Darf der HSV auf 10.000 Zuschauer hoffen? Kommt ein Angreifer aus Belgien?

von | 11.01.22 | 132 Kommentare

Diese Meldung kam heute von meinen Freunden von HSV1887tv: 

Laut unseren Informationen liegt dem Gesundheitsamt Hamburg ein Hygienekonzept des HSV vor, dass 5000-10.000 Zuschauer im Stadtderby am 21.01 zulassen würde. Eine Entscheidung über die genaue Zahl erwarten wir Ende der Woche. Eine Zustimmung scheint nahezu sicher, es geht nur noch um die genaue Zahl.

Nun denn – für die Stimmung beim Spiel wäre das sicher super. Aber ist es auch sinnvoll? Vor allem: Ist es auch realistisch? Ich habe nämlich genau gegenteilige Informationen bekommen.

Hamburgs Bürgermeister dämpft jegliche Hoffnung

Angesichts der Corona-Lage hat zumindest Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher dem HSV und FC St. Pauli sowie den anderen Profivereinen in der Stadt wenig Hoffnung gemacht, in nächster Zeit wieder eine größere Zahl von Zuschauern in ihre Stadien oder Hallen zu lassen. „Mein Wunsch ist es, dass noch einmal mit den Vereinen gesprochen wird und dass wir einen Weg finden, der für alle vertretbar ist“, sagte der SPD-Politiker am Dienstag. Aber es werde keine Stadien mit Tausenden Zuschauern geben, betonte er. „Das geht eben nicht. Das kann auch nicht das Ergebnis dieser Gespräche sein.“

Ergo: Auch dieses Jahr werden wir wieder leere Ränge im Volksparkstadion haben – selbst im Derby gegen den FC St. Pauli. Tschentscher verwies dafür auf Vereinbarungen der anderen Bundesländer. „Kein Bundesland wird meiner Einschätzung nach Zuschauer in einem nennenswerten Umfang in den Bundesliga-Stadien zulassen können, weil wir befürchten, sonst aus der Bahn geworfen zu werden und drastischere Maßnahmen wieder nötig werden.“

Die in Hamburg seit diesem Montag für vier Wochen geltenden Maßnahmen zur Eindämmung der Pandemie sehen Geisterspiele für den Profisport vor. Im Amateursport dürfen bis zu 200 Zuschauer in Hallen und 1000 in Stadien sein. Auch in Kulturstätten wie der Elbphilharmonie ist eine größere Ansammlung von Menschen zugelassen, was für mich bis heute unfassbar ist. Nicht, weil ich behaupte, der HSV müsse auf Zuschauer pochen dürfen. Angesichts der Pandemie-Prognose der Weltgesundheitsorganisation (WHO) sollten wir alles in Kauf nehmen, damit der Sport an sich nicht wieder per Lockdown ausgesetzt wird. Und dabei darf  auch für ein Hamburger Prestigeobjekt wie die Elbphilharmonie keine Ausnahme gemacht werden.

Das hatten auch der HSV und der FC St. Pauli, Basketball-Bundesligist Hamburg Towers, Handball-Bundesligist HSV Hamburg und Eishockey-Oberligist Crocodiles Hamburg kritisiert. In einer gemeinsamen Erklärung vom Freitag hatten sie eine Gleichbehandlung mit dem Amateursport und der Kultur sowie eine Unterstützung wegen der Einnahmeausfälle eingefordert. „Ich verstehe, dass der Profisport sagt: Wieso ist das so?“, sagte Tschentscher. Es ginge nicht, „weil diese großen, überregionalen Veranstaltungen in dieser Lage nicht verantwortungsvoll sind“, gab er zur Antwort und verwies auf die rasante Verbreitung der Coronavirus-Variante Omikron. Eine schwache Replik. Zumal die „Elphi“ als Touristenattraktion gilt und den Tourismus nicht mehr anfeuert, als ein Bundesligaspiel unter Ausschluss von Gästefans. Ergo: Beides dicht machen – oder zumindest beides gleichbehandeln. Alles andere ist nicht nachvollziehbar.

