Analyse

HSV wirtschaftlich so stark wie lange nicht – jetzt muss aus Geld auch sportliche Qualität werden

Der HSV meldet Rekordumsatz, mehr als 50 Millionen Euro Liquidität und das fünfte Gewinnjahr in Folge. Klingt nach finanzieller Topform – aber wie stark ist der HSV wirklich aufgestellt? 🔍💰 Wir haben uns die Zahlen genauer angesehen, ordnen ein, was wirklich stark ist, welche Werte besser klingen als sie tatsächlich sind und wo das größte Potenzial für die nächsten Jahre steckt. Dazu die entscheidende Frage: Wann kann der HSV diese wirtschaftliche Stärke endlich dauerhaft in sportliche Qualität übersetzen? 👉 Unsere ausführliche Analyse gibt’s jetzt im neuen Blog.

HSV wirtschaftlich so stark wie lange nicht – jetzt muss aus Geld auch sportliche Qualität werden

Der neue Jahresabschluss des HSV liest sich stark: 182,1 Millionen Euro Umsatz, 8,1 Millionen Euro Gewinn, 87,5 Millionen Euro Eigenkapital und 50,5 Millionen Euro liquide Mittel. Das ist ein echter Schritt nach vorn. Trotzdem lohnt sich der zweite Blick, denn nicht jede große Zahl bedeutet automatisch, dass der HSV jetzt im Geld schwimmt. Es gibt Zahlen, die werden eigentlich erst dann richtig interessant, wenn man etwas tiefer hineinschaut.

Genau so ist es beim neuen Jahresabschluss des HSV. Dieser liest sich erst einmal so, als hätte der HSV finanziell gerade einen Riesenschritt gemacht. Und ja, genau den hat er auch gemacht. Trotzdem lohnt es sich, einige Zahlen genauer einzuordnen. Nicht, um die Entwicklung kleinzureden, sondern um zu verstehen, wie gut der HSV tatsächlich dasteht - und wo man bei aller Freude etwas genauer hinschauen sollte.

Das Wichtigste zuerst: Der HSV ist wirtschaftlich heute in einer völlig anderen Lage als noch vor einigen Jahren. Zum fünften Mal in Folge schreibt der Club Gewinn, die Finanzverbindlichkeiten sind deutlich gesunken, die Liquidität ist hoch und die Einnahmen verteilen sich auf mehrere stabile Säulen. 2017/18 standen mehr als 62 Millionen Euro Finanzverbindlichkeiten gerade einmal gut zwei Millionen Euro an liquiden Mitteln gegenüber. Heute sind es 16,8 Millionen Euro Finanzverbindlichkeiten bei mehr als 50 Millionen Euro Liquidität. Das ist ein fundamentaler Unterschied.

Trotzdem: Umsatz ist nicht Gewinn. Von 182,1 Millionen Euro Umsatz bleiben 8,1 Millionen Euro übrig. Vereinfacht gesagt: Von 100 Euro Umsatz etwa 4,50 Euro Gewinn. Das ist ordentlich, aber eben keine Einladung, plötzlich jedes Jahr 30 oder 40 Millionen Euro für Transfers auszugeben.

Sehr positiv ist dagegen, wie breit der HSV inzwischen verdient. Spielbetrieb, Sponsoring, Merchandising, Hospitality – die sogenannte kommerzielle Ertragskraft liegt bei 134,9 Millionen Euro. Ein großer Teil der Einnahmen kommt also aus Bereichen, die der HSV selbst beeinflussen kann. Genau das macht den Club stabiler.

Die größten Fortschritte sehe ich in drei Bereichen: kommerzielle Stärke, Kostenkontrolle und Bilanzstabilität. Der HSV verdient mehr aus seiner Marke, seinen Fans und seinen Partnern. Gleichzeitig wirkt der Umgang mit Geld heute deutlich strukturierter. Weniger Finanzschulden, mehr Liquidität, mehr Eigenkapital – das schafft Spielraum.

An dieser Stelle gehört auch Eric Huwer genannt. Schon vor seiner Berufung in den Vorstand wurde seine Arbeit wirtschaftlich und kommerziell immer wieder positiv bewertet. Seitdem wirkt dieser Kurs noch konsequenter. Natürlich ist das keine One-Man-Show. Viele Menschen im Club, Sponsoren, Partner, sportlicher Erfolg und vor allem die Fans tragen dazu bei. Trotzdem darf man sagen: Huwer hat einen wesentlichen Anteil daran, dass der HSV heute wirtschaftlich stabiler und klarer geführt wirkt.

