Walter, Doyle und Co. – die Hinrundenanalyse, Teil 2:

von | 28.12.21 | 112 Kommentare

Der zweite Teil der Halbzeitanalyse steht an – und er ist nicht so positiv wie der Erste. Aber auch in diesem Fazit lassen sich die Ansätze erklären und erkennen, weshalb dieser HSV in der Rückrunde 2022 darauf hoffen darf, dass es diesmal keinen Einbruch gibt, sondern eine Steigerung. Dafür bedarf es noch vieler Nachjustierungen und Verbesserungen. Selbst personell gilt es, im Winter fleißig zu sein. Gespräche führen, Analysen herbeiziehen und schnell gute Entscheidungen treffen. Denn nur weil es aktuell tendenziell besser wird, heißt das nicht, dass man nichts verändern muss. Im Gegenteil: Der Entwicklungsprozess des HSV hat vor allem einen Antrieb, der funktioniert: Mut.

Und der ging im Sommer vom Vorstand aus, der Tim Walter wider alle Bedenken holte und mit ihm den Mut im Verein implantierte, endlich die Rolle anzunehmen, die dieser HSV annehmen muss. Man ist nicht mehr die große Nummer in der kleineren Liga. Aber Walter erarbeitet dem HSV den Ruf, ein gutes Sprungbrett für tolle Talente zu sein – und allein das ist schon extrem wertvoll, solange man parallel sportlich eine Mannschaft stellt, die wie die aktuelle oben mitspielen kann und von der Konkurrenz als große Nummer in der Liga gesehen wird. Denn nur diese Betrachtung hat eine Berechtigung – die Selbstbeweihräucherung und die Arroganz vergangener Tage indes gehört aussortiert. Nur so kann man etwas aufbauen. Interessant ist, dass nach „Konzepttrainer“ Hannes Wolf, dem Intellektuellen Ansatz mit Daniel Thioune und dem erfahrenen, alten Hasen Dieter Hecking ausgerechnet der vergleichsweise einfach rüberkommende Walter hier binnen sechs Monaten etwas in Gang gesetzt hat, worüber seine Vorgänger nur geredet haben. Aber legen wir los, die große Hinrundenanalyse Teil zwei: 

Thomas Doyle

(Manchester City U23 / Leihe bis Juni 2022 / Marktwert 1 Million Euro)

Für mich eine Enttäuschung. Der junge Engländer hat fußballerisch alles, was es braucht – und schafft es physisch nicht. Wer nach sechs Monaten immer noch nicht die Robustheit hat, um in der Zweiten Liga zu bestehen, der will es nicht – oder der kann es tatsächlich nicht. In anderen Mannschaften mit ihm als freien Mann auf der Zehn könnte Doyle sicher eine Bereicherung sein. Aber beim HSV gab es hierfür zwei Hindernisse: Erstens, diese Position gibt derartig körperlos beim HSV nicht. Zweitens hat er auf dieser Position den aktuell uneinholbaren Sonny Kittel vor sich. Als intelligenter Fußballer hätte das normalerweise dafür sorgen müssen, dass Doyle sich im Mittelfeld umorientiert und beispielsweise auf der Acht mit erkennbaren Lerneffekten und Fortschritten im Training anbietet – tat er aber nicht. Leider. Die Kurzauftritte gegen Ich hätte nämlich sehr gern sehr viel mehr von dem Mann gesehen, der vielleicht über die beste Schusstechnik im Team verfügt. Aber ich gehe in diesem Fall tatsächlich konform mit dem Trainer und dessen Entscheidung.

Gesamtnote: 5, weil Doyle noch immer noch genau so auftritt wie der Doyle, der im Sommer von ManCity nach Hamburg kam. Und dass das so nicht reicht bei Trainer Tim Walter, das weiß Doyle. Ergo: Er will nicht so, wie der HSV es will. Schon deshalb halte ich eine vorzeitige Trennung für das sinnvollste. Auch wenn es sehr schade wäre, Doyles Qualitäten somit hier nie in Gänze zu sehen zu bekommen.

