„Ich habe richtig Bock auf die Partie!“

von | 11.02.21 | 111 Kommentare

So, jetzt mal wieder zum Wesentlichen zurück. Das erste Mal seit mehr als einer Woche schaffe ich es tatsächlich, halbwegs pünktlich mit dem Schreiben des Blogs zu beginnen. Leider gleich wieder mit einer nicht so schönen Nachricht – aber zumindest mit einer sportlichen. Denn Jeremy Dudziak wird am Sonnabend im Topspiel gegen Greuther Fürth ausfallen, nachdem er heute noch  nicht wieder voll mittrainieren konnte. „Alle, die es heute nicht auf den Trainingsplatz geschafft haben, werden auch am Sonnabend keine Rolle spielen“, so HSV-Trainer Daniel Thioune, dem diese Nachricht sichtbar nicht gefiel.

Denn insbesondere er weiß nur zu gut, wie wichtig Dudziaks Spielweise für den HSV ist. „Er war noch nicht auf 100 Prozent“, so Thioune, der sich bei der Frage nach dem Ersatz seines Mittelfeldspielers noch nicht schlüssig ist. Ob er das Spiel an sich durch diesen Ausfall umstellen müsse, wollte ich wissen – und bekam als Antwort, dass Thioune es eben noch nicht weiß. Nicht, weil er ratlos ist, sondern vielmehr, weil der HSV-Coach gleich ein paar mehr Ideen hat.  „Als erstes bedeutet das, dass ich mal wieder die Aufstellung verändern muss. Dazu kann ich auch ehrlicherweise sagen, mit Jeremy war ich in den letzten Wochen mehr als einverstanden. Also gerade seine Arbeit gegen den Ball, sein Tempo. Er hat viel Qualität auf den Platz gebracht, deswegen wird dieser Auswahl auch sehr schwer für uns.“

Dudziak fällt verletzt aus – Thioune plant um

Wie dieser Ausfall kompensiert werden soll? „Ja, ich mach mir ein paar Gedanken. Zum einen natürlich wissen wir, dass wir gegen den Ball für eine gewisse Stabilität sorgen müssen. Andererseits wollen wir aber auch erfrischend und dynamisch nach vorne spielen. Und da bieten sich einige Spieler im Kader an.“ Aaron Hunt beispielsweise hätte in den letzten Wochen gezeigt, dass man sich „auf jeden Fall“ auf ihn verlassen könne. Thioune weiter: „Auch auf Amadou Onana sowie Manuel Wintzheimer, der auch wieder im Kommen ist – und sicherlich auch Khaled Narey der den Flügel besitzen kann, können wir uns verlassen.“ Letztgenannter würde dem HSV die Option eröffnen, wieder mit Sonny Kittel auf der Zehn zu agieren. „Klar, wir können Sonny auch wieder ins Zentrum ziehen“, so Thioune, ehe er ehrlich zugab: „Ich bin da noch gar nicht final.“

Sicher sein kann sich der Trainer dagegen, dass er am Sonnabend im Volksparkstadion auf einen Gegner trifft, der ähnliche Saisonziele wie der HSV verfolgt. Und das ist nicht die einzige Ähnlichkeit, sagt Thioune: „Die haben eine Mannschaft zusammengestellt, die ich sehr spannend finde. Eine sehr junge Mannschaft. Ich glaube, dass die sportlich Verantwortlichen einen richtig guten Job gemacht haben. Sie haben Spieler zusammengestellt, die sich entwickeln wollen. So ein bisschen wie bei uns. Nur vielleicht bei uns mit ein paar mehr Säulen. Sie spielen einen ganz guten Ball.“ Das war auch im Hinspiel, das aus HSV-Sicht zuerst sehr unglücklich (Leistner Rot, Dudziak verletzt raus) begann – aber im Ergebnis gut ausging. Thioune: „Ich habe gute Erinnerungen an das Hinspiel, weil ich mit einem richtig guten Gefühl nach Hause gefahren bin, weil ich ein Fußballspiel gewonnen habe. Die Mannschaft hat dort das erste Mal bewiesen, dass sie mit allem, was sie hat, etwas, was ihnen gehört auch verteidigen wollte. Und das haben wir mit den drei Punkten am Ende.“

