Thioune hat einen Plan B, C und D – und einen Kinsombi in gut

von | 24.01.21 | 53 Kommentare

Gute zwei Tage Pause liegen zwischen dem letzten Hinrundenspiel in Braunschweig und dem Rückrundenauftakt. Das gab es so auch noch nicht. Wobei es den HSV nicht stören wird. Sechs Siege in den letzten sieben Spielen, zuletzt 9:2 Tore in zwei Spielen, diesen Lauf nimmt man gern mit. Dabei werde auch der Faktor Belastung nicht als Entschuldigung für etwaige Leistungsgefälle herhalten können, machte Trainer Daniel Thioune heute deutlich. „Sollten wir bei einem der Jungs bemerken, dass er einen müden Kopf oder müde Beine hat, können wir schnell reagieren.“ Und das wird voraussichtlich am Dienstag gegen Düsseldorf nötig sein. Dort wird Thioune seine seit vier Spieltagen unveränderte Startformation ändern, sollte Rechtsverteidiger Josha Vagnoman nach einem Schlag auf seinen rechten Knöchel in Braunschweig weiter ausfallen. „Er macht uns ein bisschen Sorgen. Der Knöchel ist geschwollen“, so Thioune, „da müssen wir sehen, was er hat. Aber es stellt schon ein Risiko dar, das er mit nach Düsseldorf reist.“

Das „schnelle Fazit“ zum 4:2-Auswärtssieg in Braunschweig

Ersatz hätte Thioune allerdings. Und zwar nicht nur positionsgetreu in Jan Gyamerah, der nach seiner längeren Verletzungspause gegen Düsseldorf eventuell schon wieder das erste Mal in den Kader rückt, sondern vor allem in Person Moritz Heyer, der gegen Braunschweig wieder eine richtig gute Partie machte. Wie fast alle hatte er in der ersten halben Stunde noch ein paar Schwierigkeiten, dann aber überzeugte er. Erst auf der Sechs, in der zweiten Halbzeit dann auch als Rechtsverteidiger, wo er sogar den 4:2-Endstand von David Kinsombi vorbereitete. Heyer dürfte auch am Dienstag in Düsseldorf die erste Variante sein, zumal sein Ersatz wiederum auf der Sechs, nämlich Amadou Onana, in den zweiten 45 Minuten bewies, was viele in ihm wähnen.

Sein Tempo, seine Unbeschwertheit und sein Wille waren erfrischend und machen auch den einen oder anderen technischen Fehler (Bälle springen ihm oft noch zu weit vom Fuß) und Ballverlust vergessen. Onana ist zusammen mit Vagnoman (schnelle Genesung noch einmal von dieser Stelle!!!) für mich das spannendste Talent beim HSV. Und das trotz eines starken Stephan Ambrosius und eines aufkommenden Ogechika Heil. Letztgenannter war in Braunschweig kurz vor Schluss reingekommen, und wusste zu gefallen. Mutig am Ball und entschlossen in Zweikämpfen – selbst gegen gefühlt zwei Meter größere Gegenspieler suchte er seine Chance bei Kopfballduellen. „Es macht Spaß, ihm zuzusehen“, lobte auch Thioune heute den U21-Youngster, und wies auf eine bezeichnende Situation bei dessen Einwechslung hin: „Als er reinkam, kam von der Bank hinter mir der Zuruf für Ogechika ‚das hast Du Dir verdient‘. Und genau so ist es, denn ich habe weder Spielzeit zu verschenken noch frei zu verteilen. Das muss man sich verdienen.“ In etwa so wie Onana mit seinem Auftritt in Braunschweig.