Mikkel Kaufmann

(FC Kopenhagen / Leihe bis Juni 2022 /  Marktwert 800.000 Euro)

Er will. Immer. Im Training, bei den Kurzauftritten und bei den längeren Einsätzen. Kaufmann gilt als Mentalitätsspieler. Aber bis auf seine noch viel zu rohe Gewalt bringt der junge Däne bislang noch nicht viel zustande, was darauf setzen lässt, dass der HSV ihn im Sommer aus der Leihe heraus verpflichtet. Kaufmann ist fußballerisch zu limitiert, als dass er das System Walter auch nur ansatzweise so spielen könnte wie Robert Glatzel. Deshalb ist er hinter dem Toptorjäger des HSV auch als Nummer zwei fürs Zentrum relativ wenig auf dem Platz. Nicht in der Anzahl der Einsätze, das waren immerhin 14 Spiele – aber eben auch 14 Einwechslungen. Davon nur sieben Spiele mit mehr als zehn Minuten Einsatzzeit. Auch die insgesamt 151 Einsatzminuten  können nicht zufriedenstellen. Ich hätte mir häufiger gewünscht, dass Kaufmann im Sturmzentrum auftritt – im 4-3-3 ebenso wie im 4-4-2-System. Das ist leider zu selten passiert. Denn Kaufmann ist ein Stürmertyp, der wühlt, der sich körperlich durchsetzt und der im Strafraum den Ball weniger elegant als wuchtig agiert. Ähnlich wie bei Doyle wird das aktuell nicht von Trainer Walter präferiert. Anders als bei Doyle aber zieht Kaufmann weiter durch und ich behaupte – bei allem Respekt vor seinem Können –, dass Kaufmann sich dem System des HSV nicht ansatzweise so anpassen kann, wie es Doyle könnte. Dafür fehlen ihm technisch einfach zu viele Aspekte. Hier muss man genau hinschauen, inwieweit eine Zusammenarbeit wirklich sinnvoll ist.

Gesamtnote: 5. Einfach noch ohne Wirkung. Das hätte zwar das letztlich wieder aberkannte Tor gegen Rostock auch nicht verändert, aber ich glaube bei Kaufmann daran, dass ihm ein solches Erfolgserlebnis in Hamburg deutlich mutiger auftreten ließe. Auf diesen Moment kann man hoffen – sofern die Verantwortlichen weiter von einer erfolgreichen Zusammenarbeit überzeugt sind. 

Robert Glatzel

(Cardiff City / Ablösesumme 1 Mio. Euro / Vertrag bis 2024 / Marktwert 2,5 Mio. Euro)

Ich mag ihn. Als Spieler wohlgemerkt. Als Typ kenne ich ihn zu wenig, aber er kommt in der Mannschaft so gut an, dass er der vorderste Part der Mittelachse Heuer-Fernandes/Johansson – Schonlau – Meffert – Kittel zu sein scheint. Beim Trainer ist er ebenfalls hoch angesehen, auch weil er immer vorbildlich arbeitet. Glatzel ist sich für keinen Weg zu schade und will sich nicht allein als Goalgetter feiern lassen, sondern bewegt sich immer auch auf weit vor dem gegnerischen Sechzehner bis hin zur Mittellinie , um Bälle zu sichern, sie prallen zu lassen oder einfach zurückzuerobern. Glatzel gewinnt Kopfballduelle offensiv wie bei Defensivstandards. Die Diskussion, ob Glatzel sich deutlich mehr in der Gefahrenzone aufhalten sollte, führte zu einer kleinen Nachjustierung seitens der Trainer – und zu bis heute schon 9 Treffern des Mittelstürmers. Glatzel hätte zweifelsfrei noch fünf oder mehr Tore mehr schießen können bzw. müssen. Aber mir reicht seine Gesamtwirkung aktuell zum einen. Zum anderen lassen mich die Vielzahl von Torchancen und Torabschlüssen Glatzels darauf hoffen, dass das sogar noch besser wird. Ich hoffe bei dem Torjäger auf noch mal 9 Treffer und traue ihm diese auch realistisch zu. Und das wiederum wäre eine sehr gute Bilanz. 

Gesamtnote bis hierhin: 2-, da Glatzel dem HSV vorn die Möglichkeit eröffnet hat, den großen Verlust von Simon Terodde über das Kollektiv auszugleichen. Vom Spielertyp her könnte das kein anderer im Team. Wenn er jetzt noch zwei von drei seiner Hundertprozentigen macht, werden wir – weiterhin – sehr viel Freude an ihm haben. Und das würde die Gesamtnote auch noch weiter anheben.

