Sebastian Schonlau steht also unmittelbar vor seinem Wechsel in die MLS zum neuen Klub von Thomas Müller nach Vancouver – und damit vor einem Neuanfang, der in vielerlei Hinsicht folgerichtig ist. Denn auch wenn er sportlich beim HSV zuletzt keine tragende Rolle mehr spielen konnte, war er über Jahre hinweg ein Vorbild in Sachen Loyalität und Mannschaftsgeist. Dass er trotz persönlicher Rückschläge immer im Sinne des Teams handelte und sich nie über die Gruppe stellte, zahlt sich nun auf eine gewisse Weise für ihn aus. Solche Spieler, die nicht nur durch Leistung, sondern auch durch Charakter wirken, sind im modernen Profi-Fußball selten geworden – umso schöner, dass er nun einen guten Abgang bekommt.
Beim HSV besitzt Schonlau eigentlich noch einen Vertrag bis Sommer 2026, doch schon vor Wochen wurde ihm die Auflösung seines Kontrakts angeboten. In den Planungen von Coach Merlin Polzin spielte der frühere Abwehrchef keine Rolle mehr. Zuletzt verlor er sogar nach vier Jahren das Kapitänsamt – an Neuzugang Yussuf Poulsen, der erst im Sommer von RB Leipzig gekommen war. Beim Pflichtspiel-Auftakt in der ersten Runde des DFB-Pokals in Pirmasens (2:1 nach Verlängerung) stand Schonlau nicht einmal mehr im Kader. Stattdessen war Guilherme Ramos im Kader. Auch er steht beim HSV vor dem Abgang, wie Vorstand Stefan Kuntz trotz dessen Treffer zum Weiterkommen noch einmal bestätigte. Oder anders formuliert: Spätestens da war für Schonlau klar, seine Zeit in Hamburg läuft ab.
Schonlau blieb durchweg loyal – auch in der Phase der Ausbootung

Der Deal ist dabei aus allen Perspektiven fair: Schonlau hat mit Vancouver einen attraktiven neuen Verein gefunden, unterschreibt dort einen längerfristigen Vertrag, wird sportlich noch einmal gefordert sein und finanziell keineswegs schlechter dastehen. Gleichzeitig erhält er vom HSV sogar noch eine kleine Abfindung – obwohl sein Vertrag ohnehin aufgelöst wurde. Auch das zeigt, dass man sich respektvoll trennt. Verdientermaßen, wie ich finde. Denn Schonlau hatte im Aufstiegsjahr trotz seiner Reservistenrolle einen großen Impact auf den Aufstieg, wie alle Beteiligten nie müde wurden, zu wiederholen.
Für den HSV ist diese Trennung sportlich konsequent, für Schonlau menschlich verdient. Nach über vier Jahren in Hamburg, in denen er als Kapitän Verantwortung übernahm und auch in schwierigen Phasen Haltung zeigte, darf man diesen Transfer getrost als einen würdigen Abschluss bezeichnen.
Ich persönlich freue mich jedenfalls sehr für ihn. Er hat sich diesen Schritt redlich verdient. Nun bleibt zu hoffen, dass er in Vancouver sportlich erfolgreicher sein wird, als es ihm in seinen letzten HSV-Jahren vergönnt war. Alles Gute, Sebastian Schonlau – auf dass Kanada ein neues Kapitel voller Erfolge für dich bereithält!
Scholle


Schonlau stand und steht nicht für Leistung, sondern er war eines der Probleme des HSV. Dass auch er eine Abfindung kassiert, zeigt nicht, dass man sich respektvoll trennt, sondern es zeigt allein, dass die Verantwortlichen mit einer Vertragsverlängerung zum wiederholten Male einen Fehler gemacht haben.
Warum muss man Schonlau noch eine Abfindung zahlen? Andere Vereine bekommen Geld wenn jemand aus dem Vertrag gekauft wird, in Hamburg wird seit Jahren Geld hinterher geworfen.
Was haben wir seit der Zeit von Klein und Netzer für ein erbärmliches Management!!
Es muss doch msl zu Ende sein, ich werde es nicht mehr erleben, sorry, mich kotzt es nur noch an.
