HSV-Analyse zum St.-Pauli-Derby: Warum dieses 0:0 wie eine Warnsirene klingt

by | 24.01.26 | 398 comments

Ich sitze hier nach diesem Derby und merke: Das Einzige, was wirklich heiß war an diesem Abend, war die Erwartungshaltung. Das Kribbeln vorher. Dieses typische „Heute zählt’s“-Gefühl, wenn du weißt, dass es nicht einfach nur um drei Punkte geht, sondern um Hamburg, um Stolz, um eine Stadt, die sich für 90 Minuten in zwei Farben aufteilt.

Und dann bekommst du –  DAS…

0:0 am Millerntor. Kein Drama, keine Geschichte, kein Moment, der hängen bleibt – außer der bitteren Erkenntnis, dass wir gerade ein Stadtderby gesehen haben, das sportlich zu den schwächsten gehört, an die ich mich überhaupt erinnern kann. Und das sage ich nicht, weil ich HSV-Fan bin und mir ein Sieg lieber gewesen wäre. Das sage ich, weil dieser Abend fußballerisch erschreckend war. Weil beide Offensivreihen gespielt haben, als würde ihnen im letzten Drittel plötzlich das WLAN abbrechen. Keine Klarheit, keine Präzision, keine Kälte vor dem Tor. Nicht ligatauglich. Auf beiden Seiten.

Das war weniger Derby, mehr… Abstiegskrampf mit Bengalos.

Viel Ball, wenig Idee – und noch weniger Punch

Wir hatten den Ball. Wir hatten Phasen, in denen wir reifer wirkten, strukturierter, erwachsener in der Anlage. St. Pauli stand tief, lauerte, spielte viel auf Sicherheit und auf den Moment – aber dieser Moment kam eben auch nicht, weil vorne bei ihnen einfach nichts Zwingendes passierte. Und bei uns? Bei uns war das Problem sogar noch frustrierender, weil wir grundsätzlich besser im Spiel waren, aber es nicht geschafft haben, daraus irgendwas wirklich Gefährliches zu machen.

Es gab diese kleinen Ansätze: ein Laufweg hier, ein möglicher Konter da, eine Situation, wo du denkst „Jetzt! Jetzt bitte einmal sauber ausspielen!“ – und dann kommt wieder ein Abseits, eine viel zu scharfe Hereingabe, ein falscher Passwinkel, ein Kontakt zu viel, ein Abschluss ohne Überzeugung. Als hätte man sich kollektiv darauf geeinigt, im Strafraum bitte nicht zu mutig zu sein.

Das ist der Moment, wo du als Fan auf der Couch sitzt – oder im Block stehst – und du merkst, wie aus Leidenschaft langsam Ärger wird. Weil du genau weißt: Diese Spiele sind die, die du gewinnen musst, wenn du in dieser Liga bleiben willst. Diese Spiele sind die, in denen Qualität entscheidet. Und Qualität, meine Freunde… war an diesem Abend Mangelware.

Polzin wirft alles rein – aber vorne bleibt es erschreckend dünn

Merlin Polzin hat reagiert. Und das kann man ihm nicht vorwerfen. Der Mann hat wirklich alles probiert. Der hat im Laufe des Spiels gefühlt einmal die komplette Offensive durchgetauscht, als würde er an einem kaputten Spielautomaten alle Knöpfe gleichzeitig drücken, in der Hoffnung, dass irgendwann doch mal ein Gewinn-Sound kommt.

Dompé rein. Glatzel rein. Philippe rein. Und ja, natürlich hatte man in dem Moment wieder Hoffnung. Weil du dich an das erinnerst, was möglich wäre: Dompé, wenn er fit ist, als Chaosstifter. Glatzel als Zielspieler, der aus einer halben Chance ein Tor machen kann. Philippe als frische Beine.

Aber die harte Wahrheit war: Selbst dieser große Wechsel hat aus diesem Spiel keinen Derby-Moment gemacht. Es blieb das gleiche Bild. Viel Aufwand, wenig Wirkung. Und irgendwann schleicht sich diese eklige Erkenntnis rein: Vielleicht fehlt uns nicht nur die Form. Vielleicht fehlt uns Qualität. Und zwar ganz konkret: Qualität in der Offensive.

Heuer Fernandes: alles gehalten, was zu halten war

Über Daniel Heuer Fernandes müssen wir gar nicht diskutieren. Der hat das gemacht, was ein Torhüter in so einem Spiel machen muss: da sein, wenn’s brennt – und sonst Ruhe ausstrahlen. Es gab diese Phase in der Schlussviertelstunde, in der St. Pauli plötzlich doch mal Druck aufgebaut hat, zwei, drei ordentliche Abschlüsse hatte und du merkst, wie so ein Spiel kippen kann.

Und Heuer-Fernandes? Bleibt cool. Hält, was er halten kann. Keine Patzer, kein Flattern, keine Unsicherheit. Und genau deshalb ist es auch komplett daneben, ihm irgendwas anzukreiden. Wenn man hinten die Null hält, ist das die Grundlage. Aber du gewinnst damit eben nur dann, wenn vorne auch einer trifft.

Und genau da liegt unser Kernproblem.

Vuskovic: Chef, Ruhepol – und am Ende gefährlichster Mann auf dem Platz

Luka Vuskovic ist 18. Achtzehn! Und spielt dieses Derby, als wäre er seit zehn Jahren im Volkspark gesetzt. Er hatte alles im Griff, wurde kaum wirklich gefordert – und das ist fast schon der Punkt: Weil St. Pauli ihn praktisch nie ernsthaft in Stress bringen konnte, hatte er immer wieder die Zeit, sich nach vorne einzuschalten, anzukurbeln, mitzugehen, Räume zu überbrücken.

Und jetzt kommt der Satz, der diesen Abend perfekt zusammenfasst:
Dass Luka Vuskovic am Ende die gefährlichste Torraumszene von allen hatte, spricht Bände.Ein Innenverteidiger. Unser Teenager-Abwehrchef. Der gefährlichste Mann im Derby. Wenn das kein Alarmzeichen ist, dann weiß ich auch nicht.

Und ja: Nach dem Spiel hat er Haltung gezeigt. Und zwar richtig. Ich will hier nicht alles auseinandernehmen, aber wer glaubt, dass es in Ordnung ist, einen 18-Jährigen über seine Familie und seinen Bruder anzugehen, nur um ein bisschen „Derby“ zu spielen, der hat nicht verstanden, worum es in dieser Stadt eigentlich gehen sollte. Luka hat sich nicht versteckt. Luka hat klar gesagt, was Sache ist. Respekt dafür.

Torunarigha wird stabiler – das sieht man von Woche zu Woche

Jordan Torunarigha macht Schritte nach vorne. Das sieht man. Der findet besser rein, wirkt eingespielter, versteht sich besser mit seinen Nebenleuten. Und auch wenn er an diesem Abend nicht wirklich dauerhaft gefordert wurde – er hat eine vernünftige, solide Partie gespielt. Weniger Wackler, mehr Sicherheit, bessere Abläufe. Das ist positiv. Wirklich. Das Omari nach seiner langen Verletztenzeit zurückkommt und in der Form der ersten Spiele eine absolute Verstärkung sein würde – auch das bringt am Ende genau gar nichts, wenn du vorne weiter den Ball behandelst wie eine heiße Kartoffel.

Und dann kommt diese Szene… die mich immer noch fassungslos macht

Es gibt Spiele, da hast du Pech. Da fehlt ein Zentimeter, da steht einer im Abseits, da geht der Ball an den Pfosten. Kann passieren. Und dann gibt es Spiele, da nimmst du dir den Sieg einfach selbst weg.

