Vieles muss noch besser werden – aber es stimmt auch schon vieles beim HSV

von | 24.01.22 | 144 Kommentare

„Wir haben es schon immer gesagt: Solange es die Möglichkeit gibt, kann immer was passieren. Weil wir immer Augen und Ohren offenhalten. Es geht darum, den Kader zu verstärken. Ob das in der Breite oder in der Spitze ist: Wir wollen besser werden. Dafür muss man schauen, dass wir uns nicht davor verschließen.“Das sagte Trainer Tim Walter heute vor versammelter (Journalisten-)Runde. Soll heißen: Es ist wahrscheinlich, dass in dieser Wintertransferperiode personell noch etwas passiert. Wobei es den Kollegen des Abendblattes nach nicht mehr um einen Mittelfeldspieler gehen soll. Die HSV-Bosse hätten davon Abstand genommen, einen Konkurrenten für den derzeit auftrumpfenden Sonny Kittel zu verpflichten.

Klingt normal. Wer will sich denn nicht verbessern, wenn es möglich ist. „Boldt hat die erste Liga im Blick“ hieß es heute bei den Kollegen. Gemeint war/ist, dass der HSV-Sportvorstand die Reservebänke der Ersten Liga nach unzufriedenen, wechselwilligen und entsprechend günstig zu bekommenen Spielern durchforstet. Und dort einen Spieler zu finden, wäre sicher nicht schlecht. Dennoch bleibe ich dabei, dass der HSV gerade in der aktuellen Phase ganz besonders aufpassen muss, bei einem Neueinkauf. Und dabei spreche ich von einem ganz besonderen Augenmerk darauf, dass der Spieler vom Typ her zur Mannschaft passt. Denn völlig unabhängig von der Qualität des Neuen, können Neue im Winter auch sehr viel von dem kaputtmachen, was die Mannschaft vorher ausgezeichnet hat.

Das Mannschaftsgefüge stimmt – auch wegen Walter

Bei diesem HSV ist es die flache Hierarchie. Dass sich trotzdem klare Führungskräfte herauskristallisiert haben, hält diese (Heuer Fernandes, Schonlau, Meffert, Kittel, Glatzel und auch Leibold) nicht davon ab, sich außerhalb des Platzes auf Augenhöhe mit den vielen Youngstern zu begeben. Denn sie marschieren mit Leistung auf dem Platz vorneweg. Und das mit einer deutlich konstanteren Taktung als die Aaron Hunts, Lewis Holtbys und Klaus Gjasulas der letzten Jahre es zeigen konnten.

Allerdings muss auch klar gesagt werden, dass es diese leistungsstarken Spieler, die im Winter herkommen und dieser Mannschaft helfen können, natürlich da draußen gibt. Und klar ist auch, dass Boldt, Walter und Direktor Michael Mutzel sehr wohl bewusst ist, was ihre Mannschaft derzeit auszeichnet. Sollten sie dennoch einen oder zwei dieser Spieler finden UND bezahlen können – dann sollte der HSV zuschlagen. Aber eben auch wirklich nur dann, wenn diese beiden Kriterien komplett erfüllt sind.

Wer jetzt nicht genau weiß, was ich meine, der möge sich bitte nur mal ansehen, wie inzwischen die Reservebank während der 90 Minuten mitgeht, wie gemeinsam gejubelt und sich vor allem auf dem Platz immer wieder gegenseitig geholfen wird. Wer sieht, wie sich Heuer Fernandes, Schonlau und Vuskovic zuletzt bei den kleinsten Szenen schon abgeklatscht und gepusht haben, als hätten sie gerade in der Nachspielzeit des Champions-League-Finals auf der Linie gerettet – der weiß, was ich meine. Es gibt keine Stars, es gibt eine Mannschaft. Es gibt keinen Konzepttrainer und auch keinen alten Hasen – sondern den vergleichsweise einfach agierenden Tim Walter, der sich eben einfach nur für nichts zu schade ist. Und das hat die Mannschaft so übernommen. Auch da geht inzwischen jeder Spieler jeden notwendigen Weg. So, wie es der Coach vormacht. Denn der Coach lebt mit seiner Bedingungslosigkeit vor, was dieser HSV braucht, um möglichst bald wieder Erfolg zu haben.