Pressekonferenz mit Fürth-Trainer Stefan Leitl vor dem Spiel beim HSV

Stimmt. Der HSV gewann bekanntermaßen 1:0 in Fürth. Damals schon und auch danach wurde Fürth eine der spielstärksten und torgefährlichsten Mannschaften der Zweiten Liga. „Ich glaube, sie haben dann nach unserem Spiel auch einige Punkte eingesammelt und konnten auch im Pokal einige Runden überstanden. Sie haben viele Tore geschossen,“, so Thioune über den nächsten Gegner, der mit 41 Treffern nach dem HSV (46) die zweitmeisten Tore erzielen konnte. Was das für das Spiel am Sonnabend bedeutet? „Vieles deutet darauf hin, dass so ein Spiel dann auch mit vielen Treffern behaftet ist – aber das muss nicht so sein.“

Wichtiger sei, dass die Fürther ähnlich wie zuletzt der SC Paderborn  den spielerischen Ansatz wählen. „Sie spielen sich sehr viel heraus und stehen, glaub ich, nicht überraschenderweise ganz oben. Auch deswegen freuen wir uns umso mehr, dass wir jetzt wieder eine Mannschaft zu Gast haben, die sehr viel Fußball spielen möchte. Denn das ist genau das, was wir auch am Wochenende wollen. Also wiederhole ich mich gern: Ich freu mich auf die Party. Ich freue mich auf die Aufgabe Greuther Fürth“, so Thioune, der die Bedeutung der Partie nicht überhöhen wollte – ihr aber schon eine größere Bedeutung beimisst. „Die Spiele werden weniger. Es sind nur noch 14 an der Zahl.“

Pressekonferenz mit HSV-Trainer Daniel Thioune

Es wird ein interessantes Spiel gegen Fürth. Auch, weil der HSV nach dem Rückschlag in der zweiten Halbzeit in Aue beweisen will, dass diese 45 Minuten nur ein Ausrutscher waren. Was genau besser gemacht werden muss? „Wir werden versuchen, in der Offensive dann doch kontrollierter zu sein und vielleicht in der Defensive viel aktiver und aggressiver als im vergangenen Freitag“, fordert der HSV-Trainer. Im Grunde müsse man so ähnlich wie gegen Paderborn spielen, wo seine Mannschaft auch wusste, „dass wir 90 Minuten, oder sogar 95 Minuten immer auf Sendung sein müssen. Und  das müssen wir in jedem Spiel. Das erwarte ich von meiner Mannschaft – das erwarte ich auch von mir.“

Und während beim HSV neben Dudziak auch Bobby Wood (Knieprobleme) sowie die Langzeitverletzten Josha Vagnoman (soll nächste Woche wieder mittrainieren), Klaus Gjasula und Toni Leistner fehlen, hat auch Fürth Ausfälle zu beklagen. Fürths Trainer Stefan Leitl muss auf die verletzten Innenverteidiger Paul Jaeckel und Ex-HSVer Mergim Mavraj (beide Oberschenkelverletzung) verzichten. „Das ist natürlich eine schwierige Situation“, so Leitl, der nach abgelaufener Gelb-Sperre wieder auf Ex-HSVer Julian Green setzen kann.

Kühne als Stimme der Vernunft? Klingt verrückt…

Okay, so ganz ohne Vereinspolitik geht es aktuell einfach  nicht mehr. Wobei das heute nicht nur schlecht klingt, was mein Kollege Kai Schiller da im Abendblatt geschrieben hat. Klaus-Michael Kühne trete dafür ein, „dass keine erneute Unruhe im Gesamtgefüge des Profifußballs aufkommen darf, damit die laufende Saison ungestört und hoffentlich erfolgreich zu Ende gespielt werden kann“, heißt es da. Kühne, der 20,44 Prozent der Anteile an der Fußball-AG besitzt (der HSV e.V. besitzt 75,67 Prozent), werde „im Falle von Satzungsänderungen bei der HSV Fußball AG in der Hauptversammlung stets in gleicher Weise wie der HSV e.V. abstimmen. Ziel ist es, gemeinsam mit Mitgliedern und Fans den HSV weiter zu stabilisieren.“

Das jedenfalls ließ Kühne über sein Büro schriftlich mitteilen. Weiter heißt es in dem Schreiben: „Darüber hinaus ist die Kühne Holding AG gewillt, Anteile an der HSV Fußball AG abzugeben, um die Gesellschafterstruktur breiter aufzustellen. Wichtig dabei sind Partner, die eine Verbundenheit zum HSV besitzen.“ Kühne sei „unverändert großer HSV-Fan“, teilte die Sprecherin Kühnes mit. Und so seltsam das auch klingen mag: Kühnes Aktion ist in Sachen Vereinspolitik das Vernünftigste, was ich in den letzten Tagen offiziell lesen und hören durfte…

Geht so auch das Spitzenspiel am Sonnabend aus?