Ich wünsche Schonlau eine schöne und erlebnisreiche Zeit in Nordamerika.
Vielleicht ist es irgendwann möglich ihn beim HSV in die Nachwuchsarbeit oder das Scouting einzubinden.
Auch wenn es zuletzt sportlich wackelig war, so bleibt er für mich dennoch ein Typ den ich in anderer Funktion sehr gerne beim HSV wiedersehen würde. Schauen wir mal.
Richtig ist, dass man sich von Spielern, die ein notwendiges Niveau nicht erreichen, trennt.
Nicht richtig ist es dagegen, dass man dafür neue Spieler verpflichtet, die noch nicht einmal das Niveau derer erreichen, die man abgegeben hat…
Richtig ist, dass man Spielern, die einen Verein verlassen, durchaus eine Abfindung zahlen kann, um sie in dieser Entscheidung zu bestärken.
Nicht richtig ist es dagegen, wenn man gleichzeitig Verträge mit zum sportlichen Überleben wichtigen Mentalitätsspielern nicht verlängert mit der Begründung, es sei kein Geld da…
Richtig ist, dass man Spielern langfristige Verträge gibt, um sie an den Verein zu binden und sich vor einem Vereinswechsel abzusichern.
Nicht richtig ist es dagegen, wenn es sich dabei um Spieler handelt, für die bei anderen Vereinen überhaupt kein Markt und schon gar kein Interesse besteht…
Richtig ist, dass man ein Spielsystem ändern kann, wenn man sich davon eine erfolgreichere Performance verspricht als mit dem alten.
Nicht richtig ist es dagegen, an dieser Änderung sturköpfig und beratungsresistent festzuhalten, auch wenn man feststellt, dass eine Mannschaft überhaupt nicht die Voraussetzungen dafür mitbringt und diese Änderung einfach nicht umsetzen kann – oder will …
Richtig ist, dass solche Fehlentscheidungen auch andere Vereine treffen können – aber verdammt noch mal, warum treffen sie alle immer wieder und auch noch gleichzeitig den HSV ?? Welcher Fußballgott lässt zu, dass „alle Luschen immer beim HSV hängen bleiben“ ?? Richtig ist, dass die Resignation nach dem herbeigesehnten Aufstieg immer größer wird und langsam in gleichgültigen Fatalismus umschwenkt. Nicht richtig ist es dagegen, dass irgendetwas in der Lage zu sein scheint, diese entmutigende und einen herunterziehende Abwärtsspirale stoppen zu können, weil die falschen Leute zur falschen Zeit am falschen Ort sitzen ! Und so trifft es halt immer wieder nur den HSV !
Tschüss, Bascho.
Danke und alles Gute!
Ich wünsche Bascho wirklich nur das Beste. Er hat sich als Mensch nichts zu Schulden kommen lassen und seine Rolle, so gut es ihm möglich war, ausgefüllt. Seine Leistung für den HSV respektiere ich, auch wenn er nach dem ersten Jahr zu denen gehörte, die eher das Erfolglos-Gen mit sich getragen haben. Dass er sportlich und grundsätzlich als Leader auserkoren wurde, kann man ihm nicht vorwerfen, sondern, wie so oft, den Verantwortlichen.
Also, alles Gute, Bascho!
Dass er aber trotz Wechsel und üppigen Gehaltes noch eine Abfindung kassiert, lässt mich fassungslos zurück. Wobei, das ist so HSV-typisch absurd, dass es fast schon normal ist.
Spieler wird nicht mehr gebraucht =Vertrag wird verlängert. Dann soll Spieler gehen =Abfindung wird bezahlt. Loblied auf Charakter und Einstellung wird hinterher geflötet. Vollkommen unabhängig vom Spieler muß man sich eingestehen das der HSV egal in welcher Besetzung und Zusammenstellung auf allen Positionen im Verein immer den gleichen Käse veranstaltet. Die Luschen die hängen bleiben stehen nicht nur auf dem Platz.
Bascho, du warst stets der Fels in der Brandung. Deine Interviews und Ansagen vor Spielen, die dann in die Hose gingen, waren immer inspirierend. Du hast die Dinge gezogen wie kein Zweiter und stehst für den HSV der letzten Jahre.
