Bitte, Herr Thioune, sie haben es selbst in der Hand….

von | 23.04.21 | 324 Kommentare

Oh Mann, wie scheiße muss das sein. Jetzt hockt die ganze Mannschaft im Süden irgendwo im Nichts aufeinander und schiebt Frust nach einem der schwächsten Spiele der Saison in der vielleicht wichtigsten Phase der Saison. Und alle wissen um das, was sie gerade verbockt haben, obwohl sie sich allesamt im Vorfeld so viel vorgenommen hatten. Wahrscheinlich wird ihnen sogar noch visuell untermauert, was sie eh alle wissen MÜSSEN: Dass sie in Sandhausen im Kollektiv versagt haben. Und das muss man so deutlich sagen, weil sich aus der gemäßigten Beurteilung der letzten Wochen eine gefährliche Passivität über diese Mannschaft gelegt hat, die schnellstmöglich unterbrochen werden muss. Ich hoffe, dass der Trainer hier den Hebel anzusetzen weiß – denn auf der anderen Seite wird alternativ schon die Trainerdiskussion begonnen. Selbst HSV-Legende Uwe Seeler, der vor ein paar Wochen noch als Thioune-Fan geoutet hatte, wird heute zitiert, dass Horst Hrubesch es jetzt übernehmen könnte.

Dass diese Diskussion aufkommt,  sobald sich der HSV in einer gefährlichen Krise befindet, war schon seit Hrubeschs Verpflichtung klar. Jetzt ist es soweit. Und das Schlimmste daran: Es ist selbst verschuldet! Und das nervt mich kolossal!! Denn es ist ein leicht vermeidbares, handwerkliches Problem. Stichwort: Zu späte Wechsel im Spiel, zu wenig reaktive Fähigkeiten seiner Mannschaft, und vor allem zu wenig Entscheidungsfreude beim Trainer. Thioune selbst braucht immer wieder zu lange, um auf negative Entwicklungen zu reagieren. Er nennt es vertrauen, ich nenne einiges davon „falsche Passivität“. Denn in diesem Bereich muss man mehr erwarten dürfen.

Geduld darf kein Selbstzweck werden

Zumal Thioune ein Analystenteam um sich herum hat, das seinem Assistenzcoach souffliert. Und dass hier etwas nicht funktioniert, ist allzu offensichtlich. Oder wie erklärt man, dass man komplett unterlegen und ideenlos in Sandhausen erst in der 85 Minute dreifach wechselt, nachdem man in der 15. Minute zwangsläufig einen Stürmer rausnehmen musste und dafür einen defensiven Mittelfeldspieler gebracht hat? Geht nicht. Ebenso wenig wie die Tatsache, dass man im Mittelfeldzentrum nicht nur mit der falschen Aufstellung beginnt (Kinsombi war ein Geist), sondern sie bis zur 85. Minute  nicht entscheidend ändert. Dabei hat allein das eher plumpe, aber eben strikt offensiv ausgelegte Spiel vom eingewechselten Wintzheimer deutlich gemacht, mit welch simplen Mitteln der HSV in Sandhausen gefährlicher hätte sein können.

Das für mich größte Problem bei diesen Zeilen für mich ist: Ich würde sie gern nicht schreiben müssen. Fakt ist, dass alle – ich vorneweg – Thioune für einen sehr guten Trainer halten. Oder besser gesagt, für einen bislang guten Trainer, der sich in den nächsten Jahren mit großer Wahrscheinlichkeit zu einem sehr guten Trainer entwickeln wird. Alle hoffen, dass er das im Gleichschritt mit dem HSV selbst schafft. Aber Fakt ist aber auch, dass die aktuelle HSV-Situation klare Aktionen bedarf und keinen Raum lässt, auf Potenziale zu warten. Es muss JETZT gewonnen werden, egal wie! Jetzt muss geliefert, nicht entwickelt werden.  Auch nicht beim Trainer. Und der scheint in seinen Entscheidungen dem aktuell geforderten Tempo leider nicht schritthalten zu können.

In der wichtigsten Phase die schlechtesten Zweikampfwerte

Soll heißen: Der HSV könnte einen richtig guten Trainer opfern müssen, von dem grundsätzlich alle überzeugt sind. Selbst ein Großteil der Spieler. Denn wenn ich dem glauben kann, was ich erzählt bekomme, ist die Mannschaft in sich geschlossen. Inklusive Trainerteam passt es. Es ist harmonisch – zu harmonisch. Statt förderlichen Teamgeist fördert man aktuell damit die Lethargie. Ich hatte ehrlich gesagt Hoffnung, dass die Aussortierung und der Knatsch in der Causa Bobby Wood das Klima zumindest noch einmal anheizt. Aber statt körpereigenem Adrenalin scheint die Druckphase bei den Spielern Lethargie hervorzurufen. Ob in der Halbzeit gestern mal ein Spieler laut geworden ist? Wer‘s glaubt…

Nein, diese Mannschaft hat weder auf dem Platz noch daneben derzeit ausreichend Antreiber. Passend dazu heute eine Statistik meiner Mopo-Kollegen: Nur 45 Prozent der Zweikämpfe konnte der HSV gewinnen! In keinem anderen Spiel der laufenden Saison war die Zweikampfbilanz der Hamburger so schlecht wie bei diesem vorher als so wichtig proklamierten Nachholspiel gegen die Sandhäuser. Allen voran das Mittelfeld konnte dem Spiel kaum seinen Stempel aufdrücken. Kein Mittelfeldakteur aus der ersten Elf konnte mehr als 45 Prozent seiner Zweikämpfe für sich entscheiden. Mit lediglich 38 sowie 36 Prozent gewonnener Zweikämpfe waren vor allem die Außenbahnspieler Tim Leibold und Sonny Kittel auf verlorenem Posten.

Ich habe  im Blitzfazit einen Spieler besonders genannt, dessen Auftritt aber nur exemplarisch für die Gesamtleistung der Mannschaft gelten soll. Aber wenn ein Spieler mit so wenig Wirkung bis zur 85. Minute auf dem Platz bleiben darf, dann hat man entweder keine Ersatzspieler zur Verfügung, oder etwas übersehen. Erstes können wir ausschließen. Und das wiederum führt dazu, dass die Mannschaft, die nicht in der Lage ist, sich selbst zu regulieren, signalisiert bekommt, dass so wenig ausreichen kann. Von Leistungskultur, wie sie Thioune propagiert und wie sie eine Spitzenmannschaft zwingend leben muss, ist hier keine Spur mehr. Was ich gemacht hätte, habe ich gestern in eine Whattsappgruppe geschrieben, wo sich ein paar HSV-Fans während der Spiele mit Text- und Sprachnachrichten während des Spiels unterhält. Ich hätte nach 15 Minuten nicht nur Jatta ausgewechselt, sondern auch Kinsombi. Denn es war längst nicht das erste Mal, dass man sich Führung von dem Mittelfeldspieler erhofft und Versteckspiel bekommen hat. Zudem wäre es ein ganz wichtiges Zeichen an die Mannschaft gewesen, dass der nette Herr Thioune eben auch anders kann…

Thioune muss umdenken – sonst wird es unnötig eng

Ich behaupte, dass der Diplomat und Pädagoge Daniel Thioune auch seinen bislang souverän wirkenden Weg überdenken und ggf. korrigieren muss. Besondere Situationen erfordern eben auch besondere Maßnahmen. Erkennt Thioune das nicht, wird ein alles andere als zukunftsorientierter Kurzzeit-Effekt seine HSV-Karriere beenden, obwohl die noch sehr viel Positives bereithält. Und das sage selbst ich, der wirklich zu 100 Prozent fest davon überzeugt ist, dass Thioune super zum HSV passt und ein richtig guter Trainer wird. Denn jetzt schlägt das Ergebnis alles. Auch das Profil der Entwicklung beim HSV, auf das sich alle eingelassen hatten. Ergo: Thioune muss jetzt maximal Spannung aufbauen – zuerst bei sich, dann vor allem und schnellstmöglich bei der Mannschaft. Schafft er das nicht, wird der Verein wider den langfristigen Gedanken handeln und tatsächlich mit Hrubesch noch versuchen, die Saison bzw. die Aufstiegschancen zu retten. Es wäre genauso notwendig wie traurig!

