HSV versagt in Kiel: „Wer keine Spiele gewinnt, der braucht nicht über den Aufstieg zu reden“

von | 10.04.22 | 435 Kommentare

Dass in Kiel nichts als ein Sieg zählen würde, war allen bewusst. Egal wie oft sie alle davon sprechen, sich nur auf das nächste Spiel zu fokussieren – alle kannten die Ergebnisse vom Sonnabend und wussten um die Chance, oben noch mal ranzurücken. Oder eben auch den letzten Strohhalm zu verschenken. Und genau das tat man. Eindrucksvoll ideenlos und von potenziellen Führungsspielern im Stich gelassen verschenkte der HSV gegen aschwache Kieler seine letzte Chance, vielleicht doch noch mal oben Richtung Aufstiegsränge schielen zu dürfen. Es war am Ende ein Spiel, das alle Fehler und Probleme dieser Saison offenbarte. Und weil das genau so war, belasse ich es hier und heute beim Blitzfazit (das gerade noch hochlädt…) und versuche, mich abzulenken. Denn dieser ideenlose, uninspirierte und fehlerhafte HSV kann einem den ganzen Tag versauen.

Daniel Heuer Fernandes: Bekam in den ersten 45 Minuten einen Ball aufs Tor und war nicht einmal als Aufbauspieler benötigt, so tief standen die Kieler. Ganz bitter. Note: 4

Moritz Heyer (bis 73.): Wo war er beim 0:1?? Und danach? Fiel erst wieder auf, als er ausgewechselt wurde. Note: 5

Mikkel Kaufmann (ab 73.): Eine Ohrfeige sondergleichen für Manuel Wintzheimer, dass der schwache Däne immer wieder eingewechselt wird und er auf der Bank zugucken muss. Was auch immer sich Walter von Kaufmann versprochen hat und verspricht – er bekommt es nicht. Note gebe ich ihm nicht. Ist eh nie gut.

Sebastian Schonlau: Muss sich als Abwehrchef das 0:1 mit ankreiden lassen. Auch sonst kein Faktor im HSV-Spiel. Note: 5

Mario Vuskovic (bis 90.): War in der ersten Halbzeit fast nur mit Aufbauspiel (machte er gut!) und sogar eigenen Torabschlüssen (durchaus gefährlich!) beschäftigt. Und auch deshalb fehlte er wie alle anderen als Absicherung vor dem 0:1. Note: 5

Maximilian Rohr (ab 90.): Ohne jede Chance, sich zu zeigen.

Josha Vagnoman: Defensiv ist sein Tempo und seine Robustheit ein großes Plus. Offensiv fehlt ihm aber im Eins gegen Eins die Entschlossenheit und generell die Handlungsschnelligkeit, daher hakt es immer wieder bei seinen offensiven Vorstößen. Wenn man gegen eine massierte Abwehr spielt wie die Kieler heute, ist er offensiv mehr Hindernis als Hilfe. Note: 5

Jonas Meffert (bis 90.): Meinte es gut mit seinen alten Kollegen. Beschränkte sich auf Verwaltung und gönnte sich dabei seine Pausen. Kreativität darf man bei ihm nicht erwarten, obgleich zwei, drei gute Pässe auf Jatta dabei waren. Note: 5

David Kinsombi (ab 90.): Musste auf den Platz, als alles vorbei war. Da bestrafe ich ihn nicht noch mit einer Note.

Ludovit Reis: Bemüht, aber wieder glücklos. Man merkt ihm an, dass die Rolle des Kreativen nicht seine ist. Er wirkte ähnlich Meffert etwas überfordert. Note: 5

Anssi Suhonen (bis 65.): Kam für den leicht angeschlagenen Maxi Rohr in die Startelf und war wie immer sehr bemüht, aber auch ohne Wirkung. Das war nichts. Note: 5

Giorgi Chakvetadze (ab 65.): Ohne Wirkung und zu leicht im Zweikampf. Note: 5

Bakery Jatta (bis 65.): Bereitete die erste Chance vor und verhinderte mit einer guten Grätsche das frühe 0:1 – also ein richtig guter Beginn. Und dann legt er dem Gegner mit einem viel zu offen geführten Ball im Mittelfeld das 1:0 auf. Wie gegen Paderborn – und gefühlt schon vor zig anderen Großchancen der Gegner. Wobei hier zwei Sachen einfach nicht passen: Jattas Ballführung ist schon ne glatte Sechs. Aber das weiß man inzwischen, von daher ist die defensive Staffelung hier sogar ne sieben. Nur gut, dass Jatta recht unbeeindruckt weitermachte. Note: 5

Faride Alidou (ab 65.): Begann mit einem Hackentrick – das zeigt schon, wie er die Situation interpretiert. Er ist momentan absolut nicht zu gebrauchen. Note: 5

Robert Glatzel: War von Beginn an wach und hatte die ersten HSV-Chancen. Den zweiten Kopfball (26.) hätte er machen müssen zum 1:1. Ebenso die Chance nach Wiederanpfiff in der 54. Minute. Ich hatte gehofft, er würde zum Matchwinner und damit einigen Wichtigtuern den Garaus machen. Leider befeuerte er heute seine Kritiker. Ein Totalausfall. Stellt sich die Frage, warum Walter ihn durchspielen ließ. Note: 6

Sonny Kittel: War die ersten 45 Minuten wieder irgendwo – nur nicht anspielbar. Versteckte sich wieder und geht mir damit langsam mächtig auf die Nerven. Er glänzt, wenn es um nichts geht und ist vom Status Führungsspieler so weit entfernt wie der HSV von der Champions-League-Teilnahme. Sein Spiel und seine Einstellung sind Frechheiten! In der Gesamtanalyse muss sein Verkauf ein Thema werden. Note: 7

Trainer Tim Walter: Er hat(te) keinen  Plan B und hatte wieder keine Idee, wie man mit Wechseln dieses extrem zähe und negativ verlaufende Spiel noch einmal positiv beeinflussen kann. Seine Ideenlosigkeit spiegelte sich auf dem Platz wieder. Kittel und Glatzel auf dem Platz zu lassen glich einer Kapitulation. Note: 6

Die Daten zum Spiel:

Anzeigetafel mit Endergebnis in Kiel

Holstein Kiel: Dähne – Komenda, Thesker, Lorenz, Neumann – Reese (86. Skrzybski), Sterner, Holtby (66. Arp), Mühling, Bartels (34. Ignjovski) – Wriedt (66. Pichler)

HSV: Heuer Fernandes – Vagnoman, Schonlau, Vuskovic (90. Rohr), Heyer (73. Kaufmann) – Suhonen (65. Chakvetadze), Meffert (90. Kinsombi), Reis – Kittel, Glatzel, Jatta (65. Alidou)

Tore: 1:0 Wriedt (20.) – Zuschauer: 15.034. – Schiedsrichter: Daniel Schlager (Hügelsheim). – Gelbe Karten: Mühling (24.), Neumann (79.) / Reis (45.+4), Vuskovic (68.), Kaufmann (75.)

Stimmen zum Spiel:

Sebastian Schonlau: Wir waren insgesamt nicht zwingend genug, hatten aber dennoch genügend Chancen, obwohl es nicht leicht war gegen elf Mann im Strafraum. Ich habe selten ein Spiel erlebt, in dem eine Mannschaft so tief steht, aber gerade dann müssen wir mit diesen Chancen verantwortungsvoller umgehen. So ist es natürlich extrem enttäuschend.

Robert Glatzel: Wir sind total enttäuscht, diese Niederlage tut einfach weh. Wir haben gut angefangen, hatten auch die Chancen, umso bitterer ist es, dass wir wieder in Rückstand geraden. Das hat Kiel natürlich in die Karten gespielt, so konnten sie noch defensiver auftreten. Das hat es für uns natürlich nicht leichter gemacht, dennoch war es in der zweiten Hälfte einfach zu wenig.

Tim Walter: In der ersten Halbzeit haben wir es sehr, sehr gut gemacht, haben nur unsere Chancen nicht genutzt. Dass uns selbst ein entscheidender Fehler unterläuft, das kann passieren, dafür sind wir eine Mannschaft, die sowas gemeinsam auffängt. Das ist heute aber nicht gelungen, da wir in der zweiten Halbzeit zu fahrig und zu verkrampft gespielt und uns nicht belohnt haben. Und genau darum geht es für uns: Wir arbeiten und investieren so viel, aber wir schaffen es noch zu selten, uns dafür zu belohnen. Doch das gehört zur Entwicklung dazu, daran arbeiten wir weiter. Für den Moment ist aber klar: „Wer keine Spiele gewinnt, der braucht nicht über Dinge wie den Aufstieg zu reden“

Und dann noch ein Wort zu den so genannten „Fans“:

Ich kann es leider nicht mehr anders formulieren, aber das, was sich die HSV-Fans da wieder erlaubt haben, ist einfach nur noch zum Kotzen. Mit welchem Recht brechen diese Dummbatze gültiges Recht? Selbst wenn ich mit Regeln nicht einverstanden bin, gelten diese nun mal für alle – also auch für mich. Mal völlig abgesehen von den sportlichen und finanziellen Folgen, kann ich es nicht mehr anders formulieren als so: Findet jeden einzelnen Pyromanen und sperrt ihn lebenslang! Problem ist hierbei: Die Fanbeauftragten kennen einen Großteil dieser Vollidioten und benennen ihn nicht, um so die Fanszene nicht zu zerrütten. Kann ich irgendwo noch nachvollziehen. Niemand will eine Petze sein. Aber: Wie lange soll dieser versuchte Diskurs denn noch scheitern, bis alle erkennen, dass sich diese so genannten Fans eh nie an gemeinsame Regeln halten werden, weil sie keine anderen als ihre eigenen Regeln anerkennen?

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Tobi Petersen
5 Monate zuvor

Der schlechteste HSV der Vereinsgeschichte mit dem schlechtesten Kader, dem schlechtesten Trainer, den schlechtesten Sportdirektoren und dem schlechtesten Vorstand EVER.

Der Verein liegt in Trümmern.

Nur noch ein Urknall kann den HSV jemals wieder auf die Beine helfen.

Der selbstbestimmte und selbstverschuldete Suizid dieses ehemals großen Vereins geht unaufhaltsam weiter.

