Als der Schlusspfiff von Deniz Aytekin durch den Deutsche-Bank-Park hallte, brachen im Gästeblock alle Dämme. Knapp 6000 HSV-Fans sangen, sprangen, lagen sich in den Armen. Da war Erleichterung. Da war Stolz. Da war aber auch dieses Gefühl, das man als HSV-Fan in den vergangenen Jahren viel zu selten erleben durfte: Das Gefühl, ein Spiel gewonnen zu haben, das man einfach gewinnen musste. Und genau das hat der HSV in Frankfurt getan. Nicht perfekt. Nicht fehlerfrei. Nicht wie eine Mannschaft, die schon komplett im gesicherten Bundesliga-Mittelfeld angekommen ist. Aber mit genau der Intensität, der Leidenschaft und dem Druck, den es brauchte, um eine ohnehin schon angeschlagene Frankfurter Mannschaft endgültig ins Wanken zu bringen.
Und das ist erst einmal überhaupt nichts Schlechtes!
Denn eines war von Beginn an deutlich sichtbar: Diese Eintracht war verunsichert. Die internen Diskussionen, die Unruhe rund um Verein und Mannschaft – all das war auf dem Platz zu spüren. Frankfurt wirkte schwerfällig, fahrig und teilweise fast lethargisch. Und der HSV? Der nutzte genau das. Die Mannen von Trainer Merlin Polzin gingen aggressiv in die Zweikämpfe, liefen mutig an und zwangen die Eintracht immer wieder zu Fehlern. Schon nach wenigen Minuten war klar, dass der HSV heute nicht nach Frankfurt gekommen war, um irgendwie mitzuspielen oder auf einen glücklichen Punkt zu hoffen. Diese Mannschaft wollte dieses Spiel gewinnen.
Und sie hätte es eigentlich viel früher entscheiden müssen.
Denn schon die erste Halbzeit war im Grunde eine einzige große vertane Chance auf ein deutlich ruhigeres Fußballspiel. Immer wieder eroberte der HSV die Bälle im Mittelfeld und schaltete blitzschnell um. Immer wieder öffneten sich Räume. Immer wieder lief man mit Tempo auf eine unsortierte Frankfurter Defensive zu.
Aber dann kam das große Problem, das diese Mannschaft schon die gesamte Saison begleitet. Der letzte Pass. Die letzte Ruhe. Die letzte Konsequenz. Wie viele Konter der HSV heute unsauber ausspielte, war teilweise kaum zu glauben. Da wurden klare Überzahlsituationen unnötig kompliziert gemacht. Da fehlte die Präzision. Da wurde der falsche Laufweg gewählt oder der entscheidende Ball einen Moment zu spät gespielt. Gerade in solchen Spielen merkst du eben brutal, welche Spieler echtes Bundesliga-Topniveau mitbringen – und welche aktuell eher noch davon leben, dass das Kollektiv funktioniert.
Natürlich war da wieder ganz viel Einsatz dabei. Natürlich hat niemand absichtlich schlecht gespielt. Aber Spieler wie Poulsen, Jatta oder auch Gocholeishvili zeigten, dass zwischen engagiertem Bundesliga-Fußball und echter Bundesliga-Qualität noch einmal ein riesiger Unterschied liegt.
Und trotzdem war der HSV die klar bessere Mannschaft. Fabio Vieira scheiterte spektakulär an der Latte. Lokonga brachte endlich wieder Struktur ins Zentrum. Grœnbaek war viel unterwegs, stopfte Löcher, setzte offensive Akzente und arbeitete defensiv mit einer Intensität, die bewies, dass er zurecht den Vorzug vor Mikelbrencis erhalten hatte und dass der HSV auf dieser Position zur neuen Saison Bedarf hat. Dazu stand die Defensive über weite Strecken gegeneinfallslose Frankfurter stabil, weil Torunarigha gut dirigierte und viele Situationen früh geklärt werden konnte.
Das eigentlich Beeindruckende aber war die Wirkung auf die Frankfurter Fans. Schon vor der Pause wurde es unruhig im Stadion. Pfiffe. Raunen. Genervte Reaktionen auf Fehlpässe und verlorene Zweikämpfe. Der HSV hatte es geschafft, die Unsicherheit der Gastgeber komplett offenzulegen. Und genau das musste man in dieser Situation tun. Denn machen wir uns nichts vor: Der HSV ist aktuell noch keine Mannschaft, die Gegner spielerisch an die Wand kombiniert. Aber diese Mannschaft kann unangenehm sein. Sie kann Druck erzeugen. Sie kann Teams in schwierigen Situationen den Stecker ziehen. Und genau das passierte heute mit Frankfurt.
Umso absurder war dann der Beginn der zweiten Halbzeit. Denn plötzlich war der HSV für ein paar Minuten komplett unsortiert. Ein verpasster Befreiungsschlag von Heuer-Fernandes, schlimmer Ballverlust vom völlig indiskutabel auftretenden Bakery Jatta, fehlende Zuordnung im Zentrum, zu große Räume – und Uzun nutzte das eiskalt zum 1:0 für die Eintracht. Ausgerechnet zu einem Zeitpunkt, als Frankfurt eigentlich komplett am Wackeln war. Und genau da wurde dieses Spiel emotional.
Denn seien wir ehrlich: Wie oft hat der HSV in den vergangenen Jahren genau solche Spiele noch aus der Hand gegeben? Wie oft war nach einem Gegentor plötzlich wieder komplette Unsicherheit zu spüren? Wie oft brach die Mannschaft mental weg? Diesmal nicht. Diesmal kam die Antwort sofort. Nur wenige Augenblicke später stieg Grönbaek nach einer Omari-Flanke hoch und traf zum verdienten Ausgleich. Der Gästeblock explodierte förmlich. Und plötzlich war der HSV wieder komplett da.
Grœnbaek spielte sich jetzt regelrecht in einen Rausch. Der Däne war überall. Grätschen. Sprints. Pressing. Offensivläufe. Und dann dieser Moment in der 59. Minute: Der perfekte Chipball hinter die Frankfurter Kette auf Fabio Vieira. Der Portugiese nimmt den Ball mit der Brust herunter, bleibt eiskalt und schiebt zum 2:1 ein. Und ehrlich gesagt war diese Führung hochverdient.
Was danach allerdings passierte, zeigte erneut beide Seiten dieses HSV. Einerseits verteidigte die Mannschaft leidenschaftlich, kompakt und mit großem Einsatz. Frankfurt fiel offensiv erschreckend wenig ein. Die Eintracht wirkte ideenlos und zunehmend frustriert. Die Pfiffe wurden lauter, die Fans immer unruhiger. Andererseits schaffte es der HSV trotzdem nicht, dieses Spiel endgültig zu töten. Und das war fahrlässig.
Die Konterchancen zum 3:1, teilweise sogar zum 4:1, waren da. Mehrfach. Aber immer wieder wurden die Situationen schlecht ausgespielt. Zu hektisch. Zu unpräzise. Zu wenig Qualität in den entscheidenden Momenten. Dadurch blieb ein Spiel offen, das eigentlich längst entschieden sein musste. Und genau deshalb liefert dieser Sieg trotz aller Euphorie auch eine ziemlich klare Arbeitsanweisung für die kommende Saison.