Diese Drei-gegen-eins-Situation war der Moment, in dem du als HSV-Fan kurz aufspringst, weil du weißt: Das ist es jetzt. Das ist der Derby-Sieg. Du spielst das sauber aus, du siehst, wie ein schneller Spieler sein Tempo und seine fußballerischen Fähigkeiten nutzt, richtig einsetzt und du gewinnst 1:0! Anschließend fährst du als König vom Kiez und bejibelst die taktische Disziplin der Mannschaft. 

Und was passiert?

Rayan Philippe spielt diesen Außenristpass. Außenrist! In einem Moment, in dem du einfach nur einen klaren, einfachen Ball brauchst. Wo du noch 20 Meter mit dem Ball nach innen ziehen und Dein hohes Tempo nutzen kanns. Und er verstolpert es so schlampig, so unfassbar fahrlässig, dass es wehtut. Nicht weil es „misslungen“ ist, sondern weil es eine Entscheidung war, die du auf diesem Niveau einfach nicht triffst, wenn du ernsthaft drei Punkte holen willst.

Ich sag’s, wie ich’s denke: So eine Leistung ist eine bodenlose Frechheit.
Und ja: Wenn ich Trainer wäre, würde ich ihn erstmal aus dem Kader streichen. Nicht aus Trotz, sondern als Signal. Weil du nicht mit dem Zauberfuß spielen musst, wenn du einfach nur gewinnen musst. Dieser Außenristpass hat uns zwei unfassbar wichtige Punkte geklaut. Zwei. Nicht einen. Zwei.

Und es bleibt nicht mal bei dieser Szene: Philippe ist für mich bislang eine der größten Enttäuschungen dieser Saison. Weil er sehr vuiel mehr Potenzial hat, als er abruft. Und das Schlimmste ist dieser Gedanke, der sich danach festsetzt:
Hoffentlich rächt sich genau sowas am Saisonende nicht.

Glatzel: Noch warten wir auf den Knipser – aber so wird das nichts

Bei Robert Glatzel bleibe ich vorsichtig, weil ich weiß, was er eigentlich kann. Aber wir müssen trotzdem die Realität ansprechen: Gegen St. Pauli kam er überhaupt nicht zum Zug. Nicht, weil er nicht wollte – sondern weil das Spiel ihn gar nicht in die Situationen gebracht hat, in denen ein Stürmer gefährlich sein kann.

Teilweise agiert er 10, 15, 20 Meter in der eigenen Hälfte. Und vorne im Strafraum? Kaum präsent. Kaum Bälle. Kaum Szenen.

Und dann brauchst du dich auch nicht wundern, dass du keine Durchschlagskraft entwickelst. Ein Knipser lebt von Situationen. Von Flanken, von zweiten Bällen, von Präsenz. Wenn das nicht passiert, kannst du vorne auch einen Torjäger aus Gold hinstellen – es bleibt stumpf.

Dieses Derby war kein Fußball-Fest. Es war eine laute Warnung.

Ganz ehrlich: Das war eines dieser Derbys, bei denen du nach Abpfiff nicht „Schade“ sagst, sondern „Gott sei Dank ist es vorbei“. Es war kalt, es war zäh, es war ideenlos – und es war sinnbildlich für zwei Teams, die gerade nicht aus der Kraft heraus spielen, sondern aus dem Überlebensmodus.

Und ja, der Punkt hilft uns tabellarisch mehr als St. Pauli. Aber sportlich ist es trotzdem ein Warnsignal. Ein großes. Ein rotes. Eines, das du nicht weglächeln kannst.

Denn wenn du so spielst und vorne so wenig zustande bringst, dann wirst du irgendwann nicht mehr 0:0 spielen. Dann verlierst du 0:1. Durch eine Standardsituation, einen Konter, einen abgefälschten Ball. Und dann stehst du da und fragst dich, warum du wieder in der gefährlichen Zone hängst.

Transferphase: HSV MUSS offensiv nachlegen – alles andere ist fahrlässig

Und damit sind wir beim wichtigsten Punkt:
Der HSV muss in dieser letzten Woche der Transferphase ZWINGEND noch offensiv nachlegen. Nicht vielleicht. Nicht „wäre schön“. Nicht „wenn sich was ergibt“.

ZWINGEND.

Alles andere wäre fahrlässig.

Du kannst nicht ernsthaft in der Bundesliga bleiben wollen, wenn du im Stadtderby sieben Angreifer auf den Platz wirfst und am Ende bleibt als Ergebnis: zwei harmlose Torschüsse, null Tore, null Kaltschnäuzigkeit. Du kannst nicht ernsthaft erwarten, dass das „von allein“ besser wird, wenn dir in Umschaltsituationen die falschen Entscheidungen um die Ohren fliegen und du selbst die klaren Momente wegwirfst.

Du brauchst Qualität. Sofort. Du brauchst einen, der im Strafraum einen Plan hat. Einen, der eklig ist. Einen, der nicht „nochmal ablegt“, sondern schießt. Einen, der aus Halbchancen Tore macht. Einen, der diesem Team das gibt, was es gerade nicht hat: Durchschlagskraft. Weil du sonst am Ende immer wieder sagen wirst: „Wir waren besser. Wir hatten mehr Ball. Wir waren reifer.“

Und trotzdem stehst du da – mit einem Punkt. Oder gar keinem. Dieses Derby war ein Spiegel. Und der Spiegel sagt: Hinten stabil – ja. Aber vorne?? Vorne fehlt etwas! Etwas ganz Entscheidendes.

Und wenn der HSV das jetzt nicht erkennt und nicht handelt, dann spielen wir am Saisonende wieder diese Spiele, in denen du rechnest, hoffst, betest, statt einfach Fußball zu spielen und die eigene Entwicklung erkennbar voranzutreiben. Ich will das nicht nochmal.

Also: Bitte. Legt nach. Offensiv. Mit Qualität. Jetzt. Sonst wird es richtig hässlich.

DIE EINZELKRITIK:

Daniel Heuer Fernandes (33): Schon in der ersten Halbzeit versuchten die St.-Pauli-Ränge, ihn mit allem zu bearbeiten, was ein Derby so hergibt – doch der HSV-Keeper blieb komplett bei sich. Er wirkte ruhig, stabil und ließ sich weder von der Kulisse noch von Provokationen aus dem Konzept bringen. In der Schlussphase war er dann auch zur Stelle, als es wirklich mal brenzlig wurde. Und ganz ehrlich: Das, was er halten konnte, hat er auch gehalten – ihm kann man in diesem Spiel absolut nichts vorwerfen. Note: 3

Nicolas Capaldo (27): Capaldo spielte das Derby so, wie man es von einem Südamerikaner erwartet: giftig, aggressiv, mit dem richtigen Maß an Härte – aber ohne kopflos zu werden. Er gewann extrem viele direkte Duelle, räumte wichtige Situationen ab und unterband mehrere gefährliche Aktionen der Gastgeber, bevor sie überhaupt richtig heiß werden konnten. Ein echter Derby-Spieler. Note: 3

Luka Vuskovic (18): Der Junge hat nicht nur gespielt wie ein Abwehrchef – er hat sich auch nicht beirren lassen, obwohl die Stimmung gegen ihn teilweise richtig ekelhaft war. Und weil St. Pauli offensiv über weite Strecken kaum durchkam, hatte Vuskovic immer wieder Zeit, sich einzuschalten, nach vorne zu tragen und Aktionen anzuschieben. Dass er am Ende sogar die gefährlichste Torraumszene des gesamten Spiels hatte, spricht Bände. Und auch nach Abpfiff zeigte er Haltung – genau so muss man im Derby auftreten. Note: 2

