Beim HSV gilt das Leistungsprinzip nur im Sport

by | 27.09.22 | 109 comments

Was wohl los wäre, wenn der HSV statt Tabellenführer nur Fünfter der Tabelle wäre und parallel dazu den ganzen Stress rund das Sportliche unverändert Schlagzeilen produzieren würde? Ich bin mir ganz sicher, es hätte schon längst personelle Konsequenzen gehabt. Der Trainer wäre ziemlich sicher weg. Vielleicht sogar der Sportvorstand, der sich ja seit Monaten eng an den Trainer kettet und solidarisiert. Aber: Die Frage ist hypothetisch, denn der HSV hat aktuell sportlich im Ergebnis Erfolg. Zuletzt sogar sehr überzeugend. Trotz allem – muss man sagen.

Heute gab es den nächsten Termin, den ein funktionierender Führungsapparat nicht haben sollte: Der fristlos gekündigte ehemalige Sportdirektor stand als Kläger gegen seinen ehemaligen Arbeitgeber vor Gericht und forderte über seinen bis Juni 2023 laufenden Vertrag hinaus weitere 400.000 Euro Abfindung dafür, dass er vom HSV gefeuert wurde. Wobei: Gefeuert und mit abfälligen Äußerungen seines Vorgesetzten Jonas Boldt abqualifiziert. Letzteres ist auch der Faktor, der Mutzel vor Gericht beste Chancen einräumt.

Tatenlosigkeit kostet den HSV Millionen

Parallel hierzu hinkt der zweite Vorstand, Dr. Thomas Wüstefeld weiter seinen großspurigen Ankündigungen hinterher. Am 2. August hatte Wüstefeld proaktiv und ungefragt angekündigt, binnen zehn Tagen die Bürgen für den notwendigen 23-Millionen-Euro-Kredit für die Stadionsanierung zu präsentieren. Aus zehn Tagen sind bis heute 65 Tage geworden – ohne realistische Aussicht auf Erfolg. Im Gegenteil.

Stattdessen wurden immer neue pikante Details rund um Wüstefeld und die Führungsgremien bekannt. Dass auf Vorstandsebene lange nicht mehr zusammengearbeitet wird, sondern zunehmend daraufhin, den anderen loszuwerden – man kann es nicht einmal mehr als offenes Geheimnis bezeichnen, so deutlich ist das. Nicht zuletzt seit der E-Mail Wüstefelds, in der er sich dem Aufsichtsrat als Alleinverantwortlichen anpries. Im Zusammenhang mit Aufsichtsratsboss Marcell Jansen und seinen sechs Kollegen von Kontrolleuren zu sprechen, verbietet sich inzwischen. Aktuell verliert der HSV mit jedem Tag weiter an Glaubwürdigkeit.  Und Die Kontrolleure schauen tatenlos zu. 

Würde man die HSV-Politik in Tabellenform transportieren, der HSV wäre zweifellos weit abgeschlagen auf einem Abstiegsplatz. Einen Sponsor (Telekom / 1,5 Millionen Euro im Jahr) soll bereits abgesprungen sein. Weitere könnten folgen. Mit anderen Worten: Die HSV-Führung hinkt dem Sportlichen nicht nur hinterher, sondern darf sich bei Mannschaft und Trainer dafür bedanken, dass hier nicht schon alles eskaliert ist. Die Frage ist nur, warum bleibt alles unbewertet? Wie kann es sein, dass sich der Aufsichtsrat in Sachen Stadionsanierung so von einem Vorstand vorführen lässt?

Beim HSV müssten sich die Entscheider eigentlich selbst entlassen

Fragen, die sich inzwischen auch Partner des HSV stellen. Und damit kommen wir zu dem Teil, der dem HSV den größten Schaden zufügt. Oder anders formuliert: Der HSV gewinnt zwar die Spiele auf dem Rasen, aber er verliert täglich abseits des Rasens. Image, Glaubwürdigkeit – und inzwischen auch finanziell. Abfindungen für Fehleinkäufe und vorzeitig abgegebene Spieler, Abfindungen für Mitarbeiter, Sponsoren kosten den HSV hochgerechnet seit Sommer schon deutlich mehr als zwei Millionen Euro. Dazu kommen noch das Monatsgehalt von Mutzel bis zum Vertragsende 2023 sowie seine noch zu verhandelnde Abfindung. Die Note für diese Arbeit? Die muss erst noch erfunden werden.

