Auch eine Lehre der Niederlage: Die zweite Reihe des HSV steht bereit

von | 28.02.22 | 166 Kommentare

Die Niederlage gegen Werder Bremen passt irgendwie nicht rein. Sie ärgert. Mich auch, weil sie absolut nicht nötig war. Und schon am Mittwoch, also nur drei Tage nach dem 2:3 gegen den Nordrivalen, geht es im Viertelfinale des DFB-Pokals gegen den Karlsruher SC nicht nur um den Halbfinaleinzug, es geht zugleich auch um viel Geld. HSV-Trainer Tim Walter, der nach der verpassten Chance, den Topfavoriten Bremen hinter sich zu lassen und die Tabellenspitze zu übernehmen, die Mannschaft gelobt hatte, wird sich intern bemühen müssen, die Köpfe der enttäuschten Spieler wieder frei zu bekommen. Wie gegen Abstiegskandidat SV Sandhausen (1:1) reichte auch diesmal nur eine gute Halbzeit – trotz deutlicher Steigerung in der zweiten Halbzeit – nicht zum Sieg. 

Trotzdem es schon am Mittwoch die nächste große Aufgabe gibt, komme ich heute nicht drumherum, die Elfmeterauslegung bei so genannten Handspielen zu diskutieren. Vorstand Jonas Boldt macht das auch (siehe Video). Und wie Boldt werde auch ich hier die Schiedsrichter-Auslegungen nicht als generellen HSV-Nachteil bewerten. Im Gegenteil: Der HSV hat ebenso davon profitiert, wie er einstecken musste. Aber mich nervt diesenu8nrealistische Auslegung generell. Wenn ich als Abwehrspieler einen Meter vom Gegner entfernt stehe und jedes Mal die Arme hinter dem Rücken verstauen muss, um keinen Handelfer zu riskieren, nehme ich mir jede natürliche Bewegung.

Handspielentscheidungen müssen nachvollziehbarer werden

Und bei Meffert gestern war es eine absolut natürliche Bewegung, ohne dass er seine Abwehrfläche maßgeblich (und schon gar nicht mutwillig!) vergrößert hat. Da auf Elfmeter zu entscheiden ist einfach weltfremd und schadet dem sportlich-natürlichen Ausgang der Partie. Ich bin in diesem Thema bei dem Vorschlag, der nun schon von vielen Trainern und Spielern gemacht wurde: Setzt doch bitte einen Ex-Profi oder einen erfahrenen Fußballer mit in den Kölner Keller, der den VARs dieser Welt in solchen Situationen erklärt, welche Bewegung natürlich und somit nicht fahrlässig – geschweige denn mutwillig – ist. Zu oft fehlt den Verantwortlichen genau hier das entscheidende Gespür für die Szenen. 

Oder wie sagte es Sky-Experte Torsten Mattuschka:

Auch Trainer Walter weiß, dass die Diskussionen um schwer nachvollziehbare Handregeln im Fußball unnütze Energie kosten. Alles in allem gleichen sich die umstrittensten Regeln für jedes Team im Verlauf einer Saison aus: Mal kommen sie als Bestrafung über einen, mal sind sie eine Art Belobigung. „Wir akzeptieren diese Entscheidungen, wir müssen sie aber nicht gutheißen“, befand der HSV-Coach sicht- und hörbar genervt ob der zwei Videoentscheide. Und ich will auch gar nicht zu weit auf das Derby zurückblicken.

Die Auslegung, was nun Handelfer ist und was nicht, wird sowieso bei egal welcher Regelung nie einwandfrei sein. Aber mich nervt es. Ich würde lieber mal ein Handspiel durchgehen lassen, als jede kleine Berührung über 3000 Zeitlupen-Wiederholungen ausfindig zu machen und Elfer zu geben. Also anders als im Derby. Und ja, der Schock des frühen Elfmeter-Gegentores mag auch zum zerfahrenen Auftritt in der ersten Hälfte beigetragen haben. Aber die erste Halbzeit machte auch deutlich, dass der HSV es schwer hat, wenn der Gegner die Räume geschickt zustellt und seinerseits früh attackiert.

