Vom Abstiegskampf zur Stabilität: Der HSV entwickelt sich zur Bundesliga-Mannschaft

by | 10.02.26 | 97 comments

Der HSV befindet sich gerade in einer Phase, die sich lange niemand im Volkspark so ruhig, so stabil und gleichzeitig so hoffnungsvoll erträumt hätte. Nach dem emotionalen 2:2 gegen den FC Bayern und dem wichtigen 2:0-Auswärtssieg beim 1. FC Heidenheim ist klar: Diese Mannschaft hat sich Stück für Stück eine neue Sicherheit erarbeitet. Und genau darüber haben wir in unserem neuen Analyse-Talk ausführlich gesprochen – über einen HSV, der nicht mehr hektisch nach vorne rennt, sondern sich seine Spiele inzwischen von hinten heraus aufbaut.

Die Defensive steht deutlich stabiler, Abläufe greifen besser, das Team wirkt reifer. Auf dieser Basis schaltet der HSV nun langsam um: weg vom reinen Absichern, hin zu mehr eigenem Spiel, mehr Kontrolle, mehr Dominanz – vor allem gegen Gegner aus dem unteren und mittleren Tabellenbereich.

Das Spiel in Heidenheim war dafür sinnbildlich. Ja, vom reinen Spielverlauf hätte es auch enger werden können. Ja, der Gegner hatte Phasen, in denen es hätte kippen können. Aber genau das ist der Punkt: Solche Spiele hat der HSV in den vergangenen Jahren oft noch aus der Hand gegeben. Diesmal nicht. Diesmal blieb die Mannschaft ruhig, verteidigte konzentriert – und schlug vorne eiskalt zu. Ein erster Auswärtssieg, der nicht nur drei Punkte bringt, sondern vor allem Selbstvertrauen.

Dass der Weg stimmt, zeigt auch der Blick auf die kommenden Aufgaben. Allen voran das Heimspiel gegen 1. FC Union Berlin. Gegner aus genau jener Kategorie, in der der HSV inzwischen nicht mehr nur mithalten, sondern Spiele aktiv gestalten kann. Ransford Königsdörffer brachte es nach den letzten Erfolgen treffend auf den Punkt: Ausruhen ist nicht drin. Der Tabellenplatz sieht aktuell ordentlich aus, aber der Abstand nach unten bleibt trügerisch. Gerade jetzt gilt es, die positive Entwicklung weiter zu bestätigen.

Spannend fand ich im Talk vor allem die Einschätzung unseres Experten Stefan Schnoor. Der ehemalige HSV-Profi sieht – wenn die Entwicklung so weitergeht – sogar die realistische Chance, die Saison auf einem einstelligen Tabellenplatz zu beenden. Ein Gedanke, der vor wenigen Wochen noch wie pure Fantasie geklungen hätte. Aber, und auch das ist typisch Schnoor, er warnt zugleich immer wieder davor, die Maßstäbe jetzt zu schnell nach oben zu schrauben. Keine Europapokalträume, keine überzogenen Erwartungen. Der umgekehrte Weg sei der richtige: Schritt für Schritt wachsen, Stabilität festigen, Automatismen entwickeln. Genau das mache diesen aktuellen HSV so vielversprechend.

Unter Trainer Merlin Polzin wirkt das Team klarer, strukturierter und vor allem mental robuster. Die Mannschaft weiß inzwischen, wie sie Spiele auch dann übersteht, wenn es mal wackelt. Und sie weiß, dass sie sich nach vorne immer mehr zutrauen darf. Unser Fazit im Analyse-Talk fällt deshalb ziemlich eindeutig aus: Der HSV ist auf einem sehr guten Weg. Nicht spektakulär, nicht überdreht – sondern seriös, stabil und mit einer klaren Entwicklungskurve nach oben.

Wenn diese Mischung aus defensiver Sicherheit, wachsender Dominanz und kluger Geduld beibehalten wird, dann darf man sich in Hamburg endlich wieder auf eine Saison freuen, die nicht bis zum letzten Spieltag nervenzerreißend bleibt, sondern vielleicht sogar richtig Spaß macht.

