Darum/darin muss der HSV fleißiger werden

von | 12.11.21 | 315 Kommentare

Es ist frei. Der HSV trainiert erst am Montag wieder, abgesehen von den angeschlagenen Spielern, die auch an den freien Tagen im Kraftraum aktiv sind und sich anschließend pflegen lassen. Und auch wir werden das Wochenende nutzen, um uns mal anderen Themen als dem HSV zu widmen. Und ich hoffe, dass auch Ihr alle ein richtig schönes Wochenende vor Euch habt.  Anbei noch der neue Communitytalk – und darunter beantworte ich dann noch eine Frage, die mir heute im Kommentarbereich von einem sehr liebenswerten Menschen gestellt wurde, dessen Einstellung zum Fußball ich sehr schätze.

Jürgen Linnenbrügger schrieb heute:

Entschuldige bitte Scholle, aber ich muss mich mal aus dem Exil melden. Erst gestern hast du den Jahresabschluss des HSV erläutert, und dein MR. X sagte folgendes.“Scholle,
hierzu werde ich mich nicht mit Namen äußern, diese Bilanz liest sich erschreckend “ und
„Ohne den Stadiongrundstücksverkauf wäre es offenbar ganz eng geworden. Schon dieses Jahr.“ Anders gesagt, der HSV geht bereits auf dem Zahnfleisch, ohne neue liquide
Mittel sieht es doch wohl zappenduster aus. Und heute schlägst du allen ernstes vor, der HSV sollte ein Ausbildungsverein werden !!. Erklär mir doch bitte mal, wie dieses denn finanziert werden soll, wie will der HSV die Zeit, bis sich der Erfolg einstellt, überbrücken?

Hallo Jürgen!

Halten wir uns erst einmal an den Fakten fest:

  1. Der HSV hat kein Geld für große Investitionen.
  2. Der HSV hat die Infrastruktur, um in allen relevanten Jahrgängen Spieler auf dem höchsten Niveau auszubilden.
  3. Der HSV wird keine Mondgehälter mehr zahlen können wie zu Kühne-Zeiten, dementsprechend wird er auf Spieler setzen müssen, die entweder aussortiert wurden oder die ihr Leistungslimit noch lange nicht erreicht haben. Auf jeden Fall wird der Spielergehalts-Etat weiter gesenkt werden müssen. Und das geht am allerbesten mit eigenen talenten, von deren Leistungsniveau man sich über Jahre hinweg überzeugt hat. 


Im Prinzip ist dieser Weg durchaus plausibel, aber bevor ich diesen, neuen Weg einschlagen kann, müssen grundlegende Dinge erstmal geregelt werden. Hier muss erst auf der finanziellen Seite ein solides Fundament gelegt werden. Wie beim Hausbau ist ein gutes Fundament Grundvoraussetzung, auf dem man alles andere aufbaut, alles andere wäre nur nichts halbes und nichts ganzes, einfach nur so weiter wurschteln.

Der HSV muss einfach lernen, seine vorhandenen Mittel maximal effektiv einsetzen. 

Der HSV ist mit FC Midtjylland überhaupt nicht zu vergleichen, er muss seinen eigenen Weg finden (siehe Freiburg, Union Berlin, Bielefeld). Diese Vereine stehen auf einem grundsoliden Fundament.

Bei Freiburg gehe ich mit, Union Berlin indes kommt ja gerade erst in die Versuchung, die eigenen Mittel und Möglichkeiten zu überschätzen. Sie werden diese Phase erst noch mit Weitblick überstehen müssen – wovon man derzeit zugegebenermaßen ausgehen darf. Und Arminia Bielefeld ist bereits einmal die Klippe runtergefallen, ehe dort erkannt wurde wie es funktioniert. Nichtsdestotrotz haben alle drei von Dir genannten Klubs eines gemeinsam: Allesamt haben es geschafft, sich über Spielerausbildungen und deren gewinnbringenden Verkäufe nach oben zu arbeiten. Und das muss der HSV auch.

Wir liegen grundsätzlich nicht weit auseinander, Jürgen. Und wenn ich davon spreche, dass der HSV ein Ausbildungsverein werden muss, impliziert das kein Dogma. Denn wenn der HSV sich über starke Drittligaspieler oder mit Leihspielern von Erstligisten sportlich verbessern kann, ist das ebenso statthaft wie über die eigenen Talente. Fakt ist aber: Die Tür für die eigenen Talente muss immer offen sein.

Fazit: Mir geht es bei allem, was ich schreibe, nur darum, dass der HSV endlich fleißiger wird. Mehr Handarbeit als Geldeinsatz – weil Letztgenannter immer weniger möglich sein wird. Soll heißen: Der HSV muss zusehen, seinen größten Betrag – finanziell und vom Engagement her – jährlich in die Nachwuchsförderung (vom Scouting bis zum Training) zu stecken. Teuer war einmal – jetzt muss der Fleiß in Einklang mit Fähigkeiten den HSV besser machen als andere. Und dafür bedarf es nicht einmal der teuersten Funktionäre, sondern einfach nur der Besten. Denn auch die haben sich irgendwann mal irgendwo ihre Meriten verdient. Und ohne den HSV zu überhöhen – aber die hiesige Infrastruktur ist trotz allem noch besser als bei viele anderen, aktuell deutlich erfolgreicheren Klubs (wie Union, Bielefeld und Freiburg beispielsweise). Dafür kann der HSV an sich noch nicht einmal was – aber er kann sehr wohl was dafür, dass diese Infrastruktur nicht richtig genutzt wird.

In diesem Sinne, Euch allen ein schönes Wochenende. Ich freue mich schon auf Montag!
Scholle 

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Jörg Brettschneider
15 Tage zuvor

Na ja, Scholle.

Ich sehe den geschätzten User-Kollegen Jürgen Linnenbrügger und dich nicht so nah beieinander, wie du es heute gerne vermuten würdest.