Jordan Torunarigha (28): Torunarigha findet immer besser rein. Man merkt, dass die Abläufe mit seinen Nebenleuten zunehmend stimmen und er sich in der neuen Rolle wohler fühlt. Ja, gefordert wurde er insgesamt nicht besonders oft. Trotzdem war das eine absolut vernünftige Partie, mit solidem Aufbau und deutlich weniger Wacklern als noch in anderen Spielen. Das wirkt alles zunehmend stabiler. Mote: 3

Bakery Jatta (27): Jatta wurde häufig mit langen Bällen gesucht und probierte viel, aber es blieb oft beim Bemühen. Einzelne Aktionen waren okay, wirklich gefährlich oder konsequent wurde es aber zu selten. Da war zu viel dabei, was im Ansatz hängen blieb. Note: 4

Nicolai Remberg (25): Remberg musste früh mit einer Gelben Karte leben, die man auch anders hätte bewerten können – hat sich davon aber nicht aus der Ruhe bringen lassen. Er blieb sauber im Spiel, hielt die Balance und war im Passspiel sehr verlässlich. Wenn man einen sucht, der für diese fehlenden Punkte verantwortlich ist: Er gehört definitiv nicht dazu. Note: 3

Fabio Vieira (25, bis 88.): Wenn es beim HSV jemanden gibt, der technisch sichtbar auf einem anderen Level spielt, dann ist es Vieira. Am Ball ist das richtig stark – nur verzweifelt er auch regelmäßig daran, dass seine Laufwege nicht gesehen werden oder seine guten Ideen im letzten Moment verpuffen. Dazu arbeitete er auch gegen den Ball ordentlich mit und gewann viele direkte Duelle. Note: 3

Miro Muheim (27): Muheim zeigte eine solide Leistung, schaltete sich mehrfach ein und brachte zumindest noch Struktur in die Aktionen nach vorne. Er war aktiv, setzte Impulse und hatte auch ein paar gute Szenen im Spielaufbau. Unauffällig – aber im positiven Sinn. Note: 4

Ransford Königsdörffer (24, bis 68.): Er fand überhaupt keinen Zugriff auf das Spiel. Kaum Einfluss, kaum Aktionen, kaum Präsenz – und wenn er beteiligt war, ging zu viel schief. Sein erster Ballkontakt ist Kreisliga – der Rest war leider nicht viel mehr. Für ein Derby war das allemal viel zu wenig. Note: 6

Damion Downs (21, bis 68.): Downs war praktisch nicht im Spiel. Wenig Ballkontakte, wenig Einbindung, kaum Wirkung. Und das Bittere: Wenn sich mal eine Umschaltsituation ergab, traf er immer die falschen Entscheidungen und ließ damit Chancen liegen, die man in so einem engen Spiel einfach nutzen muss. Antizipation? NULL! Ein gespür für gefährliche Situationen? Minus 100. Das ist wirklich gar nichts bislang. Wie er einen Marktwert von 10 Millionen Euro erlangen konnte, weiß er komplett zu verstecken. Note: 6

Alexander Røssing-Lelesiit (19, bis 14.): Bitterer Start: Er durfte beginnen, war aber nach dem Foul selbst früh raus und konnte sich gar nicht zeigen.

Fabio Baldé (20, ab 14., bis 68.): Für Baldé lief es maximal unglücklich. Zwar stimmte der Einsatz und er war in vielen Zweikämpfen präsent – aber offensiv blieb das extrem harmlos. Am Ende musste er nach nicht mal einer Stunde nach Einwechslung schon wieder runter. Ein Abend zum Vergessen. Note: 5

Rayan Philippe (25, ab 68.): Das war eine bodenlose Frechheit. Punkt. Wer bei einer Drei-gegen-eins-Situation so einen schlampigen Außenristpass spielt, obwohl ein Mitspieler komplett frei steht, der nimmt seinem Team den Sieg aus der Hand. Dieser eine Moment hat dem HSV zwei brutal wichtige Punkte geklaut. Ich weiß nicht, was er sich dabei gedacht hat – aber als Trainer würde ich ihn nach so einer Aktion erstmal aus dem Kader streichen. Und das Schlimmste: Es passt leider ins Bild seiner bisherigen Saison. Eine absolute Enttäuschung – und man kann nur hoffen, dass genau sowas am Saisonende nicht das Ding ist, das alles kaputt macht. Note: 6

Jean-Luc Dompé (30, ab 68.): Man sah, dass er aktuell nicht bei 100 Prozent ist. Er versuchte, Akzente zu setzen, aber die Explosivität fehlte und er konnte nicht so richtig den Unterschied machen, den man sich erhofft hatte. Note: 4

Robert Glatzel (32, ab 68.): Bei Glatzel muss man weiterhin abwarten, ob er die Hoffnungen als klassischer Knipser wirklich erfüllen kann. Gegen St. Pauli kam er jedenfalls überhaupt nicht zur Geltung – auch weil er teilweise 10, 15, 20 Meter in der eigenen Hälfte herumturnte und vorne im Strafraum kaum präsent war. Dort, wo er eigentlich gefährlich sein soll, hatte er praktisch keine Bälle und keine Szenen. So kannst du als Stürmer natürlich auch kein Spiel entscheiden.

Albert Sambi Lokonga (26, ab 88.):  Kam zu spät rein, um noch auffällig zu werden oder bewertet werden zu können. 

Merlin Polzin (35): Der Trainer bekam sein Team so eingestellt, dass der HSV den Gastgeber über weite Strecken wirklich im Griff hatte und das Spiel kontrollierte. Dass am Ende trotzdem wieder kein Sieg dabei rauskam, hatte nicht mit der Defensive zu tun, sondern mit der fehlenden Wucht und Konsequenz vorne. Er hat alles probiert, selbst den angeschlagenen Dompé gebracht – aber die Offensive hat es nicht sauber zu Ende gespielt. Mal wieder nicht. Bleibt nur zu hoffen, dass er intern mehr Druck auf seine Sportdirektion in Sachen personeller Nachbesserungen m acht, als er sich äußerlich anmerken lässt. Alles andere wäre fahrlässig… Note: 3

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Jürgen Linnenbrügger
5 Tage zuvor

Scholle, wer soll den diese, wie du meinst zwingende Verstärkung verpflichen ?, du glaubst doch wohl nicht das dieses von Claus Costa realisiert wird. Nenn doch diese Versager mal mit Namen, die für diese Misere verantwortlich sind.

  • COSTA FÜR DIE VERPFLICHTUNGEN UND POLZIN FÜR DIE UMSETZUNGEN-

Polzin ist es doch selbst nach 18 Spielen nicht gelungen, ein Angriffskonzept zu etablieren.

Spike
4 Tage zuvor

Es wurde bereits alles gesagt, nur noch nicht von jedem… Also kommt hier auch von mir der Versuch einen pragmatischen Blick auf die derzeitige Situation zu werfen, auch wenn ich weiß, dass es so etwas wie Pragmatismus bei Fußballfans nicht gibt.

1.       Tabellenplatz: Wir wussten alle, dass es in dieser Saison nur gegen den Abstieg gehen kann. Der aktuelle Tabellenplatz 14 ist auch nach dem Spieltag sicher. Hätte man mir vor der Saison gesagt, dass wir am Spieltag 19 (18) auf den 14 Platz, vor St. Pauli und Werder, mit 3 Punkten vor dem Relegations- und 5 Punkte vor einem direkten Abstiegsplatz stehen, ich hätte es ohne zu zögern unterschrieben. Tabellarisch ist die Mannschaft aus meiner Sicht derzeit im Soll.

