Moin zusammen,
das Spiel von gestern wird noch immer kontrovers diskutiert. Immer mehr Leute äußern sich und es ergibt sich das klare Bild, dass vor allem das zweite Tor hätte abgepfiffen werden müssen. Hier wird immer der Vergleich mit dem Spiel in Köln gezogen, den finde ich aber ehrlicherweise nicht ganz so passend, denn das sind am Ende zwei verschiedene Schiedsrichter mit verschiedenen Linien und der Schiedsrichter gestern hat die Intensität anders bewertet als der Schiri in Köln. Das liefert meiner Meinung nach aber keine Grundlage, das Ding da abzupfeifen. Vor allem, weil es ein Kopftreffer ist und man dann eh abpfeifen muss. So wird mir das auf jeden Fall immer erklärt. Schlimmer fand ich aber, dass im Vorhinein der Flankengeber überhaupt die Flanke schlagen durfte. Sofern ich das richtig in Erinnerung habe, nimmt dieser den Ball klar mit der Hand bzw. dem Arm an. Ohne diese Aktion wäre der Ball im Toraus gelandet. Aber da das nicht zur unmittelbaren Torerzielung gehört, wird es sich nicht angeschaut. Da gibt es auf jeden Fall Potenzial nach oben, was den Videoschiri angeht. Ich bin ja eh immer ein Fan von der Zeit ohne VAR gewesen. Denn ich sehe das so: Fehler sind menschlich, das passiert. Die Diskussion hätte es auch ohne VAR gegeben, aber sie ließe sich schlüssiger erklären als das, was da gestern passiert ist. Wenn der Schiri das in der Situation nicht sieht, okay, aber der Video-Schiri muss das überstimmen. Zumindest ist das meine Meinung. Denn selbst ich, der eigentlich immer die Fehler im Spiel und nicht beim Schiri sucht, finde es leicht skandalös, dass das Ding zählt.
Der Schiri war schlecht, darf aber kein komplettes Alibi sein
Aber gut, wir müssen das akzeptieren, und ich bin eher der Typ, der dann gerne die Dinge anspricht, die der HSV von selbst verbessern kann. Und da gab es gestern wieder ein paar. Denn der HSV hat sicherlich auch durch Hilfe des Schiris Nachteile gehabt, man hat aber Fehler gemacht, die man in Zukunft abstellen muss. Zum einen die Passivität in der ersten Halbzeit. Kompaktstehen ist gut, aber wenn man trotz kompakter Defensive immer wieder den gegnerischen 8er vor der 5er-Kette freistehen lässt, ist da was falschgelaufen. Ähnlich wie der Ball, der zum Elfmeter führt. Der darf da einfach nicht so gespielt werden. Da muss man früher zupacken, den Pass unterbinden oder notfalls den Gegner auch mal foulen. Das hat der HSV in vielen Spielen in diesem Jahr gut gemacht. Gestern gelang das weniger. Das kann mal passieren, darf aber eben nicht zur Gewohnheit werden. Der zweite Fehler, der meiner Meinung nach am Ende das Spiel kostet, ist, dass beim HSV Spieler, die gelb-rot gefährdet sind, zu lange auf dem Platz bleiben. Gestern war es Elfaldi, der nach 35 Minuten mit Pech schon runtergeht, gegen Stuttgart war es Roessing-Lelesiit und in Köln wurde auch Vieira in der Halbzeit gesagt, dass er sich nichts mehr erlauben darf. Beide gelben Karten sind vielleicht nicht unbedingt gelbe Karten, aber man provoziert es teilweise und riskiert damit, dass man einen Mann weniger ist. Gegen Stuttgart hätte es eine weitere Rangelei oder ein normales Foul im Zentrum zu gelb-rot geführt, in Köln würde man eventuell die gelb-rote Karte von Vieira nachvollziehen können, wenn Pherai nicht 2 Minuten vorher runter gemusst hätte.
Der HSV muss in Zukunft solche Spieler früher vom Platz nehmen, dafür ist die Intensität gegen den Ball einfach zu hoch. Und gestern, in einem Spiel, in dem man in der zweiten Halbzeit erwartbar ähnlich viel gegen den Ball arbeitet wie in Halbzeit 1, ist das Risiko meiner Meinung nach zu hoch, um Elfadli in Halbzeit 2 auf den Rasen zu schicken. Torunarigha ist in letzter Zeit auch gut drauf, und in diesem Spiel hätte Torunarigha Elfaldi adäquat ersetzen können, da der HSV eben viel mehr gegen den Ball arbeitete und Elfadlis Aufbauqualitäten nicht wirklich zur Geltung kamen. Ich möchte hier einmal anmerken, dass die Junges auf dem Platz vor allem nach der gelb-roten Karte alles gegeben haben und sich mit voller Intensität gewehrt haben. Das muss auch weiterhin so bleiben, das gefällt mir. Man hat wenig Spiele, in denen das Spiel schon frühzeitig beendet ist. Bis auf das Spiel in München und in Hoffenheim schaffte man es weitestgehend jedes Spiel offen zu halten. Und das ist vor allem für den Zusammenhalt des Teams eine wichtige Sache, denn auch wenn es gestern nicht gelang: Der HSV kann vor allem zu Hause immer zuschlagen. Und das ist ein wichtiges Detail, welches vor allem zum Ende der Saison noch wichtig werden kann.
