Setzen, Sechs!

von | 20.01.21 | 156 Kommentare

Mann, was war das schön, gestern mal einfach über Fußball zu schreiben. Über guten Fußball zudem, denn der HSV spielt derzeit einen richtig guten Ball. Und damit das so bleibt, durften die Stammspieler heute etwas kürzertreten, während die Reservisten auf den Platz gingen. Mit dabei: Jan Gyamerah. Der Defensivallrounder mischte voll mit, soll aber am Sonnabend in Braunschweig noch nicht zum Team gehören können. Zumindest nicht auf dem Platz. Aber dort hat der HSV auch sonst keine Personalnot. Einzig Klaus Gjasula wird noch ein paar Wochen ausfallen und selbst Rick van Drongelen ist im Training auf einem guten Weg zurück ins Team. Dennoch, obwohl man sportlich wirklich keine Nöte leidet, macht man sich vereinsintern wieder selbst Probleme.

Wenigstens etwas gute Laune hier im Blog für heute… 😉

Der Brief, der per digitale Post an alle Mitglieder am gestrigen Abend verschickt worden war, hatte deutlich gemacht, was sich viele seit einigen Monaten schon denken konnten: Im Präsidium des HSV e.V. knatscht es mächtig. Gestern nun der vorläufige Höhepunkt einer Auseinandersetzung, wie wir sie beim HSV nicht mehr so sehen wollen – aber doch wieder bekommen. Denn gestern ließ der Ehrenrat des HSV mitteilen, dass man einen Misstrauensantrag gegen Vizepräsident Thomas Schulz stellt und eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen wird.  Dabei wurden wirklich harte Vorwürfe ungeschönt formuliert. Ein Beispiel: „Thomas Schulz lässt sich bei seinen Entscheidungen zu häufig von eigenen Zielen, statt dem Wohl des HSV leiten. Sein Verhalten ist mehr von Taktik und Manipulation geprägt, als von vereinskameradschaftlichem Austausch und Miteinander. Er bedient sich hierbei regelmäßig juristischen Beistands, um die für die Durchsetzung der eigenen Agenda für erforderlich gehaltenen „exotischen“ Lösungen zu begründen.“

Gremien fordern Schulz-Abwahl – der reagiert empört

Zur Erinnerung: Thomas Schulz war seit 2018 Mitglied des HSV-Präsidiums. Der inzwischen geschasste Bernd Hoffmann hatte ihn zusammen mit Moritz Schäfer dazu gewinnen können, für sein Präsidiumsteam anzutreten. Nachdem Hoffmann nur wenige Monate nach der Wahl zum Präsidenten zum Vorstandsvorsitzenden aufstieg, wurde Marcell Jansen als neuer Präsident gewählt – und alles schien gut. Bis Hoffmann vom Aufsichtsrat, dessen Vorsitzender Jansen war und ist, entlassen wurde. Seither heißt es Jansen gegen Schäfer/Schulz – und das unterstreichen die letzten Tage deutlich. Grund genug für den Ehrenrat, Ermittlungen einzuleiten und den Status Quo zu überprüfen. Mit bekanntem Ergebnis. Auszug aus dem Brief an die Mitglieder: „Wir halten das Handeln des HSV-Vizepräsidenten Thomas Schulz für nicht länger tragbar. Er hat durch die Art und Weise seiner Amtsausübung das Vertrauen aller Gremien verloren. Versuche, diese Probleme intern zu klären, haben nicht zu der erhofften Änderung in der Zusammenarbeit geführt.“ Unterschrieben wurde der Brief von Ehrenrat, Beirat, Amateurvorstand, Seniorenrat und Abteilungsleitung Fördernde Mitglieder und Rechnungsprüfer. Bis auf das untersuchte Präsidium sind das also alle Gremien. 

Okay, nun können die natürlich alle einem Irrtum unterliegen oder alle korrupt, unfähig und/oder falsch beeinflusst worden sein. Zumindest meldete sich heute auch Schulz selbst zu Wort, nachdem vor gut einer Woche Marcell Jansen mit Aussagen in den Medien die Missstände beschrieben hatte und Moritz Schäfer sich per Facebookpost am Wochenende an die Mitglieder gerichtet hatte. Schulz wehrte sich gegen die Vorwürfe und bezeichnete sie in seinem Statement als „substanzlos“. Schulz: „Zu dem Schreiben des Ehrenrates an Mitglieder und Präsidium ist folgendes anzumerken: Die in dem Schreiben an die Mitglieder enthaltenen Vorwürfe, die in der Behauptung gipfeln, meine Entscheidungen nicht zum Wohle des HSV zu treffen, sind substanzlos. Fakten, die diese Behauptung auch nur ansatzweise belegen könnten, werden in dem Schreiben an die Mitglieder bezeichnenderweise nicht benannt. Die im Präsidium in den vergangenen Wochen getroffenen Entscheidungen dienen sehr wohl den Interessen des HSV. Der Umstand, dass einzelne Präsidiumsmitglieder mit der einen oder anderen Entscheidung nicht einverstanden sind, ist jedoch Konsequenz eines demokratischen Prozesses innerhalb eines aus mehreren Mitgliedern bestehenden Präsidiums. Daran haben sich alle Präsidiumsmitglieder zu halten.“

Schulz vs. Jansen – darum get’s!

