Was tun, wenn Dudziak wirklich ausfällt?

von | 10.02.21 | 140 Kommentare

Am Sonnabend kommt Greuther Fürth in den Volkspark – und die Bedeutung dieses Spiels gebietet es, dass sie heute deutlich den Vorrang vor den seit Wochen – und wahrscheinlich noch für Monateandauernden Streit im Präsidium erhält. Zumal es personell weiter sehr spannend bleibt, nachdem Jeremy Dudziak heute nicht mit der Mannschaft trainieren konnte und weiter auszufallen droht. Zumindest hatte der Trainer Daniel Thioune am Dienstag betont, dass Dudziak spätestens ab Donnerstag wieder voll mit der Mannschaft trainieren können müsste, um für das Spitzenspiel am Sonnabend eine ernsthafte Alternative zu sein. Insofern hoffen wir alle mal auf morgen.

Denn ansonsten würde dem HSV der Schnittstellenspieler schlechthin fehlen. Kein anderer Spieler im HSV-Kader verkörpert es mehr, Tempo ins Aufbauspiel zu bekommen. Ein Sonny Kittel kennt nur den offensiven Part. Und ein Aaron Hunt bringt das Tempo weder läuferisch noch fußballerisch mit. Das Tempo im Eins-gegen-Eins hat der ehemalige Kapitän dann trotz aller Spielintelligenz doch nicht mehr. Bliebe also nur noch David Kinsombi, der allerdings weniger der Dribbler denn der Stratege im zentralen Mittelfeld ist. Zudem sehe ich ihn eher weniger als Spielgestalter. Von daher: Dudziak ist in seiner Art nicht zu ersetzen. Sein Ausfall ist nur im Kollektiv aufzufangen. Die Frage ist nur, wie?

Ein erster Ansatz wäre eine aktivere Sechs. Mit einem Amadou Onana, der sich offensiv mit einschalten darf. Dass er es kann, hat er bewiesen. Problem bei Onana sind noch die natürlichen Schwankungen. Zu oft wirkt er noch etwas zu wild – was ich allerdings für diesen Moment ganz gut finden würde. Denn ich persönlich glaube nicht, dass man Onana vor sich selbst schützen muss. Ich glaube eher, dass er an den Anforderungen wachsen kann.

Und ja, es ist schon 1000-mal an dieser Stelle geschrieben, aber ich wiederhole mich gern: Ich würde Onana immer spielen lassen, sofern er nicht verletzt oder müde ist. Onana mit seinem Tempo aus der Tiefe kommen zu lassen, kann den Gegner genauso überraschen, wie die unorthodoxe Spielweise des vielleicht schnellsten Spielers der Zweiten Liga, Bakery Jatta und die Unberechenbarkeit von dem vielleicht besten Techniker im Team, Sonny Kittel. Dazu ein Kinsombi, der wechselweise einem Onana den Rücken freihält, wie dieser ihm – dann kann das passen. Glaube ich.

Was immer noch nicht passt, ist der interne Umgang mit der außerordentlichen Mitgliederversammlung. Denn die konnte nicht terminiert werden. Soweit, so erwartungsgemäß. Überraschender kam für mich, dass tatsächlich der Gedanke gespielt wurde, dass das Präsidium geschlossen zurücktritt und sich mit neuen Teams auf der MV zur Wahl stellt. Allerdings absolut nicht überraschend ist, dass dieses Angebot ungenutzt verstrichen ist. „Dem Vernehmen nach waren die beiden Vizepräsidenten Schulz und Schaefer von diesem konsensualen Vorschlag nicht zu überzeugen. Auf Nachfrage des Abendblatts verneinte Schulz die Option eines kollektiven Rücktritts, Schaefer und Jansen waren für eine Stellungnahme nicht zu erreichen.“

Klingt, als hätten die verstrittenen Parteien eine weitere Chance vertan. Meinen Infos nach lief es aber ein wenig anders. Zumindest ist das Thema noch nicht ganz vom Tisch. Fakt ist auf jeden Fall, dass zeitnah Entscheidungen getroffen werden MÜSSEN. Der Termin der Veranstaltung muss bestimmt werden. Und vorher muss überhaupt erst sichergestellt werden, dass die diese Mitgliederversammlung rechtlich unanfechtbar ist. Kaum vorstellbar, was los wäre, wenn der HSV eine teure Veranstaltung mit weitreichenden Entscheidungen abhält – und diese am Ende wegen eines oder mehrerer Formfehler nicht anerkannt werden kann.