Ich glaube, Jürgen sieht ganz klar, dass die finanziellen Möglichkeiten nicht ausreichen werden, um so viele Talente in den Profibereich zu überführen, dass die Mannschaft wesentlich stärker wird.

Natürlich kann man nach vielen Jahren mal wieder einen Zufallsaufstieg landen wie Fürth. Oder man hat tatsächlich mal zwei richtig gute Jahre und das entsprechende Glück wie Bielefeld und Bochum. St. Pauli wird wohl das nächste Bochum.

Aber diese Clubs waren auch sehr lange in der 2. Liga. Es war ihre Geschäftsgrundlage. Dort herrschte zudem weniger Druck.

Der HSV darf sich aber nicht mit Bielefeld oder Bochum vergleichen. Für die Arminen ist jedes einzelne Bundesliga-Jahr Bonus.
Vielmehr muss der HSV wieder dauerhaft in die 1. Liga. Nicht nur als Bonus. Sonst hat der Club weder finanziell noch ideell eine Daseinsberechtigung. Fürth und Bochum können das viel gelassener angehen. Sie haben kein so großes Stadion, keine so große Fan-Base, nicht solche Legenden wie Seeler, Hrubesch, Magath oder van der Vaart. Auch deren Denkmal ist man verpflichtet, sofern der HSV noch einen Funken Ehre und Verpflichtungsgefühl in sich hat.

Dieser Verpflichtung kann man natürlich nicht nachkommen, wenn man Fans bei strategischen Fragen mitreden lässt. Ein absolutes Unding und ein Beleg für eine gewisse Provinzialität.

Über eigene Talente könnte der HSV nur dann wieder hochkommen, wenn er sie von außen dazuholt. Die müssten dann aber schon in einem anderen Entwicklungsstadium sein als Opoku, David oder Meißner. Mit Verlaub. Auch Wintzheimer wird kein gestandener Erstliga-Spieler mehr.

Man müsste schon Talente haben wie RB Leipzig oder seinerzeit Hoffenheim. Aber dazu fehlt einfach das Geld.

Berücksichtigt man dann noch den Umstand, dass es im Schnitt nur 1,7 Spieler pro Jahrgang(!!!) überhaupt in die Profi-Ligen (inkl. 3. Liga!) schaffen, wird klar, wie schwer das von dir, Scholle, gewünschte Unterfangen wird. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein solcher Weg – speziell für den HSV und dessen Möglichkeiten – zum Erfolg führt, ist sehr gering. Man ist weder Hoffenheim noch Leipzig oder gar Ajax.

Und gelingt es mal, ein Talent in die Spitze zu führen, ist der HSV nicht in der Lage, es lange zu halten. Oft genug wurde das bewiesen.

Es gibt für den HSV nur einen Weg, der zurück in den Europapokal (vorher natürlich wieder dauerhaft in die Bundesliga) führt:

Geldbeschaffung von externen Investoren, Gönnern oder sonstigen Geldgebern.

Und nätürlich müsste man umfangreiche Mitspracherechte einräumen.
Was aber kein Problem wäre, weil Investoren es niemals schlechter machen würden als der e. V.
Das wurde oft genug bewiesen. Ich erwarte deshalb Zurückhaltung von den Fans und Mitgliedern.

Schafft man es nicht, externes Geld reinzuholen, solange man noch einen – für Zweitliga-Verhältnisse – überdurchschnittlichen Namen hat, wird man sich immer weiter nach unten wurschteln. Man geht da sehenden Auges ins Verderben.

Der HSV hat seit langer Zeit das Loser-Gen. Das lässt sich nicht wegleugnen. Sowas wie ein Sieger-Gen kann nur durch einen Total-Reset auf allen Ebenen (strukturell, personell, finanziell) wieder zum HSV gelangen.

Und natürlich geht es auch nicht mit Leuten wie Boldt und Jansen. Letzterer hat seine durchaus vorhandene Chance verwirkt. Er ist kein Rummenigge und auch kein Hoeneß. Dafür zahlt er hoffentlich mehr Steuern…

Zu Boldt wurde hier und anderswo schon alles gesagt. Er kann und darf keine Zukunft mehr beim HSV haben.

US73
14 Tage zuvor

Weil Kommentare zu selten gelesen und entsprechend „gewürdigt“ werden, habe ich diesen nochmals in der Hauptebene eingestellt.

Vielleicht erreicht er den einen oder anderen.
Und für alle „disliker“ – versucht es mal mit Argumenten, statt mit persönlichen Diskreditierungen 🙂

„Boldt geht erst, wenn nichts mehr zu holen ist“. Zitat Ende.

