Beim HSV müssen sich alle weiterentwickeln

von | 11.04.22 | 227 Kommentare

Der Tag danach ist immer schwierig. Nett formuliert. Als aktiver Spieler haben mich Niederlagen immer gleich mehrere Tage die Laune gekostet, selbst Unentschieden waren nicht gut für die Stimmung – Siege indes schon. Und auch ich weiß, dass keiner der HSV-Profis inklusive des gesamten Trainerteams und der Offiziellen in Kiel nicht gewinnen wollte. Alle wollten das. Und in der ersten Halbzeit war das auch allen Spielern anzusehen. Aber dass selbst Heißsporn Tim Walter in der Zweiten Halbzeit teilweise schon regungslos mit ansah, wie sich der HSV ideenlos bis zum Abpfiff hangelte ist ein Indiz dafür, dass die so oft gepriesene Entwicklung – die ich nach wir vor zu 100 Prozent als richtig erachte – stagniert.

Und auch das ist noch nett formuliert. Auf der Suche nach den Gründen für dieses neuerliche Versagen in einem Moment, in dem man gewinnen muss, wird man vielerorts fündig. Angefangen mit der Saisonplanung, bei der man von einer Zusammenarbeit mit einem Mentaltrainer Abstand genommen hatte. Dass der HSV die Arbeit mit einem Mentaltrainer mal wieder negativ beschieden hatte, spricht nicht für die Professionalität dieses Klubs. Denn bei der Abwägung aus Chancen und Risiken (bzw. Kosten) kann man zu keinem anderen Ergebnis kommen, als dass dieser Mentaltrainer keine Belastung ist, solange man den Spielern den Umgang mit diesem freistellen. Im Gegenteil: Ein guter Mentaltrainer ist ausschließlich eine Chance. Zu vergleichbar geringen Kosten hätte man zumindest die große Chance, dass die Spieler in Momenten wie in Kiel eben mental fitter sind, als sie es gestern waren.

Statistisch ist der HSV überall top – außer in der Tabelle…

Aber es kann selbstredend auch ohne gehen. Wenn die Mannschaft funktioniert, wenn die Führungsspieler führen und dementsprechend Ordnung vorhanden ist. Aber: Hat der HSV diese Struktur? Ich behaupte: ja. Mit Heuer Fernandes, Schonlau, in Teilen schon Vuskovic (dem ich gestern zwingend eine bessere Note als eine 5 hätte geben müssen – zugegeben!), Meffert und Glatzel hat der HSV sehr konstante Spieler. Und auch wenn Glatzel in Kiel in der Zweiten Halbzeit eine Großchance ungenutzt ließ, kann man sich über sein Spiel nur bedingt ärgern.   Denn arbeiten tut er immer. Ebenso wie die anderen eben genannten Spieler. Man hat zudem weiterhin die beste Abwehr, den meisten Ballbesitz, man spielt die meisten Pässe und hat die höchste Passsicherheit. Man läuft sogar nach Heidenheim am meisten Kilometer, oder anders formuliert: Man könnte so leicht die Besten sein – und ist trotzdem nur Sechster.

Ich versuche seit Saisonbeginn, eine Balance aus der allgemein immer hohen Erwartung und dem Weg der Entwicklung hinzubekommen. In keinem dieser Punkte aber finde i9ch eine Lösung dafür, dass der HSV immer wieder zum Saisonende in sich kollabiert. Diesmal ehrlich gesagt sogar noch weniger, weil ich das Gefühl habe (gestützt auf Beobachtungen und Schilderungen der Spieler), dass Trainer und Mannschaft weiterhin harmonieren. Allein im tabellarischen Erfolg schlägt sich das nicht (mehr) nieder. Trotzdem regt sich in mir noch nicht der Impuls, den Trainer austauschen zu müssen. Und ich erkläre auch gern, warum ich so denke, nachdem ich zu Saisonbeginn noch starke Befürchtungen hatte, dass Walter die falsche Wahl ist.

Vorweg: Ich will es nicht ausschließen, kann mir aber aktuell nicht vorstellen, dass Walter ein Trainer für Langstrecke beim HSV ist. Aber: Walters Verpflichtung hat sich aus meiner Sicht schon dafür rentiert, dass er sich Dinge traut, die seine Vorgänger vermieden haben, weil sie sich nicht angreifbar machen wollten. Alle Trainer beim HSV legten sehr viel Wert auf die öffentliche Meinung und handelten nicht selten danach – Walter nicht! Walter hat den Weg hin zu jungen Spielern gesucht und gefunden. Wider die Meinungen vieler Ratgeber hat er junge Spieler hochgezogen und spielen lassen – siehe Faride Alidou (der leider seit seiner Wechselbekanntgabe auch nicht mehr funktioniert) und andere. Das musste er sicher auch, weil sich der HSV finanziell einfach nicht mehr erlauben konnte. Aber: Walter hat es mit einer Überzeugung präsentiert, die sich positiv bemerkbar macht. Denn inzwischen ist dieser Weg akzeptiert. Weitestgehend. Die berechtigte Frage ist nur: Warum ist er nicht erfolgreicher?

Diesem HSV fehlt weiterhin die taktische Flexibilität

Ich behaupte: Weil Hamburg sich noch immer uneins ist. Ein großer Teil der Anhänger ist nur mit einem Aufstieg zufrieden. Und der ist mal wieder verpasst. Nahezu sicher. Und dem werden dann auch die guten Dinge untergeordnet. Mit anderen Worten: Walter wusste vom ersten Tag an, dass er auch gegen einen Teil seines Umfeldes kämpfen muss – und so ist es. Und das kostet wichtige Körner. Körner, die ihm in anderen Bereichen dann fehlen. Oder anders formuliert: Dieser hundertprozentige Fokus auf den Sport wird keinem HSV-Trainer gewährt, solange sich dieser Klub im Fall befindet. Aber genau das ist unumgänglich. Das – und eine gedankliche bzw. vor allem taktische Flexibilität. Aber diese beiden Dinge fehlen seit Saisonbeginn.

Dass sich Spieler wie Sebastian Schonlau hinstellen und erklären, der Plan A beinhalte schon Plan B, C, D und so weiter, alles okay! Ich werte es als positiv, weil man den Trainer schützen will. Das spricht fürs interne Verhältnis. Aber es ist einfach zu augenscheinlich, dass dem HSV schon ein Plan B fehlt. Der HSV spielt sein Spiel. Immer. Und die Gegner haben das geblickt. „Heute ist der Matchplan, Ehrgeiz, Teamgeist und ein Sieg aufgegangen“, freute sich Holtby mit einem Schmunzeln und es war zu erkennen, dass der HSV es den Kielern leicht gemacht hatte. Holtby hätte auch sagen können: „Wir mussten nur gut verteidigen und ordentlich gegenhalten – das hat gereicht.“

Denn genau so ist es: Spiele gegen den HSV sind einfach nicht mehr anstrengend. Stell dich tief, verteidige kompakt, und selbst wenn Du als Gegner nicht über das Format verfügst, Dir den Sieg selbst herauszuspielen, so bekommst Du in 80 % der Fälle deine 100-prozentige vom HSV geschenkt. Siehe Paderborn, siehe Kiel, und so weiter… Walter dazu: „Dass uns selbst ein entscheidender Fehler unterläuft, das kann passieren, dafür sind wir eine Mannschaft, die sowas gemeinsam auffängt. Das ist heute aber nicht gelungen, da wir in der zweiten Halbzeit zu fahrig und zu verkrampft gespielt und uns nicht belohnt haben.“

Nicht nur die Mannschaft muss sich entwickeln 

Das stimmt alles. Aber für solche Momente ist eben nicht nur die Mannschaft da. Dafür muss auch ein Trainer gewappnet sein. Seine Wechsel, seine taktischen Ideen und Umstellungen müssen erkennbar fruchten. Aber das gab es bislang nur in der Hinrunde, als Walter selbst zugab, durch viele Verletzungen dazu gezwungen gewesen zu sein, etwas defensiver zu denken. „Genau darum geht es für uns: Wir arbeiten und investieren so viel, aber wir schaffen es noch zu selten, uns dafür zu belohnen“, sagt Walter und würde ihm entgegen: Zur Belohnung gehört ein Plan, der funktioniert. Und wenn dieser mal nicht funktioniert, muss es einen Plan B geben. Andere als hier:

Meine Prognose: Schafft Walter es, alle davon zu überzeugen, dass er diesen Plan B und diese taktische Finesse hat, wird er in Hamburg keine Probleme haben, länger zu bleiben. Ich behaupte sogar, Walter kann es sich leicht verdienen, hier zu bleiben. Auch bei Nichtaufstieg Da können Kicker, Bild und Co. noch so oft „Trainer-Endspiele“ ausrufen. Das Einzige, was eben nicht passieren darf ist, dass der HSV bis Saisonende weiter so taumelt wie in den letzten Wochen.