Das Hauptproblem ist, dass sich die Entscheider in diesem Fall selbst entlassen müssten. Aber das geht eben nicht so schnell von der Hand wie die Entlassung eines anderen. Siehe Mutzel. Oder die gefühlt 100 Trainer in den letzten 20 Jahren…

Auch nicht gut: Dass Boldt immer wieder nach Siegen einen neuen Vertrag für Trainer Tim Walter ins Gespräch bringt, ist ebenfalls fragwürdig. Aber Boldt hat als Tabellenführer zumindest Argumente. Trotzdem nervt mich dieses politische Geschacher. Denn Boldt ist Angestellter des HSV und als Vorstand ausschließlich dem HSV zu dessen Vorteil und Erfolg verpflichtet – nicht dem Trainer als einen seiner Befürworter. Oder sieht irgendjemand hier die Gefahr, dass Walter dem HSV weggekauft wird oder von sich aus hinschmeißt? Ich nicht.

Von daher darf der HSV in diesem Bereich Geduld beweisen, während das Drumherum dringenden Handlungsbedarf hat. „Wüstefeld, muss liefern“ hieß es gerade bei den Kollegen. Und ich würde diese Forderung erweitern, denn: ALLE müssen liefern. IMMER: Also Vorstand, Aufsichtsrat, Trainerteam, Mannschaft. ALLE! Und wer das nachweislich nicht schafft, muss gehen. Also: Jansen, all seine Aufsichtsratskollegen, Wüstefeld – Stand heute haben sie keine Berechtigung mehr, beim HSV ihre jeweiligen Ämter auszuüben. Oder habe ich eine Leistung oder irgendeine positive Entwicklung übersehen …?

Ab Mittwoch zählt nur noch das Spitzenspiel in Hannover

Sportlich hat der HSV am Freitag einen harten Gang vor sich. Und von morgen an werden wir uns (hoffentlich!) auch wieder vollumfänglich dem sportlichen Bereich widmen. Sicherlich mit ein paar Ausnahmen im Communitytalk, wo ihr die Fragen stellt. Aber von meiner Seite wird es ab morgen nur noch um das Duell am Freitag bei Hannover 96 gehen.

Bis dahin!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Darmzotte
4 Monate zuvor

Eigentlich müsste Boldt für den Schaden, den er dem HSV in der Causa Mutzel aufs Fahrlässigste zugefügt hat, persönlich haften.

Aber nichts beschreibt Boldts Persönlichkeit besser als diese Posse.

Um sich selber besser darzustellen, hat er Mutzel geopfert und dessen Ruf geschädigt. Genauso geht er auch im Falle Walter vor. Es ist offensichtlich, dass sich beide abgesprochen haben, um sich jeweils einen Fürsprecher ins Team zu holen. Am Ende sollen neue Verträge stehen.

Boldt ist der HSV scheißegal, ihm geht es nur um sich. In seinem sportlichen Bereich wurde das Geld für die Stadionsanierung verpulvert und zweckentfremdet. Als Vorstand trägt er auch dafür die Verantwortung.

Jörg Brettschneider
4 Monate zuvor

Ich frage mich weiterhin:

Wie laufen die Gespräche mit Kühne???

Man hört, Jansen und Co wollen sich ggf. Ende des Jahres wieder mit Kühne-Vertretern treffen. Aber man hat beim HSV „weiterhin seine Position“ (Zitat Jansen).

Ich frage mich in diesem Zusammenhang auch:

Hat Jansen den Schuss nicht gehört???

Wennn ich als Fast-Pleite-Organisation die Chance habe, von einem Star der deutschen Wirtschaft – und nichts sonst ist Kühne – viel Geld zu bekommen, dann muss ich alles, was in meiner Macht steht, tun, um dieses Geld zu bekommen!

Was macht Star-Unternehmer Jansen?
Er hält Kühne hin wie einen Schüler.

Wie unprofessionell, unseriös und HSV-schädlich ist das?

Der HSV braucht endlich eine erfahrene, seriöse und fachkompetente Führung. Jansen fehlt es für seinen Job an allem. Ein erfahrener Mann (gerne auch Frau) hätte niemals eine Person in den Vorstand geholt, von dem er geschäftlich womöglich abhängig ist (Wüstefeld).