Daran muss Walter mit seiner Mannschaft arbeiten. Genau DAS dürfte der nächste zu nehmende Entwicklungsschritt dieser jungen Mannschaft sein, die Walter nicht aufhörte, zu loben. Und das zum Teil zurecht. Denn die Power und der Mut, nach Rückschlägen immer wieder aufzudrehen, waren auch diesmal da. „Diese Niederlage wirft uns nicht um“, sagte Torjäger Robert Glatzel trotzig, nachdem er sich über das nicht anerkannte Tor geärgert hatte. „Wir sind trotz all der Nackenschläge in dieser Partie immer wieder zurückgekommen.“

Walter baut seine Spieler auf – und hat Ersatz parat

Walter sprach derweil von einem „tollen Spiel“, von „jugendlichen Eifer“. Und er spricht davon, dass sie es „grandios gemacht haben“. Sein junges Team ist jedoch noch nicht da, wo er es haben will. „Unabhängig vom Ergebnis war auch dieses Spiel wieder eine Weiterentwicklung der Mannschaft“, sagte er. Walter ist überzeugt: „Unsere Art und Weise wird sich irgendwann auszahlen.“ Und ich finde ehrlich gesagt, das hat es schon. Und sollte der HSV die letzten verbliebenen zehn Spiele so spielen wie die gerade gespielten letzten zehn Partien – dann wird es am Ende auch zu Großem reichen können. Angefangen mit dem schwierigen DFB-Pokal-Viertelfinale am Mittwochabend gegen den Karlsruher SC.

Ich muss aber im Nachgang zum Werder-Derby noch einmal meinem Bremer Kompagnon Giuseppe gratulieren. Zudem muss ich sagen, dass ich positiv überrascht war, wie sich Josha Vagnoman nach fünf Monaten Pause sofort eingefunden hat. Denn der junge Rechtsverteidiger wird am kommenden Zweitligaspieltag spätestens – eventuell ja auch schon im Pokal gegen den KSC – Moritz Heyer vertreten. Der ist nämlich nach seinem taktischen Foul gegen Werder mit er fünften Gelben Karte gesperrt. Ob Vagnoman schon im Pokal eingesetzt wird, um sich für Sonnabend einzuspielen? Walter ließ die Frage unbeantwortet. Und ich gehe davon aus, dass Heyer spielen wird, während Vagnoman im Laufe des Spiels kommen wird. Aber wichtig nach gestern ist nur: Vagnoman ist fit. Denn ein Heyer-Ausfall tut (mir zumindest) doppelt weh.

Ebenfalls spannend finde ich, dass sich offenbar David Kinsombi noch einmal aufschwingt, sportlich einen Stammplatz einzufordern. Denn die Auftritte zuletzt in Sandhausen und auch gegen Werder haben deutlich gemacht, dass der Mittelfeldspieler in Partien, in denen ein Sechser reicht, die Acht durchaus effektiv ausfüllen kann. Zuletzt sogar besser als der bis Sandhausen bärenstarke Ludovit Reis. Aber auch sonst haben sich mit Manuel Wintzheimer und Giorgi Chakvetadze weitere Spieler aus der zweiten Reihe in den letzten Wochen absolut empfehlen können. Ergo: Personell geht es dem HSV aktuell gut. Und auf die Kaderbreite wird es gerade zum Ende der Saison noch einmal ankommen. Davon bin ich fest überzeugt.

In diesem Sinne, bis morgen.

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Alex
2 Monate zuvor

Ihr könnt hier verschlafene Halbzeiten analysieren, weiter von Entwicklung fabulieren und zweite Reihen stark reden, aber es nützt alles nix. Am Ende des Tages 🤭 wird wieder mal ein frei drehender Übungsleiter seine persönliche Agenda über den sportlichen Erfolg des Vereins stellen und zuverlässig verhindern, dass der HSV die zweite Liga verlassen kann.

Und das obige Zitat der sympathischen Vereinslegende bringt uns auch gleich zu einer möglichen Lösung, wie man eine fünfte 🙈 Zweitligasaison noch verhindern könnte: Sofortige Entlassung von Tim Walter und Übernahme durch Horst Hrubesch als Interimstrainer. Diesmal eben nicht nur als Alibi, um den Arsch von Jonas Boldt zu retten, sondern rechtzeitig genug, um noch eine realistische Chance für einen Turnaround zu erhalten.

Ich weiß ja, dass sämtliche Experten diesen Vorschlag gleich lautstark belächeln und als unsinnig abtun werden, aber ich möchte nicht in eurer Haut stecken, wenn man am letzten Spieltag nach Rostock fährt und unbedingt gewinnen und auf die Niederlage von den Konkurrenten hoffen muss, weil man es vorher wieder verdaddelt hat.

Und so wird der Fokus erstmal wild orkend auf Mittwoch gelegt, um sich irgendwie ins Pokalhalbfinale durchzurumpeln, um danach wieder so dümmliche Floskeln zu bemühen, wie dass man sich von Punkten und Tabellen freimachen muss und sich am Ende dafür (wofür nochmal?) belohnen wird. Bis alles wieder zu spät ist und laut rumgejammert wird. Vielleicht mal nicht in diesem Sinne… ENDE

Last edited 2 Monate zuvor by Alex
Seriöser Kritiker
2 Monate zuvor

Moin Scholle, ich finde das Gerede von der „jungen Mannschaft“ etwas komisch, wenn das Durchschnittsalter der Elf auf dem Rasen 25 Jahre beträgt.