Ich glaube Walter, dass er hier etwas entwickeln will und das auch kann. Zumindest hat er den nötigen Mut dafür bewiesen. Aber Walter darf nicht immer davon sprechen, wie wichtig die Entwicklung ist und wie sehr sie im Vordergrund steht, ohne sich selbst mit- bzw. weiterzuentwickeln. Und egal wie unmöglich der Aufstieg auch ist, schon deshalb werden die nächsten Wochen und Spiele alles andere als unwichtig. 

In diesem Sinne, bis morgen. 

Scholle

P.S.: Was ich in die Fehleranalyse nicht mit aufgenommen habe, ist, dass die Mannschaft kurioserweise vor dem Spiel in Kiel auch in Kiel übernachtet hat – und viele Spieler schon vor dem Spiel darüber klagten, nicht gut geschlafen zu haben. Normalerweise schläft das Team im eigenen Bett. Und abgesehen vom Stadderby gibts kein nähergebenes Auswärtsspiel (80 Kilometer Anfahrt). Dass das Spiel zu Beginn von den eigenen fans unterbrochen wurde hat sicher auch nicht geholfen (muss aber auch nicht geschadet haben).

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Darmzotte
5 Monate zuvor

3 Jahre Boldt/Mutzel

– 2019/20: Aufstiegs-K.o. am 34. Spieltag
– 2020/21: Aufstiegs-K.o. am 33. Spieltag
– 2021/22: Aufstiegs-K.o. am 29. Spieltag

*Entwicklung*

Maik Lange
5 Monate zuvor

In diesem Blog wurde, zu Recht wie ich finde, wiederholt über die mangelnde Leistungskultur beim HSV gesprochen. Aus meiner Sicht bedarf es dazu aber zunächst einmal eines deutlich kommunizierten Zieles. Dieses Ziel muss, um überhaupt in Angriff genommen werden und sinnvoll sein zu können SMART sein. Also Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert. Seitens der Verantwortlichen (und auch von Scholle) inflationär genutzte Begriffe wie Entwicklung oder alternativ auch Konstanz erfüllen diese Vorgaben eben nicht. Sie mögen gut gemeint sein, sind aber im Endeffekt nur Wischiwaschi-Begriffe, die schlussendlich dazu dienen, die Verantwortlichen gegenseitig zu schützen und Nicht-Leistung unter einem netten Deckmantel zu entschuldigen. Für den HSV bedeutet das allerdings nichts gutes.
Von daher stimmt es auch nicht, dass sich Hamburg uneins ist. Es fehlt den Herren Boldt und Co einfach an den grundlegendsten Fähigkeiten von Kommunikation und Führung. Dass sie dazu auch noch sportliche Defizite haben, was an der Kaderplanung offensichtlich ist, macht das Ganze noch schlimmer.
Vor diesem Hintergrund ist es auch eigentlich egal wer Trainer ist (was in den letzten Jahren zu beweisen war). Dennoch sehe ich Walter zwischenzeitlich kritisch. Die Durchschaubarkeit des Systems wird seitens der Gegner ja nicht einmal mehr verhehlt. Dazu empfehle ich die Ansicht der PK von Rapp (Trainer Kiel) VOR der Partie. „Der HSV spielt immer gleich“, „Es gibt mehrere Möglichkeiten damit umzugehen“ . Diese Möglichkeiten wurden von ihm dann auch noch erklärt. Eine haben sie angewandt. Ergebnis bekannt. Das ist eine Bankrotterklärung für Walter. Hätte er die taktische Finesse, wie von Scholle gewünscht, hätte er sie längst anwenden müssen. Aber, statt diese Mindestleistung zu erbringen versteckt er sich hinter dem Begriff Entwicklung. Siehe oben!

Polkateddy
5 Monate zuvor

„……und viele Spieler schon vor dem Spiel darüber klagten, nicht gut geschlafen zu haben.“

Das kenne ich von mir, wenn ich körperlich und geistig nicht ausgelastet bin, kann ich auch schlecht schlafen.
Zum Thema schlecht schlafen erzählt Felix Magath gerne die Geschichte der Nacht vor dem Finale in Athen. Bullenheiß, kaum geschlafen, Bettwäsche durchgeschwitzt, Dino Zoff am nächsten Abend den Ball in den Winkel gehauen und mit dem Pott nach Hause geflogen. Fertig.

Es gibt eben verschiedene Herangehensweisen an Herausforderungen.

urgestein0511
5 Monate zuvor

„Wir haben […] Gründe für das Scheitern von Tim Walter zusammengestellt. Welche das sind? 

Die Spielweise: Ständige Positionswechsel, aufrückende Abwehrspieler, viel Ballbesitz und Laufarbeit. Das von Tim Walter gepredigte System hatte Charme – weil es so niemand anderes praktiziert. Diese aufregende Variante war […] eine Verlockung, als sie sich im Frühjahr mit dem gebürtigen Bruchsaler beschäftigt haben. Nur: Der Walter-Ball stieß […] schnell an seine Grenzen. Die tief stehenden Gegner hatten die Varianten schnell entschlüsselt, für überraschende Läufe fehlten schlicht die Räume. Zwar erspielte sich der […] dennoch immer wieder Chancen, in der Hektik der Rotationen fehlte aber stets die Ruhe beim Abschluss […] konnte seine Überlegenheit und den hohen Ballbesitzanteil aber nur selten in klare Siege ummünzen. Begeisternde Spiele, wie sie vorausgesagt worden waren, blieben nahezu komplett aus
 
Der Umgang mit den Spielern: Walters Fußball verlangt volle Identifikation. Nur wer dem Coach bedingungslos folgt und vertraut, geht auf dem Platz auf Anweisung des Trainers ins Risiko, verlässt ständig seine Position und macht Dinge, die er bislang für unmöglich hielt. Zu Beginn der Saison hat sich die Mannschaft komplett darauf eingelassen. Doch das Vertrauen bröckelte, als die Erfolge nur noch unregelmäßig zustande kamen. Dazu sind auch Walters Umgangsformen mit seinen Spielern gewöhnungsbedürftig. Der Coach ist geradeheraus, schroff und schießt verbal auch mal übers Ziel hinaus. Auch derbe Worte sind ihm nicht fremd. Danach gibt er sich als väterlicher Freund, nimmt seine „Jungs“ versöhnlich in den Arm und betonte auch immer wieder: „Ich kritisiere meine Spieler nur als Fußballer, nie als Menschen.“ Viele Spieler sprachen sich zuletzt noch für den Coach aus. Am Ende kompensierte Walters zweite Seite aber nicht mehr bei allen die erste. 
 
Die fehlende Konstanz: […] war sich sicher, dem Trainer einen Kader zur Verfügung gestellt zu haben, der das Ziel Aufstieg sicher erreichen kann. Rückschläge waren zwar eingeplant, eine Serie aus […] Spielen mit […] Niederlagen dagegen nicht. Sie geschah aber […]  Danach ruckelte es weiter, vor allem auswärts. […] Kein Spieler erreichte über einen längeren Zeitraum Normalform, schöpfte seine Möglichkeiten voll aus oder machte gar einen Leistungssprung. Die mangelhafte Chancenverwertung bekam Walter nie in den Griff.“ 

Wer noch nicht weiß, was ein Déjà-vu ist – DAS ist ein Déjà-vu ! Manchmal lohnt es sich, sich als Entscheidungsträger zu hinterfragen, ob man dabei ist, die richtigen Weichenstellungen zu treffen. Der Vorstand des VfB Stuttgart hat es getan und rechtzeitig die Konsequenzen gezogen, um letztlich das „Projekt Wiederaufstieg“ doch noch zu realisieren. Vielen Dank den Kollegen der Stuttgarter Nachrichten für ihre Analyse zum Scheitern von Tim Walter beim VfB Stuttgart vom 23.12.2019 … Hätten sich die Herren Boldt und Mutzel doch einmal die Mühe gemacht, das Internet aufmerksam zu durchforsten, um sich als Entscheidungsträger anschließend ebenfalls zu hinterfragen, ob man dabei ist, richtige Weichenstellungen zu treffen !

Es entbehrt nicht einer gewissen Ironie : Hätte man in Stuttgart Tim Walter behalten, dann … Als er entlassen wurde, hat es den HSV den Aufstieg gekostet – als er diesmal nicht entlassen wurde, auch …

Hallenser
5 Monate zuvor

Echt jetzt? Einen Tag nach so einem Spiel ein Loblied auf den Trainer kann man ja machen, allerdings sollte man dann auch aufhören immer wieder das Märchen von den Fans zu erzählen die unbedingt und nur den Aufstieg erwarten! Das tun die meisten nämlich schon lange nicht mehr, viele wären (mich eingeschlossen!) schon mal zufrieden wenn sie endlich mal das Gefühl hätten das der Gegner wirklich besser war – und man nicht an der eigenen Einstellung gescheitert ist!!! Kein Verein in dieser Liga verschenkt Punkte und mögliche Siege auf Grund fehlender Mentalität so oft wie der HSV! Und das sollte endlich auch mal so benannt werden, Leute wie Kinsombi die hier lieber ihren fetten Vertrag absitzen wollen sind doch seit Jahren ein gravierendes Problem in Hamburg! Dann noch Starspieler Kittel der meint nach einem halbwegs vernünftigen Spiel (bezeichnenderweise gegen einen Absteiger!) gleich mal wieder mit einer dümmlichen Geste in Richtung Zuschauer auffallen zu müssen. Nein, diesem Verein fehlt seit Jahren eine ordentliche Führung und Personen die mal richtig dazwischen hauen und dem kickenden Personal klarmachen das ein Vertrag auch Pflichten enthält! Und zu Schluß kommt noch das Thema „ schlecht geschlafen vor dem Spiel in Kiel!“ – ich kenne Leute die haben kaum geschlafen weil sie quer durchs Land gefahren sind um diese Mimosen hilflos über den Rasen stolpern zu sehen!!!