Von daher, Herr Thioune – reißen Sie sich zusammen und bringen Sie die Mannschaft wieder in die Spur. Es geht hier auch darum, nicht etwas aufgeben zu müssen, was auf lange Sicht richtig gut funktionieren kann! Und vor allem: So schwer ist es nicht, klarzumachen, dass es nur noch 5-mal 90 Minuten Vollgas sind. Wer das nicht zu 100 Prozent will, wer hier auch nur ein Prozent weniger geben kann/will, der gehört raus! Auf die Bank oder gar ins Off gestellt.  Es muss eben NICHT immer harmonisch sein, um bestmöglich zu funktionieren! Ganz im Gegenteil….!

Aber okay, bevor ich mich hier auf Sportpsychologie einlasse, überlasse ich das Wort an dieser Stelle einem promovierten Wissenschaftler, der das besser beschrieben und dessen Expertise ich seit einiger Zeit in diesem Blog veröffentlichen darf: Dr. Olaf Ringelband. Seine Ausarbeitung werde ich Euch morgen an dieser Stelle bereitstellen. Vorweg schon so viel: Er hat Recht. Behaupte ich. Und das einzusehen ist nicht leicht – aber eben dringend notwendig.

In diesem Sinne, bis morgen!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Abseits
1 Monat zuvor

Der erfolgreichste HSV Trainer Ernst Happel war weder nett noch eloquent. Er war erfolgreich. Das war seine Aufgabe, dafür hat man ihn geholt. Danach kamen die vielen Fehlbesetzungen in diesem Amt. Auch der freundliche Daniel Thioune wird sich in die lange Liste der gescheiterten Trainer beim HSV einreihen.

Jetzt komme mir keiner mit dem Argument, die Trainerwechsel würden nichts bringen, weil ja hier in schöner Regelmäßigkeit alle Trainer scheitern. Ja, welche Koryphäen hat man denn in den letzten Jahren zum HSV geholt? Wo sind denn die hier Gescheiterten danach erfolgreich durchgestartet? 

ich bin sicher, dass hier mit einen wirklich guten Trainer wie z.B. einem Marcelo Bielsa (Leeds United) eine ganz andere Erfolgsgeschichte eingeläutet würde. Nur mal zur Erinnerung.

Leeds United ist ein Traditionsverein mit leidenschaftlichen Fans und am Ende ähnlich erfolglos wie der HSV. Vom Halbfinalisten der Champions League 2001 ging der Weg in die Insolvenz und später in die dritte Liga. Dann übernahm Bielsa als Trainer, und wenn man liest, mit welcher Intensität dort gearbeitet wird kann man neidisch werden.

„Es ist wie beim Militär“, sagte Leeds-Spieler Mateusz Klich. Gewohnt an Halbtagesschichten lernten die Profis in der Saisonvorbereitung den Zwölf-Stunden-Tag kennen – ohne freies Wochenende. Eine Trainingseinheit bis zu drei Stunden, das durchaus zweimal täglich, dazu Videoanalysen, Einzelcoaching, Gegnerstudien. 
Bisher scheint es keinen zu stören, im Gegenteil. Die Spieler lernen viel – und sie setzten viel mehr um, als Skeptiker vorhersagten, die eine Komplexitätsüberforderung von Zweitligaprofis befürchteten. 
Sie zeigen sogar ein weiteres Identitätsmerkmal von Bielsa-Mannschaften: Sie mögen verkopft sein, aber sie haben noch mehr Herz.

Oberste Priorität in diesem effektiven Training, sind spielnahe Automatismen, was Marcelo Bielsa mit folgenden Zitat hervorhebt:
„Ein Fußballer, so wie jeder andere Mensch der mit großen Druck umgehen muss, hat was ich ´temor éscencio`nenne, die Angst zu Versagen. Und wie kann ich diese Angst neutralisieren? Durch Automatismen. Dadurch das der Spieler etwas tut was er kennt, was er immer wieder übt und dadurch nur wenige Fehler macht.“

Und beim HSV??? Hier bleibt man ganz bei sich und schnauft durch. Na dann…

Rotkaeppchen1966
1 Monat zuvor

Daniel Thioune hat gar nichts mehr in der Hand, Scholle!
So einseitig ich sicherlich meine Sicht auf die HSV-Krise anhand der Führungslosigkeit festmache, so monothematisch näherst du dich dem Niedergang nicht einmal an:
Als ob ein paar richtige Wechsel die ohnehin nicht vorhandene Statik des HSV-Spiels noch einmal positiv verändern würden!
Selbst vollkommen taktikbefreite Fußballlaien wie ich erkennen nach 5min

  • dass Leibold nicht die Position halbrechts vorne bekleiden kann und
  • Vagnoman nicht die halblinks vorne und
  • Kittel ein Flügelspieler ist und
  • die Jungs keine Dreierkette können

Es herrschte von Anfang an keine Ordnung auf dem Platz und statt sich nach glücklichem Pausenremis zu sammeln und sich sukzessive zu stabiliseren, nahmen dramatische Auflösungserscheinungen ihren Lauf ab Sekunde 21 der Halbzeit 2!
Ähnlich wie weite Teile der Mannschaft mental einmal mehr überfordert und orientierungslos auf dem Rasen spaziert, irrlichtert ihr Trainer mit einem unfassbaren Personal- und Positionswirrwarr, das sich auch durch seine wilden Wechselorgien nicht mehr korrigieren lässt und ein ohne angeschlagenes Team sich selbst überlässt.

Immerhin kann uns morgen Herr Dr. Ringelband einmal die psychologischen Seite zum Funktionieren eines Teams erläutern.
Dass du so gar nicht auf das Wirken von Boldt und Mutzel eingehst,dir aber einzelne Spieler (Kinsombi) vorknöpfst (dann bitte alle elf!), Scholle, erschreckt sicherlich nicht nur mich.
Die Saison ist einmal mehr gelaufen und jetzt darüber zu schwadronieren, dass der Wundertrainer Daniel Thioune nun elementare Dinge ändert, die er die ganze Saison nicht wahr nahm, ist einmal mehr schwarz-weiß-blauäugig gedacht.

Darmzotte
1 Monat zuvor

Scholle, die Probleme liegen doch viel tiefer als späte oder falsche Wechsel. Das sieht doch wirklich jeder. Und woher du den Glauben nimmst, Thioune würde mal ein großer Trainer werden, weiß auch niemand.

Die armen Jungs sitzen jetzt “irgendwo im Nichts”….na da kommt bei mir ja ganz großes Mitleid auf.

Alex
1 Monat zuvor

„Jetzt hockt die ganze Mannschaft im Süden irgendwo im Nichts aufeinander und schiebt Frust.“

Sie hocken auf dem Sofa, sie müssen durchschnaufen, nun hocken sie aufeinander, ich kann es nicht mehr hören. Warum nutzen sie die Zeit nicht, um intensiv zu trainieren, sich zu pushen, es allen nochmal zu zeigen?

Stattdessen hustet der Übungsleiter vollkommen inakzeptable Bankrotterklärungen in die Mikros:

„So, darüber hinaus physisch sind nur 4 Wochen zu gehen, also da kann man auch keinen Reiz mehr setzen, dass es da nochmal eine Anpassung gibt.”