Kinsombi ist das neue Glück für Thioune

Apropos stark: Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie oft ich an dieser Stelle schon geschrieben habe, welch riesengroße Verstärkung David Kinsombi sein kann und sein wird, wenn er auch nur annähernd wieder in Form kommt. Ich bin zwischendurch schon daran verzweifelt, weil Kinsombi gescheitert schien, als er im Winter von Vereinsseite auf einen möglichen Wechsel angesprochen wurde. Zum Glück aber ist Kinsombi nach einem ausführlichen Gespräch mit dem Trainer wieder auf dem richtigen Weg. Drei Tore und zwei Torvorlagen in den letzten vier Spielen – das ist eine extrem gute Quote.  Und die hat er übrigens auch insgesamt beim HSV, wenn man Daniel Thiounes Rechenbeispiel mal als Grundlage nimmt. „Er ist sicher mit einer anderen Erwartungshaltung nach Hamburg gekommen“, so Thioune, der darauf hinweist, dass Kinsombis Statistik deutlich besser ist, als die Wahrnehmung von außen. „Wir haben uns mal bemüht, und uns seine Zahlen angeschaut. Was Tore und Torbeteiligungen betrifft sind die Zahlen deutlich positiver“, so der HSV-Trainer – der Recht hat. Denn gemessen an der Nettospielzeit von nicht ganz 1800 Minuten (entspräche umgerechnet 20 ganzen Spielen über 90 Minuten) hat der Mittelfeldallrounder mit acht eigenen Treffern und sieben vorbereiteten Toren tatsächlich eine richtig gute Quote.

Vor allem aber bietet Kinsombi dem Trainer für das Mittelfeld eine Bandbreite an wie sonst kein Zweiter im Team. Er kann als Sechser fungieren, weil er stark antizipiert und robust in den Zweikämpfen ist. Er ist ein richtig guter Achter, weil er technisch stark genug ist, jedes Anspiel zu verarbeiten und schnell in den Angriff umzuschalten. Und er ist ein starker Zehner bzw. sehr guter offensiver Mittelfeldspieler, weil er einfach das Gespür für gefährliche Situationen hat. Seine Torgefahr hat ihn nicht nur in Kiel stark gemacht, sondern wird auch von Thioune erkannt – und gefördert. Das und die Fähigkeit, das Mittelfeld zu sortieren. „David ist jemand, der sich sehr strategisch auf dem Fußballfeld verhält. Ich habe ihn häufiger schon zu mir geholt, um ihm die eine oder andere Info mitzugeben, weil er in der Lage ist, diese sehr schnell in richtige Entscheidungen umzusetzen.“

HSV-Pressekonferenz vor dem Rückrundenauftakt bei Fortuna Düsseldorf

Kinsombi wandelt sich langsam aber sicher vom unglücklichen Reservisten zum benötigten Leader im Team. Wobei, innerhalb der Mannschaft genießt Kinsombi von Anbeginn seiner HSV-Zeit einen exzellenten Ruf. Er hat ein ganz spannendes Profil, hat seine Anfänge auf der Innenverteidigerposition gemacht hat. Er besitzt noch sehr viel Potenzial und ich will ihn gar nicht so festlegen. Gestern hatte er auf der Achterposition und ging in eine kippende Sechserposition. Ich würde nicht sagen, dass er ein Sechser, ein Achter oder ein Zehner ist. Er passt sich relativ schnell an und das macht ihn umso spannender, weil er ein sehr breitgefächertes Potenzial besitzt.“ Klingt gut…

Thioune hat einen Plan B, C und sogar D

Ginge es nach mir, würde ich mit Blick auf Düsseldorf nur eine Position ändern, und die zwangsläufig, wenn Vagnoman ausfällt. Ich würde wie in der zweiten Halbzeit Onana auf die Sechs stellen und Heyer nach hinten rechts verschieben. Bakery Jatta würde ich allerdings wieder beginnen lassen, weil ich glaube, dass sich dem HSV in Düsseldorf mehr Räume eröffnen werden als gegen Braunschweig. Immerhin ist Düsseldorf das aktuell neben dem HSV formstärkste Team, wie ich finde. Zuletzt mit sechs Siege aus acht ungeschlagenen Ligaspielen (bei zwei Remis) darf man die Mannschaft von Trainer Uwe Rösler durchaus mutig gegen den HSV erwarten. Ob die Düsseldorfer hinter dem HSV die zweitbeste Mannschaft derzeit in der Liga sind? „Am Tabellenbild gemessen nicht, aber die Momentaufnahme zeigt, dass sie mächtig im Kommen sind. Nach sehr schwierigem Start haben sie in den letzten Wochen gezeigt, dass sie sehr reif und resistent sind. Der Trainer hat zum einen seine  Formation gefunden und mit Felix Klaus noch mal einen Bundesligaspieler dazubekommen. Ich glaube, die Richtung und der Anspruch sind klar. Sie gehören im Moment zu den Topteams in dieser Liga und werden bis zum Ende der Saison auch da oben bleiben. Davon sollten wir alle ausgehen.“