Ebenso seltsam erscheint mir dein Vorschlag, einen Ex-Profi in den Videokeller zu beordern. Ich nenne die Gründe:

  1. Auch Schiedsrichter haben ggf. Früher Fußball gespielt oder tun es jetzt noch. Kann man alles nachlesen.
  2. Schiedsrichter wissen genau, was eine natürlich und was keine natürliche Hand- und Körperbewegung ist. Warum? Weil sie das lernen. Es gibt Lehrgänge, wie gesagt sehr oft Fußballerfahrung und noch dazu gibt es noch die Erfahrung als Schiedsrichter.

Mein Fazit: es ist bequem und sichert Applaus, das „MiMiMi“ von Walter nachzuplappern. Mehr Substanz erhalten die Aussagen dadurch nicht.

Schönen Abend!

Rotkaeppchen1966
2 Monate zuvor

18/19 war es das Spiel gegen Darmstadt, das nach 2:0 Führung die Partie und die Restsaison kippte, 19/20 das in Stuttgart nach 2:0 und 20/21 in Hannover nach 3:0 (!!!).
Vielleicht sollte man sich daran festhalten, dass gegen Bremen nichts verloren und verspielt wurde und der Erzrivale von der Weser den HSV bei „normalem“ Spielverlauf mit schlüssigen Schiedsrichterentscheidungen nicht besiegt hätte.
Aber hätte, hätte – der HSV steht einmal mehr vor richtungsweisenden Partien – und wenn sie wirklich die Dämonen der Vergangenheit aus dem Volkspark vertreiben wollen, müssen sie morgen gegen den KSC und Samstag in Nürnberg siegen.
Sicherlich – diesem Team wäre ein 4. Platz nicht so anzulasten wie den sicherlich besser besetzten HSV Mannschaften der Jahre zuvor.
Nur – aus diesem Dauertief kommt man nur über den Aufstieg wieder raus – und noch haben es die Jungs in den Füßen.
Es wäre unendlich schade, wenn diese junge entwicklungsfähige Mannschaft, aus der Walter bisher so viel raus geholt hat, den HSV zum 4x auf Rang 4 einreihen würde.
Da hilft im Enddefekt trotzem alle Sympathie nicht weiter – es wäre mal wieder typisch.
Die übliche Parole vom „Hamburg, aufstehen, kämpfen und siegen“ ist in diesen Zeiten unangebracht, aber nun muss es sich einmal mehr zeigen, ob dieser oft beschworene „neue HSV“ neben seiner fußballerisch und spielerischen Entwicklungsfähigkeit auch die Widerstandsfähigkeit für zwei Halbzeiten einer Partie besitzt.
Wie ein kluger Manager mal sagte: In der Saisonphase ab dem März kannst du fast alles taktische, spielerische etc. fast über den Haufen schmeißen, jetzt geht es fast nur noch über Mentalität, Willen, Resistenz u.s.w..
Wir werden ab morgen sehen, ob der HSV in diesen Punkten, die in Hamburg angesichts der letzten Jahre verpönt schienen, mal endlich eine Entwicklung zeigt.

Kuchi
2 Monate zuvor

Achtung Leute,
wir haben Rückrunde und befinden uns in der jährlichen Schwächephase zur falschen Zeit, in der wir wieder alle Möglichkeiten und Chancen verspielen werden.

Zwar sind die Elfmetertore der Bremer am Ende entscheidend gewesen. Ich konnte aber, auch in der 1. HZ, nicht erkennen, dass die Bremer alles an die Wand spielen. Die optische Überlegenheit fand seine Ursache im katastrophalen Auftreten der Hamburger.

Ich befürchte auch, dass das Pokal-Spiel verloren geht. Obwohl die Chancen auf das ganz große Ding so gut stehen wie seit Jahrzehnten nicht mehr, nachdem die Dauersieger Bayern und Dortmund (8 Titel in den letzten 10 Jahren) schon raus sind.

Wir können uns heute schon die Ausreden ausdenken, warum es wieder nicht klappt. Zu unerfahren, zu jung, zu großer Druck, habe ich denen in den letzten Jahren schon nicht abgenommen. Alles völliger Quatsch.

Auch ein „Neuaufbau“ ist Blödsinn. Die Bremer hatten ursprünglich den Wiederaufbau vor Aufstieg als Saisonziel ausgegeben. Und gerade am Beispiel von Werder kann man sehr gut erkennen, dass ein Trainer die Mannschaftsleistung enorm beeinflussen kann.