Der HSV ist noch nicht da, wo er hinwill.
Aber er ist endlich wieder auf dem richtigen Weg dorthin. Der nächste Schritt? Ein Sieg gegen Union Berlin wäre da ganz gut geeignet…

In diesem Sinne, Euch allen einen schönen Dienstag! Bleibt gesund!!
Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Flotti McFlott
23 Stunden zuvor

Ich kann, bei aller Liebe, diese Euphorie so gar nicht teilen.

Nach 6 (!) sieglosen Partien, gelang ein Sieg beim abgeschlagenen Tabellenletzten Heidenheim (65 Mio Marktwert). Und dieser Sieg war keineswegs souverän herausgespielt.

Wenn in einem Spiel gegen einen limitierten Dorfklub, der 13 Punkte auf der Habenseite verbucht, dein TW „Man of the match“ wird, hast du vielleicht auch einfach etwa Glück gehabt …

Auch in die Jubelarien über den Übungsleiter vermag ich nicht einzustimmen:

Er trifft weiterhin zu viele Fehlentscheidungen. Z. B. Vieria nicht immer zentral spielen zu lassen, die Nibelungentreue zu einer Pflaume wie RYK, oder die Stammplatzgarantie für den rüstigen Altgambier mit dem Maltafuß, Bäckerei Jutta. Auch der Freifahrtsschein für Muhheim und die damit einhergehende Chancenlosigkeit von Knatterbach – für mich nicht verständlich.

Ich tue mich auch schwer, die seichten Fortschritte des Kaders in Sachen Mentalität Rotbäckchen Merle ans Revers zu heften. Hier profitiert er m. M. n. einfach davon, dass einige der größten Anti-Mentalisten (Frl. Schönlauch und Magic-Mefforts seien hier genannt) gottlob inzwischen entsorgt wurden.

Alles in allem bleibe ich sehr, sehr skeptisch.☝🏼

HSV 1887
1 Tag zuvor

Ruhe bewahren !
Wir sind gerade 3 Punkte über dem Relegationsplatz.
Das Spiel gegen Heidenheim fand ich nicht so dominant.

Nur der HSV !

Last edited 1 Tag zuvor by HSV 1887
Hans-Werner Rieken
1 Tag zuvor

Das Spiel in Heidenheim hätten wir genausogut verlieren können, Frank Schmidt hat es wunderbar in der PK nach dem Spiel erläutert, übrigens genauso wie im Hinspiel!
Die x-goals weisen es auch aus.
Deshalb ist die grosse Lobdudelei von Scholle mal wieder übertrieben. Unser Trainer hat zwar ein eingemeisseltes System, leider, aber seine Personalpolitik ist nur schwer zu verstehen. Solange Viera nicht immer auf seiner starken Position spielt, solange Jatta in der Anfsngself steht, solange Ransi auch nach 22 erfolglosen Spielen aufläuft, solange Muheim weiterhin sein Unwesen treiben darf, solange DHF jeden Spielaufbau verzögern darf und solange spieler wie Katterbach nie eine Chance bekommen, solange sind wir noch längst nicht weiter. Sind nur ein paar Beispiele aber die Euphorie von Scholle teile ich nicht, ich bin noch immer nicht von Polzin überzeugt!!!!

MeinVerein2021
1 Tag zuvor

Ja, es sieht tabellarisch besser aus als erwartet oder befürchtet.
Ja, es sah fußballerisch auch schon ordentlich bis gut aus.
Ja, der Sieg gegen Werder war wunderbar.
Ja, wer hätte so ein Spiel gegen Bayern erwartet?

Aber wir reden hier über unseren HSV.

Den HSV, der in der 2. Liga durchaus öfter einen mutigen Fußball spielte. Und spektakuläre Spiele ablieferte. Unser HSV hätte viel früher und im Grunde in jeder Zweitligasaison aufsteigen können bzw. müssen.

Ich denke durchaus, dass der HSV nichts mit dem Abstiegskampf zu tun haben muss. Aber ebenso kann er jederzeit da noch richtig hineingeraten.

Von Spiel zu Spiel denken und arbeiten. Dann wird man sehen, wo man hinkommen kann.

