28 MIRO MUHEIM 5,3
41 MAXIMILIAN ROHR 4,7
44 MARIO VUSKOVIC 3,8
6 DAVID KINSOMBI 5,6
7 GIORGI CHAKVETADZE 5,7
10 SONNY KITTEL 4,3
14 LUDOVIT REIS 3,4
18 BAKERY JATTA 5,6
48 FARIDE ALIDOU 5,5
9 ROBERT GLATZEL 4,7
19 MANUEL WINTZHEIMER 4,9

Jürgen Fiedler
1 Monat zuvor

Moin, Gut Ding will Weile haben oder btaucht Weile sagt ein Sprichwort. 2019 Aaufsteiger Paderborn navh längerer Durststrecke 2./ 3. Liga. 2020 Aufsteiger Bielefeld ebenfalls nach längerer Durststrecke in Liga 3 und 2. 2021 Aufsteiger Bochum ebenfalls über 10 Jahre in Liga 2. 2022 Aufsteiger St.Pauli nach ebenfalls langer Durststrecke in Liga und fast am Abgrund. 2023 Aufsteiger Hansa Rostock ???? vieleicht. Alle diese Mannschaften haben gelernt das Fußball ein MANNSCHFTSSPORT ist !!!! Darauf kommt es an,das der Eine dem Anderen hilft und jeder sich für die Mannschaft den Arsch aufreißt auf deutsch gesagt. Keine dieser Mannschaften hatte einen Starspieler ,nein die Mannschaft hat es gepackt. Beim HSV kommt noch dazu ,daß es eine katastrophale Führung gib die nichts Fußball soviel versteht und nur labert. Oder anders ausgedrückt,versteht soviel vom Fußball wie ein Schwein vom Stabhochsprung. Fazit,nicht mal mit viel Glück reicht es in diesem Jahr zum VIERTEN Platz.

Frank Müller
1 Monat zuvor

GERÜST…..?
ja, kann man so nennen.also zuverlässige stammspieler; Schonlau, Meffert, Glatzel.
allein: eine ACHSE (ineinandergreifend)isses nicht..
die vom autor gelobte passquote von Schonlau ergibt sich nur aus sicherheitspässen
quer/oder TW.
sobald er 2 schritte nach vorne macht, isser den ball los oder spielt dem gegner in die füße.
Meffert= defensiv gut, aufbau wenig.
das sogenannte zwischenhoch Pauli/Darm/Heidenheim…..war gar keins sondern ergab
sich zufällig (Sonntagsschuß Jatta,sehr frühe tore gg Darm/glück gg Heidenau).
schon Heidenheim war besser.
in den folgespielen wurde deutlich, dass die oft als führungsspieler titulierten Schonlau, Meffert, Kittel GAR KEINE sind.(nur gut, wenn´s sowieso läuft).
fehlende führung= EIN großes manko beim HSV.neben fehlender kreativität + wenig
qualität auf einzelnen positionen.
Sebastian Wolff(Kicker) nennt das UNREIFE:
daraus ergibt sich SCHON WIEDER die frage: besser 3, 4 gestandene spieler als achse
oder nur jungspunde??:

HSVPapa
1 Monat zuvor

Ich möchte mal in aller Deutlichkeit an alle Kommentatoren hier die Frage stellen. Wenn wir alle Entscheidungsträger entlassen. Wer soll dann kommen. Ihr könnt immer nur Trommeln. Entlassen, entlassen, entlassen. Was kommt aber dann? Der Totengräber für die 3. Liga? Ohne Lösungen kann man alle und alles schlechtreden. Ist aber Mist.

bahrenfelder
1 Monat zuvor

Ich hatte ja bis Samstag eigentlich immer noch gehofft das es was werden könnte mit dem Aufstieg. Aber jetzt stelle ich mir einfach nur noch ein paar Fragen:

Was stimmt bei diesem HSV seit Jahren nicht?
Ist die Mannschaft einfach zu schwach, bzw. falsch zusammengestellt?
Passt der jeweilige Trainer nicht zur Mannschaft?
Ist es die immer wieder genannte Überheblichkeit beim HSV?

Eine Antwort auf diese Fragen kann wohl keiner geben, es ist halt so wie es ist. Man wird damit klarkommen müssen und wie immer auf die nächste Saison hoffen. Es kann noch viele andere Gründe geben aber eines bleibt

NDHSV ⚫⚪🔵

Rautenhopper
1 Monat zuvor

„Wir haben bei jedem Transfer nur Spieler geholt, die sich zu einhundert Prozent zum HSV committen, die einfach auch Bock haben“ zitat Mutzel auf dem HSV-Kanal.