Oder haben wir am Ende einfach nur kein Glück?

Jörg Meyer
2 Monate zuvor

Zum Spiel gegen Bremen möchte ich sagen, dass hauptsächlich über den VAR und den Schiedsrichter gesprochen wird. Warum, weil sie sich so präsent in das Spiel eingemischt haben und es letztendlich entschieden haben. Das sagt alles über die Qualität der „Unparteiischen “ aus.
Was mich ebenfalls nervt ist die Aussendarstelung der Leistung der ersten Halbzeit von TW. Natürlich soll er das Team schützen und stark reden, auch in Hinblick auf das Pokalspiel, aber man sollte auch ansprechen wenn etwas nicht gut läuft.
Die letzten beiden Spiele war es definitiv die Leistungen in der jeweils ersten Halbzeit. Das sind jeweils 50% des Spiels. Bei der allseits als stärksten zweiten Liga aller Zeiten, bei der gesagt wird man muss immer und in jedem Spiel 100% Leistung bringen um zu gewinnen ist das eine Katastrophe.
TW sollte deshalb auch in der Aussendarstelung glaubhaft bleiben und auch sagen was jeder gesehen hat. Es gibt massive Probleme in der Mannschaft die Leistung in den 90 Minuten auf den Platz zu bringen. 45 Minuten ist unterirdisch und inakzeptabel. Andere Vereine zb Bayern haben selbst bei ihren Weltstars kein Blatt vor den Mund genommen und Klartext gesprochen und das vor laufenden Kameras. Ich denke das hat ihnen damals nicht geschadet.
Die Gründe warum es seit dem Sandhausen Spiel deutlich einen Einbruch gibt gilt es jetzt zu analysieren und JEDEN der nicht zu 100% mitzieht auf die Tribüne zu setzen. Mit alles ist toll und wir haben super gespielt finde ich ist eine unmögliche und abwertende Haltung jeden Anhänger des Vereins und der Presse gegenüber.
Fazit: Klartext auch nach aussen ( wir haben schlecht gespielt und werden uns hinterfragen müssen) und innerhalb klar analysieren wer jetzt mitzieht und wer nicht.

Bubu
2 Monate zuvor

Good morning @ all.

Jubelnde Brämer im Volksparkstadion sind mir weiterhin ein Gräuel! Absolut! Die hätten eher unter Tränen das Stadion verlassen dürfen!
Der HSV hat es – wieder einmal – nicht geschafft drei Punkte aus DEM Derby zu holen – wie schon so oft erlebt.

Fazit, ein Spiel dauert immer 90 Minuten, umfasst ZWEI Halbzeiten. Der HSV macht momentan den gleichen Fehler wie in den Spielzeiten zuvor, verpennt eine Halbzeit. Viel viel Arbeit noch für Walter.

Da kann man nun Entscheidungen über Elfmeter hoch und runter diskutieren, die Niederlage steht – aus eigener Kraft verschuldet. Die Niederlage ist, wie zuvor das Unentschieden gegen die Sandmänner, einfach unnötig! Nächste Überschrift in der Hamburger Presse; „Bekommt der HSV nun – wieder einmal – die große Flatter?“

„Unsere Art und Weise wird sich irgendwann auszahlen.“ 

Natürlich, wenn man auf die Entwicklung und anschließende Weiterentwicklung der Mannschaft blickt – löpt dat! Spätestens nächste Saison macht man dann den Turnaround aus „tollen Spielen“ und auch „jugendlichem Eifer“. Ick freu mir ….wa!

Jedoch büdde nicht mehr weiter in dieser Liga….!
Auch eine „Außenseiterrolle“ hat doch einen gewissen Reiz, man könnte zur Abwechselung auch mal die Anderen ärgern?!!? 🙂

Jetzt gilt es gegen den KSC möglichst einen Schritt weiter im Pokal zu machen, aber bitte hellwach!!

Und Glatzel ab zum Torschuss – Training, mit Onkel Hotte!! Der konnte das auch mit seinem Dick – Schädel! 😉

Im Verwerten von Chancen ist noch reichlich Luft nach oben, da kann man personell aufgestellt sein, wie es einem beliebt.

Sollte Kittel der viel besungene „Unterschiedsspieler“ sein, darf er das gerne auch öfters / permanent ausleben! Aber das hatte seiner Zeit schon Hecking moniert, das Kittel nicht in jedem Spiel „alles“ gibt.

Qualität hat halt seinen Preis….ist so.

Bleibt alle gesund..!