Tim Walter (vorher vereinslos / Vertrag bis 2023)

Der Trainer kam nach Hamburg und hatte den vielleicht schlechtesten Ruf seit Bert van Marwijk. Er sei ein Eigenbrödler, sei extrem stur, beratungsresistent und aufbrausend. So hieß es. Und vieles davon mag auch stimmen. Er hat sein unausgewogenes System gegen alle Widerstände bis zu dem Zeitpunkt durchgezogen, wo er auf zahlreiche Verletzungen in der Defensive reagieren und das System nachjustieren musste. Seither steht der HSV defensiv stabiler und holt mehr Punkte. Alles Punkte, die Walter nicht verschweigt sondern zur Kenntnis genommen hat – womit wir zum positiven Teil bei Walter kommen: Denn der HSV-Trainer entwickelt sich mit. So eigenbrödlerisch, so stur und so beratungsresistent er bei seinen vorigen Stationen den Schilderungen nach auch war, beim HSV lockert sich diese Sturheit. Walter wirkt oft so, als müsse er sich ein wenig zwingen, nett zu sein. Aber er macht es. Er scheint erkannt zu haben, dass sein Wirken deutlich erfolgsversprechender ist, wenn er auf Einflüsse von außen reagiert, anstatt alles abzublocken.

Walter hat es geschafft, beim HSV mejr zu verändern als die letzten HSV-Trainer zusammen. Er hat junge Spieler eingebaut und sie nicht nur aktionistisch auf den Platz gestellt, sondern sie gewinnbringend integriert. Jonas David hat sich bis zu seiner Verletzung von Spiel zu Spiel weiterentwickelt, Ludovit Reis wir d immer stärker und Mario Vuskovic ist aktuell aus der Innenverteidigung nicht mehr wegzudenken. Dazu kommen junge Spieler wie Anssi Suhonen, der auch mehrfach beweisen durfte und so auch in seiner Selbstwarnehmung kein reines Talent mehr ist. Suhonen blüht auf und neben dem Platz auf! Zudem hat Walter im Alleingang einen „schwierigen“ Spielertypen wie Faride Alidou nicht nur eingebaut, sondern zur Verstärkung gemacht. Dass dieser seinen Vertrag nicht vor der ersten Nominierung verlängert hatte – ein Fehler aller Beteiligten, wobei den Trainer hier noch die geringste Schuld trifft. Walter hat sich beim HSV den Ruf erarbeitet, der Trauner zu sein, bei dem man es als Nachwuchsspieler so schnell schaffen kann, wie bei keinem zuvor. Weshalb Walter hier einen Robin Meißner so ausgrenzt wie bisher – ich weiß es nicht. Walter begründet es auch nicht, sondern lobt Meißner. Dennoch halte ich es auch für einen Fehler.

Insgesamt hat Walter mit seinem Spielstil inklusive der Nachjustierung und dem Einbau der vielen jungen Spieler diesen HSV in die Richtung getrieben, von der man in den letzten Jahren nur gesprochen hatte. Er hat den Mut, den er immer wieder einfordert, eindrucksvoll vorgelebt. Dieser HSV hat in den ersten 18 Spielen genau zwei Spiele gehabt, in denen er phasenweise deutlich unterlegen war: Gegen Pauli, in der zweiten Hälfte des Rückspiels gegen Schalke und in weniger und kürzeren Phasen auch gegen Karlsruhe. Ansonsten hat der HSV alle Spiele weitgehend dominiert bzw. war zumindest das aktivere Team, das dem Sieg näher als der Gegner war.

Zudem schafft es Walter, auch arrivierte Spieler besser zu machen. Bestes Beispiel hierbei ist sicherlich Sonny Kittel, der das erste Mal (dreimal auf Holz geklopft!!!) seit seinem Wechsel zum HSV konstant und dazu noch als Spielmacher funktioniert. Kittel sei unter ihm „erwachsen“ geworden, sagt Walter zurecht. Denn Kittel übernimmt endlich auf und neben dem Platz Verantwortung. Irgendwie scheint Walter hier die richtige Basis gefunden zu haben, um aus dem ewigen Talent einen sportlichen Leader zu formen. Zumindest hat Kittel diese Rolle zuletzt eingenommen. 

Walter hat also junge Spieler herangeführt und entwickelt sie. Er hat arrivierte Spieler dazu gebracht, auf dem Platz zu führen. Walter hat es mit seiner gefühlt einfachen Art geschafft, die Mannschaft allergrößtenteils zu erreichen. Und er hat eine Mannschaft, die in der Kabine wie auf dem Platz zusammenhält. Selbst Faride Alidou wollte bis zuletzt unbedingt die Rückrunde beim HSV spielen – wegen des Teamgeists und des Trainers. Vieles spricht dafür, dass diese Mannschaft in dieser Konstellation, zu der auch noch das vertrauensvolle Verhältnis zwischen Vorstand, Sportdirektor und Trainerteam zu zählen ist, in der Rückrunde 2022 das erste Mal seit dem Abstieg nicht zusammenbricht, sondern sogar noch besser werden kann. 