Und du warst stilprägend als Kapitän. Auch dein Nachfolger wird nicht regelmäßig auf dem Platz stehen, aber auch er wird ganz doll wichtig sein. Nur weil alle anderen Mannschaften es anders machen, muss ja nichts heißen. Die haben nie kurze Hose getragen. In der Kreisliga Z.
Alles Gute, Sebastian Schonlau.
Er ist ähnlich wie Meffert als Inventar nicht mehr objektiv hinterfragt und bewertet worden. Dafür kann er aber nichts.
Ich hasse den Begriff „Wohlfühloase“, aber irgendwo ist schon was dran, dass Meffo, Bascho, Ferro, Bako, Ludo hier ein Biotop genossen haben, dass mMn nicht immer leistungsfördernd war.
Deshalb finde ich es gut und richtig, dass dieses Konstrukt jetzt mal aufgebrochen wurde.
Ludo, Bascho weg.
Jatta sportlich nicht mehr relevant.
DHF hat Druck von Peretz.
Meffo wird – sobald Elfadli vor die Kette rückt – keine Rolle mehr spielen.
Schön wäre, wenn man jetzt auch den Direktor Profifußball mit einem Profi besetzt.
Aber zurück zu Schonlau.
Ich finde seinen Abgang überfällig, wünsche ihm aber alles Gute in Vancouver.
Die Spieler können sich nicht selber einsetzen, schuld sind Trainer, Sportvorstand und DPF.
Tschüss SS4. Und nun bitte noch Jatta und Meffert verschenken.
Ich werden Schönlauchs kernige Ansagen (wir werden das Ding ziehen), denen stets eine unterirdische Performance auf dem Platz folgte vermissen.
Er stand für den kernbehinderten Walterball wie kein zweiter. Kein Esprit, kein Spielwitz, dafür eine herrliche Melange aus Lahmarschigkeit, nutzlosen Quer- und Rückpässen sowie zahlreichen Eigenfehlern.
Nichtsdestotrotz wünsche ich ihm viel Spaß in Vancouver, beim verprassen seiner Abfindung. 👍
Wenn ich die Kommentare lese, wird mir schlecht!!
Bascho ist kein Maldini aber trotzdem hat er immer alles für
den HSV gegeben!!
7 neue Transfers. Phlippe und Omari sind vllt noch hinzukriegen, Alles andere
ist Resterampe.Bravo, ganz toll.Das schlechteste Management in Deutschland
von Liga 1 bis 3.Dazu von einer Schwerfälligkeit als hätten sie Melatonin im Tee.
Ich kann doch jetzt nicht bis Advent auf Vuskovic warten.
Eine noch bessere Alternative soll „bereitstehen“. WO ist die? Lebt in Südamerika
ohne Verkehrsanbindung? Die Entdeckung der Langsamkeit.
Die „besseren“ Test-Clubs sollten die Defizite aufzeigen. Haben sie auch….nur
man hat KEINE richtigen Schlüsse daraus gezogen.
Ich laufe gg BMG ohne Abwehrchef auf, bzw.schubse ElFadli wieder nach hinten.
Womit im MF schon ein entscheidender Faktor fehlt. Von da geht nach vorne gar nichts.
Immerhin spielen wohl nicht 2 Holzfäller sondern einer +Meffert.Bringt auch nichts.
Der Sturm hängt in der Luft.Ist das der Grund, warum RYK in 6 „untergetauchten“
Spielen nur 1 x getroffen hat?Oder hätte mal jmd anderes als MS ausprobiert werden
müssen? Ich muß als Coach auch sehen, dass Phlippe kein RA ist, weil keine
1: 1 -Qualität sondern hängende Spitze oder MS.
Wir bräuchten bis in 3 tagen noch den alten Götze hinten als Chef (oder Hugonet),
den Zuspieler Atik (immerhin „herausragend“ hinter Wanitzek u. Justvan, die nicht
kommen) und mit Kaars vorne einen Goalgetter.
So WIE JETZT bräuchte es gg Gladbach nicht nur „ein kleines Wunder“,
es müßte schon ein ganzes Füllhorn ausgeschüttet werden.
