1:2 gegen Paderborn – der HSV bringt sich stümperhaft um letzte Aufstiegschancen

von | 02.04.22 | 624 Kommentare

Es wird schlechter. Leider. Anstatt heute wie vom Trainer gefordert und angekündigt mutig aufzutreten, verzagte der HSV. Sicherlich auch bedingt durch das frühe 0:1 nach weniger als einer Minute – aber letztlich auch in der Konsequenz nach vorn war das heute alles andere als mutig. Bei den einen aus qualitativen Gründen, bei anderen, weil sie sich heute versteckten bzw. nicht das Engagement auf den Platz brachten, das mindestens gebracht werden muss in einem professionellen Fußballspiel. Zumal dann, wenn es um die eigentlich letzte, realistische Chance geht, noch einmal oben um den Aufstieg mitzumischen. Darauf darf der HSV nach diesem schwachen 1:2 gegen den SC Paderborn nicht mehr hoffen. „Es sieht natürlich nicht gut aus nach der Niederlage heute. Es war ganz klar, dass wir heute gewinnen wollten und mussten. Es tut schon sehr weh heute“, sagte Robert Glatzel nach dem Spiel und schob nach, dass man aber selbstverständlich versuchen werde, das Bestmögliche noch herauszuholen.

Heute war DAS zumindest nicht der Fall. Fast nur Ausfälle auf dem Platz, ein wenig Pech mit dem Abseits, aber eben auch zu viel Unvermögen gepaart mit zu wenig Esprit. Wobei mich schon die Startelf überraschte.Denn ich hätte Josha Vagnoman in seiner aktuellen Verfassung nicht draußen gelassen. Zwar hat der U21-Nationalspieler eine ewig lange Verletzungspause hinter sich – und einen Moritz Heyer hätte ich auch nicht auf die Bank gesetzt. Aber Faride Alidou nach den letzten Wochen begionnen zu lassen empfand ich schon vorher als großen Fehler, während mich die Entscheidung pro Tom Mickel als Ersatzkeeper heute freite. Für ihn! Aber: Diese Wechsel bzw. diese Personalentscheidungen sollten sich am Ende auch absolut nicht auszahlen. Im gegenteil: Allein Miro Muheim und Alidou auf der linken Seite kosteten den HSV 70 Minuten Spielzeit, in der man etwas Kreatives nach vorn hätte gestalten können. Zudem war Muheim nach hinten heute unglaublich schwach und sorgte für viele gefährliche Ballverluste. Und wie ich es meinem Sitznachbarn im Stadion schon nach 20 Minuten sagte: Der Schweizer hätte ebenso wie Alidou nach 20 Minuten erlöst werden müssen. Spätestens aber zur Halbzeit – was beides nicht passierte. Dennoch war früh zu erkennen, dass da heute gar nichts ging.

Am Ende stand ein Spiel, in dem der HSV zwei Treffer erzielte, die korrekterweise nicht gegeben wurden, während Paderborn zwei reguläre Tore erzielte, die entsprechend auch zählten. Da der HSV mit etwas Zutun des Gästekeepers in der Nachspielzeit nur noch auf 1:2 verkürzen konnte und die danach noch verbliebenen drei Minuten Nachspielzeit fahrlässig mit missglücktem Kurzpassspiel dilettantisch vergeudete, anstatt den Ball lang und weit vorn reinzuschlagen, blieb es am Ende bei einer verdienten Niederlage. Einer Niederlage, die dem HSV auch das letzte Fünkchen Hoffnung darauf genommen haben dürfte, noch mal oben anzuklopfen. Denn dafür bedarf es nicht nur einer punktverlustfreien eigenen Serie, sondern zusätzlich noch einem nicht zu erwartenden Versagen gleich mehrerer momentan sehr stabil wirkenden Teams. Die Noten im Einzelnen – erstmals inklusive Trainer-Bewertung:

Daniel Heuer Fernandes: Das musste irgendwann passieren. Leider heute schon nach 51 Sekunden. Es fehlt weiter die richtige Dosierung. Denn diesmal stand Paderborn extrem hoch in den ersten Minuten und drückte bei jedem Ball. Da aber schon auf einer Linie mit dem Gegner zu stehen, ist fahrlässig. Diese ersten Minuten, die weitere solcher Szenen boten, bieten vielleicht genau das Lehrmaterial, um hier endlich ein ausbalanciertes Torwart-Mitspiel zu finden. Denn das funktionierte heute sichtbar nicht. Da der HSV-Keeper nicht eine Szene hatte, in der er sich auszeichnen konnte – Note: 5

Moritz Heyer: Wackelte in den ersten Minuten zusammen mit seinem Kompagnon Jatta auf rechts, fing sich aber zwischenzeitlich und versuchte, nach vorn Impulse zu setzen. Die rechte Seite beim HSV wirkte zwar stabiler als die linke, aber das ist schon extrem relativ gesprochen. Zudem fielen beide Tore über rechts. Note: 5

Mario Vuskovic: Aggressiv, zweikampfstark, kompromisslos. Hatte etwas Glück, dass vieles durchging, wenn er mal etwas zu rabiat einstieg. Aber der Kroate ist wenigstens einer, der immer ans Limit geht, auch wenn das heute offensiv viel zu stumpf und überhastet war. Note: 4

Sebastian Schonlau: Rettete in der 11. Minute beherzt, sonst hätte es dort schon 0:2 gestanden. Er war zu Beginn dieser Partie zusammen mit Meffert der einzige mit etwas Überblick. Aber es passte aber zu diesem Spiel, in dem beim HSV wirklich gar nichts klappen sollte, dass ausgerechnet er den Ball zum 0:2 unglücklich abfälschte und sein Tor wegen abseits nicht zählte. Note: 4

Miro Muheim (bis 69.): Zu Beginn ein Totalausfall und Gefahrenherd – aber in die falsche Richtung. Der Schweizer verlor viele einfache Bälle in gefährlichen Situationen, er rutschte immer wieder aus und war zu langsam – in der Vorwärts- ebenso wie in der Rückwärtsbewegung. Er bildete zusammen mit Alidou die Null-Seite. Ich hätte ihn nach 20 Minuten runtergenommen. Walter machte das erst in der 69. Minute. Deutlich zu spät. Note: 6 –

Josha Vagnoman (ab 70.): 

Jonas Meffert: Er ging letztlich in dem Fehler-Pool seiner Kollegen mit unter. Selbst eine an sich vernünftige Leistung rettete hier nichts mehr. Note: 3

Ludovit Reis (bis 76.): Giftig, aggressiv – er spielte anfänglich das, was ihn stark macht, konnte aber selbst auch keine Impulse nach vorn setzen. Note: 4

Maximilian Rohr (ab 76.): War noch dabei, fand aber genauso wenig Mittel, um das Ergebnis zu verändern, wie alle seine Vorgänger und Mitstreiter. Note: 4

Sonny Kittel: Schlechte Laufwege hinter die Gegenspieler ließen ihn überhaupt nicht am Spiel teilnehmen. Wenn er gewollt hätte, hätte er mehr Bälle bekommen können. Nach diesem Spiel braucht ihn zumindest niemand in Schutz zu nehmen. Das war schlichtweg unmotiviert und eines Spielers mit Führungsanspruch unwürdig. Er bestätigte damit allerdings seine schwache Form in den letzten Spielen – und in den schwachen Schlussphasen des HSV generell. Kittel wird so zum viel zu teuren Luxus im HSV-Spiel. Note: 6

Bakery Jatta: Sein Ballverlust leitete das 0:1 ein. Es ist bezeichnend, wenn ausgerechnet einer der schnellsten Spieler der Liga das eigene Spiel immer wieder langsam macht. Und selbst wenn er es schnell machte, wie zu Beginn der zweiten Halbzeit, dann kam nichts dabei rum. Seine Flankenquote ist im einstelligen Prozentbereich. Ein Bayern-Profi mit diesen Flankensituationen hätte allein heute wahrscheinlich fünf Tore vorbereiten können. So reichte ein ebenso schneller wie durchschnittlicher Gegenspieler, um die Seite zuzumachen. Die vergebene 100-Prozentige in der 87. setzte der offensiven Unfähigkeit von heute noch die Krone auf. Note: 6

Robert Glatzel (bis 86.): Hatte drei gute Szenen in den erste 25 Minuten, die er allesamt ungenutzt ließ – was wiederum nicht gut war. Der Anlauf beim Elfer ist nicht nur gewöhnungsbedürftig, sondern im höchsten Maße ineffizient. Dass er zuvor so getroffen hatte, dürfte das ein wenig. Note: 6

Nächste Chance vertan: Robert Glatzel macht den Lewandowski – und scheitert vom Elfmeterpunkt

Giorgi Chakvetadze (ab 87.): Er kam und traf noch. Mit Glück und Hilfe des Gästekeepers – aber er traf. Von daher alles okay. Aber eine Note mag ich für diese paar Minuten nicht geben. 

Faride Alidou (bis 69.): Es ist gut gemeint vom Trainer, dass er im er wieder an ihm festhält. Aber auch heute brachte der junge Außenstürmer keinen Schwung und keine Flanken an den Mann. Zudem verlor er alle Eins-gegen-Eins-Situationen nach vorn, weshalb er immer wieder das Spiel verlangsamte, indem er hintenrum spielte oder parallel zur SCP-Abwehr lief. Das war eine Leistung, die vor allem die Eintracht aus Frankfurt alarmieren dürfte. Note: 6

Mikkel Kaufmann (ab 70.): Endlich trifft er auch in der Liga, sogar schon zum zweiten Mal. Aber: Es zählte wieder nicht. Echt bitter für den beim HSV so unglücklich agierenden Dänen, der heute mit Sicherheit noch am wenigsten Anteil an dieser Niederlage hatte. Aber: Das reicht einfach nicht. Er würde trotz des Treffers keine gute Note bekommen, hat aber so schon genug zu knabbern – daher: ohne Note.