Gesamtnote: 2- , da zwar schon vieles gut aussieht, aber doch noch einiges besser werden muss. Die Entwicklung hin zu einem HSV, der seine eigenen Spieler entwickelt und trotzdem in der Liga oben mitspielen kann, ist ihm bis hierhin größtenteils gelungen. Seine eigene Entwicklung ist ebenso erfreulich und lässt darauf hoffen, dass es am Saisonende eine noch bessere Note gibt.

In diesem Sinne, bis morgen! Anbei noch der Hinweis, dass Ihr mir wieder via Email (moinvolkspark@gmail.com) und ab sofort per Instagram Fragen für den letzten Communitytalk des Jahres 2021 stellen könnt. Dieser wird eine Art Zusammenfassung der bis hierhin gespielten Saison und des bisher auch hier im Blog veranstalteten sein. Alles mit einem Ausblick auf das, was 2022 auf uns wartet. iM Stadion wie auch hier im Blog! Von daher: Keine falschen Hemmungen…


Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Alex
9 Monate zuvor

… die Selbstbeweihräucherung und die Arroganz vergangener Tage indes gehört aussortiert.

Arroganz? Hört hört… Wenn man hier bis dato die drei Grundübel des HSV (Inkompetenz, Faulheit und Arroganz) erwähnte, folgte beißreflexartig der Widerspruch aus der empörten Community. Und nun so etwas aus deinem Munde? Wieviel Kritik kann die Weltanschauung des gemeinen Dauerhüpfers wohl noch ertragen? 🤭 By the way: Wann genau reifte eigentlich die Erkenntnis, dass sowohl Konzepttrainer Wolf, als auch Sprücheklopfer HecKing und Inklusionsfanatiker Thioune nur geredet und nicht gemacht haben? Schade, dass diese Einschätzung nie dann artikuliert wurde, als es wichtig war, nämlich während der laufenden Saison, wo man das Totalversagen der inkompetenten Übungsleiter bereits überdeutlich erkennen konnte.

Die Bewertung von Doyle ist übrigens hahnebüchen und wurde ungeprüft von den Journalisten aus der Abteilung Hofberichterstattung übernommen. Wäre man beim Training vor Ort gewesen, hätte man gewusst, dass der Spieler weder körperlos spielte, noch sich im Training nicht angeboten hat, noch die beste Schusstechnik im ganzen Team hatte (was für ein Märchen der Mopo) und auch nicht an Kittel als Konkurrent auf der Acht gescheitert ist. Walter hatte einfach kein Bock auf den Youngster, genau wie auf Suhonen und das wars dann für beide.

Walter hat es geschafft, beim HSV mehr zu verändern als die letzten HSV-Trainer zusammen.

Gewagte These. Denn trotz dieser angeblichen Veränderungen ist die Hinrundenbilanz die schlechteste in den vier Jahren Zweitligazugehörigkeit. Und nun folgt die Rückrunde… 😱 Und nachdem Walter zur gleichen Erkenntnis gelangt ist wie Dauergrinser Gisdol, dass Punkte nicht das oberste Ziel sind und man sich von den Ergebnissen freimachen muss, kann ja nichts mehr schiefgehen…

Last edited 9 Monate zuvor by Alex
Rotkaeppchen1966
9 Monate zuvor

Manchmal frage ich mich, ob du, Scholle, über den HSV oder deinen Heimatverein schriebst – zumindest willst du den HSV scheinbar so sehen wie diesen.
Mag sein, dass 6x dt. Meister, 3x Pokalsieger und 2x Europapokalsieger lange her ist, aber diese Erfolge sind auch Teil der Geschichte und Tradition dieses Clubs, der hieraus immer noch das Selbstverständnis ziehen sollte, bald wieder zur Beletage des dt. Fußballs, der ERSTEN Fußballbundesliga zu gehören.
Wenn man die ideologisch getränkten Zeilen von dir liest, könnte man meinen, hier ist in der zweiten Liga irgendein no name Dorfclub unterwegs.
Der HSV in der zweiten Liga stand auch in drei Jahren an 90% der Spieltage auf dem Aufstiegsrang und steht es seltsamerweise selbst in dieser Spielzeit fast wieder. Der 80 TSD Mitglieder Verein hatte vor Corona einen Zuschauerschnitt von über 40 TSD, wovon einige Erstligisten nur träumen könnten – und du Scholle, reduzierst ihn wieder und wieder in fast schon ideologischer Verblendung zum „Sprungbrett“ für Talente, die dann dann nach 9 Zweitliga-Spielen weiter springen und hämmerst der community deine Doktrin vom Ausbildungsverein ein.
Wie Jörg es einmal mehr richtig beschrieben hat, es waren eklatante Managementfehler, die den HSV daran hinderten, wieder aufzusteigen, nicht die falsche Sicht auf eine Geschichte des Clubs, zu dessen Kultur eben auch Erfolg und Leistungsorientierung unter konkreter Festlegung von sportlichen und wirtschaftlichen Zielen gehörten und nicht nur das diffuse Geschwurbel von Ambitionismus und Ausbildung.