Aber um einmal deutlich zu machen, worum es hier geht: Schulz gilt als Vertrauter von Bernd Hoffmann und wirft Jansen vor, alles zu versuchen, um Klaus Michael Kühnes Macht beim HSV zu stärken. Zum anderen aber wirft er Jansen vor, Hoffmanns Demission in seiner Funktion als Aufsichtsratsboss initiiert zu haben. Auch deshalb ist Schulz einhergehend mit Hoffmanns Entlassung aus dem Aufsichtsrat, dem auch er angehörte, zurückgetreten. Seither, also seit März 2020, ist die Stimmung im e.V.-Präsidium nachhaltig gestört. Und das ist noch sehr vorsichtig ausgedrückt. Denn in den Worten des Ehrenrates klingt das deutlicher: „….Thomas Schulz (wurde) Ende 2020 vom Ehrenrat darüber informiert, dass die Gremien keine Basis für eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit ihm sehen, und haben ihm zum Wohle des HSV einen Rücktritt nahegelegt. Dieser erfolgte ebenso wenig wie eine Rückmeldung auf diesen beispiellosen Vertrauensverlust eines Präsidiumsmitglieds. Der Appell hat auch nicht dazu geführt, dass Thomas Schulz sein Verhalten überdacht oder geändert hätte. Nicht lange im Anschluss an den Appell musste der Beirat feststellen, dass Thomas Schulz erneut versuchte, ihn und auch den Präsidenten des Vereins in einer wichtigen Entscheidung zu hintergehen.“

Mit anderen Worten, nichts geht mehr. Denn egal wie dieses ganze Thema ausgeht – es wird nicht mehr in diesem Präsidiums-Trio passieren. Und deshalb wäre ich persönlich froh, wenn sich dieses Thema schnell erledigt. Zum einen, weil ich keinen Bock mehr habe, Statements von HSV-Verantwortlichen zu lesen, die nicht das Papier wert sind, auf dem sie geschrieben worden. Zum anderen nervt es mich, dass sich hier wieder Funktionäre in den Vordergrund spielen, die eigentlich das klare Ziel verfolgen sollten, dass ihr Wirken reibungslos und im Hintergrund abläuft. Und dieses haben sie mal gänzlich verfehlt. Zusammen – allesamt. Von daher: Setzen, Sechs!

Schaden hat der HSV in jedem Fall

Eigentlich wollte ich an dieser Stelle aufhören. Aber ich wurde heute gefragt, was passieren kann. Und das ist nicht wenig. Theoretisch könnte das Duo Schulz/Schäfer den Aufsichtsrat mächtig umbauen, da das Präsidium für die Abberufung der Kontrolleure verantwortlich zeichnet. Und wen n meine Informationen stimmen, hatten Schulz und Schäfer tatsächlich vor, den Aufsichtsrat umzubesetzen. Da dann wiederum der Aufsichtsrat für die Vorstandsbesetzung verantwortlich ist, könnten Schulz und Schäfer im Schulterschluss de facto die gesamte HSV-Führung einmal umkrempeln. Zumindest befürchten das offenbar die Gremien, die den Misstrauensantrag unterschrieben haben. Für eine Abberufung von Schulz wäre hierbei eine Zweidrittelmehrheit vonnöten – ebenso für mögliche Abwahlen anderer Präsidiumsmitglieder. Ob und wie diese außerordentliche Mitgliederversammlung allerdings in Zeiten der Corona-Beschränkungen stattfinden kann und soll – keine Ahnung. Ich stelle es mir bei einem Verein, der Briefwahl seit vielen Jahren ablehnt, eher schwierig vor.  Von den technischen Voraussetzungen hierfür mal ganz zu schweigen…

Mehr will ich zu diesem Thema nicht sagen. Dieses Thema kotzt mich ehrlich gesagt nur noch an. Nicht ganz so sehr wie die Staatsanwaltschaft im Fall Jatta – aber schon recht ähnlich.  Denn es setzt der 2014 so positiv prognostizierten Ausgliederung nach sechs misslungenen Jahren der Umsetzung im Grunde nur die Krone auf. Von daher: Bis morgen! Dann wieder mit mehr Fußball. Versprochen!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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rodrigo7
3 Monate zuvor

Ich könnte den Posten von Schulz übernehmen .
Nur der HSV

Kopite
3 Monate zuvor

Ne, für Jansen eine glatte 1 mit Sternchen.
Für die anderen beiden Präsiden: Danke für nix! Nicht setzen , sondern gehen. Und zwar möglichst schnell und möglichst weit weg! Stadionverbot inklusive.

alwaysHSV
3 Monate zuvor

Ich glaube keiner der hier schreibt dürfte glücklich sein über diese endlose Geschichte im Präsidium des HSV. In meinen Augen wäre es am sinnvollsten für das gesamte Gremium Neuwahlen anzusetzen. Wie die Versammlung allerdings unter Corona-Aspekten sinnvoll durchgeführt werden soll ist auch mir nicht klar. Hier rächen sich die Versäumnisse der Vergangenheit bezüglich einer Modernisierung solcher Veranstaltungen angefangen mit der abgelehnten Briefwahlmöglichkeit – ich sage dazu nur Steinzeit.

Glücklicherweise hat sich dieses ganze hin und her bisher nicht auf die Leistung der Mannschaft ausgewirkt und ich hoffe mal stark, dass dies auch so bleibt.

Ralf Lübbe
3 Monate zuvor

Unglaublich, wenn es sportlich ganz gut läuft, läuft es hinter den Kulissen nicht. Immer ist irgendwas. Denke es liegt nicht an Jansen. Wahrscheinlich spinnt Hoffmann im Hintergrund wieder seine Fäden. Also müssen die weg die aus der Hoffmann Fraktion kommen. NUR DER!!!

Polkateddy
3 Monate zuvor

Morgen bitte nicht mehr Fussball, sondern nur Fußball.

Morgen ist schließlich Vize-Pre-Matchday!