Wot? Das ist klare Arbeitsverweigerung. Fristlose Kündigung. Sofort. ENDE

Und was genau soll eigentlich „unnötig eng“ werden? Der Kampf um den vierten Platz? 😱

Sennsation
1 Monat zuvor

Wo ist Boldt?
Wo ist Mutzel?
Wo ist Jansen?
Wo ist der VV?

Ich frage für Uli Hoeneß.

Der hätte heute kein Telefon gebraucht, um eine Ansage in Richtung HSV-Ferienfreizeitlager zu senden!

Scorpion
1 Monat zuvor

@ Scholle, warum eigentlich brauchst Du immer so lange, bis Du die Realität anerkennst?

Thioune mag ein toller Mensch sein. Ein toller Trainer ist und wird er nicht.

Allein die Tasche, dass er von Dir und Deinen Medienkollegen ständig als “nett”, “emphatisch” und “eloquent” bezeichnet wird, sie aber nie über seine bisherigen Leistungen schreiben/sprechen, sollte aufhorchen lassen. Weil sie nicht vorhanden sind? Weil sie allein von der Hoffnung, endlich einen guten Trainer gefunden zu haben genährt wird?

Erfolgreiche Menschen sind selten “nett” “emphatisch” und “eloquent”. Das gilt für Trainer genau so wie für Manager und Politiker. Warum? Weil sie alles dem Erfolg unterordnen und sich im Zweifel auch Feinde damit machen.
Und genau diesen Trieb hat Thioune nicht. Nicht nur Thioune ..

Wer jetzt aber nur auf dem Trainer rumhackt, hackt nur Kleinholz.
Wo sind der AR Vorsitzende, wo der Vorstand? Der arme Mutzel wird weiterhin den zahnlosen Medien zum Fraß vorgeworfen – so lange, bis ihm die Allgemeinplätze ausgehen und er in den Hosentaschen das gefunden hat, was er offensichtlich immer sucht.

Egal, das Spiel und die Saison ist vorbei, nächsten Mal wirds besser. Bestimmt. Nach drei Nichtaufstiegen ist der Druck endlich weg und man freut sich über einen gefestigten Mittelplatz – hinter dem FC. St Pauli.

.

Alex
1 Monat zuvor

https://www.mopo.de/sport/fussball/nach-dfl-entscheidung-hier-schlagen-hsv-und-st–pauli-ihre-quarantaene-camps-auf-38316784

Ist es die Möglichkeit? Ins Grand Elysée? Wär ich nie drauf gekommen. Und da hocken sie dann genau wie jetzt „aufeinander“ und daddeln an der Spielekonsole und können weiter durchschnaufen. Und dreimal die Woche werden sie in den Volkspark kutschiert, um im gewohnten Umfeld der Wohlfühloase ihre 55-minütigen Leibesübungen abzuhalten. Bloß keine Reizpunkte mehr setzen, so wie der gescheiterte Übungsleiter es propagiert hat. Warum zur Hölle gehen sie nicht in ein Sporthotel mit professioneller Trainingsausstattung, möglichst weit weg von Komfortzonen und Minderleistungskultur?

Die drei Witzfiguren Thioune, Mutzel und Boldt verhalten sich mittlerweile vorsätzlich vereinsschädigend und müssten sofort entlassen werden. Aber Ex-Präsident Pinselreiniger schaut als Aufsichtratsvorsitzender tatenlos zu, wie der Verein in der Versenkung verschwindet. Was hast du bloß getan, Marcell? ENDE

Hans-Werner Rieken
1 Monat zuvor

” Sonst wirds unnötig eng schreibt Scholle!!!!!
Als hätten wir noch eine halbe Saison Zeit. Scholle, diese Aussage möchte ich mal erklärt haben.
Dieser Anfängertrainer hat so gut wie alles falsch gemacht, und zwar die ganze Saison.
Es begann mit der aberwitzigen Inklusion, ging weiter mit unmöglichen Massenauswechselungen, setzte sich fort mit ständig wechselnden Aufstellungen, dann kamen ständig neue Aufstellungen mit Positionen die die Spieler nie gespielt haben und endet neben Trainingsfaulheit mit teilnahmslosen Zusehen wie die Spiele erbärmlich zu Ende gespielt werden.
Scholle, du hast deine Meinung vom kommenden Supertrainer ziemlich exclusiv.
Für mich und viele andere gehört er spätestens morgen nach Hause geschickt, ich habe wie viele andere hier die Schnauze sowas von voll und muß mir das seit Jahren immer wieder antun. Ich will nicht mehr, jagt diese unfähige Bande endlich komplett vom Hof.

ToniHH
1 Monat zuvor

Was in Sandhausen passiert ist einfach nicht zu beschreiben.
Jatta raus Onana rein – Hunt auf die Seite verschoben – Zentrum
im Mittelfeld aufgegeben – keine 1:1 Situation gesucht – zweite Bälle
verloren – und gefüllt keinen Zweikampf gewonnen.

Korrektur = 0 – lächerliche späte Wechsel.

Ist ja nicht das erste Mal. DT hat garnix in der Hand NIX

Also weiter hüpfend sich dieses Gelaber reinziehen.

Entsetzlich….

Tatortreiniger
1 Monat zuvor

Da standen gestern Spieler auf dem Platz, die in der schwachen Rückrunde Bochum und Heidenheim geschlagen haben, sowie Kiel und Fürth klar überlegen waren. Und der Trainer schafft es nicht, diese ja offensichtlich vorhandene Qualität so auf den Platz zu bringen, dass sie gegen den Tabellenvorletzten zumindest gleichwertig sind. Er reagierte auch während des Spiels wiederholt falsch und zu spät, so dass das Desaster ungebremst seinen Lauf nahm.

Es gibt bestimmt viele Gründe für dieses erneute Scheitern. Man kann über Führungslosigkeit, fehlende Körner, Boldt und Mutzel, etc. diskutieren, keine Frage! Aber das alles hat gestern nicht den Ausschlag gegeben. Vor einigen Wochen wurde noch Bochum geschlagen und Heidenheim hergespielt.

Der Trainer knobelt mit seinem “Analystenteam” jede Woche einen neuen Matchplan aus. Und der funktioniert mal und mal nicht. Er wird von den Spielern mal angenommen…und mal nicht! Und wenn die Spieler nicht an den Plan des Trainers glauben, ihn einfach nicht verstehen, dann kommt so etwas heraus wie gestern.

Wo Hecking Woche für Woche den gleichen Stiefel spielen liess, wodurch die Mannschaft bald leicht auszulesen war, da verändert Thioune Spiel für Spiel soviele Dinge, dass den Spielern der Kopf schon vorm Abpfiff brummt und alle Automatismen fehlen.

Hrubesch will scheinbar (verständlicherweise) nicht, von Drews erwartet man möglicherweise einfach keinen Impuls auf die Mannschaft (den 2.Co-Trainer einzusetzen macht ja auch nur Sinn, wenn er ein gewisses Standing bei der Mannschaft hat und für andere Ideen steht) und ein neuer Trainer von außerhalb macht sowieso keinen Sinn aus bekannten Gründen.

Ich hatte nach Heidenheim und Bochum zumindest gehofft und auch erwartet, dass wir wenigstens bis zum letzten Spieltag Spannung haben. Aber die Aufstiegspläne scheinen trostlos im Sande zu verlaufen.

Schilli Wulz
1 Monat zuvor

Guten Abend zusammen!
Mich wundert eigentlich nur, dass die Trainerdiskussion erst jetzt beginnt…
Warum?