An den letzten sehr guten Innenverteidiger beim HSV kann ich mich gar nicht mehr erinnern! Die guten Zeiten mit Abwehrspielern wie Kompany, van Buyten, Hoogma, Mathijsen oder Boulahrouz sind lange her. Kompakte Allrounder in der Abwehr findet man heute nur noch in den ganz hohen Regalen in der Premier League.
Das, was ein Schonlau als Innenverteidiger mitbrachte, hat in der 2. Liga eine ganze zeitlang gereicht, um ein stabiler Verteidiger für den HSV zu sein und mit dem Verein konnte er in den Jahren immer um den Aufstieg mitspielen!
Auch wenn Schonlau über die Jahre an Schnelligkeit, Beweglichkeit und Spielstärke eingebüst hat, hat er sich nie versteckt und seine Stärken in jedem Spiel eingebracht!
Was kann bitteshön ein Schonlau dafür, dass der HSV sein unteres Leistungsniveau nicht mit besseren Innenverteidigern erhöhen konnte!?! Es wurden doch über die Jahre genug Pfeifen wie Perrin, David oder Montero ausprobiert und alle für nicht gut befunden!?!
Der HSV hat sich ja auch lange Zeit einen RM Spieler gegönnt, der technisch weit unter Durchschnitt nur durch seine Physis und seiner Willensstärke auffiel und damit lange Zeit es immer in die Startelf schaffte!
Wenn man also keine richtige vereinsinterne Leistungskultur und gehobene Ansprüche an Spielerfähigkeiten hat, dazu keine vernünftigen Alternativen verpflichtet bekommt, die deutlich besser sind, als das Stammpersonal, dann spielt man eben mit dem was man hat … da kann kein Spieler etwas dafür!
Bascho hat mMn lange Zeit immer alles reingehauen was er hatte – nicht mehr, nicht weniger! Fußballerische-Defizite hatten in all den Jahren alle Kicker des Vereins.
Denn das LeistungsNiveau des Spielers hat dem Verein lange gereicht und wurde nicht durch Schonlau bestimmt!
Ciao Bascho und viel Glück in Kanada!
Ich verstehe nicht, warum Scholle öfters so genannte “ wohlverdiente Spieler “ so theatralisch verabschiedet.
In Hamburg sagt man tschüss und verdient hat auch Schönlauch genug.
In der normalen Arbeitswelt gibt es auch kein Mitleid oder Trommelwirbel wenn man sich von Mitarbeiter:innen trennt.
Die kolportierten Zahlen zu Schonlau sind abenteuerlich und das hat auch nichts mit „respektvoll“ zu tun. Im Gegenteil, hier wird der HSV ausgenommen. Schonlau wird in der MLS ähnlich verdienen wie bei uns. Wofür braucht er dann noch eine extra halbe Million? Seit wann bezahlt der abgebende Verein den Spieler damit er weiter gleiches Geld verdient? Wo sind wir denn hier.
Noch ein paar solcher toller „Deals“ und wir können den Laden dichtmachen — kein normaler Mensch hat sich je ein Geschäftsmodell ausgedacht, wo Ein- und Verkauf Geld kostet. Werft Kuntz und Costa und das ganze Sportdirektorat raus wenn die das nicht besser hinkriegen. Das ist doch unfassbar.
Nun, Schonlau sei’s gegönnt, er wird sich Vancouver leisten können (arschteuer). Ich muss mich wenigstens nicht umgewöhnen: Das HSV-Modell lebt! Viel Geld bezahlen um Spieler zu bekommen, und weniger Geld zahlen um sie abzugeben! Wunderbar! Freiburg sollte sich eine Scheibe davon abschneiden, das Freiburg-Modell ist sowas von last year.
Alles Gute Bascho und tschüss ,
„For the fans out there, for us – we want to pull this off, we’re going to pull this thing off.“
In Hamburg sagt man Tschüss, das heißt auf Wiedersehen S. Schonlau.
Ich werde dir viele Dinge nie vergessen können, mach es gut und viel Erfolg.
Alles Gute Bascho und frag doch deinen neuen Trainer mal ob die nicht noch einen 6er und 18er brauchen …….