Alex
5 Monate zuvor

Was für eine fußballerische Bankrotterklärung. Flanken, Passspiel, Schüsse aufs Tor (LOL), Torabschlüsse jeglicher Art, alles wieder mal unterirdisch. Weil sie mit dem entrückten Übungsleiter wieder nur einen Scheißdreck trainiert haben. Die Teilzeitprofis kommen auf ein großes Spielfeld und wissen gar nicht, was los ist. Da stehen plötzlich Gegenspieler auf dem Rasen, die sie fressen wollen. Da werden Punkte vergeben, obwohl man sich laut Cheftrainer von der Tabelle lösen soll. Man nennt das übrigens Wettkampfbedingungen, Herr Walter. Und so, wie man trainiert, so spielt man auch. Beelenden Sie den Verein nicht länger mit ihrem dümmlichen Entwicklungs-Gelaber und verlassen Sie den HSV unverzüglich. ENDE

Es war am Ende ein Spiel, das alle Fehler und Probleme dieser Saison offenbarte.

Soll das ein Witz sein? Jetzt auf einmal? Na, da bin ich mal gespannt. In diesem Sinne… 🤠

abraeumer
5 Monate zuvor

Beim Gegentor hat man gesehen,

  • warum ich Jatta nie aufstellen würde,
  • warum ich vor Jahren den Hamburger Wriedt empfohlen habe,
  • warum ich vor der Saison das Tempo und die Verpflichtung von Schonlau kritisiert habe.

Wer nach diesem Spiel an Boldt, Walter, Mutzel, Jansen usw. weiter festhalten will, dem kann man aus meiner Sicht auch nicht mehr helfen. Keine Kontinuität im Misserfolg!

Last edited 5 Monate zuvor by abraeumer
Rotkaeppchen1966
5 Monate zuvor

Ich finde Vuskovic ungerecht bewertet.
Wie Polkateddy schon erwähnt hat. Er passt so gar nicht zum HSV: Er wehrt sich.

Kopite
5 Monate zuvor

Nico-Jan Hoogma!!

knickebein
5 Monate zuvor

Zu meinem Leidwesen muss ich dem allgemeinen Tenor in vielen Punkten Recht geben. Allerdings sehe ich einiges auch etwas differenzierter:

  • Das Gegentor war nicht Schonlaus Schuld. Er war bei seinem Gegenspieler (oder er bei ihm?) und in aller Regel sind Stürmer schneller als IV. Dennoch hat er es am Ende geschafft, ihn deutlich abzudrängen. Hier war es m.E. der Fehler von HF, der unnötig aus dem Tor gekommen ist. Wäre er im kurzen Eck geblieben, hätte er den Ball gehabt.
  • Schonlau hatte über das gesamte Spiel eine Manndeckung. Damit hat Kiel ihn aus dem Spiel genommen. Als IV sucht er nicht wie ein Stürmer kurze Ballkontakte vor dem gegnerischen Tor, sondern ist auf längeren Ballbesitz und Orientierung aus. Das ist gegen Manndeckung nun einmal schwierig.
  • Vuskovic hat ein solides Spiel gemacht und hatte sogar einige Abschlüsse aus der Distanz. Und anders als bei vielen seiner Mitspieler hatten diese Wucht und gingen nicht in die Wolken.
  • Reis ist ein Spieler mit extrem viel Einsatz, der auf dem ganzen Platz unterwegs ist. Leider macht er noch zu viele Abspielfehler – vielleicht, weil er so viel unterwegs ist. Aber ihm kann man nicht mangelnden Willen vorwerfen.
  • Jatta ist ebenfalls immer willig – auch, wenn seine Körpersprache etwas anderes vermuten lässt. Leider sind seine technischen Mängel aber tatsächlich derart gravierend, dass er keine Zukunft als Stammkraft in der Mannschaft haben sollte.
  • Kittel war erneut komplett unsichtbar und hieran auch selbst Schuld. Er wurde zwar bei Ballbesitz häufig gedoppelt, hatte aber keine Manndeckung wie Schonlau. Daher hätte er immer mal wieder an anderer Stelle auftauchen, sich anbieten und einen schnellen Pass in die Spitze spielen können. Stattdessen hat er sich zumeist hinter der ersten Verteidigerlinie in deren Deckungsschatten aufgehalten und kaum bewegt. Das ist nicht nur für einen Spieler mit Führungsanspruch viel zu wenig. Dennoch muss ich zugeben, dass ich ihn an Walters Stelle vermutlich auch immer wieder aufgestellt hätte. Wenn ich den besten Assist-Geber der Liga in der Mannschaft habe, muss der auch spielen, weil immer was gehen kann.
  • Die Kritik an Glatzel empfinde ich als unfair. Der Mann ist erstens – anders als z.B. Terodde – ständig unterwegs, immer anspielbar, macht Bälle fest und verteilt diese. Und das als einzige Spitze! Ja, er hätte einige Dinger mehr machen können/müssen. Aber seine Quote ist nicht schlecht. Nochmal: er ist einzige Spitze und hat gleichzeitig noch die o.g. Aufgaben. Ducksch und Burgstaller haben auch nicht mehr Tore auf dem Konto. Und auch Terodde macht (obwohl nur in der Box) nicht jeden Ball rein – was wurde hier während seiner Flaute in der letzten Saison gelästert. Also, was wollt ihr? Ein Vergleich mit Lewandowski ist doch völliger Unsinn.
  • Zu Vagnoman schreibe ich aber nichts – ohne Worte.

Am Ende gibt es für mich folgende Kernaussagen:

  1. Der Anspruch an den HSV ist nach wie vor zu hoch – Budget hin oder her. Es ist eine Zweitligamannschaft, die im Saisonverlauf gezeigt hat, dass die jeden Gegner beherrschen und schlagen kann. Mehr aber auch nicht. Daraus lässt sich aber nicht automatisch ein Anspruch auf Aufstieg ableiten. Auch andere Mannschaften arbeiten gut und haben (einzelne oder mehrere) gute Spieler. Werder und Schalke sollten eigentlich diejenigen sein, von denen man den Aufstieg bedingungslos und souverän erwarten können sollte. Hinzu kommen in jeder Saison zwei bis drei Mannschaften, die einen mehr oder weniger langen, positiven Lauf haben.
  2. Dass der HSV in der ersten Saisonhälfte eher positiv überrascht hat und in der zweiten wieder einmal weggebrochen ist, hat m.E. schlicht damit zu tun, dass die Gegner die Schwächen des HSV gesehen und darauf reagiert haben – und dass die Gegenreaktion von TW gefehlt hat…
  3. In den ersten beiden Zweitligasaisons galt der Aufstiegsanspruch natürlich auch für den HSV. Das hat nicht geklappt und hatte Gründe. Vergangenheit. Dieses hat sich die Chance eher unerwartet ergeben (für viele und auch für mich). Dass es nicht geklappt hat, lag – wie der Umstand, dass es die Chance überhaupt gab – m.E. tatsächlich zu großen Teilen am Trainer.
  • Der HSV hat über weite Teile der Saison den besten Fußball seit vielen Jahren gespielt. Keine weiten Befreiungsschläge, sondern Kombinationsfußball.
  • Die Spieler sind gerannt und haben mit viel körperlichem Einsatz gespielt. Die Statistiken belegen dies.
  • Man hat trotz des viel kritisierten Spielaufbaus unter Einbeziehung des Torwarts die mit Abstand wenigsten Gegentore der Liga bekommen. Auch die unfassbare Schwäche bei gegnerischen Standards ist passé.
  • Allerdings stehen die erzielten Tore in keinem angemessenen Verhältnis zum Ballbesitz. Und das liegt nicht an Glatzel, sondern am System. Zu wenig Strafraumbesetzung, zu wenig brauchbare Flanken, zu wenig Distanzschüsse. Dies wirkt umso mehr, sobald ein Gegentor fällt und der Gegner sich noch weiter zurückzieht.
  • Sich regelmäßig durch eine extrem tief stehende Abwehr zu kombinieren (und hier ist Kiel nur ein Beispiel), ist halt extrem anspruchsvoll und kann von einer Zweitligamannschaft kaum erwartet werden. Selbst in der 1. Liga kann das kaum eine Mannschaft zuverlässig (Bayern, BVB, Leipzig, vielleicht noch Leverkusen). Deshalb wird von vielen der „Kleinen“ so häufig davon Gebrauch gemacht.

Daher brauchte es eigentlich unbedingt den vielzitierten Plan B (zwei Stürmer in der Box, Flanken aus dem Halbfeld, tiefe Pässe, eigenes Konterspiel etc.). Und dem hat sich TW m.E. schlicht verweigert. Ob das für eine Entlassung reicht? Ich weiß es nicht. Vermutlich schon.

Maik Lange
5 Monate zuvor

Wirklich eine wunderbare Entwicklung! Ich würde an der Mannschaft künftig auch nichts ändern, um diese einmalige und von Medien und Hüpfer-Fans kritiklos hingenommene Entwicklung nicht zu gefährden. Besonders den fehlgeschlagenen Marketing-Gag mit der Nr 18 würde ich als einzigen echten Außenstürmer behalten und nur keine Alternativen suchen.
Mentalitätsmonster Kittel sollte auch kommende Saison das Team anführen. Und neben Chancentod Glatzel darf man auf gar keinen Fall einen weiteren MS verpflichten. Vagnomann, laut Scholle das größte Talent des großen HSV, muss unbedingt gehalten werden, seine Entwicklung ist schon in den letzten Jahren beeindruckend gewesen, das geht sicher so weiter.
Vielleicht sollte man noch einen dritten LV oder einen IV verpflichten, falls wir noch Geld rausschmeißen wollen. Der Vertrag mit Walter muss vorzeitig zum Wohle der Entwicklung verlängert werden sonst kommt noch ein Trainer mit verschiedenen Spielsystemen. Das wäre der Entwicklung nicht zuträglich.
Also, alles weiter so. Boldt, Mutzel und Jansen: Dazke!