Fazit
Der HSV hat gestern durch ein irreguläres Tor verloren, die Schiedsrichterleistung darf aber kein Alibi sein, mit dem man alles in diesem Spiel gutredet. Man muss die Fehler vor dem 1:1 und in den ersten 35 Minuten analysieren und daraus Schlüsse ziehen. Diese muss man dann am Dienstag positiv umsetzen. Es bringt jetzt nichts, sich noch über das Spiel oder den Schiedsrichter aufzuregen. Aufgrund der englischen Woche heißt es jetzt: Mund abwischen und voller Fokus Richtung Dienstag. Denn auch wenn der Gegner mit Leverkusen ziemlich groß klingt, muss der HSV alles raushauen und auch am Dienstag versuchen, die 3 Punkte zu holen. Das, das ist das einzige, um das es geht.
Info
Nachdem am heutigen Sonntag ein Bericht der BILD-Zeitung veröffentlicht wurde, indem HSV-Mitarbeiterinnen Stefan Kuntz sexuelle Belästigung vorwerfen, hat dieser sich dazu geäußert und weist die Vorwürfe zurück. Er hat eine Anwaltskanzlei eingeschaltet, um dagegen vorzugehen. Weitere Informationen sind aktuell nicht bekannt. Aus diesem Grund beziehen wir dazu keine Stellung. Sollte es nähere Information geben, werden wir nochmal auf das Thema eingehen


Was ich etwas merkwürdig finde ist das du KEIN Wort über die Kuntz Geschichte verlierst.
Bei allem Respekt:
Aber als HSV Blogger darüber hinweg zugehen ist schon ein starkes Stück.
Ich glaube, der HSV täte gut daran, ganz schnell einen Vorstandsvorsitzenden zu installieren. Damit der öffentliche Fokus in der Causa Kuntz in weite Ferne rückt. Bloß nicht bis zum Sommer warten.
Es wäre für alle Beteiligten das Beste. Und bevor ich an den Pranger gestellt werde. Ich meine tatsächlich ALLE Beteiligten!
Was nach dem Remis gegen die Eintracht am 20.12 letzten Jahres wirklich noch so weihnachtlich und hoffnungserweckend auch auf ein gutes Jahr 2026 für den HSV aussah, scheint sich innerhalb von nicht einmal zwei Wochen so gut wie ins Gegenteil zu verkehren.
Das Team und ihr Trainer knüpfen nahtlos an die bisher unzureichenden Auswärtsvorstellungen an, die Rote-Karten-Flut nimmt kein Ende und jetzt „der Fall Stefan Kuntz“, der unabhängig vom Ausgang sportlich wohl kaum an allen, die mit dem HSV-Profifußball zu tun haben vorbei gehen wird und auch den Verein erschüttert.
Jetzt rächt sich, dass man auch in der ersten Liga keinen VV installiert hat, der AR ohne sportliche Kompetenz besetzt ist und der e.V. von einem Ex- (oder immer noch-)Ultra geführt wird.
Da kann Herr Huwer tausend mal behaupten, „das Gesicht des HSV“ sind alle, die damit zu tun haben und seine was weiß ich für zigtausend Mitglieder.
In der Bundesliga braucht es einfach jemanden, der viel auf seine breiten Schultern lädt und allein durch seine Präsenz viel ablenkendes von Team und Trainer abhält.
Costa ist und war nie ein Frontmann, genauso wenig wie Huwer.
Auf den jungen Trainer Polzin kommt wohl noch mehr zu und die nun fehlende Expertise von Stefan Kuntz wird dem Team noch teuer zu stehen bekommen.
Herr Papenfuß geht wahrscheinlich nicht nur mir mit seiner ewigen, „da haben wir keinen Druck und werden in Ruhe entscheiden“ Haltung gewaltig auf den Senkel.
Im Grunde genommen brauchst du ähnlich wie einen treffsicheren Stürmer auch in der Transferperiode schon einen neuen Sportvorstand und der VV ist schon lange überfällig.