Ja, der HSV dürfte den Klassenerhalt mit diesem Sieg so gut wie sicher haben. Ja, genau darum ging es jetzt erstmal. Ich hatte vor dem Spiel gesagt: Es ist völlig egal, wie man diese letzten entscheidenden Punkte holt – Hauptsache, man holt sie. Und genau dazu stehe ich selbstverständlich weiterhin. Aber genauso klar muss man feststellen: Dieses aktuelle Niveau wird langfristig nicht reichen, um sich stabil in der Bundesliga zu etablieren.
Die Frage ist jetzt nicht mehr, OB der HSV seinen Kader verändern muss. Die Frage ist nur noch, WIE man das alles schaffen will. Denn wenn man ehrlich ist, braucht der HSV im Sommer nicht zwei oder drei kleine Ergänzungen. Diese Mannschaft braucht locker sieben bis zehn Spieler beziehungsweise Positionen auf stabilem Bundesliga-Niveau als Soforthilfen. Mehr Tempo. Mehr Präzision. Mehr Ruhe am Ball. Mehr Konsequenz im letzten Drittel. Mehr Qualität in der Breite. Das wird die Mammutaufgabe dieses Sommers.
Heute aber darf gefeiert werden. Weil der HSV geliefert hat, als liefern Pflicht war. Weil diese Mannschaft in Frankfurt genau die Mentalität gezeigt hat, die man im Abstiegskampf braucht. Und weil der HSV nach all den Jahren des Chaos, der Rückschläge und der Selbstzerstörung plötzlich ganz nah dran ist an etwas, das zwischenzeitlich alles andere als selbstverständlich war:
Ein weiteres Jahr Bundesliga!
Glückwunsch dazu an alle HS-Verantwortlichen, an die Mannschaft – und vor allem natürlich an das Trainerteam, das mich seit längerem mit den Wechselentscheidungen während der Spiele verrückt macht. Auch heute wieder. Aber ich bleibe auch dabei, dass Polzin und Co. mit diesem Klassenerhalt alles erreicht haben, was für den HSV mit diesem Kader drin war! Über weite Strecken hat man überperformt – zuletzt hat man geschwächelt. Aber heute hat man den Deckel draufgemacht – und das freut mich zuallererst so sehr, dass ich mir heute Abend mal ein nettes Getränk einschenken und auf den HSV anstoßen werde…
Ich hoffe, Euch geht es genauso!
In diesem Sinne, Euch allen einen wunderschönen Sonnabendabend und ein schönes Rest-Wochenende. Genießt diesen schönen Moment – schon kommende Woche geht’s weiter.
Scholle
DIE EINZELBEWERTUNGEN:
Daniel Heuer Fernandes: Er brachte mit seinem Kurzpass-Gedaddel seine Mannschaft in die einzig wirklich brenzlige Situation und leitete mit seinem oft gefährlichen Kurzpassspiel das 0:1 ein – auch wenn Jatta das hätte vermeiden müssen! Aber er muss auch mal wieder einfach spielen, sicher spielen und den Ball wegschlagen. Was gehaltene Bälle betrifft, war nämlich alles in Ordnung – nein: gut. Trotzdem, so gibt es nur die Note: 3,5
Albert Grönbæk (bis 78.): Er musste auf einer für ihn komplett ungewohnten Position als Linksverteidiger ran – und er gewann in den ersten zehn Minuten schon mehr Zweikämpfe als sein Vorgänger auf dieser Position. Dennoch verdeutlichte auch sein Spiel heute den Bedarf des HSV, hier nachzubessern und einen echten Backup für Muheim zu holen. – zumal der Däne seine Stärken zweifellos weiter vorn hat, wie er in der zweiten Halbzeit mit seinem Treffer sowie der Vorlage zum 2:1 eindrucksvollbewies. Note: 2
Luka Vuskovic (ab 78.): Wichtig, dass er wieder dabei sein konnte. Seine Einwechslung war die einzige Einwechslung, die den HSV stärker machte.
Jordan Torunarigha (bis 83.): Er bewarb sich beim HSV auf die Position des Abwehrchefs mit einem erneut sehr soliden, guten Auftritt. Und dann kam die Verletzung, die allen einen üblen Schrecken zusetzte. Zum Glück wirkte er nach dem Spiel zwar angeschlagen, aber nicht schlimmer verletzt. Note: 3
Yussuf Poulsen (ab 83.): Weniger Körperspannung als beim Konter in der 88. Minute, den er kläglich vergab, hat nicht mal ein Regenwurm! Er hätte die Entscheidung herbeiführen müssen, war aber kein hilfreicher Faktor. Und auch deshalb bleibt er lieber ohne Note…
Nicolas Capaldo: Er hatte die erste große Gelegenheit auf dem Fuß (5.) und brachte den letzten Pass nicht an den Mann. Genau DIESE Art von Chancen MUSS der HSV nutzen, wenn er gegen international spielende Teams bestehen will. Auch sonst war er mit Ball heute eher unglücklich. Aber: seine Energie ist sooo wichtig, die braucht der HSV! Note: 3,5
Warmed Omari: Er ist einfach noch zu wackelig am Ball. Und das, obwohl er fußballerisch wirklich gute Qualitäten hat. Aber ihm fehlt einfach die Sicherheit, die ihm gute Spiele bringen könnten. Auch heute war das wieder nicht gut – abgesehen von dem erkennbaren Willen dazu, es besser machen zu wollen. Ich wünsche ihm, dass er gegen Freiburg endlich seine alte Form wiederfindet und diese dann in der nächsten Saison von Beginn an zeigen kann Note: 4
Bakery Jatta (bis 68.): Er verschleppt immer wieder in den seltsamsten Situationen plötzlich völlig unerwartet das Tempo – ausgerechnet das, was seine einzige (Kern-)Qualität ist. Fußballerisch ist er ein absolut durchschnittlicher Amateur – und das sieht man leider in jedem Spiel an einzelnen, sehr exemplarischen Aktionen. Aber heute ar es schlimmer! Er legte das 0:1 auf und war auch sonst gar nicht auf dem Platz. Das war tatsächlich gar nichts – sogar noch weniger als das… Er ist so definitiv nicht mehr nicht tragbar. Seine Auswechslung war seine beste Aktion. Note: 6
Giorgi Gocholeishvili (ab 68.): So darfst du nicht reinkommen! Er machte wirklich nicht viel richtig heute. Abgesehen von seinem Lauf, der Gelbrote für die Frankfurter provozierte. Note: 5
Nicolai Remberg: Das war ordentlich. Er beschränkte sich auf das Wesentliche, was völlig in Ordnung war. Note: 3
Albert Sambi Lokonga (bis 78.): Er ist wichtig. Selbst bei so durchschnittlichen Leistungen wie heute ist seine Präsenz im Mittelfeldzentrum gut für den HSV. Aber: Es kann nicht sein, dass er noch immer keine 90 Minuten durchhält. Nicht einmal heute, wo er nicht zu sehr gefordert wurde und nur durchschnittlich viel laufen musste. Note: 3
Daniel Elfadli (ab 78.): Er könnte noch ein wichtiger Bestandteil werden, wenn er seine Form wiederfindet. Ohne Note.