Last edited 2 Monate zuvor by Bubu
Meaty
2 Monate zuvor

Es ist Zeit für die „Zweite Reihe“ beim HSV!
Alidou, Reis und auch ein Jatta haben sich mal eine Auszeit verdient, um auch mal den Kopf wieder freizubekommen!
Wintzheimer, Kinsombi und auch ein Chakvetadze konnten als Einwechslungen in den letzten Partien überzeugen – also lasst sie ruhig mal von Beginn an ran!

Ein Kittel muss sein Spiel deutlicher gestalten. Unser „Unterschiedsspieler“ darf in umkämpften Partien gerne mal sein Trikot schmutzig machen, wenn er den Taktstock im Spiel mal nicht findet!

Warum ein schussstarker Muheim plötzlich keine Standards mehr treten darf …? Gerne darf der Schweizer auch mehr Zug zum Tor entwickeln, um auch mal zum Torabschluss zu kommen!
Qualitäten sollten ausgespielt werden ..!

Und bitte alle Spieler dringend zum Kopfballtraining schicken!
Auch wenn man schon einige Kopfballtore in der Saison erzielt hat, könnte es bei einer Verbesserung des Spiels die Trefferquote deutlich gesteigert werden, weil die Chancen in jedem Spiel vorhanden sind!
Reis in Sandhausen und Glatzel gegen Brähmen hätten ihre Kopfball-Chancen normal machen müssen!
Ich glaube wir haben da jemanden im Verein, der früher mit dem Schädel recht gut gewesen sein soll?

Last edited 2 Monate zuvor by Meaty
Polkateddy
2 Monate zuvor

Wir haben jetzt in 2 Spielen in Folge erkennen müssen, dass die erste Garnitur nicht (mehr?) passt. Da stimmt was nicht, Herr Chefcoach. Vagnoman, Kinsombi, Chakvetadze und bald Ambrosius stehen schon bereit, um einigen Herren den Stammplatz wegzunehmen. Nie war es so einfach, den Wechsel zu begründen.

Ralf Gleitsmann
2 Monate zuvor

Ab sofort würde ich als Trainer anordnen, nicht aufs Tor sondern auf den Gegner zu schießen. Klappt bestimmt öfter als der direkte Torschuss und einen 11er gibt’s dazu . Schönen Abend.

Rautenhopper
2 Monate zuvor

„ den Ball mit der Hand/dem Arm berührt und seinen Körper aufgrund der Hand-/Armhaltung unnatürlich vergrößert. Eine unnatürliche Vergrößerung des Körpers liegt vor, wenn die Hand-/Armhaltung weder die Folge einer Körperbewegung des Spielers in der jeweiligen Situation ist noch mit dieser Körperbewegung gerechtfertigt werden kann. Mit einer solchen Hand-/ Armhaltung geht der Spieler das Risiko ein, dass der Ball an seine Hand/ seinen Arm springt und er dafür bestraft wird,“

Das ist die Handregel die aus meiner Sicht vom Schiri falsch interpretiert wurde. Wenn ich diese Regel lese, ist es für mich kein Elfer. Ich habe die Diskussion vom ex-Spieler im Keller gelesen und da muss ich sagen Scholle das ich hier nicht deiner Meinung bin, weil aus meiner Sicht ist nicht der VAR oder der Schiri das Problem sondern die Regel an sich. Jedes Wochenende sitzen wir doch vor dem TV diskutieren ob der Kontakt ausreichend war oder beim Handspiel absicht oder eine unnatürliche Handbewegung. Es ist ein Stück weit auch die faszination von diesem Sport, aber solange dem Schiedsrichter soviel Spielraum gelassen wird oder in der Fachsprache im ermessen des Schiedsrichter werden wir immer solche Entscheidungen haben. Aktive müssten bei der Regel gestaltung dabei sein. Aber auch hier jeder der auch mal selbst Fussball gespielt muss anerkennen unter den Spieler gibt es ja auch Meinungsverschiedenheiten. Ein Verteidiger würde bestimmte Zweikämpfe auch anders beurteilen wie zum Beispiel ein ehemaliger Stürmer.

Aber wenn man auch ehrlich sein muss, wäre die Situation umgekehrt gewesen und der Schiri hätte den Elfer nicht gegeben, dann wäre hier sicher wild diskutiert worden, dass es ein klares Handspiel war. Der Schiri hat nun mal so gepfiffen. Wichtig ist es jetzt mehr die Fehler bei der eigenen Mannschaft zu suchen, weil die kann man beeinflussen und dort muss man klar sagen die erste Halbzeit war schlecht und wie bei Sandhausen schon und hier gilt es jetzt zu analysieren wieso das so ist.

Und Scholle noch eins bitte in Zukunft nie mehr ein Bild von jubelnden Bremer in diesem Blog das tut weh.

