Dieser Auftritt in Hoffenheim war ein bitterer, aber ehrlicher Realitätscheck: Der HSV ist auswärts nicht nur tabellarisch die schwächste Mannschaft der Bundesliga. Punkt. Und wenn man weiß, dass wir selbst im eigenen Stadion trotz der zuletzt starken Leistungen nicht jedes Spiel gewinnen werden, dann wird klar, wie schwierig es wird, die Klasse zu halten, Komma, weil man einfach davon ausgehen muss, Komma, dass der HSV zu Hause nicht jeden Abend ein Feuerwerk abbrennen wird. Punkt. Das 1:4 in Sinsheim war jedenfalls deutlich zu wenig – und muss aufgearbeitet werden. Dringend.
15.000 HSV-Fans – und trotzdem zeigt die Mannschaft ihr Auswärtsgesicht
Die Szene war beeindruckend: Zwischen 12.000 und 15.000 HSV-Fans machten die PreZero Arena phasenweise zu einem gefühlten Heimspiel. Der Gästeblock bebte, die Farben waren blau-weiß-schwarz, die Mannschaft lief mit breiter Brust auf – noch getragen vom emotionalen Derbysieg gegen Werder.Doch schon nach wenigen Minuten wurde klar: Die Fans wollten etwas anderes sehen als das Team. Denn während die Anhänger das Stadion dominierten, dominierte Hoffenheim das Spiel.
Der HSV hingegen zeigte genau das Gesicht, das ihn auswärts seit Monaten zum Punktelieferanten macht: harmlos, fahrig, unaufmerksam und viel zu anfällig in der Defensive.
Der frühe Knockout – und keine echte Reaktion
Acht Minuten waren gespielt, da war die Partie praktisch schon angeknackst. Muheim verlor Prömel viel zu leicht aus den Augen, der bedankte sich per Kopf zum 1:0. Ein Standardfehler, der sich durch die gesamte Auswärtssaison zieht: fehlende Konsequenz, fehlende Aufmerksamkeit, fehlende Präsenz. Hoffenheim rannte weiter an, der HSV verteidigte irgendwo zwischen Zögern und Hoffen. Das 2:0 durch Kabak nach feiner Kombination – wieder mit Muheim und Vuskovic im direkten Umfeld – fiel folgerichtig. Erst kurz vor der Pause tauchten Königsdörffer und Baldé per Konter gefährlich auf, doch Oliver Baumann machte die Chancen zunichte. Der HSV hatte eine kurze Phase, aber nicht mehr. Es war die einzige Phase in einem ansonsten einseitigen Auswärtsspiel.
Ein kurzes Aufflackern – und dann der totale Einbruch
Zu Beginn der zweiten Halbzeit sah es kurz so aus, als hätte der HSV verstanden. Philippe kam, die Mannschaft presste aggressiver, Muheim prüfte Baumann aus der Distanz – der TSG-Keeper rettete stark. Doch wie so oft in fremden Stadien verpuffte der Druck nach zehn Minuten. Dann brach alles zusammen:
- 3:0 Lemperle (65.) – Capaldo wird leicht gezogen, rutscht aus, dahinter ist die Defensive ist offen wie ein Scheunentor
- 4:0 Asllani (72.) – Vuskovic verliert den Ball, Prass serviert, Hoffenheim bedankt sich
Es war ein Bild, das wir mittlerweile zu gut kennen: Der HSV gerät auswärts ins Wanken – und fällt dann um. Diese Mannschaft hat auswärts kein stabiles Fundament, keine defensive Ordnung, keine Ruhe am Ball, keinen Plan B. Und sie wirkt nach Gegentoren viel zu oft komplett verunsichert.
Ein Ehrentreffer – und ein Sinnbild für den Nachmittag
Philippe erzielte nach 82 Minuten immerhin das 1:4 – ein ordentlich herausgespielter Treffer.
Doch der Elfmeter in der Nachspielzeit, als Philippe wegrutscht, sich selbst anschießt und den Ball über die Latte jagt, fasst diesen Nachmittag perfekt zusammen: Denn wenn es auswärts schlecht läuft, dann läuft beim HSV wirklich alles schief.
Auswärts schwächste Mannschaft der Liga – ein Risiko, das gefährlich werden kann
Der HSV bleibt nach sieben Auswärtsspielen:
- als einziger Bundesligist ohne Sieg in der Fremde
- mit nur 2 von 21 möglichen Auswärtspunkten
- und einer Auswärtsbilanz, die eher nach Abstiegskampf als nach Bundesliga aussieht
Und genau hier liegt das Problem: Wenn du auswärts kaum punktest, musst du zu Hause nahezu perfekt sein.
Und das wird selbst im Volkspark – trotz der großartigen Atmosphäre und der oft überragenden Auftritte – nicht jede Woche gelingen. Der Auftritt heute in Hoffenheim war ein Schritt zurück in alte Muster. Und einer, der zeigt, wie dünn das Fundament dieser Mannschaft außerhalb Hamburgs aktuell ist.
Fazit:
Das war ein bitterer Rückfall – und ein deutliches Warnsignal. Der HSV hat in Hoffenheim schonungslos offengelegt, dass er auswärts die schwächste Mannschaft der Liga ist. Punkt. Leidenschaft, Mut und Struktur, die im Volkspark oft sichtbar sind, fehlen in fremden Stadien weiterhin viel zu häufig. Der Derbysieg hat daran nichts geändert, denn das Grundproblem bleibt bestehen: Diese Mannschaft muss endlich lernen, bundesligareif auswärts zu spielen.