Jansen hat sich wahrscheinlich nichts dabei gedacht. Seiner fehlenden Erfahrung (aber sicher nicht nur der) ist es auch zuzuschreiben, dass er die Dinge (Kühne, Wüstefeld, Stadionsanierung u. a.) einfach so laufen bzw. den Vorstand dilettieren lässt und keine Führungs- und Entscheidungsstärke zeigt.

Warum gibt es niemanden im HSV, der einschreitet?

Am langen Ende machen sich alle Verantwortlichen straf-, haftbar und regresspflichtig. Als Ruine bleibt die Organisation zurück, die sie „führten“; nur der HSV.

Mittlerweile dürfte jedem klar sein, was ich meinte, als ich sagte, schlechter als unter dem HSV e. V. kann es dem HSV-Fußball unter Kühne gar nicht gehen. Im Gegenteil. Kühne weiß, wie man – auf der langen Bank – Erfolg hat. Möge er gerne seine Leute einsetzen. Bessere findet der HSV e. V. niemals, never!

Andere Clubs würden sich die Finger nach so einem erfolgreichen und seriösen Mann lecken. Nur der HSV schafft es nicht, eine solche Jahrhundertchance zu nutzen. Statt Gespräche zu forcieren, „hat man seine Position“. Lächerlich.

Kühne ist kein Windhorst! Um das ganz klar herauszustellen. Windhorst ist windig und hat sich bei Hertha zum „Horst“ gemacht. Kühne wird das beim HSV nicht passieren.

Einen „Horst“ haben wir trotzdem. Und der heißt Jansen, nicht Janson.
Wobei die Sylvesterallee immer mehr zur Sesamstraße wird…

alwaysHSV
4 Monate zuvor

Da zeigt Scholle ja heute mal klare Kante. Boldt, Wüstefeld, Jansen und der komplette AR müssen sofort weg. Ich frage mich nur: wer führt den HSV denn dann ab sofort? Geeignete Kandidaten für die jeweiligen Positionen laufen ja nicht massenhaft auf der Straße rum und es soll ja dann auch nicht irgend wer die Jobs übernehmen sondern jeweils Kandidaten die die entsprechenden Fähigkeiten mitbringen und es schaffen den HSV wirtschaftlich in die Spur zu bringen sowie sportlich auf dem derzeitigen Kurs zu halten. Hier können sich beispielsweise sicher viele noch erinnern wie lange die Suche nach einem Sportchef schon einmal gedauert hat.
Es darf jedenfalls kein Vakuum entstehen. Auch die Gespräche mit Kühne müssen forciert werden was dann ja auch entscheidenden Einfluss auf die wirtschaftliche Gesundung haben könnte.

juke
4 Monate zuvor

Boldt ist als Vorstand eine Niete und untragbar für den HSV. Soviele teure Fehlentscheidungen wie dieser Mann zu verantworten hat kann kein Verein der Welt ausgleichen!!
Ich denke. ein jeder User kennt die Fakten die ich hier nicht wiederholen muss.
Boldt ist für 3 Jahre Nicht-Aufstieg und dadurch für Millionen Euro Mindereinnahmen verantwortlich. D.h. sofortige Entlassung!

Ralf Lübbe
4 Monate zuvor

Wüstefeld muss weg. Man kann Tim Walter doch einen neuen Vertrag geben. Der sich dann verlängert wenn der HSV aufsteigt. Wenn nicht läuft der alte aus. Kein Risiko. Warum kann man eigentlich Mutzels Vertrag einfach auslaufen lassen. Man stellt ihm ein Büro zu Verfügung und darin kann er meinetwegen Bilder malen. Billiger als wenn man eine Abfindung zahlt. NUR DER HSV!!!

Last edited 4 Monate zuvor by Ralf Lübbe
Kosinus
4 Monate zuvor

Es nervt diesen Blog zu lesen, weil er leider so wahr ist.

Ich bin kein Experte im Bereich Corporate Governance, habe aber mal gehört, dass der Aufsichtsrat nun auch in Deutschland viel schneller für Fehlverhalten/Versagen haften kann. Vielleicht wäre das mal eine Möglichkeit sämtliche Selbstdarsteller und Totengräber des HSV loszuwerden und die entstandenen Schäden teilweise wieder reinzuholen.

Es lebe der sportliche Bereich, fragt sich nur: Wie lange kann er sich diesem toxischen Umfeld (Jansen & Wüstefeld & Dinsel) noch entziehen ?