Ich hoffe, er ist eher weg.
Aber das wird nichts ändern, der greise Senioren-Rat wird auf den nächsten Blender herein fallen.
Unser HSV ist befallen von einer Pest namens Selbstzufriedenheit.
War doch alles toll, damals in den 80zigern.
Echten Aufbruch?
Lernen aus den Fehlern der Vergangenheit?
Warum? Sind doch „fein mit Liga 2“.
Solange der SC hier seine Posten (und die Kohle) sichert, Harry Bähre immer noch glaubt, dass Jürgen Hunke sein Freund ist, und alle „Alt-Vorderen“ weder Bilanzen lesen noch Kader-Zusammenstellungen beurteilen können, gibt es nur einen Weg:
„And way down we go“.
Der Song ist großartig, das Drama beim HSV ist größer als Shakespeare es je hätte erdenken können.
Aber der „final countdown“ kommt – und dann will es wieder niemand gewesen sein.
„Dancing in the dark“.
Als glühender HSV-Fan seit 1969, unzähligen glorreichen und tragischen Momenten, ertappe ich mich immer mehr dabei, am Wochenende erst zu gucken, wann Liverpool gegen wen spielt, schaue auf den BVB, und natürlich auf Müller und Lewandowski.
Mein Herz blutet zu lange, und keine Hoffnung auf Besserung.
Ja, ich gucke immer noch alle Spiele „meines“ HSV, aber eher aus alter Verbundenheit, denn aus Hoffnung.
Es ist so beschämend, was in diesem Verein mit den Möglichkeiten dieser Stadt und seines Umfeldes abgeht.
Wir sollten jedes Jahr Championsleague spielen, mit den Möglichkeiten als grösste Nicht-Hauptstadt der EU.
Liverpool teilt sich seine Stadt noch mit Everton, und 7 englische Premier-League Clubs kommen aus London.
Barcelona ist deutlich kleiner als Hamburg, und Espanyol Barcelona hat weitaus mehr Mitglieder als St. Pauli.
Es ist eine brutale Farce, was hier abgeht.
Und dann kommen noch – auch in diesem Blog – immer noch Gestalten herum, die das alles verteidigen, die keine Argumente haben, aber immer noch viel Zuspruch.
Na denn, HSV, geh deinen Weg.
Geleitet von schamungslosen Ausbeutern, dummen Claqueren und einer Satzung, die das zulässt – Kaninchenzüchter-Verein.
p.s. Lieber SC, nach der Insolvenz gibt es übrigens keine 18 festen Mitarbeiter mehr, keine 30+-Teilzeitkräfte, und keine 2,5 Mio+. an Zuwendungen vom HSV. Party is over.

US73
14 Tage zuvor

Wie kann jemand glauben, dass ein talentierter Kicker wie Marcel Jansen einen guten Vereins-Präsidenten abgeben kann?
Was haben seine „bescheidenen Erfolge ob des Talents auf dem Platz“ mit seiner Qualifikation, einen 8.000 aktiven Mitgliederverein zu führen, zu tun?

Wieso durfte der Innenverteidiger des SV Bremen und des HSV, Dietmar Beiersdorfer, jemals sportliche und finanzielle Führung übernehmen?
Wegen seines 6-monatigen Praktikums bei KPMG?

Ja, es gibt Uli Hoeness, KH. Rumenigge und Olli Kahn.

Der grosse Unterschied: Hoeness stammt aus einer Unternehmer-Familie, und hat nebenbei die Schlachterei seiner Eltern zu einem der grössten ALDI-Lieferanten gemacht.

Der ist Multi-Millionär auf Basis eigener Leistung.

Und Beiersdorfer übernimmt jetzt Ingolstadt, wo seine Halbwertzeit bei St. Petersburg oder RB Salzburg nicht erwähnenswert ist.

Hört endlich auf, Euch von Namen blenden zu lassen.
Schaut auf die Lebensleistung, und den Willen, sich fortzubilden.
Oliver Kahn hat mehrere Studiengänge mit Abschluß erfolgreich abgeschlossen.
Sein Hunger bleibt, aber er hat Wissen dazu addiert.

Präsident beim FC Bayern ist übrigens Heribert Hainer, der ehem. Adidas-CEO.

Und unser Präsident hat noch gar nichts gerissen, außer die Latte der Niveaulosigkeit mit seiner „Sack-Seife“.

Aber die zugelassenen „Mitglieder“ wählen „Schwiegermutters Liebling“.

Jeder, der Marcel Jansen zum Präsidenten gewählt hat, sollte dringend seinen IQ überprüfen lassen. Außer Mopo-Schlagzeilen wird in deren Hirn nicht viel zu finden sein.

Mob rulez.

Übrigens: Die Rente ist sicher. 🙂 🙂

Oliver Flesch
15 Tage zuvor

Ich sehe einen Zusammenhang zwischen Heimschläfern, also Trainern, deren Familien nicht in Hamburg leben, und trainingsfreien Tagen. Einer Mannschaft, die weder Flanken schlagen kann, noch Tore schießen, drei Tage frei zu geben, das ist doch Wahnsinn in Reinkultur.
Und soweit ich weiß, lebt Walters Familie nicht in Hamburg. Solche Trainer würd ich gar nicht erst einstellen.

Micky
14 Tage zuvor

Ich finde, die ganzen Blindgänger hier, die sich in Personaldebatten erschöpfen und anscheinend die Glaskugel und vor allem die Ahnung vor dem Herren behaupten zu haben, die sollten endlich mit IHREM HSV absteigen und in der Versenkung verschwinden.

MEIN HSV bleibt dieser Fussballverein ☝🏻, der sich Hamburger Sportverein nennt.
Was geht nur in diesen Spinnern wie zBsp. „US73“ vor, die sich offensichtlich beim Text schreiben in diesem Forum einen von der Palme wedeln. Das nimmt ja schon Psychoformen an, welche an Horrorfilme wie „Der Exorzist“ erinnern 😳

Die Sache ist doch eigentlich ganz einfach: Nicht mehr drum kümmern. Aber da spielt dieses krankhafte Sendungsbewusstsein nicht mit: Ups; ich kann ja was auf Tasten im internationalem Netz schreiben, also bin ich…😄 plötzlich auch jemand?

Hey, wenn mir mein Spielzeug keinen Spass mehr macht, spiel ich einfach nicht mehr damit. Heule nicht ewig rum und versuche andere zu überzeugen, mit mir zu heulen.
Wie armselig ist denn das?

Ich fand übrigens das Testspiel gegen Nordsjaellandrecht erquickend. Hatte ebenso wie andere Spiele nix mit „Aufstieg“ zu tun und hat Spass gemacht. Herrlich. Und so sollte es auch bleiben. Junges engagiertes Personal bei der Arbeit zuschauen.

Dass sich bei jeder sich bietenden Gelegenheit gezetert wird ist nur noch infantil.
Wenn es nach Aussagen einiger hier geht, dürfte der HSV schon seit Jahren nicht mehr existieren. Hey, der Klub braucht jegliche Unterstützung,- nur nicht von Leuten wie euch.