Trainer Tim Walter: Ich bleibe dabei: Dieser HSV hat keinen Plan B – und Plan A funktioniert momentan aus verschiedenen Gründen nicht. Heute auch deshalb nicht, weil die Startelf mit Alidou und Muheim auf der linken Seite zwei Totalausfälle parat hätte, die vermeidbar waren. Mindestens Alidou hatte sich als Ersatz nahezu aufgezwungen, während ein Josha Vagnoman in den letzten Wochen zu gefallen wusste. Dennoch ist alles egal, wenn offensiv so gestümpert wird wie Jatta bei seinen letzten Bällen/Flanken und Glatzel im Abschluss (und natürlich beim Elfer). Wenn sich zudem ein „Unterschiedspieler“ wie Sonny Kittel verweigert, fehlt einfach die Offensive nahezu komplett. Dann kann nicht gewonnen werden. Walter hat hier zu lang gewartet. Er hat vor sowie während des Spiels die falschen Entscheidungen (Muheim/Alidou) getroffen und konnte dem Spiel so keine neuen Impulse mehr geben. Note: 5

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Alex
6 Monate zuvor

„Der HSV geht mir auf den Sack!“ hatte Erik Meijer unlängst verkündet, dem ist kaum etwas hinzuzufügen.

Wer in der Länderspielpause von 9 Tagen 6 Tage trainingsfrei gibt, wer den Anhängern Morgengymnastik und Stretching als vollständige Trainingseinheit verkaufen möchte, wer ein altmodisches Trainingsmodell namens Superkompensation fehlerhaft anwendet, wer kein Bock auf professionelle Flanken- und Torabschlussübungen hat, wer Individualtraining komplett ablehnt, wer einen Plan B im Spielsystem verweigert, wer Jatta einen Stammplatz garantiert und Suhonen keine Chance gibt, wer unentwegt von Mut und Entwicklung fabuliert, aber keinen einzigen Spieler verbessert, wer so unerträglich dummes Zeug auf den Pressekonferenzen von sich gibt, ist ein inkompetenter Totalversager und extrem limitierter Agenda-Trainer, dem der sportliche Erfolg des Vereins vollkommen am Arsch vorbeigeht. Wer diesen Übungsleiter trotzdem im Amt lässt, reiht sich ein in die widerliche Mischpoke aus Totengräbern und Selbstoptimierern, die den Gesamtdefekt HSV auf dem Gewissen haben. Und wer wie der Gurkenmann glaubt, dass die Mannschaft allein durch die Präsenz des neuen Vorstandes mehr Elan und Qualität zeigen wird, ist ein Idiot.

Und jetzt, wo alles zu spät ist, drehen wieder mal alle ihre Fähnchen in den Wind. Ich kann gar nicht zum Ausdruck bringen, wie sehr ich dieses absurde Spiel verachte. Es hat sich nichts geändert: Die Wohlfühloase lebt und der Blindenhund winselt lauter denn je. ENDE

Last edited 6 Monate zuvor by Alex
Ballholer
6 Monate zuvor

Am 1. April bin ich 60 Jahre alt geworden – kein Aprilscherz 🙂 – und hatte mir dazu natürlich sehnlichst einen Heimsieg gegen Paderborn gewünscht ! Die Chance für den überfälligen Wiederaufstieg in die 1. Liga, wo wir hingehören, war ja durchaus noch vorhanden…Ich bin seit meinen Kindertagen glühender Fan und habe dann Mitte der 70’er selbst ein paar Jahre in der C- und B-Jugend beim HSV gekickt und werde diese schönen Jahre niemals vegessen !!! Was für ein wunderbarer Verein war das damals und wie großartig waren die Erfolge und die Leidenschaft in dieser Zeit ! Ich habe es zwar letzlich nur bis zum Ballholer im Volkspark-Stadion gebracht (u.a. Europa-Pokal, Flutlichtspiel und Sieg gegen Roter Stern Belgrad, Mittwochabend !),aber die vielen, unvergesslichen Erlebnisse haben mich mein Leben lang begleitet ! Später, Mitte / Ende der 80’er lernte ich durch meinen Job im Eppendorfer Szene-Laden „Trumpf“ viele Spieler persönlich kennen und wir sind dann oft zusammen um die Häuser gezogen 🙂 Hamburg und der HSV waren damals eine verschworene Einheit und die wichtigste Frage am Samstag war immer: „Wie hat der HSV gespielt ???“ Mein Gefühl an diesem Wochenende war, dass dies den meisten Leuten inzwischen total am Arsch vorbei geht…Kein Wunder ! Was für ein Trauerspiel in den letzten Jahren !!! Und ganz ehrlich: ich kann diese ganzen Pseudo-Manager und „Präsidenten“ einfach nicht mehr ertragen! Ein Boldt, Mutzel und Janssen sind nicht nur seit Jahren komplett erfolglos, sondern einfach nur Dummschwätzer und Quiddjes, die den HSV niemals vesrstanden haben und niemals verstehen werden ! Dummes Gequatsche,dicke Hose, dickes Gehalt, aber keine Hamburger ! Ich bin sehr traurig, was aus meinem Verein inzwischen gworden ist !

Flotti McFlott
6 Monate zuvor

Alle Wortwitze und Namensverballhornungen mit „Rohr“ schon durch? Dann möchte ich nur noch Folgendes festhalten

#Walter raus
#Boldt raus
#Mutzel raus

Schön zu sehen übrigens, wie zahlreiche Wendehälse hier im Blog langsam umschwenken und Thesen vertreten, für die Alex, ich und einige andere kritische Geister, in der Hinrunde noch ordentlich Prügel bezogen haben. 🙂

Last edited 6 Monate zuvor by Flotti McFlott
Maik Lange
6 Monate zuvor

Ich mache weder dem Trainer noch irgendjemanden aus der Mannschaft einen Vorwurf. Ein Jatta, seit Jahren einer der schlechteste Fußballer der 2. Liga, kann nichts dafür, dass genau das niemand in sportlicher Verantwortung erkennt und ihn Jahr für Jahr ohne jede Alternative herumstümpern lässt. Einem Alidou ist nicht vorzuwerfen, dass er eher zufällig in die Startelf des HSV gelangt ist, nach 2 guten Spielen einerseits wie ein Star gefeiert gleichzeitig aber nicht an den Verein gebunden worden ist. Ein Muheim kann nichts dafür, dass er nach einer eher mittelmäßigen Saison mit einem gut dotierten Vertrag ausgestattet wurde . Ein Kittel hat in den letzten Wochen niemanden mehr negativ überrascht, der sich die letzten 3 HSV-Jahre angetan hat. Das für ihn keine echte Alternative vorhanden ist, ist nicht seine Schuld. Ein Glatzel kann nichts dafür, dass er weit und breit der einzige MS mit Zweitligaqualität ist und, egal wieviele Chancen er versiebt, immer einen Stammplatz sicher hat.
Einem Heuer Fernandes ist nicht vorzuwerfen, dass seine Kernkompetent offensichtlich nicht mehr das „Tor hüten“ sondern das Aufbauspiel sein soll. Und der Trainer? Von ihm wusste jeder doch schon vom 1, Tag, wie er tickt. Der ist wie er ist und wie er immer war. Das kann doch keinen wirklich mehr überraschen. Was soll man ihm also vorwerfen?
Nein, es gibt in vorderster Front genau zwei Personen, die für diesen ganzen Müll, der hier fußballerisch abgeht, verantwortlich sind. Und ich erwarte, dass die Medien jetzt endlich ihrer Aufgabe und Verantwortung nachkommen und diese irrwitzige Kaderplanung kritisch beleuchten und dazu beitragen, diesem Dilettantismus endlich ein Ende zu setzen.
Ich habe wirklich lange Geduld gehabt mit diesen zwei Underperformern, aber damit ist jetzt Schluss. Jeder Tag, den diese unfähigen PIEP noch Entscheidungen treffen dürfen, ist ein verlorener Tag für einen HSV, der dem Abgrund mehr und mehr entgegen taumelt.

Nordisch
6 Monate zuvor

Boldt erklärt im Sportclub, früher habe man nicht nachhaltig, „von der Hand in den Mund“ gelebt. Es habe ständig Personal- und Strategiewechsel gegeben. Er habe hier eine „Entwicklung angestoßen“.

Dieser Mann hat bisher in drei Jahren drei Strategien und drei Trainer ausprobiert. Dazu haben wir immer noch ein Bilanzdefizit, und geben gerade 5 Millionen für zehnfach überteuerte Spieler aus.

Was erzählt er da? Ich begreife es nicht, wie kann man da zuhören und sich nicht verarscht vorkommen?

Tatortreiniger
6 Monate zuvor

So…das war es also endgültig, so früh wie nie in diesen 4 Jahren! Vielleicht der einzig positive Aspekt, dass nun genug Zeit bleibt, die neue Saison zu planen. Jaja…wer soll das tun? Mit welchem Trainer? Welchen Scouts? Ich weiß es auch nicht…!

Der Kader war (offensiv) nie stark genug, um um den Aufstieg mitzuspielen. Nur weil Robert Glatzel besser als von allen erwartet performte, waren wir einige Zeit oben mit dabei. Man stelle sich vor, Glatzel hätte sich in der Hinrunde schwerer verletzt und Kaufmann oder Wintzheimer hätten seinen Part übernommen! Und überhaupt nicht geplant, somit reiner Zufall war die „Entdeckung“ von Farid Alidou. Dessen gegen Ende der Hinrunde starke Performance sicherte immerhin Platz 3 zur Halbserie. Wo hätten wir ohne diesen „Schachzug“ von Walter im Winter gestanden?

Vor der Winterpause war hier einhelliger Tenor (in den auch ich einstimmte): es müssen zwei echte offensive Verstärkungen für Außenbahn und ZM her, wenn wir oben mitspielen wollen. Was kam, wissen wir…damit war der Drops eigentlich gelutscht.

Doch erstmal Überraschung: der Pokal-Erfolg in Köln euphorisierte das Team offenbar so sehr, dass es in den folgenden 3 Spielen gegen St.Pauli, Darmstadt und Heidenheim weit über den eigenen Möglichkeiten spielte und 9 Punkte bei 9:1 Toren holte. Die Mannschaft rannte, kämpfte und spielte, dass es eine Freude war. Die Presse jubelte, die Fachleute verneigten sich. Sah ja auch geil aus.