2.       Spielweise: Vor der Saison habe ich erwartet, dass wir von den meisten Bundesligisten überrannt werden. Ich hatte erwartet, dass wir in den meisten Spielen hinten stehen, vereinzelt Nadelstiche nach vorne setzen und ab und an ein paar Kontertore schießen. Ehrlich gesagt hatte ich überhaupt keine Lust, mir die von mir erwarteten Gemetzel anzusehen. Auch hier wurde ich positiv überrascht. Ich schaue mir die (meisten) Spiele gerne an, wir spielen meist auf Augenhöhe, spielen sogar regelmäßig Ballbesitzfußball. Die Abwehr, die Achillesferse der letzten Jahre, steht ziemlich sicher, dass Mittelfeld spielt auch besser als erwartet. Wenn, ja wenn der Sturm nicht wäre…

3.       Trainer: Polzin besitzt bei mir immer noch einen Vertrauensvorschuss, auch wenn er langsam schwindet. Er hat es geschafft, uns wieder zurück in die Bundesliga zu bringen, was in den 6 Jahren vor ihn kein Trainer geschafft hat. Das rechne ich ihn hoch an. Aus meiner Sicht hatte er nicht den stärksten Kader (der 7 Zweitligajahre) zu Verfügung und es war auch nicht die schwächste 2. Liga aller Zeiten. Auch die Punkte 1 und 2 halte ich Polzin zu Gute.

4.       Transfers in dieser Saison: Ich schließe die Leihtransfers mit ein, allerdings nicht die Leihrückkehrer.

–   Positiv: Remberg, Capaldo, Vuskovitsch, Lokonga,Torunarigha, Gocholeishvili, Vieira
–   Negativ: Philippe, Poulsen, Peretz,
–   Kann ich nicht einschätzen: Dickes, Omari, Agyekum, Downs (Tendenz ganz klar ins Negative, aber nach 2 Spielen möchte ich ihn noch nicht abschreiben), Tangvik (den Transfer für sich sehe ich durchaus positiv. Er könnte eine langfristige Lösung auf der Torwartposition sein, bzw. man könnte irgendwann einen Transferüberschüsse erwarten)

5.       Sturm: Hier ist deutlich sichtbar das größte Defizit der Mannschaft. Die Aufstellung von Königsdörfer kann ich unter keinen Umständen mehr nachvollziehen. Er hat in 17 Spielen 1 (in Worten EIN) Tor geschossen. Hier ist der komplette Vorschuss mehr als aufgebraucht. Philippe ist nicht besser, obwohl er mir letztes Jahr in der 2. Liga gefallen hat und ich mich über den Wechsel gefreut habe. Downs geht aus meiner Sicht in eine ähnliche Richtung, aber nach 2 Spielen breche ich noch keine Lanze über ihn. Tatsächlich nerven mich auch die ganzen Low-Performer die „die Haare schön“ haben. Die sollen Fußball spielen und nicht den ganzen Tag vor dem Spiegel stehen (ich weiß, dass ich hier nicht frei von Vorurteilen bin 😉). Ob Glatzel erstligatauglich ist kann ich auch nicht bewerten. Ich würde ihn bei Gegnern ab Tabellenplatz 8 mindestens 5 Mal in die Startaufstellung einplanen, um Spielpraxis zu bekommen. Mindestens Dompe und Vieira als Flankengeber sollten ihn aber füttern. Evtl. ab der 60min gegen Königsdörfer oder Phillipe auswechseln, wenn er nicht funktioniert.

Fazit: Es ist (Stand heute) nicht alles schlecht, aber auch noch lange nicht alles gut. Ich glaube mit einem treffsicheren Stürmer wären wir mehr als im Soll. So bringt man sich um den Lohn, den man eigentlich verdient. Wäre ich Trainer des Gegners würde ich meine Mannschaft genau so einstellen wie St. Pauli oder Gladbach. Hinten reinstellen und den HSV anlaufen lassen, die bekommen eh keinen rein. Daher sollte hier unbedingt bis nächste Woche nachgelegt werden. Warum Jatta immer wieder spielen darf, ist für mich auch komplett unverständlich. Weiterhin sehe ich es wichtig, die zwei freien Managerposten schnellstens mit geeigneten Leuten zu besetzen (Namen werde ich nicht nennen), damit Ruhe einkehrt und strategisch gearbeitet werden kann.

Flotti McFlott
5 Tage zuvor

Zur Sicherheit hier noch einmal mein Perlenbeitrag aus dem Vorbolg:

Wer nimmt denn nun Pausbacke Polzin beiseite und erklärt ihm, dass Randfurz-Königsbergger und Bäckerei Daffeh in der Startelf eines Erstligisten nichts, aber auch gar nichts zu suchen haben?

Wer setzt sich mit Kaderplanergigant Klaus Kroster hin und hinterfragt, warum er einen Ersatzkeeper für 2-4 Mio holt, obwohl der Schuh hauptsächlich im Sturmzentrum drückt?

Wer ist das sportliche Korrektiv in der Führung, welches eingreift, wenn Fehlentwicklungen allzu offensichtlich werden?

Opa Hoppenstedt, der schon froh ist, wenn er morgens aufwacht und weiß wie er heißt? Heinrich Köppke, der passionierte Skinhead und teilzeit Hooligan, der sich dem vernehmen nach mehr beim Profifußball einbringen will? Erich Hoover, seines Zeichens Finanz-Druide 2.0?

Es ist wie es ist, meine lieben Freunde: der HSV hat ein eklatantes Führungsvakuum – mal wieder.

Wenn man die aktuellen Statements (gut aufgestellt, kein Zeitdruck usw.) hört, kann einem nur Angst und Bange werden. Die worst case Szenarien sehen dabei wie folgt aus:

Variante 1:
das Fleisch gewordene Peter-Prinzip Costas wird Vorstand Sport (was für ein „Glück“ für ihn, dass sein Vorgänger ohne weitere Untersuchung der Vorwürfe sogleich entsorgt wurde 😅) und bildet mit Finanzmagnat Huwer die Doppelspitze.

Variante 2:
Costas Buddy Judas Boldt feiert sein viel umjubeltes Comeback, allerdings direkt als Vorstandsvorsitzender … 😖

Die berühmte Wahl zwischen Pest und Cholera. 🤷🏻‍♂️

Was müsste stattdessen passieren? Ein neuer, starker VV der Marke Hoffmann müsste installiert werden. Dieser muss sofort einen Sportdirektor holen (z. B. Hoogma), damit Claus Croster seinen Traum wahrmachen und seinem BFF Boldt zum AS Rom folgen kann (lel).

Im Anschluss wird sofort ein erfahrener Übungsleiter engagiert, der den Inklusionsfanatiker Polzin erlöst …

Genug geträumt, wird natürlich nicht passieren: der Verein ist inzwischen vollständig in den Händen der Traditionalisten und Hohlhüpfer gelandet und Präsident Conehead arbeitet derzeit akribisch daran, dass sich die Zustände in der Liebes-Sekte HSV auch nie wieder ändern – Stichwort „MV unter der Woche“ … 🤷🏻‍♂️

Schade HSV … 🥲

Kay Hopfe
4 Tage zuvor

Für mehr Qualität in der Offensive muß man allerdings auch das System dementsprechend verändern!
Wie ich schon mehrfach schrieb, Ich werde nicht mehr warm mit der 3er Kette.
Man beraubt sich damit der Qualität im Mittelfeld und damit der Offensive.
Ein Viera gehört ins OM oder als HS, dann eine Doppel 6 mit Remberg/Capaldo und Lokonga, vorn in die Spitze gehört Glatzel. Außen muß man sehen wer wirklich in Form ist, Dompé, Königsdörffer, vielleicht auch ein Muheim, der während des Spiels z.B. mit Jatta häufig die Postionen wechselt.
Dazu müsste man allerdings auch mutig sein, wäre für mich persönlich immer noch attraktiver, als dieser ängstliche, wenig produktive und vor allem unansehnliche Fußball der aktuell gequält…ähm…gespielt wird.