Aber zurück zum Fußball, denn der sollte zumindest bis nach Schlusspfiff am Sonnabend im Mittelpunkt stehen. Und da gab es heute eine interessante Mitteilung seitens des HSV, der offiziell die Zusammenarbeit mit den Glasgow Rangers bekanntgab. Nicht sportlich, sondern in Sachen Fan-Freundschaft. „Seit den 1970er-Jahren verbindet uns eine intensive Freundschaft“, sagt Cornelius Göbel, HSV-Direktor für Fankultur und für mich einer der schlaueren Menschen im HSV. „Diese Grundlage ist ein sehr tragendes Fundament, um gemeinsame Themen in der Zukunft voranzutreiben und unsere tiefgreifende Verbindung zu stärken und weiter mit Leben zu füllen. Wir sind überzeugt, dass wir damit den Wunsch beider Anhängerschaften nachhaltig umsetzen können.“ Ein bisschen Freundschaft und Frieden in derart unruhigen Tagen – ist doch auch mal was Schönes.
In diesem Sinne, bis morgen. Alles andere könnt Ihr im neuen Communitytalk hören, den ich Euch hier mit reinstelle.

Bis dahin!
Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Alex
7 Monate zuvor

Nach zwei, also faktisch drei trainingsfreien Tagen wurde heute doch tatsächlich gute 90 Minuten lang trainiert. Und gestern gab es zur Abwechslung sogar zwei Trainingseinheiten, in denen Passformen, Torabschlüsse und verschiedene Spielformen geübt wurden. Und zur Krönung wurden sogar „lange Bälle geschlagen“, leider alle Übungen wie immer ohne Gegenspieler, aber so läuft das eben, wenn man nach Lehrbuch trainiert. Und für die zweite Liga reicht es ja offensichtlich, so als souveräner Tabellenführer.

Immerhin! Hat der Übungsleiter womöglich die Zeichen der Zeit erkannt? Will man als rückrunden-anfälliger Zweitligaclub diesmal rechtzeitig gegensteuern und ein erneutes Scheitern am letzten Spieltag verhindern? Mit allen Mitteln? Die optimale Startelf steht ja bereits in den Startlöchern, nun muss Thioune sie nur noch bringen und sich dauerhaft einspielen lassen, schließlich liegt mittlerweile der 21. Spieltag an, da darf man als Trainer schon mal auf eine Stammelf einzahlen.

Oder ist das alles nur Zufall und Thioune quält uns weiter mit seltsamen Aufstellungen und setzt weiterhin auf die Achse des Grauens und wundert sich dann, warum Schlendrian und Arroganz immer wieder Einzug erhalten. Die kommenden Gegner wie Fürth, Kiel und Bochum und natürlich das Derby gegen Pauli werden zeigen, ob die Verantwortlichen beim HSV endlich dazugelernt haben.

Sennsation
7 Monate zuvor

Jaaaa, ganz dringend brauch ich hier noch mehr rotzevolle große Briten am Wochenende auf dem Kiez, die mir in den Hauseingang scheizzen.

Bravo, HSV! Fanmangel war ganz klar unser Nummer-1-Problem!

In der Zeit hätte man besser mal einen Sponsor gesucht oder zwei.

Last edited 7 Monate zuvor by Sennsation
Jörg Brettschneider
7 Monate zuvor

Falls Dudziak ausfällt, würde ich Hunt von Beginn an bringen. Würde Thioune das nicht machen, verliert er Hunt.

Last edited 7 Monate zuvor by Jörg Brettschneider
Blogfan
7 Monate zuvor

Nun hat auch meine Anmeldung endlich geklappt, danke an das „Scholle Team“ !!

