Was Zusammenhalt bewirken kann…

von | 22.03.21 | 237 Kommentare

Ich hatte es gestern Abend schon mitbekommen und überlegt, den Blog noch einmal zu ergänzen. Denn es ist tatsächlich nicht alltäglich, dass ein Trainer öffentlich zugibt, sich in Sachen Aufstellung Mitspielern beraten zu haben. Zumindest nicht so wie in diesem Fall. Denn vor dem Spiel gegen Heidenheim hatte sich HSV-Trainer Daniel Thioune bei Kapitän Tim Leibold und bei Topstürmer Simon Terodde versichert, inwieweit die Leistungsträger  ihrem US-amerikanischen Kollegen einen Startelfplatz gegen den 1. FC Heidenheim zutrauen würden. Und nur, um das hier klarzustellen: Der Vorgang an sich ist nicht bemerkenswert. Bemerkenswert ist in diesem Fall nur, dass sich der Trainer nicht ´zu fein war, dass auch zuzugeben.

Nahezu alle Trainer holen sich immer wieder die Meinung ihrer Spieler ein. Mal mehr, mal weniger – aber der Vorgang an sich ist nur logisch, da die Trainer natürlich nicht immer mitbekommen, wie es mental um ihre Spieler bestellt ist. Selbst ich habe einmal mitbekommen, wie vor einem Spiel von uns beim bevorstehenden Gegner einer der Führungsspieler dafür sorgte, dass ein Spieler nicht von beginn an spielte. Wie? Ganz einfach: Er „verriet“ dem Trainer, dass der besagte Spieler gerade mit dem Kopf bei seinen Uni-Prüfungen sei und nicht zu 100 Prozent beim Spiel.  Stimmte so nicht – erfüllte aber für den Führungsspieler den Zweck, seinen Trainer so von der besagten Aufstellung abzubringen. Ergebnis: Nach dem 3:2 im Hinspiel gewannen wir mit 4:1.

Die Mannschaft trägt die Schwächen einzelner mit

Aber so hinterrücks es hier lief, so positiv ist auch das Beispiel Wood für den Zusammenhalt beim HSV. Denn in diesem Fall machten sich sowohl Leibold als auch der in Quarantäne festsitzende Simon Terodde  für den vom Trainer angefragten Spieler stark. „Bobby hat alles reingeworfen, was er konnte“, lobte Leibold im Anschluss und bedauerte, dass sich der Angreifer für diesen Fleiß nicht mit einem Tor belohnt habe. Und das meinte er auch so – denn neben dem Konkurrenzkampf um Startelfplätze hat diese Mannschaft auch ein soziales Miteinander entwickelt, das ich zumindest zuletzt unter Frank Pagelsdorf mit Typen wie Roy Präger, Thomas Gravesen, Niko Kovac und Co. erlebt habe.

Denn eines ist – bei allem Respekt vor Bobby Wood – klar: Auch seine Mannschaftskollegen wissen, dass er nicht der Knipser ist, den man eigentlich braucht. Aber, und genau DAS macht diese Aktion so wertvoll: Die Mannschaft ist bereit, einen Spieler mitzutragen, wenn sie merken, dass dieser darauf brennt, der Mannschaft zu helfen. Mit den lobenden Worten „mit allem, was er hatte“, umschrieb Leibold im Anschluss geschickt, dass Wood eben nicht wirklich viel Torgefahr versprühte, dafür aber fleißig und bemüht war. Und schon das zeigt mir, dass diese Mannschaft inzwischen neben großen Zielen auch Werte hat, die sie pflegt. Bei allem Druck, den der erwartete Aufstieg auch auf sie im Ganzen ausübt, wird der Teamgeist hier gelebt.

Was ich meine? Ganz einfach: Meine leider viel zu früh verstorbene Mutter hatte früher nie den Draht zum rein leistungsorientierten Sport. Ganz anders mein Vater. Und während mein Bruder meistens in den eher kameradschaftlich-orientierten Teams unterwegs war, durfte ich mich in der Jugend  sehr lange mit den Besten meines Jahrganges messen. Im Fußball wie beim Tennis. Dazu gehörte natürlich auch, dass neben den normalen Trainingseinheiten Sondertraining dazu kam. Beim Verband und beim Klub. Mit anderen Worten: Ich hatte viel mehr Trainingsmöglichkeiten als beispielsweise mein Bruder. Und meine Mutter fand das unfair.