Hoffenheim war in allen Belangen klar besser – wacher, zielstrebiger, entschlossener. Und der HSV? Deutlich zu wenig. Dieser Auftritt muss unbedingt aufgearbeitet werden, besser früher als später. Denn wer auswärts nicht liefert, bringt sich selbst in Gefahr. Und zwar in echte.
DIE EINZELKRITIKEN:
Daniel Heuer Fernandes: Wurde mächtig im Stich gelassen – hatte selbst einige Wackler. Daher Note: 4
Giorgi Gocholeishvili (bis 45.): Fing richtig gut an, hatte dann aber seine Seite defensiv nicht mehr im Griff und verursachte Note: 5
Rayan Philippe: Unglaublich, mit wie wenig Engagement, Körpereinsatz und Wille er unterwegs ist. Als er seine Chance sah, zog er einmal durch und zeigte, was man eigentlich von ihm erwarten darf. Seine Einstellung stimmt einfach nicht. Deshalb trotz des Tores und ausdrücklich nicht wegen des verschossenen Elfers die eher noch schmeichelhafte Note: 5
Nicolas Capaldo (bis 88.): Beim Lemperle-Treffer war er zu leicht – ansonsten wie immer kämpferisch vorbildlich, aber zu oft zu wild. Note: 5
Soumahoro (ab 88.): Dabei.
Luka Vuskovic: Die Hoffenheimer Offensive war zu schnell, seine Direktion nicht ausreichend. Er selbst sah beim 0:2 und noch mehr beim 0:4 schlecht aus. Note: 5
Jordan Torunarigha: In entscheidenden Momenten traf er falsche Entscheidungen und riss Löcher für die Hoffenheimer. Note: 5
Miro Muheim: Was macht er da immer wieder (vor allem: nicht) bei Flanken? Wie kann man nur immer wieder so pennen wie heute vor dem 0:1? Auch beim 0:2 sah (aber nicht nur) er schlecht aus. Die erste Halbzeit war ne glatte 6, die zweite Halbzeit nur unwesentlich besser. Note: 6
Albert-Sambi Lokonga: Ging mit unter. Note: 5
Jonas Meffert (bis 67.): Erste Liga ist einfach zu schnell für ihn. Er weiß, wie und wo er defensiv stehen muss. Er ist aber mit Ball am Fuß einfach zu langsam. Auch deshalb spielt er fast jeden Ball zurück. Seine Leistung demonstrierte brutal, wie wichtig remberg bereits für den HSV ist. Note: 5
Daniel Elfadli (ab67.): Schön, dass er wieder gesund ist. Er wird dem HSV beld wieder mehr helfen.
Fabio Vieira: Den Willen kann man ihm nicht absprechen. Er versucht viel – aber er initiiert nichts Gefährliches. In der zweiten Halbzeit tauchte er ab, spielte dann den Pass zum 1:4 – und tauchte wieder ab.Note: 5
Fabio Baldé (bis 78.): War viel unterwegs, sehr fleißig und hat ein sehr gutes Tempo. Aber torgefährlich ist er noch nicht. Trotzdem war er gemessen an dem, was man erwarten darf, besser als seine Kollegen. Note: 4
Bakery Jatta (ab 78.): Läuft rum, als wüsste er gar nicht, was er machen soll.
Ransford Königsdörffer (bis 78.): Er ist einfach kein Torjäger. Im Gegenteil: Aktuell verhindert er mögliche Tore und ist ein echter Chancentod. Katastrophale erste Halbzeit! Wer sich so dämlich schon in der ersten Halbzeit eine Gelbe Karte einfängt, indem er zweimal in Folge nach Abpfiff den Ball wegschlägt, der bekommt schon dafür eine Note abgezogen. Bis zu seiner Auswechslung wurde es auch nicht besser. Note: 6
Yusuf Poulsen (ab 78.): Für mehr scheint es noch nicht zu reichen.
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DAS SPIEL IM STENOGRAMM:
TSG 1899 Hoffenheim: Baumann – Coufal (88. Gendrey), Hranac, Ozan Kabak, Hajdari – Avdullahu – Prömel (80. Hlozek), Burger – Kramaric (67. Asllani) – Lemperle (79. Bebou), Toure (67. Prass)
HSV: Heuer Fernandes – Capaldo (88. Soumahoro), Vuskovic, Torunarigha – Gocholeishvili (46. Philippe), Sambi Lokonga, Meffert (67. Elfadli), Muheim – Vieira, Königsdörffer (78. Poulsen), Balde (78. Jatta)
Tore: 1:0 Prömel (8.), 2:0 Kabak (31.), 3:0 Lemperle (65.), 4:0 Asllani (72.), 4:1 Philippe (82.)
Zuschauer: 30.150 (ausverkauft)
Schiedsrichter: Martin Petersen (Stuttgart)
Gelbe Karten: Prömel / Königsdörffer, Capaldo, Sambi Lokonga


Viele Fans sehen leider die Wichtigkeit des Auspfeifens nicht mehr, weil sie Loyalität mit Kritiklosigkeit verwechseln. Pfiffe gelten als Verrat, nicht als berechtigte Forderung nach Einsatz und Siegeswillen.