HSVseit1976
3 Monate zuvor

Unglaublich
Mit Jansen haben wir den besten Präsidenten seit Jahrzehnten
( nicht fehlerfrei aber authentisch und gut)

Sen Rossi
3 Monate zuvor

Ich plädiere für eine Frauenquote in Vorstand und Aufsichtsrat. Dann kehrt allein schon deshalb Ruhe ein, weil die Herren mit weltlichen Dingen abgelenkt sind. Sylvie hätte bestimmt Zeit. 😉

Micha Koslowski
3 Monate zuvor

Hauptsache das Trainerteam kann diesen Kindergartengeplänkel von der Mannschaft fernhalten.
Ist wieder einmal nurpeinlich!

Alex
3 Monate zuvor

Wenn man schon eine kurze Historie schreibt, worum es bei dem Streit eigentlich geht und dabei auf die Verfehlungen der Funktionäre hinweist, die sich wieder mal in den Vordergrund spielen, sollte man der Vollständigkeit halber auch das perfide Verhalten der beiden Vorstände Boldt und Wetzstein bei der Demission Hoffmanns erwähnen. Und dass die Verantwortlichen meinen, bis heute ohne einen Vorstandsvorsitzenden auskommen zu können. Thema leider unvollständig, setzen, sechs!

Und genauso fragwürdig ist die neueste Masche des HSV beim leidigen Thema Training. Diese Woche wurde einfach an zwei Tagen hintereinander ein Spielersatztraining angesetzt (gestern und heute). Wahrscheinlich gehört das zum Plan des Übungsleiters, wie man das Training in der Außendarstellung „intensiver“ gestalten könnte, ohne aber die Belastung für die Söldner und Jungmillionäre zu erhöhen. Schon letzte Woche hat Thioune die drei trainingsfreien Tage sehr geschickt aufgeteilt, indem er mal wieder einen „Ruhetag“ am Freitag eingebaut hatte. Man hat sich wohl darauf verständigt, den Vorwurf des zu laschen Trainings zu entkräften. Natürlich, ohne mehr zu trainieren. Den HSV-Fans kann man ja bekanntlich wirklich jeden Blödsinn verkaufen. Und mal zur Erinnerung: Nach dem Braunschweig-Spiel beginnt die Rückrunde, in der der HSV bereits zweimal eindrucksvoll beweisen konnte, dass man auch am letzten Spieltag noch auf dem vierten Platz landen kann. Mit so einer katastrophalen Historie sollte man eigentlich alles dafür tun, um ein erneutes Scheitern auszuschließen.

Ich denke, es ist an der Zeit, im Forum einen Thread mit Impressionen zum Training aus dem Volkspark zu eröffnen und dort weitere Dokumente des Grauens zu posten. Das Video zum Elfmeter-Training hat ja bereits für reichlich Wirbel gesorgt. Bei der Gelegenheit kann die Community dann auch den kleinen Ehron kennenlernen…

Andre Steverding
3 Monate zuvor

Finde Herr Jansen verfolgt seit Jahren einen kühl berechnenden Plan der Machterweiterung. Bisher zum Wohle des Vereins. Allerdings eine heikle Angelegenheit wie Herr Hitzelsberger es nun in Stuttgart erfährt. Freue mich morgen wieder auf das Sportliche, ob wir in Braunschweig zum 4. Male mit der gleichen Elf starten?!

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Also mal ehrlich, der Cello, der hat sich wirklich so richtig verdient gemacht. Nicht um den HSV, nein beiweiten nicht, wer unseren Verein wegen eines finanziellen Desasters, für das vorrangig Didi Beiersdorfer verantwortlich ist, an Klaumi Kühne verhökern will, hat nichts verdient außer einem unehrenhaften Abgang !

Richtig verdient gemacht, hat er sich um mein Gemächt. Mangels notwendiger Hygiene hatte ich einen vielfältigen Tierpark im Intimbereich, also untenrum. Dank einmaliger Anwendung von Jansens Wundersalbe ist nun schlagartig Ruhe im Zoo.

Präsident Pinselreiniger & Co. sollten mal richtig für den HSV arbeiten, Sponsoren beschaffen, Ideen entwickeln wie man zu Kohle kommt
ohne den HSV, dem alten Mann in der Schweiz zu verscherbeln und zur Not mit der Sammelbüchse sich der Heilsarmee anschließen, die wissen wie man die Herzen der Menschen erreicht und wo was zu holen ist.

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Ich hoffe das in dem Zeugs kein DDT war

ToniHH
3 Monate zuvor

Jansen vs Schulz

Da keine Fakten auf dem Tisch liegen
kann ich dazu nix schreiben. Es wäre doch aus journalistischer Sicht aber interessant zu wissen was da hinter den Kulissen alles so passiert….
Pro Hoffmann….pro Kühne ist mir alles
zu wenig…zum 3x Hoffmann beim HSV
wäre ja wohl ein Witz…

Nun wieder zum Fussball….was tut sich da so auf dem Transfermarkt?? Da muss ja noch was kommen…

MeinVerein2021
3 Monate zuvor

Ich bin megagenervt von diesem HSV e.V.-Hickhack.
Wer da was warum beabsichtigt und betreibt, weiß ich nicht. Die kryptischen Andeutungen und sehr vagen Beschreibungen helfen mir gar nicht.
Für mich erweist es sich als Fehler, mit der Entlassung von Hoffmann nicht auch gleich alle seine Kompagnons rausgeschmissen zu haben.
Das schreibe ich, obwohl ich eher für Hoffmann als gegen ihn war. Seine Zeit ist jedenfalls vorbei.
Nun ist Jansen die Nr. 1, auch wenn er diese Rolle nach meiner Meinung nicht richtig wahrnimmt. Er will es aber wohl sein, sonst hätte er lange für einen VV gesorgt.
Allein entscheidend ist aus meiner Sicht, die Voraussetzungen für eine finanzielle Gesundung der HSV AG zu sorgen. Dazu ist der Aufstieg erforderlich. Und eine andere Rechtsform, Struktur o.ä.. Dazu taugen die aus der Zeit gefallenen ollen e.V.-Traditionen nicht. Jedenfalls nicht, wenn sie so wie beim HSV gelebt werden.