BernadoRomeoMS
5 Monate zuvor

Jegliche Beleidigung wäre angebracht für diese Spacken. Ohne Witz. Dieses Dumm-Dumm- Gelaber wir schauen nur auf uns. Es kommt ja nix. Dummschwätzer vor dem Herrn. Der Unterschied das Glatzel bei uns spielt is weil Lewandowski 40 Buden macht, wo er 15 Buden macht, bei denselben Chancen. Dasselbe is nur der Vorname. Wir werden enden wie Walhof Mannheim, Duisburg, 1860 oder Lautern. Sucht euch einen aus. Mir reichts. So eine Scheisse kannste dir nicht mit angucken. Sperr mich halt Scholle sollte ich jemanden beleidigen, ist mir scheiss egal. Du kannst gar nicht soviel kotzen, so scheisse wie die spielen. Mein Gott Walter kannste da nur sagen. Da kannste auch Mike Krüger ann Rand stellen. Das dieser Verein sich immer noch toppen kann, ist einen Eintrag ins Guinness Buch wert. Nur noch Vollgas sagen sie. Das war weder Vollgas, noch Entwicklung. Ruhe in Frieden HSV. Jetzt braucht ihr den Trainer auch nicht mehr wechseln. Kack Verein. Kack Vorstand. Alles kacke. Bin ich froh, wenn bald wieder Bauer sucht Frau kommt auf RTL. Hat mehr Niveau als dieser lächerliche Verein. Ich schäme mich in Grund und Boden. Die Fans haben Einsatz gezeigt. Gepusht hat es 0,0. Wieder so ein Witzgegentor. Hätte Jatta schon zur Pause rausgenommen. Sieht aber der Walter leider nich. Irgendwann zieht der sich noch nen Kreuzbandriss zu beim laufen und präzisem Flankenschlagen. Jetzt soll der Walter mal gepflegt auf diese Entwicklung anstoßen heut abend mit seiner Ollen. Witzfigur. Wieviele Chancen will man haben? Dumm und dümmer HSV. Hab so eine Krawatte. Und keiner haut aufn Tisch. Und dat geilste, dass alle Stümper verlängert haben. Weil nächste Saison läufts ja auch besser mit 2 linken Füßen.

Hallenser
5 Monate zuvor

Ich hatte es ja befürchtet und wurde sogar noch negativ überrascht! Diesem HSV fehlt es eigentlich an allem was Erfolg bringen könnte! Spieler die Technik haben, aber leider keine vernünftige Einstellung mischen sich mit Spielern die eine vernünftige Einstellung haben, aber mit dem Ball so mal gar nicht umgehen können! Ein Trainer der nicht ansatzweise willens oder in der Lage ist dieser Mannschaft ein vernünftiges System beizubringen und ein Vorstand der dem ganzen tatenlos zuschaut! Was ein Kittel heute wieder zelebriert hat war eine Frechheit, Jatta erregt bei mir nur noch Mitleid und ein Herr Vagnoman sollte sich das mit der Bundesliga noch mal überlegen – typischer Fall von eklatanter Selbstüberschätzung! Wobei, wenn es wirklich einen Verein geben sollte der für so jemanden 6-8 Millionen bezahlt gibt es wohl noch größere Katastrophenvereine als uns!! Nachdem man am Dienstag einen Gegner hatte der sich freundlich aus der Liga verabschieden wollte, war man dann heute wieder überrascht das ein Gegner mit einfachsten Mitteln(Zweikämpfe und Einsatz) in der Lage war uns völlig aus der Spur zu werfen – das wievielte Mal in dieser Saison? Ballbesitz mag für Statistiker wertvoll sein, wenn man damit so wenig anfangen kann wie der HSV wird es schnell peinlich! Und Walter ist eben offensichtlich nicht in der Lage dies zu erkennen, schon gar nicht etwas daran zu ändern! Man hat jetzt Klarheit wo man im nächsten Jahr spielt und sollte die Zeit nutzen um auszumisten, Kittel und Kinsombi fallen mir da ein! Obwohl, da sind ja dann Boldt und Mutzel gefordert und somit haben wir das nächste Problem….!

Polkateddy
5 Monate zuvor

Zur Benotung habe ich einen anderen Blick auf die Leistung Vuscovic gehabt. Für mich war er mit weitem Abstand der stärkste Spieler des HSV. Der einzige, dem man anmerken konnte, dass er dieses Spiel gewinnen wollte. Im Gegensatz zu ihm wirkten die Mitspieler wie Leichtmatrosen. Für mich Note 3.

Jörg Brettschneider
5 Monate zuvor

Für die wichtigen Fragen hätte Scholle noch ein paar Zeilen dranhängen können:

Wer ersetzt per sofort Walter, Boldt, Mutzel?

Wer ersetzt Jansen mittelfristig?

Es kann wohl kein Dissens mehr darüber bestehen, dass dieses HSV-Konstrukt endgültig und krachend gescheitert ist, nachdem es im letzten Jahr schon gescheitert war.

Diese Gesichter sind keinem vernünftigen Fan mehr zuzumuten. Alles das, was im Club passiert, spiegelt sich auf dem Platz wider.

Gegenüber den normalen Fans, sofern es noch welche gibt, ist es einfach nur eine Riesen-Schweinerei, dass man diesen Underperformern so lange hilflos zuschauen musste. Alles passierte sehenden Auges!

Wer spalten und provozieren will, nimmt weiter das Wort „Entwicklung“ in den Mund. Nach oben entwickelt hat sich in den letzten drei Jahren nur der private Kontostand von Walter, Boldt und Mutzel. Wie leicht kann man beim HSV finanziell sorgenfrei werden, ohne Gegenleistung bringen zu müssen.

Man kann Freunde, Verwandte und Bekannte nur davor warnen, in den Volkspark zu gehen, um sich diese vorhersehbar ineffektive Ballschieberei anzuschauen. Es kommen aber sowieso nur noch Ultras ins Stadion, denen es nur darum geht, sich selbst zu feiern. Ihr sporadischer Support nervt nur noch und bringt der Rumpeltruppe eher Nach- als Vorteile.

Alles in allem sollte man sich bis auf Weiteres vom Club abwenden und mit den Füßen abstimmen. Erst wenn eine komplett neue Führung installiert ist und eine Strukturreform umgesetzt wurde, könnte man nach einiger Zeit wieder reinschauen, um zu sehen, ob sich irgendwas „entwickelt“ hat.
Vielleicht findet man den Club dann in der Regionalliga wieder.

History
5 Monate zuvor

Nach drei Jahren und Platz vier wurde nun endlich die Stagnation beendet.

Es entwickelt sich etwas. Leider für jeden der die HSV Raute im Herzen trägt in die falsche Richtung ,aber immerhin.

Früher, als die HSV Fans noch so richtig mit Leidenschaft dabei waren, hätte man nach einem solchen Spiel den Schnösel aus Düsseldorf und seinen Kinder Kaspar und den vollbärtigen Autisten in der Kieler Förde versenkt.

Und heute ? Es geht einem am A… vorbei !

Das ist auch gut so. Der Verein hat fertig. Gibt wichtigeres im Leben.

MeinVerein2021
5 Monate zuvor

Leider haben sich alle Befürchtungen – um nicht von Erwartungen zu schreiben – erfüllt. Der HSV vergeigt, wenn es darauf ankommt.

Ich habe tatsächlich angenommen, TW und die Spieler würden als Team agieren. Ich habe tatsächlich angenommen, man wolle gewinnen und bis zur letzten Minute alles geben, was man hat. Ich habe tatsächlich geglaubt, dass der HSV das auch tatsächlich könnte.

Leider habe ich mich total geirrt.

Was TW da nach dem Spiel gesagt hat (Twitter-Link im Vorblog) ist nicht zu fassen. Jetzt reicht es mir wirklich mit diesen Phrasen. Er scheint es tatsächlich ernst zu meinen und sich nicht nur vor die Mannschaft stellen zu wollen.

TW lernt also nicht aus seinen Erfahrungen in Stuttgart und nicht aus dieser Saison.

Aber er ist nicht allein verantwortlich. Die Spieler sind es auch. Zum Beispiel Sonny Kittel. Wieder taucht er ab, wenn es darauf ankommt. Er kann es also nicht. Oder er will es nicht, was noch schlimmer wäre. Also muss man sich von ihm trennen. Seine Fähigkeiten sind nutzlos, wenn er sie in entscheidenden Phasen nicht auf den Platz bringt.

Ich halte Jonas Boldt nicht für dumm. Schon, weil er noch einen Vertrag über das Saisonende hinaus hat. Okay, er kommt aus Vizekusen….😉.

Er wird wissen, dass nur Ergebnisse, Erfolg und der Aufstieg für den HSV relevant sind. Die Geschäftsgrundlage des HSV ist die 1. Liga. Dahin soll er den HSV bringen und nicht obere Tabellenplätze in der 2. Liga!! Und dass er das in seinem dritten Jahr schuldet und wieder nicht liefert.

Es kann also nach dem heutigen Spieltag – allerspätestens nach dem Pokalspiel – nur eine Konsequenz geben: der AR muss handeln und Boldt entlassen. Alle weiteren Personalentscheidungen ergeben sich dann. Ach ja, wenn Horst Hrubesch dann meint, auch gehen zu müssen, dann ist das eben der Preis, der zu zahlen ist. Niemand ist unersetzlich, auch Horst Hrubesch nicht. Er müsste sich dann fragen lassen, ob er HSVer oder ein Boldt-follower ist.

Ich habe keine Ahnung, was dieser AR eigentlich von all dem hält. Verlauten lässt er ja bisher nichts. Bis auf die zarten Gerüchte, die es um einen Abgang von Walter und damit auch Boldt gibt.

Meine große Sorge ist, dass es keine validen Pläne für die nun notwendigen Schritte gibt.

Es ist einfach zum Heulen.