Klaus Henning
5 Monate zuvor

Eure Spielernoten Holstein Kiel – Hamburger SV

1 DANIEL HEUER FERNANDES 4,0
3 MORITZ HEYER 4,8
4 SEBASTIAN SCHONLAU 4,8
21 TIM LEIBOLD 5,1
27 JOSHA VAGNOMAN 5,1
41 MAXIMILIAN ROHR 4,5
44 MARIO VUSKOVIC 3,5
6 DAVID KINSOMBI 4,9
7 GIORGI CHAKVETADZE 4,7
10 SONNY KITTEL 5,8
14 LUDOVIT REIS 4,5
18 BAKERY JATTA 5,5
23 JONAS MEFFERT 4,5
36 ANSSI SUHONEN 4,4
48 FARIDE ALIDOU 5,6
9 ROBERT GLATZEL 5,4
11 MIKKEL KAUFMANN 5,4
Trainer 5,8
„Fans“ 8,4

P.S.: „Hochvoten“ wäre nett.

Dietrich Schneider
5 Monate zuvor

Danke Herr Scholz für die Hymne auf Walter,kann so eine Meinung nicht verstehen.Was hat Walter aus der Mannschaft gemacht,schlechtester Tabellenstand und Punktausbeute seit Liga2.Keine Veränderung des Spielsystems zugeschnitten auf Gegner.
Aber wenn Du so der Meinung bist dann sehe ich für kommende Saison schwarz.
Stuttgard hat damals eher gemerkt was passieren kann und Reissleine gezogen.
Vielleicht kommt dann morgen ein positiver Artikel über Boldt/Mutzel die HSV „weitergebracht“haben

Darmzotte
5 Monate zuvor

Ach, schlecht geschlafen haben die Mäuschen! In welcher Jugendherberge war man denn untergekommen?

Ist das ernst gemeint?

Tobi Petersen
5 Monate zuvor

Ich bin Scholle dankbar, dass er diesen Blog uns leidenden Fans zur Verfügung stellt.
Aber ich kann es einfach nicht glauben, dass so ein reflektierter und erfahrener Journalist unter dem unglaubwürdigen ideologischen Deckmantel des „Entwicklungsparadigmas“ nicht willens ist, auszusprechen, was 80% der Fanschaft denkt:
Walter, Boldt, Mutzel und Jansen haben auf ganzer Linie versagt und gehören ausgetauscht, wenn der HSV irgendwann einfach nochmal wieder in die Erfolgsspur zurückkehren will.

Jürgen Linnenbrügger
5 Monate zuvor

Scholle: „Beim HSV müssen sich alle Weiterentwickeln“
Wer hat sich denn überhaupt schon entwickelt und wohin sollen Sie sich weiterentwickeln? . Mit deinen Prognosen liegt du doch seit Jahren schon daneben.
Wann dämmert es Dir endlich das es mit Jansen, Boldt, Mutzel keine Entwicklung geben wird. Sie haben weder Führungsqualitäten noch die strategischen Fähigkeiten den HSV wieder in die 1. Liga zu führen.

Rotkaeppchen1966
5 Monate zuvor

Ja manchmal muss man den Blog wirklich zweimal lesen:
Leider doch wieder ein typischer Scholle:
Mal wieder sind es die ach so und zu hohen Erwartungen von uns Fans, der achso verflixte Aufstieg, der den Trainer in seinem Wirken beschränkt und ihm die Energie nimmt, die „Entwicklung“ voranzutreiben.
Einfach ausgedrückt: Umgekehrt wird ein Schuh draus:
Solange man sich in den Entwicklungsfloskeln verstrickt, kummunikativ rumeiert, der user Maik Lange hat es in seinem wunderbaren Kommentar so schön beschrieben, werden sich alle wieder hinter dieser „Entwicklung“ verstecken.
Einmal mehr Scholle negierst du den Leistungs-, Ergebnis- und Erfolgsgedanken des Wettbewerbes völlig und lässt damit deiner ideologischen Stoßrichtung freien Lauf, um deine klaren Worte von gestern wieder zu kassieren.
Ja der HSV ist uneins: Weil viel zu viele Kräfte in ihm wirken, die aufgegeben haben, einfach nicht druckresistent sind und es sich in ihm bequem machen.
Ja ist anstrengend, kostet eben mehr Energie, gerade in diesem medialem Umfeld, sich dem Aufstiegsziel zu verschreiben und diesem mal die Dinge unterzuordnen.
Aber es ist doch für den letzten sichtbar, wohin das Narrativ der Entwicklung hingeführt hat – wie der kicker eben richtig beschreibt – ins Nichts.
Ich denke manchmal wirklich Scholle, du und deine Anhängerschaft schreiben für Sandhausen, Heidenheim oder Regensburg. Einige Schlaumeier meinen tatsächlich, wenn wir noch einen guten Stürmer holen, wird das schon.
Wahrscheinlich wird vor dem Pokalspiel wieder ein ellenlanger Artikel darüber folgen, wie toll das doch alles in Freiburg ist, wo man sich in der Beschaulichkeit des Schwarzwaldes in die CL „entwickelt“.

Last edited 5 Monate zuvor by Rotkaeppchen1966
Flotti McFlott
5 Monate zuvor

Ich greife nochmal den Beitrag des Users @IvanAusKass auf, der aus der Mopo zitierte. Sinngemäß:

Die Verantwortlichen sind geneigt Waltersen weiterwurschteln zu lassen, mit weitestgehend unverändertem Kader.(!)

comment image

Soll das ein Witz sein? Das nutzlose Ballgeschiebe des One-Trick-Übungsleiters ist SPÄTESTENS zu Beginn der Rückrunde entschlüsselt worden, ein weiter so führt uns geradewegs in Tabellenregionen, welche wir schon in der Rückrundentabelle erreicht haben, tendenziell sogar noch tiefer!

Der AR muss spätestens nach Saisonende die Reißleine ziehen, sonst kann der ganze Bumms bald zu… 🤦🏾‍♂️

Last edited 5 Monate zuvor by Flotti McFlott
Micky
5 Monate zuvor

Also ich mag den Walter-Fussball.
Davon abgesehen glaube ich nicht, dass sich der HSV noch einen teuren Trainer leisten kann – und muss. Den lassen die Zahlen betriebswirtschaftlich nicht zu..

Ich vertraue der Kontinuität im Verein. Der Umbruch sollte in Massen stattfinden.
Nungut. Wir haben es diese Saison vielleicht nicht geschafft aufzusteigen, die Truppe hat aber im Pokal dem Verein ein wenig Geld eingespielt. Es ist nicht alles schlecht. Und der HSV hat gute Leute auf dem Feld, was man durchaus sehen kann, wenn man will.
Schlüsselspieler sind allerdings nicht vorhanden. Die kannst du nicht aus dem oberen Regal kaufen. Erstrecht nicht, wenn du mit Liga II winkst.

Jatta hatte diesmal sehr gute Aktionen mit sauberen Flanken ins Zentrum. Aber da steht kein ausgebuffter Profi mit Spielintelligenz. Einer der ahnt, wo der Ball hin kommt. Da gibt’s nur wenige beim HSV. Ein Heyer zum Bsp. oder ein Leibold. Und so kann man sagen, dass der Spieler Tom Krauss uns den sicheren Aufstieg nahm, indem er Tim Leibold übel und aus meiner Sicht vorsätzlich verletzte. Man muss es einfach mal so aussprechen. 
Und Jattas Fehler zuletzt ist vergeben. Er war nicht nach hinten abgesichert. Trotzdem hat er eins seiner besseren Spiele gemacht.

Und es ist auch nicht so, dass Tim Walter keinen Plan B hätte. Er besitzt einfach nicht die Spieler für einen Plan B. 
Beispiel Suhonen. Flitzt hier mal und da mal wichtig hin und her – aber ohne nennenswerten Ertrag. Ähnlich Winzheimer. Kinsombi? is klar. 
Der, der das Spiel ordnen und überraschende Aktionen plant, hat der eigentlich jemals mehr als ein Tor geschossen? Herr Meffert? Warum eigentlich nicht? Ich meine, wenn man schon vor Übersicht strotzt, könnte man doch auch mal ganz übersichtlich gezielt aus der zweiten Reihe das Rechteck anvisieren.