So richtig es war, das Arbeitsverhältnis mit Stefan Kuntz zu beenden, so falsch ist es, im Glauben zu sein, mit der aktuellen Konstellation könne man so weiter machen.
So viel ich von Polzin und seinen Assistenten halte, aber ohne den Erfahrungsschatz von Stefan Kuntz, so schwierig wird es für sie sein, dass Team, das sich auswärts einfach zu schwach und mutlos präsentiert, zum Klassenerhalt zu führen.
Eins vorweg. Mir ist bewusst, dass der HSV zumindest in der 1. Halbzeit Grotten schlecht gespielt und auch zurecht verloren hat.
Aber:
Ich sehe es wie Manuel Gräfe. Vielleicht gibt es einen leichten Kontakt im 16‘er und der Stürmer nimmt es dankend an, weil er sieht, dass er nicht mehr zum Ball kommt. Den Elfer kann man dann geben, muss man aber nicht, da der Kontakt nur minimal war. Herr Gräfe ist der Meinung, das solche Elfer grundsätzlich nicht gegeben werden sollten, da sie den Gefoulten tatsächlich nicht daran hindern weiterzuspielen. (Nicht jede Berührung ist zwangsläufig ein Foul und somit oft auch kein Elfer). So sehe ich das auch.
Beim 2. Tor ist der Ellenbogen definitiv im Gesicht. Muss der Schiri nicht sehen. Aber wenn er es nicht sieht ist es eine klare Fehleinschätzung und der VAR hätte eingreifen müssen. Das richtige Ergebnis wäre hier: kein Tor und gelbe Karte.
Sicher hat der HSV in der ersten Halbzeit unterirdisch gespielt und auch aufgrund der Nichtauswechselung Elfadlis nicht zu Unrecht verloren.
Allerdings gibt es häufig Spiele in denen die schlechtere Mannschaft einen Punkt, oder sogar 3 Punkte „unverdient“ mitnimmt.
Samstag hätte so ein Spiel sein können. Leider nicht mit diesem schlechten Schiri und den, wie so oft und unerklärlicherweise, nicht einschreitenden VAR.
Beschuldigungen wegen sexueller Übergriffe sind von höchster Schwere. Sie betreffen die Würde der Opfer, aber auch die Existenz des Beschuldigten. Wenn solche Vorwürfe jedoch anonym erhoben werden, verlassen wir den Boden des Rechtsstaats und der Fairness.
Eine anonyme Beschuldigung im digitalen Zeitalter wirkt wie ein vorzeitiges Urteil. Der Beschuldigte wird öffentlich stigmatisiert, verliert wie in der Causa Kuntz seinen Job, ohne die Chance zu haben, den Vorwürfen konkret zu begegnen. Wer seinen Namen nicht nennt, entzieht sich der Verantwortung für die Wahrheit seiner Aussage.
Jede Falschbehauptung oder jeder missbräuchlich genutzte anonyme Vorwurf schadet jenen Menschen, die tatsächlich Gewalt erfahren haben. Wenn Anonymität als Waffe für Rufmord genutzt wird, sinkt in der Gesellschaft die Glaubwürdigkeit gegenüber echten Betroffenen, die mutig mit ihrem Namen für die Wahrheit einstehen.
Unser Rechtssystem basiert auf dem Prinzip: Im Zweifel für den Angeklagten und dem Recht, seinem Ankläger ins Gesicht zu sehen! Anonyme Vorwürfe entziehen sich jeder Beweislast und Prüfung. Sie fördern eine Kultur des Denunziantentums, die nicht auf Aufklärung, sondern auf Vernichtung abzielt.
Schutz für Opfer muss oberste Priorität haben. Doch Schutz darf nicht durch die Hintertür der Anonymität zur Waffe für Diffamierung werden. Gerechtigkeit braucht Licht, Transparenz und die Bereitschaft, für die Wahrheit einzustehen.
Deshalb: Nach der öffentlichen Vernichtung von Stefan Kuntz hat die Öffentlichkeit ein Recht, von den BEWEISEN zu erfahren!
Zum Tor (2:1): Der Schiri bewertet es im Spiel als regulär, okay. Der VAR sieht es nicht, bitter. Aber nach dem Spiel inklusive Videostudium immer noch auf dem Standpunkt zu bleiben, dass der Treffer regulär sei, ist grenzenlos dumm.
Zum Spiel: Der HSV wird auch zukünftig Platzverweise erhalten. Der Grund dafür liegt in Verlagerung des Spiels weit in unsere Hälfte. Wir lassen den Gegner bis 35m vor unser Tor kommen und müssen dann sehr physisch werden, um Unheil abzuwenden. Es ist reine Mathematik, dass ein Platzverweis bald wieder passieren wird.