Und bei allem Respekt vor den wirklich richtig starken Düsseldorfern, die ich als härtesten HSV-Konkurrenten sehe, macht mich eines besonders optimistisch in Bezug auf das Ziel Wiederaufstieg: Die neue Flexibilität im HSV-Spiel. Denn wenn Plan A nicht aufgeht, gibt es mittlerweile einen Plan B, C oder sogar D. In Braunschweig änderte Thioune schon nach 35 Minuten seine Taktik und wechselte zur Halbzeit mit Hunt und Amadou Onana noch zwei entscheidende Spieler ein. Auf veränderte Spielsituationen kaum reagiert zu haben, war einer der Hauptkritikpunkte an der Arbeit seines Vorgängers Dieter Hecking. Und: Thioune musste in den vergangenen Monaten eher gebremst werden, nicht zu häufig zu viel umzustellen. Inzwischen scheint der HSV-Coach die richtige Dosis zu finden. Aber dazu in den nächsten Tagen mehr.

Wobei, bevor ich diesen Blog beschließe noch ein kurzer Nachtrag zum Thema „Finden“: Ob der HSV noch auf dem Transfermarkt aktiv würde, wollte einer meiner Kollegen heute vom Trainer wissen. Und Thioune ließ es offen. „Wir können sicherlich immer noch auf Situationen reagieren“, sagte er und sprach damit die Abgänge von den zwei Offensivspielern Lukas Hinterseer und Xavier Amaechi an. „Aber der Kader macht es aktuell ja nicht so schlecht. Ich glaube, dass wir in allen Bereichen richtig gut aufgestellt sind.“ Das mag stimmen. Andererseits sollte der HSV aus den letzten Jahren vor allem eines gelernt haben: Vertraue dem Moment nie zu sehr. Aber noch bleibt ein wenig Zeit, um sorgfältig zu prüfen, ob es Bedarf (und vor allem eine passende Lösung auf dem Markt) gibt oder nicht. Die Transferperiode läuft ja noch bis zum 1. Februar. 

Elvis‘ neuer Spielbericht – und eine Blog-Premiere

In diesem Sinne noch ein paar Worte in eigener Sache: Elvis hat einen sensationellen neuen Spieltagssong veröffentlicht, den ich Euch hier präsentiere:

Elvis‘ neuer, musikalischer Spielbericht zum 4:2-Auswärtssieg in Braunschweig

Und dann noch eine Ankündigung: Morgen wird es (vor allem für die jüngeren Userinnen und User unter uns hier) eine neue Rubrik mit dem Namen „FIFA-Orakel“ geben, um die sich Joscha und Florian gekümmert haben. Sie werden vor jedem Spiel des HSV in der Rückrunde versuchen, zuvor diese Partie gegen Anhänger des jeweiligen Gegners online bei „FIFA 21“ zu zocken. Und das dazugehörige Video werden wir Euch dann immer im Vorfeld der anstehenden Zweitligapartie hier präsentieren.  

Bis morgen!