Last edited 5 Monate zuvor by MeinVerein2021
Klaus Henning
5 Monate zuvor

Spielernoten Holstein Kiel – Hamburger SV
So.10.04.2022 13:30

https://forms.gle/t6znoWzYzKNRvK4m9

Moin,
dies ist der Link zur Benotung der Spieler. Jetzt auch mit Trainer. Und dieses Mal auch mit „Fans“.
Bitte seid fair und benotet nur ein Mal. Um mehrere Antworten des gleichen Users zu verhindern, müsste ich sonst ein Google Konto verlangen, und das möchte ich natürlich nicht.
Ich habe alle Spieler des aktuellen Kaders eingetragen, um nicht nach jedem Spiel ändern zu müssen.
Bitte bitte bitte bewertet nur die eingesetzten Spieler.
Nach dem nächsten Spiel bitte abwarten, bis ich ein neues Formular freigegeben habe, nicht in das vorherige eintragen.
Wenn Ihr später die bisherigen Eingaben sehen möchtet, ein leeres Formular abschicken. Die Auswertung kommt in einigen Tagen.
Alles Gute und bleibt oder werdet gesund
P.S.: Falls es Euch gefällt: „Hoch-Voten“ wäre nett, damit es immer sofort oben sichtbar ist.
 

Last edited 5 Monate zuvor by Klaus Henning
Jürgen Linnenbrügger
5 Monate zuvor

Hallo Scholle,
mich würde es mal interessieren wie deine Benotung bei Jansen, Boldt und Mutzel ausfallen würde. Bei denen hältst du dich ja vornehm zurück.

Bergischeraute
5 Monate zuvor

Es ist ja so..Ich bin mit matz hier lesend schreibend damals eins geworden..Dylan..usw.Bin auch nicht mit Alex und flotti immer eins.Weil man denkt,vielleicht kriegen die mal den arsch hoch wie Schalke usw auf den letzten finalen Tagen!Weil ich wirklich totaler Hsver bin,dat im Westen,Wuppertal..Aber jetzt sage ich,sie haben recht!

ballfernerZehner
5 Monate zuvor

Kein Aufbäumen,
Keine Einstellung,
Nur den Stiefel runtergespielt,
Ballgeschiebe ohne Torabschlüsse,
Dazu Fans, die wie von Sinnen Pyro abbrennen und sich dabei auch noch feiern🤦🏻‍♂️,

Einfach nur ätzend.

Zu Kittel:
Spielt seit Wochen unterirdisch.
Schießt gg Aue ein Tor, den wirklich jeder andere Torwart mit der Mütze gefangen hätte und zeigt dann mit seinem Finger, dat er absolut gar nix begriffen hat…..um dann heute wieder völlig abzutauchen.

Verschenken, den Vogel

Last edited 5 Monate zuvor by ballfernerZehner
Töftinger
5 Monate zuvor

Beachtlich was innerhalb eines Jahres aus dieser Kiel-Truppe geworden ist. Im Heimspiel nur den Bus vor dem eigenen Strafraum zu parken ist schon ein wenig armselig. Kann man mal machen, so ab der 70.Minute vielleicht. Egal, letztendlich fragt keiner danach wie man zu seinen Punkten kommt.

Eine Überraschung war diese Niederlage schonmal garnicht. Erstaunlich wieviele Träumer hier nach dem Aue-Spiel scheinbar noch den Aufstieg auf dem Schirm hatten. Demnach ist es auch Blödsinn jetzt vom Versagen zu sprechen. Wer etwas Ahnung von diesem Spiel hat der dürfte auch schon in der Hinrunde erkannt haben, dass diese Mannschaft nicht die Konstanz und Kaltschnäuzigkeit einer Spitzenmannschaft besitzt.
Auch in diesem Spiel fehlte die individuelle Klasse die den Unterschied ausmacht. Einfach mal ein 1 gegen 1 suchen und in den Strafraum dribbeln, oder einen Freistoß in zentraler Position rausholen, kann in der Tat aus dieser Mannschaft niemand. Neben Reis entwickeln wir mit Suhonen wohl gerade den zweiten Box to Box Player, der nur ein bisschen vor dem Strafraum umherwirbeln soll. Bloß nicht so oft den Weg in den Strafraum suchen.

Einen Kittel werde ich zukünftig nicht mehr bewerten. Seine Reaktion nach dem Tor gegen Aue war bezeichnend. Hauptsache er ist von sich überzeugt.

Ich habe vor 2 Jahren schon geschrieben, dass der HSV mit einem Jatta als Stammspieler diese Liga niemals verlassen wird. Es ist jetzt nicht das größte Geheimnis im bezahlten Fußball, dass Jatta immer mal wieder für abenteuerliche Ballverluste verantwortlich zeichnet. Dies sollte aber auch einem Heyer, der in erster Linie hinter Jatta die Außenbahn zumachen muss, bekannt sein. Warum der allerdings meint nach einem Anspiel auf Jatta einfach mal in Richtung gegnerischer Strafraum durchlaufen zu müssen, erschließt sich mir leider nicht. Die fehlende Absicherung nach Jatta‘s katastrophalen Ballverlust ist allein dem taktischen Fehlverhalten Heyers geschuldet.

Übrigens hat Heuer in 1 gegen 1 Situationen auch schon eine deutlich bessere Figur abgegeben. Unabhängig von dem Tor habe ich diesen Wried übrigens nicht positiv wahrgenommen. Keine Ahnung warum der hier so positiv in einigen Beiträgen herausgestellt wird.

Leider weiß Jatta auch selbst nie so genau was er da eigentlich tut. Mit so einer offenen Ballführung kann man doch nicht ernsthaft am Gegner vorbei dribbeln wollen. Da fehlen einfach grundlegende Basics, die man ihm auch nicht mehr antrainieren kann. Rein fußballerisch hat jeder Außenspieler in der Verbandsliga mehr drauf. Das ist leider die traurige Wahrheit. Dahingehend ist es umso schlimmer, dass dieser fußballerisch so limitierte Jatta unser mit Abstand bester Außenspieler ist.

Ich spare es mir an dieser Stelle erneut auf diesen desaströs zusammen gestellten Kader einzugehen. Für die nächste Saison sehe ich auch eher schwarz. Ich traue es den handelnden Personen einfach nicht zu an den richtigen Stellschrauben zu drehen.

Das 4:3:3 (mit Slapstick Außenspielern) fällt uns auch im vierten Zweitligajahr auf die Füße. Was ist denn die Erkenntnis und die Konsequenz daraus würde ich jetzt mal gerne die Herrn Mutzel und Costa fragen. Mal ehrlich und nur unter uns, die Beiden haben definitiv keinen Plan wie zweite Liga funktioniert.

Abschließend möchte ich noch anmerken, dass es bei allem verständlichen Frust absolut lächerlich ist, dem Vuskovic eine 5 zu geben.
Genaus lächerlich waren übrigens gestern auch die drei gelben Karten, wo zuerst ganz klar der Ball gespielt wurde. Zumindest hat sich gestern auch der SR diesem sehr, sehr schlichten Niveau nahtlos angepasst.

WällerHSV
5 Monate zuvor

Viele Bewertungen sind okay – Vuskovic war allerdings heute der Einäugige unter den Blinden.
Kittel war heute mal wieder eine bodenlose Frechheit.
Aber Walter toppt alles! Er kann nicht auf das taktische Scharmützel seines Trainerkollegen reagieren und verarscht in der 90.! Minute zwei seiner Spieler. Ich hätte mich geweigert den Platz zu betreten. Mal jemand darüber nachgedacht, ob die Spieler dem Kasper noch folgen? Wir spielen stumpf ein System für das wir gar keine Spieler haben! Die Entwicklung ist definitiv da – aber ganz steil nach unten! Eine Bemerkung noch zu Herrn Vagnoman: Wenn man Bundesliga spielen will, sollte man zumindest mit einem Fuß in der Lage sein zu flanken. Der Junge kanns weder mit rechts noch mit links. Körper allein reicht nicht!

Syed Hassan Raza
5 Monate zuvor

Moin,
Ich möchte einmal den König Jansen fragen ob ihn HSV interessiert?
Der Fisch stinkt vom Kopf.

Nur der HSV

Grantler3006
5 Monate zuvor

Sind wir doch mal ehrlich, was das Fußballspiel des HSV in Liga 2 betrifft: Und das unabhängig vom Trainer bzw. Trainerstab. Alle Zweitligatrainer haben unterm Strich so gut wie immer auf den sogenannten Ballbesitzfußball und „technischen“ Fußball gesetzt.
Der ist in Liga zwei alleine nicht ausreichend, weil die Mannschaften der unteren Regionen nicht mitspielen wollen.

Ein paar allgemeingültige Punkte aus meiner Sicht zu dem spielerischen Versagen in Liga 2:
1.) zu leichte Fehler werden deutlich zu leicht bestraft. Das Tor gegen Kiel ist exemplarisch
2.) Tempodefizite, sowohl im Spiel mit Ball, aber noch schlimmer im Spiel ohne Ball
3.) Trotz einer hohen Zahl an Torchancen werden diese zu selten genutzt –> Thema Effizienz
4.) Das Spiel ohne Ball und die Laufwege sind weder das eine, noch das andere –> Laufwege, wenn denn überhaupt zu spät, zu langsam und dann in die falsche Richtung und das Spiel ohne Ball nicht vorhanden. Daher hat der Ballführende das Spielgerät deutlich zu lange am Fuß
5.) Das Stellungspiel und die Umschaltmomente in Offensive bzw. Defensive sind ebenfalls zu langsam –> Wriedt freut sich über sowenig Tempo
6.) hoher Ballbesitzanteil und NULL Ertrag

Besonders Punkt 6 ist für mich ein Phänomen. Es muss doch möglich sein, taktisch das Spiel zu Begin so zu gestalten, dass ich einer Mannschaft wie Kiel oder anderen Klubs den Ball einfach mal überlasse. Die meisten Mannschaften können mit dem Ball nicht so viel anfangen. Es ist für mich nicht mutig ständig den Ball haben zu wollen. Mutig wäre es, aus dem Ballbesitz durch Risikopässen und entsprechenden Laufwegen zügig Tore zu generieren. Oder ich lass den Gegner mal machen und sorge selber für ein schnelles Umschaltspiel. Dafür fehlt, genau, das richtige Personal.

Alles andere trainierbar. Es ist wie es ist. Der Trainer hat seinen Stil und der steht über dem Erfolg. Wäre dem nicht so, dann hätte der Sportvorstand ggf. intern mal auf den Busch klopfen müssen und dem Übungsleiter zu verstehen geben müssen. Offensiv und attraktiv und mutig, ok, aber die Punkte gehen vor. Um jeden Preis, denn ich Schönheit sterben ist nicht das Ziel.

Ach Scheiße ist das. Man verliert einfach die Lust am Fußball, wenn man sich so eine Scheiße anguckt.