Didi
2 Monate zuvor

Der HSV wird verpfiffen und hier wird auf die Mannschaft eingeprügelt und Walter sogar noch Gejammer vorgeworfen.

Und ich dachte immer hier ist ein virtueller Treffpunkt von HSV-Fans.

schlammbeisser
2 Monate zuvor

Hallo, HSV Gemeinde,
gebt den Fußballern den Fußball zurück!
Das bedeutet, dass nicht aus Köln entschieden wird, wann eine Szene über Video bewertet wird.
Idee:
Jede Mannschaft sowie auch der Schiedsrichter haben pro Halbzeit zweimal die Möglichkeit, den VAR einzuschalten (gibt es in anderen Sportarten auch).
Somit würde sich die „Beweislast“ auf die sportlich agierenden verlagern.
Sprich: Dem VAR alleine ist es nicht mehr möglich, eine
evtl.strittige Situation neu zu bewerten, sondern der Fußball an sich kehrt (fast) wieder an die Wurzeln des Fußballs zurück! Entschieden wird auf dem Platz!
In diesem Sinne….

Aradia
2 Monate zuvor

👩 Moin……

Ich versteh euch nicht-
Ich habe eine andere Meinung von Fussball.
Was nützt schön spielen wenn verloren wird?

Unsere Spielweise kostet Kraft.
Viel Kraft.
Das ist auch der Grund warum so viel frei gegeben wird.
Aber dadurch verlieren die Jungs ihr Gefühl zum Ball.
Das tägliche Training fehlt.
Die Ball Behandlung!
Von daher , die Querschläger
Dies sollen sie durch rennen und rennen ausgleichen.

Und am Ende der Saison, können sie nicht mehr und
verlieren.

Schiedsrichter hin oder her, es müssen Tore regulär
geschossen werden.
Der Ballbesitz kostet Zeit und führt zu nix.
Jede andere Mannschaft kann uns schlagen.
Sie kontern uns aus, weil wir nicht flexibel reagieren können.

Von daher sollten wir im Sommer eine andere Spielweise erlernen,
oder den Übungsleiter wechseln.
Der Wunsch des Aufstiegs bleibt so unerfüllt.

Lars K
2 Monate zuvor

Weder Sandhausen noch Bremen waren die ersten Spiele, in denen wir zu Beginn ganz schlecht aussahen. Das gabs auch schon in der HInrunde und ich erinner mich allzu gut an ein halbes Dutzend bester Chancen, die die Kölner am Anfang gegen uns ausgelassen haben.

Das ist also alles nicht neu und eine Entwicklung ist da auch nur sehr schwer zu sehen. Im gegenteil scheinen es inzwischen auch Gegner wie Sandhausen verstanden zu haben, dass man den HSV in den ersten 30 Minuten aggressiv anlaufen muss und ihn damit zu unfassbaren Fehlern im Spielaufbau zwingen kann. Was ist denn da die Idee? Ist das so zwingend im Spielsystem von Walter verankert, dass man es nicht ändern kann? Lässt sich da kein zweiter Weg finden, der endlich einmal den Gegner überrascht statt unsere Mannschaft zu verunsichern? Und wieso sehen wir dann in den 2HZ einen ganz anderen HSV, der irgendwie einen Schalter umlegt und zumindest streckenweise schneller und sicherer spielt? Ist das vor allem, weil der Gegner müde wird? Ist das sozusagen der „Ertrag“ der chaotischen Anfangsphase und wird also in die GEsamtrechnugnen mit einbezogen?

Ich würde mich jedenfalls sehr freuen, wenn ich die ersten 30 Minuten gegen Karlsruhe und Nürnberg nicht wieder haareraufend, schreiend und jammernd verbringen muss. Meine Kinder finden mich schon ganz seltsam.

RummsBumms
2 Monate zuvor

Der HSV, inklusive seiner Häuptlinge um MutzelBoldt, müssen Morgen u insbesondere am Wochenende gegen Nürnberg beweisen, dass ein erneuter Einbruch verhindert werden kann. Die Spiele gegen Sandhausen und Werder haben bereits eine Tendenz. Diese gilt es jetzt umzukehren.
Ebenfalls muss der ach so gute Gesamtkader zeigen, dass wir tatsächlich Alternativen haben.
Ich bleibe dabei, dass es auf den Außenbahnen u im Sturm keine Alternativen gibt. Was bei den Leistungen von Alidou u Jatta bedauernswert ist. Ein Glatzel Ausfall u der Gedanke Aufstieg ist erledigt.
Jedoch sind die Kaderprobleme „hausgemacht“ da der Kader falsch zusammen gestellt ist u selbst die Wintertransferphase nicht genutzt wurde.
Die Verantwortlichen dafür dürften bekannt sein…..