Polzin: Er ärgert sich zurecht über den Schiri. Aber warum blicken die Medien über seine Fehlentscheidungen hinweg?
Klasse Blog. Man fühlt sich rundum informiert. 🤣
Wir haben wirklich über weite Strecken schlecht gespielt. Uns fehlen seit Jahren immer noch wichtige Spieler und Polzin macht auch Fehler.
Soweit alles bekannt und wird uns warscheinlich noch lange so begleiten.
Aber richtig Puls bekomme ich wie wir regelmßig von den „unparteiischen“ und dem VAR behandelt werden. Ich glaube nicht an Zufall, sonst würde zb Bayern München sicherlich nicht so locker damit nachträglich umgehen wie der HSV.
Keine Ahnung welche Motive der DFB hat den HSV mit Sicherheit nicht zu bevorteilen, aber die Häufigkeit nur mit Pech oder was auch immer zu erklären teile ich nicht.
Scheinbar ist es lieber gesehen wenn wir in der zweiten Liga spielen, damit auch dort mit uns als Traditionsverein mit vollem Stadion die Liga attraktiv für TV und Werbung wird und damit der DFB auch hier verdient.
Vieleicht liege ich falsch, aber können Schiedsrichter und VAR tatsächlich so schlecht sein???
Ich glaube nicht!!!!
Es handelt sich bei den Vorwürfen gegen Kuntz, dessen Wirken als Vorstand ich nie besonders geschätzt, ja zeitweise nicht einmal wahrgenommen habe, um vollkommen unbelegte Behauptungen ohne jegliche Beweise.
Es sind anonyme Aussagen, die für Kuntz bereits jetzt verheerende Folgen haben: Er hat seinen Job verloren – und das mit einer Begründung („familiäre Gründe“), die offenbar nicht der Wahrheit entsprach.
Hier stellt sich für mich eine zentrale Frage: Warum haben Aufsichtsrat und Vorstand des HSV gelogen, als der Vertrag aufgehoben wurde? Wenn sie Informationen besitzen, die sowohl strafrechtliche als auch gesellschaftliche Relevanz haben, wären sie dann nicht verpflichtet gewesen und sind es noch, transparent damit umzugehen?
Stattdessen wurden „familiäre Gründe“ vorgeschoben. Doch wer lügt, weckt den Verdacht, etwas verbergen zu wollen. Das Einzige, was wir derzeit gesichert wissen, ist, dass die Vereinsführung nicht die Wahrheit gesagt hat.
Die Vorwürfe selbst sind anonym und in ihrer Formulierung äußerst vage. Es ist die Rede davon, dass sich irgendwelche Frauen durch Worte „möglicherweise zu etwas gedrängt gefühlt“ hätten. Es gibt aldo nicht einmal eine klare Schilderung einer konkreten Aufforderung zu sexuellen Handlungen, sondern lediglich subjektive Empfindungen. Das reicht bei weitem nicht aus, um die Existenz eines Menschen zu vernichten!
Falls es Beweise für Straftaten gäbe, wäre dies ein Fall für die Staatsanwaltschaft und nicht für eine private Anwaltskanzlei! Dass der HSV hier auf Privatermittler setzt, anstatt die Behörden einzuschalten, ist der vollkommen falsche Weg.
Ob an den Vorwürfen etwas dran ist, wissen wir nicht. Wir wissen aber, dass Stefan Kuntz bereits einen hohen Preis zahlt, weil der Aufsichtsrat gelogen und die Untersuchung dilettantisch geführt hat.
Es geht hier um eine Existenzvernichtung ohne Belege. Die Verantwortlichen beim HSV, die an dieser Kommunikation beteiligt waren, müssten eigentlich sofort zurücktreten. Sie sind in der Pflicht offenzulegen: Was wussten sie wann – und warum wurde die Öffentlichkeit getäuscht?
Dieser Fall illustriert erneut eine problematische Seite der MeToo-Debatte: Sobald ein Vorwurf im Raum steht, ist der Betroffene stigmatisiert. Solche Schlagzeilen bleiben haften, Korrekturen im Nachgang werden kaum noch wahrgenommen. Sollten sich die Vorwürfe als falsch herausstellen, stünden enorme Schadensersatzforderungen im Raum. Mein Kriterium ist klar: Belege, Beweise, Fakten!
Unser Rechtssystem basiert auf der Unschuldsvermutung. Wenn es Beweise gäbe, warum wurden sie dann nicht vorgelegt? Warum sticht man nur anonyme Behauptungen an die Medien durch, aber keine Fakten?