Ich habe eine Info bekommen, dass der HSV für Schonlau eine Ablösesumme von € 150.000 bekommen hat und im Gegenzug dem Spieler eine Abfindung von € 500.000 gezahlt haben soll.
Sollte das stimmen, würde es mich wirklich interessieren, ob Marcus Scholz das tatsächlich weiterhin für eine „kleine“ Abfindung hält.
Ich wünsche Sebastian Schonlau alles Gute, hat sich hier nichts zuschulden kommen lassen. Trotzdem finde ich solche „Wertschätzung“ zum Kotzen.
Ich warte auch drei Tage vor Saisonbeginn noch auf das Upgrade zu Schonlau, Mickelbrencis, Meffert und Reis.
Aber ich weiß jetzt wenigstens warum das alles so schleppend geht und die letzten Auftritte so beschämend waren. Kuntz hat es gestern gesagt: Man wollte bewusst die Erwartungshaltung dämpfen. Sooo schlau sind die. Es ist unbeschreiblich
Die FAZ erwartet, dass der HSV auf Platz 18 landet. Begründung: „… weil der Kader schlechter ist als in der Vorsaison“. Kuntz und Costa haben wirklich ein Kunststück vollbracht…
Dass sich in den vergangenen Wochen nicht einmal Meine-letzte-Hoffnung-Kühne gemeldet hat, zeigt, für wie desolat er die Führung um die beiden irrlichternden Freaks hält.
Wenn ein Urgestein des deutschen Fußballs wie der Uwe-Seeler-HSV nach biblischen sieben Jahren Unglück nun das Glück (mehr war‘s ja nicht) hat, wieder in der 1. Liga zu landen, dann muss ein allerseits gerühmter Finanzchef Huwer verdammt noch einmal 50 Mios. in Deutschlands reichster Stadt auftreiben können, um die Rückkehr zu legitimieren! Huwer wurde zu oft für seine paar schwarzen Zahlen gelobt, sodass sie inzwischen ein Selbstzweck zu sein scheinen!
Profifußball ist kein Sparbuch, sondern Hochrisikogeschäft. Wer klug sein will und das Geld beisammenhalten möchte, der soll Bausparverträge verkaufen – aber nicht einen Bundesligisten führen.“
Nach sieben Jahren Zweitliga-Dauerleiden ist der HSV endlich zurück. Doch der Aufstieg ist nur die Eintrittskarte, nicht die Rettung. Im Fußball gilt: „Du musst investieren, um zu überleben.“ Klassenerhalt gelingt nicht mit Sicherheitsdenken, sondern nur mit Mut zum Risiko – auch wenn das heißt, finanziell dicht an der Klippe zu balancieren.
Der HSV kann sich jetzt kein Zögern leisten. Wer in diesem Geschäft spart, steigt ab. Und wer absteigt, verliert mehr als Geld: er verliert Zukunft, Strahlkraft und Relevanz.
Die Lücken und Baustellen im Kader sind hinlänglich bekannt und wurden in der Vorbereitung und in Pirmasens nochmal schonungslos aufgezeigt.
Und was tut sich? Nichts. Rein gar nichts. Ein Wahnsinn, wie man sieben Jahre Aufstiegskrampf einfach so dahin wirft und meint, man könne mit dem aktuellen Kader auch nur ansatzweise im Oberhaus bestehen.
Gibt es noch irgendjemanden in der Geschäftsstelle, dem der HSV am Herzen liegt und der einfach mal den Feuermelder betätigen könnte?
Der wird uns noch fehlen, wartet mal ab!
Wir müssen in der 1. Liga weit defensiver spielen als in der 2.
Anders werden wir das nicht überstehen.
Die Abwehr ist aktuell alles andere als eine Abwehr.
Euer gefeierter Torunarigha wird uns sehr viele Punkte kosten.
Wie Omari spielen wird wissen wir noch gar nicht.
Der wilde Ramos wird wohl kaum das Bollwerk sein.
Soumahoro taucht gar nicht erst auf.
Bleibt nur noch Elfadli, der eigentlich im DM spielen sollte.