Wie ich sehe, haben auch einige Hüpfer aus der Rautenperle den Sprung in den
neuen Blog geschafft. 😁😂

Tja der HSV 2021……was soll man dazu sagen/schreiben…es sieht mMn weiterhin
alles sehr instabil auf dem Rasen aus und zwar weiterhin ab der 65/70 Min.
Es bauen zu viele Spieler körperlich u. mental ab.
Aber, und das hatte ich schon mehrmals in der Rautenperle geschrieben, mir
gefiel das Training nicht, was ich ein paarmal sah.
MMn, fehlt mir der Wille gute Trainingsleistungen „täglich“ zu bringen.
Es sah immer alles nach einem „Treffen“ im Volkspark aus und hatte etwas mit
Kinderspielkreis zu tun.
Aber OK, das müssen andere beurteilen, die dafür vom HSV bezahlt werden, wenn
sie denn überhaupt gezielt hinsehen.

Ob so der ersehnte Aufstieg klappt…ich weiß es nicht. Habe da doch so meine
Bedenken.
Außerdem, jetzt mal ganz ehrlich….was will diese Mannschaft in der 1.Liga ????
Gegen wen will man dort Punkte holen, die nötig wären um nicht sofort wieder
in der 2.Liga zu landen ???
Der HSV wäre Kanonenfutter und um das zu vermeiden müssten Minimum 50 Mio
investiert werden, denn es fehlt in allen Mannschaftsteilen an Erstligaqualität.
Die jetzige Truppe nur mit Spielern der Qualität eines Hofmann aus Karlsruhe
und Lee aus Kiel plus ein paar Andere aus dieser Regalhöhe würden evtl. reichen
und gleich wieder aufzusteigen, aber niemals um in der 1.Liga „mitzuspielen“ und
sich nicht nur Woche für Woche Klatschen abzuholen.

Wie also will man das alles ohne „richtig Moos in der Hütte “ wuppen ??
Wenn man es nicht mal schafft, bis jetzt den Stadionnamen zu vermarkten.
Es muss nicht nur die Leistung auf dem Platz stimmen, nein die volle Leistung
muss auch tägl. auf der Teppichetage und zwar 24 Stunden lang erfolgen.
Man knabbert ja jetzt schon an den Mios. von der Stadt Hamburg rum die
für die Stadionsanierung in der Schatulle liegen.

Mal eine kurze Frage an all die HSV Insider…was haben die Großkopferten die
auf der HSV Lohnliste stehen eigentlich in den letzten Monaten so an Leistungen
erbracht ??
„Trikotwerbung auf den letzten Drücken“ und was …noch ??

HSV 2020/21 hat seinen Stadl wieder mal in den Medien und spielt das alte
Stück…“wer hat von meinem Tellerchen gegessen“.

Die ganze HSV AG wirkt wie eine Großraummaschine ohne Power.
Es muss dieser “ Lahmarschmodus“ endlich mal raus und es muss mMn
eine Trennung beim HSV geben in HSV AG und HSV e.V sonst bleibt es
der Taubenzüchterverein im Volkspark.

Die Frage ist nur, WER soll den Schalter auf „Power“ stellen ??
Der AR🤣🤣, Jansen 🤣😁, kein VV, die Optimierer Boldt, Wettstein 😁😁🤣

Nein, der HSV hat nicht nur ein Problem auf dem Rasen, nein er hat ein
ganz großes “ Führungsproblem “

Die nächsten Gegner zeigen dem HSV die Richtung 2021.

Jonny 1
Jonny 1
7 Monate zuvor

@ Der Der Vorstandsvorsltzende :

Der größte Lump im ganzen Land,
das ist und bleibt der Denunziant.

Crossed Bats
7 Monate zuvor

Ich mach es kurz. Ich möchte auch weiterhin keinen der Spieler Narey, Hunt und/oder Jung in der Startelf sehen. Sie haben hier jeglichen Kredit verspielt. Sind bestimmt alles feine Kerle, auf die eine oder andere Art, aber dem Volkspark mögen sie bitte dauerhaft fernbleiben.