Was mit Kuntz passiert, wird sich zeigen. Vielleicht hat er sich etwas zuschulden kommen lassen, vielleicht nicht. Für die Aufsichtsrat-Darsteller des HSV hingegen kann es nach dieser infamen Lügengeschichte nur eine Konsequenz geben: den geschlossenen Rücktritt!
Papenfuss, völlig ahnungslos vom Profifußball. Meint er tatsächlich man konne sich mit einem Kasper wie Costa bis zum Ende der Saison durchwurschteln. Der HSV ist doch überhaupt nicht in der Lage auf den DFB Druck zu machen. Warum? Weil er keine Persönlichkeiten in der Führungsriege hat. Papenfuss wie gesagt, dazu diese Luftnummer Costa.
Nein, mich grauts. Was hat dieser an sich großartige Klub seit schon mittlerweile allzulanger Zeit nur Selbstdarsteller als Kasper.
Mindestens so hanebüchen wie der nicht geahndete Ellenbogen-Check war die Schwalbe, die zum Elfmeter führte. Sie war auf eine groteske Weise lächerlich und „schlecht gemacht“, dass es mir förmlich wehtat.
Was El Fadli angeht, er hat in dieser Szene nun wirklich keinen Fehler gemacht. Sicher, die schnurrbärtige Pausbacke hätte ihn vorher vom Platz nehmen sollen, aber das hätte bei diesem schlechten Schiedsrichter auch nichts genützt. Der wollte dem HSV einfach schaden.
Es ist mal wieder beschämend für den Verein. Wie kann so eine Geschichte an die Öffentlichkeit gelangen? Da hat sich mal wieder einer Freunde machen wollen bei den Journalisten. Oder gibts sogar Benefits dafür? Auf jeden Fall schadet er dem Verein. Der Journalist übrigens auch! Vielleicht ist das auch der Sinn dahinter.
Wenn an der Geschichte etwas dran ist, dann ist mit der Vertragsauflösung, aus welchen Gründen auch immer, das Thema erledigt, weil das „Problem“ nicht mehr da ist. Damit muss man das Thema begraben.
Zumal i.d.R. immer Aussage gegen Aussage stehen, egal wie „glaubhaft“ sich jemand äußert. Zudem ist die Unterstützung der Fans für Kuntz bei diesem Thema jetzt schon ziemlich groß. Und der AR hat dagegen nach meiner Erfahrung kaum Freunde.
Es ist doch schon merkwürdig, wenn der AR heute sagt, Kuntz habe „trotz mehrfacher Angebote die Gelegenheit zur Stellungnahme nicht genutzt“, während Papenfuß über intensive Gespräche zwischen Weihnachten und Neujahr berichtet. Worüber haben die denn gesprochen? Beides wird in einem Artikel auf NDR.de so beschrieben.
Und wieso geht man damit gleich zu einem Aufsichtsrat und nicht erst zum Betriebsrat? Da könnte man schon hinterfragen, welche Beziehungen intern bestehen und was sie bezwecken. Welche Position bekleidet denn die betroffene Person mit diesen Kontakten?
So ein Thema ist niemals für die Öffentlichkeit gedacht. Auch wenn sich einige gerne dran ergötzen. Es gibt nur Verlierer. Insbesondere der AR steht hier im Focus. Wenn der das nicht sauber geregelt bekommt, würde ich niemals bei so einem Arbeitgeber anheuern. Zumal jeder auch weiß, dass hier ein Presse Informant sitzt. Und er muss die betroffene Frau schützen.
Wenn da mal nicht noch einer seinen Platz wird räumen müssen. Obwohl, als Alexander Otto entgegen den Absprachen öffentlich über die Verhandlungen mit Sammer sprach, hatte das auch keine Konsequenzen. Da kann halt jeder machen, was er will. Der Club der Indiskreten, wie man damals lesen konnte.
Sehr guter Beitrag Rotkaeppchen 1966. Die VV Situation sehe ich seit Jahren genauso. Wie kann ein Wirtschaftsunternehmen nur von Fachvorständen geführt werden, das wäre in der freien Wirtschaft undenkbar. Die Personalie des Sportvorstandes jetzt so ganz ohne Zeitdruck erledigen zu wollen halte ich für kompletten Blödsinn. Es müßte schnellst möglich eine Dreier-Führungsriege installiert werden. Polzin und das jugendliche Trainerteam brauchen definitiv Unterstützung. Noch ist es sportlich ruhig, was passiert aber, wenn die nächsten drei Heimspiele und das Auswärtsspiel bei STP in die Hose gehen? Dann brennt der Baum gewaltig und niemand ist in der Lage zu löschen.