Da wäre Schonlau, egal wie langsam er sein mag, zumindest keine schlechtere Alternative als die genannten und der erfahrenste von allen. Solide, wenn Not am Mann ist. Und die haben wir ganz offensichtlich.
Aber nun gut. Ihr habt es so gewollt, so soll es kommen.
Die Abwehr wird wieder die größte Problemzone sein.
Ich rechnet mit über 80 Gegentoren – ähnlich wie Kiel letzte Saison.
Augen zu und durch…
Zum Thema Startfeldchancen schreibt das HA im Bericht vom Training, dass es bei Dompé und Poulsen recht gut aussieht für einen Kaderplatz in Gladbach, die Startelf aber wohl noch zu früh kommt.
Ein Absatz widmet sich zwei weiteren umkämpften Plätzen:
Die personelle Besetzung sei noch kein direkter Hinweis auf die Startelf in Gladbach, erste Indizien liessen sich aber durchaus daraus ableiten.
Das … ich muss zugeben, so habe ich das noch nie betrachtet. Bin gerade etwas sprachlos. In meiner Welt nimmt man bei Verkäufen Geld ein, und tut man das nicht, ist es schlecht. Vielleicht werde ich alt. Brave new world.
Sein erster Satz in vancouver wird „We pull the match“ sein.
Spaß beiseite, die ersten saisons war es gut, aber jetzt ist es gut, dass ein schlußstrich gezogen wurde.
Datenanalyse: „Risikobehaftet“ – Ist der HSV bundesligareif? | ndr.de
Ziemlich vernichtende Analyse. Dass die Qualität der Spieler beschränkt ist — geschenkt. Aber wenn
dann hat das nix mehr mit Qualität zu tun, sondern mit Einstellung und wir sind wieder da wo wir immer schon waren, dass man nur 100% Bock bei Topspielen hat. Problem: Anders als in Liga 2 werden wir hier die Topspiele auch mit 100% Einsatz verlieren, während wir die Graubrot-Spiele in Augsburg oder Heidenheim gewinnen müssten, was wir aber nicht werden, weil da dann wieder nur 70% Leistung da ist.
Ansonsten wird der Georgierwilli als ungefähr genau so gut (schlecht) wie Mickelbrencis und Hefti gewertet. Wie gesagt: Hoffnung macht hier nichts. Ändern können wir’s aber auch nicht, also packt eine Schippe Fatalismus drauf und auf gehts.
Ich weiß gar nicht, wo die schlechte Stimmung hier her kommt.
https://www.rnd.de/sport/warum-die-bundesliga-saison-fuer-den-hamburger-sv-ein-erfolg-wird-E4XRWF4IOBFCTFA7KSWPHT7GDY.html
Ein Jubelartikel jagt den nächsten. Torwart Duell auf höchstem Niveau, top Abwehr, alle Verpflichtungen greifen und dem Zauberer an der Linie, Merlin, ist gelungen, was noch keinem vorher gelungen ist.
Bitte !
Autogrammjäger aufgepasst: auch Tim Walter ist zur Premiere der HSV-Doku angereist! 😉
https://x.com/abendblatt_hsv/status/1958206757555081557
Ich wünsche Bascho alles Gute! So.
Kommen jetzt eigentlich noch neue Spieler, oder was?
Habe kurz im Volkspark beim Training vorbeigeschaut. Heute ist es schön sonnig und warm. Ziemlich viele Leute schauen beim Training zu.
Torunarigha und Jatta sehen von weitem aus wie Zwillinge. Torunarigha ist etwas kräftiger.
Gute Nachricht:,Dompé und Poulsen machten mit.
Das Training ist nur von weitem zu beobachten, da es auf der anderen Seite des Platzes stattfindet. Deshalb konnte ich wenig erkennen.
Es sind sehr viele Spieler dabei. Zu viele, wenn ihr mich fragt.
Soweit meine Eindrücke. Bin nach 25 Minuten weitergeradelt.
Habt einen schönen Tag.
💙🤍🖤
Schonlau war lange Zeit hinten eine verläßliche Größe, die im letzten Moment
noch alles ausgebügelt hat.Von “ langsam“ hat da auch noch keiner gesprochen.
