Trainer, Spielentwicklung, Ziele: Bitte endlich rational urteilen, nicht mehr emotional!

by | 13.11.23 | 766 comments

Wieder einmal enttäuscht. Ich will gar nicht wissen, wie sich die die vielen mitgereisten Fans fühlen, die jedes Auswärtsspiel auf sich nehmen, um dann so ein Spiel wie das 2:4 in Kiel zu sehen, das nun schon die dritte Niederlage auswärts für den HSV bedeutet. „Es ist schwer zu erklären, was auswärts mit uns los ist“, sagte Doppeltorschütze Robert Glatzel. Auch sonst gab es vor allem ratlose Gesichter: „Ich weiß nicht. Ich kann es nicht erklären“, sagte Mittelfeldspieler Jonas Meffert. „Wenn wir so zu Hause spielen, würden wir auch nicht gewinnen“, fügte er hinzu. Und das stimmt. HSV-Torhüter Daniel Heuer-Fernandes musste gleich viermal (!!) hinter sich greifen. Dementsprechend angefressen war der Keeper nach Schlusspfiff. Und er sagte beunruhigendes: „Kiel hatte über 90 Minuten klare Chancen, klare Abläufe, die wir nicht verhindert haben. Das war einfach zu wenig.“

Bleibt die Frage: Hatte der HSV diese klaren Abläufe, die jede Fußballmannschaft mitbringen muss, etwa nicht in seinem Spiel? Ich behaupte: Nein. Wieder mal nicht. Denn HSV hat seit Monaten und Jahren einfach keine Gegenrezepte, wenn das mono-taktische System nicht greift und es spielerisch nicht läuft. In Kiel fand Walter nach dem 0:2 in der Umstellung der Viererkette zumindest einen Ansatz, der dann sogar in ein unerwartetes 2:2 mündete. In ein nicht wirklich verdientes. Aber noch erschreckender war dann, dass der HSV-Coach und sein Team es verpassten, nach diesem 2:2 clever zu agieren. Soll heißen: Wieder auf gewohnte Viererkette umstellen und mindestens einen Punkt mitnehmen. Das wäre auf jeden Fall das gewesen, was ich meiner Mannschaft mitgegeben hätte. Denn bei allem, was ich zuletzt am HSV kritisiere, ist eines auch klar: Dieser HSV kann auch an ganz miesen Tagen immer einen Treffer erzielen. 

Trainer Tim Walter wollte davon nichts wissen und sprach nach dem Spiel von fehlender Energie, was sicher auch nicht falsch ist. Neun Kilometer ist Kiel war gelaufen. Neun Kilometer ist ein zu hoher Wert, selbst in Anbetracht der Tatsache, dass die im Ballbesitz befindliche Mannschaft meistens etwas weniger läuft. Aber Kiel hatte neben den neun Kilometern auch noch mehr Sprints angezogen. Und das wiederum darf weder gegen Real Madrid noch gegen den TuS Zuffenhausen passieren.

Gleiches gilt für die verheerende Auswärtsbilanz an sich. In sieben Spielen gab es nur einen Sieg und gerade einmal sechs Punkte. Zwei der drei Niederlagen gab es zudem bei den Aufsteigern Osnabrück und dem Überraschungsteam der Stunde, dem SV Elversberg. Aber mehr als die üblichen Floskeln bringen weder Walter noch seine Spieler heraus. Wobei Letztgenannte noch deutlich kritischer mit sich selbst ins Gericht gehen.  „So wird es natürlich schwer. Da müssen wir auf jeden Fall etwas ändern, weil nur zu Hause wird es nicht reichen“, bilanzierte Glatzel hinsichtlich des gewünschten Aufstiegs und Heuer Fernandes sagt dasselbe mit anderen Worten: „Wenn wir das auswärts nicht ändern, dann wird es schwer, die Ziele zu erreichen.“ Klar. Aber wer hat das Gegenmittel?

Klare Antwort seit langer Zeit schon: Diese Rezeptur MUSS Tim Walter finden! Viele behaupten sogar, er hätte sie schon lange gefunden haben müssen. Fakt aber ist: Walter hat sie noch nicht implementieren können. Einzig die makellose Heimbilanz hält den HSV noch vom Fall hinter die Aufstiegsränge ab. Aber bei allem, was man an den Heimauftritten (zurecht!) loben muss, bleibt die bittere Erkenntnis, dass die Auswärtsauftritte das große Ziel Wiederaufstieg nachhaltig gefährden. Mal wieder. Mal wieder ist hier keinerlei Entwicklung nach vorn zu erkennen.

Auch deshalb nervt mich das Geblubber von „Spektakel“ hier „Spektakel“ da auch so gewaltig! Weil es darüber hinwegtäuscht, dass dieser HSV auch im dritten Jahr von Walter einfach nicht die Konstanz an den Tag bekommt, die er benötigt. Beispiel gefällig? „So schlimm ist es jetzt auch nicht, muss man jetzt auch mal sagen“, meinte beispielsweise Meffert. Hintergrund dieser verklärenden Aussage: Der HSV trifft zum Ende der Hinrunde noch auf Abstiegskandidat Eintracht Braunschweig, Aufstiegskandidat und Lokalrivale FC St. Pauli, den SC Paderborn und den 1. FC Nürnberg. Meffert: „Wenn wir da genügend Punkte holen, dann ist auch alles in Ordnung“, sagte Meffert.

Eine Haltung, die ich ihm zugestehe, weil er als Interimskapitän seine Mannschaft pushen will. Aber es kann und darf eben nicht der Anspruch sein, erst zu verkacken und es dann „schon wieder gutzumachen“, indem man seine nötigen Punkte in die Zukunft legt. Im Gegenteil: Diese Haltung ist für mich sogar genau das Gegenteil von der zwingend notwendigen Leistungskultur. Dies gepaart mit dem Schönreden, wenn man offensichtliche Schwächen als Kollateralschalschäden vom so oft zitierten „spektakulären Walter-Ball“ benennt wird auch dieses Jahr zum Nichtaufstieg führen, sofern der HSV das nicht ändert. Wie man das ändern kann? Ganz einfach: Entweder im Kollektiv – oder über das Personal.

Leider finden sich immer mehr HSV-Fans mit immer weniger Erfolg ab. Einige sagen, „Zweite Liga ist eh interessanter“ o.ä. und schwärmen vom vollen Stadion. Ich persönlich kann da nicht mitgehen, mein persönlicher Anspruch in Bezug auf den HSV ist und bleibt bei allen Gegebenheiten dessen Aufstieg. Und Fakt ist: Auch HSV-intern wurde und wird dieses Ziel als Maßstab genommen. Also gilt dies auch für Walter. Dementsprechend kann und darf es niemanden, auch nicht Walter, verwundern, dass die Diskussion über mangelnde Entwicklung aufkommt. Ehrlich gesagt ist es dem Schutz von Sportvorstand Jonas Boldt zu verdanken, dass es nicht schon vorher der Fall war. Boldt, der sein Schicksal eng an das von Walter knüpfte, schützt sich damit schließlich auch selbst.