„Mut“, „Wille“ und „Vollgasfußball“ – das sind die drei am häufigsten genutzten Begriffe in den Interviews mit Walter. Und sie sind allesamt auf dem Platz zu sehen. Selbst wichtige Spiele wie in Köln und im Stadtderby werden inzwischen mal gewonnen, weil man selbst die Mannschaft ist, die den größeren Willen hat. Und diesen Aufwärtstrend in der Entwicklung des HSV muss man jetzt fördern. Dass Walter seine bisher geforderten Tugenden immer und immer wieder einfordern wird ist dabei so sicher wie nur irgendwas.

Jatta als „Symbolfigur“? Das passt irgendwie ganz gut...

Es gibt zweifellos noch sehr viel zu verbessern. Abe es passt momentan auch vieles. Es ist in etwa so, wie es mein Kollege heute im Kicker sehr gut zusammengefasst hat. Dort schrieb Sebastian Wolff über die Parallelen in den Entwicklungen des HSV-Spielers Bakery Jatta, den er sogar als „Symbolfigur“ in der Überschrift betitelte, und der der gesamten Mannschaft. Beharrlichkeit habe Walter von seiner Mannschaft eingefordert. Auch und gerade in den Phasen, in denen diese nicht zum Erfolg führte. Ebenso tat es Jatta, der sich immer wieder tolle Ausgangslagen selbst und mit viel Fleiß erarbeitete, um sie dann mit eigenen Unzulänglichkeiten oft zu leicht herzuschenken. Bis jetzt, wo er sich und die ganze Mannschaft mit dem Siegtreffer im Derby endlich einmal belohnt hat.

Genau diese positive Entwicklung sehe auch ich. Obgleich ich als Kritiker des Walter-Fußballs noch immer taktisch Dinge anders für besser halte, glaube ich, dass es immer am besten ist, wenn alle zusammen einen Weg komplett mitziehen. Das muss nicht einmal der perfekte Weg sein, um damit Erfolg zu haben. Wichtig ist einfach nur, dass nicht zu viele verschiedene Ideen eingebracht werden. Egal wie schlüssig sich diese auch alle anhören mögen. Und genau diese Geschlossenheit hat Walter bis heute erreicht. Behaupte ich zumindest.

Und für alle, die jetzt glauben, dass ich mich von der Euphorie eines Derbysieges leiten lasse – das ist mitnichten so. Im Gegenteil: Es ist vielmehr genauso, wie ich es schon vor Saisonbeginn hier geschrieben habe: Für mich zählt nicht der einzelne Sieg, nicht die Tabelle und auch sonst nichts mehr als die Gesamtentwicklung des HSV, der endlich zusehen muss, sich von seinem Status als zusammengekauftes Starensemble lösen muss, weil es gar nicht mehr anders geht.

Dieser HSV muss über die Geschlossenheit, über eigene Ausbildung und über eine von allen übergeordnete und vor allem dauerhaft gelebte Philosophie endlich ein Bild nach außen abgeben, das dem Fan ebenso wie dem neutralen Beobachter klar wird. Es muss erkennbar werden, dass dieser HSV fleißiger ist als andere. Es muss klar sein, dass dieser HSV erkannt hat, wie man sich selbst wieder dahinarbeitet, wo man mal war. Und das wird meiner Ansicht nach immer deutlicher erkennbar. Was ich mit all dem sagen möchte ist mehr oder weniger eine Art Appell an die Verantwortlichen. Denn ich hoffe einfach, dass der HSV auch nach der Transferphase noch immer dieses Bild abgibt. Denn ich mag den HSV von heute gern spielen sehen.