Clubs protestieren gegen Ungleichbehandlung

Zuletzt haben die Clubs am vergangenen Wochenende Vorschläge für eine Zuschauer-Regelung erhalten, die sich an der für den Amateursport anlehnt. Die Innen- und Sportbehörde wolle noch einmal mit den Vereinen sprechen, bestätigte der Bürgermeister: „Wir wollen ja niemanden ins Unglück bringen.“ Es gebe auch wirtschaftliche Hilfen für die Vereine, die jetzt keine Einnahmen bekommen. Er wolle nicht, „dass die Frage weiter konfrontativ als Missachtung der Interessen des Sports oder Ähnliches gesehen wird. Das ist nicht der Ansatz. Kein Bundesland hat das Bedürfnis, dem Profisport Übles zu tun.“

Ich persönlich will und werde hier weiterhin keine Impfdebatte führen, weil es sinnlos ist. Da treffen fertige Meinungen aufeinander, die nicht nur nicht vereinbar sind, sondern auch zu sehr unangenehmen Zusammenstößen führen können. Zuletzt bei mir mit meinen Jungs von Alpha Films. Bis dahin hatten wir es immer vermieden, darüber zu diskutieren. Dafür habe ich, wie Ihr Euch sicher noch erinnert, auch die eine oder andere Auswärtscouch ausfallen lassen. Ich bin in diesem Fall definitiv eher der vorsichtige denn der offensive Typ bin, was den Umgang mit Covid angeht. Aber ich behaupte nicht von mir, die einzige Wahrheit zu kennen – ich vertraue aber auf die Wissenschaft und das, was ich sehe und was mir meine Freunde aus Ihren eigenen Erfahrungen berichten. Deshalb ist es nicht immer möglich, ruhig zu bleiben. Leider auch nicht in diesem Fall, der zur Folge hat, dass Alpha Films und wir erst einmal getrennte Wege gehen.

Daher wird es auch an diesem Freitag keine Auswärtscouch geben, ebenso nicht beim Pokalspiel in Köln. Das schaffen wir leider noch nicht. Aber wir erarbeiten uns gerade Alternativen, um auch bei Auswärtsspielen schnellstmöglich wieder für Euch da zu sein!

Jatta, Kittel und Alidou sind rechtzeitig fit

Apropos Auswärtsspiel: Dafür haben sich heute erfreulicherweise drei Spieler gesund zurückgemeldet. Faride Alidou und Sonny Kittel kehrten aus ihren Verletzungspausen ins Mannschaftstraining zurück, Bakery Jatta hat sich nach seiner Corona-Erkrankungen freitesten können und soll nach Möglichkeit auch Freitag voll mitmischen können. Letzteres aber wundert mich, angesichts der verpassten Vorbereitung bis hierhin. Aber vor allem sehe ich andere, gesunde Spieler vor ihm. Zum Beispiel einen Robin Meißner, der (zu) wenig Einsatzzeiten hatte

Selbstverständlich muss hier das Leistungsprinzip Priorität haben. Und wenn der Trainer Tim Walter aktuell Jatta vor Meißner sieht, muss er so entscheiden wie zuletzt. Und ich gebe zu, dass ich Jatta noch als wichtiger einstufe, als die meisten hier. Denn Jatta ist auch bzw. gerade wegen seines Tempos so unberechenbar, dass niemand (oftmals nicht mal er selbst) wirklich sagen kann, was bei seinen Aktionen herauskommt. Fakt aber ist, dass es in dieser Liga keinen mir bekannten Abwehrspieler gibt, der Jattas Tempo mitgehen kann. Von daher hätte ich Jatta auch immer wieder aufgestellt.

Aber ich sehe in Meißner eben auch einen Stürmer, der zwar nicht Jattas Tempo hat und daher sicher nicht so mühelos die Eins-gegen-Eins-Situationen auf Strecke löst wie Jatta. Und Meißner ist zweifelsfrei auch kein typischer Außenstürmer. Dafür aber hat Meißner den direkten Zug zum Tor. Er schießt, sobald sich die Gelegenheit bietet, und er trifft in der Regel auch besser als Jatta. Prozentual allemal. Einfach schon, weil er die bessere Schusstechnik hat. Vor allem aber hoffe ich bei Meißner auf eine Weiterentwicklung, deren Ende nicht so vorhersehbar ist wie bei vielen anderen. Und diese Entwicklung funktioniert nur über Einsätze.