Dazu kommt die Angst vor Unruhe. Lieber wird geklatscht, selbst nach lustlosen Auftritten, weil man glaubt, Kritik schade mehr als sie nützt. Nach Jahren der Enttäuschung hat sich außerdem eine gewisse Abstumpfung eingestellt – Niederlagen und mangelnde Leidenschaft werden zur Normalität.
Dabei wird übersehen, das nicht jedes Spiel gewonnen werden muss, aber Einsatz und Wille sind nicht verhandelbar. Auspfeifen ist kein Hass, sondern ein Signal: So nicht.
Wer auch lustlose Auftritte feiert, darf sich nicht wundern, wenn Leidenschaft irgendwann ganz verschwindet.
Zufriedenheit bei Meffert und weiteren Spielern. Zufriedenheit bei den Medien weil man punktetechnisch gut da steht. Wirklich? Es sind 4 Punkte Abstand – noch.
Zufriedenheit war und ist das größte Problem dieses Vereins. Zufrieden ist man mittlerweile auch, wenn man nicht mehr im Pokal dabei ist, weil man sich dann ja auf die Liga konzentrieren kann. Zufriedenheit hätte ein Happel abgelehnt.
Stattdessen grassiert das Wort Demut im Volkspark, heißt Ergebenheit. So spielte der HSV heute auch. Es sind noch 4 Punkte. Es gab Aufsteiger in den letzten Jahren, die bereits nach der Vorrunde eher um Europa spielten als um den Klassenerhalt. Aber mit dem Mindset wird es bis zum Ende ganz ganz eng!
3 Dinge, die es anzusprechen gilt:
1. Dumme gelbe Karten sind verboten. Wer wegen eines Ballwegschlagens, einer Schwalbe, oder Meckerns gelb sieht, geht für 5 Spiele auf die Tribüne.
2. Wer nicht in der Lage ist, seine Schuhe dem Geläuf anzupassen, sitzt neben den Leuten aus Regel 1.
3. Tiefschlaf findet nachts statt und nicht in der Angriffsphase des Gegners. Bei Verstoß, siehe Konsequenz 1/2.
Wie kommt Meffert auf eine 5?
Nachteilsausgleich?
Ich habe in Liga 1 noch nie gesehen, dass der Gegner FLACH durchs ZM passen darf, wie er mag.
Lokonga war entsetzt, er musste viel zulaufen und fehlte so als vertikaler Faktor.
Man kann nicht 35m vor dem Tor anfangen, zu verteidigen.
Die Kette kann man trotz individueller Böcke nicht isoliert betrachten. Mit Meffert vor dir bist du gegen lautstarke Teams wie Hoffe, RBL und selbst Union gef.ckt.
Nur vier Punkte auf Platz 17!
Fast erwartungsgemäß war keine weitere Energieleistung zum Ende hin möglich. Da war das Spiel dieses Mal ohnehin schon entschieden. Ganz abgesehen vom Glück, das einem nicht immer hold sein kann.
15 Punkte nach 14 Spieltagen sind möglicherweise besonders in dieser Spielzeit trügerisch. Der Abstand auf Platz 16 ist u. U. wichtiger als die absolute Punktzahl. Und der ist bei noch ausstehenden 21 Spieltagen quasi nicht vorhanden.
Polzin braucht eine Strategie und Taktik, mit der er auch mal ohne das ganz große Adrenalin punkten kann. Egal, ob auswärts oder zu Hause. Gegen Kiel, die heute auch nur 3:3 gegen Abstiegskandidat Magdeburg gespielt haben, war es auch zu Hause schon nicht besonders toll. Kein Zufall, wie man spätestens heute weiß.
Es ist nicht so sehr die Frage ‚auswärts‘ oder ‚zu Hause‘. Es ist eher die Frage, wie man „unter Normalbedingungen“ ohne besondere Spielstory und Adrenalin bundesligataugliche Leistungen abliefern kann.
Dazu muss sich das junge Trainerteam hinterfragen (in Sachen Taktik, Einstellung, Selbstzufriedenheit, Aufstellung, ständige Rotationen).
Aber auch die Sportfunktionäre (Kaderzusammenstellung, Verstärkungen im Winter, erneute Einkehr der Selbstzufriedenheit, Trainerbeobachtung, „Trainerberatung“ ) müssen sich kritisch hinterfragen.
Zum Thema Kuntz und Klausel:
Scholle, der HSV kann mit der Entscheidung nicht warten, bis klar ist, ob die Klausel im Kuntz-Vertrag letztlich greift. Das wäre zu spät und eine Wiederholung des Kardinalfehlers, den man bei der zu späten Boldt-Entlassung gemacht hat.
Der HSV muss sich nach der Wintertransferphase entscheiden, ob er mit Kuntz weitermachen will. Dann hätte der (neue) Sportvorstand noch ausreichend Zeit, die Saison 2026/27 (ggf. zweigleisig) zu planen.
Leider muss man dem sportlich inkompetenten Aufsichtsrat zutrauen, dass er diese Personalie wieder nicht richtig händelt.
Ja, nach Spielen wie heute und gegen Kiel wünscht man dem Team Felix Magath an den Hals, weil, so hat es der Polkateddy vorhin sehr schön beschrieben, die Wehrlosigkeit schon frappierend war.
Und wenn man die Körpersprache eines Königsdörffer, gepaart mit dem dämlichen Abholen der gelben Karte wahrnimmt, möchte man ihn wirklich mal kräftig durchschütteln, ob er noch etwas merkt?
Zumindest nicht viel mehr merkt auch Muheim, wenn er öfter mal die gegnerischen Stürmer aus den Augen verliert.