Für alle, die diese Diskussion gern zum Abladen von Antipathie nutzen: So tief drin stecke ich emotional nicht. Absolut nicht. Ich lasse mich von „Spektakel-Fußball“ immer mal begeistern – aber eben auf Strecke nicht blenden. Und ich habe auch nichts gegen Walter. Er ist für mich der HSV-Trainer – nicht mehr, und nicht weniger. Und so losgelöst vom Emotionalen muss man ganz rational feststellen, dass der HSV sportlich nicht ausreichend Fortschritte macht. Selbst die zwischenzeitlich immer mal stabiler wirkende Defensive wackelt. Immer noch zu stark. Und das, weil man taktisch immer wieder falsch agiert. Siehe die Partie in Kiel. 

Fazit: Es wäre mir sehr recht, wenn Walter diese Schwächen abzustellen wüsste und die vom HSV immer wieder formulierte Konstanz nicht mehr nur als Schutz vor berechtigter Kritik zu sehen ist, sondern als logische Folge einer endlich eintretenden, positiven Entwicklung. Und das betone ich nun schon seit seiner ersten Saison, wie hier alle bestätigen können. Ich wiederhole mich eigentlich nur noch: Denn Walter hat zweifellos Gutes in die Mannschaft transportiert. Aber er stagniert. Länger schon. Und immer wieder.

Was ich sagen will: Diese Trainerdiskussion hier von meiner Seite ist definitiv keine persönliche. Die Personalie Walter weckt in mir keine besonderen Emotionen. Im Gegenteil: es ist eine rein sportliche Diskussion. Es geht nicht um Walter, sondern den HSV und sein Ziel. Dem muss (und will er nach eigener Auskunft) auch Walter sich unterordnen. Deshalb können wir nur hoffen, dass der HSV die sportliche Analyse intern auch endlich rationaler angeht.

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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8 Monate zuvor

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Ich bin NICHT imstande, die Personalie Tim W. emotionslos zu betrachten. Nicht nur dass er seit 2,5 Jahren konstant Ergebnisse liefert, die wohlwollend betrachtet an der Unterkante des gerade noch erträglichen sind.
.
Sein ständiges oberprolliges Rumgepampe, von Anfang an bis heute: Gleich zu Beginn hat er Leibold und Leistner öffentlich in den Senkel gestellt. Leistner stabilisiert gerade die Hertha als Mannschaftskapitän. Nun ist Glatzel dran – ohne Worte…

.
Zwischendurch war es ein Dopingarzt, dann gegnerische Fans, die nicht wissen, dass der HSV 2023 aufsteigt und und und.
.
Das alles könnte man zähneknirschend akzeptieren, wenn er wenigstens einen guten Job machen würde.

Flotti McFlott
8 Monate zuvor

Waltersen darf nun also seit 2,5 Jahren hier rumwursteln und er hat sein Spielsystem in dieser Zeit allerhöchstens marginal weiterentwickelt. Er verweigert weiterhin beharrlich Gegneranalysen (ich guck nie zweite Liga) und Anpassungen an den kommenden Gegner (wir bereiten nie aufn Gegner vor).

Dazu tritt er in jedem Interview und in jeder PK auf wie der King of Kotelett, obwohl er in seiner Karriere unterm Strich NICHTS vorzuweisen hat. Arrogante Erfolgstrainer sind lästig, aber man lässt sie gewähren solange der Erfolg ihnen recht gibt. Arrogante Loser wie Waltersen hingegen lösen bei den meisten Menschen nur noch Fremdscham aus. Ich habe zuletzt mit etlichen Fußballinteressierten (ohne HSV Bezug) gesprochen und gefragt, was sie von Waltersen halten. Das Echo war mehr als verheerend …

Es ist ein Treppenwitz der Geschichte, dass der HSV die im Grunde ehrenwerte Idee der Kontinuität ausgerechnet mit einem der schlechtesten Übungsleiter der Vereinsgeschichte durchzieht. Selbstverständlich ist diese Nibelungentreue nur der Tatsache geschuldet, dass Judas Boldts eigenes Schicksal eng mit dem des bornierten Coaches verwoben ist. Immerhin müsste der machtgeile Selbstoptimierer am Ende eingestehen, dass lediglich JEDE seiner Weltideen letztlich gescheitert ist (Stichwort Säulenspieler).

Es bleibt dabei, der Verein muss aus den Klauen der inkompetenten Totalversagern und Abgreifern befreit werden. ENDE

#BassJansenraus
#JudasBoldtraus
#TomWaltersenraus

Norbert Schröder
8 Monate zuvor

Ganz ohne Emotionen :
Beide müssen gehen

Ganz ohne Emotionen :
Sie werden nicht von alleine gehen

Ganz ohne Emotionen :
Das Kontrollgremium hat keine sportliche Kompetenz

Ganz ohne Emotionen :
Es wird in der Hinserie nichts passieren

Mit Emotionen :
Schade für alle HSV Fans. Wir waren lange geduldig, wir haben nun genug !!

Fazit:
Was kann man gegen eine beratungsresistente Wagenburg machen?
Durch das Untertassen geeigneter Maßnahmen durch den AR bleiben leider nur Niederlagen, erschreckend dieser Gedanke

NUR DER HSV

Last edited 8 Monate zuvor by Norbert Schröder
Scorpion
8 Monate zuvor

@ Scholle.

Du bist doch der Einzige hier, der die Probleme die Du – leider viel zu spät – ansprichst auch öffentlich machen kannst.

Nämlich in der PK vor laufenden Kameras!

So lange Du das nicht tust und Dich damit „rausredest“, es unter vier Augen und/oder nicht öffentlich mit Walter anzusprechen, taugt doch dieser ganze Blog nur noch zum nichtöffentlichen, gemeinsamen Frustablass und Deine Zeilen hier sind ohne jegliche Substanz und Konsequenz.

Was ich schon seit längerer Zeit immer mal wieder poste, sind meiner Meinung nach, die Medien hier in Hamburg (da ist das ferne Fachblatt „Kicker“ weitaus realistischer) ein Teil des Problems, wenn auch nicht die Lösung.

Sie haben sich bei den untauglichen Protagonisten des HSV so richtig schön eingeschleimt und merken gar nicht, wie sie von Boldt und seinen Kumpanen als nützliche Idioten missbraucht werden.
Bestes Beispiel hierfür ist das grenzdebile Frage und Antwortspiel bei den PKs.

Denk mal darüber nach, mit welchen ideellen Vorgaben Du diesen Block übernommen hast und was letztendlich daraus geworden ist.

Ich kann verstehen, dass man sich nicht in die Nesseln setzen will, aber dann sollte man sich einen anderen (Neben)Beruf suchen.

Du weißt doch, everybody´s darling is everybody´s fool.

Polkateddy
8 Monate zuvor

Urs Fischer fliegt, Union handelt. Logisch, die Länderspielpause darf nicht ungenutzt bleiben, wenn man als gut geführter Verein erkennt, dass die Entwicklung unerfreuliche Züge annimmt!

HD1887
8 Monate zuvor

Türkische Fans kurz zusammengefasst:

Brennen für ein Land, das sie weder kennen, noch wo sie leben könnten.

Leben in einem Land, wo sie ihr gesamtes Leben aufgebaut haben, aber es hassen und auspfeiffen.