Fabio Vieira: Er traf in der ersten Halbzeit gefühlt nur falsche Entscheidungen – und dann hatte er auch noch Pech und traf nur die Latte (26.). Selbst seine Laufwege waren grottig! Aber dann kam die zweite Halbzeit und sein bester Laufweg sowie seine perfekte Ballabnahme vor seinem schönen Tor zum 1:2 (59.). Trotz der völlig fahrlässig vergebenen Kontersituationen ist er einfach ein ganz wichtiger Faktor für den HSV. Seine Torgefahr ist für den HSV, der nach Glatzels Herausnahme komplett ohne Stürmer agierte, unverzichtbar. Note: 3
Robert Glatzel (bis 68.): Auch wenn er wirklich nur sehr bedingt im Spiel war – seine Präsenz allein ist wichtiger als alles, was Downs imstande ist, auf den Platz zu bringen! Note: 4
Damion Downs (ab 68.): Unfassbar, dass er für Glatzel eingewechselt wurde. Erwartbar, wie wenig er zustande brachte! Bei ihm sieht das aus, als würde ein jugendlicher Innenverteidiger auf einer für ihn völlig fremden Position gegen erwachsene Bundesligaspieler antreten müssen, so unterlegen ist er. Wie bei Jatta gilt auch beim: Untragbar. Nicht bundesligatauglich! Note: 6
Ransford Königsdörffer: Wie kann man so uninspir5iert einen Konter vergeben, wie er in der 18. Minute??? In der Mitte lief Vieira völlig frei und Königsdörffer hatte jede Menge Zeit und Platz, den Pass anzusetzen flankte aber direkt auf den Frankfurter Keeper. Und: Wenn er defensiv mitmacht – dann muss er das aktiv machen und nicht nur zugucken, während sich andere darauf verlassen, dass er stört! In der zweiten Halbzeit schleppte er die Bälle über den Platz und wartete vergeblich darauf, dass sich Downs anbot. Note: 5
DIE STATISTIK ZUM SPIEL:
Eintracht Frankfurt: Zetterer – Amenda, Skhiri (61. Kristensen), R. Koch, Brown – Larsson (82. Ebnoutalib) – Knauff (82. Amaimouni-Echghouyab), Uzun, O. Höjlund (61. Chaibi) , Kalimuendo – Burkardt (61. Bahoya)
HSV: Heuer Fernandes – Capaldo, Torunarigha (83. Poulsen), Omari – Jatta (68. Gocholeishvili), Remberg, Lokonga (79. Elfadli), Grönbaek (78. Vuskovic) – Fabio Vieira, Glatzel (68. Downs), Königsdörffer
Tore: 1:0 Uzun (48.), 1:1 Grœnbaek (51.), 1:2 Fabio Vieira (59.)
Zuschauer: 59.400 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Deniz Aytekin (Oberasbach)
Gelbe Karten: O. Höjlund, Uzun, Kalimuendo, Bahoya / Capaldo
Gelb-Rote Karten: Kristensen / –


Und wir haben an Jatta noch bis 2029 Freude. Schönen Dank Herr Boldt.
Ich möchte Merlin Polzin, den ich immer wieder kritisiert habe, Credits dafür geben, dass er den Aufstieg geschafft hat und nun den Klassenerhalt. Das sind Fakten und das kann ihm niemand nehmen.
Am Aufstieg haben sich viele versucht, am schlimmsten war der Prolet Walter.
Fun Fact zu Walter: alle Clubs, die er mal trainiert hat, sind nach seiner Entlassung aufgestiegen. Kiel, Stuttgart, Hamburg. Hull City hat sich nach einer Saison im Abstiegskampf unter Walter nun für die Aufstiegsplay-offs qualifiziert. Ein Muster ist zu erkennen.
Maßgeblich für den Klassenerhalt war aber nicht der Trainer, sondern die Spieler Vuskovic, Vieira und Lokonga. Zwei davon werden wir wahrscheinlich nicht wiedersehen.
Polzin macht aber auch (zu viele) Fehler. Wer Jatta in einem Bundesligaspiel aufstellt, hat die Kontrolle verloren. Mir kann niemand sagen, dass es im Nachwuchs keinen besseren Spieler als diesen Stolperer gibt, für den der Ball immer noch Fremdkörper ist. Nun kommen auch noch körperliche Probleme hinzu. Eine Lernkurve ist nicht zu erkennen.
Mikelbrencis hat sich trotz seines jungen Alters nicht verbessert. Auch er sollte aus der Mannschaft entfernt werden. Polzins Nibelungentreue für Underperformer ist erfolgsgefährdend.
Nochmal wird es die Konkurrenz dem HSV nicht so einfach machen.
Ich wünsche Polzin, dass Costa ihm eine gute Mannschaft anvertraut. Nochmal werden ihm diese Glücksleihen nicht in den faulen, uninspirierten Schoß fallen.
Dem HSV wünsche ich, dass man mit Transfers oder der konsequenten Förderung junger Spieler endlich Werte schafft. Die Phantomdebatten um den Kaderwert beeindrucken nur die seichtesten Fans. Schaut man sich an, was andere Vereine ( z. B. Frankfurt, Freiburg, Augsburg) über Transfers erlösen, und dann auf den Kader des HSV schaut, dann könnte man weinen. Man sieht leider hauptsächlich Abfindungskandidaten wie Jatta, Omari und Glatzel.
Den Fans des HSV wünsche ich, daß Polzin seinen Robotersprech mit sinnfreien Phrasen abstellt. Ein Coaching wäre hier wünschenswert.
Außerdem wünsche ich mir, dass Kathleen Krüger, die in sie gesetzten Erwartungen erfüllt und ein sportliches Korrektiv für Pflaumenaugust Costa bildet. Gleiches gilt für Polzin. Ich hoffe, sie ist nicht nur ein Feigenblatt.
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Vorallem benötigt man einen richtig guten Trainer, der dieser Mannschaft mal nach vorne klare Strukturen im Angriff einimpft, denn aktuell basieren gut 80% der HSV Angriffe auf dem Zufallsprinzip und pofitiert meist nur durch Nachlässigkeiten der Gegner!
Wenn ich heute wieder sehe, wie viele Stockfehler der Jatta im Spiel hatte und wieviel Freiraum er ungenutzt nicht bespielt, das kann kein Dorftrainer der Welt ignorieren – der Agenda Lehrling bringt es fertig! Wenn man am Ende der Saison knapp überm Strich stehen sollte, dann nicht wegen, sondern trotz Polzin!
So liebe Gemeinde, ich bringe euch drei Punkte aus Frankfurt und den Klassenerhalt mit zurück nach Hamburg🎖. Das war ein hartes Stück Arbeit. Fürs Team und für mich.