Gleichzeitig ein Bremsklotz als absoluter Walter-Fan.
Als Kapitän sehr HSV-loyal und mannschaftsdienlich – aber auf dem Feld ohne
Wirkung.
Ein symphatischer Mensch sowieso….und deshalb: ALLES GUTE!
Es war noch nicht das Abschlußtraining, aber die A-Elf spielte laut HA heute in folgender Formation:
Poulsen machte das komplette Mannschaftstraining mit, Dompé stieg nach 10 Minuten aus dem Abschlußspiel aus und machte wieder Reha-Training mit Pherai.
Schonlau bzw. sein Management hat alles richtig gemacht. Tolles Land, tolle Stadt, toller Klub zum Karriereende.
Kevin Großkreutz tippt Köln oder den HSV auf Platz 6 🤣
Geile Stadt!
Alles Gute Bascho.
Mehr fällt mir dazu nicht ein, bzw. Möchte ich gerade nicht sagen…
Seppel, viel Spaß in Vancouver. Ich hoffe, du alter Bördeindianer, kommst zur Oktoberwoche Mal zu Hause vorbei. 🍺
Grüße aus der Börde und viel Erfolg mit TM13
Schonlaus Abschied hätte man konsequenterweise schon Mitte Mai vollziehen können, zusammen mit Jatta und Meffert. Dann hätte man die Zeit nutzen können ,den Kader auf diesen Positionen mit gezielten Verstärkungungen aus der 1. oder 2.Liga wieder auffüllen können. Aber es wurden wieder mal die typischen Costaperlen aus dem Ausland an Land gezogen.
Die wollen doch nicht ohne 10er und mit Ramos in der IV in die Saison starten oder? haha?…oder?
Mach‘s gut Bascho und viel Erfolg !
Schöne Grüße gehen an dieser Stelle an Tim Leibold, seit 2023 bei Sporting Kansas City!
Die Bild möchte in einem Artikel ein Interesse von S04 an Meffert konstruieren. So gerne ich mir das vorstellen mag, kann ich mir das nicht vorstellen.
Abfindung
….verstehe ich dann nicht, wenn jmd einen neuen Vertrag eingeht.
Ist das vorgeschrieben? Er wird dann doch DA bezahlt.
Torunarigha wird der neue Jatta. Egal wie blind er spielt, er ist immer gesetzt.
Ich bin wirklich mal gespannt auf Sonntag, ob sich die Mannschaft etwas ambitionierter präsentiert. Ansonsten wird es mächtig einen auf die Nase geben, und alle Aufstiegseuphorie wird verflogen sein.
Die Nachwehen des Pirmasens-Fiaskos ziehen bei mir immer noch als Gedanken durch den Kopf und ich komme immer wieder zu der Erkenntnis, dass ein Elfadli alleine die Offensive des HSV nicht ankurbeln kann und ein Capaldo, der defensiv zwar gute Ansätze zeigt, offensiv auch meist den kreativen Part neben sich sucht!
Wo ist also der kreative, offensivdenkende Spielgestalter beim HSV!?!
Karabec, Reis und Richter sind nicht mehr da und die „Flügelzange“ des HSV mit Dompe u. Phillipe/ Sahiti werden die Gegner ordentlich bearbeiten und zu verteidigen wissen, denn jeder Dorftrainer weiß, dass der HSV nur über die Flügel richtig gefährlich werden kann!
Die offensiven Bemühungen des HSV in Pirmasens waren ein Spielerischer-Offenbarungseid. Das behäbig-langsame Aufbauspiel mit Ballgeschiebe im Mittelfeld und einem schlechtem Spiel ohne Ball (kaum Bewegung zwischen den Ketten), waren ohne ein vertikales Passspiel sogar für einen Oberligisten leicht zu verteidigen!
Wenn der HSV in der Liga gezwungen sein wird das Spiel zu machen, dann werden Teams aus der Bundesliga sicherlich nicht mit Passivität auf das mehr als harmlose Ballgeschiebe im Mittelfeld des HSV reagieren!
Schon die Doku „Always Hamburg“ geguckt? So herrlich, man könnte glatt zum HSV-Fan werden…