Und dann reden sie über „Ehre und Stolz“.
🤦

Viktoria HSV
8 Monate zuvor

Das ist schon echt traurig hier miterleben zu müssen wie Scheissegal einem blogbetreiber sein eigenes Baby ist!

Spätestens vor 2 Tagen , nachdem die Kommentare hier nachgelassen haben , da das Thema ausgelutscht war, hätt ich doch wenigstens irgendwas neues hier reingehustet, damit die bloggemeinde wieder für drei Tage was zu fressen hat .

Wie kann man das hier nur so verkommen lassen Scholle ?
Themen gibt es rund um den HSV doch genug Menschenskind !

Wenn du nicht mehr magst , dann schreib es doch mit einem Satz hier rein , und jeder weiß dann wenigstens Bescheid!

In dieser Form passt das Forum hier genau zum großen HSV , große Ansagen und , komm ich heute nicht , komm ich morgen, vielleicht .

Professionell geht anders , ich finde das traurig !

Rotkaeppchen1966
8 Monate zuvor

Vielleicht bin ich, mein Jahrgang steckt ja im Nickname, aus der Zeit gefallen: Ich habe noch die Einstellung, wenn ich beruflich meine Ziele zu verfehlen bzw. durch Prüfungen durchzufallen drohe, dann noch mehr Engagement zu zeigen bzw. die Prüfungssituation durch Klausurschreiben zumindest annähernd zu simulieren.
Als ich meine Steuerberaterprüfung absolvierte und befürchtete schon bei den Probeklausuren zu scheitern und ich mich vom laufenden Klausurlehrgang verabschieden wollte, sagten mir die Dozenten: „Es geht nichts über diese Praxis, sich dieser Prüfungssituation zu stellen. Auch wenn man nicht alles weiß, das Selbststudium kann diese Situation nicht ersetzen.“ Ich habe das Ding durchgezogen und meine Prüfung nachher bestanden.
HSV Bezug: Schalke bestreitet 2 Testspiele in der Länderspielpause. Der HSV gar keins und zum Wochenende haben die Jungs, obwohl wir gar nicht so viele Spieler abstellen, einmal mehr frei.
Das letzte Mal, das ich was gelesen habe, wie ein Spieler Extra-Schichten schiebt, sich immer wieder verbessern will, war es betr. des HSV von Son, der ja auch eine tolle Karriere hingelegt hat.
Angeblich bildet der Fußball im 90minütigen Zeitraffer irgendwo auch das Leben ab.
Warum habe ich immer den Eindruck, bei dem, was ich über den HSV lese, dass dort schlichtweg zu wenig getan wird, um Erfolg zu haben?
Da liest man von Trainings- und Belastungsteuerung, von freien Tagen, „um den Kopf frei zu bekommen“.
Sicherlich -der Grad zwischen populistischem Aktionismus und Mehraufwand kann schmal sein – aber in Hamburg ist Boldt wohl gerne mal in Düsseldorf und Walter bei der Familie in München.
Das ganze noch untermalt mit seltsamen Interviews wie von Meffert nach der Kiel Pleite, die Betonung der sportlich Verwantwortlichen betr. des Stadionerlebnisses, der Identifkation von Fans/Stadt/Club (Walter Zitat nach der verlorenen Relegation: „Manchmal ist Liebe größer als der Erfolg“) wird zumindest bei mir der Eindruck erweckt, dass man sich der Situation trotz bereits nun 5 (!) maligen Scheiterns am Aufstiegsziel immer noch nicht bewusst ist und von daher auch nicht alles notwendige investiert.

Jörg Brettschneider
8 Monate zuvor

Das Kiel-Debakel liegt jetzt eine Woche zurück.

Man hat öffentlich nichts vom Aufsichtsrat oder anderen Clubvertretern gehört. Boldt nehme ich aus, weil der nicht zählt. Ihm fehlt das grundsätzlich das Korrektiv im Club und die Objektivität gegenüber Walter.

Meiner Meinung nach geht es nicht, dass man Boldt in solch einer Situation einfach weiterwurschteln lässt. Ein Club wie der HSV kann Probleme nicht einfach aussitzen und den in der Kritik stehenden Sportvorstand kommentarlos am Ruder lassen.

Es wäre eine Äußerung erforderlich, warum man in der Länderspielpause nicht reagiert. Ein neuer Impuls von der Bank aus – gerade vorm Auswärtsspiel bei bärenstarken St. Paulianern – wäre so wichtig gewesen!

Offenbar nimmt man die vielen kritischen Fans und Mitglieder nicht ernst. „Die sind ja nur im Internet!“.

Vielleicht sollte man dem Volkspark mal einige Zeit den Rücken kehren und aus dem Verein austreten. Möglicherweise nehmen die Gremien die Leute dann wieder ernst.

Was hier schon seit langer Zeit passiert – Schweigen und Aussitzen der Kritik – wird nicht mehr lange gut gehen. Da bin ich sicher. Es ist hochgradig clubschädigend.

Abseits
7 Monate zuvor

Eigentlich ist das Ganze ziemlich dreist!

Es geht nicht darum, ob und wann und wie oft Scholle hier schreibt.
Es geht um die Art und Weise, wie er hier mit seinen Lesern umgeht. Sein Blog lebt natürlich auch von den Kommentaren, den Klicks und den damit verbundenen Werbeeinnahmen. Dieses Verhalten ist einfach eine Form mangelnder Höflichkeit und des fehlenden Respekts seinen Lesern gegenüber.

Ein Satz hätte gereicht, um mitzuteilen, ob und wann der nächste Blog kommt. Wenn Scholle nicht auf der Intensivstation liegt, was wir alle nicht hoffen, sollte das möglich sein. 

So ist es extrem unangenehm und sagt viel über Umgangsformen aus, die man hat oder eben leider auch nicht.

Jörg Brettschneider
8 Monate zuvor

Mir fehlt die seriöse Prognose in deinem heutigen Eintrag, Scholle!

Die sportliche Prognose mit Walter und Boldt kann angesichts der vielen Beweise in der Vergangenheit nicht ansatzweise gut ausfallen.

Folglich gibt es auch keine Überzeugung mehr, dass es in dieser Personalaufstellung jemals erfolgreich ausgehen kann. Das liegt mehr als nur auf der sprichwörtlichen Hand.

Ein sofortiger Austausch von Walter und auch Boldt ist unumgänglich. Trotz Platz 2, der nur das tut, was Boldt am besten kann:
Er blendet angesichts der quasi nicht vorhandenen Punktabstände bis Platz 9.

Ein seriöses Kontrollgremium würde zu keinem anderen Ergebnis kommen. Da fehlt es beim HSV leider entscheidend.

Also Scholle, beim nächsten Mal bitte eine seriöse Prognose mit Walter und Boldt.

Da es faktisch keinen Aufsichtsrat gibt, muss die Hamburger Journaille endlich weg von ihrer Hofberichterstattung. Wobei ich den heutigen Blog-Eintrag nicht als Hofbericht bezeichnen möchte. Jedoch ist die Mopo – wie eigentlich immer seit Boldt einen Posten beim HSV hat – sehr „hofnah“ unterwegs.