Last edited 4 Monate zuvor by Kosinus
Nico
4 Monate zuvor

Generell klingt es hier so als hätte Jonas Boldt die berüchtigten Aussagen über Mutzel erfunden.
Ohne Frage, diese Aussagen waren extrem deplatziert und gehören nicht an die Öffentlichkeit, aber wenn dem so war, hat er doch im Sinne des HSV gehandelt.
In Boldts Augen scheinen da grobe Fehler bei der Ausübung des Jobs begangen worden zu sein. Da ist es doch richtig gerichtlich gegen eine derart hohe Abfindung vorzugehen.
Intern muss die Causa Mutzel doch diskutiert worden zu sein oder hat Boldt die Kündigung geschrieben und als einziger unterschrieben?

Versteht mich nicht falsch, ich will das ganze Chaos nicht schönreden.
Hier wird aber nur draufgehauen, weil wieder mal ne dicke Abfindung im Raum steht und das gefundenes Fressen für die Boldt Gegner ist.

Last edited 4 Monate zuvor by Nico
bahrenfelder
4 Monate zuvor

Um es in Svenni Freeses Stimme zu sagen, IHR MACHT MICH PEINLICH

Der HSV hat seit Jahren keine Führungsetage. Damit ist gemeint, keine Aufsichtsratspersonen die etwas bestimmen könnten. Der HSV wird geführt von Personen die erst einmal an sich denken und sich dementsprechend gut verkaufen wollen. Der HSV pendelt so daher und es über Jahre gut gegangen. Wir können nur alle hoffen das es solange gut geht bis der HSV wieder Personen hat die es richten werden.

Zum Thema Boldt und seine „Schuld“ in Bezug auf Wüstefeld und Mutzel möchte ich hier nichts sagen. Ich bezweifle auch das irgendjemand etwas Wahrhaftes bzw. sinnvolles dazu sagen könnte. Was sich hinter den Gardinen abspielt wissen wir doch alle nicht.

Fazit:
Der HSV, also wir die sich zu HSV bekennen, können gerne aufsteigen, der sportliche Erfolg ist gegeben, der wirtschaftliche hat ziemlich viele ?????

Und gerade deswegen freue ich mich über jeden Sieg und werden auch weiterhin ein bis drei Hüpfer machen. Was am Ende dabei rauskommt, sehen wir am Ende. Schuld hat immer der andere.

Bastrup
4 Monate zuvor

Danke für den Blog Scholle.
In Abwesenheit einer echten Führungsfigur hat die komische HSV Organisation eine gewisse Eigendynamik entwickelt.

Jansen muss sich aus meiner Sicht vor allem die Frage gefallen lassen, warum er nie einen VV installiert hat.

Jörg Brettschneider
4 Monate zuvor

Volle Zustimmung, Scholle!

Dem heutigen Blog ist nichts hinzuzufügen.

Grantler3006
4 Monate zuvor

Die Seilschaften zwischen Wüstefeld und Jansen sind so stark gebunden, dass es, davon bin ich überzeugt, ohne mich in der Gesetzgebung von AG‘s, ist strafbar. Warum der Aufsichtsrat oder die Aktionäre bzw. Die Vereinsgremien nicht endlich handeln ist mir ein Rätsel . Es kommt mir fast so vor, dass alle irgendwo Leichen im Bauch des Volksparks haben und sich hinterfotzig auf Kosten des HSV mit Dreck beschmeißen, damit diese Typen im Amt bleiben.
Wüstefeld arbeitet pro Bono, kostet also nichts, weg mit ihm. Jansen und Co müssen kontrolliert werden, bis ins kleinste Detail, denn der Rat kommt seinen Pflichten auf keiner Ebene nach. Für Boldt sollte man frühzeitig einen Nachfolger suchen. Und es muss schnell eine außerordentliche Mitgliederversammlung stattfinden, damit die Dominosteine fallen! Schnell, damit die Fußballer nicht doch noch ein Alibi für under Performance erhalten.

Negan
4 Monate zuvor

Ich habe hier gelesen, dass der HSV durch 5 Jahre Aufenthalt in Liga 2 total abgehängt ist. Sehe ich gar nicht so. Ich sehe eine homogene Truppe, mit vielen jungen Spielern, die sogar zum großen Teil dem eigenen Nachwuchs entsprangen. Ein Team mit viel Potenzial, dem ich aus den letzten 5 Jahren am ehesten einen Klassenerhalt in Liga 1 zutraue.