Wie Fantomas und andere schon sagten: Das allerbeste, was uns jetzt passieren könnte, ist die zeitnahe Verpflichtung eines VV, der dann und damit das Thema Kuntz beendet. Es gibt nichts mehr zu sagen (außer, es geht vor Gericht, aber danach sieht es ja nicht aus), und das muss eine Figur (nicht ein AR), die den HSV präsentiert, klar und demonstrativ nach außen tragen.
Meinswegen holt Bierhoff her. Egal. Wir können es uns Null leisten, dass jetzt immer wieder Kuntz im Zentrum steht, die Mannschaft braucht Ruhe, das ist doch alles wacklig genug.
Die Auswärtsbilanz des HSV ist weiterhin so schwach, dass der Klassenerhalt sehr schwer zu erreichen sein wird. Und nun kommt Leverkusen, die „etwas gut zu machen haben“. Es wird sehr schwer am Dienstagabend.
In dieser Situation kann der HSV nicht einfach abwarten bis ein neuer Sportvorstand (und besser auch ein VV) im Sommer verpflichtet wird. Diese Lücke muss zeitnah mit einer kompetenten Person geschlossen werden. Grundsätzlich und um das öffentliche Interesse auf Positives und Sportliches umzulenken.
Das Wichtigste ist der Klassenerhalt.
Huwer ist Finanzvorstand. Costa ist Sportdirektor und vor allem Kaderplaner. Es mag kompetente Leute in der 2. Reihe geben. Es ist aber vor allem Führung und Ersatz für den bis vorgestern positiven Kuntz als Gesicht des Vereins gefragt. Und womöglich Entscheidungskompetenz in sportlich wichtigen Fragen. Dafür gibt’s aktuell nur Vertretungen. So geht es nicht, meine ich.
Per Mertesacker gibt seinen Job bei den gunners in London auf.
Wäre er nicht eine Möglichkeit, den vakanten Posten des Sportvorstandes zu besetzen?
Ich halte viel von ihm, hat Autorität, Fachkompetenz und ist sicherlich auch gut vernetzt.
Nachdem Spielverlauf hätte ich eigentlich mit einer Punkteteilung gerechnet.
Aber wenn das Trainerteam nicht rechtzeitig auf „gelbe Karten“ reagiert, ist es schwer ein Spiel noch mindestens ausgeglichen zu gestalten. Elfadli hat eben nicht die langjährige 1. Liga-Erfahrung um mit einer „gelben Karte“ umzugehen. Auch wenn man über die Elfmeter-Entscheidung streiten kann. Hier finde ich Scholle’s Anmerkungen in seinem Blog sehr richtig.
Da können sich zehn Mann noch so sehr mühen.
Irgendwie erinnert mich der Schiedsrichter an den damaligen Schieri Hoyer 😬
Statement des HSV-Aufsichtsrates | HSV.de
Auszug:
Und so wird es jetzt weiter hin- und hergehen!
Mir persönlich reicht das Statement vom Aufsichtsrat.
Dabei sollte man es belassen, spekuliert wird genug und nach solchen plausiblen Erklärungen, werden auch hier von einigen die Aluhüte aufgesetzt.
Das Phänomen ist allerdings generell mittlerweile weit verbreitet.
Moin,
dieser AR braucht einen PR-Berater. Jetzt legt man sich mit Stefan Kuntz an, der beim DFB und in der Liga bestens vernetzt ist.
Das können die Leichtmatrosen ohne Fußball DNA und Netzwerk nicht schaffen. Ein Nachfolger muss schnellstens her.
Dass das alles „raus“ kommt war doch von Anfang an klar (vielleicht Leaks aus dem Gremium?).
Oh Mann, eine Baustelle die keiner braucht zur Unzeit.
nur der HSV
Die Hamburger Chaostage zeigen, dass wir ENDLICH einen CEO brauchen! Was ist das bloß für ein amateurhafter Bullshit mit diesen völlig überforderten Feierabend-Aufsichtsräten! Die komplette Dysfunktionalität des Klubs (und das Versagen der Hamburger Sportpresse) zeigt sich in dieser Krise. Erbärmlich, das alles.
Alonso ist natürlich ein Kracher.
Keine Jeans zu Vorstellung 😬😅
VERSUCH ÜBER MERLIN
Er hat sich sehr gut eingeführt durch Vorführung der Highlights
der einzelnen Spieler – zu ihrer Bestärkung.
Durch seine Art hat er ein Zusammengehörigkeits-Gefühl hingekriegt.
Devise: Alles ist gut bei uns -Friede, Freude,Eierkuchen.
Wer allerdings nicht mitzieht mit dem entsprechenden Dauerlächeln
—> landet in der U21. Nicht beliebt: Katterbach, Pherai, Heyer, Poreba,
Bilbija.
Taktik: Überbetonung der Defensive wegen der nun höheren Spielklasse.