  • Weil sich die Mannschaft spätestens seit Beginn der Rückrunde in einem Abwärtsstrudel befindet.
  • Weil es nicht das erste Mal zu mehr als fragwürdigen Aufstellungen kommt.
  • Weil nicht zum ersten Mal falsch, zu spät oder gar nicht gewechselt wird.
  • Und auch nicht zum ersten Mal zu erkennen war, dass auf schwierige Spielsituationen keinerlei positive Reaktion oder taktische Änderung von außen erfolgt.

Ich bin grds. kein Freund von Trainerwechseln! Aber wenn diese Saison noch halbwegs positiv und womöglich mit dem Aufstieg beendet werden soll, dann muss JETZT etwas passieren. Die Frage ist allerdings, ob sich Horst Hrubesch dies noch antun wird…

Didi
1 Monat zuvor

Die ganzen Klugscheißer hier haben es schon immer gewusst und auf die Defizite hingewiesen.

Glaubt ihr das wenigstens selbst?

SLYVESTER76
1 Monat zuvor

Moin!
https://www.sportbild.bild.de/fussball/2-liga/2-bundesliga/meine-meinung-weiter-so-hsv-76171596.sport.html
Auch meine Meinung!
Da können sich ja jetzt mal die ganzen „Keinerhörtaufuns“ und „Wir habenesschonimmergewusst“ sowie „HSVBashingistmeinHobbyaberichtuesoalswäreichbesorgterFan“ mal so richtig dran reiben…
Grüße

Aleksandar
1 Monat zuvor

Als Erstes müssen wir verstehen, dieses Jahr reicht es nicht zum Aufstieg, wir müssen uns mit unserer Historie beschäftigen, um zu dem Schluss zu kommen, es bringt nichts, diesen Trainer heute zu entlassen.

Wir sollten Herrn D.Thioune einfach weiter machen lassen. Er baut eine neue Mannschaft auf, die unbelastet in die neue Saison geht. Ich traue ihm das zu.

Wir werden sicher die Hinrunde als Erster der Tabelle beenden und haben nur einmal das Heimspiel gegen St. Pauli verloren.

Nun aber als fast ungeschlagener Hinrunden meister entlassen wir den Trainer, jagen ihn mit schimpf und Schande vom Hof und setzen die Saison mit egal welchem Trainer fort, meinetwegen auch mit dem Lothar.

Nur so werden oder besser können wir aufsteigen, wir schlagen dem Schicksal ein Schnippchen.

Schönes Wochenende und grämt euch nicht.

ps. es steht ein kleiner Mann mit Hut am Volkspark und beobachtet das Training, es kommt keiner, was für eine Schande….

Last edited 1 Monat zuvor by Aleksandar
Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Es ist schon Wahnsinn, dass diese Niederlage gegen Sandhausen einfach hingenommen und der Sturm der Entrüstung ausgesessen wird.

Zum dritten Mal nacheinander verpasst man die Gelegenheit, dieser uninspirierten eierlosen Truppe in der alles entscheidenden Saisonphase einen neuen Impuls zu geben. Zum dritten Mal hat der Fan das Gefühl, dass – auf allen Ebenen! – nicht alles für den Aufstieg getan wird.

Ich kann einfach nicht glauben, dass es in diesem Club niemanden gibt, der diesen Irrsinn stoppt, denselben Fehler zum dritten Mal in Serie zu wiederholen. Ich frage mich, was Boldt, Jansen und die Aufsichtsräte sich dabei denken. Haben die keinen Funken Ehre und Verantwortungsbewusstsein im Leib?

Der Club ist in den letzten Jahren (die letzten Erstliga-Jahre eingeschlossen) jeweils sehenden Auges ins Verderben gerannt. Ohne Not.

Ich muss mich deshalb ernsthaft fragen, ob sie den HSVern ins Gehirn gescho(i)ssen haben. Diese Schildbürgerstreiche kann man niemandem erklären.

Wenn man jetzt hört, dass die Sub-Porters wieder mehr mitreden wollen, kann ich an die Ultras gerichtet nur sagen:

Schaut euch schon mal die Regionalliga-Sportplätze an. Ja, richtig gelesen, Sportplätze, nix Stadion. Hört euch mal bei den Offenbacher Kickers um. Da sind immer noch ein paarhundert Ultras auf den Sportplätzen unterwegs.

An die Fans gerichtet, die den HSV von früher kennen und ihn so wieder sehen wollen:

Sucht euch einen anderen Club. Der HSV wird nie mehr eine große Einigkeit im Club erzielen. Das führt zwangsläufig zur sportlichen Bedeutungslosigkeit (siehe FCK).

Traurig. Aber einige wenige haben das Heft beim HSV in der Hand. Die restlichen 80.000 Mitglieder schauen nur zu. Und sie werden dem HSV nach und nach den Rücken kehren.

Die großen vereinsgeprägten Traditionsclubs – ob nun ausgegliedert oder nicht – haben keine Zukunft mehr. Die eingetragenen Vereine gleichen einer schrumpfenden Volkspartei, die nur noch Heckenschützen, aber keine echten Führungspersönlichkeiten mehr hervorbringt. Die internen Diskussionen zerstören Führungs-, Leistungs- und Entscheidungskultur im Ansatz.

Die Menschen mit vorausschauenden Qualitäten sehen das. Davon hat der HSV keine.
Andere sagen später: Ich wollte es nicht wahrhaben (wie Scholle). Nur ist es dann eben zu spät.

Last edited 1 Monat zuvor by Jörg Brettschneider
Thomas Ruf
1 Monat zuvor

Mann muss erhlich sein DT ist gescheitert
Die Diskussionen um seine Person sind im vollem Gange und wir wissen doch alle wenn es Mal soweit ist…
In Summe macht der Trainer einfach zu viele Fehler das merken auch die Spieler. Das soll keine Entschuldigung für die Mannschaft sein den laufen und kämpfen geht immer
Wenn man noch was bewegen will muss gehandelt werden. Es geht nicht um Einzelpersonen es geht um den HSV

Micky
1 Monat zuvor

Die späten Wechsel bei Thioune haben mich (und nicht nur) schon immer gewundert. Am Anfang habe ich gedacht, da steckt System hinter. Man will die Jungs ihr Findungsprogramm durchziehen lassen. Seit Freitag bin ich anderer Meinung. Bei allem Respekt und aller bisheriger Sympathie glaube ich nun, dass die Nummer HSV, eine Nummer zu gross für den Herren ist. 

Der HSV ist nunmal kein Provinzverein. Hier herrschen andere Gesetzmässigkeiten. Hier spielen Spieler mit einer gewissen Spielintelligenz, die auch eine Spielaufstellung verstehen wollen. Die wissen, wie man am Ende zu agieren hat, um voran zukommen. Nicht die eines Trainers, der „mal irgendwas anderes probieren“ will. 
So sah das letzte Spiel gegen Sandhausen aus: Ein Spiel GEGEN den Trainer und seine Philosophie. 

Ich hoffe nun, dass die beiden Teile des HSV Gefüges sich wenigstens für die restlichen Spiele noch einmal zusammen raufen können. Am Ende sollten die erfahrenen Köpfe in der Mannschaft die Rolle der Aufstellung mit übernehmen. Selbst bei einem Aufstieg, sollte man Thioune nicht die Liga I überlassen. Da braucht man solch naive Leute (und Auswechslung in der 85sten ist naiv) nicht.

Nein, Thioune hat es nicht selbst in der Hand. Man sollte es ihm nunmehr aus der Hand nehmen.

PS: …möchte ich noch hinzu fügen:
Die Erfolge der Hinrunde vernebeln die Tatsache, dass nicht ein Herr Thioune der Urheber, sondern ein Herr Simon Terodde war.