Die einzigen beiden Elfer in dieser Saison haben sie kläglich vergeben.
Viera fliegt 2x vom Platz, Pherai sieht innerhalb 2min gelb-rot.
Disziplin, Konzentration und Wehrhaftigkeit scheinen in der Tat nicht zu den Kardinalstugenden des Teams zu gehören.
Die Interviews von Meffert und Heuer Fernandes heute waren auch nicht zwingend das, was man als selbstkritisch einordnen würde.
Ja, punktemäßig und tabellarisch noch eben im Soll, und richtig, so eine „Schelle“ wie heute bei einem starken Gegner fängt man sich im Laufe der Saison auch mal.
Nur – wie beschrieben, da sind schon ziemlich viel selbst gemachte Leiden dabei und ich kann dem Kommentar von Kai gut folgen: Vielleicht muss man den Spielern durch schnellere Auswechselungen mal konsequenter signalisieren, dass man ihnen nicht jeden Bockmist durchgehen lässt.
So sehr ich Polzins Herangehensweise schätze, der das Team ja insbesondere zuhause zu besonderen Energieleistungen treiben kann, auf des Gegners Platz kommt die Truppe insbesondere zum Auftakt „nicht mehr aus dem Quark“.
Ich hoffe, dass die Leader-Qualitäten von Remberg und auch Elfadli wieder zum Tragen kommen. Vuskovic mit einem heute schwächelnden Capaldo und einem immer noch nicht stabilem Torunarigha wird gegen einen Gegner wie heute dann auch mit in den Sog des Scheiterns reingezogen.
Mag es auch für Meffert ein schönes Erlebnis gewesen sein, für seine Kameraden war der Kapitän heute kein Rückhalt, an dessen Leistung und Vorangehen sie sich aufrichten konnten.
Will schreiben, es ist dann auch ein Qualitätsproblem, was dazu kommt. Da fallen einige Jungs, die Namen habe ich hier genannt, ganz schön ab und diese Diskrepanzen wurden heute offensichtlich.
Diese Lobhudelei über Polzin und Konsorten einiger Realitätsverweigerer in diesem Blog und der vielen Stadionfanboys ist ein Spiegelbild dieser Gesellschaft. Alles schön reden, obwohl jeder weiß, dass vieles falsch läuft. Das Zufrieden geben mit Nichts. Null Kritik. Applaus für Minusleistungen. Wohlfühloase pur. Polzin und Costa sind nichts anderes als die verbliebenen Sargnägel der Ära Boldt/Walter. So lange sie hier am Wurschteln sind, wird der HSV nicht mehr erfolgreich sein. Wer das nicht erkennt, dem ist der HSV im tiefen Inneren scheißegal.
Das ist pathologisch und wird kurzfristig zum Abstieg führen, von dem sich der Patient HSV nicht mehr so schnell erholen wird. Polzin und Costa sind die endgültigen Totengräber. Irgendwelches Bla Bla zu meinem Statement sind mir schnurzegal. In dem von mir Gesagten habe ich unumstößlich die Wahrheit mit Löffeln gefressen. Wartet es ab.
So ganz verstehe ich die Aufregung nicht. Aus meiner Sicht ist nichts besonderes passiert. In nahezu jedem Spiel, auch jenen, die glücklich gewonnen wurden, hatte der Gegner immer die ersten guten Chancen. Ganz häufig daran beteiligt, unser „Linksverteidiger“ Muheim. Der Unterschied zu gestern: Die Gegner haben uns am Leben gelassen, so dass wir noch irgendwann irgendwie zurückkommen konnten. Das scheint in typischer HSV-Selbstgefälligkeit die Realitäten etwas vernebelt zu haben.
Wenn ich die Defensivleistung eines Muheim kenne, wenn ich weiß, dass Meffert höchstens für die Alte Herren-Bundesliga taugt, wenn ich die lauen Lüftchen Königsdörffer und Phillippe im Sturm habe, wenn ich dem besten Fußballer Vieira durch falsche Positionierung aus dem Spiel nehme (wen soll der im
Übrigen auch vorne in Szene setzen??) und wenn ich auf Einwechselspieler wie den Drittligaspieler Jatta baue, dann kann es doch wirklich niemanden überraschen, das wir den Arsch voll bekommen.
Ich verspreche, zum letzten Mal in diesem Jahr, ein mahnender und dringender Appell meinerseits an die Verantwortlichen beim HSV zur Trainer-Thematik.
Ich sehe es nach wie vor als unumgänglich an, dass man im Winter (am besten in der kurzen Weihnachtspause), einen neuen Cheftrainer installiert, um im Abstiegskampf in der Rückrunde eine realistische Chance zu haben.