Nun rieben sich alle die Augen (auch ich natürlich) und ich erinnere mich sehr gut, wie gerade die heute so großkotzig auftrumpfenden Lachse kalte Flossen bekamen. Alex erwähnte mehrfach kleinlaut, dass „die Rumpeltruppe natürlich am Ende tatsächlich aufsteigen könnte…!“ und dass es „bis zum Ende ganz eng bleiben werde!“. Da wurde schon kräftigt gewendehalst (was er dreisterweise immer allen anderen vorwirft) und für den Lachs-Supergau vorgebaut: den Aufstieg!

Aber so kam es dann ja doch nicht, denn – wie gesagt – die Mannschaft hatte über ihren Möglichkeiten gespiel und der dünne, nicht verstärkte Kader vertrug keine Formkrisen, Verletzungen oder Sperren von einzelnen Spielern.

Dazu kam ein Trainer, der zwar meiner Meinung nach durchaus einiges positives bewirkt hat, aber am Ende doch zu viele Fehler machte. Grundsätzliche Fehler, nicht die vielen kleinen Patzer eines Daniel Thioune, der mit Aufstellungen und Wechseln unzählige Punkte verlor. Walters Hauptfehler wohl: a) der völlig überzogene Spielaufbau von der eigenen Torlinie, b) das Fehlen von „Plan B“ als alternativer Taktik. Gerade in den letzten sehr schwachen Spielen wäre ein Wechsel der Taktik (2 Spitzen z.B.) vielleicht noch eine kleine Chance gewesen, im Rennen zu bleiben. Aber…der Kader wäre dadurch auch nicht besser geworden.

Und nun? „Alle raus!“ Würde ich bei Boldt und Mutzel unterschreiben, 3 Jahre hatten sie ihre Chance…und sie am Ende jedesmal vertan. Aber wer soll das bewerkstelligen? Marcel Jansen etwa?

Ich bin noch weit davon entfernt, mir ein Urteil über „Boss“ Wüstefeld gebildet zu haben. Aber er hat zuletzt einige Sachen angepackt und durchaus auch Erfolge vorweisen können. Er wäre für mich aktuell der einzige im Verein, dem ich zutraue, dass er Cello bei den Eiern packt und zum Handeln zwingt!

Last edited 6 Monate zuvor by Tatortreiniger
Rotkaeppchen1966
6 Monate zuvor

Ich glaube, Scholle, es muss anfangs der zweiten Zeile „versagte“ statt „verzagte“ heißen.
Es bedarf keiner besonderen analytischen Fähigkeiten, um dieses erneute Versagen skizzieren.
Die angeblich so junge entwicklungsfähige Mannschaft ist physisch und psychisch am Limit – nein – am Ende – und das sieben Spieltage vor Schluss!
Entgegen meiner Hoffnungen unterscheidet sie sich leider doch nicht von den Teams der Vorjahre, nur dass sie halt noch früher in sich zusammenfällt.
Und auch dieses Jahr scheint der Übungsleiter nicht dagegen steuern zu können, der stur an seinem Stil festhält bis zum -heutigen-Untergang und das Team wohl doch nicht auf die Widerstände in dieser Liga einstellen kann. Ein Problem allerdings, das in erster Linie Boldt und Mutzel zu verantworten haben.
Nach dem Säulenspielerkonzept ist auch ihr Entwicklungskonzept gescheitert mit einem quantitativ und qualitativ zu kleinem Kader.
Immerhin hat man Planungssicherheit für eine fünfte (!) Zweitligasaison. Nur so viel planen brauchen sie nicht mehr: 5 Mio sind bereits ausgegeben, ohne dass ein neuer Spieler dazu gekommen ist.
Mag die Verpflichtung Vuskovics noch verständlich sein, zeigen die 2 Mio für einen als Backup verpflichteten Muheim, der nach starken Vorstellungen gegen Köln und Darmstadt leider völlig einbrach, dass Mutzel hier wirklich von Werder Bremen eingeschleust worden ist.
Sicherlich ist es für eine zeitnahe Kaderzusammenstellung wichtig bereits in der lfd. Saison schon einges für die neue eingetütet zu haben. Aber im Fall Mutzel und Boldt zeigt diese Verpflichtung nur, dass sie mangels Kreativität keine Alternativen haben. Dass das internationale Scouting von Herrn Costa für die Gegegebenheiten in Liga 2 ohnehin nichts taugt, merkt er sowieso nicht.
Jetzt will man nach den gescheiterten Deals mit Amaechi und Doyle den dritten Spieler aus der Premiere League verpflichten.
Einer der vielen Gründe für den Niedergang des HSV liegt nicht immer nur in der Auswahl seiner Trainer, sondern vor allem in der seiner Sportdirektoren und Sportvorstände und hier ist der HSV mit Boldt und Mutzel, bei denen man nicht darüber urteilen kann, was eigentlich schlimmer ist, ihre Arbeit oder ihre Außendarstellung, einfach nur schlecht besetzt.
Hier muss gehandelt werden, drei Jahre „erfreuen“ sie uns nun mit immer neuen Konzepten und haben den Hamburger Weg in ihrem kader- und trainerpolitischen Irrlichtern nie gefunden.
Erneut muss ich einmal mehr einsehen, zu viel Vertrauen, Glauben und Hoffnung für einen HSV gehabt haben, der einmal nicht einbricht, sich zukunftsfähig präsentiert – einmal mehr war ich wohl zu naiv und gutgläubig. Dieser Club hat das Loser-Gen aber so etwas von implementiert, das geht auf keine Kuhhaut mehr.
Ist auch ein Armutszeugnis für die Millionenstadt Hamburg mit ihren Ressourcen, dass sich hier keine Persönlichkeiten finden, diesem einst so großen und stolzen Club aus seiner Malaise heraus zu helfen.

Last edited 6 Monate zuvor by Rotkaeppchen1966
BernadoRomeoMS
6 Monate zuvor

Es passiert sowieso nix. Trainer müsste weg. Schon längst. Aber ist jetzt auch egal. Zu spät alles. Zug abgefahren. Keiner lässt sich blicken oder haut aufn Tisch. Ist Jansen überhaupt noch beim HSV? Tolle Entwicklung…von Platz 4 nach „10“. Da lach ich mir doch den Arsch ab würd der Doll sagen. Die Ultras solln ma Alarm machen. Ergeben sich ihrem Schicksal. Sowas stümperhaftes wieder und wieder. Hätten heut 10 Jahre spielen können und es wär nix passiert bei uns. Null Chancen. Hauptsache die Zukunft sieht rosig aus. Warum heute schon alles geben?! Das Kühne da überhaupt noch investiert. Und dann wundern sie sich, dass die Zuschauer wegbleiben bei so nem Rotz? Scheiss auf DFB Pokal. Wen juckt denn das? Da weiss man gar nicht wo man ansetzen soll. War alles wieder fürn Allerwertesten. Der 11er zum Beispiel…was denkt man sich bei so nem Anlauf? Der wär ja noch fast über seine eigenen Beine gestolpert. Hätts früher nich gegeben. Kann man nicht wie normale Leute laufen und reinballern? Dann die 1. Minute alleine schon. Niemals darf so ein Tor fallen. Haben wir gar keinen Torwart? Wieder mal die Länderspielpause sinnvoll genutzt. Nur nicht für Fussball, Taktik und Vollgas. Dieses armselige hin und her. 70% Ballbesitz +…wofür? Bringt doch nichts. Das sieht jeder F-Jugend-Spieler, nur bei uns sind sie vom System überzeugt. 10 Siege in 27 Spielen. Klasse Walter. Holst alles raus aus den Jungs. Da wird mit Versagern verlängert. Läuft bei uns. Leider in die falsche Richtung. Alle machens richtig. Schalke noch rechtzeitig. Wir kriegen nix auffe Kette. Wir Fans sind die ärmsten Schweine von allen. Letzes Hemd gibste für so nen Rotz. Nichts als Häme und Spott müssen wir ertragen. Von unseren ärgsten Feinden ausm hohen Norden. Das schlimmste was einem Fan passieren kann. Und dafür seid ihr ganz allein verantwortlich. Führung Trainerstab und Mannschaft als letztes Glied. Aber sie können ja auch nur so spielen, wie man es vorgibt, oder sie sind zu dämlich. Danke für nix. Geht alles lustig weiter. Nur WIR finden es zum kotzen. Hamburger-Scheiss-Verein. Ich liebe dich und ich hasse dich. Irgendwo musses doch dran liegen. Walter hat schiss inne Buchse vor 1. Liga oder er kann es einfach nich. Mich regt so eine scheisse auf. Wochenende wieder im Arsch. Ganze Saison. Das steht ja jetzt fest. Es wurd nich alles versucht. Isso. Wie gesagt, danke für nichts ihr „Millionäre“. Ihr habt ausgesorgt und verpisst euch irgendwann. Wir bleiben HSV Fans und stehen dumm da.

Flotti McFlott
6 Monate zuvor

Judas Boldt im Sportclub: eloquent, offen, sympathisch, nahbar, bescheiden…
war er leider nicht. Stattdessen eine Mischung aus Arroganz, Durchhalteparolen und ein paar Lügen.
Einfach ätzend der Kerl… 👎

Sebastian
6 Monate zuvor

Es soll Leute gegeben haben die das genauso vorhergesehen haben. Schlechte Leute stellen schlechte Leute ein.

Rautenhopper
6 Monate zuvor

Es ist schwer diese Scheisse in Worte zu beschreiben. Mittlerweile weiss ich gar nicht auf wen ich am meisten wütend sein soll. Auf das Management, welches die Situation nach drei Jahren schon wieder falsch eingeschätzt hat. Auf die Mannschaft, welche kein Stolz hat oder auf den Trainer, bei dem ich mich langsam Frage, ob er die gleichen Spiele schaut wie ich.

Nachdem Spiel in Düsseldorf hatten einige das Gefühl, dass es nicht mehr schlimmer kommen kann. Es kam die Länderspielpause, wo man genug Zeit gehabt hätte, um die Mannschaft auf Paderborn vorzubereiten. Heute noch die Meldung das Johansson aus Leistungsgründen aus dem Kader gestrichen wurde. Innerhalb kürzester Zeit bereits der zweite Spieler, der gestrichen wurde aufgrund der Einstellung, aber ist ja ne tolle Truppe und alle haben sich lieb.