Es ist schon eine schöne Eigenschaft Spieler zu holen, die Lust auf den HSV haben, aber es müssen auch Spieler sein, die wissen was es bedeutet das HSV-Trikot zu tragen und dass das Trikot schwerer ist als anderswo.

Für mich sind die Spieler sicherlich gute Kicker haben es auch schon diese Saison gezeigt, aber der Kopf ist das Problem. Mit der Mannschaft ist irgendwas nach dem Heidenheim-Spiel oder während dem Sandhausen-Spiel. Anstatt die positiven Resultate mitzunehmen und dadurch Energie freizusetzen, wurde jeder Erfolg immer wie mehr zur Belastung und die Beine wirkten schwer. Für mich auch ein wenig sinnbildlich Vuskovic. Er bringt noch gute Leistungen, aber hat er noch zum Ende der Hinrunde seine Tackling gefeiert, wirkt auch er ein wenig angespannt.

Heute hat die Bild geschrieben Walter hat sein Job-Save, weil eines der Gründe ist, dass der Aufstieg sowieso nicht das Ziel Nummer 1 war. Ok ich bezweifle das Boldt ruhig bleibt aber ok sowas hatten wir noch nie im Misserfolg am Trainer festzuhalten. Aber wenn der Aufstieg nicht wichtig ist. Macht bitte den Spieler Tüv wenn Bascho nicht fit wirkt wirft einen David rein um zu sehen wie er in diesen Situationen reagiert. Checkt die jungen Spieler ab mit wem kann man in der nächsten Saison rechnen wer ist noch nicht soweit und ich brauche vielleicht Ersatz für die Positionen und lasst solche hoffnungslose Spieler wie Kinsombi oder Spieler von denen man nichts mehr hat draussen.

Wichtig wird auch das nächste Transferfenster sein und ich hoffe der HSV holt 1-2 Drecksäcke, die die Mentalität gefressen hat und ich denke das würde der Mannschaft gut tun.

Spieler die Kicken können aber nicht belastbar sind hatten wir genug. Siehe einen Narey wir haben ihm letzten Sommer noch 350‘000 abfindung bezahlt und diese Saison macht er 19 Scorerpunkte.

horst schlau
1 Monat zuvor

Hypothetisch gesehen – clever oder dumm ? 🤔

Die Millionen sind erst mal rausgehhauen – woher die auch kamen sei erst mal dahingestellt.

Für eine Entlassung betreffend Vorstand bzw. Trainer ist nun erst mal keine Geld mehr da.

Gewollt oder Dumm gelaufen ? 😎

Man weiß es nicht !!! 😂😂

Das Lebbe geht weiter !!! 😉

Bubu
1 Monat zuvor

Goood mooorniing @ all.

Am „Ende“ der Saison scheint – wieder einmal – guter Rat unerschwinglich zu sein. Dem HSV geht – auch nichts Neues – im Schlussspurt die Puste aus, es droht der nächste sportliche Ausbildungsverein  – Kollaps, man entwickelt sich eben weiter! Ja! Von unabsteigbar zu unaufsteigbar – Hammer! 🙂

In der Teppich – Etage singen sie dazu ♪♫♫♪ Aaaalllle Jaaaahre wieeeeder…♫♪♫♪

Dennoch könnte die sportlich – fachkompetente schnöselnde Führung etwas reagieren, denn immerhin ist ein kleines, sportliches Ziel leicht gefährdet – PLATZ 4! Muss ja nicht unbedingt, aber man könnte sich vielleicht noch a bisl, ein klein wenig bemühen?

Der vierte Anlauf war doch eh nur ein geschickt angetäuschter Aufstiegs – Versuch, ein Projekt, Motto: ALLES KANN – NÜSCHT  MUSS.

Man wollte und konnte auch mal ein büschen Unruhe stiften unter den GROßEN der feinen 2.Liga!

Qualität, Entwicklung, Ausbildung bleiben die Schlagworte, man nimmt sich eben die entsprechende Zeit für die nächste großen „Ziele“.
Nichts überstürzen, immer hübsch bei sich, am Ende unter sich, bleiben. Man kann es ja erneut versuchen, gaaaanz entspannt! Den Druck haben doch Bremen und Schalke, so´n büschen, also…. 😉

Nein, in Hamburg hat man aus den vergangenen Epochen gelernt, definitiv, es gibt eben keinen Druck mehr, der ist doch nur negativ!

Man ist jetzt eher ein wenig mehr müde, so nach einer langen, langen, zehrenden Saison, in der soooo viel Neues möglich sein konnte. Immerhin hat man ein neues System kennenlernen dürften, unter dem neuen Vollgas – Trainer! Stark!

Man konnte in der Liga Eindruck schinden, ja, erlernte Nehmer- und Geberqualitäten und sicherte sich so den angestrebten Klassenerhalt!