Meißner braucht mehr Spielzeit – kommt Ngoy aus Belgien?

Mikkel Kaufmann (!6 Einsätze/223 Minuten Spielzeit) wurde Meißner (3 Einsätze/92 Minuten Einsatzzeit) im Sommer vor die Nase gesetzt, was quantitativ auch noch Sinn machte. Man brauchte einen weiteren Stürmer. Und jetzt suchen die HSV-verantwortlichen offenbar erneut nach einem Stürmer, nachdem Kaufmann nicht wie gewünscht gezündet hat und Meißner bei Trainer Tim Walter offenbar einen schweren Stand hat.

Wie das belgische Portal „Walfoot“ berichtet, ist der HSV an Mittelstürmer Julien Ngoy interessiert. Der 24-Jährige, dessen Vertrag im Sommer ausläuft, spielt seit 2020 in Belgien für KAS Eupen und wurde zuvor bei Club Brügge sowie Sporting Anderlecht ausgebildet. Insgesamt bringt er es für Eupen auf zehn Treffer in 55 Spielen. Anbei ein Video von ihm (in dem die teilweise extrem geile Pässe zu den Toren mich mehr beeindruckt haben als das Tor an sich…), mehr kenne ich von Ngoy nicht. 

In diesem Sinne, bis morgen. Den spannenden Beitrag von Dr. Olaf Ringelband werde ich Euch nicht vorenthalten. Er ist nur noch mal aufgeschoben!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Rotkaeppchen1966
4 Monate zuvor

Ehrlich:

  • Ich brauche keine Auswärtscouch, um anderen Leuten beim Fußballgucken zuzuschauen
  • auch keinen Morning call, kann man alles selber nachlesen und auch
  • keine Rap-Songs, die ein Fußballspiel zusammenfassen und erst recht
  • kein Tippspiel, das nicht funktioniert (wenn das wirklich wahr ist, was man hier immer liest, ist so etwas einfach nur peinlich)

Vielleicht solltest du Scholle einfach mal mehr bei deinen Leisten bleiben und

  • die community mit mehr Informationen versorgen bezüglich Training und Transfers
  • die Arbeit des Vorstandes und Aufsichtsrates kritischer beleuchten geschweige denn überhaupt begleiten
  • dein Steckenpferd, die Nachwuchsarbeit beim HSV ein wenig mehr skizzieren statt hier nur deine Ausbildungsvereinspropaganda zu verfolgen

In der „Rautenperle“ gab es mal Interviews (Sogar Titz war mal da), von dem was „Matzab“ auf die Beine stellte, mal ganz zu schweigen.

Auch wenn es hart und wo möglich unfair klingt: Ich glaube, „so dicke“ sind die Verbindungen von dir, Scholle, zum HSV wohl auch nicht mehr.

Immerhin: Das Format ist kostenfrei und eine wunderbare Geschichte, sich mit anderen Leidensgenossen auszutauschen.

abraeumer
4 Monate zuvor

Der HSV möchte bis zum Saisonstart noch 1-2 Spieler verpflichten, aber wie immer haben wir nicht das Geld für wirkliche Verstärkungen. Für mich hat dieses neben vielen weiteren Schwierigkeiten zwei grundlegende Ursachen.
 
Ursprünglich wurde bei der Ausgliederung die Rechtsform der AG gewählt, um wie der FC Bayern Konzerne als strategische Partner zu gewinnen. Heute wissen wir, dass das Ziel, diese strategischen Partner zu gewinnen, verfehlt wurde.
Die meisten Vereine im deutschen Fußball haben die Rechtsform der GmbH & Co. KGaA gewählt. Der große Vorteil dieser Rechtsform ist, dass trotz der 50+1 Regel 100 % der Anteile verkauft werden können. Bei der AG können aufgrund der 50+1 Regel nur 49,9 % der Anteile verkauft werden. Nur der HSV, der FC Bayern, Stuttgart und Frankfurt haben die Rechtsform der AG gewählt. Diese Aktiengesellschaften haben grundsätzlich das Problem der Sperrminoritätsgrenze, so dass, wie beim HSV, oft nur 24,9% der Anteile verkauft werden. Viele glauben, dass durch die geringen Zuschauereinnahmen aufgrund der Pandemie schnell die 50+1 Regel fallen wird. Ich glaube dieses nicht, da die Vereine, die die Rechtsform der GmbH & Co. KGaA gewählt haben, schon jetzt, auch ohne den Wegfall der 50+1 Regel, 100 % ihrer Anteile verkaufen können. 
 