Der Sieg gegen Heidenheim bietet mehr als die drei Punkte

Ich weiß nur, dass wir unendlich oft über die Sinnhaftigkeit dieser Ungleichmäßigkeit diskutiert haben und meine Mutter die Diskussionen immer mit dem Satz beendete: „Es kann nicht immer nur ums Gewinnen und Besser sein gehen. Du musst auch lernen, mit Hindernissen klarzukommen.“ Und da gerade der Mannschaftssport ´prädestiniert dafür sei, sozialen Umgang zu lernen, würde sie die Leistung meines Bruders, der als 12-Jährigher sogar ein Mädchen in seiner Mannschaft hatte und damit klarkam, deutlich höher einstufen als den Hamburger Meistertitel meiner Mannschaft, in der sehr viele sehr gute ;Kicker spielten.

Heute weiß ich, was sie meint. Und sie hatte ganz sicher auch recht. Und obwohl ich nicht mitgehe, das man so genannte „menschliche Handicaps“ in ein Team stecken MUSS, so muss jede Mannschaft mit dem klarkommen, was sie zu bieten hat. Wir hatten damals einen Matthias M., der so gut wie nie spielte, aber ein netter Kerl war. Rückblickend ärgere ich mich, dass wir als Mannschaft damals eher über ihn schmunzelten, als seine Beharrlichkeit anzuerkennen und seinen Einsatz zu fordern. Denn das hätte jeden einzelnen Sieg noch wertvoller gemacht.

So, wie es diesen HSV-Sieg aus meiner Sicht auch wertvoller macht. Nicht, weil Wood so blind ist und er von den anderen komplett mitgetragen werden musste. Nein, Wood fällt sicher nicht so ab wie mein früherer Kollege. Aber er hat es nur einfach lange nicht mehr zeigen können und hat sich den Zuspruch seiner Kollegen (sportlich wie menschlich) ganz offenbar mit Einsatz und Willen verdient. Mit anderen Worten: Es gibt nicht nur endlich wieder ein Leistungsprinzip – sondern hierbei zählt auch der Faktor Teamgeist. Endlich wieder.

In den letzten Wochen habe ich hier nimmermüde von der internen Stabilität gesprochen. Und diese bezog ich zu größten teilen auf die Art, wie Trainer Daniel Thioune die Mannschaft führt. Inzwischen erweitere ich diese Ansicht um die Erkenntnis, dass die Mannschaft die Message des Trainers verstanden hat. Sie hält zusammen. Siehe das Spiel gegen Heidenheim. Und genau das ist ein ganz wesentlicher Faktor, weshalb man am Ende im engen Kampf um den Aufstieg den einen Punkt mehr macht als die Gegner. 

In diesem Sinne, Euch und uns allen viel Spaß mit dem Spiel der Fortuna Düsseldorf gegen den VfL Bochum. Mein Tipp: Ein ganz enges 2:1 für die Rheinländer. Es würde diesen Spieltag abtrunden…

Bis morgen!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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M. R. X.
1 Monat zuvor

Beste Saisonleistung, mit nie da gewesenen Zusammenhalt zurück an der Tabellenspitze, Krise…. ähhh Bruch überwunden, plötzlich die „besten“ Karten im Aufstiegsrennen, das „auf dem Papier“ leichteste Restprogramm, Hunt und Kittel sind unsere neuen „Defensiv-Maschinen“ und jetzt melden sich womöglich sogar noch alle „HSV-Stars“ bis zum nächsten Spiel einsatzbereit.

Man wird das Gefühl nicht los, dass es uns schon bald egal sein kann, wer hinter uns Zweiter wird….

Selbstverständlich wissen wir alle, dass es mitnichten so rosarot ist, wie es in Teilen im Moment schon wieder gezeichnet wird. Schon nach dem nächsten Spieltag kann Honeymoon erneut over und die Depression zurück im Volkspark sein. Der Trainer ist dann ganz schnell wieder eine Fehlbesetzung, Gideon Jung der Beelzebub persönlich und Aaron Hunt ein grün-weißer Doppelagent mit der Lizenz zum Versagen.