Kittel scheint total überfordert mit seiner Rolle. In jedem zweiten Spiel. Er ist keine 10. TW hat es versucht, hat aber nicht geklappt. Ein paar gute Körpertäuschungen reichen eben nicht für das obere Regal. Ich würde ihn sofort gegen Douglas Santos eintauschen, auch wenn Douglas eher die Leibold Rolle spielte.
Vielleicht wird’s ja mal wieder etwas mit einem Brasilianer. Ich vermisse diese Typen. Unorthodoxe oder zielstrebige Spielweisen kämen bestimmt auch Jatta zu gute. ( Ich würde ja gerne Paul Breitner Clonen lassen und ihm ein HSV Gen hinzu fügen, höhöhö)

Glatzel? Er ist nicht der klassische Zielstürmer. Er wäre ein offensiver Unterstützer, der sich mit einem gewieften Stürmer den Job teilt. Ein Stürmer sollte neben seiner lichtschnellen Auffassungsgabe kratzen und beissen können, um sich gegen knochenharte Verteidiger durchzuzsetzen. Im besten Falle beidfüssig so wie mir das Ding eben vor die Füsse fällt. Aber wenn ich mir erst stundenlang den Ball vom linken auf den rechten legen muss,…
Kann mich nicht erinnern, das Glatzel mal mit einem Schuss das Netz zerfetzt hätte. Lasogga konnte das. Bei Glatzel sind das eher so Kullerdinger oder schnuckelige Kopfbällchen mit Schleife. Eben nicht ausreichend.

Sonst gibt’s eigentlich nicht viel auszusetzen. Der HSV spielt häufig den dominanten Fussball, der für den Aufstieg prädestiniert scheint. In gewissen Situationen fehlt jedoch die gewisse Spielintelligenz, die Abgebrühtheit und Durchsetzungskraft, die eben den Unterschied ausmacht. Da ist es dann eben zweite Liga. Immer noch viel zu brav. Und wer immer nur alles spielerisch lösen will…

Ich warte also auf die Überraschungseier für die nächste Saison. Vielleicht zaubert Tim Walter ja mal wieder etwas aus dem Hut. Ansonsten die Verträge der Schnarchnasen auslaufen lassen und gut. Spart wenigstens Geld.

Aber was schreibe ich…
Und zu den seltsamen Typen dort in Kiel, mit ihren Bengalos, da sage ich nur: Nimmt man die gesamte Zeit wo dieser Planet existiert, gibt es den Menschen gerade mal für drei Sekunden. Alleine die Saurier existierten Millionen von Jahren. Aber der Mensch hat keine Chance, weil es haufenweise solche Typen wie diese abgehalfterten Pöbelfreaks gibt, die stumpf alles kaputt trampeln. Der Mensch ist schlecht. Is so.

Nur der HSV , der ist gut ! 😄

Scorpion
5 Monate zuvor

Ich wollte eigentlich einen Kommentar zu diesem Blog abgeben, habe ich aber, nachdem ich die „Bettstory von Kiel“ gelesen habe, darauf verzichtet.

Mehr an Wohlfühloase und Rechtfertigung für desaströse Leistungen geht nicht – und offensichtlich nur beim HSV …

Last edited 5 Monate zuvor by Scorpion
Jörg Meyer
5 Monate zuvor

Ich kann dieses betonen der „positiven “ Statistiken wie
– gelaufene Kilometer
-hohe Passquote
-wenigsten Gegentore
nicht mehr hören und lesen.
Wenn ich am meisten laufe ohne das was zählbares dabei rauskommt, was daran ist positiv?
Es kostet nur Körner, die mir am Ende fehlen!
Hohe Passquote, aber wo sind diese Pässe? In der eigenen Hälfte im und vorm eigenen Strafraum und im Niemandsland vorm gegnerischen Tor. 99% davon sind quer und zurück. Was bitte ist daran positiv?
Anstatt 30 mal quer und zurück, ist ein Pass diagonal des Gegners effektiv und bringt Gefahr und Gegentore wie gegen Kiel. Nur das wir diesen diagonalen Pass auch noch selbst gespielt haben.
Die wenigsten Gegentore sind dann interessant wenn sie nicht zu so viel verloren Punkten führen. Bei uns haben selbst diese wenigsten dazu geführt das wir uns schon jetzt von allen Aufstiegschancen verabschiedet haben.
Hört bitte auf Statistiken schönzureden und zu schreiben. Am Ende kackt die Ente und NUR das Ergebnis ist es was zählt!!!!

Jörg Brettschneider
5 Monate zuvor

Wie kann man sich so sehr von Grunderkenntnissen lösen, die sich über die Jahrzehnte im Profifußball ergeben und immer wieder bestätigt haben?

Noch nie hatte ein sturer Phantast wie Walter nachhaltigen Erfolg im Profifußball. Schon gar nicht, wenn er bereits in der ersten Saison so eklatante Schwächen offenbart hat. Das können auch die wenigen positiven Aspekte nicht überlagern. So leid es einem auch tun mag.

Noch nie hatte ein sturer erfolgloser Manager nach drei miesen Jahren im vierten Jahr Erfolg. Es kann doch niemand ernsthaft glauben, dass das ausgerechnet beim HSV der Fall sein wird. Boldt hat jetzt öfter als kein anderer Manager beim HSV den Beweis erbracht, dass er es in vorderster Reihe nicht kann.

Leute, wacht doch endlich auf!
So verblendet kann doch niemand sein.

Der Glaube an eine positive Entwicklung in dieser Gesamtkonstellation ist nichts als Träumerei. Eine Träumerei, die alle rationalen Überlegungen außen vor lässt.

Man kann doch nicht einfach ignorieren, dass hochbezahlte Manager zum dritten (Jansen schon zum vierten) Mal in ähnlicher Art und Weise krachend gescheitert sind.

Woher soll noch ein Funken Zutrauen in diese Konstellation kommen? Völlig egal, was jetzt noch passiert. Es geht sowieso um nichts mehr, der Druck ist weg. Die kommenden Spiele können kein Maßstab mehr sein. Wie kann man denn auf so eine komische Idee kommen?

Boldt, Mutzel, Walter und Jansen haben das wichtigste Gut einer Führungskraft durch mangelnde Fähigkeiten und schlechte bzw. nicht getroffene Entscheidungen längst verspielt:

Die GLAUBWÜRDIGKEIT!

Wenn niemand reagiert, bleiben die Fans weg. Das sieht man jetzt schon.
Stellt der Club sich in der Führung nicht komplett neu auf und verändert seine Strukturen, kommen die Fans auch nicht mehr zurück.

Man kann diese seltsamen Gremien nur warnen:

Der HSV gehört nicht euch!
Ihr seid nur Stellvertreter. Von leider nur ca. 138,57 Leuten gewählt!

Unterschätzt nicht den normalen Fan!

Wenn die Ultras aus der Pubertät sind, kommen auch sie nicht mehr ins Stadion.

Last edited 5 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
Bubu
5 Monate zuvor

Goood mooorniiing @ all.

Ist die Saison erst einmal vergeigt, greift man wieder zum Entwicklungs-, und Ausbildungsmonster, Motto; „Alle müssen sich (weiter)entwickeln“. Klar, man hat ja auch jede Menge Zeit und kann entspannt das fünfte Jahr in der 2. Liga angehen.

Ja, alle wollten gewinnen, jeder war heiß, auch wegen dem „großen“ Ziel, dessen Name nicht genannt werden darf. Bedröppelt dreinschauen, Wischi – Waschi Aussagen, darin ist man sich beim HSV jedenfalls einig!

Statistiken hin oder her, am Ende – zählt die Tabelle! Fußball ist ein Ergebnissport, wer auf Events steht, sollte woanders hingehen! Punkte sind entscheidend! EGAL, wie diese am Ende zustande gekommen sind, die Endabrechnung zählt!

Klar, jetzt möchte man die ganzen unterirdischen Auftritte wieder kleinreden, ist ja auch alles nichts so schlimm, der Weg ist ja noch weit! Man kann ja auch mal eine Halbzeit verpennen oder schlechter ruhen, wen juckt´s am Ende? Zeit und Geduld, büschen mehr Ruhe, und ach dieses „unruhige“ Hamburger Umfeld… 😉

Seit vier Spielzeiten hört man sich nun schon diesen Gokolores an!
Man wusste welchen Trainer man mit Walter verpflichtete! Kann man doch alles haarklein in den Medien nachlesen! Sein Ruf eilte ihm wahrlich voraus… und??!

Es nun aber alleine am Trainer festzumachen mit Plan A, B, oder Chääää ist wohl n´büschen daneben gegriffen! Dazu gehören ALLE Verantwortlichen des HSV! Es fängt doch schon bei der Zusammenstellung der Mannschaft an!

Klare Vorgaben, eine eigene Philosophie, Ziele des Vereins – was wurde propagiert? Man geht einen eigenen Weg….aha.

Dieser Verein krankt nicht am oder wegen des Trainers + Mannschaft, das fängt eigentlich schon ganz oben an.

Oder wie sagte es doch Kühne gleich noch? „Beim HSV wird weiter gewurschtelt“ … !