Darmzotte
5 Monate zuvor

Entwicklung, Leute. Darum geht es. Das ist der Weg und den wollen wir doch weitergehen. Habt doch bitte mal Geduld, es fehlt doch nur die Belohnung.
Es sind noch 15 Punkte zu vergeben und ganz wichtig: die da oben, die spielen alle noch gegeneinander und nehmen sich die Punkte weg. Es ist noch alles drin. Warum sollte der HSV nicht alle restlichen Spiele gewinnen?

Sebastian
5 Monate zuvor

Schon in Kiel und in Stuttgart hatte Tim Walter keinen Plan B. Jeder wusste also von Beginn an was man mit Tim Walter bekommt: Limitiertes, ineffzientes und teils hochriskantes Ballbesitzgekicke. Verpflichtet wurde dieser Trainer von einem inkompetenten Sportdirektor, welcher sinnlos das Geld für limitierte Spieler raushaut und dabei noch den Verein vollends ausnimmt wie eine Weihnachtsgans.

Alexander Källner
5 Monate zuvor

Moin in die Runde,

ich lese diesen Blog hier schon seit Jahren, fast kein Tag vergeht, dass ich nicht einmal hier vorbei schaue. Ganz stark was Scholle hier macht, in sehr vielen Dingen bin ich der gleichen Meinung wie er. Nun hat mich der HSV dazu gebracht, meinen ersten Beitrag in diesem Blog zu verfassen.

Es ist einfach unfassbar enttäuschend, was heute mal wieder passiert ist. Allerdings würde ich nicht so weit gehen, wie andere es tun, und von dem schlechtesten HSV aller Zeiten zu sprechen. Da waren wir meiner Meinung nach schon und wenn man die langfristige Entwicklung im Verein anschaut, geht es auch schon wieder bergauf. Denn die Entwicklung im Verein ist nicht unbedingt immer gleich auf dem Platz zu sehen, ich meine eher die Entscheidungen, die im Management getroffen wurden. Und anhand dieser Entscheidungen kann man sehen, dass man endlich den Weg begriffen hat, den man gehen muss. Nämlich den Weg der Jugend und Talentausbildung. Man holt junge Spieler mit viel Potenzial (siehe Vuskovic) und wird sie in 1-3 Jahren mit einem Transfergewinn verkaufen können. Und ich sehe nicht nur Vuskovic, sondern auch andere Spieler, die dem HSV einen (fetten) Transfergewinn bescheren werden (Reis, Suhonen irgendwann, Vagnoman etc.). Also, die langfristige Ausrichtung des Clubs stimmt meiner Meinung nach, nun ist aber die sportliche Performance auf dem Platz ein ganz anderer Punkt. Hier schafft man seit Jahren nicht die Power auf den Platz zu bekommen, wenn es ernst wird, wenn sich plötzlich die Möglichkeit bietet, tatsächlich aufzusteigen.
Das ist meiner Meinung nach ein psychisches und kulturelles Problem, wie es Herr Dr. Ringelband auch schon paar mal schön beschrieben und erklärt hat.
Von außen ist so etwas immer schwer zu beurteilen und ich möchte mir auch nicht anmaßen, den kompletten Verein zu kritisieren, doch fehlt meiner Meinung nach einfach die absolute Leistungskultur. Ihr kennt das sicherlich auch teilweise von euch selber, wenn ihr etwas gar nicht in Frage stellt, dass ihr etwas nicht könnt, sondern für euch es eine Selbstverständlichkeit ist, schafft man es auch. Herr Dr. Ringelband spricht hier auch von Glaubenssätzen, die hier eine unterbewusste Rolle spielen und einen maßgeblichen Anteil am Erfolg oder Misserfolg eines Spielers haben.
Wenn man also etwas verinnerlicht hat, etwas für einen eine Selbstverständlichkeit darstellt, hat man plötzlich mehr Energie sich mit anderen Dingen zu beschäftigen, denn man muss sich nicht jedes Mal aktiv motivieren, etwas zu machen, was enorm viel mentale Energie kostest.
Warum meint ihr ist ein Christiano Ronaldo so gut? Weil er Talent hat, ja, aber vor allem, weil er unglaublich hart an seinem Körper und an seiner Psyche arbeitet. Der wird nicht jedes Spiel oder jeden Tag mit sich kämpfen müssen, alles zu geben. Das steckt schon in seinen Glaubenssätzen drinnen, das macht ihn einfach aus.

Und genau diese Einstellung brauchen wir beim HSV. Die Selbstverständlichkeit jeden Tag alles zu geben. Denn psychisch macht es einen enormen Unterschied, ob man jetzt mal härter oder mal weniger härter trainiert. Dann weiß man innerlich, dass es in Ordnung ist, auch mal schlapp zu machen und am Ende des Tages fehlen dir dann in genau solchen Phasen oder Spielen die Überzeugung und die Selbstverständlichkeit, auch schwierige Spiele zu gewinnen.

Ich erhebe keinen Anspruch auf Richtigkeit und möchte auch nicht dem ganzen Verein unterstellen, dass man nicht immer an das Maximum geht, doch werde ich das Gefühl nicht los, dass in Sachen Leistungskultur noch Luft nach oben ist und zwar nicht wenig. Denn die fußballerischen Fähigkeiten hatte der HSV jedes Jahr in der zweiten Liga, um wieder aufzusteigen.

Abschließend noch kurz zu meinem Beitrag: wahrscheinlich zeichne ich einigen hier im Blog, gerade in meinem ersten Teil, ein zu positives Bild vom HSV. Doch ich bin der Meinung, dass man von der strategischen Ausrichtung her mittlerweile auf dem richtigen Weg ist, nur die Siegermentalität noch nicht beim HSV angekommen ist. Ich bin genauso enttäuscht, von dem heutigen Auftritt, doch würde ich jetzt nicht schon wieder alles übers Bord werfen. Geht den Weg weiter, haltet an dem Trainer fest und implementiert (mit der Hilfe der richtigen Menschen) eine Siegermentalität beim HSV und dafür ist auch nicht nur der Trainer verantwortlich. Das muss durchweg von ganz oben kommen.

Scholle, wenn du das liest: ich verstehe deine Enttäuschung, doch allen Spielern (mit Ausnahme von Glatzel und Kittel) eine 5 zu geben finde ich nicht ganz fair. Ich fand schon, dass beispielsweise Vuskovic und Reis eine bessere Note verdient haben.

Ze Barbar
5 Monate zuvor

Ich erwarte nicht, dass der HSV mit so einer jungen Mannschaft einen 10er-Riegel auseinander spielt. Ich erwarte auch nicht, dass Walter oder Wolf oder Hecking oder Thioune einer Zweitligamannschaft das beibringen können.
Aber ich erwarte, dass ENDLICH JEMAND KAPIERT, dass man eine IDEE HABEN MUSS, wie man ab Minute 70 gegen so einen Riegel spielt, wenn man zurückliegt. Nämlich mit Freistößen, Flanken, Distanzschüssen, Ecken und dann vielleicht mal einem Abpraller.

Ich wohne in Köln und war gestern mal im Stadion. Da konnte man das sehen. Es lief nix für den FC, aber dann erzwingt man eben das Glück mit Wucht und langen Bällen und Abschlüssen.

abraeumer
5 Monate zuvor

Guter Artikel im Kicker „Entwicklung ins Nichts“.
Endlich beschäftigt sich die Presse, wenn auch nur zart, mit Boldt.

Rautenhopper
5 Monate zuvor

Ich sehe es ein wenig anders, wie du Scholle. Der HSV muss jetzt mit der schonungslosen Analyse beginnen und zwar nicht nur der Trainer sondern der komplette Verein. Dieses Spiel in Kiel war ein Abbild von der Saison. Aus meiner Sicht muss sich die sportliche Führung für folgende Fehler verantworten:

Flügelpositinen
Tim Walter hat schnell auf ein 4-3-3 umgestellt und es war schon länger klar, dass der HSV auf diesen Positionen zu dünn besetzt war. Man verpasste es im Winter nachzulegen.

Causa Kittel
An Kittel scheitern sich die Geister. Ist er nun ein genialer Fussballer oder nur ein schönwetter Fussballer. Trotz bedenken hat man keinen Backup geholt obwohl Zweifel da waren lies man sich vom Saisonbeginn blenden.

Causa Alidou
Der Durchstarter von der Hinrunde spielt in der Rûckrunde nur noch eine Nebenrolle. Als der Abgang fix war, kamen erste Zweifel auf, ob er noch zu 100% beim HSV sei. Der Vorstand sagte ja und die Realität sagt klar Nein.

Falsches Bild
Wie in den vergangenen Jahren hat man oder wollte man die Abwärtsspirale nicht erkennen und man von Woche zu Woche zu geschaut bis nichts mehr ging. Der Versuch mit einem neuen Impuls wollte man unbedingt verhindern.

Preis/Leistungsverhältnis
Der wirtschaftliche Aufwand deckt sich nicht mit den Leistungen auf dem Platz.

Walter hat aus meiner Sicht folgenden Fehler begannen.

Fehlender Plan B
Walter ist mit seinem System angetreten und mit seiner Spielweise. Wie Scholle es aber auch schon schön erwähnt hat, haben sich die Gegner mittlerweile perfekt auf das Spielsystem eingestellt und die Leistungen und Ergebnise gegen Paderborn sowie Kiel sind der Output. Mit wenig Ertrag holt man 3 Punkte.

Defensive Absicherung
Ja wir haben die beste Abwehr, aber wenn man das Gegentor von Kiel anschaut. Ein einfach Ballverlust und die komplette Defensive ist Schachmatt.

Wechsel
Nicht nur heute sondern auch in anderen Spielen konnte ich die Wechsel nicht ganz nachvollziehen. Wenn ich das heutige Spiel anschaue man ist 1-0 zurück bis 90. Minuten werden nur 3 Wechsel getätigt und anstatt sämtliche Offensive zu bringen kommen zwei Zentrale.

Leistungsprinzip
Ich finde Walter stellt und wechselt nach sympatie anders kann ich mir nicht erklären warum ein Kaufmann soviel Spielzeit bekommt und andere nicht.