Merke:
We are the HSV and have always made it! ☝️

So gut und richtig es ist, bestimmte Entwicklungen jetzt positiv hervorzuheben und zu loben, so gut und richtig bleibt eine gehörige Portion Skepsis und der berechtigte Hinweis auf die jüngere Vergangenheit.

Man muss kein promovierter Atomphysiker sein um zu wissen, dass das Einzige was zählt die Tabelle am 34. Spieltag ist. Daniel Thioune weiß es ganz gewiss. Die Spieler wissen es sicherlich auch. Uwe Seeler wird es wissen. Karl Lauterbach sowieso. Ja, nicht mal hier, in der allwissenden Community, wird es viele geben, die etwas anderes behaupten werden.

Natürlich wird jeder bis zum 23.05. seinen eigenen Weg wählen mit diesem Wissen umzugehen. Die einen werden sich voller Euphorie und dem Glauben an ein Happy-End in den Endspurt stürzen – die anderen, wohl wissend der Möglichkeit einer erneuten Apokalypse, permanent mahnend den Zeigefinger heben.

Welchen Weg man auch wählen mag. Am Ende werden wir gemeinsam jubeln, leiden, feiern oder fluchen. Wir werden überrascht, enttäuscht, unendlich glücklich oder maximal frustriert und wütend sein. Das ist Sport. Das ist Fußball. Das ist unser HSV.

Haltet mich für verrückt, aber ich freue mich diebisch auf diese spannenden und womöglich mal wieder sehr speziellen Wochen der Wahrheit mit all seinen Dramen und Geschichten.

Und wer weiß, vielleicht hat der Fußballgott ja doch ganz freiwillig und bei vollem Bewusstsein, plötzlich seine Sympathie für den HSV wiederentdeckt…

Möge der Rathausbalkon mit uns sein!
🔵⚪⚫
NUR DER HSV

Alex
1 Monat zuvor

Der Messias ist zurückgekehrt. 😇 Und hat gemacht, dass ein Fußball-Club in der Liga angekommen ist, in der er seit 6 Monaten unter seiner Regie spielt. Und dass die Spieler sich freuen, wenn sie ein Tor schießen. Und dass Reservespieler zum Einsatz kommen und auch mal gut spielen. Und er hat seine Führungsspieler in die Vorbereitung eines Spiels einbezogen. Und lässt am liebsten eklig spielen. Und kennt keine Krise, sondern nur einen Bruch. Und hat die Fantasie, dass man gern auf den Erfolg einzahlen darf, bevor man hinfährt, hinlangt und sich wieder hinlegt. Halleluja! 🙏

Alright, Mr. Tune: Dann bringen Sie es auch zu Ende. Nicht reden, sondern machen! 🤠

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Bochum, Kiel und Fürth kommen ebenfalls über den Zusammenhalt. Da hat der HSV überhaupt keinen Vorteil oder Pluspunkt.

Vielmehr ist Zusammenhalt eine Selbstverständlichkeit. Ist der im Aufstiegskampf nicht gegeben, verhindert man nicht Pluspunkte, sondern sammelt gegenüber den Konkurrenten Minuspunkte.

Bochum punktet wie Bielefeld im letzten Jahr. Sie spielen ähnlich wie die Arminen leicht über ihren Verhältnissen und haben einen Lauf. Der geht bis zum Schluss. Das ist absehbar.

Wieviele User haben im letzten Jahr schon behauptet, Bielefeld lässt auch noch Punkte?

Dass die Qualität der Bochumer später genauso wenig für die Bundesliga ausreichen wird wie derzeit bei der Arminia zu sehen, spielt für die nächsten acht Zweitliga-Spiele keine Rolle.

Der HSV muss dieses Mal gewarnt sein! Er muss seine Qualität und seine Kaderkosten auf den Rasen bringen. Denn in diesem Bereich hat der HSV tatsächlich – zumindest auf dem Papier – deutliche Vorteile gegenüber den anderen Mannschaften. Vor allem gegenüber denen, die in den nächsten neun Wochen noch auf den HSV treffen.