Neben den schon oft angesprochenen Defiziten von Polzin finde ich einen Aspekt besonders wichtig: Der HSV ist in der Hinrunde die mit Abstand schlechteste Auswärtsmannschaft der Liga. Die Auftritte in der Ferne sind zuweilen besorgniserregend. So reicht das nicht für die Ziele, zumal man nicht davon ausgehen kann, dass der HSV zuhause fortan immer punkten wird. Für den Klassenerhalt ist es erforderlich, auch auswärts das eine oder andere Spiel zu gewinnen. Und nun just ab Februar beginnen diesbezüglich die Wochen der Wahrheit für den HSV im Abstiegskampf mit den Auswärtsspielen bei der direkten Konkurrenz in St Pauli, in Heidenheim und in Mainz. Diese Spiele könnten schon richtungsweisend sein für den weiteren Verlauf der Saison. Mit den bisherigen Auswärtsauftritten (v.a. in Augsburg, Köln, Hoffenheim) wird da Status quo nichts zu holen sein für den HSV. Und ich bin davon überzeugt, dass es Polzin in der Hinsicht nicht gelingen wird, der Mannschaft in dieser „Crunch-Time“ Hilfestellungen von außen zu geben bzw eine andere Mentalität mitzugeben und den Turnaround zu schaffen. Das kann wenn überhaupt nur ein erfahrener Bundesligacoach schaffen. Davon bin ich zutiefst überzeugt. Polzin muss ja nicht zwangsläufig entlassen und damit komplett enteiert werden. Man sollte ihm aber einen guten Trainer an die Seite stellen, der nachweislich Abstiegskampf kann (Funkel, Labbadia et al). Polzin sollte zumindest vorübergehend ins zweite Glied rücken. Es geht einzig und alleine um den HSV und den Klassenerhalt. Nicht um persönliche Animositäten. Ich hoffe, Stefan Kuntz reflektiert das nochmal genau. Von einem erneuten Abstieg erholt sich der HSV nicht mehr so schnell.
Das wollte ich nur nochmal gesagt haben. Das ist meine felsenfeste Meinung, dass auf dem Trainerposten die Entscheidung fallen wird, ob der HSV absteigt oder nicht. Mark my words.
Peretz gehört ins Tor, dann funktioniert auch der Spielaufbau besser und schneller.
Mit diesem passiven System werde ich mich wohl nie anfreunden, auch wenn dabei einige Siege/Unentschieden herumkommen.
Ich habe mir das Elend live im Stadion angetan und bin erschüttert, wie leidenschaftslos und fahrig die Mannschaft heute aufgetreten ist.
Von Anfang an machte Hoffenheim klar, dass sie den Sieg mehr wollten. Kurz vor dem 0:1 wäre Königsdörffer auf und davon gewesen, doch der Schiri pfiff Stürmerfpul (ob es eines war, konnte ich nicht erkennen und vermutlich hätte Königsdörffer die Chance vergeben.
Das 1:0 war folgerichtig, Hoffenheim machte Druck und im Tiefschlaf der HSV-Abwehr konnte Prömel völligst unbedrängt die Führung erzielen. Muheim war völlig abgetaucht…
Beim 2:0 ging es auch zu schnell für die Abwehr. , wobei das auch toll kombiniert war von der TSG.
Nach der Pause wurde der HSV forscher, aber dann mit dem 3:0 war der Käse gegessen.
Heuer Fernandes strahlte heute keine Souveränität aus und brache seine Verteidiger mehrmals mit schwachen Zuspielen in Bedrängnis.
Torunarigha spielte wie zu Saisonbeginn, also unterirdisch.
Meffert sah man gar nicht, für mich waren lediglich Lokonga und Baldé ausreichend, der Rest noch darunter. Vieira hatte einige gute Aktionen am Ball aber die passenden Mitspieler fehlten, die er einsetzen konnte.
Philippe (ab Hälfte 2) spielte mit angezogener Handbremse und Königsdörffer war körperlich anwesend, mehr aber auch nicht
Aber Hauptsache, der Gästeblock hat sich selbst gefeiert, dabei hätte er nach Spielende die Mannschaft so was von auspfeifen müssen für ihre „Leistung „.
3 Fragen an Merlin Polzin:
Mefforts hat sich nach dem Spiel gefreut? Na das ist doch schön.🙂
Nun gehts wieder los mit dem üblichen Blödsinn. Magath oder sonstwer muss her und alles wird besser.
Sorry falls jemand meint nach 2 Siegen sind wir zu höherem berufen der hat null Plan vom Fussball.
Der Kader vom HSV ist unterer Bundesliga Durchschnitt. Daran kann kein Trainer der Welt etwas ändern.
Wir stehen in etwa da, was der Kader hergibt.
Wir punkten wenn an einem Tag alles zusammenkommt. Einen super Tag vom HSV und der Gegner braucht einen schlechten Tag mit individuellen Fehlern welche uns Tore ermöglicht.
Das ist die Realität.
Der Zauberer auf der Trainerbank muss mal seinen Stab schwingen und Herrn Königsdörffer rausnehmen, dem tut er mit dem Quasi-Stammplatz ja auch keinen Gefallen. Leider hat man ja aktuell keinen heilen Stürmer der mal 70. Minuten kicken kann. Systemwechsel? Ist in der Jugend gerade jemand am Start, den man mal reinwerfen könnte.
Ferner muss man den armen Vieira mal da aufstellen, wo er sich wohl fühlt, dann bringt er auch gleich mehr.
Oh, und man muss nicht auf’s 0:4 warten, um etwas offensiver zu wechseln…
Hoffe, Dirscherl ist fleißig am Scouten und man löst im Winter sein Sturmproblem und findet wenigstens für Muheim eine Alternative.
Bei der hier vorher stattgefundenen Lobhudelei auf Polzin
kann man als Einziges nur nachvollziehen, dass es
ein mannschaftliches Zusammengehörigkeitsgefühl gibt.Punkt.
Was anderes wurde ja auch gar nicht aufgeführt.
Aber DAS ist zu wenig.
Für mich ist er weiter nichts als der „würdige“ Nachfolger Walters.