bahrenfelder
3 Monate zuvor

Warum müssen die Menschen immer versuchen sich selbst in den Vordergrund zu stellen? Die Sache ist doch wichtig und hier ist die Sache der HSV.
Ich hatte schon vor geraumer Zeit geschrieben, dass dort in der Teppichetage nur Leute sitzen die an sich selbst denken und die drei Buchstaben HSV auf ihrer Visitenkarte haben möchten. NEIN, die gehören da nicht hin, die müssen weg.
Mein Vorschlag, auch wenn etwas naiv, aufräumen da oben. Es gibt, so denke ich, genug ehemalige die sich einbinden lassen würden. Allerdings wahrscheinlich auch nur unter der Voraussetzung, dass in der Teppichetage ein wirklicher Umbruch stattfindet.

Es braucht doch nur nach anderen Vereinen geschaut werden wo es in der Führungsetage „meistens“ ruhig ist. Wer hat dort das Sagen? Es sind meistens Altgediente die eine Zugehörigkeit zum Verein haben. Der Respekt untereinander ist dann auch schon ein ganz anderer. Wie Ringelnatz auch schon schrieb „Das ganze muss von oben nach unten vorgelebt werden“. Dies ist beim HSV aber noch weit entfernt.

Ich Frage mich manchmal was dort oben für Nieten sitzen. Die müssen in ihrem privaten Leben doch völlig unzufrieden sein.

Jörg Brettschneider
3 Monate zuvor

Einigkeit bekommt der HSV nicht mehr hin. Auch wenn die Mannschaft derzeit gut spielt, am Ende ist die Führung entscheidend und der aktuelle sportliche Trend wird sich als ein vielleicht letztes Strohfeuer entpuppen. Der Weg in die Bedeutungslosigkeit ist vorgezeichnet.

MeinVerein2021
3 Monate zuvor

So ruhig ist es woanders auch nicht. Schau nach Stuttgart und Gelsenkirchen.
Die Idee, verdiente HSVer in die Führung zu holen, ist theoretisch charmant. Praktisch aber wohl nicht realistisch. Ausnahme Hrubesch, den J. Boldt gewinnen konnte.
Ich sehe keinen Ehemaligen, der geeignet wäre. Der smarte von Heesen? Irgendwie etwas halbseiden. Magath? Nicht ernsthaft. Der ewige Wehmeyer ist ja schon da. Mir fällt keiner ein.

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Also freunde , wie kann man einen Jimmy Hartwig für eine Position oberhalb von Kartenabreißer vorschlagen. Ich bin nicht gewillt den guten Jimmy hier bloßzustellen, aber ein wenig Recherche über den Mann kann jeder selber machen. Ähnliches , nicht gleiches gilt für Stein und Kaltz, ihr wollt doch Leute ohne eigenes Interesse. Barbarez war doch mal im AR , kam wohl zu wenig rüber. Nicht jeder gute ehemalige Spieler ist ein guter Funktionär

Kuddel
3 Monate zuvor

Der Misstrauensantrag gegen Vizepräsident Schulz ist quasi vom gesamten Verein unterschrieben. Nur hier hat er scheinbar noch ein paar vereinzelnde Buddys zu haben die wild um sich beißen 😉
So schauts aus !

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Nach dem Osnabrückspiel war die Stimmung bei jedem von uns bestens.

Nun ist sie im Arsch , N8

Speedy
3 Monate zuvor

die sollten alle gehen Gute Führungsleute finden in der Sache immer zusammen . Hier geht es um Eitelkeiten so wie seit Jahren .Wir brauchen Leute die was machen und voranbringen wollen, die Geldleute zum HSV führen egal ob Verein oder AG .

HAPPELS-LETZTE
3 Monate zuvor

Kaum zu ertragen so ein Schmierentheater im Hintergrund, da kann man nur hoffen, dass das Echo aus der Mannschaft am Wochenende weitere 3 Punkte sind und sie sich durch dieses machtgeilen Hickhack in der VIP Loge nicht irritieren und vom Weg abbringen lassen!

pietkunz
3 Monate zuvor

Ich habe eigentlich nie was gegen Kühne gehabt – sah immer eine verpasste Chance, mit den Kühne-Mitteln etwas aufzubauen und perspektivisch zu entwickeln – und fand die Kommunikation seitens des HSV mit einem Investor wie Kühne immer erbärmlich, dilettantisch und undiplomatisch – und die Situationen mit dem insbesondere von den Medien wie auch Köpfen der Supporters geschürten feindseligen Gekreische um „Einmischen“/“Unruhe stiften“ hausgemacht und als Folge eigener Misswirtschaft und berechtigtem Vertrauensverlust Kühnes. 

Nun aber ist das Kühne-Konstrukt längst verbraten und verbrannt. 
Es scheint einigen immer noch nicht bekannt und bewusst geworden zu sein, dass die gesamte Hamburger Wirtschaft sich mittlerweile mit Grausen von diesem „Kühne SV“ mit mächtigem Kühne-Konstrukt abwendet und sich darauf nicht mehr einlassen möchte und würde. 
Ein für die derzeitige HSV-Führung partout nicht mehr aufzutreibender Namensrechte-Investor für`s Stadion lässt im Übrigen herzlich grüßen!!