P.S.
Schlimm ist die Erwartungshaltung der Teenie-Ultras, die den HSV als Bundesligisten nicht mehr kennen und deshalb fein mit der Unterklassigkeit sind.

Ich sage es aber schon immer:
Die Mitbestimmung dieser Teenie-Ultras und einiger Traditionalisten ist der Untergang des HSV!

Aber nicht nur des HSV, sondern auch der von Schalke 04 und Hertha BSC.

Warum engagieren sich diese Leute nicht bei einem Kreisligaverein? Dort werden wirklich viele helfende Hände gebraucht. Wenn man viel hilft, darf man dort – sogar unter Einschluss einer kleinen Öffentlichkeit (Lauenburger Käseblatt) – auch mitbestimmen. Aber haltet euch doch aus Dingen raus, von denen ihr keine Ahnung habt. Vom Profifußball.

„Spektakel“ ohne Leistungserwartung gibt es aber auch im Zirkus…

Meaty
8 Monate zuvor

Wenn man nun schon ein positives Geschäftsjahr mit 7,8 Mio Plus erwirtschaftet hat, dann sollte man vielleicht in einen richtig guten Trainer investieren …dann kommt ganz bestimmt auch der sportliche Erfolg zurück!

Rotkaeppchen1966
8 Monate zuvor

Rein zufällig werden natürlich die sicherlich positiven Bilanz- und G.u.V. Zahlen präsentiert, während dem HSV sportlich auch angesichts des Restprogramms, aber vor allem wg. seiner eklatanten Ausswärtsschwäche einmal mehr „die Felle davon zu schwimmen drohen“.
Aber wie wir von einigen hier gelernt haben, war ja dieser 5 jährige Konsolidierungskurs im Unterhaus nötig, um den HSV finanziell wieder gesunden zu lassen.
Norbert brachte neben Kosinus auch noch mal ein paar interessante Kennzahlen. Ich bin noch nicht dazu gekommen, den Jahresabschluss zu studieren, aber die steigenden Umsätze haben ohne Zweifel natürlich auch mit der Aufhebung der Corona Beschränkungen zu tun.
Für mich ist aber auch ein FAKT, dass der HSV zu erstklassigen Preisen ZWEITKLASSIGEN Fußball anbietet und sich mal daran machen sollte, diesen Widerspruch aufzulösen.
Aber wenn ich hier dann o.a. Kommentare lese, dass ein inzwischen 6. Jahr in der Zweiten Liga dazu beigetragen hat, um aus dem Sanierungsfall HSV eine finanziell solide aufgestellte Fußball AG zu machen und man im „Unterhaus“ eigentlich besser aufgehoben ist, sind doch die Ausreden für ein erneutes Scheitern doch schon wieder parat gelegt.
Ich denke, von den Verantwortlichen wird man sicher kein Eingeständnis ihres sportlichen Scheiterns erwarten können, aber diese Mär, über einen Zeitraum, der nun eine halbe Dekade überschreitet, dass man diesen langährigen Aufenthalt in der zweiten Liga gar für den Konsodierungsprozess gebraucht habe, kann man auch ohne explizite Kenntnisse in der Jahresabschlussanalyse ins Reich der Fabel verweisen.

Blumi64
8 Monate zuvor

Wer hat Osnabrück den einzigen Sieg ermöglicht, Elversberg stark gemacht und Kiel zum Lachen gebracht der ehemaligen Spieler?
Alter Falter….was für eine Trümmertruppe auswärts..🥵
Aber ganz ehrlich…zu Hause habe ich auch noch kein wirklicher überzeugender Auftritt gesehen sondern eher waren die gegnerischen Mannschaften beeindruckt.
Okay, nicht ganz ernst aber nur das mit beeindruckend.

Thomas
8 Monate zuvor

Mein Rationales Urteil:

TW hat es seit Amtsantritt geschafft die Mannschaft zu einer Einheit zu formen, in der jeder das Gefühl hat wichtig zu sein. Das Gefühl dieser Geschlossenheit gab es wahrscheinlich in den Jahren davor nicht so sehr. Die Mannschaft schafft es auch in vielen (leider nicht allen) Spielen Widerstände zu überwinden, Rückstände aufzuholen und an sich zu glauben.

Aber – was er nicht geschafft hat wiegt deutlich schwerer, die Mannschaft hat keine taktische Flexibilität, sie wird unzureichend auf den Gegner eingestellt bzw. versucht man nicht gegnerische Schwächen zu nutzen und Stärken nicht zum Tragen kommen zu lassen. Spieler rufen zu selten ihr Potential ab, werden zum Teil falsch eingesetzt.

Diese Themen sind nun mittlerweile zu lange da und es gibt hier keine Entwicklung hin zu einer Verbesserung. Und an dieser Stelle muss man aus meiner Sicht handeln.
Ich möchte keinen Trainer, der das bei sich bleiben über das Gewinnen stellt.
Die Mannschaft hat doch eigentlich das Potential, hat sich aber auch in einer Mentalität verfangen nach dem Motto: „Auch wenn es heute nicht gereicht hat, haben wir ja nächste Woche die nächste Chance es besser zu machen“ Das reicht dann für Platz 7, aber nicht für das Ziel Aufstieg.

Meaty
8 Monate zuvor

Fazit: Es wäre mir sehr recht, wenn Walter diese Schwächen abzustellen wüsste und die vom HSV immer wieder formulierte Konstanz nicht mehr nur als Schutz vor berechtigter Kritik zu sehen ist, sondern als logische Folge einer endlich eintretenden, positiven Entwicklung.

.
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Wem wäre es nicht recht, wenn der HSV ab sofort ungeschlagen und mit tollem Fußball 2024 in die 1. Bundesliga aufsteigen würde!?!

Aber das ist doch hier nicht die Frage!

Die Frage ist, ob man dem Trainer Tim Walter auch nach zweieinhalb Jahren eindimensionalen Einbahnstrassenfußballs den großen Schritt mit dem Team noch zutraut?

Das der HSV diese erfolglosen Walter Jahre nun als positiv Konstant verkauft, ist doch schon ein deutliches Indiz dafür, dass man beim HSV nur noch dem eigenem Narrativ folgt!

Beim HSV dreht man sich sportlich schon seit Jahren nur im Kreis und wird dazu von einem Mob aus tausenden Walter-Jungs& Mädels bis ans Ende der Welt begleitet!

Wacht endlich auf ihr NARREN!

Hamburger-Jung
8 Monate zuvor

Ich denke unserer HSV Mannschaft fehlen vor allem Führungsspieler. Wobei mir klar ist, dass ich sicherlich nicht der erste bin, der dieses Problem erkannt hat. Aber wenn ich mir die Mannschaft so angucke, sind das bis auf Schonlau (langzeitverletzt) und vielleicht H-F alles lieber Kerle, aber keine Anführer. Womit ich wieder bei der Personalplanung sind. Allerdings ist es ja vielleicht auch genauso gewollt. Walter spricht immer über die Harmonie in der Mannschaft, und das scheint ihm das wichtigste zu sein. Vielleicht hat er die Mannschaft auch genauso zusammengestellt, so dass alle zu ihm aufschauen. Er fühlt sich ja durchaus wohl in seiner „Vaterrolle“. Führungsspieler, die mitunter auch etwas unbequem sein können, passen in so eine Harmonietruppe nicht rein. Proforma werden dann Spieler verbal in Führungsrollen hineingehoben, ohne das sie es sind, siehe Reis. Aber Führungsspieler kann man nicht kreieren, sie sind es oder eben nicht und bei uns fehlen sie ganz bestimmt.

