Moin zusammen,
der HSV hat den ersten Abgang zu verkünden. Ransford Yeboah Königsdörffer wird sich nach seinem Vertragsende dem FSV Mainz 05 anschließen Königsdörffer kam 2022 für 1,4 Millionen Euro aus Dresden zum HSV und absolvierte insgesamt 138 Partien im Dress der Raute. Dabei erzielte Königsdörffer 33 Tore und legte 9 weitere auf. Vor allem in der Aufstiegssaison war Königsdörffer mit 14 Treffern maßgeblich daran beteiligt, dass der HSV wieder zurück in die Bundesliga kehrte. In der ersten Bundesliga-Saison spielte Königsdörffer 33 Spiele und konnte 5 Tore erzielen. Im vergangenen Sommer war der Stürmer ja bereits auf dem Absprung nach Nizza. Da man dort aufgrund eines vorherigen Vorfalls aber Sorge um das Knie hatte, platzte der Deal, der dem HSV damals 7 Millionen Euro eingebracht hätte. Nun geht Königsdörffer also zu einem Bundesliga-Konkurrenten, bei dem er durchaus die Chance hat, in nächster Zeit international zu spielen. Mainz war ja bereits diese Saison in der Conference League unterwegs. In dieser Saison verpasste man das internationale Geschäft, da man in der Hinrunde nicht performte. Mainz hat aber nach wie vor einen guten Kader und potenzielle Abgänge mit Sano und Amiri, die nochmal ordentlich Geld in die Kassen spielen würden. Da sind wir mal gespannt, was daraus wird.
Königsdörffer wäre gut für den Kader gewesen
Der HSV selber verliert m. M. n. einen Flügelspieler, der in der nächsten Saison durchaus noch seine Einsatzzeiten hätte bekommen können. Als Mittelstürmer konnte sich Königsdörffer nicht durchsetzen, er war aber auch nie dieser Mittelstürmer, den er spielen musste. So richtig blühte Königsdörffer erst wieder auf, als er neben Glatzel agierte und eben nicht mehr der klare einzige Mittelstürmer war. Er ist eben ein Flügel und genau für diese Position hätte man ihn m. M. n. gebrauchen können. Als Stürmer wird man meistens rein an den Toren gemessen und das ist auch eine valide Argumentationsgrundlage. Königsdörffers Qualitäten liegen aber eher im Chancen erarbeiten als im Chancen verwerten als Stürmer. Und das zeigte sich auch in der Phase, als Königsdörffer als alleinige Spitze spielte. Ich sage nach wie vor, dass Königsdörffer viel arbeitet und viel für die Mannschaft tut, aber das war eben nicht das, was es als Mittelstürmer braucht. Da muss man halt Tore erzielen und das gelang Königsdörffer lange Zeit nicht so gut. Je nachdem, wie das System nächstes Jahr ausgelegt ist, hätte ich mir Königsdörffer auf der rechten Seite gut vorstellen können. Denn er ist schnell, robust und hat für einen Flügel einen soliden Abschluss. Ob es dann für die Stammposition gereicht hätte, ist eine andere Frage, aber mindestens als Ersatz hätte ich ihn gerne weiterhin im Kader gesehen.
Ein Abschied war schon länger wahrschenlich
Es deutete sich ja schon länger an, dass Königsdörffer erwägt, nach dem Vertragsende zu wechseln. Es gab immer wieder Berichte über einen möglichen Abschied und auch der geplatzte Wechsel im Sommer zeigte, dass Königsdörffer nicht abgeneigt war, den HSV zu verlassen. Da kann man dann den Verantwortlichen auch keinen Vorwurf machen. Ich finde es gut, dass man Königsdörffer dann auch gehen lässt, anstatt ihm alles hinterherzuwerfen, denn sicher konnte man ihm einen Stammplatz wahrscheinlich nicht garantieren und so ist es am Ende für beide Seiten wohl besser. Schade ist nur, dass man für Königsdörffer keine Ablöse bekommt. Immerhin hat dieser einen Marktwert von 4 Millionen Euro.
Nun wird Königsdörffer wohl in einer Doppelspitze neben Tietz bei Mainz agieren und ich kann mir gut vorstellen, dass das ganze System gut zu ihm passt. Wir wünschen natürlich alles Gute für die Zukunft!
Tom


Schade daran ist wirklich nur die €0 Ablöse.
In aller gebotenen Kürze zu Randfurz-Königscobra:
Ich habe ihn live erlebt, beim DFB Pokal Auftritt in Bayreuth (Gruß geht raus an Alex 🎩). Mein geschultes Auge erkannte – nicht nur wegen seiner zwei Treffer – der Junge kann kicken. Seinem großen Durchbruch standen in der Folge jedoch hauptsächlich zwei Faktoren im Weg:
1. Trainer-Lehrling Perle Molzin hat ihn – nach seiner Amtsübernahme von Oberprolet Tim Waltersen – in seinem Quatschsystem falsch eingesetzt, oft als alleinige Spitze.
2. Er verfügt über keinerlei intrinsische Motivation, sich zu verbessern. Ein Phänomen welches in den aktuellen Spielergenerationen leider viel zu häufig zu bemerken ist.
Ich drücke dem Burschen die Daumen, dass ein anerkannter Trainerfuchs wie Urs Fischer ihm die Hammelbeine langzieht und er nochmal durchstartet. ☝🏼
Kommt schon undankbar rüber. Aber gut…
Oh man, wie doof kann man sein? Seine Abschiedsworte beinhalten kein einziges Wort an die Fans. Und dann die angekündigte Wunschvorstellung im Ausland spielen zu wollen. Und dann wegen ein paar Kröten mehr ausgerechnet nach Mainz zu wechseln, ist beinahe peinlich.