Last edited 1 Monat zuvor by Micky
Alex
1 Monat zuvor

Ein alter Bekannter, der hier auch schon mehrfach als Gastautor geschrieben hat, redet mal erstaunlichen Klartext. Wohl zu klar, um hier noch schreiben zu dürfen…

https://www.90min.de/posts/hsv-schwarz-weiss-blaue-teufelskreis-fanvoice

Sennsation
1 Monat zuvor

Dürfte man jemanden, der seine ihm vorgeschriebene Aufsichtspflicht verletzt, ein faules, nutzloses Stück Sackseife nennen?

Ich frage für eine im freien Fall befindliche Fußball-AG.

DerVorstandsvorsitzende
1 Monat zuvor

In der Hand haben? Im Sinne von “alle HSV-Verantworlichen spielen sich bei Interviews mit den Ellbogen in der Hosentasche an den Schrumpelklöten rum”?

Shlomo
1 Monat zuvor

Da wir ja angeblich ein freies Land sind, kann Herr Thioune natürlich selbst in der Hand haben, was er möchte.

Aber bitte nicht mehr den HSV.

Fussball-Magier
1 Monat zuvor

Scholle -Thioune hatte seine Chancen und hat sie allesamt vergeben. Es ist zuspät – er muss weg. Und zwar schon vor Sonntag.

Kosinus
1 Monat zuvor

“Es ist harmonisch – zu harmonisch”

Genau das ist der Punkt. Alles zu lieb in den Club.

Und Scholle deinen Blog unterschreibe ich, aber warum kommt die Erkenntnis wieder 3 Monate zu spät? Ich glaube für dich ist es in Sachen Objektivität ein Nachteil, dass du näher als wir dran bist.

Uwe Öztunali
1 Monat zuvor

Die Hosen sind voll. Das 1:0 Eigentor war eine Aussage : wir wissen dass wir nicht aufsteigen aber da die Chance aufzusteigen noch vorhanden ist hat es was von quälender Ungewissheit.

Selbstmord, um von der Angst vor dem Tod erlöst zu werden. Zugeben dass sie nicht an den Aufstieg glauben dürfen sie natürlich nicht. Also sorgen sie unbewusst-bewusst selber dafür, Klarheit zu schaffen und endlich erlöst zu werden, nämlich just in dem Moment in dem der Aufstieg rechnerisch nicht mehr möglich sein wird und sie wissen, je schlechter wir spielen desto schneller kommt dieser erlösende Augenblick

Last edited 1 Monat zuvor by Uwe Öztunali
JEANLUCHH
1 Monat zuvor

…was hat Thiourne denn in der Hand?
Ich habe den Kopf geschüttelt, als ich die Überschrift gelesen habe

Und Hrubesch wird sich das nicht antun. Dabei kann er nur verlieren!

Last edited 1 Monat zuvor by JEANLUCHH
Fussballtrainer
1 Monat zuvor

Ganz sicher ist, dass bis Sonntag kein Trainerwechsel stattfinden kann. Das wäre sowas von töricht, den Trainer vor dem Sonntagsspiel abzusetzen, das dürfte sogar der Flodderfamilie klar sein.

Und dann am Montag?……..

Horst Hrubesch…..

Wenn der HSV es trotz Horst nicht schafft den Hebel umzulegen, ist Hrubesch ebenfalls verbrannt und ein sehr guter Mann ist für den HSV verloren.

Ausnahmsweise muss ich einem Bildjournalisten einmal beipflichten. Man muss es jetzt durchziehen bis zum Ende. Ob gut oder schlecht, egal. Der HSV muss nach vier Jahren endlich einmal Flagge zeigen und die Sache durchstehen. Ein Festhalten am Trainer wäre, selbst beim Nichtaufstieg eine kräftige und für den Verein positive Handlung. Wie sehr hätte ich mir das bei Christian Titz gewünscht. Wenn man jetzt den Trainer feuert vergibt der HSV eine wirklich reelle Chance auf Regenerierung und vor allem Generierung einer oft gewünschten Grundfeste.
Mal ganz klar gesagt, Schalke wäre über die Grundlagen vom HSV froh. Denen wird die Mannschaft auseinander fliegen. Das haben wir alles schon hinter uns. So oder so, die Zukunft für den HSV kann nur bedeuten Konstanz.

Nur der HSV
Kein Hass im Internet

Ivan69
1 Monat zuvor

Gestern noch war in Scholles Blog der unverhohlene Ärger über die Fehlleistungen Thiounes kaum zu überlesen.
Heute werden hingegen schon die positiven Seiten Tiounes Wirkens (wo auch immer diese sichtbar sein mögen) dagegen abgewogen.
Morgen wird dann Dr. Ringelband die trübe Sauce der Gruppenpsychologie über das unerfreuliche Ganze gießen, bevor sich dann übermorgen noch alle möglichen Kommentatoren über die vermeindlichen oder tatsächlichen Defizite des einen oder anderen Spielers auslassen oder das Fehlen des einen oder die sinisteren Motive des anderen Funktionärs beklagen.
Sodann kommt nich etwas Oasen- und Virenesotherik dazu und es wird einemal kräftig umgerührt.
Anschließend sind wir uns alle einig, dass irgendwie alles scheiße ist.
Einfache, kurzfristig durchführbare Änderungsvorschläge gibt es dann natürlich nicht mehr …

Natürlich hat dieser Verein vielfältige Probleme.
Gestern war aber eines davon für alle unübersehbar: Der Trainer.
Die “fehlende Hochleistungskultur” (so es sie denn gibt) wird niemand bis zum nächsten Spiel herbeizaubern können.
Eine angemessene Taktik, eine sinnvolle Aufstellung und nachvollziehbare Wechsel schon. Das geht ganz einfach!
Ein Trainerwechsel JETZT ist die letzte Chance auf den Aufstieg.
Und diese muss genutzt werden.
Danach kann man gerne wieder alles in Belibigkeit ersticken.

Kopite
1 Monat zuvor

.
Lieber Daniel Thioune,
.
ich will keinen anderen Trainer, ich will andere Spieler! Dies auch insbesondere, wenn der Aufstieg vergeigt werden sollte, Also hören Sie bitte auf, zu nett zu sein zu denen, die uns alle immer wieder im Stich lassen!
.
Nur der HSV!

BernadoRomeoMS
1 Monat zuvor

Hrubesch übernimm bidde. Sofort. Hatte ich vor 2 Wochen schon geschrieben. Dann hätten wir jetzt 3 Punkte mehr. Auf was warten die Herrn Oberen? Das Kind ist schon in den Brunnen gefallen. Boldt und Jansen…handelt endlich. Imgrunde ist eh schon alles zu spät. Aber man darf sich doch nicht so ergeben. Warum wartet ihr solange, wie Thioune mit seinen Auswechslungen? Das ist alles nicht zu ertragen. Man schämt sich für diesen Verein. Die Fans sind die besten, aber sie schwinden. Gleichgültigkeit macht sich breit. Thioune ist eh kein 1.Liga-Trainer. Der hat fertig. Wenn Hilflosigkeit einen Namen hat….Daniel Thioune. Er ist nun mal verantwortlich. Wie ich das alles hasse. Alle lachen wieder und glaubt mir…das Sandhausen-Spiel wird auch noch zu toppen sein von uns. Warum darf er weitermachen? Der hat gar keinen Plan. Wir werden kämpfen bis zum Schluss sachta gestern…alles bla bla bla. Wat solla auch sagen? Nächste Niederlage Sonntag und dann wieder ein Spiel verschenkt. Man kann auch den Trainer in der Quarantäne wechseln!!!! Irgendwann interessiert sich niemand mehr für den Verein. Versager von oben bis unten. Arrogante und amateurhafte Selbstdarsteller die meinen Gott weiss wer sie sind. Ihr bekommt echt nichts auffe Kette. Wie kann man so eine Minusleistung durchgehen lassen? Trainer raus!!!! Frischer Wind!!! Handeln jetzt!!! Macht doch nicht alles noch schlimmer!!!!