3er/5er-Kette, Verzicht auf einen zusätzlichen offensiven MF-Spieler.
Hat der Laptop so ausgespuckt, galt zunächst auch als richtig, bezog sich
aber im Nachhinein auf die Spiele 1-3.
Danach hoben 3 neue Spieler das Team insgesamt auf ein höheres Level.
Schlagartig performte man (eher konstant) besser und merkte: wir können
mithalten.
DOCH man macht weiterhin auf defensiv und verzichtet auf die Kreativität
eines sehr guten (vorhandenen) Spielmachers.Polzin verwendet ihn artfremd
-was eher schadet; denn auf einer anderen Position kriegt er´s ja nicht hin.
Polzins Motivation beschränkt sich auf die Mitnahme von Heimspiel-Emotionen.
Er greift nicht ein bei längerer Nicht-Leistung auf dem Platz (Muheim, Dompé.
Königsbacher, Mikelb., etc) und hatte mehrfach nicht das Auge, Risiko-Spieler
rauszunehmen (ElFadli, etc).
Vielmehr sind die meisten Auswechselungen oft nicht nachvollziehbar.
Wiederkehrende Mängel im Spiel (Klein-Gepicker HF;Spiel ohne Ball;
Abwehr nicht am Mann) werden nicht erkannt/abgestellt.
Wenn das Team professionell gecoacht wird (+goalgetter), müßte der HSV
eigentlich in Liga 1 zu halten sein.
Der HSV sollte zeitnah einen Torwart und einen Linksverteidiger verpflichten und auch zügig einen Sportvorstand
Es muss wieder um Fußball gehen
Es war klar, dass es irgendwann problematisch wird, wenn auf sportliche Kompetenz in den Gremien verzichtet wird.
Zwar konnte man nicht ahnen, dass (möglicherweise!) „Pralinen“ der Auslöser sind. Aber der Verzicht auf einen Vorstandssprecher mit sportlicher Fachkompetenz bzw. Autorität sowie auf Aufsichtsräte mit entsprechender Eignung sind hausgemachte Defizite, die dem Club in der jetzt beginnenden heißen Phase, in der es um alles geht, auf die Füße fallen können.
Dabei hatte Papenfuß schon vor langer Zeit öffentlich zugegeben, dass Sportkompetenz fehlt. Es ist ein Unterschied, ob Costa, Polzin oder Huwer in der Öffentlichkeit auftreten oder eine Person mit Ausstrahlung, Fachkompetenz und Autorität.
Das gilt z. B. auch dann, wenn auf mögliche Schiedsrichterfehlentscheidungen hinzuweisen ist. Ohne Lobby verhallen solche Hinweise schneller.
Dazu kommt:
Costa war ja offensichtlich nicht unumstritten! Kuntz wollte offensichtlich einen anderen Sportdirektor verpflichten.
Der HSV muss schnell einsehen, dass das Gesicht eben nicht „wir alle sind“, wie Huwer glaubt. Auch ihm fehlt Erfahrung.
Unterm Strich ist wieder viel zu viel hausgemacht. Das ist aber der HSV…
Zur Causa Kuntz kann man sich schwer äußern. Es steht Aussage gegen Aussage. Der Aufsichtsrat ist leider nicht so vertrauenserweckend, dass man ihm blind glauben könnte. Auch wenn man derzeit von außen kein falsches Handeln in dieser Angelegenheit unterstellen kann. Den Sachverhalt kennt niemand.
Opferschutz hat Priorität. Keine Frage! Aber der AR hat offensichtlich die Öffentlichkeit über die Gründe von Kuntz‘ Ausscheiden belogen! Anonyme Vorwürfe sind imho ohnehin das Allerletzte und dürfen ohne eindeutige Beweise nicht erhoben, zumindest nicht zu solchen Konsequenzen führen. Wenn es ein Fehlverhalten von Kuntz gab: dann her mit den Belegen!
Volker Gramkau hat Mertesacker als Sportvorstand ins Gespräch gebracht. Eine sehr gute Idee, finde ich! Auch Christoph Kramer wäre für mich eine exzellente Option. Da könnte Marcel Jansen als ehemaliger Gladbacher vielleicht einwirken.
Thema Torwart:
Bitte Kevin Müller von HDH holen
Wie in jedem anderen Fall gilt zunächst die Unschuldsvermutung. Dies sollte man auch Herrn Kuntz zugestehen.
Ob an den heftigen Vorwürfen etwas dran ist wird ggf. vor Gericht geklärt werden müssen.
Bis dahin, sollte man sich nicht an Spekulationen beteiligen.
Egal wie sie Sache ausgehen wird. Es passt zum HSV dass gerade in Zeiten, wo sich eine positive Stimmung entwickelt, so ein Brett reinhaut.
