Thioune: „Es gibt nur zwei Möglichkeiten…“

von | 10.04.21 | 526 Kommentare

Eigentlich hatte ich diesen Blog schon abgehakt. Ich habe heute Nachmittag mit meiner Tochter spontan einen schönen Papa-Tochter-Couch-Tag eingeläutet. Und eigentlich wollte ich den durchziehen. Aber, wie so oft, es geht eben nicht ohne HSV. Ich kann mich ja nicht an einem Tag nach einem solchen Spiel einfach rausziehen. Zumal ich die VAR-Diskussion gestern selbst thematisiert habe und das heute für einige Diskussion in unseren Foren sorgte. Vor allem aber konnte ich mich nicht einfach rausziehen, weil ich der Meinung bin, dass man gerade dann Präsenz zeigen muss, wenn es am wenigsten läuft. Und die Partien in Hannover und jetzt Darmstadt haben hier in Hamburg rund um den HSV schon wieder eine Depression ausgelöst, wie ich sie nicht verstehen will. Und nicht verstehen kann. 

Ich bin in Sachen Haltung weiter bei Daniel Thioune und seiner Art. Denn der hatte, kaum war das Spiel beendet, seine Spieler auf dem Rasen um sich herum versammelt und ermutigende Worte an seine Jungs gerichtet. Er forderte sie zu einer Trotzreaktion auf. „Es gibt zwei Möglichkeiten“, rekapitulierte Thioune später seine Ansprache. „Wir nehmen das jetzt so und wehren uns gegen alle Widerstände, die da sind, arbeiten fleißig weiter, sind beharrlich, kommen in unsere Abläufe rein und gewinnen wieder Fußballspiele – oder wir ergeben uns. Und wer als Fußballer die Wahl hat, wird sicherlich Ersteres wählen.“  

Frust über fehlende Effizienz – und den Kölner Keller

Die Verfolger Greuther Fürth und Holstein Kiel haben noch Spiele nachzuholen und könnten am HSVvorbeiziehen. Deshalb wäre ein Sieg gegen Darmstadt nach den verschenkten Punkten gegen Hannover 96 (3:3) fünf Tage zuvor wichtig gewesen. „Ich kann meiner Mannschaft aber keinen Vorwurf machen. Sie hat trotzdem weiter versucht, nach vorne zu spielen“, sagte Thioune. „Chancen waren ausreichend da. Wir haben einen guten Torwart auf der anderen Seite gesehen, der sehr viel rausgeholt hat. Wir hatten auch einige Momente, wo wir nicht gut abgeschlossen haben. Aber unter dem Strich bleiben die Enttäuschung und die Niederlage.“

Frust und Ratlosigkeit hatten vor allem Torjäger Simon Terodde ergriffen. Er konnte nicht glauben, dass ihm Videoassistent und Schiedsrichter in der 72. Minute nicht den Elfmeter zuerkannt hatten, der seiner Meinung nach ein glasklarer war. „Das nervt mich total“, schimpfte der Mittelstürmer, dem Tage zuvor in Hannover ein Tor wegen angeblichen Abseits aberkannt worden war. Und auch ich werde diese Diskussion hier noch einmal aufmachen, weil sie so derart unsachlich geführt wird in unserem Kommentarbereich (auch bei Facebook).

Fakt ist, der Schiedsrichter hatte ein Foul gesehen und das gepfiffen. Der Videoassistent sorgte dann dafür, dass sich Kampka die Szene noch einmal auf Video ansah, weil in Köln Zweifel aufgekommen waren. Fakt ist auch, der Schiedsrichter brauchte vier (!!) Minuten, um zu erkennen, das ihm offenbar ein klarer Fehler unterlaufen war. Ein klarer Fehler nämlich muss es sein, um so eine Entscheidung im Nachhinein zurückzunehmen. Aber: War es das?

Mitnichten!!! Ich mache es mir leicht und zitiere an diese Stelle einen Post eines Exprofis, der es auf den Punkt bringt. Vielleicht glaubt ihr dem ja mehr als mir. Daher vielen Dank an Marinus Bester, den Ex-HSV-Profi, für diesen Beitrag, den ich anders formuliert hatte  – aber zu 100 Prozent unterschreibe:

Wäre der VAR selber einmal Stürmer auf hohem Niveau gewesen, würde er verstehen, weshalb das sehr wohl ein Elfer war. Terodde hackt in dieser Situation ja nicht aus heiterem Himmel in den Boden. Das kann man aber nur nachvollziehen, wenn man mal selber in so einer Situation gewesen ist und genau weiß, was auf diesem Niveau auch nur die kleinste Berührung im Bewegungsablauf von Terodde verschieben kann. 

Vielleicht sollte der DFB mal über einen eloquenten Ex-Profi als „Mitbewohner“ im Kölner Keller nachdenken.  Der hätte sofort erkannt, dass der Elferpfiff keine krasse Fehlentscheidung gewesen ist. 

Ex-HSV-Profi Marinus Bester zum Elfmeter an Simon Terodde bei MoinVolkspark

Aber, um das hier auch noch einmal klar zu sagen: Ich habe die Niederlage gegen Darmstadt zu null Prozent am Schiri festgemacht. Ich habe mich gestern aber maßlos darüber geärgert, dass die Jungs und Mädels im Kölner Keller nicht mal in der Lage sind, in aller Ruhe Situationen zu beurteilen, für die sie gefühlt 100 Kameraeinstellungen haben. Dem Schiedsrichter mache ich dabei noch den kleinsten Vorwurf. Er hat alles versucht, seine Entscheidung abzusichern. Allein die Kameraeinstellung, die seinen Verdacht bestätigt hätte, bekam er aus Köln nicht gezeigt: Die Hintertorkamera. Denn dort ist genau das zu sehen, was Marinus Bester oben beschrieben hat und was Kampka glaubte, erkannt zu haben. 

Dann noch ein Wort zum Kölner Keller, den ich nicht grundsätzlich ablehne. Aber: Wenn zweimal eingegriffen wird im Spiel, dabei allein die Elfmeterüberprüfung schon vier Minuten dauert – wie ko0mmt man dann bitte auf vier Minuten Nachspielzeit?? Da waren noch vier Wechselphasen (für jede Wechselpause sollen die Schiedsrichter 30 Sekunden nachspielen lassen), noch drei Tore, die das Spiel unterbrachen (zumal auch hier immer noch mal auf die Überprüfung aus Köln gewartet wird. Nein, diese vier Minuten sind einfach so bestimmt. Ohne jede Basis. Das meinte ich damit, dass der Kölner Keller abwesend war! Und auch das nervt mich. Denn da machen (gut bezahlte) Leute ihren Job nicht nur schlecht – sie machen ihn gar nicht. Und das ist respektlos den Mannschaften gegenüber, die auf dem Platz teilweise um Existenzen ihrer Klubs kämpfen.

Wohlgemerkt: Der HSV hat das Spiel verloren, weil er seine Szenen nicht konsequent ausgespielt hat. Weil man im letzten Moment einfach nicht so gierig war, wie man es sein muss. Und, weil Darmstadt es entweder gut verteidigte und Keeper Schuhen einfach richtig stark war. Mit anderen Worten: Eine absolut unnötige, aber eben nicht unverdiente Niederlage. Irgendwie ist es schon passend, dass beruhigende bzw. deeskalierend einordnende Worte von Markus Anfang, dem Trainer der Darmstädter, kamen. „Ich glaube, dass derHSV aufsteigen wird. Man braucht viel Geduld. Das weiß ich aus meiner Kölner Zeit. Aber der Verein hat die Qualität und die Struktur, um aufzusteigen“, sagte der Coach, der auch schon Holstein Kiel in der 2. Liga betreute und mit den Schleswig-Holsteinern 2018 in der Aufstiegsrelegation gegen Wolfsburg stand. 

