Fehlende Führung beim HSV? Die große Sportvorstand-Debatte

by | 25.03.26 | 24 comments

Moin zusammen,

Wie bereits angekündigt gehen wir heute mal direkt auf das Thema des Sportvorstandes ein. In den kommenden Tagen werden wir uns noch mit der fortlaufenden Kaderplanung beschäftigen und wer dafür zuständig ist, bzw. sein sollte, wird sowohl dort als auch hier heute explizit aufgegriffen. Da explizit in Konversationen aus dem Beitrag über Sebastian Kehl „HSV Update – Nationalspieler unterwegs – kommt Kehl nach Hamburg?“ angesprochen wurde, habe ich mir gedacht, dass ich die Punkte, die genannt wurden, mal aufgreife und meine Meinung zum Ganzen abgebe. Wir beginnen mit einer kurzen Beschreibung des Profils eines Sportvorstandes und gehen dann auf die von euch gebrachten Punkte ein.

Grundlage des Systems

Wir beginnen mal mit der grundsätzlichen Struktur beim HSV, zumindest ganz grob. Oben sitzt der Aufsichtsrat, der dafür verantwortlich ist, den Vorstand; den der AR installiert, um die Ziele des Vereins zu erreichen; zu beraten und zu überwachen. Beim HSV hatte man vor der Saison einen Vorstand aus Eric Huwer für das Thema Finanzen und Stefan Kuntz für das Thema sportliche Leitung. Der Sportvorstand ist dann dafür verantwortlich, dass die vorgegebenen Ziele des Aufsichtsrates eingehalten werden. Dabei leitet er die Aufgaben weiter an z. B. den Kaderplaner und das Trainerteam. Wenn etwas nicht funktioniert, muss er dafür sorgen, dass sportliches Personal entlassen wird oder Strukturen geändert werden. Das gilt auch für Spieler, die am Ende vertraglich ja ebenso Angestellte sind wie das Trainerteam. Das heißt, dass der Sportvorstand im Prinzip auch dafür zuständig ist, dass Spieler verpflichtet werden. Damit der Sportvorstand die richtigen Spieler holt, arbeitet er meistens eng mit Trainer und dem Kaderplaner zusammen. Am Ende soll ein erfolgreiches Team zusammengestellt werden, mit dem jeder glücklich ist.

Dabei gibt es mehrere Möglichkeiten, wie der Sportvorstand seine Position noch erweitert nutzen kann. Er kann z. B. durch internationale Beziehungen und sein nutzen um Personal an Land ziehen, welches den Kader, die Personalreihe oder das Nachwuchsleistungszentrum verstärkt.

Eine weitere Maßnahme, die heute üblich ist, ist, dass der Sportvorstand, vor allem wenn es brenzlig wird, selbstsicher auftritt und dem von ihm eingestellten Personal den Rücken stärkt bzw. dieses aus der Schusslinie nimmt. Dafür bedarf es natürlich bestimmter Attribute.

Die Rolle des Sportvorstandes hat Stefan Kuntz also innegehabt, bis es zum Auflösen des Vertrages Ende Dezember/Anfang Januar kam. Zunächst übernahm Claus Costa die üblichen Tätigkeiten im operativen Geschäft. Das macht er zum aktuellen Zeitpunkt immer noch, da der HSV bis jetzt keinen neuen Sportvorstand gefunden hat. Während der Transferperiode machte es eigentlich keinen wesentlichen Unterschied, ob nun Costa oder Kuntz die Transfers abwickelten. Am Ende schlug Costa die Spieler weitestgehend vor und Kuntz versuchte dann, die Transfers abzuwickeln. Nun schlug Costa die Transfers vor und wickelte sie eben auch ab. Ich bin nicht über jeden Verein informiert, aber ich würde jetzt einfach mal behaupten, dass es üblich ist, dass ein Kaderplaner häufig die Ideen vorgibt und der Sportvorstand selbst eher selten aus Eigeninitiative Spieler holt. Deswegen machte es Sinn, nicht direkt nach dem Auflösen des Vertrages von Kuntz, einen neuen Sportvorstand zu installieren, sondern erstmal in Ruhe zu schauen, was der Markt hergibt.