Scholle

Marcus Scholz

Marcus Scholz

Sportjournalist Marcus „Scholle“ Scholz hat sich in mehr als 20 Jahren als HSV-Reporter bundesweit als Gast in renommierten TV-Sendungen einen anerkannten Namen gemacht. Nach „Matzab“ und der „Rautenperle“, die Scholle beide zu digitalen Erfolgen pushte und sogar auf Rang 6 und 7 im nationalen Fußballblog-Ranking platzieren konnte, ist „MoinVolkspark“ sein erster komplett eigener Blog über den HSV. Zusammen mit einem Team aus jungen, hungrigen HSV-Freunden wird dabei wie zuletzt auch 24/7 auf unterschiedlichen Kanälen über den HSV mit den täglich neuesten News und Entwicklungen in Wort, Bild und Ton berichtet. Scholles Motto allein macht schon deutlich, worum es ihm hier geht: „Ein Tag ohne den HSV ist ein verlorener Tag.“

Über Moin Volkspark

Moin Volkspark – das ist ein Team aus jungen Menschen, die sich seit vielen Jahren mit dem HSV beschäftigen und ihre facettenreichen Fähigkeiten so einbringen, dass hier heute eine Plattform entsteht, die den Anspruch hat, HSV-Freunde und -Interessierte vollumfänglich zu informieren und zu unterhalten.

Das Ganze gepaart mit der Expertise des bekannten Sportjournalisten Marcus „Scholle“ Scholz, der beim HSV seit mehr als 21 Jahren 24/7 am Ball ist, bietet ein Maximalmaß an objektiver Informationen und  zeitgemäßer Unterhaltung. Ziel ist es, hier frischen, dynamischen Content zu bieten, der sich wohltuend von der allgemeinen Journaille abhebt.

Moin Volkspark ist aber nicht nur ein Ort, um sich zu informieren, sondern soll auch immer ein Ort des Austausches und des Miteinanders sein. Wir wollen eurer Leidenschaft einen Platz im Netz bieten: zum Diskutieren im Forum, zum Mitfiebern bei Live-Events. Und natürlich zum Mitmachen in unseren vielfältig angelegten Video-Formaten. Eure Freude, Eure Trauer, Euer Jubel und Eure Wut haben hier Ihren Platz, solange alles respektvoll formuliert und artikuliert wird.

Moin Volkspark steht für ein leidenschaftliches Miteinander und ist der Zusammenschluss dessen, was eigentlich schon seit langer Zeit zusammengehört.

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Night King
8 Monate zuvor

Ich würde Vagnoman auch nicht in die erste Elf stellen, wenn er am Dienstag wieder fit ist.

Kopite
8 Monate zuvor

Daniel Thioune macht einen Riesenjob,,bravo!

MeinVerein2021
8 Monate zuvor

Ein Sieg gegen Düsseldorf wäre ein starkes Signal. Aber nicht einfach. Ich halte Düsseldorf auch für einen der stärksten Konkurrenten. Schlechter Start, starke Steigerung.

Aleksandar
8 Monate zuvor

Ein guter Trainer bis hier hin.
Nicht mehr, aber auch nicht weniger.
Nun gilt es sich jede Woche zu beweisen und hungrig auf den Erfolg zu bleiben.
Schwer genug.

ToniHH
8 Monate zuvor

Kisombi top, aber ein backup für ihn
weit und breit nicht zu sehen. Diese Position ist nicht so richtig doppelt
besetzt.

Da müsste, wenn der Transfermarkt was hergibt, noch was kommen.

Ralf Lübbe
8 Monate zuvor

4 Punkte aus den Spielen gegen Düsseldorf und Paderborn wären super.
NUR DER HSV!!!!!

Darmzotte
8 Monate zuvor

Wo ist die Halbzeitbrause? Ich muss dauernd Singha trinken.

Jörg Brettschneider
8 Monate zuvor

Thioune hat sich entwickelt. Insofern stimme ich Scholle zu. Die wilden Wechsel sind offensichtlich erstmal vorbei. Die Reaktion auf Braunschweigs Taktik war gut.

Mal sehen, wie nachhaltig das mit Thioune ist.
Elvis hat Recht; die Arbeit fängt jetzt erst an.

Ein Sieg in Düsseldorf wäre schon mal eine Ansage.

alwaysHSV
8 Monate zuvor

Gibt es eigentlich immer noch Leute hier die Kinsombi abschieben wollen ebenso wie Jatta?

jaypee
8 Monate zuvor

Bei Kinsombi bin ich 100 % bei Scholle. Ich wusste vor seinem Leistungsschub nicht, warum er geholt wurde, zumal ich ihn nicht kannte.