Eine Pause steht bevor – und das ist ganz gut so

Uns steht nun eine längere Pause bevor. Das Spiel gegen den SV Sandhausen ist bereits verschoben worden. Selbiges könnte mit dem Heimspiel am 20. April gegen den Karlsruher SC geschehen, weil sich der KSC genauso wie Sandhausen in Quarantäne befindet. In diesem Fall würde das nächste Ligaspiel erst am 24. April beim SSV Jahn Regensburg stattfinden.  

„Es ist sehr, sehr unglücklich, dass wir jetzt 14 Tage raus sind. Aber damit müssen wir uns auseinandersetzen“, sagte Thioune, der das Beste aus der misslichen Lage machen möchte. „Wir werden in die Analyse gehen. Dann können meine Jungs ein bisschen durchschnaufen, weil sie jetzt 14 Tage durchgearbeitet haben. Und dann geht es darum, weiter zu arbeiten und Gas zu geben.“ Ich werde morgen auf jeden Fall frei machen. Dann mal den ganzen Tag nur Kinder bespaßen – und ausspannen. Brauchen wir alle mal. Gerade in diesen Tagen, die noch hektisch genug werden. Und das sage ich mit einem Gruß nach Bochum, wo man heute die Steilvorlage des HSV gegen Paderborn nicht zu nutzen wusste und 0:3 verlor.

Als Schlusswort habe ich heute einen Kommentar von Simon Terodde gewählt – passend zum Thema in diesem Blog. denn der sagt: „Ich glaube, heute, morgen und Sonntag bin ich sauer. Aber ich bin zu 100 Prozent sicher, dass wir am Ende was zu feiern haben.“ 

In diesem Sinne, bis morgen! Oder Montag. Mal sehen… 😉

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Flotti McFlott
1 Monat zuvor

@Marcus Scholz, es ist völlig nachvollziehbar, dass über Entscheidungen wie bei diesem Elfer oder dem Abseitstor gegen Hannover diskutiert wird. Es mag im Einzelfall ja auch wirklich Entscheidungen geben, die ungerechtfertigt gegen uns getroffen wurden (aber es gab eben auch umgekehrt Fälle, wo wir uns nicht beschweren konnten, nur das diese immer recht schnell vergessen werden).

Aber wir sind uns doch hoffentlich einig, dass das Problem des HSV nicht im Kölner Keller sitzt!?

Unser Problem sitzt vieeeeel tiefer, unter anderem auf dem Stuhl des Vorstandsvorsitzenden – wobei – da sitzt ja eigentlich niemand…

Unser Problem sitzt die meiste Zeit in Düsseldorf im Homeoffice und ward seit Wochen nicht gesehen, vielleicht arbeitet die Fleißmeise dort ein Konzept für Frankfurt aus, wer weiß das schon.

Unser Problem sitzt auch – so leid es mit tut – auf der Trainerbank. DT hat mittlerweile zweistellig Punkte vercoacht, durch fragwürdige Startelfen und bizarre Taktik-Kniffe. Und seine Wechsel sind zwar oft nicht nachvollziehbar, aber dafür sind sie immer super spät!

Es ist mir wirklich deutlich zu kurz gesprungen, auf einzelnen (Fehl)Entscheidungen des Schiedsrichters rumzureiten, da es hier ja seit JAHREN immer gleich läuft!

pietkunz
1 Monat zuvor

Das Gejammer um nicht gegebener Elfmeter und Kölner Keller ist unerträglich.
Wenn es sonst nichts weiter zum HSV zu berichten gibt oder geben soll, außer immer Pech, vermeintliche Ungerechtigkeiten, angeblich starke gegnerische Torhüter und bezeichnenderweise mal wieder Empfehlungen für Durchschnaufpausen und Couch-Bedürfnisse, abgerundet natürlich mit stolz verkündeten Zitaten „Der HSV hat die Qualität“, braucht man sich über nichts mehr wundern.

Ich empfehle im Vorblog den grandiosen Beitrag von „Rotkaeppchen1966“, der messerscharf und trefflich das Dilemma beschreibt. Und der dazu auch den Mut, Fleiß, Offenheit und sogar seine Freizeit aufbringt – ganz ohne Alibis.

Eigentlich hatte ich mich bereits bei einem der gerade mal zwei Siege in den letzten 9 Partien in Grund und Boden geschämt – nämlich wie der HSV trotz früher Überzahl von 10 Bochumern über 60 Minuten durchgehend regelrecht überrannt worden ist. Aber man konnte/durfte wegen des Endergebnisses ja nix sagen.
Wenn man sich aber gegen einen Gegner wie Hannover – die Corona-Quarantäne und vierwöchige Zwangspause hinter sich hatten, überdies aufgrund interner Streitigkeiten zwischenzeitlich nicht mal ein Testspiel gebacken kriegten – einen 3:0-Vorsprung saft- und kraftlos aus der Hand nehmen lässt, dürfte man sich ausmalen können, dass uns mangelnde Konzentrationsfähigkeit, fehlende Entschlossenheit und Durchschlagskraft auch noch bis Saisonende plagen werden – sofern man sich überhaupt noch von diesem Anti-Leistungskulturklub plagen lassen will.

Ausmalen kann man sich inzwischen auch, dass Aaron Hunt immer nur dann Leistung bringt, wenn er vor der Situation eines auslaufenden Vertrags steht…
Der hat sich deswegen (vordergründig zur Stabilisierung seines Oberschenkels) einen privaten Personal-Fitness-Trainer für 2 – 3 Zusatzeinheiten pro Woche angeschafft – und macht mit dem nicht nur Stabilisierungsübungen, sondern wird insbesondere auf Laufband und Fahrrad gescheucht.
Das hat Hunt zu dem einzig fitten Spieler beim HSV gemacht.
Hunt hat mit seinen 34 Lenzen die höchste Durchschnittslaufleistung aller HSV-Spieler (fast 12 km pro Spiel), war gegen Hannover schnellster Spieler (33,6 km/h) und kaggt offenbar im Gegensatz zu seinen Teamkollegen noch nicht gleich nach 60 Minuten ab.
Man wünschte sich somit doch für alle HSV-Spieler so einen Fitness-Coach, nicht wahr, Herr Thioune?
Die körperliche Verfassung insbesondere von Kinsombi und Dudziak empfinde ich als Unverschämtheit – das hat mit Professionalität nichts mehr zu tun.
Für mich gehören beide Spieler deswegen auf den Prüfstand.
Gleiches muss irgendwann auch mal für Kittel gelten.
Über Gjasula muss man kein Wort mehr verlieren – ein Leistner kommt überhaupt nicht mehr auf die Beine.
Leibold ist erfahren genug und es überdies in seiner Funktion als Kapitän zu erwarten, den Missstand zu erörtern, dass er sein Außenbahnspiel nicht mehr abzuleisten imstande ist, wie noch in der vergangenen Saison.
Spieler, die eigentlich in der Athletik ihre Stärken haben und diese auch benötigen, um ihr Spiel „durchzubringen“ – wie Jatta, Narey und Vagnoman – offenbaren darin ebenfalls inakzeptable Rückstände. Die Posse, dass Vagnoman sich seit über drei Jahren vergeblich um die Absolvierung seines Führerscheins „müht“ („Ich hatte meistens nicht so Bock drauf.“), dürfte in bezeichnender Weise einen finsteren Einblick in die allgemeine Leistungsbereitschaft, Selbstdisziplin sowie Aufgeschlossenheit dem gegenüber offenbaren.