Nun gut, ich bin aber nicht euer Psychiater. Da sollte man sich schon selbst drum kümmern. So als gutgemeinter Hinweis.

NUR der HSV !

Blogfan
14 Tage zuvor

natürlich ist der Weg mit „Talenten“ richtig und auch der einzige Weg für den HSV
sich sportlich wieder zu erholen.
ABER, dazu bedarf es einer totalen Reinigung im Verein bzw. in der AG.

  1. klare Trennung zwischen HSV AG und HSV e.V
  2. keine finanziellen Zuwendungen mehr für den SC
  3. sofortige VV Besetzung
  4. Freistellung von Sportvorstand Boldt und Sportdirektor Mutzel > es reicht bis auf Weiteres aus finanziellen Gründen u. der 2.Liga Zugehörigkeit ein Sportmanager.
  5. Sofortige Trainerdiskussion
  6. Konzept und Spielphilosophie ist Vereinsvorgabe…..

Ohne eine komplette „Runderneuerung“ ist der HSV in seiner jetzigen Form in
absehbarer Zeit „fertig“

Fuxi
13 Tage zuvor

Sonntagabend. Das Wochenende ist vorbei. Alle Spiele sind gespielt. Gucken wir mal wieder, wie es gelaufen ist:

Es ist schon paradox: Die HSV-Frauen gehen in der Regionalliga als Tabellenzweiter in den Spieltag, einen Punkt hinter dem Tabellenführer, spielen beim Tabellenführer, gewinnen mit 3:1 – und sind immer noch Tabellenzweiter… Emilia Hirche brachte die Rothosen in Varel Mitte der ersten Halbzeit in Führung. Diese baute Sophie Nachtigall noch vor der Pause aus. Als Nachtigall in der 55. Minute das 3:0 für den HSV erzielte, war die Messe gelesen, auch wenn Regionalliga-Torjägerin Mareike Kregel mit ihrem 13. Treffer im Gegenzug auf 1:3 verkürzte. Das war es aber auch. So zogen die Rautenkickerinnen an Büppel vorbei. Bis Hannover 96 beim Osnabrücker SC mit 5:1 gewann und aufgrund der besseren Tordifferenz auf Rang 1 sprang. Andererseits: Der HSV ist noch zwei Spiele in der Rückhand – das abgesagte Pauli-Spiel wurde noch immer nicht gewertet oder neu angesetzt, und das wegen des DFB-Pokals verlegte Spiel gegen Burg Gretesch wird am 20. Februar nachgeholt.

Die Zweite gab sich in der Oberliga keine Blöße und besiegte den TuS Berne mit 4:1. Ein Doppelschlag von Julijana Mavrak (13.) und Hannah Diekhoff (15.) stellte früh die Weichen auf Sieg. Nach der Pause schlug Berne durch Selina Zeller zurück (47.), aber Aryanna Naward stellte den alten Abstand wieder her (64.) und sorgte per Elfmeter in der 90. Minute für den Schlussakkord. Verfolger Eimsbütteler TV gewann gegen Grün-Weiß Eimsbüttel ebenfalls mit 4:1, Hannah Paulini erzielte ihre Tore 26 bis 28. Der SC Victoria dürfte sich dagegen nach einem 3:3 beim SC Egenbüttel aus dem Aufstiegsrennen verabschiedet haben.

Die dritte Mannschaft verbesserte sich in der Bezirksliga West auf Platz 2. Dafür mussten sie nicht mal etwas tun, weil Gastgeber SC Nienstedten nicht antrat. Damit überholten sie Komet Blankenese II., der beim SC Ellerau nur zu einem 1:1 kam. Hinter dem HSV ist der SV Eidelstedt punktgleich Dritter, gewann 5:2 bei der SG FC Elmshorn/Lieth. Erster bleibt der Eimsbütteler TV II. durch einen 3:0-Sieg gegen Grün-Weiß Eimsbüttel II. – alle Tore fielen zwischen der 37. und 41. Minute.

Die U17 des HSV ist in der Bundesliga Nord/Nordost weiterhin dem Führungsduo auf den Fersen. Bei Werder Bremen brachte Lilly Marleen Krüger den HSV nach fünf Minuten in Führung. Emily Lemke gelang nach 12 Minuten der Ausgleich. Für das entscheidende 2:1 der Rothosen sorgte eine frisch gebackene U16-Nationalspielerin: Lisa Baum, die am Dienstag in Haderslev gegen Dänemark zusammen mit Teamkollegin Emily Wallrabenstein ihr DFB-Debüt feierte und auch im zweiten Spiel gegen den nordischen Nachbarn dabei war, traf in der 59. Minute zum Sieg. Vorn bleiben der VfL Wolfsburg (4:0 gegen den 1. FC Neubrandenburg 04) und der SV Meppen (5:0 gegen Carl Zeiss Jena).
Neben Baum und Wallrabenstein hatten weitere HSVerinnen Nationalmannschaftseinsätze. In der U17-EM-Qualifikation wurden die regionalligaerfahrenen Marlene Deyß und Svea Stoldt am Montag beim 4:0-Sieg gegen Bosnien-Herzegovina eingewechselt. Am Donnerstag beim 3:1 gegen Portugal kam nur Stoldt von der Bank zum Einsatz. Heute wurden wieder beide eingewechselt, es gab einen 5:0-Sieg gegen Finnland.

Also: Vier Siege bei den weiblichen Rothosen – was haben denn die Herren der Schöpfung geschafft? Naja, die U21 war in der Regionalliga ohne Spiel, die Partie bei Weiche Flensburg findet wegen Abstellungen an die Nationalmannschaften (u. a. Jonah Fabisch) erst am 2. Dezember statt. In der A-Junioren-Bundesliga wie auch bei den B-Junioren ruhte aus dem gleichen Grund der Ball. Am Freitag immerhin steuerte Manuel Brendel drei der Tore zum 4:0-Sieg der Dritten gegen den SV Rugenbergen bei. 5 Siege aus 5 Spielen sind trotzdem ganz nice, oder?