ToniHH
9 Monate zuvor

Die Doyle Beurteilung ist ein Witz…
War einige Male beim Training..technisch top – Schusshärte Top – Zwekampfverhalten gut hat hingelangt…

TW hat kein Bock auf Doyle – Suhonen -Velasco und so weiter…

Lieber die Anti-Ball Spieler auf den Rasen bringen….

Wenn der David für Vuskovic wieder bringt, dann gehört TW entlassen.

abraeumer
9 Monate zuvor

Wie immer spielen bei den meisten Fans und auch bei Dir, Scholle, die Finanzen nur eine untergeordnete Rolle, 
Daher das folgende Transferzeugnis unter Einbeziehung der Finanzen:
 
 
1. Johansson
 
Hinsichtlich des reinen Torwartspiels finde ich Johansson besser als Heuer Fernandes, fußballerisch ist er schlechter. Für die zweite Liga reicht Johansson, erstligareif ist er für mich nicht. 
 
Der HSV soll 0,6 Mio gezahlt haben, die schwedische Presse berichtet von 0,9 Mio. Für unseren klammen Club in Zeiten der Pandemie ist beides für einen Ersatztorwart zu viel. Es hätte gute Torhüter günstiger oder ablösefrei gegeben, wie z. B. Paulis Vasilj.

Spielerzeugbnis: 3
Transferzeugnis unter Einbeziehung der Finanzen: 4

2. Schonlau

Schonlau ist bei Walter Führungsspieler. Er macht vieles gut, hat zuletzt aber einige Fehler gemacht. Mit 31,71 km/h ist er langsam. Für die zweite Liga reicht es aus, für die erste Liga nicht. Aber er kam ablösefrei.

Spieler: 3
Transfer: 3

3. Vuskovic

Seine Leistungen waren gut. Er macht vieles gut, er ist zweikampfstark und hat ein gutes Aufbauspiel. Aber er ist mit 31,69 km/h langsam.

Seine Leihgebühr beträgt für zwei Jahre 1,2 – 1,5 Mio, das ist Unsinn für die zweite Liga, davon kaufen andere Vereine 4 Spieler. Zudem hat Boldt den HSV verpflichtet, 3,5 Mio bei Aufstieg zahlen zu müssen. Dieses Geld hat der HSV auch bei einem Aufstieg nicht. Viele glauben, dass Vuskovic bei
einem Transfer einen hohen Ertrag, also über 4,7 Mio hinaus, einbringen könnte. Ich glaube dieses aufgrund der fehlenden Schnelligkeit nicht.

Spieler: 3
Transfer: 5

4. Meffert

Seine Leistungen waren ordentlich. Er ist zweikampfstark. Aber er ist mit 31,74 km/h langsam.

Seine Ablöse betrug 0,5 Mio. Es hätte ähnliche Spieler in der 3. Liga gegeben, die günstiger gewesen wären.

Spieler: 3
Transfer: 4

5. Reis

Er bringt Tempo und Technik mit. Im Gegensatz zu Scholle sehe ich ihn nur defensiv auf einer Doppelsechs. Reis wird uns noch Freude bereiten, seine Entwicklung ist noch nicht abgeschlossen. Er kam ablösefrei.

Spieler: 2
Transfer: 2

6. Muheim

Muheim ist nur schnell, wir hätten ihn nicht gebraucht. Aber er wurde geliehen und wir haben eine nicht verpflichtende Kaufoption. Eine solche Konstellation finde ich grundsätzlich gut.

Spieler: 4
Transfer:3

7. Doyle

Nach Amaechi die zweite englische Schnapsidee von Mutzel. Zudem nur eine einjährige Leihe ohne Kaufoption. Er bekommt bei Walter keine Chance.

Spieler:4
Transfer: 6

8. Kaufmann

Kaufmann ist schnell und wird schlechter gemacht als er ist, aber er bekommt bei Walter keine Chance. Wir haben eine nichtverpflichtende Kaufoption.