Jetzt kommen wir aber in die Phase, in der die Kaderplanung zweigleisig geplant werden muss und in der auch die Kritik an egal welchen Stellen immer lauter wird. Und genau da kam der Einwand, dass es eben jetzt einen Sportvorstand benötige, der eben einem jungen Polzin den Rücken stärkt. Und das ist ein Punkt, dem ich zustimme. Von Polzin kann jeder halten, was er möchte, aber Fakt ist, dass er es geschafft hat, nach 27 Spielen mit 30 Punkten dazustehen. Dennoch ist die Kritik groß und das basiert maßgeblich auf einem Punkt. Die Personal Situation im Sturm mit Glatzel und Downs. Polzin hält an Downs fest, mit der Begründung, dass er für das defensiv ausgerichtete System besser sei. Dieses Argument klingt für viele schwammig, da man eben genau das nicht auf dem Platz sieht. Keiner weiß, wie die Situation mit einem Sportvorstand wäre, aber es bestünde die Möglichkeit, dass eben dieser den Rat an Polzin geben würde, Downs mal draußen zu lassen.   Zudem sollte ein Sportvorstand in die vorläufige Kaderplanung eingebunden werden, da man einerseits mit zwei Meinungen meistens zum besseren Ergebnis kommt. Andererseits besteht ja auch immer die Möglichkeit, dass ein geplantes Spielerprofil durch die Beziehung des Sportvorstandes einfacher oder günstiger zum Verein kommt.

Und es brächte jemanden, der genau jetzt auftritt und die Entscheidungen von Polzin, mögen sie auch noch so irreführend sein, öffentlich unterstützt, einfach damit die Last, die nun ganz und alleine auf Polzin liegt, geringer wird. Denn genau das ist das, was das Profil eines Sportvorstandes ebenso wichtig macht. Das man nach außen Souveränität präsentiert, damit man intern ruhig arbeiten kann.

Ebenso wurde der Punkt angeführt, wer bei einer Entlassung von Polzin überhaupt den neuen Mann holen soll. Und auch das ist ein wichtiger Punkt. Denn Claus Costas Fokus liegt auf dem Scouting und dem Kader, nicht auf der Spielweise und wie diese zum Kader passt. Eine Trainerverpflichtung nun auch noch auf die Schultern von Costa zu packen, ergäbe m. Mn. wenig Sinn.

Fazit

Grundsätzlich finde ich die Idee richtig, nicht direkt nach Kuntz einen neuen Sportvorstand zu holen. In einer Phase, in der es sportlich nicht allzu schlecht lief, hat man versucht, die Ruhe im Verein zu wahren, um einerseits die sportliche Leistung und andererseits die Transferpolitik nicht zu gefährden. M. M. n. hat das weitestgehend geklappt. Sicherlich waren nicht alle Transfers gut, aber es hat eben kein großes Chaos gegeben. Am Ende wurden die Spieler geholt, die geholt werden sollten, und auch sportlich konnte der HSV im Januar einige Punkte einfahren. Das war in früheren Zeiten mal anders.

Nun ist man allerdings bereits Ende März und man ist immer noch nicht so weit, dass man in näherer Zukunft einen Sportvorstand vorstellt. Der Aufsichtsrat hat ja eine Firma engagiert, die potentielle Kandidaten suchen soll. Dieses Vorgehen kann jeder selber bewerten. Soweit ich informiert bin, ist die endgültige Liste potentieller Kandidaten aber immer noch nicht vollständig beim Aufsichtsrat angekommen, und das verschafft den Eindruck, dass das eben noch lange dauern könnte. Und das, obwohl man meiner Meinung nach schon jetzt im Zusammenspiel zwischen Trainerteam, Kaderplaner und Sportvorstand Spielerprofile suchen und auch gegebenenfalls ansprechen sollte.