Dazu lieferte man immer wieder fanspezifischen Spektakel – Fußball, oft bis zur letzten Minute, WOW!

Ja, nun ist Frühlingsanfang und die Frühjahrsmüdigkeit greift eben um sich, so wie jedes Jahr. Beim HSV sind sie dann auch einfach mal müde, und? Kann doch alles sein, oder?

Nicht umsonst heißt es ja auch im unruhigen Umfeld des Vereins

„Der Frühling kommt. Der HSV beginnt den Aufstieg zu verka…“ 

… oder war es doch die quakende Ente …. So am Ende… hm…egal! Lebbe geht weidda…

Der Pokal hat eben seine eigenen Gesetze…. Was braucht man da schon Qualität… HA!

Bleibt alle gesund…! 

OhnezuRuppen
1 Monat zuvor

morning call heute :
Scholle ist ja sehr erholt aus dem Urlaub zurück….. Ich sag‘ nur chemisch rein.
Beim Blick auf die Aufstiegschancen:
3 x 1.fc st. pauli + 1x 1.fc schalke gesagt und Darmstadt überhaupt nicht erwähnt.
Mannoman.. Eine deutsche Koryphäe, gefragter, renomierter Talkgast in bundesweiten Sportsendungen😊

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Mal angenommen die Aussage von Boldt und TW wir wollen was entwickeln ist so gewollt.
Wo ist nach 26 Spielen denn eine spürbare Entwicklung?
Warum ist, wenn eine Entwicklung kommen soll, dann von Woche zu Woche die Leistung geringer?
Normalerweise sollte doch die Leistung dann zum Ende hin besser werden?
Zumindest daran müssen sie die Herren messen lassen und da gibt es nur ein Ergebnis:
ZIEL VERFEHLT!!!👎
Jeder hätte doch jetzt gerne die Leistungen aus der Hinrunde zurück, also vor unserer „Entwicklung „

Last edited 1 Monat zuvor by Jörg Meyer
alles hat seine zeit
1 Monat zuvor

Der HSV braucht keine neue Offinsivkraft. Er braucht auch keinen Destruktivspieler.
Der HSV braucht einen Druiden mit einer goldenen Sichel

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Wie kann eine Mannschaft zum Höhepunkt der Saison müde und kaputt sein?
Haben wir keinen Trainer und Betreuer sowie jede Menge weiterer Personen die sich um unsere Ballerinas 24/7 365 kümmern?
Vielmehr kommt es mir so vor das sie konditionell nicht mithalten können und deshalb kommen diese desaströsen Leistungen in allen Mannschaftsteilen zustande!!!
Wie oft liest man von trainingsfreien Tagen und „Belastungsateuerung „?
Fussball ist vor allem auch eine Ausdauersportart und welcher Profisportler der Ausdauersport betreibt trainiert so wenig?
Die Kondition ist das Grundgerüst eines Sportlers, ohne kann er soviel Technik und was auch immer haben, es wird nichts nützen!
Genau dieses „Phänomen “ ereilt unseren HSV jedes Jahr aufs neue.
Es ist nicht der „wahnsinnige Druck “ sondern die Damen sind schlichtweg konditionell nicht wettbewerbsfähig!
Wer es nicht glaubt sollte sich mal das schnelle Spiel in der Hinrunde ansehen.
Abschließend möchte ich nochmal auf unsere so tolle Passquote eingehen.
Gefühlt 80% der Pässe sind quer oder Rückpässe. Und gefühlt hat HF die meisten im Spiel.
Und wer bitte findet unser Spiel zu kräfteraubend?
Wenn die sich noch weniger und langsamer bewegen stezen einige Grünspan an.
Also fünf Tage täglich die Schuhe an und trainieren und zwar mehr als zwei Stunden die Ball hin und herschieben. Gerne mal bei einem Kreisligaverein abschauen

Christian Otto
1 Monat zuvor

Long Covid – jetzt schon im 4. Jahr.

Kosinus
1 Monat zuvor

Was genau ist dieses Jahr nochmal besser als in den Vorjahren?

Wer nach den starken Auftritten, die gute Ausgangsbasis so fahrlässig wegwirft, will nicht aufsteigen!
Kittel und Co. verarschen uns seit Jahren! Hinzu kommt die Transferpolitik. Fast alle brauchbaren Zugänge wurden über die jeweiligen Trainer initiiert.
Was erlauben Boldt/Mutzel – außer Flasche leer?

Thioune hat gezeigt wie toller, einfacher Fussball gespielt wird.