Habt, wie immer, eine schöne Woche und bleibt vor allem gesund!

Rautenhopper
15 Tage zuvor

In der theorie klingt es sehr gut und den ansatz ist auch richtig. Aber wenn ein traditionsclub ins wanken gerät wird oft davon gesprochen man muss auf die eigene talente setzen.

In dieser saison wird es durchgezogen bzw. es muss durchgezogen werden, weil es anders nicht ginge.

Aber die frage die wir stellen müssen, sind die richtigen personen an den richtigen stellen um diese veränderung erfolgreich durchzuführen. Ich will jetzt nicht wieder das boldt und mutzel fass aufmachen, aber beide kamen von vereinen, wo das geld nicht zu knapp ist und hier sehe ich auch ein wenig der knackpunkt.

Es wird jetzt viel über andere vereine geredet wie union, freiburg und und und. Aber bei all diesen vereinen spielt nicht nur die talententwicklung eine rolle sondern die clevere transferpolitik. Spieler wurden günstig eingekauft und mit einem deutlichen gewinn wieder verkauft oder es wurden spieler geholt die dem verein mit den leistungen auf und neben dem platz erfolg bescherte. Genau dieser Punkt fehlt mir ein wenig unter der aktuellen sportlichen führung. Es wurden viele spieler geholt aber es ist kaum ein spieler dabei wo man sagen kann wow, was für ein überraschungtransfer. Einmal hatte ich dieses gefühl und das war bei onana, aber ansonsten waren es relativ unkreative transfers.

Scholle hat in diesem blog erwähnt, dass der hsv sich nicht mehr leisten kann im obersten regal sich zu bedienen, aber wir machen das doch nach wie vor. Es ist nicht mehr die dimensionen, welche wir kannten. Wir geben dennoch für unsere verhältnisse viel geld aus für spieler, die irgendwo und irgendwann mal gezeigt haben das sie es könnten. Glatzel macht wirklich kein schlechter job, aber auch hier frage ich mich wir haben an cardiff 1 mio überwiesen. Wir kennen glatzel von heidenheim und mainz aber mit einem besseren scouting und vielleicht auch mehr mut hätten diese million nicht besser investiert werden können. Vielleicht in unbekannte spieler aber mit dem wissen das die spieler die qualität haben oder auch entwickeln können. Ein beispiel hier ist doch auch das terodde thema alle weinen ihm hinterher und kreiden es boldt an nicht verlängert zu haben. Letzte saison wurde jedoch dursun torschützenkönig und bei darmstadt weint niemand ihm hinterher, weil tietz und pfeiffer ihn vergessen macht für fast umsonst.

Ein anderer punkt ist der hsv muss für etwas stehen und nicht irgendwelche systeme oder personen. Der verein muss sich überlegen für was steht der hsv und auch wenn ein trainer wegbricht( ich spreche hier nicht nur von entlassungen sondern heut zutags werden trainer auch rausgekauft) oder auch ein manager, darf es nicht sein das alles wieder über den haufen geworfen wird sondern punktuell veränderungen zur optimierungen vornehmen. So kann sich der hsv weiterentwickeln und spart vorallem auch die abfindungen für die nicht mehr gebrauchten spieler.

Was aktuell gemacht wird ist ein umbruch nachdem anderen und damit wird lediglich erreicht das wir jede saison bei null anfangen und andere vereine dadurch aufholen können und den hsv auch überholen. Ein umbruch schafft man nicht nur in einer transferperiode schon gar nicht mit unseren mittel. Darum egal ob das mit walter klappt oder nicht es muss zwingend mit der mannschaft weiter gemacht werden und nur punktuell verändern.

Ein punkt würde mich aber auch interessieren wir sind auf platz 7 passt zu unserer leistung alles gut aber wenn ich die bilanz anschaue haben wir wieder einer der höchsten personaletats aber auch hier muss man doch fragen wir zahlen am meisten fûr mittelmass dabei geht es besser mit weniger.

Didi
15 Tage zuvor

Auch wenn der eigene Nachwuchs dein Steckenpferd ist, Scholle. Mit effektivem Scouting geht es einfacher, günstiger und schneller wieder nach oben.

Rotkaeppchen1966
14 Tage zuvor

Hallo Scholle, vielleicht kannst auch du das Wochenende nutzen, um fleißig zu sein:
Du betest hier das Mantra vom „Ausbildungsverein HSV“ gebetsmühlenartig runter, so dass es einem aus einem beim Lesen echt schon „aus den Augen raus kommt“.
Aber was erfahren wir über den Nachwuchs beim HSV, über die Arbeit von Horst Hrubesch, die der Trainer bei den U-Teams, die zumindet tabellarisch im Mittelmaß wie der HSV versinken? Nichts.
Kritik an Boldt und Mutzel: Fehlanzeige, obwohl du ihnen jeden Blog ins Stammbuch schreibst, wie wichtig die Nachwuchsarbeit ist.
Wie sieht es aus um Alidou – dessen Talent hat ja scheinbar nur Walter erkannt, nicht mal Hrubesch – jetzt ist die Bundesliga und europäische Clubs hinter ihm her.
Du hattest mal in einer Fragerunde angekündigt, sich dem Bereich zu widmen: passiert ist aber seitdem nichts.
Ich meine, ein wenig mehr Recherche und Aufklärung betr. des wirklichen status qou um die Nachwuchsarbeit würde dem Blog gut tun, statt hier immer nur einseitig Thesen zur Ausrichtung des HSV zu vertreten, die die Bloggemeinde und HSV Anhängerschaft auch nicht zwingend einen.