Mal angenommen, der HSV wäre an Brandt oder Süle interessiert, wäre es jetzt schon an der Zeit, z. B. einen Kehl als Sportvorstand damit zu beauftragen, die beiden Spieler ranzuholen. Denn der HSV wäre zum jetzigen Zeitpunkt sicherlich nicht der erste Verein, der bei Spielern mit auslaufenden Spielerverträgen anklopft. Das Ganze hier ist natürlich nur ein Beispiel und soll keine Verbindung zwischen dem HSV und Süle und/oder Brandt bzw Kehl schaffen.

Wenn wir mal zum BVB schauen, scheint als erste Amtshandlung eine Vertragsverlängerung von Schlotterbeck in Sicht. Auch dafür wäre ein Sportvorstand jetzt beim HSV eine gute Option. Sicherlich kann auch Costa die Verträge verlängern, aber eine zweifache Mannstärke wirkt da eben besser. Nehmen wir mal das Beispiel Königsdörffer. Egal, ob man seine Leistungen jetzt gut findet oder nicht, am Ende verliert man eventuell einen Spieler ablösefrei, für den man im Sommer bei Vertragsverlängerung eine Ablöse bekommen würde.

Der HSV versucht, das Ganze ruhig und besonnen anzugehen, aber man bewegt sich hier auf einem schmalen Grat, da man sowohl in der Kaderplanung als auch in der Außendarstellung und der Souveränität, die Ruhe in den Verein bringt, ein Risiko eingeht, welches man m.Mn. durch die Installation eines Sportvorstandes meiden könnte.

Nun seid ihr aber wieder gefragt und dürft weiter diskutieren. Wie steht ihr zu dem ganzen Thema? Sollte man jetzt schon einen Sportvorstand installieren oder hätte es schon direkt nach der Entlassung von Kuntz passieren müssen? Und vor allem: Wer soll es werden?

Tom

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Jörg Brettschneider
59 Minuten zuvor

Das Wesentliche, lieber Tom, hast du nur kurz angeschnitten:

Fußball, also der Sport, ist das Kerngeschäft der HSV AG, des Bundesligisten. Den absoluten Kopf dieses Kerngeschäftes ohne Not so lange unbesetzt zu lassen, ist fahrlässig. Ein oder zwei Monate wären vielleicht noch ok gewesen. Aber es läuft auf ein halbes Jahr raus. Unglaublich!

Abgesehen davon, das jetzt schon die neue Saison geplant wird, ist das Fehlen eines Sportvorstands auch aus anderen Gründen als fahrlässig zu betrachten:

Ein großer Club wie der HSV braucht einen ausstrahlungsstarken, sportkompetenten und seriösen Repräsentanten, der den Club nach außen darstellt und nach innen wirkt bzw. die klare Richtung vorgibt. Gerade dann, wenn es schwierig wird. So wie vermutlich jetzt. Huwer kann das nicht sein, da er nicht aus dem Sport kommt.
Hätte der HSV wenigstens einen Vorstandsvorsitzenden mit Sportkompetenz, wäre der Fall vielleicht anders gelagert. Hat er aber nicht.

Es geht also nicht um Kaderplanung im Detail (das delegiert ein guter Sportvorstand an einen Kaderplaner und überwacht diesen). Es geht um das große Ganze im Sport. Auch um Hinweise an Trainer und Sportdirektor, ohne in die Aufstellung reinzureden.

Die Einwechslung von Downs in Dortmund hat weniger mit dem fehlenden Sportvorstand zu tun. Eine kritische Einordnung des Spiels sehr wohl.

Es gehört nun mal zu einem solchen Großclub dazu, Dinge nach außen kompetent einzuordnen und auf Missstände hinzuweisen. Das kann nur jemand mit dem entsprechenden Format tun. Kehl hat es eher nicht. Er ist noch zu ungestüm und zu wenig souverän für einen solchen Traditionsclub. Ihm fehlt das Format. Krösche beispielsweise wirkt nach außen etwas anders. Aus meiner Sicht sollte Kehl es bei einem anderen Club nochmal auf Kaderplaner- oder Sportdirektorenebene versuchen. Er muss nicht unbedingt in die Geschäftsführung. Was genau qualifiziert ihn dafür?