Zusammenhalt und Einsatz dürfen dabei keine Themen mehr werden. Diese Attribute müssen schlichtweg vorausgesetzt werden!

Mit Thiounes Worten:
„Die Mannschaft darf gerne auf ihre Qualität und die damit verbundene Gehaltsausstattung einzahlen.“

Last edited 1 Monat zuvor by Jörg Brettschneider
Tatortreiniger
1 Monat zuvor

Gut…das lief am Montagabend in Düsseldorf nicht wie gewünscht, aber man kann auch nicht alles haben. Schließlich haben an diesem WE schon die drei „heranrauschenden Verfolger“ (vor 2 Wochen noch oft gehört) Karlsruhe, Heidenheim und Düsseldorf Punkte gelassen und sind nun ziemlich (Karlsruhe) oder ganz (Heidenheim, Düsseldorf) raus aus dem Aufstiegsrennen. Wer sich von den Top 4 von diesen Teams noch einholen lässt, der hätte es ohnehin nicht aufs Treppchen geschafft.

Bemerkenswert, dass aufgrund der guten Bochumer Reaktion heute einige Schreiber schon wieder ängstlich mit dem weißen Fähnchen wedelten. Platz 1 und 2 sind weg, so erkannten zwei, drei Ultimate Fighter unter den HSV-Fans messerscharf. Ich – als eher stumpfer Typ – sehe zunächst mal, dass wir in 14 Tagen mit einem Sieg in Hannover sicher auf Platz 2 springen würden…und da sind zwei Kieler Siege in den Nachholspielen sogar eingepreist!

Danach wird es eng, verdammt eng an den letzten 7 Spieltagen, das bestreitet keiner. Und ob es der HSV schaffen wird, liegt in Fußballgottes Hand. Aber „Platz 5 bis 7“ – wie nach der Derby-Niederlage hier vom Pester-Chor schadenfroh gesungen wurde – ist nur noch schwer zu erreichen. Schon mal erfreulich, obwohl Platz 4 natürlich keinen Deut besser wäre.

Last edited 1 Monat zuvor by Tatortreiniger
Grantler3006
1 Monat zuvor

Das aufgeführte Familienbeispiel habe ich auch erlebt und es ist grundsätzlich immer die Entscheidung zu treffen, was das Ziel ist. Wenn man um jeden Preis den maximalen Erfolg möchte, dann bleibt die Menschlichkeit auf der Strecke, wie bei Dir mit Mathias M.!
Die Kunst, aus meiner Sicht ist es, gerade beim leistungsorientierten Mannschaftsport auch das schwächste Mitglied mitzunehmen, sowohl menschlich, als auch sportlich.
Das ist Kunst, denn so wie am vergangenen Samstag braucht man auf einmal andere Protagonisten. Insofern hat DT das ergebnistechnisch sehr gut gelöst. Ob das was mit der Nachfrage bei Terodde und Leibold zu tun hat, kann ich nicht beurteilen. Ich hoffe, dass der zur Schau gestellte Teamgeist echt ist und nicht gleich wieder zusammenklappt, wenn es Widerstände in einem Spiel gibt. Die beiden Siege sollten Selbstvertrauen geben, aber jegliche Überheblichkeit vermeiden. Und da hoffe ich, dass die leistungsorientierten Charaktere sofort dazwischen funken, wenn einer nicht mitziehen möchte.