Emil Tischbein
1 Monat zuvor

Kinsombi war also ein Geist – Das greift zu kurz : Könnte es nicht sein, dass der Spieler Kinsombi examplarisch für die gesamte Mannschaft steht!? Gutes Potenzial, nicht ansatzweise ausgeschöpft, da gänzlich unfit, untrainiert und nicht den jeweiligen Fähigkeiten entsprechend auf falschen Positionen eingesetzt. Körperliche und geistige Frische = Zweikampfstärke, Tempo, Handlungsschnelligkeit, Konzentration. All dies fehlt, aber eben nicht nur bei Kinsombi. Bei Kinsombi mag dies herausstechen, da sein Spiel ganz besonders über die Physis kommt. Die Mängel sind aber auch bei weiteren Spielern regelmäßig deutlich erkennbar, wie z.B. bei Leibold. Fehlt es an diesen Grundvoraussetzungen reicht einer fußballerisch klar schlechteren Mannschaft unbedingter Einsatz und Kampf, um das Spiel gegen den HSV zu gewinnen oder trotz eines deutlichen Rückstands innerhalb weniger Minuten zurück ins Spiel zu kommen.

Last edited 1 Monat zuvor by Emil Tischbein
Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Die Mannschaft will nicht aufsteigen und das hat Gründe. Das die meisten von ihnen im Falle eines Aufstiegs entweder gar keinen neuen Vertrag oder nur noch Ergänzungsspieler wären ist jedem klar. Also weniger oder gar keine Einsätze und auch weniger Geld folglich. Da ist es wie man sieht den Herren angenehmer man steigt erst gar nicht auf und behält was man hat.
Ich denke keiner glaubt ernsthaft das sie in jeder Rückrunde das spielen verlernt haben . Auch völlig unabhängig welches System und welcher Trainer am Rand steht. Einzig und alleine eine professionelle Vereinsführung wäre in der Lage dieses unsportliche Verhalten zu beenden. Da wir das nicht haben wird es auch in Zukunft genauso weitergehen.

Sprockhöveler HSV
1 Monat zuvor

Das der Trainer jetzt angezählt ist, ist das Ergebnis seiner schlechten Arbeit.
Aber er hat in Sandhausen nicht mehr falsch gemacht, als (fast) die komplette Saison über.
Bloss: Jetzt fällt es mehr auf, da man in den wenigen verbleibenden Spielen keine Zeit mehr hat was zu reparieren.
Schlecht aufgestellt, schlecht reagiert und viiiiiiiiel zu spät hat er die ganze Saison über.

Neville-Ex-Bild
1 Monat zuvor

Genau, was Jörg Meyer oben geschrieben hatte, hatte ich auch schon länger gedacht und bringt es genau auf den Punkt. Schon wieder geht es kurz vor dem Ende der jeweiligen Saison bergab. Das kann nur andere Gründe haben als Taktik, Trainer, Aufstellung, Psyche usw. Das kann sich doch nicht immer und immer wiederholen. Deswegen denke ich auch, das Problem liegt in den Verträgen und ist für einige Spieler angenehmer gar nicht erst aufzusteigen. Und würde auch erklären, warum lustlos, unmotiviert und ohne Biß auf dem Platz agiert wird. Das gegen Sandhausen war absoluter Alibi-Fußball. Mehr nicht. Also die ganzen Probleme nur, weil die Vereinsführung nicht in der Lage ist, vertraglich einen Anreiz für einen Aufstieg zu schaffen?

Rheini
1 Monat zuvor

Lieber Scholle, als sich schon ziemlich klar abzeichnete, dass es eine katastrophale Rückrunde würde, bist Du noch sehr, sehr lange davon ausgegangen, dass es nur eine kleine Delle ist, die schnell überwunden wird. Warum? Warum nur? Vielleicht, nur vielleicht, kann die Antwort dabei helfen zu verstehen, was beim HSV so schief läuft.

Michael Kühnke
1 Monat zuvor

‘Bitte , Herr Thioune, “Sie” (nicht “sie”) haben es selbst in der Hand…”
Durch das groß geschriebene “Sie” dem Trainer auch mal den Respekt zollen, der ihm zusteht!!!
Und nicht immer alles egalisieren – ob nun erste, zweite oder x-te Liga. Nicht immer alles gleichmachen – eine spezielle, auch recht nette Hamburger Note!
ANSPRUCH und FORDERUNG!
Das, was man beansprucht und will, auch festhalten und nicht aufgeben – das wäre ein Baustein zu mehr Zufreidenheit und Akzeptanz.

Kuddel
1 Monat zuvor

Man sollte schon mal bei Steffen Baumgart vorfühlen.
Weil Baumgart und Wohlfühloase passt gar nicht zusammen!

Meaty
1 Monat zuvor

Nun endlich komme ich auch mal dazu, hier meine Meinung kundzutun!
Wenn ich auch beruflich und privat in den letzten Tagen sehr viel Stress hatte, ist es doch als HSV Fan immer wieder erfreulich, wenn einem sein Herzensverein mit einer ach so tollen ‘Drecksleistung’ unter der Woche zusätzlich noch die Tage ‘versüßt!’

Vor dem Spiel am Donnerstag hätte ich Haus und Hof gewettet, dass es so eine ‘Minus-Minus-Minusleistung ‘ unsere Truppe in dieser Saison nicht mehr geben wird! Sie haben mich eines Besseren belehrt!

Und ohne jetzt näher auf das Spiel einzugehen (Scholle hat mMn schon sehr viele Dinge richtig angesprochen), stellt man sich natürlich zwangsläufig DIE FRAGE nach dem WARUM!?

Okay, die Experten erzählen hier natürlich ihre Sicht der Dinge und sagen, dass dieses schon lange abzusehen war!
Sicherlich kann man nicht leugnen und auch nichts schönreden, wenn man wie gegen Aue, Fürth, Kiel, Hannover, fahrlässig sehr wichtige Punkte liegen lässt, oder sich solche Minus-Spiele wie gegen Würzburg und Sandhausen leistet!

Aber waren die genannten Gegner denn nun soviel besser als der HSV?!
Hatte der HSV nicht in allen Spielen (sogar in den sehr schlechten) nicht genug Möglichkeiten, um ein Spiel zu drehen und auch zu gewinnen?
MMn war der HSV in vielen Spielen (Würzb. u. Sandh. ausgenommen!) über weite Strecken die bessere Mannschaft und schaffte es jedoch selten, aus der Überlegenheit deutlich zu profitieren!!!

Sind es diese Nachlässigkeiten oder auch eine Art Überheblichkeit mit Tedenz zur Arroganz im Spiel des HSV, die solche Spiele dann nicht mit letzter Kraft, Wille und Konsequenz zum Erfolg bringen?

Wenn es darauf ankommt, dann bekommt die Mannschaft ihre PS nicht auf die Strasse! Leider ist das hinsichtlich der letzten Jahre aber nichts Neues beim HSV!

Das dann ein so kraft und willenloses Spiel in Sandhausen alle Kritiker auf den Plan ruft und ihre ständigen Wiederholungen irgendwie auch ein Stück weit bestätigt, ist mMn aber nur ein (kleiner) Teil der Wahrheit!

Wenn man das Spiel am Donnerstag heranzieht, dann könnte man wirklich zu der Meinung kommen, dass der Trainer die Spieler nicht mehr erreicht und die Mannschaft deswegen lustlos über den Platz wandelte?

ABER das ist mir hinsichtlich der letzten verschenkten Jahre zu einfach!