Nicht umsonst bleiben hier ja auch immer nur die Luschen kleben.

Die sportliche Führung hat es in vier Jahren nicht geschafft eine schlagkräftige, eingeschworene Truppe auf die Beine zu stellen!

Das man dafür nicht Unsummen ausgeben muss, haben viele Kommentatoren hier schon mit Beispielen aufgeführt. Da braucht nicht immer ins „obere Regal“ zu greifen!

Statt auf Charakter und Mentalität rumzureiten, sollte man sich eher einmal mehr die Qualitätsfrage stellen.

Vielleicht mal in allen Bereichen…..!?!

Bleibt alle gesund….!

Last edited 5 Monate zuvor by Bubu
Kuddel
5 Monate zuvor

Gottchen, die Jungs haben vorher schlecht geschlafen … unglaublich!

DerWikinger
5 Monate zuvor

Entwicklung???Junge Mannschaft???😂 Warum wird diese Nummer immer wieder rausgeholt? Doch nur um den Verantwortlichen immer wieder den inkompetenten Ar… zu retten!

MEFFORT
5 Monate zuvor

Koan Kittel

IvanAusKass
5 Monate zuvor

MoPo:“Grundsätzlich wollen die Verantwortlichen mit dem Trainer in die neue Saison gehen und ihm die Chance geben, mit einem weitestgehend unveränderten Kader nachhaltig an Entwicklung und Aufstieg zu werkeln.“

Also ein weiter so, mit weitestgehend unveränderten Kader …..

Ein Wahnsinn ist das, um es freundlich auszudrücken, ein Wahnsinn.

Leute, geht nicht mehr ins Stadion, kündigt Sky und Dazn und statt Fanartikel kaufen fahrt ihr eben tanken ⛽.

Sie wissen und Sie spüren nicht Was Sie tun.

Bramfelder
5 Monate zuvor

Moin zusammen,

es ist zu früh jetzt eine Analyse dieser Saison zu machen. Immerhin haben wir noch fünf Spiele in der 2. Liga vor uns sowie das Halbfinale im DFB-Pokal. Ein Spiel, welches wir hoffentlich nicht so herschenken werden. So im Schnitt kommen wir nur alle 10 Jahre in das Halbfinale des DFB-Pokals. Was mich aber an den letzten Spielen (Sandhausen, Nürnberg, Düsseldorf, Paderborn, Kiel) geärgert hat, ist der statische Aufbau. Der Gegner steht in einem 532/541 in der eigenen Hälfte und wir lassen den Ball langsam um die Box kreisen. Wir sind nicht in der Lage eine Tiefe herzustellen oder ein 1:1-Duell zu führen und zu gewinnen. Schnitt. Ein anderes Spiel am selben Tag mit zwei Weltklasse-Teams die sich aber vor ein ähnliches Problem gestellt gesehen haben: Man City vs. Liverpool. In der ersten Halbzeit verdichtete Liverpool den Aufbau von Man City durch zwei Linien. Zuerst Mané/Jota/Salah und dann 10 Meter dahinter Thiago/Fabinho/Henderson. Sie verdichteten die Abwehrzone von City aber sie pressten nicht. Resultat: Walker/Stones/Laporte/Cancelo/Rodrigo konnten wunderbar entspannt aus der Abwehr aufbauen. Andersrum wenn Liverpool sein Spiel aufziehen wollte: hier wurden Robertson/van Dijk/Matip/Arnold/Fabinho immer wieder angelaufen. Man City presste aktiv. Jesus/Sterling/Foden/de Bryne streßten diese herausragende Defensive immer wieder. Ergebnis: City war in der ersten Halbzeit überlegen und hätte eher 4:1 als 2:1 führen müssen. Aber warum schreibe ich diese Namen so detailiert auf? Weil das alles Weltklasse-Spieler sind. Ohne Ausnahme. Aber mit der falschen taktischen Vorgehensweise kommt keine Mannschaft weiter – egal mit welchen Spielern. Stressten gestern Kittel/Glatzel/Jatta/Meffert/Suhonen/Reis die Abwehrspieler von Kiel bei ihrem Aufbau? Teilweise. Meistens jedoch nicht. Und was passierte bei Ballgewinn? Schnelles Passen in die Tiefe? Diagonalpässe die die Verteidigung (Packing) überspielt? Tempoläufe? Nein. Kurzpass. Immer wieder Kurzpass. Und zwar langsam. So das sich immer wieder eine 5er-Kette aus Neumann/Lorenz/Holtby/Thesker/Kommenda bilden konnte. Bis auf Wriedt halfen dann auch Bartels/Ignjovski (ab der 27. Minute), Mühling, Reese (herausragend) und Sterner aus. Wriedt musste ja bekanntlich die Manndeckung von Schonlau übernehmen. Vuskovic hatte dafür alle Räume; beinahe wie ein Libero. Bis zur ersten Verdichtungslinie von Kiel. Dann war Schluß. Weil sich kein HSVer in den Raum bewegte wurde das Spiel statisch. Berechenbar. Und Vuskovic hatte nichts von seinen freien Raum vorher.

Blenden wir noch einmal um zu Man City vs. Liverpool. Beide Mannschaften engten sich auch immer wieder ein. Verdichteten den Raum. Was passierte dann? Ein Diagonalball von Alexander-Arnold. Hoch. Lang. Diagonal. Und auf den Mann. Warum sehen wir solche Bälle nicht vom HSV? Stattdessen alles kurz. Flach. Horizontal. Nicht überraschend. Oder beide Torhüter von Man City und Pool: sie haben doch wirklich weite Abwürfe gewagt. Oder lange Abstöße. Z.B. einmal Alisson über 80 Meter in den Lauf von Salah. Ich bin sicher, dass Ferro das kann. Aber nicht soll. Gut, statt Salah haben wir Kittel oder Jatta. Aber hey, einen solchen Ball können sie auch erlaufen. Es geht nicht um die Qualität der Spieler. Es geht darum, dass die beiden besten Trainer der Welt gezeigt haben, wie man tiefstehende Mannschaften knackt. Immer wieder im Wechsel. Mal stand Liverpool tief (häufiger) und mal City (seltener). Warum sind wir grundsätzlich in der Lage den besten Fußball der 2. Liga zu spielen und limitieren uns dann selber? Liebe Journalisten, auch Du Scholle, fragt das doch mal. Das sind die wichtigen Fragen. Die Antwort darauf hat uns den Aufstieg gekostet. Da helfen uns auch keine drei neue Außenspieler wenn wir nicht diagonal spielen. Schnell. In die Tiefe. Überraschend. Wenn wir das noch hinkriegen sollten, dann steigen wir auf. Nächste Saison. Wenn nicht, dann liegt es wirklich am Trainer weil er nicht erkennt wie in 2022 Fußball gespielt wird. Pep und Kloppo haben den modernsten Fußball gezeigt. Und jede technisch gute Mannschaft kann mit ähnlichen Rezepten Erfolg haben. Auch der HSV.

Fatalistische Grüße aus Bramfeld,
Michael

P.S. Das fehlt noch: die Probleme von Liverpool erkannte Kloppo in der Pause so deutlich, dass Pool 45 Sekunden in der zweiten Halbzeit genügten um das 2:2 zu erzielen. 15 Minuten lang bespielte Liverpool Man City wie Norwich City oder FC Watford. Bis dann City wieder seine Taktik so anpasste, dass das ein komplett offenens Spiel wurde. In 2022 musst Du auch ein guter In-Game-Coach sein um Spiele zu gewinnen. Und nicht 90 Minuten lang die selbe Soße durchspielen.

Last edited 5 Monate zuvor by Bramfelder
Bramfelder
5 Monate zuvor

Mist, jetzt ist mein Text doch schon eine Art Zusammenfassung der Saison geworden. Ich will es noch einmal deutlich formulieren: der HSV hat sich spielerisch unter TW weiterentwickelt. Aber im letzten Drittel haben wir immer noch sehr deutliche Schwächen. Entwickelt TW sein System weiter, dann soll bzw. muss er bleiben. Wenn er darauf besteht, dass alles super war nur die Spieler zu blöd waren es in 12 Monaten zu lernen – dann muss er gehen. Wenn Boldt und Mutzel nicht in der Lage sind solche Dinge zu erkennen – dann müssen sie auch gehen. Ich hoffe jedoch sehr, dass das Offensichtliche erkannt wird. Auch die Dreiecksbildung beim HSV-Aufbau in der letzten Zone ist wirklich nicht gut. Pressingmannschaften wie Regensburg, Heidenheim, Kiel und mit Abstand auch Teams wie Rostock, Karlsruhe, Dresden wissen das nur zu gut. Und das wir nicht aufsteigen hat nicht mit zu wenig Training zu tun. Das ist Blödsinn, Alex. Warum läuft der HSV immer 2-3 Kilometer mehr als der Gegner bei einem Ballbesitz von durchschnittlich 65%? Der HSV ist fit wie eine Mannschaft unter Magaths besten Zeiten. Die Probleme, aus meiner Sicht (!!), habe ich aufgezeichnet. Hier möchte ich Lösungen und Antworten sehen. Gruß, Michael

urgestein0511
5 Monate zuvor

Es ist schon erstaunlich, wie sehr sich Realitätsverlust in den Köpfen eines so manchen Zeitgenossen hoffähig macht. Aber vielleicht ist das so in einer Zeit, in der Smartphone, Twitter und andere Spielformen von Social Media den Menschen das Analysieren und Interpretieren abnehmen und ihn als ahnungsloses Opfer zur Manipulation freigeben.