Kopite
4 Monate zuvor

Bravo, Scholle! Genauso isses, Wort für Wort 1887-%ig richtig!
Und trotzdem tut sich – nix!
Nicht zu fassen…

Last edited 4 Monate zuvor by Kopite
Blumi64
4 Monate zuvor

Warum muss man fast eine Millionen aus dem Fenster werfen nur um EINEN Mitarbeiter loszuwerden?
Herr Boldt als Verursacher bitte zahlen Sie das aus Ihrer Privatschatulle.
Es ist seit 15 Jahren bei uns immer die gleiche Schei….Eitelkeiten, Selbstdarstellung und eigene Pfründe sichern.
Echt zum 🤑

Blumi64
4 Monate zuvor

Cooli bambuli
Guter Blog diesmal

Kosinus
4 Monate zuvor

https://m.bild.de/sport/fussball/hsv/hsv-mutzel-vor-gericht-geht-der-poker-des-aufsichtsrats-auf-81454836.bildMobile.html?t_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F

Es ist doch dermaßen klar, dass Mutzel im Januar Recht bekommen wird, so wie der Richter heute auch durchblicken ließ.

Meine Güte neben einem unfähigen Aufsichtsrat hat der HSV auch noch Anwälte ohne Realitätssinn…..

Last edited 4 Monate zuvor by Kosinus
Norbert Schröder
4 Monate zuvor

Guter Blog
Der AR incl Jansen sind nicht fähig zu agieren, zu handeln. Nicht einmal ihre eigene Demission bekommen die gebacken.
Weg ducken und Zeit untätig verstreichen lassen, mit der Hoffnung, daß die Zeit alles klärt.
Ich hoffe der Druck von außen wird schnell sichtbarer. Nichts scheuen Verantwortliche mehr als Öffentlichkeit bzw. Transparenz.

Meine Hoffnung ist, daß die sportliche Wagenburg, von Walter gepflegt und gehegt, weiter hält und 96 geschlagen wird.

MeinVerein2021
4 Monate zuvor

Wow, Klartext im Blog! Der Text gefällt mir.

Calimero
4 Monate zuvor

Sehr guter Blog und viele konstruktive Kommentare. Bis auf die üblichen Verdächtigen, die leider unbelehrbar sind.

Jovanic Hugental
4 Monate zuvor

Früher oder später holt das Führungsdesaster den sportlichen Bereich ein. Spätestens wenn es mal nicht mehr so rund läuft werden schlechte Entscheidungen der Clubführung auch zu schlechten Ergebnissen auf dem Rasen führen. Das ist lediglich eine Frage der Zeit.

Schaut man sich die Trainingsvideos an fällt das bedingungslose Engagement der Spieler auf. Kein Spieler lässt sich hängen. Die Jungs geben in jeder Sequenz Vollgas. Zu verdanken ist dies sicherlich den Führungsqualitäten des Trainers denn lange Zeit sah das anders aus beim HSV.

Die Intensität der Arbeit in spielähnlichen Situationen ist hervorragend und dennoch fehlt mir bislang jener Aspekt für den Ricardo Moniz verantwortlich gewesen ist als Techniktrainer. Die Verantwortung für die individuelle fußballerische Weiterentwicklung wird bisher noch zu sehr in die Hände der Profis gelegt.

Interessant wäre es zu erfahren ob Reis als ehemaliger Spieler des FC Barcelona noch Extraschichten macht und ob er von den Trainingserfahrungen die er in Barcelona gesammelt hat in Hamburg profitiert.

Aleksandar
4 Monate zuvor

Das Hauptproblem ist, dass sich die Entscheider in diesem Fall selbst entlassen müssten.

Das ist die ganze miseria …….