In diesem Sinne, bis morgen!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Kosinus
3 Monate zuvor

Zu einem ausgewogenem Blick gehört auch anzuerkennen, dass Vuskovic, Heyer, Schonlau & Reis Topverpflichtungen waren, zuvor schon Onana.
Meffert und Glatzel haben ebenfalls gezündet.

Das ist Verdienst vom Trio B-M-W.

Mir haben ne Bombenabwehr. Wenn man nun das Harakiri um den eigenen Sechszehner noch weglassen würde, es wäre einiges möglich.

Last edited 3 Monate zuvor by Kosinus
Boxer
3 Monate zuvor

„Die HSV-Bosse hätten davon Abstand genommen, einen Konkurrenten für den derzeit auftrumpfenden Sonny Kittel zu verpflichten.“.

Soll das ein Witz sein? Suhonen, Kinsombi, Rohr sind die Spieler die auf der 8 gespielt haben. Wobei die letzten beiden ja nun keine ernsthafte Alternative sind.
Bei so einer Aussage bin ich ganz schnell auf 180. Hat die gleiche Qualität, wie die Aussage nach dem Abgang von Terodde, das die Tore jetzt auf mehreren Schultern verteilt werden sollen.

Soll so vom eigenen Unvermögen abgelenkt werden, oder davor das kein Geld vorhanden ist? Ist aber zumindest ein Zeichen, das die Verantwortlichen den IQ der Fans nicht allzu hoch einschätzen, so durchsichtig wie diese Aussage ist.

Jörg Brettschneider
3 Monate zuvor

Eine Neuverpflichtung, die die Effektivität der Truppe steigert, könnte in einem gesunden Gefüge niemals Schaden anrichten.

Du hörst dich so an, Scholle, als sei die Geschlossenheit des jetzigen Kaders der heilige Gral.

Steigt der HSV nicht auf, ist die Geschlossenheit schnell wieder weg. Weil dann – vorausgesetzt die persönlichen Leistungen stimmen noch – Kittel, Glatzel, Schonlau oder Vuskovic ihre Chance in der Bundesliga suchen werden. Ich würde es ihnen gar empfehlen. Und der HSV fängt wieder von vorne auf noch niedrigerem Niveau an als im Sommer 2021.

Deshalb braucht der HSV mehr Torgefahr im Kader. Es ist bis heute das große Problem der Mannschaft.
Trotz knappen Siegen gegen Köln und St. Pauli. Das muss man auch sehen wollen.

Es kann doch nicht sein, dass neue Qualitätsspieler den Kader durcheinander bringen. Welche gesunde Kaderstruktur würde eine Verstärkung ablehnen oder unter ihr zusammenbrechen?

Im (derzeit sehr kurzfristigen) Erfolg macht man die meisten Fehler.
Man muss jetzt ganz nüchtern und sachlich analysieren, was dem Kader gegenüber St. Pauli, Darmstadt 98, Schalke 04 und Werder Bremen fehlt:

Genau…die Tore!

Und die muss man genau jetzt dazu holen.!
„Geschlossenheit“ und „flache Hierarchie“ hin, „Friede Freude Eierkuchen“ her.
Sonst droht Platz 9.

Aber will ja wieder keiner (oder nur die Pester) wahrhaben…

Abgesehen davon; der Ausdruck “ flache Hierarchie“ ist so ziemlich die schlimmste Kreation, die moderne „Fußballwissenschaftler“ à la P. Lahm hervorgebracht haben.