Wer will, dass ich nächste Saison öfters im Stadion bin und dem HSV offensichtlich Glück bringe, kann mich per gerne per Spende unterstützen. Ihr wisst schon, ein Sportbolide fährt sich nicht von alleine ☺️
Zum Spiel: es war aus meiner Sicht ein komplett verdienter Sieg des HSV, mit dem ich (wie meine negativen Prognosen verraten) nie und nimmer gerechnet habe. Zum Glück hat mich der HSV heute eines besseren gelehrt. Schon geil, wenn man so überraschend und unerwartet und dann auch noch auswärts gewinnt.
Der HSV in der ersten Halbzeit mutig und leicht feldüberlegen. Viele gute Ansätze bis zum gegnerischen Strafraum, die aber leider aufgrund von mangelnder Genauigkeit im Abschluss verpufften. Eine knappe HSV-Führung zur Halbzeit gegen überraschend zurückhaltende Frankfurter wäre verdient gewesen, aber auch das Unentschieden war okay.
Und dass was zu Beginn der Zweiten Halbzeit passierte, da musste man ja schon wieder fast das Schlimmste befürchten: die Mannschaft belohnt sich nicht und geriet mit der ersten Frankfurter Offensivaktion direkt in Rückstand. 0:1. Zum Glück war ich in dem Moment noch auf Toilette und hab das Tor nicht gesehen. Jetzt dachte ich, es geht wieder dahin. Aber die Reaktion der Mannschaft war top. Innerhalb von 3 Minuten das 1:1, und das Stadion war wieder ruhig. Sogar noch mehr. Die Frankfurter Fans wurden immer unruhiger und ungeduldiger. Ein Zeichen, dass der HSV viel richtig gemacht hat. Und dann die geilste Aktion: das 2:1 durch Vieira. Ein satter Schuss ins rechte Eck. Ich hab innerlich die Faust geballt. Ein lautes Jubeln war leider nicht möglich, da um mich herum nur pöbelnde Eintrachtler saßen. In der letzten halben Stunde war es dann eine Abwehrschlacht par excellence. So geht Abstiegskampf. Man hat gemerkt, dass die Mannschaft den Sieg unbedingt will. So muss das sein. Die Eintracht im Spielaufbau ideenlos, die Zuschauer immer böser mit lauten Pfiffen. Der HSV dann mit den Tugenden, die ich geil finde. Gas fressen, in jeden Schuss schmeißen, ein bisschen Zeit schinden (15 Minuten Nachspielzeit sind ein Zeugnis davon). Und ein Schiedsrichter Aytekin, der endlich mal aus HSV-Sicht gut gepfiffen und sich nicht von der aggressiven Stimmung im Stadion hat anstecken lassen. Als Luka dann 20 Minuten vor Schluss kam, hatte ich das Gefühl, jetzt kann hinten nichts mehr anbrennen. Allerdings hätte der HSV die drei guten Kontermöglichkeiten in der zweiten Halbzeit wesentlich besser ausspielen müssen, dann wäre das Spiel vorzeitig entschieden gewesen. Mit dem Abpfiff dann pure Erleichterung. Der Klassenerhalt geschafft. Total unerwartet. Aber vielleicht hat meine dauernde Kritik ein bisschen genutzt. Jetzt überwiegt natürlich die Zufriedenheit und die Freude, dass sich diese Auswärtsfahrt gelohnt hat. Egal ob nun Frankfurt so schlecht war und gegen den Trainer gespielt oder HSV endlich mal über 90+× Minuten ein gutes Match gezeigt hat. Ein bisschen Trübsal mit Blick auf die nächste Saison bleibt, wenn nun davon auszugehen ist, dass Polzin und Costa weiter die Planung übernehmen und Vusko und Vieira (die Garanten des Klassenerhalts!) weg sind. Da wird einem Angst und Bange. Aber vielleicht passieren ja doch noch unerwartete personelle Änderungen bis dahin. Es wäre sehr zu wünschen.
# Nur der HSV
Es mangelt dem Hamburger Sport-Verein keineswegs an einer Reserve für Muheim, vielmehr scheint dieser selbst das personifizierte Provisorium zu sein; es tut Not, endlich einen wahrhaft tüchtigen Verteidiger zur Linken zu finden.
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Dass man Herrn Daffeh in die Startordnung berief, gleicht einem Frevel, der Prof. Polzin als seriösen Dozenten gänzlich disqualifiziert. Dass er jenen (Daffeh) gar siebenundsechzig Minuten sein Unwesen treiben ließ, übersteigt das Fassungsvermögen und müsste billigerweise mit der Entlassung beider geahndet werden.
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Frau Krüger hingegen versteht sich auf den Wert der Qualität; sie wird Ordnung schaffen. O das hoffe ich!
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Man traf heute auf eine Frankfurter Schar, die unverkennbar danach trachtete, ihren unsteten Mentor, einen Sportlehrer namiens Riera, zu stürzen. Dies gereichte zum Vorteil, denn der Auftritt unseres Vereins war von jener furchterregenden Biederkeit, die eines um den Verbleib ringenden Bundes nicht würdig ist. In der zukunftsweisenden zweiten Spielzeit des Oberhauses kann man sich keinen Übungsleiter leisten, der bloß die Gunst der Menge sucht. Frau Krüger wird hoffentlich das Nötige veranlassen und Polzin den Abschied geben.
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Herr Daffeh, dessen Lebensjahre die Fünfunddreißig wohl weit überschritten haben, vermag seine beschränkte Kunst weder durch Ausdauer noch durch Eile wettzumachen; einem solchen Angestellten die Treue bis zum Jahre 2029 zu verbriefen, grenzt an Untreue.
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Von Herrn KMK ist wohl keine Rettung in der Not mehr zu gewärtigen, da ich um sein leibliches Wohl fürchte.
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Peter Ariel ist der Einzige in diesem Kreise, dem ich zumeist beistimmen muss; ein Geist, so kritisch wie wohlwollend. Doch wehe: Nach einem Siege schwindet seine Urteilskraft, und er findet alles über die Maßen herrlich.
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Flotti McFlott mag häufiger das Richtige meinen, doch vermag er es nicht mit Ernst vorzubringen, da er der Sucht der Wortverdrehung erlegen ist.
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Unter den Unsrigen scheint mir Königsdörffer jener zu sein, dessen körperliche Kraft zuletzt am sichtlichsten schwand.
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Obgleich ich der Vieira’schen Spielkultur zugetan bin, so befremdet mich doch sein theatralisches Gebahren nach geringem Anstoß; sein verzweifeltes Schlagen auf den Boden lässt mich an seiner Redlichkeit zweifeln.
Ich bin sehr froh über diesen Sieg.
Im Blitzfazit (sehr deutlich) und im Blog klare und deutliche Kritik von Scholle. Gut so.
Polzin und sein Trainerteam haben den HSV zum Aufstieg gebracht. Mit Unterstützung des erfahrenen Kuntz.