Favoritenrolle
Diese Saison gab es 6 Niederlagen und drei gegner hiessen Hannover, Kiel und Paderborn. Es soll jetzt nicht arrogant klingen aber diese Gegner hätten bezwungen werden müssen aufgrund der Verfassung in der sie sich befinden vor allem waren die Leistungen auch nicht überragend, um zu sagen ja der Gegner war der Hammer verdient verloren. Auch gegen andere schwächere Gegner konnte der HSV nicht überzeugen gegen dresden gab es zwei Punkte und auch gegen Aue im Hinspiel waren wir mit dem Punkt mehr als Glücklich.

Tiefstehende Gegner
Spielt ein wenig auf den vorderen Punkt an. Sobald der Gegner nicht mitspielt und sich auf das Verteidigen fokussiert fällt dem HSV nicht ein.

Kontinuität schön und gut aber nur Personen behalten damit man zeigen kann man macht die Fehler von fruher nicht mehr aber es wird nicht besser naja

Fuxi
5 Monate zuvor

„Wer keine Spiele gewinnt, braucht nicht über den Aufstieg zu reden.“

Zum Glück ist das kein HSV-Problem, sondern ein typisches Männerproblem…

Auch nach dem 20. Spieltag der Regionalliga steht der HSV mit 13 Punkten Vorsprung auf Holstein Kiel souverän auf Rang 1 der Tabelle und kann am 1. Mai die Teilnahme an der Zweitliga-Aufstiegsrunde eintüten. Gastgeber TSG 07 Burg Gretesch war der erwartet unangenehme Gegner, hatte die letzten vier Spiele alle gewonnen, im nachgeholten Hinspiel vor 7 Wochen in Ochsenzoll auch nur 0:1 verloren und insgesamt in diesem Jahr 6 von 8 möglichen Siegen geholt. Dementsprechend war der Spielverlauf kaum verwunderlich. Das einzige Tor des ersten Durchgangs erzielte U17-Nationalspielerin Hannah Günther in der 18. Minute. In der Nationalelf wartet der Sommer-Neuzugang von Eidertal Molfsee noch auf einen Treffer, in der Regionalliga war dies der zweite. Auch im zweiten Spielabschnitt hatten die Rothosen große Mühe mit den Osnabrückerinnen, aber am Ende setzten sie sich durch. Die Entscheidung führte ebenfalls eine U17-Nationalspielerin herbei: Svea Stoldt schoss in der 85. Minute das 2:0 für den HSV. Für den Schlussakkord sorgte dagegen eine erfahrenere: Victoria Schulz netzte in der 90. Minute zum 3:0-Endstand.
Verfolger Holstein Kiel bewahrte sich die Restchance durch ein 3:1 gegen Werder Bremen II.. Nach Jasmin Grosnicks Führungstor konnte Werder durch Emily Lemke (nicht verwandt mit Werder-Legende Willy Lemke) ausgleichen, aber Kiel schlug durch die Ex-Walddörfer-Stürmerin Paula Harder zurück und kam noch im ersten Spielabschnitt durch Sandra Krohn zum Siegtor. Werder fiel damit auf einen Abstiegsplatz zurück, nachdem sich St. Pauli mit 5:0 gegen den TuS Büppel durchsetzte. Den Führungstreffer der Braun-Weißen erzielte Joline Floeter, die bis zum Winter in der Oberliga für den HSV auf Torejagd ging.

Apropos Oberliga: Da stand heute das Duell auf dem Plan. Erster gegen Zweiter, HSV II. gegen Eimsbütteler TV. In der ersten Halbzeit war es eine offene Partie. Die beste Chance hatte der HSV, für den Aryanna Naward in der 31. Minute die Latte traf. Fünf Minuten vor Ablauf der regulären Spielzeit schien der HSV alles klar zu machen, denn Debora Vinci traf zum 1:0. Doch in der 6. Minute der Nachspielzeit gelang dem ETV doch noch das 1:1 durch die eingewechselte Iza Wiese. Damit bleibt die Meisterfrage der Oberliga weiter offen, denn der ETV kann nach Punkten gleichziehen, wenn sie ihre drei Nachholspiele gewinnen. Sollte die Zweite des HSV in ihren zwei Nachholspielen – das erste steigt am Ostermontag gegen Grün-Weiß Eimsbüttel – patzen, kann der ETV sogar vorbeiziehen. Aus der Aufstiegsfrage raus ist dagegen der SC Eilbek, der trotz eines 6:1-Auswärtssieges in Egenbüttel – ein Tor durch Ex-Rothose Emma Burdorf-Sick – zehn Punkte hinter dem HSV steht und nur noch drei Spiele absolvieren muss.

Eine ähnliche Situation, nur umgekehrt, hat sich heute in der Bezirksliga West eingestellt: Nach einem 2:0-Auswärtssieg bei GW Eimsbüttel III. durch die Tore von Stefanie Pätzmann (3.) und Friederike Saul (17.) hat die 3. Frauenmannschaft des HSV nur noch drei Punkte Rückstand auf Tabellenführer ETV II. und noch ein Nachholspiel mehr zu absolvieren. Den völlig überraschend verlor der ETV II. zuhause gegen den Tabellenneunten, die SG Elsmhorn/Lieth, mit 2:3. Bedanken dafür darf sich der HSV bei Elmshorns Goalgetterin Yasmin Wittorf, die alle drei Treffer erzielte. Und was noch bemerkenswerter ist: Elmshorn/Lieth ist gerade mal zu zehnt (!) angetreten… Ich finde, der HSV sollte Sonny Kittel für den Rest der Saison dazu verdammen, sich in Elmshorn anzusehen, wie man mit Herz spielt und kämpft.
An und nach Ostern wird sich die Situation in der Bezirksliga wohl zuspitzen, und der HSV hat dabei ein Problem. Zwar können die Rothosen aus eigener Kraft die Tabellenspitze übernehmen, aber dazu braucht es nicht nur einen Sieg am Ostermontag gegen den SC Sternschanze II., sondern 2 Tage – genauer: 53 Stunden nach dem Abpfiff – einen Sieg im Topspiel beim ETV. Das wird eine verdammt harte Nummer. Aber falls es mit der Tabellenführung nicht klappen sollte: Der Relegationsplatz zur Landesliga ist dem HSV nicht mehr zu nehmen. Der SV Eidelstedt hat zwar sein Heimspiel gegen Union Tornesch II. gewonnen und bei drei ausstehenden Partien neun Punkte Rückstand, aber in denen wird er wohl kaum 42 Tore Differenz auf den HSV aufholen können. Und der punktgleiche Dritte Komet Blankenese II. kann ja nicht aufsteigen. Angesichts der möglichen Regelationsgegner – Germania Schnelsen, Moorreger SV, HEBC aus der Landesliga, sowie TuRa Harksheide oder SV Wilhelmsburg aus der Bezirksliga Ost – wäre ein direkter Aufstieg wohl am erstrebenswertesten.
Die 3. Frauen dürfen sich mit dem Thema beschäftigen – sie haben schließlich Spiele gewonnen…

Die U17-Juniorinnen hatten in der Bundesliga kollektiv spielfrei. Ostersamstag geht es gegen den VfL Wolfsburg um die Vorentscheidung im Titelrennen.

Für die männliche U21 ist der Aufstieg aus der Regionalliga in die 3. Liga wohl kein Thema mehr, bei weiterhin 11 Punkten Rückstand auf den VfB Oldenburg. Immerhin schoss Moses Otuali Omohe in der 11. Minute zu einem 1:0-Sieg gegen Atlas Delmenhorst und damit vorerst auf Platz 3 der Tabelle. Teutonia zog auf Platz 4 mit einem 1:0-Sieg gegen Hildesheim nach. Allerdings gewann Oldenburg sein Auswärtsspiel bei Holstein Kiel II. mit 2:1, und der Tabellenzweite Weiche Flensburg besiegte Werder Bremens Nachwuchs mit 2:0. Da ist für die U21 realistisch nichts mehr zu machen. Aber immerhin ein gutes Zwischenergebnis derzeit!

In der Oberliga-Abstiegsrunde hat sich nur der Abstand der 3. Herren auf die Tabellenspitze verändert. Der ist durch den Nachhol-Sieg von Süderelbe gegen BU (2:0) auf sechs Punkte angewachsen. Mehr passierte nicht an diesem Wochenende. Am Donnerstag kann der HSV wieder am Punktestand schrauben, dazu braucht es einen Sieg beim Abstiegskandidaten Bramfelder SV.

Die A-Junioren haben es in der Bundesliga fast geschafft. Durch ein 5:0 bei Absteiger Carl Zeiss Jena verbesserten sie sich auf Platz 9 und haben vor den letzten beiden Partien 6 Punkte und 14 Tore Vorsprung auf den ersten Abstiegsplatz. Jedenfalls bis Donnerstag, denn wenn Halle da beim ETV gewinnt, schmilzt der Vorsprung auf 6 Punkte und 12 Tore. Der Kantersieg durch Tore von Arlind Rexhepi (34.), Etienne Sohn (42.), Milad Lor (60.) und den Sekunden vor seinem ersten Tor eingewechselten Emmanuel Appiah (61., 86.) war nur ein Baustein dazu. Hilfreich war außerdem, dass der noch über dem Strich stehende Chemnitzer FC mit 0:2 gegen Union Berlin verlor, Osnabrück gegen Staffelmeister-Kandidat Energie Cottbus ebenfalls 0:2 unterlag, Halle gegen Wolfsburg 0:1 vergeigte und St. Pauli spielfrei war. Am 23. April steigt in Hamburg das Abstiegsendspiel gegen Osnabrück. Ein Remis reicht, um in der Bundesliga zu bleiben.