Kämpferisch erfreulich sind für mich eigentlich nur stets Ambrosius und Heyer, die regelmäßig Schwerstarbeit verrichten müssen und letztlich oft noch mehr als andere im Fokus stehen, wenn sie eben mal nicht mehr all die ganzen Trantütigkeiten ihrer Vorderleute ausmerzen können.

Zu wenig.

Didi
1 Monat zuvor

Trainerwechsel? Was für ein Schwachsinn. Wir wechseln ständig die Trainer. Und mit welchem Erfolg?

Hat DT unserem Kapitän gestern verboten Fussball zu spielen? TL lief derart pomadig über den Platz, als hätte er überhaupt kein Interesse am Spiel. Die hier so oft gefeierten Kittel und Dudziak haben nicht stattgefunden.

Aber immer schön den Herrn Profis weiter Alibis geben und den nächsten Trainer entlassen. Hat ja auch bisher schon immer geklappt.

Meaty
1 Monat zuvor

Und schon wieder ist alles schlecht beim HSV!
Alles prügelt auf Trainer, Mannschaft und Vorstandsmitglieder ein, als ob der HSV aktuell um den Zweitligaklassenerhalt kämpfen würde!

Fehler wurden gemacht, das ist klar! Ob nun im Trainerteam, Mannschaft und sicherlich auch in der Vorstandsetage! Aber jetzt wieder ALLES in den Dreck zu treten, was noch vor einigen Wochen/Monaten gut funktionierte und aufgebaut wurde, ist viel zu billig aber eben typisch in Hamburg!

Diese unsachlichen Kommentare, die hier von den Rädelsführern verbreitet und von den Brandstiftern dann nur noch leicht umformuliert werden, um diese dann erneut als Hass-Kommentar einzustellen, dienen doch nur dazu, hier ordentlich Hetze gegen Vorstand, Trainer und Spieler zu verbreiten!

Eine Propaganda-Hetzkampagne, die seines Gleichen sucht und es in dieser Art vermutlich nur in Hamburg beim HSV gibt!

Diese Propaganda-Hetzkampagne begann von gewissen Usern früh in der Saison und schon mit dem Ausscheiden im DFB Pokal wurde ordentlich und sehr zielgerichtet gegen gewisse Spieler (Leistner, Gjasula, Hunt, etc.) und vorallem gegen alle verantwortliche Amtsträger beim HSV gehetzt! Sogar die Saisonvorbereitung des Trainerteams wurde von gewissen Spezialisten schlecht gemacht und nur der spätere, gute Saisonstart stopfte ihnen dann das Maul!
Schon zu diesem Zeitpunkt konnte man deutlich eine Systematik hinter dieser Kampagne erkennen und deuten, dass nicht die eigentliche Sache inhalt ihrer Kritik waren, sondern nur darauf ausgerichtet ist/war, die Verantwortlichen des Vereins zu diskredetieren!

Dieses zog sich wie ein roter Faden durch die ganze Saison! Eine kurze Durstrecke, mit drei, vier sieglosen Spielen der Mannschaft wurde sofort von den Rädelsführern genutzt, um erneut das Gesamtgebilde und die Verantwortlichen für diese Tiefphase verantwortlich zu machen!

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle noch einige Vergleiche zu den letzten Spielzeiten, mit den unterschiedlichen und verjüngten Kaderspieler und anderen Verbesserungen anführen, aber ich erspare mir die Mühe einfach, weil die Leute, die einen Fortschritt nicht sehen wollen, diesen auch nie einsehen würden, auch wenn er ihnen plausibel erklärt werden kann!

Was schon frühere Trainer und Funktionäre nach ihren HSV Engagement berichteten – in Hamburg wird hinter den Kulissen immer Stimmung gemacht und nur zu gerne Feuer gelegt!

Ein Neuaufbau einer Mannschaft, mit der Integration von jungen, unerfahrenen Spielern, ist eben nicht in einer Saison zu bewerkstelligen!
Dieser ‚Neuaufbau‘ kann in Hamburg auch nie wirklich stattfinden, weil die Heckenschützen und Brandstifter diesen nach den ersten Rückschlägen sofort in Frage stellen und damit konterkarieren!

Hier wird die ruhige, sachliche Art von Trainer und Verantwortlichen dazu benutzt, dieses als Untätigkeit darzustellen, obwohl man gar nicht weiß, was genau für Gespräche hinten den Kulissen beim HSV stattfinden!
Hindert die Rädelsführer hier aber nicht daran, alles und jeden im Verein mit ihren Hetz-Aktionen und Manipulationsversuchen schlecht zu machen und Vereinsmitglieder und Fans damit aufzuhetzen!

Ich hoffe, dass alle Verantwortlich im Verein auch in dieser schweren Phase der Saison weiterhin ihrer Linie treu bleiben und ruhig, sachlich die Lage analysieren und danach handeln!

An alle da draußen im Verein: lasst euch nicht wieder alles von anderen kaputt machen!

KÄMPFT!!!

Last edited 1 Monat zuvor by Meaty
Scorpion
1 Monat zuvor

„… ein bisschen durchatmen, weil sie 14 Tage durchgearbeitet haben“. Genau das ist die Einstellung, die eben NICHT zu Erfolgen führt.

Durchgearbeitet aber ohne Nutzen und Ertrag. Aber Hauptsache alle haben sich lieb und die Gemeinschaft ist ok.

Was bitte hat das mit einem Leistungsprinzip, einem unbedingten Willen zu gewinnen, die Spreu vom Weizen zu trennen und der Galligkeit, dem Gegner zu jedem Zeitpunkt – vor und während des Spiel zu zeigen, dass man unter keinen Umständen gewillt ist, als Verlierer vom Platz zu gehen?

Nichts.

Sorry, aber ich kann all die Kommentare, auch und gerade in den Medien, nicht mehr hören, die Thioune für einen guten Trainer halten. Gute Trainer brennen für mich 24/7 für den Erfolg, sind fähig zu Selbstkritik, wie auch, aus eigenen Fehler zu lernen. All das sehe ich bei Thioune nicht ansatzweise.
Ich höre nur immer wieder diese nette gesetzten Worte, diesen Hauch von Waldorf Kindergarten (ich kenne mich aus 😇), mit der Botschaft, die Gemeinschaft steht über Allem und wir sind stark genug, auch die Schwächeren mitzunehmen.

Das alles mag lieb und nett gemeint sein, bringt sicher auch Sympathiepunkte und als Klassensprecher und/oder Betriebsrat wäre er sicher eine tolle Nummer – eventuell auch als Vorsteher einer Kirchengemeinde.

Aber als Trainer einer Profimannschaft, die sich einzig und allein durch Erfolge definieren sollte, ist er schlichtweg die falsche Besetzung.

ToniHH
1 Monat zuvor

Erstaunlicher Blog.

-fehlende Effizienz und Köllner Keller
im Mittelpunkt.