Polzin und sein Trainerteam haben den HSV allerhöchstwahrscheinlich in der 1. Liga gehalten. Mit einem durchaus kritikwürdig zusammengestellten Kader.
Allerdings hat Polzin auch Fehler gemacht, was grundsätzlich nicht so schlimm ist. Was schlecht und letztlich nicht zu erklären ist, warum entscheidende Fehler oft wiederholt wurden (welche,ist wohl klar 😉). Das ist zu kritisieren und stellt den Trainer in Frage. Das wird hier bestimmt noch thematisiert werden.
Für mich kann man jetzt schon bilanzieren und für die nächste Saison planen.
Transfer Bilanz:
Toptransfer: Capaldo, Vuskovic, Remberg, Lokonga, Viera
Duftschnitt: Omari, Torunarigha, Grönbaek, Gocholeishvili
Flops: Poulsen, Downs, Philppe
Ohne die London Boys wäre es mau gewesen. Riskant und darauf sollte man sich nicht immer verlassen. Das kann auch nach hinten losgehen. Also aufpassen Herr Costa.
Glückwunsch an Merlin zum erreichen der erneuten Bundesliga Lizenz. Da geht nichts mehr schief und da bin ich mir sicher. Ich habe Merlin das nicht zugetraut, deshalb meinen großen Respekt vor der Leistung von deinem Team. Zwei Spieltage vor Schluss schon save, das hätte dir nach dem ersten Heimspiel im Volkspark niemand zugetraut. Erst Recht nicht ich als Kritiker. Sicherlich kann man nicht alles nachvollziehen an deinen Entscheidungen, aber das Ergebnis ist okay. Das ist was zählt. Eigentlich wie letztes Jahr. Mit optimaler Leistung und ein bisschen Fortune wäre ein einstelliger Tabellenplatz dieses Jahr möglich gewesen. Probleme liegen ganz klar im Sturm. 36 Tore sind zwei weniger momentan, als Heidenheim als Absteiger. Viera mit 6 Toren Top Torjäger. Wir brauchen es da zweistellig, nicht bei den Roten Karten. In der Hinrunde wusste man sich zu steigern. Das sah schon teilweise Recht ansehnlich aus. In der Rückrunde wieder mit Frühjahrs Blues und Magerkost. Gerade bei diesen Kaderproblemen in der Saison frage ich mich, warum drängt sich da niemand aus dem Nachwuchs auf? Das gilt es aufzuarbeiten. Den jetzigen Zeitvorteil sollte man effektiv nutzen. Ich glaube nicht dran, ehrlich gesagt. Mit Schalke kommt ein weiteres Schwergewicht nach oben und das macht es nächstes Jahr nicht einfacher.
Winner der Saison bei mir: Heuer- Fernandes, Vuskovic, Remberg und das Volksparkstadion.
Höhepunkte ganz klar der Derbysieg gegen Brähmen und das Bayern Spiel. Die letzten beiden Spiele sollte man noch einmal richtig zum Genießen gestalten. Euch allen einen schönen Sonntag. Nur der HSV!
Ich war gestern vor Ort. Ich habe selten ein gruseligeres Fußballspiel live gesehen.
Die Eintracht ist vogelwild, wie ich es im Profifussball selten gesehen habe.
Der HSV kann froh sein, dass Shkiri den Ball nicht geklärt hat.
Wie Omari Uzun beim 1:0 laufen lässt – unglaublich. Wie Jatta ausnahmslos jede Situation für Frankfurt entschärft hat – unglaublich. Wie Groenbaeck Knauff ein halbes Dutzend Mal durchlaufen lässt – unglaublich.
Jetzt können die üblichen Verdächtigen wieder über mich herfallen, aber die einzigen Spieler des HSV mit Bundesliga-Niveau sind nächstes Jahr nicht mehr da.
Ich hatte meinen Dad dabei, HSVer seit Uwe Seeler, er hat sich mit Grausen angewendet. Er hat sich zwischenzeitlich geschämt, dass ab der 60. Minute eigentlich kein Sport mehr gezeigt wurde, weil sich ständig Spieler auf dem Boden rollten, obwohl kaum Kontakte stattfanden (mal abgesehen natürlich vom kapitalen Zusammenprall kurz vor Ende.)
Ich weiss wirklich nicht, was es da als Freund des Sports zu feiern gibt.
Puh, ganz harte Kost.
Bakerey Note 6 ?
geschmeichelt
Das war Oberliga heute……mal wieder.
Gerettet !! Trara.
Glück gehabt; denn anders als in Bremen, hat die SGE unsere Passivität
Nicht aufgebaut.Offenbar dort zu viel Chaos.
Damit: „Intensität und Leidenschaft“ hab´ich bei uns nicht wahrgenommen.
Es war nach den 90 min eigtl. sogar unklar, WAS/WIE wrir spielen wollten.
HSV (bleibt aber) erstklassig.
Doch….mit Vorsicht zu genießen.
Es bleibt alles beim alten.
Etwa 10 Spieler von Gocho bis Poulsen sind NICHT BL-tauglich, müssen weg.
Wir fangen quasi bei null wieder an.
Mind.5-6 hochwertige Spieler müssen geholt werden
Vieira ist nur wirkungsvoll mit besseren Nebenleuten.
(Als Beispiel -gg VfB- Zuckerpaß von ihm auf Ködö…doch her
haut nicht ins Tor sondern ins Gras)
Selbst wenn Kühne einiges locker macht, traut keiner Costa zu,
die richtigen Spieler zu holen.
Der Trainer verfügt nur über die Fähigkeit, Gemeinschaft zu vermitteln.
Wenn nichts dazukommt, nützt sich das ab und mündet in Lethargie.
(So wie sich das Team derzeit präsentiert)
Coach und Spodi sind nicht 1.Liga-tauglich.
Wenn da immer noch MikelB, Omari und Jatta rumturnen, kann man
getrost mit Platz 17 oder 18 rechnen.
Großartig gekämpft! Trotzdem sollte die berechtigte Frage gestellt werden: Warum Downs und nicht Stange? Warum Jatta und warum steht dafür nicht eher der Fahrer vom HSV-Bus auf dem Platz? 🤷♂️ Gerade mit Downs sollte man auch unbedingt einmal die geistige Gesundheit der Perle Molzin hinterfragen ☝️
Der rüstige Altgambier Daffeh heute mit einer stabilen 5,5 bei FotMob. Vielleicht hat sich bei der Zahl in Klammern aber auch ein Komma eingeschlichen und eigentlich stand dort das Alter. 🤣
Meine Spielernoten
DHF: 4, auf der Linie 2, Strafraumbeherrschung und schnelle Gedankenumsetzung 6, nouf said!
Grönbæk: 1, gut verteidigt und 2 Scorer. Any questions?
Omari: 4, derzeit von der Rolle, wenigstens gekämpft und einige wichtige Zweikämpfe gezogen.
Torunarigha: 2, hohe Zweikampfkompetenz, große Stütze für alle Defensivwackler.
Jatta: 6, was soll das noch?