Es gibt aus 2019 bereits hinreichend Berichte, dass der HSV in der Zwickmühle war, weil die Konstellation mit einem mächtigen Investor Kühne für andere Investoren völlig unattraktiv war. 
Kühne hingegen äußerte zeitgleich, dass er dem HSV nur erst wieder finanzielle Mittel zur Verfügung stellen wolle, wenn die Anteile auf 33,3 % ausgeweitet werden.

Der damalige VV Hoffmann sowie das Präsidium des e.V. hatten folglich die Zeichen der Zeit erkannt und sich aufgemacht, sich aus der wirtschaftlichen Abhängigkeit von Kühne befreien und emanzipieren zu wollen.

Dafür stand auch Jansen ein, der sich unter dieser Prämisse zum neuen e.V.-Präsidenten wählen ließ, im Präsidium und aus vorgegebener Loyalität zum Vorstand der AG diesen neuen Weg mitzugehen und dem Vorstand das operative Geschäft zu überlassen.  

Es waren die Verhandlungsführer Bernd Hoffmann und eben Thomas Schulz als damaliger Aufsichtsrat für Finanzwesen (und Vize-Präsi im e.V.), die sodann mit Kühne einen Deal ausgehandelt hatten, gegen einen nur mittleren einstelligen Millionen-Betrag den HSV von sämtlichen Rückforderungszahlungen (Besserungsscheine/Transferdarlehen) in sagenhafter Höhe von 50 Millionen Euro (!!) zu befreien.

Ein Deal, der das Überleben des HSV sicherte und soviel Luft verschaffte, dass sich darin heutzutage die Wettsteins, Boldts und Jansens immer noch suhlen dürfen. 

Im Grunde dürfte jedem – auch den derzeit so merkwürdig einseitig berichtenden Medien – klar sein, dass dieser polemisch aus den Fingern gesaugte Vergleich, Vizepräsident Thomas Schulz hätte bei der MV 2019 doch aber noch gegen den Supporters-Antrag auf Festsetzung des maximalen 24,9-Anteilsverkaufs appelliert, total hinkt . 
Denn es ging bei dieser Empfehlung nicht um Kühne, sondern sich im Zuge der Emanzipation von Kühne generell nicht gegen neue Investoren-Modelle zu verschließen und in dem Zusammenhang mögliche Optionen auf eine Anteilserweiterung offenzuhalten. 

Dass Hoffmann öffentlich weiter betonte, sich aus der wirtschaftlichen Abhängigkeit von Kühne befreien zu wollen, ließ aber einen Konflikt mit Kühne schwelen.

Dieser setzte im Zusammenhang mit seinem 50-Mio-Darlehensverzicht nicht nur seinen AR-Mann Frömming durch, sondern über „seine“ Räte auch die Vertragsverlängerung mit seinem getreuen „Buchhalter“ Wettstein. 

Und was Kühne im Folgenden dann wohl so vorhatte, dürften nur noch seine „Vertrauten“ um Wettstein, Krall und Jansen wissen, mit denen er hinter den Rücken des Vorstandsvorsitzenden sowie des e.V.-Präsidiums so lange weiterverhandelte, bis er sich zu seinem Enthusiasum hinreißen ließ, dass Marcel Jansen ja sein Wunsch-Vorstandsvorsitzener sei. 
Damit war Hoffmanns Schicksal besiegelt – und Jansens Wendehals dem Lichte der Sterne zugedreht. 

Ich hatte Jansen schon als Spieler „gefressen“ – verkörperte er damals schon, trotz seines Potenzials, diesen „Hamburger Mehltau“ wie kaum ein anderer. Dass er damals noch versuchte, bei einem Besuch in Kühnes Mallorca-Finca einen neuen Millionen-Vertrag zu erhaschen, um dann nach erfolglosem Werben doch lieber die Fußballtreter an den Nagel zu hängen, anstatt sich woanders mehr quälen zu müssen, war nur bezeichnend für seine Mentalität und die der Wohlfühloase HSV.
Aber diese Illoyalität, die Jansen sich da letztes Jahr geleistet hat, ist für mich als HSV-Fan der größte Tiefschlag, seit Ertel, H.unke, Erhardt, Klüver mit ihrem Stimmvieh-Trick 2010 den AR enterten und diesen jetzt schon 11 Jahre lang währenden Albtraum einleiteten. 

Was Jansen, Wettstein und der aktuelle AR in ihrem Pakt mit Kühne also mit einer Anteilserweiterung vorhaben, liegt auf der Hand. Wie auch eine wirtschaftlich unattraktive verschlossene Gesellschaft für die Zukunft!

Und nur deshalb wehren sich jetzt die auf sich allein gestellten und isolierten Vizepräsidenten gegen eine derzeit so problematische Entwicklung und Erweiterung des Anteilsverkaufs zugunsten Kühnes – und diese würde ohnehin lediglich den Wettsteins, Jansens, Boldts nur wieder mal Luft auf absehbar verschaffen. 

Deshalb finde ich die einseitig parteiische „Hofberichterstattung“ der Medien befremdlich. 
Auch Scholle hat in seinen letzten Blogs nur gegen Thomas Schulz geledert, der früher aber noch „gut genug“ dafür gewesen ist, als Gast in seine Matz-Ab-Live-Sendungen geladen zu werden. 

Was wollen diese Medien wie auch alle Gremien und die Supporters denn jetzt, die über Jahrzehnte nie was Besseres zu tun hatten, als ihre Anti-Kommerz-Gesinnung rauszuhauen und gegen „Retortenklubs“ sowie insbesondere den bösen Kühne zu ätzen!?
Und jetzt wollen sie auf mal einen „Kühne SV“ bis auf`s Blut verteidigen und jeden, der sich dagegen stemmt, zum Teufel jagen?? 