FrankWestwood
8 Monate zuvor

Urs Fischer von Union Berlin ist entlassen worden. Man lasse sich seine Worte zum Abschied mal auf der Zunge zergehen:

„Die letzten Wochen haben sehr viel Kraft gekostet. Wir haben viel versucht, die Mannschaft hat viel aufgewendet, aber es hat sich nicht in Ergebnissen ausgezahlt. Für das Vertrauen, das ich hier jederzeit gespürt habe, bin ich sehr dankbar. Trotzdem fühlt es sich richtig an, wenn jetzt eine Veränderung passiert: Manchmal hilft einer Mannschaft eben doch ein anderes Gesicht, eine andere Art der Ansprache, um eine Entwicklung auszulösen.“

Zu so einer Denkweise sind die Herren Boldt oder Walter ja (obwohl Boldt jetzt ja pressewirksam den „DRUCK“ auf Mannschaft und Trainer erhöhen will !) wohl nicht ansatzweise in der Lage. Zum schreien ist das wenn man mit ansehen muss, wie es immer weiter den Bach runter geht, man lachend in eine Kreissäge läuft !
Statt markiger Druck-Worte sollte man besser jetzt in der Länderspielpause handeln und den Trainerstab auswechseln.

Last edited 8 Monate zuvor by FrankWestwood
Jörg Meyer
8 Monate zuvor

Wenn du mal groß bist kannst du alles werden, Astronaut, Arzt oder Fußballprofi!
Solche oder so ähnliche Sätze kennt wohl jeder von uns.
Aber stimmt das auch, oder hat man uns damals etwas vorgemacht?
Naja, rein theoretisch stimmt das. Zumindest wenn man annehmen würde, dass alle Menschen gleich sind.
Alleine die Natur macht uns hier den ersten Strich durch die Rechnung. Wir sind unterteilt in Mann und Frau. Hier sind erste körperliche Unterschiede begründet. Ebenso das Männer Vorteile durch Kraft und Muskulatur haben. Daneben hat die Natur mache Exemplare mehr oder weniger mit Talenten gesegnet und die Möglichkeit davon zu profitieren.
Warum schreibe ich das und was hat dies mit dem HSV zu tun?
Ich glaube eine Menge. Und ich sehe auch hier die Wurzel des „Übels „.
Jonas Boldt ist ein Mensch der sich gerne als eine starke und erfolgreiche Person sieht. Als solche Person möchte er natürlich erfolgreich und angesehen sein. Also glaube ich das er mit Sicherheit möchte das der HSV so erfolgreich wie möglich ist und wird. Dadurch würde auch sein Ansehen in der Öffentlichkeit wachsen.
Das gleiche könnte man auf Tim Walter eins zu eins übertragen. Denke das können wir erstmal so annehmen.
Leider, leider, leider kommt uns hier der Satz von früher “ man könne alles im Leben werden“ in die Quere.
Wir Menschen sind eben nicht alle gleich und haben die Fähigkeiten alles was wir wollen zu erreichen.
In unserem Fall behaupte ich es liegt nicht am fehlenden Willen etwas taktisch zu verändern, oder auf Spielverläufe zu reagieren. Es liegt lediglich darin begründet, das Tim Walter es nicht besser kann! Leider auch hier wieder eins zu eins übertragbar auf Jonas Boldt und seine Fähigkeiten zb eine homogene Mannschaft und den richtigen Trainer zu finden.
Wir haben schlicht und ergreifend Personal das nicht die Fähigkeit besitzt die ihr Job verlangt.

Stefan Marquardt
8 Monate zuvor

Anfrage von Peter Ariel: „Ich erwarte von den hirnlosen Marionetten Stefanie Markwort und Always Ultra immer noch eine Analyse des sportlichen Niedergangs des HSV und des nächsten desaströsen Auswärtssauftritts.
6 Jahre Zweite Liga. Davon 5 unter Boldt und bald 3 unter Walter. Da fallen Argumente schwer.

Ich antworte Dir trotz Deiner verbalen Entgleisungen beim Namen und dem Adjektiv „hirnlosen“

Meine Antwort:

Lieber Peter, ich habe dir schon oft und ausführlich geantwortet ( siehe Archiv). Es ist sicher nicht schön was der HSV momentan auswärts abliefert. Fakt ist Platz 2 und der Einzug ins Achtelfinale, sowie ein finanzieller Überschuss im vergangenen Bilanzjahr. Soviel ohne großes detailliertes Ausholen der Gesamtsituation, welche sich kontinuierlich, in kleinen Schritten wohlgemerkt, verbessert hat.
So nun stehst Du in der Pflicht Deine Sichtweise darzulegen. Komme aber nicht mit 6. Jahr zweite Liga und Boldt und Walter raus, wie Du es sonst gerne machst. Ich erwarte eine differenzierte Antwort. 6 Jahre 2. Liga waren/sind wohl notwendig für die Gesundung. Verbockt wurde dies alles in der Bundesliga, ein weiter dort hätte wohl tatsächlich eine Insolvenz hervorgebracht. Unser Gründungsmitglied Schalke und Urgestein Hertha, haben in den letzten Jahren 3-stellige Millionenbeträge verbrannt, da lobe ich mir die Arbeit beim HSV. Danke Jonas Boldt für den richtigen Weg. Danke Eric Huwer für das kaufmännische Verhalten bei den Finanzen. Danke Tim Walter für den meist ansehnlichen Fußball, vorbei sind die Hecking (symbolisch) Zeiten.

Last edited 8 Monate zuvor by Stefan Marquardt
Buffy
8 Monate zuvor

Sollte das Volksparkstadion weiterhin immer ausverkauft sein, der Fanartikelabsatz weiter steigen und Onana nochmal transferiert werden, könnte man vermutlich sogar in der 3. Liga ordentlich Gewinn machen. Das sind doch rosige Aussichten.

DerNordfriese
8 Monate zuvor

Zwei gescheiterte Relegationsspiele zeigen Wirkung. Auch die Historie zeigt stets eine Delle bei gescheiterten Relegationsteilnehmern.
Zuhause wird dies (noch)durch die Euphorie der Zuschauer kompensiert.
Seit der USA -Reise ( mit der anschließenden kurzen Vorbereitung) ist die Laufleistung deutlich schlechter. Anfangs konnte Walter sein Team diesbezüglich auf Heidenheim- Niveau bringen.
Fraglich, ob er diese Energie noch ausstrahlen kann.
Nachfolge wird schwer, aber bei dem Kader ist der augenblickliche Stand nicht akzeptabel.
Boldt muss die Befangenheit ablegen und Alternativen ernsthaft prüfen .

Last edited 8 Monate zuvor by DerNordfriese
Eiche
8 Monate zuvor

gibt es irgendjemanden, der informationen hat, ob der hsv seit 2.ligazugehörigkeit einmal das ziel hatte NICHT aufzusteigen? ich gehe davon aus, dass das nicht der fall war.

nun kann man sagen, man darf seine ziele auch einmal knapp verfehlen, kein problem!

aber eben nicht über diese zeitachse!