Frank Müller
21 Stunden zuvor

8., 9. Platz ist völliger Quatsch.
Wir sind 3 Pkte vom Relegationsplatz entfernt.
(Ein Spiel ist das .)
Entwicklung?…Wo soll die denn sein?
Scholle:“HSV unter Polzin mental stark“ stimmt nicht.
Wo ist sowas wie Motivation in Auswärtsspielen?
Angsthasen-Fußball ist das.
Wir sind ggü HDH spielerisch die bessere Mannschaft.
Aber davon war herzlich wenig zu sehen.
Wir haben das Spiel da gewonnen, weil Heuer F. dort
die Großchancen von denen vereitelt hat.

Jörg Brettschneider
15 Stunden zuvor

Unter der Prämisse, dass das Glas als halbvoll betrachtet werden soll, ist eure sportliche Einschätzung bzw. Momentaufnahme nachvollziehbar.

Zwischen Platz 9 und Platz 16 liegt in der Bundesliga zudem keine Welt. Wenn die TV-Gelder nicht wären, hätte das auch keine so große Relevanz, weil auf die lange Bank gesehen sowieso nur die herausragenden Tabellenplätze hängen bleiben. Die formen und pflegen nämlich wirklich die Tradition des HSV! Sonst nichts.
Insofern ist Platz 14 oder 9 fast egal. U. U. liegt da nur ein Punkt und ein Tor dazwischen.

Das Spiel in Heidenheim hätte man zwar verlieren können. Hat man aber nicht. Und das ist entscheidend. Trotz aller xGoals-, Stuhlgang- und Wasserverluststatistiken hat der HSV das Spiel nicht unverdient gewonnen. Das gehört auch zur Wahrheit. Und das dürfen sich Polzin und die Spieler bei aller notwendigen Selbstkritik auch anheften. Man kann im Fußball nicht alle schwierigen Soiele überzeugend mit 2:0 oder 3:0 gewinnen. Das war in allen Ligen schon immer so. Übermäßige Kritik am Heidenheim-Spiel ist Quatsch.

Eure Einschätzung, Scholle, bleibt aber, was sie ist:
Nur eine Momentaufnahme.

Für die deutlich besorgniserregendere Momentaufnahme sorgt wieder mal erwartungsgemäß die Clubführung um das „Team Papenfuß“.

Lagert man die Entscheidung in Sachen Vorstand auf einen Headhunter aus, um sich nach allen Seiten abzusichern?

Wie ein Industriekonzern knifflige Rechts- und Steuerfragen an Anwälte vergibt, um Verantwortung abzugeben?

Woher hat der Headhunter seine Profifußball-Expertise?

Fehlt es der Clubführung an Eiern, Führungs- oder Sportkompetenz?
Oder an beidem?

Fragen über Fragen…
…wieder mal.

Der HSV ist ein Fußballclub und kein Versicherungskonzern. Sportkompetenz sollte ein Bundesligaclub schon selbst beherbergen.
Es gehört zum Kerngeschäft, einen geeigneten Sportvorstand auszuwählen!

Darf der neue Vorstand eigentlich rauchen, zerrissene Jeans anziehen und privat Softpornos schauen?

Flotti McFlott
14 Stunden zuvor

CN/Triggerwarnung: Kleinkrieg mit Hirnlosen – wen es nicht interessiert, bitte weiterscrollen! 👉

Aber dieses „Kleinöd“ ist zu schön, um unbeachtet im Vorblog zu versauern:

comment image

😂
(gesendet aus meiner Beratungsresidenz)

Last edited 14 Stunden zuvor by Flotti McFlott
Peter Barfuß
17 Stunden zuvor

Für die Destruktivis haben „Perle Molzin“ und seine Mannschaft mal wieder keine Entwicklung, 6 Spiele vorher sieglos bla bla bla …. Konsequent jedes Glas halb leer und undicht ….

Man sieht klar Entwicklung ! Alles wirkt stabiler. Man hat, wie Anfang der Saison, kein unsicheres Gefühl mehr dass es eine Klatsche geben könnte. Man ist mit der unteren Tabellenhälfte relativ auf Augenhöhe.

Die letzten vier Spiele inkl. Bayern ungeschlagen, und das mit 2 Gegentoren. Unsere Abwehr und das Torverhältnis bringen einen Bonuspunkt.