Solche Geschichten schreibt wohl nur der Fußb… – nein, nur der HSV!

Und es ist doch absurd – wie der SC zu glauben scheint – da stünden noch irgendwelchen anderen Investoren mal bereit außer Kühne. Heuchlerisch und lächerlich. 

Und wie kann man behaupten, die Vizepräsidenten schüren alles über die Medien?
Ich höre immer nur Jansen rumposaunen – von seinen Peinlich-Nummern „Le Coq Rock“ oder gegen ihn gerichtete Vorwürfe als „Versicherungs-Schmarotzer“ ganz zu schweigen…

Wenn sich ein so sachlicher Moritz Schäfer wehrt, sollte man auch mal aufhorchen bei Hinweisen auf derzeitige Perspektivlosigkeit und Inkompetenz der HSV-Entscheidungsträger, die meiner Ansicht nach zutreffend sind und all diejenigen noch einholen dürften, die sich derzeit noch wegen regelmäßiger Terodde-Tore rosarot schützend vor ihre „Lieblinge“ stellen wollen…

Wegen eines Terodde-Transfers muss ich eine sportliche Leitung nicht abfeiern – erst recht nicht, wenn dieselbe sportliche Leitung einen Terrode auf Hoffmann-Wunsch letzten Winter noch abgelehnt hatte und ohne eigene Mittel lieber mehr als 5 Mio Ablöse für einen Slowaken hinblättern wollt, der jetzt bei Feyenoord floppt.
Und erst recht nicht, wenn die Marktkenntnisse dieser sportlichen Leitung absolut nicht über die Harniks, Leistners, Gjasulas, Teroddes oder Ulreichs hinausgehen wollen. 
Dazu brauchen wir Boldt und Mutzel nicht – dann würde auch ein „Teamchef“ Thioune ausreichen, der mit dem Ralf-Becker-Kader auf „Nummer sicher“ gehend lieber selbst noch einen jetzt so wertvollen Kader-Defizit-Allrounder wie Heyer holt und Ambrosius und Wintzheimer entdeckt oder einem Kinsombi das Laufen beibringt, die sonst keiner auf den Zettel haben wollte  – oder auf einen von dessen Schwester (nicht von Mutzel!!) der U21 vermittelten Onana setzt. 
Und Thioune war übrigens der Wunschkandidat von Becker – Boldt aber funkte damals dazwischen und holte lieber Hecking. 

Boldt (ständig in seiner Wahlheimat Düsseldorf) und Mutzel werden Faulheit nachgesagt. Sie überlassen es den Agenten von Hinterseer und Amaechi, neue Klubs zu finden, statt selbst mal anzupacken oder nach Perspektive für einen möglichen Aufstieg Ausschau zu halten. Sie machen es sich lieber bequem und nehmen billigend den „Betriebsunfall“ in Kauf, mit Hunt, Jung, Leistner, Gjasula und 24-Ballkontakte-Terodde im Oberhaus zu landen – zumal ich gar nicht wissen will, was dann eben diese Altstars in ihrem 2. Vertragsjahr, auch insbesondere der noch von Bayern bezahlte Ulreich, an Millionen abgreifen würden…

Und ein Finanzvorstand Wettstein dürfte seit seiner Amtszeit (2014) für Verluste zwischen 70 – 80 Millionen stehen – wo soll das eigentlich noch mal hinführen!? Alles immer nur auf Pump, Darlehen werden immer nur durch neue abgelöst, künftige Einnahmen voraus verausgabt, Corona-Einnahmensverluste auf den Cent durch Grundstücksverkauf gestopft – und keiner fragt, wie die von der UEFA geforderte Stadionmodernisierung bewerkstelligt werden soll..

Immer nur diese intransparente Flickschusterei des Kühne-, Bodensee- und Hamburger-Senat-Buchhalters Wettstein, um diese überteuerte Perspektivlosigkeit und die eigenen Pfründe (Liquidität) Jahr für Jahr auf Eisbergspitze treibend noch irgendwie sichern und Hüpfern was vorheucheln zu können… 

Lässt ein 5:0 gegen abstiegsreife Osnabrücker die ganze wirtschaftliche Abgewracktheit und Perspektivlosigkeit der Finanzjongleure und Phantasielosigkeit der sportlichen Leitung wieder vergessen und auch das Bewusstsein schwinden, dass für die „Mission Buli-Rückkehr“ bisher nichts vorbereitet wurde??

Ich erkenne beim HSV derzeit nur eine einzige „Philosophie“: 
Das Warten auf Kühne.

Ach so – und natürlich aus Furcht vor Verlust ihrer Posten unbedingt zeitnah vor der Hauptversammlung den lästigen Schulz loswerden. 

IvanAusKass
3 Monate zuvor

Guter Blog Piet !

Fussball-Magier
3 Monate zuvor

Mir scheint es, dass viele Dinge beim HSV hinter den Kulissen ablaufen – ich weiß einfach nicht, was ich davon halten soll. Ich kenne die Personen nicht persönlich – aber Scholle.

Scholle, gib bitte mal Personen preis, die nur den HSV in Sinn haben.
Diese müssen dann gewählt und integriert werden.

Wie sollen den sonst die Mitglieder die richtigen Personen wählen?

Jonny 1
Jonny 1
3 Monate zuvor

Danke an Pietkunz, der früher mal, genau wie ich ein verehrender gläubiger Zeuge vom Nußknacker war.

Nun ist er also ein Fall für das Krematorium, unser ehemals so großer stolzer HSV

Stürmt den Volkspark mit Fackeln, lasset uns unseren HSV würdig verabschieden, ich bin der, der das Trikot von Lolli Klepacz trägt.