Spieler: 3
Transfer: 3

9. Glatzel

Er macht Tore, aber er braucht zu viele Chancen. Für 1 Mio Ablöse hätte es Bessere, wie z. B. Pfeiffer oder Tietz, gegeben.

Spieler: 3
Transfer: 4

10. Suhonen

Sehr gutes Talent aus dem Nachwuchs. Er bekommt zu wenig Einsatzzeiten.

Spieler: 3

11. Alidou

Sehr großes Talent, aber Boldt hat die Vertragsverlängerung verschlafen.

Spieler: 2-3
Vertragsverlängerung: 6

Was meint ihr?

Jörg Brettschneider
9 Monate zuvor

Um das nochmal klarzustellen:

Der HSV spielt nicht deshalb im vierten Jahr unterklassig, weil sich irgendjemand eingebildet hat, dass man noch „der große HSV“ sei.
Auch nicht, weil man zu arrogant war (bestenfalls eine Person).

Der HSV spielt deshalb immer noch unterklassig, weil die Führung dreimal hintereinander eklatant versagt hat.
Dreimal hat man in der Rückrunde nichts unternommen, als die Alarmglocken schon früh schrillten. Es war jeweils offensichtlich.

Der „große HSV“ wäre mit den vorhandenen Möglichkeiten zumindest schon wieder ein bisschen größer und längst Bundesligist, wenn er in den letzten drei Jahren ein gut geführter Proficlub gewesen wäre!

In diesem – leider nicht vorliegenden- Fall müsste man nicht ständig diese Parolen vom „nicht mehr großen HSV“ wiederholen, der „endlich mutig“ sein müsse.
Sie haben mit dem Status Quo überhaupt nichts zu tun.

Mittlerweile gibt es ja zum „Mut“ auf Kaderebene keine Alternative mehr. Weil der „Mut“ für Umstrukturierungen auf anderer Ebene offensichtlich fehlt.

Ein schlecht geführter Proficlub kann im Übrigen auch kein guter“Ausbildungsverein“ werden. Um auch auf diese Mär nochmal einzugehen. Der Fall Alidou ist ein Beleg dafür.

Aber mir scheint es, die Argumentation rund um den „großen arroganten HSV“ soll nur dazu verwendet werden, den „Ausbildungsverein“ meinungstechnisch durchzubringen. Dieser Versuch muss aber misslingen. Er ist zu durchsichtig.

Letztlich wäre es schön, wenn auch der Blog-Autor anerkennen würde, dass die aktuelle Führung um Boldt, Mutzel und Jansen mit ihren vielen Fehlern dafür verantwortlich zeichnet, dass der HSV immer noch ein unterklassiger Fußballclub ist.
Mit Arroganz und Großmannssucht hat das eher weniger zu tun. Vielmehr mit Führungsqualität.

Sorry für die Kritik. Aber „Weihnachten is over…“ 😉

Lucky Luke
9 Monate zuvor

Moin Volkspark Hinrundenote .. eine glatte 5.!!

24/7 ist nur ein ganz schlechter Witz
Keine Trainingseindrücke
Keine kritschen Nachfragen
oft nur ein lustloser Blog mit div, Rechtschreibfehlen
Es wird irgendetwas behauptet ohne die Quelle zu nennen ( geheime Info ?? )
Meistes ist der Blog ein Abklatsch aus den gängigen Medien mit ein paar Worten garniert
Oft keine Lust , Krank ,Im Urlaub, PC defekt oder sonstwas
auf kritische Nachfragen wird beleidigt reagiert
TippSpiel !! ohne Worte
Im Blog wird auch mit den schlimmsten Beleidigungen nicht eingegriffen
Scholles Meinung wird als das Non plus ultra dagestellt obwohl ich da manchmal denke was er der denn geraucht ?
Ach so mein Auto ist kaputt kennt einer eine Werkstatt die Ihn umsonst repariert ??

Jörg Meyer
9 Monate zuvor

Ich bin mit der Beurteilung von Doyle nicht deiner Meinung Scholle. Ich glaube er hat ein großes Potenzial, aber wenn er nicht die Spielzeiten bekommt kann er es nicht zeigen. Jonas David hat in seinen ersten Auftritten mit sehr viel mehr Spielzeit als Doyle bis heute zuerst viel mehr Anlass zum Zweifeln gegeben. Ich sehe Doyle auch überhaupt nicht als zu schwach im Zweikampf, er zieht Null zurück und hat den Drang zum Tor.
Den einzigen Zweifel bei Doyle habe ich warum man ihn für ein Jahr verpflichtet hat ohne Chance ihn zu kaufen und ihn dann nicht sofort ins Team zu integrieren. Das macht bei mir keinen Sinn. Wenn er dann nach fünf oder sechs Spielen nicht die Leistung bringt ist das das eine, aber er hat nie eine reelle Chance gehabt sich zu zeigen. Ich sehe genauso viel Potenzial wie bei Suhonen und Vuskovic.