DAS ist eine rationale bewertung und betrachtungsweise! ergo hätte jb schon länger weg sein müssen und tw nach der 2. chance im grunde auch. nun bekommt er seine 3. chance.

das heißt, dass der verein nicht nach objektiven maßstäben handelt, sondern eben auch andere effekte (welche auch immer) zu berücksichtigen scheint. wenn dem so ist, verfolgen diejenigen, die den aufstieg als maßstab nehmen, eben andere ziele als der verein.

oder aber, es gibt ein planloses bzw. gar kein agieren mehr von seiten der gremien.

ganz sachlich betrachtet und ohne emotionen kann also durchaus die trennung von jb und tw als vernünftig betrachtet werden. sofern man halt den aufstieg als wichtigstes kriterium ansieht und in den vergangenen jahren angesehen hat.

Jovanic Hugental
8 Monate zuvor

Solange Jonas Boldt wirtschaftlich liefert, solange wird er Vorstandschef bleiben. Der AR orientiert sich eher an den wirtschaftlichen Ergebnissen als an den sportlichen.

Das Schicksal Boldt´s ist somit mitnichten an das von Tim Walter geknüpft. Boldt besitzt aufgrund des wirtschaftlichen Turnaround mittlerweile eine stabile Basis im Club.

Vor nicht all zu langer Zeit gab es reihenweise Wirtschaftsexperten die berechneten ab wann der HSV Insolvenz anmelden muss und die Gehälter nicht mehr zahlen kann.

Boldt hat sie, wie auch immer, alle Lügen gestraft. Zugegeben, der Weg Boldt´s war unübersichtlich und rutschig aber letztendlich ist es ihm gelungen den Club auf ein stabiles Fundament zu stellen.

Dass er keine Ahnung vom sportlichen zu haben scheint ist angesichts des sechsten Jahres mit einem der teuersten Kader in der zweiten Liga offensichtlich.

Der HSV benötigt sowohl im AR als auch im Vorstand mehr sportliche Expertise. Ehemalige Nationalspieler, die nicht unbedingt beim HSV gespielt haben müssen und in der Lage sind diskret und ohne Medienaffinität zu arbeiten, wären diejenigen die der Club dringend benötigt, um der fehlenden sportlichen Expertise ein Ende zu setzen.

InLikeFlynn
8 Monate zuvor

Emotionslos betrachtet müssen Boldt und Walter ASAP gehen.

Grund: trotz im Ligavergleich opulenter Bordmittel ist der Eine soeben dabei, im 3ten, der andere gar im 5ten Anlauf zu scheitern. Brutal zu scheitern.

Der Punkteschnitt seit Spieltag 6 liegt bei 1.375 Punkten, noch hinter Wehen Wiesbaden. Und in den ersten beiden Spielen hatte man Glück, dass Schalke und Hertha noch nicht eingespielt waren und noch doppelt so schlecht wie aktuell gewurstelt haben.

Das sind alarmierende Fakten.

Wenn also der kicker schreibt, man sei noch im Soll, dann ist das so, als beschriebe man den Fall vom Burj Khalifa in Höhe des ersten Stocks als undramatisch, da der Fallende kerngesund sei.

So blöd kann eigentlich keiner sein.

Jetzt zur emotionalen Seite:

Der Grund, weshalb Slick Rick und der Yeti bei Wish bestellt nur teilbeliebt sind, liegt in ihrer unterträglich großmäulig-dümmlichen Art.

Seit ich als Kind Frank Rost erleben durfte, habe ich keine größeren Unsympathen gesehen.

Nur: Frank Rost konnte was.

Für JB und TW hingegen gilt:

Big mouth is gonna punch you back in the face eventually.

Schiebt der Weihnachtsmann in der PK nach dem Spiel doch tatsächlich noch alles auf die Spieler.

Was für ein 🤡

Aleksandar
8 Monate zuvor

Ich kann verstehen, warum Walter kein Testspiel will, es fehlen wohl Spieler und er vermeidet alles, um weiter zu demonstrieren, wie unfähig er eigentlich als Trainer ist.

Walter raus….sofort.

Peter Ariel
8 Monate zuvor

Ich erwarte von den hirnlosen Marionetten Stefanie Markwort und Always Ultra immer noch eine Analyse des sportlichen Niedergangs des HSV und des nächsten desaströsen Auswärtssauftritts.

6 Jahre Zweite Liga. Davon 5 unter Boldt und bald 3 unter Walter. Da fallen Argumente schwer.

Last edited 8 Monate zuvor by Peter Ariel
Gravesen
8 Monate zuvor

So, heute ist der Todestag von Ernst Happel, der wohl besten Trainer den wir jemals hatten.
Einfach toll wie er damals das Spiel reformiert hat, wäre interessant wie so ein Trainer heute performen würde.

Frank Furt
8 Monate zuvor

TW packt die Mannschaft ja noch mal richtig hart an und so hat unsere Elf heute noch mal ein kraftraubendes erfolgreiches Testspiel durchgeführt. 2:1 gegen Teutonia Ottensen. Wir sind wieder wer.

Darmzotte
8 Monate zuvor

Habt Ihr auch so große Sorgen, dass Union uns den Walter Tim wegschnappt?

Bei Augsburg war ich schon in großer Sorge…

Töftinger
8 Monate zuvor

Koan Kimmrich!!!

Meaty
8 Monate zuvor

Uninspirierte Fußballspieler, die glauben, sie wären in ihrem Business immer noch das Maß aller Dinge, verlieren gegen engagiert u. hochmotivierte Gegner, die nur zu gerne dem ehem. Weltteam ein Bein stellen wollen …

Wieso kommt mir das alles nur so bekannt vor ..?

Jörg Brettschneider
8 Monate zuvor

N11 und HSV – viele Parallelen!

Hinten undicht, weil taktisch und personell falsch auf- und eingestellt.

Unterschied:
Die N11 und ihr Trainer müssen sich bundesweiter Kritik stellen.
Deshalb wird Nagelsmann einen Teufel tun und den Schwachsinn (Havertz als Verteidiger, Dreierkette offen wie ein Scheunentor) wiederholen. Er würde sonst gnadenlos rasiert.

Vielleicht ein Grund, warum viele beim HSV fein mit der Unterklassigkeit sind:

Der HSV wird bundesweit nicht diskutiert und kritisiert.
Oder anders:
Big Brother is not watching HSV

Deshalb können Walter und Boldt schwurbeln und dilettieren, wie sie wollen.
Den ganz großen öffentlichen Aufschrei müssen sie nicht fürchten. Die Hamburger Journaille ist aufgeschaltet.

Würden Walter/Boldt diese Böcke in der Bundesliga schießen, wären sie längst Geschichte beim HSV.
So aber besteht die ganz große Gefahr, dass sie den HSV in ein siebtes Jahr der Unterklassigkeit schwurbeln.