SchweizerRalfi
3 Monate zuvor

Auch mir missfällt dieser Streit. Vizepräsident Schulz sollte seinen Hut nehmen. Bin zufrieden mit der Arbeit von Chello und er sollte es ohne solche Störfeuer weiter führen. Hat doch bislang Ruhe in den Verein gebracht, mir war aber schon klar, das mal wieder so was kommen würde. War ja immer so. Wenn die CDU es schafft einen digitalen Parteitag auf die Beine zu bringen, sollte es beim HSV doch möglich sein, auch ein digitales Voting auf die Beine zu bringen. Guter Blog Scholle.

Bernd Arens
3 Monate zuvor

Moin,
ich hatte damals schon gesagt, der Schulz muss weg, und am besten wäre es, wenn er freiwillig seinen Hut nehmen und verschwinden würde. Doch das tat er nicht! Er blieb! Und jetzt ham wir den Salat. Besser gesagt: Die Brühe beginnt von Neuem zu brodeln.
Ist nicht genau dieses unfassbare Herumgeeiere der Grund gewesen, wieso Hrubesch nie zum HSV zurück wollte?

Wen also wunderts da, dass der HSV zweite Liga spielt? Es ist und bleibt unwürdig und niveaulos. Hört das denn niemals auf???
Will man bewusst sich weiter zur Lachnummer des Fußballs machen? Was soll das? Was für ein seltsamer, selbstzerstörerischer Trieb steckt dahinter?
Kann nicht endlich mal jemand klare Kante zeigen und gut is?

Ich hoffe nur, dass wenigstens der Trainer einen kühlen Kopf behält und sich auf Braunschweig vorbereitet, denn das ist das nächste Spiel, wo drei Punkte anstehen.

HD1887
3 Monate zuvor

Laut „The Athletic“
Wood wechselt spätestens im Sommer zu Real Salt Lake – Vorvertrag mit HSV-Topverdiener
Bobby Wood
Bobby Wood wird den Hamburger SV aller Voraussicht nach spätestens mit Ablauf seines Vertrags im Sommer verlassen – und ein neues Abenteuer in der Major League Soccer in Angriff nehmen. Nach Angaben von „The Athletic“ hat sich der 28-jährige Stürmer mit Real Salt Lake City auf ein Engagement bis 2022 geeinigt. Das hätten mehrere Quellen dem Portal bestätigt.

HD1887
3 Monate zuvor

„Abenteuer“ 😅

BorisMirheiss
3 Monate zuvor

Ich bin ehrlich, ich kann das nicht beurteilen und habe auch keine Meinung bezüglich der Personen. Ich stecke da zu wenig drin und kenne die handelnden Personen nicht wirklich.

Mir geht es aber gehörig auf den Sack, dass hier wieder Politik mit einer Schlammschlacht nach außen getragen wird. Sportlich läuft es ganz gut und eigentlich wurde es ruhiger rund um den HSV…

Paulinho
3 Monate zuvor

Die für den sportlichen Erfolg Verantwortlichen dürfen sich von diesem unsäglichen Getöse aus der Vereinsmeierei nicht beeindrucken lassen. Nun ist das gesamte Team und deren Trainer , Spodi und VV endlich in der Erfolgsspur. Lasst die da weiter ihre Provinzpossen tätigen, das darf den Erfolg nicht mehr gefährden. So sollte Scholle von denen unbedingt eine schnelle Entscheidung verlangen, deren Chaos zu bereinigen. Nicht diese Nachfolger von Ertel, Jarchow und Co dürfen das Gesicht unseres neuen HSV sein. Notfalls sollten die Hamburger Medien diese Typen so zeichnen, was sie wirklich sind: machtgeile Dilettanten und Intriganten, dann würden diese vllt. endlich mal von der Bühne verschwinden. Es muss doch in dieser großartigen Handels- und Wirtschaftsstadt uneitle Persönlichkeiten geben, die dem HSV endlich wieder das Ansehen geben, was er unter Dr. Klein, Netzer und Happel hatte.

Legendenbetreuer
3 Monate zuvor

Für die Gastleser hier:
Es handelt sich bei einigen Kommentaren NICHT um Comedy.
Es handelt sich um echte Menschen, die allerdings ihr detalliertes Fachwissen aus HA, Mopo und Bild schöpfen, dem Wikipedia des einfach gestrickten HSV- Fans.😉

Malde
3 Monate zuvor

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Wahl geklaut wird. God bless den HSV

Vamodrive
3 Monate zuvor

Also wenn Biden die USA wieder“Befriedet“ ist er ein Großer. Beim HSV würde er scheitern, wer immer es hier schaffen sollte würde ein „Ganz Großer“

Vamodrive
3 Monate zuvor

Also wenn Biden die USA wieder „Befriedet“ ist er ein Großer. Beim HSV würde er scheitern, wer immer es hier schaffen sollte würde ein „Ganz Großer“

Grantler3006
3 Monate zuvor

Also Jansen ist mir bisher nur durch Werbung und inhaltlosen Kommentare in Erinnerung. Wenn es im Blog so stimmt, will Jansen, mit dem Vorstand eine Kapitalauffrischung, vermutlich mit Kühne. Das wollen die anderen Beiden ganz offensichtlich nicht, da sie beide mit Hoffmann antraten, um die Abhängigkeit von Kühne zu verringern. Das sind zwei unterschiedliche Richtungen. Da Jansen der Ex-Profi- Strahlemann ist und Hoffmann ein kühler Kopf und Geschäftsmann, war klar wer gehen musste. Das zumindest ist meine unbewiesene Hypothese aus den Erfahrungen aus der Berufswelt.
Alleine Auf Grund des Streites bin voll bei Scholle: Alle drei setzen, sechs und am besten zurücktreten, alle Drei wohlgemerkt, denn Jansen hat die Sache öffentlich gemacht und Druck auf den Kessel entzündet.

horst
3 Monate zuvor

Die CDU hat doch ihren digitalen Wahltag erfolgreich hinter sich gebracht !!!