Capaldo: 2, hat den 7. Sinn für sinnhafte, intensive Läufe Winner!
Remberg: 3, solide Leistung, spielt insgesamt selten unterhalb des Querschnitts. Mit anderen Worten: Leader!
Lokonga: 4, absolut nachvollziehbar, dass er noch etwas rumpelig spielt.
Viera: 2, wegen der Einzelleistungen(Lattenschuss, Siegtreffer). Macht den spielerischen, individuellen Unterschied!
Glatzel: 5, ich habe von der schlechtesten Note deswegen abgesehen, weil sein Nachfolger neue Maßstäbe gesetzt hat.
Downs, 6☝️
Königsdörffer: 5, nicht zu fassen, diese uneffektive Spielweise!
Gocholeishvili: 5, guter Einsatz, null Outcome.
Zum Spiel: Verdienter Sieg, ohne Glanz. So geht Abstiegskampf. Aber etwas Wasser muss ich in den Wein gießen. Diese Eintracht bot Platz für bessere Konter an. Der HSV hat sich diesbezüglich verschlechtert. Es gibt viel zu tun. AB HEUTE!
Bin zufrieden, prost!🍻
Meine Hoffnung, dass Frl. Krüger ihrem Nachnamensvetter alle Ehre macht und den arroganten Eiernacken Costas und Trainerlehrling Doofy Molzin – im übertragenen Sinne – mit dem ikonischen Klingenhandschuh rasiert, ist sehr, sehr überschaubar.
Dabei bleibt ja zunächst abzuwarten, wie ihre Jobbezeichnung lauten wird und welche Kompetenzen ihr eingeräumt werden. Gehen wir mal davon aus, die Kontrolle des „Spochtdirektors“ gehört tatsächlich zu ihrem Jobprofil, dann bleibt immer noch die Frage, ob sie fachlich dafür geeignet ist, unserem Scharlatan von Kaderplaner auf die Finger zu schauen und zu verhindern, dass er weitere Sumahusos, Faulsens und McBudes (die Liste ließe sich beliebig fortsetzen) anschleppt. Darüber hinaus müsste sie auch den Trainer-Azubi beiseite nehmen und im klarmachen, dass er seine Inklusionsagenda aufgeben und dem Buddyismus entsagen muss, sofern er an seinem Job hängt.
Ob ihre Kompetenz dafür ausreicht ist zumindest fraglich – hier in München weiß man, eines ihrer größten Projekte war die Überwachung der Baustelle in der Säbener Straße. Der Einfluss aufs Sportliche beschränkte sich dann doch auf das Hochhalten der Auswechseltäfelchen.
Dabei wäre es essenziell, die (zu) häufigen Fehlschüsse bei den Transfers auf ein absolutes Minimum zu reduzieren und Fehler bei der bisherigen Kaderplanung zu beseitigen, will man auch kommende Saison im Oberhaus verbleiben.
Die wichtigsten zu treffenden Entscheidungen sind dabei:
– Daffeh auf die Tribüne, oder ihm alternativ sein Gehalt bis 2029 (dazke Judas) ausbezahlen und ab dafür
-Mikel Bierschiss Vertrag keinesfalls verlängern, schon gar nicht zu verbesserten Bezügen (sind denn alle bekloppt geworden!?)
– Faulsen, Randfurz und Phillipie verschenken
– einen Ersatz für Vuskovic finden (schwierig, ich weiß)
– einen RV und einen LV verpflichten
– 2-3 Stürmer holen, die gelegentlich auch mal ein Tor schießen
Diese Aufstellung erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit.
Es steht also viel Arbeit an. Ob der HSV für die durchaus anspruchsvollen Aufgaben optimal aufgestellt ist? Daran habe ich erhebliche Zweifel. ☝🏼
Edit: ich werde meinen Account nicht löschen, da ich keine Wette verloren habe, also frage gar nicht erst, Hirnlosen! ☝🏼🤣
Eine Chance, aus dem Rentenvertrag von Jatta herauszukommen bestünde, würde man beim HSV Jatta anbieten, freiwillig zu gehen und ansonsten sein wahres Alter preiszugeben und als Betrug am Verein auszulegen. Müsste ja medizinisch darstellbar sein. Nicht die feine Art, würde aber Unmengen an Geld sparen. Doch wer bei unserem HSV besitzt die Courage, seiner vereinsschützenden Pflicht nachzukommen und sich unbeliebt zu machen? Die Konsequenzen für Kuntz, Mutzel und Wüstefeld sind ja hinlänglich bekannt und reichen von Mobbing bis hin zu Rufmord.
Für mich sind Downs und Jatta einfach auserzählt, das geht einfach nicht. Jeder hat gesehen, was die gemacht haben.
Dafür hat der Rest gekämpft und nicht aufgegeben. Groenbaek war top, Viera ein Künstler.
Drei wichtige Punkte. Abgeliefert!
Viele wirklich gute Fußballkenner hier, vor allem Diejenigen die mit befremdlichen Gedanken Jatta seit Jahren diffamieren.
Wenn man sich die Szene beim Ballverlust genau anschaut und ich habe das nun zigmal getan, dann muss man feststellen, dass Jatta eng gedeckt war. mögliche Anspielpartner laufen bereits in die Tiefe.
Und dann bleibt Omari am eigenen 16er stehen und hebt das Abseits auf!
Für mich waren die Fehler deutlich, falsches Anspiel und Aufhebung der Abseitsposition durch Omari.
Ansonsten hat Jatta bis auf eine missglückte Flanke ein ziemlich ordentliches Spiel gemacht.
Ich hoffe, dass er nicht all zu sehr verletzt ist und beim nächsten Spiel wieder dabei ist.
Und sei es nur um die Rassisten hier im Blog zu ärgern.
Nur der HSV!
Die Betriebssportmannschaft dieser unsäglichen NGO von der Budapester Str. ist dermaßen schlecht, meine Güte da bekommt man ja Augenkrebs.
Auffällig übrigens, dass Always Briefmarke und Hirnlosen nach Niederlagen tagelang Blogpause üben, nach Siegen aber omnipräsent unter jeden sinnvollen Beitrag ihren senilen (always Briefmarke) oder hirnlosen (Hirnlosen) Quatsch absondern.
Wichtiger Sieg gegen eine tote Eintracht, die man durch eigene Fahrigkeit lange im Spiel hielt. Mit mehr Cleverness hätte man das Spiel früher entscheiden müssen, das Stadion war ruhig, zur Pause Pfiffe. Das muss man nutzen. Downs hat niemand verstanden, ebenso wenig warum Jatta weiterspielen durfte. Wieso im Blog ausgerechnet Poulsen angezählt wird, erklärt sich mir nicht. Der wäre im Normalfall gar nicht eingewechselt worden, das lag an Torunarighas Verletzung. Mund abwischen und jetzt wichtige Personalentscheidungen treffen und vor allen Dingen, egal was passiert, am nächsten WE nochmal punkten. Sicher ist sicher.