Paulinho
1 Monat zuvor

Hier wird geunkt und gezetert, als wenn es keinen Morgen gäbe. Nun macht mir mal die Kieler nicht größer als sie sind. Die letzten Spiele wurden mit der gütigen Hilfe der Schiris gewonnen oder mit Glück gegen unseren HSV über die Runden gebracht. Bochum ist natürlich eine etwas stärkere Nummer, aber nun gleich zum Meister der 2. Liga zu küren, ist m.E. etwas vorschnell. Wenn also nur noch diese Vier in der Verlosung sein sollen, also VFL, Holstein, Fürth und wir, dann halte ich diese Reihenfolge VFL, HSV und Fürth für den Endstand der Saison. Nun gut, ich erwarte natürlich auch, dass diese Form und der Wille aus dem Heidenheim Spiel noch acht Runden anhält. Aber auch die Konkurrenz muss schon über ihre eigenen Grenzen gehen. Hier in Hamburg sollte man mal gelassen über alle Sticheleien hinweg eisern das große Ziel anpeilen. Nicht schon wie mancher User hier die Spiele im Voraus gewonnen zu haben, aber sich auch nicht kleiner machen. Es ist eine gute Mannschaft, die den Sprung schaffen kann. Ich würde vor allem die Abwehr hellwach ins Spiel schicken, und die Abwehr fängt schon im Sturm an. darauf liesse sich aufbauen, siehe gegen Heidenheim. Da brannte so gut wie nichts an. So soll es bleiben.

HSVinBerlin
1 Monat zuvor

Oh mein Gott, einige User hier sind echt kaum zu ertragen.
@Marcus Scholz, schick mir ne Mail wenn Alex ,Dünnflott und co hier nicht mehr schreiben dürfen .
Dazke . Erster. Fuuuuurz und weitere Kindergarten Attitudes.Nein Danke!

Bin raus.
NdHSV

Diekelbrecht
1 Monat zuvor

Es steigt nicht derjenige auf, der auf die ruhmreichste Vergangenheit zurückblickt.
Es steigt – bei der Ausgeglichenheit der Liga – auch nicht der auf, der über das größte spielerische Potential verfügt.
Es steigt erst recht nicht der auf, der es finanziell am nötigsten hat.
Es steigt sogar nicht der auf, der die leidenschaftlichsten und treuesten Fans hat.
Es steigt allein der auf, der als Mannschaft die größte Gier hat, das jeweils nächste Spiel zu gewinnen.

Stadionbesucher
1 Monat zuvor

Endlich Halbzeit. Nun kann ich mich ein wenig von dem Sky Gesabbel erholen! Immer den Finger in die Wunde drücken ist nahezu alles was die kommentatorenmäßig zu bieten haben- schwere Kost und irgendwie unerträglich.

Und sorry, aber die Stimme von Mattuschka total ungeeignet und das schnelle und von der Tonlage zu hohe Gebrabbel. Er ist eigentlich ein guter Typ, aber für live Spiele am Micro ungeeignet.

Bochum eiskalt im Abschluss. Nicht unbedingt verdient, aber Düsseldorf ist selber Schuld, wenn die Vorne die Dinger nicht über die Linie bekommen.

Last edited 1 Monat zuvor by Stadionbesucher
Aradia
1 Monat zuvor

👱‍♀️ Guten Morgen.

Nun ruhen unsere Jungs sich aus und freuen sich
auf eine Stress freie Zeit.
Ob das gut ist, in dieser unwirklichen Zeit, vermag
ich nicht zu beurteilen.
Aber sie hatten einen Lauf, der nun unterbrochen
wurde. Schade……

Wie unser Trainer tickt weiss ich nicht.
Aber er wird sicher wieder anders aufstellen.
Für Spieler Wood hätte ich jemand anders
eingesetzt aber vielleicht ist er ja ein guter
Ballschlepper aus Trainer Sicht.
Aber Tore schiessen ist Kopfsache und da
verkrampft er.

Ja die Trainer.
Nun ist unser Ex Trainer Hannes WolfLEVERKUSENER.
Käthe hat wieder zu geschlagen.
Es scheint, er ist auch HSV Fan.😁
Früher hat er Spieler von uns geklaut
und jetzt wartet er ab. Gut so.

Fin

Kosinus
1 Monat zuvor

Mann, mann, mann!!!

Würde Hamburg wie Bochum spielen, läge man 3:0 garantiert schon hinten.

Genau weil Bochum und Kiel sich von Sieg zu Sieg duseln, bin ich so skeptisch!

Unfassbar was Düsseldorf liegen lässt…

Bramfelder
1 Monat zuvor

Was ist denn das für ein Klappspaten-Spiel? Es existiert null Mittelfeldspiel auf beiden Seiten. Beide Mannschaften laufen fröhlich durch das zentrale Mittelfeld. Beide Abwehrreihen spielen katastrophal. 0:2 steht es nur durch Zufall. Es hätte auch 5:2, 3:4 oder 4:1 stehen können. Sind das die Thekenmannschaften von Bochum und Düsseldorf?