Stur, unflexibel, von einer monotonen Selbstgefälligkeit, beratungs-
resistent (wobei ja noch die Frage ist, ob ihm überhaupt jemand
was sagt).
Mehrere Spiele vercoacht, aufstellungs- und auswechselmäßig,
unerfahren, unprofessionell.
Aus 14 Spielen gewinnt man doch eine gewisse Erkenntnis.
DAS behrrschen ALLE anderen Trainer der BL(sag ich mal).
Und die, die es nicht konnten,sind schon weg.
Einstellungsmäßig hat er nur geringe Einwirkung auf das Team.
Sonst wäre so eine Underperformance wie in Sinsheim unmöglich.
Die Mannschaft braucht Impulse von außen, weil es auch
innerhalb keine wirklichen Leader gibt (okay, so 1/4-Leader wie Rambo)
Wodurch sollte sich was ändern?
Wir sacken immer weiter ab !!
Guude bzw. Moin,
War im Stadion und habe schon beim Einspielen ein mulmiges Gefühl gehabt, was sich leider auch bestätigt habt. ABER: Das ist eben der Unterschied zwischen einem Champions-League/Euro-League-Aspirant und einem Aufsteiger – Punkt. Nüchtern betrachtet gibt es mit dem HSV mehrere Mannschaften, die das gleiche spielerische Niveau haben. Mit Remberg und Dompe werden wir gegen die Eintr8 auch wieder ein besseres Spiel sehen – ohne Königsdörffer…
Das Positive an der Niederlage ist, dass Uli nun sein alljährliches Gejammer um den tieferen Sinn seiner nicht gewürdigten Arbeit einstellen kann.
Wenn der HSV einmal zwei Spiele in Folge gewinnt, will Uli doch immer gleich seinen Arena-Blog löschen oder journalistisch abtreten.
Da dies ja nun nicht passiert, können seine schmerzgeilen unterwürfigen Fans im Blog beruhigt ins Bett gehen, sofern sie sich nicht anderweitig für kleines Geld mit einer Peitsche den Arsch versohlen lassen.
Gute Nacht Uli! mach bitte weiter!
Na, da sind ja wieder die superharten Kommentare und tummeln sich lustig rauf und runter. Der HSV ist m.M. mehr als im Soll. Man sollte sich vergegenwärtigen, dass dieser Verein sieben lange Jahre ein Zweitligist gewesen ist. Und so spielte er wohl auch in Hoffenheim. Ich habe glücklicherweise die erste Halbzeit nicht sehen können. So wie mir die Mannschaft gegen Bremen ein Rätsel war, so bin ich gestern nicht gerade überrascht. Dieses Team kann noch nicht stabil sein. Woher denn? Es sind noch große Wünsche zu erfüllen, nämlich HF als meinetwegen guten Ersatztorwart weiter zu beschäftigen, dann Muheim endlich vom Verteidigen zu entbinden und im Sturm RYK eine Pause zu gönnen. Der ist in einem so großen Tief, der kommt durch die sich wiederholenden Einsätze in der ersten Liga niemals raus. Ich habe bei ihm das Gefühl, was er auch macht, es ist falsch. Steht sogar einem vielversprechenden Torschuss eines Kollegen im Wege😁
Nein, wenn wir die wirklichen Verstärkungen wie Vuscovic und Sambi, Viera und die zwei anderen nicht hätten……wo wären wir wohl in der Tabelle. Leider ist dazu Omari wohl erst zur Rückrunde wieder dabei, eine schwere Schwächung auf rechts.
Also, so freue ich mich über die bereits gehamsterten 15 Punkte und hoffe auf einen Dreier noch dazu, dann erwarten wir etwas gelassener die Rückrunde. Die Trainerfrage ist doch keine, wenn man gesehen hat, wie Kuntz den Polzin nach dem Sieg gegen Wärda fast erdrückt hat. Und wer soll denn kommen. Magath? Bewahre, denn seine Zeit ist gewesen, so läuft das heute nicht mehr, von wegen Medizinball etc. Ich bin weiter optimistisch, dass wir die Liga halten, allerdings wird unser Team noch so manchen Bock schießen. Also das hinnehmen, analysieren und dann Mund abwischen.
Weiter geht’s gegen die Eintracht, das wird schwer genug, auch wenn es ein Heimspiel ist.
Dass die meisten Spieler gestern unter Normalform waren, kein Thema! Aber wo bitte bleibt die Kritik am Trainer. Um es mal vorsichtig auszudrücken, der Trainer agiert in fast jedem Spiel was Aufstellung, Auswechslungen, Taktik, Einstellung der Mannschaft betrifft zumindest unglücklich, wenn nicht inkompetent. Ich finde, dies muss von Scholle auch mal thematisiert werden. Nicht immer nur dieses „hier wächst etwas Großes“ Gesäusel, wenn die Mannschaft mal wieder glücklich kurz vor Ende einen Punkt holt.
Außerdem müsste mal aufgearbeitet werden, wer für den Verlust von Selke verantwortlich ist. Diese Truppe hat eindeutig ein Stürmerproblem. Königsdörffer kann nichts, konnte noch nie was und wird auch in Zukunft, da muss man kein Prophet sein, der Mannschaft nichts bringen. Sollte es so sein, dass Polzin von Anfang an mit diesem Chancentod als Spitze geplant hat, gehört er sofort freigestellt!
Ich sehe jetzt keine neuen Erkenntnisse durch dieses Spiel. Nach wie vor krasse individuelle Fehler in der Defensive. Vor allem Muheim und Vuskovic.