– kein Wort über die Startaufstellung und taktische Ausrichtung der Spieler

– kein Wort über die Aussendarstellung der HSV Offiziellen

Erstaunlich und bemerkenswert

Alex
1 Monat zuvor

„Dann können meine Jungs ein bisschen durchschnaufen, weil sie jetzt 14 Tage durchgearbeitet haben.“ Wot? Soll das ein Witz sein? 😳 Wir müssen weiterhin beharrlich bleiben, arbeiten und Gas geben.“ Ja genau…🥱

Der Übergang von Thioune in die Parallelwelt des gescheiterten Übungsleiters ist nun vollzogen. Auch Thioune hat’s verkackt. Stur, unbelehrbar und eine vereinsschädigende Inklusions-Agenda. Diesen Mumpitz hätte man sofort unterbinden müssen, der Mann befindet sich ja auf einem moralischen Wiedergutmachungsfeldzug zur Bewältigung seiner traumatischen Vergangenheit. Kann er ja gern machen, aber bitte nicht auf Kosten des HSV. ENDE

adalgisa
1 Monat zuvor

Woche für Woche immer derselbe Schmäh, mittelhochdeutsch wie wienerisch ….
wie

„Ausmalen kann man sich inzwischen auch, dass Aaron Hunt immer nur dann Leistung bringt, wenn er vor der Situation eines auslaufenden Vertrags steht… (Zitatende)

Unterstellungen ohne Ende, denen jede Basis fehlt. Kritik kann man das wohl kaum nochnennen, das ist Pranger in Reinkultur. Ich kann auch nicht sehen, daß diese Beschimpfungen auf Enttäuschung über nicht erbrachte Leistungen beruhen, diese sogenannten Kommentare wollen einzig verbal vernichten, von Reflexion keine Spur, nur Spaß daran, alles schlecht zu reden. Dabei macht es vielfach keinen Unterschied, ob der HSV gewinnt oder verliert.
Meine Enttäuschung über den erneuten Einbruch ist groß, aber bitte schön, es geht um Fußball und wenn ich mir tatsächlich als Fan den Aufstieg wünsche, dann muß ich auch damit leben – es gibt genügend Beispiele anderer Vereine, es gibt sie in jeder Fußballsaison, jedes Jahr aus Neue. Der HSV genießt durchaus nicht den Alleinanspruch!

Elvis
1 Monat zuvor

Moin in die Runde! Dieses Mal würde ich mich wirklich wahnsinnig über eure Rückmeldungen zum neuen „Spielbericht“ freuen:

https://youtu.be/Mq00P_n4xV0

Nicht nur, weil ich dem Blogvater in ein paar Punkten widerspreche…

Ich bin gespannt, bedanke mich und wünsche euch und euren Familien, dass ihr gesund bleibt!

Sennsation
1 Monat zuvor

Es gibt nur eine Möglichkeit:

JETZT einen Killer installieren und den Sozialarbeiter in die Wüste jagen.

Sonst: zweite Liga, wir bleiben.

Mal hören was Jansen und Boldt dazu sagen

😂😂😂😂😂

bahrenfelder
1 Monat zuvor

Was soll das hier?
Da wird auf dem Trainer rumgehackt, da wird auf einzelne Spieler rumgehackt. Heißt es nicht immer der Verein? Gehören da nicht alle dazu?
Was wollen denn hier einige eigentlich? Ein zweites Bayern der 2. Liga? Das wird nichts werden. Dafür ist die zweite Liga zu ausgeglichen. Übrigens nur mal so nebenbei, Bayern hat heute einigermaßen glücklich ein Unentschieden gegen Union herausgeholt.

Es ist nur ein Spiel und nicht das wichtigste der Welt. Es gibt im Moment wahrlich andere Sachen die wesentlich entscheidender sind.

DT macht seine gut. Er hat halt nur eine gewisse Anzahl an Spielern mit einer gewissen Qualität und diese Spieler müssen und sollen es für den HSV richten. Mal klappt es besser mal weniger. Ihm aber immer und immer wieder zu kritisieren und doch langsam lächerlich. Bei Erfolgen kommen keine Lobeshymnen, warum eigentlich nicht?

Man man, dieses negative Gebrappel hier geht einem echt schon manchmal auf die Nerven. Vielleicht sollte der ein oder andere mal überlegen den Blog zu wechseln. FCSP und die Fischbrötchen sollen auch welche haben. Da könnt ihr euch dann richtig schön gegen den HSV auslassen. Oder seid ihr dort schon auf Lebenszeit gesperrt?

Fuxi
1 Monat zuvor

Ääääähm… ja, äh, also… Hmm… Ich bin völlig irritiert. Irritiert hinsichtlich der Aussagen von Daniel Thioune. Lasst mich ihn nochmal zitieren:

„Das Ergebnis ist sehr bitter. Die Entschlossenheit bei unseren Chancen hat gefehlt. Niederlagen sind immer Rückschläge. Wir haben noch einige Spiele. Es wirft uns für den Augenblick zurück, auf Sicht kommen wir noch mal wieder. Aufgegeben wird auf unserer Seite sicherlich nicht, wir schütteln uns und stehen wieder auf.“

Und:

„Wir nehmen das jetzt so und wehren uns gegen alle Widerstände, die da sind, arbeiten fleißig weiter, sind beharrlich, kommen in unsere Abläufe rein und gewinnen wieder Fußballspiele – oder wir ergeben uns. Und wer als Fußballer die Wahl hat, wird sicherlich Ersteres wählen.“

Geht nur mir das so, oder ist anhand der Aussagen absolut nicht zu unterscheiden, ob da der Trainer des Tabellenzweiten (auf Bewährung) oder eines Abstiegsplatzinhabers gesprochen hat?

Ich halte genau das für das Kernproblem des HSV, seit Jahren: So eine ständige, unterschwellige Fußballdepression, ein angestrengtes Seufzen als Grundhaltung. Da sind keine Ambitionen, keine Wut im Bauch über sich selbst nach vergeigten Spielen. Keiner, der mal wirklich sagt: Wir haben absolute Scheiße gespielt, und so können wir nicht weitermachen, sonst werden wir hier nichts erreichen, da ist jetzt jeder in der Verantwortung, ob er spielt oder nicht… Gibt es nicht. Stattdessen: Durchhalteparolen und vielleicht ein entschiedenes „Tja“.

So kann das nichts werden. Wo kein Feuer brennt, bleibt nur Rohkost.

Diaz1887
1 Monat zuvor

Sorry, aber das Gejammere und Gemotze ist dann doch ein bisschen zu viel. Man muss der Truppe doch klar bescheinigen, dass sie trotz unnötiger Punktverluste (endlich wieder) einen ansehnlichen Fußball spielen… wenn Winzheimer diemal den Wood macht und der Schiri auch noch beim Elfer gegen uns entscheidet… und Kinsombi die allerletzte Großchance wieder nicht im Tor unterbringen kann, ist das einfach auch viel, viel Pech.
Der Fußball, den sie momentan spielen ist kein Vergleich mehr zu dem Gegurke bzw. dem ängstlichen Gekicke der letzten Jahre. Darauf lässt sich aufbauen. Hinzu kommt die Rückkehr von Leistner, ein ganz wichtiger Trumpf, den wir noch haben… schönen Sonntag noch!