Der Klassenerhalt ist so gut wie sicher! Jetzt sollten die zahlreichen Underperformer und Transferflops schon mal ihre Koffer packen. Kathleen wird hier gründlich feucht durchwischen. 😂
Warum Downs und Jatta einen Kaderplatz vor einem Nachwuchstalent bekommen darf man ja mal fragen oder? Das ist kein gutes Zeugnis für die Otto Akademie. Würde ich sagen. Was meint ihr?
Gratuliere zum Klassenerhalt, freue mich trotz meiner häufigen Kritik sehr als einer der das Tor von Felix in jungen Jehren schon live erleben durfte!
A
Und das trotz Merle und Jatta!
Der HSV wird auch in der nächsten Saison in der 1. Liga spielen, es gibt also viel zu tun.
(Abgänge -Neuzugänge. Viel Arbeit für einen Kaderplaner.
Leider wird der sportliche Bereich beim HSV in der neuen Saison gänzlich von Fahranfängern geführt. Weder das Trainerteam, noch der SpoDi sowie auch die neue Vorständin Sport verfügen über einen ausreichenden Erfahrungsschatz für Ihren Arbeitsbereich.
Das Trainerteam muss noch sehr viel lernen, Merlin Polzin ist jedoch bisher nur durch Sturheit (Down, Jatta, Mikelbrencis) aufgefallen, die Lernkurve war nicht gerade hoch.
Es leidet derzeit extrem darunter, dass es keinen erfahrenden Sparringpartner hat, der das Geschäft von allen Seiten und somit auch den Umgang in turbulenten Zeiten kennt.
Hier war ein Stefan Kuntz sehr wertvoll.
Kathleen Krüger entspricht diesen Profil leider nicht, da sie noch nie im operativen Bereich eigenverantwortlich gearbeitet hat.
Costa wollte den Job selbst machen.
Er soll sich sich jedoch nun einer 40 jähr. unterordnen, die über keinerlei Erfahrung im Transfergeschäft verfügt. Es sei denn der Transferbereich und Kaderplanung wird gänzlich dem SpoDi zugeordnet, aber das wäre katastrophal, da seine bisherige Transferbilanz bei Lichte betrachtet doch eher schwach ist.
Es wird also ein interessantes 2. Jahr in der 1. Liga, ob es unter diesen Voraussetzungen ein gutes wird ?, ich habe so meine Zweifel.
Kampf und Krampf und auf Kosten einiger Verletzten in unseren Reihen aber momentan egal.
SIEEEG🥳und 3 PUNKTE.
90 % Liga gesichert 💪
Trotz Jatta, trotz Polzin, trotz Herr Hoppenstett, trotz kein Sportvorstand, trotz Mikebrencic, trotz Palme Downs, trotz ach lassen wir es für heute weil der Sieg überwiegt.
Wenn wir ihn auch nur dem Klaus Kinski des Fußballs zu verdanken haben.
Riera unfassbar unsympathisch
PS. Wegen Riera und der gestrigen PK hatte ich heute ein gutes Gefühl
Glückwunsch zum Sieg in Frankfurt! Am Ende zählen drei Punkte. Ich hatte mit einer Niedelage gerechnet.
Dass nicht alles Gold war, wurde hier analysiert.
Die Konter waren viertklassig. Die Einladungen an schwache Frankfurter in der ersten Hälfte ebenfalls. Jatta war viel zu lange auf dem Platz, Downs viel zu früh. Was sollte das (schon wieder)?
Den Klassenerhalt würde ich noch nicht feiern. Rechnerisch ist nach unten noch was möglich.
Vieira ist – ob es gefällt oder nicht – überlebenswichtig. Er muss weiterverpflichtet werden, weil sonst überhaupt keine Offensive vorhanden ist. Ähnliche Qualität zu einem vernünftigen Preis wird Costa nicht finden. Verletzt ist Vieira auch weniger, als es auf dem Platz aussieht.
Generell muss der HSV im Sommer mächtig investieren, um die Bundesliga (falls der Klassenerhalt in dieser Saison gelingt) auch im nächsten Jahr halten zu können. Zu viele Positionen müssen bundesligatauglich besetzt werden. Auch das wurde trotz Sieg wieder offensichtlich.
Im Grunde müssten Finanzmittel von außen zugeführt werden. Darum sollte sich der HSV kümmern.
Nimmt man die Leihspieler weg und verkauft Lokonga vielleicht, ist nicht mehr viel Bundesligaqualität da.
Welch euphorische Stimmung in der Community nach diesem so wichtigen Sieg für unseren HSV…😜
Heute Abend bitte einfach nur mal genießen. Haben wir uns verdient! Mein einziger Wermutstropfen ist, dass ich keine Karten für das nur ne halbe Stunde entfernte Spiel ziehen konnte 😉 🍺 Morgen kann man dann wieder über Downs & Co nachdenken, aber dass wir zwei Spieltage vor Schluss den Klassenerhalt sicher haben, hätte ich nicht erwartet nach den letzten Monaten. Mega 🙌🏻
Da werden wir nicht mehr zusammen kommen, Scholle. Klassenerhalt war das Ziel mit der Mannschaft wie wir sie die letzten Wochen sahen — ohne Vuskovic, ohne Lokonga. Und dort war die Leistung so gruselig dass wir mit Heidenheim um Platz 18 gespielt hätten, wäre das wirklich der Kader gewesen. Wir haben es also wieder mal geschafft mit zu viel (Transfer-)Aufwand ein unterdurchschnittliches Ergebnis zu erreichen. Und die „sieben neuen Spieler“ gehen den gleichen Weg weiter, oder ist dann tatsächlich oberes Mittelfeld mal Saisonziel? Denn genau das — Mannschaften, die die PS nicht auf die Straße kriegen — war das Rezept was am Ende zum Abstieg führte.
Und genau deswegen treibt mich das um.
Zum Spiel ist mit „Klassenerhalt“ alles gesagt. Fürchterlich anzusehen. Fehler über Fehler der Mannschaften, ein bis zwei kaputte Spieler bei uns, Downs der einfach nur noch eine wandelnde (laufen mag er ja nicht) Unverschämtheit ist, und Polzin, als Ursache für dessen Spielminuten, die personifizierte Inkompetenz, und zum krönenden Abschluss Frustfoul und rot. Ein Glück, dass da bei uns nicht noch mehr kaputt gegangen ist. Klassenerhalt, danke. Ich hatte ein paar Getränke offen. Und dann hoffentlich demnächst wieder Fußball.
Hätte Jatta nicht schon einen langen Vertrag, würde er ihn diesen Sommer bekommen. Er ist Polzins Liebling, und er wird uns sicherlich auch über 2029 erhalten bleiben.
Ich wäre auch wirklich nicht erstaunt, wenn Downs diesen Sommer fest verpflichtet wird und mit einem 4-5 Jahresvertrag ausgestattet wird.
Wenn Merlin in den letzten 2 Spielen nochmals Downs auf den Platz bringt, möchte er wohl gern entlassen werden.
Downs ist ja wirklich das Schlechteste was ich als Stürmer bei uns je hab auflaufen sehen.