Noch bin ich guter Dinge, dass unser Chefcoach dieses Team erreicht und den lang ersehnten Aufstieg, in die erste deutsche Spielklasse, möglich macht.

Möge er bitte den jungen und freshen Onana in die S11 werfen. Es ist ja okay und nachvollziehbar, dass dieser noch nicht 34 Spiele am stück auf Top Niveau machen kann, allerdings hat er seine Pausen zuletzt ja bekommen und sooooo schlecht waren seine Startelfeinsätze nun auch nicht.

P.S. Viele haben hier deutlich zu viel Tagesfreizeit, aber dies nur am Rande.

Last edited 7 Monate zuvor by Crossed Bats
Polkateddy
7 Monate zuvor

Mein Beitrag dreht sich heute um ein Interview mit Horst Hrubesch.

https://sport.sky.de/fussball/artikel/hamburger-sv-video-horst-hrubesch-ueber-seine-arbeit-als-nachwuchs-chef/12214510/34236

Hier hört man klar raus, dass er noch lange nicht fertig ist und Gerüchte bezüglich einer Aufgabe seines Amtes ad acta gelegt werden können. Egal wer da an wessen Stuhl sägt……

Horst-Uwe71
7 Monate zuvor

Heute hat Herr Wettstein das Stadiongrundstück verkauft. Wieder mal um Löcher zu stopfen und die Liquidität zu sichern. Ich gebe euch Brief und Siegel, dass zu dem Zeitpunkt, an dem die Renovierungsarbeiten am Stadion beginnen sollen, nichts mehr davon da ist. Entweder wird dann wieder bei Familie Otto angeklopft oder ein paar Freiwillige bekommen nen Eimer bunter Farbe in die Hand und täuschen Renovierungsmaßnahmen vor. Dieser Finanzvorstand ist eine Farce und wäre in transparenten und seriös geführten Unternehmen längst vom Hof gejagt worden. Wahre HSVer ärgern sich heute noch schwarz, dass der Rothenbaum verramscht worden ist. Leider werden die Fehler immer wiederholt und wenn das Grundstück in 20 Jahren das Vierfache wert ist, heißt es wieder, „hätte hätte“…

Jakob Kuhlmann
Jakob Kuhlmann
7 Monate zuvor

Jung scheint eine weitere Chance zu bekommen, das ist gut. Wir haben gesehen was mit Spielern geschieht, denen Thioune das Vertrauen schenkt. Kinsombi, Kittel, Jatta, allesamt aus dem Tief befreit und Leistungsträger geworden. Jung spielte in den letzten zwei Jahren exakt so wie Kinsombi: Immer wenn er kurz reingeworfen wurde enttäuschte er. Wirkte wacklig, konnte der Mannschaft nicht viel geben.
Jetzt aber war das anders. Gegen Aue wirkte er sowohl am Ball als auch in den Zweikämpfen stark. Er zeigte, dass er mit Abstand unser schnellster Innenverteidiger ist. Aber natürlich sind auch mit ihm oder durch ihn Abstimmungsprobleme in die Viererkette gekommen. Klar, aber so ist das wenn ein Stammspieler sich verletzt.

Lasst uns doch mal Jung die gleiche Chance geben, wie wir sie Kinsombi so oft gaben. Dieser zahlt sie letztendlich mit Leistung zurück. Habt ihr so Angst davor, dass euer eigenes Urteil sich als Fehleinschätzung herausstellt?

Und wenn Jung wieder versagt, dann habt ihr halt recht behalten, das ist doch gut.

Hans-Werner Rieken
7 Monate zuvor

Falls Duziak ausfällt wird Thioune irgendwie versuchen Holzfuss Narey reinzubasteln.
Wir müssen alle mitnehmen!
Ich bleibe dabei, ab Samstag beginnt die bekannte Rückreise, eimer HSV, arme Fans!