Auch wenn ich die damalige Absicht, strategische Partner durch die Rechtsform der AG zu gewinnen, nachvollziehen kann, wurde aus meiner Sicht bei der Ausgliederung aufgrund der 50+1 Regel die falsche Rechtsform gewählt. 
 
Laut Presse hat nun Herr Dinsel Interesse, Anteile zu kaufen. Herr Dinsel hatte schon Anteile von Augsburg erworben und diese später mit Gewinn verkauft. Jansen und Wehmeyer sollen Kontakt zu Dinsel aufgenommen haben. Die Frage ist, warum zwei Präsiumsmitglieder Kontakt zu einem potentiellen Investor aufnehmen. Denn der HSV hat momentan schon fast alle Anteile bis zur 24,9 % Grenze verkauft. Die Presse spekuliert, dass Kühne weitere Anteile verkaufen will. Schon bei dem Anteileverkauf an Wüstefeld sollen Frömming und Jansen das Geschäft vermittelt haben. Sicherlich gibt es eine Vereinbarung, dass der HSV e.V. einem Verkauf der Anteile von Kühne zustimmen muss, aber der Verkauf der Anteile ist nicht Sache des HSV, sondern von Herrn Kühne. Denn der HSV hat nichts von einem Verkauf der Anteile durch Herrn Kühne. Sinn würde das Vorgehen von Jansen und Wehmeyer nur ergeben, wenn entweder über die 24,9 % Grenze hinaus Anteile verkauft werden sollen oder aber wenn Jansen und Wehmeyer für Kühne arbeiten. 

Teilweise wird auch spekuliert, dass Herr Dinsel Finanzvorstand werden soll oder den HSV zumindest in Finanzfragen beraten soll. Ich kann mir aufgrund seiner Beteiligung an mehreren Unternehmen nicht vorstellen, dass er Finanzvorstand werden will. Aber wie wir schon bei Herrn Wüstefeld gesehen haben, ist beim HSV nichts ausgeschlossen und man landet beim HSV schnell im Vorstand. Für mich ist das alles pures Chaos und es bereitet mir Sorgen. Nach einem Konzept oder Plan sieht dieses alles nicht aus und der HSV verkommt zu einem Spekulationsobjekt.

Für mich schiebt der HSV seit Jahren der Zweitligazugehörigkeit neben der falschen Rechtsform ein weiteres grundlegendes Problem vor sich her, das ist der Personalaufwand. Der HSV hatte im letzten Jahresabschluss einen Umsatz von 55 Mio und einen Personalaufwand von 40 Mio. Man muss nicht Betriebswirtschaft studiert haben, um zu erkennen, dass dieses Verhältnis nicht gut ist. In der zweiten Liga sollte der Personalaufwand grundsätzlich 40 % vom Umsatz nicht übersteigen, dabei entfallen 32 % auf den Spieleretat und 8 % auf die Verwaltung. Für mich würde die Rechnung auch noch aufgehen, wenn mit 45 % gerechnet werden würde. Dabei entfallen 37 % auf den Spieleretat und 8 % auf die Verwaltung. Selbstverständlich ist es auch notwendig, dass der HSV seinen Spieleretat der zweiten Liga anpasst, aber selbst mit dem jetzigen Spieleretat von 21 Mio würde der HSV sogar fast den vorgegebenen Rahmen einhalten. Sehr auffällig ist aber das Mißverhältnis hinsichtlich der 8 % für die Verwaltung. Der HSV leistet sich Verwaltungskosten von 19 Mio und die Richtgröße von 8 % sind 4,4 Mio. Hier muss der HSV dringend das Kostenproblem in den Griff bekommen. Für jedermann offensichtlich sind 500 Mitarbeiter schlicht zu viele Angestellte für einen Zweitligisten. Die eigentlichen Kostenverursacher sind dabei aber nicht die Angestellten mit geringem Gehalt, sondern die vielen Direktoren und leitenden Angestellten.