Aber okay, nehmen wir es erstmal so, wie es sich liest…

In diesem Sinne, bis morgen! Anbei noch das neue Orakel-Video von Flo und Joscha! 

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Alex
3 Monate zuvor

„Ich habe richtig Bock auf die Party!“

Keine Ahnung, von wem dieses Zitat stammen soll. Thioune hat in der PK zu Beginn gesagt: „Ich freue mich auf die Partie.“ Und meinte damit das Spiel gegen Fürth. Später sagte er, dass er unheimlich Bock auf diese Begegnung hat und dass er grundsätzlich Bock auf jedes Spiel hat, das kommt. Daraus so einen Satz zu konstruieren, finde ich unglücklich, weil es impliziert, dass Thioune den ganzen Bums als große Party sieht und sich damit nahtlos in die Hall of Fame der peinlichsten Zitate neben Dummschwätzern wie HecKing und Hunt eingereiht hätte.

Gut, dass er es so nicht gesagt hat.

Last edited 3 Monate zuvor by Alex
Flotti McFlott
3 Monate zuvor

Also jetzt mal im Ernst: gegen eine schnelle, torgefährliche, spielfreudige Elf wie Fürth, wäre es nachgradezu fahrlässig, einen lahmen Ballverschlepper und Alibipassspieler wie den antivitalistisch veranlagten Bremer Hunt spielen zu lassen.

Seine arrogante Behäbigkeit auf dem Platz würden sich die Greuther sicherlich zunutze machen.

Ebenso verhält es sich mit Jung. Allein seine bloße Präsenz auf dem Platz macht seine Nebenleute kirre… er wirkt auf das Spiel so beruhigend, wie ein Zitteral in der Unterhose. Bei jedem Ballkontakt, des staksigen Ballkünstlers stehen Mitspielern und Zuschauern der Angstschweiß auf der Stirn, weil er immer für einen katastrophalen Fehler gut ist. Da ändert auch ein halbwegs passables Spiel gegen Aue nichts daran.

Wenn DT am Ende der Saison Bock auf Party hat, müssen beide Spieler dauerhaft fernbleiben!☝🏼

Last edited 3 Monate zuvor by Flotti McFlott
Polkateddy
3 Monate zuvor

Eine Bockwurst für Thiounes Gedanken. Dann wüsste ich, ob ich lieber 2 Stunden mit meinen Hunden durch die verschneite Winterlandschaft spazieren gehen kann und mir die Begegnung besser als Aufzeichnung ansehe.
Folgende Elf würde mich hoffnungsvoll stimmen:

Ulreich Gyamerah Heyer Ambrosius Leibold Kinsombi Onana Hunt Kittel Wintzheimer Terodde

Beinahe hätte ich das Wichtigste vergessen. Ich halte die Aussage aus Kühnes Büro für enorm wichtig. Daran können sich andere ein Beispiel nehmen!

Last edited 3 Monate zuvor by Polkateddy
Darmzotte
3 Monate zuvor

Ich hoffe der „Bock auf die Party“ wird nicht versehentlich umgestoßen.

Crossed Bats
3 Monate zuvor

Einfach mal Moritz-Broni reinwerfen.

Ne mal im ernst. Eigentlich stellt es sich von selbst auf. Einige konnten sich zuletzt nicht empfehlen (Hunt, Narey), andere haben mal wieder eine Chance verdient (Onana, Wintzi).
Ich vertraue auf DT!

Flotti McFlott
2 Monate zuvor

2 Spiele in 4 Tagen! Dazu diese Einfachbelastung, da man noch in 1 Wettbewerb vertreten ist!?

Das ist doch unmenschlich!😩

https://www.mopo.de/sport/hsv/was-soll-das-denn–dfl-aergert-den-hsv–zwei-topspiele-in-vier-tagen–38053228

Gravesen
2 Monate zuvor

Mal ne Frage, falls Hunt und Jung nächstes Jahr nicht mehr für unseren HSV spielen werden, wenn sucht ihr euch dann aus?
Wieso wird Jung so runter gemacht, obwohl er gegen Aue der beste defensiv Spieler war?
Wieso sagt keiner was negatives gegen die Spiele die die Tore verursacht haben?