Beim Eigenkapital sollte man aber sauber einordnen. Die 87,5 Millionen Euro sind stark, rund 30 Millionen Euro davon stammen aber aus der Umwandlung einer Wandelschuldverschreibung in Eigenkapital. Das verbessert die Bilanz massiv, ist aber eben nicht mit zusätzlich erwirtschaftetem Gewinn gleichzusetzen.

Ähnlich bei der Liquidität: 50,5 Millionen Euro auf dem Konto klingen nach riesigem Transferbudget. So einfach ist es nicht. Ein Teil davon gehört wirtschaftlich bereits zu kommenden Perioden, etwa durch bereits bezahlte Dauerkarten oder andere Vorauszahlungen. Das Geld ist da, aber nicht komplett frei verfügbar.

Was mir dagegen wirklich gefällt, ist der operative Cashflow. Der HSV verdient aus seinem normalen Geschäft tatsächlich Geld. Genau daran erkennt man, ob ein Unternehmen aus eigener Kraft funktioniert.

Auch bei den Schulden lohnt sich der zweite Blick. Die 16,8 Millionen Euro Finanzverbindlichkeiten sind niedrig, aber natürlich gibt es daneben weitere Verpflichtungen wie Transferverbindlichkeiten, Rückstellungen oder offene Rechnungen. Umgekehrt klingen die mehr als 60 Millionen Euro sonstigen finanziellen Verpflichtungen schlimmer, als sie sind. Dahinter stecken vor allem längerfristige Miet-, Leasing- und ähnliche Verträge. Im Auge behalten: ja. Dramatisieren: nein.

Spannend wird es beim Kader. Die bilanzierten Spielerwerte sind gestiegen, gleichzeitig auch die Transferverbindlichkeiten. Der HSV investiert wieder stärker und zahlt manche Ablösen – völlig normal im Profifußball – in Raten. Entscheidend ist aber, was aus diesen Spielern wird.

Denn genau dort liegt für mich das größte wirtschaftliche Potenzial der nächsten Jahre. Nicht darin, irgendwann zwangsläufig teuer einzukaufen. Teuer heißt nicht automatisch gut. Der HSV muss vielmehr Qualität möglichst günstig holen und diese Qualität weiterentwickeln.

Der größte Hebel liegt bei Spielerentwicklung und Weiterverkauf. Ein Spieler, der für drei oder fünf Millionen Euro kommt und zwei Jahre später 15 oder 20 Millionen wert ist, kann wirtschaftlich viel wertvoller sein als ein fertiger Spieler für 20 Millionen. Noch stärker ist der Effekt bei Spielern aus der eigenen Ausbildung. Dort fällt keine große Ablöse an, und ein späterer Verkauf kann enorme Werte schaffen.

Deshalb ist Nachwuchsarbeit für mich längst nicht nur Vereinsromantik. Sie ist auch ein Geschäftsmodell.

Der zweite große Hebel ist die dauerhafte Bundesligazugehörigkeit. Je länger der HSV erstklassig bleibt, desto stabiler werden TV-Einnahmen, Sponsoring, Hospitality und Vermarktung. Gleichzeitig steigt die Attraktivität für bessere Spieler. Bleibt der HSV mehrere Jahre in der Bundesliga, entwickelt Spieler und erzielt Transfergewinne, wächst der finanzielle Spielraum automatisch.

Dann kann irgendwann auch der Moment kommen, an dem der HSV 15 oder 20 Millionen Euro für einen Spieler bezahlen kann, wenn er wirklich überzeugt ist. Aber auch dann gilt: teuer einkaufen darf nie Selbstzweck sein. Wenn dieselbe Qualität für fünf Millionen zu haben ist, ist das natürlich das bessere Geschäft.

Genau deshalb muss die individuelle Entwicklung der Spieler so wichtig bleiben. Ein Fußballer ist nicht automatisch deshalb zehn Millionen Euro wert, weil irgendeine Plattform diesen Marktwert nennt. Er muss ihn auf dem Platz bestätigen.

Der HSV wird auf absehbare Zeit nicht regelmäßig dort einkaufen können, wo Bayern München Harry Kane oder Michael Olise verpflichtet. Also muss er anders arbeiten: Potenzial finden, Spieler besser machen und sportlichen wie wirtschaftlichen Wert entwickeln.

Und da bin ich trotz aller Freude über die Bilanz auch kritisch. Der HSV hat im Sommer viele interessante Spieler verpflichtet, teilweise unter ihrem nominellen Marktwert. Das sieht clever aus. Aber ein Schnäppchen ist erst dann wirklich eines, wenn der Spieler Leistung bringt und sich entwickelt.