Jörg Meyer
3 Monate zuvor

Die HSV-Bosse hätten davon Abstand genommen, einen Konkurrenten für den derzeit auftrumpfenden Sonny Kittel zu verpflichten.
SORRY, DAS IST ALLES ABER NICHT PROFESSIONELL!!!
Am nächsten Spieltag gesperrt. Was passiert wenn er sich verletzt, was wenn er erkrankt?
Gilt für Kittel nicht was für jeden Profi gilt, dass Konkurrenz die Leistung erhöht?
Was gibt dieses Statement ihm keine Konkurrenz zu holen für ein Bild an die Mitspieler ab?
Ich denke es soll keine Unterschiede geben? Was denn nun?
Auch ich finde das Kittel im Moment sehr gut funktioniert, aber die Vergangenheit hat auch gezeigt, das es nicht unbedingt die ganze Saison so bleiben muss. Was wenn seine Leistungen wieder einbrechen?
Kinsombi soll ihn wohl jetzt ersetzen, aber er hat noch kein einziges überzeugendes Spiel abgeliefert. Wie kann man dann als Verein alles bedingungslos auf eine Karte Sonny Kittel setzen?
Bei allem was grade gut funktioniert, dass ist unprofessionell und kann uns die Saison kosten.

Sennsation
3 Monate zuvor

„Klare Führungskräfte“ laß ich. Gefolgt von den Namen Schonlau, Meffert und Glatzel.

Soll das ein Witz sein?

90 Prozent aller gegnerischen Konter werden durch einen hochnotpeinlichen Stolperpass von HW Meffert eingeleitet. Ein Mann, der niemals die Mittellinie überschreiten dürfte.

Schonlau ist an nahezu jedem Gegentreffer vollumfänglich schuld und wird nach Ambrosius‘ Genesung nie wieder an einem Ligaspiel teilnehmen.

Und einen Kommentar zur Fehlstellung von Bobby Glatzels Krummfüßen abzugeben, wäre zu billig.

Wir gewinnen ab und an mal ein Spiel TROTZ dieser Fehleinkäufe. Aber ganz sicher nicht wegen ihnen.

Und beten wir zu Gott, dass sie niemanden führen.

Hallenser
3 Monate zuvor

Richtig ist sicher das diese Mannschaft eine Einheit zu sein scheint! Das kann ein großer Vorteil sein, die Reservebank geht laut Scholle voll mit und feiert die Tore! Fakt ist aber eben auch, das in den letzten Spielen von der Bank keine Qualität mehr eingewechselt werden konnte, weder Winzheimer oder Kaufmann brachten positive Impulse! Von Kinsombi will ich gar nicht mehr reden, der wirkt auf mich wie ein Freizeitfußballer und ich frage nicht echt wie man in diesem körperlichen Zustand Profifußballer sein kann. Nein, von der Bank fehlt eindeutig Qualität und die Möglichkeit noch einmal Druck zu machen – hier muß dringend nachgebessert werden!

Alex
3 Monate zuvor

Der HSV muss auch nicht unbedingt fleißiger sein als andere Vereine.

Diese Erkenntnis von Blitzbirne Bahri steht sinnbildlich für die drei unverrückbaren Grundfesten der Wohlfühloase HSV: Inkompetenz, Faulheit und Arroganz. Sowohl innerhalb des Vereins als auch bei den verblödeten Dauerhüpfern rund um den HSV. DAZKE und ENDE

ballfernerZehner
3 Monate zuvor

Moin Uli H ausm Nordkorea Blog,

Du liest ja hier tgl mit, deswegen zitiere ich Dich mal:

„Ich habe schon vor langer Zeit aufgehört, mich mit solchen Mental-Amöben inhaltlich auseinanderzusetzen, das Beste ist, sie einfach zu ignorieren und auszublenden“

Genau…..und weil Du diese schon seit langer Zeit ingnorierst und ausblendest, schreibst u beleidigst Du im Grunde in jedem Blog diese von Dir sogenannten Mental Amöben.

Digga, komm, laß gut sein….merkste selbst,oder?

hsv-bundy
3 Monate zuvor

Warum gibt es kein Minussymbol zum anklicken.Einen Post wie von Sensation möchte ich durch eine Antwort nicht aufwerten.🖤🤍💙

MeinVerein2021
3 Monate zuvor

Für mich ist es ein Gebot des Risikomanagements, noch eine oder zwei Verstärkungen zu holen. Kauf oder Leihe mit Optionen, um Ersatz bei verletzungsbedingten Ausfällen ebenso wie zur Belebung eines Spielverlaufs zu haben. Muss natürlich finanziell im Rahmen bleiben.