Ich kann nicht nachvollziehen, dass man für diese Erkenntnis tatsächlich Hilfe von außen oder Herrn Dinsel benötigt. Aber wahrscheinlich geht es wiederum den Verantwortlichen nur darum, den Status quo zu erhalten und neues frisches Geld in die AG zu pumpen, um so lediglich wieder einen kurzfristigen Zeitraum zu überbrücken. Dabei wäre es erforderlich, endlich die AG auf gesunde Beine zu stellen.

Viele der HSV Mitglieder sind bei der guten Rede eines Mitglieds bezüglich der Finanzen auf der Mitgliederversammlung zum Bierholen gegangen, weil Finanzen für sie ein trockenes, uninteressantes Thema sind. Dabei verkennen die Fans, dass die Finanzen die Grundlage sind, eine bessere Mannschaft zu haben und besseren Fußball zu sehen.
Nur wenn die Probleme der Rechtsform und des Personalaufwands in der Verwaltung der HSV Fußball AG gelöst werden, können wir die Mannschaft wirklich verstärken.

Darmzotte
4 Monate zuvor

Scholle, da haste recht.

Braucht es für den Community Talk denn tatsächlich professionelles Equipment, oder könnte man das nicht genauso gestalten wie deine Blitzfazits?

Ich glaube, die Community hier wäre schon mit weniger Aufwand zufrieden, zeigt sich ja auch an ihrem Interesse am HSV….

Scorpion
4 Monate zuvor

Corona, Sport, Kultur, Daten/Zahlen …

Man hat schon alles erfunden.
Kaffee ohne Koffein,
Autos ohne Benzin,
Bier ohne Alkohol,
Wurst ohne Fleisch,
aber Regierungen ohne Idioten, das klappt irgendwie nicht …

Blogfan
4 Monate zuvor

lange Rede, kurzer Sinn…..dieser Verein der HSV ist kaputt und dämmert nur
noch so dahin.
Man schleppt sich von Halbsaison zu Halbsaison….seit Jaaahren alles ohne Plan mit
teuren Leuten in der Verantwortung ohne Kompetenz und Power.
Keiner hatte vorher irgendwelche Erfolge vorzuweisen…alles nur „Halbtagskräfte“.

Die HSV Fussball AG lebt nicht, es gibt sie nur noch !

Folker Mannfrahs
4 Monate zuvor

Tschentscher hat die falschen Zahlen benutzt. Ich selber zweimal geimpft und leider Anfang Dezember Corona gehabt, bin vom Gesundheitsamt angerufen worden und nichtmal gefragt worden, ob ich geimpft wäre!
Da bin ich wohl in die Statistik als ungeimpft eingegangen ?!?!
Jetzt in einem riesengroßen Stadion keine Zuschauer zuzulassen, ist eine Frechheit.
Auch in der Elphi wird am Ende des Konzerts gejubelt und viel Ärosole durch die Luft gewirbelt.
Im Stadion ist draußen und mehr Platz!

Kuddel
4 Monate zuvor

„Ergo: Beides dicht machen – oder zumindest beides gleichbehandeln. Alles andere ist nicht nachvollziehbar.“
.
Hat doch fett Geschmäckle, oder????


BorisMirheiss
4 Monate zuvor

Moin Scholle,

mittlerweile bekommt doch jeder streamer, youtuber oder influencer es hin Sachen aufzunehmen etc. Ich kann mir vorstellen, dass du kein Filmteam benötigst und somit auch mehr Flexibilität hast.

Viele Grüße

Boxer
4 Monate zuvor

Warum im Innenbereich Zuschauer zugelassen sind und im Aussenbereich nicht, ist einfach nur unlogisch. Gerade im Aussenbereich ist eine Übertragung im Vergleich äußerst unrealistisch. Natürlich muss man auch die An und Abfahrten sehen und die Verhaltensweise. Aber gegen Stadiinauslastungen zu 25 Prozent sprich ja eigentlich nicht so viel . Ist für mich nichts anderes als Symbolpolitik.
Aber vielleicht ist das auch Karma. Der Fussball hat sich ja nun wahrlich nicht mit Ruhm bekleckert,in der Pandemie.