Klar, das Spiel fing ziemlich unglücklich an Jatta dribbelt unnötig herum und Ferro steht soweit vorne, dass es irgendwann mal zu so einem Tor kommen muss. Aber gab es danach irgendeine Reaktion vom Team? Nein, gar nichts. Es tut mir leid eine richtige Chance konnte ich nicht erkennen. Der mutige und attraktive Fussball, den man spielen will nicht zu erkennen.

Völlig planlos ging es in die Kabine und man kam zurück irgendeinen Wechsel? Nö, die gleichen Spieler durften weitermachen und dann in der 52. Minuten mal ein Schuss aufs Tor von Bascho aber wirklich gefährlich war der nicht.

Dann aus dem Nichts schenkt uns Paderborn einen Elfer für das 1-1, wie gegen Düsseldorf ein unverdientes Geschenk und wir nehmen es nicht an. Ich meine wenn es nicht läuft dann ballerst du den einfach mal rein und machst keine piruette vor dem Schuss.

In der Zwischenzeit hat das Theaterstück begonnen Jatta und die Flanken. Ich habe mich echt gewundert, dass die Paderborn spieler nicht gelacht haben. Wie oft Baka auf rechts durch war und wie schlimm die Bälle reinkamen. Jeder E-Juniore hat keine Probleme mit dem Verteidigen von solchen Bällen.

Es kommt wie es kommen muss Paderborn macht das 2-0 und Walter checkte dann langsam ach ich darf ja wechseln. Man ist 2-0 hinten braucht den Sieg. Dann ist es natürlich klar, dass man einen Stürmer bringt und einen Verteidiger. Und nein Baka wurde nicht ausgewechselt sondern Alidou. Erst bei der Auswechslung wurde mir bewusst, dass der noch auf dem Spielfeld ist. Jatta durfte weiterhin sein Glück auf rechts versuchen und zur Unterstützung kommt Maxi noch ein defensiver und klar Maxi ist gross, aber da Baka scheinbar nur den Flachpass kann, bringt die Grösse nicht viel.

Aber Walter wird mutiger und tätigt in der 86 Minute seinen 4. von 5 Wechsel und bringt Chakvetadze und der macht noch das 2-1, aber ganz ehrlich der Paderborn Torhüter hatte doch mitleid mit uns.

Es reicht ja nicht das man so ein Spiel ertragen muss. Nein, man hört noch auf der PK, dass das Glück gefehlt hat. Bitte was?

Ganz ehrlich man kann Spiele verlieren ganz klar. Man kann auch mal einen schlechten Tag haben, aber das was der HSV aktuell präsentiert ist nur noch erbärmlich. Wie einfach Paderborn die 3 Punkte mit nahm. Ich mein Paderborn hat so einfachen Fussball gespielt und der HSV hat 0 Ideen gehabt, um den Gegner zu dominieren. Und genau das ist das Problem gefühlt spielen 10 Mannschaften, solch einen Fussball und in den 4 Jahren hat es der HSV nicht geschafft gegen solche Gegner eine Idee zu haben.

Aber das Problem ist doch ganz einfach es ist die gleiche Scheisse wie immer anstatt mal die Situation anzunehmen in der man sich befindet. Träumt man wieder. Sorry und das gilt jetzt an alle die immer reden von Kontinuität. Früher waren wir jedes Jahr im Abstiegskampf immer und immer wieder. Von was haben die Verantwortlichen geredet Europa und Spitzenplätze. Jetzt ist doch nicht anders. Jetzt redet man davon kein Fahrstuhlsverein zu sein, aber man schafft es kaum im Aufstiegsrennen dabei zu bleiben. Keine Sorge so erreicht man das Ziel weil man so nicht aufsteigt. Auch Tim Walter. Seine Taktik klingt vielleicht gut und stammt aus einem Taktikbuch von Wish, aber hört doch auf den Fussball neu erfinden zu wollen.

Aus meiner Sicht ist Walter jetzt verbrannt. Eine Beschäftigung über den Sommer hinaus ist aufgrund der aktuellen Situation nicht denkbar und bei der kleinsten Leistungsdelle in der neuen Saison bereits wiedervdas Thema Nummer 1. und nächstes Jahr wird der HSV wieder anders wahrgenommen werden, weil min. zwei Grosse gehen hoch und mit Bielefeld und Fürth kommen zwei kleine Runter, welche die Favoritenrolle nach Hamburg schieben.

Wüstefeld hat diese Woche in einem Interview gesagt. Zuerst einen Plzn haben und dann die richtigen Leute dafür einzustellen. Im gleichen Interview wurde das Projekt wiederaufstieg genannt. Jetzt stellt sich die Frage, ob ein sportlich Verantwortlicher, der Richtige ist, der dieses Ziel zum dritten mal verfehlt. Vielleicht braucht es auch im Verein ,sei es im Management oder auf der Bank, Leute die wissen wie aufstieg geht.

Fuxi
6 Monate zuvor

Am liebsten würde ich ja in Häme verfallen. Wenn es nicht so tragisch wäre und mein Interesse am HSV-Profifußball weitgehend erkaltet – ein durchgehender Prozess seit dem 12. Mai 2018. Wenden wir uns also denen zu, die noch positive Schlagzeilen machen würden – würde man denn außerhalb dieser Kommentarspalte über sie berichten…

Der etwas überraschende Zweite Holstein Kiel hatte beim Tabellenvierten ATS Buntentor mit 4:0 vorgelegt. Die Regionalliga-Frauen des HSV mussten also nachlegen. Gegen den Tabellendritten Hannover 96 drohte das nicht einfach zu werden. Doch die Entspannung in der Personalsituation erleichterte vieles: Torhüterin Lela Naward hatte ihre Rotsperre abgesessen (dafür fehlte die Ex-Hannoveranerin Aaliyah Thomas im Kader) und die U17-Nationalspielerinnen Hannah Günther und Svea Stoldt rückten gleich wieder in die Startelf.
Der HSV legte gut los. Larissa Mühlhaus brachte die Rothosen nach 13 Minuten in Führung. Marlene Deyß erhöhte nur drei Minuten später auf 2:0. Gegen Ende des ersten Durchgangs kassierten die Rothosen allerdings den Anschlusstreffer durch Sina Anger (38.). Einmal kurz Kopfschütteln, dann traf Mühlhaus auf der Gegenseite und stellte den alten Abstand wieder her (39.). So geht das mit Selbstvertrauen. 3:1 zur Pause.
In der 49. Minute war die Partie bereits endgültig entschieden. Hannah Günthers Vorarbeit vollendete Anne van Bonn per Abstauber zum 4:1. Für den Schlusspunkt sorgte Günther dann selbst in der 66. Minute. Es hätte noch höher ausgehen können, aber Emilia Hirche traf in der 72. Minute nur die Latte und die eingewechselte Markella Koskeridou in der 87. Minute nur den Pfosten. 13 Punkte beträgt der Vorsprung auf Holstein Kiel weiterhin. Wenn die HSV-Frauen die nächsten drei Spiele gewinnen, ist am 1. Mai nicht nur ein gesetzlicher, sondern auch ein Frauenfußball-Feiertag, stilecht auf der heimischen Anlage in Ochsenzoll.

Noch eine Mannschaft gewann heute mit 5:1. Die Oberliga-Frauen verteidigten die Tabellenspitze mit einem Sieg gegen Union Tornesch. In der ersten Hälfte hatte der HSV die Partie im Griff. In der 20. Minute fiel folgerichtig auch die Hamburger Führung durch U17-Spielerin Helena Gavrilovic, die in der 27. Minute auch das 2:0 erzielte. Aryanna Naward verpasste das 3:0 noch vor der Pause mit einem Freistoß an den Pfosten. Der dritte Treffer fiel dennoch nach dem Seitenwechsel durch einen Schuss von Hannah Diekhoff, der noch von Imke Kutsche abgefälscht wurde (51.). Drei Minuten später gelang den Gästen durch Lina Dörrie der Ehrentreffer. Viel gefährlicher wurde es für das HSV-Tor nicht mehr. Philine Diekhoff erhöhte in der 69. Minute auf 4:1, ehe Lucy Schwark in der 90. Minute den Schlusspunkt setzte. Das Spiel des ETV gegen den Harburger TB fiel ebenso aus wie zwei weitere Partien, sodass der HSV in der Tabelle zunächst drei Punkte Vorsprung hat, allerdings auch ein Spiel mehr absolviert. Nächsten Sonntag kann schon eine Vorentscheidung in der Meisterfrage fallen. Dann empfangen die 2. Frauen den Verfolger aus Eimsbüttel.

Ein einziges Spiel in der Bezirksliga fiel aus. Leider war es ausgerechnet das Spitzenspiel zwischen dem ETV II. und dem HSV III.. Der SV Eidelstedt ist auf neun Punkte an den HSV herangerückt, dank einem 3:1 gegen den SC Ellerau. Allerdings haben die Ex-Eisenbahnerinnen auch zwei Spiele mehr absolviert. Gewinnt der HSV die nächsten zwei Spiele, haben sie die Relegation zur Landesliga sicher. Komet Blankenese II., nach 2:2 im Duell der Villenstadtteile gegen den SC Nienstedten sechs Punkte hinter dem HSV, darf ja nicht aufsteigen. Definitiv raus aus der Nummer ist der Tabellenfünfte BU trotz eines 5:0 gegen GW Eimsbüttel II..