Buffy
9 Monate zuvor

Wirklich sehr gute Forum zu finden ist heutzutage echt schwer, leider. Davon habe ich erst einen über den HSV entdeckt.
Lieber Scholle, zum Jahreswechsel dennoch ein paar kritische Anmerkungen: Moin.Volkspark ist sowohl inhaltlich, als auch von der Aufmachung her wirklich sehr, sehr Old School. Dagegen war selbst die Rautenperle im Vergleich fast schon innovativ und originell. Ansprechendes Layout, ein übersichtliches Forum, gut geschnittene Videos, Trainingslagerberichte, einmal die Woche Escher – die Rautenperle war zumindest ambitioniert, auch wenn nicht alles funktioniert hat.
Und Moin.Volkspark? Ein Webauftritt, wie aus den Anfangstagen des Internets. Und inhaltlich erinnert mich der Blog an die 80iger Jahre, als ich den Sportteil der Bild am Sonntag bei meinem Opa gelesen habe. „Die große Hinrundenanalyse“ mit Spielernoten – Note 2 war damals in der Bild übrigens „länderspielreif“…
Genauso, wie ich mich nach wie vor aus alter Verbundenheit für den HSV interessiere, werde ich auch hier weiterhin mitlesen. In der Hoffnung, dass irgendwann mal wieder ein frischer Wind durch den Laden weht!

profikommentator
9 Monate zuvor

Marcel Jansen: Leitet den Verein ruhig bis unauffällig. Interna dringen nicht mehr nach außen. VEREINT2025 wird im Hintergrund in aller Ruhe nach vorn gebracht. 1- mit Tendenz zur 1

Jonas Boldt: Geschickt am managen, bis auf die Frage, was man mit Doyle wollte ohne Fehler, Note 2.

Herr Mutzel: Wird im Verein sicher irgendwas machen, aber das was er macht, macht er gut. 2-, mit Tendenz zur 2 wenn er die Hände mal aus den Hosentaschen bekommt.

Jürgen Linnenbrügger
9 Monate zuvor

Moin Scholle,
leider war es nur der kleine Rummenigge, der dieses dem Sportbuzzer erzählte, das dumme Geschwätz von sogenannten „Experten“, die jedes Jahr ihren Senf dazugeben.
Traditionsverein hin oder her, jeder spielt dort wo er sportlich hingehört.

HT
HT
9 Monate zuvor
alles hat seine zeit
9 Monate zuvor

Mut wird viel zu oft mit Armut belohnt

RummsBumms
9 Monate zuvor

…..mit dem „Intellektuellen Ansatz mit Daniel Thioune“……..? Bitte was?
Der soll intellektuell sein…..?
Eigentlich wollte ich die Bewertungen loben……aber der Eierkrauler in seiner Gabor Kiraly Gedächtnishose hat sich dumm, beratungsresistent und als völlig überfordert dargestellt.
Deshalb Scholle wäre ich einverstanden, wenn du geschrieben hättest „mit dem Versuch eines Trainers aus Osnabrück“…..denn mehr Referenzen hatte der nicht.

Aber alles alte Kamellen….bei den Bewertungen möchte ich noch auf die Gefahr hinweisen, wenn Glatzel oder Kittel ausfallen.
Denn alles was danach kommt, wird nur noch den Nichtabstieg klar machen.

uwe twiehaus
9 Monate zuvor

Was kann Tw machen? 18 Spieler von denen, die ihm zur Verfügung stehen, in die engere Wahl einbeziehen und ihnen in seinem System das nötige Selbstvertrauen vermitteln und ihre Stärken gemäß einsetzen! Aufstieg wäre schön, war gestern, jetzt wird es notwendiger Zwang, und ein besserer Übungsleiter wird sich leider unter diesen Umständen auch nicht nach Hamburg verirren! Bisher mussten hoffentlich noch keine Dokumente gefälscht werden, und die daraus folgende mini Chance sollten wir mit dem, was da ist und mit vereinten Kräften nutzen. Namen und Hinrunden Analysen werden uns dabei bedauerlicherweise nicht behilflich sein.