Das Risiko für die mannschaftliche Harmonie ist doch beherrschbar. Das wird TW schon richten.

Polkateddy
3 Monate zuvor

Was ist, wenn man in bestimmten Situationen oder Spielen einen anderen Spieler als Jatta benötigt, mit anderen, offensivtechnischen Skills? Was ist, wenn Alidou weiter absolut unglücklich agiert? Was passiert, wenn Kittel oder Glatzel sich länger verletzen? Wir haben keine Alternativen im Kader, darüber täuscht auch die gute Stimmung nicht hinweg. Nicht zwingend handeln zu müssen klingt eher wie das Pfeifen im Walde.

Polkateddy
3 Monate zuvor

https://m.facebook.com/HSV1887tv/posts/4546970962079874

Rechter Flügelslpieler Crysencio Summerville, Niederlande U21, von Leeds United soll geliehen werden, mit Kaufoption.
Nach meinen Recherchen müsste man sich gegen Glasgow Rangers durchsetzen, die das Gleiche vorhaben. Aber der Gedanke ist ausgesprochen charmant.

Grantler3006
3 Monate zuvor

Nun, ob der gefühlt inhaltlich 23. Appell bei den Verantwortlichen ankommt und ggf. auf fruchtbaren Boden stößt, wird die ganz nahe Zukunft zeigen.
Ich bleibe bei meiner Meinung, dass, wenn Entwicklung zum nachhaltigen sportlichen Erfolg das primäre Ziel ist, was auch hier vom Blog Betreiber Gebetsmühlenartig geschrieben wird, dieser viel konsequenter umgesetzt werden muss. Dabei sollte man trotzdem den kurzfristigen sportlichen Erfolg, nämlich den Aufstieg mit aller Macht versuchen anzustreben. Um dann aus gestärkter Position und Situation finanzielle Mittel zu generieren, um nachhaltig wirken zu können. Ich würde mich freuen, wenn es klappt und trotzdem habe ich meine berechtigten Zweifel, das die Entscheider auf allen Ebenen das Gesamtwohl HSV vor ihr eigenes Wohl stellen.

Kinsombi als Ersatz für Kittel kann ich mir nicht vorstellen. Eher mit zwei Spitzen. Zweiteres halte ich gegen starke Lilien für sinnvoller, da man dann im Mittelfeld vielleicht mal mit 2 sechsten fungiert und damit das Mittelfeld besser kontrollieren kann

Kuddel
3 Monate zuvor

Der HSV muss, muss, muss ……

Maozen
3 Monate zuvor

Gute Blog, da fällt selbst Flotti nix mehr ein

Tatortreiniger
3 Monate zuvor

Wer sich – wie ich – immer wieder über die lächerlich kurzen SKY-Ausschnitte ärgert, wenn man die wichtigsten Szenen nochmal in Ruhe ansehen will, der ist mit der rund 10minütigen Zusammenfassung der „Sportschau“ in der Regel gut bedient. Sie steht leider immer erst montags bei YouTube bereit, aber falls es jemanden interessiert:

https://www.youtube.com/watch?v=P7Rb3uYVZi4

History
3 Monate zuvor

@Markus Scholz

Und das mit einer deutlich konstanteren Taktung als die Aaron Hunts, Lewis Holtbys und Klaus Gjasulas der letzten Jahre es zeigen konnten.“

Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen dass die jetzige „Taktung“ einen besseren als den vierten Tabellenplatz am Ende der Saison erreichen wird. Schaut man auf die momentane Punkteausbeute und vergleicht diese mit den vorherigen Saisons, wird diese Einschätzung eher bestätigt.

Mag natürlich sein dass die Mannschaft jetzt sympathischer rüberkommt als in den Jahren zuvor, eben wegen der flacheren Hierarchie, aber sportlich wird man die Punktzahl der letzten Jahre wohl nicht erreichen.