Boxer
2 Monate zuvor

Die Entscheidungen um die Elfmeter generell sind schon fragwürdig, gar keine Frage. Und der Spielverlauf war auch äußerst unglücklich für den HSV.

Das wird aber alles viel zu hoch gehängt. Entscheidend ist, das jetzt schon wieder eine Halbzeit verpennt wurde. Das ist bedenklich und dem muß zwingend entgegen gewirkt werden. Sonst schmieren wir wieder ab. Also so spielen wie beim Beginn der Rückrunde, und nicht so wie die letzten drei Spiele. Nur dann haben wir eine Chance. Ansonsten grüßt das Murmeltier.

Jörg Brettschneider
2 Monate zuvor

Die Entscheidung gegen Meffert war unglaublich hart. Und natürlich – so viel Ehrlichkeit muss sein – weiß niemand, ob der HSV nicht mindestens einen Punkt geholt hätte, wenn der Schiri keinen Elfer gegeben hätte.

So muss man sich aus HSV-Sicht doppelt ärgern. Einmal aus dem o.g. Grund. Und noch einmal, weil der HSV gegen Sandhausen und Bremen zwei schlechte Halbzeiten hingelegt und damit seine stabile Form ohne Not auf’s Spiel gesetzt hat.

Glatzel mag zwar behaupten, „das wirft uns nicht um“. Aber jeder Fußballer weiß, dass diese beiden Spiele Spuren hinterlassen können. Ich hätte nach dem Sieg gegen Heidenheim nicht geglaubt, dass aus den letzten beiden Spielen nur ein Punkt geholt wird. Und es bestärkt mich in dem Glauben, dass dieser Club es einfach nicht schafft, dem Loser-Gen die Tür zu weisen.

Jetzt wird es nicht leicht, den Schalter wieder umzulegen. Glatzels Worte zum Trotz. Und leider ist diese Situation auch wieder hausgemacht.

Die sog. Führung des HSV ist jetzt gefragt, die richtigen Reize zu setzen und entsprechende Maßnahmen zu ergreifen, wenn das notwendig werden sollte.

Es sind noch zehn Spiele zu gehen. Theoretisch ist noch alles möglich.
Aber den Druck, regelmäßig siegen zu müssen, hat sich die Mannschaft selbst eingebrockt. Mit einem Sieg in Sandhausen und einem Unentschieden gegen Bremen stünde man in dieser engen 2. Liga viel besser da. Und das war nach dem Sieg gegen Heidenheim nicht nur im Bereich des Möglichen. Die Voraussetzungen waren großartig.

Nur hat der HSV wieder nichts daraus gemacht und sich von Werder wieder mal in einem wichtigen Spiel düpieren lassen.

Warum lernt man in Hamburg nicht endlich aus den Fehlern der Vergangenheit?

Gelingt der Aufstieg nicht, fängt der Club im Sommer wieder von vorne an. Dann vielleicht ohne drei oder vier Leistungsträger. Und dass es mit „Entwicklung“ alleine nicht geht, sieht man gerade wieder an Alidou.

Man kann nur hoffen, dass es der Mannschaft gelingt, den Schalter wieder umzulegen und die Siege gegen St. Pauli, Heidenheim und Co kein kurzes Strohfeuer waren. Leider fällt die Bewertung dieser kurzen Serie nach zwei schlechten Halbzeiten schon wieder anders aus als vor dem Sandhausen-Spiel.

Jetzt sind alle in der Pflicht!

Fürth, Bielefeld und Bochum haben es auch geschafft. Es gibt also nicht den Hauch einer Ausrede für diesen HSV.

Aleksandar
2 Monate zuvor

Toller Blog mit einer sehr guten, ausgewogenen Bildauswahl, mehr darf und kann der gemeine HSV-Fan nicht erwarten.

Einen Ex Profi im Videokeller halte ich für experimentell innovativ bis großartig.

Tim Wiese oder vielleicht Lukas Podolski gar Stefan Effenberg hätten einen enorm hohen Unterhaltungswert oder Uwe Seeler, Lothar Herbert Matthäus schier endlos die Möglichkeiten … oder wir buddeln einen Roten ein und es wächst ein Baum mit nur Roten………fast die beste Idee die ich jemals gelesen habe …..

Blumi64
2 Monate zuvor

Wir sind halt das Schmuttelkind seid 2015 seit Karlsruhe.
Obwohl damals der Freistoß gegen Meffert ( so schließt sich der Kreis) eine 50/ 50 Entscheidung war und bei umgekehrt für Karlsruhe gepfiffen gerechtfertigt gewesen wäre

Sprockhöveler HSV
2 Monate zuvor

@Marcus Scholz,

nach dem Griff ins Klo von Dir gestern mit dem Titelbild hast Du mich heute wieder überzeugt.
Danke 👍

Ansonsten will ich jetzt das Halbfinale, das trau ich den Jungs zu.
Und Liga, Jäger hat was, da geht noch was denk ich.