Bear Gerhardt
9 Monate zuvor

Tim Walter eine 2-, mit Tendenz nach oben? Ernsthaft, Scholle, was soll das? Du weißt es doch besser, also höre doch bitte endlich mal auf, uns so einen Scheiß zu verkaufen. Irgendwann ist es auch mal gut.

Kosinus
9 Monate zuvor

Der BVB plant inkl. Management den 3. (!) Gehaltsverzicht. Es bleibt mir seit der Pandemie unverständlich, dass beim HSV da so wenig bislang passiert ist.
Im Vergleich zum HSV ist der BVB auf Rosen (und Haalands) gebettet!

Riesum
9 Monate zuvor

Nur ein Wort zu Doyle. Wer sich den Spaß gönnt, das Training zu beobachten weiß, warum der nicht spielt. Technisch sehr beschlagen scheut er, wohl bedingt durch seine Ausbildung bei City, wo eher der gepflegte Ball gespielt wird, die Arbeit nach hinten und den rustikalen Zweikampf. In der 2. Liga ist aber nun mal das Messer zwischen den Zähnen die erste Wahl und nicht die feine Klinge. Und das ist nicht so sein Ding. Vielleicht will er auch einfach Verletzungen vermeiden im Hinblick auf seine Rückkehr nach England.
Suhonen hat noch ähnliche Probleme, was die Zweikampfhärte angeht. Im Gegensatz zu Doyle ist er aber gewillt, sich diese Fähigkeiten anzueignen.

Last edited 9 Monate zuvor by Riesum
Rautenhopper
9 Monate zuvor

Bei Doyle liegt der Fehler nicht beim Spieler sondern mehr im Management. Doyle ist ein junger aufstrebender Spieler, aber aktuell sieht Walter nicht viel in ihm oder kann nicht viel mit ihm anfangen. Ich bin der Meinung wenn ein Spieler für ein Jahr kommt ohne Kaufoption muss es meiner Meinung nach eine Soforthilfe sein. Das Training kann ich nicht beurteilen, aber in seinen 72 Minuten hat er sein können gezeigt und darum wäre mehr drin gewesen.

Kaufmann ist für mich die Fehlverpflichtung der Saison und wird auch komplett falsch eingesetzt. Es wäre mal interessant ihn in der Spitze zu sehen wie bei Meissner.

Glatzel wird mir in der Bewertung zu gut bewertet. Er arbeitet sehr Manschafts orientiert. Aber für mich hat er im ersten Halbjahr zuviele 100%ige liegen gelassen.

Das Gleiche gilt für mich auch für Walter. Als Walter kam, kam mir fast das Mittagessen wieder hoch, aber mittlerweile habe ich von ihm ein positives Bild. Walter wird dafür gelobt junge Spieler einzusetzen jedoch wenn man den Kader anschaut, hat er auch keine grosse andere Wahl. Aber auch bei diesem Punkt muss man sagen Walter setzt nicht viel mehr jüngere Spieler ein als sein Vorgänger bei Thioune waren es Vagnoman, Ambrosius und Onana. Bei Walter sind es aktuell Vusko, Reis und Alidou dabei muss man sagen nur Reis gehört dem HSV. Walter hat mit 30 Pkt eine ordentliche Hinrunde gespielt, aber im Vergleich zu seinen Vorgänger hinkt er Punktemässig noch hinterher, aber jetzt gilt es eine gute Rückrunde zu spielen und auch in der Rückrunde eine gute Rolle zu spielen und nicht wieder einzubrechen, weil wenn die Mannschaft wieder einbricht weiss ich nicht, ob Walter zur neuen Saison noch Trainer sein wird.

Kosinus
9 Monate zuvor

Warum ist die Eintracht erfolgreich, weil Ben Manga dort ein Talent nach dem anderen für wenig Geld aus dem Hut zaubert. Ben Manga heißt bei uns Michael Mutzel.

Abräumer hat völlig Recht in die Transers die Finanzen mit einzubeziehen. Das Vuskovic-Paket ist definitv viel zu teuer, dafür könnte man 2-3 Talente verpflichten. Und hsv-like ist, wenn er nach Rückkehr Davids wieder auf der Bank sitzt.

Paulinho
9 Monate zuvor

Man kann es auch auf eine Kurzformel bringen : versenkt derjenige HSVer der eine 200% auf dem Fuss hat, wird der HSV unangefochten Meister. Chancen gab und wird es geben zuhauf. Dann kann man immer noch labern, wer, wie, was und wo Versäumnisse tätigte.