Ralf Lübbe
3 Monate zuvor

Wird gegen Fürth nicht leicht. Ich denke aber das wir die Qualität haben das Spiel zu gewinnen. Vielleicht mit Hunt in der Dudziak Rolle und nach 60 min Onana für Hunt.
NUR DER HSV!!!!

Folker Mannfrahs
3 Monate zuvor

Alles reinhauen!
Die anderen stabilisieren sich zunehmend.
Uns wird nichts geschenkt.
Von den 4 Clubs fällt einer hinten runter ( Platz 4) und einer muss in die Relegation, was bestimmt nicht leicht wird.
Vielleicht noch mal darüber nachdenken, wie wir Fürth geschlagen haben!?

JÜrgen Schneider
3 Monate zuvor

Es wäre ein Disaster, würde Narey die rechte Seite „besitzen“. Das Ende des Fussballsports sozusagen.

Micha Barbarez
3 Monate zuvor

Ich finde, man könnte Winzheimer mal wieder eine Chance von Anfang an geben. Kittel dafür auf die 10 ziehen. Als IV würde ich mir Heyer neben Ambrosius wünschen, was Platz für Onana im Mittelfeld bedeuten würde. Hunt und Narey würde ich eher von der Bank kommen lassen. Aktuell sehe ich aber auch kaum Spieler im Kader , wo mir total Angst und Bange wird, wenn sie von Anfang an spielen würden. Das schließt auch die oft geschmähten Jung und Hunt mit ein. Wenn ich tippen sollte, würde ich davon ausgehen, dass nur der Wechsel Hunt für Duziak erfolgen wird.

Legendenbetreuer
3 Monate zuvor

Party oder Partie, egal wer hinter uns 5er wird🤷‍♂️

Flotti McFlott
3 Monate zuvor

No Flotti, no Party! 🥳

Hans-Werner Rieken
3 Monate zuvor

Sollte Thioune tatsächlich die beiden größten Stümper im Kader, Jung und Narey, aufstellen kann er sich die Party abschminken. Ich bleibe dabei, das wird der Beginn einer Rückrunde wie in den letzten beiden Jahren.

Tatortreiniger
3 Monate zuvor

Ambrosius hat 4 gelbe Karten und die Sperre für Nr. 5 ist bei seiner Spielweise früher oder später unvermeidbar. Und wenn er schon gesperrt fehlen wird, wir also ein Spiel mit Heyer/Jung (oder gar van Drongelen/Jung) in der IV antreten müssen, dann doch bitte in Würzburg statt gegen Kiel oder Bochum!

Ob Thioune ihm also mit auf den Weg gibt, sich kurz vor Schluß eine Verwarnung zu holen? Und wie ist es um das Schauspieltalent von Ambrosius bestellt? Nicht dass er, statt den Ball wegzuschlagen, einen Fürther ungespitzt in den Boden stampft und glatt Rot sieht! 😬

Bernd Arens
2 Monate zuvor

Das wird ein wichtiges und richtungsweisendes Spiel. Die Konkurrenz sitzt dem HSV sehr hartnäckig im Nacken, und das gleich noch zu dritt. Könnte durchaus passieren, dass man am Ende wieder vierter wird, und dann eh nichts in der Bundesliga zu suchen hätte.
Muss aber nicht so kommen. Schafft der HSV das Spiel, das sie in der ersten HZ in Aue gezeigt haben, über 95 Minuten auf den Platz zu bringen, dann würde ich mir keine großen Sorgen machen. Konzentriertes, gedankenschnelles, sicheres Kurzpassspiel und Pässe in die Tiefe … hohe Laufbereitschaft und vor allem: Perfekte Flanke von der Grundlinie (hier sind leider Jattas und Nareys Unfähigkeiten zu bemängeln) in die Mitte zu Terodde oder in den Rückraum auf Konsombi oder Hunt … und die Sache sähe wesentlich freundlicher aus.

Ich fürchte nur, dass die Fürther selbst mit mächtig Tempo spielen werden und dem einen und anderen ungelenken HSVer schwindlig wird. Das defensive Mittelfeld muss stehen. Konsequent! Denn die Viererkette ist im Moment wahrlich nicht grad souverän.