Immer wieder sind es die gleichen Stereotypen, die unreflektiert übernommen werden.

Die einen reden von fehlendem Geld : Auch Vereine wie Schalke und Bremen müssen den Cent zweimal umdrehen – und doch tut das Management finanziell und personell alles, um den Erfolg zu sichern.

In Gelsenkirchen atmen sie heute noch durch, dass man rechtzeitig das „Missverständnis Grammozis“ beendet hat, während man in Bremen noch heute Corona dafür dankbar ist, dass sich das „Missverständnis Anfang“ so elegant lösen ließ. Und beim HSV ?

Andere beklagen die mangelnde Qualität : Auch unser Kader ist (und war auch in der Vergangenheit) nicht so schlecht, wie es der Tabellenplatz und die Ergebnisse suggerieren – man muss nur einen Trainer haben, der ihn lesen kann … der das vorhandene Spielermaterial so einsetzt, wie es den tatsächlichen Fähigkeiten entspricht – und nicht in ein wahnwitziges System presst, dem die Spieler gar nicht gerecht werden können. Das zu erkennen, zeichnet eine sportliche Führung aus – und nicht das ewige Gefasel von „Entwicklung“, das nur das eigene Versagen kaschieren und bei einem Misserfolg einer eigenen Demission vorbeugen soll.

Oder wie ist dieses berühmte Phänomen sonst zu erklären, dass Spieler vor ihrer HSV-Zeit und nach ihrer HSV-Zeit mit Leistungen aufwarten, die wir hier nie (oder nur selten) zu sehen bekommen haben ??

Didi
5 Monate zuvor

Solange hier Spieler „schlecht geschlafen haben“ braucht man nicht über einen neuen Trainer nachzudenken. Diesen Mimosen erneut das Alibi „Trainer“ zu geben, wäre das Falscheste, was man tun kann.

Wundere mich, dass hier noch keine „Koan Kittel“ Rufe kommen, wie oft darf der Mann denn noch versagen?

Und welche Eigengewächse soll Walter denn einsetzen? Welche angebliche Perle schlummert denn im Nachwuchs?

Ralf Lübbe
5 Monate zuvor

Tim Walter wurde in Stuttgart schon entlassen ,dort spiegelte sich dasselbe wie hier bei uns ab.

Die Spielweise: Ständige Positionswechsel, aufrückende Abwehrspieler, viel Ballbesitz und Laufarbeit. Das von Tim Walter gepredigte System hatte Charme – weil es so niemand anderes praktiziert. Diese aufregende Variante war auch für Thomas Hitzlsperger und Sven Mislintat eine Verlockung, als sie sich im Frühjahr mit dem gebürtigen Bruchsaler beschäftigt haben. Nur: Der Walter-Ball stieß in Stuttgart schnell an seine Grenzen. Die tief stehenden Gegner hatten die Varianten schnell entschlüsselt, für überraschende Läufe fehlten schlicht die Räume. Zwar erspielte sich der VfB dennoch immer wieder Chancen, in der Hektik der Rotationen fehlte aber stets die Ruhe beim Abschluss. Tim Walter justierte immer mehr nach, von seinen eigentlichen Vorstellungen war am Ende kaum mehr etwas zu sehen. So war der VfB defensiv zwar stabiler, konnte seine Überlegenheit und den hohen Ballbesitzanteil aber nur selten in klare Siege ummünzen. Begeisternde Spiele, wie sie vorausgesagt worden waren, blieben nahezu komplett aus, die sportliche Führung sah zuletzt keine klare Linie mehr in den VfB-Auftritten.

Genauso wie beim HSV.
Ich würde es mal mit Pit Reimers als Trainer probieren. Er ist erfolgreich in der U21.

Rotkaeppchen1966
5 Monate zuvor

Ich mag den Walter-Fußball auch, aber den Walter selbst immer weniger.
Wie gestern schon beschrieben: Scheinbar beschränkt in seinen rhetorischen Mitteln, greift er inzwischen auf die immer gleichen Floskeln zurück, was ihn fast schon an den legendär erfolglosen Michael Oenning erinnern lässt (müssen uns einfach mal von der Tabelle lösen) und sein Selbstbewusstsein scheint mehr und mehr einer Dünnhäutigkeit zu weichen, die ihn schon die arroganten Züge seines Vorgesetzten annehmen lassen.
So leb- und einfallslos das Team gestern insbesondere in der zweiten Halbzeit agierte, nähren natürlich die üblichen Befürchtungen, ob er die Jungs noch erreicht.
Von den viel zitierten Plänen A und B (den es ja sowieso nicht geben soll) verstehe ich ehrlich nichts, war aber schon verwundert, dass man keine Antworten auf den einfachen taktischen Kniff des Kieler Trainers hatte, Schonlau als Spieleröffner zu stören.
Mit dem situativen Gegner Pressing kommt das Team ohnehin nicht zu recht, so dass einen nicht wundern musste, wie es dann gegen Paderborn mal sofort „einschlug“.
Mag man Teams wie das obendrein mit Zweitbesetzung angetretene Aue noch müde spielen zu können, habe ich seit dem Nürnberg Spiel den Eindruck, dass die Jungs inzwischen selbst vom ambitionierten Stil müde geworden sind – und wenn sie dann trotzdem nicht schlafen können, kommt dann so etwas raus wie gestern.
Leider hat auch Walter es nicht geschafft, den Jungs diese Frühjahrsmüdigkeit auszutreiben, aber es liegt nicht nur an ihm.
Solange der HSV auf die vier „K-Fragen“ (Kultur-Konzept-Kommunikation-Krisenmanagement) nur unzulängliche bisweilen gar keine Antworten findet, wird beim HSV allerdings jeder Trainer scheitern.
Der HSV bringt einen aber auch jährlich in dasselbe Dilemma: Der Wunsch nach Kontinuität besteht weiterhin, aber ein „Weiter so“ darf es auch nicht geben.
So sehr ich den Mut Walters schätze, auch die Überzeugung von seiner Spielidee, und auch seine verblüffenden Ideen (den gelernten IV Rohr links auf die 8), wenn seine mögliche Demission aufgrund der schlechtesten Zweitliga-Saison des HSV verbunden wäre mit dem Abgang von Boldt und Mutzel, war es das wert.

Last edited 5 Monate zuvor by Rotkaeppchen1966
Frank Müller
5 Monate zuvor

HSV GEHT NOCH WEITER RUNTER
alles vorbereitet für mittelmaß 2.liga –> planung.
es sind nicht nur die verträge mit den wundertüten Muheim, Rohr, Suhonen.
man überlegt die verpflichtung von Kaufmann/Chakvetadze.
das ist nicht mal wundertüte sondern ausgedachtes hirngespinnst.
Chakvetadze so ähnlich wie Drongelen:…mal .´n tor geschossen -> vertrag.
unbrauchbar.
es glaubt doch kein mensch, dass dieser möchtegern Mutzel einen echten 8er,
2 flügel und einen weiteren knipser holt. sieht man ja bei diesem in jeglicher hinsicht
ausgedachten Summerville.
es ist zu befürchten, dass auch noch Titz uns hier mit 0: 3 einen überbrät.

Calimero
5 Monate zuvor

In Anbetracht der Einsatzzeiten unserer Eigengewächse, halte ich die kommunizierte Entwicklung eher für eine Mogelpackung. Würde man tatsächlich intensiv auf die Karte. Entwicklung und Nachwuchsförderung setzen, dann würde sicherlich eine große Mehrheit der Fans den Weg mitgehen und ein Nichtaufstieg wäre eher zu verschmerzen. So aber, fühlt man sich einfach nur verarscht. Im Bereich Kommunikation, gibt der HSV auf allen Ebenen, ohnehin ein ganz miserables Bild ab.

MeinVerein2021
5 Monate zuvor

Ich weiß nicht, ob ich Scholles Argumentation folgen kann. Wenn Walter sich entwickelt, könnte alles gut werden.

Die Frage ist doch, ob Walter sich entwickeln kann. Bisher konnte er das nicht. Jedenfalls nicht – nach eigener Aussage – ohne den Verletztendruck.

Wenn er sich weiterentwickeln könnte, hätte er damit ja wohl schon mal angefangen. Z. B. sich einen Plan B auszudenken und den zu trainieren. Notwendig wäre es ja gewesen….

Vamodrive
5 Monate zuvor

Solang die Scouting Abteilung nicht scoutet werden auch keine Körner gefunden die sich zu Perlen entwickeln.