Paulinho
7 Monate zuvor

Lasst doch endlich mal diese Märchen von vorgestern. Es interessiert doch nur noch euch. Wenn Wettstein das verkauft, gibt es sicher Gründe. Da der HSV bald wieder Erste spielt und sehr gute Einnahmen bekommt, kann der HSV das ja alles später zurück kaufen ( falls es diese Klausel geben sollte). Fürth rückt näher und nur das interessiert, jedenfalls die nächsten Tage. In den nächsten Wochen werden Weichen gestellt. Mal sehen, wie Thioune das in die Mentalität seiner Spieler bekommt.

ParryHotter
7 Monate zuvor

Wo ist denn der Beitrag von Uwe geblieben?

Dennis1984
7 Monate zuvor

Wo ist denn der Communitytalk, bin ich blind?

Klaus Theiss
7 Monate zuvor

Hallihallo
lieber Scholle,
um Deine Bloghauptfrage
(Überschrift)
zu beantworten:
Keine Ahnung. Who cares?

Tatortreiniger
7 Monate zuvor

Im Abendblatt steht heute ein langer, ausführlich recherchierter Beitrag von Kai Schiller über die aktuelle Rolle von Kühne im HSV-Machtkampf, allerdings als Abo-Artikel.

Ich will den aus urheberrechtlichen Gründen nicht komplett hier reinstellen, aber er beinhaltet sehr interessante Passagen. Eine Aussage hat mich besonders überrascht: Den berühmten Deal mit Kühne, in dem ihm für 5 oder 6 Millionen sämtliche Ansprüche abgekauft wurden, hat laut Abendblatt nicht Hoffmann ausgehandelt, sondern ganz im Gegenteil:

„Fast auf den Tag zehn Jahre nach dem Spiel gegen den MSV Duisburg wurde er (Hoffmann) 2018 zum zweiten Mal Vorstandsvorsitzender des Clubs – und versuchte, quasi als erste Amtshandlung, den Kontakt zu Kühne wieder zu intensivieren. Zwölfmal hat sich Hoffmann als neuer HSV-Chef mit Kühne getroffen, um den Wahl-Schweizer davon zu überzeugen, kurzfristig ein neues Abkommen abzuschließen und langfristig weiteres Geld in den HSV zu investieren.
Ein Vorhaben, das zunächst scheiterte. Als Hoffmann vor zwei Jahren dann im Familienurlaub weilte, versuchten Wettstein und Jansen ihr Glück – und hatten mehr Erfolg. Gemeinsam mit Justiziar Julius Becker flog das HSV-Duo am 19. Februar – dem Todestag Karl Lagerfelds – in die Schweiz, wo man mit Kühne und dessen Vertrauten Markus Frömming einen neuen HSV-Deal aushandelte. Nach zwölf erfolglosen Versuchen also im ersten Gespräch direkt der Durchbruch, den sämtliche HSV-Verantwortliche später als lebenswichtig bezeichneten. „Wir freuen uns, dass Herr Kühne dem HSV weiterhin treu zur Seite stehen wird“, gab Hoffmann zwei Monate später stolz zu Protokoll, als die Unterschriften unter dem kompletten Vertragswerk trocken waren.“

Ein tendenziöser Artikel mit dreisten Wahlkampf-Lügen von Wettstein in die Feder eines willfährigen Hofberichterstatters diktiert? Oder schlicht die Wahrheit?

Ich weiß es nicht! Wenn die Geschichte allerdings stimmt, müssten nicht unerhebliche Teile der Hoffmann-Legende neu geschrieben werden.

Tatortreiniger
7 Monate zuvor
alwaysHSV
7 Monate zuvor

Sollte Dudziak ausfallen wäre in meinen Augen Kwarteng aus der zweiten Mannschaft der Spieler, der Dudziak von der Spielweise her am nächsten kommt. Die Frage ist natürlich ob er stark genug ist. Einen Versuch könnte ich mir aber schon vorstellen denn der Spieler brennt mit Sicherheit auf eine Chance.

jaypee
7 Monate zuvor

Ich würde mich über Onana, Kinsombi und Wintzheimer freuen und darüber, wenn Jatta ein wenig eigenordet und erstmal draußen bleiben würde.