Natürlich musste wieder eine Mannschaft neben den Profis in die Suppe spucken. In der U17-Bundesliga verlor der HSV gegen RB Leipzig mit 1:2 (HSV-Tor zum Endstand durch Leonardo Garcia Posadas sieben Minuten vor Schluss) und damit Platz 2 an den FC St. Pauli, der sich 1:0 bei Holstein Kiel durchsetzte. Am 23. April, dem letzten Spieltag, können die Rothosen das noch korrigieren – im Derby bei St. Pauli…

Und was ist mit den deutschen U19-Frauen? Die sollten eigentlich die EM-Qualifikation spielen. Aber das einzige Spiel der 2. Runde steigt erst am Dienstag in Düsseldorf gegen Finnland. Ein Sieg, und sie fahren zur EM, die vom 26. Juni bis 9. Juli in Tschechien stattfindet. Denn die anderen beiden Gruppengegner wurden vorzeitig disqualifiziert. Wenn ich die Namen sage, wisst Ihr sofort, warum: Es sind Belarus und Russland…
Jetzt die schlechte Nachricht: Es ist keine HSVerin dabei. Bundestrainerin Kathrin Peter ließ Emilia Hirche, Sophie Nachtigall und Larissa Mühlhaus auf Abruf zuhause und vertraut auf ein Gerüst mit zahlreichen Bundesligaspielerinnen, die zusammen auf 237 Erstliga-Einsätze verweisen können. Dagegen haben Regionalliga-Kickerinnen natürlich kaum eine Chance. Bleibt nur zu hoffen, dass der HSV aufsteigt, um seine Talente halten zu können.

Die Frauen – nicht die Männer. Bei denen ist Hopfen und Malz verloren.

Schöne Woche!

abraeumer
5 Monate zuvor

Mutzel ist ein Problem.

abraeumer
5 Monate zuvor

Costa ist ein Problem.

Rotkaeppchen1966
5 Monate zuvor

Über das erneute Versagen des HSV, lieber Scorpion, kann ich noch so oft drüber schlafen, es wird mich immer nerven und ich kann mich auch gar nicht beruhigen.
Ich warte seit 3 Jahren mal auf eine Entschuldigung von irgendeinem Verantwortlichen für das Scheitern – auch hier kommt nichts!
Wahrscheinlich ist man gar nicht gewillt, aufzusteigen vermute ich inzwischen auch.
Der HSV ist nicht besser als seine vermeintlichen „Fans“ und umgekehrt:
„Scheiß auf Schule und Arbeit“ ist der gängige Song – und genauso präsentieren sich einige dieser Anhänger und weite Teile des HSV schon seit Jahren.
Es wird so kommen, wie ich vor einer Woche schon geschrieben habe: Sie reißen sich gegen 96 noch einmal zusammen, der viel gescholtene Kittel, seitens des Team wohl als Symbolfigur des erneuten Niedergangs ausgemacht, haut den Rostockern dann noch einmal einen 30m Freistoß rein – und am Ende werden alle sagen mit was für einer entwicklungsfähigen, jungen Mannschaft wir dann in die neue Saison gehen.
Für einen wirklichen Kulturwandel müsste man ja (an sich und überhaupt) arbeiten – da haben, s.o., weder eine immer noch große Anzahl an kritiklosen Anhängern und die Verantwortlichen doch gar kein Interesse.
Aber Boldt wird alle Kritik mit seiner Arroganz und Kittel mit dem Zeigefinger auf dem Mund hinwegwischen statt Charakter und Einsicht zu zeigen.
Aktuell haben HSV und leider immer noch zu viele Fans nichts anderes verdient, was zur Zeit wieder mal abläuft.
Lieber Herr Dr. Ringelband, die Konsequenz aus ihrer Forderung nach Implementierung einer Hochleistungskultur kann doch nur die Demission von Boldt und Mutzel sein, denen wirklich alles fehlt, um auch vorzuleben, was sie in ihren Ausführungen darlegen.

Last edited 5 Monate zuvor by Rotkaeppchen1966
Boxer
5 Monate zuvor

Gestern hat wieder mal alles zusammengepasst. Leistung der „Fans“ und der Mannschaft passt gut zusammen. Haben sich beide verdient, mit unterirdisch ist das noch positiv beschrieben.

Immerhin weiß jetzt auch der letzte, das die Saison beendet ist, das Aue Spiel mit diesem Spiel dann auch dementsprechend eingeordnet. Ich hoffe noch auf möglichst viele Niederlagen, damit Walter nicht mehr zu halten sein wird. Dann bleibt einem zumindest in der nächsten Saison dieses fürchterliche Ballgeschiebe erspart.

Nichts wäre schlimmer, als wenn man unter dem Deckmantel der Kontinuität mit diesem angeschlagenen Trainer in die neue Saison gehen würde. Dann kann man die nächsten Saison schon von Anfang an vergessen.

Jörg Brettschneider
5 Monate zuvor

Es hilft nur noch eines:

Vom Club abwenden!

– Nicht mehr in den Volkspark pilgern

– Keine Fan-Artikel mehr kaufen

– kein Medien-Portal mit HSV-Berichten mehr aufrufen

Nur so merken diese Leute noch (einschl. Medien), dass der gemeine Fan sich nichts mehr gefallen bzw. sich nicht mehr verar… lässt.

Es kann doch nicht sein, dass wenige Leute, die an alten Strukturen und Posten kleben, außer Inkompetenz jedoch nichts mitbringen, über das Schicksal des HSV bestimmen.

Nur durch ein Embargo ist dieser Dilettantenstadel überhaupt zu stoppen.

Ich kann nur wiederholen:
Was diese Clubführung sich gegenüber den (zahlenden) Fans erlaubt, ist eine Riesen-Schweinerei!

Die wirklich einzige Möglichkeit, die der gemeine Fan hat, ist, die Zahlung zu verweigern. Zuschauen, wie es mit den Phantasten immer weiter Richtung Liga 3 geht, ist einfach keine Option mehr.

So einen Deppenclub hat die Welt noch nicht gesehen.

Spinoza
5 Monate zuvor

Zunächst zum Spiel gegen Kiel. In der ersten Hälfte war der HSV den Kielern meiner Ansicht nach absolut überlegen. Es gab genügend Chancen zumindest ein Tor zu schießen, weshalb man mindestens mit einem 0:1 in die Pause hätte gehen müssen. Zwei altbekannte Probleme haben dagegen gewirkt.

  1. Der Ballverlust von Jatta in üblicher Position nach einem ebenso üblichen Lauf ins Zentrum. Das ersten Gegentor gegen Paderborn war ähnlich und ist davor auch schon häufiger passiert. Die Gegner kennen dieses Problem und sind voll drauf vorbereitet.
  2. Die Hamburger Schwäche Torchancen zu verwerten.

In der zweiten Hälfte hat man dann aber leider völlig ideenlos gespielt. Das erkennt man alleine schon daran, dass die xG-Werte von 1.7 (HSV) zu 0.51 (Kiel) nach 90 Minuten denen nach 45 Minuten fast identisch waren. Ob das ein mentales Problem zu diesem Zeitpunkt der Saison ist weiß ich nicht, aber wenn die erste Hälfte anders läuft, ist das auch egal. Deshalb würde ich zunächst dort die Ursachen suchen. Und das bringt uns zu Scholle’s folgender Aussage:

Es war am Ende ein Spiel, das alle Fehler und Probleme dieser Saison offenbarte.

Stimmt! Also zählen wir diese doch mal auf. Und dabei erwähne ich absichtliche keine Spielernamen, weil es für mich letztlich nicht an einzelnen liegt.

  • Mangel an Alternativen und Qualität auf den offensiven Flügeln.
  • Unzureichende Anzahl von Offensivspielern die torgefährlich sind.
  • Unzureichende Fähigkeit, den Ball in bestimmten Schlüsselbereichen des Spielfelds zu kontrollieren.
  • Mangelnde Struktur in der Restverteidigung, die oft durch eigene Überlaufbewegungen verursacht wird, aber letztlich doch nicht ausgespielt werden.
  • Mangelnde Kreativität im letzten Drittel des Spielfelds gegen tief stehende Gegner.
  • Unzureichendes Denk- und Bewegungstempo im Aufbauspiel.

Leider deuten all diese Punkte auf eine zum Teil unzureichende Kompentenz bzw. Fehler in der gesamten sportlichen Leitung hin: von Kaderplanung bis zum Trainingsplatz.

Lösung 1: Die drei Verantwortlichen für die nächste Saison austauschen. Das hilft aber nur, wenn man den Entscheidungsträger dadrüber vertrauen kann eine bessere sportliche Leitung zusammenzustellen und ich habe da so meine Zweifel.

Lösung 2: Die Alternative wäre es von Boldt, Mutzel und Walter eine ganz klare Erläuterung zu verlangen, was man aus dieser Saison lernen und wie man in die nächste Saison gehen will. Sowas soll ja anscheinend eh jedes Jahr passieren. Aber hat man dafür überhaupt die richtigen Fachleute in seinen Rängen, wie z.B. Scouts, Analytiker, und Trainer, die in der Lage sind die Situation und die „Entwicklung“ dieser Saison objektiv zu beurteilen? Hoffentlich! Oder wie wäre es auch mal mit einem externen Berater? Davon gibt es mittlerweile einige.

Egal wie man es tut, die Ergebnisse darf man dann auch gerne mal nach außen kommunizieren. Denn Fans sind wesentlich verständnisvoller, wenn man sie wie Erwachsene behandelt und auf dem Weg mitnimmt. Oberflächlich von „Entwicklung“ oder „sich selbst belohnen“ sprechen reicht vielen einfach nicht mehr. Natürlich soll nicht alles ausgeplaudert werden, aber man sollte schon mal in der Lage sein den ein oder anderen Fehler zuzugeben. Ich hoffe dass man sich seiner Fehler zumindest bewusst ist und Boldt deshalb immer wieder aus Trotz etwas defensiv und sogar leicht arrogant rüberkommt.

Mal schauen was in den nächsten Tagen und Wochen noch kommt. Aber ich würde mich von jeglichem Optimismus freimachen, dass Lösung 1 automatisch mehr Erfolg bringen wird. Wenn man tatsächlich ein Entwicklungsverein sein will, muss man diese auf jeder Ebene im Verein verlangen. Es muss ein Ethos werden. Und wer das aus Trotz, Stolz, oder Arroganz nicht kann, weil er deshalb zugeben müsste dass man vielleicht noch was lernen kann, dann muss diese Person gehen. Ansonsten, bin ich persönlich immer wieder bereit den Verantwortlichen für ihre eigene Entwicklung Zeit zu geben und ihnen ihre Fehler zu vergeben.