Bruno Michele
5 Tage zuvor

Ein 4-3-3 eröffnet für den Kader alle Optionen, die Dreier- bzw. Fünferkette aber schränkt sie ein und führt zu solchen Absurditäten wie dem Einsatz von Daffeh in der Startelf oder dem von Capaldo in der IV oder von Vieira als RA. Das System ist völlig kaputt. Für ein 4-3-3 dagegen haben wir genau die richtigen Spieler, und Einwechselungen und Impulse lassen sich viel leichter bzw. praktisch von allein durchführen. Da könnte selbst ein Polzin wenig kaputt machen. Dem aktuellen System ist Polzin einfach nicht gewachsen.

Und abgesehen von alledem: Die Mannschaft läuft viel zu wenig, sie hat viel zu wenig Kraft und Biss und Muskeln und Willen. Mit einem Wort: Da muss endlich ein erfahrener Trainer ran, mit einem Anfänger hält der HSV nicht die Klasse. Außerdem brauchen wir so schnell es geht einen Sportvorstand, der den Trainermarkt sondiert und Polzin an die Luft setzt!

Last edited 5 Tage zuvor by Bruno Michele
Peter Ariel
5 Tage zuvor

Polzin Raus.
Mehr gibt es nicht zu sagen.

Ohne einen vernünftigen Trainer und ohne andere Taktik würde selbst ein Harry Kane vorne nichts reißen beim HSV.

Da der HSV aus infantilen und ideologischen Gründen den Trainer nicht wechseln wird, geht’s eben zurück in die 2.Liga. Zurecht.

Schneider
5 Tage zuvor

Beim HSV muss endlich ein Sportvorstand her, der die Trainer Bundesligalehrlinge gegen Erfahrene
austauscht, nur dann kann Liga gerettet werden .
Auch Costa muss weg mit seinen ständigen Alibitransfers( Down, Phillips, Poulsen)
Aufsichtsrat munter werden und handeln

Dieter Bremer
5 Tage zuvor

Meine Eindrücke nach dem Spiel (bin zum Glück nicht eingefroren im Stadion):

  1. Offensive ? Welche Offensive ? RYK und Downs erschreckend schwach, Philippe will anscheinend gar nicht
  2. Glatzel ist kein Einwechselspieler, wenn man ihn einsetzt bitte von Beginn an
  3. Rössing-Lillesiit hätte man nicht von Beginn an bringen dürfen (Gute Besserung). Wobei, Balde war auch keine Offenbarung.
  4. Jatta statt Gocholeishvili ist ein schlechter Witz
  5. Polzin MUSS seine Taktik überdenken, null Torgefahr gegen den Tabellenletzten geht gar nicht. OK, erst nach dem Bayern-Spiel!

Zum Glück wird ja täglich personell nachgebessert ! Ach nee, nur bei den Damen …

BrunosErbe
4 Tage zuvor

Wie sagte Albert Einstein so treffend: „Die Definition von Wahnsinn ist, immer wieder das Gleiche zu tun und andere Ergebnisse zu erwarten.“ So wird das nichts, Herr Polzin.

Rayan Philippe gehört nicht nur aus dem Kader gestrichen, er sollte schnellstmöglich zu einem anderen Verein transferiert werden. Notfalls verschenken.

Last edited 4 Tage zuvor by BrunosErbe
Sprockhöveler HSV
4 Tage zuvor

Das Foul von Dzwigala an Rössing-Lelesiit in der 7. Min. erinnerte sehr stark an die Partie unter der Woche, Tottenham – Dortmund, als Svensson für eine wesentlich weniger heftigere Aktion mit rot vom Platz flog.
Der St.Pauli Spieler hätte zwingend vom Platz gestellt werden müssen.
Der SR raubt sich seiner ihm zur Verfügung stehenden technischen Mittel, indem er sich die Szene nicht nochmal ansieht.
Erneute ganz schwache SR-Leistung inkl. Keller.

St. Pauli Fans:
Unterirdisch wie der ganz Club.
Dieses ganze Freibeuter-Gehabe mit Totenkopf und die Mütze, die Göttlich im Interview vor dem Spiel auf hatte, kauft ihnen niemand mehr ab und ist nur noch mega peinlich.

Last edited 4 Tage zuvor by Sprockhöveler HSV
Blogfan
5 Tage zuvor

Die Mannschaft hat nichts vorzuweisen! Kein System was passt und keine Spieler, bis auf einen 18 jährigen IV und evtl. einen Remberg.
Der Rest ist halt mit auf dem Platz.
ABER, es liegt nicht nur an der Mannschaft,
man sollte schon mal genauer hingucken….auch Scholle !!

Last edited 5 Tage zuvor by Blogfan
RaiDet
3 Tage zuvor

Ich hab direkt beim Spiel gleich geastet glatte rote Karte ! Das Spiel wäre wohl anders gelaufen !

Blogfan
5 Tage zuvor

Beim TW fängt es an:
Der Urbig von Bayern spielt genau so schnell wie Neuer den Ball zurück ins Spiel. Warum dröhnt HF so lange rum,?
weil keiner, weder Trainer noch der TW Trainer ihm eine klare Ansage machen.
Der HSV kann einfach nicht schnell nach vorne spielen.
Tja Scholle, an wem das wohl liegt ?

Nordisch
4 Tage zuvor

Was ist das realistische Ergebnis an Transfers in der letzten Woche? Unter Berücksichtigung folgender Fakten:

  • Polzin wird nicht entlassen
  • Polzin stellt nicht sein System um
  • Polzin will keinen Strafraumstürmer

Damit: Wenn Omari wieder fit ist, kommt er rein auf der RIV. Capaldo rutscht einen nach Außen, was unser (Polzins) Problem auf der rechten Schiene löst. Jatta ist dann (hoffentlich, endlich) wieder Geschichte. Weiterhin muss Vieira irgendwo spielen, und das kann nur (s.o., keine Systemänderung) im RM sein. Rechts kommt also niemand mehr.

Die Stürmer-Position ist für Polzin mit Downs und Königsdörffer abgehakt, dort kommt auch niemand mehr.

Bleibt die linke Seite. Katterbach hat mal in Polzins Frühstück gepieselt und macht für uns kein Spiel mehr. Allerdings spielt Muheim sowieso immer, egal wie schlecht. Dompé fällt ständig aus und weder ARL noch Baldé bringen es. Damit ist der Bedarf nach Polzin: Ein Backup auf LV und Startelf-Material auf LA.

Das ist das Maximale der Gefühle. Für mich reicht das nicht, ich würde natrlich einiges anders machen, auf allen Ebenen (Transfers, System, Spielweise) — die Mannschaft hat Qualität für Platz 13 +/- statt Abstiegskampf — aber ich kann’s nicht ändern. Frage mich nur ob wir wirklich mit Polzin absteigen, oder vorher doch noch jemand die Reißleine zieht. Hängt vermutlich auch davon ab, wie schnell der AR den Sportvorstand installiert.