Bisher ist die Punkteausbeute in Ordnung und Hoffenheim ist zu stark.
Gegen Frankfurt kann ein versöhnlicher Abschluß gelingen, denn die Eintracht ist alles andere als stabil.
Das enttäuschende ist, dass das alles so vorhersehbar ist. Dieses Spiel hat Null Erkenntnisgewinn, weil alles schon bekannt war. Es sind immer die gleichen Punkte.
Das System ohne Dompé, Muheim als LV, die Spielanlage, usw.
Polzin will partout nichts ändern. Das ist dann in Ordnung, wenn es eine Entwicklung gibt. Bei uns entwickelt sich allerhöchstens gerade etwas rückwärts, sonst passiert eher immer das gleiche, mit immer den gleichen Problemen und Konsequenzen. Noch mal, und noch mal, und noch mal, wie ein Wahnsinniger mit einem Gedächtnis von einer Minute.
Was soll denn das?
Der HSV hat/hatte keinen Bundesliga Spieler beim Aufstieg im Kader. Omari mit seiner Verletzung tut im wahrsten Sinne des Wortes weh.
Das dieser Kader / diese Mannschaft wackelt und alles andere als stabil ist und sein kann, wird mein Vornamensvetter eh nie verstehen.
15 Punkte, absolut im Soll:
Auf der anderen Seite wird mir vom Verein und Umfeld sowie Presse zu viel weggelächelt. Auch der Trainer darf sich öffentlich mal zu Fehlern bekennen, das macht authentisch und wirkt ehrlich.
Im Leistungssport helfen keine Geschichten von der Blumenwiese.
Und genauso wichtig wie die Fans zuhause und zum pushen sind, quasi 12. Mann, erwarte ich aber auf der anderen Seite auch, wie in einer guten Ehe, dass Auftritte wie gestern auch entsprechend „honoriert“ werden.
Da ist durchaus ein gellendes Pfeifkonzert angebracht.
Aufgrund dieser Klatsch Wahrnehmung kommen dann am Ende auch diese verstörenden und unreflektierten Interviews von Polzin und Meffert zustande.
Bei allem Respekt für eure Arbeit, Scholle und Tom. Die Notengebung fängt bei Euch genauso schlampig an, wie die HSV Defensive heute agierte.
Da steht bei „Heuer“ und „Gosho“ – nichts und das ist nicht das erste Mal, dass eine Note fehlt.
Ich gehe mal von einer „fünf“ aus.
Nach der heutigen Partie kann man sich den Einschätzungen von Euch nur anschließen:
Das war nichts heute.
Noch ist man punktemäßig und tabellarisch so eben im Soll, aber es wird eine mühsame Hatz, zuhause immer wieder aufholen zu müssen, was man auswärts leichtfertig daher schenkt.
Bei dreien, die unter uns stehen, muss man in der Rückrunde auswärts antreten.
Nur Augsburg noch zuhause:
Bei denen steht wohl der Stürmer Tietz zum Verkauf – wäre er einer für uns?
Anscheinend sind wir doch nicht so gut wie ich dachte sondern es war nur der Heimeffekt und dass pushen der Fans.
Aber das wird nicht nochmal gegen Frankfurt reichen.
Wir werden uns zum Jahreswechsel nun doch leider auf einem der letzten drei Plätze wieder finden
Der HSV schafft es nicht, zwei gute Spiele nacheinenader zu gestalten. Auf ein gutes Spiel folgt stets ein grottenschlechtes. Warum ist das so??
Den ahnungslosen Betrachter beschleicht die Befürchtung, der von allen so gefürchtete HSV-esque, durch absolut NICHTS gerechtfertigte Hochmut zöge schon nach einem guten Spiel wieder ein. Man scheint darum zu betteln, wieder auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt zu werden.
Oder kann man die Anspannung, die gegen die grünen sichtbar war, gar nicht dauerhaft aufrechthalten?
Kommt der HSV nur über das Faustpfand Herzblut? Das ist ja durchaus vorhanden, kann man dem Trainerteam ja nicht absprechen. Das allein wird aber nicht reichen. Niemand kann dauerhaft die Kerze an beiden Seiten abfackeln und glauben, man kann das ewig durchhalten. Anschreien in der Kabine nutzt sich irgendwann ab.
Ich drücke unserem jungen Trainerteam alle Daumen, dass sie sich entwickeln und in angemessener Zeit taktische Konzepte für verschiedene Herausforderungen anbieten.
Und ich bin gespannt auf die Wintertransferperiode.
Wünsche Allen einen schönen dritten Advent!!
Hätte nicht gedacht das Vuskovic so schnell Konkurrenz um das Tor des Monats bekommt.
Schönes Hackentor von Terrier.
Ich hoffe, dass das Team und das Management mitbekommen haben, dass hunderte Hamburger das Stadion frühzeitig verlassen haben. Der Großteil vor der 80. Minute!
Moin zusammen, ja das war das erwartete Ergebnis gestern. Die Gründe liegen doch klar auf der Hand und deshalb ist auch niemand so richtig enttäuscht. Das ist der neue HSV und die neue Ehrfurcht vor Liga 1. Aber warum ist das so? Warum ist da niemand sauer?
Der Trainer zieht oft die emotionale Karte, aber diese zieht halt auswärts nicht. Erschreckend ist, das wieder über 10 km weniger gelaufen wurde, als der Gegner. Das hat bei mir was mit Einstellung zu tun und wer mehr rennt, da ist auch die Wahrscheinlichkeit höher das man gewinnt. Darf man da nicht eine bessere Einstellung verlangen?