Neville-Ex-Bild
5 Monate zuvor

Game over! Es war einmal ein großartiger Bundesligaverein, gebührend für eine Weltsadt wie Hamburg – vor, langer, langer Zeit… Es fehlt bei diesem limitiertern Trainer einfach der Plan B. Und natürlich die Qualität im Kader für einen tödlichen Pass in die Tiefe. Boldt und Mutzel es wird Zeit für eine frühzeitige Rente! Auch im Intersesse dieses traditionsreichen Vereins…

Air Bäron
5 Monate zuvor

Ich sehe aus familiären Gründen den Fussballabteilungen von TuS Berne und Condor Hamburg in der LANDESLIGA Hansa regelmäßig zu, und sehe da mehr Einsatz und Kampf und Willen als ich das bei den Profis finde.

Und da geht es um gar nichts, die Jungs bekommen nicht mal Prämien. Und spielen als ginge es beim Samstagsfussball um einen Pokal, dabei müssen sie morgen wieder ins Büro, an den Verkasufstresen, ans Band oder zu den Kunden und, wie wir alle, wieder den Alltagsjob machen.

Heute gab es ein „Endspiel“ unserer Fußballprofis. Und dann kommt „das“, von Einkommensmillionären, was wir vorhin gesehen haben.

Beschämend.

Ich freue mich auf das nächste Spiel der Landesliga Hansa und die Buddel und Klönschnack am Spielfeldrand.

Lokaler Unterligenfußball macht mehr Spaß als die HSV Versagertruppe.

Last edited 5 Monate zuvor by Air Bäron
abraeumer
5 Monate zuvor

Boldt ist das Problem.

abraeumer
5 Monate zuvor

Jansen ist das Problem.

abraeumer
5 Monate zuvor

Der Aufsichtsrat ist das Problem.

abraeumer
5 Monate zuvor

Der Kader ist das Problem.

abraeumer
5 Monate zuvor

Walter ist das Problem.

Fussball-Magier
5 Monate zuvor

Bevor Boldt und Mutzel auch noch die nächsten Saison in Schutt und Asche setzen, müssen sie ihren Ämter jetzt enthoben werden.

Wenn der Aufstieg nächste Saison gelingen soll – jetzt AR – jetzt!

Fluegelzange
5 Monate zuvor

Jedes Jahr der selbe Mist oder täglich grüßt das Mutzeltier:

  • Spieler, die sich komplett selbst überschätzen nach einem Sieg gegen einen wehrlosen Absteiger und wieder abtauchen (Kittel)
  • Spieler, die denken sie gehören in die 1. Bundesliga (Vagnoman)
  • Spieler mit Aaron Hunt Gedächtnisphrasen („Haben den Gegner aufgefressen“ „haben eine geile Mannschaft“)
  • Spieler, die aufgrund fehlender Alternativen wegen miserabler Kaderplanung eine Stammplatzgarantie haben und über den Rasen stolpern dürfen (Jatta)
  • Spieler, die keine Mentalität zeigen, wenn es in die „Crunchtime“ geht (alle außer vielleicht Vuskovic)

und…

  • Spieler, die eingewechselt werden und es niemand nachvollziehen kann (Kaufmann)
fan17
5 Monate zuvor

Der Kader ist nicht so schlecht, wie einige hier meinen. Aus der Enttäuschung heraus muss auch ich mich zusammenreißen.

Von einem der teuersten Kader in der 2. Liga muss mehr kommen, da reicht der Verweis auf „Entwicklung“ nicht, auch wenn diese wichtig ist und wir einen jungen Kader haben. In der nächsten Saison muss noch mehr darauf geachtet werden, dass Spieler geholt werden, die bereit sind Verantwortung zu übernehmen und elf Spieler auf dem Feld stehen, die kämpfen können, wie die anderen Vereine, die vor dem HSV stehen – und auch dahinter wie heute Kiel …

Wir brauchen einen Trainer mit einem Plan B und der nicht die falschen Spieler auswechselt und einen, der etwas von Taktik versteht – wie z.B. Christian Titz, der dazu bodenständig ist.

Wer in der Situation wie Jonas Boldt derart arrogant auftritt, so zb im NDR Sportclub letzte Woche, der schädigt auch das Ansehen des HSV.

Wenn andere Vereine mit weniger Geld weiter oben stehen seit der HSV in der 2. Liga spielt, dann ist deutlich mehr Selbstkritik angezeigt. Das Scouting muss noch deutlich besser werden bei jungen Spielern mit Perspektive. Die nächste Saison wird nicht einfacher, wenn mind. zwei Vereine aus der 1. Liga mit deutlich mehr Geld runterkommen.

Last edited 5 Monate zuvor by fan17
Meaty
5 Monate zuvor

Scholles Blitzfazit trifft es heute genau! Das Team schlägt sich eben häufig selber und verliert gegen Mannschaft, die spielerisch nicht ansatzweise mithalten können – braucht der Gegner ja auch gar nicht!
Entweder ist der HSV von der harten Gangart eines Gegners beeindruckt und/oder man kommt mit mit einer speziellen, taktischen Vorgehensweise eines Gegners nicht zurecht!
Im schlechtesten Fall hat der Gegner gleich beide Varianten parat, dann wars das, mit der spielerischen Herrlichkeit des HSV!

Das Schlimme daran ist, dass der HSV nullkommanull auf gegnerische Marschrouten reagiert, sondern einfach seinen Stiefel lustlos runterspielt, so wie heute!
Rhythmuswechsel, schnelles Passspiel oder mal vorm 16er ins Eins gegen Eins gehen – es war nichts davon heute zu sehen!
Da fragt man sich wirklich, ob Tim Walter beim Trainerschein in den Stunden gefehlt hat, als im Untericht drankam, wie man dicht gestaffelte Abwehrreihen aushebelt!!!
Ja, bestimmt nicht mit 28 Pässen um den 16er rum und einer darauf folgenden Flanke, die den Namen eigentlich nicht verdient!!!

Und ob nun Uli Stein eine mediale Posaune ist oder nicht, er hatte zum Thema Siegeswillen im Spiel gg Paderborn doch völlig recht, wo war dieser Siegeswille auch heute . . . ?
Ich habe keinen Willen oder Biss beim HSV gesehen!

Und das alleine muss man schon dem Trainer anlasten, denn er hat es nicht geschafft, die Mannschaft so hungrig zu machen, dass sie bis zum letzten alles aus sich rausholt und kämpft und ackert – das fehlte nicht nur heute im Spiel!

Die Nürnberger sind aktuell mMn das beste Gegenbeispiel für den aktuellen HSV! Die Nürnberger sind spielerisch sicherlich nicht annährend so stark, wie der HSV. Aber wenn man sieht, wie die sich in jeden Zweikampf reinhauen und fighten und ihrem Nebenman helfen, das sind genau diese eingeschworenen Kollektive, die man nicht mal eben so von der Platte putzt! Das haben wir ja nun kürzlich mit dem HSV erleben dürfen!

Der aktuelle HSV hat nichts von diesem Nürnberger Teamgeist und Siegeswille!
Es scheint auch so, als ob der HSV aus den letzten Jahren in der Liga nichts gelernt hat!?
Wenn man sich noch an die Spiele von vor zwei Jahren gegen Bielefeld erinnert, wo man damals schon in Punkto Einsatz- und Kampfeswille von Voglsammer, Klos u. Co. ein Lehrstunde bekam!!!
Beim HSV hat man es bis heute nicht kapiert, dass 2. Liga eben zu 89% Einsatz, Wille, Kampfgeist und Laufbereitschaft ist und nur 11% schöner Ballbesitzfußball!

(Wenn es dann schon ein neuer Trainer sein muss, dann bitte einen mit Fußballerfahrung aus England – z.B. Daniel Farke – denn die können unseren Ballerinas ganz bestimmt den nötigen Einsatzwillen einimpfen!)

Last edited 5 Monate zuvor by Meaty
Kosinus
5 Monate zuvor

Wie seit Jahren geschrieben: Der HSV hat das antibayern-gen. Versagen gehört hier zur Vereins-DNA! Nur in dem Punkt ist der HSV konstant!

Bremen, Schalke wird direkt wieder hochgehen. Evtl. sogar St. Pauli.

Boldt, Mutzel, Walter – Raus!
Das abermalige desaströse Scheitern lässt sich mit (negativ) Entwicklung nicht wegargumentieren.

Alle haben versagt. Und das schlimmste ist: Es juckt keinen mehr.
Hab gestern ein paar Eintracht-Fans erklärt, dass Hecking aktuell kein Trainer beim HSV ist. Der HSV tangiert die Leute nicht mehr.

Blumi64
5 Monate zuvor

Und Herr Boldt …zu sagen, in Hamburg hätte man keine Zeit zum entwickeln.
Wir Fans warten seit 12 Jahren, das es mal statt bergab wieder langsam bergauf geht.
Da waren Sie noch am Rockzipfel von RV…wo sie besser wieder hingehen.
Und nehmen ihren Herrn Mutzel am besten gleich mit samt ihrem Supertrainer TW🥵

Jörg Meyer
5 Monate zuvor

Heute und morgen gibt TW trainingsfrei um die Köpfe frei zu bekommen 😂.
Wenn die noch freier werden regnet es in den Hals so frei müssen die mittlerweile sein.

Blogfan
5 Monate zuvor

Dieser Trainer ist eine NULL…mit ihm wird es keine fussballerische
Weiterentwicklung geben !!!
Hat er überhaupt mal ein Spiel durch sein einwirken an der Linie positiv beeinflusst, oder durch rechtzeitiges taktisches Eingreifen gedreht?
Wann die Freistellung erfolgt ist jetzt auch egal, denn sie käme sowieso zu spät!

Aber, die sportliche Leitung ist ebenso ein reines Trauerspiel…nein ein Drama!!
Zwei Lehrlinge die über das 1.Lehrjahr nicht hinweggekommen sind….und KEINER
der AR’s reagiert ??? Was für Traumtänzer bzw. Nichtskönner!!

Dieser jetzige HSV hat so keine Chance mehr auf Erfolg!

udoseeler
5 Monate zuvor

Rechnerisch ist doch noch alles möglich und……. jetzt müsste es auch der letzte Blauäugige kapiert haben: Es hat sich ausgehüpft beim HSV! Ein Dankeschön für nichts an die Herren Boldt, Mutzel, Walter und den Präsidenten.