Gerade defensiv sehen wir, dass der HSV noch nicht überall so aufgestellt ist, wie er sein müsste. In einigen Mannschaftsteilen wurde viel Qualität geholt, in der Innenverteidigung blieb aus meiner Sicht eine Lücke. Und solange solche Baustellen da sind, darf man sich von Rekordzahlen nicht einreden lassen, sportlich sei bereits alles gut.

Denn der wichtigste wirtschaftliche Faktor bleibt die Bundesliga.

Ein Abstieg würde TV-Gelder, Sponsoring, Hospitality, Ticketing und Merchandising treffen. Deshalb wäre es aus meiner Sicht falsch, am Jahresende unbedingt noch zwei oder drei Millionen Euro mehr Gewinn ausweisen zu wollen, wenn gleichzeitig auf einer Schlüsselposition Qualität fehlt.

Finanzielle Stabilität ist kein Selbstzweck. Sie soll sportliche Handlungsfähigkeit schaffen.

Und dann bleibt der vielleicht größte Wert des HSV überhaupt: die Fans. 150.000 Mitglieder, rund 57.000 Zuschauer bei den Männern und fast 7.000 im Schnitt bei den HSV-Frauen. Diese Bindung ist außergewöhnlich und alles andere als selbstverständlich.

Die Fans haben den HSV auch in Jahren getragen, in denen sportlich wenig zurückkam. Deshalb darf der Club diese Treue niemals als gegeben hinnehmen. Die wirtschaftliche Strahlkraft des HSV ist inzwischen enorm. Ich würde sogar sagen: Das Vermarktungspotenzial ist längst auf einem Niveau angekommen, das eher nach europäischem Fußball aussieht. Sportlich ist der HSV davon noch deutlich entfernt.

Mein Fazit ist deshalb klar: Die finanzielle Entwicklung des HSV ist absolut positiv.

Nicht jede Zahl ist ganz so glänzend, wie sie auf den ersten Blick wirkt. Manche sehen umgekehrt schlimmer aus, als sie tatsächlich sind. Entscheidend ist das Gesamtbild: Der HSV ist wirtschaftlich deutlich gesünder, strukturierter und handlungsfähiger als noch vor einigen Jahren.

Die größten Fortschritte liegen bei Vermarktung, Kostenkontrolle und finanzieller Stabilität. Das größte Potenzial steckt jetzt in der Entwicklung von Spielern, in cleveren Transfers, im Nachwuchs und in einer dauerhaften Bundesligazugehörigkeit.

Eric Huwer und das wirtschaftliche Team haben daran einen erheblichen Anteil. Jetzt darf aber auch der sportliche Anspruch steigen. Wenn der HSV diese wirtschaftliche Stabilität konsequent in Qualität auf dem Platz übersetzt, wird irgendwann auch auf dem Transfermarkt wieder viel mehr möglich sein.

Nicht weil der HSV teuer kaufen muss – sondern weil er es kann, wenn die richtige Gelegenheit kommt.

Der Link zum Jahresbericht: https://a.storyblok.com/f/291215624286909/x/a160bb7f59/hsv_jahresabschluss_2025-26.pdf