Dass der Aufsichtsrat einen Headhunter beauftragt, um Verantwortung wegzuschieben, ist peinlich. Nur darum geht es. Und natürlich um die fehlende Kompetenz im Aufsichtsrat.

Trotzdem ist das alles im Grunde für einen Bundesligisten unverständlich und fast schon peinlich. Wir sind hier beim Fußball, nicht bei der Suche nach einen unbekannten leitenden Angestellten für die mittlere Managementebene bei BASF, BMW oder SAP.

Als ob ein Headhunter mehr Sportkompetenz haben kann als der Bundesligaclub selbst. Im Fußball muss doch der Club selbst wissen, wer am besten passt. Was ist das nur für ein schräges Gebaren, in so einer Frage eine Personalvermittlung einzuschalten. Es dokumentiert einmal mehr die Unfähigkeit des Clubs und die schwache Clubführung. Warum nicht gleich auf Tinder sein Glück versuchen?

Und warum ist dieses Auswahlverfahren so langwierig? Bis eine Entscheidung gefallen ist, spielt der HSV vielleicht schon in der Dritten Liga. Absolut unprofessionell, im Profifußball ein solches Verfahren zu wählen. Erzähle das mal Uli Hoeneß…

Das ist meine Meinung. Egal, ob der Klassenerhalt erreicht wird oder nicht.

Last edited 51 Minuten zuvor by Jörg Brettschneider
Air Bäron
3 Stunden zuvor

Ich hoffe, der Kehlch geht an uns vorüber…

Last edited 3 Stunden zuvor by Air Bäron
MeinVerein2021
2 Stunden zuvor

Seit Dezember 25 weiß der AR, dass er einen neuen Sportvorstand braucht.

Seit dieser Saison ist der HSV nach schier endloser Zeit wieder erstklassig.

Seit der Entlassung Baumgarts ist der ehemalige Co-Trainer Polzin Cheftrainer und erstmalig in 1. BL.

Der HSV will erstklassig bleiben.

Der HSV hat ne Menge Leihspieler, er braucht eine erstligafähige Mannschaft.

Der Klassenerhalt ist noch nicht sicher.

Und in dieser Lage schafft es der AR nicht, einen Sportvorstand zu bestellen.

Er geht sehenden Auges ins Risiko, dass Polzin in der Crunchtime der Saison Krisen meistern muss, ohne dass ein Sportvorstand vor ihm steht, ihn führt und mit der Öffentlichkeit spricht.

Und es ist kein Sportvorstand da, der in einer schweren Krise Entscheidungen treffen kann.

Für mich ist das alles grob fahrlässig.

Ich erwarte, dass der AR eine Liste potentieller Sportvorstandskandidaten in der Schublade hat. Ob nun eine aus eigenem Wissen oder eine vom Headhunter erstellte. Ich finde es okay, sich eines Personalberaters zu bedienen. Aber was dauert jetzt eigentlich so lang? Drei Monate !

Vielleicht passiert’s ja in der Länderspielpause….

Jörg Brettschneider
1 Stunde zuvor

Heute mal ein Klugschiss, weil es die Bild aufgegriffen hat:

Eine Konversation vom 22.03.2026:

Jörg Brettschneider
2 Tage zuvor
Eine Frage an die Regelexperten:
Handelte es sich bei der Wurfaktion von Mikelbrencis um einen falschen Einwurf?
Wenn ja, welche Konsequenz wäre richtig gewesen? Weiterspielen? Oder Einwurf für Dortmund?