Kuddel
2 Monate zuvor

Selbst wenn der Kölner Keller voll wäre mit Ex-Profis – es wird trotzdem weiter diskutiert.
Siehe Doppelpass und ähnliche Sendungen …

Sven Belz
2 Monate zuvor

Ich hoffe Mittwoch eine andere Aufstellung zu sehen. Leider sehe ich das, was viele an M. Heyer sehen, nicht. Für mich hat er mehr unglückliche und grobe Fehler im Spiel als dass er mir positiv auffällt. Aber wie gesagt, vielleicht sehe ich das wesentliche nicht.

Auf geht’s ins DFB- Pokal Halbfinale 🏆

Blumi64
2 Monate zuvor

Wenn man 2 elfer gegen sich bekommt die meiner Meinung strittig waren und ein Tor das aberkannt wurde da gewinnt man nicht gegen einen viertligisten und schon gar nicht im Derby

Blumi64
2 Monate zuvor

Gestern erinnerte mich ein bisschen an Pokalspiel 2004 gegen Paderborn

Blumi64
2 Monate zuvor

Aber warum verschlafen wir so oft die 1. Halbzeit????

fan17
2 Monate zuvor

Die Fortschritte der jetzigen Mannschaft und was noch fehlt im Kicker:
Das Derby verdeutlichte, dass dem jungen Team des Hamburger SV noch die nötige Reife fehlt. Allerdings ist die Mannschaft von Tim Walter bereit, sich gegen Widerstände aufzulehnen. 

https://www.kicker.de/892023/artikel/der-hsv-zeigte-gegen-werder-was-noch-fehlt-aber-auch-was-er-zu-bieten-hat

uwe twiehaus
2 Monate zuvor

Werder wurde jetzt genug Wichtigkeit beigemessen, ein Spiel haben wir glatt 3:0 und ein Spiel endete knapper als knapp? Gönnt den Krabbenfischern doch auch etwas. JETZT GEHT ES LOS MIT DEM WICHTIG WERDEN, ODER SEIN ODER NICHT SEIN!

Vamodrive
2 Monate zuvor

Fazit aus dem Spiel frei nach Onkel Hunt „Mir egal wer vor uns 1ter wird“

Aleksandar
2 Monate zuvor

Markus Gisdol ein Mann mit Charakter!

uwe twiehaus
2 Monate zuvor

ENDLICH! Drei Mitarbeiter und sein langjähriger Büroleiter Albrecht Funk haben bei Gerhard Schröder in seinem vom Steuerzahler, finanzierten Büro in Berlin gekündigt! Olaf Scholz entscheidet jetzt, ob Gerhard Schröder neue Mitarbeiter bekommt? Ansonsten hätte er dann ja jetzt Zeit, mit Sergey Lawrow über Harz 8 Menschenrechte, Demokratie, Acker FearPlay sowie Charakter zu diskutieren!

Michael
2 Monate zuvor

Moin,

Niederlagen gegen Werder nerven immer, aber die haben leider einen richtig guten Sturm, (Assi-Duksch und Füllkrug die besten der Liga – imho). Aber ich bleibe für den Aufstieg optimistisch.

1) Das Team kommt immer wieder, die Schlussphase gehörte uns. Letzte Saison hat man häufig nur vor dem nächsten Gegentor gezittert.
2) Von der Bank kommt nochmal richtig Power, Kinsombi und Co.
3) Der restliche Spielplan kommt uns gelegen (auch wenn uns angeblich die „Kleinen“ nicht liegen)

Wir bleiben in der Spitzengruppen und sind dicht dran. Na klar, können wir wieder den Trainer wechseln, den Sportchef austauschen, das Scouting auf „links“ umkrempeln, aber das hat uns in den letzten Jahren nichts gebracht und würde auch diesmal die Chancen auf einen Aufstieg nicht vergrößern – imho.

Ich sehe weiter die positiven Signale und kann über die Schwarzseher hier nur lächeln, Siege sind Glückssache und Niederlagen bestätigen sie.

Der Aufstieg wird dieses Jahr eine ganz enge Sache bis zum letzten Spieltag. Ich habe schon 3 x den Kicker Tabellenrechner durchgetippt. Alle über uns klauen sich noch gegenseitig Punkte.

Aufsteigen wird, wer nicht die Nerven verliert. Nicht so wie in den letzten Spielen unter Thioune.

nur der HSV.