ToniHH
1 Monat zuvor

Fortuna desolat. Gegen uns eingemauert….gegen Bochum spielen die wilde Sau ….unfassbar….

Flotti McFlott
1 Monat zuvor

Bochum wird sich das dieses Jahr nicht mehr nehmen lassen, da leg ich mich fest.

Und um den zweiten direkten Aufstiegsplatz wird es ein übles Hauen und Stechen – Ausgang ungewiss… Hätten wir doch nicht so oft auf dämlichste Art und Weise Punkte hergeschenkt!

Ich bin nach wie vor skeptisch, trotz des vermeintlich leichtesten Restprogramms, wird das noch ein ganz enges Höschen.☝🏼

HT
HT
1 Monat zuvor

Düsseldorf war und ist enttäuschend.
Übrigens weiss jemand wie es um Terrode steht? ich meine gesundheitlich

ballfernerZehner
1 Monat zuvor

Moin,

8 Spieltage vor Saisonende schon von irgendwelchen „Kiel is durch“ oder „Bochum läßt sich das nicht mehr nehmen“ zu schnacken……puuh, darauf muss man ersma kommen.

Erinnert mich an den jetzt schon Klassiker vorm Heidenheimspiel:

“ Mit der Aufstellung sichere Niederlage“.

Wie sagte Schmadtke, als er noch in Köln arbeitet:
„Ruhig, gaaaaaaaanz ruhig“

Hans-Werner Rieken
1 Monat zuvor

Für mich ist das Spiel in Hannover wegweisend für den Aufstieg. Wenn das Niveau des letzten Spiels gehalten wird kann es was werden. Meine Befürchtung ist allerdings das Thioune, weil er wieder alle an Bord hat, das nächste Experiment in der Aufstellung vollzieht. Machen wir uns nix vor, die Aufstellung am Samstag war ein Glücksfall, bedingt durch viele Ausfälle.

ParryHotter
1 Monat zuvor

Unser EX Trainer Hannes Wolf, dem viele Unfähigkeit vorwarfen, hat gerade das Vertrauen von Rudi Völler bekommen, Bosz als Trainer abzulösen.
Merkwürdige Welt……

rodrigo7
1 Monat zuvor

Wood:
Das es nur so lang Verlierer gibt, als das man die Sieger siegen lässt.

Ralf Lübbe
1 Monat zuvor

Da drück ich doch mal für Düsseldorf die Daumen!!!!
NUR DER HSV!!!! und Gesund bleiben!!!!

Riesum
1 Monat zuvor

Und nun schön Bochum gucken 😊

Kosinus
1 Monat zuvor

Ach unser lieber Wood. Beiersdorfer wird nun grinsend sagen: „Seht ihr, man muss nur ein wenig Geduld haben. Von wegen Fehleinkauf!“

Hago
1 Monat zuvor

Das wir erst einen Corona Fall beim HSV haben ist sehr positiv 😀
Heidenhain war nicht in topform, Hannover wird es eventuell auch nicht sein, und Kiel wird noch große Probleme mit den Nachholspielen bekommen. Also als Team Diszipliniert bleiben. Außerhalb und aufm Platz.

JEANLUCHH
1 Monat zuvor

…Bochum führt mit zwei Toren- watt n Scheiß!

Vielleicht bekommen die nordrhein- westfälischen Landeshauptstädter ja noch was gebacken.

Wünsche Euch allen einen schönen Abend!

Riesum
1 Monat zuvor

Bochum macht das gut. Schlecht spielen und gewinnen. Wird beim HSV ja nicht so gerne gesehen 😊

Stadionbesucher
1 Monat zuvor

Halber Meter im Abseits- super gesehen! Danke Sky! Ich schalte jetzt um.