Etwas euphorisch finde ich die Pläne B,C, und D. Thioune macht es derzeit richtig, kann man nicht anders sagen. Aber da bin ich bei Plan B.

Ich wüsste nicht, was wir auf dem Transfermarkt zu suchen hätten. Zum Doppeln fehlt das Geld und der Kader ist OK. Und junge Leute haben wir auch noch.

Jürgen Linnenbrügger
8 Monate zuvor

moin Scholle, ich würde nicht nur Düsseldorf als härtesten Konkurenten ansehen. Greuther Fürth, Bochum, Kiel sind alle noch im
Rennen, selbst Paderborn würde ich noch nicht abschreiben, siehe Saison 18/19 da hatte PB nach 17 Spielen 12 Punkte Rückstand auf den HSV, diese Saison sind`s nur 11 Punkte. Ich glaube du erinnerst dich noch wer aufgestiegen ist. Die 2. Halbserie war ja bisher nicht
gerade die große Stärke des HSV. Es ist noch ein langer Weg zum Aufstieg.

Eckart Seeger
8 Monate zuvor

Ich glaube auch das Düsseldorf zur Zeit mit dem HSV die stärkste Mannschaft der 2. Liga ist. Habe am Freitag die meiste Zeit Düsseldorf gesehen und nach einem 0=2 Rückstand noch 2=2 zu spielen war schön sehr stark. Aber Fürth war auch sehr stark, Düsseldorf, Bochum, Fürth und Kiel sind alles starke Gegner die bis zum Schluss oben dabei sein werden. Wenn wir zu den ersten 2 gehören, wäre ich mehr als zufrieden. So eine Phase mit 5 Spielen ohne Sieg dürfen wir uns in der Rückrunde nicht mehr erlauben.
NURDERHSV

Webster
8 Monate zuvor

Bezüglich Verstärkung würde ich mal in München anrufen. Adrian Fein scheint bein PSV auf dem Abstellgleis zu stehen und es wird wohl keine Kaufoption gezogen…
Junge Leute mit Potenzial kann man immer gebrauchen

Bernd Arens
7 Monate zuvor

Ein Freund von mir ist Schalke-Fan. Er schrieb mir, dass sie jetzt auf die Reli hoffen. Woraufhin ich ihm antwortete, dass derzeit die ersten fünf der zweiten Liga alle richtig gut sind und er sich da mal nicht zu viel Hoffnung machen sollte.
Und ich denke, das stimmt auch so. Denn HSV, Düsseldorf, Bochum, Kiel und Fürth sind allesamt auf einem sehr guten Weg. Einer von den fünfen wird Reli spielen, und da wird schalke sich wrm anziehen müssen, sollten sie npch 16. werdenzum Schluss.

Tatsächlich sehe ich Köln und die Hertha mehr taumeln, als Mainz und Bielefeld. Ist für mich eine Mentalitätsfrage. Wenn sich keine wichtigen Säulenspieler verletzen.

Das Verrückte ist für mich, dass ich nie einen Zettel für die zweite Liga übrig hatte, jetzt aber, im dritten Jahr, habe ich die Mechanismen gescheckt, worauf es ankommt. Die Flexibilität ist entscheidend, wie gut du auf ungünstige Spielsituationen reagieren kannst. Was du noch in Petto hast. Ob du nachbessern kasst.

Nach der Halbzeit war ein Unterschied deutlich zu bemerken. Zuvor noch die taktische Umformatierung, und danach dann die veränderte taktische Ausrichtung. Es wurde ein anderes Spiel.

Es war klug gewesn, schon direkt zur Halbzeit entscheidend zu wechseln, und nicht erst in der 73. Minute.

Was mir noch fehlt, ist die intelligente Passgenauigkeit und auch die Passschärfe.

Oder wie sieht ihr das?