Dietrich Schneider
1 Monat zuvor

Es gibt nur eine Alternative Thioune zu entlassen wenn man nochmal einen Schub erzielen möchte.Das Gesabble geht doch nun schon seit einigen Spieltage.
Aber was HSV fehlt ist ein starker Vorstandsvorsitzender der die Richtung ohne Rücksicht auf Personen vorgibt

Rautenliebe
1 Monat zuvor

Bei all der müßigen Diskussion über die Beteiligung des Kölner Kellers an der Niederlage des HSV kommen mir versch. Dinge erheblich zu kurz:
Auch mit dem ggf. verwandelten Elfer hätte der HSV auch nur ein vollkommen unzureichendes Unentschieden eingefahren.
Die Moderation des Scheiterns, die Thioune derzeit einschläfernd eloquent betreibt, mag dem ein oder anderen das Gefühl von Team-Spirit vermitteln, sollte aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass der HSV eine DESASTRÖSE Rückrunde spielt.
1,27 Punkte sind mehr als nur ein Grund sich zu hinterfragen.
DT meint aber, es wäre jetzt erst einmal gut, dass diejenigen, deren unterirdische Leistung uns diesen Punkteschnitt beschert haben, „durchschnaufen“ können…
Man fragt sich wie andere Spieler CL, DFB-Pokal, BL und Nati parallel bewältigen?
Sind das alles Cyborgs, oder betätigen sich unsere Spieler doch eher in einer anderen Sportart?
-Ich bin so maßlos sauer darüber, wie Thioune nicht darin ausgebremst wird öffentlich die Krise (sorry den Bruch) wegzusocialen.
-Es macht mich sauer, dass jemand, der in meiner Welt eher Tanzlehrer wäre (Mutzel) den HSV in seiner medialen Omnipräsenz auch noch der Lächerlichkeit preisgibt.
-Ich bin verwirrt, wie der AR es dulden kann, dass ein Boldt sich allem Anschein nach aus seinem Job zurückgezogen hat und einfach nicht mehr stattfindet.

Last edited 1 Monat zuvor by Rautenliebe
Dennis1984
1 Monat zuvor

Natürlich ist ( noch) nichts verloren, aber es schon bedenklich dass der Verein es im dritten Jahr in Folge nicht schafft, Lösungen gegen Gegner zu haben, die den Bus im Strafraum parken und auf konter lauern. Und auch im dritten Jahr keine Verteidiger zu haben die Konter mit eigenem Tempo ablaufen können.
Zudem finde ich unser Spiel in der Rückrunde mit Terodde zu durchschaubar für die Gegner, bezeichnend dass 2 der 3 Siege in der Rückrunde ohne ihn geholt wurden.

Riesum
1 Monat zuvor

Was den Trainer angeht. In diesem Blog habe ich erfahren, dass der Kader zu einem Großteil aus Rumpelfüßen besteht. Das wir dennoch im Punkteschnitt in der Endphase der Saison auf Platz 3 stehen, kann also nur der Arbeit des Trainers geschuldet sein, der aus einer Rumpeltruppe das Optimum herausholt. Und vielleicht rumpelt er uns ja noch zum Aufstieg. Ich brauch den allerdings nicht.

Vamodrive
1 Monat zuvor

Nachdem ich mir heute wieder die Kommentare „reingezogen“ hab, stellen sich mir doch ein paar Fragen?
Wie kommt man darauf das der HSV eine Supermannschaft hat, hat er doch schon seit über 10 Jahren nicht mehr. Er hat eine durchschnittliche Mannschaft die eben durchschnittliche Ergebnisse erzielt, egal welcher Trainer welche Medizinbälle schleppen läßt oder Sonnenliegen aufstellt von wegen der Belastungssteurung.

Woher weiß die erlauchte Kommentartorenschaft das weder im AR, Vorstand oder Trainerteam gearbeitet wird?

Wieso wird jemand der dem Verein so viel Kohle zur Verfügung stellt mit derartigen Haß verfolgt?

So Feuer frei für eure unterschwelligen Beleidigungen, ich werd dann heut Nacht ganz heimlich in mein Kopfkissen weinen 🙂

Bubu
29 Tage zuvor

Goooood moooorniiing @ all,

danke für den Blog Scholle, ja, in vielen Punkten stimme ich Dir zu.
Läuft es nicht, läuft es eben nicht… 😉

Das dann die Wellen immer gleich wieder haushoch über dem HSV zusammenschlagen, ja,  nüscht Neues! Nach Niederlagen ist eben – gewohnt – alles unheimlich schlecht, und es wird wieder munter auf Mannschaft / Trainer / Verein eingeprügelt.

Zugegeben, auch mir fällt es momentan schwer, sachlich zu bleiben! Gerade nach diesen Auftritten gegen Hangover und nun Dramastadt. Wieder einmal hat der HSV es bewiesen, er kann gegen „tieferstehende“ Mannschaften nicht so richtig…. Schön. Die Lilien wollten den HSV ärgern, was ihnen gelungen ist…. am Ende. Selber Schuld…. Chancen waren genügend vorhanden, blieben ungenutzt, es ist das gleiche Lied – wie so oft…

Die Gründe suche ich allerdings dann nicht im Kölner Keller… !!

„Man sollte akzeptieren, dass der HSV eben nicht aufsteigen möchte.“ Wurde mir aus der Bazi – Gemeinde tröstend ins Ohr geflüstert. Amen….! 😉

„Der HSV ist eben ein ganz normaler Zweitligist“ „Ab und an lässt der HSV eben seine vorhandene Qualität aufblitzen, auch mal ein Spiel mehr, um dann alles wieder mit dem A…. umzureißen.“

„Stellt man jetzt eigentlich beim HSV jetzt wieder die Charakter-, Mentalitäts-, oder Qualitätsfrage?“

And so on…..

Egal, jedenfalls hat Terodde doch recht! Am Ende wird man etwas zu feiern haben, so oder so! Der Klassenerhalt ist zumindest gesichert!! 😉
Also….. !  

Bochum lässt doch auch Federn, Kiel darf wieder in den Quarantäne – Keller umziehen, die folgenden Spiele dann ohne Vorbereitung bestreiten – alles noch offen! !

Die Dünnhäutigkeit vieler vieler „Fans“ nachvollziehbar, in jeglicher Form. Depressiv würde ich es allerdings nicht nennen Scholle, eher so in den Bereich – „Nase voll!“ … Nach all der laaaaangen Zeit!

Dennoch, bei aller gerechtfertigter, sachlicher Kritik, und damit meine ich nicht das bereits bekannte, ebenso nervige „Draufhauen“ nach jeder Niederlage, beim HSV ist bereits etwas entstanden! Die Mannschaft spielt in guten Phasen einen mehr als ansehnlichen Fußball, es entwickelt sich etwas!

Was fehlt? Eben die Führungsspieler, die ein Spiel lesen und leiten können, gerade dann wenn es nicht läuft! Gerade wenn es gelingen würde solche Spiele wie gegen Darmstadt am Ende dann doch noch für sich zu entscheiden, wäre man ein Stück weiter – mit eben wirklich brauchbaren Leadern!

Auf der anderen Seite, wurde doch immer Geduld und Zeit propagiert?! Aufgrund der Reaktionen kann man aber deutlich sehen – ist bei Niederlagen eben nicht weit her… 😉

Auch ich würde den HSV gerne wieder in der ersten Liga sehen, klar! Man hat noch sechst Spiele im Petto… also… noch ist alles offen… oder?  Man schafft es eben beim HSV – nach wie vor – nicht, den Deckel zeitig draufzumachen. Tja….