Schneider
4 Tage zuvor

Ich möchte mal wissen ob sich die Presseabteilung und der Staff vom HSV mal die Kommentare der Fans anschaut und liest,aber es wird wohl wie in der Politik sein das die Mehrheit der Bevölkerung/Fans nicht beachtet wird.
Wie sonst kann man sonst mit allen zufrieden sein

Bastrup
5 Tage zuvor

Irgendwie kann ich diesen Satz nicht mehr sehen:

„HSV verspielt Sieg“

Wie oft müssen wir das noch ertragen?? Holt endlich einen richtigen Stürmer! Downes kann aus meiner Sicht zurück auf die Insel. Der wird uns nicht helfen. Ja ich weiß. Kann man nicht machen, weil dann der Kaderplaner sein Gesicht verliert. Zum Kotzen!

Last edited 5 Tage zuvor by Bastrup
Polkateddy
5 Tage zuvor

Man kann Polzin sicherlich Vieles vorwerfen, aber dass die Mannschaft ein Einstellungsproblem hat, gehört sicherlich nicht dazu. Und da fängt mein Problem an. Die Spieler auf dem Platz, das habe ich auch dem Interview mit Remberg entnehmen können, sind immer top eingestellt und setzen das um, was der Trainer sagt. Er soll sogar ausgesprochen einfallsreich vorgehen, die Motivationsarten betreffend.
ABER: Wenn die aufgestellten Sportfreunde alles umsetzen und den Anweisungen des Trainers folgen und trotzdem kommt offensichtlich Nichts rum, was läuft dann falsch? Jatta, Königsdörffer, Downs, Balde, Muheim, ist das wirklich die Topleistung? Die wenigen Könner und Leistungsträger in unserer Mannschaft können so viele Ausfälle nicht tragen, das ist der Punkt!

Last edited 5 Tage zuvor by Polkateddy
Bruno Michele
5 Tage zuvor

Weil Kuntz ein konfliktscheuer und weitgehend tatenloser SV war, konnte Mainz uns Urs Fischer wegschnappen, den für den HSV am besten geeigneten Coach. Jetzt wäre ein Friedhelm Funkel geradezu prädestiniert für uns. Wie Adenauer schon sagte: Keine Experimente! Anfänger wie Polzin gehören nach Dassendorf, da kann er mit Kruse und Harnik einen Stuhlkreis aufbauen.

Last edited 5 Tage zuvor by Bruno Michele
Polkateddy
5 Tage zuvor

1 Stunde vor dem Spiel die Aufstellung gesehen, schon wenig Bock gehabt. Dann um 20Uhr Sky angemacht und gedacht „Herr Gott, strafe mich nicht zu sehr in deinem Zorn“. Das Duo SchmiSo/Buschi ist zuviel für mich gewesen. Ich erinnere noch als Remberg eine harte, aber erfolgreich gesetzte Grätsche auspackte, dass einer von den Spacken irgendwas von „gucken ob man rot geben kann“ laberte und ich komplett ausgerastet bin. Doppelkommentaren raus!

Peter Barfuß
5 Tage zuvor

Da Aleksandar mich seitlich blöd ansprach da ich gestern nicht das heilige Derby geschaut habe, hier nochmal meine maximale Entschuldigung dafür 😂🥳

Ich werde meiner Frau sagen dass Sie bei der Auswahl der Weihnachtsgeschenke/Konzertkarten gefälligst den Spielplan des HSV berücksichtigen soll 😜😂🥳🤷‍♂️

Aleksandar, merkst Du noch irgendeinen Einschlag ? Hast Du kein Leben im wirklichen Leben ? Armer Schlumpf.

urgestein0511
4 Tage zuvor

Ein Blogbeitrag – genau wie der HSV : passabel gespielt – aber die richtige und wichtige Entscheidung dann versemmelt !

„Merlin Polzin hat reagiert. Und das kann man ihm nicht vorwerfen. Der Mann hat wirklich alles probiert. Der hat im Laufe des Spiels gefühlt einmal die komplette Offensive durchgetauscht, als würde er an einem kaputten Spielautomaten alle Knöpfe gleichzeitig drücken, in der Hoffnung, dass irgendwann doch mal ein Gewinn-Sound kommt.“

Soweit, so gut – aber warum musste er denn reagieren ? Er, der für Aufstellung und Taktik verantwortlich ist ! Er, der seit Wochen darüber schwadroniert, dass man offensiv besser werden müsse – aber nichts an der Startelfkonstellation ändert ! Er, dem das sture und beratungsresistente Festhalten an seiner Grundidee wichtiger ist als eine Korrektur des Systems, weil er ja damit ein Scheitern seiner Spielidee einräumen müsste ! Er, der um seiner Taktik Willen immer wieder auf die Nullperformer Königsdörfer, Jatta und Downs setzt, anstatt auf ein erfolgversprechendes 4-4-2 oder 3-5-2 mit einer Doppelspitze und einem klaren Zielspieler wie z.B. Glatzel auf der 9 und einem kreativen Doppel mit Viera und Lokonga dahinter …

Die Aussichten auf Spiele, die man gewinnen muss und vor allem kann, werden immer geringer. Langsam rutscht der HSV durch die Sturheit seines Trainernovizen dorthin, wo ihn viele schon immer vermutet haben. So dürfte es irgendwann niemanden mehr überraschen, wenn die Bundesliga am Ende um ein Triple-H ärmer wird : Heidenheim, Hamburg und Hamburg … und es wäre so überflüssig gewesen …

Volker Gramkau
4 Tage zuvor

Es jetzt wie es ist. Das war ein miserables Spiel ohne Inspiration.
Das einzige was mich noch interessiert:
Was gedenkt die „Führung“ des HSV zu tun in den letzten Tagen bis zum Ende des Transfersfensters?

Calimero
4 Tage zuvor

Wo finde ich Scholles Blitzfazit zum Dschungelcamp?

Blumi64
4 Tage zuvor

Ich könnte eh immer 🤑wenn ich den immer politisch korrekten Saubermöchtegernmann Göttlich von Sankt Pippi höre aber kein Ton zu dem unverschämten Plakat zu Mario Vuscovic.
Gilt für den linken, diversen Wokeverein die Unschuldsvermutung wahrscheinlich nicht

Darmzotte
4 Tage zuvor

Was ein interessantes Phänomen hier im Blog ist: selektive Wahrnehmung.

Gestern durfte man hier lesen, dass Urs Fischer in Mainz ja so gar nicht gezündet hätte. Anlass war ein User, der es schade fand, dass sich der HSV nicht um Fischer bemüht hätte. Er bekam dann diese für diesen Blog typische Antwort, die faktisch falsch ist.

Die Fakten: 6 Bundesligaspiele, 1 Niederlage, Unentschieden in München und ein Punkteschnitt von 1,5. Und das ohne Vorbereitung und mit Europapokalspielen. Von Platz 18 auf 16.

Polzin hat in der Bundesliga einen Schnitt von 1,0.

Man fragt sich, warum die Leistungen hsv-fremder Akteure offensichtlich kritischer gesehen werden, als die der Lieblinge.

Gleiches lässt sich im Fall von Vuskovic jr beobachten. Die Plakate waren nicht nett, aber ich erinnere mich an einen Oliver Kahn, der mit Bananen und Golfbällen beworfen wurde, mit Affenlauten bedachte wurde, aber dennoch nie in den Kabinentrakt gerotzt hat. Allerdings habe ich hier kein einziges kritisches Wort über dieses Verhalten gelesen. Man stelle sich den umgekehrten Fall vor. Die Erziehung meiner Kinder sieht anders aus.