Diskussion

34 Kommentare

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DU
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Abräumervor 3 Std.
Ein erster flüchtiger Blick auf den Jahresabschluss und die nicht erwähnten Zahlen. Die Verbindlichkeiten sind um 4 Mio. auf 54 Mio gestiegen. Dieses liegt an den um 6 Mio. auf 12 Mio. gestiegenen Transferverbindlichkeiten. Der Personalaufwand ist um 22 Mio. auf 68 Mio. gestiegen. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 23 Mio. auf 80 Mio. gestiegen.
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Rollercoastervor 3 Std.
Wieso bist du wieder hier, du hast sich doch wie ein kleines bockiges Kind verabschiedet, weil dir nicht alle zugejubelt, und die Downvotes dir so zugesetzt haben. Rücktritt vom Rücktritt, klingt wie der Hetschi
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Darmzottevor 3 Std.
Immerhin klingt er nicht wie ein Vollidiot.
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The Orginal Gravesenvor 1 Std.
Dafür haben wir ja dich mit deinen Nicks.
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Flotti McFlottvor 48 Min.
Sagte der Typ, der nicht mal einen Nicknamen ohne Rechtschreibfehler hinbekommt … 😂Bwahahahaha
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Abräumervor 3 Std.
Die Downvotes hatten mich gestört und sie sind abgeschafft worden.
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Flotti McFlottvor 2 Std.
Lass dich von Vollertoaster nicht trollen, er ist ein unwichtiger Clown.
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Buffyvor 2 Std.
Wenn ich kurz überschlage hätte er nach alter Rechnung bereits 5 Downvotes.
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Flotti McFlottvor 2 Std.
@BuffyJa, alleine von mir. ☝🏼
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Buffyvor 1 Std.
@Flotti McFlottIsso! 😂
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Buffyvor 3 Std.· bearbeitet
Und du so? Rollercoaster? Bisschen Karussell in der Birne?
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Flotti McFlottvor 2 Std.· bearbeitet
Wollen wir mal eine Umfrage starten, auf wen die Community eher verzichten wollte? Auf dich oder Abräumer? Das würde für dich nicht gut aussehen, Sportsfreund. ☝🏼
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Aleksandervor 3 Std.
Die neuen Rekordzahlen unseres HSV glänzen, doch die schön gestrichene Bilanz-Tür täuscht. Selbst wenn die Zahlen halbwegs stimmig sind: Nach der jüngsten Vorstellung gegen Köln ist meine Verunsicherung kaum verflogen. Die Angst vor dem Abstieg bleibt riesengroß – und das liegt an der sportlichen Misswirtschaft bei der Aufstellung der neuen Mannschaft.Es wirkt, als betriebe das Management klassisches Window Dressing. Hinter der Schaufensterdekoration explodieren laut den Zahlen von Kollege "Abräumen" die Kosten: Die Verbindlichkeiten steigen um 4 Mio. auf 54 Mio. Euro (getrieben durch 12 Mio. Euro Transferverbindlichkeiten), der Personalaufwand schießt auf 68 Mio. Euro und die sonstigen Aufwendungen klettern auf 80 Mio. Euro. Hier wurde wie ein geiziger kleiner Krämer agiert, der mehr auf das Geld als auf die echte Qualität auf dem Rasen geachtet hat. Per Earnings Management und Creative Accounting kann man Bilanzen kurzfristig schönrechnen – aber Buchhaltungstricks schießen keine Tore. Wenn die sportliche Substanz für die Bundesliga fehlt, rettet uns auch kein Finanzplus. Und das wird deutlich teurer.
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Aleksandervor 22 Min.
Warum haben die Holländer alle so große Ohren? Weil sie als Kinder an der Grenze zu Deutschland von ihren Eltern an den Ohren hochgehoben werden mit dem Satz: „Schau, dort drüben leben echte Fußball-Weltmeister.“
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MeinVerein2021vor 15 Min.
Schön böse 😃
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horst.schlauvor 12 Min.
Die Eltern ??? 🤔🤔🤔
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Buffyvor 3 Std.
Scholle, kann man es nicht auf einem Bierdeckel zusammenfassen? Der HSV profitiert finanziell vom Bundesligaaufstieg und dem erfolgreichen Klassenerhalt. Folgt darauf allerdings ein Abstieg wäre alles wieder ziemlich scheiße.
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Rollercoastervor 2 Std.