Bei der N11 habe ich mehr Hoffnung. Auch wegen der öffentlichen Kritik, der sich Nagelsmann stellen muss.
Mit Völler steht ihm zudem ein Ex-Weltklassestürmer an der Seite. Auch ein signifikanter Unterschied zum HSV…

Dietrich Stefan
8 Monate zuvor

Es macht einfach keinen Spaß mehr über das Thema zu lesen!
Von den Verantwortlichen Personen liest man in der Presse zumindest nichts.
Es ist ja schön an dem Trainer festzuhalten aber ich denke mit dem Kader und der Zeit wo dieser schon zusammen spielt sollte eine Kontinuietät
zu erkennen sein.
Wenn ich Austeigen will muss ich Auswärts auch Punkte sammeln und wenn ich als Trainer dann den Doppeltorschützen noch kritisiere frage ich mich ob da noch der richtige Mann an der Linie steht!
Fraglich ist auch wenn der „Aufstieg “ klappen sollte wie es weiter geht?
Mit dem Walterball bekommen wir in der 1 Liga tolle Spektakel zu sehen 🙂
Von daher „Bleiben wir bei uns in der 2. Liga“

Aber vielleicht werden die Herren ja noch wach!

Schluder82
8 Monate zuvor

Mit oder ohne Emotionen. Das Ergebnis verändert sich nicht.

Ich kann schon verstehen das Boldt an TW festhält. Wir waren der Chaos-Verein mit ständigem Personalwechsel. Einer neuer Trainer braucht auch Anlauf, der Kader ist für TW‘s Spiel irgendwie zusammen gestellt.

Die Mannschaft spielt keinen 0815 Fußball, was uns theoretisch die Chance nach Aufstieg auf Ligaerhalt erhöht. Denn für den 0815 Fußball fehlt uns in der 1. Liga die Qualität im Kader. Also muss die Spielidee zumindest Anders sein.

Der Blick in die Zukunft und die Ausrichtung war genau das Problem. In der Leitungsebene oberhalb von Walter fällt der Blick zu wenig auf das Tagesgeschäft. Das fand ich in dieser Transferperiode deutlich besser.
Ich finde der Kader hat ne gesunde Mischung aus Erfahrung und Talent.

Was immer wieder festzustellen ist. Trainer nutzen ab. Urs Fischer gerade in Berlin mit seiner brutal guten Ordnung in der Defensive. Baumgart mit seiner Leidenschaft, in Mainz gab es schon die Quittung. Keine Ahnung ob TW den Punkt schon erreicht hat.

Auffällig ist, dass wir nur dominant auftreten und gut spielen, wenn die erste Garde fit ist und spielt. Unabhängig vom Ergebnis.

Van der Brempt ist nicht zu unterschätzen, genau wie Reis. Und unsere Tagesformer ( Dompe, Jatta, Muheim ) … Jatta entscheidet im Prinzip 2 Spiele in Folge. Das zeigt an der Qualität der Spieler liegt es nicht..

Die Kritik an Glatzel nach dem Spiel kann ich übrigens nachvollziehen.. wenn er sich zu weit fallen lässt oder nach außen ausweicht, nimmt er den 8ern und den Außen die Räume.. In der Box bindet er 2 Gegenspieler.

Michael Rummler
8 Monate zuvor

Urs Fischer ist bei Union entlassen worden – der HSV sollte bei Walter nachziehen und dann Uns Urs holen! Die Jungs haben ja eh trainingsfrei 🙂

FRANZ HOELSCHER
8 Monate zuvor

SPORT.DE = „Daher würden die HSV-Bosse aktuell auch mit einer Verlängerung von Walters Vertrag zögern.“ gibt es wirklich schon Gedanken den Vertrag …. zu verlängern… nicht zu beenden ?

Arne Petersen
8 Monate zuvor

Auch wenn Union ein vergleichsweise kleiner Club, ist sowohl die Professionalität als auch der respektvolle und von hoher Selbstreflexion bestimmte, einvernehmliche Kündigungsprozess ist herausragend!
Das ist ganz stark!

Die 3 jährige Nichtentwicklung in unserem Verein hätte längst zur selben Erkenntnis und Entscheidung führen müssen.

Vergleiche mit Köln kann man immer machen – statt sich an seinen eigenen Ambitionen messen zu lassen, suchen hier einige wieder den Vergleich mit anderen Clubs , um alles wieder schön zu reden.

Mit einer solchen Haltung kann man natürlich nix bewegen.

Wer sagt denn außerdem, dass wir bei Aufstieg letztes Jahr nicht längst viel weniger Schulden hätten?!

Meaty
8 Monate zuvor

Egal was in dieser Saison noch passiert …nein, halt …nicht egal, was noch passiert, denn erst wenn die Mannschaft richtig auseinanderbricht, es auch Niederlagen Zuhause gibt und der HSV in der Tabelle in die unteren Regionen durchgereicht wird, erst dann werden die ahnungslosen Schnarchnasen vom AR vermutlich tätig werden?!
Bis dahin werden Walter und Boldt wirklich alles, ja, wirklich alles – auch den schönen grünen Rasen auf dem Trainingsgelände – als positive Weiterentwicklung beim HSV verkaufen!!!

Als Fan wünscht man sich natürlich keine Niederlagen, das ist doch klar! Aber gelegentlich muss man im Leben eben bittere Medizin schlucken, um das Übel loszuwerden!

Calimero
8 Monate zuvor

Ähnlich wie die Auswärtscouch Besetzung, war Conny mir immer etwas zu unkritisch. Trotzdem alles Gute und weiterhin viel Spaß auf der Nordtribühne.

Schwede
8 Monate zuvor

Zum Problem der ungewöhnlich hohen Zahl an individuellen Fehlern beim HSV bin ich bei TM.de „hsvforum/walter“ gestern auf einen interessanten Hinweis gestoßen. Danach hätten die VfB Fans zu seiner Zeit das Gleiche beklagt.

@Marcus Scholz, das wäre doch mal einen Gastblog Deiner Statistikfreunde wert. Die können doch die Werte von heute mit denen zu Walters Kiel- und VfB-Zeit vergleichen. Falls es an drei Orten seiner Karriere ähnliche Auffälligkeiten gab, wären diese Fehler kein Zufall, sondern systemimmanent, und das größte Argument, das Walter heute noch stützt, „dumme Fehler der Spieler, für die Walter nichts kann“, vom Tisch. Und falls es keine Korrelation gäbe, wäre er entlastet.

Rotkaeppchen1966
8 Monate zuvor

Die dt. Nationalmannschaft scheint sich auch für keine Blamage mehr zu schade zu sein.
Was wirklich auffällt, dass der jeweilige Gegner spritziger und dynamischer wirkt.
Das Defensivverhalten ist ein ähnlicher Offenbarungseid wie beim HSV.
Es fehlt an Typen, die sowohl verbal als auch mal mit einer Grätsche „dazwischen hauen“.

Bastrup
8 Monate zuvor

Angenommen, es gäbe hier nur einmal in der Woche einen neuen Blogeintrag. Also so ähnlich getaktet wie viele Podcasts. Ich hätte damit kein Problem.
Der große Mehrwert liegt für mich ohnehin im Austausch mit den anderen HSV Freunden in diesem Forum.

Wünsche allen einen guten Start in die Woche!
B.