Der 11 m war sinnbildlich für den HSV gestern und die ganze Saison auswärts. Ohne ein paar mehr Auswärtspunkte wird der HSV definitiv absteigen. Ich finde es auch verkehrt zu sagen, das der HSV im Soll ist. Zufriedenheit darf sich gerne so ab 35 Punkten einstellen, vorher bleibe ich da skeptisch.
Fazit 2025 für den HSV in Liga 1: Von 7 Spielen auswärts 2025, 2,5 vernünftig gespielt und 2 Punkte geholt. 2026 kommen ergo noch 10 Auswärtsspiele dazu. Das ist definitiv zu wenig, was diese Bilanz angeht. Augsburg, Mainz, Pauli, Heidenheim, HSV unter diesen Teams werden die Absteiger ausgemacht. Der HSV hat es verpasst sich eine bessere Ausgangslage zu verschaffen und das war definitiv möglich. Leider mit einem Zauberlehrling auf der Bank nicht umzusetzen. Das zeigt diese Statistik ganz klar.
Bei Frankfurt werden am kommenden Samstag fünf bis sieben (Stamm-)Spieler fehlen:
Burkhard (Nationalspieler, Verletzt)
Theate (Nationalspieler, Gelbsperre)
Shkiri (Afrika-Cup)
Chaibi (Afrika-Cup)
Batshuayi (Verletzt)
Koch (Verletzt ausgewechselt)
Larsson (Verletzt)
Dazu Wahi formschwach und quasi aussortiert.
Es spielt Knauff als Mittelstürmer, die Innenverteidiger heißen vermutlich Collins und Amenda. Der aussortierte Dahoud spielt regelmäßig, Uzun ist nach Verletzung noch nicht wieder in Form. Die Mannschaft wirkt durch CL plattgespielt.
Einfacher als am Samstag wird es gegen die Eintracht so schnell nicht mehr werden.
Mit Leistungen wie gestern tippe ich dennoch auf ein 1:2.
Links offensiv mit dem Dompé Zustand gefällt mir nicht. Eine Leihe von Duranville vom BVB fände ich charmant 😉
Für mich war Hoffenheim leider die deutlich bessere Mannschaft mit oder vor allem durch einen sehr guten Trainer. Wir hatten da keine Chance.
Aber was Heiko sagt, stimmt. Man darf schon Einstellung erwarten!
Wie ich vor dem Spiel schrieb, ich hatte gehofft durch die endlich erfolgte Startelfaufstellung von Meffert gewinnen wir locker!
Moin. Ich hatte es gestern schon im Vorblog geschrieben. Hoffenheim war klar, strukturiert und eingespielt. Da wusste jeder wohin er zu laufen oder zu stehen hat. Das sah teilweise überheblich aus, war aber absolut souverän. Unser HSV dagegen behäbig und teils lustlos. Dazu kam noch das absolute Unvermögen im Angriff und Fehler in der Abwehr. Eigentlich müsste man mit dieser Wand aus ca. 15000 Fans zu Höchstleistung auflaufen. Aktuell bin ich ratlos und enttäuscht. Man kann nur hoffen, dass aus Fehlern gelernt wird und vor allem im Angriff in der Winterpause sinnvoll nachlegt.
Gestern…Anschauungsunterricht, WO wir stehen !
Betandsaufnahme MIT dem jetzigen Polzin-Stremel:
ES LÄUFT NICHT.
Insgesamt zu defensiv. Zu Hause bisschen auf Fan-Hype.
Das geht ja nicht automatisch so weiter mit Sieg in min 97.
Einzige Möglichkeit:
Umstellung auf 4-2-3-1 mit klarem Leistungsprinzip.
Und der besten Elf.
Macht Polzin nicht.
Entlassen wird er nicht.
Urs Fischer sowieso weg.
Fazit:…EINDEUTIGER Abstiegskandidat.
Was jetzt negativ nur noch fehlt…..
DASS St.Pipi Und Heidenkirchen PERFORMEN:
Dann reichts nicht mal mehr zur Relegation
Es ist sehr bedenklich, wenn sich Spieler oder Offizielle nach Niederlagen hinstellen und Dinge Einfordern die für Aufsteiger Basics sein sollten. Fehlende Energie, Laufbereitschaft (der Gegner ist 11 Kilometer mehr gelaufen), Einsatzbereitschaft.
Merlin sprich dann von Dingen, die für unser Spiel nicht verhandelbar sind……
Wir reden hier über Profisportlern!
Ich denke das ich unverdächtig bin die Sache zu verharmlosen. Und es stimmt das es nur noch 4 Punkte auf Pauli sind. Allerdings haben wir mit unserem Nichtsturm sogar mehr Tore geschossen als der Stadtteil-Verein und was wurde hier im Blog die kluge Einkaufspolitik von Pauli nach dem ersten Derby gelobt. Auch liegen wir nur 1 Punkt hinter Köln!!!! Und denen wird von überall her eine grandiose Hinserie bescheinigt. Ja das Hoffespiel war gruselig. Aber die sind auch so ein bisschen die Mannschaft der Stunde. Wenn jetzt im Winter noch ein Stürmer kommt der vielleicht nur halb so gut anläuft wie Ransi und mehr im Tank hat als 10 Minuten oder sich was zerrt wenn der Wind weht ist mir nicht Bange.