Eine 2:0 Führung ist immer trügerisch, das haben wir nun schon so oft erleben müssen. Ich kann mich eh erst entspannen, wenn der HSV in der 90. Minute mit einem Dreitorevorsprung führt.Ja, so instabil schätze ich sie noch immer ein.

Fritz Mertens
3 Monate zuvor

Kühne – endlich eine Stimme der Vernunft.

Shlomo
3 Monate zuvor

Ich kann mich noch ganz dunkel an eine Partie der letzten Jahre erinnern, vor der der Trainer nicht nur ein hochemotionales Spel ankündigte, sondern auch, dass der Rasen brennen würde.

Und dann wurde ein ganz müdes Spiel hoch verloren.

Ich komme aber nicht mehr darauf, welches Spiel das war und welcher Trainer. Kann sich noch jemand erinnern?

ToniHH
3 Monate zuvor

Danke für die Korrektur – wollte schon öfferntlich zur Party in Ohlsdorf einladen
dachte DT wäre unter Drogen zur PK gegangen…..nun ist alles klar

jaypee
3 Monate zuvor

Ich freue mich auch. Gefühlt gehen die Wochen der Wahrheit los…..🙄

Horstbertl
2 Monate zuvor

Klappe halten und drei Punkte einfahren.

Paulinho
2 Monate zuvor

Einigen Usern geht ja die Düse ganz gewaltig. Das übermächtige Fürth kommt nach Hamburg und dann? Dann kriegen die Hamburger ordentlich einen auf die Mütze…..oder was ?
Quatsch, freuen wir uns auf einen Gegner, der ambitioniert wie wir in die Erste will. mehr nicht. Und bitte nicht jammern, dass mehrere Spieler nicht dabei sein können. Da bieten sich dann immer wieder Chancen für bisher etwas vergessene Artisten, so mein Wunsch, allerdings nur. Ich denke, es wird wieder ein fast erste Liga Spiel.

Jakob Kuhlmann
Jakob Kuhlmann
2 Monate zuvor

Mir kommen für das Spiel morgen zwei Aufstellungen in den Sinn. Eine Wunschaufstellung und eine etwas erwartbarere Aufstellung. Die Wunschaufstellung wäre wie folgt:
Ulreich – Gyamerah, Heyer, Ambrosius, Leibold – Onana, Kinsombi, Kittel – Wintzheimer, Terodde, Jatta.

Vermutlich die offensivstärkste Variante, die es momentan so gibt, wobei Kittel als Dudziak Vertreter natürlich Fragen aufwirft. Aber da er in letzter Zeit so stark am Ball ist und spielfreude versprüht, sollte man ihn mal wieder im Zentrum testen. Thioune hat auch sowas fallen gelassen auf der PK.

Die andere Aufstellung ist die momentan erwartbare: Ullreich – Gyamerah, Jung, Ambrosius, Leibold – Heyer, Kinsombi, Hunt – Kittel, Terodde, Jatta.

Ausfälle werden positionsgetreu ersetzt, Spieler wie Onana und Wintzheimer bringen zu wenig Argumente für größere Rochaden und daher stellt sich das Team von selbst auf.

Man kann sich denke ich sicher sein, dass wir wieder weniger mit Dreierkette fungieren, denn das scheint sich ja eher als Auswärtsformation zu etablieren. Meine größte Hoffnung dabei liegt auf Gyamerah, der zuletzt wirklich schwach war. Wenn der endlich wieder zur Form findet und über seine Seite das Spiel ankurbeln kann, wäre uns sehr geholfen. Besonders aber seine Defensivstärke vermisse ich sehr.

Kann kommen der Provinzclub aus dem unsympathischsten Bundesland jenseits der Zone.

uwe twiehaus
2 Monate zuvor

Parteien die nichts anderes zuwege bringen, als die Pensionskassen Plündern! Funktionäre die eine vorrangige Impfung von Profi Fußballspielern fordern, der HSV in der zweiten Liga mit Diskussionen über einen erst Liga Aufstieg,und weit und breit kein Helmut in Sicht! Last uns mit dem Aufschieben des Vorhanges am Ende des Tunnels beginnen. Corona besiegen Aufsteigen und nach all den Rückschlägen uns auf jeden Tag und die Zukunft freuen, der Sieg wird am Ende ohne Zweifel unser sein!