Zu den Kollegen von Alpha Films. Alles richtig gemacht. Verstehe nicht, warum überall so ein Riesen Thema um einen Piks gemacht wird. Alleine schon des Respektes meiner Mitmenschen gegenüber, gibt es für jeden verantwortungsbewussten Menschen nur eine Entscheidung. Das persönliche Befinden kann auch mal in den Hintergrund geschoben werden. Da sollte man sich nicht wichtiger nehmen als man ist.

Zu Kaufmann und Doyle. Einfach nur sprachlos.

Blumi64
4 Monate zuvor

Jatta erinnert mich immer an Petroipa….schnell aber oft unvollendet

OhnezuRuppen
4 Monate zuvor

Moin Scholle,
Na gut, nun haben die ‚fantastischen‘ Alpha-Film-Jungs ihr Auto, dann lass sie fahren.
Nun aber: Du hast den Fußball-Tipp eingeführt. dann solltest Du ihn mal endlich updaten und den nächsten Spieltag öffnen und nicht kurz vorher und dann schon vor dem Anpfiff wieder schließen.
Hast doch gut Zeit: kein CT, keine Auswärtscouch, fertigen Ringelband-Beitrag, kein morningcall seit Weihnachten, kein Trainingslager, reine Wohlfühloase.
Oder den Tipp zu Ende bringen. Und den ’neuen‘ starten. (Oder eben nicht.) Aber dann gleich alle Spieltage freischalten, so wie es ‚Kicktipp.de‘ gelöst ist.
Vielen Dank im voraus. War auch etwas Ironie dabei, und noch nicht mal markiert…. Aber nicht nur. Natürlich. 😊

Last edited 4 Monate zuvor by OhnezuRuppen
Aradia
4 Monate zuvor

👩Moin…..

Auf dem Video ist der Belgische Angreifer zu gut für uns..
Von daher wird das nix.

Wir werden weiterhin mit Jatta und Kittel , die Beide viel
Luftlöcher schiessen, bei Laune halten müssen und auf
Glatzel hoffen.
Das läuft so: Glatzel schiesst das 1 : 0…dann erfolgt
der Ausgleich. Jatta fetzt derweilen rauf und runter und
beschäftigt das Mittelfeld mit Querschläger.
Kurz vor Schluss wacht Kittel auf und netzt das 2 : 1.
Es erfolgt das bange warten auf den Abpfiff.
Das wäre ein guter Verlauf.

Dieses warten auf den Abpfiff lieben wir alle.

Die Bösen drücken die Daumen das noch der Ausgleich
fällt.😡
Die HSV-Fans und Interessierten halten die Luft an
und der Trainer hopst herum🕺 
und greift zur Flasche um einen Minischluck zu trinken.

Gegen Dresden ………hilft nur Mut.
Bei Vorsicht oder Angst gehen wir unter.
Hoffe, dass alle HSVer einen guten Tag erwischen.
🙋- Ciao –

Tatortreiniger
4 Monate zuvor

Es gab beim HSV also wirklich einen Heimschläfer:

https://www.abendblatt.de/sport/fussball/hsv/article234297149/hsv-news-direktor-geschaeftsstelle-trennung-philipp-mokrohs.html

Und dafür wurde er nun entlassen!

MeinVerein2021
4 Monate zuvor

Die Pandemie nervt wirklich. Aber sie wird zu Ende gehen. Nur wann? Im Frühjahr wird es wohl besser werden. Nur war das Derby gegen St. Pauli dann schon.

Also kein Zuschauersupport. Mist.

Wirtschaftlich ist das auch schlimm.

Fußball ohne Fans ist irgendwie nicht das Wahre. Für alle nicht.

Alle Vereine der Ligen stecken in dieser schwierigen Lage. Je länger dies andauert, um so größer wird der Reformdruck. Beim HSV steigt der Druck schneller. Der Aufstieg muss her. Dann gäb es zumindest mehr Fernsehgeld.

Ein paar Verstärkungen wären bestimmt gut. Schon zur Risikominimierung. Verletzungsbedingte Ausfälle kann niemand ausschließen.