Schienbeinschoner
7 Monate zuvor

wir alle sollten uns vor Augen führen, dass zwar das Spiel über die immer besser wird, aber ein Terodde darf nicht ausfallen, weil kein gleichwertiger Ersatz in der Mannschaft vorhanden ist.

Jonny 1
Jonny 1
7 Monate zuvor

Ein fröhliches guten Morgen in die Runde, es irrt der Irre

Morgen gehts weiter, ich freue mich . 😄

Paulinho
7 Monate zuvor

Wir sollten mal alle das Rechnen sein lassen, sondern wie Thioune sagt, nur auf sich und das nächste Spiel schauen. Es gibt immer wieder genug zu verbessern. Fangen wir hinten mit Ulreich an, der muss aber noch gewaltig nachlegen, sowohl mit dem Fuss wie auch die Sportskameraden vor ihm richtig ein-und hinstellen. Die jungen Spieler wie Vagnoman, Ambrosius, Heil, etc., stets auf Fehler, Nachlässigkeiten und Antizipation unterrichten. Vorne wird mir Terodde ein bisschen vernachlässigt. Der muss mehr in Position gebracht werden. Dann Kittel und Kinsombi immer wieder zur Brust nehmen, loben und tadeln. Ansonsten jedem einzelnen Spieler in deren Birne gehämmert, dass jeder Gegner ernst zu nehmen ist! Ganz wichtig : es gibt keinen Grund, im Spiel vor dem Schlusspfiff abzuschalten.

Night King
7 Monate zuvor

Ich würde gerne mal ein wenig Wasser in den Wein der Euphorie gießen.
Bitte nicht vergessen, dass weder Osnabrück noch Braunschweig z.Zt. zu den stabilen Mannschaften zählen.
Auch Regensburg und Nürnberg würde ich dazu zählen.
Nach dem D´dorf Spiel, spätestens nach Paderborn, weiß der HSV wo er wirklich steht.

Don Toben
7 Monate zuvor

Es war schön mal nach einem 0:2 Rückstand auch mal wieder in die Spur gekommen zu sein.
Wichtig war der Anschlusstreffer quasi mit dem Pausenpfiff.

Das es aber auf reihenweise Geschenke gab darf man auch nicht ganz vergessen.
Trotzdem toll zurück gekommen und durch die zweite Halbzeit verdient die Punkte mitgenommen.

Stuermer
7 Monate zuvor

Morgen Abend sind wir ein bisschen schlauer. Aber abgerechnet wird im Mai und ich für, es wird auch diesmal knapp.

Jonny 1
Jonny 1
7 Monate zuvor

Hier erheitert mich doch tatsächlich mal wieder der Neid des Besitzlosen 😀

Ihm gilt : TRÄUME NICHT DEIN LEBEN LEBE DEINEN TRAUM

Jonny 1
Jonny 1
7 Monate zuvor

Klares Nein Sennsation, diese Art von Traum wäre mir zu feucht, der Tränen wegen 😭😥😂

Fussballtrainer
7 Monate zuvor

Wenn der Team- und Kampfgeist sich so weiterentwickelt wie bislang und wenn es Thioune weiterhin gelingt jeden einzelnen Spieler einen Ticken besser zu machen, dann könnte es diese Saison gelingen. Ich denke, dass das Spiel gegen Düsseldorf eine Wegmarke sein kann in die eine oder andere Richtung. Düsseldorf ist in der tat ein wirklicher Gegner.

Jonny 1
Jonny 1
7 Monate zuvor

Wir müssen nur an uns glauben, glauben versetzt bekanntlich BERGE . Ich glaube ganz fest daran das diesmal der HSV auch der Osterhase ist. Am Sonntag den 23.Mai am 34. Spieltag , nach dem Spiel gegen Eintracht Braunschweig werden wir dieses strahlende Meisterschälchen,
graviert mit der Inschrift HSV 2021 auf dem Balkon des altehrwürdigen Hamburger Rathauses in den Händen unseres hochgeschätzten
Kapitäns Leibe Leibold sehen können, im Fernsehen.