Helena Gavrilovic aus der U17-Bundesliga traf ja heute für die Zweite doppelt, aber auch fünf weitere B-Juniorinnen standen heute in den Kadern der 1. und 2. Frauen. Caroline Blum war in der Regionalliga als Ersatzkeeperin hinter Lela Naward gefragt, Nele Karowski und Irma Schittek saßen ebenfalls dort auf der Bank. Bei der Zweiten spielte Torhüterin Lene Meggers wie Gavrilovic von Beginn an, Katinka Siegesmund wurde eingewechselt. Das zeigt, wie konsequent der HSV gewillt ist, seine Talente frühzeitig im Frauenbereich zu fördern – ein probates Mittel, wenn man bedenkt, dass schon zu Bundesligazeiten mal die B-Juniorinnen parallel als 4. Frauenmannschaft in der Bezirksliga gemeldet wurden (zumindest die, die altersgemäß schon freigeholt werden konnten).
Dieses Sextett stand bereits am Samstag im Kader, als es zum Auswärtsspiel zu Hannover 96 ging. Blum, Schittek, Siegesmund und Karowski waren von Anfang an dabei, Meggers und Gavrilovic saßen auf der Bank. Die erste Hälfte verlief für den Favoriten noch relativ zäh. Karowski sorgte nach 34 Minuten für die 1:0-Halbzeitführung der Rothosen. Nach Wiederbeginn kam der Tabellenelfte aus Hannover allerdings unter die Räder. Irma Schittek schnürte einen Doppelpack (45., 46.), und Lilly Krüger legte direkt das 4:0 nach (49.). Nach einem Vierfachwechsel beim HSV und einem Doppelwechsel bei 96 traf Krüger in der 56. Minuten zum 5:0. Leticia Cordes verwandelte für die Gastgeberinnen einen Strafstoß zum 1:5, für den Schlussakkord sorgte dann aber wieder der HSV durch Melina Bünning (78.) zum 6:1-Endstand.
Somit bleibt der VfL Wolfsburg weiterhin vier Punkte auf Distanz, die Wölfinnen gewannen nach 0:1-Rückstand gegen Turbine Potsdam mit 2:1, und Union Berlin – als Dritte sieben Punkte hinter dem HSV mit noch immer theoretischen Chancen – gewann beim Harburger TB glatt mit 6:0. Der ehemalige Tabellenführer auf Platz 4, SV Meppen, schlug den Vorletzten Holstein Kiel mit 4:0.

Sprung zu den Männern. Wenn man gemein ist, könnte man sagen: Die U21 spielt in der Aufstiegsrunde der Regionalliga erst am 20. April gegen Hannover 96 II., so konnten sie wenigstens nicht verlieren… In der Tabelle bleiben sie Fünfte, jetzt vier Punkte hinter dem Tabellenzweiten Weiche Flensburg (4:0 in Hildesheim) und elf Punkte hinter dem VfB Oldenburg (2:1 in Lübeck). Mit der 3. Liga wird es realistischerweise nichts, aber immerhin steigen sie auch nicht ab und sind aktuell bester Hamburger Viertligist.

Dafür bleiben die 3. Herren in der Oberliga-Abstiegsrunde den beiden Topteams auf den Fersen. Anscheinend hat es da aber immer noch nicht *Klick* gemacht. Denn gegen den Vorletzten VfL Lohbrügge schossen sie 6 Tore und kassierten – typisch fragile Abwehr – drei. Zur Pause lagen sie zurück. Das 0:1 von Christian Degener aus der 11. Minute glich Mohamed Abd El Aal Ali fünf Minuten später aus. Degener traf in der 43. Minute zum 1:2.-Pausenstand erneut Dominik Jordan – als Trainer der 2. Frauen in der Oberliga wesentlich erfolgreicher – schoss per Elfmeter das 2:2 kurz nach Wiederbeginn. Als Sepehr Nikroo sogar die Führung erzielte, gab das keine Sicherheit: Nur zwei Minuten später netzte Degener zum dritten Mal, glich zum 3:3 aus. Für den Durchbruch musste Ex-Profi Marcell Jansen sorgen. Mit einem Hattrick (76., 78., 82.) führte er endlich die Entscheidung herbei.
So bleiben sie den beiden Führenden, TuS Osdorf (4:1 bei Hamm United) und FC Süderelbe (5:3 bei BU) auf den Fersen. Das Spiel des SV Rugenbergen gegen Meiendorf wurde abgesagt, weshalb der HSV erstmal an den Bönningstedtern vorbeiziehen konnte. Wenigstens beträgt der Abstand auf BU jetzt sieben Punkte, auf den wahrscheinlichen Mitabstiegsplatz 6 (Hamm United) immerhin vier Zähler. Denn Altona 93 schaffte in der Regionalliga-Abstiegsrunde gegen Schlusslicht Oberneuland nur ein 2:2 und liegt sieben Punkte hinter dem rettenden Ufer.

Wichtiger Sieg für den HSV in der A-Junioren-Bundesliga. Die Rothosen gewannen das Derby gegen den ebenfalls abstiegsbedrohten FC St. Pauli mit 2:1. Tom Sanne – vor Jahresfrist von St. Pauli zum HSV gewechselt, sorgte nach einer Ecke für das 1:0 in der 16. Minute. Allerdings schlug Pauli nach einer halben Stunde durch Til Kauschke zurück. Nach 39 Minuten war der HSV in Überzahl – Schiedsrichter Florian Stahl aus Zweibrücken erkannte ein grobes Foulspiel von Pauli-Keeper Emre Boz gegen Sanne. Aber in einer hektischen Partie half das dem HSV auch nicht wesentlich weiter. Erst in der 88. Minute gelang erneut Sanne, abermals nach Eckball, der 2:1-Siegtreffer. Den Höhepunkt erlebte die Aggressivität des Derbys in der Nachspielzeit, als Elijah Krahn beim HSV und Marius Mohr bei St. Pauli nach einer Rudelbildung jeweils die Rote Karte sahen. Krahn wird mindestens im Abstiegsduell gegen Schlusslicht Carl Zeiss Jena nächste Woche schmerzlich vermisst werden.
Wenigstens bedeutete der Sieg etwas Entspannung, denn der Abstand auf die Abstiegszone wuchs auf drei Punkte an. Der HSV zog sogar an Hansa Rostock vorbei, allerdings auf Kosten eines weiteren Punkts an Vorsprung, denn Rostock verlor gegen den neuen Tabellenfünfzehnten VfL Osnabrück mit 0:1. Schützenhilfe kam auch noch aus Magdeburg, der FCM schlug den Vierzehnten Chemnitzer FC mit 4:0.

Das Thema Staffelsieg ist für die U17 in der B-Junioren-Bundesliga dagegen endgültig vorbei. Während Spitzenreiter Hertha BSC einen 4:3-Sieg gegen den VfL Wolfsburg feierte, kamen die HSV-Jungs beim Tabellenvierzehnten Erzgebirge Aue nicht über ein 1:1 hinaus (naaaa, wer glaubt an Omen?). Zu Beginn des 2. Durchgangs schien Leonardo Garcia Posadas mit dem 1:0 für die Rothosen den Bann gebrochen zu haben. Aber mehr Tore erzielten sie nicht – jedenfalls keine, die für sie zählten. Denn in Unterzahl – der erst nach 58 Minuten eingewechselte Delali Srougbo hatte in der 75. Minute die Gelb-Rote Karte gesehen – traf Leif Thele zum 1:1 ins eigene Netz. Und das bedeutete, dass Hertha BSC Berlin der Staffelsieg zwei Spiele vor Schluss auch rechnerisch nicht mehr zu nehmen ist. Jetzt geht es also nur noch um die Verteidigung von Platz 2 vor dem FC St. Pauli, der Werder Bremen mit 2:1 schlug und bei einem noch mehr zu absolvierenden Spiel vier Punkte hinter dem HSV liegt. Noch einen Patzer können sich die Rothosen also nicht mehr erlauben.

Was ein Glück, dass die Profis über diesen Punkt schon hinaus sind, was?

Ich wünsche trotzdem eine schöne Woche (falls Aue das zulässt)!

Darmzotte
6 Monate zuvor

Auf mich wirkt die Mannschaft nicht spielfit. Weder mental noch körperlich.

Ich weiß, für viele hier ist die Kausalität zwischen Training und Fitness ein Gerücht, aber ich bleibe bei dieser These.

Sechs freie Tage in einer Länderspielpause, wo man zum Endspurt auf den Aufstieg blauen könnte, sind erbärmlich. Damit sendet man auch ein Signal.

Im Spiel passieren dann die Dinge, die wir sehen. Warum übt man mit Jatta nicht mal Flanken? Weil er es eh nie lernen wird? Kann sein, aber dann muss doch daraus eine Konsequenz folgen.

Aber das ist nur ein Beispiel. Ein weiteres Problem ist, neben der fehlenden Fitness durch Trainingsverweigerung, die Unausgeglichenheit des Kaders. Dass Jatta und Alidou Stamm sind, darf einem Verein ist den ersten drei Profiligen nicht passieren.
Und wo Glatzel eine reine One-Man Show ist, gibt es in Bremen halt Duksch UND Füllkrug. Oder auf Schalke Terrodde. Der reicht. Oder bei Pauli Burgstaller und Kyereh.

Der Großteil des Budgets für nächste Saison ist bereits in die Vertragsverlängerungen für Muheim, Rohr (lol) etc. geflossen. Sehr gut, da braucht es dann auch kein Scouting.

Meine Güte, ist das alles furchtbar, was da für Stümper am Werk sind. Aber die meisten Fans des HSV verdienen es nicht besser.

Last edited 6 Monate zuvor by Darmzotte
Matspats
6 Monate zuvor

Ich komme mir vor wie so eine Voodoopuppe. Gestern ins Stadion gefahren (700 km hin und zurück), eine Viertelstunde vorher das Stadion verlassen, vollkommen desillusioniert! Dann die Ergebnisse von gestern Abend und dem heutigen Spieltag. Gar nicht aus zu denken, wenn gestern eine wahrscheinlich nur durchschnittliche Leistung abgerufen worden wäre. Dieser Verein macht mich fertig!

Polkateddy
6 Monate zuvor

Sebastian Wolff vom kicker wiederholt die These das Tim Walter nicht für den Aufstieg, sondern für die Entwicklung geholt wurde. Im echten Leben schmeißt man sowas nach 10 Siegen aus 27 Spielen raus. Es sei denn man meint eine gegensätzliche Entwicklung. Dann ist alles cool. Aber sagt das dann bitte deutlich, wenn Ergebnisse jetzt überhaupt nicht mehr in Bewertungen einfließen. Dann können 5000 hirntote Hüpfer allein ins Stadion gehen und die letzten Vollpfosten sich die dümmlichen Interviews vorm TV reinziehen. Ich fürchte diesmal wird es gnadenlos durchgezogen. Walter bleibt über den Sommer hinaus, weil der Mors von Mutzel/Boldt zu sehr dranhängt. Die haben keinen Schuss mehr frei. Zumindest ich befürchte dass in diesem Fall die neue Saison noch unerfreulicher wird, da ein gewisser Herr nicht von seiner Idee abzuweichen gedenkt und 2 dienstaufsichtführende Herren nicht einzuschreiten imstande sind. Teufelskreis, ma sagn!