Wie Scholle, bin auch ich nach wie vor der Meinung, dass Daniel Thioune ein guter Trainer ist! Aber seine Mannschaft krankt an einer Art Aufstiegsphobie, die hier in Hamburg schon erfahrenere Trainer hat scheitern lassen!

Das Menschen unter hohem Druck und Ängste immer wieder versagen, ist auch im ‘normalen Leben’ sehr häufig zu finden! Eine frühere gute Freundin wollte ihren Führerschein machen und konnte wunderbar Autofahren! Aber nur dann, wenn kein Prüfer im Auto saß! Tagelang vor der Prüfung wurde sie nervöser und unruhiger und dieses baute sich zu solchen massiven Ängsten auf, dass sie bei der/den Prüfungfahrt(en) dann völlig versagte!

Ich sehe das uninspirierte ‘Drecksspiel’ unserer Mannschsft in Sandhausen eher als eine Art kollektive Lähmung der Mannschaft an, die durch den Druck des gewinnen müssens und der dadurch entstehenden Versagensängste hervorgerufen wurde!

Ich möchte hier keinem Spieler den nötigen guten Willen absprechen, ein erfolgreiches Spiel in Sandhausen zu spielen! Aber wenn einem einige Spielszenen in den Kopf kommen, dann wirkten die meisten unsere Spieler auf mich, wie angeschlagene Boxer, die sich irgendwie auf den Beinen halten, aber sich nicht mehr richtig wehren können, weil sie vom Gegner schon sehr viele (kämpferische) Wirkungstreffer erhielten!

Einfach im Spiel den Hebel umlegen oder das Ruder herumreißen, dazu waren sie nicht in der Lage!
Aber auch hier kann man anmerken, dass auch die Mannschaften und Trainer in den letzten Jahren kein Mittel gegen diese Phasen im Spiel und dieser Aufstiegsphobie fanden!
Erhielten die Mannschaften nach gutem eigenem Spiel vom Gegner einige Wirkungstreffer, sackten unsere Spieler häufig in sich zusammen!

Kann man gegen so etwas antrainieren oder gibt es dafür ein Pauschalrezept? Ich glaube nicht!?

Oder hat es vielleicht doch mit der Art und Weise zu tun, wie man mit Spielern in Hamburg umgeht hinsichtlich der vielzitierten Wohlfühloase?!

Es alleine an wenigen und einzelnen Fakten, wie, der Trainer oder Vorstand ist an allem Schuld zu hängen, kann daher hinsichtlich der letzten Jahre unter anderen erfahrenen Trainern und Verantwortlichen nicht die alleinige Wahrheit sein!?

Last edited 1 Monat zuvor by Meaty
Stadionbesucher
1 Monat zuvor

Mit Steffen Baumgart wären wir jetzt Tabellenführer mit 65 Punkten. Der hätte die Mannschaft jedes Spiel optimal aufgestellt und zu 95% die richtigen Wechsel vollzogen ab der 65. Minute oder auch schon in der 1. Halbzeit wenn nötig. Wenn Baumgart solche Spieler zur Verfügung gehabt hätte wäre er froh gewesen. Er ist einfach ein guter Typ am Spielfeldrand und gibt richtige Anweisungen und erkennt das Spiel und greift ein durch Wechsel. Das fehlt mir bei Thioune extrem. Er ist meiner Meinung nach nicht in der Lage, während eines Spiels einzugreifen und die Taktik umzustellen. Der ältere Trainer von Sandhausen hat den Trainerazubi ganz schön alt aussehen lassen. War aber jedem HSV Anhänger schon vorher klar das wir nach 2 Wochen Pause gegen den Tabellenvorletzten verkacken- das ist schon Standart. Nach der Derbypleite hätte man den Trainer wechseln sollen.

Günter Ahrendt
1 Monat zuvor

Moin Scholle,
ich verfolge den Block nun schon sehr lange, bin selbst aber erst seit März angemeldet und habe bisher hier noch nichts veröffentlicht.
Mir geht es in diesem Text nicht darum, wie unsagbar schlecht wir gestern wieder „gespielt“ haben, oder die katastrophale Außendarstellung vom M/B und T in den jeweiligen Interviews. Das war schon gegen Pauli unterirdisch und spiegelt leider nur wieder, was viele HSVer nicht nur denken.
„Amateure ohne Feuer, ohne Leidenschaft, ohne das wirkliche Wissen um die tatsächliche Wirkung nach Außen. Einfach nur blutleer, und das trifft leider auf unsere Mannschaft ebenso zu.
Ich bin seit 30 Jahren Mitglied, habe mit sehr vielen Freunden eine Dauerkarte für die Nordtribüne, aber in den letzten Jahren (insbesondere nach dem Abstieg) hat sich das Verhältnis zu „meinem“ Club doch deutlich verändert, und dies betrifft einen großen Teil meiner Freunde genauso.
War es vor Jahren noch undenkbar, ein Spiel zu verpassen, wurde der Urlaub nach dem Spielplan ausgerichtet, wägt ein großer Teil meiner Freunde und ich es bereits ab, ob der Besuch noch Spaß macht, wenn man Jahr für Jahr das gleiche Ergebnis präsentiert bekommt. Für viele in unserer Gruppe ging es in den letzten Jahren zum Teil nur noch um das gemeinsame Treffen, der HSV diente nur noch als „Vehikel“. Das selbst dies durch Corona nicht mehr möglich ist, befeuert nur die Neuausrichtung vieler, sich wieder auf Familie, Freizeit und den Freundeskreis jenseits vom HSV zu konzentrieren.
Um es deutlich zu sagen, Corona ist nicht der Auslöser, aber befeuert dieses Empfinden sehr deutlich. Ich weiß bereits jetzt, dass Einige keine Dauerkarte mehr ordern werden, was mir auch weh tut, ich dies aber voll und ganz verstehen kann und zum Teil auch nachvollziehe. Der HSV wird dies kurz über lang ebenfalls deutlich zu spüren bekommen.
Den o.g. handelnden Personen ist in keiner Weise bewusst, was sie überhaupt mit den Interviews anrichten. Wie in den letzten Jahren werden immer die gleichen, leeren Phrasen und substanzlosen Erklärungsversuche abgesondert.
Ein Beispiel ist die Aussage von Herrn Boldt (bei Pauli) „…die Fans verstehen den Weg und ich erhalte täglich Zuspruch zu unserer Vorgehensweise“!
Mit welchen Fans redet Herr Boldt, sind es nur die Schulterklopfer?
Ich stelle mich jedenfalls auf eine lange Zeit in der 2. Liga (hoffentlich noch 2.Liga) ein, werde weiterhin zum HSV gehen, allerdings nach entsprechender Abwägung mit dem Freundeskreis. Besserung im Club sehe ich leider nicht.
In diesem Sinne
Nur der HSV

Thomas Saggau
1 Monat zuvor

Mir blutet das Herz. Jahrgang 70 die schönen Zeiten als Jugendlicher mitgenommen. Dann Niemandsland, jetzt 2. Liga! Jedes Jahr das gleiche! Und immer wieder die gleiche Frage. Warum? Spieler, Trainer oder doch die Verantwortlichen? Ich weiß es nicht und bin am Ende. DT macht vieles verkehrt-Aufstellung, System und Auswechslungen (Zeitpunkt). Die Spieler machen vieles verkehrt- Einstellung, Raute nicht im Herzen, falsche Berufsauffassung, Selbstüberschätzung etc.
Die Verantwortlichen machen vieles verkehrt- tauchen ab, reden kein Tacheles, verstecken sich und beschäftigen sich wahrscheinlich mit anderen Angeboten. Ich würde mir wünschen- Gebt ihr 10 Minuten und ich würde allen Beteiligten mal richtig eine Ansage machen. Gerade in dieser Phase wünschte ich mir einen Felix Magath herbei. Ich hoffe, ich bange aber ehrlich gesagt, ich glaube es nicht mehr. Auf ein Wiedersehen mit Dresden, Ingolstadt, Rostock, Köln, Schalke und evtl. Hertha. Schlaft schön, Euer leidender Thomas70.