Nordisch
7 Monate zuvor

Außerdem hätten drei führende e.V-Mitarbeiter dem Präsidenten kürzlich bereits nahegelegt, sich in der Öffentlichkeit nicht mehr zu Wort zu melden.

Aus der Mopo. Lächerlich. Ich meine, ganz offensichtlich ist Jansen fehl am Platz, aber der e.V. ist doch keinen Deut besser, welches Unternehmen erklärt denn seinem (sogar gewählten!) Präsidenten, er solle sich nicht äußern?!

Das Problem verschiebt sich immer höher — Walter müsste entlassen werden, aber niemand will, dass Boldt den Nachfolger sucht. Also müsste Boldt entlassen werden, aber da wir uns ja keinen VV leisten, müsste der AR den Nachfolger aussuchen, und auch das will niemand. Und den AR zu ändern, nun ja, siehe Jansen und den Einfluss des e.V. und wiederhole vom Anfang.

Das ganze Konstrukt HSV ist eigentlich reif für den Abwracker, wenn man mal ehrlich ist. Ich wüsste nicht, wo ich anfangen würde. Vermutlich doch beim AR, der mal ein VV-Kandidaten-Glücksrad aufbauen sollte, und wenn wir dann beim Drehen zufällig einen kompetenten Manager erwischen sollten — irgendwann müssen wir ja mal Glück haben — kann der dann den neuen Sportvorstand und Trainer einstellen.

Und natürlich ist es dahingehend auch bezeichnend, dass der VV eine Idee in Jansens Papier war, und (weil es ausnahmsweise einmal sinnvoll wäre), selbstverständlich vom Rest kategorisch abgelehnt wird.

Last edited 7 Monate zuvor by Nordisch
Meaty
7 Monate zuvor

Auch beim DFB hätte es den deutlichen Schnitt viel viel früher geben MÜSSEN! Aber ähnlich wie beim HSV, war man lange Zeit von seinem Weg überzeugt und redete sich ihn selber schöner, als er war/ist!
Anstatt mit einem gestandenen Trainer wieder „back to the roots“ zu gehen, holte man sich den nächsten Taktikfuchs, der glaubt, seine Mannschaft mit einigen Positionswechsel wieder flott zu machen …
Auch die N11 muss wieder Spieler finden, die die Grundtugenden des Fußballs beherzigen und für die das DFB Trikot noch etwas Besonderes ist!

Last edited 7 Monate zuvor by Meaty
MeinVerein2021
8 Monate zuvor

„Boldt, der sein Schicksal eng an das von Walter knüpfte, schützt sich damit schließlich auch selbst.“

Boldt schützt sich mit einem weiteren Festhalten an TW gerade nicht selbst. Eher im Gegenteil.

Sein Auftrag ist der Aufstieg des HSV mit anschließender Etablierung in der 1. Liga. Egal mit welchem Trainer. Wenn er nicht Tomaten auf den Augen und Bohnen in den Ohren hat, muss er jetzt eine Entscheidung treffen.

Es ist okay, Kontinuität zu versuchen, die der HSV grundsätzlich braucht(e). Aber nun schadet sie und stellt das eigentliche Ziel in Frage.

Ich halte JB nicht für blöd. Deshalb hoffe ich, dass er jetzt handelt. So schwer es ihm fallen mag, TW „fallen zu lassen“. Ich hoffe auch, dass er dazu nicht noch einen rechtfertigenden Auslöser braucht. Wie z. B. eine blamable Heimniederlage gegen Brunschweig oder ein Desaster am Millerntor.

Frank Müller
8 Monate zuvor

BOAH….VÖLLIG NEU
dass man auch hier im Blog auf den Punkt kommt.
„nur mono-taktisch ohne Gegenreaktion“
„unter Walter Stagnation“
„Änderung….im Kollektiv – oder über´s Personal.“
Wen könnte er damit meinen?
Nach diesem Spiel mit der taktischen Fehlleistung
nach dem 2:2, ist eigtl. klar, dass es mit Aufstieg
nichts wird.
Nach 4 Gegentoren muß es heißen:
Selbst nach 2 1/2 Jahren kriegt er die Abwehr nicht
dicht.
MoPo: Walter müßte nicht nur die Fehler erkennen,
sondern sie auch abstellen.
Viel schlimmer: er erkennt sie gar nicht.
Wie lange schon wird hinten nicht aggressiv gg den
Ball gespielt sondern nur begleitet.
Vermutlich interessiert ihn, als Offensiv-Onkel, das
nicht sonderlich, weil er mehr darauf achtet, ob
Glatzel nun mal endlich mehr als 2 Tore schießt.
Schon in seiner Anfangszeit hat Walter von sich
gegeben: ein 4:3 ist mir lieber als ein 1:0.
Dabei hat er hier schon damals mit dem VfB in HH
eine 2:6 Klatsche bezogen.
…..es gibt schon auf der Strasse die ersten Pit Reimers
Sprechchöre !

Jörg Meyer
8 Monate zuvor

Tja, ob man die sportliche Situation nun emotional oder rein sportlich betrachtet bleibt in beiden Fällen doch eins konstant.
Hoher finanzieller Aufwand, keine ausgewogene Mannschaft, keine Entwicklung taktisch.
Und das seit dem Jonas Boldt beim HSV in Verantwortung steht.
Aufsichtsrat und Jansen erwähnen wir erst gar nicht, da sie real nicht existent sind.
Tim Walter ist wie eine Betonwand, ebenso flexibel und fähig sich zu verändern.
Natürlich kann man mit dieser Betonwand sprechen und hoffen das sie irgendwas verändern wird, aber wer ist in diesem Fall der Idiot?
Wenn man etwas verändern möchte dann muss man die Betonwand abreißen und denjenigen der sie gebaut hat (JB) mit einem lächeln aus Hamburg verbannen.
Alternativ kann man natürlich auch hoffen der Betonwandbauer oder die Mauer selbst verändern sich nun endlich, aber denjenigen möchte man wünschen das sie fähige Betreuer in ihrem Alltag haben.

Frank Schnoor
8 Monate zuvor

Moin
Eigentlich weiß doch so gut wie Jeder hier im Blog von Scholle, das mit sehr großer Wahrscheinlichkeit bis zur Winterpause auf der Trainerposition Nichts passieren wird. Es sei denn es folgt jetzt eine Niederlagenserie, denn die Vergangenheit hat uns gelehrt das AR sehr träge bis gar nicht reagiert.
Da die meisten Fans mit der momentanen Tabellensituation zufrieden sind und den Übungsleiter toll finden wird sich keiner in der Führung der AG trauen hier etwas zu verändern.
Mir kommt die Personalie Jonas Boldt mit Claus Costa in der Betrachtung und Wichtigkeit viel zu kurz.
JB hat es geschafft alle Nebenbuhler und Kritiker aus Ihren Ämtern zu drängen und auch MJ fast mundtot zu machen..
Wir haben jetzt noch vier Spieltage samt Derby und dann werden wir sehen wohin die Reise geht…

Paulinho
8 Monate zuvor

Der Sargträger S. Marquardt hat mal wieder ein Strauss Blumen in das HSV Grab geworfen.😭

Last edited 8 Monate zuvor by Paulinho