Und zu dem Wort „Entwicklung“ gehören auch mal Rückschläge, die man dann annehmen und konstruktiv aufarbeiten muss. Das macht Qualität aus.

Mittelstürmer, Muheim und Jatta werden weiter unsere Schwachstellen bleiben. Der Kader und das Team ist nicht perfekt. Aber sie arbeiten gut miteinander als Team auf dem Platz.

Also, gerade wenn es Rückschläge gibt, unterstützen und weiter machen.

Und nicht die Kindergartenstyle-Neunmalkluge-Aufmerksamkeitsdefizits-Namensverballhornungsmaschine raus holen. Atomgähn.

Die Waage halten, mit Lob und Kritik.

Nicolai Alexander
13 Stunden zuvor

Ganz ehrlich? Dass der HSV am (für ihn) 20 Spieltag auf Platz 11 steht und mit einem nicht unmöglichen Heimsieg gegen Union sogar auf Platz 9 rutschen kann, hätte ich vor der Saison sofort unterschrieben. Nicht zu vergessen, dass sogar noch ein Nachholspiel gegen LEV zuhause ansteht.

Aber wie berechtigterweise angemerkt, ist der Abstand zu Platz 16 mit 3 Punkten sehr gering. 2-3 schlechte Spiele und man steckt wieder mitten im Abstiegskampf.

Es gibt daher weder einen Grund alles schön-, noch alles schlecht zu reden.

Es wird jetzt darauf ankommen, die Heimstärke beizubehalten und nun auch auswärts den einen oder anderen Dreier zu holen.

Ich hoffe, dass die Mannschaft aufgrund der letzten Ergebnisse nicht abhebt. Da gibt das Spiel gegen Heidenheim auch absolut keine Berechtigung zu. Hätte genauso gut verloren gehen können, dann wären wir jetzt nur aufgrund des Torverhältnisses nicht 16ter.

Sollte die Mannschaft jedoch weiterhin Defensiv stabil stehen und auch Offensive mehr Durchschlagskraft entwickeln, wäre ein Tabellenplatz zwischen 9 und 12 durchaus realistisch. Das muss ma auch mal so sagen dürfen. Das liegt vielleicht auch daran, dass der HSV das „Glück“ hatte in einer Saison aufzusteigen, in der so viele andere Mannschaft wirklich schlecht performen.

Wir werden sehen was die Zukunft bringt. Vieles ist möglich (positiv als auch negativ).

Was mir Hoffnung macht ist, dass wir durchaus besser dastehen, als von 90% der HSV-Anhänger vor der Saison -berechtigterweise- befürchtet. Und das ist wirklich positiv!

Sprockhöveler HSV
11 Stunden zuvor

Nach dem Aufstieg und auch zu Beginn dieser BuLi-Saison konnte man viel lesen über Demut und Privileg wieder dazu zu gehören.
Davon hört man gerade nichts mehr, stattdessen ließt man was vom einstelligen Tabellenplatz und von Europapokalteilnahme.

Quatsch ist das !
Man ist bloß 3 Punkte entfernt von Liga-2.
Nach unten sollte man gucken und wenn’s klappt ab nächster Saison auch wieder nach vorne.
Diese Saison ist Abstiegskampf pur, vermutlich bis zum 34. Spieltag, keine Zeit für Träumereien.

Viele Grüße aus dem südlichsten Südwestfalen.