Ich bleibe da ganz bei Terodde – mit dem man jetzt schon verlängern könnte!!! –

 „Aber ich bin zu 100 Prozent sicher, dass wir am Ende was zu feiern haben.“ 

So denn……

Weiter ….. immer weiter….

Bleibt alle gesund….!!

Ralf Lübbe
1 Monat zuvor

Seit ungefähr 7 Jahren schaue mir Woche für Woche das Elend an. Jedesmal hoffe ich auf Besserung und meistens werde ich wieder enttäuscht vom HSV. Inzwischen denke ich das es nur einen Trainer gibt der Aufstieg kann. Friedhelm Funkel.

BernadoRomeoMS
1 Monat zuvor

„Es gibt zwei Möglichkeiten“, rekapitulierte Thioune später seine Ansprache. „Wir nehmen das jetzt so und wehren uns gegen alle Widerstände…sorry…bla bla bla. Klar, was soll er anders sagen? Er hat sogar recht. NUR: War es nicht schon nach dem 3: 3 so? Was hat man denn da versäumt? Die Spiele werden weniger. Nix gelernt. Nachdem nächsten Spiel dasselbe….und plötzlich ist alles vorbei. Aber dann heult bitte leise!

Fussballtrainer
1 Monat zuvor

Es gibt halt Leute, die wollen, dass der HSV schlecht spielt. Sonst könnten sie keine Kommentare schreiben.

Kosinus
1 Monat zuvor

@Marcus Scholz: Sorry, aber über den Kölner Keller habe ich mich gestern zu Null Prozent geärgert. Ich schreibe in den letzen Wochen oft, dass wir verflucht sind und im Vergleich zu den anderen Aufstiegsaspiranten unglaubliches Pech haben.
Ich kann dies sachlich anhand der Spiele sogar belegen.

Dennoch muss das Pech und der Misserfolg eine tiefere Ursache haben.

Es wäre schön, wenn du mal berichten würdest, wie Boldt/Wettstein/Jansen deiner Meinung nach in den letzten Wochen zum Gesamterfolg beigetragen haben?

Last edited 1 Monat zuvor by Kosinus
DerNordfriese
1 Monat zuvor

Die Kritik an Trainer, Mannschaft und Management greift zu kurz. Wenn es – trotz wechselndem Personal – drei Jahre in Folge identische Probleme gibt, muss es hierfür Gründe geben, die vom jeweiligen Personal unabhängig sind.

Der Kommentar von der Süddeutschen von gestern spricht dies an

“Am Freitagabend zeigte sich mal wieder, was den vorläufig Tabellenzweiten manchmal daran hindert, seinen qualitativen Vorsprung auf dem Rasen zu demonstrieren: eigene Unachtsamkeiten – aber auch bis in die Haarspitzen motivierte Kontrahenten, denen sichtlich daran gelegen ist, gegen den großen Zweitliga-Favoriten ein paar Prozentpünktchen mehr abzurufen als sonst. Im Tabellennimmerland gibt es nicht mehr viel zu gewinnen, außer in der Saisonchronik als kolossales Ärgernis des HSV aufzutauchen.”

Daniel Thorne hat es geschafft den HSV zur Mannschaft mit den besten Zweikampfwerten der gesamten Liga zu machen. Angesichts der großen Motivation der jeweiligen Gegner eine Riesenleistung.

Das reicht aber nicht. Es braucht den Enthusiasmus wie gegen Spitzenreiter Bochum.

Das ist die große psychologische Herausforderung.

Madin at home
29 Tage zuvor

Thioune sagt,es gibt nur 2 Möglichkeiten. Was sagt ihr dazu?
Am Beispiel Kittel, Dudziak und Hunt sieht man unser Problem. Alle 3 gemeinsam im Spiel ist einer zu viel. Mir ist beim Darmstadt Spiel sehr deutlich aufgefallen, das Kittel keine Ecken und Freistöße mehr treten darf, wenn Hunt auf dem Platz ist. Auch die Präsenz von Hunt in der Zentrale hemmt Dudziak. Er kommt nicht mehr zum Zug. Beide haben schon viel bessere Spiele gemacht, als Hunt draußen war. Es soll nicht heißen, dass ich was gegen Hunt habe. Hier stellt sich nur die Frage, entweder Hunt in den letzen Spielen in der Saison ( wir wissen ja wie das letztes Jahr war ) oder Kittel und Dudziak wieder in die Zentrale, damit wir deren Spielfreude voll ausschöpfen können. Und die beiden sollen ja auch noch nächste Saison bei uns spielen.

Nur der HSV!

Thomas Franz
29 Tage zuvor

Der Beitrag von meaty hat mir die Augen geöffnet. Hier haben sich einige Partisanen eingenistet, vielleicht sogar ein Multinick, die systematisch bestimmte Spieler, den Trainer und den Vorstand runterputzen.
Solche Trolls gibt es leider überall.

Emil Tischbein
1 Monat zuvor

Wer das Problem für die unbefriedigende Rückrunde und die letzten drei Halbzeiten im Kölner Keller verortet, wirft mit Nebelkerzen. Effizienz, Chancenverwertung, Passgenauigkeit im letzten Spieldrittel, plazierter Abschluss,
Biss setzt grundlegend körperliche und geistige Frische, also Fitness voraus. Die ist nur leider ganz offensichtlich nicht vorhanden. Leibold zeigte dies gestern exemplarisch oder sollte ich schreiben „brutal“ auf. Deutlicher kann es kaum noch zu Tage treten. Von Kinsombi, der dies ebenso anschaulich im wahrsten Sinne des Wortes verkörpert, war hier bereits des öfteren die Rede. Da rieben sich manche, die dann heute den VAR thematisieren, verwundert die Augen, warum dieser bei seinen Einsätzen bspw. im Derby ohne Körperspannung über den Platz trabte. Die Intensität im Spiel kann jedoch nicht aufgebaut werden, da es an trainierten Grundlagen fehlt. Und dies schreibe ich nicht als Pester, der Freude am niedermachen und Destruktiven hat, sondern weil der HSV mein Verein ist und er mir am Herzen liegt. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn in der neuen Saison Steffen Baumgart als Trainer des HSV verantwortlich wäre.

Jörg Brettschneider
1 Monat zuvor

Elvis top!

Blog-Autor flop!

Leider ist der Blog-Autor auch dann auf dem entscheidenden Ohr taub, wenn sein guter Bekannter Jürgen Linnenbrügger endlich Klartext fordert. Ganz schwach!

Es bleibt dabei:
Der HSV und seine Nicht-Führung machen nur noch fassungslos. Man lässt es einfach laufen und Thioune alleine.

Niemand ist da, der klipp und klar bestimmte Dinge einfordert und – ganz wichtig! – auch Konsequenzen ziehen kann, wenn es in die falsche Richtung läuft. Darauf kommt es nämlich an.

Wenn keine Konsequenzen zu befürchten sind, fehlt eben die allerletzte Gier. Leider versteht das nicht jeder.

HSVinBerlin
29 Tage zuvor

Gisdol wäre frei, für alle die die nach nem trainerwechsel blöken.

DerVorstandsvorsitzende
1 Monat zuvor

Ich finde, Du hast den entscheidenden Teil bei Teroddes Zitat vergessen.

„Vorher gehe ich nicht nach Hause!“.

Was sehr viel über die Vertragsgespräche aussagt. Er geht nach Hause, wenn der HSV aufgestiegen ist. Und wenn nicht, dann noch nicht.

Kann man drauf kommen.