RummsBumms
14 Tage zuvor

Wenn Alidou ablösefrei wechselt weil nur Walter dieses Talent entdeckte……ist es dann nicht ein Komplettversagen des Managements?

Das Motto „Spieler ausbilden und mit Gewinn verkaufen“ ist dann der Lächerlichkeit preis gegeben worden.

Und wir hätten den Beweis, dass das Management nicht mal diese Idee umgesetzt bekommt.

Darmzotte
15 Tage zuvor

Der HSV hat bis jetzt immer versucht, alles mit Geld zu regeln. Da diese Ressource aber nun gerade beim HSV endlich ist, wird man sich ändern müssen und genau das ist in der aktuellen Konstellation nicht möglich. Boldt und Mutzel haben noch so arbeiten müssen. Aber das wissen sie auch, sie wollen die Kuh nur so lange wie möglich melken. Und das unter dem Applaus der Hüpfer.

Kosinus
14 Tage zuvor

Zu Wettstein: Ein CFO verpflichtet zwar keine Spieler direkt, aber sehr wohl muss er im Blick haben, ob Verträge zum Vereinsbudget passen oder nicht! Er ist das betriebswirtschaftlicheGewissen, welches dem Vereinswohl verpflichtet ist.
Hier hat er seit Jahren auf ganzer Linie versagt! Die Mondverträge ala Bobby Wood wären von einem seriösen Kaufmann niemals gemacht worden.

Last edited 14 Tage zuvor by Kosinus
RummsBumms
15 Tage zuvor

Klasse, dass im Blog solche Fragen von Scholle beantwortet werden.
So muss das.
Auch wenn ich Mr. X echt gerne kennen würde. Denn er hat als Finanzexperte schon eine heftige Aussage gemacht bzw. unsere Befürchtungen bestätigt.
Der HSV ist pleite wie eine Kirchenmaus.
Gut, dass wir auf Talente setzen u Fleiß muss sein. Aber reicht das alles noch? Ist es nicht schon viel zu spät? Die Abgänge, das Kühne-Verhalten, das Schweigen der Bosse…..seltsame Signale.
Gut finde ich auch, dass Scholle endlich verstärkter die Finger in die Wunden legt.
Trotz aller Vorschläge, was alles besser gemacht werden muss, bleibe ich dabei, dass Boldt den HSV verlassen muss. Er steht für eine schlimme Entwicklung u er steht nicht für eine bessere HSV Zukunft.
Mit JB muss man anfangen…..danach den Rest entwickeln u eventuell weitere Personen auswechseln bzw. nachhaltig kostentechnisch abbauen.

muckomat_34
14 Tage zuvor

Ein Zitat aus der FC Bayern Dokumentation:

„Was man nicht machen sollte, ist, wenn der eine Trainer kommt, einmal das System auf links drehen, und beim nächsten Trainer das System auf rechts drehen. Sie müssen als Club eine Philosophie haben.“

Dann spiegeln wir das mal auf den HSV gepaart mit der Wohlfühloase.

Jo guat ähh.

Günter Lauterbach
14 Tage zuvor

Nur mal so am Rande:

Die Talente, mit denen der HSV irgendwann einmal aufsteigen, oder Geld machen will, sollten jetzt in der zweiten Mannschaft spielen oder mindestens in der U19.
Die zweite des HSV liegt in der Regionalliga zur Zeit 12 Punkte hinter der Zweiten von Holzbein Kiel!!!
Auch die U19 liegt in der U19-Bundesliga 9 Punkte hinter Holzbein Kiel!!!
Holzbein Kiel ist jeweils Tabellenführer!!!
Sollte uns das nicht zu denken geben?

uwe twiehaus
15 Tage zuvor

Jeder Euro, den der HSV nicht hat, ist ein guter Euro, da er ihn nicht zur anderen Hälfte beleihen kann und damit hilft drittklassige Spieler und Manager sowie ihren Anhang zu einem Platz im Paradies zu verschaffen!

Abseits
15 Tage zuvor



Jetzt zeigt es sich sehr deutlich, dass die Personalentscheidungen, die beim HSV in den letzten Jahren getroffen wurden, leider komplette Fehlentscheidungen waren. Nicht nur bei der Position des Trainers. 

Wo soll denn das dringend benötigte Kapital herkommen?
Welcher Investor wird bei diesem Personal an der Spitze in den HSV investieren wollen? Über Nachwuchsförderung alleine wird es nicht gehen.

In der Führung des Vereins braucht man Personen, die sich neben den entsprechenden Fähigkeiten auch mit dem Verein identifizieren.

Jarchow, Bruchhagen und wie sie alle heißen waren doch, nicht nur in der Beziehung, Fehlbesetzungen. Auch Jonas Boldt gehört für mich in diese Kategorie. Der Verein ist ihm doch völlig egal. Boldt interessiert sich nur für Jonas Boldt. Der Mann arbeitet an seiner eigenen Karriere. Wenn es weiter runtergeht und das Geld noch knapper wird, ist er weg.

Paulinho
14 Tage zuvor

Wenn ich die Negativorgien hier durchlese, muss ich zu der niederschmetternden Erkenntnis kommen : Dann sind wir eben ein Zweitligist, mit Tendenz zum Drittligisten. Kann ich, nein, muss ich mit leben. Was bleibt einem übrig? Zumindest bietet der aktuelle HSV spannende Spiele zum Wahnsinn ärgern und doch hofft man immer wieder. 😤

Aradia
14 Tage zuvor

Moin….
ich lese und schreibe hier, in der Hoffnung auf Besserung.
Das sich ein Vereins-Guru traut.
Sei es über des Trainer Systems, über Änderungen im Spiel
z.B. Auswechselungen oder über die Zukunft.
Immerhin ist es noch deeer Fussballverein in Hamburg.
Aber es gibt nur einzelne Wischi-Waschi Aussagen in
irgend einer Zeitung, nur nicht für jeden lesbar in Hamburg.