Das sagt ChatGPT Die Zahlen sind insgesamt wirklich stark, aber der HSV stellt einige Punkte etwas schöner dar: * Umsatz: 182,1 Mio. € – Rekord und 44 % mehr als im Vorjahr. * Gewinn: 8,1 Mio. € – fünftes positives Jahr in Folge. * Operatives Ergebnis: mit 25,6 Mio. € EBITDA deutlich verbessert. * Liquidität: 50,5 Mio. € gegenüber 16,8 Mio. € Finanzschulden. Die positive Entwicklung kommt nicht nur durch Transfers, sondern breit aus TV-Geldern, Sponsoring, Spielbetrieb und Merchandising. Der wichtigste Schönheitsfehler: Die Eigenkapitalquote stieg offiziell von 29,9 auf 45,5 %. Rund 30 Mio. € davon stammen aber lediglich aus der Umwandlung einer bestehenden Wandelschuldverschreibung in Eigenkapital – nicht aus neu verdientem Geld. Nach der im Vorjahr verwendeten Berechnung ist die Quote sogar leicht gesunken. Auch „schuldenfrei“ stimmt nur eingeschränkt: Neben den Finanzschulden bestehen weitere Verbindlichkeiten, Rückstellungen und zukünftige Verpflichtungen. Zudem sind Teile der 50,5 Mio. € bereits für Dauerkarten der neuen Saison und andere zukünftige Leistungen vereinnahmt. Die großen Transfers aus dem Sommer 2026 sind noch nicht enthalten. Fazit: Keine erkennbare Bilanztrickserei, sondern ein tatsächlich sehr guter Abschluss. Die Kommunikation ist aber bei Eigenkapital, Schuldenfreiheit und verfügbarer Liquidität etwas geschönt. Der HSV ist finanziell sehr stabil – aber nicht schuldenfrei oder unbegrenzt liquide.
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Aleksandervor 1 Std.
Wenn ChatGPT das sagt muss es ja stimmen 😂😂😂🤦‍♂️
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MeinVerein2021vor 2 Std.· bearbeitet
Es ist gut, dass die finanzielle Situation des HSV deutlich besser ist als sie schon mal war (und das ziemlich lange). Der Schwachpunkt in der Betrachtung der Finanzlage bleiben die Transfers und die damit zusammenhängenden Transfererlöse. Es werden viele Spieler eingekauft. In absoluten Beträgen durchaus nicht so wahnsinnig teuer. Aber das mit den Transfererlösen läuft noch gar nicht gut. Zu viele Abfindungen und ablösefreie Abgänge. Spielergehälter sind in der 1. BL höher. Die sportlichen Anforderungen auch, weshalb so mancher Spieler nicht genügt und gehen und ein Ersatz her muss. Ziemlich viel Bewegung im Kader. Das spiegelt sich natürlich auch im sportlichen Erfolg. Aufstieg ✅️ Klassenenerhalt in der ersten BL-Saison ✅️ Saison 2026/27 Klassenerhalt❓️ Weiterkommen/Erfolg im DFB-Pokal❓️ Etablierung und Entwicklung in der 1. BL ❓️❓️ Offene Fragen. Aus den ❓️müssen ✅️ werden. Auch zur Beförderung der finanziellen Entwicklung.
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Aleksandervor 1 Std.
Hast du deinen letzten Satz versehentlich falsch übersetzt? „to promote financial development“ – sonst erschließt sich mir der Sinn nicht!
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MeinVerein2021vor 1 Std.
Das ist meine ganz eigene Formulierung in meiner Muttersprache Deutsch. Offenbar verunglückt. Zweiter Versuch: Auch zur weiter positiven Entwicklung der finanziellen Situation. Es sollte einfach weiter finanziell vorangehen.
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Aleksandervor 54 Min.
weiter ...immer weiter 😉
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MeinVerein2021vor 45 Min.
Genau 💪
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Tatortreinigervor 1 Std.
Schon zwei deutsche Akteure verletzt vor, bzw. während der ersten Halbzeit. Es sind viele Spiele in dieser XL-Länderspielpause. Hoffentlich kehren die HSV-Nationalspieler heil von ihren Natis zurück. Besonders Grønbaek darf bei den Dänen gerne auf der Bank bleiben, den können wir nicht ersetzen!
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horst.schlauvor 1 Std.
Es halten sich alle dran 💪😉
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Aleksandervor 42 Min.
So ein gefrusteter Grønbaek wird uns beim HSV noch viel Freude machen. Dem eigenen Spieler so viel Schlechtes zu wünschen, weil man selbst nur bis zur Nordkurve und zum nächsten Bierwagen denken kann, macht einen guten HSV-Fan aus. Und wenn er dann beim HSV nicht liefert, weil es ihm an Selbstvertrauen fehlt, wird ihm der Tod und Schlechters gewünscht. Ich würde mir für diese Helden an der Tastatur wünschen, dass sie etwas gemäßigter dumm auftreten würden.
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FranzLeitnervor 10 Min.
Erst denken, dann schreiben, Aleksander. Oder einfach mal die Klappe halten!
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Rollercoastervor 3 Std.
Satire in Bezug auf den HSV? Deshalb ist Nachwuchsarbeit für mich längst nicht nur Vereinsromantik. Sie ist auch ein Geschäftsmodell
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Calimerovor 2 Std.· bearbeitet
Rund 30 Millionen Euro stammen aus der Umwandlung einer Wandelschuldverschreibung in Eigenkapital! Mehr gibt es dazu nicht zu sagen.
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MeinVerein2021vor 2 Std.· bearbeitet
Beziehungen schaden nur dem, der sie nicht hat. Großer Dank an KMK.
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horst.schlauvor 1 Std.
Nun ist der David - der Alaba auch anderweitig weg ! 😮‍💨
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HSV-Bundyvor 10 Min.
Es locker in Italien ausklingen lassen ist cleverer als Abstiegskampf in der Bundesliga.
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horst.schlauvor 13 Min.
Gratulation an Wolfe - rote Karte in der Nachspielzeit. 🫣🫣🫣
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