Warum schafft das der „große“ HSV nicht !!!

Oder geht dann die Wahl nicht wie gewünscht aus ???

Gruß

horst
3 Monate zuvor

Also noch mal !

Warum, Herr Jansen, wollen Sie auf Teufel komm raus unbedingt jetzt weitere Anteile verscherbeln, wenn doch nächste Saison (wenn der erhoffte Aufstieg klappt) die Anteile weit mehr bringen ?!?!

Also ich hatte gedacht, dass man Aktien verkauft wenn diese möglich viel Gewinn bringen !!!

So kann man sich täuschen !!!

Sie Herr Jansen wissen wie man sein Geld vermehrt – gell !!!

Gruß

Stuermer
3 Monate zuvor

Ich würde einen komplett neuen Aufsichtsrat und Vorstand wählen lassen. Der müsste sich aber aus den hier im Kommentarbereich tätigen „Persönlichkeiten“ zusammensetzen. Da ist geballte Fachkompetenz garantiert… (Ironiemodus aus)

Gravesen
3 Monate zuvor

Hi Scholle wieder mal ein guter Blog. Vernünftig alles aufgeführt, ohne viel Spekulationen.
Wenn man dagegen liest, was dazu in einen anderen Blog geschrieben wird. dann Daumen hoch.

Es ist leider schwierig zu beurteilen welche Seite wirklich recht hat, da keiner Dokumente etc. auflistet.
Man beschuldigt sich Gegenseitig, echt schade da sonst vieles in die richtige Richtung läuft.

Wie du geschrieben hast: Sechs setzten

Sennsation
3 Monate zuvor

Es muss einfach ein Weg gefunden werden, diesen unsäglichen e.V. aus dem Profisport rauszuhalten.

Vereine sollten sich um ihre Kernkompetenz kümmern: und die liegt in der Regel im Verpachten von kleinen Gärten und dem Verzehr von Dosenbier auf Palettenniveau.

Von einer Aktiengesellschaft und Profisport sollten Vereinshorste weiträumig ferngehalten werden.

DerVorstandsvorsitzende
3 Monate zuvor

Der kleine Marcel möchte aus dem Bälleparadies abgeholt werden.

Stuermer
3 Monate zuvor

Wenn sich alle Gremien eines Vereins, also die, die ich als Vizepräsident vertreten sollte, gegen mich stellen und mich zum Rücktritt auffordern, wo ist denn dann noch die Grundlage auf der ich es mir weiterhin auf meinem Stuhl bequem mache. Das ist dann wohl eher Trotz und Dickfelligkeit.
Übrigens finde ich es nicht gut, dass hier Dritte ständig übelst beleidigt werden. Das ist aber wahrscheinlich der inzwischen auch hier angekommene Trumpismus. Dem konnte man wenigstens noch zu Gute halten, dass er seine Beleidigungen unter seinem echten Namen veröffentlicht hat.

Kuddel
3 Monate zuvor

10 Kommentatoren = 11 Wahrheiten.
Zur Wahrheitsfindung dient dieser Blog mit Sicherheit nicht, aber lustig isser 🙂

Riesum
3 Monate zuvor

Ich weiss nicht genau,wer da was gemacht hat. Aber wenn sämtliche Gremien das unterstützen denke ich, das was dran ist an den Vorwürfen. Was ich nicht möchte ist, dass ein neuer AR zusammen gestellt wird und dann wohl möglich Jonas Boldt gekündigt wird. Denn der ist mit Abstand das Beste,was dem HSV seit langem passiert ist. Daher werde ich der Abwahl zustimmen.

Sennsation
3 Monate zuvor

Auf Facebook, also da, wo die ganz einfachen Seelen sich austauschen, ist die Stimmung 100 Prozent pro Käptn Klötencreme!

Don Toben
3 Monate zuvor

Es ist so nervig das es immer wieder Streitigkeiten im Verein bzw AR gibt.
Findet eine Lösung und denkt an den Verein und an die Sache!

jaypee
3 Monate zuvor

Ich weiß nicht, wer im Präsidium warum was gg wen hat. Aber wenn Ross und Reiter nur so nebulös genannt werden, kommt mir das wenig professionell vor. So ist dem Antrag ein kurzes Schicksal beschieden.

alwaysHSV
3 Monate zuvor

Ich weiß echt nicht warum hier von etlichen Leuten gegen Jansen so viel geschossen wird und warum viele es auch für nötig befinden ihren Hass anonym abzuladen. Jansen ist im AR EINE Stimme. Entscheidungen werden von allen AR-Mitgliedern zusammen getroffen.
Ich sehe auch nicht viel was vom AR falsch gemacht wurde einschließlich der Entlassung Hoffmanns.
Wenn man mal auf Umfragen schaut in denen gefragt wird ob Jansen noch der richtige Präsident des HSV sei liegt die Zustimmung bei ca. 80%. Natürlich sind dies nicht nur HSV-Mitglieder die da abstimmen aber ich denke nicht, dass der Unterschied allzu groß wäre.
Die Miesepeter die hier ständig über Jansen meckern sollten sich mal fragen ob sie objektiv und fair an die Sache rangehen oder ob sie
andere Gründe haben (z.B. Neid oder Enttäuschung wegen Hoffmann).