Es scheint man möchte in Ruhe arbeiten mit einem Ergebnis
welches dann erspielt wird.

Ich wünsche mir keinen Ausbildungsverein!
Es ist das falsche Wort.
Richtiger wäre, ein Verein der Nachwuchs-Spielern die
Möglichkeit bietet, aktiv, ….Bundesligaluft zu
schnuppern und sich dabei selbst zu Testen.

Ob es eine Eintagsfliege ist muss der Trainer sehen.
Aber das allein wird ohne einen Stamm nicht gehen.
Von daher muss sich der Verein auf Diät setzen.
Trennen vom Ballast und nicht alles verdrängen.

Sollte Pauli aufsteigen und der HSV weiterhin
still vor sich hin träumen wird das
Volkspark Stadion…..verstauben.
Scholle muss einen Millerntor-Blog dazu….. eröffnen
und Paulinho muss sich nicht mehr über negative Schreiberlinge
ärgern. :-))
Wer will das schon.

tobyseal
14 Tage zuvor

Die Diskussion ist doch sowieso Makulatur…der Club ist pleite…das Geschäftsgebahren der jetzt Flüchtigen um Wettschein & Co. deutet doch darauf hin, dass alle Geldquellen ausgeschöpft zu sein scheinen…es werden die Beine in die Hand genommen, weil keine Geldquellen mehr vorhanden sind und diese Herren nicht in der Lage waren, externe Geldgeber aufzutreiben, die das Kapitel, welches nötig wäre, um im Profifußball erfolgreich zu sein, in den Verein zu investieren….by the way: Geldgeber investieren nur dann, wenn der Verein ein Konzept präsentiert, welches Erfolg verspricht…ein solches hat der HSV aber nicht…das jetzige „Jugend-Modell“, welches notgedrungen propagiert wird, wird vielleicht für die 3. Liga reichen…das war’s dann aber auch schon…erst eins, dann zwei, dann drei, dann vier, dann steht der Insolvenzverwalter vor der Tür…

Last edited 14 Tage zuvor by tobyseal
Thomas Blum
15 Tage zuvor

An alle, die immer schreien „Boldt muss weg“: Wer in welcher Konstellation soll es denn machen? Habt Ihr Alternativen oder ist es nur destruktiv? Was gibt Euch ggf. den Optimismus, dass es mit Eurer Alternative besser läuft? Wäre tatsächlich interessant!

horst schlau
15 Tage zuvor

Hallo Scholle, nach dem ich deinen letzten Blog gelesen hatte, hatte ich spontan die Idee Herr Jatta zum Red Bull Konzern zu transferieren !
Schnell ist er ja, und den Rest kann man ja versuchen anzutrainieren !?!? 🤨🤔🤔🤔😏🙄

Jürgen Linnenbrügger
15 Tage zuvor

Hallo Marcus,
ich glaube der Weg geht nur über ein gutes, exzellentes und pfiffigen Scouting, um die Spieler zwischen 19 – 22 Jahren(europaweit) aufzuspüren, um diese dann weiter zu entwickeln, und dieses mit einem hervorragenden JLZ unterfüttern. Man sollte europaweit die Vereine identifizieren die bereits eine gute Jugendarbeit praktizieren(Türkei, Ungarn,
Rumänien, Dänemark, Norwegen, Schweden etc.. Deren sehr guten Talente könnten dann beim HSV den zweiten Schritt machen und sich für weitere größere Aufgaben empfehlen.
Vom Weiterverkauf partizifieren dann beide Vereine.
Von Leihspielern halte ich nicht viel, sie stören nur einen kontinuierlichen Aufbau einer Mannschaft.

Last edited 15 Tage zuvor by Jürgen Linnenbrügger
MeinVerein2021
15 Tage zuvor

Und nun nimmt die Pandemie auch noch wieder Fahrt auf. Großveranstaltungen stehen wieder in Frage und damit wohl bald auch Stadionbesuche. Diese Einnahmen drohen wieder auszufallen. Schlimm für den HSV.

Wenn überhaupt sollte ein Stadionbesuch nur mit 2 G, am besten 2G Plus erlaubt sein. Bei 2 G (oder 3G) müssen aber mögliche Ansteckungsketten nachverfolgt werden können. Anonym ginge es dann nicht. Die Ultras müssten sich dann entscheiden. Finde ich unmöglich, dass sowohl der HSV als auch die Behörde aktuell auf personalisierte Tickets verzichten wollen. Was denken die sich?

Nur vorsorglich möchte ich anmerken, dass ich in dieser pandemischen Lage Stadionbesuche nicht für das Wichtigste halte.

Vamodrive
15 Tage zuvor

Boldt muß weg, Boldt muß weg, wer ist den besser? Keiner der was taugt geht zum HSV und macht sich seinen Namen Kaputt. wir bleiben also in der Boldtklasse. Von Rangnick zu träumen ist ja schön nur hilft es leider gar nicht. Wir kriegen keine Perlen mehr uns bleibt nur Modekettchen von Kik.

Jürgen Linnenbrügger
14 Tage zuvor

Es wird hier immer sehr viel über Geld gesprochen, auch von mir. Aber leider ist Geld nicht alles, viel wichtiger ist es einen Plan, eine Vision und ein Ziel zu haben. DM und CL
Sieger wollen viele Vereine werden, es wird immer Vereine geben die noch größere finanzielle Mittel zur Verfügung haben. Ziel muss sein den Zuschauern attraktiven Fussball und ein interessantes Stadionerlebnis zu bieten, daher ist Identifikation mit dem Verein und der Region ein Faktor der nicht zu unterschätzen ist. Deshalb sollte nach meiner Meinung auch versucht werden, einen Investorenpool aus regionalen Firmen zu bilden. Das sportliche Ziel sollte immer der größtmögliche Erfolg sein, es müssen daher nicht immer Meisterschaften sein. Der kfm. Leiter von Arminia Bielefeld sagte:“ Das Bündnis OWL ist die westfälische Antwort auf 50+1″.