Last edited 4 Tage zuvor by Darmzotte
Peter Barfuß
4 Tage zuvor

Also ich fasse die letzten Qualitätsbeiträge mal zusammen:

FlottiMcFlott ist ein hirnloser Spastler, der speichelleckend seine Briefmarken auf gleichnamige homophobeTauben klebt um diese dann mit seinen Senkfüßen in Richtung HSV zu katapultieren.
(Ironische Zusammenfassung seiner Wortwahlen. Der, der mir vorwirft, ich würde beleidigen 😁)

Sein Highlight als Kommentar:
„Claus Costa hat seinen Chef denunziert.“ Faktenlose Unverschämtheit und unglaubliche Unterstellung.

Ergänzung:

Er setzt seinen faktenlosen stumpfen Aussagen noch einen oben drauf.

Als ein User Moukoko ins Spiel bringt, will er mit einem Kommentar glänzen, dass wenn es mit dem Fußball nicht klappt, Moukoko und Jatta sehr gut über Identitätsbeschiss austauschen können ….

So, jetzt könnt Ihr Euren Bodensatz der Gesellschaft weiter beklatschen.

alwaysHSV
3 Tage zuvor

Die HSV Frauen haben soeben ihren ersten Heimsieg in der Saison erzielt (2:1 gegen den direkten Konkurrenten Essen) und sind dadurch erstmal von den Abstiegsplätzen runter.
Tore beide Sophie Hillebrand.

Frank Müller
3 Tage zuvor

Inzwischen muß man ja sagen:
Wenn das alles so stimmt, dass Lehrling Polzin gar keinen Strafraumspieler haben will.
Und er mit König und Downs die MS-Position für abgehakt hält, haben wir keine Chance.
Müßte man da nicht mittlerweile zum IQ-Test bitten?
Freund Phlippe kann nach der Slapstick-Einlage vom Freitag gleich mitgehen.

Polkateddy
4 Tage zuvor

Wer glaubt, dass Polzin bei weiteren Minusleistungen ernsthaft Gefahr läuft seinen Job zu verlieren, der hat nicht ganz verstanden wie groß der Einfluss der Fans ist, wenn es einen der Ihren betrifft.

CoburgerMohr
4 Tage zuvor

Solche Stümper wie Philippe , Downs oder Königsdörffer treiben mir jede Woche Tränen in die Augen. Da kann der beste Trainer der Welt an der Seitenlinie stehen, es würde nichts ändern. Blind bleibt blind. Was man daher wirklich hinterfragen muss, wie können solche Anti-Fußballer im Kader des HSV landen? Hier muss man ansetzen, um sich für die Zukunft auf allen Ebenen besser aufzustellen.

Was man dem Trainer vorwerfen muss, ist das Festhalten an diesen Spielern. Königsdörffer hätte schon längst aus dem Kader gestrichen werden müssen. Stattdessen sorgt Polzin Woche für Woche mit seinen Aufstellungen für Entsetzen unter den HSV-Fans. Mit Nibelungentreue hält er an seinem System und Offensivspielern fest. Hinterher wird dann in Pressekonferenzen und Interviews dieser Mist auch noch schöngeredet. Entweder Ist das Dummheit, oder, positiv gesehen, Unerfahrenheit. Vielleicht sollte ihm im Verein mal jemand erklären, dass es nicht reicht, einen Glatzel einfach nur einzuwechseln. Mit der Einwechslung muss auch das Offensivspiel geändert werden. Glatzel ist ein Boxspieler, der mit Flanken gefüttert werden muss, für alles andere fehlt ihm die Schnelligkeit. Leider kann oder will unser Trainer dies nicht sehen. Einen Plan B hat dieser Trainer nicht. Daher unverständlich, ihn hier mit 3 zu benoten. Bundesliga ist einfach eine Nummer zu groß für Polzin. Die Prognose gegen Bayern ist einfach. Die Null wird wieder stehen, allerdings nur vorne!

Hans-Werner Rieken
4 Tage zuvor

Über den Grottenkick ist hier alles gesagt. Die Gründe dafür:
Ein Aufsichtsrat ohne jeglichen Fussballverstand, kein Sportvorstand, eine der grössten Blindnieten als Direktor Sport und ein beratungstesistenter Traineranfänger der seine Weisheiten dem Schulbuch entnimmt und der in dieser Cummunity nur einen Führsprecher hat—- Scholle.
Ich verstehe das alles nicht mehr und Scholles Kritiklosigkeit am Trainer besonders nicht!

Hessenhrubesch
4 Tage zuvor

Polzin mit Note 3? Ist der gar nicht für diese miserable Aufstellung zuständig?

Blumi64
4 Tage zuvor

So langsam zeigt sich die Wahrheit.
Wir gewinnen seit 4 Spielen nicht mehr ( meine Prognose war vor Weihnachten, wir gewinnen in der Rückrunde maximal noch 2 Spiele) und die anderen punkten so langsam.
Mainz, Augsburg etc. Köln und BMG schon weg.
Ich denke, es wird mit diesem Trainer ein Dreikampf am Schluss um Platz 16,17,18
Gegenkandidaten werden HDH und FCSP sein

kbe1
4 Tage zuvor

Nach dem Auftreten des HSV konnte man nur Stocksauer sein.

KMK sprach mal im Zusammenhang mit Lasogga von Luschen beim HSV. Heute könnte er mit der Sportlichen Führung um Costa und Polzin anfangen, und bei Spielern wie Königsdörffer etc. weiter machen.

Solange nicht Spieler verpflichtet werden, die Bundesliga können und dafür angebliche Talente kommen, ist der HSV dem Abstieg näher als mancher heute denkt.

Polzin als Trainer, der immer wieder durch fragwürdiges Umgehen mit Spielern (z.B Glatzel), merkwürdige Aufstellungen (z.B. Königsdörffer) und panische Einwechselungen ab der 80zigsten Minute glänzt, sollte durch einen erfahrenen Trainer ersetzt werden. Andere Vereine haben längst reagiert und mit einer Änderung auf dem Trainerposten eine sportlich Wende eingeleitet.

Peter Ariel
4 Tage zuvor

Die Zweite Liga ist wie immer sehenswert. Gucke gerade Schalke gegen Lautern. Spannend.
Es wäre sicherlich gut, wenn Teams wie Schalke, Hertha und Hannover aufsteigen würde. Das würde es für den HSV vielleicht etwas einfacher machen im nächsten Jahr in der Zweiten Liga oben mitzuspielen.

Neville-Ex-Bild
5 Tage zuvor

War das laaaangweilig. Habe nebenbei gebügelt, den Flur gestrichen, den Keller aufgeräumt und die Steuererklärung gemacht. Und absolut nichts verpasst! Einfach nur traurig. Und wieder einmal eine überragende Startaufstellung von Perle Molzin und Downs ein brandgefährlicher Knipser vor dem Tor! Wer auch immer den eingekauft hat, muss richtig Ahnung haben ☝️🤣🤦‍♂️

Peter Barfuß
5 Tage zuvor

Zur Sicherheit hier noch einmal mein Perlenbeitrag aus dem Vor-Blog:

„Wäre Claus Croster im Stürmer verpflichten so gut wie im Vorgesetzten denunzieren, wir hätten heute 3:0 gewonnen.
Downie ist Ranzwurst 2.0☝🏼
ENDE“
Das hat Flotti geschrieben. Ich habe Ihm darauf eine Rückfrage gestellt. Er beantwortet diese aber nicht (wahrscheinlich weil ich nicht zu dem elitären Zirkel gehöre …).

Ein so ungeheuerlicher Vorwurf sollte belegt werden. Ansonsten wäre eine Entschuldigung in Richtung Herrn Costa fällig.

Aleksandar
5 Tage zuvor

Unabhängig davon, dass es für ein Stadtderby deutlich zu wenig war, reichte die Leistung beider Mannschaften auch für die 1. Bundesliga bei weitem nicht aus.