Darmzotte
6 Monate zuvor

Stümperhaft? Es war doch nur Pech.

Es geht doch um die Entwicklung. Und wenn der Rohrdiamant so lange auf der Bank sitzen muss, dann kann es doch nichts werden. Mein Gott, Walter.

Ich hatte mir natürlich schon mehr erhofft, da bin ich ehrlich, weil ich hier lesen durfte, wie intensiv der HSV die LSP genutzt hat.

Aber gegen Pech hilft halt nichts. Ärgerlich.

Blogfan
6 Monate zuvor

SOFORT : Jetzt Nico-Jan Hoogma als Vorstand-Sport holen, damit er Zeit hat
alles im sportlichen Bereich in die richtigen Bahnen zu lenken.

zanderwilli
6 Monate zuvor

Meffert, Schonlau, Vuskovic, Reis, Heyer und (ja, auch) Glatzel – das sind Spieler, bei denen ich nicht daran zweifle, dass sie zu Beginn des Spieles noch die richtige Einstellung haben. Die wollen gewinnen, die können es auch. Diese Jungs sind gedanklich von den Dudziaks, Hunts und Königstransfer Jung soweit entfernt, dass ich wirklich glaube, dass hier nachhaltig verbessert wurde.

Aber wenn Du diesen Leuten einen Matchplan mitgibst, von dem sie seit längerer Zeit nicht mehr daran glauben, dass er sie wirklich voran bringt, woran sollen sie dann glauben? Dann stehst Du gegen Paderborn irgendwann auf dem Platz und bist entsetzt, weil Du konsequent abgefangen wirst. Du denkst Dir: „Alter, die sind doch so limitiert, wieso sind die besser als wir, stellen uns zu und machen uns sogar Tore rein?“ Und dann wissen sie, dass der Trainer des Gegners den besseren Plan hat und ihr eigener Trainer ihnen nichts Taugliches an die Hand gegeben hat. Und dann wird selbst aus Heyer, meinem erklärten Lieblingsspieler, ein unsicherer, nervöser Spieler, dem man den Schneid schon mit dem Anpfiff abgekauft zu haben scheint.

Und dann hast Du diese Antifussballer im Team und dann sind die Zweifel da und dann bist Du irgendwann mürbe. Wenn Du nicht mehr an das glauben kannst, was Du tust, dann kannst Du das irgendwann nicht mehr mit voller Leidenschaft auf den Platz bringen. Davon bin ich überzeugt. Nicht jeder ist ein Mick Schumacher, der auch im verschraubtesten Boliden und mit Plattfuss noch um jeden Platz im hinteren Mittelfeld kämpft. Und von diesem jungen Mann erwartet dabei immerhin auch niemand mehr als objektiv erreichbar scheint.

Wenn man es nicht schafft, die richtigen Leute richtig einzusetzen und sich stattdessen von Paderborn und jedem durchschnittlichen Zweiligatrainer schachmatt setzen lässt, dann hat man nicht genug drauf.
Für mich ist hier der Trainer Schuld an der Misere.
Erst verliert das Team den Glauben daran, dass es klappt. Dann erst kommen die harten Auftritte.
Und nun sollte längst eine neue Idee her. Die hat Tim Walter offenbar nicht.

Tobi Petersen
6 Monate zuvor

Hoffe, morgen kommt dann die schonungslose Saisonabrechnung von Scholle, die Boldt, Walter und Mutzel endlich medial das Genick brechen wird. Es ist Zeit zum Ausmisten beim HSV. Der Druck darf erhöht werden.

bahrenfelder
6 Monate zuvor

Oh man, die ganzen Pessimisten fühlen sich nach dem heutigen Spiel wieder bestärkt. Sie schreien wieder, allerdings wie immer Boldt raus, Mutzel raus etc. Ist das eine Lösung, ich sage erstmal nein. Vielleicht sollten diejenigen die immer nur Rauswürfe fordern auch mal Vorschläge machen wer dann geholt werden soll. Da kommt aber nichts. Kritisieren ist einfach aber man sollte dann auch Lösungen parat haben. Sollte das der Fall sein, könnte ich zumindest diese Kritiker ernst nehmen. Ansonsten ist es nur sinnloses Geplapper.

Übrigens, solange rechnerisch es noch möglich ist zumindest den 3. Platz zu erreichen habe ich noch Hoffnung. Auch wenn es eine kleine Hoffnung ist und mein Baugefühl mir sagt – lass es.

Ein kleiner Blick in die Zukunft sagt mir, dass der Verein an TW festhalten wird und einen gewissen Stamm mit in die nächste 2. Ligarunde nimmt. In der Winterpause dann wird TW gehen dürfen weil sich keine Spielentwicklung abzeichnet. Gleicher Weg wie fast immer von TW. Ich dachte allerdings am Amtsantritt von TW das dies dann in der 1. Liga geschieht. So kann man sich täuschen. Wer dann der neue Trainer werden sollte, keine Ahnung. Liegt ja auch daran wer dann gerade frei ist und wer das Amt annehmen möchte.

Vielleicht hat ja einer eine Idee welcher Trainer, Sportvorstand etc. der richtige für den HSV sein könnte.

Fussball-Magier
6 Monate zuvor

Ich werde nicht mehr ins Stadion gehen, solange Boldt, Mutzel und Walter im Amt sind.
Und dann machen sie auch noch Nägel mit Kopfen, indem sie mit Rohr und Mulheim verlängern – wie soll der Nachfolger noch eine Chance haben, jemals mit dem HSV aufzusteigen?

Weg mit den Dreigestirn des Versagens.

Wüstefeld – handeln sie jetzt!
Holen sie Nico-Jan Hoogma als Vorstand-Sport.

Rotkaeppchen1966
6 Monate zuvor

Ich hoffe, dass Jansen zumindest am Ende der Saison Worte der Entschuldigung für und an die Fans nach diesem wieder mal -und diesmal schon so früh feststehendem- deprimierenden Ende findet.
Ich komme gerne als Fan der „Rocky“-Filme mit dessen Spruch um die Ecke: „Es ist erst vorbei, wenn es vorbei ist“.
Es ist vorbei – leider schon nach Spieltag 28.
Natürlich muss man in den verbleibenden Spielen noch schauen, auf wen man auch in der 5. Zweitliga-Saison noch bauen kann, aber im Grunde genommen haben Boldt und Mutzel mit den jüngsten Vertragsverlängerungen ja schon Fakten geschaffen: Sie wollen gar keine Veränderung, sondern an ihrer Pseudo-Entwicklung und ihren gut dotierten Posten hängen bleiben.
Es wird wohl kommen wie immer. Sie lassen die Saison austrudeln, hauen im letzten Heimspiel gegen 96 noch mal einiges raus, Kittel haut den dann schon geretteten Rostockern am letzten Spieltag einen Freistoß aus 30m rein – und Verantwortliche, Scholle und Co. von der Presse und eine immer noch große Menge an Fans sind einmal mehr im (Irr-)glauben: Ist doch alles ganz toll- auf eine neue (Entwicklungs-)Saison 2022/2023.

RummsBumms
6 Monate zuvor

Wenn man Boldt hört, wandelt sich Fassungslosigkeit über seine Unfähigkeit und seinem Nichtstun in totales Mitleid.

……ist der Typ schlecht. Boldt steht sinnbildlich für den HSV-Zustand.

Last edited 6 Monate zuvor by RummsBumms
Nordisch
6 Monate zuvor

Tatsächliche Fragen! Frau Homburg mit dem Hinweis, warum andere Vereine aus weniger mehr als wir machen.

… antworten tut Boldt natürlich nicht. Einfach ignorieren, das geht immer.
Ganz allgemein ist der Eindruck mal wieder surreal. Boldt direkt aus dem Paralleluniversum — wo wir konsolidierte Finanzen haben, wo wir eine nachhaltige (positive!) Entwicklung sehen, wo alles das, was in den letzten Jahren verkehrt lief, abgestellt wurde … ganz ehrlich, wenn er das selber glaubt, ist es kein Wunder, dass bei uns nichts vorwärts geht. Es scheint, Direktorenposten kommen beim HSV mit eingebautem Realitätsverlust. Erschreckend.

Last edited 6 Monate zuvor by Nordisch
M. R. X.
6 Monate zuvor

Mutlos.
Planlos.
Erfolglos.

HSV, April 2022

Last edited 6 Monate zuvor by M. R. X.
History
6 Monate zuvor

Auch auf die Gefahr hin das ich jetzt gesperrt werde: dann ist es halt so, nehme ich in gerne in Kauf.

Das was da auf dem Platz und in der Führungsetage des HSV rumläuft ist elendiges, abzockendes ….

Wenn man diese Leute fragen würde aus welchen Farben denn die Raute besteht, ich denke sie wüssten es nicht.

Bastrup
6 Monate zuvor

Würde jemand damit beauftragt, ein Drehbuch für die 13 jährige Geschichte eines Profofußballvereins zu schreiben, das dazu dient, selbst die treuesten Anhänger maximal zu frustieren und zu demütigen, dann wüsste ich eine Blaupause. Ist wahrscheinlich nicht zu toppen.