Ich würde dem FC St. Pauli und allen seinen Fans wirklich gerne von Herzen zu seinem verdienten Klassenerhalt gratulieren.
Leider ist das heute noch nicht möglich – ich drücke die Daumen ganz fest.🤞🤥😉
An alle, die es mit dem HSV halten. Herzlichen Glückwunsch zum Klassenerhalt!!!
Spieltag beendet. Der Klassenerhalt des HSV nun auch rechnerisch geschafft. Chapeau und Glückwunsch.
Und nun bitte den Sportvorstandsposten seriös besetzen und die neue Saison vernünftig planen. Es wird nicht einfach. Ich bin ausnahmsweise mal der Meinung von Barfuß: es braucht schon mindestens 8-10 neue bundesligataugliche Spieler!
# Nur der HSV
Super für den HSV.
Habe noch nie eine Mannschaft gesehen, welche so gegen den Trainer spielt.
Nach der PK hatte ich schon leichte Hoffnungen.
Bravo Scholle. Knallharte Analyse. Auch mit der Benotung bin ich heute einverstanden. Weiter so.
Ich finde einen HSV Sieg in Frankfurt zum Geburtstag auch klasse.
Gerettet sind wir aber definitiv noch nicht. Erst, wenn St. Pauli morgen nicht gewinnt.
Ist Mathematik.
„Klingt zwar doof, ist aber so“
Unbestätigten Gerüchten zufolge gab es die Trinkpause nur, weil Schiri Aytekin in Sorge um die körperliche Verfassung des Spielers Jatta war. 🤭
Glückwunsch an Schalke, die werden es aber sehr schwer haben, müssen sie soch als Auflage einen Transferüberschuss erzielen, also im Prinzip ist kein geld für Verstärkungen da.
Bin gespannt, wie sie ws schaffen wollen
Ich schlage jetzt mal Ludovit Reis für die neue Saison vor. Und zwar als RV! Eine Leihe mit KO würde ich anstreben, gute Gesundheit natürlich vorausgesetzt, sein Flügel lahmte gelegentlich. Ich kann diesen Mist auf der rechten Seite nicht mehr ertragen, es muss gnadenlos Qualität verpflichtet werden. Vielleicht ist Elias Baum eine Alternative, ebenfalls auf Leihbasis mit KO. Solange Riera in Frankfurt wirkt, sehe ich gute Chancen.
Leider konnte ich das Spiel gestern nicht sehen, aber nachdem die Mannschaft trotz Jatta und der Einwechslung des Haarmodels Downs den Klassenerhalt eingetütet hat, ist es nun an der Zeit reinen Tisch zu machen! Wie heißt es so schön: Alles neu macht der Mai, Polzin und Costa goodbye!!!!
Was ist denn in Euren Augen überhaupt ein gesicherter Mittelfeld-Platz ?
Wenn man objektiv auf die Tabelle schaut, dann gibt es den gar nicht.
Am 32. Spiel-Tag könnte man da Frankfurt, Freiburg, Augsburg und Mainz verorten.
Nur die Wahrheit ist, dass Frankfurt und Freiburg eigentlich Europa-Polkal-Kandidaten sind und Augsburg und Mainz bis vor wenigen Wochen noch mitten im Abstiegs-Strudel saßen.
Die Bundesliga ist eine 2-Klassen-Gesellschaft.
Ein gesichertes Mittelfeld, wie in den 70-igern gibt es leider nicht mehr.
Das Mittelfeld ist vorsätzlich dem puren Kommerz geopfert worden. Fussball ist zum Turbo-Kapitalismus verkommen.
Ich bin froh vor 20 Jahren die Entscheidung getroffen zu haben, in diesen Irrsinn keinen Cent mehr reinzustecken.
Was hat denn das noch mit Sport zu tun, wenn ein Durchschnitts-Kicker in 1 Jahr mehr verdient, als die meisten Menschen in ihrem ganzen Leben.?
Ich frage mich warum nimmt Polzin Nandja Innenverteidiger und Katterbach Außenverteidiger nicht in den Kader obwohl es für Hoffenheim reichte, dafür Downs, Poulsen, Domp’e, Philippe, Stange 5 Stürmer. . Wobei die letzten beiden sowieso nicht spielen wenn der Kapitän im Kader ist. Ist er einfach nur unbelehrbar? Zum Schluss musste dann offensiv gewechselt werden.
Immer das Spiel mit dem Feuer 🔥
Die Rassisten im Blog haben schon lange die Oberhand gewonnen.
Hier geht es nicht mehr um Taktik, Spielansatz oder detaillierte Analyse.
Dieser Kommentarbereich ist so etwas von versifft durch die ewig Gestrigen, die schon seit Jahren versuchen „Moinvolkspark“ als Machtdemonstration der HSV-Schädiger zu verwenden.
Und Scholle, es ist den Dauerpestern und Dauerbeleidigern auch mit rassistischen Mitteln gelungen, Leser zu verprellen oder sogar fern zu halten.
Ich würde mir das mal überlegen, da können auch schnell die Werbeverträge schwinden!
Nur der HSV!
Die Nummer 1 in der Stadt und dann vielleicht noch im Norden ? Das ist doch einen Balkon wert !
Ey Peter Waschmittel, rechne mir mal Deine 124x hier runter gecopied und pasted todsichere Platzierung auf dem Relegationsrang für den HSV vor 🤣🤣🤣🤣🤣
Mimimi “ …. mit Polzin gewinnt der HSV kein Spiel mehr …“ mimimi
Irgendwann verstehst Du auch die wundersame Welt des Fußballs
Ich gönne dem Stadtteilclub nicht viel, aber Wolfsburg möchte ich endlich loswerden.
Außerdem finde ich, dass das Derby in die Bundesliga gehört. HSV gegen St. Pauli klingt besser als HSV gegen Wolfsburg.
Und zumindest EIN Spiel, bei dem es am 34. Spieltag noch um alles geht, wäre extrafein. (St. Pauli gegen Wolfsburg)
Heidenheim darf man noch nicht ganz abschreiben und dem Schiefkopftrainer gehört meine ganze Sympathie, aber ich denke, es wird nicht reichen.
Wen würdet Ihr lieber runterschicken?
Von Herzen wünsche ich, dass dem FC St. Pauli der Verbleib im hohen Bunde der Bundesliga vergönnt sei. So sehr mich auch das dortige, neumodisch-politische Wesen befremden mag, so sehr regt sich in meiner Brust der Geist des hanseatischen Patrioten.
Es ist mein Bestreben, das Besondere unserer Vaterstadt zu bewahren, auf dass Hamburg jene Einzigartigkeit nicht verliere, als einzige Stätte zwei Streiter im höchsten Wettstreite des Ballspiels in seinen Mauern zu wissen.
Jetzt ist es sicher. Der HSV bleibt erstklassig.
Wolfsburg hat nicht gewonnen!
8 Punkte Abstand.
Klassenerhalt jetzt auch rechnerisch
Herzlichen Glückwunsch an uns alle! Was für ein Ritt! NdHSV!