Jörg Brettschneider
4 Monate zuvor

Wenn die Jungs von Omikron Films wissenschaftliche Erkenntnisse in Frage stellen und noch nicht einmal glauben, dass es die Alpha-Variante überhaupt gab, ist es wirklich besser, du impfst deine Community zukünftig per eigenem Handy mit dem HSV-Info-Vakzin, Scholle.

Shice auf die Bild- und Tonqualität.

Ich bin da zu 1887% bei dir. Und die von dir genannte Vorsicht würde ich eher als Vernunft bezeichnen.
Vielleicht ist das den Jungs von Omikron Films alles zu uncool.

Dass sich 5000 Fans nach einem Derby eher untereinander anstecken als Besucher des Prunkbaus an der Elbe, ist doch auch klar. Es will nur niemand öffentlich sagen, dass besoffene Halbstarke sich weniger an die Regeln halten als gesittete Elphi-Touristen. Aber wir wissen doch alle, dass es der Realität entspricht. Seid doch mal ehrlich.
Volle S-Bahnen und Schlägereien zwischen hohlen und volltrunkenen HSV- und Pauli-Fans noch nicht mal einkalkuliert.

Und es stimmt, Scholle:
Eine Impf- oder Pandemiedebatte sollten wir hier nicht führen. Aus den von dir zurecht genannten Gründen.
Am Ende entzweien sich noch Didi und Meaty…😉.

tobyseal
4 Monate zuvor

Schalke schließt die Lücken, welche durch verletzte Spieler entstanden sind, mit neuen Leihspielern…da funktioniert sowas…beim Hasifau klappt nix…aber Hauptsache Leihspieler zurückgeben und Jugendtrainer feuern…einfach nur unfähig und peinlich, dieses Management…

Christian Mönsters
4 Monate zuvor

Düsseldorf sucht einen Sportchef … 😏

Grantler3006
4 Monate zuvor

Wenn man in Englands oder Spaniens Stadien schaut, dann frage ich mich, was der Quark hier in Deutschland soll. In besagten Ländern sind die Inzidenzen noch höher als bei uns und die Stadien sind voll. Wie man also 2.000 im geschlossenem Raum, trotz Maske zulassen kann und keine 10.000 in der freien „Natur“ ist mir ein Rätsel. Bei dieser Anzahl sind Abstandsregeln möglich und tangieren daher auch nicht bei einem Jubel.

Und Jatta ist flott unterwegs, aber eben auch nicht effektiv. Wenn ein Trainer keine Außenstürmer hat, dann muss er sein Angriffssystem anpassen.

bahrenfelder
4 Monate zuvor

Gibt es jetzt auch kein Community Talk?
Scholle, mach es einfach eine Nummer einfacher und habe dafür aber alles in der eigenen Hand. Ist wahrscheinlich mehr Aufwand, man ist aber dafür sein eigener Herr.

Der HSV braucht einen Stürmer der genauso unberechenbar spielt wie Jatta und diesen in seinen Spielzügen versteht. Dann hätte man einen Angriff der wirklich nicht mehr berechenbar ist. Problem ist nur, solch einen Knipser zu finden. 😉

Rautenhopper
4 Monate zuvor

Ich finde Meissner darf nicht auf den Flügel, weil dort ist er ein verschenktes Talent. Für mich gehört er in die Spitze.

Ngoy könnte eine Verstärkung sein, habe ihn vor 2 Jahren regelmässig spielen sehen und er wàre einer für den Flügel.

Ralf Gleitsmann
4 Monate zuvor

Moin. BM Tschentscher beweist einmal mehr, dass die Politik willkürlich Entscheidungen nach eigenen Ermessen fällt. Eigentlich müsste das örtliche Gesundheitsamt als kompetente Institution über die Höhe der Zuschauerzahlen bestimmen. Aber wenn Du nur eine Marionette bist, kommen solche Entscheidungen zustande. Fazit für mich, das Event Hamburg mit all seinen schönen Seiten wird es wohl dieses Jahr wieder nicht geben. Schade. Euch allen eine gute Woche.

alles hat seine zeit
4 Monate zuvor

Auch in der laufenden Saison wird der HSV wieder einmal nicht aufsteigen dürfen

Walter Knell
4 Monate zuvor

Wie kann man beim derzeitigen Infektionsgeschehen Zuschauer fordern?