Viel Glück und Gesundheit seien ihm gewünscht, aber Mainz ist ein unangenehmer Konkurrent, der einen weiteren unsympathischen Spieler dazugewonnen hat.
Guter Transfer für den HSV .
Der Club muss den nächsten Schritt gehen, dabei hat Königsdörffer keine Rolle zu spielen!
Alles richtig gemacht HSV 👍
Sachlich nüchtern betrachtet gibt der HSV – betrachtet man nur die Scorer von Vuskovic, Vieira (falls er geht) und Königsdörffer – den Klassenerhalt ab.
Natürlich findet man auf dem Markt einen Spieler, der besser als Königsdörffer ist. Der HSV muss das aber auch bezahlen können und wollen. Und er muss auf ganz schön vielen Positionen nachbessern.
Dass es nicht billig wird, erkennt man daran, dass ein etablierter Bundesligist und Europapokal-Aspirant einem Spieler wie Königsdörffer offenbar ein sehr lukratives Angebot gemacht hat.
Wenn es schlecht läuft, hat der HSV in der kommenden Saison einen schwächeren Kader als bisher.
Es wird wieder ein Ritt auf der Rasierklinge. Der Fahrstuhl droht, wenn sich die wirtschaftlichen Möglichkeiten (Kaderbudget) nicht deutlich verbessern. Der „smarte Claus“ alleine wird es mit seinen Mitteln nicht leicht haben.
Vielleicht hat Frau Krüger eine kreative Lösung aus München mitgebracht. Die kann ihn bei ihren Ideen ja ins „c(laus)c(osta)“ setzen.
Och verliert….ich glaube der Verlust ist zu verschmerzen 😁
Nur leider ohne Kohle aber dann ist das so.
Er nervte mich mehr als dass er mir Freude bereitete
Verlieren ? Nicht wirklich. Ist doch ok, hat woanders einen besseren Vertrag. So ist das eben. Das ist das Geschäft. Ich mochte ihn und wünsche ihm viel Erfolg .
Mach et jood-Rasi 😎
Schöö und tüss… War nett…
Merle:“Claus, ich brauch‘ einen neuen Anläufer!“
Nur wir bezahlen den „Marktwert“, abgegeben wird zum Nulltarif… best case Szenario
Ist nicht „der Hellste“ 😉 Er wollte ja schon im letzten Sommer weg. Mal sehen wen Urs Ihm an die Seite stellt. Im erfolgreichen Duo traue ich Ihm 10 Hütten zu.
Jetzt kann Poulsen endlich seinen Stammplatz haben 🤣🤣🤣🤣
Treffender Kommentar zum Königsdörffer-Wechsel meiner Ansicht nach:
https://www.kicker.de/was-der-koenigsdoerffer-abschied-ueber-den-hsv-aussagt-1221360/artikel
Ich sehe die Personalie Königsdorfer positiv.
Will der HSV den nächsten (wenigstens kleinen) Schritt machen, braucht es einen Stürmer, der mehr als 5 Tore schießt.
Von daher ist jetzt ein Platz frei, der mit höherer Qualität geschlossen werden muss.
Endlich, leider 2 Jahre zu spät. Ich weine ihm keine Träne nach, zu oft hat er mich mit seinem Rumgestolper zur Weißglut gebracht. Jetzt noch schnell Mikelbrencis zu Schalke transferieren und wir bleiben auch nach der nächsten Saison erstklassig.
6 Torbeteiligungen und Durchschnittsnote 4,42. Es sollte nicht schwer werden, was Besseres ohne Knorpelprobleme zu finden. Und da Costa sagte, das diese Entwicklung erwartbar war, wird er ja bestens vorbereitet sein.
Schwerer wiegen die wahrscheinlichen Abgänge von Vieira und Vuskovic.
Was einen bei dem Transfer zur Weißglut treiben kann, ist, dass er, trotz seiner seinerzeitiger Wechselabsichten , jedes Spiel als MS gespielt hat, obwohl er gemäß des Blogautors ja ein Flügelspieler ist…dank Doofys genialer Anlauftaktik wurde er also falsch eingesetzt und spielte dennoch (fast) jedes Spiel…und dennoch macht er jetzt den Adler…komischer Vogel, der Knorpelfisch
Viele User hier schätzen Urs Fischer als guten, erfolgreichen Trainer – völlig zurecht.
Nun holt ausgerechnet Mainz 05 mit Trainer Fischer unseren Ransford Königsdörffer.
Diesem wird andererseits hier von vielen jegliches Bundesliganiveau abgesprochen.
Ich bin gespannt wie sich Ransi in Mainz weiterentwickelt und ob er hier einigen die lange Nase zeigen wird.
Wir müssen anerkennen, dass Mainz ganz klar sportlich, finanziell und strukturell eine deutlich bessere Option zur Weiterentwicklung bietet als der HSV.
Ärgerlich ist nur für uns, dass es keine Ablöse gibt, aber sein wegfallendes Gehaltsvolumen gibt dann einem Nachfolger Raum.
Und RYK wollte uns ja sowieso bereits letzten Sommer verlassen.
Nur 6 Tore in 36 Pflichtspielen eines Stürmers hinterlassen zumindest auf dem Papier keine echte Lücke.