Ich hoffe für alle Beteiligten, dass an den Vorwürfen nichts dran ist.
Kuntz auf Insta.
Ich bin mir nicht sicher, dass wir jemals erfahren werden, was da los war. Selbst bei Ermittlungen (die es ja nicht gibt) ist es schwer, die Wahrheit herauszufinden. Und ohne das bleibt die eine Aussage vs. die andere(n) Aussage(n).
Ist aber auch egal, weil verloren hat hier der HSV. Entweder durch einen übergriffigen Vorstand, oder durch eine Intrige die uns einen halbwegs brauchbaren Vorstand in der heißen Phase gekostet hat (Erinnerung: die Fallhöhe ist Boldt).
Die „Bild-Zeitung“ „bauscht“ das Thema jetzt natürlich weiter auf.
Identitätsaffäre, Dopingskandal, Sexanschuldigungen.
Muss das eigentlich alles dem HSV widerverfahren oder lässt der HSV einfach nichts aus?
Auswärtskonzept soll sein:
1 ganze HZ nur Block sehr weit hinten. Keine Eigeninitiative.
Der Gegner soll durch ständiges Anlaufen SEHR ERMÜDEN.
In HZ 2 lockern wir dann, gelegentlich Nadelstiche….
um sie ab min 75 durch Powerfußball fertig zu machen.
Zu „Nur-Abwehr“: Verteidigung zwar verbessert, aber zu viele
individuelle Fehler (Muheim, MikelB, etc.)
Zu „Powerfußball“: Ansturm zu erkennen.Aber es fehlen die Tore.
Auf den Fotos sieht er ja nicht wie ein Perverser aus und ich glaube auch nicht dass er einen weissen Van fährt dann wird es sich wohl aufklären.
Habe jetzt das erste Mal vom Fall „Kuntz“ im Radio gehört. Aus dem Bericht von Lars Pegelow zu der vom AR nun veröffentlichten Stellungnahme ist es wohl so, dass dieser klar Position bezieht zugunsten der betroffenen Mitarbeiterinnen.
Bin mal gespannt, wie die Kuntz-Seite jetzt reagiert.
Kuntz :
Man muss schon zwischen Bier und Schnaps trennen können. Ihm hier sportlich die Qualifikation abzusprechen finde ich sehr gewagt. Zum anderen Thema: „Richten“ – das machen andere und bewiesen ist gar nichts ! Das sollten wir hier im Forum meiner Meinung nach auch lassen, nicht unsere Welt, das sportliche zählt. Er ist weg und gut ist. Next please….
Ein journalistisches unzumutbarer Akt vom Blockautor bei einer solchen Kampagne gegen den ehemaligen Sportvorstand nicht ausführlich Stellung zu nehmen…zu der Kampagne passt, dass die Stellungnahme des AR chronologisch nicht nachvollziehbar ist: Wieso sollte ein SV der Auflösung zustimmen, bevor er zu den Vorwürfen intern Stellung genommen hat…damit macht er sich ja höchst verdächtig…
Stellt euch vor, ein Regierungs-Politiker würde plötzlich aus „familiären Gründen“ zurücktreten, und einen Tag später hört man, dass er eine Sekretärin zum „Oralsex gedrängt“ habe. Dann würde jeder mit Recht die Regierung der Verschleierung, wenn nicht der Lüge bezichtigen. Deshalb ist es absolut angebracht, vom Aufsichtsrat bzw. vom HSV eine ehrliche Begründung zu bekommen und keine Lüge!
Als Journalist sollte Herr Scholz natürlich jetzt recherchieren: Mit Kuntz sprechen (der wird natürlich nichts sagen), Huwer anrufen, Costa anrufen, die HSV-Presseabteilung anrufen, jeden AR anrufen, mit dem HSV-Präsidenten sprechen und nicht zuletzt mit der Kuntz-Kanzlei Schertz Bergmann. Christian Schertz ist gewöhnlich durchaus gesprächsbereit.
Mal eine ganz andere Frage. 🤔🤔🤔
Wie kann es eigentlich sein, das (siehe Kicker) der Spieler Ebnoutalib an Freitag in der 71. Minute ein Tor für Eintracht Frankfurt schießt und am Sonntag in der 34. Minute ein Tor für Elversberg ??? 🤕🤕🤕
Die Staatsanwaltschaft braucht einen Verdacht auf ein Offizialdelikt, in dem sie von Amts wegen tätig werden muss oder eine Strafanzeige.
Beides gibt es bisher nicht.
Alonso hat Zeit.
Bruno Michele noch da?
Ist morgen Spieltag?
Xabi Alonso ist frei. Nur ein Gedanke ….