Jürgen Linnenbrügger
1 Monat zuvor

moin Scholle, deine Meinung, und die von Marinus Bester in allen Ehren, kleinste Berührungen sollen im Fußball ja schon mal vorkommen. Ich habe hier jedoch auch keinen Stoss,oder irgendeine Aktion gesehen, die einen Elfmeter gerechtfertigt hätte. Es ist für mich auch alles zu einfach verlorene Spiele an einer Situation festzumachen.

Hans-Werner Rieken
1 Monat zuvor

Scholle, du bist doch angeblich Fussballer. Ich bin entsetzt über deine Beurteilung der Elferszene.
Wenn diese von Helm-Peter so grkommen wäre, OK.
Von einem ehemaligen Spieler ist das , sorry, ich mässige mich, nicht zu verstehen.
Mit dem erbärmlichen Spiel und dem Ergebnis hat das sowieso nichts zu tun.

Uwe Öztunali
1 Monat zuvor

Ich glaube, dass letzte Mal als Ullreich mal einen unhaltbaren weggefischt hat oder seiner Truppe mal einen Punkt / einen Sieg gerettet hat, da war Helmut Schmidt noch Bundeskanzler

hessenadler
1 Monat zuvor

Nicht dein ernst, Scholle – oder ???

Einfach mal den langsamen pomadigen Spielaufbau als Fehlersuche benennen !
Bis der HSV den Ball vom eigenen Strafraum in den gegnerischen Strafraum gespielt hat, steht der Gegner mit Mann und Maus bestens geordnet im eigenen Strafraum !
Wie schnell so ein erfolgreicher Spielzug gespielt werden kann, sahen wir dann auch beim 0:1 der Darmstädter !
So wird dass in der ersten Liga jedenfalls nichts !
Hilfreich ist bestimmt auf der Linie ein guter, hat bestimmt auch gute Reflexe, aber schnell den Ball weiterleiten ??

Gruß

Last edited 1 Monat zuvor by hessenadler
harrybooth75
1 Monat zuvor

Also bei aller Liebe. Aber vor 2 Wochen haben wir noch das beste Saisonspiel gegen Heidenheim gefeiert, davor einen klug herausgespielten Sieg gegen Bochum, die – schon als Aufsteiger allgemeinhin abgeschrieben – heute 0:3 in Paderborn verloren haben. Wer Riemann danach im Interview hörte, der wird bemerken, dass auch da die Flatter losgeht. Was will uns das alles sagen? Es ist noch viel Bewegung drin. Trotzdem scheint der HSV im Hamsterrad gefangen. Aber noch sind genug Spiele zu spielen um das Faktum zu reflektieren, um Schlüsse draus zu ziehen, um es anders zu machen als in den Vorjahren. Ansätze dazu gab es in dieser Saison meines Erachtens mehr als in den Vorjahren. Und doch gebe ich zu, dass meine Hoffnung extrem geschrumpft ist. Eine der letzten „Lichtblicke“ könnte die Personalie Leistner sein, der defensiv eine extreme Stabilität ausgestrahlt hat.

YNWA
1 Monat zuvor

Halleluja…die Welt geht wieder unter! Katastrophe – alles wie gehabt…nix geht mehr beim HSV.

Kennen wir doch alles…Panik können wir gern alle schieben – nur hilft dies nicht.

Allein die Mannschaft kann es richten. Ich fand den Auftritt gegen Darmstadt nun auch nicht so hilflos, das ich alle Hoffnungen aufgeben würde. 

Wir hoffen, das die 14 Tage Pause sinnvoll genutzt wird. Es gibt doch gar keine Alternative, oder?

Ich stelle mir grad mal vor, wie viel unser Support wert wäre? 5, 10, 15 oder 20 Punkte?

Freut Euch mal besser alle, das wir auch in einem leeren Stadion punkten!

Das Team kämpft und allein das zählt!

Last edited 1 Monat zuvor by YNWA
Travis Bickle
1 Monat zuvor

https://www.sueddeutsche.de/sport/hamburger-sv-darmstadt-98-2-bundesliga-1.5260526
Solche Schreiber und Zeitungen wünscht man sich mal in HH

Aradia
1 Monat zuvor

👱‍♀️ Hallo,

Die erwartete Ergebnisse stimmen nicht.
Das, so nehme ich an, wird schon bei den
Verantwortlichen registriert werden.
Aber so kurz vor dem Ziel wird Ruhe bewahrt,
weil man kurz vor Schluss, nix gefährden will.

Man kann eh in der kurzen Zeit weder
Trainer noch Spieler ersetzen.
Ich denke, alle werden gestreichelt
um vielleicht ja doch noch etwas zu gewinnen.

Von daher werden wir immer etwas liebes lesen
und über den jeweiligen Spieler sein schweres
Leben erklärt bekommen.
Wir sollen ihn im Arm nehmen und drücken.

Schönen Sonntag 😂

History
1 Monat zuvor

Und die Partien in Hannover und jetzt Darmstadt haben hier in Hamburg rund um den HSV schon wieder eine Depression ausgelöst, wie ich sie nicht verstehen will. Und nicht verstehen kann“. 

Rückrunde: Stand 11.04.2021 14:18 Uhr

Fürth 10 Spiele, 21 Punkte
Bochum 11, Spiele 21 Punkte
Kiel 9 Spiele, 14 Punkte
Hamburg 11 Spiele, 14 Punkte

Welche Tabletten muss man eigentlich einnehmen, um eine solch klare Spiegelung der Leistung des HSV nicht wahrzunehmen ?

Hans-Werner Rieken
1 Monat zuvor

Freue mich das ich mit meiner Voraussage vom Saisonbeginn wieder mal richtig lag, nach Bruno geht morgen auch der mit dem Brett vom Hof.
Ich werde nie verstehen wie die immer wieder gescheiterten Trainer doch wieder für viel Geld verpflichtet werden.
Ach ja, Heldt hat ja mit dem Grinser am Saisonanfang um 2 Jahre verlängert obwohl er noch 1 Jahr hatte und Köln gerade etliche Pleiten in Serie eingefahren hatte.
Verstehe das wer will !!!

HD1887
29 Tage zuvor

Kann mir mal jemand den Spieler Kittel erklären!? Vom Potential her ein überdurchschnittlicher Spieler, der an Technik, Spielintelligenz, Torgefahr usw. soviel mitbringt. Macht dann, auch mal am Stück, 2-4 richtige gute Spiele. Ist Zweikampfstark, gute Körpersprache, macht Tore, bereitet vor, geht Wege nach hinten….. Und jetzt wieder? Wirkt lustlos, kaum zu sehen, fahrig, gibt schnell auf…. Mentalität? Er ist ja auch keine 18 Jahre mehr, sehr schade, für die Mannschaft aber speziell für ihn, er kann einfach mehr und lässt es so oft liegen.