In der Metropolregion Hamburg sollte so etwas ähnliches doch wohl auch möglich sein.

Folker Mannfrahs
13 Tage zuvor

Mal was Positives:
Ich gucke keine Champion League mehr; keine Europe League und Conference League mehr. Alles dank Sky.
Nicht mal die Ergebnisse der letzten beiden Ligen schaue im Ergebnis an.
Bleibt die spannende 2. Liga und der Pokal. Beides vollständig bei Sky.
Wenn der HSV aufsteigt, werde ich neu überlegen.
Diese Zeitersparnis.
Und die Anstoßzeiten- oft von Koitka kritisiert- finde ich gar nicht so schlecht.

Jürgen Linnenbrügger
12 Tage zuvor

Es wird ja von Scholle hier die Meinung vertreten, das der HSV, nur über eine gute Nachwuchsförderung wieder in die Spur kommen kann, also Weiterentwicklung der eigenen Talente. Hier kommt es auch auf eine gute Scoutingabteilung an, die neue Talente frühzeitig aufspürt, und auf ein qualitatives Trainerteam im JLZ . Ich bin der festen Meinung das die Scoutingabteilung alle in Frage kommenden Spieler kennt und in Ihrer Kartei hat.
Das viel größere Problem sehe ich in der Realisierung diese Übertalente auch zum HSV zu holen. Der WB auf diesem Gebiet ist riesig, daher wird man die absoluten Toptalente nicht bekommen. Daher ist es nach meiner Meinung ebenfalls sehr wichtig den Markt der 18 -23 Jährigen Spieler (3. Liga, die 2. Ligen in Frankreich, Spanien. Portugal etc. gut zu kennen, um auch hier frühzeitig an interessante Spieler dran zu sein. Dann sind wir jedoch wieder bei dem leidigen Thema Geld. Bis alle diese Kriterien greifen vergehen sicherlich 3-5 Jahre (siehe Freiburg). Das Geld hierfür sollte daher, versucht werden zusätzlich, über Gönner, Sponsoren zu generieren, die speziell, losgelöst vom Profiteam, sich hier im Jugendnachwuchsbereich engagieren. Dazu bedarf es aber auch über ein überzeugendes Konzept. Hier wäre Horst Hrubesch als Galionsfigur gefragt, der hier sicherlich schon als Person überzeugen könnte. Die Vorraussetzungen sind doch hier sehr gut. Das übrige Geld wird zwingend dafür gebraucht werden, die Bundesligamannschaft konkurrenzfähig zu halten, sodaß Sie jedes Jahr um dem Aufstieg mitspielen kann, dieses ist für die weitere Konsolidierung des HSV unbedingt erforderlich. Ich will hier nicht über das „Gesamtkonstrukt HSV“ sprechen, daß würde hier den Rahmen sprengen. Wie ihr seht es gibt viel zu tun. Ich hoffe, dass die Verantwortlichen im HSV hier erheblich besser werden und hieran arbeiten, arbeiten, arbeiten…….

Last edited 12 Tage zuvor by Jürgen Linnenbrügger
Christian Mönsters
14 Tage zuvor

Trainer: Daniel Farke
Sportchef: Joris Mathijsen
Teammanager: Mladen Petric
VV: Bernd Hoffmann
Scouts: Mehdi Mahdavikia, Rafael van der Vaart

…. habe ich heute Nacht geträumt ….

Uwe Tilch
14 Tage zuvor

Jörg Brettschneider, Moin und Danke für diesen Beitrag! Einfach nur Gut und sehr Treffend. Ich denke auch das alles andere nur den unvermeidlichen Abstieg unseres HSV mit sich ziehen wird. Ich kann nur hoffen das sich ganz schnell etwas ändern wird. Denn ich befürchte das wohl die Lichter für viele Jahre beim HSV dann ausgehen würden.

adalgisa
14 Tage zuvor

….wo ist der Teppich? Der Planet dreht sich weiter – auch ohne den HSV!!

uwe twiehaus
13 Tage zuvor

Aufstieg? Was kann St. Pauli, Dynamo Dresden und Hansa Rostock dafür, dass der HSV es ohne erkennbaren sportlichen Unterschied und gleicher Qualität auch möchte, darum/darin muss der HSV in diesem Jahrzehnt fleißiger werden!

tobyseal
13 Tage zuvor

Das „Jugend-Konzept“ des HSV scheint voll aufzugehen…selbst Kylian Senkblei hat sich für einen Amateurabstiegsklub irgendwo in Ost-Nowhere und gegen Hamburg entschieden…auch zukünftig werden also die besten Nachwuchsspieler zum HSV wechseln wollen…

Rotkaeppchen1966
12 Tage zuvor

„Hrubesch kümmert sich mittlerweile verstärkt um den Frauenfußball, seine Anwesenheit im Campus ist weniger geworden.“ steht im Artikel des „Abendblattes“ betr. des Engagements von Herrn Peters beim HSV.
Was ist davon zu halten angesichts der nicht nur hier oft vertretenen Meinung, dass „Hotte“ doch gerade für den neuen Weg der Förderung von Nachwuchstalenten stehen sollte, die dann für das Profi-Team rekrutiert werden können?
Ich schiebe das auch offen hinterher: Mich interessiert mehr, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft werden, dass der HSV bald wieder in der ersten (Herren-)Bundesliga vertreten ist.
Auch Jürgen Linnebrügger schrieb eben über die Galionsfigur Hrubesch, die für die Akquise auch für Sponsoren für die Jugendarbeit gewonnen werden könnte – aber wie es aussieht, sind seine Kompetenzen und Kapazitäten ja scheinbar bereits gebunden.