Last edited 1 Monat zuvor by Stadionbesucher
Vamodrive
1 Monat zuvor

Ich fürchte Bochum und Kiel sind durch und wir streiten uns mit Fürth um den dritten 🙁

DerNordfriese
1 Monat zuvor

Düsseldorf war doch der Verein, den der HSV zum Aufstiegsfavoriten erklärte und auf Unentschieden spielte. Nicht einmal aufs Tor schoss.
Gut das Bochum marschiert und der HSV begreift , gar nichts mehr verschenken zu dürfen.

Bastrup
1 Monat zuvor

Das mit dem „leichten“ Restprogramm ist so eine Sache.
Was ist ein leichtes Restprogramm für eine Mannschaft, die gegen Würzburg verliert und gegen Bochum gewinnt? Der HSV sieht am besten gegen Teams aus, die versuchen, selber das Heft des Handelns in die Hand zu nehmen.

Und hilft uns das jetzt irgendwie weiter? Irgendwie nicht. Das Restprogramm ist kein Faktor. Wir könnten gegen jeden verlieren aber auch gegen jeden gewinnen.

Gut auf jeden Fall, dass wir noch dabei sind. Und unsere Formkurve zeigt nach oben. Und das im Saisonendspurt. Das ist neu! Yeah!

Marcel Gräwert
1 Monat zuvor

Die Zeiten von menschenverachtenden Zynikern u. Schleifern à la „Quälix“ sind Gottseidank vorbei.

Zitat von Jürgen Klopp aus einem Führungsseminar: „Kontrolle ist gut, Vertrauen ist besser“. Wirkt im Endeffekt leistungsfördernd.

Kosinus
1 Monat zuvor

Bei 100 T€ p.a. (1/35 des Erstliga-Gehalts) würde ich mit Wood verlängern.

Jörg Meyer
1 Monat zuvor

Moin Scholle ein wirklich toller Blog den viele die früher Sport im Verein betrieben haben in vielen Bereichen kennen. Weiter so, nur der HSV

Paulinho
1 Monat zuvor

Wood hat wirklich Einsatz gezeigt, natürlich reichte das noch nicht. Aber seine zwei Großchancen vergab er m.E. nur, weil ihm die Spielpraxis fehlt. Bei der ersten Chance nahm er noch den Ball an, anstatt sofort drauf zu ballern. Das ist fehlende Spielpraxis, man traut sich nicht so recht und will den Ball dann so legen, dass man sich sicher ist. Beim heutigen Tempo eine fatale Nachlässigkeit. Und bei der zweiten hat er ein Luftloch geschlagen, das kann zwar anderen auch passieren (sogar Bayern), aber auch hier rechne es der fehlenden Belastungen der Pflichtspiele zu. Ist schon was anderes so eine Chance im Training oder im Spiel, wo es um was geht, erfolgreich zu versenken. Trotzdem, Wood hat bei den Hamburger Fans eigentlich keine Chance mehr. Freut mich aber, dass er sich wenigstens reinhängt.

Last edited 1 Monat zuvor by Paulinho
uwe twiehaus
1 Monat zuvor

Wolf macht jetzt mit Felix seinen Medizinbällen das, aus (Eine der Hamburger Presse Raketen) J Tah wofür er immer gehandelt wurde! Jogi wird noch viel Freude an ihm haben, denn das wird länger dauern.

hessenadler
1 Monat zuvor

Mal eine Frage an die „Äxperten“ hier im Blog ?

Wenn der HSV gewinnt – hat der Gegner die schlechteste Saisonleistung gebracht !
Hat der HSV verloren – ist die Mannschaft einfach nur schlecht !

Warum ist das so ?

Walter Knell
1 Monat zuvor

hat Wood den Fußball neu erfunden?Hätte man Hinterseer so behandelt hätten wir noch einen guten Stürmer.

Kosinus
1 Monat zuvor

Lasogga und Holtby könnten bei einem Aufstieg ggf. als Soforthilfe wieder geholt werden. Die dürften sich über den Trikotverkauf rasch amortisieren.

LarsUweDoll
1 Monat zuvor

Moin,

ich find auch, die Mannschaft ist endlich einmal eine. Vielleicht gibt es einmal wieder was auf Hörner… so what! Nach Athen oder dem 4:4 kann sowie nur schwer etwas besseres kommen!?
ndHSV