Last edited 6 Monate zuvor by Bastrup
Syed Hassan Raza
6 Monate zuvor

Hab noch eine Frage:
Wo ist unser Gladiator Herr Jansen? (was für ein schande so einen Präsidenten zu haben).
Nur der HSV

WällerHSV
6 Monate zuvor

So, zwei Nächte über die Bankrotterklärung gegen Paderborn geschlafen. Wo liegen die Probleme?
Das System ist das Problem. Am Anfang konnte man sich mit dem Rumgeeiere noch befreien, weil die Gegner die Laufwege nicht kannten – jetzt kennt jeder Amateurverein den Laufweg von Schonlau und Vuskovic und stellt diesen zu. Zudem haben wir für unser 433 KEINEN EINZIGEN passenden Flügelspieler! Alidou gehört, wenn überhaupt, in die U21 – er ist mit dem Kopf nicht mehr dabei. Jatta wird in seinem Leben nicht mehr flanken lernen. Was macht man in dem Fall? Man passt das System dem zur Verfügung stehenden Material an! In unserem Fall wäre dies ein 4231 oder ein 442…
Jatta kannst Du bringen, wenn Du führst und er reichlich Wiese vor sich hat – aber niemals wenn der Gegner tief steht und er ins Dribbling muss.
Kittel spielt wie immer, wenn´s drauf ankommt – er ist nicht zu sehen. Samstag war eine Frecheit! Ich erwarte, dass er morgen auf der Bank sitzt.
Nun zur Einzelkritik:
Heuer: Das erste Tor ist dem System geschuldet – man kann ihn jetzt nicht für etwas kritisieren, wofür man ihn zuvor gefeiert hat. Zudem hatte Jatte zweimal die Chance, den Ball zu klären! Das zweite Tor war abgefälscht – sonst hätte er genau richtig gestanden.
Schonlau und Vuskovic in Ordnung – haben auch gut nach vorne gespielt und viele gute Pässe geschlagen.
Muheim: Hinten wieder überfordert – er gehört ins linke Mittelfeld.
Heyer: Wackelig – lässt sich im Moment anstecken.
Meffert: Wenn er nicht wäre…
Reis: Versucht viel – manchmal zu viel. Ihm fehlen Mitspieler.
Kittel: Läufts gut, glänzt er mit – läufts schlecht, sieht man ihn nicht. Wenn ich dann die Kommentatoren immer höre: Der Unterschiedsspieler – zum erbrechen…
Alidou und Jatta: Schon beschrieben.
Glatzel: Lange Zeit ärmste Sau. Bekommt seit Wochen kaum verwertbare Flanken – wenn was kommt, ist es kurz über der Grasnarbe. Und dann der Elmeter: Sieht Scheiße aus – war aber gar nicht so schlecht geschossen. Recht platziert, knapp neben den Pfosten. Wäre der Keeper stehen geblieben oder in die andere Ecke gesprungen, hätte der Kommentator jubiliert über die sensationelle Finte beim Anlauf.
Walter: Macht derzeit fast alles falsch. Falsche Aufstellung, falsches System, falsche Wechsel, Wechsel zu spät usw….
Wenn er morgen nicht reagiert, hat er seinen Beruf verfehlt!
Mein Vorschlag für die Aufstellung:
Heuer – Heyer, Schonlau, Vuskovic, Vagnoman – Meffert, Rohr – Muheim, Suhonen, Reis – Glatzel
Alternativ:
Heuer – Heyer, Schonlau, Vuskovic, Vagnoman – Meffert, Muheim, Suhonen, Reis – Kauffmann, Glatzel

Hallenser
6 Monate zuvor

Diese Mannschaft ist körperlich platt, hat erneut keinerlei Führungsspieler und auch in diesem Frühjahr nicht den Willen und die Mentalität in den entscheidenden Situationen mal dagegen zu halten! Diese Saison ist erneut gelaufen, der frühe Zeitpunkt dürfte zumindest für die weitere Planung kein Nachteil sein. Allerdings weiß ich nicht ob man das erneut Leuten wie Boldt und Mutzel überlassen sollte – auch hier muß überlegt werden ob das so Sinn macht! Folgende Spieler möchte ich persönlich in der nächsten Saison nicht mehr in unserem Trikot sehen: Kittel, Jatta, Kinsombi, Winzheimer und Gymerah – wobei ich klar sagen möchte das bei Jatta und Winzheimer allein die völlig unzureichende Technik und spielerische Unfähigkeit das Argument sind! Bei den anderen dreien ist es eine Einstellungssache, da fehlt jeglicher Wille und Ehrgeiz!
Ob ein weiter mit Walter Sinn macht? Ich weiß es nicht, welcher Trainer macht denn in Hamburg überhaupt Sinn?

HSV-Titanic
6 Monate zuvor

Dieser Trainer ist an Stümperhaftigkeit nicht zu überbieten.
Die Mannschaft folgt ihn nicht mehr und so spielen sie auch.
Nach der Niederlage in Nürnberg hätte man TW entlassen müssen,
um die Saison zu RETTEN! (siehe Schalke). In Ddorf konnte man
das ganze Gelämmer dann sehen. Mit einer 5:0 Niederlage wären sie
noch gut bedient gewesen! Es wurde weiter an TW festgehalten.
FATALER FEHLER!!!!
So steigt der HSV die nächsten 10 Jahre nicht auf, eher ab!!

Jörg Brettschneider
6 Monate zuvor

Es ist schon sehr hart, Boldt zuhören zu müssen.

Sein Auftritt im Sportclub war erschreckend, arrogant und wutheraufbeschwörend!

Warum durfte dieser Mann beim HSV so lange „wirken“?
Einfach nur blamabel!!!

Und das nicht erst seit gestern.

Überall würde man in solch einer Situation reagieren. Jedes Kind weiß, dass der HSV in dieser Konstellation keinen Erfolg mehr haben wird. Es wurden unglaublich viele Böcke geschossen.
Die Glaubwürdigkeit der Verantwortlichen und eine Überzeugung, dass es in dieser Konstellation noch ansatzweise was werden könnte, liegen auf einer Skala von 1 bis 10 bei -11.

Aber – nur beim HSV – passiert genau nichts!

Da viele Fans diese Underperformer nicht mehr sehen können, aber eine kleine laute – ideologiegeschwängerte – Minderheit diesen Entwicklungsschwachsinn immer noch verteidigt, droht die Spaltung in und um diesen Club immer größer zu werden.

Viele stimmen mittlerweile mit den Füßen ab. Schaut ins leere Stadion! Und das hat nichts mit der Pandemie zu tun.

Die Medien trauen sich wieder nicht an den Kern des Übels heran. Wozu braucht man die überhaupt? Ein eigener HSV-Kanal reicht doch völlig aus.

Wäre der HSV nur niemals in seiner Geschichte erfolgreich gewesen…
Dann hätte diese kleine ideologiegeschwängerte Minderheit nicht so viele Normalo-Fans mit in den Abgrund gerissen. Weil sie nie beim HSV gelandet wären…

Jetzt wieder nicht zu reagieren, ist schon mehr als clubschädigend. Die angebrachten Worte fehlen.
Es wird zum vierten Mal nacheinander gepennt, dass selbst der Knall eines Überschallflugzeuges niemanden beim HSV wecken würde.

Gibt es denn wirklich niemanden, der diesem Jugend-forscht-Projekt Einhalt gebieten kann???

Last edited 6 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
Frank Furt
6 Monate zuvor

Hilflos
Schwach
Verunsichert

Vamodrive
6 Monate zuvor

„hey Sonny warum hast die letzten Spiele so viel Scheiße gebaut“
„Na ist doch klar, in der 2ten Liga bin ich der Unterschiedsspieler, wenn wir aufsteigen bin ich weg vom Fenster“

Polkateddy
6 Monate zuvor

Keine Krisensitzung, keine Reaktion. Meine Fresse, ist das ein bequemer Wohlstandsverein geworden! Im Winter hätte der Trainer seinen Stolz hinten anstellen – und das System adaptieren können. Die sogenannten sportlichen Verantwortlichen hätten mindestens Alternativen für limitierten und abwanderungswilligen Außen verpflichtet. Dann wären wir mindestens noch gut im Rennen. Oder man macht eben gar nichts. Hauptsache die Ultras feiern diese Versager noch, ist doch alles gut!

Jörg Meyer
6 Monate zuvor

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Tobi Petersen
6 Monate zuvor

Ich hoffe inständig dass es gegen Aue die nächste Heimniederlage gibt!!! Sonst endet dieser Alptraum überhaupt nicht mehr.
BOLDT
WALTER
MUTZEL
RAUS

Jörg Meyer
6 Monate zuvor

Siebzehn von Achtzehn Zweitligisten würden Boldt und Mutzel dringend raten Tim Walter zu behalten 🙋‍♂️

Last edited 6 Monate zuvor by Jörg Meyer
Frank Müller
6 Monate zuvor

BOLDT ERKLÄRT JETZIGE LAGE
„wir stehen uns selbst im weg.“ DA verwechselt er was:::::ER steht im weg.
er hat einen nicht-tauglichen kader hingestellt.
die qualität reicht gar nicht für oben.
„die jungen spieler haben sich entwickelt. einige sindmanchmal noch nicht ganz soweit.
die älteren müssen daher mehr verantwortung übernehmen. einige gehen in dieser
situation zu sorglos damit um.“
es gibt überhaupt KEINE spieler mit verantwortung oder führung.
„der gegner stellt sich hinten rein. und wir geben vor wie das spielerisch zu lösen ist,“
gerade DIE spieler, die das kreativ/spielerisch lösen könnten, GIBT ES GAR NICHT.
Boldt hat keine scouting-strukturen aufgebaut, die effektiv sind..
das Mutzel/Costa duo ist ´ne murks-truppe. mit Amaechi/Doyle/Kaufmann/Muheim, etc
ist kein blumenpott zu gewinnen.
das überhaupt einzig positive in den 3 jahren Boldt war Terrodde. und den hamse gleich wieder laufen lassen.

Bubu
6 Monate zuvor

Gooood mooorniing @ all.

HURRA, ENDLICH WIEDER MONTAG! 😉

Danke für den Blog Scholle, Du bringst es auf den Punkt. ES WIRD N´BÜSCHEN SCHALECHTER. Etwas….

Aber warum jetzt noch Puls bekommen? Kennen wir doch unterm Strich alles, es wiederholt sich, Murmeltierjahre beim HSV, nüscht Neues.

Unaufgeregt bleibt festzustellen, man plante im Vorwege schon das FÜNFTE Jahr in dieser Klopperliga. Die abgelieferte Performance reicht eben nicht für eine Versetzung. Wobei, in den Schulen macht man versetzungstechnisch „Ausnahmen“ – wegen Corona.

Der mitspielende Torhüter wurde heute endlich belohnt, durch den ersten Treffer, geht auf Fernandes Käppchen á la Slapesticke. Gut ausgeguckt durch die Paderborner.

Ebenso ist er nicht ganz so unschuldig am Zweiten, aber – EGAL!
11 Freunde sollt ihr sein, elf Mannen bekamen NULL aufs Grün, das Einzige was brannte war die Frühlingssonne… und so… 😉

Glatzel versuchte beim Elfer einen auf Lewa zu machen, eine einzige Parodie und Frechheit gegenüber dem „Tore – König“ der ersten Liga.

