Zum ersten Mal seit sieben Jahren erlebten die Fans im Volksparkstadion wieder Bundesliga-Fußball – und gleich kam es zum brisanten Stadtderby gegen den FC St. Pauli. Doch aus HSV-Sicht endete der Abend in einem herben Dämpfer: 0:2, verloren, entzaubert. Während die Kiezkicker ausgelassen feierten, schlichen die HSV-Profis mit hängenden Köpfen vom Platz. Dabei begann der HSV aggressiv und mit viel Willen, getragen von der elektrisierenden Atmosphäre der 57.000 Zuschauer. Doch nach wenigen Minuten war zu spüren, dass es an spielerischer Linie mangelte. Der Ball lief nur selten kontrolliert nach vorne, gefährliche Offensivaktionen blieben Mangelware. der HSV zeugte in diesem Spiel leider das auf, was alles fehlt. Und das ist (zu) viel.