Am Ende der Saison wird abgerechnet. Mal sehen wer mit seiner Einschätzung richtig lag.

bahrenfelder
3 Monate zuvor

Ein guter Blogbeitrag. Aber der HSV wird nie Fertig sein in seiner Entwicklung, genauso wenig wie andere Vereine auch. Es wird immer etwas zu verbessern geben, wie in anderen Vereinen auch.

Der HSV muss auch nicht unbedingt fleißiger sein als andere Vereine,

er muss nur zeigen das er Fleißig ist und seine Möglichkeiten ausschöpft. Denn ich denke, dass würde jedem HSV Fan schon genügen.

Jatta ist ein fleißiger Spieler, er läuft und läuft und …… Seine fußballerischen Fähigkeiten sind begrenzt und werden es auch bleiben. Er kämpft und läuft für die Mannschaft. Auch wenn nicht jeder Pass passt, spielt er Chancen heraus. Sein Treffer gegen Pauli war schön anzusehen und ihm auch gegönnt. Das dies in jedem Spiel passieren muss kann man nicht verlangen. Lewo hat gegen Hertha auch kein Tor geschossen. Wenn ihr wisst was ich damit sagen möchte.

Der Weg des HSV scheint ein guter zu sein und wollen wir mal hoffen, dass er dies nach dem Sieg im Stadtderby auch bleibt. Schließlich sind die Sieger schon das eine oder andere mal in straucheln geraten.

48
48
3 Monate zuvor

Der Kader ist extrem unausgewogen was bislang deshalb unter dem Radar bleibt, weil man auf den offensiven Positionen von Verletzungen verschont ist. Es gibt keinen halbwegs brauchbaren Ersatz für Kittel (Doyle hat man ja freiwillig wieder gehen lassen), die Flügel sind schlechter besetzt als dt. Pflegeheime und im Sturm scheint man Kaufmann auch nicht zuzutrauen ein brauchbarer Ersatz zu sein während Meißner komplett abgemeldet ist. Gleichzeitig lässt sich die gesamte Viererkette in 3-4 verschiedenen Varianten komplett austauschen. Wenn man nicht – zumindest in der Breite – noch etwas macht darf die gesamte Rückrunde nichts passieren sonst können uns schon 1-2 Ausfälle das Genick brechen.

Buffy
3 Monate zuvor

Flache Hierarchie, super Stimmung – ich hoffe, Leibold passt noch in diese Mannschaft?!
(Ich wünsche Tim Leibold natürlich gute Genesung.)

uwe twiehaus
3 Monate zuvor

Solange außerhalb der Mannschaft so schlafmützig weitergearbeitet wird, kann nur gehofft werden, dass die Truppe mit dem Trainer unter dem Motto, egal wer auf dem Rasen steht, wir wollen dieses Jahr über uns hinauswachsen und positiv abschließen Kämpft und arbeitet !

muckomat_34
3 Monate zuvor

Dieses tolle Foto bringt mich zur
1. Regel
Kein Fussballer gibt einem Torwart die Hand, wenn er noch die Handschuhe an hat.
Er rotzt dort permanent hinein und verschmiert es.

ToniHH
3 Monate zuvor

Für ein – zwei technisch versierte Neue
wäre Kittel sehr dankbar.

Ich auch!!!

Micky
3 Monate zuvor

Tja, ich looser hab mal gerade nicht darauf gewartet, dass der neue Blog erscheint, um hektisch ein vorgefertigtes Statement schnell darunter zu posten. Hey, was hängen hier nur für Gumpfen ab.

Also ja, eine Alternative zu Glatzel muss ganz schnell her. Die Dinger die der versemmelt, das ist nicht mehr normal. Irgendwie erinnert der mich immer an Mario Gomez. Der hatte auch diese Fähigkeit. In der Türkei, ich glaube das war sein bester Lauf funzte das mal. Aber was hat der hier immer liegengelassen. Unterirdisch. Naja, ihr wisst schon… Dafür sah er aber ganz gut aus. Aradia kann das sicher bestätigen. Aber die will ja von Robert ein Kind. Nur nicht von Walter.