Dietrich Schneider
1 Monat zuvor

Kann nicht verstehen das Thioune noch Trainer ist, schlechter geht’s wirklich nicht mit der Punktausveute der letzten Spiele und dann schwafelt er bei Interviews dummes Zeug.Aufstellungen und Auswechslungen kritikwürdig.Er ist halt nur mittelmässiger Trainer der leider Rückhalt hei Boldt und Mutzel hat

Thomas Franz
1 Monat zuvor

Trainer, die verloren haben, wegen der Aufstellung anzufeinden, ist doch blödsinnig. Jeder Trainer, der verliert, hat möglicherweise falsch aufgestellt. Das Gegenteil ist NICHT beweisbar, weil es das Gegenteil nicht gegeben hat.
Im Übrigen hat der KSC heute gegen Würzburg zwei Punkte vergeigt, weil der Trainer den falschen Torwart aufgestellt hat, der in der Schlussminute gepatzt hat.

uwe twiehaus
1 Monat zuvor

Der HSV kann nicht mehr beweisen, dass das nur ein Ausrutscher war! Gibt es in den letzten 10 Jahren irgend etwas was noch nicht versucht wurde wieder in die Erfolgsspur zu kommen, dabei ist das Muster immer das gleiche (Trainer raus) ? DT ist deshalb gescheitert, weil wieder einmal keine Hilfe in Form von Autorität und Unterstützung für ihn in Sichtweite war! Ein Gespräch unter Männern ohne verletzten Stolz und Horst bis zum Ende der Saison als Hilfe an seiner Seite erscheint mir im Moment als das Ertrag und Machbarste.

Thomas
1 Monat zuvor

Thioune ist sympatisch aber als trainer macht er aktuell kein gutes bild. Er hat lediglich einen Plan A, welcher zur Zeit nicht funktioniert und ein Plan B fehlt komplett. Das zeigt sich auch in den Wechsel er verzockt sich immer wie mehr und die Einwechslungen verpuffen sowie seine Aufstellungen. Er wirkt auch beratungsressistent. Wenn ein Trainer am Ende eines Spieles sagt er hätte zur Halbzeit zehnmal wechseln können aber in der Tat kein Wechsel durchführt, da Kann man nur lachen. Das jetzt Hrubesch ins Spiel gebracht wird ist verständlich aber wieso zieht Thioune Hrubesch nicht zu rate oder man zieht ihn für die letzten Spiele ins Trainingsteam. Sein Wort hat gewicht und er kann der Mannschaft sicher helfen.

Vor der Saison wurden gjasula, leistner, terodde und ulreich als führungsspieler geholt aber warum diese in der kabine nichts sagen ist unglaublich und kann es mir nicht vorstellen vorallem das ein gjasula gestern nicht reinkam kann ich nicht verstehen, weil jeder ist zur zeit besser als kinso bei dem ich langsam die hoffnung verloren habe.

Aber ich will nicht nur auf Thioune rum hacken ich finde es ebenso erbärmlich das kein jansen oder auch mal boldt tacheles reden weil mutzel mittlerweile auch planlos wirkte und hier muss man auch die transferpolitik kritisieren im winter hat man entschieden hinterseer gehen zu lassen weil wir neben terodde noch den super trainierenden wood haben als back up, dass er nichts bringt hat man nach seinen startelf einsätzen auch bemerkt und jetzt haben wir das problem terodde funktioniert in der spielweise nicht mehr und haben keinen richtigen back up mehr.

Thomas Franz
1 Monat zuvor

Ich verweise auf den Kommentar von Nils Körner in der Sportbild.

Michael Kühnke
1 Monat zuvor

“Wir sind wieder auf die Bretter gegangen.”
DT benutzt für den (HSV-) Fußball immer wieder gerne die Metapher des Boxsports. Das mag in Teilen legitim sein, sofern es um die Mentalität geht.
Aber ist Fußball als Mannschaftssport nicht zugleich etwas völlig anderes.
Herr Dr. Ringelband mag ja morgen seinen Senf dazu geben.
Aber eine differenziertere Meinung
(sorry, das allgemeine Blabla von dem Dr. kann ich mir jetzt schon ausmalen…) und eine akribischere und sorgfältigere Handhabung würde ich mir gerne von berufenerer Stelle wünschen.

HerrHans
1 Monat zuvor

Es wäre Quatsch, jetzt wieder den Trainer zu entlassen.
Das haben wir doch all’ die Jahre vorher schon erlebt und genützt hat es überhaupt nichts. Wir sind alle enttäuscht – auch vom Trainer – aber dürfen doch nicht jedesmal nach der einfachsten, vorschnellen Lösung schreien. Ja ich weiß, viele haben hier schon seit Monaten die Entlassung von Thioune gefordert und wußten es “immer schon”, dass der Trainer nichts kann. Erstaunlich nur, dass diese Herrschaften nicht selbst längst erfolgreiche, (mindestens) Bundesliga Trainer sind, sondern nur hier im Blog herumdümpeln und ihre Weisheiten kundtun.
Wir haben doch alle ständig nach Kontinuität für diesen Verein gerufen, auch wenn es mal nicht läuft und genau das kann der Verein jetzt unter Beweis stellen.
Wir haben doch überhaupt keine Ahnung, was hinter den Kulissen jetzt abläuft. Wir wissen doch nicht, in welcher Weise Herr Boldt mit Herrn Thioune in Kontakt ist. Die Tatsache, dass wir davon nichts mitbekommen, spricht doch sehr für die Verantwortlichen. Das war ja nun jahrelang leider Gottes ganz anders.
Natürlich muss man den Coach hinterfragen nach dem Auftritt gegen Sandhausen. Das Spiel war grauenhaft schlecht. Die späten Einwechslungen gaben Rätsel auf, die gesamte ängstliche Haltung der Spieler war besorgniserregend aber all’ das kennen wir seit Jahren von mind. drei anderen Trainern auch und jedesmal fliegt dann schnell der Trainer raus – und dann?

Kuddel
1 Monat zuvor

“Bitte, Herr Thioune, sie haben es selbst in der Hand….” .
Die selbstverschuldete Arschkarte hat er in der Hand.
Sieh zu dass Du sie an Regensburg weitergibst !!

BernadoRomeoMS
1 Monat zuvor

Fakt ist, dass etwas passieren muss. Und Hrubesch ist nun mal die beste Lösung. Günstigste, weil interne Lösung. Er kennt die Mannschaft und wäre in dieser Situation besser besetzt, als ein Außenstehender. So geht es nun mal nicht weiter. Es sei denn, es handelt sich um den HSV, weil dort handelt ja niemand. 2. Liga ole.

Flotti McFlott
1 Monat zuvor

Wenn die Bild recht hat, haben wir hier eine klassische lose-lose Situation:
wenn man gewinnt darf DT weiterschwurbeln, oder aber man verliert und verabschiedet sich endgültig aus dem Aufstiegsrennen…
Wie immer, möchte man sagen, hat der HSV den richtigen Zeitpunkt zum handeln verschlafen. Und verschlafen trifft es wohl relativ genau, wenn ich an den Faulenzer in Düsseldorf denke…

¯\_(°°~)_/¯

https://www.bild.de/sport/fussball/fussball/hsv-daniel-thioune-unter-druck-job-endspiel-in-regensburg-76175232.bild.html