Ballholer
4 Monate zuvor

Lieber Scholle, vielen Dank für diesen fundierten und sehr guten blog ! Meine Kritik an Dir in den letzten Wochen, nehme ich hiermit ausdrücklich zurück ! Diese war meinerseits sehr emotional geleitet, da ich eben sehr am HSV hänge (seit 1974 – da war ich 12 – übrigens…) Schon mit der Deiner Überschrift – „Beim HSV gilt das Leistungsprinzip nur im Sport“ hast Du mich heute Abend komplett abgeholt, wie es so schön im „Neu-deutschen“ heißt 🙂 Danke dafür ! Was sich auf der Vorstandsebene gerade beim HSV abspielt spottet leider jeder weiteren Beschreibung und lädt nur noch zum Fremdschämen ein…Ich frage mich ernsthaft, warum ein Wüstefeld und ein Jansen überhaupt noch im Amt sind ! Diese beiden Herren bringen leider keinerlei Leistung und beschädigen den Verein mit jedem weiteren Tag nachhaltig ! Pro Kühne ! Nur der HSV !

ParryHotter
4 Monate zuvor

Mutzel war immer der peinliche Taschen Billardspieler für manche „sachlichen“ Kommentarhuster, aber nun diesen aalglatten Wüstefeld A…lecker und selbstoptimierende Oberpetze als Anlass zu nehmen, den noch widerlicheren Ober Ober Ober Selbstoptimierer und Heimschläfer Boldt ans Bein zu p…..sagt viel über diese lächerliche Community aus……U.H. fühlt sich bestätigt….

Last edited 4 Monate zuvor by ParryHotter
Blumi64
4 Monate zuvor

Warum verdient eigentlich ein Sportchef 28T€????
Das ist ja mehr als ein Bundeskanzler oder Oberarzt und wahrscheinlich mehr als einige Spieler die ja eigentlich die Hauptdarsteller sind.
Und Gehaltszahlung bis Juni 2023 und 100T€ Abfindung abzulehnen zeigt, das auch bei allen Protagonisten der Verein hinter den eigenen Interessen steht.
Alles scheinheilige Rautenküsser

Aleksandar
4 Monate zuvor

https://www.mopo.de/sport/hsv/startelf-chance-gegen-hannover-kittel-kaempft-um-seine-hsv-zukunft/

Ich bin sehr gespannt. Kittel und Kämpfen im Fußball ist für mich wie Ailton und verständliches Deutsch im Interview.

Oder macht der Kittel doch den Hunt für zwei weitere Jahre der Entspannung in seiner Oase?

Jörg Meyer
4 Monate zuvor

Wer mal ernsthaft hätte gedacht das Tim Walter unser bester Mann beim HSV ist?

Last edited 4 Monate zuvor by Jörg Meyer
FRANZ HOELSCHER
4 Monate zuvor

KICKER: „FC Schalke 04 bereitet sich auf „Worst-Case-Szenario“ vor“ – das wäre doch ein Anfang auch für uns ! Oder hat Wüstefeldt bereits ein Sanierungsprogramme vorgelegt?

Frank Müller
4 Monate zuvor

BOLDT MÜSSTE ZAHLEN….
Er ist Verursacher vom Rausschmiß von Mutzel.
Ihm in Rechnung stellen:
1. Mutzels Gehalt bis 23.: 2.die außerdem geforderten 400T wegen Rufschädigung
durch abqualifizierende Äußerungen durch Boldt.

Paulinho
4 Monate zuvor

Ich möchte ja auch eine andere (echt professionelle) Führungsetage. Aber wer sollte die Boldts und Wüstefelds ersetzen. wer ist frei und hat Lust auf Hamburg. Mislintat? wackelt der? Oder weiss jemand endlich mal die Lösung? Abräumer vllt.? Als Spitzenreiter der Zweiten sollte der HSV etwas an Attraktivität zugelegt haben.

Norbert Schröder
4 Monate zuvor

Der BL Tabellenführer verlängert heute mit seinem Trainer.
Beim HSV, Tabellenführer in der BL2, wird durch den unfähigen AR ( unfähig in allen Bereichen) eine Trainer Vertragsverlängerung verhindert.

alwaysHSV
4 Monate zuvor

Denkt man an die vergangene Saison gab es doch kaum einen Tag an dem hier nicht der Rauswurf von Tim Walter gefordert wurde. Offenbar sind diese Stimmen inzwischen ziemlich verstummt. Fragt sich, ob die damaligen Kritiker ihn inzwischen mit anderen Augen sehen oder ob ihnen angesichts des recht erfolgreichen Saisonstarts (wenn auch nicht regelmäßig Topleistungen gezeigt wurden) die Argumente fehlen oder sich derzeit eher auf die Turbulenzen im Vorstand inklusive Stadionsanierung konzentrieren?