Frank Müller
10 Stunden zuvor

Vom Abstiegskandidaten zur „normalen“ BL-Mannschaft??
Mitnichten und auch mit Cousinen.
Der HSV ist doch keine „gefestigte Größe“,die für irgendwas steht.
Weder in der Teppichetage noch vom Team her +Leitung.
Zwar ist es Aufgabe „von Oben“, einen Vorstand zu installieren.
Aber, schon „dass man es nicht hinkriegt“,…ist falsch.
Es ist nicht gewollt.Auch kein Headhunter.
Die wollen da niemanden mit „Eigenständigkeit“.
Der handelt ja nach eigenem Gusto.
Man stelle sich vor…Mislintat oder Schmadtke.
Ob die das wohl mitkriegen, dass Costa keinen blassen Schimmer
hat?
Und der gehört zur Boldt-Gruppe wie Papenfuß.
Auf dem Rasen wird sich auch nichts ändern.
Polzin sorgt weiterhin für Klima und Zusammengehörigkeit,
ist aber auf bestimmte taktische Schemata festgelegt.
Auswärts ist weiterhin nichts zu holen, weil man sich „verkriecht.“
Nüchtern betrachtet sind viele Vereine nicht deutlich besser.
„Entwicklung“ ??
Hätte es gegeben, wenn man geschnallt hätte, dass Vieira auf der 10
einen Mehrwert darstellte.
Man ist also auf Heimspiele angewiesen…was nicht immer klappen
wird.
Ungereimt: Polzin setzt auf Flanken, obwohl er keinen BOX-MS
haben will. Er hat extra Glatzel eine halbe Stde einen Vortrag gehalten,
dass der kein Konterspieler sei.Glatzel: „Ich wußte das schon!“
Polzin setzt 100 mal auf König, obwohl der gar keine Ballführung hat.
Oder auf den gar nicht vorhandenen Downs (sieht man doch! – null).
Muheim gehört nach dem 6. Fehlpaß vom Platz.
Also schon VIELES was nicht so paßt – vor allem die Auswechselungen.
Daumen drücken, dass er nicht zu oft vercoacht.
Abstiegskampf wird es bleiben, obwohl auch ganz klar zu sagen ist:
Es MUSS möglich sein, mit diesen Spielern die Klasse zu halten.

InLikeFlynn
10 Stunden zuvor

Auch ich hätte Platz 11 zum jetzigen Zeitpunkt vor der Saison unterschrieben.

Man darf sich aber nicht täuschen lassen: punktetechnisch liegen alle Teams bis auf HDH dicht zusammen.

Von Platz 7 bis 17 ist alles drin.

Und es kann schnell ganz schnell gehen:

Beispiel Köln:

Nach den ersten Wochen wurden sie schon gefeiert wie Boris Becker, wenn er einen fehlerfreien Satz rauskriegt.
Jetzt auf dem Weg nach unten, langsam aber sicher.

Beispiel Mainz:

Schon für scheintot erklärt. Jetzt formstärkstes Team und auf dem Weg ins Mittelfeld.

Was heißt das für den HSV?

Wir müssen jedes Spiel angehen, als ginge es um alles. Das ist das eine.

Dann können potentielle Verletzungen der Big 5 (Vieira, Sambi, Vuskovic, Remberg, Capaldo) uns killen.

Der Rest ist mehr oder weniger gutes Zweitliganiveau, bis auf vielleicht noch Torunarigha und Elfadli).

Das ist für einen Aufsteiger auch normal, bei uns wiegen aber Ausfälle der o.g. Spieler insofern schwerer, als dass unsere Stürmer nicht treffen und die Außen unterklassig sind.

Wir sind also auf Torgefahr & Vorlagen aus dem MF und leider auch von Luka angewiesen.

RYK hat immerhin jetzt getroffen und kann eigentlich sehr viel mehr, als er diese Saison gezeigt hat.

Ich hoffe sehr, dass der Knoten geplatzt ist und ich Porno-Rayan oder den Clown mit der Ananasfrisur nicht mehr sehen muss in der S11.

RYK und Glatzel gehören in den 2er Sturm, das ist für mich mit maßgeblich für den Aufstieg.

Fazit: es sieht zur Zeit okay aus, aber es ist noch viel zu tun.

Endlich nach Kaderstärken aufzustellen, wäre ein Anfang.

Darmzotte
7 Stunden zuvor

Überraschung des Tages: Gronbaek verletzt. Aber er fehlt nur „wenige Wochen“. Der neue Lieblingsbegriff.

Folker Mannfrahs
1 Tag zuvor

Mund halten!
Die Aussage von Baumgart: 3 Punkte in Hamburg.
Super, das spart Polzin die Motivationsrede.