Michael Jung
5 Monate zuvor

Das Waltersche System hat sich im wahrsten Sinne des Wortes totgelaufen. Waren am Anfang der Saison noch viele Gegner überrascht, hat jetzt Kiel endgültig gezeigt, wie einfach es ist, den HSV zu bezwingen. Die Spieler sind nicht mehr bereit, diesen Aufwand zu betreiben bzw den Plan A umzusetzen. Bisherige Leistungträger wie Heyer, Meffert und auch Schonlau traben nur noch hinterher, ganz zu schweigen von Kittel, Jatta. Wenn ich dann hier lese, dass nur auf Kleinfeld trainiert wird, erklärt sich die Schusschwäche, Distanzschüsse sind wohl ein Tabu im Walterschen System. Der Gegner weiss das mittlerweile und lässt den HSV wie beim Handball kreiseln.
Und dann von einer Entwicklung mit up and downs zu sprechen ist schon krass! Es geht stetig bergab. Das kompensiert auch nicht das Erreichen des Halbfinales.
Aber Boldt/Mutzel wollten diesen Trainer, gescheitert sind alle Drei!
Nur wer vom Management erlöst uns davon?

HSV-Titanic
5 Monate zuvor

Genau das ist das HSV Problem: schlecht geschlafen……u.s.w.!!!
Das sind keine Profis, sondern verwöhnte Jungmillionäre.
Wenn ich aufsteigen WILL muss ich kämpfen und Gras fressen, dann klappt das auch.
Aber mit so einen Waschlappen wie TW geht das nicht, weil er es ja ach nicht vorlebt.

History
5 Monate zuvor

An der Körpersprache auf dem Platz ist der Zustand einer Mannschaft immer gut ablesbar.

Es gibt beim HSV sogar einen Spieler auf dem Platz der sich versteckt, obwohl dort gar keine Bäume wachsen. Muss man auch erstmal beherrschen.

Walter hat fertig !

Mutzelboldt schon seit zwei Jahren.

Fussball-Magier
5 Monate zuvor

Ich kann Scholles Optimismus bzgl. Walter und seine Weiterentwicklung nicht zustimmen.
Wenn er bis jetzt nicht mal an einen Plan B gedacht bzw. gearbeitet oder gar trainiert hat, wird er es auch in Zukunft nicht machen.

Ein Trainer ohne Plan B, ein Trainer der den Untergang nur zusieht, nein dieser Trainer ist nicht der Richtige für den Aufstieg.

Ich und viele andere haben beim Sommertransferperiode gesagt, es fehlen Offensivspieler auch als Ersatz bei Formschwankungen von Kittel und Co, Boldt hat nicht ausreichend reagiert – schlimmer noch – in Winter wurden sogar Offensivspieler abgegeben.

Boldt hat drei Jahre freie Hand gehabt, er hat drei Konzepte entwickelt und ist drei mal gescheidert. Ich traue ihn nicht zu, dass er im vierten Jahr den Aufstieg schafft.

Früher war ich ein Hüpfer, aber nach diesen Jahren des Misserfolges bin ich zu einem Pester geworden.

Kurz: Boldt, Mutzel und Walter …

Last edited 5 Monate zuvor by Fussball-Magier
RummsBumms
5 Monate zuvor

Über den heutigen Blog kann man doch nur Schmunzeln. Oder ist das alles ernsthaft so gemeint?

Mittlerweile glaube ich, dass der Blog-Father das schreibt, was 97 Prozent (3 % Hüpfer) der Kommentatoren „nicht“ so sehen.

Das gibt viele gegenteilige Kommentare, viele Klicks etc.pp.
Gut für Scholle und seinen Werbepartnern.

Nur so kann ich mir derart uninspirierte Blogs erklären.

Rational finde ich ansonsten keine Gründe, für einen derartigen Inhalt.
Außerdem bin ich mir sicher, dass es der Blog-Father viel besser weiß, es aber nicht schreiben will und es sich mit dem HSV-Management (welches nämlich das Übel allen Ursprungs ist) nicht verscherzen möchte.
Auf Objektivität muss dadurch leider verzichtet werden.

Boxer
5 Monate zuvor

All das was hier beschrieben ist, ist auch das was der HSV kommuniziert. Irgendwelchen „weichen“ Argumente, die man nicht so leicht widerlegen kann. Entwicklung natürlich, die besten Statistiken.

Scholle, du hattest schon am Anfang der Hinrunde die offensichtlichen Defizite nicht erwähnt. Jetzt wieder. Walter sollte man eine Chance geben. Am Anfang der Saison, wurde er hier sehr viel negativer von dir bewertet als jetzt. Es ist doch offensichtlich, das Walter fertig hat.

Das Team spielt seit einigen Spieltagen max. noch eine HZ mit Einsatz, da kann der ach so tolle Ballbesitz auch nicht drüber hinweg täuschen. Zumindest nicht wenn man kein Träumer ist.

Und für mich stimmt der Einsatz auch nicht zu 100 Prozent. Selbst in der ersten HZ gegen Kiel hat man deutlich gesehen das einfach noch ein paar Prozent fehlen. Nicht viel, aber immer etwas weniger als beim Gegner.

Und generell habe ich das Gefühl, das eben nicht alle hinter dem Trainer stehen. Zumindest sieht es auf dem Feld so aus, als wenn sie nicht mehr alle an den Spielplan glauben.

Du kannst ja gerne dran glauben, das Walter den Verein davon überzeugt mit seinem Plan B oder was auch immer, ich tue es nicht. Und es wäre meiner Meinung nach auch fatal mit Walter weiter zu machen. Denn angeschlagen ist er auf jeden Fall. Und was das bedeutet mit einem angeschlagenen Trainer in die neue Saison zu gehen, das wissen doch alle.

Rautenhopper
5 Monate zuvor

Bei Walter war es doch schon von anfang an klar, dass es für ihn nur 1 System gibt. Zum Thema weiterentwickeln muss man hier auch sagen nach den Stationen in Kiel sowie beim VFB hätte er genug Zeit gehabt, um zu reflektieren und sich auch Gedanken zu machen, ob das wirklich so Funktioniert wie angedacht. Schaut man auf seine Zeit in Kiel zurück stand die Mannschaft nach 23 Spieltage mit 39 Punkte noch zmitzt im Aufstiegsrennen. In den restlichen Spielen wurden lediglich noch 10 Punkte geholt. Ist doch gleich wie bei uns.

Es tut mir leid ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass das Walter in der nächsten Saison hinbekommt. Aber auch Scholle und weitere Experten zweifeln an der Langfristigkeit von Walter, darum denke ich mir oder stelle mir die Frage: will man mit einem Trainer den Kader neu zusammenstellen und nochmals die komplette Vorbereitung durchmachen, der es nicht geschafft hat die Mannschaft so zu stabilisieren, dass sie konstanz Leistung bringt oder die nötigen Impulse zu setzen, um aus der Krise zu kommen. Ich würde gerne noch was sagen über die freien Tage, aber das ist der Job von Alex im Blog.

Ich finde einfach auch so wie Wüstefeld, die Ziele für die nächste Saison formuliert, kann sich der Verein nicht nochmals hinter diesem Entwicklung gelabber verstecken sondern die Mannschaft muss liefern und der Druck wird ein anderer sein.

Aber man sollte nicht immer nur von Walter sprechen sondern auch fände ich mal einen Blog über Boldt spannend, weil er hat es schon zum dritten mal den Aufstieg verpasst und mittlerweile muss man sagen. Er kennt das Umfeld und den Verein und trotz 3 Umbrüchen hat er es nicht geschafft eine genug starke Truppe zusammenzustellen, aber auch die nötigen Alternativen hat er nicht abgesteckt mit einem Sportpsychologen usw.

Man darf auch die Tragweite von dieser Saison nicht ausser acht lassen. Wenn das Worst-Case Szenario eintrifft und Bremen und Pauli gehen hoch, das ist ein Tritt in die Eier für jeden HSV-Fan. Mit so etwas nochmals für Euphorie zu entfachen wird schwer. Wenn jetzt noch Schalke hoch geht verliert der HSV noch ein Spiel, welches für einen guten Ticketverkauf sorgte. Runter kommt mit Fürth vielleicht Hertha und Bielefeld. Nicht wirklich Spiele in dem der HSV viele Tickets verkaufen wird. Heisst neben der Favoritenrolle noch weniger Ticketeinnahmen.