Wir werden wohl das Stadtderby auch in der nächsten Saison in der 2. Bundesliga erleben können.

MEFFORT
5 Tage zuvor

Unglaublich, die komplett fehlende Einstellung zum Spiel, zum Team, zum Verein von Rayan Philippe – das ist eine dermaßen bodenlose Frechheit, wie der sich insgesamt seit Wochen präsentiert!

Nordisch
4 Tage zuvor

Bisher hat Milosevic für Bremen getroffen und jetzt Titz für Mainz. Ob das nachhaltig ist wird man sehen, aber was den sofortigen Impact bei neuen Stürmern betrifft funktioniert dort, was hier nicht funktioniert.

Michael Jung
4 Tage zuvor

Was für ein grauenhafter Kick , gegen einen Gegner, der nur auf Fehler wartete. Polzin hat seit Bundesligastart die Mannschaft in ein defensiv , taktisches Korsett gesteckt, aus der sie sich nicht befreien kann. Alles ist auf Torsicherung bedacht, egal wie offensivsstark (oder schwach wie Pauli ) der Gegner ist… Dazu werden Loconga oder Dompe nicht von Beginn gebracht, Vieira falsch eingesetzt…. Die Offensivspieler sind momentan alle nicht bundesligatauglich, werden aber durch dieses Spielsystem immer mehr verunsichert. Wenn das Trainerteam stolz ist, mit dieser Taktik einen Punkt geholt zu haben, und daran festhalten, wird’s nicht reichen und diesen Antifussball will auch keiner sehen.

Goczol
4 Tage zuvor

Für mich ist zu 70 % Costa und 30 % Polzin schuld, Polzin sollte seinen Stürmern das Spiel anpassen . Costa müsste dringend einen LV ( Kabar) für Muheim holen und keinen MS zum fünften sondern einen Torgefährlichen RA (Type Reese) . Kann es sein das Muheim kein Bock hat außer mit Domp’e mal Steil zu spielen. Mit Königsdörffer haben wir mit ein halben Mann weniger gespielt und Downs spielen wir mit zwei halben weniger. Glatzel muss von Anfang an spielen und nicht wenn alle Platt sind am besten 4-1-4-1 denn AS haben wir nicht. Viele machen Jatta noch schlechter wie er ist aber da gibt es einige die schlechter sind. Die Einschläge kommen immer näher Mainz und Augsburg gewinnen. Olise in der 95 Minute ans Lattenkreuz. Die Wut 😡 werden die Bayern gegen uns auslassen.

JEANLUCHH
4 Tage zuvor

Mainz gewinnt, Augsburg gewinnt. Der HSV sollte sich schon einmal mit dem Thema Relegation beschäftigen, falls es denn dafür reichen sollte.

Last edited 4 Tage zuvor by JEANLUCHH
harrybooth75
4 Tage zuvor

Es gibt immer noch Menschen im und rund um den HSV, die von einem Punktgewinn gestern sprechen. Ich mahne ja schon seit Monaten, dass Fußball ein Ergebnissport ist. Sprich: schlecht spielen und gewinnen ist besser als „mithalten“ zu können, was ja seit geraumer Zeit die These ist. Dafür werden wir uns nix kaufen können. Wie gut, dass heute Mainz und Augsburg in München gewonnen haben, denn das muss dem Letzten die Augen öffnen. Man kann davon ausgehen, dass wir nächste Woche den Relegationsplatz belegen werden. Und dann kommen Mainz und Heidenheim. Da wird der A…. auf Grundeis gehen, wir kennen das in Heidenheim ja schon!

Jörg Meyer
4 Tage zuvor

Scholle ich fand den Beitrag eigendlich sehr zutreffend und wollte dir zustimmen.
Aber dann hab ich deine Bewertung übee Polzin mit einer Drei gelesen, da war mir klar wir sind komplett verschiedener Meinung.
Die letzten beiden Gegner waren fussballerisch hilflos. Da hätten ZWINGEND sechs Punkte geholt werden müssen!
Polzin mag vieleicht die richtigen Spieler nach ihrer aktuellen Form aufstellen, dass kann ich nicht beurteilen.
Aber was ich beurteilen möchte ist die EINSTELLUNG der Spieler und das ist eine Frechheit und eines Profis UNWÜRDIG!
Hier fehlt Polzin entweder die Einsicht, oder der Eimfluss.
Was hier mit Ausnahme von HF, Vuscovic und max noch ein bis zwei Spieler abliefern ist Arbeitsverweigerung, bis Umvermögen.
Anscheinend schafft es unser Trainer überhaupt nicht Druck auf die Spieler auszuüben, natürlich mangels Alternativen auch zugegeben schwierig.
Aber unter Felix Magath hätten alle heute ausgibig Training und das zurecht!
Hier fehlt ein durchsetzungsstarker Trainer, ein Sportchef wie Uli H. und eine professionelle Scoutingabteilung.
Zumindest ist uns anscheinend ein zweiter Torwart in der aktuellen Situation am wichtigsten.
Ich bin mir nicht sicher ob das alles Absicht oder Dummheit ist. Auf keinen Fall kann es das Ziel des Vereins sein die Klasse zu halten.

Kai Lorenzen
4 Tage zuvor

Ich mag das Geschreie nach neuen Spielern nicht. Einen neuen Torwart mussten wir auch nicht holen, weil wir gerade erst ein großes Talent aus Leipzig geholt haben.

Die Leihe von Downs ist auch von Anfang an unsinnig gewesen.

Polzin muss nur die besten Spieler aufstellen und dafür dann vieleicht auch mal das System umstellen.

Er bekommt es aber nicht hin und deswegen ist er komplett ungeeignet für diesen Job.

Wer nicht merkt, dass ein Königsdörffer, Jatta, Mikelbrencis oder Torunarigha nicht bundesligatauglich sind, dem kann man einfach nicht mehr helfen.

juke
4 Tage zuvor

man denkt sich nur mal aus, dass nächste Woche gegen die Bayern Luca und Capaldo ihre nächste Gelbe Karte erhalten würden. Dies würde eine Sperre für das wichtige Spiel in Heidenheim bedeuten. Hätte man da am Millerntor im Vorfeld der kommenden Partie schlauer sein können…??

Last edited 4 Tage zuvor by juke
Holz1887
4 Tage zuvor

Kann mal einer einen passenden Stürmer verpflichten?

Sven Feldmann
4 Tage zuvor

Der HSV braucht“ nur“ einen Trainer! Der Bramfelder ist Maximal überfordert. Polzin hat gesagt: Die Minus 4 Grad hatten auch Einfluss auf das Spiel! Fragen von mir!Für wen?(beide Mannschaften),warum ?(weil es Winter ist)und weshalb?

Last edited 4 Tage zuvor by Sven Feldmann
Peter Ariel
4 Tage zuvor

Ich finde es am schlimmsten, dass man sehenden Auges (!) ohne zu handeln (!) und wohwissend (!) dass die Leistungen des Trainerteams und der Mannschaft nicht zum Klassenerhalt reichen werden einfach den Weg zurück in die Zweite Liga geht und in Kauf nimmt. Mit Profitum hat das nichts zu tun. Andere Mannschaften versuchen alles, um den Abstieg zu vermeiden. Der HSV lässt es aus ideologischen Gründen laufen. Pfui Teufel. Ich schäme mich zutiefst für dieses Gebahren.
Im Mai ist dann aber Zahltag für Costa und Polzin und den AR, die allesamt als (zweiter) Verursacher eines Abstiegs in die Geschichtsbücher des ehemals ruhmreichen HSV eingehen werden. Das sind alles Vereinsschänder.