Abgezockt und formverbessert erwies sich der HSV im Auftreten auf dem Platz, zahnloses Anknüpfen mit anschließendem Bedröppeltdreinschauen in Personalunion incl. Trainer, muito perfecto.

Der HSV zeigte sich in bester Punktegeberlaune, weil man es eben kann! 🙂

Nein, es ist kein Rückfall, sorry dafür, es ist ein gewohntes Anknüpfen an alte Gepflogenheiten des ehemals großen HSV in der zweiten Liga. Man fühlt sich eben wohl – dort – man möchte verweilen, schließlich ist man eh fein mit dem lehrhaften Unterhaus.

Beruhigt kann man sich doch jetzt in der Beletage des Dinos zurücklehnen, und den Frühling genießen. Entspannt kann man über die Entwicklung und Ausbildung schwadronieren und alles seinem Gang überlassen. Man ist eben noch nicht so weit.

Immerhin hält man der Keine – Punkte – Serie die Treue, Druck hat man nicht, den machen sich andere. Alles KANN nichts MUSS! Im positiven Sinne!

Das Kollektiv macht eben nüscht Anderes als die Jahre zuvor, INCLUSIVE Trainer. Also warum und worüber noch resümieren – et löpt!

Kontinuität wurde immer so lautstark gefordert, nun hat man sie doch!

Wenigstens kann man doch den Klassenerhalt feiern, oder? Also….
Jetzt noch den Kader für die nächsten Jahre ausreichend überarbeiten, zusammenhalten und auf jeden Fall bei sich bleiben – ES GEHT VORAN!

Bleibt alle gesund…!

Last edited 6 Monate zuvor by Bubu
Meaty
6 Monate zuvor

Man könnte heute soviele Defizite im HSV Spiel aufzählen und Spielerfähigkeiten in Frage stellen . . . was nützt es, wenn übergeordnet der hunderprozentige Einsatzwille im HSV Team nicht stimmt!?

Ich hatte über das gesamte Spiel nicht einmal den Eindruck, dass dort eine richtig eingeschworene Einheit auf dem Feld steht, dass ihre allerletzte Chance im Aufstiegsrennen nutzen will!

Fehlene Leidenschaft, kein Einsatzwille, keine Laufbereitschaft, kein Feuer im Spiel!
Häufig sah es im Spiel so aus, als ob einige Spieler froh waren, wenn sie den Ball an ihren unsicheren Nebenmann abgeben konnten – wo war der von Tim Walter angekündigte Mut?

Da fragt man sich wirklich, wo ist die Leidenschaft und der Kampfeswille des Teams der Spiele gegen Pauli, Darmstadt und Heidenheim nur hin?
Alles nur ein kurzes Strohfeuer? Scheint so!
Denn nicht der schlechte Fußball des HSV macht heute den Unterschied im Spiel, sondern der fehlende Wille unseres Teams, bis an ihre Schmerzgrenzen zu gehen!

Warum passiert das immer nur beim HSV? Ist man wieder mit viel zu wenig, viel zu früh zufrieden gewesen? Haben einige Kicker nach der kurzen erfolgreichen Phase in der Liga mit DFB Pokalerfolg gedacht, es geht jetzt alles so weiter – und das vielleicht auch mit etwas weniger Einsatz? Ich weiß es nicht?

Wenn man sich beim HSV dieses Spiel auch noch schönredet,
dann kann uns vermutlich wirklich nur noch ein Rundumschlag im Gesamtverein retten. . . ?

Last edited 6 Monate zuvor by Meaty
Nico
6 Monate zuvor

Das wird wohl Ausnahmsweise mal ein etwas längerer Kommentar, denn meine Hoffnung wurde heute von der Realität verdrängt..

Man will immer Antworten auf dem Platz sehen. Dieses Spiel beantwortet für mich wo wir nächstes Jahr spielen. 

Für mich sieht es so aus:
Die Gegner haben sich mittlerweile auf dieses neue HSV System eingestellt, das ich prinzipiell Befürworte. Man sagte es kommen nach Bremen & Co die „leichteren“ Gegner. Nein, mittlerweile sind es genau diese Gegner, die den HSV geknackt haben und uns durch ihre harte Arbeit gegen den Ball und ihrer defensiven Kompaktheit vor Probleme stellen. 
Paderborn stellte uns Außen teilweise zu viert zu. Auch den zentralen Mittelfeld Spielern stehen die Gegnern auf den Füßen. Also wird der Ball geduldig hinten rum gespielt bis es brenzlig wird. Kurz gesagt, die Gegner wissen nun immer besser unsere Stärken zu unterbinde, als noch zu Beginn der Saison. Kommen dann noch mäßig bis schlechte Tage unserer Leistungsträger dazu, sieht es schlecht aus.

Drang zum Tor, geschlossener Wille, Kreativität – das sind Attribute, die wir irgendwie nur noch ab Minute 75´auf den Platz bekommen. 

Dazu kommt, dass die meisten Spieler aus der ersten 11 einfach nicht mehr auf dem Niveau spielen, wie noch vor einigen Wochen/Monaten. 

Gut, die Einstellung stimmt denn Ich kann mich an kein einziges Spiel erinnern, in welchem sich das Team hängen lies. Selbst gegen Paderborn wurde wieder 90+ Minuten angelaufen, probiert und gekämpft und der Punkt war möglich. 
Reicht aber nicht, vor allem wenn die Unentschieden mittlerweile knappe Niederlagen werden. 

Nun stehen wir tabellarisch schlechter da als in den letzten 3 Saisons und der Aufstieg rückt noch weiter in die Ferne. 
6-7 Siege und ich lass mich überraschen. 
 
Da ich immer Versuch auch etwas positives zu sehen:
Erstens nehmen sich die Teams vor uns noch mächtig Punkte weg (eher der Strohhalm). Zweitens wird dieses Jahr bereits frühzeitig für nächste Saison in Liga 2 geplant und scheinbar wird versucht den Kader zusammenzuhalten. 
Vielleicht kommt so mal Konstanz rein. 

Bis Dienstag im Stadion. 

Horstbertl
6 Monate zuvor

Destruktives draufschlagen bringt niemanden weiter. Alle wussten es schon immer besser… Verlierrrdenken, Sorry.
Es ist nichts verloren. Mit Glück haben die ersten drei 51 Punkte. Wir schlagen Aue und sind dann sechs Punkte hinter einem direkten Aufstiesplatz. Alles ist möglich. Volle Konzentration und ab die Post. Pester bringen die Welt nicht nach vorne, entlasten nur billigst ihr Befinden. Komm TW, zeigt es jetzt allen. Dienstag drei Punkte mit elf Männern auf dem Feld. Darum geht es jetzt.

Blogfan
6 Monate zuvor

Dieser Trainer kann der Mannschaft von außen nicht helfen….obwohl sie des Öfteren
nach Hilfe ruft bzw. braucht
Er kann kein Spiel lesen und trifft Entscheidungen, wenn überhaupt völlig verspätet
oder verkehrte.
Walter ist nur mit dem Mund vorneweg und nichts dahinter!!!

MeinVerein2021
6 Monate zuvor

https://www.sueddeutsche.de/sport/hsv-zweite-liga-paderborn-aufstieg-1.5559611

Die Süddeutsche beschreibt es gut, finde ich.

Aber was wollte der HSV in diesem Zustand auch in der ersten Liga? Ich bin immer noch sehr sauer….

Lighthouse
6 Monate zuvor

Gestern schrieb mir ein ehemaliger Studienkollege, der jetzt in den USA bei einer dieser Hightech Firmen an der Westküste arbeitet, er hätte zusammen mit seinen Kollegen etwas sensationelles entwickelt…ein Gedanken-lese-Gerät. Wäre zwar noch im Probestadium, aber er denkt, das ich interessiert wäre, an einem Mitschnitt, den sie nach dem HSV-Spiel gegen Paderborn gemacht hätten.
Es geht um den Trainer Tim Walter oder so…Ich schick dir mal das Protokoll von dem Mitschnitt. Viel Spaß.

TW auf dem Weg zu seinem Auto nach dem Spiel gegen Paderborn:
„Oh Mann, jetzt bloß weg hier. Diese Fragerei geht mir gehörig auf den Senkel. Ich werde jetzt erstmal zuhause anrufen und denen sagen, das ich in absehbarer Zeit wieder bei ihnen bin. Hat mich gewundert, das der Jonas mich nicht direkt nach Spielschluss beurlaubt hat. Was muss ich denn noch machen? Ich stell doch schon die schwächsten mit auf, damit erst garnicht die Chance auf einen Sieg zustande kommt.“

TW erreicht sein Auto und telefoniert:
„Ja Liebes, es wird langsam. Wir haben wieder verloren, aber der Jonas gibt mir nicht die Kündigung. Was soll ich denn bloß noch machen? Ich möchte so gerne wieder zu euch, Hamburg ist so eine Scheißstadt. Aber es kann eigentlich nicht mehr lange dauern, dann gibt´s Ablöse und wir können in den Urlaub fliegen. Ich denke wir schaffen das am Dienstag gegen Aue.“

Dann brach der Kontakt ab. Schade.

Thomas Ruf
6 Monate zuvor

Herr Wüstefeld und Herr Jansen bitte handeln sie
Holen sie Nico-Jan Hoogma

Lars K
6 Monate zuvor

Ach schnickschnack. Gegen Aue drei Punkte und wir sind wieder auf sechs Punkte an Pauli dran! Auf gehts Hamburg! Und sonst bleibt uns immer noch das Finale in Berlin!!! Und ihr schmeißt schon wieder alle raus…. ich bin enttäuscht von euch.

Air Bäron
6 Monate zuvor

Bei einigen der so genannten Profis stellt sich wiederholt die Charakterfrage.

Wir haben damals zu lange an den Versagern wie Lasogga und Hunt festgehalten.
Sonny Kittel ist qualitativ ein guter Fußballer aber lässt alles andere vermissen, was der HSV braucht, jetzt. Ja, helfen nun auch seine ca. 20 Tor Beteiligung diese Saison nichts.

Solange der HSV die charakterlosen Schlüsselspieler nicht aus dem Kader nimmt, haben wir jedes Jahr den selben Scheiß wie seit 2009 ff.
Egal, wer das Training leitet.