Also, da besteht unbedingter Handlungsbedarf. Doch bei dem Näschen, was unser aller Boldt (der Gott des Fussballs segne ihn) bisher schon bewiesen hat, (ich sach nur Vuskov die kroatische Granate) muss es zum Ziel führen.
Nebenbei, mutiert unser Bloggist langsam zum Philosophen denn, wie geil ist der Satz denn?
: . Es muss klar sein, dass dieser HSV erkannt hat, wie man sich selbst wieder dahinarbeitet,…

Icke sach nua „Wow“ und nur,- aber wirklich nur „NUR“ der HSV. Herrlich!

Bubu
3 Monate zuvor

Goood mooorniing @ all,

danke für den Blog Scholle.

Das man sich beim HSV vor Verstärkungen – hier und da – nicht ziert, klingt doch gut! Wobei man, finanziell gesehen, dreimal oder so hinschauen muss oder sollte?

Oder… man löst das Problem anders?

Die HSV-Bosse hätten davon Abstand genommen, einen Konkurrenten für den derzeit auftrumpfenden Sonny Kittel zu verpflichten.

Cool! Hoffen wir dann einmal, das der Sonny weiterhin so famos „auftrumpft“ und sich nicht noch einen Schnuppen einfängt! 🙂

Wehe den bösen Verletzungen….die immer genau da lauern und warten, wo man sie nicht vermutet…

Wieso sollte eine „Verstärkung“ gleich wieder Konkurrenz bedeuten? Ist die Mannschaft etwa mit technischer Finesse und Qualität nur so gesegnet, dass man etwaige Ausfälle mühelos kompensiert? Ist Kinsombi etwa der adäquate Ersatz? Wo ist der treffsichere Stürmer, der wirklich gnadenlos die tödlichen Pässe ….?!

Selbstverständlich sollte jegliche Verstärkung oder Neuverpflichtung zur Mannschaft passen! Jeder Spieler sollte ins Gefüge passen, nicht nur durch Gesabbel….dies hat sich beim HSV aber auch schon geändert …wie so Vieles…. Hunt wech, Holtby wech, Wood wech…and so on… 😉

Das mit der Geschlossenheit klingt richtig gut, so macht man es ja derzeit, an dem „Ausbildungsverein“ wird fleißig gearbeitet, und was die firmeneigene „Philosophie“ dauerhaft und gelebt betrifft… nun … vielleicht kann man darüber am Ende der Saison noch mal …. reden….und dahinarbeiten?! Wird schon… !

Bleibt alle gesund… !

Jovanic Hugental
3 Monate zuvor

Jonas Boldt und Michael Mutzel haben einen Topjob gemacht. Jahr für Jahr positive Transfersalden und gleichzeitig spielt die Mannschaft immer um den Aufstieg mit. Besser geht es nicht in der derzeitigen Situation des HSV. Hält der Club Kurs, wird es zwangsläufig auch mit dem Aufstieg klappen innerhalb der nächsten drei Jahre.

alwaysHSV
3 Monate zuvor

Von Crysencio Summerville habe ich mir mal die besten Szenen bei YouTube angesehen.
Er kann offensichtlich auf beiden Flügeln spielen wie dort zu erkennen war, ist schnell und auch gut mit dem Ball am Fuß. Der große Torjäger ist er offenbar nicht und ich finde auch nicht, dass die Ausschnitte einen überragenden Spieler zeigen. Na klar. Dann wäre er auch nicht bei Leeds unter Vertrag sondern bei einem stärkeren Verein. Macht auf mich nicht den Eindruck eines Spielers der an der Linie klebt und laufend gut getimte Flanken schlägt. Schwer zu sagen ob er eine Verstärkung wäre – aber wer weiß schon ob an dem Interesse überhaupt was dran ist. Ist doch in den letzten Jahren eher selten, dass sowas vorzeitig bekannt wird und dies ist auch gut so.