Bastrup
17 Stunden zuvor

Ach, wir wissen es doch alle längst. Die Drama Queen HSV hat diese letzten beiden Spiele doch nur deshalb relativ positiv gestaltet, um den Spannungsbogen für den unweigerlich herannahenden, niederschmetternden Gruselkick zu spannen. Das überrascht doch hier inzwischen niemanden mehr oder?

Rotkaeppchen1966
14 Stunden zuvor

Es ist halt alles eine Sache des Blickwinkels, wie die sportliche Situation beim HSV einzuordnen ist – und auch hier gilt, wie sonst oft im „richtigen Leben“. Die Wahrheit liegt irgendwo in der Mitte:
Ich habe sie auch nicht für mich gepachtet, meine aber es gibt gute Gründe, den aktuellen Tabellenplatz als trügerisch anzusehen, auf der anderen Seite ist eine Entwicklung des Teams unverkennbar.
Heidenheim hat dem HSV in Halbzeit 2 gut zugesetzt – aber gegen wen sollten sie nach den bisherigen Auswärtsauftritten auch sonst gewinnen?
Auf der anderen Seite: Gegen wen sollten sie nach dem Remis gegen die Bayern zuhause noch verlieren?
Auswärts sollte meiner Ansicht nach noch Steigerungspotenzial vorhanden sein. Dort hat man oft insbesondere die Anfangsphasen regelrecht verschlafen (Augsburg, Hoffenheim, Freiburg).
Zuhause ist man am Limit und da bleibt nur zu hoffen, dass man diese Form konservieren kann.
Das „Fehlende-Knipser-Problem“ hat nicht nur der HSV, jetzt müssen Viera und Co. gerade nach dem Ausfall von Lokonga mehr Torgefahr entwickeln. Beim unermüdlichen Capaldo ist wirklich mal seine erste Bude für den HSV fällig.
Sei es drum: In der Rückrunde sind wir noch ungeschlagen, wenn sie die aktuelle Form halten, haben sie gute Chancen drin zu bleiben, aber mehr auch nicht. Hier hat Stefan Schnoor die schwarz-weiß-blaue HSV Brille auf, einstelliger Tabellenplatz ist meiner Ansicht nach illusorisch, dafür ist der HSV auswärts trotz des letzten Sieges einfach zu harmlos und wie beschrieben oft noch zu passiv.

Peter Barfuß
13 Stunden zuvor

„Wäre Claus Croster im Stürmer verpflichten so gut wie im Vorgesetzten denunzieren, wir hätten heute 3:0 gewonnen.
Downie ist Ranzwurst 2.0☝🏼
ENDE“

Das hat Flotti geschrieben. Ich habe Ihm darauf eine Rückfrage gestellt. Er beantwortet diese aber nicht (wahrscheinlich weil ich nicht zu dem elitären Zirkel gehöre …).

Ein so ungeheuerlicher Vorwurf sollte belegt werden. Ansonsten wäre eine Entschuldigung an Herrn Costa fällig.

Blogfan
8 Stunden zuvor

Gerade jetzt sollte ein neuer externer Sportvorstand installiert werden, damit er sich
zeitig mit der Planung für die neue Saison maßgeblich befassen kann.

RaiDet
15 Stunden zuvor

Wenn das Spiel gegen Leverkusen stattgefunden hätte und man 3 Punkte geholt hätte, was nicht so unrealistisch ist, wäre man jetzt schon auf einstelligem Platz.
Außerdem hätte man längst auf einstelligen Platz sein können, denkt man bloß an die verschenkten 4 Punkte gegen Gladbach und Pauli. Die anderen Mannschaften sind kaum besser.

MeinVerein2021
7 Stunden zuvor

https://youtu.be/rh1oP5kbTtI?si=hU5rmgdDvCCIiceu

Hinter diesem Link steckt ein Interview von Sport 1 mit Marcell Jansen. Hab ich mal reingehört. Ich finde es im Nachhinein immer noch schade, dass er sich in seiner Amtszeit in manchen Punkten ziemlich verlaufen hatte.

Nach meinem Eindruck ist er aber „nicht verkehrt“, sondern ein bodenständiger Mensch, der sich schon von so manchen „Arroganzlingen“ positiv abhebt.

Ob ich das in ein paar Jahren auch von unserem aktuellen Präsidenten sagen könnte ….???