Jörg Meyer
29 Tage zuvor

Die Tatsache das Hunt wieder unser bester Mann auf dem Platz war bestätigt mir wieder meine schon mal getätigte Aussage.
Die Spieler spielen jeder für sich sehr intelligent. Hunt in Top Form um sich für einen neuen Vertrag zu bewerben. Unsere jungen Talente so gut es geht mit Ausschlägen nach oben und unten.
Unsere Top Verdiener und “ erfahrenen Leistungsträger“ spielen sehr berechnend.
Will heißen die meisten werden keinen besseren Vertrag als beim HSV mehr bekommen und wissen das es für sie bei einem Aufstieg Indiens erste Liga warscheinlich nicht mehr für die erste Mannschaft reichen wird. Natürlich ist sich da auch vor allem finanziell jeder der nächste und spielt so das es das eigene Ziel nicht gefährdet, eben nicht aufzusteigen. Wer das unrealistisch findet glaubt warscheinlich auch das die letzten beiden jahre als wir jeweils erster nach der Hinrunde waren und in der Rückrundentabelle abgestiegen wären nur Pech war. Dieses Spiel wird sich solange wiederholen bis wir wieder eine richtige sportliche Vereinsführung haben die Druck im Sinne des sportlichen Erfolgs weitergibt und dementsprechend reagiert

Paulinho
29 Tage zuvor

Natürlich ist noch alles drin. Aber mal ehrlich, wollen wir dann so eine Saison wie Schalke dieses Jahr erleben? Nein, ich glaube das aktuelle Team ist nach meinen letzten Eindrücken noch nicht erstligareif. Nach den Spielen gegen Bochum und Heidenheim sah ich die Sache anders. Mit einigen Veränderungen, Abgänge und Zugänge, die das Team echt verstärken, sollte man mit Mainz und Co mithalten können. Nun nach den letzten Krämpfen sehe ich es doch anders. Aber eigentlich sollte man den Plan haben, um Ambrosius, Vagnoman, Obama, und den anderen Talenten zusammen mit den Säulen Leistner, Gyambo, Terodde, und einigen anderen, ein echtes Erstligateam aufzubauen. Also, wenn der HSV den Plan intelligent zu Ende bringen wollte, hätte ich gegen eine weitere 2.Liga Saison nichts. Aber nur dann! Es wird sowieso eine vom Namen her attraktive 2.Liga. Vllt. sogar wieder mit Fans im Stadion. Wäre geil gegen Schalke, Köln, St. Pauli, Kiel, 96, Fortuna, den Club, und, und, und.
Warum nicht und die Talente werden reifen und ein echtes Team sein.

Last edited 29 Tage zuvor by Paulinho
NowWhat
29 Tage zuvor

Moin,
also ich bin sehr glücklich darüber das wir DT haben. Bei ihm hab ich das erste mal seit sehr langer Zeit das Gefühl einer Entwicklung in der Mannschaft zu einer Einheit. Hab es schon öfter geschrieben, aber nochmal: mir wäre es lieber gewesen wenn nach der Verpflichtung von DT nicht nur “Säulenspieler“ geholt worden wären sondern mehr jüngere Spieler. Nur weiss ich leider nicht ob die Verantwortlichen das nicht sogar versucht haben und einfach die Spieler nicht zu bekommen waren. Gerne hätte ich zugeschaut wie Trainer und eine jüngere Mannschaft sich Entwickeln um dann evtl. in 2, 3 Jahren als gefestigte Truppe oben angreifen zu können. Insofern, egal ob wir aufsteigen oder nicht, für mich verschenkte Zeit.
Natürlich rege ich mich während mancher Spiele über DT auf oder schüttet den Kopf wenn ich die Mannschaftsaufstellung sehe, aber unterm Strich hat er in meinen Augen sehr viel richtig gemacht bisher, auch einzelne Spieler wieder in die Spur gebracht und besser gemacht.
Das die Mannschaft zu oft den Pfosten trifft und selbst in guten Spielen auf einmal den Faden verliert mag ich nicht allein DT ankreiden. Da stehen Profis auf dem Platz.
Mit Bold fremdel ich, er ist mir einfach unsympathisch. Und da ist auch das größte Manko was ich sehe: wir brauchen einen Chef. Nur wer? Optimal wäre für mich einer ohne “Stallgeruch“ und ein paar Erfolgen im Koffer. Rangnick? Vielleicht, wenn er nicht gleich alles an sich reißt. Aber so in die Richtung wäre gut. Würde wohl auch an der Sponsoren Front ein par Türen öffnen.
Schönen Feierabend – Jan

Lars Wichmann
1 Monat zuvor

Moin zusammen,
also warum immer explizit auf den „Offiziellen“ herum geritten wird verstehe ich überhaupt nicht, das ist absoluter Bullshit. Die stehen nicht Woche für Woche auf´n Platz und fabrizieren die Scheiße, das sind die Herren Spieler die es nicht schaffen, für ihr üppiges Gehalt eine anständige Gegenleistung zu erbringen.
In Stuttgart beispielsweise brennt auch intern der Baum (bei Bayern auch etwas), aber das blenden diese Mannschaften aus und konzentrieren sich auf das Wesentliche: Fußball, und das spielerisch zum Teil echt stark.
Aber zurück zum ruhmreichen HSV.
Angefangen bei Ulreich, der gefühlt keinen vernünftigen Pass über 10-15 Meter auf die Reihe kriegt und die personifizierte Unsicherheit im Tor ist. Auf der anderen Seite ein Trainer der zwar authentisch und ruhig rüberkommt, allerdings es anscheinend nicht schafft den nötigen Spannungsbogen in der Trainingswoche bis zum nächsten Spiel aufzubauen.
So wird das wird wieder nix mit dem Aufstieg, obwohl ich der Meinung bin, dass das Potential definitiv vorhanden ist, aber es nicht konstant und viel zu selten abgerufen wird.
Den Trainer jetzt zu tauschen wäre falsch, denn damit holt man sich erst recht Unruhe in die Kabine.
Hoffen auf Besserung in der nächsten Saison.
Viele Grüße aus Bayern

uwe twiehaus
1 Monat zuvor

Arbeiten fleißig weiter, oder wir ergeben uns? Wer sagt das zu wem, wo doch der HSV seit 15 Jahren auf Funktionärs ebene nicht stattfindet? Wäre das mit dieser Schleim Presse in Gladbach Dortmund Stuttgart nicht genauso vonstattengegangen? Die ersten fordern doch schon wieder unschuldige Köpfe für die seit Jahren falsch zusammen gewürfelte und überteuerte Gummi Truppe! Nur mit durchhalte Parolen und ohne Einflussname der schreibenden Zunft wird sich für die Kämpfer des HSV auch daher nichts ändern, und der Kölner Keller wird auch keine Hilfestellung bieten!

AD1979
1 Monat zuvor

Wieso seid Ihr eigentlich so sicher, dass wir ohne den Sozialpädagogen besser dran wären? Die meisten unserer Spieler scheinen in Sachen Psyche limitiert. Ihre Motivation und ihre Konzentrationsfähigkeit reichen nicht für längere Zeit. Vielleicht steht diese Mannschaft auch nur wegen Thioune so weit oben.

schlunzi
1 Monat zuvor

24/7 für den HSV und nach dem Verlauf der Rückreise und dem Spieltag ist der Kölner Keller das Thema. Flach

HSV-Titanic
1 Monat zuvor

So einen Blog würde ich mir von Scholle wünschen!!!!!!!!!
https://www.kicker.de/der-hsv-scheitert-schon-wieder-an-sich-selbst-801913/artikel

ToniHH
1 Monat zuvor

Aus der HSV Box Abteilung

„Wir haben uns einen gefangen“, gab Sportdirektor Michael Mutzel zu und bemühte sich um einen sportlichen Vergleich: „Das ist wie bei einem Boxer. Wir kriegen einen in die Rippen, gehen vielleicht auch mal in die Knie, aber jetzt entscheidet sich, ob wir liegenbleiben oder wieder aufstehen.

Warum wir uns immer einen Einfangen müssen wird nicht erörtert …