Thomas Franz
5 Monate zuvor

Jedes Jahr dieselbe Leier:
1. Der HSV hat gefälligst aufzusteigen, weil er in die 1. Liga gehört.
Blödsinn: Die Mannschaft, die Platz 1, 2 oder evtl.3 belegt, hat aufzusteigen und nicht die Mannschaft, wo HSV draufsteht.
2. Wird der Aufstieg verpasst, muss sofort ein neuer Übungsleiter her.
Falsch, denn das hat jetzt dreimal nicht funktioniert. Deshalb muss Walter bleiben.
Denn: Die aktuelle Truppe ist trotz ihrer Schwächen besser als die Truppen der letzten Jahre. Wenn ich da an Lasogga, Holtby, Hunt, Jung, van Drongelen und wie sie alle heißen denke, wird mir ganz anders. Letztes Jahr das Rückspiel
Wir haben nur zwei wirklich schlechte Spiele gemacht, und zwar in Aue und in Düsseldorf. Ansonsten haben wir mindestens eine ordentliche Halbzeit abgeliefert.
Das Zusammenspiel ist trotz des manchmal stereotypen Aufbaus attraktiver als früher, die Mannschaft ist kämpferisch stark, es fehlt im Grunde ( nur ) die Durchschlagskraft.
Gegen Kiel waren wir in allen Belangen besser, so gut wie noch nie gegen Kiel. Das Ergebnis ist ein absoluter Witz. Das war wie Italien gegen Nordmazedonien. Aber wenn die Pille nicht reingeht, geht sie nicht rein.
Trotzdem sollte man nicht weinen, weil es wieder nicht klappt. Denn für die 1.Liga ist die Truppe noch nicht reif genug. Ich bin aber zuversichtlich, dass sie sich weiterentwickelt, wenn noch ein torgefährlicher Mann dazukommt.

Kuddel
5 Monate zuvor

Auch die Presse muss sich weiterentwickeln.

Micha Barbarez
5 Monate zuvor

Neben dem üblichen omnipräsenten „Walter Raus „ Gebrülle hier mal ein interessanter Kommentar zu einen möglicherweise alternativen Weg :

https://www.spiegel.de/sport/fussball/hamburger-sv-es-ist-zeit-etwas-neues-auszuprobieren-den-trainer-behalten-a-98ab743a-f4b2-4783-a817-6f9050db65bc

Ich selbst bin total unentschlossen . Ich weiß einfach nicht mehr was man noch machen soll . Ich wäre auch tendenziell dazu bereit einen zweiten Anlauf zu nehmen , aber die letzte Phase ist schon arg enttäuschend . Mal sehen wie die letzten Spiele so laufen

kbe1
5 Monate zuvor

Mein Text zum „Blogfoto“ würde lauten „Tim ich glaube unsere Zeit ist abgelaufen“.

Wie ich nach dem Lesen älterer Kommentare gesehen habe, hat Scorpion bereits auch geschrieben :
Tolles Titelbild.
O Ton: Boldt zu Walter: „Tim, unsere Zeit ist abgelaufen, jetzt gehts nur noch um die Ablöse“.“

Last edited 5 Monate zuvor by kbe1
letorge
5 Monate zuvor

Das die reinen Ballbesitz/Passquoten wenig Aussagekraft über den Ausgang der Spiele haben, sollte sich langsam rumgesprochen haben. Ginge es danach dürfte unter anderem Union Berlin niemals so gut dastehen.

Frank Müller
5 Monate zuvor

kicker:- ENTWICKLUNG INS NICHTS –
Boldt: wir sind eine sehr junge truppe und in der entwicklung..das ist längerfristig angelegt.
heißt zu Deutsch:
AB 2030 GREIFEN WIR ABER SO RICHTIG AN !

JEANLUCHH
5 Monate zuvor

Nein Scholle, es muss sich niemand weiter entwickeln!

Boldt und Mutzel haben niemals als Saisonziel einen Aufstieg formuliert. (Übrigens auch sonst niemand in der Teppichetage! Was macht eigentlich unser Spezialist für männliche Intimpflege, der Herr Jansen? Wurde der in letzterZeit mal in Hamburg gesichtet/gehört?)

Warum nicht? Ganz einfach: dann käme ein Nichtaufstieg nämlich einem Versagen gleich und würde die ursprüngliche Vertragsdauer durch Demission gefährden. Die Herren möchten schlichtweg über die gesamte Vertragsdauer ihr Salär einfahren, und zwar ohne unerwartete Unterbrechung!

Oder einfacher: wer kein Ziel definiert kann nicht versagen!!

So: wundert sich jetzt noch irgendjemand über das, was beim HSV passiert? Bzw nicht passiert?

Also ich nicht mehr!

Fans wollen den Aufstieg, aber die Vereinsführung??

Weit gefehlt! Der HSV hat mittlerweile den Charme eines Kaninchenzüchtervereins erlangt,
sorry!

Last edited 5 Monate zuvor by JEANLUCHH
Fuxi
5 Monate zuvor

Kurz für die Frauenfußball-Interessierten:

Die deutsche U19 hat gerade eben die Europameisterschaft in Tschechien erreicht – auf dramatische Weise. Gegen Finnland ging die deutsche Elf (ohne jegliche HSVerin) nach elf Minuten durch das erste Länderspieltor von Tuana Keles (Werder Bremen, 28 Bundesligaspiele, 0 Tore) mit 1:0 in Führung. Sechs Minuten später glich Finnland durch Oona Sevenius (HJK Helsinki) aus. Dabei blieb es, auch in der zweiten Halbzeit. Obwohl die Schiedsrichterin aus vier Minuten Nachspielzeit fast fünfeinhalb machte, reichte es nur noch zu einem Pfostentreffer von Ilayda Acikgöz (Eintracht Frankfurt II.) in der 93. Minute.
Also ging es ins Elfmeterschießen. Wilma Forsblom verwandelte als erste Schützin für Finnland. Ilayda Acikgöz glich für Deutschland aus. Dann traf Torschützin Oona Sevenius an und scheiterte am Pfosten. Der Vorteil für Deutschland war jedoch schnell dahin, denn der Versuch von Dilara Acikgöz (ebenfalls Eintracht Frankfurt II.) wurde von Sonja Ferm (FC Honka Espoo) entschärft. Dann trat Sonja Hillberg für Finnland an, doch Laura Dick (TSG 1899 Hoffenheim) parierte. Die nächste deutsche Schützin, Vanessa Diehm aus Hoffenheim traf die Latte. Es blieb beim 1:1 im Elfmeterschießen. Zum Glück parierte Dick auf gegen Laura Hillberg. Clara Fröhlich von Bayer Leverkusen (8 Bundesligaspiele unter Ex-HSV-Trainer Achim Feifel) als vierte deutsche Schützin schickte Ferm in die falsche Ecke und verwandelte zum 2:1 (3:2). Noora Juusela (Espoo) musste nun verwandeln. Aber wieder hielt Dick den Elfmeter, ihre dritte Parade in Folge, und brachte damit Deutschland zur EM.

Für Emilia Hirche, Larissa Mühlhaus und Sophie Nachtigall gibt es also noch eine Chance, zum Turnier mitzufahren. Vielleicht haben sie es in der eigenen Hand: Der Meistertitel in der Regionalliga Nord und der Erfolg in den Aufstiegsspielen gegen den Meister der Regionalliga Nordost (Türkiyemspor Berlin, Turbine Potsdam II. oder Union Berlin) wären starke Argumente.

Thomas Kirste
5 Monate zuvor

Moin Scholle
Wenn die Mannschaft spielt wie sie sollte, braucht es keinen Plan B.
Leider fehlen auch ein paar Spieler für dieses System.
Es braucht noch einen guten Stürmer und drei ballsichere außenspieler.
Und es tut mir auch sehr leid für den Jungen aber Jatta gehört einfach nicht in diese Mannschaft mit diesem System.
Ich bin schon davon überzeugt das dieses System Mit Walter und ein paar gute Spieler zum Erfolg führen kann

Frank Müller
5 Monate zuvor

LOB DES SYSTEMS ??
was nützt großer ballbesitz .ohne es zu ende zu spielen/abzuschließen?
die hohe passanzahl und der angekommenen pässe ergibt sich aus dem
sicherheits-quergeschiebe.
„der HSV spielt immer gleich“ –> daraus ergibt sich eine einfache durchschaubarkeit.
es wird immer noch behauptet, es gäbe führungs-spieler –> gibt es gar nicht.
der blog-autor bescheinigt z.b.Schonlau.. Meffert, Glatzel eine gewisse konstanz.
aber das ist alles. nur konstanz – aber KEINE führung.
er möchte auch, dass Walter situativ reagiert und einen plan B hat.
kann er nicht – hat er nicht.will er auch nicht.
Boldt hat auf mind. 4 positionen einen unzureichenden kader hingestellt/kreativ
fehlt zudem noch völlig.reicht übermäßig für urlaub..
nach neuesten erkenntnissen hat er die transfers Mutzel überlassen.
der fährt gleich mit (Malediven oder Fidschi-Inseln, egal).

Scorpion
5 Monate zuvor

Tolles Titelbild.

O Ton: Boldt zu Walter: „Tim, unsere Zeit ist abgelaufen, jetzt gehts nur noch um die Ablöse“.

Kosinus
5 Monate zuvor

Scholle bemängelt zu Recht schon seit Saisonbeginn, dass Walter keinen Plan B hat.

Woher also noch der Optimismus, dass Walter daran jemals was ändern wird?

Der VFB hatte es damals früh und rechtzeitig erkannt und die Reißleine gezogen, Wir belohnen die schwächste Performance aller Trainer und geben ihm ein weiteres Jahr….

Und nennt mir mal 4-5 Spieler, die Walter besser gemacht hat?

Wir bräuchten als Trainer einen Marke Streich.

Last edited 5 Monate zuvor by Kosinus