Carsten Grandt
2 Tage zuvor
Antworten Jörg Brettschneider
MMn handelt es sich um einen falschen Einwurf. Keine Kontrolle: Rutscht der Ball weg, fehlt die korrekte Ausführung („gehaltener Wurf“), was einen Einwurf für die gegnerische Mannschaft zur Folge hat. Einen Vorteil gibt es hier nicht

Carsten Grandt
2 Tage zuvor
Antworten Carsten Grandt
Somit würde es sich um einen Regelverstoß handeln, und der Verein müsste die Wertung anfechten. Den Hinweis habe ich bereits nach Torerzielung gegeben, interessierte aber nicht jeden

Jürgen Linnenbrügger
2 Tage zuvor
Antworten Carsten Grandt
Der Einwurf wurde korrekt ausgeführt !!!!!,kein Regelverstoß

Die Bild beruft sich auf Super-Klugshicer Manuel Gräfe und spricht von Betrug…😉

Na siehste…😎

Glückwunsch auch an Carsten Grandt. Jürgen Linnenbrügger lag ausnahmsweise mal falsch.

Polkateddy
1 Stunde zuvor

„Dennoch ist die Kritik groß und das basiert maßgeblich auf einem Punkt. Die Personal Situation im Sturm mit Glatzel und Downs.“

Es ist Downs, nur Downs! Die Diskussion Glatzel oder Downs existiert nur, weil Downs furchtbar performt. Es gibt nur Verzweiflung unter den Fans, wenn Downs unter fadenscheiniger Begründung aufläuft. Es ist Downs!!

Rotkaeppchen1966
2 Stunden zuvor

Hatte mich hier öfter klar positioniert betr. Installation eines Sportvorstandes vor allem eines dringend benötigten VV, auch wenn es „mein spezieller Freund“ hier nicht wahr haben will.
Sebastian Kehl hat beim BVB in anderen Dimensionen gearbeitet, denke nicht, dass er zum HSV passt.
Warum hat sich Stefan Kuntz so ein Fehlverhalten erlaubt? Sportlich passte es.
Ob unmittelbar nach seiner Demission hätte jemand kommen müssen, ist jetzt egal, Tom, es kam keiner. Nur jetzt muss jemand allmählich her.
Ich wüsste aktuell keinen Namen, der o.a. Positionen ausfüllen könnte.
VV: Bernd Hoffmann zum dritten! Das wäre mal was.

Fantomas
1 Stunde zuvor

Vielleicht wird es ja Bobic oder Rosen ?

Last edited 58 Minuten zuvor by Fantomas
Calimero
28 Minuten zuvor

Das Scouting ist die Basis der Kaderplanung. Und die Kaderplanung ist die Basis des Erfolgs!

abraeumer
13 Minuten zuvor

Unabhängig von den Fragen, ob der HSV einen Vorstandsvorsitzenden benötigt, drei Vorstände braucht oder zwei Vorstände ausreichen, wundere ich mich über den Auswahlprozess.

Die Unterschiede werden im Vergleich mit Borussia Dortmund deutlich. Borussia Dortmund wollte weg von den teuren Verpflichtungen von den Ersatzbänken der englischen Top-Vereine und will zukünftig auch in den oberen Regalen der zweiten Liga zugreifen und auch in den unteren Ligen das eine oder andere Schnäppchen machen. Die beste Lösung war dafür Book von Elversberg, der jetzt verpflichtet wurde.

Der HSV hat einen Personalrat im Aufsichtsrat, bestehend aus Frömming und Köncke, die für die Personalauswahl des Vorstands zuständig sind. Statt zielsicher wie Borussia Dortmund einen Kandidaten zu suchen und zu verpflichten, beauftragt der HSV den Headhunter Henrik Mook von der Düsseldorfer Personalagentur Pedersen & Partners. Herr Mook soll jetzt den Markt sondieren. Ich kenne Herrn Mook nicht, aber ich frage mich, ob er die Verhältnisse in Hamburg kennt und wie er sondiert.

Dieser Auswahlprozess des HSV zeigt für mich deutlich, dass man beim HSV nicht weiß, was man will und was man braucht. Gleichzeitig zeigt die Vorgehensweise, dass der Personalausschuss mit Frömming und Köncke nicht gut vernetzt und schlecht aufgestellt ist, wenn er diese Entscheidung nicht selbst treffen kann.

Last edited 9 Minuten zuvor by abraeumer