Der Walter-Fussball wird auf ewig zu riskant/kompliziert sein, um Aufstiegsziele zu erreichen. Bislang kamen wir bei dem dämlichen kleinklein im eigenen Sechszehner mit sehr, sehr viel Dusel davon! Es gibt einen Grund, warum 99,99% aller Trainer weltweit davon nix halten!

Und gerade im Schlussspurt verunsichert das kleinklein nur von Minute zu Minute mehr. Das ist doch völlig klar.

Last edited 1 Monat zuvor by Kosinus
History
1 Monat zuvor

Jetzt wo Schonlau etwas die Puste und Konzentration abhanden geht, zeigt sich erstmal wie fährlässig es gewesen ist, einen Spieler wie Leistner ( gutes Stellungs / – und Kopfballspiel) vom Hof zu jagen.

Auch der Tausch Doyle/Schewardnarze ist ein Qualitätsverlust.

Verantwortlich jeweils hierfür: Tim Walter.

Warum liest und hört man nichts mehr über die Genesung von Ambrosius ? Der müsste doch längst inzwischen soweit an die Mannschaft heran geführt worden sein, dass er eine echte Alternative darstellt. Oder passt der auch nicht in das Waltersche Konzept ?

Normalerweise gibt der Sportvorstand die Richtung und das Konzept vor. Beim HSV ist mir zu viel Walter im Spiel.

Und der hat bisher eindrucksvoll bewiesen, dass er keine Erfolge zu verzeichnen hat.

uwe twiehaus
1 Monat zuvor

Ist das alles noch auszubeulen! Das Gerüst (NICHT NUR DES HSV) wackelt und droht zu kippen, oder stürzt in sich zusammen?

horst schlau
1 Monat zuvor

Und zum Thema Alidou stelle ich gleich mal die nächste Hypothese auf.

Da hat der Trainer einen Spieler aufgestellt, der von anderen als – sagen wir mal unzureichend dargestellt wurde !

Was hatte der Trainer den zu verlieren ? Schlägt der Spieler ein hat er ein „Auge“ für Talente! Schlägt der Spieler nicht ein, dann wurde es von Seiten des Kaderplaners versäumt, auf gerade dieser Position entsprechendes Spielermaterial zu besorgen !

Also eine win – ein- Situation !!!

Und Vuskovic könnte seine Chance nur nutzen, weil ein anderer dich verletzte – was dieser allerdings gut gemacht hat ,!!!

Dies allerdings dem Trainer “ gutzuschreiben“ ??? 🤔🙄🤔

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Ein guter Trainer und ein guter Vorstand wären in der Lage solche Auftritte wie in den letzten Wochen zu erkennen und in Zukunft zu verhindern.

Defensor
1 Monat zuvor

Ich habe nur 2 Fragen:

  1. Hat die Mannschaft die Eier alle 8 verbliebenen Gegner zu schlagen?
  2. Wenn nein, was werden die Konsequenzen sein?
FRANZ HOELSCHER
1 Monat zuvor

Alle grossen Vereine haben dieses Wochenende verloren, siehe Madrid und Paris – und wir nicht !!! (joke)

Thomas Franz
1 Monat zuvor

Tja, das Spiel in Düsseldorf war zum Vergessen. Das schlechteste Spiel der Saison neben dem Grottenkick in Aue. Allerdings haben wir nach dem 0:1, als ab Minute 85, bärenstark reagiert. Da hat man gesehen, dass wir es können. Und hätten Konsombi/ Glatzel die Jahrhundertchance nicht vergeigt, wer weiß, vielleicht hätten wir noch einen Jahrhunderrduselsieg mit nach Hause genommen.
Man muss aber auch sagen, dass Düsseldorf über 85 Minuten sehr überzeugend war und sich etliche gute Chancen herausgespielt hat, anders als Werder, die lediglich von unseren Fehlern und zwei Elfern profitiert haben und in der 2.HZ immer schwächer wurden.
Düsseldorf ist die Mannschaft der Stunde, seit Thioune da ist, den in der letzten Saison die Berufshater zum Teufel gewünscht haben wie eigentlich jeden Übungsleiter seit Ernst Happel.
Wenn wir jetzt wieder unseren Stammplatz erreichen, sollten wir zufrieden sein. Lieber Liga 2 als Liga 1 auf Fürth-Niveau.
Jedenfalls macht mir die laufende Saison insgesamt mehr Freude als die Spielzeiten vorher.
Also: Weiter, weiter, immer weiter.

St.Ade
1 Monat zuvor

Selten so einen guten Kommentar von Scholle gelesen wie heute. Alles zutreffend. Hoffentlich erspart er uns seinen Kommentar der Vorjahre: „Wir sind stabil, diesmal wir uns das nicht passieren, ich sehe dieses Jahr keine Gefahr“.